1842 / 242 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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7.2.4» *

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Verordnung Zhu“ die Bildung'eini Ausschusses der

eände der Rheimprovinz.

7 Mikel", von Gottes Gnaden, Unis von

Pansen tc. :c.

t aus Kit Uedem des u beszloffen, einen ückndisch:n 131! :::-| iW?“ “L““? vom ' ol min er n enetvuenm m' ' „“XÉu-KYTÉ !*!!imgesci cZem- Fallen zu bern 1! und mn in with- ?ten cFine- Rath“ zu bedienen. cingedoltem Gutachten Unserer gc-

nvéyial-Laadtages, welche dessen besonderes

tigen Laudes-Angcle ende Wir verordnen aber, na treuen Stände der Rhein-Proviu _ H. 1. Es so!! in der Rhein? rovm , imm Unserer Monarchie, cm Aus! 1! vinzial : Landtage

!) wie in

was fol :: ck aus den

versammeiicu Ständen gebildet werden, der sich

fta.

au 3!" nude der

zu wahlen änd, wird, woven Wir dem Ausf uff:

allen übrigen Lu wählende Mitglieder bin !! ügcn- die jedoch an da Verhandlungen

aus dem Pro. cs Ausschusses nur in rson

W ! «MMW... .. an n- . durch! 5. Dieéadl der Mitglieder dieses Anifchuffet sesenerbier- S i de , : ne 31! .."“sWYYZsé-“Y' _!_1_ _ r.:tMleselkn . . Landgeiiiä'o'ei-J... 4 :

Sofern eo von' den vormals reichiunmittelbaren Fürst" gewünscht

nahme findet indeß nur dann Katt wenn der"“ zusammentritt, wobingeun Wir, sobald Wie die Mi.:?

ee mei umu- MMU"

"" J!.

noch zwei von und ant denselben

geordneter ble!

ckin num. - ÖÉOSÖMU

'Die einm Stelmtwier

: es auch wenn die okkgeérvumr gewahrt ia inmi?

UeddesAs est twitt. !! Mus! rsd“ m Landtags-

der Mitglieder ein“ am“!-

5. 8. ie Dauer der irksam! c c . :::“Zk RE::MÉ'TM Yb auf d e Zwischen eit von einem Pn

. Ein in den ne u m! ter Kb-

n tlied bis zur Eröffnen! ck“: 1.131!) en Land- a l- erlebe, für wel : er als Landtags- amufn soon.

en e'e ! !! versammeln hat, um Uns die Gele enbeit u . se me terer 5. 9. Dm zum rovmia „Landtage ve ammelteu Ständen "IT.?"säk-ch 21? debt Zeit, wo die Provin jabganmg, ";ck“: „,x-sa,?“ oder aner Pwvinzm zu mm- geme usamen Beratdun berufen, Legen bleibt überla en, die Wahrnehmung der aus:: UY *mit-se vorkom- men änd, ß ndischc Organe mit ihrem utachten zu hören, der Konkurren der vormals reichsunmiitelbaren arma besondere menden Ges äfte andischer Verwaltung, sofern „%],Imym

. 2. Die vcrfaffunqsmäßigc Wirksamkeit der Provinzial-Stände, Anordnung U“? ck werden. Ausschüsse d u b immcn vaten, dm! nach den vo ; im, wie Fond: durch den Art. !!!. des allgemeinen Gesetzes vom 5,0611!!! §, v. mungen xu !; ldenden Ausf u :, aucb, na dm Wise un

1823 vorgeschrieben ist, erlcidet durch den Ausschuß („S. 1) “keine

Beeinträchti un

versckx cdenen Anrichten herbeizuführen.

schuß ein üßndéscbcs Organ darbieten, mit dem ir

aus den Eingeseffenen der Provim einzuholen für gut die anzunehmenden Hauvt- Grundsäve ciner Besorechu terwerycn lasen. _

Drögleicbcn behalten Wir Uns vor, denselben au

ßen Vorbereitungen zu_a!1gemeincn wichtigxn Geseyen zur gutacht- li_chen Aeußerupg auxzuroxdern, sowohlxxmnchts dcr Notbwendigkcix dieser Gescye im Allgemeinen, als Hmnchtö der Richtung, welchebc!

3. 4. anbesonderc aber noch so!! Um! der ein uberufcndc Aus-

tig bis ur Ersffnung Wenn Dir den elven aus den

Ausschuß-Mitglieder gewahlt w auch bei Gc- L

ab oluter Stimmen-Mebr finden werden,

ng wollen un-

ch bei den cr- die Erwählten bei vorfaüenden Ve gliedern eintreten sollen.

Der Landra s:Marschall, dessen Amt ku di emeeck künf- _ es _nwyüfoigenden

_ L_ _ _ _ _ _ _ , dauern oll, jeder eit Mitglied und Po idender des suis uses. §. 3. re" !rkiamkctt des AUS!ch_Usstö !ol! vielmehr eintreten: ; wenn die Ansichten der Lgndtage verschiedener Provin en über einen von ihnen beratbcnen (Kens-Entwurf bedeutend von e nander abwei- chen, oder wenn m dcx weiteren Beratbung dcr Gesche in den bdbe- ren Fnsianicn dcr Legislation neu_e Momente de_rvortreten und 'Wir es an7emeffcn finden, durch ständische Organe eme An:!gleicbung dcr

; sten ernennen und diese von der ihnen §. 5 Ärztinnen Befu ni kei- nen Gebrauch machen, tritt der Landra s- A"

als dreizehntes Mitglied hinzu. Wenn ihn aus dem Stande der Rittersckpaft u entnehmen, wird; er in die Zahl der AussäxußcMitglieder dieses Ö

rechnet, daß während der Dauer seines Amtes aus jenem nur drei

erden. . _ _. 7. Die zu diesem Ausschusse erforderliihei! Wahlen erfolgen gcnßändcn, wxiibe _bt_5ver in der Regel an die ProvinzialtStände : au! versammelten! Previn ial-Landtage von jedem Stande!!! sich, nach nicht gelangt !1nd.- :oxern Wer dabei den Rath erfahrener Männer Leit. Für jeden Stand werde!! so vielStcu- vertreter, als erAuöschuß-Mn lieder zu ernennen bat, m der Art ge- wählt, daß_jeder einzelne Wa l-Akt ausdrücklich auf die Wahl des ersten, zweiten u. s. w. Stellvertreters des betreffenden Standes ge.-

richtet und auf diese Weise die Reibefolge beßimmt wird, in welcher

Für den Fall der Behinderung des Landtags-Marschaus werdcn

mial- andia es fm- vormals reichtunmittejbaren Für-

arschaa dm! us (busse W“

ir dagegen für ut finden,

schäfte weitere tandes in der Art mit einge-

innerbalv de elben zu beße en tu engeren einzelnen Mt liedern Yu überm!

Im Fall ie Sti!!! dürfen ihre detfaüßgen Beschlüse Unserer Braatißungé und behalten Unt vor, alsdann auf ihren Auer es des Ausschusses :- diesem Zweck und der

m “[Mike, oder mich nur e von diser'Befugnij Gebrauch mike", be. wegen

ebandlung derartiger Gc- ßimmungen zu treffen

5. 10. Die Koßcn der Ausschüsse "werden in derselben Art wie die Landth-Koßm au ebracht mtu lich

unter userer B?chßeigenbändlgen Unterschrift und

beigtdruckiem Klnlglichen nßege . Gegeben Berlin, den ' 1. Juni 1842.

(!.. 8.) Friedrw Wilhelm. Prinz von Preußen.

_ 91 Mi Jon Bodner". ?_übbler. EYYbRoch-w. Tv___9_tag|er.gü._ch„„

d vn s : t- ra v. ven een. orn. v. e. v. n

ck 11 erungm o u schuß Freixerr v. Bülow. v. Bodelschswingb. Graf zu Stets??? Grafvon rnim, '

Bekanntmachungen. *

:ü- Nothwendi er Verkauf. ' Stadtgericht zu Bcr in, den 7. Mai 1842.

gene Grundstück des Schloffermeisicrs Oblendoüel, e-

richtlikhabgeschäytzu10,120Tblr. 18Sgi". ?ZPH ou Gemälde, d. heil. Hieronymus v. (Huertino T !) Cent__o,db_:sonde§s i_ikus. ÉHegkn voxtoJeie dAn ttz:- axe un run m it cru ten. atao e ur jee !! - Hypothekenfchein find in der Regißratur einzusehen. undgKunfihand7 g die des Herrn Chriü_oph„Arnold. so wie der Herren Rud. Weigel in Leipzig, zu beziehen.

am:1.Ianuar184_3- Vormittags 11 uhr, an der Gerichtsüellc iuvbaüirt werden.

Notbwendiger V crkauf. Stadtgericht zu Bekl!!!- den 7. Mai 1842. Das in der alten Xacovsstraße Nr. 132 bclegene Grundßück des Maurermeisicrs Friedrich Wilhelm !!isch, gerichtlich abgeschävt zu 14,589 Thlr. 23 Sgr. 1; Pf., sou Schulden halber

am 13. Januar1843, Vormittags 11 Uhr, Gegend ein Gerücht verbreitet wird, als habe cm

an der Gerichtsßelle subbastért werdcn. Taxe und Hypothekenschcin snd in dchcgißratur einzusehen.

Notbwendigcr Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, dcn 30. März 1842.

wegen Aufhebung der Gemrinschafr am 15. Noyemder 1842, V ormittags 11 Uhr, an der Gerichtsugne subhaßirt werden. Taxe und HthbekensMin und m der Regisiratur einzusehen. te unbekannten Real=Prcktendenten werden zu

Michael Angelo Bonaroti, . _ Rubens, Marc Anton, N. Dorigny und Das m der kleinen Frankyurterftraße Nr. 4 bele- Ltd. Müller (der Johannes von 1808). Beiden

kum überhaupt, die Anzeige zu machen,_ da solche Vereinbarung bes _jcyt nicht vor sich

Das in der Scharrnüraße Nr:. 21 belegene Gruud- geit, sondern ich nach wtx vor für meine Ne nung siück der Erben des Klempnermetüers Graßmann, ge- mit meinem Schiff „Henriette“ die Reisen nach den nétlich abgeschätzt xu 5043Th11“. 28 “Sgr. 2 PP Elbsiationen und Helgoland mache und mich dazu so veßens empfohlen halte.

Unter den Kupferüichcn u. Holzschnitten befinden ch vicchl. von Dürer, desgl. nac!) Raphael, J. Romano,

elgemäldcn zeichnet !ich ein vorzügl.schdnes Ori?- !:

ung, (zu DreSden und Leipzig) durch

Dresden, im Auguß 1842. _Carl Ernsi Heinrich, Königl. und Naths-Auctionator :e.

Da ich in Erfahrung gxbracht, daß in dort! er

Vereinbarung der h_iefigen Dampfschiffe enriene“, „Elbe“ und atrtot“ üattgefunden, so sx eich mich veranlaßt, sol cm Gerücht hiermit zu widerspreche): und meinen Freunden, so wre dem geehrten Fubu-

cine egan-

Hamburg, Auguii 1842. _ _ _ H. Svltedk- Cammin u. Eigner des Dampfschiffs „Henriette“.

diesem Termin bei Vermeidung der Präklusion hier- durch vorqeladen.

Nothwcndiger Verkauf.

- .- . langen ifi so eben ersxhienm und durch a e solide 88837381: ZZHMTFW M B....„...„....„ «...... («„...-,..., Gchn3|ück des stin,“ Aufenthalt nach unbekannten Bromberg, Posen und Gnesen durch ES. Mittler:

und daher hicrdurxh _dffcntlich vorgeladenen Tischler meisiers Ern!) Heinrich Napoleon Ihnc, gerichilich abgeschätzt zu 6642 Thlr. 26 Sgr. - Pf., soll Schul- den halber

am11.Nov„ember1842,Vormittags11Ubr, an der Gertchxsfielle sybbasttrt werden. Taxe und Hypothekenschem find in der Registratur einzusehen.

Notbwendiger Verkauf. StadtSertckn zu Berlin, den 18. März 1842.

Das all ier in der_ StralauerüraskeerN belegene Grundstück dxs Bierjchänkers Cori ooh Lüschow, ge- richtltc!) abge1chäßt zu 6361 Thlr. 2Sgr. - Pf-- soll 2.722.288“!“!!!,/.MMMMMSZ "“M- " , er u a irt werden. Ta e und Ooyesheknsehein smd in der chifiraiur einzxusebtn-

W diejenip !* olchc [ a m 3, gen, we _e an das von d !! &ck&-Verwalters Kerimann an diee ?.rbYtTZ-J ijmald verkaufte, an der Konegienürapge bierselbsi „x o. 2. bete ene Wobnbguz 1“. pm. dingliche MÉYLÜW v;)_1'_:1_e1_'ungen !rgdend Welcher Art ma- - eincn, wer en ' - den,__?olche in_einem ___r “"fS hiermmelsi geln, en 2. 6. an 30. cvtemb . * ' .... “..-“::";M M...... .. ““"“ * . m. qu a ton : ermme vor dem unt !* ' , Stadtgerichte spezicil und glaubhaft aznzicntiY- den, bei Vermeidung der !" termino den 14.0kto- F.?“ Ik ,.Morgcns 10 Uhr, zu erkennenden Prä- u on. ,Uxumekifswald, den 18, Au 1842. Direktor und Asessores des tadtgerichts. (l__ 5) gez, [)|-. Teßmann.

Kunsk-Auxciyn zu Dreaden. Den 19. September d. J. beginnt bei Unterzeich-

.v Rachla v. v = MIMYMMMM ...!-..., «::. W der d. M',- k . .

errn F. Harun

Literarische Anzeigen.

In der P almschen Verlags-Buchandlun in Er-

von Glück, ])r. Chr. Fr., ausführlichx Ecläm terung der Pandekten nach Henseld, em Kom- mentar. Nach des Verfassers Tode (vom 35sien Bande an) fortgeseyt von !)--. Cbr.Fr.Müh- !enbruch, gr. 8. 11. Auflage. 1sie Lieferun . (21er und 12ter Band.) 4 l. 48 Kr. od. 3T!) r. Sach- und Geseh-NeJi er, volliiändiges, zu !)r. Chr. Fr. von G 1'1ck's Kommentar über die Pandekten. _r. 8, 11. Auflage. 1ßer und Au Band. 7 F. oder 4 Thlr. 20 S r. Sprachlehre, neuesichanzbüsche, na den Be- ßimmungen der Akademie. Nach Bonncau, _Lu- cau und Michaud herausgegeben und mit cmi: en praktischen Anhängen versehen von [):-. J. Zeutbecber. Zu empfehlen allen Lehrern der Frau dfischen Sprache und allen denen, welche die prache nach _den EntscheidutFen der Aka- demie, wie solche in der neueüen usgabe ihres Victioomire enthalten snd, ua, zu eigen machen wollen. gr. 8. 1 Fl: 30 Kr. oder 1 Thlr. Leutbecher, [)1'. K.,das Geschlecht der annzd- fischen auvtwdrter in sechs Fabeln und cmi en Hülfsli en dargesiellt. Ein Anhang zu je er Franxdtschm Sprachlehre. gr. S. geb. 15 Kr. oder 5 Skt, Weisen, d : sieben “Griechenlands, oder kurzer, faßlicher anegrifé der fieben Hauptwissmschaf- ien, welche eder, der unter die weisen oder vor- üglicb evi deten Menschen gehören will wohl um ha 11 nm . 1ßes und Aci B ndchen. gr. 8. ch. (1 es 1 F1. 6 Kr. _oder 10 Gr. -- Mi! 1 , l. 36 Kr. oder 1 Thlr.) 2 J!. 12 Kr, oder 1 hlr. 20 Sgr. Ausführliche Anzeigen sind in allen Buchhandlun- gen gratis zu haben.

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. oa Ze- 1842. 831"

O ann . ehkrigen Kupferstiche , . Kupf-em-xe , Holzschnitte, Handzeichnunsen und Oelgemäide.

Im Verlage deZUnterzcichnetcn is so eben erschienen : Post - und Reise- Karte v

on Deutschland und de:! Nachbar-Staaten

]! 1

London, Havre, Paris, Montpellier, Nizza, Florenz,

Peßb/ Warschau und Kovendagen. - Nach den

muessen und zuverläifigßen Quellen bearbeitet von

n. H e n d s ch e [, Fürsilich Thurn und STaxiksxhem OdewPoü-Amts' “nat und unter dessen Lemm? gejéichnet nnd gcsiochm on

Jos. Back und E. Sauter. 527 oll breit, 4543131! bock!- Frftr. Ma , we e einen Flächenraum von mehr a s 16 Quadratsamb in sich affen, alle Eilwa- en und Fabrpoßen-Courst, ämmtliche Extraposi- Berbindungen, so wie alle Po =Anßalten- bezeichnen und eine enauc neberffcht aller Eisenbahnen und Dampfschix ahnen geben. _ Sorgfältig !olorirt und auf einwanZ gxxoxetxblin elegantem Etui. re . r. Diese schön gearbeitete Karte bildet ge enwärtig den genaue en und richtiksien We weiser er neue- fien eit f r Deutschlan und d : Nachbarstaaten und ann mit vollkommensier Zuversicht sowohl dem reisenden Publikum, als allen Bureaus, Aemtern und Comtoirs emp blen werden. Ei ene Aw schauun wird einen eden überzeugen, da bis daher noch kene Karte von gleicher Voaendung um so billigen Preis geliefert wurde, und daß ihre Ausfüh- rung in jeder Beziehung nichts zu wünschen übrig läßt. Dieselbe ist bei dem unterzeichneten Verleger, so wie durch alle Buchhandlungen Deuts lands, xu bekleben, in Berlin durch Alexander unckcr- K nigl. Hofbuchhändler, Franz. Str. 21, wosclbsi auch ausführlichere Prospekte darüber zu bekom-

men find. Kar! Zügel, Nucl)» Kunsi- und Landkartcnhändlcr in Frankfurt a. M.

So ebm hat die “kreise verlassen und ii? noc!) Hum

Subscriptionspreise urch aneBuchbandlungen, er-

lin, Schloßplatz 2, otsdam, Hobenwegür. 4, !n der

Stnbrschen, 11! ha en:

LouisDrucker's (feli en Andenkens, hu- moriftischer Nachlaß. In alleqoxiscbem Um? schla :; Vorderseite; Drucker selbsk- tm Vortra degré en, Rückseite: Berliner SchuldgefängnéZ Anno 1842. '

Der vielgekannie Verfasser _gicbt hier eine Quin.-

tesfen seinerfvrudelnden W se, und es dürfte wohl

selten ne Gelegenheit eboten werden, sch ür den bill! en reis von 15 Sggr. das wer feu so e haft !! ears Fest!! BücYeini

ttcru, als es beim Le en d er Fal! seyn muß. ..

[m Merl & 7011 [Lt]. bote ok 6. [Jack, “ßer- m'ai'ze Ka. 2, erschienen oo eben äie neunten 'l'iinxe aleo beliebten kamyoniateo

.]o-el' Zunz'], al:: ["rübliuzs-k'eier-(Zakoyp, op. 11. s. pkte. :o “2 Uäaäen 7x 351“. _

ch-ek (1er “kraurizkmt, op. 12. s. l'l'te. xu 2 Uioäm 5 8T"

Unzarbcber i ounet-Uar-cb. 0p,9. ([Wie. so 2 U.“!mlon 5 .

ziponklänkxe, Ztexriocke Rational-Pönxe, oy. 13. l". [u. zu 2 [“is-nien 12; 85;-

Uov seamonkey komponieren er'- “onm (rüber: " “*“-'““ FM.,ÜJ'WWI :..-„kx; ten cke- -- o _ -

-- ["mark- - um! än Berlioz? Want l'. Mt. der so fi-ls-ek geworäma koala]! _ Musician äiue “klau bmi!- un L'

nia sectione. ["du-b. WKÖ" ! * _ O!

* !! so eben und ÉLSXFEX «MY:NA e alten,

in Berlin in Oebmigke's Buchhandlung (Fux. Bülow), Burgar. 8:

Ueäixini-cbe

911301101116110] [Lin ][mäbucb [ür Cie ärxklicbe ['r-xi; yon

Ur. [Kadett !(üttner.

Ziyeile *allstänäiz umgearbeitete uml otuk yetmebkte K

0817,

unge. 1. [„i-l'erunz. be!. 8. T! 1 “kb“. (Trackpoint Pollaläntkig in 3-4_l„ieseru1;zkn.) _

])as zeganwärji Uracbeinen x_lieze: Werke] m 2. Qusltze giebt en benen "!!"!“u you (let günsti- eo Ausnahme, Kelche clauelbo bei clem Krulickeo k'ublikum ocbon in tier emen 1.1.5.1,- km-L. [)er Uers-zwr serwen-lete eeitäem eine ununterbrochene 'l'bäti keit clamus, nicht allein (len eummteu §tosk kritich! :u oicbten um] mözlicbn xu ereicbem, wn- äem aucb, inilem (lie frühere lexikalische Knoktinunz äurcb eine zxztem-tiacbk (;!!! irnnz eier ["Ir- zcbeinun en Ersptu «"nie, größere .ind-it uncl W'b- aevzclmst icbkeit xu ersielen um! 10 ein Zune in je- cler Rexiebunz noc]; brauchbarer um! seinem Tkecke entkyrocbexujer xu machen. Die sezem'iitlize, sie]- Üiltlz boretcberte um] cint'cbvroz serbeuerte 11-11-5- äiese- "unlbchn «ini sicb äche!" wr allen neueren semioloziscben W'oaken äurcb ikke Reichhaltixkeit uml praktisclje Uraucbbakkeit empfehlen.

Das philosophische Problem der Gegenwart. Sendschreiben ai:_J“. H. Fichte .

vo Cb. f,). Weiße. 25„Bogen. gr. 8. 135 Thlr. An J. H, F! te'_s „Bkitkäke xur Cbarakterißik der neueren Philo ovbee“, 2. Auf a e, s anknüpfend- embält diese Schrift die lichtvo : E rierung der roßen Fragen, _welche heute den Ge enßand der Ver- Zandlun en zwischeii den Schulen egen uud Schel- lm s vi den, und insbesondere werden man : neue An schlüsse über des Lehteren gegenwartige- vßem ni ! unwillkommen seyn.

Bei Fr. Frontmann in na it! erschienen (in Berlin zu haben bei 28, Be ser):

Deutsches Staats-Archiv 3. Band, herausgegeben von Buddrus._ gr. 8. geb. 19; Thlr.

& n a t. !. Beidtel, über den Preuß.,JoUvereiu und die nterexen Ociierreichs an demselben. 11. in o mes Wort an die Adeligen Preußens von einem Preußen. !!!. Die Standesberren ::., landßandifche Erk?“- run , mitgn eilt von Bopp. 12. Da Landes- rundgesedfürSckma WSU" dersbausm beleuchtet von G. B '- y. Utenßücke: 1- zur Geschichte der Stande des Zerzogtbums Braunschweig 8. I. 1818 von

»dr ens 2. 02 ro ! m a n n : die Gemeinde und der Staat. 3. An die H- SPV. d. Königreichs „hanno- ver. Bitte des Magißratt u. der Alter!!!!“ von Oenabrück vom 10. Dexbr. 1841- Mk- QteßeUung dec verfassungsmäßig?" “" K*! D YM“? d d I a e! . ca m an er obern. M!]. L. Buhl, die De un estas? “' kk" "' nach ihrem gescblchtkifxxn &eeiaufe (mPt wk .

t B il n".

2111.11?er __: :I; öenK «Men Laudßändm !m

111 malen“? :“kbnxx-Msm :*?"änxkns-Ver- ““i-“3 83.712.818: ck“*!“-

g' " ekigebormm und re *" Z“,“

. 1 ! F! burg und den hassen nicht ade- uddeZi't-tersuts-Beßtem; mensa un

11. Miszellen. x!. Notizen.

aut den dem Stande der oder dem Stande der Kitt Taft angehörigen "“zu-dem M des" a

use ernennen. Ei i b, wenn der ndt - der Wunsch!", Y,»!öwiele-MW der, ein IkxterRteö u dien, durch den er in diesem alen: sei- ablen tines eden Standes werden urch

a! lt - . TaT:)“, l_msxabl D rkgenteu, geleitet Dieselben bedürfen Unse-

usammcntrim.

„„.-«“ „, .. *

Allgemeine

.Preußische Staats-Zeitung.

M 242.

Berlin, Donnerfiag dcn ["“" September

„„.-._-

Inhalt.

Amtliche Na Zia'iml' JastrZMsie KabinetsDrdre wegen Ein- u ej N:!JUWSZZ PRKmSt. etersburg. Aus dem neuen Ta-

FIKELZLKIUMF YTMF-ims. _ Brief aus Paris. (Zur

Pra is des rauzdßs en Seerechtes.) __ _ _ d. Lon don. Geburtsxag es Pkt! srevnßkrlkxaxtkl-UYU er!:e': neuen Kolonial . Bischöfe. _ Bean :!

. -- Re ulirun des Stader ons. _ Zußand der D:;Ywicrxlutkeßt FabrikkBe irresn. - Vermisäzztes. _ Rückkehr der Ruhe in Mancht|er und er Umgegend. - Briefe aus Lonüdon.

Die Haltung der Mittelklaffen, den Umtrieben der mißvergn gien Lrveiter und der Cbartiüen ge enüber. _ Lord Palmerßon und Lord * ohn Ruffelk; Bischofs-* eibe; die Ausgleichung der Ame-

d . SZkiclvTidé-nuYßNeonegen. S t o (kb o l m. Vertheidigungs-Systcm DQTeY'ZI' Kopenhagen. Bemerkungen der Blätter über die

d e. _ DETMYZUBJJZÉQUM. Karlsruhe. erlicbe Eidcsleißung des rbgroßberzogs in der ersten Kammer. _ bgeordnetemKammer. -- Schreiben aus Luxemburg. IGMcYLl-LthxnazietsYixMKWZ von Nord: mer a. c o V'TZZF'JZ'YZZM» _ Die Fragen wegen des Durchsuchung!!- Ztechts und des Oregon-Gediets. [ Afrika. Niederlage der Britischen Truppen zu Port Nata “B _ Inland. Barmen. Reiserrer Kdni lichen Maießätcn. - de_r_'_- lin. Auflistungen über den egenw rti an Stand der H:!!! e - und Kartel-Vcrbältniffe Preu cm; mit 11 land und Poen. _ Paderborn. Intbronisation des neuen Bi ckck.!

Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.

e. a e äe der Kön! haben Alkergnädtgsi gerUHt: GDZ? ljoikherigen GebSimen Justiz: und _vortra enden Rath

im Zustiz-Minißerjum,Zel_!_ema-Jn, zum Vice-Pr sideneen des

: e eri tk 11 tet n,un _ _ _ OberSLaeLdbiZherégm 8Professor an der Universität iti Lup 19, Hof: raeh 1)r. Georg riedrich Pu ca um ordentlichen rofesso_r in der juris?! chm Fakultät der die igen niverfieät mit dem Pra- dikate eines heimm Zuftiz-Raths zu ernennen und die für den: selben ausgefertigt: Bestallung AUerhdehsiselbst zu vollziehen.

Se. König!. Hoheit der Erbgroßherzog _von Sachsen- Weimar is!, von Glienicke kommend, nach Weimar abgereist.

Bekanntmachung.

Der Unterricht bei der hiesigen Kdniglichen BamGewerks: Schule beziinnt in diesem Jahre wiederum mit dem 15. Oktober und wird is Mitte März !. J., Vormittags von 9 bis 12 Uhr und Nachmitta o von 2 bis 4 Uhr. ertheilt werden. Diejenigen Lehrlinge und thülfm der Bau ewerke, welche daran Theil neh- men wollen und die dazu erforderichen elementaren Vorkenntnisse Lu besitzen lauben, haben sich deshalb bis zum 12. Oktober d. J.

ki dem Fa riken:Kommisfionz:Nach Yerka Brix, Neandu*s:Hof

Nk- 4, von 7 bis 9 Uhr Morgens, iensiag und Freitag ausge: nommen, zu, melden. Im Laufe des Unterrichts kann keine Auf: nahme stattfinden.

Berlin, den 29. August 1842.

B e u t h. Angekommen: Se. ÉxCTUMz der General deanfanterie,

Gouverneur von Berlin und Präfidmt des Staais-Rat 8, re!- herr von Müffling, von Erfurt. h F

Se. Majestät der König haben, wegen Einberufung der stän- dischen Ausschüsse sämmtlicherProvinzen zu einer am 18. Oktober d. J. hier in Berlin zu eröffnenden gemeinsamen Berathung, nachstehende Allerhöchste Kabinets:Ordre an das Staats-Minjste: rium erlassen:

„Ich habe in den, sämmtlichen im vori en Zahre versammel- ten Provinzial-Landtagen vor elegten Propoffgtions-Dekreten Meine Absicht ausgesprochen, eine ereinigung der inzwischcn durch die Verordnun en vom 21. Juni d. J. gebildeten ständischen Aus: schüsse in olchen Fällen stattfinden zu lassen, wo Mir ihrBeirath in Wichtigen Landes:?lngelegenheitcn, bei denen es sich um die Zn: teressen meYerer oder selbst aller Provinxm handelt, nothwendig erscheint. i e Vereinigung der Russe!) se ist eine Entwickelung der ständischen Institutionen, wie solche von Meines Hochse|igen Herrn Vaters “Majestäi in reiflicher Erwägung der Bedürfnisse Seines Volks_ und Seiner Länder gegeben sind, indem fie den ständischen Beirats) der einzelnen Provinzen durch ein Element der Einheit ergänzt. Die selbstständige Wahrnehmung der Interessen der einzelnen Landestheile ist durch die Provinzial-, Kommunal: und kreissiändischen Verfassungen genugsam gesichert, aber es fehlte bisher noch an einem Vereinigungspunkt, um die Ausgleichung abweichender Interessen da, wo eine solche sich für das Gesammt- wohl des Staates als ndthig erweist, herbeizuführen und die Mit- wirkun ständischer Or am bei au emeinen Maßregeln in Fällen zu des affen, wo der andesherr te auf mdFlichft kur em_Wege ndthig erachtet. Dieser Vereinigungspunkt st nunm »“ m den Ausschüssen gegeben. Die im vorigen Jahre versammelt gewe- senen rovinial-Landtage haben den Gang, den Zeh in dieser Cum! ung efol e, und den Geist, in welchem des Hochseligen Kön! Maj ät as ständische Wesen neu begründete, auf e!"- e Wei e erkannt, indem sie die Hoffnung aussprechen, daß

kt Selbstständi keit der Provinzial-Landeage durch die Zusammen- qun der 118 chüsse keine Beeinträchtiguug erleiden werde. 3" U emSinne abe ck durch die Verordnungen vom 21.3uni d. 3- dm Ausschä en d e Bestimmung gegeben, die abweichenden

_ ter Be

Ansichten der Landtage ein einer PkoVinzen zu vermitteln, über

etwaige, bei der weiteren erathung der Gesc : in den höheren Instanzen der Legislation hervo etretene, neue omente skb noch- mals gutachtlich zu äußern, be den Vorbereitungen all meiner Gesetze, sowvhl über deren Nothwmßigkeit, als über die ** ihkkk Abfaffung zu befolgende Richtung, ohr Gutaohten ab ygkbm unh anch bei solchen Angelegenheiten, d'? bisher m d" kg“ an d'? Previn ial-Stände nicht getangt-find, von den! Standpuyktx der praktis en Crfahrun und der genauen Kenntniß der provinziellen Interessen, Meine &egierun mit ihrem Rathe zu untcrsiöhen. _

Dieses wird daher au die Bestimmung seyn, welche die Ausschüsse zu erfüllen haben, wenn Ich dieselben sämmtlich zur Berathung allgemeiner Landes-Angelegenheiten hier versammele.

Zu einer solchen Versammlung finde Ich ÖkgkUWÜkUg Ver: anlassung, indem ch vorläufig über folgende in zur Entschei- dung vorliegende .egenftände vor Meiner defigiriven Entsctylie: ßung Bespr'echung mit den ständischen Ausschussen sämmtlicher Provinzen fur angemeffen erachte:

1) Ueber die näheren Bestimmungen für den von Mir ver: heißenen und mit dem [.Zanuar kommenden Jahres beginnenden Steuer-Erlaß ;

2) Ueder die Beförderung einer umfassenden EisenbahnBer: bindun? zwischen den verschiedenen Provinzen der Monarchie un: hulfe aus Staatsmitteln;

3)„W?gen,des Entwurfs eines Gesehes über die Benußung dcr Privat:,“ßluffe, in besonderer Beziehung auf die sich bei der Berachung durch die Provinzial:Landtage herausgestellten Mei: nungs:Versch!ed«-nheiten, die der Ausgleichung bedürfen.

Zeh habe demnach beschlossen, die_ Ausschüsse allerProvinzc-n nach Berlin, Behufs der Eröffnung ihrer“ Bcrathungen am is'. Oktober d. I., zu berufen, und beauftrage das Staats:Mini: serium, die eben aufgeführten Gegenstände zur Vorlegung bei der" Versatymlung derselben vollständig vorzubereiten.

Fur die Beförderung eines ersprießlichen Zusammenwirkens dei" Ausschuß:Versammlung mit den von Mir zum Verhandeln 'mit derselben beauftragten Staatsdienern ist durch die von Mir

enehmigte Geschäfts:Ordnung Zesorgt. Sie, den Minister des Innern, beauftrage Ich, den O er:Präfidenten einer jeden Pro: vinz anznweisen, die erwähltcn und von Mir be ätigten Mitglie: der des Ausschusses derselben, in Verhinderungsf [len derenStell: vertreter, aufzufordern, sich spätestens am 17, Oktober d. J. zu dem erwähnten Zivcck hier einzufi'nden.

Sanssouci, den 19. August 15142.

(gez.) ' Friedrich Wilhelm. An das Staats:Minisierium.“

Zeitungs - nachrichten. . Ausland.

Rußland und Polen.

St. Peteröburg, 25171119. Nach den! gestern crwßhnicn in der St. Petersburgcr Dandels:ZeitunZ_ ausfuhrlich mitgetheilten Ukas vom 9. (L|. Juli wird unter nderem de_r Zoll folgender T_Laaren bci dcrhxinkuhx H;] Lande an der Preußi:

?, n “ie end, era e e : schen Gränz w e ach! h g Bisheriger Neuer“ Zoll. Zol]. SRo.Kop. SRo. Kop.

Eingemaxhtes; Früchte aller Art in Zucker

oder Honig: und Fruchtsvrup pro Pfd. _ Li) _ 2!) Senf, trockener pro Pfd...._ .............. _ :!) _ __.) “Senf, pi'äparirter, in Gefäßen pro Pfd. _ „70 __ „1! “Pferde, Hengste und Stutcn_pro Stuck 41! _ _ 1.)_ _ _- Leinenwaarm aUcr Art pro Psd --------- dt? Halfte dcs

fruheren. Butter: Kuh: und Lammbuticr pr.Pd... .; »!) _ 40

"Ge irr: (! ence und i:“denes Geschirr, wesicßes uan yeinfardigcs, ohni“ Gold und _ _ Silber, ohne Malerei und Kancey pr.Pd. 4 im _ »!)

Geschirr: hölzernes gefärbtes, lackn'tes und gewöhnliches, besonders genanntes aus: gknommen pi". Pd ......................

Getraide, zur See cingebrachtx

_ | 5! )

ROIIM- Gerste und éucurura pr. Tschtw_. 2 .- 1 _ Weizen, Spelt, Erbsen und Linsen pt. _ _ Tschtw. ............................. .; *:- ] _.": Hafer und Buchweizen pi". Tschtw ...... _«1 Z:!) __ „T5, Hirse pr. Tschtw ...................... ___ , _, Türkische Bohnen oder andere, außer .. __ _ __ sonders benanntepr. T!chtw. . . . _ „__[_ Perlgraupen .......................... . verboten. _1_ T:..- Manna ................................ dd. __ __) Bemerkuu . Für jede (mch Grkzße; so wee auch fur Mehl und IZal, zahlt man _Yeim EtYuhren 1Zmal mehr, a!s 1“! das oi'n, woraus ie ema e, f r ägnde müssen mit Zeugnissen der

Die mit * be ei neten (354- in_st PreußischenchBezirksNchterung versehen seyn, daß fie aus PkeUßen selbs? stammen.

Frankreich.

Paris, 26.Aug. Der Herzog von Nemours isi an123sim d. zu Lüneville angekommen. Er wird am 10.September in Paris zurückerwartet. Um die nämliche Zeit wird auch der Kdni auf einige Ta e nach Paris kommen, aber später nach dem S losse Eu zurü kehren und daselbst bis Ende Oktober vermeilen.

Der Constitutionnel schließt einen Artikel über die lehren parlamentarischen Ereignisse mit folgenden Worten: „Das linke

Centrum ist nur seinen Antecedenzien und seinen Prinzipien treu

- urtheilte.

] 842.

geblieben. Der Regierung widerfiehen, wenn die Regierung Fel): ler be cht, innehalten, wenn die linke Seite ihm im Jrrthum zu seyn (heine, das ist das ewdhnliche und ehrenvolle Benehmen des linken Centrums. Es ! nicht unsere Absicht, unsere politischen Freunde auf Kosien irgend Jemandes zu preisen oder hier irgend eine Art von Vergleich aufzustellen. Aber wir, die wir uns aus innerer und dauernder Uederzeugung dem linken Centrum ange- schlossen haben, wir können frei, und ohne eine Partei zu verletzen, sagen, daß die Existenz dcs linken Centrums uns einPfand der“ Sicher: heit und der Ordnung für das Land, dei'Dauer für unsere Zusi: tutionen, der Unverlehlichkeit für“ unsere Freiheiten zu seyn scheint. Das Ende der besonderen Erörterung, die zwischen zwei constitu- tionellen Oppositioncn stattgefunden hat, wird noch schneller da.- durch herbeigeführt werden, daß das Akiniiierium Vortheil aus der: selben zu ziehen sucht. 25311“ erinnern daran, daß die Regenischaftö: Frage, durch cmeinschafrliche Uebereinstimmung und bis zum leh- ien Augenbli , ganz getrennt von der ministeriellen Frage vor: handelt wurde. Das Ministerium hat aus aUem Vorgefalienen nicht die geringste günstige Folgerung für sich zu ziehen.“

Die von der Deputirten:Kammer niedergeseßre Kommission zur Prüfung der in Langres, Einbrun und Carpentras stattgehab: ten Wahlen hat gestern die .Herren Pauwels, Aliier und Floret vernommen und darauf beschlossen, ihren Bericht bis zur Eröff- nung der nächsten Session zu Verschieben.

Herr Odilon:Bai*rot so!] mit der Konferenz, die er mit dem Herrn von Lamm'tine vor dessen Abreise nach Macon gehabt, nicht znfi'ieden seyn. Er so!] sich über cugt haben, daß die linke Seite, tro dchede, welche Herr von Zamartinc bei der Debatte über das cgentschafnch=©eseß gehalten, doch nie auf dessen Un: terstüßung wurdc rechnen können.

Man spricht davon, daß sich im Laufe des künftigen Monats einer der Adjutanten des Königs nach dem SchlosseZohannisberg zum Fürsten Metternich begeben .werde.

Börse vom *.*!1. August. In den Fonds fand auch heute nur sehr geringer Umsah statt. Ueber die Hälfte der Wechsel: Agenten erscheint gar nicht an der Börse, (0 sehr unbedeutend ist seit einigen Tagen das Geschäft.

© Paris, 26. Aug. Sie werden in den öffentlichen Blät: tcrn elesen haben, daß die Französischen Gerichte kürzlich ein Por: iugieZsches Schiff, „le Pochu“, als der Seeräuberei schuldig, ver: dammt haben. Die Sache verhält sich folgendermaßen:

Das genannte Schiff war unter Portugiefischer Flagge aus Havana abgese elt und fuhr im Kanal von Mozambique, als es un: Mit der 0inseltÜIchyortc von der dort kreuzenden Franxöfischen Kor: vctte„la Prevoyante“ durchs11cht wurde. Da der Kommandant des Französischen Kreuzers fand, daß de.- Capitain des „Pochu“ seine Papiere nicht in der vor“ eschricbenen Ordnung besaß, so nahm er das Portugirffsche Schi fest und fühlte cs nach Mozambique, wo die Obrigkeit ge ('n den Capitain wegenjener Unordnung in den Papieren eine GeidZuße verhängte. Da überdies die Portugiesischen Behörden bemerkt hatten, daß das Schiff „!e Pochu“ vier Ka- nonen trug, viele Waffen und dreimal niehr“ Mannschaft am Bord hatte, als der Tonnengehalt dis Schiffes verlangte, so Wurde der Capitain angehalten, seine vier“ Kanonen, den größten Theil der vorge- fundenen Waffen und die Hälfte der Mannschaft aus Land zu scßen, und da „lc Pochu“ die Rückfahrt nach der Havana zu unternehmen im Begriffe stand, so wurde dcmSchiffs-Capirain vorzi'i lich bedeutet, sich jeder Theilnahme an demSklaVenhandi-l zu ent alten. Allein der Capitajn nahm auf diese Ermahnungen keine Rücksicht. Er bewaffnete unter der Hand sein Schiff eben so fiark als früher, indem ci" in den vorgeblich mit Waaren gefüllten Kisten Waffen und KriegNMatoriaiii-n _einnahm. Er machte dann Miene, sich gerades Weges nach der Havana zu begeben; aber kaum aus dem Horizont des Hafens, legte er fich auf die Lauer und kaperte We: nige Tage darauf ein mit Arabischen Matrosen bemanntes großes Boot, worin Waaren von bedeutendem Werthe fich befanden. Die Arabischen Matrosen Wurden mißhandelk und zu Sklaven gemachk. Durch dieses Wagesiück noch kühner gemacht, kaperte er am fol: genden Tage ein anderes Arabisches Fahrzeug, welcbes 18 freie Matrosen und 12!)Neger trug. Die Einen und dieJlnderen wur: den sogleich von der Mannschaft dcs ,.Pochu“ in Ketten gewor: fen. So verübte dcr Portugiesische Kaper noch mehrere andere Sceräubereien, als 21“, von der Französischen Korvette „la Pre: voyante“ überfallcn, nach der Station Bourbon abgeführt wurde, um dem dortigen Seegerichtc überliefert zu werden. Die Prisen: Kommission von Bourbon erklärte den „POchu" für gute Prise, Fnd' dieses Urtheil wurde von dem Französischen Staats=Rath estatigt.

Obtvohl der „Pochu“ seine Papiere in Unordnung hatte, so fanden sich doch Argumente genug, um denselben der Poriugicfi: schen Nationalität zuzuschreiben. Nach dem gewöhnlichen Verfah: ren in_ solchen Fällen beeilte sich daher das Kabinet derTuilericcn, dem Hof von Lissabon sämmtliche Prozeß:Akten über die Vcrnr: theilung des „Pochu" mitzutheilen. Die Portu iefische Regierung erwiederte darauf, daß sie ein Schiff, welches c“ee!“äuberii getrie, den habe, nicht mehr als ihrer Nation gehörend betrachtet waffen w_olle, und daß sie demzufolge den „Pochu“ zm“ weiteren Km": mmadBesirafung der Französischen Gerichtsbarkeit überlaffc. Laue dtesex Erklärung wurde der Capitain des„Pochu“ nebsi dem Unker: Capttam, dem Schreiber und dem Piloten vor das Gericht von Bresk„gezogen, welches in Fo! e des StraßGesehes von 1825, die Seerauberei betreffend, alle Inquisiten der Seeräuberei schuldig erkannte und als solche u einer zehnjährigen kaän nißsirafe "€*“- Der General- rokurator von Brest appel! rt_e gegen die: ses Urtheil. Der Cassationshof erklärte das Ui'ryeil fur null und nichtig und verordnete, daß eine ganz neue Prozedur_vor einem anderen Gerichte eingeleitet werden sollte. Dieses vekhsm “' SUN den Capitain des „Pochu“, so wie gegen den Unter: ::!"sz- Schreiber und Piloten die lebensiän liche Zwangs-At"b_k_“i____Mö übrige Schiffs-Wkannschaft wurde Md“! "' fke'gespwchißTr-kixrt und wurde das Schiff mitAllem, was es enthielt, fürgmßxxunsernÖ-kks' die 5ffentliche Fcübietun desselben wird-n?“ “M32?“ ““I“-'““ Nach angeschlagen wurde, an den 10ten künftig"!