1842 / 264 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

n vor den Friedensrixhlern ein dem Haupt:Rädelsfuhrer dcr , vorgenommen, in Folge ßerungen über die Königin

wurde am Ute gewissen Elliß,

: den Töpfercien ätherischer Aru

still. Zn Newcastle Ver dr mit einrm . aufs sffgen Arbeiter n wegen hochverr chsien Asfisen ge ck das Unterhaus:. des in lcßxr denen llnfugs, Lebensmitteln und Wa Thatsachen aus L völlig nußiose _ chschmtrlicb um “.'0bis

vor die na kjtgljed, Herrn Ferrand, veran-

r Zeit unter den Fabrikanten im: ihre Leute nicht in baarem arcn allcr Art zu de: Die Arbeiter Waarcn an Lohnes [late 25 pCt. geprellk. esfion diesem Trei:

laßte Untersuchung mer häufiger gcwdr Golde, sondern nllt 11, hat sehr arge n oft schlechte, ihnen d werdcn dur hofft, daß das P den des bei weitem gr setzcn werde.

icht gestellt.

arlament in nächster S _ . . bßeren Theiles der Fabrikanten em Ziel

r rastlosen Bemühungen dcs Pa: sache wird angeführt, das; in den Glrafschaft Cork die Zahl der Znsaffen gegen va ein Drittel gesunken ist, und daß die n Verbrechen im Allgemeinen einen Dalirlbe gilt von Dublin und dem 200 Soldaten des dort lic: das (dchübkc gänzlicher Enthaltsamkeit von be:

euliches Ergebniß de ter Mathew für die Mäßigkeits Gefängniysen dcr frühere Jahre auf ett ibnen bon ihnrn bcgangcnc milderen éharakrcr tragen.

südlichen Irland. genden Regiments rauschcnden Getränken abgelegt,

Zu Belfast haben

Dél' Besuch der Königin in hierhcr gezogen und rkwärdigrn Zutiand dcr '.)lufre: «ic Schotten scheinen die Königin als eine Art zu haben, die hierher gekommen isi, Als man ihre "Link""unfc erwartctc, *Ich, der Laird von der Berg: Licidcsdale und Teviotdale, ßochtcn sic!) ihre schönsten Haar- Berge nach Mid:Lo:hian, und in ehe fie die Königin sa: urg die Stadt und das sexzr hatten, wrrsäumten sie den pas: ouverainin ihre Hochachtung zu be: tion genug, ihre Üble

!] Edinburg, 1-1. Sept. Schottland hat eine große unser nördliches L gung verfaßt. von *).lkerkwürdigkcit betrachtet um sie zu amüfiren. sich große Volkshaufen auf den seite, die Pächter von Eskdalc, sogar die chlbllchéne fieclyten und zogen uber die Edinburg mnßrcn sie ;wei Tage warten, Behörden von Edinb

chnschenmenge and in cinen me

Diensiboren

Nachdem die halbe Land in Aufregung ver senden Momknt, Um zeigen und hatten dan Laune zu verbergen. Länder fast andcrthalb Jahrhunderte vers Schottland noch so viel kleinliche und Englischen Einfluß herrsche. _ nions:Traktat sprechen hören,

“ohnlicben Ansprüchen haben die auch dadurch merkwürdig gemacl;t, Mißachtung des Schottischen Natio- Kbnigin fich geWeigert hat, dem izuwohnen. Die Kö:

n nicht einmal Rcfigna Ich hätte nimmer geglaubt, daß, nachdem bcide inigt gewesen sind, in Englisches Thun Aber seitdem ich hier bin, habe als wäre es eine Be-

Eifersucht gegen

ich von dem U schWerde von gestern.

Außer ihren an Behörden von Edinburg sich daß sie es als eine Art von nabCharak'ters auslegen, daß die Gottesdienst in der Kirche der Hauptstadt be nigin wohnt aber niemals dem “offentlichen Gotteödienstc bei und eine solche Schaufiellung würde bci den Schottischen Ansichten vom Sabbath fehr unpassend gewesen seyn. Aber die JKa onen waren darüber dock) ungehalten und es wurde Gelegenheit wirklich Plätze in der Kirche zu hohen n vermierhet hatten; auch die Hochkirchen:Partei war , denn sie würde cine solche Gclegenheitnicht ohne die Ohren ihrer Sonderainin mit dem

deren ungew

istrats:Pcr: ekannt, daß sie bei dieser

gleichfalls aufgebracht vorbeigelaffcn haben, Geschrei ihrer Zntoleranz_zu O

Ich glaube nicht, da[; sichge rrn Theile der chrisllichen Welt so viel Bigotterix', , wie in dcr Schottischen Kirche. der Kanzel jenen enthusiastischen Gebrauch wobei man mehr geneigt isi, rProphcci-n odcr die Ver: VZl'U'dé und dicSchönhcik Bekleidct mir ihrcm Sclj-äfer: :* trolzige Niederländer seinen Mysticisnms von Knox bthig wäre, wie in früheren eiten an der Bergscite, „Zeugniß abzulc en“ oder zu streiten fur den alter Scott seine der ganzen schen llmriffe jener Schottischen Charaktcre chactcn drrVergangenhcit her: aus dem chen. Diese fanatische Anhänglich: mächtigste isi, Verschwin- und in demVerhältniffe, re Unduldsamkrit verhaßt

genwärtig in irgend einem ande- rcligiöser Haß und Liebiosigkeit findet hören noch immer von der Sprache der briligcn Schrift, zu seinen Zwecken dieVerfiuchungen dc wänschungen David's, als die feie'rli göttlichen 5 **orki's zu enriehnen. Maud oder langemMankcl, nährt dc wilden Sinn noch und Calvin, bereit, wenn es n

immer mit drin

Band von Bothwru Welt bekannten hisiori entwarf, da brauchte er nicht dieS auf zu beschwören, sondern er entnahm fie nationalen Charakterzüge, unter dencn cine keit an die PresbyterianisHe Kirche der dcn natürlich unter den höheren Klasen, wie die Schottische Kirche sich durch ih oder durch ihre Spaltungen Verächtlich macht, dehnt die Episkopal: Kirche in Schottland (d. h. der Schottische Zweig der Englischen Kirch?) ihren Einfluß immer mehr ans, so das) derZusland, worin and befindet, verschiedene Religionsformen lich eine für die Reichen, die Gcbilbetcn und die Städte und eine andere für die armen, die Weniger gc: bildeten, aber nicht weniger ernsten Bewohner dcr Thäler und Schluchten,

Um die Kosan und Nachtheile zu vermeiden, die daraus ent: stehen, daß die fur den Dienst der Epiökopal:Kirche bestimmten Scholten eine Englische Universität besuchen müssen, ist in Schottland em Seminar errichtet worden, Wozu dic Oxford-Par- tei (ehr viel beigetragen hat.

Deutsthe Bundesstaaten. via Altenburg, “20. Sept.

sicl) gegeenwäriig das L hcrbeizufahren droht, näm

. Gestern wurde der e e e' der Sächfisch-Bayerlxchen Eisenbahn von LcipzigkßisT'Ylll-é tenburg unter Pegunfiigung des schönsten Wetters eröffnet. ZwetDampfmaschmen brachten früh nach 9 Uhr den aus 25 Per- steheyden Festzug von Leipzig auf unseren festlich

eiiier zahllosen JNenschenmenge umringten Bahn:

nie hatte Altenburg so viele heitere Gäste aus hl 600) empfangen, und noch nie

_ unserer Stadt, nend _ Mlt edem hinter grünen wurdigen Fursienschloffe auf diese bunte Nienschenmenge

sonenwagen be eschmückten, v of. Wohl noch Leipzig (es waren deren wv hatten die welche den B Rasenabhängen neueste AnlaDge cFersléatien, getragen. 0 an d es?, obgleich nahe, do no im ; fernt, um die laut .und vernehnllichgespk0chenY1BJrüßR-ZZZIY des Regierungs-Prasidenten von Seckendorf, (des diesseitigen Re: erungs-Kommiffqrius) und des ])r. jm“, Hofmann aus Leipzig orskandes des Direktoriums der Eisenbahn-Geseuschaft, angemejä n und ihre Thetlmzhme an der auch im Aeußerlichen nden Einheit und Einigkeit der Deutschen Brüderskämme und ihre Dankbarkeit gegen die drei sich auch für mittel eines lebendigen Verkehrs die Hände rel- Fürsten so laut und lebhaft auszudrücken, als chehen seyn würde. t dem ersien Fest ug Angekommenen waren der nnern, von Noftih und Jän-

am nbrdli en nhofx umgeben ck erhebenden ehr eine so große,

zu vemehme immer freudiger wachse

dieses Förderungs chenden Deutschen es sonft wohl ges

Unter den mi Königlich Sächsische Minister des

2026

ckendorf, mehrere Ministerial:Räthe aus Dresden, der Kreis:Dl: reltor von Falcken ein, das Direktorium und der Ausschuß der Eisenbahn-„Gefells'aft, nebst vom Direktorium eingeladene Kreis- und Lokal-Yutoritatm in Leipzig. Sie wurden von den Mit [ie: dern drs hiesigen Ministeriums und anderen Beamten und ür- gern feierlich empfangen und sodann auf das Refidenzschloß geleitet, wd_die fremden Thellnehmer des Festzuges der Herzoglichen Fa- Mille vorgestellt wurden. Diese hatte der Feierlichkeit von einem dem Bahnhof gegenüber liegenden schönen Punkt, dem sogenann- ten Plateau, zugesehen und der Herzog brachte nun in dem schö- nen roßen Saal des Schlosses einen Toast auf die beiden ande- ren egrnien, und einen zweiten auf das großeWerk; sie wurden voem Minister von Nosih erwiedert, von den Anwesenden mit Nahrung und Freude aufgenommen.

Die Bahn selbst und die 8 verschiedenen Wagenklassen wur- den von den Mitfahrenden vortre [ich gefunden, was die allge- meine Zufriedenheit nichtwcnig erh hee, zumal da die ganze-"xk, Mei: len bcrragende Strecke mit Einschluß des Aufenthaltes im Bahn- hofe zu Kicrirsck), von Altenburg, deffen Bahnhof sich reichlich [00 Ellen über den Leipziger erhebt, in etwas weniger als einer Stunde und Von Leipzig bis ?llecnburg in einer Stunde 10 Dil: nuten zurückgelegt wurde. Dazu durchzieht die ganze Ba n eine freundliche Landschaft, in Wclcher Feld und Wald mit hubschen Dörfern und lieblichen Wicsengründen mannigfach abwechseln, und die lange bogenförmige_Pleißenbrücke bci Konnewiß, so wie der schön gelegenc Bahnhof von Altenburg, als interessante End: und Glanzpunkte ganz besonders hcrvorficchen.

ANW die LIciccrfkthrung der Bahn gc en Süden hin anlangt, so hat der Unterbau bon Altenburg bis &rimmißscbau schon sehr große Fortschritte gemacht, und man glaubt daher allgemein, diese Strecke, wahrscycinlich sogleich bis Werdau und vielleicht selbst mit Einschluß der Scitenbahn von da nach dem steinkohlenreiMn Zwickau schon im nächsten Jahre er'osfnct zu sehen.

Italien.

Rom, 6. Sept. (A. Z.) Aus Tivoli wird unter1n5,Sep- tember geschrieben: Die hiesigen Einwvhner wurden eute in der Früh um die Zeit des legten Schlafes durch das erschuttcrnchu: sammcnkrachm von Mauern aus i ren Häusern auf die Straßen gerufen. Jm ersim Schrrckcn befurchtete man eine Wicderholung der im Jahre 1826 über das alte Tibur gekommenen zrrsi'oren: den Katastrophe, durch Welche die meisien am Hochsaume dcs ?[niothals oberhalb der Schlucht des großen Katarakes erbauten Wohnungen sammt ihren losgelösten Felsfundamentcn in dieTicfe geworfen wurden. Doch fand sich alles an der ominösen Stelle, und unweit des antiken Wehi's in Huter Ordnung. Der Lärm kam vielmehr von dem neuen Romischcn Thore, in dcffen Nähe die Nkagdalenm : Kirche, auch Chiesa Sankacroce genannt, mit ihrem Glockenehurm eingestürzt war. Die Porosität dcs RipoliKalkfieins, auf dem das feuchte Tibur liegt, so wie die Natur [eines anderen Fundaments, des vom Sintex" dcs Anis erzeugten, im nassen Zustande wenig kondensen Traver- tins hatten in lehrer Zeit manche Besorgnisse für den dauernden Halt mehrerer großen Gebäude erregt, die wie die Magdalenen: Kirche in den Seadtrheilcn liegen, durch welche fich die vomFluffe abgeleiteten Kaskaccllcn hinziehen. Das durchsickernde Waser hatte hier viele Souterrains unbrauchbar und Häuser:Fundamente locker gemacht. Doch kam das Zusammenftürzcn der Kirche nicht sowohl aus dieser Ursache als besonders von einer weitläufigen Grotte, die ein in der Nähe-wohnender Weinwirth untcr sie hin: geführt hatte. *

Serbien.

Drr Oesterreichische Beobachtrr ct'ösfnet seinBlaktvom 17. September mit folgendem Artikel über “Serbien: „Laut Nachrichrrn von der Serbischen Gi'änzr hat der Fürst von Ser: bicn, Michael Obt'cnowich, in Folge der seit dcn letzten Tagen des vrrfioffenenMonars eingetretenen unruhixxen Bervcgungen und kriegerischen Vorfälle, sich gcnbthigt gcsehcn, Belgrad zu verlassen und befindet sich seit dem Morgm des 7. September mit seiner Mutter, Fürstin Ljubicza, seinemOheim, Ephrem Obrenowich und mehreren seiner bishcrigen Rärhe und Anhänger in der Kaiserli- chen Qum*antaine:?[nsialt zu Scmlin. Folgende:; sind die bemer- kenswerthesten Umsiände, Welche seiner Entfernung aus Serbien vorausgegangen sind:

„Schon seit geraumer Zeit hatte sich im Lande eine beinahe allgemeine Unzufriedenheit mit dem Benehmen der von dem Für: sien Michael an die Spilze der Verwaltung gestellten Individuen, als dcren vorzüglichste Leiter Proticb, Rajewicl), Radichcwich und Gariischanin genannt werden, geäußert, daher die Pforte demjun: gen Ober:Kncz wiederholte Ermahnungen zugehen ließ, selbe von ihren Pläkzen zu entfernen, und die früher nach Konstantinopel verwiesenen vor kurzem nach Serbien zurückgekehrten Beamten, worunter Vuehicl) und Petroniewicl) als die ausgezeichnetslm er: scheinen, an ihre Stelle zu sehen. Diese Aufforderung ward durch den kurz znvor mit einer außerordrntlichen Sendung nach der Wallachei und Moldau, und neuerlich mit einer ähnlichen nach Serbien beauftragten Commiffair Schekib Efendi (früheren Be: vollmächtigecn der Pforte bei den Londoner Konferenzen), erneuert, aber mit eben so geringem Erfolge.

„Das durch einige neuere Wkaßregeln der Verwaltung gesiei: gerte allgemeine Mißvergnügen schien dem Vuchich eine günstige Gelegenheit darzubieten, seiner Partei das Urbergewicht zu ver: schaffen. Nachdem er sich in den [ckth Tagen des Angus heim: lich aus Belgrad entfernt und zum Schein nach Panczowa bege- ben hatte, erschien er plötzlich in Semendria Und kurz darauf im

Innern Serbiens an der Spiße einer bedeutenden Truppe. Fürst, Michael, von diesen BeWegungen unterrichtet, säumte nicht, mit

seinen regulairen Milizen aus Bei rad ihm entgegen zu rücken.

Allein Vuchich hatte keine Zeit vers uml, sich des beiKragujewatz,

dem früheren Hauptfiße des Fürsten von Serbien, aufgestellten Artillerie:Parks zu bemächtigen. Als es daher am 8. September zwi:

schen beiden Parteien zum Gefechte kam, blieb der Vortheil auf

seiner Seite. Entscheidender war der Kampf des folgenden

Tages; denen einige Dechargen der mit Kartätschen gela- denen Geschulze richteteen unter den Gegnern eine solche Verher- kung an, daß der Fursk Michael, obwohl er mit männlichem Mathe an der Spike feiner Truppen gestanden, nachdem ein großer Thel) derselben zu Vu ich über egangen, die Flucht zu er- greifen genothigr war. Die F rsiin Lju icza, seine Mutter, welche ihm zu Pferde in die Schlacht onlgt war, so wie sein Oheim, d l , ruppen-Anführer Danielowich, wur en “"Le vkkm'ßk- fanden fich aber endli zusammen in Bel- " B indessen auch der nach der Ri tun von Schabacz Zi *" ewaffnung des Aufgebots entsandte ältere araschanln von ULF" “ZINK" Abtheilung des Vuchichschen Anhanges geschlagkn auf 1956786“ worden war, Vuchich selbst aber mit einer angeblich so i , Maenn angewachsenen Macht egen Bel rad vorruckte, hklk slch Furl? Michael dort nicht me r für fi er und bekab ten

Ephrem Obrenowich, und der grad ein.

slch- nachdem ihm auf seine vorausgegangene Anfrage von Se

dcr Kaiserl. Königl. Grän :Behdrden gastfreundliche Aufnahme zugesagt worden, in die Kaescrl. Königl. Kontumaz von Semlin,

„Während seines Vorruckens gegen Belgrad erließ Vuehich im Namen seiner Partei eine Proclamatlon, in Welcher er das Volk“ ermahnte, in der Treue und dem Gehorsam egen den Sultan zu beharren und beeheuerte, daß seine Unternechung nicht gegen den von Er. Hoheit eingesehten Fßrsien Mi ael, sondern nur gegen dessen seines Vertrauens unwurdigeRath-geber gerichtet sey.

„Obwohl nun seit der Entfernung des Furslen Michael alle kriegerischen Bewegungen in Serbien aufgehört haben, so hat Kiamll Pascha von Belgrad, einversiändlicb mie Schekib Efendi, doch für ndthig befunden, für die Sicherheit der seiner Obhut an: vertrauten Feliun und für die Erhaltung der öffentlichen Ordnung UUd Ruhe PorkkaungknÖ? treffen, Zugleich ist eine provisorische Administration _von fünf itgliedern, an deren Spike Petronie: wich und VUch1ch Mbeki, niedergeseht und die Deputirten der sieb: zehy Distrikte find nach Belgrad einberufen worden, um über die weiter zu treffenden Maßregeln zu berathscblagen, bis die Ent: scheidunJ des Sultans auf die von Kiamil Pascha und Schekib Efendi uber die Vorfälle in Serbien an die Pforte erstatteten Berichte bekannt seyn wird.

Vereinigte Staaten von Nord-Amerika.

New-York, “1. Sept. Der mitEngland abgeschlossene und vom Senat nunmehr ratifizirte Traktat besteht aus 12 Artikeln, von welchen der letzte bestimmt, daß die Ratificationen in London, innerhalb 6 Monaten, oder wo möglich noch früher ausgewechselt Werden sollen. Von den übrigen Artikeln bcximmt der erste die Gränzlinie zu Lande, der weite die Waffergr nze, der dritte bc: trifft die freie Beschij ung des St. John : Flusses von beiden Theilen, wo derselbe die Gränzlinie bildet; der vierte die gegenseitige ?lufrecht:Erhaltung aller Verleihungen von Ländereien innerhalb der Gränzen des Territoriums, wel; ches durch den Traktat der anderen Partei ufällt; der fünfte die Vertheilung eines Fonds, der „Fonds des reitigen Gebietes“ grnannt, der aus Geldern besteht, welche zur Verhinderung von Waldfrchln in dcr Provinz Neu:“Braunschwei eingegangen wa: ren. wovon die Staaten Maine und Malsachu etts ihren Antheil, und außerdem noch 150,000 Dollars "eder an Entschädigung von Großbritanien, erhalten sollen. er sechste Artikel vet": fügt die Ernennung zweier gegenseitiger Kommisarien, Welche diejenigen Theile der Granzllnie zwischen dem Ursprung des St. Croix- und dem St. Lorenz:“Flnffe, bei denen dies erforderlich isi, näher bestimmen sollcn. Artikel 7. bezieht sich auf die gegenseitige Freigebung der Schifffahrt auf dM Kanalen des St. Lorenz:, dcs Detroit: und des St.Slair-Flmseq. Art, 8 betrifft den Sklavenhandel und lautet ww folgt: „Die Parteien stipuliren beiderseitig, daß eine jede an der ?lfi'ikaniicth Küste cin hinlängliches und angcmeffenes Geschwader voii geho- riger Anzahl und Größe, welches im Ganzen nicht weniger aio AidKanonc-n tragen darf, ausrüsten undim Dienst erhalten soll, um jede für sich und respektive _die Gcsehe, Rechte und Verpßichtnngcn beiderLänder behufs llnterdruckung des Sklavenhandels durchzusclzen, welche Geschwader von einander unabhängig seyn sollen; doch stipuliren die beiden Regierungen, den Befehlshabern ihrer Ge: schwader angemessene Befehle zu ertheilen, um dieselben 'in „den Stand zu soßen, nach Maßgabe der Umstände und vorgangigcr Berathung durch gemeinsame Zusammenwirkung auf die 'Er- reichung der eigentlichen Abficht dieses Artikels hinzuarbeiten, und sollen die beiden Regierungen einander egenseitig „solche Befehle mlttheiien.“ Der neunte Artikel bctriffgc die Schließung der Märkte, die zum Sklavenhandel dienen, zu welchem Be: huf fich die kontrahirenden Parteien vrrpflichten, alle Wkächtr, innerhalb deren (zzebiete solche Märkte gehaltenwerden, zur innner- währendcn Schließung derselben anzuhalten. Artikel 10 enthält ein Kartell zu gegenseitiger Auslieferung von KapitalWerbrechern. Der elfte Artikel bestimmt, daß Art. 8 fünf Jahre von dem Da: tum derRatification an, und hernach bis die eine oder die andere Partei danunsch äußert, ihn aufgehoben u sehen, und Art. “10 nur so [an e, als die eine oder die andere kI)artei ihn aufrecht zu erhalten w rische, in Kraft bleiben sollen,

'Der New:?)ork Courier and Enquirer giebt ein Re: sumé- der diplomatischen Korrespondenz zwischen Lord '.)lshburton und Herrn Webster, welche dem von ihnen abgeschloffenen Trak: tate vorangegangen und mit demselben zugleich demKongreffe vor: gelegt worden isi. Man ersieht daraus, daß Lord Ashburton durch Darlegung seiner Ansichten über die Verhältnisse zwischen den bei: den Landern begann, indem er erklärt, er sey von jeher Von der Nothwendigkeit friedlicherBeziehungen zwischen denselben überzeugt gewesen, und zum Beweise seine in bereits vorgerückten Jahren unternommrne Mission anführte. Herr Webster erkennt in sci: ner Antwort diese Gefinnungen an und fordert den Lord auf, seine Vorschläge in Bezug auf die Sicherung der freundschaftli: chen Beziehungen vorzulegen. Lord Ashburton ?eht darauf ohtic Weiteres ein und macht seine Propositionen n Bezug auf die Gränzfrage, den Hauptstein dex; Anstoßes, bevorwortend, daß beide Theile am besten thun wurden, von der auf den Traktat von 17773 basirten Frage des Rechts zu absirahiret), da nach dem, was bisher vorgefallen, so viel klar sey, dat; eo keinem, von ihnen

elingen werde, den anderen von seinem Rieber zujuberzeug'en. Jord Ashburton macht daher VergleichNVorschlage, „die nach [an: ren Verhandlungen mit den Commiffairen von Akaine und Mas: sachuffetts fast unverändert ang'enommcn wurden. Darauf kommt die Frage wegen der Unterdruckung dcs Sklavenhandels an die Reihe, welche ohne Schwierigkeit in der Weise., wie der Trgktqt zeigt, erledige wird. Herr Webster legte nun in sehr nachdruckla- cher Weise die Angelegenheit der „Creole“, dercn aus Sklaven be:

' siehende Ladung bekanntlich auf der Britischen Znsel New-Pro-

vidence freigegeben wurde, vor, woraufeLord Ashburton erwiederte- daß er nicht ermächtigt worden sey, uber diese Angelegenheit, 3" unterhandeln, da die Nachricht davon erst kurz vor sem?" Zl : gange von England dort eingetroffen und damals noch [1kaan diplomatischem Wege zwischen der Britisohen Reglekllti'F "i? M' Amerikanischen Gesandten, Herrn Everett, verhqnxe Skit, M s?y- Er erklärte indeß, daß nach Britischen GMI?" "d"" di ave, der den Britischen Boden betrete, es 1980 freiFöyi- ks? Ges??? nicht verändert werden könnten, und daß U k gens gqnz daffel e in dem Staate Massachussttks gelte, *" Welchem ebenfalls ieder fremde Sklave, sobald er das Gebiet des Staats betretep,Éeine Freiheit „er- lange. aneß gab erzugleich das Versprechen, daß die l'itischenBehor- den in Westindien dahin instruirt werden soUten in dieser Beziehung, wenn es vermieden werden könne,mchts zu thun, was den freundnach- barlichen Verhältnissen zu den Vereinigten Staaten Schaden bringen könnte. Demnächst brachte Herr Webster die Frage wegen des Durch: suchungsrechts und Matrosenpressens auf Amerikanischen Schiffen zur Sprache, erhielt aber zur Antwort, daß Lord Ashburton nicht ermächtigt sey, darüber etwas zu ßipuliren, daß indeß die besondere Lage Englands, seine Stellung als Seemacht, der Umstand, daß eine so große Anzahl seiner Bewohner auswandere, während die Auswanderer gesetzlich ihrem Vaterlande lebenslänglich zum Kriegs-

diensie verpflichtet blieben, endlich die Gleichheit der Sprache und Sitten in England und den Vcreini ten Stcxaten dem ersterxn olle Nothwmdigkeit auferlegten, keinen rakeat uber d:,esen Pm; k a - zuschließen, wenigstens für jetzt noch nicht. Herr Wee-Flerüwanlte "ck darauf schließlich zu der Angelegenheit der-„Cako'm L-ldew'bch't'k Genugthuung und Entschädigung in Anskbkuch “Mitikh BH ldlrdon setzte darauf ausführlich aus einander, “5 U? Öpff 'hnx '" slch aus Nothwehr gendthigt Skskhm hätt'"- d“ ' WI“ ""! zu lassen, da dasselbe dazu ägedient, den Z':s"5l9'"".'k' “.us “Y); Island Verstärkungen zuzuf hren, und "“ dei m'" “"'sth'" " hörden nichts gethan, um diesen GeskwaÜFkakMÉU steuern. Die Unverleßlichkeit des Gebie'tes der erein gten tanken. erkennt er an, macht aber bemerklich, daß der Fall so dringende: Art ge: wesen sey und so wenig Verzug sFestakt“ habe, daß kein anderer Ausweg als die unverzügliche Ze!" brung des Schiffs sch geboten habe, wozu man jedoch erst geschritten sey_, nachdem ein vergeblicher Versuch gemacht worden, das Schiff bei dem von Großbritanien in Anspruch genommenen Navy:Zoland selbst anzuhalten. Daß jene Nothwendigkeit eingxtreten sey, bedauert Lord Ashburton sehr, erman elt aber zugleich nicht, am Schlusse der brtrrffendeii Note seine eschwerde darüber hinzu ufügey, daß Militairs, die auf Befehl der Regierung an .der dxpedition gegen die „Caro- line“ Theil genommen, auf die Weise, wie es mit Mac Leod geschehen, moleskire würden, sobald sie si_ch auf dem Gebiete der Vereinigten Staaten blicken ließen. Herr Webster erkannte darauf seinerfeits an, daß die Verantwortlichkeit fur die auf Befehl der Regierung vorgenommenen Handlun en nicht den Handelnden übertragen Werden könne, berie Zeh indeß aus den durch die bestehenden Geseße begrundeten Konflikt zwischen der Zuriödictlon der einzelnen Staaten und der Unions: Regierung, welche bei Verhaftungen der erwähnten Art nothwendigerweise zu Unannehnüiohkeicen führen müffe. Herr Webster erklärt darauf im Auftrage des Präsidenten die Britische chierung als allen Tadels in Betreff der Angelegenheitder „Ca: t'oline“ enthoben, aber nur, weil sie eine Entschuldigung gemacht, weil der Natur der Sache nach eine bessere Genugthuung nicht denkbar sey, und weil die Britische Regierung ihre Achtung vor der Unverletzlichkeit des Amerikanischen Gebiets anerkannt habe.

'Man glaubt, die Vertagung des Kongresses Werde das Signal ?)u einer Veränderung im Kabinet geben, da die Mitglieder dessel- en, meistens entschied“)? Anhänger der Whig:Partei, mit dem Präfidenten,_ der sich uber den Parteien zu halten sucht, nicht LehrlFarmomren, wo es andere als reine Berwaltungs:Maßregc-ln etr t.

'= Paris, 17. Sept. Ich habe vorgestern der Konflikte Ermahnung gethan, die sich zwischen dem Kongresse dcr Vereinig- ten Staaten und den Legislaturen einzelner Staaten in Folge des RepartitionsWrsrßes erhoben haben, welches die Zahl der Ver: treter derselben in der Ngtional-Repräsrntation feststellt. (Vergl. die gestrige St. Ztg.) Heute will ich Ihnen berichten, was im Staate Ohio in dieser Beziehung vorgegangen isi.

Die Legislatur desselben war zu demselben Zwecke außeror- deutlicher Weise usammenberufen worden, wie jene von New- York und Prnnkylvanien. Die Demokraten besaßen dort eine Majorität von zwei Stimmen in jedem Hause. Sie benutzten diesen Umstand, wie es scheint, um die Wahl:Repartition ganz zu ihrem Vortheile zu wenden. Hiernach wurden dieDislrikte, welche als der Whig:Parlei zugethan bekannt waren, möglichst Wenig vervielfältigt, sie bestanden aus 85,000 Einwohnern, während ge- wiise demokratisohe Diskrikre kaum 62,000 zählten, die Folge davon war, daß die Whigs nur fünf oder sechs Ernennungen für den Kongreß erlangten, die Locofocos abcr funfzchn bis sechzehn. Einige Mitglieder dieser Partei hatten selbst gefunden, daß dies allzusehr das Recht des Stärkeren mißbrauchen heiße, und hatten sich dcohalb den Whigs angesch|osen, um so ein billigeres Geseß durchzusetzen. Aber die Majorit t des Hauses wollte nichts von dieser Nachgiebigkeit der demokratischen Senatoren wissen, und bearbeitete diese so lange, bis sie sich endlich dazu verstanden, den Whigs ihre Unterstüßung wieder zu entziehen. Man machte nun ein neues Gesek, welches denZnteressen dieser ganz entgegen war, und da dir De arten darüber bereits dreiWochen dauerten, so cntschied die Nkajorirät, um einmal damit zu Ende zu kommen, daß die Abstimmung ohneweikere Diskussion stattfinden solle. Die Whigs abcr, um diesem Schlag einen Gegenschlag entgegenzuseßen, bc- rechneten in dcr „Ueberzeugung, daß ihnen kein anderes Mittel gegen ibere unerbittlichen Gegner mehr übrig bliebe, daß durch lhkl'i't'l Rucktritt das Haus nicht mehr die zu gültigen Berathungen nothige Anzahl_ von Mitgliedern zählen würde, wozu nach den Geseßrn des Staates Ohio wei Drittheile der Gesammtheit er- iorderltch sind, und gaben daßer unverzüglich, alle sechsundzwanzig, thrr Cntlaffung. Die Whig:?)kit lieder des Senats folgten ihrem Beispiele. So waren beide Häusger auf einmal in die Unmöglich: keit verseßt, irgend einen gültigen Schritt zu thun, und genöthigt, sich zu vertagen. Dieser parlamentarische Vorgang hat nun eine außerordentlicke Aufregung in dem volkreichen Staate Ohio her: borgebracht. Man spricht dort von nichts mehr als von Beru: furig an das Volk, und 'die Parteien bekriegen sich wechselseitig aufs heftigste Mik Vorwurfen nnd Schmähungen. Die Whigs beschuldigen die Demokraten einer gehäsfigen Tyrannei, und die Demokraten ihrerseits die Whigs, daß dieselben nur dann den Ge- seßen Gehorsam [eisen wollen, wenn sie selbst diese gemachthaben,

Beide Beschuldigungen find vielleicht leich sehr gegründet, indeß scheint das Unrecht doch mehr auf eiten der Whigs zu seyn. Jede Majorität, die ihre numerischeUebermacht mißbraucht, ist wohl, moralisch betrachtet, im Unrecht, aber im streng lr alen Sinne enonunen, isk fie es nicht. Das Prinzip der Volks: ou- verainet t, wie es nun einmal in den Vereinigten Staaten in Geltung ist, will, daß das Recht des Stärkeren, d. i. des Zahl: reicheren, selbst dann noch respektirt werde, Wenn es bis zum Miß: brauche getrieben wird; außerdem hört alle Regel, alle Ordnung von selbst auf, und keine Regierung isi mehr möglich. Der Fehler der demokratischen Majorität von Ohio isi nur derselbe, der allen chislaturen, allen Parteien zur Last fällt. Die Whigs gehen mit ihren Gegnern im Kongresse eben auch nicht sonderlich sein um, und lassen sich zu Konzessionen an ihre Gegner so wenig be: reitwillig finden, als diese zu solchen an sie. Oder ist etwa der Krieg des “Kongresses gegen den Präsidenten nicht auch ein erbitterter, unerbittlicher? Auch da schwuren die Whigs- eher unterzugehen, als der Ausübung eines c„onsiitutio: nellxn Rechtes sich zu fügen, das von einer der Majorität an Starke fast chichen Minorität vertheidigt wird, und wollten es so ar dahin ommen lassen, daß das Land ohne Einkünfte, ohne Hulfsqtzellen bliebe, jede Regierung also unmöglich geworden wäre. Nach einem solchen Beispiele von Hartnäckigkeit, von dem ersten Staatskörper, von der National-Legislatur selbst ge eben, darf man :I“) nicht wundern, und noch weniger haben die higs ein Recht, “lh zu beklagen, daß es von den besonderen Legislaturen der ein- ??nen Staaten nachgeahmt wird. Wie dem auch sey, wenn nicht

ne AUSIUlchung zwischen den Parteien des Staates Ohio zu

Stande kommt, Und wenn die Whig isistben Repräsentanten und _Senatoren ihre Entlassung nicht zur cknehmm, so wird man zu ihrer Ersehung zu neuen Wahlen schreiten müssen; wenn aber die Neugewählten in die Fußstapfen ihrer Vorgänger treten, so wird Ohio leich Pennsylvanim in den Fall kommen, im Natio- nal:.Kongre e ganz unvertreten zu bleiben.

Der Kampf wird sich also

rhauptes zu cntsprechgi, ver: , wie folgt: 1. Am Sonntag f folgenden Sonntagen sollen ms 5 bis Mittags 12 Uhr vor aus- ntliche Betstunden gehalten wxrden. dc wird die Litanei von,al1cn Heiligen att derselben abwechselnd die Lauretamschc

„Um„dcr_2lbsicht des „Kirchen ;Öbe ordnen wir hiermit für die Erz Diözese _den 25. September und an den daran tn allen Pfarrkirchen von Mor

eseßtem Allerheiligsten Gute !. u Anfan nxb den Ko ekten oder Litanei nevsl jenen Kollekten Beendigung Gesäyge. 1.1- soll die übliche odcr fingt der P die Kollekten, s

wischen „diesem lehnten und der Regierung von zWeien der mächt gsien Glieder der Union entspin: nen. Dieser an fich sehon sehr ernste Kampf würde noch größere Bedeutung erhalten, wenn noch andere Legislaturen oder, in ihrer Erman elung, andere Gouverneure an demselben Theil nähmen, nicht mehr zu zweifeln ist. Die F0lge davon wäre in der That, daß bei den neuen Repräsmtanten:Wahlen, die im näch- ftey MonatNovember vorgenommen werden sollen, ein mehr oder minder großer Theil der Wähler sich aller Theilnahme enthalten oder das Geseh der Wahl:?)iepartitlon verleßen würde. Im ersten Falle würde das umgewählte Haus unvolizählig bleiben, im wei: ten müßten die anders als durch Wahl-Diiirikte ernannten glieder, als mit illegalen Vollmachten versehen, ausgestoßen Werden. rden die nicht vertretenen Staaten unzweifel- mäßigkeit des Kongresses anzu- kt, dessen Folgen fich noch des Hauses selbst kraft des RwartitionKGeseßes gewählten Vkitglie: dern, und denen, die nur mit Verleßung dieses Gesehes ernannt wurden, fich erheben. Nur ein Umstand könnte vielleicht die Ge: fahren eines solchen Zustandes derDinge, der eincr Auflösung der Die demokratische Partei brennt nämlich vor Ungeduld, die Niederlage zu rächen, die sie bei den allgemeinen Wahlen von ]8-10er1irten hat. den neuerlichen Lokal-Wahlen verschiedener Staaten sind nun der Art, daß sie von dieser Partei als eine Vorbedeutung eines Tri: umphs betrachtet werden, und diesen wird sie eben so wenig fährden als länger hinausschieben wollen. unvermeidlich thun, wenn Hauses unmöglich machte. ich noch einmal auf die räckkommen.

Nachschrifk. Am Schlusse dieser Mittheilung kommen mir noch Nachrichten aus Nord-Amerika bis Anfang September zu, er lauten. Der Kongreß hatte sich bis zum er: kommenden Dezember vertagt, nachdem wirklich Tarif:Bil1, in welcher jedoch die dem Präsidenten Tyler so anstößige Distributions:Klausel wegblieb, von ihm vorirt wor- den war. Auch der Senat hatte diese Bill, Wenn auch nur mit Majorirät einer einzigen Stimme, angenommen, und der Präsident ohne Zbgerung seine Sanction dazu ertheilt, so daß sie schon am Doch soll die elbe nur als tempo: rair geltend betrachtet werden, um den Bedurfnissen des Augen- Doch hatte schon hierdurch das allgemeine Vertrauen sich wieder etwas gehoben. Auch der Vertrag zwischen der Union über die Gränzstreit:“§rage hatte wirklich mit 30 gegen 9 Stimmen die Ratification des Senates erhalten. (Vergl. oben New-York.)

t, und_ nach deren nde Btttgcbcte und ür die Pfarrmcffen, Frühmesen oder das Hochamt „tundc beibehalten werden, vdr denselben aver betet riesier die Litanei von allen Heiligen und am Schluffe _ 9 daß dcp Gläubigen die Theilnahmc am Pfarrgot tesdtcnsie zugleich als Bciwohnung einer Betliunde gilt.“ In gleicher des Metrovolitan-Domkavtteb; gehalten rd bet Aussetzung und am Mitra c bei fick) Gutes der sakramemalische drtgcn der Klöster können diese Bciüum en auch in den Klosterkirchen, entweder von Morgens bis Miltags oder nur während weniger Stunden, gehalten werden. Seiner Päpstlichen Heiligkeit vcrltxbencn vxollkommencn Ablaffes macht 1; wer in drei verschicdenen Malen eincr Bet Klosterkirche , Mctropoltian - „Domkiche cnen frommen Werke verrichtet, näm Buße und des Altars würdig empfängt

Tage iwmchrn dcm

sungen oder gcbete

n in jeder tundc andere passe

Weise soll auch das Hochamt , [Kl. Am Mochwwi Emlicllung des Hochwurdt xl. Für die Ange

vl. Des von

sich thcilhafiig: ' tn der eigenen in drr hießgen hoben , 2) die. übrigen vorgesckyrtcb lich: die hb. Sakramente drr und während jcuer vierzehn _ 25. September und den darauf solgcnden Sonntagcn bezeichneten Kirche die katholische Kirche in Spanien vcrrlcbtct. ! sowohl, als“ für dtrBeicbtvätrr, ordnen wir xcdo Sakramentc drr Buße und des Altars schon vierzehn Anfange dcr Betsiundctt zur Gewinnung des Ablaffcs _ Zur_,Vcrrcchtutig dcr Privat- dic cigcncn Pfarrkirchen und außerdem die Domkirche, _dann für die_?1ngehdrtqcn der Klöster Gr cnwärttger Hirtenbricf soll sofort am ersten mvfange öffentlich von der „Kanzel abgelesen Gegeben zu Köln, den 10. August 1842,“

Im ersten Falle haft sich meigern, die Verfaffungs erkennen; im zweiten würde ein Konfii gar nicht zwischen den,

im Schooße

von uns dazu andächtiges Zur Erleichtcrim die Gläubiger daß die hh.

Tage vor dem werden „können. Gebete bciiinmien wer, hphe Metrqvolttan: dic Kloßerkikchen.

Sonntage nach dcm

Union gleichkäme, beschwören. Die Ergebnisse bei

_ Dies würde sie a sie die Erneuerung des Reprasentanten: n einem Weiteren Berichte werde

tnisse des Staates New:?)ork zu: '" "* Aachen, 17- Sept. Dkk ISSMWÜkkiI? Stand der

gewerblichen Verhälrnlffe isi im Allgemeinen günstig zu nennen, die Tuchfabriken gehen mit wenigen Ausnahmen gut, und ist na: mentlich der hicfigc Plalz in leßterrr und Bestellungen verseh gung der arbeitenden Klasse, trachtet, sich noch für geraume

Zeit mit so vielen Aufträgen daß die anhaltende? Beschäfti- allein aus diesem Gesichtspunkte be: Zeit mit Gewißheit voraussehen läßt. Die Nadel:Fabrication scheint fich indessen immer Mehr und

Malmedy und St. Vith bereiten slch zu zu der bevorstehenden Frankfurter da das Leder Prämie im Preise billiger ie versprechen.

In der leßterenZeit ist die Schiff: ber der Verkehr im hiesigen Hafen, T).)Zalen standen sämmtliche Krah: fi durch bedeutende iederiandrn, als vom Ober:Rhcin chen Ersaß gewährt, so wird sich am Schluffe des den Vorjahren, ein bedcutendcr Ausfall "Monat isi der Schleppschisffahrt nicht Durch widt'ige Zufälle wurden die Fahrten ver: Boot bei seiner ersten Fahrt erst am 17tcn Tage nach seiner Abfahrt von Amsterdam hier anlangkr. Mainz will eine Schleppfahrk auf dem Ober-Rhein einrichten; schon ist ('in Schlepper hier vorbeigebracht, um in Straßburg mit Mkaschine versehen zu werden.

Die größere Segelschifffahrt is? wenig beschäftigt und muth:

Die Rangschiffer zwischen Mainz und den Ricderianden ha: ben ihre Frachten um “ll)pét. ermäßigt. Die KölnerRangschiffer ri Amsterdam laden aus Mangel an Bcschäftigung für Köln als iachter der Schleppschifffahrk oder nach der Rheinschanze, nach Duisburg u. s.w. Bekanntlich haben mehrere Bayerische Main: schiffer '," diesem Jahre eine unmittelbare Verbindung zwischen dem Mittel: und Ober:Main und den Niederlanden einzurichten rärh von solchen ' . und das Geräkhe Schiffe fur die unteren Gewäffer ungeeignet seyen, weil die Frachten auf dem Rheine zu niedrig sieben, die Rückiadungen zu Berg meistens nur langsam zusammenkommen, und endlich, Weil die Kaufieute die Segelschifffahrc gänzlich vom Rheine zu verdrangen zu beabsichtigen scheinen, weshalb es für die M*ain: schiffer rathsamer sey, sich wieder auf den Rhein zurückzuziehen, wo sie Von der Natur selbst chen alle Eingriffe und Konkurrenz Die ersten Bemerkungen find gan dagegen die leßte betrifft, so wird hoffentlich Weder ic in derselben enthaltene, den Bestrebungen von Vkainz gegen die Fahrten zwischen den Main:S Wirkgng seyn, noch das Strombett des Mains beständig in sei: nem ]chigen traurigen Zusiande verbleiben.

_ , en worden, die etwas gunstig [ken Mon

mehr zu verziehen. Die Gerber von Versendungen ihrer Fabrikate Herbsi:Messe vor, von de durch die ihnen bewilligte Loh:Einfuhr-. gestellt werden kann, fich mehr als Von der Ostcr:Mei

- - Köln, 17.Sept. fahrt im Ganzen, besonders a sehr still gewesen, nen im Freihafen still. sowohl aus den R

ren Resultat dieselben, 20sken in Kraft treten konnte.

blickes abzuhelfen, England und

zu verschiedenen * Wenn nicht der Herb

Anfahren,

einen reichll Jahres, im Vergleich zu Der verfiossene

J mi a n, d.?i-

Se. Majestät der König haben Aller: geruht, die Annahme: dem Vice:Präfidenten dcr Rheini- , _ isenbahn-Gesellschaft Hansemann, des Ritterkreuzes vom Konigl. Belgischer Leopold's-Orden; dem Schmiedemeisker Tiedk e zueEldenburg bei Lenzen, der Königl.-Hannoverschen KriegS-Denk: munze und der Waterloo-Medaille; dem Schuhmacher- Meister Benes zu Kalbe an der Saale und dem Bauergutsbefißer Pas: sow zu Bäck im Wesi-Priegnißer Kreise, der Großherzogl. Meck- lenburg:Schwerinschen Kriegs-Denkmünze, zu gestatten.

Koblenz, 18. Sept. der König besuchten gestern Vormittag das hiesige Restdenzschloß, um die bis jeßt ausgeführten Restaurationen und inneren Ein: besichtigen; Se. Majestät geruhten, über den raschen selben Allerhöchsiihre Freude und Zufricdenheit gegen au:anpektor, Herrn von Lassaulx, zu äußern, der mit der Restauration des Schloffes beauftragt isi. hatten der Landgei'iohts-Präfidene Wurzer, Ober: hler, Handelsgerichts-Präfident Kehrmann und Präsident Tesche die Ehre, zur Tafel Ihrer ls gezogen zu Werden. _ Gegen Ende der ät der König den Ober-Bürgermeister mit Tesche zu Sich entbieten. Allerhöchsldiesel- Sich denBccher stehen, den Sie im Jahre 1833 von der r Stadt Koblenz huldreichst anzunehmen geruht hatten. „,der Becher, den Mir die Stadt ck nunmehr in Meiner Burg

Ich trinke daraus auf das Koblenz; thun Sie Mir auf diese Gesundheit Damit tranken Allerhöchsidieselb Bürgermeister und dieser sofort den ande- scheid zu thun; -- wobei Ersterer auch den Dank dem die Bürgerschaft Von

günstig gemeset]. zögert, so daß das

(R h. 1]. Mos. Z.) Se. Majestät

richtungen zu Unternehmun:

der Main: Leitung der

Bürgermeister Handels-Kammer: Majestäten in Stolzenfe Tafel ließen Se. Majesk den HerrenK den hatten vor Bürgersch „Das ist“,

ehrmann und gesichert siven. richtig, was . ünsiige Feindseli keit so sprachen Se. Majesiat dten und Köln 9von Koblenz geschenkt hat, und den Z Stolzenfels habe Wohl der Stadt Bescheid.“ reichten ihn dem Ober- ren genanntcn Herren, den Be nur noch die Allergnädi sie Erlaubniß sich erbat, allerunterthänigst auszu prechen, von Koblenz tief durchdrungen sey, und darauf ebenfalls einen Trunk aus dem Becher that.

_ Gestern Abend wurde zur Ehre der Anwesenheit Ihrer Ma: ]esiäten des Königs und 'der Königin von 250 hiesigen Dilettan- ten und Dilettantinncn, unter der Leitung des ('Musik-Direktors C. Anschüß, das Alexander:??esi von Haydn im Schauspielhause heraus zahlreichen Publikum aufgeführt. MeßgcrOnnung War aus gleicher Veranlassung ein Festball ver:

Ihre Majestäten dem Gottes:

aufstellen lassen.

en aus dem Becher,

Akademie der Wissenschaften zu Berlin.

Der Bericht über dir Sißungcn der Kimi [. Akademie der * i“- sensclmften während der Monate Mai und g ' W! tercssanteMittheilungen, rvclclvc wir unseren Lesern nicht vorenthalicn nderStizun KerrvhbtlosoyhisY*hiüorisclmn , _ en erg cinen ortra über die wxe Kork auf Wasser schwrmmenden Mauerfieinge der al- ten Griechcn'und, Römer, dercn Nutzen, leichte Nachbil- dung und reichlich vorhandenes Material in Deutsch- land und in' Berlin, dem wir Folgendes entnehmen:

EH hai fett alten Zeiten, als cineWundcrbarkeit Intereffc erregt, das: es Steine giebt, wclche schwimmen. Den Griechen und Römern waren die schw1mmenden Steine schon sehr besanntz da in ihren Ländern sich vulka ntschcGe enden fanden, welchx Bims'sietn in Mcnge lieferten, und die Kinder s on spielten wahrscheinlich mit den schwimmenden Steinen- wte civnan denn tn den Bädern dee feineren Sorten, besonders die von der „cnscl Scyros, zum Abrciben und Zartmachen der Oberhaut all: gemein verwendete.

' Ayßer diesemJntercffe der„Sonderbarkcit erhielten abcr schon fruhzetttg die schwimmenden Sterne „noch ein besonderes, weitgrdßeres Poüdontus und nach thm_Strabo berichten, das: es in Spanien eine thonartige Erde gebe, die man zum Poliren des Sil- bers brauche, und aus der man dort Bausteine forme, wclcheaufdrm eschehe auf einer Insel des Tyrrhx- o bat sich über diese Sterne als cm onders zu empfxblcndes ese bimssielnarttge aber Nützlichkeit angepriesen- lnng ohne andere als atcrLal son? ?iYkéßlk

ren, [' - écselcrdc/ die l7ch

;uni enthält einige ill-

zu dür cn glauben. Klas e am 2, M

vor einem u

anstaltet wvrden.

Heute Vormittag wohnten dienste in der evangelischcn Kirche bei, nach welchem Allerhöchstdieselben zu einem Ausfluge nach Burg R dem festlich gefiaggten Dampfboot „Prinzessin von Preußen“ von hier abfahren.

egen 11 Uhr einstein mit

Saarlouis, 16. Sept. Se. Excellenz der Kriegs:Minisier,

General der Infanterie, von Boom, traf gestern Mittag, von

' Nachdem der Minister gestern

siverke besichtigt hatte, reiste derselbe heute früh ber Kreuznach nach Koblenz ab.

Die Beilage

Luxemburg kommend, hier ein. sämmtliche Festu

um halb 7 Uhr Waser schnummen.

nischen Meeres. wegen seiner Leichtigkeit zum Bauen ganz be Material geäußert, und auch Plinius hat b formbare Erde als eineSache von größter

Diese alten Nachrichten iind Jahrtausende die sehr lokale Anwendung geblieben, weil das M hre 1791, also nach 1700 ls Bergmehl bezeichneten

Aebnliches Vitruvius Po 18. Sept. ur Aachener Ztg. den Hirtenbrief des Herrn rzbischofd und Koad- jutors von Geisel We en der für die kathol nien angeordneten Ge ete in der Erzdiözese den Schluß, wie folgt, entnehmen:

Nr. 250 enth e Kirche in Spa:

ln, aus dem wir

haben war. Erst im Ja

vane Fabroni mit einer a