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Eine solche Art zu verfahren, würde aber gexmr das verstoßen haben, was man seiner eigenen Würde und einem geb [deten Publikum schuldig isi. Rezensent hat auch im Uebrigen da t en ßchcr nicht efeblt, da ja selbß die Herren Verfasser der Darm ter Parallele d e ruhige, ja sogar dte uren wissenschaftliche Form feiner Diskusson anerken- nen, wenn sie Yeich den darin waltendcn Geist nur für scheinbar halten. Aber sc oft ein Solches darf Re ensent von dieen Herren nicht rühmen; jeder unbefanégeneLescr der§ erliner Rezen ton und der Darmftädter Erwkederungw rd finden, daß der Ton der letzteren, von
selbt! als etwas sehr Bedeuten des ankündigt. _Denn dafür darf 1 es gelten, wenn dassclde von sich rühmt, ersi nacb cmcm halben Jahr- hundert vatg gcwürdxgt werden zu können, d. h. der Gegenwart um eben so viel voraus exelt_zu seyn, oder daß der Gcgenßand, welchen es behandle, „nuss ltcßltch vor das Forum des Genies gehöre.“
Wäre es dem Bt_rlincr Rczctxscntcn nur darum zu _thun gewesen, den Verfassergbkufemgen, und mcht zu leich darum, dre, seiner Mei- nung nach, trr g_en Anfichten zu wider egen, so würde das erwähnte Selbsilob dazu eme sehr ausreichende Veranlassung gegeben haben.
welchem in den vorsiebend wdrtlich_angefübrten Stellen nur cini e
robcn gegeben wurden, _ baku keene Veranlassung giebt. Sich n Biskusfioncn zu mischen, die n diesem Ton geführt werden, üeht aber dem Rezensenten njcht an. Er konnte zu vorßehenden Zeilen überhaupt nur veranlaßt werden, um den ihm gemachten Vorwurf der Unloyalität zurück uwcisen. Es ist dies ein für allemal gesche= hen, und da die Sa : schwerlich durch eine _so che O_iskusffon ge.; fördert werden kann, so erklärt er die yro ])ubllco zu fahrenden Ak: ten seinerseits hiermit für geschlossen,
Allgemeiner Anzeiger für die Preußischen Staaten.
bruar !. “. nicht sondern erft pätcr cr ol en auch So eben ift er chienen und in allen Buchhand- .Bei Bekanntmacl) ungen* smd für fßlche P/ortokosjen zu esjtrjchtenf g , lungen zu haben,sin Berlin in der Gropiusschen _ A [ efx a n d c r D u n ck e r, _ Die evangelische Paüoral=Hülfs-Gesellschnft ist Berlin, den 14. November 1842. Buch- und Kunßbandlung- Königl. Bauschule La- Kdntgl. Ho buchbckndler, Franz. Str. 21, von vielen Seiten mit so warmer Tbeilnabme be-
LwajS Les_sing, den R““- 12: isi stets vorrätbig: Thomas Thyrnay _ St. grüßt worden, und es sind ihr von einzelnen Per- Kdni licher Kommerzeen-Ratb und K r i t i k Roche .. Godwje Cause __ __ Dee neueßen sonen einige so ansehnliche Beiträge und Geschenke Wcßprcußgischer General;Landschafts-Agent, der _ Werke der Gräfin Hahn-Hahn: Sigiömund zu Zßxffen, daß Te mst YYYuungsYothsßcihs MÜT- Spandauer Brucke Nr. 9. evangelischen Geschtchte Foßsier F AukraliiZn _Cérréxtitßertßtxlgsteitzyus ge u cn vorzugc en ea ! ttt oa evon r an an ran re _ _ Zabekx zulibefolgÖnden Graindsäqu die Genxhtxtigung S y n o p t ,- k e r u „er d e s 3 o b a n n e s dQertNe chte HNseiLebÖioche Zßuv ort: chVe_réne-
r . | ; _ _ o c a lieegettrkäZerxen MM WFM !*?VJZSYYÜU "YZ“ In Folge_ der am MM d' Monats vor Notar B u n .)on a u e r --tch eLieder und Bélder e nes Malers, beraus- GU'UÜHCU sollen vier für die volkrkichßen (Zemei- Weiler h_kkr öffentlich ünttgkfundenkn AUSloosgng i tr d l t B. d ge eben von Neineck ][ 1. nen biest'gchtadt, aus welcher der be; weitem grö: von.ei"zuzeebcndcn und zu amortisrendcn Partial- D" * “4.""1 "5 “5 “" ' „ Novitäten „„. Englische„ und Französischen ßere Thul jener Beiträge der Gesellschaft zugeffos- Obltganonen der bei dem Bankhause Salomon 8“ 18 2“ Thlr. 2 Sgr. Presse Kupfer-, Pracht- und inusirirte Werke, Deut- sen ist, und zwei für die Gemeinen außerhalb Bcr- Oppenheim jun- ,U- Comv- zu Köln kontrabirten sche, /En lische und Franzdssche Kinder- und I“"- lins bestimmt werden. In Bezug auf diese Letzteren Anleihe der unterzetclmctcn Gesellschaft und der VM gendschrj ten in größter Auswahl, die auc!) nach werden die auswärtigen Herren Geistlichen, wclche falls von uns am 5th desselben Monats erlaffenen außerhalb mit Vergnügen zurAnsicht und
Aufforderung.
c'n Oehmigke'sBuchhandlung (Jul. Bülow) inIBerlin, Burgstr. 8, ist zu haben:
die uwei un eincsGe ül'en wün en er u t : Bekanntmachung fordern wir die Inhaber der e- , . a [ „, and, werdcn, :nicZNückys7ch? auf den :*?nhfnltunsch S/tatTtth; 1,0?) zogenen Partial-Obligationen Nummer 901. 12% - 1)“ F"“ “F Ba-rfduß“ HaMmh dk“ nde W h rs ter Darlegung dcs Bedürfnisses und Angabe des 1924, 1151. 850. 837. 1106. 757. 884. 1410, 1840. hohexekx UU "UZ eren ?ß U _ , - . Tbejls des UntU-halts/ Welchen sie selbs] zu über- 1460. 1940. 1296, 567. 1419. 1754. 1819. 898. 1980. oder grundltche Unterwetjung in der ewzbnltck)?" Bci Wilh. Logier in Berlin, Friedrichsür, 161 nehmen bereit sind, an uns zu wenden. 1376, 1992. 1124. 1604. 1155, 994. 1681, 505. 1443. Feldmcßkunsi, so wie zu rhßerengeod tischen Auf- (nahe den Linden), M zu haben:
ZU leich erneuern wir unsere Bitte an alle cvan- 748,_ 1101. 1309. 1148. 825. 1424. 531. 1359. 1772. nahmen, _eograpbtschen rtan _ultrungen, barome- Usus 761161111616 ZtarsotUP/xuzßabs, geliscFe Christen , Welche an der Noth ihrer Kirche 673. 524. 1265. 1937. 1331. 1054. 1216. 1183. 1228. trischen H henmessun en, zu wellemcnts und zur
Leben und Thaten külßlUllCll'Z ])kIZ 630881201,
Königs von Preußen. Ein vaterländisches Geschtchtsbuch
yon 1)» Friedrich Förster.
2 B ck " d C/
in allegorischcm Umschlag, 72 Bogen Text und 52 Bélidscr entY-leend.
re LY r. ? _ Mit FreimüthiYkeit und unterhaltender Ausfyhr- lichkeit hat der Verfasser, dem die scltenüen geschacht- lichen Quellen zu Gebote standen,_ dqs Leben des großen Köntgs_ dargesieklt und damit ein echtes Deutsches Volks- werk für alle Stände geltefcrt, welches sch schyn in dcr Lieferungs-Ausgabe ciner_so allgeznctnen Thecl- nnhme zu erfreuen hatte, daß jede wectcre Empfeh- lang als überflüsfig erscheint. Leipzig, im November1842. B. G. Teubner.
1771. 1591. 1915. 878. 1751. 1730. 801. 633. 1616. 1208, 830. 1010, 18452. 1157. auf, den Betrag der- selben nebst den verfaücnen Zinsen, am 2. Januar 1843 hier bei Herren Oeder u. Comp., zu Köln bei Herren Sal. Oppenheim jun. u. Comp., oder zu _Berlin bei .Herren Mendelssohn und Comp. tn Empfang zu nehmen. Von diesem Tage ab hört jcdc fernere Zins=Vergütung aus.
Aachen, am 15. November 1842.
Die Dércctioxt dcr Vereinigungs-chcllschaft für Stemkohlcnbau im Wurmrevter.
1349, Jnstrummtenlehre. geh dem _neucsken Standpunxte der Wissenschaft bearbettct. Mtt 14 lithogr. Folto-
tafeln. r. 8. Prcts 24; Thlr. _ Ueber dieses Wer hat_ de_r Herr Geheime Ftnanz; rath Frhr. v. Groß, Metglted des Großberz. Stich], Landes-Vermesungs-Büreau :e. :c. folgendes unpar- teiischeGutachten gbgcgeben; „Die bedeuteyden_Fort= schritte in den mecüen tcchntschen _Fächern smd m den letzten Jahren namentlich auch bee dcm Vermessungs- wesen bemexkbar geworden, seitdem hdherx Anforde? rungen ibctls in geograpl)_.-topogravb. Hmficht bee Triangulirung und Cbarttrnn größerer Länderstrek- ken, theils durch dee vervou ymmnete Bauart dcr Kunüftraßen inglcichen der Etsenbahnen in Bezug au_f Proäle und Nivellxmxnts gesiellt worden, necht mmder, um den _schwtertYn Bedingungen zu ent: sprechen, welche das neue csetzgebung in Betreff der Kataster, Handelsbücher und des ypothekenwesens veranlaßt. Dabet find guck) die In xumente, welche zu Vermessungen und Ntvcllcmxnts deenen, durch die Fortschrttte der Wissenschaft m den letzten Jahren sehr vervollkommnet worden, so daß die x_neisixn L_ehr- bücher veraltet erscheinen und das Bedurfmß ernes dem Standpunkte der Wissenschaft entsprechenden Handbuchs der_Mcßkunde sehr fühlbar geworden rst. Bei den Schwterigkcitcy, welchen die Zusammenstel- lung aner dahßn gchdregen Gegenstände untcrltcgt- muß man gcwtß dem Herrn Verf. des vorsirbenden Handb. sch verpflichtet halten, der fich hauptsächlich folgende Aufoen gestern hat: ]. die Besch i
einen herzlichen Antheil nehmen, in:?besondexe aber am die agswärtigcn .Herren Geistlichen: Zwetg-Vcr- exne zu helden und deren Statuten uns zur Bestä- trgung etnzusxndcn, damit wir durch Vermehrung der Beiträge m den Stand gesetzt werden, nament- lecl) außexhalb Berlins mehr für diese wichtige An-
Zzelegxnhett zu thun. 9er Vorschläge solchchwetg- creme, sowohl wegen der Wahl der Gebülfen, als
der _Gecsilechcn und Gemeinen, wclch_cn die Hüxfc
gclctstct Werden soll, werden wir:, so vtel e_s mbglea) rst, gern b_erückfichtigen, und bttten in dtescr Hin- sicht um em rccht zutrnucnsvoUes Ent egenkommen.
Alle unterzeichneten Mitglieder der Ge euschaft, rns-
bcsondcrc aber der nutnntcrzejcbnetc Kasfirer devjscl-
ben, Konuncrzicn-Ra_th F. W. Behrendt, tnd bereit, Beiträge für dtcseldc in Empfang zu nehmen. Berlin, den 18. November 1842. Die evangelkschx Pastoral=_.syülfs-Gesellschqft.
C. v. Voß, Wtrklechcr Gchcnncr Ober-Iustezratb, Vorßchex der Gesellschaft, Wilbelms'ßr. Nr. 78. Ma tt hrs, Geheimer Ober-Regierungs'rath, Vice: Vorücher, Kempcrhof Nr. 2. Arndt, Prediger, Klosterstr. Nr. 66. Bachmann, Prediger, alte Jakobsßr,Nr.113. Bracunt ,Prediger,Kochstr. Nr. 59. l)--. E ouard , Pred ger, Landsbergcrsir.
Erne Apotheke
von 10 bis 25,000 Thlr. wird zu kaufen gesucht. chlektirende wol_1en ihre Adressen verffegcle unter 4. 115. dem Kdnegl. “?ntelligcnz-Comtdir zu „Berlin zusenden. _ Die größte DiScretwn werd verscchert, und werden Mäkler verbetcn.
Bock -Verkauf zu Sunmenau
_ am 20. Januar 1843. _
thFschrdzahhlltretckU GesellsKgFfJ, welßhe t_ch
- (» - tc 'reu e a e, der an enen . eruar term
YYY JILL)YB?*erPrJZFZt-Zßxalch."ÜF" mcinem Schafsialle vcrgsachlt zu sehen, hai Ku'nßc Pk'di „r WjYZr/Nr 11 F W B*eb' damals nagrmein den Wunsch au8gesprochen:
“ . * IN * ' ', '- ' ' ' . ' „daß ich doch den hécsgen Bock-Verkaufs-Termin rendt, Koxnmcrztenrath, neue Schönhm-“serümße st'Üher ansehen möchte, da déeZü tung von Som- Nr. ?“ v.. “LLM“- Regichn ;_AscssNé M_ob- mer-Lämmern das Beziehen von Yuchttht'eren cher rcnüx. N|. .).). Walckc, „xUjL-Kommtssartus, wünschenswerth mache.“ SM'MZFJ"tectxßsljifirNZÉH 1)“ ' Wiese“ Pro- Dieser Anfich_t _bcétrctxnd, will ich von nun an
/ g 9 ' ' * anjährlich den htcstg übltch gewesenen VerkaufäZTer- mit) jedes_mal am 20. “nnugr abhalten._ Ucbrxgens bletbt cs_tn jeder HtxtstZt bctm alten, ves zu dtesem Tage wtrd kein Thier wcggcgebcn, und um 2 Uhr erfolgt der Zuschlag.
Klavierspieler machen auf die neue in Paris mit ausgezeichnetem Beifall aufgenommene
kantaizis comy. ar Kalkbrenner
3111" 083 motiss (18 1'096121 [],a ÜLine ckck (311)- ks -- Die Königin von ())-[wm - - (18 k].“jle'v)“. 011.1 7. 25 531: 11. auf die Ttuäs [1610111118 „Ajax, 10 537. aufmerksam. 311,1]«1611. Zcbleainsemzobs Zucb- 11. 0105111111113,
re bung der yeucücn znjirarmente, sonach namentlich des Re- petittonsthcodoléten, des Spix elscxtanteu, des Helio- tropcn, dcs verbesserten Meßtt ches", der vervollkomm- nxten Niveüér-Apvgrate u. s. w,; 1!._ die zweckmck- ßtge Handhabung dteserInsirumente, tbreLeésiun en und dee daraus resulttrendey Er ebnjsse; lll. as Vermessungswesen an |ck» wrsens aftltch aufgefaßt; [U. das Geetgnete über Maße und Maßstäbe, Char-
d*11181ka]1€11 - 116111 -- 1115t1tut
(Jer Zuc]|-, [(unzt- unä Musikalisn-UauälunZ yon ]Zä. [3018 &" (3. 80611,
)ägerztl'akzs Wo, 42, ['"-cke ck61" Überwallstkalxs.
Kb0nn0m0nt für 3 Monat 1 "])-lk. 15 83a _ Mit
(ler ZerecbtiZung, für (1811 Zanxeu ZEFZbltEU
Bekanntmachung. Dic Zinszahlung für die Berlin-Pots- dancer Eiscnbahn-Acticn wird vom 2.270-
nuar bis „1. März k. ?„ Vormittags von D“ ("“Unter "Job"“"d-“n GÉWWWUD“ térung- Situations-ZkiWung- Proülikung U- N .W- FMF)“; YZFÉLÉLYYZpKZZeTÜM'WFJ “TÉTÜTZT 9 bis 1 Uhl“; Mik A UIsZhlUß der Sonntagc §a8det kch HWA!) dggnhzi Tlgeélij'ßd ktm," ÉchUscho31 am Der 'Herr-* Verfasser hat dies?. Aufgaben so treffltck) wär'tißéäis yol'eboilbuktsztsn xsäinxunxzs'n. im Kassenlokale auf dem Berliner Bahnhofc siatt- “" e" s e e “ ö vo M " am gelöst, dee Probleme theorctnck) so vollständig ent-
19ten sfch rccht ungestört dasSortiment der Böcxc betrachten zu können. _ _Stmmcngu bct Constadt, CreuyburgerKrcts, Pro- vtnz Preußtsch Schlcffen. _
Rudolph Fretherr von Lüttwih.
haben, und zwar: _ 1) für die 4prozcntégcn PriorctätskActien die Zinsen für das zweite halbeFahr 1842, und „» 2) für die 5prozentigen Stamm-Actien, 1 „ die erst am 1, März 1843 znhlbaren Zmscn für H'; das_ ganze Jahr 1842. „7 ' Ein jeder Coupon-Bestyex bat demzufolge eine 3 Speciäcation, sowohl eine beyondere von den Coupons der Prtorjtäts-Actien, als auch eine von den dcr Stnmm-Actien, na_ch denansendenNummery geordnet, mit srmerNamens-Unterschrift und set- ner Wohnungs-Anzeige versehen, einzureichen, und gegen Abgabe der Coupons die Zahlung in unserer Kasse sofort zu gewärtigen. _
Wegen der Höhe der Dcvidcnde, die für das" Jahr 1842 zur AuSzahlung kommt, behalten wir uns dtc Weitere Bekanntmachung vor.
Berlin, den 15. November 1842.
Die Direction der Berlin-Potsdamer Eisenbahn- Gesellschaft.
wickelt und hinschtlich-ihrer Braquarkcit so gründ- lecl) gewürdigt, au_ch dtc Untersu ung aller bei den Instrumetxtcn xndglxchen Man el_ so grundlich behan- delt, endltch dae bergefü ten etchtxun e_n so sorgfäl- ttg und scharf ausgearbe tet, daß stch ?ctltÖandb. als vorzügltch brauchbar und empfehlenswerth darüellt.
Bci Otto Wigayd, Buxhhändlcr in Leipzig, ist eben erschienen und m Berlen der E. H. Schroe- der, Ltndcn 23, zu haben: . Der Socialismus und Commumsmus des heutigen Frankrcichs. Von
])1'. L, Stein. gr. 8. Broschirt 2x Thlr. ("n alt“
, «! , . - Erücr Thctl. Das Prtnztp der Cgalität. |. „Das Proletarmt. ][. Gegensätze _in der Fran- zömchen Geselxschaft vor der Revolutton. 111, Die drei Consittuttonen von 1791, 1793 und 1795. 17. Gegensätze in der GesellsckxajtFrankreichs nach dex Nevylution. 7. Bour cotstc und Pcuple. K/l. Dee Kaesercit und die esiauration. 711 Die Jyli- Red_o ution. _ Zwetter Thetl. O_ée Soctalisiep. [. ;_Oex allgemctne wksenscbgftltchc Charakterdcs Socmlxsmus. [l. Satnt-Stmon und die Samt; Simontsten. 111. Der Fourterißmus im Allgemet- nen: 1) Charles Fourier und semeSchule; 2) das System Fourier's.
Literarische Anzeigen.
Bci Joh. Fr. Hartknoch in Leipzig _ist_erschie- nen und in allen Buchhandlungen vorrätht , m_Bex- [in bei E. S. Mtttlcr (Stechbahn 3 , ?o wee m dessen Buchhandlungene in Posxn und * romberg:
Vieles uber Karlsbad
und
Einiges über Oesixrreich, mit Bezugnahme auf dessen Industyte und Anschluß an den Deutschen anverem von
Fultus Rtes. 8. in Umschlag geh. mit dem Portrait des Verfaffers. Preis 20 Sgr., 16 Gr. Ct., 1 Fl. CBM.
In Unterzeichnetcm ist so eben erschienen und an alle Buchandlungen versandt worden:
Shakspeare
als VcrmittlerÉwcicr Nationen.
on Karl Simrock. Probeband: M a c b e t .
8. Velinpap. brosch. Preis 26'ch Sgr. Die nahe Verwandtschaft der Engländer und Deutschen , welche ihre Sprache und die Populari- tät _Shakspearc's in Deutschland beweiß/ hätte beide Nateonen schon längst auffordern sollen, sch näher und näher zu befreunden. cvxndeß finden wir diesen Trieb zn betden Seiten dcrNordsce jetzt so lebendig erwacht, daß uns in dieser _Hinficht wenig zu wün- schen übrig bleibt; nur dnhtn möchte das gegenwär-
Berlin-Anhaltische Eisenbahn.
Die für da“ Weite », k. I. fälligenv 1 Semester d, “c
]n allen Zucbbanälungen, :unäcbzt in 1181“ Ztubr- , _ _ am 2._ Januar schen, Zorlin, Zcblol'zylats 2, [301511317], am [(.-ma] ne:- Zmsen der Prtorttäts-Actten unse- ben zer 17651, zinc] Su haben;
, _ tige Buch wirken daß eben Shakspeare der beiden „ ' t 1 *, „ ; "“ FÉJUPYÉMW J'ÉYÉMLM fck"? .» . Supplsmsnts . Völkern gleéch léev und tbeuer isi, no/ch ferner zu DJÜZYYYerheaÜ-chtkréd'Z-ÉteFSFZ ?ZfNsai-ßnla'ßß. *- an jedem Wochentage Vormitt x' «“*"ka ',«s' FU"! "1316125011611 [mä romanlwcbsn ihrem Vermittler gewählt werde, denn wie sch an 111, PZerreLeroux. 17. P,I.Proudhon. ?. Louis 4- bei unserer Hauptkaffé (im 23th von bTTN Uh_r, [)outscb]anc] ihm ihre Verwandtschaft am auffallendsicn erweist, Blanc. Empfang enommen Werden. ofö-Geb ude) M - * so möchte er auch am geschicktesien seyn, den Deut- Vierter Theil.
Der Communésmus.
[. Wesen desselben. ll. Charakter der Geschichte de_s Communismus. lll. Geschichte des Commu- msznus. Der Communismus der ersten Nevo- lutton. Babeuf. _ Der Communismus nach der Julz-Revolution. _ Ersie Gxstalt. Von 1830 bis 1835. Epoche des Republikamsmus. _ Zweite Gestalt. Von 1835 bis 1839. Epoche des Babou- vtsmus. _ Dritte _Gestaxt. Seit 1839. Das Pro- letariat und der etgentltche Communésmus. _ l. Die Travailleur»; éßalitaires. _- ". Die Üék01*mj_
])as Wezertba], Mit 35 Stahlsticbsn. J|". 8. kaj*t0nni1*_t. 3 “[*]111'. 10 531", Malerische Anstchten_ von Hessen. Mit 35 Stahlßtchen. ?r. 8. _kart. 4 Thlr. 20 Sgr. O_cr Sch uß betdxr Werke ist versandt. Zur Kom- vlctnrunZY werden cmzelne Hefte 3 10 Sgr. gur bis
Ende d. . abgelassen. ? TheodorFischer.
schen für die Englische, die Engländer für dieDeut- sche Sprache zu gewinnen. Doch dies_i| nur die Eine Abscht des Werks, das wir biermct beginnen: die andere sey, das Vcrftändniß des Dichters bei beiden Nationen und seine Aneignung bei uns wei- ter zu fördern.
Stuttgart und Tübingen, Okt. 1842.
I. G. Cot_tascher Verlag.
In Berlin vorrätbig b_ei Iultus Springer, Breitesir. 20, Ecke der Scharrnstr.
Um die us a lun * . dcn Coupons dei? nZckéuderletMern, wtrd gebeten,
. , „cr Reihenfolge geordnetes
Nummern-Verzct m b pons für frühere Ye'Feßeerzufügxn und, Wenn Cou- € :: .; bcsondcxs zu verzeichnen. . : Z' Bcrltn, den 22, November 1842. ? Direction der Berlin-Anhalti en ' . Gesellschaft. (ck Etsenbahn
v.Cronüein, Naunyn. Bode. Meyer. Veit. Kassel, m Oktober 1842.
D' V W W u ß'fth Pf __... | ck d Éecszl-ä Die Communistes im engeren Sinne. _ _, ee _ et_ er e preu t er andbriefe welche c"n derEnslin n . Bei C. G. Hendeß in Cbslin i ers jenen UU “ ' = 21“..?.“:9:,".2"§:"..:-2.326.23x32212 “7? *.3' B...... 42.332321» «TYYÜÜ “"' L*.Hold ““W""- K*"'9“""'62 "ck“" “'“W re en en zu a en: zu Ha M: * 17 " !( Stichcoupons dm“ ) mich empfan en woven w 8 . ' ' e " k“ " n 8 N r € " u ck E' ' " hiermit aufgefordert, bis zum31üée1nkommendene§ch Licho, |J: ;??géth-h szijH-chWöW" Jesu Der Schacher m“ Rcttergutern. 1)“ Ssssnb'lä 5" ÜMWÄG [(KMU-VMI (U"!st',
Vor etrngen in der General-Versammlung der Pom- me ch-Oek. Gesellschaft, am 10. Mai v.:?“- in Cdstin durch deren Censor
nämlicb (118 abnahme Christi 70-11 Krause nacb [):-"no] (16 701181111, ebenfalls von Paul “kose!" gestochen, erzcbeint spätestens im Januar.
r i Thlr. Sr“ 8“
__,BiblischeBetra tun n e“ = hannes den Tau er. (Zr. 8.91». LFK“? “fo
;; nats dieselben bei mir Behufs Verschreibung zu be- 1'; und ist mir deshalb ein Verzeichniß einzurcß
* sieaen, chen, welches dcs Pfandbriefs Nummer, Namen und
_. Kapithl-Betrökg/ so wte Angab; des Departements, _di_€_ bChrtßenspzegel_ Betrachtungen über EannT hÉd't'exj-t eTiréxgzlautfg. äs-FkkYZYY-kawY-YFUKW181"KWI; "?ZJ-UYXWJ zu we ck"" “' Pfandbrief geb rt, enthalten ""E“ »“ " "j" Sendschkeibm in der Offenbarun St. Motto" Ernst isi das Leben ärücka :u 31 'kblr 20 8 r ' 1".- 1) U Werden Zinsbogen nach dem 31. De_zember d. -c- „Johann 8 Kapitel 2 und 3. gr. 8. 1'z T lr ' “ „ isi die Kunst/- ' 3 ' “"*"“ “'m“ bei mir bestellt, so kann deren Ausretchung im J:: * ? “' - 56118111: ". Lorataeoker,
---__.___
gr. 8. geb. in blauem Um chlag. Preis 5 Sgr. joku l-siyaisar- Strasse U0. 46.
_ , K:»; ..-*.- “=, .“; “'A'-"_.“ x_- *ku- * .
*.*-'- 1_,«Us§-&K '
Allgemeine
-
_
Preußisclze Staats-Zeikung.
„;P-(y' 329.
Berlin, Sonntag den 270" November 1842,
Inhalt.
1 e Nachrichten.
AZWi-h. aris. DieUnruben in Barcelona. __Vermischtes._ Briefe aus aris. (Der Prozeß _ ourdcqui_n, sem Ausgang und seine Folgen. _ Zur Cbarakterisit dcr Sttmmung des Heeres; die jüngsten Berichte aus China.)
Belgien. Brüssel. Näheres“ über die Tödtun des Herrn Sirey. ",
den und NoWegxn. C hriftiania. tantsbudget Nor- SFejxeens. Verbrechcr-Stanfiik von Christiania. _ Deuisthe Bundesstaaten. M ü n che n. Zwette Kammer. _ Re-
. onau-Damvfschifffabrts-Gesellschaft. _ Stutt- «' ZU“? u(Yrgtra Jsxz-Anschläge der Eisenbahnen in Württemberg. _ , - B i f sP i(sTrYMYw'sFUM" ;BEr- "
rC rtes. _ re au ar . er u an n ar--“ .ZTZZSUZZ näobere2)lu klärunY'xber dessen wahrschcin iche Ursachen.) ,;
_ gezahlt; man derfuhr mit berechneter Langsamkeit, und die Akten General Pollock vor Kabul und Befreiung gefan ener Englandcr, _-
S anien. S reiben aus Madrid.
ott's egc und Zerstörung von Gisni. _
Ostindien. General
General En land's Rückmarsch. _ Ruhe in Ind en. _ China. Frée ensschluß zwtschen England und China. _ Bertchte ' uber die vorhergegangenen Operationen und Unterhandlungcn.
Inland. K ö n i g s b er g, Feier des Geburtstages Ihrer Majestät
der Königin. _ Insterburg. Präfidcnt von Bertram +.
der Gesellschaft naturforschender Freunde.
Amtliche Uachrichten. Kronik des Tages.
Se. Majestätder König haben Allergnädigsk geruht:
Dem Geheamen Regierungs-Rath von Unruh zu Liegnitz, den Yotßen Adler-Orden zweiter Klasse mit Eichenlaub; dem Kurfurftl1chHesfischen Geheimen Ober-Medizinal-Rath, 1)r. Kopp zu Hanau, den Rothen Adler-Orden dritter Klasse; so wie dem Ober-Försker Specht zu Benshausen, im Regierungs-Bezirk Erfurt, den Rothen Adler-Orden vierter Klasse zu verleihen; und
Den mit Verwaltung der Univerfitäts-Richter-Stelle zu Berlin beauftragxen bisherigen Kammer erichts:Assessor Lehnert zum außeretatsmaßigen Kammergerichts-?)kath zu ernennen.
__
Zcitungs-Ua.chri,chten. - AuSland.
Frankreich. .
Paris, 21.Rov. Bei der ersten Nachricht von den Unruhen in Barcelona war _an mehrere Franzöfische Regimenter der Befehl abge- schickt worden, s|ch in Eilmärschen an die PyrenäenMränze u bege- ben, Heute sind keine neuere Nachrichten über die Borg nge in Barcelona eingetroffen. Auch die Details über den Anfang und den Verlauf der Unruhen fehlen noch. Es heißt, die Spanische Re- gierung habe auf die Kunde von der Znsurrection einen T eil der Truppen, die auf dem Marsche nach Madrid waren, zur ck- beordert. Zm _Spanischen Gesandtschafts-Hotel und im Ministe- riym der auswartigen Angelegenheiten erwartet man jeden Augen- blick neuere Nachrichten, die fich wahrscheinlich in Folge des sxhlechtxn Wetters und des Nebels so sehr verzögern,
' ,Die Presse, die sei) sets als Gegnerin der bestehenden Regierung in Spanien gezeigt hatte, äußert fich heute über die Veorfälle in Barcelona in folgender Weise: „Es ereignen fich ploßlioh in Spanien ernste Ereignisse, gleichsam als ob ste den Zäufi'onen der Optimisten, die uns noch kürzliä) ein so heiteres
emalde von der Sicherheit jenes Landesentwarfen, das Dementi deer Thatsachen geben wollten. Die parlamentarische Coalition skurzt in den Cortes die Politik der Regierung, und zu gleicher Zei; stegt in Barcelona die Volks-Znsurrection. Ist dies eine voruber ehende Aufregung? Ist es die Rache Gottes, welche sich ank ndigt? Wir wissen es nicht. Spanien, mit seiner Ge- duld und scinexx konzentrirten Leidenschaften, ist das Land der plöhlichen Reaction“; und der extremen BeWegungen, Aber wie dem auch sey, so konnen wir jenes un lückliche Land, welches unter dem Ejnfiusse der Revolution und nglands so vielen Aus- regungen pretsgeéqeben ist, nicht genug beklagen. Wir können nicht lebhgft genug wunschen, daß es endlich unter einer regelmäßigen Regierung Ordnung und rieden wiederfinden möge. Wir smd überzeugt, daß die gegenwartige Regierung Spaniens mit der Ruhe des Landes, wie mit unserer Allian , unverträglich ist; aber wir wünschten, daß fie durch die regelmäéige und ruhige Wirksamkeit der Gewalten, durch den aufgeklärten Patriotismus der Spani- schen Nation und nicht durch die Emeute umkestürt würde.“
Es smd eute, mittelst einer außerordentlchen ndischen Post, wichtige Na richten aus Afghanistan eingegan en. Auch die gestrigen Nachrichten aus China erhalten ihreBesfYtigung. (Vergl. die unten folgenden Artikel: China und Indien.)
Der wegen falscher Zeugen-Uussage in dem Prozesse Marcel- lan e verhaftete Bernard ward vor einigen Tagen von dem A!" tsenhofe in Riom zu zweijährigem Gefängniß verurtheilt. Es ist dies der Weite Zeu e, der wegen falscher Aussagen zu Gunsten des Angeklagten verurtZeilt worden ist. Die neuen Verhandlun- Zen des Prozesses Marcellange beginnen am 22. Dezember in
yon.
Börse vom 21. November. In den Französischen Ren- te_n "gte teh heute große Festigkeit. Man.rechnee darauf, daß dae "Illi" en Fonds in Folge der Nachrichten aus China bedeu- tend in die Höhe gehen werden. Die Spanische aktive Schuld sank wegen der Ereignisse in Barcelona auf 233. Auch die Por-
bei der Präfektur der Seine, ; ein die Eigenthümer zu Grunde richtendes System herrschte, wel:
“4“ müdetee man die Eigenthümer, d ; Ansprache
„ Z(elegenheiten in Anspruch genommen.
tugiesischen Effekten erlitten einen Rüokgang.
**„ Paris, 21. Nov. Die Jury hat in der Hourdequin- schen Angelegenheit sehr große Nachsicht bewiesen, und die mil- dernden Umstände haben, wie dies nur zu häufig geschieht, die gerechte Strenge der Richter gemildert. Hourdequin und seine Mitangeklagten smd wohlfeilen Kaufes davongekommen, und die “Masse der pflichtvergeffenen Beamten braucht über ein solches Urtheil nicht sehr zu erschrecken. Der Prozeß hat dargethan, daß in den Büreaus des Straßenwesens,
ches darin bestand, daß man fie entmuthigte und zUWeilen dem * Elende preisgab; dann fielen dieAgenten, die daraus ein Geschäft machten, über fie her und schlugen ihnen vor, ihnen ihre An- sprüche auf die verlangte Entschädigung um geringen Preis abzu- kaufen., War die Entschädigung nun fällig, so wurde fie nicht
Auf diese Weise er: , des Krieges überdrüsstg, ihre an Personen verkauften, denen es gelang, sich sogleich und ohne Verlust bezahlt zu machen. Ein Terrain, welches, ehe es sei: nen Eigenthümer wechselte,nur 57 C] Metres Oberfläche hatte,vergrö:
wurden versteckt oder gingen gan? verloren. e
ßerte fich plötzlich bis auf72, indem esvon einem Eigenthümer auf einen Zur HandelS-Statiüik der Vereinigten Staaten im Jahre 1840- 1841. „F
„ .“ Boden wurde wieder sehr theuer an die Stadt verkauft, Bei Wissenschaft, Kunst und Literatur. Berkin. VersammlungZ;
Entrepreneur überging, und der um einen geringen Preis gekaufte
einer anderen Gelegenheit erfolgten gleichzeitig zwei ganz entgegen-
_ gesehte Berichte; der eine trug auf Verwerfung der Klage an, -* weil dieselbe die Interessen der Stadt beeinträchtige; ?er andere '; erkannte dagegen die Klage an, weil sie der Stadt nuleich sey.
Man erlangte diesewidersprechenden Entscheidungen, je nachdem
) man das Talent hatte, fich gut oder schlecht mit den Büreaus “ zu Nellen. Diese Büreaus waren allmächtig und find es vielleicht noch, und sehr ankesehene Leute haben fich nicht Recht verschaffen ", und ihre anemn
täten nicht reguliren können. DerStaatsrath, Baron Pichon, sprach vor den Asstsen sein Bedauern darüber aus, daß er nicht mit 50 pCt. Verluz? unterhandelt habe.
Die Unordnung hatte den öchsken Grad erreicht; eec; währte zuweilen zehn Jahre, ehe man ein verlangtes Aktenftuck erhielt, und ein im Jahre “1830 gefordertes Aktenskück wurde erst im Jahre 1841 'verabfolgt; eine große Menge Akten find entweder verlegt oder gänzlich vernichtet. Pläne, die mehr als eine Million gekostet, wurden der Plünderung preisgegeben; man zerriß ste ab- fichtlich, um neue u machen, und hatte mehr als 500 davon ent-
wendet. Zeder ar eitete nach Belieben“ und ließ fich die unnüße- *
sten Arbeiten bezahlen. Auf diese Weise nahmen die Ausgaben des Plan-Bäreau's beständig zu, und man hat zuleßt 115,000 Fr. allein für diesen Dienftzweig votirt. Die Unordnung herrschte indeß nicht blos in dem Plan-Büreau; sie war überall. Von dem Präfektur-Consell waren Verurtheilungen ausgesprochen und nach ein- gelegkekAppeUaetlon von dem Staats-Rathe bestätigt worden; man er: laubtefich im Bureau des Straßenwesens die Ausfährun jener definiti- ven Urtheile aufzyschaeben. Die Agenten und gewisse ntrepreneurs waren in den Bureaus immer gernÉesehen. Einer dieser Leist?- ren machte dort gewissermaßen das eseß; er war mit dem 236- reau-Chef befreundet; sein Advokat war der Advokat der Stadt; sein Notar und sein Banquier waren Mitglieder des Munizipal- Conseils. Er hatte auch den General:Secrekair zum Beschäßet“, dem er einen Dienst ge!eisket hatte, indem er ihm 12,000 Fr. in Papieren diskontiren ließ. Dieser Entrepreneur erlangte Alles was er wollte, und ihm wurden die anemnitäten, die er von den Privatleuten auf fich übertragen ließ, vollständig und noch vor der Verfallzeit ausgezahlt. _
Bei der Verwaltung der Steinbruche kamen ebenfalls ungeheure Verschleuderungen vor, die einigermaßen denen bei der Armee glei- chen, wo man biSWeilen die in der Schlacht Gefallenen noch immer auf dem Etat und in den Listen stehen läßt. Auf dem Etat stan:
den fingirte Personen, und man hat bis jeßt 16 Personen gezählt, '
die unter" angenommenen Namen Geld erhielten. Der Präfckt hat endlich einen Abtheilun s-Chef hingeschickt, um eines Sonn- abends einen namentlichen ufruf zu veranstalten; jene 16 Perso- nen konnten natürlich aus dem einfachen Grunde nicht antworten, Weil ste nicht exiskirten. Dieser Vorfall giebt in diesem Augen: blicke Anlaß zu einem neuen Prozesse,
Die Verwaltung der Stadt hat einen sehr bedeutenden Geld: umsaß und ein sehr bedeutendes Rechnungswesen; aber mehrere unserer Ministerial-Departements vermalten noch Weit größere Interessen und dabei kommen auch bedeutende Unterschleife vor. Vor kurzem haben die Asstsen über einen Diebstahl das Urtheil ge- sprochen, der bei Gelegenheit einer von dem Finanz:?Ninifter vor: genommenen Urbarmachung stattgefunden hatte. Nächstens wer- den die Tribunale über eine bei der Kaffe der Depot:! und Con: fignationen vorgekommene Unterschlagung zu erkennen haben. Es ist bereits früher erwähnt worden, daß der Cassationshof fich in diesep Augenblicke mit dem Cassations-Gesuch eines in Algier Wegen Bestechung verurtheilten Militair:Beamten beschäftigt. Wenn man die von dem Kriegs: und dem Marine-Ministerium abgeschlosse- nen Käufe mit einiger Strenge untersuchen onte, so würden sonder- bare Dinge zu Tage kommen. Diese Unordnungen hängen mit den Sitten und dem Geisle der Zeit, so wie mit dem System der Central-Verwaltung zusammen. Es herrscht bei uns ein Luxus hinsichtlich der Akten und Formalitäten, wovon man fich schwer- lich eine Idee machen kann, wenn man nicht selbst bei den ad: minlftrativen Angelegenheiten betheiligt geroesen ist. Die Arbeiten dermehren und verwickeln sich so sehr, daß es dem Chef unmög- ltch isx, fie zu kennen, und sehr häufig verliert ein Direktor oder Abtheilungs;Chef seine beste Zeit mit den Unterschriften. Der Mi: nister wird durch dasselbe Geschäft und durch die politischen An-
„ _ Man sa t, daß die Ober- ufficht in den Bureaus unzulanglich ist; das [' unstreitig wahr; allein, wie soll man kontrollire-n und beaufsichtigen, wenn die an- bedeutendske Sache Berge von Papier erfordert, wenn die geringste Reclamation aus den Departements, ehe se in die Pariser Bü- reaus gelangt, durch ein Duhend Berichte eben so vieler verschie= dener Behöxden, und durch eine unzählbare Menge von erläutern- den thenstucken, die Niemand zu Rache zieht und Niemand liest, vergroßert werden.
Die Warnung ift jeßt erfolgt. Was wird die Regierung thun, um die Wiederholung solcher Skandale zu verhindern und die ungeheuren Mißbräuche, die fich in die Büreaukratie eingeschlichen haben, zu reformiren? An die Centrallsation, diese große und komplizirte, durch das Kaiserreich organifirte Maschine wird man nicht die Hand legen; eben so wenig wird man die viel zu bedeu- tende Zahl der Beamten vermindern oder die viel zu geringen Besoldungen erhöhen. Durch Verminderung der SteUen würde das Ministerium ein mächtiges Verführungsmittel aus den Hän- den geben und die Erhöhung der" Emolumente würde Widerstand in den Kammern finden. Man steht, es is? dies eine sehr schwie- rige Angelegenheit. Die Mittel zur Unterdrückung smd fast Null qnd der)]enigen, die man fich schaffen könnte, skehen unübersteig: lache Hxndet'nisse entgegen. Die Betrüger werden künftig etwas vorfichttger seyn; das ist Alles, was man durch den aufgedeckten Sjkßndal und den so eben entschiedenen Prozeß gewonnen haben w r .
= Paris, 21. Nov. Man hat es in der neuesten Zeit von Seiten der Gegner der jehigen Regierung nicht an Versuchen fehlen lassen, auf den Geist der Armeeeinzuwirken und in derselben eine der gegenwärtigen Ordnung der Din e feindseligeStimmung hervorzurufen; aber alle derartigen Bem hungen smd fehlgeschla- gen, und einige wenige Individuen abgerechnet, in denen noch Bo: napartFäsche Zdeen spuken, und vielleicht eine eben so geringe Zahl j ngerer Brauseköpfe, kann man mit Sicherheit behaupten, daß die Regierung und die Dynastie unter allen Vet'hältniffen auf die Armee zählen können, deren Treue und Ergebenheit keinen Zweifel zulassen. Die Mittel, welche die Feinde der Zuli:Regie: rung zu ihren Verführung anwendeten, waren vielfach und genau berechnet auf die Stellung der Einzelnen, die es zu gewinnen galt: besonders hatte man es auf die Unteroffiziere und Soldaten der hiesigen Garnison abgesehen, deren Köpfe man durch Einschmugge: lung von Trakcätchen und Schriften in Bonapartistisch-radi: kalem Sinne unter se zu erhißen trachtete. Die radikale Presse ließ es dabei an Znfinuationen und Mißdeutung einzelner Maßregeln der Regierung, an Uebertreibungen solcher, die wirklich der Kritik Raum geben, auch nicht fehlen, verfiel jedoch mitunter in dieser Taktik in die plumpsken anonsequenzen, indem fie plöß: lich die nämlichen Männer zu Zdolen erhob, wenn ste dieselben in eine oppostionelle Stellung zur Regierung versexzt laubte, die se wenige Tage zuvor noch mit SchmähUngen aller rt, mit Vor: würfen vorzüglich als Höflinge und dergleichen überhäuft hatte. Das Beispiel des Generals Pajol ist eines der schlagendsken der neuesten Zeit getvesen; plökzlich wurde dieser zum Liebling des Volks
eskempelt, nachdem man ihn täglich als willenloses Werkzeug der Tyrannei des Hofes verschrieen hatte. ,
Ein Blatt, das es fich zur besonderen Aufgabe geseßt hat, eine Oppofition in der Armee hervorzurufen, ist die Sentinelle de ['Armee, die in halb legitimiffischem, halb Bonapartiskischem Sinne redigirk wird, und besonders die Eroberungs-Zdeen, wie fie unter dem Kaiserreich an der Tagsordnung waren, auch unter der jetzigen Armee wach zu erhalten steh bestrebt, fie sucht tagtäglich zu beweisen, wie Frankreich den unter den Rationen Europa's ihm gebührenden Rang nicht mehr einnehme und von sei- nem ehemaligen Glanze, von seiner früheren Größe ganz zurück: gekommen sey, _wt'_e die Armee gegen alle übrigen Institute des St_qqts vernachlasskgt Werde, in Thatenlofigkeit verkümmere, den Ofnzleken und Soldaten so die Ausficht auf eine Laufbahn des RuhMes und zu erringender Grade abgeschnitten sey, überhaupt, wie ihre Lage gar nicht schlimmer seyn könne als jeßk. Das ist die Quintessen und der Grundgedanke aller Artikel, mit denen dieses Blatt seine LeZer regalirt. Man sagt, es habe gegen 6000 Abonnenten Fm Heere; ich lasse dahingestellt, ob diese Zahl nicht übertrieben rst. Daß dieses fortwährende Aufreizungs-Syftem endlich auch seinen Stachel verlieren muß, ist naturlich: wenigstens kann es cfxlufßlxtöbefangene und Einfichtige nicht lange einen wirklichen Ein:
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Das Heer hat fich übrigens keinesweges über Mangel an Sorgfalt von Seiten des Kriegs:Ministers zu beklagen. Eben hat derselbe die nöthigen Anordnungen getroffen, um seiner dcn Kam: mern gegebenen Zusage gemäß für Unterbringung aller Offiziere zu sorgen, die durch die Reduction des Heeres durch Unterdrük: kung einer Compagnie in jedem BataiUon im vorigen Zahreüber: zählig geworden waren,
Nachschrift. Nach denBerichten derBombayTimes über die Operationen in China kam die Cnglische Flotte am 7. August vor ?anking an, und am 9tcn wurden die Truppen gelandet. Nachdem fie ihre verschiedenen Stellungen eingenommm harten, traf man An- stalten zum Angriffe, allein bereits mehren die Fahnen auf den Wäljen der Stadt, Welche das Verlangen um einen Waffen: Stillskand andeuteten. Der Englische Abgesandte wurde gebüh- rend von zwei Pkandarinen von hohem Range empfangen, die vom Kaiser zu Friedens-Unterhandlungen bevollmächtigt waren. Sie uberbrachten el_n vom Kaiser selbst unterzeichnetes Schreiben, worin derselbe erklaerte, in Rücksicht der fortgesehten Erfolge der Englischen Truppen uber die seinigen, namentlich zuleßtzu Tschang- Klang, wodurch er die Ueberzeugung erhalten habe, daß ste gegen die Englischen das Feld nicht halten könnten, wolle er sich jede Bedingung, die nicht der Ehre des himmlischen Reichs, zu nahe trete, gefallen lassen, um nur den Krieg zu beendigen. Diese Bedingungen find bereits bekannt. Uebrigens haben die Chinesen an mehreren Punkten, besonders bei dem Angriffe der Engländer auf Tschin-Kiang-Fu am 20. Juli, das etwa vier Engl. Meilen im Umfange hat, fich sehr tapfer ewehrt ; dort wurdenein Oberst, ein Major, ein Capitain und ein *ieutenant getödtet, 11130711“? M'- WUndet und 170 Mann get'odtet oder verwundet," die Chinesen, welche hinter den Wällen fochten, dle gestürmt nzerden mußten, hatten einen Verlust von 1000 Mann. Nach ZUKUÜassMI “""“ starken Garnison in der genommenen Stade ruckre die_ Flotte gegen das 40 Engl. Meilen weiter flußguftyärts lteJnde Nankang vor. (Vergl. unten unter China die ausfuhrlwheren erichte.)
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