Nafiz, der von eben diesem Conseil vor nicht langer Zeit unter- sucht, verurtheiit und abgeseht wordm war.
Vereinigte Staaten von Nord-Amerika.
New- ork 1.5.0kt. Am 2tm d. M. isi zu Bosion einer der aus ezeiYm-esißn Kanzel:Redner .und Schnftsteüer der Ver: einigten maten, 01. Channing, in seinem 68s1en Jahre gestorben. Er ehdrte der Sekte der Unitarier an und. way im Jahre 1803 in Boston ordinirt worden. In neuercx ZMÉJWUM er sich be- sonders durch sein eifriges schriftsielierisches irken zu Gunsten der Sklaven:Emancipation aus.
Die Phönix-Bank zu Boston hat fanrt, was bei der bisher behaupteten Solidität der Banken von Boston bedeutendes Auf- sehen erregt. aneß scheint die Bank schon im Keime verbockt gewesen zu seyn. Der E).":Direkror, Ex:Kasfirer der Bank und ein Herr W. H. Skinner sind verhaftet worden, weil man sie beschuldigt, Gelder der Bank zum Belaufe von 3001100 Dollars unterschlagen zu haben;ealie drei sind indeß, nachdem sie jeder für sich 100,000Dolla1s Burgschaft gestellt hatten, wieder freigelaffen worden.
Der Schaß-Amts:Secretair is nicht im Stande gewesen, die Anleihe von 12 Millionen Dollars unterzubringen, und hat nun die HandelsBank ermächtigt, (pproc. Stocks der Vereinigten Stqaeen, in zwaYig Jahren fäUig, selbst für Summen, die nicht größer als 1000 »ollars sind, auszugeben,
Der Präsident von Texas hat die Blokade der Mexikanischen Häfen aufgehoben, um der Vermittelung Englands und der Ver- einigten Staaten zwischen Mexiko und Texas mehr Raum zu eben. Die von Mexiko gegen Texas bestimmte Flottille lag ubrigens am 15. September noch vor Veracruz. Die GeTen: rüstungen der Texianei' beschränken slch vorläufig auf eine (1,10- ciamation des Präsidenten, General-Housioun, mit der Ueberschrift: „Der Feind isi wieder da.“ Diese Proclamation ruft die Miliz der Grafschaften Brazoria, Austin, ForeBiad, Victoria, Gonzalez, Jackson und Matagorda auf und befiehlt derselben, unverzüglich egen San Antonio aufzubrechen, während die der Grafschaften des 0 eren Brazos und Colorado die Stadt Austin beseßen und der Resi der Mi: liz fich zum augenblicklichen Aufbruche fertig machen soll. Bestimmt wird zugleich, das;, falis die Mexikaner sich von San Antonio wieder zuruckziehin, fie bis uber den Rio Grande verfolgt Werden sollen, daß aber, wenn eine förmlichevaafion stattfindet, die west; lichen Grafschaften das Mexikanische Heer aufhalten sollen, bis der übrige Theil der Republik ihnen zu Hülfe kommen kann. Den Texianei'n mangelt es nieht sowohl an kräftigen Armen, dem Feinde Wiberjiand zu leisten, als an Geld; dies ist der Grund, weshalb die Armee nach dem ?lllai'm im Frühjahr aufgelöst wurde, und weshalb die Flottille unter dem Commodore Moore fich mit den Mexikanern nicht wird messen können, da sie größtentheiis abge- takelt in dem quen von New:!)rleans liegt. Indessen zweifelt man nicht, daß ]eßt, wo die Existenz des jungen Freistaates auf dem Spieie'zu stehen scheint, die früher in ähnlichen Fällen gelei- stete Unterstutzung aus den Vereinigten Staaten wohl abermals nicht ausbleiben werde.
Die Unterwerfung von Yucatan bestätigt sich, ungeachtet ei- nige Blätter der Vereinigten Staaten diese Kachricht bezwüfeln wollten, so daß Santana nun um so ungehinderter gegen Texas agiren kann. Ueberdies smd die Verhältnisse Mexiko's zu den Vereinigten Staaten wieder auf friedlichen Fuß gebracht, jedoch nur in Folge des sehr entschiedenen Auftretens des Gesandten der Vereinigten Staaten, General Thompson, in Mexiko, der, wie es scheint, die Vkögiichkeit des Besuchs eincr Flotte der Vereinigten Staaten vor Vera Cruz har durchblicken lassen. Santana hat nun, wie schon erwähnt, den General Aimonke als Gesandten nach den Vereinigten Staaten abgeordnet; ihn begleitet ein Sohn des Kaisers Zturbide.
Am 18. September; hat ein furchtbarer Sturm im Mexika- nischen Meerbu en gewuthet und an mehreren Stellen die See hoch auf die Kusie hinaufgetrieben. Besonders hat Gaioeston ge- litten, Welches auf 300 Schritte weit von der Küste in aUen Straßen zwei bis vier Fuß hoch überschwemmt war. Mehrere Häuser, so wie die eben vollendete Episkopat: und die noch in Bean begriffene katholische Kirche, sind durch den Orkan einge: siurzt und eine Anzahl von Schiffen aufs Ufer geworfen worden. Menschenleben scheinen nicht verloren gegangen zu seyn. D7r Schaden an Geld wird auf 50,000 Dollars geschätzt.
Q Paris, 3.Nov. Eine eben so merkwürdi e, als für die Erklärung der Nord:?lmerikanischen Zusiände der e enwart be- deutsame Thatsache, von der frühere Jahre noch kein eispiel ge- liefert haben, ist die beträchtliche Anzahl von Auswanderern, die den Weg aus Amerika nach der alten Welt zurück einschlagen, so daß man hier byehsiäblich sagen kann, der Strom fängt an gegen feineQueUe zuruckzukehren. Die Englischen Paketböte führen jeht aus Amerika fast eben so viel Leute aus als sie einführen. In den' ersten Tagen des Oktober segelte der „Thomas Cope“ von Philabelphia mit 120 Zwischendeck-Paffagieren ab, und der „South America“, der gleichfaljs von New:?)ork nach Europa abfuhr, nahm deren 200 mit. Alle diese Leute waren erst seit kurzem an- gekommen; aber die Schiffe, auf wxlchen sie hergebracht wor: sen waren, wurden Ze wun en, sie auf ihre eigenen Kosten wieder uber den Ocean zur zufü ren. Die Sache verhält sich so:
Im Staate New-York besteht ein Gesch, wodurch die Schiffs- Jgknthümer der Stadt gegenüber verantwortlich gemacht sind, für 1.3“ tUntkaizungen, Welche die Stadt etwa den an Bord der be: UZ Md “)J! anfgxnommenen und mitgebrachten Passagieren, 11 stk [ kk?" xiskenzmittel die Capitaine vorher sich zu unterrichten „3:3 II;" hazxen, zu Fewährenegenöthigt war. Zu diesem Ende
scheinze M1 i“ Schi seigmthumer Bons oder Verbindlichkeits: Früher, "did?" Händen der Munizipalität hinterlegt bleiben. © b waren 's“ Bons bloße Formalität gewesen und niemals
? rauch 90" denselben gemacht worden; erst in der neuesjen Zeit
ZYzakßlchurkx-eißxliYethÄILI Ideändert. Die Stadt war durch die , an erer. die aller Hülfsmittel entbiö : ankamen und ausgeschifft wurden, so sehr in Anspruch genommeßn
worden, daß sie endli von dem . bot stehenden Rekurséiittel GebrßFchgeYZUUFLZeCapikaine zu Gk- sah. Brod und Obdach mußte den in den Suni“) gewungen oder in den Spitälern an Krankheiten serbenderkßün tun?““- gewährt werden, und die Capitaine, „“ck, fie herbei ng_ ckl chen ten, sollten nun die Kosten davon tra «„ Um dies?;fuLbre hat: zu entledigen, zogen ste es vor, einen heil derselben meKik seh welche sie unbedachtsamer Weise auf den Boden der neUYSTZUT- verseht hatten, wieder nach der alten zurückzuführen. Kann ',: einen sprechenderen Beweis des Elendes geben, das nun an die Vereini ten Staaten heimgesucht hat, denen es an den ndt igen Hülfs tteln gebricht, um alle die ankommenden hklßhtmgrigm Auswanderer zufrieden 11 stellen.
Folgende dem Zoll: egister von New-York entnommene, also offizielle Ueberficht mag einen Begriff von der Ueberfluthung oer
2230
mum Welt durck die alte mit Auswanderern ben. 1842 allein komm zu NewsYot-k an S' Im Ivkic
männl. ndiv. Vom 1. a .bis 31. März 2, Vom31. ärz bis30. uni 24,102 Vom30. Juni bis 80. est. 13,719 10,166 23,885
89,916 26,1Ä1 66,086
Unter diesen 66,086 Personen befanden fich 1478 anbei!- leute, 482 Gentlemen, 156 Matrosen, 8646 Arbeiter, 38 riester, 68 Künstler, 7141 Ackerbauer, 27 Advokaten, 29 Musiker, 10,994 Handwerker, 125 Doktoren, 58 Professoren. 10,603 ndividuen konnten durchaus keinen bestimmten Stand, keine Beschä gung an: geben, nicht einmal der Klasse der Gentlemen bei tzählt werden. Das Verhältniß stellt fich noch schlimmer bei den raum heraus; denn unter der Gesammtzahl von 26,170 zählt man 12 Künst- lerinnen, 3 Lehrerinnen, 5 Mufikbefiiffene, 168 Näherinnen, und 25,991 ohne alle bestimmte Beschäftigung.
Der männliche Theil dieser ungeheuren Auswanderung ver- theilt sich in folgender Weise auf die verschiedenen Länder der bei: den Kontinente:
Großbritanien ........ 30898 Schweiz ................ 271 Deuischland ........... 5069 Norwegen ................ 266 Schweden ................ 22
Preußen ............... 1127 Vereinigte Staaten 1072 Dänemark ............... 20 Antillen ................. 134
Spanien ............... 68
Italien ................ 56 Süd-Amerika ........... 41
Be! ien ................ 22 Mexiko ............. . . . . . 16 Texas . ................... 10
Hv and ............... 66 Rußland ............... 21 Kanada und Neuschottland 19 Bei den Frauen siel1t sich fast dasselbe Verhältniß heraus.
Frankreich ............ 668 Ostindien.
Labore, vom 11. Juli. (Aus einem Schreiben des Deut- schen Reisenden Martin.! onigberger's, Leibarztes des verstorbenen Maharadscha Rundschit ingh.) Was nach so manchen vorher-
egangenen erbitterten Anfeindungen der sich immer noch gegen- ubersiehendm “Karteien, die jetzt schon jahrelang das unglückliche Land allen Gr ueln einer wilden Anarchie preisgeben, zu befürchten siand, ist eingetroffen; die Ex-Regentin Bibi Zendkaur (Karksmgs Frau- und Haunral-Sings Mucke? ist ermordet worden. Die Ungluckliche wurde bekanntlich seit [ ngerer Zeit in dem Schlosse, das ihr Gegner, der König, bewohnte, im nordwestlichen Theile der Stadt in en em Gewahrsam gehalten, konnte aber doch so streng nicht beauf ichtigt werden, daß sie nichtfortwährend mit ihren noch immer zahlreichen und mächtigen Anhängern verkehrthätte, welche es nicht unterließen, Factionen zu werben und Alles anzuwenden, um die entthronte Herrscherin wieder auf den Thron zu bringen. So brach im Mai, wie es heißt, auf Anstiften der Agenten der Kö- nigin, unter den in Peschauer konzentrirten 50,000 Mann Trup- pen eine Empörung aus, die Jedoch glücklich erstickt wurde. Als Motive der Unzufriedenheit ga en die Truppen an: den Man el an Lebensmitteln, die Theuerung des Mehls, die unregelmäß ge Bezahlung des Solbes und dergleichen. Ein Theil jener Trup- pen wurde darauf nach Labore verlegt, und der König selbst zog bis nach Ve irabad, um die Unzufriedenen zu beschwicbtigen. Während die er Abwesenheit des Königs geschah es, daß der Konigin von den ihr allein zur Bedienung gestatteten Sklavin- nen der Kopf mit Zie elßeinen eingeschlagen wurde, so daß die- selbe in Folge dieser erkeßungen am zweiten Ta e daraus starb. Bei eim“ er Erwägung der hiesigen Zun nde und der Aufrerg der Barnim gegen einander, gehört wohl kein son- derlicher charfsnn dazu, um es beinahe als Gewißheit anzuneh- men, daß die Dienerinnen nur als Werkzeuge einer Partei die blutige That vollbracheen. Die Sklavinnen, in ihren Erwartun- gen einer großen Belohnunk und der versprochenen Freiheit bitter etäuscht, sollen ausdrücklch den König und den Schloßhalter erdai Mia-Sing als diejenigen bezeichnet haben, von welchen sie zu der schwarzen That durch große Versprechungen veranlaßt worden seyen. Also nichts als Wiederholung der Indischen Sitte, sich auf eine leichte Art der Verhaßten zu entledigen. Die Aufregung über diese That war al! emein, und es fehlte nicht viel, daß der König selbst hier am ärZften ge üßt hätte. Daher ließ er alsbald nach seiner Ruckkehr die Morderinnen festnehmen und, um den Verdacht an dem Verbrechen betheiligt zu seyn, von_fich zu wenden, strenges Gericht halten. Es war am 11. Juni (Har, heißer Monat), als ich auf dem Wege nach der neuen, erst errichteten Pulverfabrik Zeuge ei- ner der scheußlichsien und gräßlichsten Executionen seyn mußte. Es wurden die Bajadere und die drei Sklavinnen gerichtet. Der ersteren, als der am meisten beim Morde betheiligren, wurden, in Gegenwart der übrigen, von den acht Scharfrichtern (Bengi) zuerst beide Hände abgehauen, darauf Nase und Ohren abgeschnit- ten; den zwei minder betheili ten Sklavinnen wurde nur eine Hand abgehauen, aber gleichfa s Nasen und Ohren abgeschnitten; an der vierten wurde nur die leiste Operation vor enommen. Ein grauenhafter Anblick, bezgleichen ich nimmer wieder igehen mag! Die ganze scheußliche Scene fand auf einem freien Plahk unter einer blauen Fahne statt; die Unglücklichen waren an Pfähle gebunden und wurden von beiden Seiten von den Bengi gehalten und während der ganzen Execution die Trommeln gerührt, so daß man vom Zammerge- schrei der Unglücklichen keinen Laut vernehmen konnte. Um die Verblutung zu hindern, wurde nichts gethan, die elenden Opfer den Bengt auf den Rücken gebunden, von diesen durch alle Stra- ßen Lahore's zur Schgu getragen und die Gerechtigkeitsliebe Schir-Sin 's laut verkundet. Acht TJe darauf war das Zah- resfesk von engit-Karks und Haunral: ings Verbrennung. Da: bei bekamen die Braminen einen Lack theils in Baarem, theils in Effekten, welche öffentlich kur Schau ausgestellt wurden. Der Luxus war erstaunlich. De kösklichsten Palankins, mit Gold, Silber und Seidenstoffen geziert, die massiven Gold: und Silber- Gefäße, Vasen, Windfächer, Shawls und Seidenskoffe, Schmuck und Edelsteine blendeten fast das Auge der Beschauenden.
weibl. ndiv. 97. “M““ 15.094 39.196
Inland,
Berlin, 8. Nov. Se. Majestät der Köni haben Aller-
Yädigft geruht, die Annahme: dem General-MÉF a. D. von
?ck""- des Commandeuereuzes des Königl. ischen Mili-
tair-Ordens; so wie dem Ma'or von Vieesch- Ad utaneen Sk-
KbniJl. Hoheit des Prinzen riedrich von eußen- des H'" '-
KUZ? 11:21" St. Georg-Ordms für Militair- erdiensk, 21er Kia e, 0 en.
derlin-potsdmer Eümbahx
[a (lot 970611- so!- 1. bis inc]. 11011 7. Uonmbu'c. .in-1 aus ein korlia- ])as-alum- Zioenbabo zebbru- 6897 kW.
1111 Umm ()en-bor 1:- eines wk alot keklm-k'ouäumr Küenbalm TTkYn64ll'1'WL ['n-onen, uncl betrug tlie 1211111111111- 14,163 1111111,
Berlüt-„kranksurter Eisenbahn. . lo (1er Woche wm 30. 01101101 bis im:], (im 5. Kosember c,
* KH 312.
sinti auf 11er kekliu-k'mnkfuner küeob-bn 5305 personen besäräete
Konica.
Meieorologischc Beobachtungen.
*kli- 10 [Fkt.
339,30“ku. - 5,9" a. 7,11" a. 83 701. “in!.
0.
1842. "ots."- 7. Wo 7. 6 W.
[.nu-[nok . . . . 338,87," ku. bobs!!!" . . . 3,0" n. ".."-k. . . - _ 6,6. "- 5/8. ", [)u-uätüz-oz 76 ykt. 78 yl". "'on“ ...... boilek. beiin. "'i-111 ....... 01-0. 0. s'kmnuebul -2,9" "0120-11“ . . . -- 0. _- 9/5' *. 'kazo-mittol: Mak" yu... _4,:' n... - 6,1" a... 79 km. 0.
Unb-iu-p 2 Wk.
MNG," ku. "- I,.. ".
UnS Walks " “'S-*kurs-
410111111.- 7,4' n. "unslu- Y.. "„ voünb-e 7,4",„11, *uökut-YÜNU kb. Uitikonoblezo.
kokliner 1161-11 [)en 8. Mosamber 1842.
kk. (70111. nem. | 11.11.
['k. ("011.1“-
„'on!!!- 11-1-1. | 6-14.
4011-11. .“,
124' 102- 121 102.
*1
103“. 3-
103344 .f1- l'on. Biuvb. 1017; «..ck-. 7-1... 011. “;ck. 1,71. kno-b. 40. zo. ['kior. 0111. kk]. *ab. kinch- äo. io. knut. 0U. [)|-- M. Knü- elo. io. ktiu. Üb]. Kboia. küo-b. 40. 40. kön. ()U. ""k-ktukk. kü. 110, (10. 1'tiot.0b|. ['kioékickü'os “41.61-1- i .'kb. damals.
103 - m:?"
901
102
max.; 48
11121 10544 1022 10:11.- 1044 102;
aa. “&a-14:1“) p.. 11-91. 051.30. [";-. Sek. iu 306-1411“. [(u- [.Uc-ükk. Ick-Uuncbk. oo-lauie-oU.') -' o--. 110. 1. "kb. "us!. ['t-nike. Knud. l'on. (1a. 110. 110. 0-1". ['“-Un. ko... äs. xu- '. Iko". 110. örblniocko (10.
H] 96": 101 :
1:1 91
4
“K*vsosizipo
10-11; 1031,
Wu ('n-ko- th't.
l't. (Font. 'l'Ut. " U 851. mm | 6.113
1 Y
") bu klin ntzüm us in c- 2. esu-u 1843
McoÜ-el-Coura.
km 2 11. kn- 2 U:. 3 !:. 2 111. 2 m. 2 ne. 2 ne. 8 "!*-z. 2 11. 3 «.:-j.
l'u'i- ............................ 300 1-1. Me. i- A)!- ................... 150 k]. “"ck-bug ......................... 150 ". Uns].- .......................... 11“) "[t. [zipiz i- Counti- 14 “[k]. l'au- . [W M!. !...-Um .. 11.1" ............... 150 1-1. konubuz ............. 1 .nu-1.
531 100
17-3
Qusköktigo Uökaon.
„*mal-314111111, 4. U07. Riecke]. kirk]. Jeb- ILF. 6-5 cku- 10111“ “."-11111. _. 53.8kaa.18i. 3.5 110. -. kau. “kk. „Anz. _. Liu]- 4- ku-u. ['e'-"_. Jeb. _. ko]. ». ().-la", 108-
zntwokpeo, 3. Jo,. Une 1-1. 18'7.
Usisu, 8.111". 6“; Kat. 109. 42; [M. 39, 77'ch. 1"; -. nuk-zcua- 1619. 1-11. 1111034 141'5. :|- 11:19 1101.
Liu]. -. 21". -.
Königliche schauspicle.
Mittwoch, 9. Nov. Jm Opernhause: Das Stelldichein, komische Oper in 1 Akt. Musik von N. souard. Hierauf: D*? S Wh")?- Ballet in 2 Abth., von Ph. aglioni. (D11e. Fanny El let": Sylphide.)
Zu dieser Vorstellung sind nur noch Billers zum dritten Range ?: 15 Sgr., dem Parterre Z- 20 Sgr. und dem Amphitheater 3 10 Sgr. zu haben.
Donnersiag, 10. Nov. Jm Schauspielhause: Der Ehestif: ter. Hierauf : Bürgerlich und romantisch. (Herr Rohde: Baron Ringelstern, als Gasirolle.)
Königsstädtisches Theater.
Mittwoch, 9. Nov. (Italienische Opern:Vo_rsiell11ng._) [_ (.;- |eti Ec] 1 1110111260111. ()peta in 4 11111. 111uz1ca: 1 11111111 3 cle] Maestro 132111111, ['ultimo 5110 (161 Maestro Uaccaa.
Donnerstag, 10. Nov. Muttersegm, oder: Die nene Fanchon.
u- 111
Marktpreise vom Getraide.
111 o n 7. November 1842. Zu Lande:B2e!3eize?1/(u:ei er) 9 Rtblr. 15 S r. und 2 Riblr. auch 2Ntblr. ** r-ÉRvggen 1 Rtb r. 236gr., auR 6 ?.; gro e erste 1 Rtblr. WS 1“.- au f.; eine Gera- 1 Rtblr. 10 Sgr., au 1 Rtblr. S . .* a 1151: 215“er 5 c;Sugr. 8 tf.,l auch 1 Rthir. 3 Sgr.
, - -- ' r.
SJ W Weizen Fweißer) 2 Ntb r. 20 S r. und 2 Reklr. 42 gr, 6 P., auch 2 Ntblr. 8 gr. 9 Pf.“ 0 en 1 Rt lr. 22 Sgr. 6 Pf., nach 1 Rtblr- 16 Sgr. swf. ; kleine erste 1 Ntblr.
5 Sgr. Sonnabend dcn5 N 1, 184 . ovem r 2. Das Schock Stroh 16 Rib!» auch ; Neolt. Centner Heu 1 Rtblr- 10 Sgr., auch 1 Rtblr.
Verantwortlicher Redacteur vr. J. W Zinkeisen. Gedruokt in ver Deckerschen Geheimen Ober-Hofbuchvruokerei.“
5 Sgr. Der 5 “H ;:
'*- “..
* Ständis e Ausf üffe. Sisun
, scnücrn. - Dcr Ungarische “ Frankrei .
, Belgien. Brüssel. Bevorsiehende Eröffnung der Eisenbahnen nach
;
1
um GroßIritauien und I
Allgemeine
Preußische Staats-Zeitung.
N ck“ t I n h a l t. . t". AMW" vom 31. Oktober.
ntwur we en Benuvun der Pr vat-Flüisc. . Révßlaud uuad Polen. t. Petersburg. Admiral von Kru: Reisende Anton Rexuli). Paris. Der Constitutionncl ber das aufgege- bene Pro ekt eines Zou-Vereins mit Belgien. - Vermischtes. - Briefe aus Paris. (Die extraparlamentarischen Mayifeskationen . in dcr Belgischen Zou-Vcrcmi un s-Frake; das Projekt isi vqr- *
läufig aufgegeben. - Angebli e lane n Bezug auf die Regie-
von A1 ier; Carnekero.) „ , ,
'“ rlaud. _London. Königliche Emwilli- un in die Vermählung der Prinzessin.?!ugufic von Cambrtdgc.- . ei e des Erzherzogs Friedrich. _ Weitere Prorogation dcs Par- laments. - O'Connell's wahrscheinlicher Nachfolger als Lord.-
Mayor von Dublin. _ Vermischtes.
Gesch: '
der Französischen Gränze. -- Antwerpen. Ankunft der „British Queen.“
Dänemark. Kopenhagen. Thorwaldscn.
Oestexreicb. Agram. InüaUation dcs Banus von Croaticn.
S an en. _ . Yer Stimmung gegen Frankrcicl); die Heseüschaft der Weber in Barcelona; Zurbano.)
0 id. Berlin. I'v'eltk'cffcnden Bcicblu s der Deutschen Bundes-Versammiung. -
., din. Weitra des “Fürßen von Arenberg für den Dombau. _ Zwist» vou Ha e?1“.". «kKovlcnz. Königinntcrstüvung der durch Hagelschlag L?csclwdigtcn. - Mn gde b u r g. Magdeburg-Leipziger Eisenbahn.
Die Si1)otti|'ci)c Kirche und ihre Zcrwürfniffe.
** Zur Statißik dcr Vereinigten Staaten von Nord-Amcrika. (Vier-
ter Artikel. )
i Beilage. Zur Theorie der Bevölkerung und ihrer Subiiüeizjé ;
*
mittel. _ Akiffcnscbaft, Kunst und Literatur. Ueber
Rosie der antiken Basilika zu Trier.
Amtliche Uachrichtcn.
Kronik des Tages.
Se. Majestät der König haben ?lllergnädigsk geruht:
)(ilerh'ochsiihrcm Ober-Ceremonienmetsier,Gxafen von our: raids, dcn Rothen Adler:Orden 2ter Klasse mit Eicheniau ; des: gleichen deni Küsier Koeppel zu Roßleben, Eyhorie Artern, und dem Zcixgdicner Röhrich zu Glogau bas .)[llgemeine Ehrsn- zeichen; dcm Wii'thscbafts-Znspektor Gunther zu Erbcti im Kreise Okti'löbng, dem Zimmermeister Elias 'Helm in Halle, deni Ziinmcrgesellen Ludwig Mann in Greifenberg und dem Ferdinand Schmidt zu Wielowiez' im Kreise Adeinau die Rettungs-Medaille am Bande zu verleihen,
Se. Hoheit der Prinz Eduard von Sachsen:Weimar is von Weimar hier eingetroffen.
Der Ober:Landesgerichts:?lsseffor Hiepe isi zum Advokaten bei dem fürstlich Soims-Braunfelsschen Obergerichte zu Braun- fels und den Untergerichten des Kreises Wehlen", mit Llnweisung seines Wohnsitzes in Wehlar, bestellt worden.
Bekanntmachung. , Unter Genehmigung des Königlichen Hohen Ministeriums der geistlichen, Unterrichts: und Medizinal:Angelegenheitep ist die bis erige Bestimmung des Reglements der Köpigltä)?" Ezibliothek, da das Abholen und Wiederbringen der entliehen") Bucher auf zwei Vormittage wöchentlich beschränkt und, nur diejenigen Zettel, welche bis Tags vorher bis 11 1th Vormittagsin den dazu be- stimmten Kasien gelegt waren, Berucksichtigung fmden sollten, da: hin abgeändert worden, daß vom heutigen Tage an sowohl_ das Entleihm als die Rückgabe von Büchern den dqzu berechtigten Personen an jedemVormittage gestattet is?, und ward demnach der 71. 1 des Reglements abgeändert, wie folgt: . ' „Zum Abholen und Wiederbringen der entliehenen Biicher und zur Zurücknahme der ausgestellten EMpfanJscheine ist ]edes Tages, an welchem die Königliche Bibliothek ü erhaupt geöffnet wird, die Vormittagsstunde von 11 bis 12 Uhr bestimmt, und werden die in dem dazu ausgestellten Kasten bis 9 Uhr Vormittags vorgefundenen Zettel noch an demselben Vor- mittage befor ?, die später eingele ten Zettel aber erst am Vor- mitta e des ?oigenden Tages erücksichtigt werden.“ erlin, den 7. November 1842. Der Königliche Geheime ReZieruHigs-Rath Und Ober:Bibliothekar, 1". erh.
Htändische Ausschüsse.
Sißung vom 31. Oktober. Gesev-Entwurf wegen Benutzung der Privat:Flüsse.
An der Tagesordnung War heute der „Vortrag über den Gese -Entwurf wegen Benuhung der Privatfiusse; es ward daher die jßUng unter Leitung des Ministers des Innern, Grafen von Arnim, eröffnet.
Nachdem der ernannte Referent, Geheime Regierungs-Rath von Raumer, auf Grund der über den Gegenstand verfaßtm
' Denkschrift dieMotive näher * des Entwurfs in seiner gegenwärtigen
ck 'LammluY zunächst zusxexaéhen fhßben ] ! ende epartementsQ (* arau n, _ : üker gehörten Provinzial-Landtage bereits die Nothwendigkeit, ]a | „ die Unentbehrlichkeit eines Gesoß . ' .
' in der Befruchrun s Fähigkeit des Wassers ruhendenRi-ichrhumei
' Gee „ „ „ „ .- ? besxnsders günstigen Lokal-Verhaltnissen und nut inachcigen Mitteln
möglich geworden, einzelne ; ' „ _ ' ck daß daher mit gutem Grunde die Dispofitioncn des voriieJenden
Madrid. - Schreiben aus* aris. (Zur Charakterisiik' *
anlications-Patent des die Werke Herder's : ' . fich die
, zugexogen. . ' ' ten Beirath der Stände ihrer grundiichen Lösung zugefuhi't werden. ,
„.,.- _,-----_- * *-
erörtert, welche bei der Bearbeitung Form maßgebend gewesen,
' be ondere aber die ra en beleuchtet hatte worüber die Ver- ins s F 9 werde„ so wies der vor-
daß die Stimme der dar:
es anerkannt habe, wodurch die
der Natur einer 0 gemeineren Bmußung zugänZlich gemacht und
' das entgegenstehende Hinderniß mét möglichsier Schonung des pki- Z vaerechtiichen Eigenthums behoben werden folie. * fiuth:Edikt Vom 15.
November 1811 sey gegen die Benacbtheili: kulturfähigei' Grundstücke durch ermangelnden Wasser:.)[bzug doch habe es seither an im Entwickelungsgange der so werthvou
gun gen gend vorgesorgt; gen gefehlt, um die schaftlichen Intelligenz als
Diesem Mangel abzuhelfen,
reien u re eln. z 9 Wenn es seither nur dem großanefiHer, unm-
bestimmt.
und nicht gewöhnlichen Anstrengungen, Bewäfferungs-Anlagen von weitercm * solle unter dem Schuß dieses Geseßes jeder" Gru'nbbcsixzer, 16 Z sollten ganze Kommunen und Genossensckzafcen. befahigt wz'i'den, Frucht jener nachahmenswerthen Bkispillk qnzukkignen. * Ueberraschend seyen die Erfolge soicher' Geseßgcbgng 111 3100911, Frankreich und den Niederlanden; auch das ehemalige Furstenthum
? Siegen, wo die fr'Ühc-t'e Gescßgebung dergleichen Anlagen begün: * * fiigt, könne als Gewähr angeführt wexden. . _ , rigen Zweck dei'(BesamthVohifahrt emOpfer von dem Einzelnen “ gefordert werden müsse, „ , gleichen bereits im Gestaltungsgange der Ugrar-Gieseßgebung viel: , fach dargebracht Morden.
** io för so hochwich: ba set) dies viel geringercr Art, als dcr:
Volier und reichlicher Elsaß für jebe sey das durchgehende Prinzip. Die Wie: derhersicliung mißbräuchlich entzogener ober geschmälerter Rechte liege zunächst in der Tendenz d'ieses Geseßes. Der Entwurf des: selben habe bereits der sorgfaltigsten Erwägyng uxnerle en; es seven nicht nur die Bemerkungen der Provinzial:Stande uber die frühere Bearbeitung dieser Materie beachtet, sondexnpoch bessn: dere Gutachtm von Sachverskändigen und von denjenigen Vehor- den und Privaten ein efordert worden, bei welchen eine genaue Vertrautheit mit dem egenstande vorauszusehen gewesen, und die
Einräumung zu sichern,
Staats:Raths habe bei ihren Berathqu noch Grundbesitzer“ von
praktischer Erfahrung im Gebiete der Die schwierige Aufgabe solle nunmehr durch den ich:
Im Laufe der hiernäcysi eröffneten Berathuyg über die Ge- sammtheit der nach Inhalt der Denkschrift voriiegenden Fragen wurde das Bedürfniß des Geseßes fast einstimmig anerkannt und sein baldiges Erscheinen wünschcnswerth erachtet. Dagegcn wur“: den auch erhebliche Bedenken gegen die Richtung des (Heseßes, insbesondere in Beziehung , ' Expropi'iation, aufgestellt. Man bemerkte, dqß „dais uberwwgende Kultur:anereffe, welches den Antrag aufunfremnliige Ueberlgssung von Rechten und Grundsücken wirksam'machen sone, doch immer nur das Interesse des Einzelnen ,oder einer Gesell chaft von Ein: zelnen seyn könne, welche fick) die Vortheile der * afferbenußung anzueignen und Andere darin 1u_beschränk§'n oder davon auszu- schließen beabsichtigten. Zn diciem rinztpe elii-ge aber“ zugleich die Unsicherheit, nicht nur der gegen"? rtig begunsii ten Unterneh- mungen, sondern aller Nußungcn uberhaupt. tas heute, als überwiegend“; Kultur-Zntereffe angesehen werde., komik tm Laufe der" Zeit und im Fortschritte der Industrie Wieder hintangos'iellt werden egen neue noch wichtigere Interessen, und die Bewasse- run s: nlagen würden dann wied'erum den Zwecken weichen MÜZSU, die sich dereinst als die uberwiegenden geltend ma_chen sollten. Man war der Meinung, daß zu 'Gunsten 13011 Privat: Unternehmungen sich eine Expi'opriation uberhaupt nicht Precht- fertigen lasse, daß auch volie Entschadigqng des nuxzbai-cn Werrhs über dieStörung eines freien Bcfißks mchk __ daß die Liebe zum Eigenthume, in welchem die Liebe zum „Sitaake wurzel“ nichtzu schäßen sey. Man ontcbthrdiePkovofmtions: Befugniß auf Vermittelung durch die adnnnisirative Behorde, [J- diglich auf Re ulirung mit den Stauberechtigtcn und auf T_T)?!“- lung des Was7er-Eigenthums unter die User:»Bcsiher beschrgnkt, alle Einräumung von Rechten und Ueberlaffung vont GkUUdÜUkkM aber der freiwiliigen Einigung unter den Parteien uberlassen wis- sen. Man erachtere endlich die im Geeselentquf yorbereiceten Eingriffe in das Pirivat-Eigenthum fur unvertralelck) mit dem Geiske der seitherigen Geseßgebung und unterschied rucksichelich der Bestimmungen des Vorfiuths:Edikts_ vom Jahre 1811, Welche al- lerdings Anrechte über fremdes Eigexxthum einraume, Mischen der dadurch beabsichtigten Abwendung eines Schadens und der Zu: wendung eines besonderen Nußens, Miche lehrere im Sinne des
v lie end 11 Get :Entwurfes liege. . _ or Ös Yard («rauf von dem vorfißenden Minisier entgegnet,
daß niche nur in den IC. 11 bis 15 des Vorfiutb:Ebikts, sondern überhaupt in allen zur" Förberung_der Landes-Kuitur gegebenen Geseßen ganz dasselbe Prinzip als un vorliegenden Entwu_rfe gel: tend geworden sey. Die Umwandlung eines Sumpfes m eine
des Grund und Bodens, welche Zwuke nach der ailegit'ten Ge- seßesskelle durch Gräbenschlagung uber fremdes Gebiet nicht nur wider Willen des Besitzers, sondern sogar mit dessen erzwungener Beihülfe u bewerksteliigen seyen. Zehdrten eben so gut in das Ge- biet der elioration, als die Bemasserung eines zu trocken liegen: den Wiesenplanes, und es liege daher die gegenwärtige Ergänzung der Kultur esche keinesweges außer den Prinzipien der seitherigen in ihren 51" irkungen als hbchsi wohlthätig anerkannten GefehZe- bung, sondern sey vielmehr nur eine bisher schmerzlich vermi te Konsequenz derselben.
Von anderer Seite ward darauf aufmerksam gemacht, daß
man mit Unrecht das vorwaltende Gesammt-Jnteresse aller Staats-
Durch das Vor- ', „ . . . 3 daß die Schiffbarkeit, welche das Kriterion
Besiimnmn: ) landwirth: :
erkannte Zuleitung : so schein.“ kein Grund vorhanden, die Adjazenten der" öffentlichen
fließenden Waffers zur Befeuchtung und Befruchtung der'Lande: *
sey das vorliegende » , - . * bci öffentlichen Fiuffen bas Schifffahrts:Ztitereise VN" 011111 ande: ' ren zu wahren sey, das Eigenrhum an der Waffmnaffe n1cht un:
Umfange hervorzurufen, so ;
beruhigen könne", und :
' Nationaisache erklärt,
* rückfichtlick) der öffentlichen Ströme dcr
* Kreise dci"
von des Königs Majestät eigens hierzu ernannte Kommission des , *
ewässerungsAnlagcn hin: 5
1 | i i
i
auf das darin waltende Prinzip der *
i i i
bürger an
Berlin, Donnerstag den ")"" November
i i
einer fi'uchtbringenden Benutzung des Wassers in Ab: rede stelle. Man würde mit demselben Gironde die Angelegenheit der Eisenbahnen für eine Privat:?lngelegenhsit erklären und die dabei stattfindende Expropriation deshalb. anfechten'k'oqnen, mei! sie das Prioat:Zntereise der einzelncn ?lctionaire begunsitgex Dim- noch habe man mit Recht die Sache dei" Eiseybahncn fUr eine und nicht minder liege m bei“ Benutzung der Gewässer zu Befruchtungszwccken ein Zuwachs dcs thionalc Reichthums und daher“ ein überwiegend allgemcinei' Vortheil, Einige Abgeordnete wänschren die Ausdehnung deszu erlassen: den Gesetzes auch auf die öffentlichen Strome und bemerktc'n, der" öffentlichen Flüsse sei), in den aus dem Gi'undbeülx' der Anwohner" folgenden RLchten nichts ändern könne und, da die Bcnuxzung dé!" Waffcmnasse zu Kulturiwecken ais 1111 '.)[nnexum dcs Uferi'echks angesehen werde,
Flüffe davon auszuschiießcm
Dcr prästbirende Akinisiei' erörrete hierauf, daß eben, weil
bedingt den Ufe1:Befißern habe zugesprochen werden können, Und
Gesetzes auf diePrivat:Flöffe beschränkt worden, um so me 1, als Erlaß eincr bcsondercn Strom: und Ufet':Oi*dmmg bcvorstehe.
Von mehreren Abgeordneten der Rheiiv'pi'oviiix ward ausge: siellt, daß, wenn das voriiegendc Geseiz, als eine Ergänzyng des Aljgemeincn Landm'Ms nur“ in denjenigen Landestheilen .in. Wir": kung rrcten solle, wo das Allgemeine Landrecht gelte, dikjknigesi RheimProvinz, wi'lche den Bezikk des Apyeliarions: gerichts zu Köln bilden, davon ausgeschloffcn bleiben Wurden. Es sc abcr 011ch dort die Einführung des gegenwärtigßn Geseßes W11nschenswerth, und 1116 ? daher dasselbe dem Rheinischen Pro: vinzial:Lanbta e noch zur &rklärung vorgelegt werden. '
Der vor thende Minister bemerkte, wie es der we1t1ren Be: stimmung Sr. Majestät vorbehalxen bleiben myffe, ob dies Gefeß nach dessen Erlaß auch dem nachsien Rheinischen Landtage zur Berathung darüber vorzulegen_ sei): ob deffen'Ausdehnung auf den Bezirk des "LippeilationsizerWts zu Köln wynscheyswerth ct“: scheine. Er, der Minister, wurde dies unbedenklich befur'worten.
Zeitungs - Uncl]ric1)tcn. Ausland.
Rußland und Polen.
St. Petersburg, 2. Nov. Dei“ Admiral von .icruscii: stern isi seiner bisherigen Functionen als Direktor dcs Wkat'inc: Kadettch=éorps cntbunde'n worden und hat bi'i dieser Gclegcnhcit cin schr gnädigcs Handschi'eibc'n S1". Majestät desKaisc'rs ?i'halken.
Der Großfürst Pkichacl isi von seiner" nacb Wai'schau unter: nommenen Reise am 29sken v. Wk. hier" wieder" ein eti'offcn.
Dic St. Petersburgische Zcixung enth lt einen durch mehrere Blätter gehenden, svn dem Akademiker, Professor von
' Baer“, geschriebenen intereffanten Bericht über einen hier sich auf:
Wiese und die Ableitung stehender Gewässer zur Nußbarmachung [
haltenden gelehrten Ungarn, Herrn Anton Reguli), der ei'becn so, wie sein kürzlich verstorbener Landsmann Cionm de Kokos, eine wissenschaftliche Reisc unternommen, um die 1111115? bei" Ma: gyaren aufzufinden. Seiner Ansicht nach, ware ese nicht Tuber, sondern das Volk der Ofifinnen, wo zunächst Aufschluffe uber" [ene Frage zu suchcn siven.
Frankreich.
Paris, 4.Nov. Der Constitutionnel, der durch die "Linkve: senheitdes HerrnThicrs inPai'is wieder“ an Interesse gewinnt, enk: hält heute folgendanrtiki-l: „DekZoU-Vei'eins:Enrwurf isi fcii'riich aufgegeben worden. In der Versammlung, die voi'gesicrn bei Herrn Fulchiron stattfand, warb im Namen dct' I)iinisicr die Erklärung abge- gcben, daß kein Vorschlag der“ Akt in der nächsten Session vorgelegt werden würde. Der König Leopold ist seit einigen Tagen benaa: richtigt, daß die Französische Regierung darauf verzichte, die ein: geleitete Untei'handlnng fortzusetzsn. Es ist dies seit 18.11 das vierte oder“ fünfte :"Mal, das; der Plan xu ciner Handels:1inion zwischen Frankreich und Belgien aufgenommen und wic) '. bci Seite gelegt wird. Das Journal des Dé'bats scufzt nisi“ die Ohnmacht, in die man die Regierung versetze, und hält 11achträg- lich eine Rede zu (Hunsien des ZoU-Vereins -- der Charakter Unserer- prosition gegen das INinistc-rium besteht, wie man weiß, nicht darin, ihm in allen Fäljen Uni'echt zu geben. Wir sagen unsere Meinung auf die Gefahr hin, daß wir uns zuweilen in Ueberein- stimmung mit dem Kabinette befinden; das linkeCentrum isi eim- Regierungs-Partei. die, in der Opposition sowohl, wie im Kabi": nette, immer den Zweck hat, bei der praktisohen Politik mitiuwir- ken und die Angelegenheiten des Landes zum Guten iu leiten. Aber das Bedauern, welches das ministerielle Journal ausspricht. regt in allen Eemüthern eine Betrachtung an, die wir nicht Ver: schwi-igen können. Das Ministerium hat sich in dieser Sache sicherlich entweder sehr unvorsichtig oder sehr schwach gezeigt. Wenn es den Widerstand voraussai), auf den es bis in seinem eigei'ien Schooß von Seiten der Repräsentanten der Französischen Industrie sioßen würde, warum hat es nicht versucht, denselben im voraus ubeschwören? Warum hat es sich demselben ausgesetzt. ohne sich ark genu zu fühlen, ihn zu besiegen? Warum end; [ich, da es fich au die Sache eingelaffen har, weicht ,es frei: wiUig und ohne Kampf zurück? “* kenn es aber den Wibet'skänk; nicht voraUSgesehen hat, welche Unkenntniß und welcherLEichrffmx. Diese ganze Angelegenheit gleicht, was das Benehmkk d“? Ka?“ netts betrifft, der Durchsuchungs-Frage. Pas IRtiiistkkiuzn asi? weit vorgegangen, um dann noch weiter uruckzuwetchkt1Z;l;,kTMi?fk sein politisches Ansehen wesentlich geschw ck.. Was "" “
so haben wir in Betreff jener Union kein Bedauern auszWWckMo