dert erlitt. verschwunden. für die Verhandlungen wurde, verband man d
' ' m rere Abtheilungen, ließ ai-fdern rd: [e te die sudliche Hälfte in ehSaal bestehen, schnitt jedoch, um
li en zwar einen geräumigen
diesem ein erträgliches Verhältniß der Länge zur Breite zu geben,
zwei Räume an dem östlichen und westlichen Ende
wä ti nun handelt es sich vorzüglich um die Restau- ratioréZJE me? man will, die AusschniéickungddßeseäéßastT-Y:
' timmen laut etvot' en un er e e welche vekschwdmeS Esgkdmmt dabei vor Allem darauf
an, über das definitive Schicksal eines Gebäudes zu entscheiden,
in Vorschlag gekommen find.
das an und für fich ein würdiges'Denkmai Altdeutscher Baukunst ' dur eine escbichtlichen Beziehungeg eine noch Weit "7, das aber ck s 9 Gerade das lehrere mußte bei der Re- siauration oder Ausschmückung des Saales besonders festgehalten
höhere Bedeutung erhält.
werden. Bekanntlich wurde nun aber vor einiger
enommen, den ehemaligen KrönungSsaai in seiner jetzigen, durch FZS späteren Zwischenbauten etwas verstümmelten Gestalt mit Fresko:
Gemälden aus der Düffeldor'fcr Schule auszuschtyü den Aachener Frieden bezuglichm Gemälde, womet
Saal geziert ist, sollten weggeschafft, dieser selbst solite der Länge
des ganzen Nachhauses gleich emacht, also 30 zu werden, und auf der enormen ben Karl's des Großen, die Schlacht von Ronceva lium von Frankfurt u. s. w., gemalt werden. So dieser Plan an sich im Allgemeinexi Beifall fand man doch leicht, daß seine Ausfuhrung einer
reren Restauration des Saales in seiner
Gestalt die wesentlichsten Hinderniffe in den "Weg vielleicht ganz und gar unmöglich machen wurde, projektirten Bilder weder zu der Geschi,chte des S seiner ursprünglichen Beßimmung in nahem Bezi Es war daher nur natürlich, daß sich mehrere
wohlmeinende Stimmen gegen die beabsichtigte künstlerische Aus- schmückung des Rathhaus-Saales erhoben und darauf hinarbeiteten, dieses wichtige Bau-Denkmai für Aachen und anz Deutschland
so vollständig wie möglich seiner ursprünFlichen e geben. Die Sache wurde bekanntlich )egenskand heftigen Polemik in den Rheinischen Blättern und StimmeIZewann am Ende doch einen so großen Ei sen der
menen Ausschmückung mie Fresco:Gemälden getro
konnte daher vorläufig der öffentlichen MeinunL]ß nur insoweit e
nachkommen, als man die Erneuerung der G1“
gelten ließ und dem städtischen Baumeister den Auftrag gab, eine solche Restauration vorzubereiten, welche den aUSzufi'ihrenden Ge- mälden nicht hinderlich seyn würde. Nun sollen diese, anstatt an der Zwischenwand, an der nördlichen Hinterwand Plaß finden.
Alle Fenster sollen nach dieser Seite vermauert. ein
penhaus an dem Gebäude angebracht und die Treppe, auf Weicher
die Kaiser hinansiiegen, vermauert werden.
angenommenen Gemälden aus der Geschichte Kari's des Großen, welche die weiten Räume schmücken sollen, könnte man vielleicht einen zweiten Cyk'lus in Vorschlag bringen. Denn da das Ge: bäude in gar keiner Beziehung zu dem Zeitalter und der Geschichte
Als ämlicb das Aachener Rathhaus des dor";1 geschlossenen Friedens benuht ie Säulen durch eine Zwischenwand, n':
läche sollten Scenen aus dem Le:
ertheidiger einer planmäßig durchgeführten Wiederher- stellung des Krönun ssaales in seiner ehemaligen Größe, daß sich selbst der Stadt: ath fast einstimmig für dieselbe erklärte. Indessen war nun einmal die Einleitung zu der zuerst angenom-
1086
lichen Beskimmung des Lokals
Kaisersaal mit einem Bilder-Cyklus ausschmückm woliee, wel er die Geschichte des Deutschen Reiches, des Königreichs Preu en
näher kommen, wenn man den ]!
okliner kör-o. [)e- 12. September 1842-
und der Stadt Aachen zusammenfa te. Versuchcweise könnte man . [.,. «m,. ' (xm. ctwa fol ende Gegenstände dazu w hien: ““"““- K .“ ] ck *lol*-n- : “1; | 0.1.1 5 [. Idée Feiché-YersaIaäkng JiriAdaehen, auf Aicher al-e Gro: ' davon ab. en dem a er a na ner :" nun zu om aus neue . huldigen. Alle Männer, die in irgend e ner Weise zu Aachen T§"Xch)_ 34; :? "_,“ IZZO?“ : :F : für Karl thäti; waren, find anwesend. "'..“ ;ck ' 4.- "“W“.“- _ _ "8 ". Die rönun Otto's "l., der Aachen nach der Not: “***"ÜY- _ 85? _ “.“-760140“, 4 _ [ÜL mannischen Zersbrung hgersiellte und zu einem zweiten Rom erhe- |:... ...neu-m:. . 11.1. 1-5. [:...-|." . - 104; .- ben wollte, Unter den Umstehenden, der Maler Johannes, den n...m-....x.. 3; "NK 10]; «,a-„r.....ou. 4 - ! thiofaus Italien nach Aachen, für die Ausmalung der Kiran, :MYbW-iy 3; ]FF - :.:-„“TÜÜW' 2 3:1 78 ene , ".|. . ]] - "_ . _ . . klos- . _“ lll. Kaiser Friedrich 1]. nimmt bei seiner Krönung das ""“k- ""“" 31 "Uk '" "“ck-- Um“- 5 9] - Kreuz, um nach dem gelobten Lande zu ziehen. Unter den Um: :"“YLYF“ 4 lék BY :...-“37.32? : 1011 10%? Zeit der Plan stehenden der Schultheiß A, von Gimnich. ,I: “. ' F: [M 1031 ' ' ' . [U. König Wilhelm von Holland bewundert, als er zur x„__'_g„„„z.„ ;; __ "N "'-"ck“*" " 13? 1-3 Krönung in Aachen einzieht, den Heldenmuth der nach langer „.|.-„zx... «„ 3x 1037€ [()-xx ““A“-"**:“- 10 85; cken. Die auf Belagerun durch Hunger bezwun enen Bürger, welche mit bei: ".:::-w ' - : ZX 4 der verkleinerte spiellosei' ingebung die dem HaUZe der Hohenstaufen geschworene .» .---«- '
Treue bewährt hatten. 160 Fuß groß statt des Scepeers vom Altar, wie Dichter und Chroniken des
ll , das Konzi- Kirchenfensim
sehr nun auch , so erkannte etwaiZen spä- ursprunglichen legen, ja sie zumal da die aales, noch zu chung standen. gewichtige und
durch die No wehr der Bürger
angemaßt hatte. An der Spike Ul].
stalt wieder zu einer iemiich die d entliche
nfluß zu Gun: dann noch leicht einige kleinere
wären.
ffen, und man "*** ""' Meteorologische
?. König Rudolph ergreift bei seiner Krönung das Kreuz
denburg, der da's Reichs-Scepter hält, und der unglückliche Graf Wilhelm von Julich, der bei einem Ueberfall der Stadt, nachmals, t
U]. Kaiser Karl 17. bestätigt bei seiner Krönung die Pri- vilegien der Stadt. Neben ihm, das Reichs=Scepter haltend, der Kurfürst von Brandenbur und der Graf von Jülich, welcher dieses Ehrenamt dem Hau e Brandenburg skreitig zu machen sich
meister Chorus, der Erbauer des Rathhauseö. Huldigung der Preußischen Rhein-Provinzen zu Aachen. Sie ing theils auf, theils vor dem Rathhause vor sich.
o würde die Geschichte der Stadt und des Reiches ein Jahrtausend hindurch veranschaulicht von der Karolingis en bis zur Preußischen Huldigung. Erlaubt es der Raum, so lie en sich
den Uebergang zwischen den Haupt-Epochen bezeichnen könnten, welche in den angegebenen Haupt:Gemäiden charakterisirt und vertreten
„') [)e- kiefer "'-"lk! uk aku -- 2, .!u-u [843 kiUizv- ("aqa- )(kl't.
Ein wunderbares Kreuz strahlt, Mittelalters berichten, durch die
des Stadt:Rathes, der Bürger- LU is., 7
[luk-Ieüo- [626-
Qu-"krtigo [kör-en.
Unter den Umstehenden Markgraf Otto von Bran: zm-tna-m, 8. ""Y“ mani. ..:-u. 5.1.1.- M, k!, a.. lolk. [(...-mu. -. 67, x,... 16"... k.... _. ng. _. u.a. _. knen. ['täo. „"job. -. ko]. _. Union. "NF. semen Tod fand' .Jolvseqmv, 7. Zope. Bln]. _. Fon *11. [SK.
[[.-kurz, 10. Sekt. .us-Yuko- 1650, [eg]. [ua. [M.
paris, 7.814“. 5".- lnu [- oon. "8. 50. Z'. kun lo tou. 80.15. 3-1.“ |!" _, 5"; kuk]. " eo-yt, 107. 5", Ayu. Fun 222. ['n]. _-
52, m 109. 4! 1001. 3: 77, 2x"; _..
. 80,1. 1.1. a- un | „. a. um 109;.
«_..
Dienstag,
Bilder anbringen, die gleichsam große Oper in
Resultate.
Beobachtungeti.
des Saales 1842. "argon Uaebvmzzc U-e-äo Ink .:.-ais" Diensta ". Joys. ! 6 Wk. 2 []]-k. ") libr. ““der“-ug. Mit Gesang gin
Karl's des Großen steht, so würde man wenigstens der ursprüng-
x-mmk.... 332,58mku. 33"2,7s'“|'u. 332,91“"1'--. qu-u-km- 9,0" n.
'l'ogeomitte]: 332,15," kn... + 11,3" !!... + 8,3" n. .. 80 km. "'.
Mittwoch,
?)ti- Schwerin: Margarethe, als Gasroiie.) " ““ ““ “ eisen.
Königliche Schauspiel:. T 13, S t. I O : i 'a in auris, 4 Abtxzk, von YluZYMhal-se pr gem
Mittwoch, 14. Sept. Jm Schauspielhause: Torquato Tasso. Donnerstag, 15. Sept. (Dlle. C. Stich, vom Großherzoglichen H0f=Tbkaktk
Jm Schauspielhause: Crziehungs:
Und: Der Sohn auf
Üöuigsstädtisches Theater. 11. Sept. Einen Jux will er fich machen. osse 47Min, von Z.Nestroy. Musik vdn A. M lier. 14. Sept. Zum erstenmale: Zurucksehun Lust-
äußeres Trep= 1...a«-.*-...... + 9,6" » + [5,1'n. + 9,3'n. klou-kme 14,0" 11. * spiel in 4 Akten, vom Ur. Töpfer. (Dile. Bertha nnz mann: “[back-mk! . . . +9 9,2. !!. + 9,70 “. + 6/1. ". koäe-klk-u Marie, als Gastrolle.) _ - [)uugtak'tüzuoz 7 701. 66 x()!- 77 [pke, zuöluu-g , x Neben den bet kits None! ...... kexuig. [""-beiin“. k-lbbeint. Moäekukbz0,07l kk. ' * «* "'in-] ..... .. W. M'. „. K*kmo-eek-ü-s-löxo" Verantwortlicher Redacteur [),-_ I W. Z,"!eisen, s'olke-t-z. . . -- W. - 8,6“. ___._________„_.„
Gedruckt in der Deckerscben Geheimen Ober-Oofbuchdruokerei.
Allgemeiner Anzeiger
Bekanntmachungen. S t e ck b r i e f
Ge cn dcn fiüchtcg gewordenendiefigcn Kaufmann lig werdenden Zinsen gedeckt werden. Zu Ado ph Chitiiian _Stewert ist wegen Fälschung Einlieferung und unter derselben Warnung ?ordern und Betruges dix KrtmiyalZUtitet-sucbung eröffnet, wn“ auch die Inhaber der in früheren Terminen df- und es werden bei der Wichtigkeit, wclche dic Hab- fcntl_ich aufgekündigten, bisher aber noch ni t ein- haftwcrdung des Entfiohenen haté ane Behörden des gcretchtcn Pfandbriefe auf. - SveziclieVerze chnisse In: und Auslandes dringend erxucht- denselben im aller solchcr csialt auf erufencn fandbricfe find bei Betretun ssalie anzuhalten und von settxer Ergrei- nnen Schlcischen Lang!) isi? fung gef lltgeAn etge zu machext. Das Stgnzilement, sen zu Breslau, Berlin und Leipzig ausgehän_t- soweit es aufzu ellen gewesen isi, isi atxgefugt, und a_uch mit den öffentlichen Anzeigern der drei Sch e- wn'd nur noch dcsonders .darauf anfmerkian) gemacht, stsci en Regierungs-Amtsblätter und mit den beiden daß der :c. Siewert tn Begleiiung seiner Frau bictgen Zeitungen ausgereicht worden.
und zweier kleiner Kinder, deren eines fia) noch bei der Amme befindet, reise, und daß er in Hamburg unter dem Namen Siemers aufgetreten sey. Greifswald, den 5. Sepxember 1842. Das Stadtgericht hierselbsi. l).". Teßmann, Signalement.
Familienname: Siewert* Vorname: Adol ““M"-k zur Ausbildung solcher jungen LLUW wclchc Chrjsjjan; Gewerbe: Kauonann; Geburtsort: ?"? das Fcidmcsser-Examcn bei der Regierung abzulcqen
Mecklxnburgischen; bisheriger Wohnort: Greifswald; Religionmvangelisci); Alter: 38 Jahr; GrößexöFuß .7 bis 8Zol1; Haarx: hellbraun, auf dem Vorderkopf etwas dunner; Stirn: hoch und frei; AuxFenbraunen: dunkel; Nase: gebo cn;„ Mund: gewdbn ici); Bari,: ?eritmuanäJä: YusYYgzb Kinns mzd Yßichln lkätäg:
, ;ei are: enn“ eatxr- tig; besondere Kennzeichen: niZu bekémnt. f
Wiederholte Kündäigungs - Bekannt- ma an g. Unter Bezugnahme auf unseren Kündi u w n s-Erla WU 9- IMK dicsesuéabres fordern wirgdie anhach
aller damals . „ eingelieferaelexgxerSmm“ aber bisher noch nicht
e i en ' «"-,'; YYY «., «mna- YfanvakfI-"ZI'ÜFFTK des Nennw tk)Uhnci ts-Termmedurcb Baarzablung leichbaltigeerr ??,„JZW- bezüglich durcb Ausreichung 7511 werden so Mf“ von der Landschaft einge-
nber werden ebenfalls auf Gefahr und Kosten der Gläubiger zum landschaftlichen Depostorio gebracht und die Kosten des Aufgebots aus den zunächkiiJl- t er
schaftska n und bei den Bör-
Bresiau, am 1. Septbr. 1842. Schlesische General : Landschaftö=Directiom
Für angehende Feldmesser, Anfangs Oktober d. I". wird ein Privnt-Kursus
beabsichtigen. Näheres alte Jakoöüraße Nr. 10 “bei l)l". Ringleb.
Yon Hambur nach Helgoland
geben die aufs bequem c und eleY-ntefie ein erichte-
ten schnellfabrenden Hamburger amvfschi e
„Pamot“ und „Elbe“
jeden Dicnßag, Donnerftag u. Sonnabend bis mc]. den 24. September d. I. *
Wxitere Auskunft wie Billette ertheilen in
Berlin die Herren Herrmann & Meyer, Wer-
derschen Markt Nr. 4. .
Hamburg, den 1. Sept. 1842. Julius Kühne,
Die größte Kartoffel-Dampf-Brannt- wein-Brennerei im Herzogtbum Holüein, 7 M. von Hamburg, mit
n , D„„fimxum Ébzdäkf'TRüglich an das landschafiliche
Wenn die Einlieferung auch bis zu dem vorbezeich-
neten VerfaU-Termine nicht erfol » gen sollte so w = Ländereien wobei : den die Inhaber nach Vorschrift der AUékbdckisTU stiliben unbéschränkxl; ?TQeeFtYotdinßvldlxr Fretthboxfeern
Kabinets-Ordre vom 6. Auguß 1840 G S
U11. 2116.) mit ihrem Realrechte ( ' ' 1840" " _ YFURJÄFÉM ?xkjüexktejnSXäzsieFäFßY'Üe z::äkdleun ?ivolien ReYkLirWFer der Hand verkauft werden, und Hypothek für vernichtet erklärt; es ZirdesdeireZSYÜYZ ZraßénßeYefÜnHan den beeidigten Makler Herrn Hypothekenbüchem vermerkt und die Inhaber werden mit ihren Ansprüchen auf Zahlung des Pfandbrie werthes nur an die Land- scha verwiesen,diebaaren alutenderzurBaarzahlung gekündigten Pfandbriefe werden nach Beßreitun lc?“ i In Baum a band! n L i i „= u u e p diger um [an schaft!ichen Depostorio genommen, - Z Fadktei? eilijis ieneu und in L“" V"“?b:"dw"9.".' die Er appsandbriefe für die zum Umtausch gekündigten 1
Landschafts-Negificrn und in den
Koßen des Aufxebots auf Gefahr undKoßen der
hinreichenden, herrlichen Gebäuden und bdch| tlc- antcm hcrrsch. Wohnyause, benebß vollständigen vvaraien und Inv., o wie auch bedeutenden
afte'dxirchaus keine Abgaben und Steuern darauf fich dieserbalb persdnlich oder
amburg wenden.
Literarische Anzeigen.
rtner's Bu
ahn 3): erlin bei E. S, Mittler (Stech-
Der Parasit
und Der Neffe als Onkel.
Lufispiele von Schiaer,
Zum Ueberscßen aus dem Deutschen in das
ckFranzdffkchw für bereits vorgerü teSchü er, die in den Geist des zuletzt „enannten Idioms tiefer eindringen und Fer- tigkeit n der_Unterbaltungssvra e erlangen wollen. Mit sprachwiffenschaftlichen Erl ute ngen und ei- nem Wörterbuche zum Schul- und P at-Gebrau . Bearbeitet und herausgegeben von . Schnabe , öffentl. Lehrer der Franz. Sprache zuLcivzig- früher Sprachlehrer zu Paris im smorican l.,ceum, 180 Seiten in 8. brosch. Preis 15 Sgr.
[m Perlngs yon sibert Unna]: &," (Jump. in Zerlin aincl erschienen um] in allen Zucbbanälungen zu baden:
CLZKtUbücber
für (Lie preuso, Zlaaten, in einer Junmmemtellunz mit (len ergäuxeneien, abänäemäen umi erläuternäen Ueroränungen um] unter [Zenutxunß (ler Akten um] mit Genehmisung Lines [1011211 .]uzti: - Mini- steriums herausgegeben yon J, .]. Mannkops's. Allgemeines bancsrecbt. [Frater Zuyylementbanä, enthaltenä (Lie Lrgänxungen etc, zeit (Lem Fabre 1838. _ _ l-ex.-8. 1842. [*kein 3 "[W]-'. (]]L 1115er erschienenen Ziehen Uänäe um] Register kosten 18 *l'blr. 10 er. ](riminalreobt in ähnlicher Zearbeitunß. Lrster Zam]: kriminal-Üränun . JNEZTLT [Lam]: Ztkasrecbt, 2 “kb |", samer: 'l'ext - Üuzßaben (Les KUzemeinen l-anäkecbts Juaßobe in Z'"- 8, aus Zcbi'eib apier 7 “[*]-lr. 20 Zst. Kuagabe in gr. 8. aus Weiz-lxryal). 6 - 1T) *- ömgabe in 12. mit latein. bettem 3 - 15 -
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In der Heinrichshofenschen Buchhandlung in Mngebsurgjisi B e§l§n érschi§nenß krterbuch der ey ek "- o o ., an w Deutschen Sprache :e. en Bandes 71: Lieferun . Spalten bit Strom - und wird mt dieser Lieferung ausgegeben der Titel- mit welchem die Bogen 1-54 des 1; ten Theiss als Crüe Abtheilnn des Zweiten T is in einen Band zu binden flu. Oieveendiguns des Ganzen- vom herrn V r und dem eser nicht min- "' "" ".:“; ". '. » “::“; .:.-„M :“ rm 0 e s *: en a / - rtUL-rden. “ Dies Trefflkchkcit der Bearbeitung9 tritt
Beßeüuan nehmen am Buchhandlungen an, in Berlin F. ümmier, u. d. Linden 19.
lm Merlage von [Tel. Rote &" 6, Rock, Löser- :trasze 42. erschien so eben:
l-ieä (1er ])artbenia, auo [[a]-n'a [)x-una: „l)er Zobn (1er WUclniso“
["ein liert, icb «ill (Lieb [ragen, «U ist äenn l-iebe? Zug?
["in eine Singstimme mit Zezl. äeo pste. 10 Ist. Qltatimme - - - - 10 851“. kom onirt yon ()th ']“ieb-en.
- *
[)er Unna e- sebr beliebtén komponi-ten sekbökßt
(Lie gute zussauuuz (Les schönen Üeäicbtz. - [u (lem-
zelben Uerlaze erschien: , ,
Vonixetti, potyourri aus ["am-?, ck16 'kocbter (Lea K esimentz, für (La: l'ste. au 2 Uäoäen, 20 531".
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mM; und Krankheits-Conaktution. Mit 1 Karte. gr. 8. 3 Thlr.
Kr isch, I. J., prakt. Handbuch zur Ausmittelung aber Verunreini unken und Verfälchungen der chemischen Heilm tte. gr. 8. 1; T lr.
Procha ka, “ . F., m_ue Darfielmng der empiri-
schen sycho ogie. Mit 1 Karte. gr. 8, 2 Zhu“.
From m , “'“-&,! üb-Vergiftung mit arsenigerS ure. r* 8. 1 r.
9 Leipzig, bei Friedrich Fleischer.
nr ien: Soebe esch Ueber
Cajus und seine Institutionen- mit besonderer Rücksicht
di PktUHisch)eal§t:-dsieiz-Reform u das Werk der Gesev-Revisjon von dem
Stadt erichtU'akb Dr. I a cob i. C'.) H. I M a s, Werderstr. Nr. 11.
Reue pi-KWCNFFQZZ-éZ-Tn 70a )acq.kler:
_ konäo brillant unc] Roucka élézant aur (:*-ioel'o, . (Francis 7a!" sur la .““kvo aja (:byyro
a]s [*]-las)“, ä _); uml I.“ ']'bl|'„ erwbienw w oben. Unter «len Vilsmaier: ,hat .l-cq. klar: (Lurch wine [**-audien- über “[bei-|_: - am eier seikaeu Dame, Ftnäolla, 32mm- wn partial um] äurcb celu- 8 zir- äo ballet et Cboauro (le Robert le äi-ble (2 uml 4k3näiz)
"[,-vst; ocbßuo ["eloäieen, so sie leichte um! äocb brillante Spielort, zeichnen ibn am.
mit jedem Bogen mehr hervor.
34 l-imien. 8 c [1] e - inge roc!» Zuck- u- „"likkÜZ'
er äs ]- .li-iso _ ])ie .]üäia- alen ebreuwkl-teo Kut"
K, .? ck .?
.Preußisch'e Staats-Zeitung,
Allgemeine
.I./?" 255.
Berlin, MittWoch den 14'“" September
Inhalt.
ZKFQTX'YZr FWD“: Herzog von Nemours. _ Berryer und die Legitimißeu. - Briefe aus Paris. (Differenz mtt Bclqicn. - GroßartigeS ecuiation anz die Spanischen Waldau) en; diplo matischer Rechts ali; ?olxpßa erung. - Die Afrikam che Armee; Remontewesm und erdeweht.
sro britauien und rlaud. ondon. Neuer Gouverneur von Gi raltar. - Lord !) a's Armee-Verwaltung. - Bau der Parla- ments auser. - Vermischtes.
Rieder ande. Haag. Königliche Verfügung in Betreff der Staats- Pen onen und Wartegeidcr.
Belg eu. Brüssel. Der Indépendant und die Ovvofftions- Preffe über die Tarif-Angelegenbeit, - Lüttich. Rückkehr des
Kdni s. DeutsZze Bundes taaten. Münchxn. Ankun t des Königs und der K nigin von achsen.„- Schrctbcn aus ctpzigy. „(Ver- Lammlung Deutscher Architekten.) -„Karlsrube. walteßun er Kammern. - Schreiben ausMatnz. (Industrie-Yus eiiung. - Schreiben aus Luxemburg. (General du Moulin.) Oesterreich. Wien. Freiherr von Pillersdorf zum Hofkanzlcr cr:
nannt.
Schami . Die Gletschcr-umersuchungen des rofessors Agassi.
S anieY. Madrid. - Schreiben aus ParYs. (Fürsi Lichnow_sky; lZint'lxa;1o's Waitcn; angebliche Umtriebe der Spanischen Flucht-
n e.
Iulagud. Aachen. Ankunft des Königs der Belgier; _ Besuch des Domes. - Fenmabl im Kaisersaal, - Köln. _Ruckkehr thcr Majeßäten nach Brühl. - Ihre Maxeiiät die K_bmgm in KK".- WittenberW, GrundßeinlYiing zu einer steinernen Elbbrücke. * Trier. cttcrung ; dic * nuten an der Mosel und Sam“.
Amtliche Uachrichten.
Kronik des Tages.
Se. Majestät der König haben Aljergnädigsi geruht:
Dem OberrForsimeisier Jäger zu Koblenz den Rothen Ad: [er-Ordm zrveiter Kia e mit ichenlaub und dem Justiz:?lmtmann Hildebrandt zu K nigsberg in Pr. den Rothen Adler-Orden vierter Klasse zu verleihen.
Se. Ma'e ät der Kaiser von Rußland haben dem Königl. Wirklichen (* eimen Rath und Gesandten von Liebermann zu St. Petersburg den Weißen Adler:Orden Allergnädigsi zu ver: leihen geruht.
Zcitungs-Uachrichten. Ausland.
Frankreich.
Paris, 8. Sxpt. Der Herzog von Nemours hat am 4ten und 5ten in Compie*gne Musterungen abgehalten und ist am 6ten nach Eu abgereist, wo man auch den KöniZ der Belgier erwartet, und da auch Herr Guizot sich dorthin bege en wird, so vermuthet man, daß bei dieser Gelegenheit Schricte geschehen dürften, um die Abschließung eines umfassenderen Handels:Vertrages zwischen Frankreich und Belgien herbeizuführén. _
Die Schritte, welche die Legitimiftcn thun, um sich der gegen: wärtigen Dynastie zu nähern, haben die öffentliche Aufmerksam: keit erregt, und man nennt bereits eine Menge adeliger Familien des Faubourg St.Germain, die im nächsten Winter in den Tuiie- rieen ers einen onen. Das Journal des Débats hatte bis- her dies lies scheinbar ignorirt und ein bedeutsames Schweigen in dieser Beziehung beobachtet, wie es immer zu thun pflegt, Wenn eine delikate Frage in der politischen Welt besprochen wird. Da es nun in seiner heutigen Nummer dies Schweigen bricht und von der gegenwärtigen Stellung der Legitimisien spricht, so glaubt man daraus folgern zu können, daß die Annäherung bereits ansehnliche
rung wischen den Legitimisien und s einer eigenen Partei, sondern un- tersu t das Benehmen der Royalisten und ihrer Führer, namentlich des Herrn Berryer, seit dem Jahre 1830. Es chont diesen legi- timistischen Deputirten keinesweges und sagt, da es in dem Leben desselben zWei Epochen gebe, daß er unmittelbar nach der Zuli-
Revolution seiner Partei nühlich ewesen sey, später aber derseiben I „Bei der Hoizpfia erung wird vor“.)illem erfordert, daß der Boden
geschadet habe. Diese lehrere Be auptung verspricht das Jour- nal des Débats in einem zweiten Artikel zu besprechen, deutet
jedoch schon an, daß Herr Berryer, siait seine Anhänger isolirt
von den übrigen Fractionen der Kammer zu halten, sich von der Linken habe ins Schlepptau nehmen lassen. Dieser Ausfall gegen Herrn Berryer würde schwer zu begreifen seyn, wenn man nicht wüßte, daß ein großer Theil der Legitimisten sehr unzufrieden mit seinem Führer isi, und daß diejenigen, Welche sich der Zuli:Dyna= [lie anzuschließen eneigt find, keine Gelegenheit, fich über sein faäxlammtarisches enehmen zu beklagen, werden vorübergehen a en.
U- Paris, 8. Sept. Der Unwiile der Oppofitions-Presse Fegen die Belgische Re ierung sucht neue Nahrung in einein Ge- eh-Entwurfe, der dazé- f berechnet ist, den ausländischen Hausr- handel in Belgien,“: . sich großentheils in den Händen von ann- Vfw befindet, zu GigYUn des einheimischen und regelmäßigen
erk rs zu beschränken. Das Verlangen nach raschen und nach- dkükkl chen Repressalien von Seiten Frankreichs wird immer lau- ter und dringender, und die Regierung wird Mühe Yben, ihm auf die Dauer zu widerstehen. So leicht ein solches erfahren dar- auf inauolaufm könnte, die kommerzielle Spannung zwischen bei- den ändern zu vermehren, eben so leicht dürfte es das engere
Anschließen Belgiens an das Deutsche ZoU-Sysiem herbeiführen. Die ruhig und mit Einsicht urtheilenden Französischen oiitiker haben längst begriffen, daß Frankreich dießmal nur durch ?achgie: digkeit und Zuvorkommenheie seinen Vortheil wahren kann.
(') Paris, 8, Sept. Ein Französisches Biate hat neulich angezeigt, eine Handels-Compagnie habe der Spanischen Regierimg den Vorschlag gemacht, auf eigene Kosten sechzig Kriegsschiffe, worunter zwanzig Dampfbbte aus Eisen, zu erbauen und der Spanischen KUegs-Marine zu überlassen, unter der Bedingung, die Erlaubniß zu erhalten, in den Waldungen von Liebana (Pro: vinz Alt:Casiilicn) die zum Umhauen reifen Baumstämme fallen zu dürfen. Direkten Mittheilungen aus M*adrid zufolge, scheint obige Nachricht gegründet, indessen zweifelt man gar sehr", daß die Spanische Regierung einen soichen Kauf eingehen werde, der, so vortheilhafc er für fie dem Scheine nach ist, der Handels: Com: pagnie einen ungeheuren Gewinn abmerfen würde, den die Regie- rung Fieber sich selbst wird vorbehalten onen. Nach einer nur oberfiachlichen Berechnung kann man die Zahl di'l' schlagbaren Bäume, in den Waldungen von Liebana auf wenigstens 30 Miliio: nen Stuck anschlagezi, Schäht man "edcs Stück zu einem Spam“: schen Master, so wurde die Handels-Éompagnie bei dem Verkaufe die Summe von [50,000 Millionen Fr. einziehen. Dieser Preis ist, wohl gemerkt, der niedrigste, den man fürgewöhnliches Schiff: bauheolz einlösi, während die Waldungen von Liebana eine ganz vorzugliche Holz:?[r't für den Schiffbau liefert. Hoch gerechnet, würden die sechzig Kriegsschiffe, die die Handels-Compagnie der Spanischen Regierung als Ersatz dafür anbietet", eins in das andere gerechnet, je eine Million Fr“. kosten, folglich würde die Handels: Cdnwagnie dabei noch immer an 90 P?iiiionen Fr. reinen Gewinn erubrigen. Höchstens wären davon eine oder anderthalb Millionen zur Anlegung einer ganz einfachen Eisenbahn, um die gefällten Baumstämme nach der Meeresküste zu transportiren, abzuziehen. Die Kosten des Niederhauens der 30 Miliionen Bäume smd bei der Annahme eines Durchschnittsyreises von einem Piasier pro Stück schon deduzirt worden. Sie sehen, daß die Handels:Com- paznie keine üble Speculation machen würde, wenn die Spanische Regierung den obenerwähnten Anbot annehmm wollte.
Vor einigen Ta en ist vor der conr 1'0)'8[€ von Paris ein nierk: würdiger Gerichtsfa entschieden worden. Es handelte fich darum, zu wijsen, ob ein von seiner Regierung ernannter Konsul, der aber am Hofe, wo er beglaubigt wurde, das Exequatur noch nicht er: halten hat, als ein diplomatischer Agent in Frankreich betrachtet werden und als solcher die ger_ichtliche Immunität, die den Mit: gliedern des diplomatischen Corps in allen Staaten Europa's zugesichert isi, ansprechen könne. Der Betheiligte war ein gewisser Maiqtu's d'Albuanza, dcr von der Re ierung dcs Uru- YM) zu deren General:Konsul und Geschäftsirager am Hof der
uilerieen ernannt worden ist, der jedoch von leßterer aus besonderen Gründen noch nicht anerkannt wurde. Da er Schul: den halber von einem Gläubiger unlängst arretii'e wurde, so verlangte er nun, auf seinen diplomatischen Charakter sich stützend, frei Zelassen zu werden, da kein Französisches Gericht das Recht habe, uber ihn ein Ui'thcil zu fallen. Aber der Königliche Gerichtshof in Paris, in Erwägung, daß kein diplomatischer “Lig'ent die den fremden Gesandten zustehenden meunitäten und Privi- legien in Anspruch nehmen kann, so lange er nicht von der Re: gierung, bei welcher er residiren soll, das erforderliche Exequatm' erlangt hat, oder auf irgend eine andere Art'von ihr zur Aus: übung seiner Functionen ermächtigt wo'rden ist, hat das Ul'thi'il des Handelsgerichts von Paris bestätigt, wodurch der Kläger zum Schulden-Arresk verm'theilc wvrden war.
Nach einer neuesten Anordnung des “Munizipangthes von Paris soll die Holzpfiasierung in ,alien Straßen der Hauptstadt eingeführt werden, wo es zu wunschen ist, daß der Wagen: lärm so wenig als möglich stören möge. Zu diesem Ende wei'dc'n schon mit Anfang des nächsten Jahres alle_ Straßen, die an Krankenhäusern, Gei'ichtshöfsn, Minister:Gebauden und ande: ren Aemtern vorübergehen, mit Holz gepftasiert werden. 'Unter den verschiedenen Holzpfiasierungö-Syskemen, die bis ]th in un:
. _ . JQ enge von jeder Art Fortschritte gemacht habe. Es spricht jedoch nichtvon dieser Annähe- k,“ (“wesuchtesien von Paris, passn'en, ist das Holzpflasier daselbst, nach Monaten, eben so glatt und unversehrt als am ersien Ta ?. ?:“Es besteht aus sechskantigen, horizontal gesägtén Eichcn:Wur: «sein, die genau zusammengestelit und zuleht mit einer Pechcompo: „Zfition übergossenmerden, so daß alje Fugen verschwinden und das
serer Hauptstadt versucht wurden, scheint das der 1111431191170 (105
[ siiid“ (:|-amps, welches das einfachste und dabei das wohifcilste
, den Vorzug zu verdienen. Ungeachtet ,der unzähligen Wagen, die vom fruhesten Morgen
Yacht in dieser Straße, einer der
is in die späteste
«Ganze eine glatte in der" Mitte etwas gewölbte Fläche darbietet.
'fest geebnet Werde, weshalb, bcvor die Holzwürfel darauf kommen,
;man aus harten Steinen den Grund, wie dies bei den alten “Römischen Straßen besonders derFaii war, le c. Es scheint aus: Kchgemacht zu seyn, daß mit der Zeit alle Stra en von Paris nach iesem System gepflastert Werden sollen.
_ Die erste Pflasterung kommt zwar etwas höher zu sieben, als die mit Steinen, aberim Lauf der Zeit ergiebt fie sich dennoch als die wohlfeilere, weil sie . ie kostspieligen Ausbesserungi'n der Straßen, wie heutzutage mit dem Steinpflafter:System, bei weitem nicht so oft nothwendig macht und zugleich durch das schnelje Einsau en der Flüssigkeiten die Straßen reiner ure1d trockener erhält, ein ortheil, der bei dem allgemeinen Klagen uber die Uni'einlichkeit und den Koch der Straßen von Paris einx vorzügliche Beachtun verdient. Man wendet zwar gegen die Holzpfiasierung ein, da? die Unglücksfälie des Niederfahrens dadurch vermehrt Werden, weil das Heranfah: ren der Wagen dabei nicht so leicht vernommen wird. Allein durch strengq Maßregein egen das zu schnelle Fahren in der Stadt kann jenen UnglucksZäUen leicht vorgebeugt werden.
% Paris, 8. Sept, Aus Algier gehen von Seiten des Ge: neral Bugeaud fortwahrend Klagen beim hiesigen Krie s:Minisie- rium ein, indem er sieh uber die zu geringe numerisgche Stärke
der Afrika'nischen Occupations-Armee beschwert, die in Folge der vielen Marsche, d?!" Strapazen, der Fieberkranken und der abbe: rufenen Reximenter kaum 06,000 Nimm Effektwsiärke betragen, also ungesäßr eben so viel wie die einzige Pariser Garnison inis.- und ("iim "mms,
Auch die Französische Kavalierie hat in Algier bedeutend ge: litten, und die einheimischen Pferde sind aljein für die Dauer gut zum do:*tigen Dienst und Klima. Man wird fich erin: nern, daß beim Russischen Feidzuge 100,000Pferde über den Nie: men zogen und kaum „7000 davon zurückkehrten. Die Französ- schen Pferde dauern eben so wenig in Algier, nur aus anderen klimatischen Gründen, wogegen die Sterblichkeit der Arabischen und Berber:Pserde selbst bei den gkößren Märschen und Entbeh- rungcn nur unbedeutend isi, Auch hat der General Bugeaud zu den Transyorten die Pferde fast gänzlich bci Seite geiaffen und bedient sich gi'ößtenrhcils der Wkaulesel, und namentlich einer klei: nen Race von einheimischen Eseln, die am besten in der Hiße und dem Regen ausdaUern und mir Wenigen: zu ernähren smd.
Vor wenig Tagen hat auch die im Jahre 1840 unter dem Minisierium Thiers singeseßte Remonte:Kommisfion dem Kriegs- Minister, Marschai] Souit, einen ausführlichen Bericht vorgellgr, in welchem sie alle diejenigen Punkte berührt, durch Welche, ihrer Ansicht zufolge, dem Remonrcwesen in Frankreich und dessen schwa- cher Sitte, so wie der vernachläsfigten Pferdezucht, allmälig ab e: holfen werden könnte. Seit der Regierung Ludwig's )(lll, na m die Pferdezucht in Frankreick) ab. Mehrere der großen Grund: besitzer waren damals eifrige Pferdezüchter und verwandten große Sumnien auf Geskäie. Die langen Kriege Ludwig's )(17. erheisch- ten eine bedeutende Menge von Pferden. Sie fehlten im Lande, es wurden also bereits damals über 100 Millionen Fr. zum Ankauf von 500,00!) fremden Pferden gebraucht. Schon Colbert grün: dete im Jahre 11st wieder mehrere Gestüte; der Kriege!- Akinisker Louvois suchte sie im Jahre 1690 besonders zu heben, später widmete der Herzog von Choiseul unter Ludwig )(7. diesem Zwei e der Verwaltung einige Aufmerksamkeit. Dokumente aus den Jahren 1770 und 17774 aber berveisen, daß die Pferde:Racm in Frankreich fick) ocrschiechterten und namentlich der J.)?angei an Pferden zum Kriegsdienst so bedeutend war, daß man jährlich im Auslande Über “10,000 Pferde kaufen mußte. Im Jahre 1790 wurden die Gestute ganz abgeschafft. Zur Zeit der Kriege von “1792 und 1793 mußte man eine Menge Deutscher Pferde aufkaufen.k Die fortdauernde innere Anarchie zur Zeit der ersten Frayzofischen Revolution Verscßte die Französische Pferdezucht in die traurigsie Lage. Im Jahre 1806 gab Napo: leon endlich den Befehl, die Gejiüte wieder einzurichten. Das Dekrct ist vom 4. Juli 1806. Es fehlte aber an Männern von Erfahrung und Kenntniß, um diese praktisch zu leiten und gute Früchte tragen zu lassen, Es blieben namentiich anfangs nur unvollkommene Bemühungen. Seit dem Frieden von 1815 sind seltsamech-ise sehr wenig gründliche Verbesserungen und Fort: schritte in der Ft'anzöfischcn Pfei'dezuohe zu «kennen, und so traf es fich denn, daß bei den Kriegs erüchten von 10310 der Zustand der Pferde in der Französischen availei'ie' ein höchst mangelhafter war. Mehr als 20 Miliionen wurdcn seitdem zum Ankauf von Pferden in der Fremde gebraucht, und ('s ergiebt sich, daß, nach: dem seit 35 Zahrkn, von der“ neuen Gründung der Gestüte an ge- rechnet, gegen 80 "Millionen Fr. zum Budget der Gestüte verwen- det irisikoi'dcn sind, dennoch kein ernstes Resultat erreicht wor: den .
Die neuernannte Kommisfion kann diese Thatsachen und Zah- len nicht verleugnen, es steht nun zu ermarten, ob man jeßtwjrk: lichdei'tistlich an die Reform dicser mangelhaften Zustände denken war .
Großbritanien und Irland.
London, 7. Sept. Die Köni in at den General R. T. Wilson an die Stelle Sir Algexaanc-r Woodford's, MEZ; Dienstzeit abgelaufen isi, zum Gouverneur und General:Major des Stabes von Gibraltar ernannt.
_ Die Naval and Military Gazette sagt über die Admi: mski'ation' dcs Lord Hil], der kürzlich den Ober-Befehl über die Armee niedergilegt' hai: „Große und auffallende Verbesserungen hat Se. Herriichkeit. so langerer der Generalität vorstand, in un: scri'm Iii'pieedienst “nicht eingefuhrt; aber er hat ein gerechtes und gleichmaßiges Bcforderungs:Systc-m durchgeführt, von welchem forraxi nicht n1ehr_abgewichen werden kann, ohne daß sich ein ai]- geMein_ei' ?[Usschk-Ll dagegen erheben würde. Es isi notorisch, daß Lord Hill fast sem'ganzes Patronat zu Gunsten der Sßhnc und Waisen alter Offliieree verwandte. Zahllose Beispiele sind uns be: kannt, wo die Ayspruche des Sohnes eines armen, aber verdien; ten Veteranen bei Er. Herrlichkeit mehr galten als die Empfeh: lung anderer Bewerber durch die einflußreichsten Personen im
“Reich. Diese schwacheAnerkennung sind wir dem edlen Charakrcr,
dem hohen militairischen Rechtsgefühle Lord ill's uldi . Ali sxine Waffenthaten bx'auchen wir nicht erst aKmerksisZzU ?nachenx sie sind nnr dinen seines Nachfolgers Wcliington vorschwistcrt, und n)? die Geeschichte diesen Namen nennt, wird sie auch den Lord HlU's betfugen.“_“
WW mat) ]eßt erfährt, schreiten die Arbeiten an dem-Zi'liFuß hohen Pictoria-Thurme, welcher sich über der mittleren Haile gc; rade Wischen deni Ober: und Unterhausc erheben wird. so rascb vdrwärw, daß die Grundsteinlegung xu den neuen Parlaments- haufei'n, welche onirvcder von der Königin odcr ihrcm Gemahl vollzogen werden Wird, in sechs Wochen bis zwei Monaten vor fich gehen kann.
Die Morning Chronicle spricht die Ansicht aus, daß fich in den Vereinigten Staaten einige Aussicht zeige, man werde den von den Englischen Staaten-Gläubigern ausgegangen“: Vor: schlaF die noch unverkaufcen SraaröÉänNmim im“ Bezahlunz der ““Wann-Schnidcn zu bestimnien, in ernstiicbe Erwägung zn": hen. Als ein Beispiel, daß man der jeßtvorwaitenden Séwkndé: ici doch auch schon in Amerika encgegenzutrctm beginne, fuhrt das genannte Blatt einen Artikel des Morning ÉWU“ “"“ *"
welchem Mississippi ein Staat genannt wird, „dkssm kafahkm
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