[ten, in einem Zustande von Vernachlässgung zu e_r: en::ähhat gewesen find, um im Lande selbst neben einem mu: telmäßigm Stande von Weltprieskern ihrem Insitute höheren Glanz zu verleihen. Die Angabe ist einer Bt_scvwerdeschrift ent- nommen, welche die Vorsteher des Seminars ihren Oberen ei_n e-
Nicht ohne Bedeutung für die Ansichten über Klo er
1 t aben. _ _ 321?er deren Zukunft in der Schwetz ist das Anerbteten der
, ur aui en Klöstcr, die sich um Wiedereröffnung ihres Nov!- Zahw gbewßében, sich dem Staate nützlich zu machen,_ nicht nur durch die bisherigen Geld:“kdeiträgx, sondern durch Snftung und Leitung von Gymnasien und wnbltchen Arbeitsschulen, worm so- gar“ den Protestanten einige Mähr vorbehalten wären. Das An- cx'bieten wird im Thurgau wohl so genau untersucht werden, daß sein Werth klar genug an den Tag kommen wird. _ _
'.)luf protestantischem Boden fällt vor Allem eme lebhas1_e Verhandlung über die Trennung der Kirche vom Staat auf, _dte m den Welschem Kantonen Genf und Waadt von begabten Lite: ratoren und, wie es scheint, unter großer Theilnahme des _Puhla: k'ums geführt wird. In Genf kann eine Schuhschrift fur jene Trennung, von protestantischer Seite ausgegangen, nur em höchst feindseligerAngriff auf die alteCalvinischeStaatskirche seyn, da der anze Genfer Staat seit der Reformation großeneheils_auf seinem "xrotestantismuo beruht und eine Ausscheidung der Krebs aus dem Staate die politische Folge hätte, daß die Katholiken emen ihrer Zahl angemessenen Einfluß auf den Staat bekämen. _Auch bezeichnet die Genfer Schußscht'ifr füt“ Trennung der_Ktrche _1hren Standpunkt dadurch, daß ste zur freien protestantischen Kirche Jeden t'echnen will, der die Freiheit der Forschung anerkennt. Ganz anders m der Waadt. Hier ist für jenen Grundsaß der fromme Professor Binke aufgetreten, in literarischer Hinficht als «mer der" besten Französischen Prosaisten der Gegenwart bekannt. Ein Hauptpunkt des langjährigen Streites zwischen dem Staate Und den *).)kechodistcn in der Waadt war die Glaubensfreiheit, für welche anfangs die Mcthodisten kämpften, so !ange se die blos geduldeten waren, später hingegen, als fie mächtig geworden wake", der Staat einstehen mußte. Eine neue Kirchcn:Organi: jation schloß vor ein paar Jahren den Kampf. Zudem fie cine Landes : Kirche aufsteljte, in welcher die wichtigsen vor: handenen kirchlichen Parteien neben einander Plaß finden konnten, fchüytc sie die Glaubensfreiheit gegen ausschließ- liche Ansprüche. Beinahe al1e methodistischen Geißlichen scheinen fich seither der neuen Verfassung gefügt zu haben. Doch von der Ueberzeugung aus, daß der innere Glaube des Ein einen auch sei: um äußeren kirchlichen Verband bcskimmen soUe, kJmpfeVinet in einem glänzend geschriebenen Buche gegen eine Landeskirche über: hax__1_pt, und verlangt die Freigebung der Kirche an die Bekennt: nn e.
Einen Gegensatz zu Waadt sowohl als Genf bildet derma- len Zürich insofern, als hier kein Boden wäre, um die Trennung von Kirche und Staat ernstlich zu betreiben, denn vor drei Jah: ren hat die Kirche so gewaltig fich im Staate geltend gemacht, daß, w_enn fir auch ihre damaligen Ansprüche seither hat aufge- ben nmffcn, und in manchen Theilen des Volkes sogar eine Tendenz zur Reaction schon tiefe Wurzel gefaßt haben mag, in dcr jcßigen Stimmung des Kantons zur Yacification noch der Erfahrungvsaiz in Ehrxn besicht, es sollen taat und Kirche sich vertragen; dagegen smd in Zürich durch eben jene Ereignisse die Fragen derGlaubens: und Lehrfreiheit angeregt worden. An die: ser doppelten Freiheit zu halten, dafür hätte die Züricherische GeistlichkeitGrund genug, da keine einzelne Richtung in ihr selbst entschieden über die andere vorherrscht. Eine große Zahl von Nationalisten, mcisk Schäler desZüricherischen Theologen Schultheß, befindet skch unter den älteren Pfarreien neben manchen Supra- nacuraliftcn; die Mehrzahl der jüngeren hat unter Schleiermacher,
Bildun halten
2111
2216
ben unter Nitsch ftudlrt. Alt aber in dieser Gemischten dur die meh "übrige Oppofition des jungen Lehrerstandes der Eifer für ihren tand immer lebhafter wurde, und sie am Ende des vori en Decmniumj, theils dued eigene Leidenschaft, theils gendth gt dureh die ihrer Gemeinden, an die Spike einer revolutionatren Volksbewegung treten mußte, da war es natürlich, daß Stimmen ge en Glaubms: und Lehrstelhelt mehr Anklang unter den Züricheki chm GEMÜ"! fanden, als in rudi er Zeit, wo Jeder an sich selbst gedacht hätte. Die seitherige Ver nderung der öffentlichen Zustände, die Umstimmung mancher Gemeinden, scheinen nnn aber diese Geistlichkeit allmäliä wieder in ihre natürliche Lage zurück zu bringen. Interessant i n, _dlese Stimmungen an einer Arbeit zu beobachten, womit seit vtelen Jahren die Synode der Zäricherischm Geistlichkeit sich beschäfti t, nämlich einer neuen Bearbeitun der Liturgie, des Gesangbu s und der übrigen kirchlichen Wer e, Geistliche von freieren An- fichten find es, die fich deffen am "1er angenommen. Aber gerade unter ihrer Klasse haben inige die Arbeit über jene bewegte Zeit hin uhalten gesucht, damn su nicht ein Produkt derselben werde. ie führen für diese Verschiebung noch den allgemeineren Grund an, daß eine Zeit, in der innerhalb einer egebenen Landeskirche fich ein all emeines, kräfti es, kirchliches &ewußtseyn noch nicht ausgebildet abe, keine kir lichen Werke hinterlassen sollte, sondern, daß fich da nichts Besseres thun lasse, als der .orschung, die aUein zu einem folchen Bewußtseyn werde führen k nnen, die volle Freiheit zu bewahren; in dem neuen Züri- cberischen Katechismus z. B., der einzigen "ener Arbeiten, die bis jeyt zu Stande gekommen, habe man durcÉ) vorsichtige Redaction auf alle vorhandenen Meinun en Rücksicht zu nehmen gesucht, aber darum auch das Abbild emer bloßen Uebergangszeie erhalten.
Meteofollogische “Beobachtimsm.
manche noch jüngere
1842. Norge" U-ebnilt-xx thml- Rub oium-an 4. Ktn“. 6 Abt. 2 Uhr. [0 [Tbl. neub-cbn-x. xnn-j-uek . . . . 336,50," l'u. €336,52mku. 337,05," l'u. Quellkkk-e 7/3. ".
!.ul'lkrökme . . . + 0,6" [*.*-** 3,8. “.'-+ 0,2" n. ["luuu*Zt-e 4/5" J.
“"...-|....“ - 1,7" n. + 1,6" n. - 4,2" n. noa-o-u-m 7,o'„n. Unaaonäuix-mx 82 y("t. YZ yl't. 86 [("e. .!uäöuluuzÜWAUU. Wen" ...... trübe. UU». beitet. Motlencha,03| Kb. "';-..! ....... »“. »". m). *Wömexecku] +3,s' "'olkenxux . . . _ U0- -- -- 4,6. “. 'kaxosmitie]: 336,68",1'-r... + 1,5“ |K... _ ],4" k... 78 701. 01“).
Uarbiner Uörze. [)en 5. Knyombor 1842.
! | ! „'on-iz. ]x ])t. book. ““c“-e“. ; |_r. (nur. mm. ] (:.-|ck. amt. ] mm. 31. kkuki-Zch) 3; WIH, ]03-7-„2, [m. ['n- unnd. 5 - [WK ['1. [Lux]. 0111.30. 4 "UZ [02 ([a, elo. krönt. [)]-1. 4 103 1“? ['t-'in, Zed. ck" [gü.byj.kne-b. "- "- 12] KeebamU-ug. *- A'; 90 110. !]0. ['kiok. 03]. 4 "- [02 [(uk- o.Ueum'o'tl. [ kk], *ab. ßZ-e-b. _ ""'; 103 xekuläutxcbr. *! [02 [0] '; Lv, 110. ['n-u. ()|-[. 4 103 "- ne.! 81-11-0143“) 3; 102,14, - «..-m.. ßin-b. 6 63 62 Uni. (10. i] “]"k. "- 48 -- 40. [la. ['t-107.011]. 4 '- 934; "“e-ly. ['s-m"". 3; [0245 _- kkein. Ki-o-b. 5 UV; WX (Zwazl. ['n-. ![o- 4 [06 -- in. 110. kein!. 011]. 4 97x 97x aa. «1... 33, 102"; _- oe-i.-k'-.-u. m.. 5 101 - . r. .n... ' ' _- 02 . . "",-"', . (::-T'..p a:. 3; 1034; 1033,- ;"Z“"“*,"' '" * “34 " , . ] eu s-olävüa- liuk- .. boannäo _ , 104? - ... ö . “kb. _ 10; % Jebletucbe «10. )J 102,“ *- [)|-co.“). _ 3 ' 4
') [)e- kö'ukoj !ekzület uk cle- "- 2. Jun! 1843 Mixe. ('n-ko- X"“!
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['r-. ()'-t. “eoü-ol-Oourz. nb.-u1.-. ' .“ Sou. Wo ooo .- ooo ' o- M "- ** lm _ “. . oo -o - oo .. o M ". 2 .“- lU [M Was o 1- oooooooooooooooo oa M "“a “" 1 1 “' "'-oo-so-o-doc -------- M “o , ".d _ [ “"“-ooo... ......... o ooooooooo 11-8]. 3".- _ o M kul- .............. ....... 300 kr. 2 m. -- 79" "kik-WÜ- oo . """"" .es-- ja)"- J-Q- _ jQÉ * ......o' ............ ..,-. [W ". 2 "" _ ka mu... ................... 100 tu.. 214. NX 9931/- :..-,a; ;. Oouuti- 14 'm. r...... 100 “ru:. 8 *!*-z- 100 M k-uu-n .. 1. „l...... ......... 150 n. 2 ne. - 102 k.“"b"k"oo-oootocooooco ........ 1.“- 3 ".O.- l [F [ lk zuzvirtizo Börsen.
*motetäam, ]. Ivy.
11mm. „;.-1. m. Wk. 5"; «. 10177.
[(an-nil].--, ö'zßku.]7*ck“. ZX “. “Uk. kus.4-,*.“. Juz, _. lin]. -.
['n-u. ['e'-“_. Ick. -. Üntyetpen, 3]. 01-1. l-onclou, 29. 01-1. aro-
12-5]. [lau. _. ßtu.
„ M. o- . oiso 4. Ins. .Ich-. KTL; klo". ÜN. 5.3 [(*)-k.
['s]. _.
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00-10“. 108.
!i-ü. _. Uno Q-l. [SK 6.
-. 3"- -. !!“-11.1. |8. !*.-- 52V". FIX. 3"; 23'1.
["ob-|.. M. "u. 32“!- ku- [62-
l'atic, 3]. oke. 57, knn [! out. []8. 40. 3.5 [un [. eon. 79.85-
*-|. id 1841 ***. 59. Ink]. [" eon". [W. 45. 5-5
Wien, 3]. 01-1. 52. "5 _. kaok-zeüo- 1619.
zu!. zaun "ix. ck. um 1102.
' Skat. knie 22T. kau. 3,3-
11.1. 109. 4."- 1qu. 3-9, 77. a;", «.
Königliche Ichausptelc.
Sonnta , 6. Nov. Im Opemhause: Die Puritaner, „große Löten, mit Tanz; nach dem Italienilebm. Must (Herr Pischel“. vom Stadttheater zu Frankfurt a, M.:
Richard Forth, als Gastrolle.)
Oper in 4 Bellini.
Jm Schauspielhause: 5 Akten, von Schiller. Gastrolle.)
Monta , 7. Nov. Jm Schauspielhause:
strumental: onzert. 1) Qu *.*:m dlarsa", von S. B. v Tenor"! aus Amsterdam.
von Mercadante, esun en deren Schülerin
David, vorgetragen von Herrn Ferdinand Griebel.
von
Wallenstein's Tod, Trauerspiel in (Herr Rohde: Max Piccolomlni, als
Pokal: und Zn. vertüre. 2) Arie: „ö-lols b) [wl (irak an Bree, gesungen von Herrn Tuyn- 3) Duett aus der Oper: „Andronico“, von Mad. Sophia Sohoberlechner und
lle. *aroche. 4) .Konzert für die Violine, von
5) Duett aus
der Oper: „Armide“, von Rosüni, gesungen von Mad. Schober:
lechner und Herrn Tu n. “.' Abth., nach Meltem?!
Hierauf : Michel Perrin, Lustspiel in
e, von L. Schneider.
Königsstädtisches Thratcr. Sonntag, 6. Nov. Murterse en, oder: Schauspiel mit Gesang in 5 Abt?
Die neue Fanchon. ., nach dem Franzbs-schm des
G. Lemoine. Musk von Proch.
Montch,1 7 . Nov.
puleti ec] ; unleccbi.
(Italienische Opet'n-Vorskellung.) [ ().--
Oe entli r Aufführungen. Sonata , 6. IFM, AYndo 7 Uhr, in der Sing:Akademi-:
Dritte mus! alische Soiree
von A. Rubinstein, worin derselbe
Compofitionen für das Pianoforte von Thalberg, Händel, 53th und
Taubert vortra en wird.
Dlle. Laroche (Sopranistin) und Herr
Schä er, Groß er 0 1. Badischer Hofsän er (Tenorisj), werden in
dem onzert mitw r m. smd in der Schlefingersch Akademie zu haben.
Billers ;! 1 R lr. zu numerirten Plätzen
en Mufikhandlung und in der Sing:
VerantwortlicherURevactcur Vr. J. W. Zinkeisen.
Gedruckt in der Deckerschm Géöe'ékséä Ökä'ÜHofv-aaxvruceecet.
Beka " " [ma chungen. Bci E. S. Mittler in Berlin (Stcchbnbn 3) M Xn der Plabnschcn Buchhandlung (2. Rive), !(ull-k. Aix cle 1- _k'uorite tr-nacrit timo !s : “*“ „3 : (11.1.103-.
Orcs (Sütcr_ in Polen, im Kreise Wartha, Gon: zu haben Neue KLFJFZÖZÜQJLT c:;k edreséiYckat zu DreUx ()??tTTHF, !"“:Tjt-iaieb1*171'antea.|.["a!mits. 17'553r. 1 *) ,k" "* 1" “= - - o . * ' ' .O .* _ _ ' ." __ - _ xxx";§;:".;.3§.?xx,sé..3:" .;?s'."?.?.é“:xx« „7.33.1311. Must ka :..... Auth vlog Ausgezeichnet. 4- ...... ..... "331.2.7"* ""'““ W “ 0" “' Maqdcvürgisck), mit schönen Wiesen und Waldungen, “WWW; d“ b'likbk'Ük". "““"" Pm“ “Z S9“ d'cbubeU, l)i!ertiuemem .: »“..iuwm. 0... 32. autén Wohn und Wirth1'chafts-chäudcn, Brenno- _Opcrn-:_9)_kclodeecn, Volkslieder, Tckn_zc, ___- 20 53!"-
?ck, Proprination :c. find cinzcln oder auch zusam- '" "'"hodUMr/ voxn Lcichtcren Yum Schwctcrm . - „ ']"albecque h(Ionu-eäansoa äs 1- ["-"011113. mit m_cn nns frcicr Hand zu verkaufen. Nähere Auskunft Z lquschkxmnadketxschétYeln “?lskc-b [ ßrcLeeiK-rax/l i? MFMQ FWBÜUYÜFZYY ZZV “[*anxüz. 11) .Fr.
gtcbt nuf franktrtc Anfragen: Keßler,_Iußt§-Kom: "9 " YUZZTMZMJ WFM -" “* handlungénZU bad,"; 311„;nchen. Schlesinzemcbo Zucb- ...111...j|.|.ch13.
miffaréus und Notar zu Jnowraclaw tm Großhcr- I
xogxhnm Posen.
_ Bekanntmachung.
O_aß zu dem Nachlaffx dcs unlängst verstorbenen Ncgccxungs- und Konnüorial-Advokatcn Johann Hemm!) Märker hier auf Antrag der Erben deset: ? ven von _Uns dcr Ediktal-Prozcß eröffnet und
Mtrtwoct) der cilfte Januar1843
aus etwanigen, zwischen ihnen und dem genannten ab “ eben. Yegierungs- und_Konfiüqrial=Advokatcn Märker bc- g g xbandenen Gesäzätts-Bcrbcndunqcn, Ansprüche zu ba: "e_xxd ?xrmcmcn und_ solche nicht bereits angemeldck
rc!) dessaus mtt dcn Erb-Jntercffcntcn oder dc-
Konfistorial - Advokaten H 'inri A _ _ _ u u Ycht schon verumgt bach, m;!)dcmggedachtcn Tage ordmmags )( Uhr vor Uns zu erscheinen und ich For _crungep, bc) chlust derselben und der Rechts- RT:)UYWZTrÉLthcdcx-Fmscyung in den vori en Stand, gleich “Yk auch zu cschemigen haben, bc immt, zu: ittwochdcr25.7anuar184“ zien“ Publ_ication cines rückficlßli d 3" fur publizirt zu exachteydcn PräFufiFJZYJeeiYY 2:1" beraumt worden tsi, wcrd unter Hinweisung auf diZ
hierdurch zur öffentlichen Kennt" __ Gera, den 26. Juli 1842, is? gcb.ncht_
gierung asclbsi.
[)r. Bretschneider.
Literarische Anzeigen.
MIZ" der Enslinschen Buchhandlung ( erd. LUJUSCÜL Taschenbücher für 1843.
tlcr) in Berlin, Breite Straße Nr.23, a er-„liaarb'. schienen und zu haben: 31,7. 11.1... Reuter, „soban-Zes von Saliibury. Zurxmz. . [( Geschichte dcr chrt|lichen Wisenschaft im zwölf-„Koom 5... ten Jahrhundert. gr. 8. brosch. 1842. 15 Sgr._ateio unä ['*'
Fürstl. Kammermufikuzs in Sondershausen. Quer-Quart. Vollständig m 6Heften. Pr. 1; Thlr. 0c'cdcs Heft einzeln 7? Sgr.
Verlag von F. A. Eupcl in Sonderöhausen.
_ In Bremen bei A.D. Geisler ist erschienen und ren General-Bevoumaazxjgnm, dem:)te jcrungz; und m der Stubrschen Buchhandlung, Berlin, Schloß- Franz dick, platz 2, Potsdam, am Kanal neben der Pon, zu haben:
Göttinger Burschenlieder
Freimund Pfeiffer. W _Tasaéeäiiformkét._ i M rk“ ' tifi erschienen und durch alle » o cm ee ger rets !! unte ett verein . da darf diegses Liederbuch nicht fehlen. , “' B““"' durch Julius
_ _Anzeigc für Bübncn-Directioncn. an NegaerungsfreUe aushängcnde Ediktal:Ladung Prm_z_ und Apotheker oder der lehre Stuart, XKYYRB ?:ß-"chl m_Tt_Gcsang in 4 Akten, von
e . u * , Furfilich Reuß-Plauische chnejnschafn, Landes-Rc- bereits mehrere McarleKmtijtgjsJZZYeTilLthbYeXu Berlin geführt), isi nebft der daxu eb: durch Unterzeichnetcn zu bezie en. lungen erbittet fich ' Lewzig, Nov. 1842.
erle.
Die
Birnsi brosch
etn, 5S
selben Grundüein ,
Berlin 1823. 4. Das große Intercsse,
von
Karlsruhe. Im Verla
Geheftet. 4 Sgr.
zu beziehen,
önigin B
gr. 8. brosch.
„ Tal! auf. Karlsruhe. rtgen Part tur nur
Direkte Bestel- us Koffka,
Der große
Frau;. Uüntou. rita, 01». 120. 4 bin*. ['i-no k 4 mim 3 W 551".
[""-ins ook. _ [**-bret tlie knnen. - Tele]- Q- Jaber “ Co. Wl-inäov.
rice. 0... 150. 22; zzt.
Einheit als Urwesen.
gr.
Dic Zurückfübrunß aller Wisenschaften auf den- R _ _ ic Erledigung alles Zwtesvaliö Was der Tttel sa t, ist vollkommen und erschöpfend zwtschen der Pbxlosovbic und der chriülichcn Reli- eleifict. - Zur Au munterung und zurUnterbalrung gion, der Bcwns der persönlichen Fortdauer nach ür angehende Klavierspiclcr, für dte lieben Kleinen dem Tode “. snd Gegenüand dieser Schrift-
sin_d dtcsc Mufikalietx ganz gccign_ct, und wird es ___-
_ _ _ Ntcmand gercuen, dieselben für nc!) angeschafft zu alo vcrcn1_t9rtschcr Anmeldun s-Tcrnzm dcrgcüalt, haben. In jeder Buchhandlung sind Exemplare da- ?as: aUcdtxacmgcn,_ welchc an em vezetchnetcn Nach: von zu bekommen und werden auch denen,wclchedie- “sc “Us "gend eincm Rechtsgrundc- insonderbett selben cru schen und prüfen wollen, gern zur Anficht
Bei Wilhelm Besser ist zu haben:
E. Eversmann, Reise von Orenburg nach Bachata. (Nebst einem Wortverxejchniß aus der Afghanischen
_ pra e.) Mit emem Vorworte von Geb. Rath Lichte nüein. Preis 1; Tblr. _ _wclches fest die Gegenden m Anspruch nehmen, du von dieser Reise berührt werdxn, dürfte es rechtfertigen, daß von neuem auf üglich|en dies mteressantc Buch aufmerksam gemacht wird. I':
des Unte ei netenl oliven Bu ck ck
Breite Straße 20, Ecke der Scharrnüm [' U n
Historisches Trauerspiel in fünf Akten vo
n Rudolph Otto Consentius. 1 Thlr.
C' Macklot. Von Vr. Georg von Hofrath und Prof. einer.- Ritter des Ordens der
Juli Oje ["z"-omm!, Souff em: 1). Leipziger Theaters. 0 es“ yon 1) o n i : e t e ;.
Beifall, den Donizetti's avoritin bier helm von gefunden, veranlaßt uns, die Pianofo ],. auf folgende neue Compositionm aufmerksam zu _j'U'ZkEsqqe “zumal, tba .Rmerican in paris machen: ' aum, "ttb ejzbteen bigb], ünizbeä ensu- ee uke. _ [Zank of Zenn). _ [)
!( a l x ]) re !: ße r , nonäolewo brillant zur [| ["no-
Elne Skizze.
isi die neue Buchbandla
Die böch
handlungen
Berlin du wie durch
1 l d. h sen, Calm
„Dilettanten benen
Bei F. A. Brockhaus in Lcipzig_iü und in allen Buchhandlungen, Berlm bei _ Logier, Friedrichssir. 161, und bei L. Hold, Kd- nigsfir. 63, zu haben:
Gedichte von K. F. H. Straß
Von Th. Blocks neuem Kochbuch für bürger-
liche Haushaltungen (Ztc) Aufia e (Preis_15 Sgr.) in allen mgen vorratLig.
erschixneu W t l b.
(Otto von Deppen).
du 1 en Beurtheilungen in den vor.- ßBqlatthrJt machen jede Anpreisung der
brigens bald vergriffenen erficn Auflage dieser Gc- dichte überßüssg.
Stuttgart. BeiBeck &“ Fraenkel ifi rrschjc. pringer, nen und durch alle Buchhandlungen zu beéiebm“ jn
reh E. S. Mittler (Stechba n 3), so dessen Buchhandlungen in Bromberg, Po- und Gnesen:
Katharina,
Kdni in von Württember EinYn 9“
u erbild ür ekrdnte rauen. | Ziethbeck, Königl. Württ.
Württ. Krone.
Ein Beitrag u der Landes eier der n und wan i - jahrjgen McFerung Sr. M f ? Hä.
aiesizt des Kön gs
W rttemberg. Allen Verehrern der erba-
Monarchin ewédmet. 1842. 8. geh. Pre s 20 Sgr.
4 tin en komloo als 11 kno- “__Jindäkbem-Abriß, der "“ck zuverläsü m Quellen
.*1 17; Zst., äiw your auf dem
rübcren Jahre dieser gro en
ckmm brone der Menschheit um akt. "ck S
.!
dem 5. November 1842 ein
Allgemeine
PreußifcheStaats-Zeitung.
ML“" 309.
Inhalt.
A"'Uli-be Nachrichten.
Frankreich. Paris. Paw]. - Briefe aus “Baris. ( m der Belgischen Zo aVeremtgungs:Frage. - Haltun es “?ournal dei Débats in derselben; General Pajol; oalb Zion. - Die neuesten Nachrichten aus A kika: Ben Salem; dit [eue Rama des Generals Lamoriclére; cdjini.)
Großbritanien und Irland. London. Geheimeratbs- und Ka- binets-Sivungen. - Proto akion der_ Kanadaschen Legislqtur. - Rechtferli ung des Abtrdetus m Schrecbms an hjeAdmiralttät. - Ebenqcr um's Rath an dteArbeiter. - Vermuchtcs. - Schrei- ben aus London. c;_Fot'tscbritte des Studiums der Deutschen Sprache; der Kanavis e Gctraide-Zou; die O'Connell- Rente.)
Niederlande. Hau . Die Adresse der Generalstaaten.
Deutsche Bundessßaaten. Braunschweig. Eisenbahn. - Luxemburg. Die Deutsche _Bevdlkerzmg des Großherzogtbums.
Spanien. Schreiben aus Parts. (Dee nächsten Cortes; die direk- ten Steuern; Svamens Metan-Reichthum.) _ _
Portugal. Abschlu dcharif-Convennon. - Fmauz-Overaxtoncu. - Ankunft Franzbrscher Prinzen und des Commodore Navecr, - Vermischtes. _
Serbien. Bcricht der Serbischen Zemmgen über die letzten Hand- lunaen dcs Füraen Michael.
Me iw.“ Invason in Texas. __
Hai . «Meiden ausPnris. (Finanzlage; dicFranzdnscl)c Schnld und der Aufbau_ der Yrsdrtcn Städte; Gexdvcrkcbr.)
Inland. Berlin. 11e Preußischen Offizacre in Kaukaficu und Afghanistan. - MagdeburJ. Versammlnxtq dcr vrotesiantiscben Freunde. - Schreiben aus E berfcld. (“Orc Dk-ffcldorf-Elberfel: der Eisenbahn.)
! Bell e oa; ra e. - General D e S!?PaZelaeFun: der Provin en
Amtliche nachrichten.
Kronik des Tages.
Se. Majestät der König haben Allergnädigsk geruht:
Dem Prediger Winkler zu Liebenwalde den Rothen Adler- Orden vierter Klas e, und dem evangelischen Küster und Schul- lehrer Franz xu ,arranzig bei Dramburg das Allgemeine Eh: renzeichm; so wie
Dem Ober:Landesgerichts-Rath Lenhe in Halberstadt den Charakter eines Geheimen Zustizraths zu verleihen.
Se. Königl. Hoheit der Prinz von Preußen ist nach Schwerin in Mecklenburg ab ereisk. _ Ihre Kdnig|.Hoheit die Prinzessin Karl ist von Weamar hier wieder eingetroffen. Dem Kaufmann Mori Güterbock in Berlin ift unter inführungs:Patent ]) auf sogenannte Zündbänder und deren Füllung, so wie *.*) auf zwei Gemehrschldffer für Zündbänder, in der durch Zeichnung und Beschreibung nachgewiese- nen Zufammcnseßung, auf acht Jahre, von jenem Tage an gerechnet, und für den Um: fang der Monarchie ertheilt worden.
Angekommen: „D?!" Fürst Eduard von Schönburg: Hartenstein, von Wien.
Abgerelst: Ec. Excellenz der Ober:Ma|-schau des König:?
reichs Preußen, Graf zu Dohna:Wundlacken, nach Turin.
Zcitungs-Uachrichtcn. Ausland.
Frankreich.
Paris, _ Journal des Débats scheme heroorzugehen, daß das
Belgien zu verschieben entschlossen isi. Das genannte Blatt sagt unter
Anderem: „Wir haben uns die ernsten Schwierigkeiten niemals ver: _
hkhlk- auf die das Projekt eines ZoU-Vereins mit Belgien stoßen wurde, und wir haben mehrere Male darauf aufmerksam ge: macht, welche Schonungen die Achtung vor großen National: Jnduftrieen dem Ministerium auferlege. Aber wir haben imm“ behauptet, und dies ist noch unsere Meinung, daß man die Fol en Ener Handels: Union auf eine seltsame Weise über- trei e. it Besorgnisse, welche man überall verbreitet hat, die Aufrufe. welche man beständig an sehr empfindliche Zntereffen er- gehen läßt, haben den doppelten Uebelsand, einen falschen Begriff von dem in Rede stehenden Projekt zu geben und eine Art von panischem Schrecken zu verbreiten. Zest, man kann es fich nicht länger verber en, befinden wir uns in voller kommerzieller Aufre- ung. Die dressen, die Bittschriften, die mit so vielem Aufsehen niedexgkskbten Vertheidigungs-Comité's konnten nicht dazu beitra- gen, [ene Besorgni e u beseiti en, und gegenwärti sehen wir in Paris einen xva [* a ten indquiell-n Kon reß verxammelt, wäh- rxnd die FabrckH dee einen Schrei der Not auosko en, als ob der Handel am orabend einer Bartholomäus-Nacht stände. Man kann allerdings das Gewaltsame und das Falsche in diese!" Lage ““ck! unterscheiden; aber die feskeften und entschlossen- [ren Männer werden eingestehen, daß ein solcher Zuüand der Dinge in YYY UUZUJeFommen n_m'den mu ___“ __eur par sien em [1 Folgendes: „Am 5ten y, M. wird in Paris eine Versammlung der Repräsentanten aller
1. Nov. Aus den nachstehenden Aeußerun en des_ iniske: rium, durch die kommerzieUeAufregt-ng, welche sich über das ganze) Land verbreitet, geheMmt, denPlan wegen ein es Zoll-Vereins mit- _
', Kammern vorgelegt werden wird. , enthaltenen '.)l1*gmj1ente
Französischen anustrieen, unter dem Vorfiße des Herm Minekel- Präfidenten des General-Conseils der Fßbklkkn- sattfmden. A"? Handels-Kammern, so wie die konsultattven_Kammern des „König- reichs, werden dabei durch Abgeordnete reprasentirtwerden. Man meldet bereits die Ankunft der Repräsentanten von Havre, Bou: logne,Nevers, Chaceauroux, Laval, Mtb. Rheims, Abbeoille, Lill?- Valenciennes, Orleans und St. Etiénne.“
Man hat seit einem Monate zu verschiedenen Malen wieder: holt, daß Herr Thiers fich zu Gunsten des ZoU:V.-reins mit Bel: gien erklärt habe, welch_e Herren Thiers in Lille b«-|'uchk haben, scheint es, daß cl" fich sorgfaltig hueee, eine bestimmte Meinung über diesen Gegenstand
abzugeben. Ein Journal behauptet, zu wissen, daß er auf eine .
Eröffnunß, die ihm von einem ohen Orte her gemacht worden sey, um ! n aufzufordern, fich zu unsten der Union auszusprechen, geantwortethabc, daß er keine Verpflichtung eingehen könne, bevor ihm nicht der_ministerielle Plan in al1en seinen Details bekannt set).
Sämrxtlache Opposttions-Blätter sprechen sich heute mit großem Unwtllen uber" die Abseßung des Generals Pajol, deren Grund
Berlin, Montag den 7"" November
Nach den Aussagen einiger Depueir'cen indeß, *
noch immer nicht angegeben wird, und über das gestern milge: ,
theilte Schreiben des Marschalls Soult aus. gleiche:“ Zeit das Schreiben mit, Welches der Gencral Pajol schon unter dem %stm o. M. an den Kriegs-Minister gerichtet hat. Dasselbe lautet folgendermaßen:
„Herr Marschgll: Sie haben mich wiffcn lasen, daß Kommando über dte exste Division entzogen werden würde. an diesen Bcschluß mch! vorbereitet; aber der Gedanke, daß er qc-
Sie theilen zu ** Fragen gestattet,
mér das . . Ick war ; tßkn-[len * Hebel
fa t worden ist, seitdem fuß länger als drei Jahre die größte O“.“d- ,
nung und Ruhe in Paris herrschen, gewährt mirejnigeGenugtbnung.
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1842.
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im Allgemeinen und für das Arrondisement von Valeniennes insbesondere nachtheilig set). Diese Manifestationen sind jedoch weniger zahlreich im Sk!- _ den als im Norden; ]a einige ULeinbau-„Dtstrikte scheinen sogak ' sehr geneigt, die Union anzunehmen. Es ist dies der alte Anta- ; gonismus zwischen dem Süden und dem Norden; dieset“ wil] das ; Schuß:System, jener" das PchibitiwÉysem. ?iömes, LodT-ve, ' Clermont, Mazatm'c :(., wo man Tuch und Seidenwaaren fabri- zir't, sind indcß gegen das Projekt. Lyon will nichts davon hören, und Herr Fulchiron, Deputirket' des Dcpat'kementö du Rhone, der in Paris ein Centrum dcs Widex'skaudcs errichtet hat, scheint Herrn Guizot kräftig opponir'en zu wollen.
_Nkan hat viel über das Geseßmäßige und selbst Verfassungs- mäßi_ge det“ Vcrsannnlungen von Daputirten VN" der Eröffnung der" .é'ammern gcftx'irren und bei diese:" Gelegonheit von Angriffen gegen die Würde der Rattonal:chr'äsentation gesprochen. Wkan hat die Kil'chthm111: und Boutiken:Interessen hervorgehoben, die sich det" allgemeinen Sache enkgegensteUen. Dies Alles ist wahr"; allein man hat nicht das Recht, sich darüber zu beklagen. Und wenn man die Versammlungen für“ rein politische Px'ojekte und so muß man sie auch für die Erörterung in- dustrieller nnd k0111Mcrzie-l1ex" Fragen dulden. Weshalb endlich wundort man sch, daß diese l-cßteren Fragen eine so große Auflegung erzeugen, wenn die Regierung fich einmischt? Hat mm nicht seit zwölf Jahren die Herrschaft der ma: Zurercffen gepredigt? Hat man daraus nicht einen gemacht, den man bei allen politischen Zntriguen in Bewe ung seßte? Sind ste nicht ein Mittel der Wirk- samkeit fur alle Ministerien gewesen, und ist nicht jede politische
Das Gefühl "“in““ persönlichen Würde hat m"“ utemals erlaubt, ? Wkaßregcl zum Besten und unter der Aegide ciner rein industriel-
mcinc Dienste gclkcnd zu machen, und wenn ich “?hre Aufmerksam: ;
kcit cinen Augenblick anf diesclben lenke, so gcschiÖr es nicht, seven
' Sie fest davon überzeugt, um gegen eine unverdienteUngnade zu pro: „
icstiren. Seit 52 Jahren Soldat, seit länger als 30 Jahren Genc-
rachicutcnnnt, war ich in den drei letzten Feldzügen dcs Kaisertbums _ . ; .Herren kehrt.
so glücklich, we1c21tltche Erfolge an der SpißczahlreicherArmce Corps zu erringen, und man wcxß, große Fclkxherr den Marschallsmb beüimmte, obenanüand. Vielleicht war es 1an erlaubt, zu glauben, daß e_s _der Fuli-Regierung geziemt hätte, mtr jeux Belohnung zu bewalltgen und eine laut aus- gesprochene AbJscht des Kaisers zu verwirklichen. Weit davon entfernt,_ dergletchcn Recl)te_ anzuerkenngn, scheinen Sie, Herr Mar- schall, vtelmebr_ gcnei !, nur vldßl_ich emen Posten zu entziehen, auf welchem ckck seit 12 Xabkkp schwaeri e Tage besiandcn habe. Eine solche Absetzung hat fr r nnch nachts Furchtvarcs: ich habe das Un:
qlück bereits kennen gelernt. Meine ange Laufbahn wird nicht ruhm-
daß ich unter den Generale", denen der ,
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[en und kommerziellen Maßregel angenommen worden? Es ist dies der Köder, Womit man sich (eit zwölf Jahren Majoritäten schafft, durch die man die Kammer regiert. 3th ist man_er- [kannt, daß diese Macht, die man Jegrdndet hat, fich gegen [hre Nachts ist jedoch naturlicher; man hat den Lokal: Interessen solche Stärke,_so tiefe Wurzeln gegeben, _daß fie, nachdem man ihnen Begunstigungen yi)"? Zühl_qm_)ah1't haf, selbst im Stande find, Gesetze vorzuschreiben. Es [sk eme “Macht, die man mit unendlioher Sorgfalt erhoben_ hat und die man heut zu Tage karchten muß. Das ist der' naturliche Gang der Dinge
hienieden.
"1"!- Paris, ]. Nov. Ein schlimmes Zeichen für das Pro: jekt des Französtsch:B«-lgischen ZoU-Vereins: das Journal des
los gewesen seyn; meine Mitbürger geben mir das Zeugnis, daß ich D-“ebats giebt die Sache deffelben entschieden auf. Dieses Blatt
meinem Lande bcsiändég mit der unci ennühtgßen Hingebung gedient habe. Welche Härte _mt'r dab?!“ «1le das_ Schicksal vorbereitet, ich erwarte mit Nxfignatton das Urthetl, mtt dem man mich bedroht. Genehmigen Ste u. s, w.“
DU" Messager meldet, daß es in Bet'nay vom 28|7en d.
J Uni'uhcn gekommen sey, weil die dortigen Arbeiter“ in den änd=Fabl'iken eine Erhöhung des Lohnes verlangten, Nachdem alle Maßregeln der Güte vergebens versucht worden waren, um die Ordnung und Ruhe wieder het'zusteUen, mußte die bewaffnete Macht einschreiten, wobei es nicht ohne Blutvergießen abging. Sechs von den llnruheskiftem wurden verWUndct, Mehrere ver: haftet, und gegen Abend war die Ruhe vollkommen wieder her:
gefieUx. _ _ _ _ _ Heute, als am Allerhejlcgenfeste, rst dte Borse geschloffen. „*, Paris, [„Nov. Eine große Anzahl Handels:Kan11nern, so wie die HandelscTribunale, haben Abgeordnete nach Paris ge: fandt, um gegen die projektirte ZoU-Vereinigung zwischen Frank: reich Und Belgien zu proteskiren. Die dem Könige überreichte
' Adresse der Deputation der Stadt Elbeuf hat einiges Aufsehen
gemacht, allein die von Lwaig Philipp ertheilte Antwort scheint
** die Abgeordneten nicht sehr befriedigt zu haben, und es gehtdaraus
hervor, daß das Projekt in der nächsten Session bestimmt den
Die in der erwähnten Adresse sind fast dieselben wie die aller übrigen Gegner des Projekts; man n1acht darin den Unterschied des Un_1- fanges beider Märkte, den untergeordneteren Zustand der Franzo- fischen Industrie und die furchtbaren Verändeerungen, welche diese beiden Umstände ein dem Vermögen der Franzofischen Produzenten
Z::Porbringen wurden.
neten find eben nicht sehr erfreur zurückgekehrt. _ _ Die Fabriken in Rouen haben ebxnfalls eme Komnusswn er: nannt, die ihre Einsprüche nach Paris bringxn sol]. Diese Fa- brikstadt fürchtet für ihre Baumwollen- und ihre bedruckteg Lei: Znenzeuge. Die Depurirten dds Depar*te_1nent6_ dor unxeren _Eetne, *deffen Hauptort Ronen ist, scheinen sammeltch geneigt, s1_ch der 5. ZoU-Verbindung widerseßen zu 1vol1er1,_und fangen bereats an, inen systematischen Widerstand zu orgamfixen. _Zmepartcment du Nord, Welches fast eben so Viele DLPUklkk? zahlt, Wie das De: partement der Seim», herrschcn dieselben Gesmnuygen. .Hom- Ro er (du Nord), welcher in kek K_mmner fißt, arbxttet an einer AbFandlung, worin er alle Nachrhetle der Umon_ wasckxen Frgnk: reich und Belgien kurz zusannm'nstellt. Man tye! , daß die Han: dels-Kammer von LiUe Abgeordnete nach Paras gesandt hat, die sich am 4. November versammeln werd_en, um ihre Be: schwerden an dem Fuß des Thkoyes mederzulegcn. Sedan, die Geburtsstadt des Handels: Nknusters, macht geMeinsame Sache mit den Städten Louvickö und S_lbeyf und protestirt ener- gisch gegen die Union. Herr_éunin-Grtdamee isl _bekanntlich der entschiedene Gegner des Proxkrs, und er wurde lleber fein Por- tefeuille niederlegxn, um in der_ Kammer die Interessen seiner Mitbürger von Sedan zu vertheldlgen- als sich den Anfichten des Königs fügen. Aber nicht mzr die Handels-Tribunale und Han: dels-Kammem smd in Besturzung und treffen Verabredungen; auch die Munizipal:Consei|s sprechen fich lebhaft gegen die Zou- Vereinigung aus; so hat fich unter Anderen das Munizipal-Con- seil von Valenciennes am 28. Oktober versammelt und beschlossen,
dies Projekt zu verwerfen, weil es für das Departement du Nord
Der König scheint, wie gesagt, auf diese _ 'ückfichten kein großes (Hewicht gelegt zu haben und die ?lbgeord:
_ hat. Débaes die Miene giebt, als tvsiche es wider Willen einer hö:
hat zwar von Anfang an fich nur ungern und mit augen: scheinlicher Selbstäberwindung der Pt'eß:?lgitati0n für den Zoll: Verein äußerlich angesckélojsen, aber seine jesige Lossagung von derselben beweist doch, daß es fich von iha'er' Ohnmacht überzeugt Es versteht fich von selbst, daß sach das Journal des
heren Nothwendigkeér, indcm ?“ den so nationalen Gedanken der Handel&Einigung mit Belgien fallen laffe, und daß es sich vor- behält, denselben unter gönséiget'en Umständen wieder“ aufzu: nehmen. Das Raisonnement, welches cs anwcndet, um sich in diese Rolle zu soßen, Vej'dient beachtet zu werden. „Den besten Rathschlägen und den Wahrheiten zum Trotz, welche die öffentliche Verhandlung der Zoll : Vereins : Frage zu Tage gefördert hat, glaubt fich unsere Industrie von einem großen Unglücke bedroht; das ist das Uebel, welches fich nicht hat vermeiden lasen, und welches man, unter Vorbehalt der" Zukunft, wie die Sachcn jeße stehen, nicht außer Anschlag [affen darf. Verlagen, temporifiren, vermitteln, das ist die RoUe der Repräsentativ-Regierung. Diese Regierung transigirt mit der" öxfenclichen Meinung, nicht nnr, wenn sie glaubt, daß diese Recht hat, sondern auch, wenn fie glaubt, daß diese Unrecht hat.“ Nach: dem das Journal des D-Tbats noch einige Redensarten des Bedauct'ns über die Vereitelung der ft'uchtbaren Idee des Zoll: Vereins durch die Verblendung der öffentlichen Pkcinung beige- bracht har, schließe es mit folgenden Worten: „Es war UUskkk Pftlcht, treuen Bericht zu erstatten über das, was vorgeht, und unsere Zweifel darüber auszudrücken, ob fich der ZoU:Verein, für jeßtwenigstens, vernünftigcrwäseverwirklichen kaffe.“ Mit diesem Artikel ist das Journal des Döbats zu (einen wahren Sym:
pathieen zurückgekehrt, welche durchaus für das Schuß=€ystem sind, unter dessen Fittiche" die große Pt'oduction in Frankreich bisher geblüht hat.
Nur die augcnblicklicbe Popularität des Planes cines Zoll: Vereins mit Belgien hatte das I ournal des Däbats anfäng: [ich zur Verleugnung seiner eigentlichen Meinung veranlaßt, die: ser Meinunz, Welche mit dcm Interesse des Blattes und des bedeutendsten Theiles seines Publikums zusamm.nfäl]t. Man
verficherr, daß auch HerrThicrs fich in lcßtech-it, wo nicht miß- biUigxnd, doch mit großer Zurückhaltung, uber die Idee des Zo!!- ; Vereins ansgaspkochcn habe. Gcwiß ift, daß der mit dem vori: '. gcn Minister der auswärtigen Angelegenheiten fortwährend in _ enger Verbindung stehende Constitutionnel in Bczug auf
die ZoU-Frage eine Schwenkung gemacht hat, welche der Opcr'a: tion des Journal des Débats ziemlich ähnlich sieht. Sover- ltert jenes Projekt immer mehr Boden, und es wird aUe Tage ztvcifelhafter, ob es überhaupt bis vor die Kammern gclangen werde.
Die Abberufung des Generals Pajol vom Kommando dcr ersten Millrair:Divifion ist nicht sowohl Grund als bloßer Vor“: wand zu den heftigsten Beschwerden über die Undankbarkcit der Regierung gegen die Pkänner, welche fich um se und um die neue Ordnung der Dinge in Frankreich die rößten Verdienske erworben haben. Ohne leugnen zu wollen, da? der GenerqlPajol in diesem Falle gewesen, kann man doch bezweifeln, daß dae mtl]: tairische Rom, welche er seit 1830 als Kommaydank det“ in Paris stehenden Militair:Divifion gespielt, ihm Ansprache “?Uf dk" „M": schallskab gYeben habe, den er in einem an den Kr-egoZM-Élßu; gerichteten chreiben statt des ihm angeborenen Amte? es __ou. verneurs des Louvre verlangt haben soll. Dazu kommtdce gEssb iche