1842 / 270 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Serbien.

Von der_ Serbischen GFUZF neuesten Nachrichten aus Belgra vo s mitgetheilten Berichte

. - ' b eit ber bestätige" '“ "“"“" umfang“ d" Familie Qbrenooich

' ' “nt «- un der unter fich entzweiten 01-31“. (:?-en EFön,:stsensigh und die Wahl eines neuen FFrsken in der Person des 40Zahr'e alten Sohnes des berühmten &zerny Geoxg,

ter dem * amiliennamen Alexander Petrovich um Fur- Z::ohxxwYZ-e und Inter unbeschreiblichem Jubel des Volkes in Belgrad installirt wurde, Der Senat hatte zuerst in eheimer Sitzung den Fürsten Michael des Thrones verlustig erk! re, und hierauf der of: genannte Wucsics als gerßchtx Dankbarkeit des Volks für die unsterblichen Verdienste des ungluckuchen Czerny Georg dcn tugendhaften Sohn desselben, welcher unter o_em Fürften Michael Adjutantenskelle bekleidete, fich aber a'ller politischxn Umtriebe mt- hielt und eines makellosen Rufes genießt, zum _Furstxn vorgeschla- gen. Dieser Antrag wurde derLandes:Deputation“mitgethetlt, und ein cinstimmiger Ruf der Anerkennung ertdtzce hierauf voy al_1m Seiten. “.)lm Schluffe der Eisung er'schcenen der Kaiser1iche Kommiisar Schekib Efendi und Kiamil Pascha und ertheileten ihre Einstimmung zu Allem, was geschehen. Der_ neue Farsi legte hicrauf den Eid der Treue zur Aufrechthaltung dcs Usted (Landes:Verfaffung und Privilegien der Sel'bler') ab und “htclt seincn feierlichen Einzu in Belgrad, wo der Pasxhat um Zetchen seiner vollkommenen Zustimmung 50 Kgnonenjchus e ahfeuern ließ. Sännntliche notorisch bekannte Anhangey der Familie Lebre- novich, deren Anzahl sehr gering ist, mußten m Belgrad Buxg- schaft leisten, daß sie sich in keine politischen Umtriebeemlaffen wur- den. Untcr diesen Bcdingnissen ist ihnen geeskattet,_in Belgrad zu bleiben. Im ganzen Land ist die Freude uber die p[ohliche Er- hebung dcs jeßigen Fürsten gleich groß, das Volk erkennt cine Nemesis und die Hand Gottes bei diesem Wechsilfall. Als der un- glückliche Czerny Georg im Juli 1817, von semenvFreundcn zu Hülfe gerufen, sich heimlich zu seinem vermeintlichen trencsii'n Waffengefährten Vuiha nahe bei Belgrad begab, Herrieth ihn dle: sei“ dem Fürsten Milosch. Lehecrer erwurkte sogleich v_om Pascha von Belgrad den Todesbefehl und schrieb aanßa lakonisch: „Dem Kopf wird eholt, wenn Du den des Czerny Georg nicht selbst bringst.“ &uiha überfiel hierauf seinen schlafenden Waffenge- fähi'ten mit einem Handbeil, hieb ihm den Kopf al? und brachte ihn nach Belgrad. So endete der große Heitz Serbiens, der dem Milosch den Weg gebahnt und vier Jahre fruhex die Macht'dcs Groß:Wefir0, die mit [10,000 Mann gegen 'die Oesterretchtsche Gränze anrücken wollte, aufgehalten hatte. Dte Serbier hehaup': ten, auf Napoleon's Einwirken habe die Pforte damals eine Dl: version in dem von Truppen ganz cntblößten Uii_ga_rn machen wo!- len. Die Nachricht von der Schlacht bei Leipzig“ so!] erst die Türken veranlaßt haben, sich zurückzuziehen. Die nhaiiglichkeit des Serbischen Volks an Czerny Georg war und blieb aber stets so groß und lebhaft, daß alljährlich an seinem Todestagc,selbst un: ter der Regierung des Fürsien Milosch, Tausende von Serbiern

18.Sept. (L.A.Z.) Die 161111 und 17. Septem-

"MZ eb! , im er en reckm a egen T:, b.:?!immernnoeh s stehenden Zeilen eines Ick bm- Wohnhäuser und 90 Scheunen, mit ihrem Inhalte t 1 ganz vernichtet, tymiJste Theil ift ve em ( finéen sich theils ohne Obdach, theils ohne Su jest und den kommenden Winter, Privat-Wohlthätigkelt in Anspruch genommen wird.“

ersehen wird: „Vlerunddrei theils beschädigt. D

kennen gegeben.

Lcrlin - potsdamcr Eisenbahn. [11 1101" N'ocbe 70111 20. bis im:]. tion 26. September 0. sinti 1111111 Uei'lin-l'olzäamer Kiaenbabn gefahren

1) :wizcku-n 8011111 unc] l'otzäom 8285 ['s-“zonon 2) - - - & it!. 641 -

Zusammen 8876 ["er-onen.

r bedeutend, wie man aus den oa :

boefastm Mittheilung für?-

Remism und Stavangm n

chert und daher der Verlust, besonders an

fcberten Früchten, höchst bedeutend. Zwanzi Familien be- bfigskmzmietel für

wofür also die dffentliéhe und

Münster, 24. Sept. St.Majestät der König haben durch eine an den Ober-Präfidenten von Vincke gerichtete Kabinetts- Ordre aus Brühl vom 121en d. M. Allerhöchskihre Zufriedenheit über die fortdauernde Theilnahme der Einwohner unserer Provinz an der Erhaltung und Fortbildung des Landwehr:Znßituts zu er:

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Mrtcorologische Beobachtungen.

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Die Franzbfischm Theater: orskellungen be 12mm wieder :nliZt

dem Anfange des nächsten Monats und werden b 0 Ende Juni k. Z.

fortdauem. Da die früheren Abonnements-Bedingu en wiederum

eintreten, so werden die resp. Abonnenten ersucht, 0 er die Beibe-

haltung der Plähe bis spätestens den 1. Oktober sich zu erklären,

widrigenfalls über dieselben anderweitig disponlrt werden us.

Meldungen um Abonnements werden im Bluet-Verkaufo-Bxxeau

Üomgsstadttsches Theater. Mittwoch, 28. Sept. Zum erstenmale wiederholt: Ruy

Drama in 5 Handlungen, nach dem Französischen dei

Hugo, von Dräxler:Manfred. Donnerstag, 29. Sept. Sonnabeny, 1 Okt. (Erste Jtalimische

8021“ PMP: Ein Platz in der Orchester-Loge: [ah

Qöniglithe s 01! lt. 111 ti : BluméauHierxk-lfjxeDerDÉoJl-chf

m Schau ll : Zilder: 1)spéeii?:l§ach?ni?1uß§0u:Y

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1815.

Blas. Victor

Einen Jux will er fich machen. Opern : Vorstellung.)

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Der Anfan halb 7 Uhr. De Kasse wird um halb 6 Uhr geöffnet.

, 1S0 Sgr., Sperrfip des dritten Ranges: (' gl"- Ztalienischer und Deutscher Sprache, sind im

der Ztalienischen OvermVorskellungm in um

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zu seinem Grabe wallfahrteten, um sein Andenken zu feiern.

Inland.

Köln, 24. Sept. Die Rheinischen und We phälischen Blät- ter publiziren nachstehende Aller-h'oohste Kabinets- rdre_:

„In dem Augenblick, in welchem Zeh Meine Reis? durch die westlichen Provinzen vollends, fühle Zeh das Bedürfmß, Meine Dankbarkeit über die liebevolle Aufnahme auszusprechex), welchc'die Königin und Zeh an allen Orten derselben, von den großtenxScad: ten bis zu dem kleinséen Dorfe hinab, gefunden haben,.und welche Mir eine erneuerte Bürgschaft ist von der Anhänglachkckt und Treue, mit Welcher ?)“ Rheinländer“ und Weßphalcn Wer und Meinem ause 11 ct an md. ' ' _

„NH? minJer? hat Mich die Ordnung und Punktltchkeit be: friedigt, welche Ich in aljen Theilen der Vexwaltung gefunden habe, und beauftrage Zeh Sie, in beiden Beztehungen den Be: hörden und sämmtlichen Bewohnern der Ihrer Verwaltung an: vertrauten Provinzen Meine besondere Zufriedenheit zu erkennen zu geben und sie der Fortdauer Meiner Huld und Gnade zu ver- sichern.

Saarbrücken, den 20. September 1842.

A (gez.) Friedrich Wilhelm. n

den Wirklichen Geheimen Rath und Ober-Präfidenten Freiherrn v o n Vincke, und an den Ober-Präsidenten vo n Schaper.“

Köln, 23. Sept. (K. Z.) richten aus Rheinbach zufolge, ist das betroffen, zwar nicht ganz so groß, als es

Neueren zuverlässigen Nach: Unglück, welches dieß Stadt sich nach der fruher ge-

Allgemeiner

Bekanntmachungem ““M"-*"-

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An die Leser.

Die vierteljährliche Pränumeration der Staats-Zeitung beträgt :! Rthlr. Preuß. Cour. Inland. - Bestellungen für Berlin werden in der Expedition selbst (Friedrichs-Straße Nr. 72) gemacht, und jeder innerhalb der Ringmauer der Stadt wohnende Pränumerant erhält das Blatt durch die Stadtpost, gebenen Datum, frei ins wärtige, des In- stellungen rechtzeitig bei _ _ wer dies versäumt, kann nicht mit Gewißhett dre Num- mern erwarten, die vor der

dung erschienen smd. . Für einzelne Nummern des Blattes :| der Preis

schon den Abend vor dem ange- Haus gesandt. -- Aus- oder Auslandes, bewirken ihre Be- dcn resp. Post-Aemtern;

hier eingegangenen Anmel-

«»...-,“"- Verantwortlicher Nedactcur l)--. I. W. Zinkcisen. Gedruckt in der Dcckerschen Gebeimcn Ober-Hofbuchdruckerei.

nm älteren Personen, welche o „gern üch mit dem, was ihnen so nahe liegt, besch fn en, das Lesen zu erleichtern, wählten wir etwas gr ßeren, aber doch

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eher, der hunderte

wie

die Preußischen Staaten.

wird mit der Schilderung dxr interessanten Erlebnisse cines lanchnhrx we en rclcgibstr Kontraste getrenn- ten und durch dtc An „achten des gcisircichen Verfassers für immer „wiedervcremigten Ehepaares beantwortet. Alle bisbmgen Kriiiken bezeichnen das Werk als etwas,?!us czcichnctes, und wir bemerken deshalb nur- daß dtese ufia c einen reichen Zuwachs erhielt durch er so„wichtigen Frage über das Wie-

Zucbbanälungen zu erhalten, in Berlin bei l?- 5- 01111101 (Ztecbbabn 3);

11. 11. dl oel, Log.. _ CrunäxüZa (](kr 1'111'811010Z10 ocker ' Juleitung :um d'euäium in äiozar onzan- acbast, 1111130810111 in fünf "orleounsek'" Mit 10 Zeoinclrucknloln- zr.8. geb. 1111".

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lZnleab Knuuals. 1843-

So eben ing bei Alexander Duncker, Kö- nigl. Hofbucsbändlcr, Franz. Str. 21, ein:

“l'ho krionäzbiya ()[l'ering- 12. 4 “kbit".

'1'be korzot-Ue-Uot. 12. [.onclon. 471111-

kiober'a Drasinz-Üoom-chap-Zook- bonäon. 7 “[*]-[r.

k'izber'o )u7enile Zcr-y-Zook. l'on. 8- l-onäon. 2 “[*]-lr. 20 531“.

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Allgemeine

Preußische Staats-Zeitung.

Berlin, Donnerstag den 290" September

en. Der Hof. - cin-Auofubr. - Verrutsch- en aus Paris. (Zu er aus Cnxms Fei cn.)

Gréßbritau ud Irland. London. Misscyn nach rafilicn. Nichtancrkeunung der von Texas gegen Mcxtko erklärten Blo.- -- Klagen über die den Verctnkgten Stnatcn gemachten Zuge-

! e und Entgegnung darauf. - Elektro: magnetische Loro;

. be. Belgien. Brü “el. _ . Deuts e BuudÜstaateu. Freiburg. Rene Ihrer Majeüäten

des K nigs und der Königin von Preußen. - Stuttgart. Be, richtigung. - Versammlung der Land: und Forüwirtbe. - Han- nover. Finanz-Minißer von Schulte.

OFZTrreiY Wien. Die Staats-Eisenbabncn.

- eu. om. pauken. Schreiben aus Paris. (Die Weber und das Bamix Mamk-LIZMUN in Catalonicn; die Händel der Amerikaner mtt

atv o.

Pho al. Inhalt des Traktnts mit England gegen den Sklaven

an e.

Aeg teu. Alexandrien.

Ver a te Staaten von Nord-Amerika. Hanch-Zusiändc. -- Schrei en aus Paris. (Protek! des Präsidenten gegen das Ver abren dcs Konqresses ; Mutbmaßung abermaligcr Vetos; Wi ung der Seldenzdüc des neuen Tarifs; Bacourt's crfolqreiche Bemühungen u Gunttcn der Kran bsis en Weine und Scidcn- waaren; wahr cheinlichc Folgen ci ark s; Zustand des Franzbsé». schen Weinhandels nacb merika und im Allgemeinen.)

La Plata-Staaten. F,!otten-Opcration. - Hande! mitPnraguay.

Inland. „Berlin. Muse Sr. Maieüät des Königs. - Schreiben aus Saarbrücken. Anwesenheit IhrerkdniglächeixMajefiäten. _ J&Ydeburg. Ankunft des Prinzen Karl. - Königsberg. Mn-

Amdcm-ic drr Wissens aftcn u Berlin. Alexander von . um- boldt: Versuch, 1) c mit! ere Höhe der Kontinente zu bestiJunen.

Ilmtluhe nachrichtcn. Kronik des Tages. Se. Majestät der König haben Aller nöd] [! gei'uht:

Dem Geheimen Staats: und KaTinetZ:Minister Freiherrn von Bülow die Annahme des demselben von St“. Majestät dem Könige der Niederlande verliehenen Gt'oßkreuzks des Nieder: ländischen dem:Ordcns zu gestatten; und

. 'Dem katholischen Pfarrer Moriß zu Krzizanowiß, Kreises Ratibor, den Rothen Adler-Oi'den vierter Klasse" so wie dem

Köster und Schullehrer Daniel [er u S ld, d s? [: gemeine Ehrenzeichen zu Verleihen, h 3 ck) Uf? a [[

Se. Königl. Hoheit der" rin “Ka ! ' a s d' I ' Sachsen hier wieder eingetroffY. 1 r [| u W Trovmz

ck Der bisher'ige Privat:Docent an der Universität zu Kiel, ])1'. .. Fro Jahn, 10 zum außerordentlichen Professor in der philoso: phischen Fakultät der Univerfitäe zu Greifswald ernannt worden.

Abgereisk: Sc.Dur [ e . , zu Reuß:Schleiz, (haucht der Furs Hrinrtch [HU]],

nach Dresden.

Zcitungs-nachrichtcn. Ausland.

Frankyich. Die Ruckkehr der Königlichen Familie

Yairftis, 231.) Sept. von 11 jetzt estimmt auf den 26sten d. M. fe e e wernionmt mit Bedauern, daß die Gesundheit deFJHsu-bßganZIn Orleßmo fyrtwährend zu Besorgnissen Anlaß giebt. Die erzte ha den ihr die größte Ruhe empfohlen. Der Erzherzog Ferdinand von Oesterreich wird am 1. Okt ber.ii-1Pai'1s erwartet,_wo er etwa 11 Tage zu verweilen gedenkt Yxßeijtdrljnazchvoth-Unvtlle soir?) sich alsdann mit S1". Kaiserlichen ur e 1 en, 11 PoulZZ feschh zulbÉwichen.g m ihn am Bord der „Belle as enera : onseil des Gironde:De artemen ' einx ganz spezielle Weise mit den ZntereZ'en der ZCJFÜÜY T*?! Lch§fcégt.d Aus dem in dieser Hinfiche abgestatteten Berichte geht ? orl', Frankreich „im Durchschnitt jährlich 40 Millionen Hecto itre0 Wein yroduzirt. Trohdem, daß im Jahre 1841 et- was meht konsumcirt yn_d exportirt worden ist, als im Jahre1840- so sind doch noch 2 bis 3 Aerndten in dem Augenblicke vorräthig:

wo man mit einer neu „1799 ha“, „„ Handelt" Aerndte beschäftigt isi. Vor dem Jahre

dehnung. Die Bücher der ältesten

Vater auf den Sohn überéegangen äuser, die treuljch von dem

' md, 0 wie die : ' stellen fest, daß in den a ren vor 1787 LieAusquanYkngFLY Tonnen Wein, 10,000 ,a Branntwi-in und 5000 Faß E tg,“ e- skßegen war. Sie stellen ebenfalls fest, daß 12 bis 1400 HMF.- die aus dem Norden gekommen waren, Wein einnahmen und da:, [91797231 ihre Produkte leichter bei uns absehen konnten. Es ent- an dadurch ein höchst lebhafter Verkehr, denn wir verladen

damals: Nach reußen ............... 15,000 Tonnen. ngland und Irland.. 18,000 Danzig . . . ............. 6,000 den Hansestädten ...... 40,000 onand ........ 15,000 webcam,... ...... 7,000 Dänemark 11. Norwegen 5,000 Rußland............... 2,000

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' ensirahlen hinreicht,

mit Bordeauxwein eine ungeheuere Aus: Ü

. Damals hatten wir freilich unsere Gt'änzcn dcn Produkten [ener Völker noch nicht verschlossen; wit" empfing?" gegen mäßige Zhlle ihre Wolle, iht" Leinen, ihren Hanf, ihr Eisen, ihr Holz, ihr" Vieh u. s. m., die weniger koskspielig und von besserer Qualität waren, als die gleichen einheimisibm Produkte, die uns durch die Zollgesetze gewaltsam aufgedrungtn werden. Troß deo gi'ößei'cn Umfanges der Geschäfte, troß der neuen Bevölkerungen in Ame: kika, troh dn" Vortheil: ciner wohlf-fkeren, sichereren und weniger

_ kostspieligen Schifffahrt und der aUxmeinen Zunahme dcr“ Bevöl:

kerung, nimmt hoch gegenwärtig die Bewegung unscrcs Handels ai1f dec beunruhtgendste Weise ab. Die offizieljen Ausfuhi'listen fur 1830 zeigen, daß wir in jenem Jahre nur exportii't haben: Nach England ............... 1,330 Tonnen, : Rußland ........ . ...... 2,40!) : Schwedcn 11. Norwegen 100 Preußen ............... 2,001 Dänemark ............ 612 : den Hansesiädten ...... R,!KL : : Holland ........... .... 7,02 =

Unsere Ausfuhr ist also seit etwa 50 Jahren von über 100,00" Toign'n auf katim 25,000 Tonnen gesunken. Dic Ur: sache dieser Verminderung is? das beschäßende System. Wenn msan dic Veränderungen in der Ausfuhr", ihr jährliches Abnehmen seit 1822, Wo das beschützende System seine größtc Entwicki'mnq erlangte, aufnierkszm vcrfolY, so muß es auffallen, wie sehr im? Veränderung?" mit dem yskeme selbst in Verbindung siehe". Die Kommisfion des GcnerakConsäls hat daher darauf angetka: gen: eine einsichtige und (111111311191 Reform in den Zoll:“Tai'ifcn zu verlangen, wi-lche Reform am besten durch Handcls:Verti*ägc niit den bedeutendsten Europäischen Staaten zu bewerksteljigen seyn würde. Außerdem trägt die Kommission auf eine besscrchrthci: Ibn der indirekten Steuern und auf die Befreiung von den Octroi:

en an.

Herx ViUemain hat fich an den Ufern der Loire eine Be:

fixzunkq1 sur 500,000 Fr. gekauft. „_,n der Gazette des Tribnnaux liest man: „Der bc: küchk! te Deuh, der bekanntlich im November 1932 die Herzogin vyn eri'y verrieth und 1 re Verhaftung veranlaßte, scheint in emen solchen Zustand des [ends und der moi'alischcn Ermedt'i: gung versunken zu seyn, daß er kürzlich beinahe wegen Bettelei und Vagabunyn'ms verhaftet worden wäre. "Nachdem er die Summe von 001,000Fr., die ihm als Lohn für seine Vcrrätherei ausge : wurde, durchgebraeht hat, scheint er sich mit einer Art von . „dem Trunke crgchen zu haben, und der übermäßig- Geimß 911171911" Gettzänke sol! seine Grsundhcit zcrrüktct, seinen Geist 3111701? und seinem Körper ein anhaltendes nervöses Zittern zugezogen habcn. Deuß, der den judischen Glauben abge- schworen hatte, um sich untcr den Auspizien der Herzogin von chry taufen zu lassen, hatte sich im Laufe des Jahres [MZ _wn'der beki'ht'en [affen und war in die Israelitische Gemeinschaft ;,urückgctreten. Bis zum Tode seincs Vaters cihielt er vim diesem einige Untei'siülzrmgen, mittelst deren kl“ seine jäm: nierliche Existenz fi'istetc. Seitdem nahm ('1' zur Wohlthätigkeit seiner Glaubensgenossen Zuflucht; als ihm auch diese [exzte Quelle verfiegte und er slch ganz ohne Existenziniitcl befand, blieb ihm nichts anderes übrig, als sich den Eintritt in eine der Pariser Wohlthätigkeits-Ansialten zu erbetteln. Es licgtficherlicl) eine große Lehre in dem Schicksale eines Menschen, von dem die Herzogin von Berry am Tage nach ihrerVerhaftung sagte: „Ich bin von einem Pkanne verrathen und verkauft worden, den ich mit Wohl: thaten überhäuft hatte, der mir mehr als sein Leben dankt und zu dem ich volles Vertrauen hates. Es ist ein Elender! Aber we: nigstens ist es kein Franzose, und das freut mich!“

Börse vom 23. September. Die Course der Renten zeigten fich heute ermas fester. Es hieß, daß ein bedeutender Kapitalist seit einigen “Tagen Französtsche Renten verkauft hätte, um sich Geld für die Holländische Anleihe, dic 111903011 wi'rden sol], zu verschaffen. Diese Operation sey cht bccndigk, und die Stockung in den Geschäften wfirde aufhören.

Paris, 23. Sept. Der langjährige Kampf des Rohr“:

* "l"!“ .und des Rübenzuckers scheint diirch die plößiiche DUZWischkllkUtlfk

eines dritten Mitbewerbers noch Verwiékelrei' und schwieriger wer: den zu sollen. Möglich aber auch, daß dci“ neue 7101511101009 seine "eiden Gegner zugleich aus dechlde schlägt und auf dicse Weise 'hrem Streite ein unerwartetes Ende macht. Es handelt sich * äm"ch um die in Algerien géniachtc Entdeckung, daß die Frucht

** Jes dort sehr verbreiteten Cactus:Fciget1t7l'aticks exiieso 91'0ße Muffe

Zuckersiosf enthält, daß schon die bloße Wii'kung der Son- _ um ck" zu destiliiren ,und zu krystalli- iren. Wkan verdankt diese, wenn sie sich bewahrt, unermeßlich ichtige Entdeckung dem Zufaljc'. Zu den Son1mer:9.)konaten, o die Cactus : Feigen reifen, wcrden dieselben in großen uantitäten von den Soldaten der Besaßungcn der ver: .jedenxn von den Franzosen [!?!-BUCK Städte im Inneren des ndes gegessen. Die Verzchr'img dieschrucht wgi' diesen Som: er besonders groß in 9110110110, so daß man fm“ nöthig sand,

' ie weggeworfenen Schalen derselben, welche die Straßen bedeckten,

aus Reinlichkeits: und Gesundheits:Rückfichten anf eincn beski1111ntek1 Play außerhalb derStadt zu schaffen. Die hier “"IkhänftT" F“: genschalen überzogen sich, untcr dem Einfluss einer außerordcnt: lichen Hike, binnen wenigen Tagen mit einer, dem Ansehen nach, salpeterartigen Krußo, welche dem Kommandanten von Maokara, General Lamorici'e-re, auffiel. Der General ließ einen Theil die- ser krystallfdrmigen Muffe einsammeln, und es fand 1701) bei der Untersuchunß derselben, daß sie aus dem reinsten und vortrefflich: sten Zucker eskand. Nach dem Verdunsten der Wassertheile und dem Zusammensohrumpfen der Feigensohalen hatte der darin ent: haltene, Zuckerskoff den Weg nach außen gefunden und sich unter dem dorrenden Emflussc dex Sonnenhi ?, der in dieser Jahreszeit betyahe ar nicht durch nachtlichen T au neutralisirt wird, zu weißen rysiallen Zeformt. Aus diesem bei den bloßen Schalen vorkommenden Ph noinene kann man auf den Zucker:Reichthum der Frucht selbst (chlteßen. Der Bericht des Algierer Natur:

1842.

kundigen, dem ich diese An abcn e

die gizoße “))??izgc' Und der lÜZdl'ige PXZIFYUJJ ZiZYZZL-Ye?,end?tßi Ylgcricn xs mo_thch mache?, dastund des aus ihnen Zedonnenen k.uckei'ö fm". 4 E, 0116 111 liefern. Der Anbau der Cäctus-FLei en kann aber ins Uiiei'mcßliche vci*111cl)i't wi-rden, denn diese “Öflagn e gedeiht selbst auf dem undankbarsien Boden, und es bedarf zzu !hl'1'l' Foi'kpsanzung nichts als eines Stückchi'ns von einem ihrer Blätter. Dei“ Genei'al:(§5ouvcrncur vcn Algier hat auf die ihm gi'niachte Pkitchcilung von dieser Entdeckung, die xuqleich durch dix Vothsung einer“ gcwijscn Quantität des Fciqenxu'ckers unter: stußt wcrderxkonnte, sogleich Maßrcgeln getroffén, um jene Tosi. bat“? F1'11cl)t _in 7119111111, so weit als möglich, zu vex'inehi'cn. Ei“ betabsichtigtxubei'dics, rie einflußreichsten Anfiedlci“ iii ?lft'ik'a dini: 1111chÜ m cmcm Gastmahl? bei sich zu versammeln, bei welchcm dci“ skigcnzuckei', den er selbst von seiner“ 10,3th Rcise' atis Oran 111113000901 hat, 0211" der Tafel erscheinen soll, um damit seinen (35071811 emen haiidgi'i'iflichcn Beweis von der Wirklichkcit der Ent;

0011110] dcs (““im-mis Lanxoi'icii*i'e zu geben, und se zur cifriqkn «)liiskxautimg und Vcrvollkommnung derselben anzuspoi'ncn. '

Großbritanien und Irland.

Lyndon, Y.;. Expr. (B. H.) Herr Ellis ist, nach Anzeige 011" hrung?" Hof:.Kcitung, mit einer außct'ordentlichcnVkisslon an deii'Biysiliaiiischn Hof beauftragt worden.

D!?“ ck,) o'f:Zci10 113 vom heutigen Tage enthält auch die 0111111110 31710141, da[“. die Britische Regierung die von dem Prä- stdciircn 1901121100 01101111 20. "März 0. I. proklamirte Blokade di'l'J.)k('jZ|k“ÜU!!chi'-'1.]„U'Lfi'n als 111111 11110 nichtig bcti'achre, indem ich(k) *010 Berichts" des Biirischm Gesandtcn in Mexiko bis zum “"." 70111 tv'c'di'i'_*;wi' Tmiipiko noch vor Vci'airuz ein Texianischi's Schiff 3111“ 9111610011109 dex" Blokade erschienen sei).

_ Tii- Oppositimis:Bläeier fahren in ihren Angriffen auf den let-déliL*)x'l'a'inigkx'il Staaten abgeschloffenenTMktat fort, an ihrer Spitze die Morning Chi'onicle, welche einzig und allein 091“ F111'cht di'kTVL'iksVOl' einchric-gc dieKonzesfionen zuschreibt, die sie den Vereinigten Staaten gemacht hätten, und ihnen vor: ruckt, daß der auf solche Weise, mit Gefährdung derKNational: Ehm; ei'kante Friede, kcine wahrhafte Vortheilc bringcn könne.

„Sihxgmr“, sagt dicses Blatt untcr Anderem, „welche Wirkung ix_ic „Konzcmioncn-Lord Aihvurton's in Frankreich geäußert haben/ wie ne" tn dcn vcrscliicdciicn * ariscr Blättern sicb xcigt. Dic crsieFruclit Eiircy Schwäche gcgcn :lmcrika ist, das; Jhr Fraiikrcicl) dicsclvc dc iiikttvxgciidc Newcrcn; machen müßt. Ihr habt Frankreicb eincn vlaiisivcln (55111110 gcchcii, dcm kat-itc wech dcs Durckxsncsmn s. Rccbtc-z, 111-111er dic bcidcn Ländrr bciiiahc in eincn Kricq vcrivi clk hättc, dic Ratisic-ition xn verweigern.“ "

Auch der Globe 11111“ 0110 kjikschskdcml auf, indem er den auf die' (331'änz:chulit'1mgbexäglichen Theil di'ö Ti'ak'mrs in allen seinen Theilen verwii'st,1v«'il den Vereinigten Staaten durch denselben Vor: rhejle ohiie„al1*«'s Aequivalent bewiUigc worden seycn, weil die Glänz- 141110 und die' Cii'qßq, durch welche, dem Trakraw gemäß, Kanada mit * xemBi'aunsahwmg 111 Verbindizng gescßt wird, die aUerunvortheilhaf: rose, an) 1cichcesren zu behinderndc und we“ ste für" den Fall von Fciiidsslltgk'eitcn zwischen England und den Vereinigten Staaten den gt'oßrcn Unbequemlichkeitcn ausgeselzt sey, tveil, abgesehen von anderen Einzelnhciteii, Amerika durch den Traktat mehr Land er; halt.", 911: es, selbst seine ausgedehnteskcn Wünsche erzielt hätten, u_nd M0 ondltcl) iioch der sogenannte Fonds des f?reitigcn Territo- 01111110 den Vei'ciiiigxsnStaaten ausgekchrc werden solle, gleich als 1000 WWW) die Ungerechtigkeit des bisherigen Landbefißes, aus welchem England jenen Fonds gezogen, noch ausdrücklich (zuerkannt werden. Das; die genauere Prüfung des Traktats ubi'igcns auc!) selbs? dcn T01*13:Blättei*n die Ueberzeugunq auf- dringt, cs ski) bei den an die Vereinigten Staaten gctüachten Konzessionen mit aUzugroßer *;iberalität zu Werke gegangen, geht aus den Acußcrungen, insbesondere des Vkorning Hei'ald und der Times, welche beide bei Beurtheilung des Traktors dcn t'eikn politischen Gefichtspunkt ausschließlich geltend macher), zur Genug? hervor. Der Herald spricht sich ohne Um: schweife bei Veranlassung dcr von Lord Ashburton in BostM ge: haltenen Rede in fo!genden kräftigen Worten aus: „Es muß fük das Gcwium dsr '.)(mci'ikaner ein sehr wohlthuender Balsam ge: wesen seyn, aus Lord Ashburton's 9)kunde die wiederholte Verstehe: 111091311 vcrnehmon, daß die Englische Nation nicht ein blödfinni: g'?!" Tropf ssi), dex fick) habe hinters Licht führen lassen, sondern ein zurschnqnxzofähigcs Wesen, das mit voUem Bewußtscyn gehan: dxlt und 1111-t21bficht aufgeopfcrt habe, was nur der bitterske Hohn einem Verrat'her auszuliefern oder" einem Blddfinni en freiwiiLd, qufzugebcn hatte vorschlaZZn können.“ In gleichem inne spricht jetzt..“auch die' Tinics. Cie giebt zu, daß der Traktat Englatid weniger'gewahre, als-wozu es berechtigt gewesen; sie ist überdies der" Meinung, daß die g'emaohten Konzessionen flir England um so utzangenehmey seyn mußten, weil die Vei'eiiiigten Staaten den Streit mit wemg Offenheit und Hochherzigkeit geführt hätten; dyssenungeachtct abi)" glaubt sie dem Traktatc im Ganzen das Wort rcd0n zu mussen, weil er den Streit zu Ende gebracht. Sie i'esunnrt ihre 71110th in Folgendem:

„Emchblcunige chulirung war nothwendiq. Sie war noth- wendigcr fur uns" als fur die Amcrékancr _ urid Letztere wußten, daß dns. dex Fall. sei). Durch Krieg also odcr durch Aufopferungcn mußte dre Regiiltrung erkauft werden. Das crskc Mittcl war weder diirch die quttik geboten, noch durch die Ehre gerechtfertigt. Nach- gtcvtgkcit blteb daher allein noch übrig. Daß es Nachgiebigkeit ist, was_der Traktat _bictct, das wiffcn wir sehr wohl. Ob ir end ein Thctl derKonzeistoncn hätte vcrmicdcn werdcn können, läßt :ck ohne gcnnux Kenntnis: der Amerikanischen Politik schwer bestimmen. Aher daß die Konzcsiioncn geringer von Werth sind, als die hoffentlich daucrnde Ruhe, das ziehen wir auf keine Weise in Zweifel.“

Das einzige Blatt, welches den Traktatunbedingt verthéldlgk- schcint der Standard zu seyn, der die Sache aus dem Geschw- punkte eines durch güeiichcn Vergleich bccndigren Prozxss's b“,- trachtet wissen will und al1e Analogiecn verwirft, Wk7che„d'ezM;§ ni ng Chronicle aus der neuesten Gkschkchkk der „FFW FHM- und Russischen Diplomatie geschöpft hab d“ “5 “ck “' “" nock

- ' ' - eder um eine BeleidigunZ . JW!schen England und Limetika “w ; hab.- Se! sk dex um eine absichtliohe Uebcrvorrhe-iung gehandek '