1842 / 225 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung, Mon, 15 Aug 1842 18:00:01 GMT) scan diff

erache und den Ton eines Schreibens alt verlesend für den Cha

i ! t n tanken und als überaus beleidi d betn - FUNK; ZFR? terung derselben einen binnen TmbmzesxtbuldgieZ;

9 da er ver ü 1 at, es sole darauf keine andere Antwort ektbeilt Wu? als dle Erklärung, daß das Verfahren der Re immg der Vereinigten Staaten in Bezug aus den Krug zwiscFen exil- und Texas, welches bisher sets met strenger und ux! arte isclxrr Rückficht auf ihre neutrale Stellan abgemessen werden e , in ke ner Hinficvt

' ir end einem Ma c verändert oder umgestaltet werden wird. KZn'qugk-iesen Grund bin die Regierun7 von Mc tko es gmgnet finden fonte, dic jest zwischen_ den vndtn Undern “Jebenden Bezie- hungen ab uändcrn, so fäjlt dee Verantwortltchkrttda ribr aneinzu.“

Die ntwort des ' erm Webster, so war sein ganzes Beneh- men in dieser Sache. chien im Senate, wo dieselbe zuerst zur Sprache gekommen ist, allgemeine BiUigung zu finden. Die _Kor- respondenz wurde zum Druck beordert und an die Kommesfion

für die auswärtigen Angelegenheiten verwiesen,

Inland.

Münster, 11. Aug. (WEskphäl. M.) Heute miteexsé Staffette eingetroffenen ofßziellrn Benachrichttgunxkn zqsolge, 1117 die Reise Ihrer Majesfäken des Königs und dét' omgm m hte- s|ger Provinz wie'solgt festgesesr:

Zhre Majesaten kommen

am 22. August nach Minden, ** 23. ** " Bielefeld, “.?-1. " Münster, .. L.“). " Aufenthalt daselbsk, “26. ,. Hamm, 27. über Hagen und Schwelm nach Barmen, 274, nach Düsseldorf.

Königöberg, 11). Aug. (Königsb. Z.) Der hiefige Magistrat und dir StadtverordnetemVersammlung haben beschlos- sen, sobald es bekannt geworden war, daß Se.Excel1enz der Herr Staats:Minifier von Schön die nachgesuchte Entlassung aus dem Staatsdienst erhalten hatte, dem um unsere Provinz und das ge- sammte Vaterland hochverdienten Manne als Anerkenntr'nß seines freifinnigen und partriotischen Strebens das Ehren-Burgerrecht zu verleihen. Um diesem Beweise der aljgememen Verehrung einen noch höheren Werth und eine noch tiefcrr Bedeurung zu geben, wollten der Magistrat und die Stadtverordneten [|| cm*- yore fich zu Herrn von tc. Schön nach Arnau hinausbegeben, um den Bürgerbrief zu überreichen, Dies wurde leider zu allgemei- nem Bedauern dadurch Verhindert, daß Se. Excellenz auf das entschiedenste fich diese Feierlichkeit und selbst jede rößere Depu- tation verbat. Demzufolge begaben sich gestern ormittag der Bürgermeister Sperling und der Stadtverordneten-Vorsteher, KommerzienMath Bittricl) zu Herrn xc, von Schön, der zu die- sem ZWecke nach der Stadt gekommen war, und überreichten ihm im Namen des Magistrats und der Stadtverordneten den Ehren- Bürgerbrief. Derselbe lauter folgendermaßen:

„Wir Magiürat und Stadtverordneten:Versammlung Königl. Haupt- und Residenzstadt Kdnngberg- verleihen hierdurch kraft des

uns verfassungsmäßig zustehenden Rcrbts Sr. Excellenz dem Kangl. Preußischen Geheimen StaatZ-Mmtstcr, Burggrafen von Marten- durg und Ritter des Schwarzen Adler-Ordcns, Herrn Heinrich Theodor von Schön, das Ehren-Bz'trgerrcäu unserer Stadt. Wir verleihen es Sr, Excrllenz in Rx'lckttän Ihrer hoher: Verdienste um unser Vmcrland und insbesondere um unsere Provmz, m Anerken- nung de:"; wesentlichen Anthcrls Sr. Excellenz an dem Entßrben unserer Städte-Ordnung und in dnnxbnrcr Erinnerung an die viel- fältig betbätigtcr: wohlwollenden Gcnnnungrn g_egcx1 unserr Stadt. Wir verleihen cs Sr. Excrllcnz im Gefühle der mne sien Ltebc und Horbachtung, durchdrungen von dcm Wunsche, da es der Vorsc- hung efallen mdgr- Sc. Excellcnz bei ungesidrtcm Woblsryn und ungeschäckytcr Tdatkrast uns noch recht lan e zu erhalten. Urkundlich unter Beifügung ynseres grd eren Stadtfirgels. Kdnßgshcrg, den achten Inn: des Jahres eintausend achthundert zweiundvtcrzxg. Magistrat undStadtverot'dnctrn:Versamn1lungKönigl. Haupt: und Restdenzsiadt.“

Herr :c. von Schön war tief ergriffen von diesem Beweise der innigen Verehrung und bat die Deputirten, der Bürgerschaft seinen herzlichsten Dank hierfür au9zusprechem

.___. _“

Hamburgs Handel in Folge des großen Brandes.

6 Hamburg, 18. Aug. In meinen bisherigen Berichten über die hiefigen Zustände habe ich des wichtigsten noch nicht er- wähnt - des Handels. Daß auch auf diesen der große Brand nicht ohne Einfluß bleiben konnte, ist gewiß. Es sind 26 Zucker- Fabrikanten abgebrannt, 19 Kattun:Druckereien (ich glaube, es ist in der Stadt keine einzige stehen geblieben), mehrere Woll-Fär- bereien (unter Anderem die erste und bedeutendste, welche das Ge- schäft hier eingeführt hatte), mehrere Möbel: und Klavier:Fabri- km, die gleich alls für den Export arbeiteten; außerdem haben viele Detail-H ndler und kleinere Kaufleute ihre Läden und Läger verloren; sehr viele von diesen Allen find bei der Brand:?[ssocéation versilbert qnd erhalten also nur geringen Ersah und erst spät; die Geschäfte 1„ener Abgebranneen smd unterbrochen und einige davon vielleicht mx wiederherzufteljen. Es fol t daraus wiederum, daß viele von„d*?sen Gewerbn'eibenden ihre &erbindlichkeiten gar nicht, oder Wem skT"*'*„nick)t prompt erfüllen können; das wirktwiederum auf ihre la"USW; es ist Wechsel=Wirkung überall; Störungen im Handel sind unvermeidlich, und“ wenn sie in größerem Maße eintreten soll_ten, _als bisher, so kann das Niemand wundern. Allein glücklicherwezse ""ffk dieser Theil der Kalamität im Wesentlichen

nur das klemere, das Plaßgeschäft - nicht den Handel mit dem In: und Auslande, nicht den Welthandel Hamburgs. Die Schläge, d" von Innen "“ck Außen hätten gehen können, sind von der ej entliehen Kaufmannschaft, der Vermittlerin jenes Welthandels, ewandt worden. D'“? vortreffliche Haltung, Welche die hiesige rse unmrttelbar nachdem Brande, ja wahrend des Brandes angenommen, verdiene m der That mit Lob und Ruhm in den AULA?" der Gkschichkk d“ DLUtschen Handels- verzeichnet zu m en. Die eben angedeuteten Uebelstände konnte ederma - sehen, sobald man die Hoffnqu aufgegeben haZte, desnFeRFUisr; der Art Meister zu werden, wae man es bisher gewohnt gewesen war; man sah das Unglück kommen„ und aus der Ferne vergrö- ßerte es fich noch mehr; ein augenbltcklicher Schreck war unver- meidlich; man finß an, von einer bevorstehenden ?andels-xrmz, als fast unausblek lich, zu sprechen; es kam daran an, ihre Wir- kungen so Wenig als 111 glich verderblich zu machen -- stattdeffm [| es gelungen, anz vorzubeugen. Wer die Art des am-

i r burger Geschäfts-Zker ehrs kennt, tveiß die Wichtigkeit zu sch hm,

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welche für denselben die Bank hat. Alles kam in dem An en: blick daran an, die Bau! u retten. Das ganze in bauma elde beskJet-de mu m des andel-siandes liegt in derBauk; men der eriujk derB cher des Bank-Znstituts würde eine Verwirrung hervorgebracht haben, derm Folgen ganz unabsehbar gewesen wären, und der Verlust des Bankschases vollends hätte Alles ruinirt. Der Bankschah aber, aus Silberbarrm und éeprägtem Silber befke: hend, la in den Kellern unter dem Rath aufe. Daß fie im Fal] der Not 4115 unter Wasser gesetzt werden könnten, war eine Fabel, wel er aber natürlich Niemand zu wedersprechm fich berufen fand. Wäre das Raehhaus in Brand gerathen, was wäre aus dem Silber geworden? Man entsch'loß sich also. das Rathhaus zu sprengen; 400 Pfd. Pulver zrrtrummerten in rvrnigm Manu: ten das altehrwürdi rRathhaus, welches 5 Jahrhunderte hindurch dcr Mittelpunkt unares anzen saatnchen und mumzipalen bem-s ewesen war; aber der ankschah wear gerettet, und somtt dae Zukunft unserer Stadt. Die Bankbucher, welche in dem ansto- ßendrn Bankgebäude lagen, waren vorher in Sicherheit gebracht worden. Das geschah am Akend des ersten Brandta es, an welchem, als am Himmelfahrtstagr, ohnehin die Bank ge chlossen seyn mußte; aber nichts lag näher, als unter solchen Umständen auch am folgenden Tage, an Welchem der eigentliche Mittelpunkt der Stadt in Flammen stand, gleichfalls die Büreaus nicht zu öffnen. Dadurch waren die Bankzahlungen auf einen TV sus: pendirt worden. Aber man erkannte bald, was selbst der erlusk eines einzigon Tages Verderbliches gehabt haben würde, und die erste Publication, welche während der Feuersbrunst an den Straßen: Ecken angeschlagen wurde, war eine zwischen Senat, Bank und Kommerz-Deputation vereinbarte Bekanntmachung, daß die Bank: Büreaus in ein vom Brande entferntxes Privathaus verlegt seven, und daß man heute (Freitag, den 6. Mai) bis 7 Uhr Abends (skattwie sonst bis1 Uhr Mitea s) unentgeltlich ab: und zuschreiben dürfe, daß jedoch - da die Zanch-Uer von Feuer umringt und nicht zugänglich seyen - Silber für den Augenblick weder her- ausgenommen noch eingebracht werden könne. Somit waren die Bankzahlungen nicht auf einen einzigen Tag suspendirt worden. Dieser Beschluß wurde gefaßt im Hauke des präfidirendm Bür- germeisters, wohin fich die obersten Beh rden geflüchtet hatten, 11 einrrZeir, wo bereits ein Stadttheil mit der dazu gehörigen KML): abgebrannt war und ein anderer mit dem Zungfernfiie in Flam- men [Band, um dieselbe Stunde, in welcher eine kleine (Zchaar an: derer Bürger mit unerschütterlicher Ausdauer das Bdrsengebäude selbst gegen die von allen 4 Seiten anfchlagenden Flammen ver- tbeidigte. Die am Freitag getroffene Einrichtung hinfichtlich der Bank blieb auch für den Sonnabend in Kras.

Am Sonntag Morgen endlich war das Feuer gelöscht. Am Abend beschloß die Kommerz-Deputation (der Vorstand der Kauf: mannschaft), daß am Montag im Freimaurer:Logensaal Börse ge: halten werden solle _ denn die alte Börse war fast spurlos nie: dergebt'annt, und die neue. rings von rauchenden und Einsturz dro enden Trümmern umgeben, und weil alle dorthin führenden Brucken abgebrannt waren, blieb noch mehrere Tage lang unzu- gänglich. _ Am Montag Morgen vor der Börse versammelte sich ein großer Theil der Kaufmannschaft in dem Hause des Präsiden- ten der Kommerz-Deputation, welcher im Namen der [ckmm anzeiger, der Bankschaß sey erettet und gesichert, die Ban :Bü- reaus geöffnet und es stehe Somit nichts im Wege, die Zahlungen ihren gewöhnlichen Fortggng nehmen zu lassen. Man hatte näm: lich, in der ersten Aufregung, von der Nothwendigkeit eines all: gemeinen Moratoriums, wenn auch nur einer Snopension der Zahlungen auf wenige Ta e gesprochen, und es war sogar das Gerücht in Umlauf, die BeFörden würden etwas der Art anord- nen. Durch jene Anzeige wurden diese Gerüchte niedergeschla- gen. Ein Paar Stimmm, Welche in dieser Versammlung dennoch aufdie Nothwendigkrit solcher Pkaßregeln hindeuteten,wurden schnell durch laute.einhe11ige Protestationen der übrigen Anwesenden unter- drückt. Mehr Beifall fand die Bemerkung eines (nicht ab: gebrannten) Kaufmanns, man werde es unter den gegenwärtigen Umständen gewiß Keinem, der durch den Brand gelitten, verden- ken, wenn er (bei Wechselzahlungm) die gesetzliche Rrspirtage in Anspruch nehMe, - doch glaube ich, daß auch von dieserLatitüde wenig oder gar nicht Gebrauch gemacht worden ist. Die Verle- sung des gedruckten Cirkulars eines reichen Altonaer Hauses, es habe beschlossen, die ihm von Hamburg zur Zahlung präsenrireen eigenen Accepte zu honorirm und erwarte dasselbe von den Ham- burger Häusern, wurde mit [autem Unwiljen , mit Hohngelächter begrüßt, weil aus der Anzeige offenbar hervorging (wie es auch anderweitig bekannt war), daß jenes Haus im ersten Schrecken fich gewei ert hatte, solchen Verpflichtungen nachzukommen. Der schlechte indruck wurde aber schnell wieder verwischt, in freudige Aufwallung, in eine Art Enthufiasmus verwandelt durch die ehren- werthen Ansichten, die nun von allen Seiten ausgesprochen wur- den, und die den festen Entschluß athmeten, Alles daran zu seßen, daß der Kredit der Hamburger Börse auch nicht auf einen Augen: blick verleßt oder auch nur bezweifelt werde. Rühmend wurde das Beispiel eines all emein geacdtetrn Jüdischen Banquiers her- vorgehoben, welcher s on während des * randes in diesem Sinne sich ausgezeichnet hatte; vielen Beifall fand die Anzeige eines an- deren Kaufmannes, sein Haus sey bereit, um Geld:Verlegenheiten vorzubeugen, die Gelder, die er disponibel habe, zu dem vor dem Brande bestehenden Zinsfuß zu diskontiren und hoffe, die Ande- ren würden dasselbe thun; und die Aufforderung eines Dritten, es möge doch schleunigst zur Wiederannahme von Silber in der Bank Anstalt getroffen werden, er habe eine ziemliche Quantität vorräthig. Das Letztere eschah denn auch bald, indem man in den Gewölben unter dem örsen:Gebäude, welche nun zur Auf- nahme des Banksthaßes bestimmt wurden, provisorisch die ndeYi: gen Anstalten zu jenem Behufe traf. Auch wurden zur Verng c- rung des Bankschaßes reußische Thaler und andere einen soli- den Werth habende M nzen in die Bank genommen und daraus Banco-Geld kreirt, Derselbe Geist, wie in jener Versammlung der Kaufmannschaft, s rach fich nacher auch all cmein an der Börse aus, die am Montag und Diensta im ogensaal, am Mittwoch und Donnerstag auf dem freien [as vor dem Schul- Gebz'mde und am Freitag wieder im Börsen-Gebaude gehalten wur e.

Nachdem im ersten Augenblick Alles eschehen war, um selbst den Schein einer bevorftehenden Handels: riffs zu vermeiden, kam es nun darauf an, dem wirklichen Entstehen einer solchen Kriss vorzubeugen. Man erinnerte sich des für den Handel so ver- hängnißvollen Jahres 1799 und der damals ergriffenen Maßre-

eln. Damals waren etwa 12 der angesehensten und solidesten aufmannshäuser zusammengetreten, um durch den Kredit [ res Namens da zu helfen, wo Verle enheiten entstehen könnten. 1:- fangs dachte man _ sowohl 17 als 1842 -- an die Errichtung einer Diskonto-Kasse, in der Art nämlich, daß jene vereinigten Häuser, deren edes für eine ewisse Summe slch "“UUUW MKÖLt- solche sel, welche ei der allgemeinen Aengstlichkett nahe e zu placren wären, an ck kaufen und sie mit

den der alien Zweifel erhabenen Wechseln des Vereins be-

bald (der Ga"

en mu. Urin man äberzmgte |ck [' »“ 1799), da

:- Borats war in diesem diese Art fm emu Besen" ches hätte, das es namentlich slch etwas wunderlich

11 aus kaukmännischem Gesichtspunkte eine Compagnie zu ammenträte, um

?ZTWmTK würde, wenn te echsel gegm ute einzutauschm. an en :?:-„Ob)!- Au abe des zu ammengetretmm Vereins aufWoZeqM od orsch m zu beschränken, für welche der Entlehner Wam- che; to.:kQJTHXTL-Fitiäte: als SMeit geben sollte, welche Vor? n aarem e , ondern in We eln mit:"ethgeleisk-t werden sollten. Diese Harlehns-GeselnY-ast 1T: 27 Main: ige “Kneten Kapital von 8,8()l),000 Mk. o die" von ib? [: m - und es war ein erfreuliches Zeichen daß d : lomde Hülfe wenig oder gar nicht benußt winde“ enn man er et t en dadurch den Beweis daß der Brand kein, Verlegenheit?" Skslbaffm hatte, daß mit ;mderm Wortm- we; Geldwerth be a vor wie naeh dem Funk. mit leichleichter fich Geld ver chaffen koynte, ein eigentlichee Ggadman cl [|“ ?e Folge det trauriäen „Creagnisses nicht eingetreten ar in “solocyetr Mangel hätte a erdmgo eintreten können und m'bvssu; wenn ma durch den ersten Eindruck der Kalamität geschreckt, dl; Zablun er:], auch nur auf kurze Zeit suspendirt uad dadurch den GeldumlJuf gestört, und das hieraus hervorgehende Mißtraurn einen Jeden veranlaßt hätte, seine Baarschaften an fich zu halten. Dies Un- gluck, dessen Folgen unabsehbar gewesen wären, wurde durch dir gute Haltung der Kaufmannschaft glücklich abgewandt. Nichts- destoweniger traten bald nach dem Brande einige Falliffemmté ein, worunter ein paar bedeutende, aber ste betrafen Häuser welche schon vor dem Prande auf schwachen Füßen gestanden hat; „n, und deren Fall uber kurz oder lang unvermetdlich gewesen wäre, wenn nichtein besonderer Glücksfall ste gerettet hätte; some dieser Fall, was allerdings wahrscheinlich isi, durch den Brand beschleunigt worden seyn, so is! dat wenYskens für die Börse im

. am

AUgemeinen kein Unglück zu nennen. m Allgemeinen i Kredit der Hamburger Börse durch die ataskrophe ther b:]feJtTZ als erschüttert worden.

Dem steht aber nicht entgegen, daß alle Welt über schlechte Zeiten klagt. Der Handel hat Grund daxu, denn die Zeit, in welche die Feuersbrunst traf, war an fich für diesen so ungünstig als möglich. Es war und ist zum Theil noch fast in aUen Han: dels-Artikeln das Gegenthejl einer günstigen Konjunktur. Ueber: mäßige Production hatte alle Preise heruntergedrücke, namentlich standen Kolonial:Waaren und Manufakte so niedrig im Preise, wie fast nie zuvor, und an Waaren überhaupt war solcher Ueber: fluß, daß außer der so verderblich wirkenden Preislofigkeit auch noch der seit dem Brande eingetretene Mangel an Speichern zu einer sehr fühlbaren Lask ward. _- Wer am Tage nach dem Brande, den Anblick der rauchenden Träm: mer fiirhend, den Hafen aufsuchte, konnte slch an dem ermuthigenden Anblick eines uncLehem-en Geschäftstreibens wieder aufhcitern. Nicht weniger als „50 Schiffe aller Nationen, durch den langen O wind und dann wegen des„Brandes an der Elb: möndung au gehalten, liefen fast gleichzeittg in den Hafen ein. Aber bei genauerer Prüfung war auch dies eben keine erfreuliche Erscheinung; diese Flotte brachte neue Massen von Waaren und vermehrte also nur das Uebel. Fast auf alle mporten wird bc: deutend verloren. Dieser ungünstige Zustand w hrt: die folgenden Monate hindurch und dauert zum Theil noch fort. Nur erst die neuesten Berichte aus England haben wieder einige Hoffnung fassen lassen. Die Getraide-Arrndte bietet dort gute Aussichten und die Kornpreise werden mit jedem Posttage niedriger notix-r. Das macht allerdings auf die hiesigen KormSpekulanten einen schlimmen. Eindruck; aUein die übrigen Handels-Branchen werden darunter nicht leiden. Die durch Hunger oder Furcht vor Hun- Zr hervor erufene Aufregunßl in den Englischen Manufaktur:

istrikten ängt bei solchen usfichten an, fich wieder zu legen, der Handel im AuÉxemeim-n erholt sich von der eingetretener: Stagnation, das Ge_chäft wird wieder lebhafter, und bei der «*n- Vn Verbindung zwaschen England und Hamburg wirkte eine

erbesserung 'der dorngen kommerziellen Zustände sofort auch auf die hiesigen Unstig ein. -- Um also das über den hiefigen Han- delGesaJte , ur zusammenzufassen - wir freuen uns, die Kala: mität g|uck|tch verstanden zu haben, wir find unzufrieden mit der Gegenwart, aber wir hoffen das Beste von der Zukunft,

Meteorologische Beobachtungen.

1842. 13. zusagt.

[.cn-kuck . . . . l-vskskIn-o . . . 'kb-upuvk! . . . [)un-u'élüxuuz

kbeb-ülnz- 2 Abk.

nu]. einmalige! koblebn-z.

"atzen 6 [F]".

341,03“ ['.-. 342,78," ku. + 11,8" 11. + 21,2'11. + 8,0" n. + 9,7" n. +

74 xm. 43 701.

Wenn ...... beitet. beiter. beiiet.

M'i-q] ....... UK“, "“R",- U'U "', Wömeu-ecbu]+21,6 "'olkeoxvz. . . _ R"". "" ]],öo

“l'azexmitlel: 341,71,“ ku... + 15,1" [l... +9/2011... 66 pkt. "“k"-I'.

*heul- [0 [) kr.

341,32," l'".

+ 12,3" 11. 9,8" n.

82 km.

Kullskk-a 8, 8 0 li . kluurkk-o [8,2 0 kl . koäeon-kme *u-äkmtuoz Uioäeker-Z

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" | m [) !! kx , 12. „Aux. kuk - zcüev 1654. Log]. k-u- 109“

pkkis, 9. „4-15. 5". knie !. so!!. ]]8. 90- 3“; ""'“ "" “"' 78" 70“ In]. ale [Ul _". 595 [(e-k]. au oom". 105. 80- 5.7 “k"" ""le 22" k.", 47"

KUZU], 9. zug. 5.7, not. 108,12“. 4! ""Y- ZK 76,4"

“25,2 ... [“ck-zom- 1630. 11-1. a- un WHZ;- ckv 1339 108- a

"; ...,

Königliche Schauspiele.

Montaéz, 15. Aug. Zm Opernhause: Auf Allerhöchftm Be- fehl: Mar e, oder: Die Tochter des Regiments, komische Oper in LINZ„ _nach dem Franzöfischen von St. George. Musk von on em.

Dien ag, 16. Aug. Im Schauspielhause: Die Ge wi er. Hierauf: Zum erstenmale: Industrie und Herz, Lustspiel insYAbsThq von Bauernfeld.

Verantwortlich1r Nedactcur ])!"- I. W. Zinkeisen. " Gedruckt in der Deckerschcn Geheimen Ober-Hofbüchdryckerej.

B1Wge

Beilage

967

_________„___« ._1_._.*_.____ __ _ __ .___-,-.__..__„. ___.- - -

Allgemeiner Anzeiger für

Bekanntmachungen.

anntmachu bracht,

bcfianden N cb! 131“? ldi 1“mvs“:bl'si h en a a- an un evo et. Breslau, den 4. Auguä 1843.

Königliches Vormundschafts- Gericht,

Bekanntmachung.

Der Gutsbesber Carl August Wilhelm von Lettow auf ohenborn und der Lieutenant (Husiav Friedrich von ettow im erüru Lcib-Husarcn-Regiment- beide mit deux am 29. September 1840 zu Stolp obne lebnsfäbtge Dcscendcnz verstorbenen Hauptmann a. D. und Gutsbcffver Ewald Geox e_Alexandrr Friedrta) von Letpw-Pomche angeble tm 18cm Grade der Settenlmic verwandt, haben aufdffentltche Vorladung dcr unbekanntrn näheren odcr Zlcich nahen 'auf das Lehngut Klemm und den von cttow-Pometskcschen chns - Nachlaß brrrchtigten A naten angetragen, Demzufolge werdcn dee etwa vorJandrnen unbekann- tcn Agnatcn der von Lettowschcn Famtlir, welche an den Lehns-Nachlaß des vorgenannten vcrsiorbcycn Hauytmanns und Gutsbcslders v. Lettow-Pomctskc und tnsbesondcre an das im Stolyschen Kruse belt;-

cnc v. Lcttowsche Lxhngut Kleqzm näher als dte

_xtrnhenten oder glctch nahe mtt deyselben berech-

ttgt zu seyn glauben, aufgefordert, mncrhalv drei Monaten und län stens in dem peremtorixchcn Ter- mine den 15, ktpbcr 1842, Vormutags um :dlthr, vor dem Deputtrtcxt, dem Ober=Landcögeri ts- Asesor Mdühausen, allhter tm Ober=Landesgeri ts- Hollcgixnhause„persönlich oder durch cscvltch zuläs- 11 e, nur gehört er Informattoxt und Foamacht ver- seJene .Bevollm chtigte, wozu thnen die JnsiiZäthe Hentsch, Na'umann, „Texsmar, Leopold nnd auck und der Fusit'z-Kommtssarms Valentin vorgeschlagen werden, zu er chcinen und die ihnen an den gedachten Lxhn-„Nachlaß und das Lehngut Klenzin nebst Per- ttnctmcn etwa znsiehench näheren odcr gleich nahen Lzhnfolgerechte nacb uwnscn und geltend u machen. Sollten fie tn dcm ermme aber nicht ervkclmncn, so werden die Exxrahcnten und resp. Provokanten und deren lehnsfähege Dcscendenz als nächsie Lehnserben und Lehnsfolger in dem chngute Klenzin angenom- xncn, es“ wird ihnen als solchen derLchnsnachlaß und insbesondere das Lehngut Klen in verabfolgt, und se werdcn fur bcfu t erachtet wer en, darüber und über den Lehnsnachla den Lchysgescycn cmäß 11 ver- fügen.“ Dagegen müssen dtc nach er olgter räklu- non "ck etwa noch mcldendcn näheren oder gleich nahen Lehnsrrben alle Handlungen und Dispofftio- nen, welche nur den Lehnsgrsevcn entäß vorgenom- men haben, anerkennen und übern- men, fie können weder Rechnungslegung noch_Ersa der gehobenen Yilxydlc'IYjanifTchn/n Fondern nc xlnFJ'en ür!) lediglich eg 11 en was a ' *

chns-ErbscLaft vorhaYde/n ist. s ann noch von der

Corslin, den 10. Mai 1842,

Königl. Ober-Landesgericht. Civil-Senat.

A u s z u ,

Aye undxFede, welche an die Yerlassenschaft des im *K4ücitY11fantcric - Regiments gcsiandrncn/ un: läkzgft'zu Julcch verstorbenen Prcmjcr-Licutrnants Frucdrtck) vyn Usedom rechts'bcgründcte Forderungen und Ansprache Yu haben vermeinen, werden, unter Verweisung au, die den Stralsundischen Zeitungen m exténzo inscrtrtcn Proklamen vom heutigen Tage, zu deren Anmeldung und Beglaubigung m eincm drr folgenden Termine, den 21. Juli, 11. und 2». August MY, Morgens 10 Uhr, vor dchdnigl. Hofgernht, bci ermcidung der am 15. Scptbr. er. zu erkennendcxt Präkluston, hiermit aufgefordert. _ [).-„cum Grctfs'wald, den 18, Juni 1842. Kdnkgl._ Preuß, Hofgericht von Pommern u. Rügen.

(b. d.) (gez.) v. Möller, 91710308.

Nothwcndiqer Verkauf. Land: und Stadtgericht Zeitz.

Dic sub R0. 16. 701. [. ])as. 361 des Hypotheken- buchs von Raßberg vcrzecchnete, daselbst bclrgene, sub No; 17 katasirirte Mahlmühle nch Zubehör, drm Muhlcnbetßer Johann Wilhelm V bme gehb- Y, dercn Geb udcwerth zu 4620 Thlr. 15 Sgr., an * crth der Mühlenwcrke zu 950 Thlr. 10 S r., an Nutzungswerth zu 4748 Thlr. 4 Sgr. 335 f. und der:,n chdtdr an Garten zu 745 Thlr. abgeschätzt isi,

: g er „: fol ende dem Mühlenbesé er cx“ohann Wil * gc? rigeijxßlzendeanrath ücke: hclm Böhme a tn a erer ur „11. : -

kxnbrxhscng [F 0 des Flur Hypothc. cm »)tü edes zu 2 Vierma Aus nat 11 = ben Gotxfrird und Gottlieb Artßold, asbges/chät§t ZYcTRchstcht auf Steuern und Abgaben zu -/ zwÉFiZmKßhrtnSFeldes, fßüLhcr Weinbcr , , e auppe an an cnber 's rbcn emstJYr Feld, früher 2 Weinbegrge, ngcben den:, ; , , YsecYerg nebst Wiesen- und Gartenfieck neben '“. des?,lciéhen Gartenfieck neben Christian Lan- en erg's Erben" Alles ohne Rückffcht auf lbgaben abgeschcsßt u 1005 Tblr-Z 1)) m Ber ésdorfcr Flur 0. 1. des Hypothekenbuchs zwei 91 er Feld, zwischen Etzold und Gottlob Gbrler, mit Rückücht auf die Ab aben, abge- i schätzt zu 819 Thlr. 27 Sgr. 11 Hf.; 6) n Zeiser Stadt-Flur Ka. 173. Z' Ack“ Feld am Eulengraben und der. Geraer 1Stra e, mit Rückstcht auf die Abgaben zu s u n 55 bir. 10 Sgr. 49; P . abgeschätzt, .“:-ch.-rs:*sch.xxxx'x.ü. ".“-b 721," *r» e e raurenueenen ne am 14-Skvtember ß. ., Vorrzttittags 10 br

und

B e k n . Es wird hierdurch zur öffentlichen Zenntniß ge- daß die Theilung dcr Verlassenschaft des am 7 Februar 1842 bier gcßorbenen Kauf-nanns=Aclte- sien ujnd Gcheémen Kommerzien-Ratbs Johann Fkk?- drich Loesch, so Yield!“ Aufhebung der unter der Firma :

üer des hierzu d entlich vorgeladen. Zeit;, den 21. Februar 1842.

Nothwendigxr Verkauf. Land- und Stadtgericht zu Bromberg.

schen Eheleuten gebdri e im Domainen-Amte Zoronowo, „Promberger

und * edingungcn in Taxe, soll am 30. Dezember 1842

werden.

Die dem Aufenthalte nac? lArzu: Regine Hoepfner wir a cn.

hierzu öffentlich vorge

Ediktal-Citation.

unbekannte Erben und Erbachmrr:

seinem Leben und Aufemhalt keine Nachricht gc: Zehen hat; . .

2) cr WxxMrZesrl] Johann Hetnrtcl) Krüger aus der hce_ngen Keuüadt, geb. 3.Scptvr. 1789, wel cher scat länger als 30 Jahren verschollen ist;

3) der Hutmacher Johann Prtxr Lischkr, geb. 26. März„1776, welcher im Jul: 1797 174) von hier auf dtc Wanderung bcgcbcn, ohne scétdem etwas

' yon fich vernehmen zu lasscn

m?utchen [. die unbekannten Erbrn

4) der Wittwe dcs Invaliden Schmidt, Anne geb. Kdmgx 23. Oktober 1810 aUhicr vrrstorbcn;

5) der gexchtcdcnen Hcrwtg, vordchittwcSchulzc, s:?)oßothcc geb. Groll, 10. März1841 allhjcr vcr-

or en;

6) des Unteroffizier; JohannFriedri Baile 1.211- gusi 1839 aUhicr verstorben, ck ), 1 werden hierdurch vorgcladcn sick) binnen 9 Monaten, U'Ytsöältlcüens in dem pcrcmtorix'chcn Termine an Ge:-

rt s e c

den 20.Fcbruar 1848, Vormitta s 10Uhr,

vor„de_m Land,: und Stadtgerichtsrat Peguilhen

schxtftltch odcr tn Person zu melden und weitereAn- wctsun zu gxwärxtgcn.

Fm nne dtr obtgen Verschollcnen zu [. oder deren Er en weder vor noch tn dem Termine fich melden, Vermd en den bekannten Erben, in deren Ermange- wer en.

Glréchcrmaßcn wenn für dieErblasser zu 11. Erben

nch nicht melden, werden die Nachlaßmnssrn gleich-

falls der 6skal:schen Behörde zugesprochen und aus- gclicfert wcrden.

Magdeburg, 19. Apr:! 1842.

Königl. Land- und Stadtgericht.

Bekanntmacbun . Ueber das V_erm_d en des Gcrberntcixrrsxund Lc- dcrhändlcrs Frtedrr Koentg harr ist durch Verfü- gung vom 13. Aprtl (:. nuf Andringcn dcr Gläubi- ger der Konkurs eröffnet worden. Es ergeht daher an Alle, wclche an das Vermö- gen des Friedrich Koenig Ansprüche zu haben ver- meinen, die Aufforderung, in dem auf den 24. Oktober 1842, Vorm. 11 uhr, vor Hrrrn Over-Landesgerick)ts-Assessor DbUcn in unserem Gercchts-Lokale anberaumten Liquidations: Termine eytweder in Person oder durch einen der hiesigen nut Vollmacht zu verschcnden Iusiiz-Kom- mifsaricn, von denen die Herren Iusiizrath Rdtgcr, Sch1ncißer und l)|'. Windn1ÜUcr in Vorschlag ge- bracht werden, zu erscheinen und den Betrag und dee Art der Forderungen nebst den ndthi en Bc: weismttteln anzugeben, im Fall des Ausble bens im Termine aber Tu Mwärtigcn, daß fie mit ihren For- dcrun cn an d e_ ase picht weiter gehört, sondern dcsha h zum ewtgen SttU|ch_wcigrn wider die übri- gen Gläubtger werden verwtescn werdcn. Erfurt, _den 30. (“uni 1842. Köntgl. Prcu , Land- und Stadtgrricht. v. Koenen.

Ediktal-Cétation.

Auf den Antrag der Interessenten werdcn nach- benannte Personen, so ww dercn unbekanntc.Erven und Erbnehmer, als_: 1) der Chiryur Frtcdrick) August Pfeiffer, welchcr

[?ck im In re 1819 von hter nach Berlin, von der nach Hamburg oder Altona begeben hat, sert dem Jahre 1822 aber, wo er scewärts und zwar nach Grdnlatzd, syäter nack Batavia ge- Fangen seyn soll, uber rem Leben und Aufent- altsort nachts hat verlauten lassen; 2) die unbekannten Erben der unter dicsseiti cr Vormnxtdschaft geüandencn, bereits im In rc 1835 fur todt erklärten Frécdrikc Wilhelmine 1E0FYMe Koch. Ihr Vermögen beträgt circa

r.;

3) die undekanntcn Erben der am 19. Juli 1883 minderjährig verstorbenen Cbarlotthuliane Ca- roline Voigt, ritter Tochter des vorverstorbenrn Schuhmachergenllcn Johann Heinrich Voigt, deren Vermd en in circa 11 Thü“. beüeht ; 4) der am 10. ovembcr 1800 geborene Klempner.- gcsell Johann Christian Hinze, der sch seit [ckn- er als 12 Jahren vox! btcr entfernt und acht m Juli 1829 aus Trtcü von fich _Nachri tgc: geben hat. Das Leben und der Auxenxbaltdreécr Geschwister derselben _ist ebenfalls mcht zu er- mitteln gcwcjcn. Sem Vermögen beträgt circa

50 Thlr.- 5) der hier 'ansäsffg gewesene Schuhmacher Hein- rich David Gcrwid, dessen Eltern noch u Ro.

und Nachm tta s 4 u :* an ordxntlicher Gerichtssieae f?:bbaftirthw/erden.

Kock leben sollen und der fich mitZurück assung

zur Allgemeinen Preußische

Die ihrem Aufenthalte nach unbekannten Gesch!“- ohann Gottlob Goethe zu Naßberg werden

Das dk" Johann Ludwi und Charlotte Hoepfner- Érbpachts-Vorwerk Stronxw

Re tc rung3=Departemcnt, abgeschävt auf 11,093 TSU" 26 G r. 8 Pf., zufol c der ncbü Hypdthekcnschem cr Registratur emzusrhxndetx Vonmttags um 11 Uhr, an ordentlicher Gerichts cnc subvasitrt

unbekannte Gläubigerin 3)

], Nachvcnanntc Vcrschollenc und dcren ctwanige

1) der Ockonom Johann Adam Carl Wenzlau, geb. 4. Aprtl 1784, welxhcr tm Monat Februar 18:11 in Sanzosirzcl vc: Nakcl tnxGrpßhcrzogthmn Posen sack) aufgehalten und scat dlcjcr tht von

so wcrden erstere für todt erklärt und es wird ihr

lun n er der fiskalischen Behörde, ausgcantwortct an der

"1ijth de;! ijäMal 1848, to war er rt und mit Au“ lic un d'r lc te: ren das hier sub cura stehendcYérmk g . tz

Wendt an deren eine Brudertochter,

die Preu seiner Frau und

ren von hier ztveier Kinder vor enva 18 ab-

ist nicht vorbahxxexi,*cn,:i;ck) entfernt hat. Verm gen

verßorbcncn

nm W. September 1807 nach Alt-D

Malchow erkr Tod jedoch ankt und veraorben,

= Vermögen besicht in circa 4 bit.;

britsmann Gabriel Reitknccht. nicht da;

len ist;

dem an hirffgcr_ Gerichtsstrllc auf den 28.91121'1118444, Vormtttax 5-11 Uhr,

oder nach Umsiändcn als hcrrcnloscs Gut dcm Fis- kus xugrsvrorben und ausgchändigt werden wird. Stemn, den 28. Mai 1812. Königliches" Land. und Stadtgrricht.

Nothwcndfger Verkauf. Aquntrag des Kurators werden die dcm in Kon kurs verfallenen Kaufmann _?ohann Friedrich Gn- dclmaqn zu Dommißscl) gehörigen Grundüücke:

1) em Kabrlhauö in Dommikzsch mit Zubehör Nr. 162, m_xtrt auf 5,541 Thlr. 28 Sgr. 4Pf. und 2) ccm Vtcrtclhnfc in dcr Feldmark Großaur, ta: xtrt an 439 Thlr. 27 Sgr. 11 Pf., den 22„ czcmbcr c., Vormitt. 11 Uhr- iZ1 Lnndgrrtchts-Lokale, im Wrgc der nothwendigcn Subhaßatton dffcxxrlici). suvyaüirt werdcn. Taxrund Hypothekeuschcin stnd1n dcr Registratur cinzusehen. QU“ dvgcnannte Besitzer wird zu diesem Terminc bcermet vorgeladen. Torgau, dxn,30. Mai 1842. Kdntglcches Preußisches Landgericht.

Nothwcndiqer Verkauf. , Stadtgericht zu Berlin, den 3. Juni 1842. Das m der SchiüinSFaffe Nr. :21 und 35 dele- gene Thiclsche Grands: [7/987 Tblk./ soll am 24.

Gcrichtöstcllc subhasijrt wcrden.

6) der am 4. Februar 1807 . u Stral und ebor n Cbkiümn Sachxtl AlxcrtZJlFauenY'rff, SIKU de: _ ner Jo ann amue auen- dorff, angebltch auf einer Reise von Stralsund

zur Genüge nacthiesen isi. Sein den, widri

der Um Michaeli 1827 in einem Alter von 21 ' Iabrcn von hier, mit Zurücklasung von Frau 4, dte unbekannten Erben und Erbnebmer der am und Kind, angeblich nach Bergen odcr Stral- sund weggegangcnc, seitdem verschollene Ar. Vermögen ist

der als Gnüwirth hécr c_mbl„irt chescnc Angus ' » Heinrich Neth, w_elchrr mi) nnJahrc1831 hcnn-j/nns schriftlich oder persönlich zu melden und weitere lich von herr cntsrrut hat und ]rttdcm verschol-

bécrmit öffentlich aufgerufen, um st'rh spätcürns in»dcn oder diesen nicht gchdri

vor dem Herrn Obrr-Landcsgcrichts Ax csorLudrwjg,

K_nberaumtrn Termine zu melden widrtqcnfallö' nc; . - . -* ' fur todt erklärt, respektive präkludirt und ihr Vcr-[Gäfllch v,Sand1rczkyschev und v. ThrelntwLampers-

mögen deu si'c!) gemeldeten, resp. !egitimértcn Erden„“

, gerichtlich abgeschätzt zu

“Januar 1843, Vormittags 11 Uhr, Taxe und-

UKSUYZats-Zeitltng .J./?" 225.

3) der Blelcharbeiter Carl Bujak aus Stoscbendorf we11chert im Jahre 1814 fich von ReichenbaÖ

cn ern ,

so wie fbr: etwa zurückgelassenen Erben und Erbach-

mer, werden hierdurch aufgekordcrt, fich innerhalb

9 Monaten, späteßens aber 11 dem an biefiger Ge-

richtsüelle auf

amm in den 20. Mai1843, Vormittags um 10 Uhr, ohne daß sein angesetzten Termin schriftlich oder persönlich zu mel-

enfalls dieselben für tobt erklärt und ihr Vermögen Ihren geschlichen Erben aUSgeantwortet

werden wird. Zugleich werden

25.“ Januar 1841 hierselvfi verstorbenen Spuk)

lcrtn Johanye Eleonore„(§3ehlmann hierdurch

vorgeladen, stcl) vor oder tn dem auf dcn20.Maé18-18, Vormittags um 10 Uhr, tm htcjcgcn Gerichts-Lokalc anberaumten Termine bei

Termine trmand mit cincm Et'bcs: Ansprache mel- trackpwcéscn, so wird der !Nacirlgß dchchlmann, t'n rmangclung aücrErben, ]dcm Fiskus zugesprochen und nusgrantwortet werdcn.

Langrnbiclau, den ;:0, June“ 1812.

/Anwcisun-Iz?zu erwarten, Sollte ssc!) vor oder in dem

dorfer Patrimonéalgcréchr.

Daz DnmpfschiF„Kronvrt'nzesfin“ wird vom 2,2111- ust an, um den nach und von Swinemünde reisen- cn Personcn_ Gclcgcnhctt zu btctcn, sich bei dem

dann durch dtr xheélwrésc Eröffnung dc.“ Eisenbahn ,»verändcrren Poftcplauf mdgléch| bald nach Swine- [nn'mdc odcr Bcrlm bcgrbcn zu können, während des Monats August

“d O_vsttvn Stettin:

an jc em * ten ag, -

und Donncrsfag, Vormtttags 10 Uhr, hingegen am Sonnabend wegen der Reisen nach

Rügen um .*“- Uhr Morgcns, und

von Sw_inemünde:_ an jedem Montag Mtttag nach der Ankunft von Putbus, _ an jedem Mixtwocl) und , Frettags abcr Vormittags 10 Uhr, exvcdtrt werden. , _Für die von und pack) MtSdror,„bc|tmmten Pasa- clztere bleibt die Einrtchtung, das; ne durch den Mn,!)- enmcisler Gaeve nx Lebvtn tn eipem stcheren Boote gelandet und für dre nur J Metle lange Landtour *nacv Misdroy mtt Fahrwerk versehen, oder bet der Wückkchr von dcmsc ben steher an Bord des Dampf- 'schiffrs gebracht werden kdnnrn. th den Retscn von Stctrrn nachRüqcn legt das .Sclyff nur ctnc knrzx Weile en Swinemünde an, um noch an dcmsclbcn Sonnabend Putbus zu erreichen, vcrdlclbt dort während des Sonntags und tritt am

Hypothekenschctn snd m der Rrgcstratur cr'nzusrl)en.f5-RMtag Morgen 4.5 Uhr seine Räckfahrt von R1“:-

Stadt NztthertztdlkéchVerkauf.

geri zu er m en 11. ("mi 1842. Das hierseldß in der alten ““ bclerc FrquF ch Foa tm etnr ' 111 n, gerichtlich ab es ck t :- 14,245 ler. 28 «gr. 9 Pf., soll SchuldeY K:!Ferz am 27. :xa_nuar 1843- Vormittags 11 Uhr, gn dcr GerecbxssLeUc sz-bhaüirt werdcn. Taxe und Hypothekenschcm smd m der Registratur einzusehen.

Knüscheuncn - Bejkvers

thhwendigcr Verkauf.

St_adtgcrtcht zu Berlm, den 80. April 1842. | Dre m der Thorsiraße Nr. 18, 14 und 15 belcgc-Z nen thlcr-Walterschen Grundstücke, taxirt zu 18,212; Thlr. 8 Sgr. 9 Pf., sollen ! am 6. Fayuar 1843, Vdrmittags 11 Uhr,? an der Gcrtckrtsstrllc sztbhasttrt werdcn, Taxe und. Hypothckcnschcm smd m der Registratur einzuschcn '

Nothwcndiger Verkauf. Stadtgcrtcht zu Berlin, den 4. Februar 1842. _Das in dcr Mühlenstraße Nr. 3.1 bclcgcnc Gast: wn'tb Schmedtschc Grundüücf', gerichtlich abgeschätzt.-

zu 8209 Thlr. 24 Sgr. 7 Pf., soll

am 27. September c„ Vormittags 11 Uhr,; an der Gcrichtsßc_l1c sz-bbaßért werdcn. Taxe und? Hypothekcnschcén rind m der chtßratur einzusehen.

ffentléch vorgeladen.

kroclama I

Auf dannxrag ihrer dckanzttcn nächsten Intesiat:5 Erbin wird dtc Amalcc Sophte Hanna Wendt, eine? Tochter des hcersclbü vcrüorbcncn StadtfiskalsWendt,x i-nJanuar 1773 gcborcm_1velche imI'ahre 1807 mit] xi_ncm FkünzßkksägcnOfßzter von hier gcganqen und] mt jetxer ZM ganzhxb vekschol1cn ist, hierniit gcla-j dcn, bmnenJahrcsxrtst von ihrcmLebcn und Aufent-! halt Nachrt t _und Nachweis zu geben, cvcntucll' abcr thre ctwantge erbbrrcchtigte Dcsccndcnz aufge-

Xacobsüraße Nr. 185

Die scparirte Frau Bcrgmeiücr Schmidt, Louisrsens Feb. Petitjcan, odcr dercn Erben wcrden hicrdurchIRittcrgut Mühlsdorf soll in

.'gen an, um nach einer kurzen Anlage in Swinc: münde an demselben Abend in Stettin einzutreffrn. Nur contraérer heftiger qurm kdnntc hierin cine Auönahmc bewirken.

Stettin, den 27. Juli 1842. A. Lemonius,

Stand der Lebensversicherungs - Bank f.D.i-1(Hotbn, am 1. August 1842. Zahl der Verfi'cbertcn ........... 11,308 Pers.

Summe der beüehendcn Versche- rungcn ....................... 18,314,9()0 Thlr.

Hiervon ncucr Zugang scit1.Za- naar:

Vcrßchcrte .................... VcrnrhcrungI-Summe ....... Einnahme an Prämien und Zinsen seit 1, Januar ................. Auzgabc für 99 Sterbefälle ...... Betrag dcr dcrzinslichen Ausch- hungcn ......................... (Besammtfonds ................... - Dividende für 1842 ............... 20 Prox. Dividende für1843 .......... 25Proz. Auf dérsc_befricdigendcn Ergebnisse binwcisend, la-

det zu Verjtchcrungen ein C. (H. Franz, Alexandcrßraße Nr. 41.

610 Pers. 952,800 Thlr.

445/(W ) 141/400 ;

(4.040,000 , 3,160,000 -

.Das m eénxr der schönsten Gegenden Ober=Schle-

tm Ncusiadter Kreise bclegxnr „freie Allodt'ak , fretwrlltgcr Subhaüa. tton, wozu dcxt 3, November 3. 0. beim KöUéal Oder-LandesgcrtM zu RattborTcrmin ansteht, Erv- thetlnn s halbcr verkauft wcrdcn. Dirscs Gnt bat eine Fl chr vox: 724 Morgen, worunter ().-“70 Morgen durchweg Wctzenbodcn, 30 Morgen Wécscn (wobei cm rctchalttgcs McrgclzLagcr“) und 44 Morgen Holz. Das Wohnhaus,_ so wee die übrigen Wirthschafts- GchÉudand scar 4 Jahren neu erbaut.

Dxc naheren _Verkaufs-«Brdingungcn find cntwc- der m der Nrgtstratur des König!, Obcr-Landcsgc- richts zu Raltbor oder bei dem Wirthsckafts-Amte

YWachtel Kunzendorf, Neustädter Kreis O. S. einzu-

fokdkkd 17ch binnen gleicher Friki zu melden undihcmschM'

Legitimation zu führen, widri cnfalls Erstere in 101"-

orgcns 10 Uhr, für

gen der Amalie bekannte nächüe Fntcsiat:Erbtn, _ wird extradtrt werden.

Datum Gretfswald, dxn 28. März 1842.

1.8 Das Watsengcricht.

( - ') ])r. Teßmann.

E d i k t a l .- i t FYFUI VÖrschollene: C a t i o n. m ' , anuar 1795 zu Lampersdor ebo- rene SchmieZchseu Carl Gottfried Kcrbcf',gwcl-

c am 14. Juni 1798 in Breslau eboreneRo- fine Helene Graefner, auf den Namgcn AnneRo-

smc getauft To ter d Friedrich GéaefneF ks Musketiers Johann

von Breslau entfernt ;

Ritter uFI-Bcffßers Johann er seit dem ab 18“ . beabfi xtgen dic_zu dcm Nach asse dcsselen gebdré- 2) ck “' re W v“"mßk worden; Zu, zweschcn Wettenberg und Pretzsch in cm

Ein an der Chaussee von Stettin nac!) Danzigschr

vortbeilhaft, 1.1; Meile von der Lüfte belegenes Rit- tergut tsiqaus frctcr Hand zu etwa 80,000 Thlr., rmx ungefahr 20,000 Thlr. Angcld, zu verkaufen. Naderc Attskuyst nn Bürcau des Herrn “'cusiiz-Kom- minÉrculs, Krets-Juüizraths Straß, KWnégsßr. 32 zu er tn.

Ritterguts - Verkauf.

Die Erben des am 5. Mai d. “". vcrüorbrncn “'rt'rdrcb Kretzschmar

Dorfe

lcddt'n art an der Elbe gelegenen Erblehn-Ritter- ütcr Saxderschcn und Kanneschcn Antheils zu verkau-

en, und habe ich drshalb im UWYH??? KFQM?

welcher im Jahre 1810 Kaz/Hcklzxchgßürxcex “Yuma zum Be