der unter 1. „4. beantragten Einrichtung nöthig isi, von den Kom- atrimonialgerichtsherren und anderen Privatpersonen, in deren H nden sie fich dermalen befindet, an dzn Staat werde ab- ge chen werden.“ Dieser Antrag fand eine uberwiegende Unter: ung. Die weitere Berathung wurde, nachdem noch Mehrere r und dageg'en gesprochen, auf heute vertagt.
Karlöruhe, 1. Dez. Ihre Hoheiten der Erbgroßherzog und der Prinz Friedrich traten heute eine Reise nach Wien an, wo fie einen längeren Aufenthalt nehmen werden.
Einen Gegenstand des Tagsgespräohs bildet in diesem Augen- blick ein Aufsaß über Badische Militair-Zusiände, welcher in einer zu Darmstadt erscheinenden militairischen Zeitschrift gedruckt is_i. Die darin enthaltene Kritik machte Aufsehen; man wollte, wre es heißt, dem Namen des Verfassers nachforschen, worauf fich derselbe nunmehr freiwillig genannt haben soll.
Braunschweig, 5. Dez. (Magd. Z.) Zu den mannig- fachen Propofitionen, welche den seit dem 29sten v. M. versam- melten Landständen überwiesen sind, unseres Postwesens, in einem solchen reren Regierungen zur Sprache ekommen ist. bezweckt werden, die Personenpo . rachtskücke gänzlich aufzugeben und der freien Konkurrenz zu erlassen und nur die Briefpost als Regierungs-Unternehmen be-
* stehen zu lassen. Luxemburg, 30. Nov.
ehört auch die einer Reform inne, wie sie schon bei meh- Es soll nämlich und die Beförderung kleinerer
Die außerordentliche Session der Stände is! am 26. November geschlos'en worden. In dieser Ses- sion find un eachtet ihrer kurzen Dauer wichtige Gesche zu Stande gekommen, 6 das Gesch über die Organisation der Gemeinden und der Distrikte; das über die Or anisaeion der Verwaltung der öffentlichen Arbeiten; das über die über das Patentrecht u. a. Auch wurde in dieser Sesson das Budget für das Jahr 1843 votirt.
Frankfurt a. Mk., 5,Dez. Zu der heuti en außerordent- lichen Si ung hohen Senats wurde Herr Schö eyer zum älteren und Herr Senator ])1'. Neuburg jüngeren regierenden Bürgermeister für das Jahr 1843 erwä
Italien.
Rom, 24. Nov. (A. Z.) Die um die Bildung derZugend in den niederen und mittleren Volksklassen in jeder Hinsicht sehr verdiente Congregation della Dottrina crisiiana von Weltgeiftlichen, in Frankreich gestiftet, aber unter den politischen Wirren des vo- rigen Jahrhunderts abhanden gekommen, ist vom Papsie für alle Italienischen Länder reprisiinirt worden. General ist der Padre Meloccaro bestimmt. In einer Privat- Audienz machte ihn der Papst selbst vor wenigen Tagen mit sei- nen Wünschen für das Gedeihen des Instituts und dessen der- malige Tendenzen bekannt.
Spanien.
Paris, 3. Dez. Telegraphische Depeschen aus Spanien:
1. Barcelona, 30. Nov. Das Englische Linienschiff „For- midable“ von 90 Kanonen ist gestern Abend um 9 Uhr nahe der Mündung des Llobregat gestrandet. Das Dampfschiff „Gassendi“, welches heute früh von dem Kommandanten der Station abge- schickt wurde, sucht dasselbe von der Sandbank, auf Welcher es liegt, loszubringen. Das Gelingen dieses Versuohs ist ungewiß; die Mannschaft aber und ein Theil der Ausrüstung werden scher gerettet, das Meer isi ruhig. Seit gesiern hat sich nichts gean- dert in Bezug auf den Stand der Dinge zu Barcelona.
11. Barcelona, 30. Nov., Abends. dem Regenten kapituliren.
ompetenz der Friedensrichter;
und Syndikus
Zum Congregations-
Barcelona wird mit Die Junta hat den Freicorps die Weisung ertheilt, die Waffen in das Fort Atarazanas (das Ma- rine:Arsenal) abzuliefern.
Ö Paris, 3, Dez. Aus den bis jeßt veröffentlichten amt- lichen Berichten des Generals van Halen lernt man den Gang der Unterhandlungen der empörten Stadt mit dem General-Capi- tain von Catalonien bis zum 21sten 1». M. kennen. Diese Unter- handlungen smd im Namen der Stadt hauptsächlich durch die Provinzial-Deputation geführt worden, weil diese die einzige ver- faffungsmäßige Behörde war, welche den Aufruhr bestehen lassen, und die neben der Regierungs:Zunta einen, wenn auch beschränk- ten, amtlichen Wirkungskreis behalten hatte. Halen erklärte, daß er nur die Provinzial-Deputatidn als eine Be- hördeanerkenne, mit Welcher er in Negociation treten könne, und daß er nur von ihr Mittheilungen annehmen Werde, und er beklagte sich nachdrucklich, als ihm die Provinzial-Deputation später doch ein Der ganze Aufstand wird von ihm als das Werk elner Coalition von Moderados, Kariisien und Republikanern bezeichnet, das gerades Weges zur Wiederherstel- lung des Absolutismus führen müsse, wenn man nicht sofort und energisch gegen dasselbe einschreite. seine feste Absicht sey, Barcelona,
Der General van
Schreiben der Junta zuschickte.
Daher erklärt er, daß es so wehe dies auch seinem Her- zu beschießen und im Nothfalle in einen Schatthau- fich die Stadt nicht binnen kürze- der General-Capitain, dere Catalonisohe Städte das und daß die Karlisien den Bür- euem anfangen, weil es alsdann [leicht zu spät seyn würde. Deputation dringend auf, allen Untermerfung der Stadt nger verzögert, so seheer sch
suln in die Spanischen gelassen zu Werden müssen, ' sem Sinne zu han- eisiand geschlagen, mden Bei
fen zu verwandeln, wenn ster Frist unterwerfe. ich kann nicht abwarten, daß an Beispiel Barcelona's nachahmen, gerkrieg in den Gebirgen von 11 zur Rettung der Verfassung vie ck die Provinzial- geltend zu machen, . Würde diese noch lä gezwungen, zum Aeußersten zu schreit
Die Einmischung der fremden Kon Händel scheintihm durchaus unbea und er bittet die Provinzial- deln. Wir haben uns ohne fremden B folglich können wir uns auch ohne fre föhnen. Man weiß, daß gleichwohl eine sehr r der Konsuln in die Barceloneser Ereignisse statt Anfra e derselben: ob der General-Capjt antwortet der General: Capitain dem Entschluffe abhänge, den die Stadt er „sich keinenf machen könne, den Konsuln, 'threm Verlangen etwa nothwendig werdenden Ausführung diese zu machen, und ihnen den zur Rä Landes-Angehörigm erforderlichen Aufschu zu: zugestehen; wenn die Konsuln wüns en, die Personen und das Eigmthum ihrer Schussefohlmm in so mögen sie, wenn se nicht von der unverzüglichen freiwill überzeu 1 sehen, so bald als möglich die nskaltm machen.
fordert demna
i en Ei - thTbeizuka-Fn
andEwiede'x" ver- ge inmi chun _ . . Auf die erstge ain dte Stadt beschießen daß dies lediglich binnen kürzester F
fassen werde, dazu anheisch
Stadt du
icherheit gebracht zu se
Uebergabe der Stadt diesem „Zwecke entsprechenden genten betrifft, so spricht der Generalvan Halen mit großer
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gung von ihnen, obgleich er sie des Treuebruchs beschuldigt, indem sie den an fie als Parlamentair abgeschickten Obersten Correa efangen zurückbehalten, und den ihn begleitenden Soldaten dieWa en Weg:
enommen haben, ein Verlust, den der General van Halen bald &elegenheit fand, wieder gut zu machen, mdem er einige hundert Gewehre und ehntausend Patronen auffing, die manin die Stadt zu bringen su te.
Die Regierungs-Zunra ihrerseits hat zwar mehrere Schreiben an den General:Capitain gerichtet, aber _wie es scheint, keine Ant- wort darauf erhalten. In dem ersien dieser Schreiben fordert die Regierungs- Junta den General-_Capitain mit den troßigsten Wor- ten auf, sofort das Fort Monjuieh zu räumen und mit seinen sämmtlichen Truppen das Catalonisohe Gebiet zu verlassen, Und sie droht ihm im Weigerungsfall mit einem allgemeinen Aufgebote der ganzen Provinz, nach dessen Verkündigung Niemand von dem Catalonischen Heere Quartier erhalten werde, In einem zweiten Schreiben spannt die Regierungs-Zunta indessen schon Minder: Saiten auf, ja fie desavouirt darin indirekt ihre frühere itthei- lung, indem fie versichert, daß ste Ursache habe, zu glauben, daß man ihr Siegel gemißbrauchc und thre Unterschriften nachgemacht Zabe. Beachtenswerth ist noch, daß der Französische Konsul
ei seinen Verhandlungen mit dem General-Capirain das Verdienst geltend macht, welches er fich um die Person desselben durch die Befreiung seiner Töchter aus der Gewalt der Znsurgenten erworben. Der General van Halen antwortet dem Herrn Lesseps hierauf dadurch, daß er seinen schon früher aus- gesprochenen Dank wiederholt, daß _er aber zugleich zu verstehen giebt, daß der Französische Kon ul in jenem Falle nur seine strengste Yfiicht gethan, weil die Aust hrer jene Damen, die bereits an
ord eines Französischen Sohiffes gewesen, von demselben gewalt: sam fortgeführt, und sich auf diese Weise eine Beleidigung der Französischen Flagge zu Schulden kommen lassen, für welche Herr Leffeps nicht umhin konnte, die fra liche Genugthuung, die ;Freilassung der widerrechtlicher Weise ver afteten Personen, zu ver- augen.
© Ykadrid, 26. Nov. Wir erwarten stündlich das Ein- treffen der Nachricht entweder von der Uebergabe oder von der Einäsoherung Barcelona's.
Zn jener Stadt hat offenbar eine Reaction zu Gunsten der Wiederherstellung der Ordnung stattgefunden. Die am 20sim er- folgte Errichtung einer berathenden Hülfs-Zunta, deren 25 Mit- glieder sämmtlich zu den reichsten und angesehensten Familien e- hören, deutet dies an. Niemand glaubt, daß diese Personen ich 5131 den Grundsäßen bekennen können, welche die ursprüngliche
olks-Zunta in ihrer Proclamation vom 19cm aufstellte. Die Nachrichten, welehe die Regierung bis diesen Morgen aus dem Hauptquartier des Generals van Haien erhalten hat, gehen nur bis zum Asten. Van Halen hatte die National-Miliz der Umgegend von Barcelona entwaffnet und seine Truppen so vertheilk, daß ihm die Verbindung mit dem Monjuich gesichert blieb. Am 20|en zeigte ihm die Provinzial-Deputation von Bar- celona die Einseßung der neuen Hülfs-Zunra an und drückte die Hoffnung aus, daß dadurch der Weg zu einer Ausgleichun ge- bahnt seyn und die Drohung van Halen's, die Stadt zu om- bardiren, ohne Ausführung bleiben möchte. Am 21sien verlangte van Halen eine genügende Antwort von Seiten der Provinzial- Deputation, widrigenfalls er das Bombardement eröffnen werde. Die Konsuln von Großbritanien und Frankrick) richteten am 20sten an van Halen die „Bitte, er möchte ihnen anzeigen, wann er das Feuer eröffnen Werde, damit die Englischen und FraFöfischen Unterthanen fich zur rechten Zeit zurückziehen könnten. an Ha- len antwortete darauf am Asten: „Ich kann Ihnen nicht dafür einsiehen, ob ich die Stadt beschießen werde, oder nicht, und noch weniger kann ich es Ihnen im Voraus ankündigen, ob ich das Feuer gegen die Stadt eröffnen werde, denn ich bin entschlossen, es ohne Aufschub zu thun, wenn sich die Rebellen nicht binnen sehr kurzer Frist den Gesehen und der rechtmäßigen Regierung unterwerfen. Die Karlisien haben nämlich angefangen ihr Haupt zu erheben, indem die anultirten in Vich und der Um- gegend, wo keine Truppen blieben, zu den Waffen griffen, und nur dem PatriotiSmus des Ayuntamiento's und der National- Miliz jener Stadt isi es zu verdanken, daß fie entwaffnet und gefangen geseßt wurden. Sie, mein Herr, können in, Barcelona selbst erfahren, ob man geneigt ist, binnen weniger Stunden die Vorschläge anzunehmen, die ich vermittelst der Provinzial-Depu- tation gemacht habe; im entgegengeseßten Falle können Sie die Erlaubniß verlangen, daß alle Unterthanen Ihres Landes, und zwar sobald wie möglich, die Stadt räumen mögen,“ Van Halen richtete übrigens an die Provinzial-Deputation die Bitte, zu ver- hindern, daß die fremden Konsuln auf irgend eine Weise in diese Angelegenheiten gezogen würden. „Als Spanier haben wir ge- fochten, und nur als Spanier werden wir uns verständigen“, sagt er, scheint aber vergessen zu haben, daß ohne die Dazwischenkunft des Französischen Konsuls seine Familie, so wie die des Generals Zavala und die des Gefe politico, verloren gewesen seyn würden. Es bedarf wohl kaum der Bemerkung, daß der von der Voiks-Zunta von Barcelona verkündigte Wahlspruch hier durch- aus keinen Anklang finden kann. Wie allgemein auch die Unzu- friedenheit mit der besehenden Regierung seyn mag, und mit welcher Schadenfreude auch die verschiedenartigsken Parteien auf die Verlegenheit blicken, in welche der Regent fich verseht findet, so will doch kein vernünftiger Mann, eini en bis- her ganz unbekannten Personen das Recht ugesteZen, die Regentsohaft Espartero's im Namen der bewa neten Einwoh- ner einer seit länger als zivei Jahren der Anarchie preisgegebenen Stadt für erledigt zu erklären, und das Bestehen einer Regent- schaft, ja, des Thrones überhaupt, in Frage zu [jenen, Nur Republika- ner könnten stch unter eine solche Fahne reihen, und diese werden in der HauptstadtSpaniens am wenigsten ihrHauptzu erheben wagen. Die periodische Presse wälzt freilich einstimmig und mit gewaltigem Nachdruck die ganze Verantwortliehkeit des hervorgerufenen und noch zu erwartenden Unheils auf den Regenten selbst, eingedenk ZZZ jest grade jährigen Aufstandes von Barcelona gegen die egentin.
Die Gaceta erklärte-geskern das Gerücht, als ob die Regiee ryng einen Gewaltsireich gegen die periodische Presse beabstchxige, fur Verleumdung. Der General-Znspecteur der National-Malazen, General Ferraz, versammelte vorgestern die Bataillons-Chefs der hiessen Q?ational:Miliz, erklärteihnen, daß die Republikaner, durch das Gold der Moderirten gewonnen, die Ruhe zu stören beabsich- kisxen, und fragte, ob jeneChefs für ihre Untergebenen einfiänden. Die Antwort war in jeder insicht befriedigend.
Die Königin hat ihre 1 glichen Spazierfahrten eingesteut, der
ormund kömmt ni e mehr von ihrer Seite, und die Wachen "" PHlaskzxfind vkrsi rkt worden.
er egent am vor euern in Sa o a an. ie Tru :
pen, die ihm von hier 938 nachfolm.wZeL-m dortém 1. Dpa:
zember eintre en. 30 B tai celona zu opefrfirm. 11 [[am find in „Marsch, um gege11 Bar-
Die Mallepost, Welche am 22sten von hier nach Bayonne ab- ing, wurde abermals zwischen Aranda und Burgos von sechs äubern angefallen. Die scheu gewordenen Maulthiere gingen
mit dem Wagen durch; die Räuber gaben Feuer, und verwunde- ten den Conducteur undeinige Reisende.
Es fällt auf, daß bis die en Abend keine weitere Nachrichten
als bis zum 21sim aus dem auptquartiere van Halen's eingegan-
gen sind. Türkei.
Konstantinopel, 16. Nov. (21. Z.) Chosrew Pascha ist dieser Tage in sein Palais in der Stadt eingezogen. Man schließt daraus, daß er seine neue Stelie baid antreten wird.
Der Rxdacteur des Journal de Smyrne sieht in Unter- handlung mit dem Türkischen Ministerium, um ein neues Journal hier in der Hauptstadt zu errichten. Dieses Zouknal soll nach dem entworfenen Plan dreimal in der Woche erscheinen.
Ein Russischer Commissair ist vor eini en Tagen von Odessa kommend hier eingetroffen. Derselbe soll sig , wie es heißt, mit dem nächsten Dampfboot nach Beirut einschiffen.
Der Gxoßbritanische Botschafter hat neuerdings Schritte ge- than, um uber seine Nationalen in der Türkei eine vollständige Kriminal-Jurisdiction zu erhalten. Bisher kam der Botschaft nur die Instruction der Pro esse zu und zur Erlassung des Urtheils mußten die Akten nach ngland ein esendet werden.
- Die Berliner Allgem. irchen-Zeitung berichtet: „Ein in Konstantinopel fich aufhaltender SchWeizer hat den schö- nen Gedanken gefaßt, in dieser Stadt, wo die Protestanten Deut- scher und Franzöfischer Zunge so großer Gefahr für Leib und Seele ausgeseßt find, eine Büchersammlung Französischer und Deutscher Bücher zu gemeinem Nußen anzulegen. Da für die dort zerstreuten Protestanten noech so wenig durch Prediger kann gethan Werden, ist es äußerst wunschenswerth, daß Stimmen eincr wohl aUSgesuchten Bibliothek sich unter ihnen hören lassen. Be- reits haben Freunde aus der Französtschen Schweiz si sehr thé- thig gezeigt, eine kleine Franzöfis e Bibliothek ausgew hkrer Bu- cher zusammenzusteuern. Auch f :* Deutsche Schriften haben fie einiges gethan und wünschen nun, daß auch für diesen Zweck einige Gaben an Geld oder vorzügliche religiöse Schriften zu diesem Ende möchten eingesandt werden.“
Vereinigte Staaten von Nord-Amertka.
New-York, 17. Nov. Die Regierung ist nicht im Stande die vom Kongresse bewilligte Anleihe von 12 Millionen Dollars unterzubringen, und befindet sich daher in fortwährender Geld- verlegenheit. Dazu kömmt noch, daß der neue Zoll-Tarif fich als zugleich dem Handel und der Staats-Einnahme verderblicherweisk. Sechs und eine halbe Million Sohaßkammerscheine smd in Folge der vom Kongresse errheiitene?[utorisation ausgegeben, aber andere Schahkammerscheine aus fruheren Jahren werden inzwischen ein- lösbar und vermehren die Finanznoth.
Da die Wahlen im Staate New-York zu Gunsien der Par- tei ausgefalien sind, Welche den Staats-Kredit, im Widerspruch mit den sogenannten Repudiatorm, die gewisse Staatsschulden nicht anerkennen wollen, unbedingt aufrecht erhalten zu sehen wünscht, so smd die Stocks von New-York gestiegen, während die von Alabama, Illinois und Indiana, wo die entgegengeseßten Grundsähe vorherrschen, immer mehr fallen.
Nach dem New: York Herald beabsichtige der Präfident Tyler in der Botschaft, mit welcher er den Kongreß zu Anfang des Monats Dezember 1). 3, eröffnet wird, die Einführung des
Entrepot-Systems in Vorschlag zu bringen. Das genannte Blatt Meint, daß er bei der Kaufmannschaft allgemeine Zustimmung für diesen Vorschlag finden werde.
Aus Kanada wird nichts von politischer Bedeutung berich-
tet. Zn Montreal hatte am 9. November ein Erdsioß siattgehabt, der fich auch in der Umgegend bemerkbar machte.
() New-York, 17. Nov. Der durch Lord Ashburton mit
unserer Regierung abgeschlossene Vertrag über die Gränzßreic- Frage und die übrigen Punkte, welche so lange einen Zankapfel zwischen den Vereinigten Staaten und England gebildet hatten, ist nun seit dem 10. November in volle Kraft und Gültigkeit ge- treten. eine Proclamation an das Volk der Vereinigten Staaten, worin er die geschehene Auswechselung der beiderseitigen Ratificationen anze gt.
Unter diesem Datum erließ der Präsident, Herr Tyler,
Inzwischen ist die öffentliche Aufmerksamkeit in diesem Augen-
blicke weit mehr durch den Ausgang der Wahlen des Staates New-York und durch den entschiedenen Sieg, den die Locofocos dabei erlangt haben, in Anspruch genommen. Die Whigs müssen es nun selbst eingesiehm, daß sie völlig aufs Haupt geschlagen sind, und ihrKandidat, Herr Clay, mag die Hoffnung, das nächsie Mal zur Präsidentschaft zu gelangen, auf unbestimmte Zeit ver- schieden. Herr Clay, der sich auf die politische Arithmetik voll- kommen gut versieht, mochte wohl diese Wendung der Din e vor- ausgesehen haben; soerklärt man sich wenigstens sein zurü des Benehmen gegenüber den Erklärungen mehrerer whiggisiischen National-ConVc-ntionen, die ihn zu ihrem Kandidaten erkoren, ihm auch davon Anzeige machten, ohne daß et“ jedoch steh zu einer be- stimmten Antwort über die Annahme oder Richt:Annahme der Kandidatur verstanden hätte. Nach dem Resultate der Wahlen von Rew-York ist auch für die nächste Zukunft die Fortseßung dieses Schweig-Sysiems seinerseits zu erwarten. „Nach der neuen Vertheilung der Zahl der Repräsentanten, welche jeder Staat zum Kongresse, der die Präsidentenwahl vornimmt, zu schicken hat, treffen auf den Staat New-York allein nicht weniger als 46, und da diese nun nach dem neuesten Wahl=Ergebnijse im demokratischen Sinne und für den demokratischen Kandidaten stimmen werden, so ist die Erwählung eines solchen ziemlich steher. jeht nur noch, wer wird der Glückliche seyn, der am Ende den Sieg davon trägt? Darüber smd die Demokraten aber selbst noch keineöweges zu einer Verständi ung gelangt, und so lange dies nicht der Fall ist, bleibt Herrn sehr schwacher Hoffnungsschimmer, der aber seine einzige Grund- lage in der Annahme einer Fortdauer der inneren Spaltung unter seinen Gegnern hat. wenig Wahrscheinlichkeit für fich. Es ist nicht zu glauben, daß die Demokraten nicht ebm so gut einsehen sollten als die Whigs, daß ihre Sache Gefahr läuft, wenn se ihre Kraft nicht in ihrer gan- zen Fülle auf einen Kandidaten konzentriren und so dem Whig- Kandidaten jede Ausfuhr auf Erfolg abschneiden. Bis Lehr wird aber noch immer der Name des Herrn CaLoun ne
des Herrn von Buren als demokratischer
Auch in diesem Falle macht sich die Opxofition, die in allen Ver-
halten-
Es fragt fich
lay noch immer ein, Wenn auch
Diese Annahme aber hat außerordentlich
_ en dem andidat genannt.
ältnissen zwischen dem Norden undS den der Union hervortritt, merklich. Im Süden wollen die Demokraten“ Herrn Calhoun,
während jene des Nordens um Herrn van Buren fich schaarm, der vor dem jehigen Präsidenten schon diese Würde bekleidet hatte. Der Lesart isi aber in entschiedenem Vortheile gegen seinen Mit-
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e mä ti : Unterstühung des Staates New- vaxrbßkn de:- :":le angechhdr?, und die nördlichen und nordwest- 1jch:n“ Staaten überhaupt, denen die neue Vertheilung der Reprä- sentation der einzelnen Staaten im Kongresse das Uebergewicht
[iht für steh hat. Würde nun diese Spaltung fortdauern, XI 11er schwerlich der Fall seyn wird, so bliebe dem Whig-Kan: didatm noch einige Aussicht, und daß „alte Sprichwyrt fände hike- [, chßäbjjche Anwendung: „(111011115 lmgaotabu; 18111115 Zauäei.
u Unsere Presse fängt an, mehr und mehr sah mit einem, groß- arti en umfassenden Finanzplane zu beschäftigen, der ursyrunglich vong-errn Johnson ausgegangen is!. und zym Zwecke hatte, auf im durchgreifende Weise der gedrückten qumlaße der meist'en eStkaaten der Union abzuhelfen, Dieses Projekt, estände darm, daß der Centralschas eine Emission 'von 200 Mellixnm Dollars Stocks machte, die durch die sämmtlichen StaatsZLandereien ga: rantirt, und dann unter die einzelnen Staaten ]e nach Bedarf vertheilt würden, um fie dadurch in den Stand zu seßen, ih_re Verbindlichkeiten entweder ganz oder doch wenigstens größtentheils zu erfüllen. Es würden demnach erhalien: New-York 26 Mit- iionen, Pennsylvanien 18, Ohio 13, Virgmien 14, Mas'gchuffetts 9, Kentucki 9 Millionen, Nord-Carolina 9,800,000, Sud-Carolina 7,400,000, Indiana 6,200,000, Maryland 6800000, Maine 6.800,000, New-Hampshire 5 Mill„ Vermont 5 Mill. u. s. w. Die Sache hat zwar keine Aussicht, schon in den nézchsten Sesfionen des Kon- gresses zur Sprache oder gar zur Verwirkiiohung zu kommen,. da die jeßt die Oberhand habende demokratische Partei eine 'erkiarte Gegnerin derselben ist und den ganzen Pian geradezu als emePer- leßung der Constitution bezeiohnet. Allem deffenungeachtet ist nicht zu läugnen, daß die Vertheidiger des Planes sßhon dadurch viel ge- wonnen haben, daß die öffentliche Meinu_ng einmal ihre Aufmerk- samkeit darauf hingelenkt hat. Gerade 1th hat der Staatsschaß angezeigt, daß eine Summe von 562,144 Dollars aks Ertrag von den Staatsländereien eingegangen sey und zur Vertheilung unter die einzelnen Staaten bereit liege. Die ganz? Summe ist aber an fich schon so klein, daß natürlich die auf die einzelnen Staaten treffend?" Antheile zur gänzlichen Unbedeutendheit zusammen:
schmäzen. China.
Paris, 3- Dez. Der Messager publizirt nachstehende telegraphische Depeschen:
„Alexandrien, 12. Nov. Der Kaiser von China hat den Traktat vom 29. August angenommm und fich verpflichtet, ihn zu ratifizirm- sobald „die Nachkicht von der Ratification Seiten:; Ihrer Britischen Majestät eingegangen sey. Es ist seine Absicht, einen Botschafter naoh London zu senden. Ein Dampfschiff ist direkt von Ranking in Suez eingetroffen, um diese Nachricht zu überbringen; am Bord desselben befand sich Herr Malcolm, Se- cretair der Englischen Gesandtschaft. Die Englische Flotte wird in Chusan überwintern, wo umfassende Arbeiten unternommen worden smd, um den Aufenthalt auf der Insel gesund zu machen.“
„Malta, 25. Nov. Der Kaiser von China hat seine Zu- fiimmung zu dem Traktat gegeben ; aber er" weigert sioh, vor Zh- rer Britischen Majestät zu unterzeichnen. Diese Weigerun grun: det fich auf die Vorschriften der in China beobachteten tikette. Die Hälfte der ersten Einzahlung, wie fie der Traktat vorschreibt, isi indeß schon geleistet und mit der Fregatte „la Blonde“ nach England gesandt worden. Die Britischen Land- und See-Streit- kräfte befanden sich noch immer in Nanking.“
Inland.
Berlin, 8. Dez. Einen uns zugekommenen längeren Arti- kel, welcher eine Beantwortung der unlängst erschienenen Bro- schüre „Aphorismen über den Rechtszustand in Preußen 11. s.w.“ enthält, haben wir der Bequemlichkeit der Leser wegen gleichfalls als Broschüre besonders abdrucken und der heutigen Nummer der Staats-Ztg. beilegen lassen. Den auswärtigen Abonnenten wird derselbe durch die Fahrpoft zugesandt.
_ - Halberstadt, 6. Dez. Gestern Abend um 6 Uhr traf Se. König[.Hoheit der Kronprinz von Hannover, unter dem Namen eines Grafen von Diepholz reisend, hier ein, nahm das Nachtquartier im Hotel „zum Prinz Eugen“ und seßte hcute früh die Reise über Cöthen nach Altenburg fort.
Dirsc'hau, 1. Dez. Seit dem 23. November ist hier die
?)assage über die Weichsel für alles Fahrwerk fortwährend ge- e
mmt, denn die dicht zusammmgeskopfte Eisdecke ist so unsicher, daß nur bei Tage auf den über dieselbe gelegten Brettern Per- sonen und ganz leichtes Gepäck übergebracht werden können. Eine Aenderung dieses Zustandes ist ohne Eintritt von Frostwetter gar nicht abzusehen, denn das Eis liegt zu fest verpackt, als daß es bei dem fallenden Wasser in Gang kommen könnte.
M
Frankreich's Handel mit dem Deut ck en oll- Verein im Jahre 1841.s , Z
(Nach Französischen Dokumenten.)
**„ Paris, im Nov. Die Zoll-Veéwaltung hatdieUebersicht von dem Handel Frankreich:; mit seinen Kolonieen und dem Auslande während des Jahres 1841 bekannet gemacht. Diese Uebersicht, welche fasi dieselbe Form hat, wie die fjuheren, ist die zwölfte der im Jahre 18.30 begonnxnen Reihe. Bevor wir die allgemeinen An aden daraus mittheilen, wollen wir ihr den Theilentlehnen, der s auf den Deutschen Zoll-Verein bezieht, weil derselbe von größerem Interesse isi, als das Uebrige.
Die Ausfuhr, wie die Einfuhr, erfällt in den allgemeinen und den speziellen Handel. Bei der infuhr umfaßt der allge- meine Handel Alles, was zu Lande oder zur See eingeführt wird, Ohne Rückßcht darauf zu nehmen, ob die Waaren für die Con- sumtion, fur die Entrepots, für die Ausfuhr oder für den Transit bestimmt smd; der espezielle Handel begreift nur das, was in den innerxn Verbrauch ubergeht. Bei der Ausfuhr besteht der all- gkmetne Handel in allen Waaren, die ins Ausland gehen, gleich- vtel ob ste Französischen oder fremden Ursprungs smd; der spezielle ZYdYUUYfaßt "UZ ltZie natiionallien Waaren uxd die durch Erle-
, n an 11- o s natona irren und - fuhrtZiAäaÉ'Fg s sp ker wieder ausge ? ; richt des Handels von 1841 ist die erste, Welche Mk besondere Abtheilung für den Deutschen ZoU-Verein enthält; td zUMäZahre 1840 war eine Rubrik für Preußen und eine In “1841, die übri en Deutschen Staaten. In dem Dokument doßnd 117 diese nterscheidung nicht me r vorhanden. Da in- “ kaoU-Verein keine anderen Häfen be ißt als die Preußischen,
so hat man natürlich die ganze Schifffahrt desselben auf Rechnung
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di er Macht 1“ en müssen. Die Bewegun di es anbei 3:16“ 1841 “Jede sich folgendermaßen. 9 es H s im
Die Gesammtza [ der aus ranzdsiscben Häfen nach Preußen ausgelaufenen chiffe ben" gt 5 , mit einem Gehalte von 9433 Tonnen und einer Bemannung von507 Personen, Darunter waren 9 Französsche, 33 Preußische und 17 von anderen Flaggen. Eingelaufen find 296 Schiffe von 55-542 Tonnen und mit 2771 Personen bemannt; es waren darunter 5 Franzdfische, 189 Preußische und 102 von anderen Flaggen. Bei dieser Aufzählung hat mandnur auf die beladenen Schiffe, sowohl Se el- als Dampfschiffe Rücksicht genommen. Die folgende Ueberfi tzeigt, in welchem Verhältnisse jede Flagge an dem Handel zwischen Frankreich und Preußen Theil genommen hat,
Eingelaufen, Ausgelaufen. Verhältni u 100.
.?.Z THF,? W115"- TM“ E13“- 5112“- Hir? WM...).Z ) 43535 6930 78T? 73:5 uc e........ 230 .. 0, _ Schwedische ..... 300 390 0 . 6" 4, 1 Norm ische ..... 2177 _ 3.9 _ Dänis ........ 855 225 1 , 6 2 . 4 Zolländis e ..... 2629 334 4.8 3.5 anseatis e ..... 1130 183 2.0 1.9 Hannoversche 2452 475 3.0 _ Meckienburgisch 1787 _ _ 0 , 9 Englische ........ _ 79 _ _ 55542 9433 100 , 0 100 . 0
In unserem auswärtigen Handel nimmt der Deutsche Zoll- Verein erst die“ siebente Stelle ein, und unser Verkehr mit dem: selben im Jahre 1841 übersteigt für den allgemeinen und speziellen Jubel der Aus- und Einfuhr zusammengenommen nicht den
erth von 134 MiUionen Fr.; im Jahre 1840 betrug derselbe nur 127 Millionen; es ergiebt sich mithin zu Gunsten des Jahres 1841 eine Zunahme von 7 Millionen. Die nachstehende TabeUe giebt eine detaillirte Uebersicht der Ein- und Ausfuhr, nach der Natur und der Wichtigkeit der einzelnen Waaren geordnet, sowohl für den allgemeinen als für den speziellen Handel.
Einfuhr in Frankreich. AllgemeinerHandel. SpeziellerHandel.
rem e„ _ Fremde, im Jahre 1841 emgeführte tm Jahre 1841 konsumirte Wanken, Waaren. Benennun der _ Er- Waaren,nagch der OMNI Werth, OWM Werth. hobene Wichtigkeitgeord. ' ' Zölle.
Wolle in großen
Quantitäten ...Kil. 411294419367632 404825713943526 3067583
Haare zum Hut-
machcnundVer-
spinnen ........ = 173493 6939720 20773 830920 252 BrennholT ....... r. _ 5479644 _ 5423017 76227 Schlachtv eh ..... 1. 157273 4614234 157273 46142341096362 Seiden enge ..... Kil. 31082 3159068 4660 534530 67566 Nafßn rterZucker = 2546381 3055657 _ _ _ Wonenzeuge ..... = 97513 3028720 4462 53948 11495 Golds n11dt5asche
und rckßschlich = 98568 2957040 98568 2957040 54 Steinkohlen ..... = 170298585 2554479 170298585 2554479 187735 OelhaltigeKdrner - 3023906 2267930 2996276 2247206 54735 Baumonenzeuge = 82580 2192454 _ _ _ Leinene oder han-
ftne Zeuge ..... = 182839 1920383 151901 802322 130085 GußeisenuStahl : 5785007 1688454 3486511 895378 380294
Rohe Häute ..... Fk 1348328 1311631 18109
Krämer-Waaren. Kil, 104424 1244423 65335 548522 117614 Sensen, Feilen, Sägen u. andere . Geräthschaften. - 366138 1084963 326575 961782 480510“ ferde ........... St. 2572 914920 2572 914920 70136 affee ..... , ...... K il, 1048697 891392 88 75 101 Kuxfer, legtrt mit Zink, vergoldet oder vexjilbert.. = 44254 866160 38093 761958 89775 Verarbctt.Taback - 134619 861562 _ _ _ Matten und Ge- flechte von Stroh - 57378 757443 57337 756289 5691 FeinePcrlen ..... Gr, 35830 716600 35830 716600 197 Yclzwaaren ...... Fr. _ 701887 _ 688497 21669 mk von der er- sten Schmelzung Kil, 1739609 695844 1739561 695824 22658 Hölzerne Uhren. S1. 135739 678695 78985 369925 81384 Schweine-BorßenKtl, 129823 584203 129670 583515 25791 Butter .......... = 384705 538584 384705 538584 13981 opfen .......... = 423492 529365 418187 522734 300703 öpfer-, Glas: 11. KryüaU-WaarenFr. _ 526288 _ 439370 156329 Getraide ........ Lit. 5279576 514913 4979590 454896 11906 Pappe, apier Büchern. upfer- siiche .; ......... Kit. 68985 432915 62930 401092 21007 Strohhute ...;..St. 121630 413994 123817 416151 31404 Bau-Materialten Fr. _ 353893 _ 352879 12566 TabackiBlätternKil. 153222 352411 _ _ _ Hanf- und Leinen- garn ........... = 73923 325245 50952 225199 20411 ngsgcräthe.... = 14979 311738 13263 277147 4899 Kinder-Sptelzeug u,kurzeWaaren = 121196 272691 111895 251763 106401 Fette Samendle. : 343509 274807 ' 987 790 325 Saatfruchte..... = 172830 259245 155922 233883 1889 Schretbfedern... = 21101 253746 18213 218916 8954 Bettfedern' ...... = 50706 228685 51720 236715 45708 Messerschmtede- “_Waarcn ....... = 18570 222840 _ _ _ Eier ............. = 276302 221042 376302 221042 1524 Blei ............ = 489174 220261 471443 212149 25174 lockseide ........ = 3295 214690 2803 180250 279 uropätsch. Rohr und Schilf ..... = 204639 204639 204639 204639 2476 Gegenßände für Sammlungen. ( ßbjets (Le collec- 11011) ........... r. _ 194049 _ 130304 1433 Rohes Zinn ..... Jil. 95416 190832 87790 175580 3863 Bleistifte ....... = 19232 168226 18630 155035 24864 Metallwaaren... = 253847 161519 21 82 13 Eichenrinde ..... = 772030 154628 772030 154628 869 eine Fayence. . . = 2767667 138383 2753656 137682 3029 oke ............ = 13310630 133106 13310630 133106 29299 xcnf ........... = 190486 123956 190486 123956 18627 tchorienwurzeln - 244222 122112 244222 122112 2387 Futterkräuter . .. = 3004482 120180 2999982 120000 3394 Braunstein ...... = 595607 119121 590157 118031 7141 Blytegcl ........ St. 3600100 108003 3600100 108003 3960 thdpret und Ge- ßüJel .......... Fr. _ 82738 82738 82738 1821 Bermer Blau..Kil. 3637 29096 121 968 276 Andere Artikel .. _ _ 3472003 _ 2037631 254844 Summa ...... _ M9" _ 21 19“ 1269
Ausfuhr aus Frankreich nach Preußen.
Französis e und fremde Waaren ausge hrt im Jahre 1841. ,
Quanti-
Benennung der Waaren , nach Wichtigkeitgeord. Seidenzeu e ..... Kil. Baumwo enzeuge - Wonenzeuge ..... =
Papier, Bücher, Kupferüiche- Li- tboFraphicen. .. Kii,
Gef rbtc Seide.. -
Gemahlener oder
geüampft.Krapp - ausgerätbc.... - einen- od. Hanf- .ewebe ........ = erschiedeneArti- kel der Pariser Industrie ...... Fx. Krämerwaaren .. Kal. Bauholz.......
. r, Vcrarbeit. HäuteKil. pofer-, Glas- u. Kryüall-Waaren Fr, Mode-Waaren .. = Maschxnen ...... = Kraßdißxl ....... Kit, Kaschxmtr-Gewe- be(ketneShawls)Gr. Rohe Seide ..... Kii. Füchtige Oele ., = 5 oidsachen und Btjoutxricen . .. Gr. Verarbettet. Kork Kil. Yelzwerk ........ Fr, upfer-,Messng- ' uYronzewaaren Kil, Vanille .......... - Indtgo .......... = RoheBaumwolle : Cochentlle ....... = Blattgold u-Gold- dxaih ........... Gr, Feine, Perlen. . .. = Platterte Wanken Kil. Gegenftände für Sammlungen .. r. Uhren ........... = Safran„ ......... Kél. Kaschcmtrshawls F1). Seesalz .......... Ktl. Hanf ............ - Grünspan ....... - Zubereitete Häute - Hans:, Lcinen-- Baumwollcn- u. Wollen-Garn u. Haare .......... = Asphalt .......... - Strohhüte ...... Fr. Möbel ........... =, C loxkalk ....... Kii. A kalt, Soda.. .. - Tafelfrüchte ..... ,- Wein - Branntw. Let.
Eisenerz Kik, 1002000
Holz zur Kunst- Tischlerei ...... = Wolle, in großen Partteen ....... = OclhaltigeKörner : Andere Artikel.
Summa. .
Für den allgemeinen H in Frankreich zur See 5, Die Ausfuhr aus Frankrei zu Lande 48,516,736 Fr.
x
Wissensch aft, Kunst und Literatur. Königliche Oper. Jubiläum des Opernhauses.'
Wie _im vorigen Jahre, am 5. November, das Grundsteinlegung zum Königlichen Opernhause, am 7. Dezember, der hundertjährige Jahrestag dc großartigen Theatcr- Gebäude Feier hatte man eine Antholo wählt, _um deren Entwickelung im Laufe ci eine Reihe von'Tongemälden anschaulich zu ma ture von Friedrich dem Großen selbst, hauses,'1velcbe11 er schon als Kronprin nach seiner Thronbcücigung unter Leit dcs Fretberrn von Knobels'dorf zur Aus auch den Bewohnern Berlins zum erstenma Oper gab, btldcte die würdig
matischen Akademie.
Wundt ist.
Die Darstellung eines Deutschen lyrischen Drama's ernm cen Schguspicl von Weiße seyn, wennglc1ch_einzelne Stücke aus den Opern von (Hrn und Hasse tn retn„muskaltscher Hinscht auch vor dem Urtheil unserer „ZM noch sehr wohl bestehen könnten. danxals das Bluthenalter der Kirchenmuffk in Deutschland; 1741 schrieb Händel _den „Mesßas“ und in den nächstfol noch xnehrere setner ausgezeichnetftcn Oratorien; die G Deunxlyen Oper be ann erft mit Gluck. Auch in Italien wardie Blüthe der gctßlichcn Mu tk voraus egan en; die Oper emwickeitciick) erßsvÜ . _ pochen früher ein, 415 bieden Deut- schen. Dafur haben diese aber auch in der einen wie in der anderen Sphäre eine Höhe erreicht, auf welcher die Ftalicnische Musk Uke- mals anlangte. Bei aller Innigkeit und Begciüerung 1" den Har- monieen der alten Italiener, beialier Grazie, Leichtigkeit UUD Sprüh- kraft in den Mclodieen der neueren, haben Ü'e doch nichts au Weisen, was an Fülle der poekischcn Production, an Tiefe der gen Anschauung und an charaktervoaem Ausdruck einer Bachschen „Pasffonsmuffk/H eknek7/Schbpfung“/ “mm Mozart- schcn „Requiem“, oder einer „Iphigenie in Taurus“, einem „Don
er; nur traten dort diesc be dcn
d W “"DJ-JMFH"! IaJLZÄUQ
Werth h ?r- . o ne Zdäe.
11508213137939 200895 5368309 156769 3654992 “ 5057628 1994951
11568213208708 202291 5398310 157493 3672528 Weine ......... .thk. 5061815 1995863
374036 1610351 16627 1579565
1577957 1577957 59233 1184660
18315 1157309
373591 1606480 16627 1579565
1557002 1557002 58843 1176860
15136 1109661
132916 1107178 27122 1037888
andel beträgt der Werth der Einfuhr 283,476 Fr.. zu Lande 77,287,303 Fr. ck nach Preußen zur See 2,808,062 Fr.,
Jubiläum der so warde geßern, r Eröffnung dieses Zu jener erßcn cutschcn Opernmufik gc- _ ahrhunderts- durcb „ Erne Ouver- dcr mit dem Bau des Opern- z proxekttrt hatte und _leick) ung und nach den Entwmfcn bringen ließ, zugleich „ das Schauspiel eincr eEinlettung zu jener mufikalisch-dra- Scenen aus Opern von Reichardt, Ditters- Marsch des hocvseligen us Opern von Winter, pohr und Lorying. Die den gryßcn Reforma- klasüychen- für alle wurden in) Rokoko=Kosiüm aufge- Opernmustk noch vollkommen ver-
ga_nzen Werkes a,us dieser Periode des rde auf der Buhne jetzt, eben so wie oder Gellert, kaum noch
8 festlich begangen gie aus der D
„ o gten dann Graun, Händel, Hasse, Htller, Gluck, S dorf,. Mozqrt, und tm zweiten Theil, den ein Königs Frtedrich Wilhelm's lll. eröffnete, a Beethoven, Himmel, C. M. von Weber, S ersten von dicsen Fragmenten, bis auf Glu tot: der Oper und eigentlichen Begründer des thten mysicrgülttgen Opernstyls, fuhrt, met dcm nuch jene frühere
zu ertragen un, Händel ästhetischen
enden Jahren anzvertode der
einem „Mes laS“,