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Weise fit im „kriege und im Frieden zu benahm seyen, werden bespwchm- ist General die Verwaltun im All emeinm betri , so BugkYß. der Ansicht, dag! auf Im ?exvisse eihe von Jahren hinaus dieselbe noch eine rein miiita rische bleiben müsse, ohne Aussteliung eines besonderen Civil:Gouverneurj, die von vielen Kolonisten bekanntlich für eine Sache dringender Nothwendigxeit schon von feht an erklärt wird. Der General veriatiiöt für xeßt noch die Konzentrirung aller Gewalt dort in einer erson, die allein bei den noch "eden Augenblick durch in_nere Konvulsionen erschütterten Lage des andes die ndthige Einheit und Stiirke der Verwaikun zu sichern vermöge. Aus der ganzen Schrift geht hervor, da diese Kolonie, wenn einmal ihre Unterwerfgng volley: der und ein gutes Koionifirungs-Sysiem durchZeführt [|, alle d.; Opfer“, tvelche Frankreich ihrer Eroberung und . rhalturxg an Geld und Blue schon gebrachthat, und noch wird bringen muffen, eines
Tages reichlich wieder erseßen kann.
Der Constitutionnel äußert sich über dieselbe Schrift schon heute in folgender Weise: „ Das Werk de_s Gene- ral Bugeaud läßt fich in wei Theile theilen, die fich be1_gewiffen Punkten in einander verschelzen; die Beseßung ,und die Kolo- nistrung. Der General:Gouverneur von Algier pruft beide Punkte und giebt die Mittel an, durch welche fie efichert werden kön- nen, Was die Besehung betrifft, so läßt iStch day System des Generals Bugeaud im voraus denken: Es ist dasjemge, welches er seit 18 Monaten in Anwendung bringt und Welches durch den Erfolg gekrönt worden ist. Gegenwärti?x handelt 10 fich nur darum, dasselbe mit Beharrlichkeit und olgerichtigkeit durchxu- führen, um die Stämme und die Chefs, Welche dex Schre en noch nicht zur Unterwerfung veranlaßt hat, zu ermuden. Der General:Gouverneur ist weit davon entfernt, zu glauben, daß die militairische Aufgabe in Algier schon beendet (ey; er verhehlr fiel) die Hinderni 1 nicht, die einer dauerhaften Herrschaft noch ent: gegentreten knnen, er gehört zu denen, die im ?lnfange Miß- trauen gegen jenes Unternehmen hegten, und die furchtetcn, daß es das Maß, wenn auch nicht unserer Stärke, doch unserer Ge: duld übersteigen möchte. Aber er sieht eben sowohl ein, daß Frankreich von einem Werke nicht ablassen kann, dem es fich seit 12 Jahren gewidmet hat, und welches ihm durch die gebrachten Opfer nur noch them'er geworden ist. „Man hat“, sagt er, „die Eroberung gewollt, als ich se nicht wollte; so wisse man denn auch die Folgen 11 ertra en. Würde es nicht unver- nünftig seyn, unermeßiiche pfer ge rache zu haben, um sie zu er- langen und seh den nothwendigen Bedingungen entziehen zu wol: len, um fie zu erhalten?“ Mit dieser Freimktthigkcik, die ihn nie verläßt, ver ehlt fich der General:Gouverneur auch nicht, wenn er von den H lfsquellen Algiers spricht, daß die leßten Nachforschun: gen. die er selbst angestellt hat, seine Meinung über die Frucht- barkeit und den Territorial:Reichthum unserer Eroberung bedeutend modifizirthaben. Nachstehendes ist in dieser Hinfichteine merkwürdige Stelle aus seinem Buche: „Während meines kurzen Aufenthaltes in Algier in den Jahren “1836 und 1887 faßte ich eine wenig vor: theiihaste Idee von der im Alterthum so _gerühmten Fruchtbarkeit des Afrikanischen Bodens. Da ich nur den unfruchtbarsten Theil der Provinz Oran durchstreift hatte, so hielt ich die Angabe der Römischen Schriftsteller, daß Afrika die Kornkammer Roms sey, für eine Uebertreibung. Aber nachdem ich das Land in fast allen Richtungen durchzogen habe, hat fich meine Ueberzeugung ge- ändert, und ich habe eingesehen, daß Algier schon jeht viel Ge: tt'aide hervorbringt, und daß es noch ungleich besser ausge: beurer werden kann, und daß der Boden auch noch andere Reiohthümer, wie z. B. Oel und Seide, zu liefern im Stande
ist. Die Araber bebauen weite Strecken, welche, ohne gedüngt
2036
worden 11 seyn, im Durchschnitt pro Hectare 25 bis 30 Hecto- [itreo eizm und 40 bis 50 Hectolitres Gerste liefern.“ - Dies kömmt einem förmlichen Widerrufe gleich, denn [an 13111 indurch hatte der General Bugeaud mit anderen außgezeäthen rona- mm egiaubt, daj Al ier,“ selbst pacifixirt und kolonisrt, kmmer nur ne undankbare eff ung und un ähig seyn würde, uns für unsere Ausgaben zu mtsch digen. Der General-Gouvemeur ähit alle Hüifsqueilm des Landes auf und zie : daraus den luß, daß in einer Je ebenen Zeit unsere Afrikan schen Befihun en ni e allein fich sel fk werden genügen, sondern auch durch 1711: grocxe Entwickelung von Reichthümern im Stande seyn werden, die Vorschü e zurückzuzahlen, welche das Bu et des Mutter- landes i am geYenwärtig macht. - Was die esehung und die vollständige Ero erunL betrifft, so hält der General se nur mit den Mitteln für m glich, über welche er gegenwärtig verfügt. Das militairiscbe Gouvernement wird noch eine Zeit [an im nördlichen Afrika eine Nothwmdigkeit seyn. 70- bis 80,000 ann find durchaus erforderlich, um das Land mit mobilen Kolonnen zu decken, und auf verschiedenen Punkten Garnisonen zu bilden. Der General giebt nicht zu, daß man noch über eine ausgedehnte oder beschränkte Besetzung erörtern könne; fie muß, um fest be- ründet werden zu können, das ganze Gebiet umfassen, mit usnahme vielleicht der ebirgi en Gegend zwischen dem Biban und dem Collo. Bei und gun dieses kurzen Ueberblicks bleibt uns übrig, eine Stelle in der Brosch re zu bezeichnen - und fie ist nich? die einzige der Art _, wo der General eine übel: Laune durchblicken läßt und der Re ierung einen direkten Vorwurf zu machen scheint. Es handelt ich um die Wahl der Generale, de- nen man das Kommando über die Militair:Divifionen Afrika's übertragen müsse. Der Verfasser verlangt, daß sie noch jung, eschickt zum Kriege, möglichst akklimatifirt, mit den Sitten und Zöebräuchen der Emgebornen und, wo möglich, mit ihxer Sprache vertraut seyn sollen, und er fügt hin 11; „Keine von jenen Gene- raien aus unverdienter Gunsi; fie wurden Alles verderben; keinen jener Männer, denen man eine bedeutende Stellung bereiten wii], ohne überzeugt zu seyn, daß se die Kraft haben, diese ungeheure Last zu tragen.““
Meteorologische Brodachtungcn.
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'l'agesmitlo]: 332,94" ku. . . + 9,0" n... + 6,7' k. .. 80 701. R7. U-cbmiu-g- 4 [)|-! ot-kkek [legen.
zuzwörtigo Körgen.
zangtsränm, 20. 8.71. meam. ..:-1:1. 5.1. 52.154 597, 1... ]01k. [(ua-kü]. -. 507) 87-11. UF. 305 110. 21Y. kau. -. Ins. --. Tin]. --. ['r-uu. kekm. 8011. *". ['n]. _. 0utekk. 1073“.-
"ambukx, 22. 80110. [“nie-*kein] 1649 [kt. Rug]. kau. ]WX.
140 1111011, A). Joys. 307, ('on-. M. Ielx. 103Z. ZX Z|»... Z|X. 507, 11911. 102'ch. dt.:. 3459
Yuris, 19.80pt. 5051101110 Su cout. 118. 75. 32“, konte üo cout. 80. „4111. 11111841 _. 5?) Ue-y], 611 cook. [07.25. 505 811111. 11qu 22. l'un. ZZ“.
Ksien, 19, s.,. 52, zm. 1092. 42; 1001. 32, 77. 212. _. 19-5 _. Z-uk-zctien 1629. In]. sie 1834 [M. a..- 1839 ]09X.
kokll-er ksk-o. bovMIeyteml-ok 1842-
kk. (,'-un'.
komik. ' 7" v"“ | „4041-11. : 11-11. _ 1-1.- ] 0.11.
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a..1.-11--z. 853,3 8415 a.. z.. kz... 01.1. ku. !.Uoo-bk. , T's]. hk. [book.
Muan-«v. ] "" 40. is. kk"!- UU. |n|.!1ck1-0U.') .' 1 - vlukik. !i-nb. o.... a., 1- n. 48 -- a.. a.. 7601.13]. "'.-y. ke..."... 103§ - “.;-. ::..-d. ßesuk. 1“... «. jW? - a.. a.. 7.1... 01.1. (')-«x'. 71:41... 1 FM ..ck-fruit. m.. 101
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') o.- kt-ker "rell“ uk It- 1- 2. Juan 1843 “Ulst- couyo- XFX.
l't. (kaut. 1-1-1-.- :» oz» 0.1.1. | 0.11.
km ]M 139;- 2 11. [394 138€ ku- "- 150,1 2 m. 1501 149?- 3 111. 6 2375 _ 2 "t. 7955 79"; 2 je. 1031 * 2 "1. 102
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y'UkÜ-ks-ooosc-eco aaaaaaaaaaaaa ]Iku-
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aomgluhe Schauspule.
Sonntag, “25. Sept. Zm Opernhause: Die Wiener in Ber: lin, Posse mit Gesang in 1 Akt, von C. von Hoitai. Hierauf: Die Dana'iden, roßes pantomimischeo Ballet in 2 Akten, vom KdnYlichen Ba etmeisker Hoguet. Musik vom Hof-Komponisten H. chmidt. (Olle. Wagon wird in der Partie der Hypermne: [ira wieder auftreten.)
Jm Schauspielhause: Der Sohn der Wildniß, romantisches Drama in 5 Abth., von F. Haim.
Montag, 26. Sept. m Schauspielhause: Doktor Wespe.
Dienstag, 27. Sept. m Opernhause: Die Kwndiamanten.
Königsstädttsches T rater,
Sonntag, 25. Sept. Eine Jux wi er sach machen. osse mit Gesang in 4Akten, von I.Nesiroy. Musk von A. M lier,
Okontag, 26. Sept. Zum erßenmaie: Ru Blas. Drama in 5.Handlun en, nach dem Franzdstschen des ictor Hugo, von Dräxler-Manfgred.
Dienftag, 27. Sept. Eulenspiegel, oder: Schabernack über Schabernack.
Verantwortlicher Redactcur [)r. J“. W. Zinkeisen.
Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober-Hofbuchdruckerei.
Allgemeiner Anzeiger für die Preußischen Staaten.
Bekanntmachungen.
wir mit dc1_n 27sien d. M, Datnpfschifffnbkt tim?) und vonHambur sowohl fur Paffagicre als Guter, und werden un?ere Dampf- der, Baue.“ Jo bdte bis auf Weiteres von Magdeburg Sonntag, Sonntag, Dienßag, Mittwoch, Donnerstag Freita
von Hamburg
von Bosserode, oder dessen Erben, „haben |ck binnen vierteljäbriger Frist, und zwar, tm Termine den .Bei dem gebesserten Wafferüand der Elbe eröffnen 19. Dezember d. J., bier bee'Gericht so gewiß und wieder die regelmäßi e ?"“ melden, als sonst der Ersiere fur todt erklärt und em hier zurückJclasscnesBermdgcn an seinen Bru- annes Kellmar von Bosserode, ohne
Caution veravfolgt werden soll.
Nentershausen, den 19. Septembey 1842. KurfürsilichesCIlußtz-Ymt hterselbü. a u .
ffentlichcs Leben.
' eldmann. _ Die politische and. Von C. B u ck 11 e r.
abgehen. Außerdem wird wöchentlich e n Schlepp- Transvort sowohl von Ma deburg als von Ham- tvznx? expedirt. Nähere Aus unft und Fahrbillcts cr- et e Werderschen Markt Nr. 4. Ma dcbuxg, den 20, September 1842. Dre crectton der veremigten Hamburg-Magdebur- Hand der ger Dampfschifffahrts = Compaknie. .f) o vapfel.
Ediktal-Ladung.
Der am 12. Oktober 1795 u Oberferrieden unweit Berlin an E. S. 14 Hirschfieiner, welcher neue Fortsetzung enthält: „Zch suchte. -
Altdoxf gzborcne Jakob Ern ich) tm „Fabre 1817 als Gürtlergeseile, mit einem . Zanderbyche verschenkt) dteFrcmde begab, und nach Wittwen.“ ?Inhalt eines von Berlm aus am 1,2111 ust 1821 an
chriebenen Briefes m dem dort" ' T [ Leyäußeren Staiion Nr. 26 |ck vet de,§éxrgksnk1:)21hcla)le41s1§ 7 b ertdßockHokjiaecihI;;JitrdBmack'ria'ÜMng des Königlich ?? D' OZtT'ÜZr WKW “"B"“m- 1-März 1827, et jener ct eine Na richtm. ! i Derselbe odcr desen unbekannY YrßeßchungYF." Fg | “sch enen nehmer werden auf den Antrag der nächßen Auver- wandten und des Vormundes, des WagnermeisterZ Konrad Grabner in Oberferrieden, bicrmct auf cfor- dert, binnen 9 Monaten und späteßms g - am Freitag, ' «, .. “b"“.- .Vx.".*"**z.“s.z,10 U.., 1 : em unerergen er te kit . persönlich zu melden und daselbst weitsZ'e IMMS
Literarische Anzeigen.
n in Berlin dießerren Herrmannek'Meyer, Henriette Hanke's sämmtliche Schriften. betrachtet.
lobung. - Der Ring. -
_ Jeder Band dieser ununterbrochen fortschreitenden ine Schweiker Karoime Katharine Hir chßejner gc- sehr verbesserten und bereicherten Ausgabe kostet nui- haben:
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Neuer Schul-Atlas über alle Theile der Erde. Nach d Ju 26 iliumimrtcn Karten. den 30, Dezember heurigen en be envZül snY'ttßltheIiinxt und ge|ochen
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hierauf Bestellungen an. „ Leipzig, 1. Sept. 1842. s 29|e Band ber uns cr-
Mittler (Ste bahn 3. Diese ie Ver- er levte Wille. - Die
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und bei Simon Schropp “'n-[Z rcßnlxnßisch
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So eben isi in meinem Verlage erschienen: Deatsckze Monatsschrift für LiteraturAugsburg ist erschienen und in allen
von Karl Biedermann. 1842. Augu .
Inhalt:_ Ueber den Werth der StaatSanwalt-
schaft im Civil: und Kriminai-Prozessc. Vom Ad-
FHFF-J'YY 127chdeesmiarösdDie EToPZUUgs? dieselbe in drei Lectionen mit dem Lehrer und c eu an mt on erer nttau
die Schieswég-Holßcinschett erbältni «HVon Cbr. dann durch Selbskunterricht 3" ““"“", "ck| Aus-
ioek't'eer inZFtsé Eine Zugabe zu allen bisher erschienenen Gramma:
[gßcsZ __f “KreußenEYolitTcsYe Y:?twicckelung mit Zuziebung der befien neueren Ortboépiütn/ bk- seit dem Tbromxechszll, i«kuss DeuJck-ietpsckétanddmknkte sonders Flügel's, „ _ weter rte.- ot eun om- Von der mit so vieler Thetlnahme auf enomme- neri ii “ . - nen neuen eleganten und wohlfeilen Aungbe lehrer! ze e M MUM Notizen.
Sämmtlichen Schriften von Henriette anke eb. Arndt find so eben der 22sie b? , g , schienen und an alie Buchhandlun en versandt, in
Die Hofbuchbandlung von Alex. Duncker in Berlin, so wie alle anderen Buchhandlungen, nehmen Studien und WWW Arbe“ durch eigene Ersa rung
F ü r J u r i | c 11. Bei 21, Baum nn m . verweist allemal auf den Paragraphen im Bu e, in "M und in allen aBttchbatYlßtrtj1egTFeF§r Yriitsjchzxi welchem sich die Erklärung des Wortes im Deutschen L. Hold, Königsüraße Nr. 62 neben der Posi) su befindet, und zuglci
r. A n i e i t u n g Hahnsche Hofbuchhandlung in Hannover. dum __ R e f e r i r e
n G e r i ch Anhange von praktischen Beispielen
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König!. Preuß. Fürßentbums-Gerichts-Natb. 5 Zweite, durchaus umgearbeitete Auflage. Preis 1 Tblr, 15 Sgr.
Die e neueAuflage des in alien kriti chen Blättern äußer günsiig beurtbeilten Werkes i das Doppelte vermehrt und mit neuen Beipielen sen, “ wie fü
In der Math. Riegerschen Bu handlun tn uchband un- gen, in Berlin bei Ferd. Dümmler, Linden 19,
craus ebn H ge e zu haben:
Orthoé-“pie. Schlüssel zur Englischen Aussprache
sv ra ch e r W rterb n ck (yronouncinz - 1110110111111)-
Von Carl F. Vogelgsang, Professor der neuerext Sprachen. gr. 8. brosch. Prets 262 Sgr.
Vorßebendes Werk, das Erzeugniß mehrjä riger des Herrn Verfassers als praktisch an den Lernenden
Berno. Tauchnitz jun. erprobt, hat fich bereits durch seine Brauchbarkeit
und Zweckmäki keit seine eigeye Bahn gebrochen und macht bei ae ß gem Studium jedes andere Mittel, um autodidakt zu werden entbehrlich, Das an efügte pronounaing-Qictionar)“ iÜ möglichsi voniiänd und
ck auf die Regeln (so wet fie reichen), warum es so ausgesprochen wird,
e n tsbdfen,
So eben ia erschienen und in allen Buchhandlun- gen zu finden:
“kableanx (10 l'histoire (Le 171711100, (:|-0111: (Lam ]ea auteurs [“rx-1191113 et arrangéo en 011110 chronolozique, par “1“ 11.) .rlaonkxl
oms . a un 01 ten- 1 es ua rec ] Fusqu'ä 1'1111 5461. ]) "ck 208 80mm 31“. 8. ['rei- 15 831“.
Dieses für mittlere und höhere Gymnasal-Klas-
beinake um r das Privatstudium- besiimmte Buch
zu erwarten, widrißenfalls t"akob Ernß Hirscviieinegr „Statt aller Anpreisung dieses schönen, bereits in versehen worden, kann daher allen an chenden Iu- enthält die Geschichte Frankreichs in einer wohlge-
für todt erklärt an sein beiäuffg in 550 [,
hendes Vermögen obne Cannon an, die |R
renden geschlichen Erben ausgehändtgt wc 1 Altdor , den 2, Mär 1842.
Kdnigli
i Ediktal-Ladung. "Schulraum
1 Bayer. Landgericht Altdorf in Mittelfranken. ::ZUYZWÜWYY “:::" neue
Jede Karte des
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Ende an ane gute Buchbandlun en ver andt Un- geachtet der Vermehrunsen (eines ganz sneue Karte “
abe ihn zu dem [em Rechte empfohlen werden.
Karte von Euro a iii er Auflage se r bedeutexd) er-
Dler im a re 1812 unter dem damaligen Wefi- einzeln zum PreistkaesI HUFA“ um Sa)!“ ebrauch Bain. uam:- ee iniiem-e. obe-
en iitair mit ua Rußland marschirte 333 ésx:?cht zurückgekehrte So dat Andreas Kiamar,
chen zu er alten. """""
knootmkn 20.
mäßigt worden und wird dadurch se ner Einführung .„Észme-YWZY ““beim "mj m"] 110 a
der Finderni megksmßehen, [6 m e n t ck 11 () a t a 0 u e
Rouyello 1311-1112. tbéque äe beckum ran- Preis/ verläßt in wenigen Wb en die Pre t.
aus den be en 1 ori- kern Frankreichs; es wer en also dur seiZßBe- nu ung zwei wichti7e Disziplinen wiffenscha liel)er Bi dung, - Gesch chte und Sprachkun e, - „.;, kräfti ge drdcrt. Der 211 Band (bis um Begin"
evo ution reichend) von leichem m aus und
ck. ). Teänor. Karl I. Kiemann, Burgstr. 8, 2 Treppen.
Allgemeine
Preußische Staats-Zeitung,
Berlin, Montag den 26011 September
Inhalt.
Amtliche Nach“ “"' Warschau. Verordnung über die neuen '
Rußland und Po en. 1 -Crle chterun en.
FYtlolk-rmetiecrhknxk ZRYUFOUFUUE ÜL?!“ die Erblichkeit der Pairie. _ Briefe aus Paris. ie Presse über die Einberufung der ßändischen Ausschüs- in ren en. _ Der Prinz von Joinvme; der roxeß der Versailler isen ahn.)
GroßFritauien und Irland. London. Königliche Danksa ung
an die Schotten und Ebreudjßzei ungen S mischer Beh rden
an Prinz Albrecht und einige in ner. -- m er den Trakta mit den Vereini ten Staaten. - Fortdauernd beunruhigter Zu und der Fabrik- iurikte. - Stockung der Schifffahrt. - Angebliche
* - dr n . NYMRFKWFKI Zöückkehr des Prinzen und der Prinzessn
dri . STZWZ und Norwegen. C b ri sii a nia. Auflösung des Stor- t
b n s.
Deu e Bundes aten. Dresden. Einberufung der Stände. - cl?uttgart. sJas Minisierium. - Karlsruhe. Die Phi- losophie auf der Universität Heidelber . - Kassel. Ernennung. - Bremen. euersbrünße. _ Ma nz. Veresammlung der Na- turforscher und erzte, - Schreiben aus Fran furt a. M.
Yestexereiaxszvieinö Neuer Präsident der ngarischen .Das-Kammer.
an n. a r .
Pkrtugal. Geldman 11 und Hindernis: in der Tarif-Feßiiellun .- Antrag an Vorau erhebung einer Zoll-Quote. - Wechse im Marine-M nisterium. - Unterdrückung der Unruhen.
Serbien. Semlin. Intri um gegen den Fürßen Michael. - Schreiben von der Servi chen Gränze. (Die Familie Obre- nowitsch abgesevt und ein neuer Fürß proklamirt.)
Türkei. Konßantinopel. Abreise des ;reiherrn von Stürmer.
Vereini te Staaten von Nord-Ameri a. Stipulationen zwi- schen ngland und den Vereinigten Staaten über den Sklaven- bandel und die Auslieferung von Verbrechern. ,
Afrika. Ofikzicilc Bcr chte über den Stand der Dinge zwtschen den Bocrs und den Englischen Truppen 11 Port Natal,
Inland. Koblenz. Ihre Majestätcn bei er Abreise. - Berlin, Reise Sr. Königl. Hoheit des Prinzen Adalbert. -Kdln. Feuers- brunst in Rheinbach.
Noch ein Wort über die Schrift des Generals Bugeaud über Algier.
Amtliche Nachrichten.
Kronik des Tages.
Se. Ma'e ät der König haben Aliergnädig eruhe: Dem “.? filier Kasprczak vom “191111 11 anterie:Regiment die RetMngs-Medailie mit dem Bande zu verleihen.
Abgereisk: Se. Durchlaucht der General:Major und Com- mandeur der 6ten Landwehr-Brigade, Fürst Wilhelm Radzi- will, nach Perleberg.
Se. Excellenz der Kaiseri. Russasche Generai-Lieutenant und Generai-Adjutant von Berg, nach Warschau.
Zeitungs - nachrichten. Ausland.
Rußland und Polen.
Warschau 21. Sept. Nach einer ier bekannt ema - ten Kaiserlichen Verordnun vom 9ten d. Mh. soiien mit Jem „FZ. Dezembxr (1. Januar) 1 “.?-1818 die in dm Gouvernements- ngptskadcen bestehenden Consumtions:Steuer-Aemter im König- reich Polen aufgehohen und zur Erhebung und Kontroiirung der Zoll-Emkünfte, so wie zur Expedirung der im Transit durch das Land pasfirenden Waaren, Zoll-Aemter 1sker und Leer Klasse ein- geführt werden, deren Einrichtung die Regierungs:Kommisfion der Finanzen nach den im Kaiserreich eitenden Grundsäßm vorzuneh- men und den drtlichen Bedürfni en und Um änden anzupassen hat. Innerhalb des Landes soll ein Depot-Yollame in War- schau, an der _Preußischen Gränze aber sollen Zollämter 11m- Klasse'zu Vieruszow, Szczypiorna, Slupce, Nieszawa und Dowgtela cte (genannt Wierzbolow), Zoli-Aemter 2111“ Klasse zu Praszka, yzdry, Sluzewo, Lubicz- Zielun, Peplowek, Wincenta,
e*ipow. und Kucharskinia errichtet werden. Asie andere an die- :r Granze bestehenden ZoU-Aemter werden in Zoli-Aemter Zter Kiasse verwandelt. Der Administations-Rath ist ermächtigt, außer obigen Zoll-Aemtern noch zwei neue 31er Klasse und zwei Com: munications-Punkte nach Preußen hin zu eröffnen. Auch ist der- selbe befugt, in Zukunft, mit Erlaubniß der Preußischen Re- gierung„ andere ähnliche Communicationsyunkte zu eröffnen und selbst dae oben (ür die ZoU-Aemter “';-ier und zWeiter Klasse be- zeichneten Orte, je nachdem eccangeme en oder nothwendi erschei- nen möchte, zu verändern. Fur die neu organifirten Zoi7:Aemter und für die Gränzwache hat der Administrations-Rath die erfor- derlichen Stars zu entwerfen, den Fonds zur Besoldung der Beam- ten der Zoll-Aemter und der Gränzwache, so wie zum Bau von Zollhäusern, zu er dhen und einen neuen Fonds zur Einführung der neuen Zo dien :Ordnung an;]uweisen. Der weitere Inhalt der Verordnung vom 9ten d. betr ist zum Theil die Anwendun der Bestimmun en des Ukases vom 9. (21.) Juli über die kün : “Im Verhältni e desGränzhandeis wischen den Russischen und ;Pkeußixlhm Unterthanm auf das Kön greich Polen, zumT eil die m We entliehen bereits (in Nr. 242 der St. Ze .) mitget eilten,
auf das "Königreich Polen besonders bezüglichm rleich-
terungen. erkehrs:
Frankreich.
Paris, 20. Sept. Die Frage wegen der Erblichkeie der airie, welche durch die Charte von 17430 für ewi e Zeiten erle:
t zu seyn schien, is! seit Beendigun der [ehem esfion wieder ter angeregt worden, indem man in und wieder die Vermu- ung ausgesprochen hat, daß err Thiers, der bekanntlich von
1" ein tif 1 er Anhänger der rbli keit war, seinen Wiederein:
tt in das inisterium durch einen ersuch, der hohen Kammer
as wichtige Attribut der Erbiichkeit wieder zu erobern, begünsti- Lm wolle. Die Presse, angeregt durch Znfinuationen er xositions : ?ournaie, läst fich heute in folgender Weise ber den kagiichm Punkt vernehmen: „Die Weis- heit der Gesehgeber hat nach unseren beiden Revolutionen die
gefunden. Die Erblichkeit dcr legislativen Functionen ist nur mit einer Aristokratie möglich. Wo soll man aber gegenwärtig in Frankreich nach der furchtbaren Niveliirung der ersten Revolution, nach jenem beständigen Streben, das Eigenthum zu theilen, eine
die Elemente einer Aristokratie, nachdem die historische Verschwö- rung der drei letzten Jahrhunderte, nachdem die Bewegung der Geister und selbs? die Mitwirkung derVorsehung, welche sich durch allgemeine Thatsachen kundgiebt, beständig auf die allmälige Abschaffung der: "migen sozialen UeberlegenYit, mlche nur auf Geburt beruht, ingearbeitet haben. Die ristokratieen, wie alie gesellschaftlichen Einrichtungen, werden nicht durch Gesehe, sondern nur durch die langsame und aiimäiige Wirkung der Zeit ins Leben gerufen. Die alteAristoi-"ratie selbst hat sich nicht in einem bestimmten Au: genblicke konstituirt, sie ist nicht plöhlich auf der Oberfläche der Gesellschafterschicnen, wie eine durch den Ausbruch eines Vulkans auf die Meer-Oberfiäche gehobene Insel, Sie hat sich nur schich- tenweise und von Umbildun zu Umbildung gestaltet; auf dieselbe Weise is sie untergegangen. I)ian mag Jahrhunderte vor sich haben, man mag über die anze legislative Kraft gebieten, und man wird doch die Aristokratie ni t aus dem blutigen AbgrundeÉeraufbeschwören können, in den die Revolution fie gesiürzt hat. on dem Augen: blicke an aber, wo es keine Aristokratie mehr in Frankreich giebt, wo man nicht mehr im Stande ist. das wiederherzustelien, was den wesentlichen Charakter der Aristokratie auswacht, nämlich die Uebertragung und Dauer der großen Vermögen, von dem Augenblicke a_n, wo wir das Recht der Substitutio- nen und der Ma orate aus unseren Gesehbüchern gestrichen haben, stellt die rbiichkeit der Pairie nur Uebelsiände und dft sogar Gefahren in Ausficht. Weiche Mißachtung würden die jungen Leute aus zu Grundeägerichtmn Familien, tief in Sebni- den steckend, der Patric sz hren! Würde nicht in eine solche Pairs-Kammer die Käußichkeit von allen Seiten eindringen? Die Pairie isi, was sie in einem Lande wie das unsrige, welches keine andere Ueberlegenheit als die des Vermögens und des Takntes anerkennt, seyn kann. Sie ist der Sammi-iplaß aller det" Män- ner, welche die größten Aemter bekleidet, welche die größten Dienste geleistet, welche den größten Reichrhum erworben haben. Sie ist ein hoher Senat der Erhaltung und der Erfahrung; fie isi die Wohlehat des Nachdenkens, die man der Ungeduld der Demokra- tie hinzugefügt har. Anders können wir die Pairs:Kammer nicht begreifen und, weit davon entfernt, ihre Reform zu verlangen, dii- ligen wir ihre jeßige Organisation vollständig. Dabei aber isk_ ex; möglich, daß man, als die Bedingungen der Zuiaffung zur Pame festgestelit wurden, den liberalen Antipathieen der “15 Jahre der Restauration etwas 421; sehr berücksichtigt hat. Wir glau- ben nicht, daß die usschließung der hohen Geistiichkeit_ dus eine sehr hochher ige Politik begründet war. Der Him- mel verhüte, daß wir" die Geistlichkeit auf den öffent- lichen Piah berufen und sie in unsere'Partei-Streitigkettcn mnchen wollen. Es giebt eine nüßlichere, weniger vorubergehende Function, als die, an den Ereignissen und Streitigkeiten des Tages Theil zu nehmen. Die Geistlichkeit darf slch Weder Feinde noch Gegnxr schaffen; se ist allen Gläubigen ihre Ermahnun en l_md ihree Tw- skungen schuldig. Was sie an politischen Einfiu gewunnen kon'nte, würde fie an moralischen Einfluß verlieren. ?ichwdestowemger ist die Geistlichkeit ein Staatskörper, sie hat weltliche Beziehungen verschiedener Art, sowohl mit der Regierung, gls mit den Gemein: den, als mit den einzelnen Bürgern. Wir wurden es daher beiiig finden, daß se in der Pairs-Kammck Repräsentanten hätte, um ihre Rechte und die der Religion zu vertheidjgen. Es ist "13?ka als UU- gerecht, die religiösen Functionen als einen Grund poimscher 1.111: würdigkeit zu betrachten, Man scheint auf diesZ Weis:? die 91M- gion außerhalb des Rechtes zu stellen, und sie far “"th'I zu .“: erklären; man scheint die alten Feindseligkeiten der Restauration und des Liberalismus“ verewigen zu onen. Man hax dadurch der Geistlichkeit das Gesch des Befiegcen auferlegt. Wir unserer- seits möchten, daß alle geistigen Kräfte des Landes, eben sowohl wie die materiellen Kräfte, an der Ausarbeitung der Geseße und an der Verwaltung der öffentlichen Angelegenheikkn Th?“ “ck"*?" können, und ein Bischof oder ein Kardinal scheinen uns auf de" Bänken der Pairie eben so gut an ihrem Plahe, als der Präsi: dent eines Gerichtshofes, oder als ein General.“
An der heutigen Börse zeigte sich wieder bedeutende Kauf: [:ast, und die Französischen Renten hoben sich um 20 bis 30 Cm- emen.
ckch Paris, 20. Sept. Die bevorstehende Zusammenkunft der ständischen Ausschüsse in Preußen wird gegenwärti von den ranzdfi chen Journalen mit beonderer Theiinahme esprochen. “ht 0 ne Znterese wird man die Bemerkungen lesen, welche vor ein en agen daruber die Pres s e in einem iän eren der Sache gew meren Artikel machte. Es heißt da unter nderem:
-Mit Recht widme die ran büsche Prcffe dem énßitute der Nandi chen Ausschü e in chßenz eine besondere Au merksamkeit. D e kkkjabl der agcsbl tter glaubte in dem vom jest regieren-
Stände erla enen Rex vom 9. September 1840 e n förmliches Ver-
i den Kk“ se sur Zeit der Huldigung in Königsber an die dortigen
sprechen bal c?“ Gew rung einer Constitution, nach dem Muüer
des Franzdsis en Repraentaeiv-Syßems, finden zu dürfen, Selbst
einzig möglichen Lebens:Bedingungm für die Pairs:Kammer auf: -
Aristokratie finden? In welchen unbekannten Regionen existircn ,
l
einige Deutsche Blätter theilen diefe irri e Anficht, o da der Kö: ni?) sich veranlaßt sah, in der Ordre von? 4. Oktobers18-10ßausdrück: [! zu erkiäxen, daß er ailcrvtngs die Weiterentwickeiun. der befie- benden fiändtschen_Verfaffung beabsichtige, dieselbe abcr eineswegcs in ein_e, auf dem 111 verschiedenen andxren Ländern bestehenden Reprä- sentatw-Systeme gegründete. Constitution umzugesialtcn gesonnen sey. Went c qute werdemgetzugen, um die Bedeutung diem: erläutern- dcnüouer vtclmehr bertchttgcndcn Königlichen Ordre näher ins Licht zu 1 en.
„Die Schluß-Afte des Wiener Kongresses bestimmt, daß ane antschen Bundesstaaten eme ihren Verhältnissen und ihrer gc- sc1)_rci)tltchcxt Entwickclun „entsprechende Vcrfaffun erhalten sollten. Diese Bestimmung des * tcnerKougrcffes vcrania te vielfache Erdr- terungLn uber das _Wcscn und die Formen der in dichut- schen staaten“cinznsührenden Vcrfaffungen. Wenn man einer- seits dcr Annciu war, daß der Wiener Kon t'cß cschrie- deux Conüttuxionen odcr Charten im Auge ge abt abe, daß tol711ch das Prmzw dcr VoikNRcvräscntation, wie in den confli- tut oneiien Staaten des wesiltchen Europa, den Deutschen Vcrfaisun- gen zum Grunde_ gelegt Werden müffe/ so meinte man anderer kits, daß, da der Wiener Kongreß gletchzettig den Grundsatz ausgespro- chen, daf, dic höchste Gewalt einzig und allein in den 1)§11dcn des StaatZ-Obcrhaupts liegen müsse, dieVer memgcn, der Deutschen Staaten nicht auf dem Prinzive dcr Volks- souvcrgmetät- der ergrntltchen Wurzel der Repräsentativ-Syfiemc in Frankrctcb- En__la_t_1d, Spanien und Portugal, egründrt werden dürf- ten. _De votmchcn 'Meinungs : Verschie enbciten über diesen Gcgcizuand nahmen etnen so ernßen Charakter an, daß die Yemch Monarchen fick) zur Berufung des in Karlsbad im xxabrc 1919 abgrhaltcnm Minister- Kon reffes veranlaßt sahen, wclchxr die Frage dahm entschied: da die Verfassung eines Dcutjcbcn Bandcsüaatez stets nur als Ausfluß der monarchi- schen Machtvxoiikommcnhett und nicht der Volks:Souverainetät anzu- sxhen W: mtr anderm Worten, das chräscntativ-Sysiem der weft- ltc1)_en Staaten Eurova*s wurde für unvereinbar mit der Deutschen Ansfasung dcr monarchischcn Gewalt erklärt. Durch den Beschltzß des Bundestages vom 28. Juni 1832, welchem ablein die 23er mß zur Auslegung und näheren Beurtbetlung der Bundes-Akte zu cht- wurde dcmnächsx cntschicdcn, daß den Deutschen Landsiändxn nur das Recht der Bewriiégung, nicht aber das Ne t der Verwetgexung der Steuern, „dcn Souvcraincn gegenüber, Zu ehe: eine Bestimmung, weiche übrigens unmittelbar aus dem Art kel 57„der Schluß-Akte des Wiener Kongresses fol t, wonach die Stände ntcht bcfu t snd,_ den Souverainxn unmittc bar oder mtttclbar bei der Erfyüung threr BundeSvfitäytcn cntgegenzutreten. ' .
„Hjcrnach leuchtet es ein, daß der 1113an Friedrich Wilhelm [V., durch Gewährun cincr Constitution nacb cm_ Muster der Franzö- sischen Charte, n cht mit einem chcrzugc polinscbe Grundsätze vcr- nichtcn kann, Welche durch die Kongresse von Wien und Karlsbad,
wie durch die Beschlüffe und Bestimmungen des Bundßstags smxc: tionirt jsnd. Vergcgenwärtige man sich nur die Lage es Preuss- schen Gouvernements,- denn nur ctne angemessene Be 11" 1111 der vorhandenen Ycrhäkrniffe und nnxsiände qcsiattex cin unpartett ches Urtheil über cms Maßregel. M1e_ das Französische Gouvcxncment durch die Charte, so und die Deutichen Monarchen durclxdte Bun- deszAkte gebunden. Mit Unxecht__erbitcht daher dersourrter fran: gats_in dcr Beldung de'.“ _itändtjchen Ausschüffe emen vorbereitenden Schrett zur chvährun, eincs_par1_amcntarischcn Sysiems nach dem Muster ch unsxx gn. s tft htcr mehr der Ort, daruber zu entschei- den, _ob nur Ru ncht a_uf das Bcdürfntß und die vorhandenen Zn- sictuttoncn Preußens, dre Annahme unseres Systxms vor dem in Deutschland besiehqnden Sysiem den Vorzug verdiene; wir halten uns vtelmehr lcdigltct) an die Thatsache.
„Dic Berumng_der siändiscbcn Ausschüse ist somit keinesweges als Uebergang zu cmem neuen conüétutionelien Svüemc, vielmehr nur gls ctxte Fortbildung der bestehenden Institutionen aufzufassen, wie ne Friedrich Walhelm 17. bei seiner Thronbesteigung verheißen hatte. Bis xcht hatte jede Provinz des Königreichs ihren Jrovin- zial-Landtag, ohne daß die Provinziql-Stände durch ein entral: Orggn yerbunden waren, wodurch ste das gesammte Interesse der Natron m den Bereich ihrer Beratbgngen zu ziehen vermöcbten; die Folge davon war, daß bei detx verschtedcnartigen Interessen der ein- zelnen rovtnzen, dcr; Ueberblick der sickndischen Beschlüsse die man- négfacb „en Widerspruche vor Augen üeüte.
„Dtcse überall hexvortretende Verschiedenheit der Meinungen und Fntcreffen bemmtc dte bcabfichtigten Verbeffcrun en und lähmte die besten Vorhaben desKGouvernements. Um diecm Uebelstande zu begegnen, war der König von Preußen darauf bedacht, einen aus den vcrschicdxnen Provinzialstiinden gebildeten Aus chuß ins Leben zu rufen. Dieser Ausschuß wtrd fich in der Hatzvt adt versammeln und es wird scene vorzüglichiic Aufgabe seyn, dtc Sonder-Jntcres- sen der Proyinzialsiände mit den Interessen des Gouvernements und den «zligememen Bcdürfniffen dcs k?csmnmten „Landes in Einklanq zx: brtngen. Aus dtescnx Geschtsvun e ist dieBtldung der Ausschüffe etne sehrwohlthättge Emden _und Ordnung fördernde Maßre cl . in welcher sul) dex ernste Wtuc, jede mdgltche Verbeserung der . "ckfas- sung herbeczu uhren, auf das cntschtcden|e ausspricht.
„Man )) egt in Frankreich zu glauben, die_ absoluten Monarchen folgten tn, threm Thun und Lusen ledi lich threm Belieben, ohne :ck „um dthußtmmung der öffentlichen ctnzmg ukümmern. Dies | em„großerFrrthum. Allerdings xhnnen dte ab oluten Monarchen, was ste onen,_ab_er Jiücklicherwcue wollen fie in der Regel nur, was gut und nuizlech ü „für ihr Land. Mit dem Augenblickc/ wo ein absoluter Mongrch dte von ihm ?e ebenen Gesche willkürlich verletzen wollte, Wurde er den ergentl ihg ffttlichcn Halt seiner Au» torität verlieren und jcpcr tiefen Anbänglichkcit verluüt' geben, mit welcher der Deutsche scmemFürsten zugetban ist, in we chen er mehr emen Vater zu verehren als einen errn zu erblicken gewohnt ist. Das Deutsche Volk ivciß es zu würd gen, das; seine ; ürsicn dic ih; nen zy Gebyte ßcbcnde Gewalt, ihrer Uneingeschrän tbeit un each: tet, nicbt meßbrauchen. Diese Gcffnnun ändct man bei 11 herer tEinff'th itl1l das innere Staatslebcn dcr eutschcn absoluten Staa- cn u era .
„Die abéolutenNegierrxngen sind dem Auge der öffentlichen Met- nung nicht o entzogen, wre man wohl vorauskuscscn 19 EM Vor allem snd se bestrebt, den zu erlaffenden Gesehen d e morale cheZUÜkm- mung der Nation zu schem. Zu diesem Zwecke werden die neuxn Gefes- Entwürfe durch dte Spezial-Kommisß'onen, denen thrc Bearbeitung ob; liegt, den vorzUszcise dabei betheili tcanx'perschafttn vorgelc 0 um der Anschtem Be enken und Vorschl gc derselben zu hören. o Wurde THB. in Oesterreich der Entwurf de_s neuen HnndciS=Gesevbuches alien
erlebten, Handels-Kammern, Universtäten u. s- w. zur Beguxach- tung vorgelegt, und seit dem Jahre 1836 ii? xnan bexschäfki k, diesen Gesc -Entwurf im Sinne der Vorschlägc dicser Körpers aften zu
MW„ ilLerninnig von Preußen hat überdies bei derBildung der siän;