reiben des Domkapitels vom 25. Juni 0. Z. giebt
MirÜ-Yß: chkmlichen Beweis seiner: treuer! und dankbaren ée: [snnungen Indem Zeh dem Dxchkapcteklck Msnl'l: WYEYUYraT-ee: ' be, e e zu _em t en «' ,
Zé? eL" d:;kexkefxrtßthitenhÉéschof iq _semem Amte, zum Wohle der Kirche wie des Staates, durch nmges und fwmmes Marwar-
ken stets unrersküßen werde. _ 0 Bo at r, den 16. ul! 184... Am Bord des 9 y Zriedrtch Wilhelm.
An das Dom-Kapieel zu Trier.“
[au 5. Au . Gestern Abend traf S_e.Excel1enz der Minineßer gßisklicheng, UnterrichtsZ uqd MedFmawAngelcgekn heiten, Herr Eichhorn, hier ein und stceg tm (300 sse, zum weaßqé Adler ab. Heut besuchte Se, Excellenz dte.lltzcverßtax.cn Beg eka- tung des Herrn Kurators Geheimep Ober:9;eg1crung6=.)aaxh 321'122 1? und des ge enwärtigen Rectors, Herrn Profexsot' und xder". . bliothekar [Jr. Elvenich.
' r 4. Au . Brest. Z.) Am 1. August [angle Se. Kxjreß'kYtbxergÖraf vor? Re(xffay, gus dem Haag loxnnzend, hier an. Am Lten begab fich Sc. Majestak zu Zhrext Majestaten ngch Erdmannsdorf und bereitete dadurch unserem He_rrscherpaare eme überraschende Freude. Am Abend fuhr" der H-err Gxaf (mg) Schmiedeberg, übernachtete daselbff und scßte am .Zten seme Omse
nach Kamenz fort.
o en 6. Aug. Die hier begxändete ?[nska'lt zyt“ Entban- dunngaHa-r ;hrbat'er Frauen hiestger Stadt wird kunftaZ bey Na: men „Elisabeth:Stiftung“ führen, n_achdem Ihre Majeskat dae Kd: nigin nachskehendes Kabinets:Schrecben zu erlassen geruht hat:
„Nachdem Ich in Kenntmß gesetzt wyrdcn bm, daß der,Fraucn- „Verein in Posen dem von dcmsxlbcn zuxgxundcndeu wobltbängcn Un: ternehmen die Benennung „E!:sabeth-Dttftqng“ bctzulq en wünscht, will Ich nicht allcin dazu Meine Gcnchmtguug ertbct en, sondern auchdasselbe untcr Meinen bcsonpcxcn Schuß nehmen und xährlick) 50 Thlr. dazu als Beitrag bewtllt'gcn. Mit den besien Wunschcn für die edlen und MensckxcnfreundltMn Abfichtcn dcs Vercms ver- bleibe Z" deffen wo genctgte .
BcsrcliZn, den 12. Mai 1842. Eltsabeth.“
Apotheker-Verein in Nord-Deutschland.
Berlin, 7. Aug. Am 5th 17. machten die Mitgliclder der Ver- sammlung des Apotheker-Vereéns tn Nord-Deutschland ctneExkurffon nach Oranienburg, in Folge einex Emladuxtg des Herrn Professors Ur. Runge, um die dortige cbennscize Fabrthztg besuchen. Unter: weges bcfichtigte man dicFournierschncide-Ma]cbmedes" Herrn Oster;
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mann in Birkenwerder. In Oranienburg selbß wurde die Gesel-
schaft von Herrn Professor Runge empfangen, Z'Lk m;?“ 7:31:11 MZ“:
ogkeicb n einer wiffenschaftlichcn Si MB dbü r e u abende Ge enßän Z““, ü r mehrere auf seine Han & 90qu Alkalieng, weiter
der arben-C ie über n'! ungen von übeerie Aanuég des arknors bei Ana vnn, über die Chlorkalk- Probe und über die quantitaiive Beüimmung des Kupfers. HerrLj. powiv tbeilte Versuche über die Prüfung des Safrans auf eine Aechtbeit mit. Herr Hofrath ])r. S oltmann sprach über zwe mä- ßi e Filtrir-Einrichtungen. Es wurde dann über die verschiedenen Aßun-Arten, über die Darßellung des Inde den Anbau von 90- [*)-gonum tincwkium und dessen Werth für die Frberei gesprochen und uber mehrere wissens aftliche Gegcnüände verhandelt. Am Schluß dieser Sitzung verein gte fich die Gesellschaft über die Beßjmmung der Preisfra e der Hagen-Bucholzschen Stiftung für 1843. Dec reis- frage Ke! daJin aus, zu untersuchen, auf welche Weise vxr Ger esjosf in den Pflanzen am ffchersien und einfachßen sch besitmmen lasse, und dessen Menge in den Stamm- und Zweig-Rinden der Eichen der verschiedenen Weidenarten und der Fichten und Tannen zu er-
or' en.
f "Rach dieser Sitzung führte Herr Professor dr. Runge die Ge- lcllschaft u der chemischen Fabrik. Dieses großartige Etablissement 17 jetzt igentbum der Kdnilgl. Sechandlun und Herr rofeffor ])r. Runge üebt derselben a :; tcchni cher D rektor vor. an de- schtigtc die verschiedenen Theile der abrik und war dieses um so interesantcr, aks der sachkundige und liebenswürdige übrer dle vorkommenden Gegenstände auf das Zuvorkommendüe er äuterte, so die Darsielmn dcs kohlensauren Ammoniaks aus allen siicmoffbaltl- qcn Abfällen, Jie Darstellung des Salmiaks, das Cyanekscnkaliums, des Alnuns, dcr Schwefelsäure,)“ Palmdlseéfc u. . w. Die Treff- lichkeit in den Anlaqen und Emrichtnngen aller bxile der Fabrik, die Sicherheit der sämmtlichen Arbeiter in dcr Ausfuhrung der ih- nen oblic enden Functionen, mußten die Bewunderung der ganzen Gesellschcit errcqcn. Erst späx und mit bcrxlichcn Dank gegen den Herrn Professor'Rungc für emen so lehrreichen Ta und nach ein- genommcncm einfachen Mahle, xvobei Herr Profe or Vr. Runge und Herr Hof-Apothcker Siemerlmg mcbrcre chemische Operationen in scherzhaftcn Versen besprachen, kebrtc man nach Berlin zurück. Dankbar wurde auch gedacßtderzuvorkommenden Güte, mit Welcher Herr Hofrath Soltmann, Herr l)r. Soltmanu, die Herren Bärwnld, Kunde, ])1'. Lucä, Schacht und Simon füxxic bei den Exkursionen der Gesellschaft ndtbigcn Einrichlungcn guttgfi gesorgt batten.
Quaw'a'ktigo Zöraen.
zmztekäam, 4. „;.-z:. mean]. ..:-u. .Ich-1.1 52X. 5'5 Lo, [(UK [(zu-bil]. "*, 53. 87". [ZKF kau. _. Ius. --. lin]. _. ['n-u ['t-'m. Ack. _. ko]. _. 00.10!!- 107Z.
zutuxeqven, 3. zu;. Liu]. _. nen Ka]. [8 6.
[[amburx, 6. Fux. I-uk-zeüe- 164“. kam]. "uu. 109.
Wyse", 3. zug. 5'7, U01. 108112“. 4"; |0|'ch. Z'; 76. L;?“ I-ok-Qeüo- 1626. K.]. ae [UM ]37Y. 1]- WII ]07'7.
Bekanntmachungen.
Bekanntmachung. Nachdem nunmehr die höhere Genehmigung ein- hier abwesend iß-
gebcn zu haben.
e an en tu oll WW 1"- [ich mit dem Bau der verwandten (Schwesiertochtcr) und präsuvntiven_Er- Céaukc von, Éccinerz üthrg Lewin bis an die Bdb: bin desselbenxrnanntcr Johann Trau ott Schnetder, mische Landesgrcknzc bei Nachod vorgegangen und in Grmäßhett des Mandats vom 13. denselben enttvcder im Ganzen unxer der Verwarnu'ng, daß, im Falle seines Außen- oder nach den Hnuvt-Nubréken drs Anschlags zu 00“- bletbcns_, er selbst fur todt erklärt und das ihm von Wir haben zu diesem Zwecke auf dem vte- seinem tm Jahre 1809 verstorbenen ältesten Bruder,
versucht Werden ,
dingen.
: en Re ierun s=Gcbäudc vor dem Departements- weil. Herxn „m Cbrißian FrécyrichSchneéder, Kath, NIgicrngsMffcffor König, aufSonnabend sencm dreiten Lehrer an der Ntcolatschule zuLc
den 24. September einen Termin qnbcr-zumt, erblich zugefallene, an welchem wir Unternehmungsluüégc bt-Z Mtttags 4 P 12 Uhr sich cinzuänden mitder Bt_mcrkung bécrduxch einladen, daß der Anschlag und Htc näheren Bedan- gungcn, welche von den gewöhnlrchen im Allgemei: neu nicht abweichen, vom 121en k.Mts. nb aufdem RegierungZ-Gebäude in 1anscrer.Negéßratur einzu- sehen snd. Breslau, den 3. Aygusi 1842. Königliche Regierung. Abthetlung des Innern.
dun
Güter - Verkauf. Zwei an einander ränzende Güter, die in frucht- barer Gegend und ?ebr günßtg zum Absav ihrer Produkte am Unken Oder-Uter [regen, ctrca _2000 Mor- en Acker, 800M. Waldfläche, aus lcbendtgem, necbsi adelbdlzern und vieley Eichen bestehend, und am:;- 300 Morgen schöne Wresen :c. hqben, sol_len jvegxn Alteröschwächc des Besyers zu eurem soltden Pretsc
zu erscheinen und
gemeldeten
reau zu Breslau im alten Rathhause.
- nes cinzubolenden Uebrigens haben
nahme kunfttger
Seebad Brösen.
Dieses am Ostsec:St_rande, ganz in der Nähe vo_n Danzig, seit etner Rethe von Jahren seines kräftt: gen Seewaffers, reinen Strandes und hdchü reizen- den Lage we cn als_ ausgezeichnet bekannte Seebad K| von dem nterzecxhneten durch freundliche Anla- ?xn- Neubauten u. jetzt_so voytheilhaft und bequem
Uk das badclusiige Publtkum em erichtet , daß selbst dend akusgedebmeßen Forderun en 11 Hinsicht warmer "" d ““er Bäder anf dasve riedigendfte entsprochen wer en kann. Um aber auch Reisenden das Baden
ohne besonderen Kösiey-Aufwand bequem und ange-
nehm ku machey, isi dte Einrichtung getroffen, daß _ wie in einem jeden. anderen Hotel _ mdblirte Zim- mer, Stallun M ka P erdx :e. bereit ur Aufnahme offen ßehen. “ selhfi s ? chienigcn, dke nicht eigene
Eauiuage halten, M MMM) die Verbindung
Danzt,g_ durch Ionrnalierext und Dampfbdte, und
zwar ur den geringen Prets von 4 SSW gefiedert- .?.“de“-?.?“0. “YM??"Z WWW" "“ NWZ deren
m e un ' Zescheben kann. Die schneüsie Wetft "““"
mächtigen.
hause aushän ende wird solches
Zele-
mil
Wohnungsvreise “""" "“ck
brigens, nach der Län?;äTel-TnYufKtbaltxoZ-WZW Leo?ontiiFereschZéQuYnacquirirt worden iß und diese “ Svkisunq nach ler Zufriedenheit verfieht. Wenn die Leipzig-Dresd- Compagnie, dercn Erfahrungen und
Fut Zen Hotel;?)reiisxnC, em umanen re = ourant des Badeorts
wird. Somit also glaubt der Unterzeichneßxretxyetxeex Bade-Insiitut wohl Jedem auf das an ele mne cm.. pfehlen zu können. 'Jiägorius.
ner Eisenbahn . Yevrüftes Urtbeil
Oeffentliche Aufforderung. werden
Der am 23. “Februar 1770 allhier geborne Iobann Wi "W'ipki'l'ÜWWiW“ xr:us«t.§§chchk“«§2:§2?:" MT,".YSMMY 700: TR 34? 33032110"125021013333; " “ ** " “ * ":.-:"
o ann ' en t . . . üsno Mälzers anhéer, und weil„Cbrißianet/t Sophien, and gest“ M“ "de“ Ur- Ltur!" l-ksbls-
er celle von hier zunächst nach Breslau von da'neuerdin s die abe? tsveéter nach Rußland auf die Wandeéschaft ge:!hat, wok
Da nun derselbe solchem nach über 40 Jahre von
f. Conventionsgeld oder 128 Thlr. 6 Ngr. 9 Pf. im Vierzchnthalerfuß bestehenchermdgen semen näch- üen Anvcrwandten und gesetzlichen Erben verabfolgt werden werde, bei Verlust seiner Ansprüche daran und der Wiedereinsetzung in den yorigen Stand, zugleich aber für diesen Fall alle diejenigen, welche als Erben oder Gläubiger dcs Verschollenen an dessen Vermögen Ansprüche zu baden glauben, bci Vermei- der Ausschließung davon und bezéxbcntlm) bei * Ver ust der Wiedereinsetzung in den vortgcn Stand, hiermit öffentlich auf cfordert und geladen,
den 4. . ovembcr 1842
an biefiger StadtgerichtsßcUe auf dem Ratbbause
Gläubiger betrifft, ibr Erbrecht und resp. Forderun- gen gehörig u bescheinigen, dqrüber mit der bereits Érbin oder auch mtt dem nach Befinden
noch zu besieüenden NachblT1ß-Vertretnckdän Rechtben 3 :.
verkauft werden durch das Anfrage- und Adreß-Bü- MFZJ jyoeö'xckrjbnrexbxnd nnen acht o )en 5" den 14. Dezember 1842 der Bekanntmacbun
Ladungen, bei Fünf . in der Nähe wohnende Sachwalter gebdrcg zu bevoll-
Unter Hinwcésnn
ierdurch bffentlich bekannt gemacht. Buchholz im Kdnigreiche Sachsen, am 1. Juni 1842.
Das Stadtgericht,
„Wir bringen hiermit ur öffentlichen Kenntniß, daß du auf unsece Veranlaszs
Renard in Brü_sfcl, deren Geschäfte „wir" bes“- gen, als Modell haerher gesandte Lokomotive, welclxr em verchries Dirextorium der Leiv ig-Dresdner E - senbahn-Comvagme uns bercitwilk
Bahnhof aufzustellen und Pro
unden, bei Bedarf von
n Renard den Vorzu
schlagendße Vekoris, daß
forderunéen entsprechen , önnen.
tiven in dem eb. Olbrichtin, isi um das Jahr 1800 als Schnet- zuführen unkarÉ'YZ'sTM-W von
ausßellen. so wird auf den Antrag einer An- alle Eisenvabn-Gekenftände, wel
ierungen oder Pr vat-GeseUscha ovembcr1779, JZ
cwe-
v ig gegenwärtig in 124 Thlr. 18 FH:", Eisenbahnen ernannte
motiven gegen andere bieten, immer glänzender ber-
Schließlich machen wir darauf an merksam, daß laut Beschlusses der Königl. Belgls en Regierung : ;oFekremden Re- e
ecken in Auftrag gegeben werden, als Lo omoti- vm, Wagen, Schienen oder Maschinen allerArt aux Verlan en während einer zu beüémmenden Zeit an den Be gischen Eisenbahnen gcprü t werden können, und die Uebernahme, wenn es gew nscht wird, durch eine von der Königl. Belgis en Regierynig ngen eur-Kommcss 0 den kann, durch wel e Ma regel dem eine um so sicherere Garante geboten wrd anerkannt gute und vollkommen brauchbare kate zu erhalten, Leipzig, am 5. Juli 1842.
Zcbömberg Weber &?" (:o-ny.
Apotheken - Verkauf, Eine werthvollc Apotheke in einer angenehm gele- genen Stadt Thüringens in billig zu verkaufen durch vr. Bayer in Jena.
koriinek ßsrxe. [)en 8. zuzu-i 1842. __ kt. 00"!- 4 „ l't. (Fou. „“"“-" " oem] mu. ? “"' : 15.-.] 6-14. ae. “...n-ae]. 4 _ _ “,k-QW 5 [27-2 _ a..- Nßazm. ' 1039; 1032 «,a-.k-x-Nu. 4 103 102; l'- ß-z|.ou.30 [M _ jz-xxxaxunk _ [10-2 _ m., “. a.- «.«.k-i.-.ou. 4 _ 102? [!.-ua].» _ 852 _ 1.1. 1.1. ::..-b. _ 10“ 103 .in-".F..Jek7. “ [02 "- “Pack-“ist.““! 4 103 102; u.a. 51-41-1151. 4 104 103; oü-klb.künb. s 822 _ «...NY-«m. ') 102; _ ““Man-„01.1. 4 99 _ om. «. 5- 'n. _ 48 _ nm.. [;;-„.|.. 6 03;- SY ""e-lk. ["la-][“. 3; [03 "*- b.“.küor.0k|. 4 WK _- me. ya.. ao. U;! 107 '_ v.a.-ymu. m.. 5 103 102 on,... koma]... ' _ . """"; _ . ['t-_. ok. 3 [03 ] „|Y :::.-:::: "| 13; 13 kn- -.Un-.cko. ' " [WZ ". “ “" " __ 10 q,- zeueann aa. 3 1 103 n m_ ' _ 3 ::" "ZKTTKÜ nkzkm nk eie- u- 2, June [843 Mix" (3040- &,("e.
Mticorologische Beobachtungen.
1842. .org-u knd-Unso Ikeda. U-eb 'In-[isn
7. Kuzu“. 6 Ulk. 2 Uke. ") Ubt. kcob-eU-az. [„ab-luck . . . . U5,s4m|'u. MNS", ku. MWD,“ kn. Qun'lmo 8,5. ". [.ukl'ü-o . . . + [4,8' [l. + 22-3.l. + [**,-I. n. "msömo [7,4' n, ']"kuijkt . . . + [3,0' K. + 13,1" [l *F- [2,7' k. [koäo-klme vuuukuizu-z 87 pkt. 49 761. 79 pkt. “"Mut-mz "“en"- ...... benen |»- azen, leiter. UZe-sekuU-x "im] ..... . . "R"“. U",- UÜ. „&'-E'eebvä "“o“-„“na;- . . *- Us“.
'kagumitie]: 336,00," v..... + 18,0" a... + 12,9" n... 72 „.cc, km".
Dimna , 9. Aug.
Tochter des e
zdstschm des t.
Mittwoch, (Dlle. Denker:
Üöni liche Schauspiele.
gJm Opemhause: Marie, oder: Die lments, komische Oper in 2Abth., nach dem Fran: George. Musk von Donizetti.
10. Aug. Im Schauspielhause: Maria Stuart. Maria Stuart, als lehre Gafirolle.)
Donnerstag, 11. Aug. Jm Schauspielhause: Doktor Wespe. Verantwortlichekstedacteur ():. J. W. Zinkeisen.
Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober-Hofbuchdruckereé.
Angemeinééßxxizeigeé 100510" P......zz.. “'S-...e... '
„gangen, obne seitdem einige Nachricht von fich ge-
Bel ischen
für alle n esche- u likum nur avri-
, was die Erben und etwaigen
(Stechbabn 3): “ l)k.
cines Gerichtsbeschxids oder ei- rkenntmsses genwärttg zu seyn. auswärtige c?ntere enten zu An- balcr Strafe,
! ' n tl“ch r n waffe schafr|8e brosch.
auf die unter biefigexn Rath- diktal:Ladung vom beuttgen Tage
Punschel. sche *iteratur bereits elk
nntmacbung.
ung von der Compagnie du entwickelt wäre.
ig Iestattete, auf en damit zu mehreren Probefahrten von dersel- ]) regelmäßigen Diensi zu vol- “
(]ar
dae aa emeinüe mnerkennung ge- okomotiven der Compagnie . einräumte, so ist dies der 6 * " ' eren Lokomotiven allen An: (iar extent 'on
Welche nur irgend gemacht *]- 9-
uftra au L - ? bereltaéetlékl'tseßkoatk'x
reife dersel m we entli a ekmäm, m: 1 Z die Vortheile, Öclchea'diefe L:!Z-
preis 3
Literarische Anzeigen.
So eben isi erschienen und in nnen Buchhandlun- gen zu erhalten, in Berlin bei E. S. M i t t l e r
J. Hillebrand, Organismus der philosophischen Idee und gc-ZYiYßllircher Hinscht.
Die unterzcgichncte Verlagsbandlung glaubt die Aufmerksamkeit des philosophischen Publtkums um so mxbr auf das vorstehend; Werk richten zu dürfen, als ne einerseits die Philowphte na lichen und geschichtlichen Zusammen ange in einer cigenthümlichcn und gelehrten Weise zuglcich dar- legt, andererseits von einem Verfasser verrührt, de : "sen Name !owobl für die philosophische als biüor : sche Bcdeut amkcit des Inhalts und derAusfübrung Bär schaft giebt. Schwank!) möchte diepbilosopbi- „ Werk besaßen, in welchem die Idee der Philosophie nach ihrer wissenschaftlichen und geschichtlichen Einheit mit gleich Umfaßltcbkeit bei mdglichftcr Klarheit des Ausdrucks
Arn'oldische Buchbdlg. in Dresden und Leipzig.
50 eben ist erschienen um] äurcb ?]]e Zuckbzmä- lungen (163 [u- uoä zuzlanäez, in Zak]!!- (Jurek [' er- äinanä Uümmler, [.in-ien 19, :u be::eben:
Chemische [.aboralorium l-uäxxiza - Uniyeroität : e n,
l o l' m a n n , 7 o r " o r : Wit einer äusseren um] einer inneren “micht, nebst 6
kling"- erläuwmäer [Kine umi [)otail-Toiebnungen, in einer beoonäorsn 15“ ['*oliomapye. [" .
ihrem begriff-
cr Kürze und
beben, bietet ein Werk ein “:|-öne- ])e Erinnerung an ihre Ztuäieoteit. die wo ausgueicb- neten ](ümtlc-m au: esübrten :"ei blätter, innere um] äussere .Kmicbe 3
um bezonäere 17 remis macken.
Handtke, Karte des
.]eäem Chemiker mul"; eo emümcbt :o)-n, clio [Zin-
ricbluugen eines l-aboratoriunu genau konnen 7.0 [er- nen, Kelche: äurcb wine Urosurti kext umi Zsreck- möl'aizkoit, 10 wie (Lurch a;. ä-rau- . _ l-eiatungen, berühmt ist; weist «xrel m äteaer Ze- oobreibunz siels-cbe Kalebkunz finalen.
ersorzezanzenen
arbeitkt
801cben aber, welche in alien" thalt ma] (ier
“ [.abomtoriuma, «,n-1." tiie-
kleiäelberz, .]uli 1842. (I. 17. Winter, akaäem. Perlazo-Zuclabmäluns.
Neuestes in Esfig-Fabrication. Die Kunü- Esßg in größter Stärke und schdnüem
Weingeschmacke auf dem gewöhnlichen oder dem neueren Sebneu-Apparate darzuücllen, wird in ten dritter Aufia e empfohlen, welche für fünf Tha- ler im Königl. Y
Oef-
nteüigenz-Comtoir zu haben find. Die vorzugsweise Vertrautheit des Verfassers mit
dem Gegenßnnde be eugt der berühmte Chemiker 1)» Dbbereiner in sener, im Au rage der bbchüen Landeö-Polizcifielle erschienenen „ nleitung ]urEsffg: Fabrication“, Zte Auflage, 101. 51.
Ju allen Buchbandlungen ifi stets vorräthig: [ler, K. A., Wegweiser für Reisende durchs Niesenxkcbirge, nebst einer Karte und 5 !nffchtm
ZteAu ac. 25Sr. g gRiesengebirges, 15 Sgr.
Gedichte von K. F. H. Straß (Otto von Deppen). Elegant broschirt. 1 Thlr. Leipzig, bei Brockhaus. Die beuen Zeitschriften haben bereits diese Gedichte
' li cn o len. Dieselben snd zu haben Ber- Mtchickéß Hlo'ifdy Königsstr. Nr. 62, neben der Post.
Bei G. Reimer, Wilhelmsßraße 73, isi so eben
erschienen:
" ' t" oammentardiiQukttuok. 6 “1,121: l;:tT-Frla-nil-axolient'icii- seronomu Uibllotbecoe
Cayüularis, Lruit .!0. ['*r. ].u(], Zoeacben. zccsäit ":e-ia juriocomulti (Le iure kiwi skug- mentum. k))! aliiz e'uoäem Zibliotbme membra- nia tranzscripeum. (,a-"ola: l-acbmounus m] Zcbeclu (;ooocbenii [lollwszii Zlomii kecozuoyir. (Zossebeniana 12111110 tertia cum tabulio incisis. 2 ']"blr.
Foxtu- meiricu- ex kecemiooa lmmauue- [io Zekkeri. 4 “]"blr. “K;“ Sgr.
Bruno, oder über das natürliche und göttliche Prinzip der DiYe. Ein Gespräckx. Herausge- geben von F. . I. v. Schell ng. Zwette unveränderte Auslage. 1 Thlr. 5 Skt.
Die Elemente der geometr chenAebn ichkeits- und Vergleichun s- ehre, nebst einer sy- siematis en Anlage er Elemente der ormbil- dung. um Gebrauch für den nnterri t in der reinen Geometrie in den oberen Gymna al-Klas- sen von 1)r.Ludwi MartlnLauber, rof- Wb Direkt. des K mgl. Gymnas. zu I.“, orn.
r.
Jean anl's Bildnis, su. von Ernst För-
sier, in Stahl P|“ von Ed. Sichem. reis: p
WfSwYßem Pa er 15 Sgr., auf Chtne eschem
?»
Preußische Staats-Zeitung.
Allgemeine
„KH 220.
I n h a l t.
Amtliche Nacbri ten.
Rußland und Po en. St. Petersburg. Rekruten-Ausbebung.
Frankreich. Deputirten-Kammer. Befirittene Wahlen. _
aris. Die Leiche des Herzo s von Orleans nach Dreux. _ ie PräkdentxchaKs-Fra e. _ riese aus Paris, (Der Trauer- Gottesd enß n otre- ame. _ Dufaure's Präüdentscbaft.)
Großbritanien und rland. Parlaments-Verhandlnn en,
Oberhaus. Korn: eseße. _ Unterhaus. Bill über die er-
ßassung von Neufundlan . _ Warner's Krit smaschéne. _ Lon- on. Ta der Parlaments-Prorogation, _ rrtbum hinschtlich der Besch e an die Armee in Afghanistan. _ eber denKrée mit China. _ Schluß der Konferenz gegen die Korn-Geseve. _ ort- dauernde Arbetter- Unruhen. _ Vcrmjschtcs. _ Schreiben aus London. Die jüngüxn Nachrichten aus Indien und Englands Stcnung da clbii ; günsitge Aerndte.)
Belgien. Brüssel. Gottesdienst als Todtenfeier des Herzogs YntOrleans. _ Der Senat über den Franzdfischen Handels-
er rag,
Deu che Bundesstaaten. Hannover. Ministerielle Bekannt- ma ung, den neuen Bischofvon Hildesheim betreffend. _ Kamen . Näheres über die große Feuersbrunß. _ Schreiben aus Fran = furt a. M Todten- eier zum Andenken an den Herzog von Or-
eans; Neks'en e; Bd e Oesterreich. Wien. ie Eisenbahnlinien nach Prag und Graz.
_ requcnz auf der Wien-Raaber E' n . ? al'kFiim'KMcxid U:).i Verxau 3? kaeßek'éhn re. on an nope. uneneen “,_ . menrottun en an der Serbisch-Bulg?1rlsc?)e?r GYäesßee,n_ F&M: tfitoin t14er aZn'Zitenö d Di 1 d Of 11 en. 0 an er nge n an um ellal b d. _ Akbar Chan und thtib Dsch6n7 in Kabul. _ Vchnigßmß dcr Generale Nott und En land n Kandahar und Absendung der Wymerschen Brigade na Kelat-i-Gildschie. _ Vermischtes,
Ueber die Zoll: Erhöhung des Baumwonengarns.
;
Amtliche nachrichten.
Kronik des Tages.
An 9 e k o m m e 11: Ge. Excellenz der Wirkliche Geheime Staats- und Minister der geistlichen, Unterrichts: und Medizinal-Ungele- genheiten, Eichhorn, von Breslau.
Der Kaiser]. Oesterreichische Kämmerer und Fürstl. Thurn und Zaxißsche General-Post-Direktor, Freiherr von Dörnberg, von am ur .
AbgereJsk: Se. Durchlaucht der General-Major und Com: mandeur der 6ten LandWehr-Brigade, Fürst Wilhelm Radzi- will, nach Brandenmez
Der Großherzogl. ecklenburg-Strelihsche Wirkliche Staats- Minifter von Dewiß, nach NemStreUh.
Zcitungs-Uachrichten. Ausland.
Rußland und Polen.
St. Petersburg, 2. Aug, Zur Komplettirung der Land- und Seemacht ist für den bevorstehenden Herbst eine Rekruten: Aushebung von 5 Mann auf 1000 Seelen in der westlichen Hälfte
des Reiches angeordnet. Frankreich.
Deputirten-Kammer. Sihun vom 4. August. Bei Fortseßung der Berichte über die Verl 'cation der Vollmach- ten trug Herr Ducos auf AnnuUirung der" Wahl des Herrn Le- noble in Vitry an. Die Wahl-Operaeionen seyen zwar vollkom- men regelmäßig ewesen; aber Herr Lenoble verklebte die Functio- nen des Königlicéen Prokurators in dem Resort, in dem fich das Wahl:KoUegium befinde, und dies sey eine der durch das Geseß festgestellten anompatibilitäten. _ Die Wahl des Herrn Lenoble wird ohne Weitere Erörterun annullirt._Herr vo n Peyram 0 nt erstattet Bericht über die ** ahl des Herrn Floret in Carpentras. Es wird gegen diese Wahl protestirt und behauptet, daß ein Wäh- ler, der ein öffentliches Amt bekleidete, mit Abseßung bedroht worden sey, wenn er nicht für Herrn von Gerenee, den ministe- riellen Kandidaten, stimme. Der Berichterstatter trug nichtsdesto- Wensger auf die Zulassung des Herrn Floret an._ Herr Gustav von Beaumont bemerkte, daß so ein entschieden verderblicher Einfluß der Verwaltung fich noch nie so bemerklich gemacht habe, als bei dieser Wahl, und daß es den Wählern Ehre mache, daß ste fich durch derglcichen Drohungen niche hätten einschüchtern las- sen. Eine Untersuchung dieses Falles sey aber ebenfalls noth-
wendi . gerr Teste: Herr von Beaumont irrt sich. Die bezeichnete That ache ist, wenn überhaupt richtig, außerhalb der Wahl vor efal- len. Ein Einnehmer hat, nachdem er seineStimme abgegeben akte, esagt, daß er mit Absetzung bedroht worden sey , wenn er nicht für errn von Gerente üimme. „
Herr Floret: Die in dem Protokolle des Wahl-Koaegtums von Carpemras bezeichnete Thatsnche sii unter meinen Augen vorgefallen,
Stimme im Centrum: Nennen Sie die Person.
Herr Floret: Es war der Unter-Präfekt elbsi, der zu dem SUUWEinUEbmer Gucken sagte: Wenn Sie nicht für Herrn von Getiente üimmen, so wird man Sie abse en. Herr Gucrin, der bis dab !! sets für den mintßeriellen Kand daten votirt hatte, erklärte daran gleich, daß er mir seine Stimme eben werde. Man ordne
JF,“ "“*"sWUUo an, und 1,39 Tbatsa en werden bewiesen wer- r
Die Verantwortlichkeit r dieselben und für viele andere
Berlin, MittWoch dcn ][)tk" August
tionen befol 1. Der Unter- meine Wah auf das Aeuße Sie haben carte b1aocbe,
habe immer nur,
rechtmäßigen influsses an uwcnden.
er Minister des Innern:
erhalten habe, die man ohne aber die Inüructionen dcs Kabinets vom 15. solcher He tigkeit angegriffen worden , als Die von Herrn
räfrkten in Abrede gestellt
Floret verschiedene Wahl-Umtriebe Stimmen zur Linken: chung angeordnet werden,
ur Laß
mu noch als eine auffaUende
ob das sein Platz war? (Unterbrechung.
Es ward hteraus zur Abstimmung uber lassung des Herrn F oret Zeschritten und dieselbe genommen, _ Herr Laff tte onte hierauf die tersuchun§ an ' hob fich as_ entrum mit
Der Mtnisk Herrn Pauwe 7. Sie haben die ulassun aber Ste haben die Untersuchungs=Fgrage vorbeha daß dies mit Herrn Floret ebenfalls der Fall sey.
Herr Meynard: trag auf Untersuchun? machen werde.
Nachdem noch e n
qroßer Lebhaftigkeit. er des Innern:
fich bis icht darauf bes ranken wol1e, zu verschieben.
Die Wahl des mehreren Protestationen Anlaß gegeben, Wahlumtriebe bezeichnet werden. den vorhergehenden Fällen, daß Allier verschoben werden soUe. Berichte über die Verifizirung der Vollmachte
trifft nicht allein den Unter- 0 ekten ondern an das Mint e- rium, denn die Unkkk-Pkäfekten xabcn/mstr die erhaKenen Inßrßc-
Paris, 4, Aug. Der Wagen,
schee fich Punkt 4 Uhr nach seinem
Sarg Portal. ein Heer von Handwerkern anfing, alle die Vorbereitungen, troffen worden waren, bei Seite zu bringen, gens war in die Notre-Dame-Kirche, rückgekehrt.
Die ministeriellen Blätter fan on an,
die Behäng
Journal des Débats sagt: triebe aufmerksam gemacht,
zu spalten und die schon so ernske Lage der Re
ministerielle Kriss noch mehr zu verwickeln “sucht.
jene Umtriebe eine Zntrigue genannt,
bei ihren rechten Namen nennen muß. Wenn
Ministerium beschäftigt, ehe man daran denkt, die dies ni t
gessen der durch die Umstände auferlegten P ichten, Unredlichleit, eine Art von Verrats) gegen das Land seyn.
1830 zu befeskigen, so würde
uordncn sey, zur Abstammung bringen.
welche für diese traurige _ Um 11 Uhr Mor- Wte gewöhnlich, Ruhe zu-
fich im 5 en Grade besorgt über das Resultat der Prä adenten:Wahl zr? zéigen.
rafekt von Vaucluse hatte den Auftrag, e zu bekämv en ; man batteibm gesagt: um die Wah des Herrn Floret zu ver- hindern (Bewegunsg). Ich bin 11 Jahre lang Präfekt gewesen und clbsi von dem Minißerium vom 15. April, welches so lebhaft an cgriffen wurde, die Weisung erhalten, ,nur Mittel ck trage auf eme Untersu- chunZQder Umßände an, d e meine Wa [ beglcctct haben. „ Der vorige Redner behauptet, daß er von dem Mmiücrium vom 15. April nur solche Instructioncn Scheu eingrsicbcn könne. Sind nun Apxil nicht mit_ eben . die des 1eßigen Kabmcts? Floret angefuhrte Tbatsache„wird von dem Unter- (Gelääxter zur Lenken), _ Der Mini- er bemerkt, daß von mehreren Wählern einem Anhänger des Herrn „ elegt würden. 21 so jeden alls muß eine Untersu-
Herr Florct: Ick widersévhe t'xncihch F?r Uftxfersuchdunßgdnichlx und . a a e nzuuen a cr nter- Pr fektbesiändkg an der Thure des Wahl-Kollegéumgs st/and. Ich frage,
die Verschéxbuxtg d„erZu- fast etnsttmtxng an- Frage, yb eme Un- Htergegen er-
, Man kann mit der Wahl des loret mcht anders 11 Werke Zehen, als mit der des Herrn es Herrn Pauwels verschoben,
lten,
Ich zeige der Kammer an, daß ich einen An-
i e Redner das Wort enommen hatten ver- ständigtc man fich darYber, daß der Antraggauf eine Untersuéhung unter den gewöhnlichen ormen gemacht „werden müffe, und daß man dte Zulassung des Herrn Floret
Herrn Aerr in Embrun hatte ebenfalls zu in denen die ungeseßlichsien
Die Kammer entschied, wie in vorjäufig die Zulassung des Herrn BetAbgang der Post dauerten die
n fort.
_ der dazu bemmmt war, die ßexbltchen Uebert'este des Herzogs von Orleans nach Dreux zu brmgen, !angke heute früh um ZZ Uhr vor der Kathedrale an und _ Bestimmungsorte zu in Be- wegung. Die gesammte Geistlichkett der Kathedrale begleitete den unter Hersagung der Sterbegebete bis nach dem großen Kaum war der- Sarg aus der Kathedrale entfernt, aks
«* we zunehmen und k.?eiet'lichlkeik ge:
Das
. „Wir haben geskern auf die Um- mat Hulfe welcher man die Opposition
gierung durch eine Wir haben
weil man doch die Dinge
man sieh mit dem Monarchie von blos ein Ver- sondern eine
Da
aber dieser parlamentarische Egoismus nicht wagt, steh offen zu
zeigen, sondern durch kleinliche Umtriebe einen
zu erlangen strebt, so nennen wir seine Taktik eine
Diese Zntrigue schreitet rasch vor, und froh de
Dunkeln bewegt, kann man die Schritte zählen,
gethan hat. Wir werden daher prüfen, Welche blicklicher Triumph haben würde; wir find um zwungen, als das Mittel der Zntrigue darin Preis eine öffentliche Erörterung zu den besonders darthun, daß
konservativen Partei seyn wurde; Gewalt in die Hände der Männer der linken Es ist unmöglich, 3131 überlassen.
ertrauen in die Redlichkeit, den Sinn der konservativen Partei zu feßen.
die Lage so ernst is?, smd wir nicht allein aller
heit schuldig, sondern wir müssen dieselbe auch
sagen. Wir werden unsere Pflicht thun.“ sagt über denselben Gegenffand: Niemand verkennt das, wenigstens Handlungen freilich isl es anders. tion z. B. durch das Organ ihrer daß fie nicht eher eine politische
Soh
monarchisohen Institution entstandene Lücke
vermeiden. , bei der gegenwärti en Lage der Dinge die erste und ernsteskeeFolge die vollständigeYl
die zweite würde die seyn, die
fich in dieser Hinsicht der erin sten Aber eben so unmö lich ist es t?ns, g
„Die Umstände find nicht in Worten;
KFFstJurnéle ' - *" ts ervor uru : chen Wurde, als bis dre durch den Tod des Kt" z fen su
zweideuti en Sieg
Zntrigue. fich im die se bereits Folgen ihr augen- so mehr dazu ge- beskeht, um jeden Wir Wer-
m, daß fie
uflösung der Seite u liefern. äusthung nicht das volifte
atriotismus und den politischen
„ „ _ Wir werden also die gehetmen Umtriebe der Zntrtgue ans Tageslicht ziehen.
Wenn Welt die Wahr: ohne Schonung _ Die Presse ernst; mit den atte die Oppofi- laut erklärt,
onprinzen in der
aUSgefüllt wäre. Aber
dieses Versprechen ist längst verYssen. Die Oppofition manövrirt
in diesem Augenblicke, um bei eine Kriss herbeizuführen. ten eines geeheimen Votums triumphiren zu ihr ein Glucksfall, und alle Chancen zu fichern. Männern und liegt daran! Sie wird ihre Fahne und Sem lassen und sich an die Männer anschließe
elegenheit der
Ohne Erdrterun
fie vernachläsffgt nichts, _ Sie ist nicht seher, threr Fahne den Sieg davonzutra en.
Präfidenten:Wahl im Schat- knnen, scheint um stch mit ihren Was ihre änner bei ", die noch gestern
Ich verlange,
ihre Gegner waren. Herr Dufaure hatte seit dem Ministerium vom 12. Mai entschieden mit der Oppofition gebrochen. Aber Ygenwarng hat die Kandidatur des Herrn Dufoure das große
erdienst; eine Spaltung in der konservativen Partei zu bewirken. Dies genugt der" linken Seite, um sich mit Enthusiasmus dersel- bxn gnzynehmen. Dieses Benehmen giebt das Maß für die Auf: r1chttgke1t derOppofftwn und für das Vertrauen, welches ihre feterltchkken Verpflichrungen verdienen,“ _ Die Oppositions- Journale wenden, wie begreiflich, den Vorwurf, den man lhnen maeht, daß ste cinen Kandidaten unterßüßen wol- [xn, der nicht zu ihrer Partei gehöre, gegen das Ministe- mum. Zhr habt, sagen ste, Herrn Sauzet zum Kandidaten gewählt, obgleich Zh!“ ihn selbst für“ unfähig, das Präfidenten-Amk passend zu verwalten, erklärter. Warum habt Ihr das gethan? Um Euch die Stimmen derjenigen Fraction zu sichern, die zwischen _den beiden großen Theilen, aus denen die Kammer bestekt, mitten mneftehe und deshalb möglicherweise den Ausschlag ge en kann. Was thun wir anders, indem wir uns Herrn Dufaure anschlie- ßen? Und wir thun es mit mehr Recht als Ihr, denn jene Frac- ttoxj,-ays deren Mitte Zh!" Euren Kandidaten wählt, sagt fich fretwtlltg von Euch los und neigt sich zu uns. Hier kann von keiner Zntrigue, von keinem Aufgeben der Meinung die Rede seyn; xs handelt fich um eine parlamentarische Taktik, die Euch mißgluckt Y] Ind uns vielleicht gelingt. Eure Erbitterung verräth Eure ur k.
Der in Troyes erscheinende Propagateur vom 4ten dieses melpet, daß eine aus BarsurAube eingetroffene Eskafetee dem Prafekten die Nachricht überbracht habe, daß daselbst eine Feuers- brunst wüthe, die den dritten Theil der Stadt bereits in Asche gelegt habe, und daß man bei Abgang der Nachricht des Feuers noch nicht habe Herr Werden können.
Börse vom 4. August. Der Umsaß war an der heutigen Börse sehr beschränkt und die Franzöfischen Renten mehr anage: boten als begehrt. Man will die Ernennung des Präsdenten der Deputirten:Kammer abwarten, bevor man steh auf "M? SPAU- lationen einläßt.
O Paris, 8. Aug. Ich schreibe Ihnen unter dem Ein: drucke der erhabenen Leichenfeier des Herzogs von Orleans, welcher ich diesen Morgen in der Notre-Dame=Kirche beiwohnte. Der Anblick der in einem Lichtmeer schwimmenden schwarz behängten Gokhischen Kathedrale mußte jedes Herz zur Andacht und Trauer stimmen. Die ganze Anordnung der Ausschmückun des Tempels ist bei weitem feierlicher, als die der vaaliden- irche bei dem Leichenbegängnisse des Kaisers Napoleon, welche mehr theatralisch und überraschend war, währ-snd diese einen ganz eigenrhämlichen religiösen Charakter trägt, der 51111- traurigen Stimmung der An: dächtigen, die sich heut“ x'n der“ :otre:Dame-Kirche drängten, weit b_esser pyßce. Besonders imposant erhebt slch der Kakafalk, worauf dte érdtschen Reste des Herzogs von Orleans ruhen, Man erkennt auf den ersten Blick, daß es dem Architekten Visconti besonders daran lag, die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf pen Pupkt, wo der Sarg steht, zu konzentriren. Beim Eintreten m dieKtrche durch den Haupt:Eingang wird das Auge durch eine le_uchtende Glanzwolke, die von dem Mittelpunkt des Kreuzschiffes bes zur Decke des Doms wie eine Feuersäule fich erhebt, beinahe verblendet. Es ist dies die Wirkung von etwa zweitausend Lich- txrn, tvelche um den Katafalk, um die Dompfeiler und vor dem Haupt-Altm' brennen, während aus 48 goldenen Dampfkesseln der Weihrauch emporffeigt.
Der Trauer:Gottesdienst war auf elfUhr Morgens angeseht; aber sch_on ym neun Uhr waren alle Tribünen mic Damen und Herren 01 tcefster Trauer gefüllt, Gegen zehn Uhr* erschienen un- ter Vorrretung der, respektiven Huisfiers die Honoratioren, welche durch besonyere Diener zu den für sie beskimmtenPläßc-n geführt tyurdeq, „Ems halbe Stunde später fanden stch nach und nach die Mtxglteder des diplomatischen Corps, die beiden Kammern, die Marscha11e und Minister ein. Die Ordnung, in welcher sämmt- ltche Ctvtl: und Militair:Behörden ihre Pläße einnahmen, war folgende. Vor dem Hochaltar befanden sich der" Klerus von Notre-Dame und d_ie Pfarrer von Paris; den Thron des Erz- btschoss umgaben dae. Domherren von Notre:Dame und von St. Demo.- Untxeet „des Thrones des Erzbischofs skan- den dte Salze fur dte Bischöfe von Versailles, Evr-ux, Chartres _und Anderer, welche ei ens zu dieser Trauer:Ceremonie nach Parts gekoxnywn Waren. u beiden Seiten des Kakafalks waren große Trebunen, welche die daran stoßendcn Seiten:.Kapel: len ganz etrxnahmen, xm- zur Rechten war für die Deputirten: Kommst", fur den Prafekten des Departements der Seine, die 1? Matres von anrts und deren Adjunkten bestimmt; die zur Lmken hatte das diplomatische Corps und die Pairs:Kammer ein: genommen. Am Fuße der großen Treppe, auf Welcher man zu dem Sarge ,des Herzogs von Orleans steigt, waren schwarz sam: metne Bekskuhle fur dle. Prinzen des Königlichen Hauses aufge- steUt. hinter welchen Jte Ad]utanten des Königs, des Herzogs von Orleans und der ub_rigcn Prinzen standen. Von den Prin: ze_n rechts [:e-fand fich dte Bank für die Minister" und links für d1e Marschalle und Admiräle von Frankreich. Das Hauptschiff der Kirche war durch ein Militair:Spalier in zWei Theile getheilt.
Rechts befaenden fich zuerst die Pläße für den Cassationshof, woran fich der Konigliche Gerichtshof vonParis, die Tribunale erster Insa" ._daik Handxngericht und die Friedensrichter reihten, Sämmt: liehe. ttglteder dteser Gerichte trugen ihre Amts-Toga. An die (sexemchte schlossen fich der Generalstab der Nacional:Garde, gk- fuhrt vom Marschall Gérard, und die Deputationen der dreizehn Legionen der National:Garde von Paris. Jede dieser" DOME“!!- nen bestand aus vierzig Mann, worunter aue Stabs-Ofüzt'ere- L'Oauptmann, 1 Lieutenant u. s, w. abwärts alle Grade„bis zum emfachen National-Gardiften waren. Diese Deputaxionen ““““" om ganzen Raum bis zu dem Haupk-Et'n ang “**,-“"ck“ “"s“ A"“ nahm der Staats-Rath die ersten ÖMZ“ “"'- “"auf-FY." die Mitglieder der Akademie det" 5" ' ""TFYXEHF “ua:, das General: Conseil des Minéßeäums deZauz'F-Zéx Endlich terrichts, die Verwaltung der “""“ “ c '