1842 / 292 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

„“*"-,“.» »«--, . .. _, ., «.___-_.

, ...?“-. ..

„"PR-ks“

ca_-

_"?

k-„(Q "d. *»; -

“““-“„WQ

chen. Eben s: thigteine This? imKdni Vs:!!!dnjvoztiP 120191104)? . S nuureme rec opecege u ,: 1201119 1:1?er einer fer4he7'en AussicUi-ng von Steinbrück sahen. Beide ge-

hören aber nicht in das antike, sondern in das koiette Genre. ..

Urtheile eines Spaniers iiber Preußen. blemoria sobre el Reino cle kruxia. kor Von José

()ounoxg (je zuauaxa, ZeckeuZ-rio )- LUUZZÜÜÜ que kué (10 13 le aeiou (16 8. ds. [; Reina (le 15593 zen ]; corte (ie Zarin. dlaäricl, en [& imyrentz (je 1). l".

Juarez. 1841. 140 Oktavseiten.

Unter diesem Titel hat Herr Courtoys de Anduaga, der bis ziim Abücrben Ferdinand's 711. als Legations-Secretatr bei der Königlich Spanischen Gesandtschaft am Berliner ofe axigefiellt war, eine Schrift herausgegeben , die er uerfi als e'ne Yeibe ein einer Artikel in der Monatsschrift Revista e Madrid ,e chcinen ieß. In ihr legt der Verfgsser ein Zeugniß _von den) redltchen Bemühen ab, das er während seines Aufenthaltes in Beritn anf Erforschiing der Em- rtchtungen verwandte, denen der Preußische Staat seine ichtge Macht und scinxn Wohlsiand verdankt. Es iii nicht zu verkennen, daß der Verf. bei der Veröffentlichung der Ergebnisse seiner Forschungen „vor- züglich den Endzwwk im Auge haxtc, ferner: durch polit11che_Siyrine bewegten Landsleuten das Bild eines auf der sicheren_geschtchtltchen Grundlage allmäiigen aber ununterbrochenen Fortschrxtten's bcruhxn- den Staatsgebäudes als Spiegel vorzuhalten, In der historischen Em- leitung sagt der Ver . unter Anderem: „Wir können, ob_ne Furcht wider- legt zu werden, be aupten, daß_ der verfiqrbcne König von „Preußen der größte Reformator cwesetx ist, den es in diesen letzten Zeiten ab, und daß niemals eine evoluxion stattLand, die in dem kurz_cn ett- raume von zwanzig c**nhrcn eine so gr ndlichje und wohlthciiige Ver-- änderung in dem eisc11schafilichen und politischen Ziisiand eincr Na- tion herbei cführt Jane, als die, wxlche_Frtedrich Wilhelm 111. ohne die gexing e blutige Erschütterung in seinem Reiche bewirkte. Wenn wir die zgeographische Lage der Preußischen quarchte, die heteryge- ncn The lc, aus denen sie zujammcngeseßt tft, dtcso pcrschiedenartt eit Interessen, die sich in ihr etnqndcr durchkreuzen, dee Vcrschieden ett der Religions-Bekcnntniffe, Sitten iind Sprachen, durch we_lche_ fich die Bewohner diescr odcr jenxr Provinzen von einander untcr1cheiden, und die geringen Gaben, met denetx die _Natur fie auSgesiattet hat, betrachten, so können wir nicht umhin, die beharrlichin Anßrengun- gen jenes Monarchen znr Befiegung so großer Schwwrxgketien und Zur Beglückung seiner Unterthaxien zu bexvundern, so wie diese wie- erum wegen der gränzenloscn Liebe, die ne zu ihm hegten, und we- gen der Treue, die sie ihm bei jeder Gelegenheit zu erkennen gaben, ders ?rdßte Lob verdienen. Dieses System gewährte der Nation einen wrrkichen Wohlstand und bexcitcte sie zugleich für die Zuku_nft auf eine weniger beschränkte Regierungsform vor, indem es_ für jetzt der Willkür S ranken setzt und jeden Rückschritt zii den Zeiten_ de_r Feu- dal-Unterdr ckung unmöglich, macht. _ Unmöglech kann bei _ctncr so wohl or anifirten Nation,_ die so große Elemente der Moralität und des Wo lftandcs besitzt, die hasenswxrthe Anarchie Anbän cr finden. Möchte man von unserem un„lückltchen „Vaterlande da elbe sa en können!“ Der Verf. ergießt :ck dann in „Betrachtungen über en Zustand Spaniens und fügt hinzu: „Aus diesem Kontrasiq zwischen der gegenwärtigen Lage Spaniens, und Preu ens cht, so leid es auch den Demagogen der liberalen wir der absp utiüi chxn Extreme thun mag, hervor, daß bei uns AbsoluttSmizs wre Liberalismus nur Uebe- les hervorgebracht haben, denn aus Leidenschaften hervorge angcn und auf die Unwrssenheit des Volkes geüüßt, wurdrn beide Pr nzipc aus- schließlich durch Ueberspannung und Willkür in Bewegung gesetzt, während daßegen m_ Prxußcn dieselben Elemenxe zur Quelle.des Wohl- standes wur en, weil die Regierung sie mit einander zu versckxmel en und ihnen das Uebcrmgß u nehmen yersiand. - In Spanien at der Mensch die Glückseligkeit zurückgewiesen, welche die Natur selbsi ibm bereitet hatte. In Preußen hat der Mensch sie, der Natur zum Trotz, erarbeitet.“ _ ,

Als Queacn eines Werkes bezeichnet der Verf. die tn dem Ar- chive der Spanis en Gesandtschaft zu Berlin vorhandenen Papiere, Auszüge, die er aus Deutschen, Englischen und Französischen Bü-

S'chrift zerfällt in einzelne “Yin?“ ie Staatösch Ü / ßände, 1?xie Verfassung, H

i a- ines beschrieben werden. YFUdßn'iichIqu? nZchnige Imhümer zur Laß

Einrichtung der Armee, das um andcl und Indusirie und endlich die Geßaltung des

2142

chern machte und die von ixm selbs aukcjelien Beoba tungen. Die

bschnitte/

ormen der Rezierung und Verwaltung, die Finanz-Ejn- u , die Städte - Ve assung, die Provinzial.

n denen die Ge chichte Preu-

chtswesen, die Gerichts-

?m Ganzen scheint es- allen.

15. 01101121 2670 9278011611.

Berlin - Stettiner Eisenbahn. Section [Zerlin - Ueu-tackt-Ldenwaläe. ['"-“1340121" in 11er Woche 70!" 9. Oktober bis einschliel'siicb

Meteorologische Beobachtungen.

1842. Uokzou U-cbmittaz- Ideal]; Rack ei-ualizot

19. okt. 6 [)]-k. 2 Nr. 10 []]-k. kaob-cbn-z. bukkäkuck. . . . 329,14Ml'u. 329,03WL-ni328/86mku. ÜueUkkt-w 7,7" K. [„nur-"Trine + 5,6" n. + 12,4“ u.'+ 7,00 11. klumkkeae 7,8" n.

'l'b-uyuoke . . . +

Uu-n'a'ujzuoz 81 'Le. 47 [Mt. 68 [pCt. „“online-mz 0,033„kb. Wetter ...... lköbe. bolbbeitek. “zuiz. Uieäencblaz0,084 kb. "';-„(1 ....... 517. 17817. «. «ärme-ecmi+12,8" "*alle-uus . . . -- s'Zs'. _- 2/00 “.

“l'axosmittel: 329,01," ku. . , + 8,3“ 11. .. + 2,90 n. . . 65 (;ck. 17817.

3,1“ n. + 2,9“ n.i+ 2,3" 11. vozeo-xme 9,2"„n.

[kerlinerZök-so. ])en 20.0](tobor 1842.

E' 071118, ; yk" “"'"" Qoéieu. F 1," (Four. kriek. | 0.11. mm. ] 0-11.

81. Irku]ck-§ck.*) 3? 10375 [()-ZX kel. l'on !!iuub. 12-1 _ y-.a-.„:| 01-1. 30. 4 101; 102 10.1...11-10- 01.1. 103 120

['t-iim. Keb. ck" Keeb-väku-z. _- 90 _ liuk- o.Ueumikk. 8ebu]ä!etw]1k. 3 102 _ "ekl.§tjckl-0b].*) 35 102122 - 0302. 110. in “kb. _ 48

"“e-[[d. ['s-näht. 3? 103 102? (110-311. kus. 110. 4 [067€ _ 05177. l'fantlbk. 3 _ 1024.“ l'amo- 410. Z 10ZF [()-ZX !(11-- o. Room. (10. - 10-1); 10ZF Zcbluisebo (10. 3 "W;, --

') oer köoko! 701-5111" ouk eien nv 2. .!aou-k 1843 kiUizeo ('m-[pon )ij!

"zel. [.'-. 311101111.

(10. (10. y.;oe. 01.1. 1021;

5

4

4 „_ 8.1.1.1. mmh. - 1033.- 16244- (10. (10. knut. ()b]. 4 102Ä -- 05.511113. sin». 5 -- 54 (10. (11-„l'tiok. 01.1. 4 ?; - Kbeiv. ßüeob. 5 752“. 74T.“ (lo. (10.1'kiok. ob]. 4 99 "" oni.-knnkt.1;j-. 5 _ 991, krieäkicbsö'o- *- [ZZ 13 zväeko 60111111011-

1011 i 5 “kb. "" 102; 925

oncovw. -- 3 4

l'k. (Four. Meo/eaek-C'ourz. 'til-.uaosgr. 11-191. | 0.11. *matekäun ....................... 250 17]. [(m '- 139; aa. ....................... 250 1-1, 2 vn. 139; 139-2 ""ob-uz ......................... 300 Uk. [(u- - 150 (10. ....................... 300 m. 2 m. 1504; 149 !...-„ja.. ........................ . 1 1-81. 3 m. -- 6 241 1-„1- ............................ „300 kk. 2 m. 7935 "791 Wien in 20!- ................... 150 l']. A 1111. 103? [03-2 zaz-bu-z ......................... 150 k]. 2 on. - 102"; [!“-[aa .......................... 100 “kbit. 2 Ul. 99,5 99% leiysiz io ('m-noed]: 14 “[b]. kuss. . [00 ']"blk. 8 “kaz- _- kkaukkvkl *. U. "'S ............... 150 k]. 2 Ist. 102Y 102 kowk-burx ....................... 1 811111. 3 Mook. -- 1 ]Y

Qussöktixe Börsen.

4111510141111], 16. okt. meier]. 'irk]. Ick. 52439 525x411. 15.1,

zotsetyeu, 15. okt. Bini. _. Uu. zu]. 15.

[[cm]-nrx, 18. on. v.a-zeue- 1640, kg]. an.. 10874.

knic, ] . 01:1. Qant- [- »... 119. 5. 3“; um- beau. 80.15 4-14-1n1-. 52.10.71. “(;o-74.107,95. 6.5 87a.knu 21T. l'au- ZF

ketonburz, 11.011. 1.011]. am:, 373431, 11-5. 34-2; l'ui- 402, kol.. ; l'ui- zoo k]. -. «. 100 1-1. 771. aa. an 171. 261.

Wien, 15. 01» 5". 11.1 109. 42, 1001. 3“; 762. 2.22, ... 1' -. ouk-zeuo- 1620. 4.1. a- um [M. ck- 1839 10955.

üoleichc s ausprele. Freitag, 21. Okt. m Opern aufe: Die Zerstreuten, Lust- spiel in 1Akt. Hierauf: Der Gott und die Bajadere, Oper mit Ballet und Pantomime in 2 Abth., nach dem Französischen, vom Freiherrn von Lichtenstein. Musik von Auber. Ballets und Pan: tomime von Philipp Taglioni. (Dlle. Fanny Elßler: Zoloé, als erste qéasiir'ylle.) Plä C

re e der e: in la in den Lo en des ersten Ranges 1 Rthlr. 10 SZ:“. ic. P s 9

Zu dieser Vorstellung werden Billers, mit Mittwvch be- zeichnet, verkauft.

Es wird daher ersucht, die zur Oper „,Marie“ bereits gekauf- ten, mit Freitag bezeichneten Opernhaus-Biilets gegen Billers zur Oper: „Der Gott und die Bajadere“ umtauschen oder den Be- trag zurückempfan en zu lassen. _

Im Schausp2elhause: 1) ].e bon moxen, 711110671116 en 7er et fils, 7311067106 en 2 36185.

Sonnabend, 22. kt. Zm Schauspielhause: Industrie und Herz. Hierauf: Drei Genre-Bilder. Zn Italienischer, Eng: lischer und Deutscher Sprache, von L. Schneider. 1) Eine Nacht in VenediÉ. (In 2 Abth.) 2) Ein Schottischer Clans-Häuptling und sein ohn. 1715. 3) Der Kurmärker und die Picarde. 1815.

Sonntag, 28. Okt. Jm Opernhause: Robert der Teufel. (Mad. Sophia Schoberiecbner: Prinzessin Isabella.)

F ZI' Sjéauspielhause: Der Roman, Hierauf: Ein Handbillek riedri s .

Zur Beantwortung mehrerer Anfragen dient zur Nachricht, daß Dlle.Fanny Eißler in 6 Vorstellungen und zwar in der heute stattfindenden Wiederhoiun von: „Der Gott und die Bajadere“. in zwei Vorstellungen des allets: „Der hinkende Tcufel“, in den zwei Ballets: „Die Sylphide“, und: „Das schlecht bewachte Mäd- chen“, so wie in einem Divertissement aus: „F?? UUd Ritter“. auftreten wird.

Romgsstadtischcs Theater.

Freitag. 21. Okt. Die Königin von sechzehn Jahren. Schau- spiel in 2 Akten, nach dem Französischeri, von Theodor Hell. (Dlle. Eugenie Kindler, vom König!. [Zärzd_ischen Theater zu Pkeß- burg, neu engagirtes Mitglied: Die Koni niChristme, als Debut.) Hierauf: Das Ehepaar aus der alten eit. Lokaler Scherz m 1 Akt, als Vaudeville behandelt von L.Angely. (Neu einstudirt.)

Sonnabend, 22,0kk. (Italienische Opern-Vorsiellung.) 11)“- ritaui.

Preise der Pläße. Ein Plah in der Fremden-Loge: 1 Rthlr. 10 Sgr. :c. ,

Textbücher, in Italienischer und Deutscher Sprache, find

im Billet:Verkaufs-Büreau und Abends an der Kaffe Zi 5 Sgr.

zu haben. Sonntag, 23. Okt. Zum erstenmale wiederholt: Prinz und

Apotheker, oder: Der leßre Stuart. Historisshes SchaUspiel mit Gesang, in 4 Akten, von Friedrich Addini.

Vcraniwortlichcr Redacteur 1)r. J. W. Zinkeisen. Gedruckt in der Dcckerschen Geheimen Obcr-Hofbuchdruckerei.

1 3616. 2) Zocquet

Allgemeiner Anzeiger für die Preußischen Staaten.

Bekanntmachungen. Erledigter Steckbrief.

und hierher gebracht worden ist. Berlimdcn 12. Oktober 1842. Königliches Kriminalgericht hiesiger Residenz. B o n s e r i.

Erledigter Ste_ckbrief.

Der unterm 27. Märk [m hinter den Commissio- nair Ferdinand Ju ius_Schneid er erlassene Steckbrief ist erledigt, da derselbe bereiis zum Stadt- voigtei-Gefängniß eingeliefert worden rü.

Krakau, den 1

können, den übriYe

für hinreichend qualißzirt zur Bewerbung um be- sagte Lehrkanzel anerkannt wcrden,_„erhalten vom nsceor maZnificuz die Einladung, nch allhicr zur

Der hinter den Commissionair Gottfried Ale: Konkurs-Prüfung einzuüeUen, welche an den unab- xander Helmich unterm 19. Juni 1841 erlaiiene änderlich fesi escyten Tagen, nämlich den 15. Fe- und unterm 3. Januar 01“. erneuerte Steckbrief isi vruar 1843 s riftlich i_md den 16ten desselben Mo- erledigt, da der Helmich stb freiwillig gestellt hat nFts ll)"!ld Jahresd mundlich, in obenerwähnter Sprache ' a gc a ten wir . WirklicheProfcssoi-en dcffelbcn Lehrfaches an einer der Universitäten der hohen Schutzmächte des bies- en Lnndxs, Welche das medizinische Doktor-Diplom e chen, sind von der Konkurs-Prüfun m ffen nur, um die fragliche Lebrkanzc erhalten zu n Bedingungen Genüge leisten.

Oktober 1842.

Der Secretair der Iagellonischen Universität

Czaputowicz.

befreit und

Berlin, den 15. Oktober 1842. _ Königliches Kriminalgericht hiesiger Residenz. B o n s e r i.

Konkurs-Ausschreibung.

„Von Seiten des akademischen Senats zu Krakau wird hiermit kund emacht , daß die Lehrkanzel der Zesammten NaturgeZchichte, i. 6. der Mineralogie,

oolo ie und Botanik, an der "agellonischen Uni-

Literarische Anzeigen.

Bei E. W. Leske in Darmstadt isi erschienen und in allen Buchhandlungen u haben, in Berlin bei E. S. MittlerC(Stcchba3

113): artons

eines

Deutschen Publizisten.

verfit L_ aUhier _mittelsi Konkurs= rufung besetzt Wer= Herausgegeben

den wird. Mit dieser Kanzel ist die Oblic enheit von - verbunden, die fraglichen Gegenstände in Po nischer Dr. G. Bach ere r. Sprache noch dem von dem Professor vorgeschlagencn Kl. 8. Gehe tet. 1'; Thlr.

und vom akademis en Sena buche vorzutragenxh_ te angenommenen Lebk-

gehörigen Kabinette, als auch

siructionen zu verwalten _ mit dem ' '

Gehalxe von 6000 Fl. §150111. und einL-YFeiZZrlÉLoh-

nung in dem botanischen Gartenhause. Diejenigen, Welche beabsichtigen,

z solche mit olgenden Urkunden dem Taufschein- 2) mit dem Lebenslauf, 3) mit «. nem an der Krakauer oder an einer in den Ländern der drei hohen Schudmächte des Freiüaates gele e. nen Universität erlangten Doktor-Diplome aus Fer Medizin, 4) mit den Zeugnissen über die mit atem Erfolke urückgelegten Prüsfunézen aus allen f r die mediz nijoche Fakultät vorge chr ebenen Gegenßändcn, _ wie auch mit Belegen praktischer Kenntpiffe im Fache des botanischer: Gartenwesens, 5) mit einer Bewilligung der respektiven Regierung zum Bewer- ben um die besagte Lehrkanzel. Die Kandidaten, welche nach Einsicht ihrer Ge-

25 Sgr.

paulua, ])1'. U X') (3

Rabat Zubrifterklärun geb. ['r- 25 831".

In Unter i suche und deren Beilagen vom akademischen Senate an eine Bu ZQ'Jitem

Inhalt: Badische Zusi nde in ihrer neuesten Ent- desgleichen sowohl die dazu wickelung.„ - Manusxript aus Oesterreich. -_ Aus i _ den botanischen Gar- den Aufzeichnun en eines Dunkelmanns. - Papi? “" unm ““""" "“ck den dtesiaUs veüehcndcn Im Hildebrannd'tssckIFln c;)ng. - Preußen und die Hegemo- en nie m en an .

Bei der eingreifenden Wichtigkeit der Fragen, welche fck i s diese SckzrßfZZbexaÉtletsHMY :e'iälderfiZxkxannienÉe-t ! umdcemnunge eraer ein e er tensor 1:30«...I-13.51...').rr„.:,'r.7«§?“7§:..“".r." riEmvf“bl*'"s.d1k'-e" “:,-“705- ?" ,. . ... .. „/ en seereuunmeeraueroencn a ee

um 30. De ember [. «c., portofrei etUßUsenden und Schrizft ZMF ingkurzem ing dYn y , zu belegen: 1) mit ren Freundes des Deutschen Vaterlandes seyn werde. . . ., Zemerkungen, äen erun-

32113011811. klerm Zizcbok su Uagäeburg uml äen Jngltkamzcben su Jerusalem bstrekksnä. Nebst mobrsren ].ebrbericbtigungsn. gr. 8. 3911. kr.

])as-en .Kktonotüeko über 11611 Lebenstreic Ul Magäeburß um] über (lis kirchliche ].ebmorm. zen unä Miscellen. gr. 8.-

die sichere nden jedes wah-

ünd so eben erschienen und

an dieStuhrsche, Berlin, Schloßplatz 2, Potsdam,

am Kanale, neben der Post,

Lieder aus Tyrol

von B e d a 8. Velinv. br.

vertreten war.

W e b e r _ Preis 2 Fl. 30 Kr. oder,1'; Tblr Decbtuti en. von even s_o großer Schönheit als Ei- enthumli keit. Ein in jeder Beziehung erfreulicher uwachs zu den poetischen Reichthümern der Ober-

deutichen Dichterschule in der Tyrol bisher nicht Ie chr dieses schöne Bcrgland in AmelaWW

'

Von „Bartsch Handbuch für Preußische JuüizySubaltern-Bcamte“ isi das _2te und Zte Heft erschienen, dgs 4tc Heft wird in vier Wo- chen versandt, und bis Ende 1). I. oder spätestens

c"anuar n. . wird es an ferti . *! J Cg. leemnHing in Glogau.

Für Lesebibliotbekcn. , Durch ane Buchhandlungen, in Berlin durch die Sortiments - Buchhandlung (N.

Gaertner), Brüdersiraße Nr. 11, ist ein bei

neuerer Zeit allgemein die Aufmerksamkeit auf sich Friedrich Fleisch er in Leipzig erschientncs

gezogens thZ' von DF)?" Rheisenden bcsckzriebiej? und

von an w 1“ en ern e un en wor en um - ' 9 s yrolcr Dichter- „on 600 Romanen und Unterhaltungsschriften.

so großem Talent und von o neuer und überraschen-

ntereffe erregen.

evt. 1842.

J. G. Cottascher Verlag.

so mehr muß ein einheimis er

der Eigentbümlichkcit hohes Stuttgart und Tübingen,

gen erlins,zu haben: Die Mitglieder schuß-Versammlung.

5 Sgr.

zu haben:

oder die Kumi:

zesicr Zeit hervorzubringen. 12. geb.

Ka. 42, erschien so eben:

11!" .)abrgang.

cles l'ublilcunu amar en.

ungen versandt worden, zunächst

FoFende kleine Schrift ist in allen Buchhandlun- ten der vorzüglichien Verfasser, z, B. von Arndz, /

der siändischen Aus: Fouqué, E. A. Fischer- Herlossobn, Kind/ T Im Oktober 1842. Königsberg bet Gräfe und Unzer. Preis Storch, Schoppe, F. Tarnow, Tarnowsky u. v.

("n der Reinschen Buchhandlung in Leipzig er- schixen so eben und ist in der Gropiusschen und Kunsibandlung, Königl. Bauschule Laden 12,

Praktische Anweisung zum

Daguerrotypiren,

Lichtbilder als Portraits , Landschaften, Kupfersiicbe :c. nach der neueiicn Methode sehr schön und in kür- Nebsi Beschreibung und Abbildungen der dazu gehörigen Apparate.

10 Sgr.

lm 761-1386 7011 Lt]. Zota &" (;. Zoek, .]äßeratr. “kans-zlbum ki'u" 1843.

Lntkaltenä: Polonaise, N'alxer, Contretans, Zaloyy, 171112111619 Schottisch uml Tortillon,_ i'. 1)th. Subzon- l'r. 15 831“. -- 8311111006110 “kön“ unc] _nsu. „uncl 11a- bon «ir nut äiejeniseo gemäblt, „01611661611116111611'61- in diesen genialen fentlichen zusl'übrun an tien entsobieäemteu Zerfall bald neben Herwegh, Grün und Anderen eincn

Verzeichniß von

1114 Bände. Ladenpreis 1261 T_hlr.

Welche im Preise sehr bedeutend ermäßigt und bci Abnahme des Ganzen nur 250 Thlr. kosten, bei Ab- nahme kleiner Partiecn aber auch noch mit außer- ordentlichen Vortheilen zu haben sind, zu erbalte_n. Man findet darin eine reiche Auswahl und Schrif-

W. Becker, Bech ein, Belani,Bronikowsky,bC&eY

r- ner, Kühne, Lewald, Marggraf, J. Mosen, SmidÉ-

Cbamisso's Werke., So eben ist erschienen und in Berlin bet Ferd. Buch- Dümmler, Linden 19, zu haben:, Adelbert von Chamiffo 8 Werke. (Nebst seinem Leben und Briefwechscb heran-Fgegeben v n E ihk“)

o . . „_-

s abe in 6 Theilen, NeYiZÉÄßWYo-ormÜ-Zid “11 D vid io's n na em cm onvon a . JLUFYFaYe 6 Bände, in Umschlag brosch. ZThlr. Leipzig, 1. Okt. 1842. Weidmannsche Bcbhdlg.

So eben isi erschienen und in Berlin vorrätbig bei Julius eringer, Breite Straße Nr. 20, Ecke der Scharrn raße:

Lieder eines Erwachenden von Moritz Graf Strachwiß- Motto: „Ich seh' die Morgen- wolke leuchtend fiei en.“ 230 [ IZWIY Sus Grün. enpap.ee.e.* r.

Das freie, kräfti e Lcßené die echte oesie, wclche

ichtungen walten, werden ihnen

weiten Kreis von Freunden erwerben.

Beilage

i

' Schlachk-Steuer,

Ständische Ausschüsse

Denkschrift über

die näheren Bestimmungen für den von des Königs

Majestät verheißenen Steuer-Erlaß und über dieBe-

förderung einer umfassenden Eisenbahn-Verbindung

zwischen den verschiedenen Provinzen der Monarchir unter Beihülfe aus Staatsmitteln.

Des Königs Majestät haben geruht, den im vorigen Jahre zu den Provinzial-Landtagen versammelt gewesenen Ständen vom Anfange des Jahres 1848 ab einen Steuer-Erlaß von “!,-ZWNW bis 1,600,000 Rthlr. in Ausficht zu stellen und die gutachtliche Aeußerung derselben darüber zu erfordern, bei weichen von den be: stehenden Steuern eine Ermäßigun am zweckmäßigsien anzuord- nen seyn_werde. Dabei sprachen Ye. Majestät die Absicht aus, die verheißenx Erleichterung vorzugsweise den ärmeren Klassen der Struerpfitchttgcn zi'i gewähren, und gaben es zugleich der näheren Erwägung der Stande anheim, ob es zur Beförderung des Woh: [gs des Landes etwa vorzuziehen sey, anstatt des Steuer-Erlaffes eine gleiche, nach Maßgabe des Ertrages der Klassen:, Mahl: und unter die einzelnen Provinzen zu vereheiiende Emmenedenselben zu ubexweisen, damit solche zu deren Besicm, wo moglich unter Mitberuckfichtigung des Zweckes der Erleichte- rung der ärmeren Klassen, verwendet werden könne.

Bei der Berathung über diese Allerhöchste Proposition haben

sich nur die Stände des Großherzoßthums Posen für die leßge: :*“th Maßxkgcl. die Stände der 1“: rigen Provinzen aber _ ob- wohl nicht uberall einstimmig - für den angekündigten Steuer: EFF aalkiöngRYnY'eZi skUeber diefIert mird Weise, in wclcher der- 3- a g en auszuü ren ey, hat sich“ eine ere YUWLWMHM der Anfichten herauögesielit. Es haben näiiizlichßdie Mheimscbrn, dle S,chlesiscehen, und eine beträchtliche I)iinorität der 79111111S1schkn Stande fur eine Ermäßigung der Klassen:Skeuer mit verschiedenen Modificationen und fur eine entsprechende Er- letächtet'ung der 111„ah!-_und schlachtsieuerpflichti en Städkegesiimmi, sw 'hket'1d die Majoritat der. Pommerschen Sthde, ingleicben die Ytzuiätschen, Brandepburgaschen, Sächfischen und Wrstphälischen Cét nde die zwrckmäßigsie Weise der dem Lande zugesicherten Er: liichxerung in einer Hrrabseßung des geseßljchen Salz-Debitspreisrs ?U finde? glauben. Außerdem haben mehrere ständische Versamm- (cuznng ?" Wunsch UUSJLspt'thi-n, daß durch Errichtung neuer eSUSklen nur der Verbindiichkeit zum Kleinverkauf des Salzes fur bestimmte Preise auf moglichsie Gleichstellung des Detailprei- ses des Salzes [1111 dem Faktoreipreise hingewirkt werden möge. . Bei den weiteren Berathungen über diese gutachtlichen Aeuße- tungen der St_ande ist die Ermäßigung des gesehlichen Salzprei- ses als das Yeeignetsie Mittel anerkannt worden, den verheißmrn Stcuer-Erla , nach den landesväterlichen Absichten Sr. Ykajesiät des Kögigs, zu einer vorzugsweise für den ärmeren Theil des Volk's fiihlbaren, aligemeinen Erleichterung zu benußen. Auch ist dabei nicht unbegchtec geblieben, daß die gedachte Maßregel - als der. erste eytscheidende S_chritt zu einer Gleichsieljung der Salz- preise in sammtlichen Staaten des ZoU-Vereins -- in ihrer mei- teren Entwickelung dazu führen könne, dem für die Sittlichkeit drs Volks so verderblichen Einschwärzen des Salzes in die an die benachbarten Vereins-Staaten angränzenden Landestheile ein II“ zu seßen und damit allen, innerhalb des Zoli-Vereins, zum «chiiße des Salz-Monopols noch bestehenden lästigen Kontroll- Eiin'ichtungen ein erwünschtes Ende zu machen.

Zn'Erwägun'g dieser Gründe und mit Rückficht auf den durch die uberweegende Majorität der Stände kundgegebencn Wunsch des Landes, haben des Königs Majestät Sich dahin zu entscheiden geruht, daß der zum “1. Januar 1843 angekündigte Stemerlaß, der. Haiiptsache nach, durch eine Ermäßigung des g_eseßlichen Salzpreises '," Verbindung mit Maßregeln, welche eine Herabsehung diesetZ Preises auch beim Kleianerkaufe zu bewirken geeignet find, gewahrt werden solle.

Was den Betrag der zu rrlassenden Summe betrifft; so gc- reicht“ es dem landesvaterllohen Herzen Sr, Majestät zur besonde- ren Genugthuung, daß die Umstände es gesiaiken, die Allerhöchst- Jhrrn Untrrthanen zugesicherte ?(bgaben-ErleiMerunZ schon jeßt 111 einem hoheren Nkaße eintreten zu (affen, als es fruher in Aus: sicht genommen. werden konnte. Die in diesem Jahre angeord- nete und bereits ' volisiändig au6geführte Zins-Reduction der Staak0:Schuidscheine wird nämlich eine jährliche Zins-Ersparniß von beinahe 500,000 Rthlr. zur Folge haben, und obgleich solche, wegen der den Inhabern der Staats:Schuldscheine gewährten Prämie vbn LpCt. des Kapitals, erst nach Ablauf von 4Zahren eme wirkliche Erleichterung der Staatskasse herbeiführen wird, so gestattet es doch der Staatshaushalt, bei strenger Beschränkung _der Ausgaben auf das wirkliche Bedürfniß, diese Ersparniß schon ]th dem Skeuer-Erlaß zuzurechnen.

, Dem entsprechend, haben des Königs Majestät beschlossen, die vrrheißene Abgaben-Ermäßigung auf zWei Millionen Thaler auszudehnen, wobei die von Jahr zu Jahr steigende und für

-“ 1848 schon auf 60,000 Rthlr. anzunrhinrnde Minder:Einnahme,

welche aus der von mehreren rovinial änden ewün 1.12?cm JukÖhbchlxie KFinF-Or-Yé voizn “F1. Zuligv. Zschatie13exikjdé _ ? ran un er «taats- otkerie erv r ' ' -. schlag gebracht wergden soll. h o geht, nicht in An Dagegen sollen auf den Steuer-Erlaß, Befehl, zuvördersi 1) diejenigen 60,000 Rthlr.

angerechnet werden, welche der Staatskasse durch die mittels

Allerhöchsker Kabineks-Ordre vom 10. De cmber v. . an eord- nete Aufhebung der bis dahin brstandrnrnz Abgabe Zn U?Ueeh: kutsdhern und Lohnfuhrleuten schon vom 1. Januar d. I. ab ent- gangen sind.

«) .Fr-1“

.- ea ichxigen des Königs Majestät, die nach der S orte!- kax-Ordnun fur die Ober-Präsidien, Regierungen, KonfifYorien, PFkvinzial- chul:KoUegien und Mediziiial:KoUegien vom 25.April l1u8nZ; itlimZieIil'wafituriigtz:LlnÉlrgenheitc-ni zub entrichtenden Verhand-

- us ert un 6- orteln, de is ' ' ' " : sammt-Einnahme vogn 9 p h“ eme jährliche Ge

, 20,000 Rthir. gewahrtxZaben, vom 1chZ2kömar 1843 ab ganz aufzuheben.

er ganze na 0 d e er Sum v ' : betrag des Steuer,:Erla es ini? s men erbleibendeResi 1,920,000 thlrn.

nach Allerhöchsiem,

2143

Beilage zur Allgemeinen Preußischen Staats-Zeitung. NL" 292.

soll, nach den Allerhöchsten Bestimmungen, dem Lande durch Her: abseßung des Salzpreises gewährt und dabei im Interesse der brdürftigeren Voiksklassen dahin gewirkt Werden, den noch nicht hmrcichd beseitigten, unverhältnißmäßigen Unterschied zwischen dem Faktoreipreise und dem Detail-Verkaufspreise des Salzes uberall auf eiii billiges Maß zurückzuführen-

Was zunachst den eseßlichen Debitspreis des Salzes betrifft, der gegenwärtig 15 Rth r. für die Tonne (von 40.5 Pfd.) beträgt, so wollen des Königs Ma'estät densklbkn so Mik, als es "“ck den untrr-drn Zollvereins: iaaten bestehxnden Verabredungen für )th zulassig ist, namlich auf 12 Rthlr. fur die Tonne, mithin um *.5 Rthlr, oder 20 pCt. herabseßen. Da der jährliche Debit des- ienigen Salzes, welches zum vollen Faktoreipreise verkauft wird, in den irlzten Jahren gegen 580,000 Tonnen betragen hat, so wird durch diese Preis-Ermäßigung die Last der Steuerpflichtigen im Ganzen um

1,740,000 Rthlr. erleichtert werden. Die noch übrigen 180,000 Rthlr. sollen, nach dem Willen Sr. Majestät, dazu verwendet werden, die Detail-Verkaufspreise des Salzes so viel wie möglich in «'in ei'wünschtes Verhältniß zu dem Faktoreipreise zu brin en.

Das Pfund Salz wird gegenwärtig, wo der akroreipreis 15 Rrhlr. pro Tonne, d. i. 18"; Pfennig pro Pfd., beträgt, im Kleinhandel für 1.5, 16 bis 18 Pfennige verkauft. Bei der be- vorstehenden Ermaßigung des Faktoreipreises auf 12 Rthlr. pro Tonne oder 102; Pfennige pro Pfund wird darauf Bedacht ge: nommen werden, den Detail-Verkaufspreis des Salzes überall mindestens auf 1 Silbergroschen pro Pfund herunterzubringen, ein Saß, der einem Tonnenpreise von 13 Rrhlr. 1.5 Sgr. ent- spricht, mithin dem Kirinhändler noch einen (Gewinn von 1Rthlr. 15 Sgr. oder 122 pCt. übrig lassen und doch besonders für die aermere Klasse des Volks eine wesentliche und ohne Zweifel sehr fuhlbare Erleichterung herbeiführen wiirde.

Wenn dieser Zweck erreieht werden soll, so wird es, nach der Ansicht der Steuer:?)erwaltung, nothendig seyn, die zur Debiti- rung des Salzes für den geseßlichen Preis bestimmten Abfah- [iel1e11 so weit zu Vermehren, daß es den Kleinhändlrrn und den- ]riiigen Konsumenten, die das Salz nicht in ganz geringen Quan: maren ankaufen, nirgends an Gelegenheit fehlt, sich in mäßigen Entfernungcn unmittelbar aus jenen ?lbsaßsteljen mit ihrem Be: darf_zu versorgen. Durch diese Maßregel wird zwar, wegi'n der damit verbundenen beträchtlichen Vermehrung der Transport:, Verwatungs- und Magazinirungs:Kosien, ein bedeutendes Geld- opfrr in Anspruch genommen, es wird aber dadurch, nach den Aristchtrii drr Stcuer:Verwaltung, möglich werden, den Kleinhandel mit Salz uberal] zum Gegenstande der freien Konkurrenz zu ma: chen und auf diesem Wege die bezweckte Reduction des Detail: Verkaufpreises des Salzes sicherer zu erreichen, als es durch kon- triexktl'i e Verabredungen mit einzelnen privilegirten Kleinhändlern m_ogli isi, indem dergleichen monopolähnliche Begünsii ungen zu leicht auf andere Weise das Publikum beeinträchtigen k" nnen.

Des Kogigs *Majrskät woljen über diese Von der Steuer- Yerwaltrxng fur zweckmäßig erachteten J.)?aßregeln zur Erzielung eines moglichst yiedrigen Salzpreises beim Klein-Verkauf das Gutachkrn drr siandischen Ausschüsse vernehmen und haben Sich bisuhdtahm die Allerhöchste Entscheidung darüber vorzubehalkcn ger .

Die nähere Darlegung der hierunter zu treffenden Einrich- tungen isi _nebst einem Urberschkage der aus leßceren erwachsrndrn Ausgaben in dcr ?inlage beigefügt. (S. unten.) Die vereinigten ständischen Ausschuss werden sich nun zunächst über die Frage zu außern haben:

ob sie mit den hierin vorgeschlagenen Maßregeln einverstanden

sind, oder welche anderweitige Anordnungen sie zur Erzielung cities mäßigen Séaizpreises im Klein-Verkauf denselben substi- tucrt zu sehen ivunschcn?

Obwohl demnach Se. Majestät beschlos'en haben, Ihren ge: treuen Unterthanen die Wohlthat einer möglichst ausZedehnten und fuhlbaren Abgaben-Frleichterung in der angegebenen Weise und unter den nach Anhoruiig der ständischen Ausschüffe noch näher fesizusiellenden »Modalitaten, der früher ertheilten Zuficherun ge: maß, vom 1. Januar 1. I. ab zu gewähren, so haben Allerhock)st: dieselben doch auch diejenigen Stimmen und Wünsche nicht un: beachtet lassen wollen, die bei dcn siändischen Berathungen über den Struer-Eriaß und in deren Folge für eine Vermrhrung der ofßntlichen'Communications-Anlagen, namentlich durch Herstellung großem" Eisenbahn:Verbindungen, laut geworden sind und sich zu dem Vorschlage vereinigt haben, für solche Zwecke den dem Lande zugefich_erten Aeb'gaben-Erlaß zu verwenden.

Diese Wunsche und VorschläJe, die unleugbar vielfaohen An:

klang im Lande gefundrn haben, eruhen auf dem immer deutli- chrr empfujtidenen Beduifnisse einer mit der Industrie der größe- ren Europaischey Länder Schritt halienden gewerblichen und kom: iperztelien Entwwkelung. TRM, glaubt _ mit Recht -- in mög- lichst voükoiymenen Verbindungsmitteln einen der kräftigsienHebel des gewerblichen Verkehrs zu finden, und es hat sich vielfach die Ansicht geltrnd, gemacht, daß die Herstellung größerer Eisenbahnli- nien in, denjenigen Provinzen der Monarchie, die ohne eine kräf: tige_Hulfe viZn Seiten des Staais auf den Besiß solcher Anlagen verzichten mussen, auf den gewerblichen Verkehr befruchtender wir- keen und dadurche den Wohlstand des Volks kräftiger befördern durfte, als eine fur “den Einzelnen wenig fühlbare Steuer-Ermäßi- gung, „und daß darm namentlich die ärmere Klasse der Bevölke- rung eine reiche Erwerbsquelle finden würde. Des Konigs Majestät haben Sick) zwar einerseits durch Er- orterungen dieser Art nicht bestimmen lassenkönnen, die dem Lande ertheilte und von der überwiegenden Mehrzahl seiner verfassungs- iziäßigen Vertreter mit Dank angenommene Zusicherung eines der nenanziellen Lage des :Staats entsprechenden Steuer-Erlasscs zu: ruckzunrhmen. Allrrhochsidieselben haben aber andererseits in Ihrer WTiSHM das Gewicht der Gründe nicht verkannt, auf denen jene Wunxche und Ansichten beruhen, und daher eine nähere Prüfung dersel en angeordnet.

Das Ergebniß dieser Prüfung ist Folgendes:

Außer den schon, in Betrieb geseßten vateriändischen Eisen: bahnen können i_iur die nachstehend genannten als geswhert ange- sehen werden, namlich die Bahnen

von Berlin nach Stettin,

von Berlin nach Frankfurt,

von Magdeburg nach Halberstadt, von Köln nach Bonn,

von Breslau nach Freiburg und von Breslau nach Oppeln.

Neben denselben smd zur Herstellung eine:! alle Provinzen der Monarchie umfassenden Eisenbahnnehes theils erforderlich, theils sehr wünschenswerth:

1) eine Bahn von der Hannoverschen Landesgränze bei Min- den nach Köln,

2) eine Bahn von Halle durch Thüringen in der Richtung auf den Mittelrhein,

8) eine Bahn, die, mit Benuhung einer der im Bau begriffe- nen Bahnen von Berlin zur Oder, Berlin mit Königsberg und, vermittelst keiner Zweigbahn, mit Danxig verbände, auch, unter Umstanden, bis zur Rusfisdhen Gränze fortgesetzt

4) werdeÉ khdnnte, F eine a n von rankfurt na Breslau und von el ziir Oesterreichischen Gränze, ck Opp n

5) eme Bahn zur Verbindung von Posen einerfeits mit der nach Preußen, andererseits mit der durch Schlesien führen: den Linie,

Die politische, militairische und kommerzielle Wichtigkeit die: srr Bahnlinien unterliFt keinem Zweifel. Die meisten darunter sind bereits theils auf eranlajsung, theils unter dem Beirath und Beisicmde des Staats Gegensand sorgfältigerUntersuchungen und anderer vorbereitcndcn Verhandlungen geworden, und es wird all: gemein anerkannt, daß es für das Wohl des Landes höchst wün- schrnsweerth und, wenn man nicht hinter den Anforderungen der Zeit zuruckbleiben wolle, selbst nothwendig sey, alle jene Eisenbah: nen so bald wie möglich zur Ausführung zu bringen.

So Wenig nun hiernach das Bedürfniß eines umfassenden Eisenbahn: Systems wie das angegcbrne verkannt werden kann, eben so wenig darf man sich darüber täuschen, daß dasselbe ohne eine Wesentliche und nachhaltige Hülfe von Seiten des Staats, und namentlich ohne einen durch den Staat für jene verschiedenen Bahnen begründeten Kredit, auf lange Zeit unausgcführt bleiben würde. Der Grund davon isi theils in der für den Anfang zwei: felhaften Renfabilitäteder meisten unter den genannten Eisenbah- nen, die gleichwohl fur den Verkehr des Landes von der entschie- densien Wich„tigk'eit sind, theils in d em Umstande zu suchen, daß erfahrungsmaßig die Action solcher Unternehmungen nach Einzah- lung eines Thciies ihres Nominal:Betragrs durch die Agiotage auf einen Verhältnißmäßig sehr niedrigen Cours herabgedruckt 30 Werden pflegen, was denn die Bildung neurr ?[ctien-Gcsellschaftcn der Art der Regel nach ganz unmöglich macht. Diesem le teren Umstande namentlich isi es beizumessen. daß selbs? für die ahn von der Weser zum Rhein, welche sich offenbar günstigerer Ver: hältnisse erfreut als mehrere der übrigen angefiihrten Linien, von der Gesellschaft, welche deren Ausführung beabfichtigt, sehr bedeu: tende Unterstützungen von Seiten des Staats als unerläßliche Bedingung ihrer Realisirung in Anspruch genommen werden.

Wenn daher die Staats:Verwaltung nicht auf die Ausfüh: rung der obengenannten für die gewerbliche Entwickelung und die politische Verschmelzung der verschiedenen Provinzen der Monar- chie gleich wichtigen Eisenbahnen Verzicht leisten will, so wird sie sich zu einer wirksamen Unterstützung derselben durch die Geld: kräfte des Staats entschließen müssen.

'Was die Art und Form dieser Unterstüßung betrifft, so er- scheint es in mancher Hinsicht nicht sachgemaß, solche National: linternehmungen drr Pi'ivat:anusirir, welcher die Eisenbahnen bisher ein weites Feld fruchtbarer Thätigkeit darZebotrn haben,

gatiz zu entziehen. Matz würde damit die eigenrbumlichen Vor: theilc aufgeben, welche die fortschreitende Gewerbsamkeie und der erwachende Axsocmcionsgeisk im Volke der bisherigen Art, wie die vatei'ländisohen Eisenbahnen entsianden sind, zu verdanken hat, und in Gefahrkgerathen, das Zegemvärtig durch alle Stände verbrei- tete lebendige Ziitrrrffr dafur zu schwächen. Es möchte deshalb rqthsam seyn, auch die ]th in Rede stehenden großen Eisenbahn: Linien zum Gegenstande von Privat:Unkrrnehmungen u machen und _nur déi! Unternehmern durch SichersteUung derseisen vor un: verhaltmßmaßigen Verlusten zu Hülfe zu kommen. Dies wird kdum anders und gewiß nicht wirksamer, als durch Uebernahme einer angemessener, nach Umständen auf eine gewisse Reihe von Jahren zen brschrancnden Zins-Garantie geschehen können, und es wu'd dafureein, Zinssaß voii 87; pCt. als Maximum genügen, wäh: rend bei gunsiigeren Verhaltni rn cine minder hohe Garantie in Anspruch geiiommen werden durfte.

Gleichzeitig mit „einer solchen Garantie würde der Staat al-ierdmgs wich? Bedingungen stipuliren müssen, welche geeignet find, sein Interesse und dasjenige des Publikums, unvorsichtigen oder leichtsmnig5n Unternehmern gegenüber, zu sichern.

Die, ungefa'hre Länge der in Aussicht genommenen großen Bahnlinien betragt:

1) f?r die Rhein-Weserbahn .................... 35 Meilen 2) fur den Preußischen Antheil an der Thüringi: sZhen „Bahn ................................... 15 :

3) fur die Bahn von der Oder über Königsberg zur Rusfischen Gränze . ...................... 80

4) f?r die Bahn bon Frankfurt nach Breslau .. 35 0) fiir die Fortsetzung der Ober:Schlesischen Bahn

bers ziir Oesterreichischen Gränze ............. 15 6) fur die Bahn:Verbindung von Schlesien nach

Posen ........................................ 40 -

zusammen ..... 220 M'eilen.

Bei den bisher ausgeführten vaterländischen Eienba ne Flikii'sen fiéch3ießlychrig§fähiexn Kosirn fürleine Meile mitseinfalc)he1;1 eeie, ein e t er ransportmitte und der in s : lage-Kapitals während der Bauzeit: Z sen de An

1) bei der Berlin:Potsdamer Bahn au ...... 400,000

2) bei der Magdeburg:Leipziger Bahn .f ...... “.'-15,000 Rt-hlr' 8) bei der BTrlin-Anhaltischen Bahn ........ 220,000 : 4) bei der Duffeldorf-Elberfelder Bahn ...... 500,000 :

5) bei der Rheinischen Eisenbahn 600,000

Für die schon im Bau begriffenen Bahnen stellen 1 die Kosien pro Meile, nach den bis jeßc vorliegenden Nachsithen,

abgerundet: 6) bei der Berlin-Frankfurter Bahn auf ..... 260,000 Rt [t“. 7) bei der Berlin:Stettiner Bahn ........... 170,000 :h 8) bei der Bahn von Breslau naoh Oppeln .. 160,000 : 9) bei der Bahn Von Köln nach Bonn ....... 230,000 :

10) bei der Bahn von Magdeburg nach Halberstadt 220030

Die Durchschnittszahl dieser verschiedenen Beträge berechnet sich in runder Summe auf .. 290,000

Es darf dabei nicht unerwogen bleiben, da bei dem Bau einiger der bisher aUSgeführten Eisenbahnen ungew'hnich große Terram: Schwierigkeiten zu besiegen geWesen und dadurch die Kosten bis

„. ". ...-y-- „&&-7“

«**-?ck"“ «"t-***“W-W“ -**““"4**“ké-"-a'-éö-.*szxx-x-„Mx-„p-v-U“.IM-«MWWMF «rx- ; ** '- Di:; - '

..“-«=» «„Max; _4

„_„„,-7- .,.-4

'..- :'(“. ***-,'“ »

M.-*a_„„„

***-«43:11:11: ;:“ms- ***-'“.- - - .- ..