Witterun s-Verhälmiffe, sondern aueh wegen des eingetretenen Wassermagn elo und wegen der möglichen Feuersgefahr, tyelchx bei der großen rockenheit und bei Gefechten und Bwouacs an einem
vorzugsweise waldigen Terrain, zu befürchten stand.
Berlin, 20. Aug. Ueber die neulich bereits in einem Schrxi: den aus Paris (vergl. Staats-Zeg. Nr. 226) erwähnte Rufe Sr. Königl. Hoheit des Prinzen Adalbert von Preußen an der Südküste von Spanien smd uns weitere Privae:Nachrichren zu: gegan en, denen wir nachträglich Folgendes entnehmen:
e. Königl. oheit traf am 12.3u1121bends quf der König- lich Sardinischm ; regatte „St. Michael“ in dem Hafen von Gi: braltar ein, wurde, als er am folgenden Tage um die Mittags: stunde fich an das Land begab, ungeachtet des cho nitos, welches er zu beobachten beabsichtigte, mit den seinem ho m Range zu- kommenden Ehren empfan en und speiste am Abend bei dem Gou- verneur, welcher ihm zu hren ein glänzendes Diner veranstaltet hatte. Am 14ten folgte derselbe einer Einladung des Befehlshabers der Artillerie zu einem De'euner, befichti te einen Theil der Festungs: werke, war bei einer Schie :Uebung derKuskemArtiUerie gegenwärtig, speiste MittaZs abermals beim Gouverneur und wohnte am '.)lbcnd noch einer Revue des fünften Englischen Füstlier:Regiments bei, welches in Gibraltar in Garnison liegt. Am 15,Zu11„wurde ein
Russin? nach Ceuta an der Afrikanischen Küste gemacht, von wo ,
S?. K nigl. Hoheit schon Abends zurückkehrte, um fich noch dic- selbe Nacht weiter nach Cadix einzuschiffen.
Am “16ten traf dic'Fregarte „St. Michael“ bei guter Zeit in der Bay von Cadix ein. Se. König!. Hoheit übernachten am Bord des genannten Schiffes und begab sich erst Tages darauf mit seinen Begleitern ans Land, um dem gerade stattfindenden Stiergefeohre beizuwohnen und dann die vorzüglicbsten Spahier: gänge der Stadt, so wie Abends die Oper, zu besuchen. Am fol: genden Morgen machte dcrsclbe auf dem Dampfboot „Teodofio“ eine Fahrt nach Sevilla, wo er einige Tage vermeilte. Von da zu: rückgekehrt, schiffre er fich am 21|en wieder ein, um seine Reise nach Brafilien weiter fortzusetzen. Se. König!. Hoheit erfreute sich überall der ausgezeichnetsken Aufnahme von Seiten der Be: hörden und der unzweideutigsten Theilnahme dcs Publikums.
Glogau, “16. Aug. (Schief. Z.) Gestern Abends 9 Uhr brach in einem Hause in der Stockgayse, in welchem fich die Kom: missons:Schneiderwerkskatt befand und eine große Anzahl von Montirungsstücken aufgehäuft war, ein Feuer aus, Welches bei der großen Dürre, dem herrschenden Wassermangel und der Nähe hdl ernerHäuser für die ganze Stadt verderblichzu Werden drohte. Glucklicherweise aber war die Luft stil] und so gclang es mit Gottes Hülfe den vereinigten Anstrengungen der Löschmannschaft aus dem Militair- und dem Civilskande, nach Abbrechung der benachbarten Häuser des Feuers Meister zu werden, und es auf das Haus, in Welchem es ausgebrochen war, zu beschränken. Nachdem gegen halb “12 Uhr das Fcuer gelöscht zu seyn schien und die Löschmannschaft fich schon entfernt hatte, brach das Feuer gegen 3 Uhr früh von neuem aus und die Fenerglocke seßte mit erneuerten Schlägen die Stadt in Allarm und Schrecken. Jedoch wurde es auch seht wieder
, fition zwischen drei Feftungen, ? Seiten unzugänglichen Terrain möchte also leicht im Fall eines * Krieges zum Schauplaß einer wichtigen Waffenthat Werden kdn:
gelöscht, ohne daß es weiter um fich griff. Die Ursache der Ent: stehung und die Größe des Schadens ist noch nicht ermittelt. Das Herbst:Manöver der Iten Divifion wird in der nächsten UmgebunL von Glogau stattfinden. Es wird zu diesem Zwecke bis zum ..4sken d.M. die ganze Ike Divifion in und um Glogau konzentrirt werden. Den 25skm werden die Uebungen beginnen,
von denen die Belagerung und Einnahme der Festung Glogau Z
unstreitig die wicheigße und interessanteste seyn wird,
Bonn, im Aug. Oeffentliche Blätter enthalten folgende Be: schreibung des Terrains in der Rähe von Euskirchen, wo das La- ger für das bcvorstehende große Herbst:?)kandver aufgeschlagen wird: „Euskirchen, drei Meilen von Bonn, vier von Köln ent: fernt, ist der Schlössl der Eifel, dcs Gränzhandels:Gebiets zwi: schen Deutschland und Frankreich. Dort kreuzen sich die Straßen, die von Köln nach Trier und von Bonn nach Zülpich in der Richtung nach Aachen aufsteigen. Beide Straßen find im lehten Decennium zu vielbefahrenen Chausseen geworden; ste geben den Eifel:Produkten, besonders den Eisenwaaren, Communication mit der RheimEbene, und führen die Ruhrkohlen ins Gebirge hinauf. In Folge dessen isl das früher unbedeutende Städtchen zu einem reichen, für den Transithandel wichtigen Pla e geworden. Aber auch militairisch ist die Lage bedeutend, weil uskirchen geradedort liegt, wo das Vorland der Eifel, die Hochebene, auf der jeßc die Uebungen stattfinden Werden, fich an die bewaldeten höheren Ei: felberge anschließt. Euskirchen ist zugleich durch eine Hügel- reihe vom Rheine getrennt. Wo nämlich beim Siebengebirge der Rhein in die untere Rhein-Ebene hinaustritt, da 31?th fich rechts und links von ihm Hügelketten vom Strom : Ufer immer ferner ab. Die Hügelkette des linken Ufers, am Rolandseck be- ginnend, seht fich entlang dem Godesberg, an Bonn vorbei, paxallel mit dem Rheine fort, gehe aber dann in mehr westlicher R1chtung ah, so daß Köln schon mehrere Stunden von ihr ent- fernt ist, bis fie endlich wischen Jülich und Düsseldorf 1116 Flach: [any verläuft. Diese ette ist der Rheinebene mit ihrem füd: 511114320 Abhange zugekehrt; auf dieser Seite, wo fie mit dem aügememen Namen des Vorgebirges bezeichnet wird, ist fie daher _wvhlangebaut, kornreich und fruchtbar; ja fie trä c bei Giels-
dorf, dem lebtxn Punkte gegen Norden, wo die IYebe noeh ge- deiht, fogar emen vßrtrefflichen Rothmein. Aber auf dem Ab: hanßk- YU" nordwesinch nach der Eifel und nach Frankreich hin- geke " 'sk- S?dkiht nur Wald, der steh also in einem langen SMM" von Eqdesberg bis weit hinter Köln Ynaus fortzieht. Dieser Wald Wird von den Eifelländern die ille genannt. Stzigt man "U" vom Rheine zur Eifel hinan, so kommt man zuvordersk durch, diesen Waldsaum; hinter demselben aber Neigen nicht sogleich d" höheren Ckfelber e auf, sondern man betritt eine Ebene von etwa vier Standen reite, die ebenfalls sehr korn- kkich M und überall von WW umsäumt erscheint, mthusnahme der Nordseite, wo fie fich a'n d1e ßroße Zülichsche Ebene anschließt. Fiese Ebene durchströmt em Flk) chen, die Erft, welches aus den “ckckck?" gespeist wird; es WW) durch die genannte Hö elreihe gehindert- zum Rheine hinahzutkeßen; daher läuft es viele eilen ganz“ parallel mit.dem Rheme, bis es endlich unweit Düsseldorf "wo, jene ügelreshen absinken, einen Durchlaß findet. Dieses, , bara" von Gebüsch umsäumt, bildeedicht bei Euskirchen
eine sumpfige Niederung: ein so chwieriges Terrain, daß alle Sttaßen
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schwieri e Defileen zum Lager herab; der dichte Flamersheimer Wald chüht die linke Flanke und die bdsm Uf mündet nur durch die beiden Thäler, die nach Münstereifel und zu dem ge: w_erbreichen Schleyden führen, in das ebene Vorland ein. Sind dcese von Wachtposten beseht, so wird man im Lager ruhig schla- fen können. Selbst dann aber, wenn diese forcirt würden, bliebe dem Feinde noch das Strombert der EM. die nur im hohen Sommer wasserarm 111, besonders aber [ene sumpfi e Niederau
1)" überwinden, ehe er das Lager erreichen könnte. (Zn diesem Fal? ätte das Deutsche Heer nun noch immer “10106 in seiner rech- ten, Koblenz in seiner linken Flanke; im R-Fcken aber liegt ihm der Wald, den wir oben als thle bezeichnet hab'!!- vor dltsem aber- mals das Bett eines kleinen Flü chens. Durch dieses Terrain gefichert, könnte der Rückzug nach Köln als dem all emeinen Waffenplaße bequem und rasch vor sich gehen. NU!" fa 83111111;
. schon genommen wäre, könnte von dort aus ein gefährlicher An- : griff gemacht werden; von dieser Seite ist das Land durchaus 'eben und die Erft kann leichter überwunden Werden. kin diesem Falle bliebe zum Rückzuge nach Köln oder Ko:
Aber blenz vonommen Zeit übrig. Diese ganz ausgezeichnete Po: mit einem außerdem nach drei
ne11, und das ist es denn auch, warum Einfichtige vermuthen und wunschen, daß dort im gegenwärtigen ahre nicht das leßtemal ]cne große Truppen-Uebung stattfinden mochte.
Dä eldorf, 17.71ug. (Düss. Z.) Gestern begann mit dem Einrucken der Truppen ins Lager bei Grimlinghausen die erste Periode der diesjährigen roßen Uebungen. Bei der außer: ordentlichen Hike war" es eine 70 zweckmäßige als vorsorgliche An- ordnung St". Exceljenz des kommandirenden Generals, daß die Bataillone einzeln, wie fie successive aus ihren bisherigen Stand: orten anlangten, die Lagerräume beziehen durften. Gegen 8 Uhr trafen die ersten, zunächst liegenden Truppentheile ein und nahmen unter Musik und Trommelschlag in der vorgeschriebenen Ordnung die Posttlon ein, die ihnen in der Linie angewiesen wat“. Tausende Zuschauer wohnten dem bei, un eachkek der immer mehr steigenden Hike seht" be chwerlichm Staubes. Erst gegen 2 Uhr mittag trafen die lehren Bataillone ein, und nun entwickelte sch auf der ganzen weiten Fläche ein reges Leben. Die Marketen: dergasse war natürlich der belebteske Theil und die Zelte der Her: ren Kux und Cärten bildeten die Vercinigungspunkee det" fashio- nablen Welt. Bis spät in den Abend hinein bot dieser Theil des Lagers den Anblick einer großen volkbelebten Stadt dar, und erst als die Rekraiteschüffe über die Ebene hindonnerten, gedachten die zahllosen Gäffe des Aufbruches. _ Die Ponton:Brück«-, die in schnurgerader Linie den hier" sehr breiten Strom auf beinahe an- derthalbhundere Pontons gangbar macht, gewährt auch dem Pu: bleum große Bequemlichkeit, da demselben unter dem bei der Jahre üblichen sehr mäßigen Tarif, der Gebrauch gestattet ist.
«___-._.,
Zur Literatur der Statistik Frankreichs.
[)e la création (12 la ricbexze 011 (105 inlérétz ma- tériclz 011 17131108; par "- ][. Sobotta“!!- 2 U01. in 810. [);-1115 1842.
CrüerNkeim.
„** Paris, im Aug. Es giebt wenig Länder, wo die Behörde so viel statistische Gegcnsände veröffentlicht, als in Frankreich. Die- ser Gebrauch begann unrer dem Kaiserreich; Napoleon wollte genaue Kcnnrniß von den Hülfsquelb'n des Staates haben, den er regierte; er“ ließ daher durch seine Präfekten ahlreiche statistische Arbeiten anferti: gen, die übrigens niemals vol] ändig zusammengestelltworden smd. Die Repräsentativ-Regierung gab den Arbeiten dieser Art einen neuen Impuls, und die durch diese Regierungs:Fo1'1n bedingte Pu: blizität konnte die bereits gut ausgesprochenen Tendenzen nur bt- gkmstigen. Man dehnte nach und nach die Berichte (Com tes- renäuez) auf alle Zweige der Verwaltung aus; der ausw rtige Handel, die Kriminal: und C1vil:Zustiz, die Finanzen, die Post, der öffentliche Unterricht, der Bergbau, die ffentlichcn Arbeiten 11. s. 11). hatten ihre Spezial-Statistiken. Unabhängig hiervon fin man im Jahre 1834 eine große all emeine Statistik von Frau : reich an. Herr Duchätel, damals inisker des Handels, brachte dies kolossale Werk, das noch nicht zur Hälfte becndigc ist, zuerst in Anregung. Nach diesen verschiedenen Dokumenten hat Herr Schnßler sein oben genanntes Werk bearbeitet. Es ist eine Ueber 1cht aller offiziellen Dokumente, eine Klasfifizirung der Zah- len:?[ngaben und Thatsachen nach einer eigenthümlichen Ordnung, die der Verfasser annehmon zu müjsen geglaubt hat; diese Zahlen und Thatsachen smd mit Bemerkungen oder, besser gesagt, mit Er- läuterungen begleitet, bei denen man nur bisweilen die Kritik ver- mißt, die nothwendig gewesen wäre, um den Leser in den Stand zu sehen, den Werth gewisschahlen und Thatsachen zu würdigen. Bis je k snd alle Statistiken von Frankreich fa|1 nach dem- selben Verfa ren angefertigt worden. Man überschickte den Maires aller Gemeinden Frankreichs äußerst detaillirte Tabellen, die fie auszufüüen hatten. Diese schr komplizirten Tabellen werden nur von Personen von einer gewissen thtelligenz verstanden. Nun haben wir in Frankreich unter 40,000 Maires sehr viele, die voll- kommcn ungebildet smd, ja, es giebt deren, die weder lesen, noch schreiben können. In den'“BErgen der Auvergne und des Cantal trifft man zuweilen nach einander acht, zehn, zwölf Maires, die nicht im Stande smd, ihren Namen zu schreiben. Mit der An- fertigung der schriftlichen Verhandlungen der Gemeinde und folg- lich mit der Leitung ihrer Angelegenheiten_ ist der Schullehrer be: auftragt; allein es giebt noch viele Gemeinden in Frankreich, die noch keine Elementar-Schule besaßen, und denen daher dieses Hülss- mittel gänzlich fehlt. Es ist indeß pooh eine andere Ursachs vor- handen, welche "ene Tabellen fortwahrend unvollständig und un- genau macht. Éobald es sgh darum xanpelt, Auskunft zu ?k- theilen, glauben die Landleutesets, da eme Erhöhung 8er Ab- gaben beabs-chtigt werde, und sie verhehlen daher so viel wee mög- lich dm wahren Zustand der Dinge. Auf diese Weise fi.nd die Angaben über die Zahl der Thiere, die Quantität der gearndte- ten Früchte fast immer fehlerhaft, und es wird nochlange währen, ehe man in dieser Beziehung die Wahrheit erfährt. Gewisse An- gaben sind gewöhnlich genau, die nämlich, welche d11rch das Kata- ster. durch die Zählungen, durch Aufnahme der Regtster des Civil- skandes erhalten werden. Sie smd keinesweges tadellos, aber bei
auf Umwegen eleitetwerdxn m ssen, um die Niederun zu überwan- den. An dieserTNiederung'lie tlinksvon derErftEuskir emreches der Plak- wo das er fich erhe !. Denken wir uns nun an dieser Sten: im otwanigm „
once nach Frankreleb 1ch das gesammte schw er1
anzen le een Stra en und se r coupirtem, theilweise von Ja!? bedeck1émchTerraim Aus dieäm führen nur zwei sehr
rieg 11111 Frankreich ein Armee-Corps ostirt, die ingewendet, so hat dieses zuv rderst vor Elfelgebiet mit tiefen Flußthälern,
weitem genauer, -als die von den Matrei gelieferten, die unmög- lich kontrollirt Werden können. Die in den Gememdm angefer- tignn Tabellen elangm in die Präfekturen, wo 17! auf '“" "' weiten ei enfinnkge, mindestens aber nachläsfige Weise vervollst n- digt und eri tigt werden.
In den zial-Statifilkm giebt es ebenfan zahlreiche Ur-
sachen zu thümem. Go gründet |ck ;. B. in der allgemeinen
interessanten Schauspiele; und des ) Nach: '
Uebtrficht des aumärei die im Jahre 1826 anZFFeMndZZzQFeInJ-YZTT Fertkie auf hab'" “ck “b" M Preise der Waaren bedeutend vegrä ,d [ tdem wir haben folglich bei dem gebräuchlichen System kein “:,-T' und Idee von dem Werthe unserer Ausfu r und Einfuhr ka-che'äe Unf'kk'SUUS der Krimmal- und Civil: tarif"! werden'die Hum: rialien von den Könt lichen rokuratoren der Tr1bunale erster Instanz gesammelt. 1ese rbeit wird nicht immer mit der w nschenswerthm Sök falt angestellt, und es ist erwiesen daß IWM"? Königltche Pro uratorm dabei mit roset" Nachläsjsgkkik zu Werke gehen. AehnlicheBetrachtungm la en steh auf fast au, 00710"? statistische Dokumente anwenden. ck so aus edehntm Arbeiten sind die erthümer allerdings fast unvermeidjj auxjn man müßte wenigßens' ihre Quelle und ihre Ursachen kenn'“: u Fxnm T'skx den relat1ven Werth der ihm vorgelegten Zahlen ankx d“ ZWIYYÜYZK Ytts?ßt2[:he1tfehlt gänzlich in dem Werke etrachtung und [eg; ihneng Zim ;ßsxlf't-thielcle-n Zahlen o ne weitere
Di? beiden oben genannten Bände ebildxxakiJXkejizx “111 d 24111?" Werkes von Schnihler. Der Verfasser rei t FmH 82; dri.
"d'" “"d"“! Bände die Interessen des Staatz; gd 11,1 t: der Schule :mfaffen werden; er habe, sagk er, mié d:; „1138-7121; Interessen tgonnm, um sogleich die eigentlichen Schwieri keiten [LMM Gegenstandes zu beseitigen und in das Chaos von ahlm ""suvrmgm- wos" man frischeKräfte braUche. Die beiden ersten Bände umfassen di? Production oder die Industrie im 2111 1- 11en und dann die Cichlaeion ob“, den Handel" diese b „ geMe .
„ , erden Ab- theilungen gestatten andere Unter=AbeheUUngem 1) Ackerbau“ 2) Bergbau und Steinbruchs-Arbeie; 3) eigentlich, Industrie, Das Buch über die Circulation oder des Handels zerfäUe in den' innerLeOn uZd del? auisteiga-n Handel.
ie nga en 11 ezug auf den Ver bau md
Arthur, Young, Charles Dupin, MacarZ, BFUlatxxYex-CYYÜ u. s. w. entlehnt. Wir können hier natürlich die Thatsaxézm die das Buch enthält, auch nicht einmal summarisch miteheilm*uns beschränken uns darauf, einige der interessantesten und am wenig: sten bekannten Zahlen hervorzuheben. Die Gesamme:Oberfiäche von Frankreich bexrägr 52,760,000Hektaren, die besteuerbareOber- fläche 49,860,000 Hektaren. Sie umfaßte im Jahre 1836 10,893,000 Grundsteuer:Nummem (cow; stmcierJ'z), 810,000 mehr als im Jahre “1815. Die Uebertragung der unbeweglichen Güter stieg im Jahre 1835 bis zum Werthe von 2ZM1111arden. Diese Be- wegung ist fast [iets dieselbe und zeigt, welches die Beweglichkeit des Grund:Eigenthun18 111 Frankreich ist. Der Werth des über: tragenen beweglichen Vermögens betrug im Jahre 1835 1250 Millionen. Die Veränderungen des Eigenrhums hatten daher in jedem Jahre einen Werth von mehr als (171U1Millionen Fr. Es giebt nur 13,361 Eigenthümer, die mehr als 1000251. Grund- skeuer zahlen; 33,196. die mehr als 500 Fr.; 57,555 die mehr als 300 Fr. zahlen; 341,159 zahlen 100--300 Fr.; aUe übrigen Steuer- Nummern smd unter 100 Fr. Im Jahre 1830 veranschlagte man die Brutto:Einkünfte Frankreichs zu 8800 MiUionen. Diese Zahl is? durchaus problematisch, und wir zweifeln, daß man für 'th auch nur zu einer genäherten Schähung «langen könne. er Brutto:Ertrag des Landbaues würde mit 5- 13 Millionen und der Reinertrag, nach Herrn Charles Dupin, mit 1626 Millionen in jener Summe figuriren.
Die Getraide-Aerndte eines mittleren Jahres hat ein Gewicht von 135; Milliarden Kilogr. Dividirt man diese Summe durch die Zahl der Einwohner, 33 VkiUionen. so erhält man für jedes Individuum 409 Kilogr. jährlich und 1.120 Kilogr. täglich. Allein man darf nicht vergessen, daß von diesen Quantitäten die Thiere fast 20 pCt. und die Aussaat 16 pCt. absorbiren. Der Weizen bildet fas! ', der“ ganzen Gctraide:Aerndte; ein Hektare erzeugt da- von im :Mittel 1'1-“12Heckolitres. Die Veränderungen der Ge- traide:P1-eise smd von 1801-1835 ziemlich merklich gewesen. Im Jahre 1801 koslcte dao Hectolitre im Durchschnitte 24 Fr“. 32 Cent. und im Jahre 1835 nur 15 F1“. 25Cent. Der niedrigste Preis, 14 Fr. 86 Cent., fand im Jahre 1809, der höchste im Jahre 1817 satt, wo das Hectolitre 36 Fr. “16 Cent. galt. Nach den Bemerkungen über den Weizen geht Herr Schnihler auf die Details über den Anbau der übrigen Getraide:?lrten ein, spricht sodann über die Crdtoffeln, die Kastanie, den Taback, den Flachs und Hans, die Runkelrube, die dlerzeugxnden Saamen und zule e vom Weinbau. Dieser leßtcre liefert jahrlich im Mittel 38- 0 Millionen Hectolitrcs Wein, die einen geschaffenen Werth von etrda 700MiljionenFr. repräsentiren, und 91th mit dem Brannt: wein zusammen eine Ausfuhr von 60__'80M!U!onen'F1-. an Werth. Der Weinbau veranlaßt in unseren Hafen emen Kasten: und Eee- Handel von 350,000 Tonnen, eine ungkhsure Menge von Es- schäften im Innern des Landes und zahlt, sotVohl_dem Schah- als der Stade-Accise, eine Summe vvn n1cht ryemger 916 110 Millionen Fk. Im Jahre 1834 nahmen sämmtliche Wemgegen- den einen Raum von 2,134,000 Hektaren em; sl? beschäftigen 2,250,000 Eigenthümer oder Weinbauer und deren Fammen.
Die Berechnungen in Bezug M die Pferde und das Schlacht- vieh smd sehr unvollständi . “Tach dcm am 1- IMU“ “1830 be- kannt gemachten Etat beJaß Frankreich ,9,*130,000 Stück Horn- oder Rindvieh,29,130,200 Schafe; zu dieser Zett zahlte Frank- reich 81815000 Einwohner; im Jahre 1840hatteFrankxe10, bei einer Bevölkerun von 34,226,1)00Seelen, 9,936,400 Stuck Rind- vieh und 32,151, 30 Schafe. „
Alles, was fich auf den Betrieb des Bergbaus und der Stem: brücbe bezieht, hat Herr Schnihler den Berichten der Bergwexks- Ingenieure entnommen. Seit dem Jahre 1833 macht der Mani- ster der öffentlichen Arbeiten jä-Y'lith die Rxsultate der ““"-W“? Berg: und Hüttenmännischm roduction m Frankrei [:e anxi. Der Verfasser scheint bei Bearbeitung dieses „Kapitels "M e neuesten Berichte der Be werkern enieure vor Außen gehabt zu haben, denn seine Zahlen: ngaben nd um ein Za ? zu alt “"_d können 1 enwärtlg nur ein untergeordnetes Interesse haben. WU" werden ?pZter eine Ueberstcht von dem lehren Bericht geben.
Gehen wir jest zu dem Kapitel der xigentllch sogenannten Industrie über. Wir wollen aus den verschiedenen anuFriezwel- gen diejenigen hervorheben, welche in den offiziellen Do umenten den geringsten Raum einnehmen und für hie es keine Spezial- Statiskik giebt. Die Baumwollen-anustrae geht in Frankreich bis zum Fax,? 1762 zurück, und man webte das erste aumwo1- lenzeug in ühlhausen, Welches damals noch eine kleine Republtk war. Seit jener Zeit hat diese Industrie unermoßlicbe Fortschritte gemacht, und es find allein im ahre 1840 fast 53 Millionen Kilogr. rohe Baumwolle, zum erthe von 94 Millionen Fr., eingeführt worden. Die daraus bereiteten,Fabrikate haben einen Werth von etwa 600 Millionen Fr.; in dteser Summe find das Arbeitslohn und die TranSportkosken mit 400 Millionen Fr., die Rohstoffe, das Bleichen und die Färbungsstoffe mit 110 Millio- nen 1“. begriffen. Die aufgewmdeten Kapitalien belau en sich auf 30 Wonen. Die Verminderun des Wertheo (c]eyréciutinn) der Fabraken um 5 pCt. kann an 15 Millionen und die Unkel"- haltung derselben Fabriken ebenfalls auf 15 Millionen geschähe
werden. In gewöhnlichen Zeiten steigt der Gewinn der Produ- zenten auf 30 Millionen. Zn rankreich liefern die wichtigßm Kattun:Druckere1en jährlich 80, Stück, die unbedmtendsten 5000 Stück; in England liefern auch die kleinsten noch 50.000 Stück und die größten 1 Million, und wenn die NaZfrage es verlan t, 1? Millionen Stück. Mit ihren mechanischen ülfs- mitteln abrlziren die Engländer die gangbarm Artikel 11 sehr niedriÉm Preisen, und der Unterschied zwischen den Franz fischen und nglischm Preisen ist in dieser Beziehun sehr Fos. Für 50,000 Stück anlmnes beträgt dieser Untechhied 1 ,000 1". zum Vortheil der Engländer; dies giebt 2 Fr. für das St ck, Welches im Mittel 40 Fr. gilt, oder 5 pCt. Die Baumwollen-Industrie des Elsaß beschäftigt geZenwär- Z? 12-15,000 Arbeiter, die bis zu einem Werthe von 0-45 illiomne Fr. produzlren. Ohne so aUSgezeichnete Fabrikate zu liefern, ubertrifft Rouen dennoch Mühlhausen hinfichtlich der Quantität. Das Departement der unteren Seine zählt 60-70 Indienne-Fabriken, die 12,000 Arbeiter beschäftigen und mehr als ZchFkiUioindStück liefern, deren Werth auf 40 Millionen Fr. ge- t w r . bDie WoUen-Jnduskrie hae gleichfalls seit zwanzig Jahren in Frankreich roße Fortschritte gemacht. Der Werth der verarbeite- ten Wolle Jetrug im Jahre 1820 nur 8,351,000 Fr., im Jahre 1830 12,872,000 Fr. und im Jahre 1840 29.987,000 Fr. Das Maximum von 34,219,000 Fr. gehört dem Jahre 1835 an und entspricht einer Quantität von etwa 15 Méüionen Kilogr. Die: ser roße Verbrauch übersteigt bei weitem die einheimischen Pro: vnctonsmittel, die übrigens zu keiner Zeit genügend ewesen sind. Frankreich ruft Spanien, Belgien, Deutschland, die arl'mreskm- Staaten, die Türkei und verschiedene andere Länder zu Hulfe, und Zuweilen hat die Einfuhr mehr als die Hälfte der Consumtion etragen. Sie ist gegenwärtig das Doppelte von dem, was sie vor 10 oder 20 Jahren war; von 4,912,000 Fr. im Jahre 1820 tvar die Einfuhr im ahre 1830 auf 7,214,000 Fr. gestiegen und betru im Jahre 184 13,456,000 Fr. Das Maximum sälltoin das „ahr 1838, wo es wenig unter 15 Millionen geblieben tft. Für das Spinnen der Wolle und für gewisse leichte Stoffe “10 Rheims der Hauptort. Man verbraucht dort mehr als 3Mil1w: nen Schax- ließe, die fast 4 Millionen Kilogr. hel gewaschene Wolle e en, und diese Stadt liefert 'ährlich fr mehr als 60 Mi ionen Fr. Waaren. Es giebt da elbst mehr als 50,000 Arbeiter, von denen ein Viertel in der Stadt und die übrigen auf dem Lande wohnen. Eine große Anzahl arbe1- tee nur acht Monate lan für die Fabrik und widmet dae übrigen vier Monate dem eldbau. Ohne diesen Umstand bedürfn- es keiner so roßen Menge, um den Werth von 60 Millionen_zu erzeugen. ie Zeuge, welche namentlich in Rheims angeferttge werden, find Napolitaines, Flanelle, Cirkasstmne, Tuch und .be- druckter Kasimir für Westen, Merino und Mousseline d,e Lame. Für die Tuchfabrication nehmen Elbeuf, Louviers und Sedgn den ersten Rang ein. Man schäht den Werth des in Frankretch fa: brizirten Tuchs auf 250 Millionen Fr.; der innere Verbrauch be: trägt etwa 200 Millionen. Die Ausfuhr war ehemals weit be- deutender als gegenwärtig. Elbeuf, wo hauptsächlich wohlfeile Tuche gemacht werden, liefert 60,000-70,000 Stück, die einen Werth von 50 MiUionen Fr. haben. Das Stück ist etwa 46 Memo lang und 1 Meere 50 Centimekres breit; zu jedem Stücke von 46 Meeres Werden 40 Kilogr. weiß gewaschene Wolle, und_ zu der Gesammt-Fabrication von Elbrus 2,800,000 Kilogr. erfor: dert. Die Fabricatiotx von Louviers beträgt nur 12,000-15,000 Stück zu 1000 Fr. jedes; dies lebt einen Totalwmh von 1.5 Millionen Fr. Sédan produzirt hrlich 28,000-30,000 Stück, von 22 Kilo kJ. Gewicht und 37-40 Meeres Länge; der Werth beträ 1 20 ktUionen Fr. 01er der interesantesken Zweige der Wollen-anuskrie is die Vßrferngung d_er Shawls und vornämlich der Kaschemir-Shaw16. Daese Fabricaeton liefert einen Ertra von 20 Millionen Fr.; ste beschäfngt 10,000 Arbeiter und „5,000 Gehülfen (Männer, Frauen und Kinder) in etwa 60 Fabriken. Der verarbeitete Stoff ist größtentheils Merino-Wolle; die aus dem Haar der Tebet-Ziege verfertigtm Ehawls haben einen Werth von 5-6 Millionen Fr. Die _Seßden-anuftrie gehört zu den bedeutendsten in Frank- reich- Die im Lande ewonnene Seide ist nicbt hinreiohend für den Verbrauch; ste beer gt etwa 10 Millionen Kilogr. Cocons, zu 3-4Fr. das Ktlo 1'. Im Jahre 1840 wurden, theils als Flock- ski_d?- thetls als gef rbteSeide und als Bourrede Soie 1,155,000 Ktlogr., an Werth 53732000 Fr., eingeführt. Geht man bis zum Jahre 1837 zurück, so findet man, daß damals die Einfuhr nur 493,000 Kalogr. betrug, die einen Werth von 27 Millionen Fr:. hatten. Nach einem offiziellen Dokument vom Jahre 1835 ware das Totalgewicht al1er in Frankreich verfertigten Seiden- waaren gleich 1,678,000 Kilo 1". Die Verluste auf der Seiden- m_ühle, beam Färben, beim A haspeln u. s, w. betragen nicht we: mger als 25 pCt. Hiernach hätte die im Jahre 1835 in den Franzbsschen Fabriken verbrauchte rohe Seide 2,100,000 Kilogr. gewogen, und da hiervon nur 900,000 Kilogr. aus dem Auslande bezogen worden find, so hat Frankreich 1,200,000 Kilogr. dazu eliefet't. . Dieser Industriezweig soll mittels der Anwendung der eidenmuhlen “14 Millionen an reinem Gewinn und Arbeitslohn, und 80 Milllynm den Fächern, den Fabrikanten und den übrigen dab_ei beschäftigten Handwerkern jeder Art eingebrachthaben. Man schahte im Jahre 1830 die Zahl der Webcsiuhle für Seidenzeuge auf 65,000 Selzer und die föysewem Bänder auf 80,000 Stück. Jm Durchschmtt verarbeitet jeder Webesfuhl etwa 30 Kilogr. Rohseede. Lyon ist bekanntlich der Hauptfitz der Seiden-Zn- dZftrie. Es gab im Jahre 1836 in dem dortigen Diskrikt 45,000 Webestühle, wovon 21,000 außerhalb der Stadt und der Vorstadtx. Diese Angaben scheinen jedoch etwas übertrieben zu seyn. D1e Zähl""?1 welche Herr Gasparin im Jahre 1833 vornehmen ließ,. hatte ur das anze Departement der Rhone nur 31,083 Webeskuhle ergeben. m Jahre 1780 zählte man deren nur 14,780. Rach L eon nehmen Avignon, Tours und Rismes den ersten Ran em ur Seidenzeu e und Saint-Etéenne, Saint- Cham'ond und aris für setdene '- nder. Zn Saint:Etienne be- schäfngte im Jahr; 1830 die Band-Fabrication 20,000 Arbeiter und 30,500 Webeskuhle; diese Arbeiter lieferten für 25,475,000 Fr. Bänder. Die gewebten Seidenstofse smd entweder glatte oder faxonnirte. Die ersteren werden gewö niich auf dem Lande fabrizirt; die Webestühle für die lexteren k nnen s1ch nur in den Städten befinden, indem Zeuge die er Art eine an emeine Re el- _mä kalt haben müssen, die nur geübte Arbeiter ( nen zu c'en verm gen. Zu den glatten Zeugen ge ören die Taste. tese Zehen, je nachdem man die Dicke der inschlagsfäden oder die ahl oder die Menge des Auf ugs vermehrt oder vermindert, die ?Iou dx Soie, Gros de Naples, ros d'Asrique,Gros deTours,Gros 'Oklkans-dle Foulards, . lor (Milch:."xlor und Kraus-Flor), Marce- Um's- lormces u. .w. latteZeuge find fernerSatin (Atlas), der fck nske der eidmstoffe; Serge, wozu die Stoffe Zhdren, die man Lévantine, Batavia, Vlrginle nennt. ie fa-
* worden:
991
onnirten Zeuge, bei denen verschiedene Combinationen der Ein- 718111311- und Aufzungädm uweiltn dle reichsten Zeichnungen dar- Nellen, und worinzuweilen olle. Baumvat,Haar der Kaschemjr: Ziege, Gold: und Skiberfädm mit eingewebe werden, schienen, ,h, der Zacquartsche Webeskubl sk durcb "Übrig? Preise allgemeiner machte, nur den wohlhabenden Klassen vl'kbths'xlten zu seyn. Außer den brochirten Stoßen, Damast, Satin und anderen, gehören in diese Klasse noch die Show“ ?““ Lyon und Niomes, von so wunderbarem Glanze, wo die Sud: sich mit WoUe oder Tibet vermischt. Endlich smd noch, als dex! Lyoner Fabriken angehörig, der seidene Sammet (Uejour ck: 8011!)- der Tülx, die seidenen S pjhen (810111188), die Seidengaz' und dk? setdenen Strumpf- waaren zu nennen. Diese Gegenstände werden in mehreren Städten verfertigt.
Wissenschaft, Kunst und Literatur.
Lehrmittel zur Landeskunde des Preußischen Staates.
Seit kurzem sind mehrere Lehrmittel für die allgemeine Beleh- rungzur Veranschauléchung der mannigfachen„Vcchältmse des Preuß!- schen Staats vcrdffentltcht worden. Die, treffttche anf Vermessungen ge- gründete Karte von Engelhardt kann man alz; Grundlage betrach- ten. Sie giebt das Bild der Gegenwart und tth deshalb von Zett u Zeit immer ergänzt und Wetter fortgeführt; z, B.“ alle Kunst- 1011)
isenbahnen ejn ctra en. Dcr Inbust-der Karte :| rein örtlich odcr topograpbts . un kqnn man aber auch noch andere Bezüge auffassxn, du wir untxr drexfachem Gcschtskreis als natürliche, ßaqtlcchc und geschtchtltche zusammenfassen. “n allen diesen Bcztehquen hat, Herr Rudolf yon Bennigscy-z ördcr vor 6 Jahren (1836) em großes Blgtt m Steandxuck geltefert, „Karte dez Pxxcußischxn Staats“, welches m 13 (eigxntltch 14) Rahmen folgende Btlder gtebt; 1) Oro: und „Hydrogravhtsche Karte (in der Mitte des Blattes), worauf Durch_schmtte (Profile) von Speier durch Taunus und Rotbaar-betrge bts Helgoland, NRW. und von Tabor durchs Riesengebirge bts Hela NO. 2) GeognoßischcKartc (links oben). 3) Karte des BZrJMrküaates. 4) Karte der Volksdichtégkeit. 5) Karte des Militan'o antes. 6) Karte der Bodenfruchtbarkcit. 7) Han- delsz und (HeWequ-Karte (rechts oben). 8) Fußéz-Verwaltung. NKL"? d“ NUanö-Verbältniffe. 10) Ethnograpbische Karte. 11) Knrtc_der Ländcr-Erwerbungen unter den Hohenzollern (unten). 12) Ueberjtchts-Karte, beser BerwaltungH-Karte. 13) Vegetations- und TemMraturQarte, wc1che_die Flora von Bcrién u 99:1Phancro- SCMLMYWM, du: von Schlesien zu 1380, die von *; ürttemvcrg zu 1230, dre. von ganz Dcutschland zu 2700 und die von Frankreich zu 3540 angaxbx»; daneben Tabelle von 37 Städten Mittel-Europa's in Bezug “Uf Jahres, thter- und Sommer-Wärmc. 14) Bcrgkärt- ckck dcr Alycn, dethescngcbirgcs, drs Harzes und der Skandina- vcscbcn Gebtrge, met dcr Gränzc des Schnees, der Alpenpflanzen, der Nadelhölzer, der Laubbdlzcr und des Getraides. Der Herr Verf,
und dae Karl:;sake enthalten. Der Schluß der nicht ganz vorgetragenen Ab andlun wurde für die nä fie Versamm- lung versprochen. _ nn xr den vom Herrn Pro effor von der Hagerx der Gesellschaft tm April vorgelegten Schriften erwäh- nen wer_ olgende: 1) Dyoclenanus Leben (oder die üeben wei- sen Met er) von Hans von Bühel; so wie _ 2) (;o-u Kommoruxn. das ift: der Römer Tat ; beide Werke: als Bd. 22 und “23 der Btbliothek der Deutschen National-Ltteratur, ?ctauksc eben von Adelb. Keller. _ 3) Ulrich's von L echten ein Fraucnbuch, herauSge eben von Jof. Bergmann. Wien 1841. 87.0.“ _ 4) Gudmn eder, Frans cgeben von L, Etimüller. Zurtch 1841. 870. _ er ivelun en Lied , in der 41- ten vollendeten Gestalt herausgegeben durch 1. H. von der .h- en, Berlin 1842; und 6) d_er Nibelungen Noth, bearbeitet von G. Psp er. Stuttgart 1842. Bude illusirirte Aussaben gehören zu den sie en der Jahrhundertfeier der chhdruct-Erfindung ewidmeten Nibelun- en : Ausgaben und Bearbenungen. _ 7) Ferß. Wolf. Ueber die ays, _Sequenzen und Leiche. Leidelberß 1841. gr. Sm. _ 8) 14 cbsul-er zu 14611; AnfanZ von brimans von Troyes wein, ber- ausgegeben von Adelb. eller. 1841. _ 9) Deutsche olksbüam, berausge eben von G. O.Marbach. H. 24 u. “25: Fans“ die Höhle ana. ewzlg 1842. 810. _ 10) Luther's Werke. Äoußändige Auswahl seiner Hauptschrtften durch O_.von Gerlach. Bd.9u. 10. Berlm 1841. _ 11) Luxw. Bccbsictn. . Die Bolkssagen, Mähr: chcn,chgenden des Kaeserfiaates Oeüermch. „Bd. 1. Leipzi 1841. _ 12 , Derselbe. Botenlauben: Vorläufer und Skizze. einin- gcn 1841. 161110. L.
Bcrlin-Anhamsche Eisenbahn. [)is kkequenz auf' 1101 8611111- subaltiscben Tisenbabn bat
besaßen:
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9015011811. Einnahme. 70171 1. .]an. bis 1111. Juni 0.142.356 171,921 Ktblk. 28531. 6 91. im Monat „11111 .......... __:6_14_7__ 47,947 - 13 - 11 - 178,503 ()Lmnek. krachtgut bis 1111. .111111 0. , . 141,678 im 11101131 .]1111“..,....,..... 30,868
172,546 272,763 1111111. 3 531“. - 91".
Einnahme. 43,739 1111111. 15 851. - pk. 9,154 - 5 - 7 -
Mctcorologischc Beobachtungm.
1842. 19, 141131151,-
boüäkuek . . . . 336,75,“ l'u- lZZZ/ZZM kak. 336,24“f kn. Koollrik-a 9,0. 11. [1111171111111 . . . + [3,20 [l. + 25,4'll, + 16,8" [. kluurime [9,9' [L, “[du-[11111111 . . . + 9,0" i!. + 1,2" D. + 12,60 “. koöenrik-e [)!-1131651651111; 72 701. 16 1161. 73 7171. 8186811411111;
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Fubuittaz-
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thdamtt um, dee staatlichen Veränderuygen auf diesem lehrreichen _ latte naßhuktxa'qen, da z. B. die Bevölkerung von 1:3“; Millionen 1681 auf 15 MZwaun gestiegen ist.
Den geschxcbtltchen Standpunkx hatHerrdeenberg in seinem ,-_kletnen htüortjchcn Atlas des Preußtscbxn Staates“ 1841 in Queroktav, cmgcnommcn. „Er gtebt [. mxf 42 Serien eine chronologische Ueber- fich_t der Gcscknchte des Preußtsci)en Staates; ll. auf 26 eine chrom- log1sche Yrberffcht der Erwerbup en, des Staates; 111. auf 12 Setten alphabctt1chesVerzcichntß dcr ht ortsch merkwürdigsten Orte; [U. (He- sch1echtstafcln dec Hybenzollcrn in Brandenbur und Preußen, und des Preußtschen Königshauses. Nun folgen K rtchen in Steindruck: 1) Völkerfive zwtschcn Rhetn uyd * _cixhsel im 5th Jahrhundert. (Unter allen GebirF-en ift nur der_ M; tbocus bezeichnet. 2) Bran- denburg 1250, 3) 5xrandcnhurg bts 1470, 4) Verl"! 1440, 5) Preu- ßKcn 1619,_ 6)'Preußen 1688, 7) Preußen 1740, 8) Schauplatz der Kriege Fmdrtch's "„ 1740-63, 9) Preußen 1786, 10) Preußen 1797, 11 Preußen 1805, 12) Prcußcxt 1807, 13) Schauplas dcs Bc- 1keiung_s rieges 1813_15, 14) Ucbcrstcht der Erwerbungen von reu- Jr,", 1:1)Prcußoxn 1840, 16) Brandenburg 1806. Ein nützliches cbt:- nmteel, das klcme Mängel bei neuer Auflasgyverbessern wtrd. Dee Einfuhrung der Reformation setzt man wol) rtchtt'ger auf 15-10, weil da dte erste neue Ktrchen-Ordnung erfolgte. _ .
UnlänJst hat Herr Professor Berghaus emen „klctncn geogra- vbisch-üam ischen Atias der Preußtschcn Mongrchte fürNähr-, Lchr-, Wchr- ux1d Veamtcn-Stand“, _Gothcz 1842, tn gr. 870, herausgege- ben, der tn diesen Blättern ber'etxs vewrocbcn worden ist. Aug) dtcser Atlas isi ein nützliches Hülfsmtttcl beim Unt_err1cht in Hmncht Her eigentlichen Staatenkunde, wo egen das zwette Werk ausschlteßltch der Geschichte angehört, das er e aber sci) über alle ZFäcHer, Staa- ten:, Geschicht: und Natquunde, erstreckt. Schade, daß de] der ersien und dritten Arbeit dee OrtSnamcn etwas klein und düYn smd.
-e.
Berlin. In den Versammlungen _der Gesellschaft für Deutsche Sprache und Literatur smd, fett dem Stiftungs- feste derselben im Januar dieses Jahres, folgendeVorträge gehalten Im Februar las Herr Oir, Zinnow über das Verhältnis; des Gedichtes von Biterolf und Dictleib zu den üvrtgcn Deut- schen Sagen verwandten Inhalts und erklärte namentlich, gegen
Wilh. „Grimm, _die Grundlage _jcncr Sage für älter, als die des Nebelungenltcdes, da ste "ck der Geschichtq noa) genauer anschlteße. - In der Versammlung im März htelt Herr Rej- tor Vorm an 11 einen Vortrag _ run s_-Natb Graff in Betreff seiner pädagogksäxrn th'k= ,' sam ect, wobei er vorzüglich eine von demsexvctg tm Fabi“? ' 181.7 herausgegebxne Schrtft: „ Die für die Emfuhrung cmcs erztehendcn Unterrtchts nothwendi camwandlung „dchckYckcn/Q zum Grunde le_ te. Grnff's Haupt-Bc rcbcn ging dahen, dtc'Ocklekn auf solche WUK umzu cßalten, daß sämmtliche zu einer 511 _aurgxnom- mene Schuler an von demselben Lehrer ihre volljandkge «ck“*- btldung durch alle Klassen _bindurcl) erhielten. _ In der öffentltchen Versammlung am 13.' Avrtl besprach Hcerirxktor Aug u_ü ctne da- mals" vor kurzem in Berlin bei Schröder Crichtenknc DMW)? “ck“*- sxyung dcr Antigone dcs Sophokles, und tru _ dann den SchlUß sein““ etgenen Ueberseyung des Sophoklcjschcn 06 111115 1611 _vor, derenAn: fan er in der Fcst'-Versammlung im Januar dlkskö Jahres MUS?- tbeit batte. Zuletzt wurden vom Herrn Profxsor von Dcr Hagen dj_e ncucücn, unten näher bezeichneten Erschemuann der Deutschen Ltteratur- und Kunü-Gcschichtc vorqclcgt. - :meum 1115 der ])r. Lütcke über die verschécdenxn Plgttdxutschcn thlckte, welche in dem im Jahre 1589 zu Bcrltn aufgrbertrn gctstltxhen Schim- „ spiele: „Die Geburt Chrisi“ vorkommext; cs zxtgcn "ck drei sehr 7 scharf gesonderte Dialekte, die eben so vtclen Harten in den Mund ele 1 werden, und die als die Volkssprache der Mecklenburger, dcr autßer und der Bewohner der Marken erkannt wurden. In der Einleitun hierzu wurde von den_ abweichenden Behandlungen gesprochen, d7e das im Stücke bearbettcte Hauptthema, trotz seines einfachxn, von der Bibel überlicferten. biüorischen Verlaufes, von ntcht wenigen Dichtern itx der Zett vom Jahre 1557 vis 1708, aus welcher sch Pearbcetuygcn na wcisetx lassen, erlebt hat. Hterauf las err Dtrektox Ztnnow ber emige in älteren Deutschen Heldcn- edichten u_nv Romanen yorkommende berühmte Schwermameq. _ Im 3110 htclx derselbe cmeVorlesung über den Gang, den d_1c Kar ssa e tm Mtttclalter in Deutschland genommen hat; namentltch bcspra «„das von_K, Lachmann in den Abhand- lungen der Berliner Akadcmce drr W117cnschaften mitgetheilt: Frag- ment als Probe der ältesten Bcarbcttung; btcrauf das Rolandslicd
des, Pfaffen Konrad; das, des Striker u_nd die Stellen aus der Katser-Chromk, welche 01 Aretin's Betträgen mitgetheilt ßnd
!
über dcn vcrüorbcncn chee-j
']"azosminel: 336,51,“ ku... + 18,5“ k... +7,6' k... 54 pct. W. Die 7100118101011 1161 Luft um 2 Uhr 17111 bis jetzt bier 1101311121108,
berliner Uökse. Ven 20511211“ 1842.
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_ ]“r. („'n-u'. Z'onäa. 1551 13-196] 11-111. ]
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Üönigliché Schauspiele,
Sonntag, 21. Aug. Zm Opernhause: Der Ve orbene, Posse m 1 Akt. Hierguf: Der Seeräuber, großes WFL in 3 Abth., von Paul Tagltoni. Mufik von Gährich.
(DUMÖTFYZ ??.MAÉZ deZ[;n SchauKielhauIsk: Die BLekennmiffe.
. , o a t eater u i a: nun von inden, als Gastrolle.) Vorher: Das Räthsezl. g
Dieqstag, 23. Aug. Jm Schauspielhause: Der Barbier von-Seytua. (Hetzr Krause, vom Königl. HoßTheater zu Mün- chen: Fzgaro, als leßlte Gastrolle.
M1tt_wvch, 24. u . Jm chauspielhause: Industrie und Herz. Hm'auf zum erJenmale: Drei neue Genre-Ba'ldek, in ca- ltenischer, Englischer und Deutscher Sprache, von L. SO" U"- AusZeführt 111 Dialog, Gesang und Tanz von Dlle. Grünbaum. Dlle. Polin und Herrn Schneider. Die Musik sämmtlicherßil- der ist von dem Hof:.Komponißen Herrn H. Schmidt. _1) SW Nacht in Venedig. 2) Ein Schokkischkk C“"“NWMUW sein Sohn. 1715. 3) Der Kurmärker und die Pac-rde- * 5-
BerantrvortlicherMW. 3111 1111-11. Gedruckt in der Ockerscben oem-m MOM