1842 / 290 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

von Württemberg mlt unabläsffgßer Fürsorge ange- legt und bereichert worden.. . _

Die auf Be eh! der Köm ltch Wurttember ischen Regierung be ente Kymm ssäon von bee d,ig* ten Sachversiändtgen bat den Werth der Sammlun auH„148,-180Gulden 2431.- Fuße feßkzcße t. teselbe, gägenwäui Herz !- chen Pa als u ulm ayfgc elit, be ebt aus ener

roßen Anzab der berrltchßcn und ausgezeichnetjen

ewehre, mit Gold, Silber, Pexlmutter- gravirier und gexriebener Arbeit verziert, war dies der von den Kbnigltchen Behörden gevn'zfte und beglaubigte Ver- loosung-Zplan näher auswcxß. Viele der Gewehre haben emen hoben geschtchtltchen Werth, daFe thnls von Napoleon und anderxn berubmten Personen herrühren und„mtt deren Wappen und Chiffre bezeichnet ffnd, theils auch als _überaus schätzenswerthe Denkmale der Waffenschmaxdekuy| früheyer und,in:7besondere neuerer Zett eme ausgxzetchnete Wuchngkcit besaßen, Dae ganzx Sammlung zerfällt bet der Verloosung m 246 Pretse, im Werthe von 8M Fl., 6000 F1.- 5000 Fl.- 4000 Fl., 3000 Fl. tc. :e. Eine genaye Beschreibung der Gewehre nebsj Schätzungswerth tif

2130 schreibung der Reife heraus ab, deren Ueberschung So eben erfchieu:

wu" hiermit dem Publikum vergeben,

Bei C. F, Amelung in Berlin erschien und ifi durshbalu Buchhandlungen des In: und Auslandes zu a en_: __ _

8801161] (16 k)]ECLZ (]e becture amusantos

ot mstknctn-es tikésa (Les yrouleurz srmyaiz moäomu les plus äiztiu; guéz. Q ],]!st 116 ]a "eunova er (Le tou: ceux qu! a'ap ]iquent .*- 1'étuäe (La la langue s'a'anyai-e, et yar- ticu iérement (Lea écoles, par .]ulez 1301136 eie paris, Maitre (16 [„an ue franxaize :*: Ücrl-"n. 8. [';-[üer in. Zrocbé 22? 851:

Bei der nicht gerin en Anzahl bert ts vorhandener . . . .- Französisch er Lesch ücher kam es bei der Her- II:;riFLZTTlo 1361"? um] (1- lomatazcbe Uacbncbten yon

aussabe eines neuen hauvtsächnch auf eine dem Zweck 2a ästselben in Zexiobung atebenäon fürstlichen,

entsprechende Auswahl der darin auf unebmenden

Stücke an“ und in dieser Hinsicht dür e wohl dem Zabeibrer Abstammung, ihres Zesitxtbumz, ibrez N71")- an uncl cler aus ihnen bem-orfegangeneu (Zivil- um!

hier an ezei ten Fran duschen Lescbuche eine der er- üen Stegnen gcinzuräunxen seyn, indem durch Neuheit

in dem obrégkcitlicb beüätigtxn Plane enthalten. Der Preis eines Looses 3 F1. 30 Kr. oder 2 Thlr. Preußésch Courant. _ Beislbnahme von 10Loosen ein erxftes gratis. Die hohen Regierungen der mei

- Soulié Chateaubriand u. 21. werden dies ur Ge- ropätschenStaaten haben dieBewilligung m': e b/ekunden. / &

zum Orbit dcrLo_ose in ihren resp. Staa- ten ebéeten ertbetlt.

derselben beauftragt ist, zu beziehen.

“Mi“ (**-1 dlieb aber enner und Sammler gkakbkkkkkk Wdrterbu voxPWaffxs/wksrdZn diebse nie, cherkchrendeGelcgen- ÉKMSULYZYLYÜÜSE Aufnahme und wohlverdienten

sick) bei einer Verloosung zu bethciljgen Welche so heren Schriften des Herrn Herausg-kbkrs sich biSbcr te seltene und werthvolle Werke der WaffensÖmiedekunsi zu erfreuen hatten.

heit nicht versäumen, mit einem so geringen Einsaße

zum Gegenßande hat.

Briefe und Gelder werden portofrei erbeten, und sind auch bei dem Herrn Augufi Krüger, Span- dauersiraße Nr. 76 in Berlin, Loose von dieser (53c- Wehrsnmmlung zu haben. . '

F. E. Fuld tn Frankfurt a. M.

_Auf Doro Schreiben vom 2517en v. Mrs. benach- rtchtigc ich Ste, Frau Gräfin yon Urach, daß ich Jhrcqunsche gemäß der Debttirun der Loose der uber dre Gewehrsammlung Ihres ver orbxnen Herrn Gemahlsoveransialtcten Lolterte im Preußtscben aus- nahmswetse gern-

davon in Kenntm gesetzt habe.

Charlottenburg, den 27. Dezembex 1841.

(gez.) Freedrtcl) Wilhelm.

Literarische Anzeigen.

Neuer Roman von der Baronin v. V. (Henriette von Bissing.) Hannover, im Verlage .der Hahnschen Hof- buchhandlung isi so eben erschtcnen und an aUeBuch- handlungen versandt, in Berlin an E. S. Mitt.- ler (Stcchbahn 3):

V c' c t o r t“ n „9. Ein Roman von Henriette von Béssing. 2 Theile. 8. 1842. geb. 3 Thlr. f?)?" derselben Frau Verfasserén ij? früher dnsclbsi er enen: Dre Fannlte von Steinfels oder die Kreolin. Ein Roman in 2 Theilen. 8. 1841, geh. 22 Thlr. Bei dem so lebhaften Interesse und den so zahl-

rcichen günsiéénn und aufmunternden Kritiken, deren Breitesiraße 20, Ecke der Scharrnsiraße.

sich die cr|e_ c1_)rift|elxcrischeLeiüung der talentvollen Frau, Vcrfancrm bcretts erfreute, bcdarf es nur der Anzctge des obigen neuen, hbchsi anziehenden und noch gehasreicherenRomans, um die besondere Auf- 111ex'HscJ1t11kett des ganzen gebildeten Publikums darauf zu rt cn,

In der Stuhrschen Buchhandlung in Berlin, Schloßplatz 2,_ Potsdam, am Kanal neben der Post, liegt zur Einstcht:

Neuestes und vollüändégßes

Fremdwörterbuch,

zur Erklärung aller aus fremden Sprachen entlehn: 9.

ten deter und Ausdrücke , welche in dcn Künüen und Wtfsenschnften, imHandel und Verkehr vorkom-

men, nebst einem Anhangs von Eigennamen, mie Anschauung 3" brmxzen.

Bezeichnung der AuSsprachc, bearbeitet von ])1', J. H. Kaltschmidt. Ju 10 Heften zu 8 S r. Leipztg, bei F. A. Brock aus. Zur, Empfehlung dieses Werkes wird am besten die Ecuficht der erßen Hefte so wie die Bemerkung genugen, daß fich dasselbe vor allen bisherigen Fremd: 1'1

wdrterbüchern durch seineVollständigkcjt , zweck- ferungen (32 Karten) erschienen und in alien Buch-

mäßige tyvographischeEinrichtung und durch b

un emeinc 5 ' *- zelaénet, Billigkeit gletch vortheilhnft aus- U

“_

erschienen und in allen

in Berlin bei E. Buchb JKUTFMSHUM: |

e e r. nie ät des Köni ' si von Sachsen durchst-TYLYLL matien uWnd Monteur ro imFrühjahr 1838 Aus dem stal. des Dr. iasoletto im Aus; YF ?ZYRhM?! :IitAUYerkun en versehen voti

on ut '

DKNY"? chhÉö 2,0 Sgr. s med. e er e e . mgs von Sach en - negro :c. erre?te die allgemeine AusfmerLZZkYtto'ättxd ward seiner Ze t in de," gelesenüettZeitschriftrn vielfach besprochen, und gewtß :| fie als ein Ereigniß zu be- trachten, und zwar als_kein spurlos Vorüberchange- ms, Nicht nur, daß dee Botanik, in deren'Interesse se zunächst unternommen wurde, dadurch gewann, sie gab auch

andlungen zu haben, je

besuchten Ofiküüe des A atéschen Meeres üch biu- wandten. Um so mehr war es In bedauern, daß bis jetzt noch gar nichts Am:!ührl «es darüber ver- dffentltcht ward, und jana 6 en wir es dem Dr, Béasoletto, der fi'ch' im Gefolge Sr. Maje-

|ckt befand, Dank wissen, daß er die vollständige Be-

«FPGA? PÉUW " *

['onge, .]ulez, (16

' -_: _ _ (Zuiäe (1813 Conversation kkanqaise; ' Matter und den Ftnanz Minister ou pbt'aséolozis srauxaise-allsmanäe, contenant uns den wee fruher gedruckte Formulare _- Hausltüen --

itz jedes Haus mit der ergebensien Bitte, die Aus- pm“ oräre alpbabétique (183 Uerbez et (]88 ])kéyosi- fullung dieser Listen recht vollständig ausführen zu

den 12, versandt worden:

8. Vclinv, brock). Preis 3 Fl. oder 1 Thlr. 25 Sgr. Dem Genius des berühmten Dichters ward es vor- laubt sm) auf nachstehende, sebr gangbare

Monaten . , Da von der 1ten bis 7ten Lieferun die erste Au a e gewordenen neuen H' M- Gottschalk m Dreaden rst so eben bis mzf wenige Eäemvlare vergriffeét ist, so “scheit?! die icht erschienene Kleine SchUlgrammatik

Ö" Schroedel". Linden 23 im von 4Blatt zu 10 Sgr., worauf alle Buchhandlun- |ck gen tn und außerhalb Dcutschland Bestellungen cm-

Gr. 8. all

Vcranla ung, daß die Blicke der Tou- heit, die Läbme und Ru rißen nach der so na : [Menden und doch so Wenig bcl, den Waservfeffer m?t beigelegter PflaUqund b“.

der Leseßücke, in wclchenAnstand und Sitte nie aus den Augen c cht [?nd, dem Schüler, außer Belch- rung, zuqle anch die anziehendsie Unterhaltung dargeboten wird. Die Namen der hier benutzten

sten EU= Schriftßcaer, als“: Boumy, Janin, Méry, Dumas, gen yermebkte Rus abe,

chulen Enden wird, als die frü-

Jn demselben Verlage erschicnen früher:

[)x-ria, Cent ])ialoguez Ü]- manäz st ["ranxais sur les (]is'sékents rapports (La la 716 yrati ue, tant äe la commerciales, (18 l'in- (Luzcriells qua 3

(183 exykessionz 188 plus usitéos (]am 18 (lizcouks s'a- miliet', (Les gallicismez st (183 ermanismez lea ])]us inäisyenzablsz; zuiyis (L'una (:ofleotion (le ['OsLl'bEZ rt et (16 phrases proyex'bialoa; pour faciliterk

la langue s'ran-xoize, et yarticuliérsment your [GZ 8. ])apior "Zlin. 'Zrocbé 25 8312

écoles,

rich collection (ls [)bkasoz (lanz [es 118"): lanJues,

tions. K l'usags (168 étuäiants er (168 amateurs (]e w ]: ]unZuc? s'x'ancxaize st particuliérement (Les écokzs. 8, Papier yélin. [)en-x solumez.

U'olume [: [**kancxniz-allemanc]. 13700116 1 71111". dk

Uolume ll: .Allsmuncl-s'l'angaiz. 81136116 1 “[*]-lt". ntyßé1recht-zejtige Subscriptionen in den Hauslißen Wun «)en.

(Complst 2 “[*]111'.)

Im Verlag von Friedrich Fleischer smd so 1e_dlxinnacbsicrhendc Spanische Sprachbücher er- i enen: Franccson, C. P., Grammatik der Spani-k) schcn SersYe'D LtFscZF-Yfl.1gdeD FsXbY. “ck _ - - Span - eu c un ent - pan cs Wörtcrbuch. 2 Bände. 3 Thlr. “]"88070 (18 ]a ]engua )* ]itaratura castennna. Spanische Ch reüomatbée. 11:- Thlr. Bärmann, l).; G. R. und X. E. Gomes; de Micr. Handbuch der Spanischen Conserva- tion für Deutsche. 1 Thlr. ()Lryantss Don Quijote (18 ]n Mancba, Aus: gabe v911ßändi in einem Bande. 375 Thlr. In Berlm vorr tbig bei Julius Springer, D

Zn Unterzeichnctcm isi so eben erschienen und an

Die Albigenser. Freie ;?ithungen

o Nikolaus Lenau.

ehalten, in einem welthißorischcn Gegenßand die ;dee unserer Zeit zu_erfaffen und in einer neuen

Stuttgart und Tubingen, September 1842. I. G. Cottascher Verlag.

Von - - Lateinisches Elcmentnrbucl), Zter

Sohr's großem Handatlas ber alle Theile der Erde, in 80 Blättern, sind 8Lie-

andlazugen Deutschlands und des Auslandes zu haben, nd bts Ende 1842 werden noch 20 Karten ausgege-

ht eme neue Au agpe in Lieferungen, die Lieferung i|

nehmen. C. Flemming in Glogau.

In unserem Verla e ist o eben er ierten und in en Buchhandlunge?! zu hxben: fck

Magazin von Beobachtungen und Erfahrun en aus

dem Gebiete der üchtungs-, GesundheW-Er-

sztztttjgs-ruytd ZM l-KYdek där Hausthicre. Ein

11 n er n ““ -

Ye" der FW]; en er pfung der „;ntercs

en v n . . . ,

10 Sgor. :* F A Kuers 25 Heft.

Es enthält interessante Aufsätze über die Drebkrank-

r derLämmer, die bösen a-

die Versu e Welche ur E i l a knn & Ehe:)gkeit und km "f “"S er Anfiel- gen eu , angesiea: wÉtZkJ-nbem Ursachen der Lun-

Rücker und ü l r Neu-Kbln nm WAFFELN 19. ***-___

eben, vorräthig bei T b. B ade in Berlin, u. d-Lin- den 67:

Mit Recht ifi daher u erwarten da dieses auch durch Druck, Papier un Korrektheik kcbß Snpp'kmembkst/ und zwar “"e 3"4 Wo “'

d s' d b d ' vor ähn ck n B' “[ rn sch rübm ck ausze chnende P im UU Loose an ei em unterzetcbnetcn Hand. . ( [UU [ " i

" ' ' ' rünzdilftbe Lkskbuch/ dkssen Gebrauch dcm Lernenden lungshause, welchev ausschln'ßltch mit dem Verkauf Z e it“ : __ ei , ' i f [ = A eli“ e e '

sehr erleichtert is?, eine welches noch in diesem Fahrcerschcint, wird dicauch von Jahren fortwährend des verdienten Beifalls er-

umfalsenden „Beiträgen kur Stat

e [a sociale; yrécéäés ä'un recuei] für Berlin, Charlottenburg und Umge-

nur nhlrciche, sondern auch, weil vor dem

cziehen :

W[Ztzes Dexztsckzexs Fahrilkßtxx ik? AtiWnde. - Vor- e zur er e erun e rper en und “t = chen gZusiandes der Fabgrik-Bcvölkerung. - DiFÉlei- Buch- undKunsihandlungcn “Uf festeBesiellung

alle Buchhandlungen, Berlin an die Gropiussche Fgeng über die I'M" "' de" consiitutioncuen &“ erhalten.

Buch- und Kunsthandlung, Königl. Bauschule La- Artikel. - Ueber die ncucücn Bewegunge'n inmr- im ""rkg?" Jahre erschienene Kunstblatt desselben halb der Dcutschproteüantischen Kirche. Ersier Ar-

tikel, - Politische und kommerzielle Uebersicht. - Notizen.

. „zu beziehen durch die Enslin cbe Bu andlun . . . . . . Form, durch die ejndrtngende Gewalt der Poesie, zm ("F. Müller), Berlin, Breite Sfraße OK!,LZ, au? 3/1118lli311011 7,11 (](ékj [)|"1Z51m1 [):-013€" [)01

ihrem Verlage aufmerksam zu machen:

. Welchen bedeutendenAbsa di'Lateini cnS ul- ben, so daß dte geehrten Subskribenten in circa 12-15 I Q sch ck n Bes!) des vollständigen Atlas gelan en. mnerbalb einiger Jahre immer wieder nothwendi lesungen auf Uniyerzitäten, (;)-mnazien, seminarjen

er immer ici ende Aba und die . _ bzü ter und Tbicrärzte, herausgege- erung dieses'S utvuchssßtkd seine be e Empfeb- “"na-.:" 4“ „"-"'“" "Z“MTU'UUKITL-er «1... könig]. gr. 8- lung. Dek dritte Theil ist in vielen Gymnaßen l'reuluachn ['r-uten un pkunsssmnen 7011 [auoka

* Müller (Königl. Profeffor te.), Elemente der Arithmetik undAlgebra, in System,.Kome mentar und Anwendunzlals Lehr: und nebun s- im für die mittleren asm der höheren Lc r-

rFiksÜb ck lt d fbbchsl B f ! Aer; Iten umz zuxnxélbraux) bxßßxsléhrerdar-

a aenuuau en ce e. e. r. r.

berausge e:: von ])r. Friedrich Strauß, Zieses Mäuse!" Lehrbuch in in namhafZen An-

Kdnigl. Ober-Konfißoria =Nath und Hofpredi- Kalten eingMZr-t und ifi nach dem unheile kompe-

ger. Preis geb. UC r, I s temer Schu nner ein sehr empfehlenswerthes o n a ,

, . S ck u l b u cb Werderstr. 11 der Bauschule gegenüber.

Reiden (71-31 dchCöonserFon “Zb Mein FAKU- non„_rr ng enoe er n- zessüt Friederiea Franzis“ Au uit Ma-

a Hedwi von Preußen, in erKirche u

Nätebus ck [)|-. und Lehrer am großen Militair- Waisenbgqu), Lesebuch fürdiePreußischen Militatrschulen. gr. 8. 12; Sgr. ürk, W. v. (Königl. Preuß. Regierungs- und Schul-Rath), Leitfaden für den Unter- richt in der Formen- und Grdßenlebre Fünfte, verpassen: und bedeutend vermehrte Auflage, mit einem Anhang, die wéchtigsien Lehr- sähe aus der Stereometrie enthaltend. Mit 20 Kupferta eln. gr. 8. 1 Thlr. 22; Skt,

Die f nfte Auflqge wird MitteO tober dJ. im Drucke beendegt und ausgegeben werden,

Bei Gebr. Reichenbach in Leipzig erschien so

Kottes 1481113. ck(1615-bexx'k0n,

reul'sizcben onm'cbie amäl'sißen, oller

käs'licben umi aäslisen Uäuaeku, mit ön- ilitair- personen , Ueläen, (Ze ehrten unä Uünatkr,

Uerauzgegeben yon Freiherrn ].. 7. 2 eä1it2-N e u kircb.

Bci E. Kummer in Leipzig ifi erschienext u„nd in allen Buchhandlun en zu haben, in Berlm m der

218 «oblf'eile mit nouen [“Jack-"33811 unä [Zericblißun- Plahnschen Bucbh [ck (L, Ni e) Jägerstr. Nr.37; (]

Funke, C. Ph. turgesch chte für Kinder, her: ausge . von G. H, C. Lippold. 10te vermehrte (;;-,Tvel ess. Ausgabe. Mit 13 iUum-Kupfertaseln.

r

- Diese'l'be mit schwarzen Kupfert. 2 Thlr.

(Ju Halbfranzbcxtzd Sqebundetzeßxcmplare koßen r. mc r.

Dieses Buch , welchesgfich seit einer langen Reihe

18te _- 4t€ [.ies'er. 1842. Ürucky. Z] 12 831". seliny, 2- 17x 531“. Obégye Ausgabe erschetnt in 5 Bdn. od. 10 Lit cr.

Liefer. von 15_16 Bogen, Das Werk ?éälioxmößex t

dels“ die md lichst ausfübr ichen Nachrichten über

Das neue Suvplementheft,

für die Brüder der erüen Ausgabe unentbehrlé- freut, i| vorzüglich als ein passendes Weihnachtsge- chen Nachträge und Verbesserungen enthal- schenk für Kinder zu empfehlen, Dasselbe gilt “"ck

n und kann daher auch einzeln bezogen werden, von der im vor. Jahre erschienenen: Lippold, G. H. C. Naturgeschichte für Bürger- schulen. Mit 27 kolor. Abbtld. 27-2 Sgr. - Dieselbe mit schwarzen Abbild. 25 Sgr. (gebun-

Der B o i k i fcb e dene Excmpl. kosten 5 Sgr. mehr.)

Allgemeine Wohnungs - Anzeiger

bung auf das ahr 1843. Drei und zwanzé er Jahrgang, Die neue (Zte) Auflage des Werkes:

digirt vom Köné [„Polize „Rath Winckler, wird Franz Nowak, der wohlberathene Bauer,

'étuäe (]8 auch in diesem Ia re, nachdem darin die bis Anfang - - .

Dezember vorgekommenen Wohnungs- und sonßigen 32:1 ,YhYtckzetshßanZYi?ErSexrécJsxtsthaFM1,3152;th Veränderungen anfgenommen,er[chemen und dengcchr- handchn en vorL'äthi tenHerren Subskribenten zugeschtcktwerdem Wir sen- 9 g.

Kunst-Anzeige, ollen. Kürzlich ist in zwei großen in Kupfer gesiochenen

' ' Kunüblättcrn symbolisch- kalli raphisch dargestellt Dte bedeutenden Koüen der Herausgabe laffYeYtiR: von Johann,.spcinrégs in K*?ln, erschiencn:

s rucls die Höhe der Auflage beßimmt werden Oster! ilgcehnthYtiélgl ; ?ka eYrUheWztildlxcslnz-Jtodé s Dritten.

Na mehr als wcijähri er ununterbrochener Ar-

Berlin, den 7" Oktober 1842' Veit & Comp, beit i dieselbe mZn beendkgt; ihren Werth hervor-

„.___ zuhcben, dürfen wir uns enthalten , nachdem dem

So eben ist bei Bernb, Tauchnitz jun.“! Leiv: Verfaffer von Sr, Majcüät dem König die goldene

9 erschienen und durch alle Buchhandlungen zu F?r?l!FIMFÖWVTFYFÖrutlvietrliWegttentZßWeZ-chir'hWKM

' Für die am 5ten U. M. oon Ihnen eingesand-

Deutsche Yonatsskhrtft Xxx?) tAbdk-ülFe Zhéxxckin M:, Flättexns Luxx“-

u r en a grap )en ar c ung e e en

Literatur “meßsfxeexxxzchs Lebe't' ;;WiUcn Meines Hochsen'gen HerrnVaters Ma- von „jeßäx cmpfatZen Sie die bcifol ende goldene

„Huldtgungs- edame als ein bei äaiges Aner-

1§43rl SB ited ebrmezßnfn. *. ep em er- et. , Preis des Iahrgan s von 12 Heften. 8 Thlr., “Sanssoucd de" 18“ Aug“ 1842' welcher auch ha bjäbrlich berechnet wird. * Friedrich Wilhelm. Inhalt: Ueber die Errichnmg einer allgemeinen Beide Blätter, welche nicht Zetrcnnt wer.-

'ut “len andrlch ell clat ur e 5 den und denen eine cdruckte Erl uterung beigege- : sx) H v s s ) f 5 B f rderung des ben wird, find noch fclxlr den Subscriptionspreis von

Sechs Thalern bei uns zu haben und durch ane

„kenntniß Ihrer Arbeit.

Zuglejch wird darauf aufmerksam gemacht, daß das

rutschen Staaten. Von Ur. I, Fürst Erüer

Meißers: Zur Erinnerung an Friedrich den Großen noch für den Subscriptionspreis von 1'5 Thalern zu

bekommen ist. Trautwein und, Comp. Verlag§=Buch= und Mustkalienbandlun ,

Die Buck bandlun von Nie [ in tsd - ) g ge Po am er Krausensiraße 70, Ecke der Friedrichsstra e.

Schul- und Lehrbücher,

[')-1. Rote &' (3. Rock,

.]ößerztral"se R0. 42, Zuckj- u. Musikbälg.

126118 (1le ()bamyallstl'.

In allen Buchhandlungen ist u haben: Blume (l)!"- und Direktor :c.§, Lateinisches Ele- mentarbucb. 2Tbcile. FünfteAufla el; 115 Sgr. ? / vdkr ZZZ Ma e!" unc] UU; auc] in [.ei Zig Ergebikn Kleine LatkinischeSchUlgyammatik für um] ist ja,allsn ]Zucb11ankäungen 2a [];-1128", in Zer- dkc, unterettKlaiscn derGymnastcn und höheren [in bei Klaxanäür ])unckor, Königl. l']0kbucb- Bur erscl-“Ulen' 10 SIN bönälsr, ["Um-, It!". 21:

_ _ aktinische Schulgrammatik. Zweite Auf- §7§t0m (]61' nnwikaszcben Uarmoniék-

la c. 22; S r. g * g ](kbt'L

(hkk dcs Herrn ])k- Blume bübkn/ beweisen die mit Köcksicbt aus yraktiacbe ÜnWenäbax'keit fürsor-

Üakken A uflagcn. Dur umi allen ]xäberau Zcbulsn, 30 Wie Zum Zelbstuntor-

kickt fiir Zebiläe'ts,

der Lateinische Lehrkursus von Sexta ab von: yon 6. W. 171-111.

nd? gegeben. (;t'. 8. brosch. 1 ']*]1]1'. 10 .531'. ['

Le buch für Preußxsche Schulen, heraus: Der neuknuzikaögch [1011113111an cgeben von dm Lehrern der höheren Bürger- oäer Zeleucbtung (181' chn'is't: „])ia alto Muziklsbxz

ch1us§riZhkas§FFte verbesserte und vermehrte i'" Z"?" '"" ""39"““'29““' 2""N798'*5"'"""§ """-

- ' o- )e]i“x-k 7011111118116. um] aus chtung 383011 ckck bei- erchieed fur Kinder von 6-9 Jahren. [ ., 1139 “"la-Zs ck" ]" Mä.

. 8. 10 Sgr, [Z . Mon (3. W. 1 n ]c. 21er Theil: für Kinder von 9-12 Jahren. * . Dritte Auflage. 171 Sgr. Ük's' “"W"" 2035" Zter Theil : für Schüler von 13-16 Jahren. Gr, Med. 8. 3.3 Bogen. 271, Sgr. roße Ver-

5 kackekänxs kiit' Diano,

d höheren Lehr-Anüalten einLeff-brt. unc] Skonti"; (Uo- 5- "k- 7- [(all-brenner) 5

- _ 581". ]com |. 1271“ Meyer (Kdnigl.Professor ebrbuchderGeo 5 1 s y 3 r, metrie ür Gymnas Ln. [)0]0n31§0,

111erT eil: Planimetrie. r,8, 172 Seiten mit kom , 70,1] D. Kücken, 0x). 38,

220- "SedruU-w skbrs bn skkkchmm HW 1'. pm... 10 H'... «.. 4115-11... 121 33. x 0,0, t schnitten. Zweite Auflage. 17§ re 1; “kb] [_ m'ma; _]yx ']i 1.- 8 . 13" ' „W! (€ OFEN??? tt2ter15ThÉ"; Stereometrie. Yk Holz»? * k Willkxjrb'clkwr FLZÜUZZ-KßlsitHFlebL W ""t e e o ' - ' - 3ter und leZter ?kbeil: Geometrie. Trigo- 34 “""““ FLUUMZUW'“ ZUM" "' "“'kbälx- nometrie. 1 Sgr.

Allgemeine

Preußiscße Staats-Zcitung.

Berlin, Mittwoch den 19ten Oktober

Amt! e Na ri ten. NZYJ" unk? Pélen. Warschau. Fernerer Aufenthalt des a e . Frankreich. Paris. Der Belgische Vertrag. “- Die nnterhand- lungen mit England wegen des Poß-Tarifs. - Die Sendung des errn Ellis nach Brasilien. - Italienische Over, - Vermischtes, - riefe aus Paris. (Ungrund der angeblichen Veränderungen m

den böchüen Militair C ar en“ Näheres über den ortgan dcr Verhandlun en mit Öchieng. _, Die Sendun? des rn nis; republikanis rr Unmuth gegen England; die E senbahnen.)

Gro britauieu und Irland. London. „Erkratxkun des ran- zötschen Botschafters. - Zigeuner-Gememden m nglan, - T ee-Einfuhr, - Vermischtes,

Nie erlande. Amsierdam, Angeblicher Untergang einesOesier- reichiscben Kriegsschiffes.

Deutsche Bundesstaaten. München, Bevorßcbende Einweie bun der Walhalla. - Die Berg-Ruine bei Hambach,

Serb en. Ueber die_Hebel der letzten Revolution.

Türkei. Konßanttnopel, Unerwartete Anordnung der Pforxe in Bezug auf den Libanon, - Betrachtungen darüber, - Ulle- matum der Pforte in Bezug auf Persen.

Inland. Ha le. Mn dxbtrré. Feier des Geburtstages Sr, Majesiät. - Barts etd. andwirthschaftlécher Verein. - Zikäkchkn- Eisenbahn. '- Trier.“ Die Wein-Aerndte, .'- Indu-

neberscht der im Preußischen Staate seit Veröffentli an des Ge- sches über Schenkungen und letztwillige Zuwenduann Yu Anstal- ten und Gescüscbasten vom 13. Mai1833 vorgekommenen Ver- mächtnisse zu frommen, milden und gemeinnützigen Zwecken,

„Y Y

Amtliche nachrichten.

Kronik des Tages.

Se. Majestät der Köni haben Allergnädigsk geruht:

Dem Ober-Stallmei er, General-Major von Branden- stein, den Rothen Adler-Orden zweiter Klasse mit Eichenlaub, und Allerhöchsfihrem Flügel-Adjutanten,Major von Reihenskein, dei? Rothen Adler-Orden dritter Klasse mit der Schleife zu ver- le en“.

Der Zimmermeister Parv ow ist von S!“. Königl. Hoheit dem Prinzen von Preußen zum Hof-Zimmermeister ernannt worden.

Den Mechanikern Gebrüdern Bonardel in Berlin ist un- ter dem 14. Oktober 1842 ein Patent auf eine durch Zeichnung und Beschrxibung erläuterte mechanische Vorrichtung, um “Chenille-Faden zu schneiden auf acht Jahre, von jenem Tage an gerechnet, und für den Um- fang der Monarchie ertheilt worden,

Dem Mechaniker C. Hummel hierselbft ist unter dem 14.

Oktober 1842 ein Patent . auf eine Verbesserung der mechanischen Vorrichtungep zum Stüppen und Abschlagen der Formen, an Perron- nen, in der durch Zeichnung und Beschretbung nachge- wiesenen Ausführung. '

ahre, von jenem Tage an gerechnet und fur den Um:

onarchje ertheilt worden.

auf sechs sang der

Dem Banquier Lipke in Berlin ist unter dem 15. Oktober 1842 ein Einführungs-Patent auf zwei mechanische Vorrichtungen zum Noppen der Wolle in der durch Zeichnungen und Besehreibung nach: ewiesenen Zusammenseßung . auf vier Jahre, von jenem Tage an gerechnet, und fur den Um: fang der Monarchie ertheilt worden,

An ekommen: Der Erb-Truchseß des Herzogrhums „Mag: deburg, ebeime RegierungöMath und Dom:Dechant von Kro- sigk, von Naumburg. .

Der Erb-Kämmerer des Fürstenthums Munster, Graf von Galen, aus Westphalen.

Zeitungs -Uachrichtcn. Ausland.

Rußland und Polen.

Warschau, 14. Okt. Se. Majestät der Kaiser hat fich gestern Nachmictags von hier nach der Festung Nowo-Georgiewsk

(Modlin) begeben. Frankreich.

Paris, 13.0kt, Hinsi tlich der Behauptungen, daß während des jehigen Aufenthalts des K nigs Leopold in Frankreich derZHandels- Vertragzwiscben beiden Ländern unterhandelt werden solle, außer! der Courrier franxais: „Diese Frage is? allerdings ganz reif und nach so vielen vergeblich stattgehabten Erörterungen wäre es Zeit, fie zum Schlusse zu bringen; aber Angelegenheiten dieser Art er- fordern eine Entschlos'enheit des Geistes, welche das Ministerium vom 29. Oktober nie bewiesen hat. Das Kabinet soll über die Vertrags-Frage getheilter Meinun seyn. Herr Martin du Nord beharrt auf einer Oppofition, deren ründe seinen persönllohen Inter- essen wa rscheinlich nicht fremd sind. Marschall Soult vergißt nicht, daß er estßer von Gießereien ist, und Herr Cunin-Gridajne kann sich von den LeideMasten und Vorurtheilen nicht [ooreißem welche er lm,Zahre 1 als Tuchfabrikant kundgegebm at. Unter den Ministern,“ welche dem Vertra e am günstigßen eyn sollen, nennt man_ Gu-zot, Duchatel und Lßacave-Laplagne.

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1842.

Galignani's Messen?"- äußert fich über die zwischen England u'nd Frankreich schwe enden Unterhandlungen hinfichtjjch einm" Veranderung der Post:Convention in folgender Weise: „Es gewahrt uns großes Vergnügen, an uzeigzn, daß die Vorschläge Wegen einer Revision des Posi-Tari s, d der Englischen Regie: rung von Seiten der Franzdfischen Behörden vorgelegt wurden, auf eine Weise auf enommen worden find, welche die Erlangung der gewünschten esultate verspricht, wenn auch noch einige Schwierigkeiten u beseitigen seyn dürften. Der schnellste und ficherße Weg wurde allerdings seyn, wenn man die beste- henden Verträge annullirte und einen _anz neuen abschlös'e, Dies ist, wie wir vernehmen, der unsch des Französi- schen Kabinets; aber es scheint, daß eän solches Verfahren den Gebräuchen des Englischen Post-Amtes zuwider ist, und daß der beabfichrigte Zweck demnach Zur dureh Zusäße zu dem beste- henden Vertrag erreicht werden ann, Die Grundlagen des in Rede stehenden Arrangements werden etwa folgende seyn: Die Franzöfische Regierung will auf alle Briefe von und nach Eng- land und Frankreich denselben Tarif anwenden, der für die Briefe im nnern Frankreichs gilt, und die Englische Regierung will ihrer eirs das Porto von 10 Pee. auf 3 Pce. herabseßen, so daß ein Brief von aris nach London, oder von London nach Paris, welcher sehr 2 r. kostet, in der Folge nur 90 Cent. kosten würde. Die Fran östsche Regierung hat sich außerdem erboten, das Transito- orto für Briefe nach England, welche durch Frank- reich nach Ostindien oder nach anderen Punkten gehen, bedeutend zu ermäßigen.“

Die Presse enthält heute folgenden Artikel: „Mehrere StaatSMänner, besorgt über die Abreise des Englischen Agenten Ellis, der den Handels:Traktat zwischen Großbritanien und Bra- filien erneUSrn soll, haben die Frage aufgeworfen, ob Frankreioh bei den sich Vorbereitenden Verhandlungen zugegen seyn würde, Diese ernsken Angelegenheiten werden nicht ohne unser Mitwiffen verhoandelt werden. Der Baron von Langsdorfwird fich, wie schon erwahnt, bald auf seinem Posten befinden ; ein kleines Franzöfisches Geschwader kreuzt auf der Rhede von Rio Janeiro, und wir glau- ben, daß der Minister der auswärtigen Angelegenheiten bestimmte Znskructionen gegeben haben wird, um die Interessen “Brasiliens, die Frankreich theuer und für ganz Europa von Wichtigkeit find, zu vertheidigen. Die Unabhängigkeit Brasiliens bei denVerhand- lungen über die Abschaffung des Sklavenhandels kann nicht leb- haft genug gesctzüßt werden, und eine Lösung wie die, Welche man Portugal aufgedrungen hat, würde dem Seereckzte aller Völker entschieden nachtheilig seyn. Die Ereignisse, welche in Mexiko ihrer Erfüllung (ntgegen ehen, mäßen auch sorgfältig über: wacht werden. Herr _A ey de Cyprey,_ unser Gesandter in Mexiko, ist auf seinem Posen. und seéfte Fähigkeit kann nicht in Zweifel gezogen werden. Wir wünschen, * daß die Mexikanische Regierung ihre Macht über Yucatan wieder erlange, da dayselbe keine der nothwendigen Bedingungen hat, um einen für fich bestehenden Staat zu konftétuiren, und wirmöchten, daß ein Franzöfisches Geschwader nach jenem Punkt abginge, um die Rechte und die Interessen unserer Verbündeten zy unterstüßen. Mexiko liege nicht mehr im Streits mit Frankreich; es muß zwe“- schen den beiden Nationen das beste Vernehmen wieder hergestellt werden und wir glauben nicht, daß das Englische Kabinet gegen die Antvesenheit eines Französischen Geschtvaders in jenen GeWaffern etwas einzuwenden haben könne. England war mit einer Flotte zugegen, als der Admiral Baudin die Expedition gegen Veracruz unternahm, und Frankreich hat, so viel wir wissen, keine Recla- mation dagegen erhoben. Es würde ein Akt der Klugheit seyn, das Verfahren unserer Nachbarn bei jenerGelegenheit nachzuahmen,“

Das Journal des Débats verkündet als nahe bedorske: hend die folgenden Veränderungen in der höheren Militair:Vsr: waltung: Der Marschall Oudinot würde sein Amt als Kanzler der Ehren-Legion aufgeben, um Gouverneur der Invaliden zu wer- den; an seine Stelle würde .der Marschal! Gérard treten, und statt dessen der General Pajol Commandeur der Pariser Ratio: naleGarde werden. Der General:Lieutenanc Tiburtius Sebasfiani würde Commandeur der ersten Militair-Divifion, und der Gene- ral:Léeutenant Durocheret an der Stelle des General Dariule, der in den Ruhestand verseßt werden sol], Kommandant von Pa: ris Werden.

In einem hiesigen Blatte liest man: „Der erste Secretair der Englisohcn Botschaft hat fich in diesen Tagen zu dem Han- dels-Minister begeben und darüber Klage geführt, daß die Zoll- Beamten von Boulogne und Calais im,Einverständniß mit den: jenigen Englischen Douaniers gewesen waren, welche wegenThejl- nahme an der heimlichen Einführung von Franzöfischen Seiden- waaren und Spißen Verhaftct worden sind. Die Enxxlische Re- gierung verlange, sagt man, daß die Französskhen Behorden eine strenge Untersuchung anskxllten und jene ZoU-Beamken sofort ent- ließen, Wenn es sich ergabe, daß fie im Einverständniß mit den Englischen Beamten gehandelt hätten.“

Privatbriese aus Lissabon, welche ein Pariser Banquierhaus in den leßten Tagen erhalten, versichern, daß der leßte Handels- Vertrag mit England in Portugal selbst durchaus unpopulair sey, und daß die Portugiefische Regierung sogar den Ausbruch einer revolutionairen Bewegung befürchte, die zum Zweck haben würde, das Kabinet zur Nichtausführung des Vertrags zu zwingen. Die Portugiesischen Mißvergnügten sollen zudem mit den Spanischen Patrioten in fortwährender Korrespondenz stehen und eine Ver- einigung Portugals mit Spanien und die Errichtung einer Ibe- rischen Republik beabfichti en.

Der Messager erk! rt heute, daß die in der leßten Zeit von mehreren Journalen mitgetheilten Nachrichten über Mordthaten und räuberische Anfälle, die in der Umgegend von Paris und von solchen Personen, die bei dem Festungsbau beschäftigt sind, ausge- übt worden wären, durchaus erfunden seyen. Die Behörde sey von keinem Verbrechen der Art in Kenntniß geseßt worden.

Der Werth sämmtlicher Diamanten, Perlen und edlen Steine, welche Befißthum der Krone smd, beläuft sich nach der leßten Ahschä ung ohne die Fassung auf 20,900,260 Fr.; ihre Zahl be- tragt 1,312 und ihr Gewieht 18,751 Karat.

Bei Gelegenheit der diesjährigen Wiedereröffnung der Ita- lienischen Oper, welche stets zu Anfang des Oktober stattzufinden pflegt, bemerkt die Gazette musicale: „Jedes Jahr fragt man fich um diese Zeit, was aus der Zukunft unseres Italienischen Theaters werden soll. Diese Frage gilt nicht nur für Paris, son: dern auch für andere Europäische Hauptstädte, wohlverstanden mit AUSnahme Italiens selbst, denn in diesem glücklichen Lande ist man so gutmüthig, sich in der Musk mit dem zu begnügen, was man hat, und fich mit Einbildungskraft und Begeißerung für Anti- quitäten zu erfüllen, die man zu Neuigkeiten aufschmöckt. Mittelmäßig? Sänger, um nicht einen noch schlimme- ren Ausdruck zu wählen, werden dort mit Leidenschaft beklatscht. Und fast scheint es, als ob die Leute des Nordens es eben so machen wollten. Sie nehmen Opern und Sänger, wie fie ihnen gerade zukommen, und wie ihnen ein schö- ner Tag auch im *Monat Oktober noch Vergnügen macht, so ge: wöhnen ste sich daran, die Sänger und die Opern, die sie schon seit zehn bis zwanzig Jahren kennen, immer noch mit demselben Entzücken zu hören, wie in der ersten Zeit.“ Es folgt dann ein Bericht über die erste Vorstellun , zu welcher man Donizetti's „Lucia di Lammermoor“ gewählt Jarre, welcher in der zweiten die „Sonnambula“von Bellini folgte. Mad. Persiani sang die ersten So- pran-Partieen in diesen Opern, Mario den Tenor, Tamburini den Ba- r ton. Ein nocthrößc-rer Schaden, als die Monotonie des Repertoirs, durfte für die Qtalienische Oper déeKrankheit Lablache's seyn, der, wie man besorgt, lange Zeit nicht wird fingen können. Die Griff, welche fick) kürzlich verheiraehet hat, onte sich als Semiramis dem hiesigen Publikum zuerst wieder zeigen, in welcher Oper die für diese Saison engagit'te Mad. Viardot-Garcia (die Schwester der Malibran) als Arsaces debütirt, Rubini ist in diesem Augen- blick in Paris und sol] M) zu einigen Gastrollen erboten haben, man scheint aber nicht darauf eingegangen zu seyn. '

Der Pianist Cramer ist nach zweimonatlichem Aufenthalt xn London wieder hier eingetroffen und wil] den Wixjter in Parts zubringen; auch der Komponist Balfe ist hierher zuruckgekehrx und wird vermuthlish noch in diesem Jahre eine neue Oper hter in Scene bringen,

© Paris, 18.0kt. Wir lesen in derheutigen Nummer des Journal des Débats mehrere wichtige Ernennungen, Welche daIKabinet zu machen beabfichtigt, wenn fie, wie derCourrier hinzuseßt, nicht schon zur Stunde kgemacht und unterzeichnet wor- den sind. In Folge dieser Befordertmgen soll der V.)?arschall Oudinot zum Gouverneur des vaalidenhauses ernannt Werden, an die Steife des Marschalls Oudinot, der gegenwärtig die Stelle des obersken Kanzlers der ShrewLegion bekleidet, würde der Max'- schall Gérard, Ober-Befehlshaber der National-Garde von Paris, diesen Posten “Einnehmen, und endlich der General-Lieutenant Pajol den Marschall Gérard bei dcr Narional-Garde ersehen. Unge- achtet der Bestimmtheit, mit welcher das genannte Blatt diese bevot'skehenden Beförderungen anzeigt, scheint nicht ein Wahres *Wort daranzu seyn. Denn der Marschal1 Soulf, ais ältester Max': schall von Frankroiah, hat die nächste Anwartschaft auf die Gou- vernem'skelle des vaalidmhauses. Diese Würde soll den Herzog von Dalmatien in eine Art leichter heilsamer Thätigkeit erhalten, damit der plößliche Uebergang vom Ministerleben zur gänzlichen Unthätigkeit des reinen Privat-Lebens seine precaire Gesundheit nicht zu sehr angreife. Das Ober : Kommando der Natio- nal:Garde des Departements der Seine kann nur einem Marschall anvertraut werden, Die Zuli-Regierung hat, ohne daß man es beMerkte, eine wichtige Etiquettenform der Restauration beibehal- ten. Sie besteht darin, daß, wenn die Wache vor dem Königlichen Schlosse der Tuilericen aufzieht, ein Marschall von Frankreioh die Truppen musierk. Nur hat man an die Stelle eines Mar: schalls, welcher bei der wirklichen Armee im ak'then Dienst sich befindet, ein: für allemal den Ober-Befehlshaber der National- GardevonPat'is dazu bestimmt. So geringfö ig die Sache an sich scheinen mag, so halt man bei Hof auf die Yeobachtung dieser Militair-Ekiquette zu viel, um ihr so leicht und ohneNoth zu entsa- gen, was der Fall wäre, wenn man den General-Lieutenant Pa'ol zum Ober-Kommandanten der National:Garde erwäLlen wo ke, Unter den Kandidaten, Welche auf den Marschallska Anspruch haben dürften, ist General-Lieutenant Pajol einer der jüngeren, und auf jeden Fall wird der GeneralBugeaud vor ihm zur Mar- schallswürde befördert Werden. Zwei JKarschaUs-ErnennUngen können vor der Hand nicht satt haben, da im strengen Sinn des vor zwei Jahren von den Kammern adoptirten Geseßes gar keine Vakanz unter den Marschäljen besteht. Es find deren vor kurzem zwei gestorben, nämlich Marschall Moncey und Marschall Clauzel, aber das Geseß bestimmt, daß von nun an bei zwei Todesfällen nur eine einzige Ernennung vorgenommen werden darf, um die frühe- ren überzähligen Ernenxjungen in die neuen vorschriftsmäßigen Ca- dres einzureihen. Vorlaufig ist aber der Marschall Sebaskiani noch immer zu den überzähligen zu rechnen.

Gestern und heute hat fich das Conseil der" Minister ver- sammelt, um unter dem Vot'siß des Königs die Grundlagen des Belgischen Vertrages zu debattiren. Der König der Belgier hat zwar nicht, wie ein Tagesblatt heute berichtet, der geßrigen Siz- zung des Conseils beigewohnt; denn ungeachtet der nahen Ver wandtscbafts-Bande zwischen dem König Ludwig Philipp und dem König der Belgier, bleibt Leßterer immerfort ein fremdet Monarch, Und als soleher darf er nicht den Berathungen des Franzöfischen Conseils beiwohnen. König Leopold hat aber mit Herrn Guizot und Herrn Canin = Gridaine gestern eine mehrstündige Konferenz in St. Cloud gehabt , und gestern Abend war das Gerücht verbreitet, daß Herr Canin: Gridaine nach dieser Unterredunq nicht mehr so heftig ge-

en den abzuschließenden Handels-Vertra mit Belgien fich aus: preche, Man will daraus schließen, der öni der Belgier habe neue Auswegsmiktel vorgeschlagen, um die pers nliche Verantwort- lichkeit unseres Handels-Ministers scher zu stellen. Desen Mor- gen waren in Folge des cx'wähnten Geruohts dle Actum der Com- pagnie générale beige (eine Art Belgischex Nataonax-Bank), welehe Unlängst auf unserem Geldmarkte an emem einzigen Tag? um

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