nämlich beantragt: 1) es möge den Mitgliedern der Stände-Ver: sammlun nicht angesonnen werden, eine Petition, ihrem gan- zen Zn alte nach, zu der ihrige nögend erachtet werden, wenn ein einzelne Punkte einer Petition zu der seim'gen mache, nur daß in diesem Falk einmal diese Punkte
11 machen, sondern für ge- ammer-Mitglied auch nur
von ihm genau angegeben wer: zweitens aber nur eben diese angegebenen Punkte, mit Uebergehung alles Uebrigen, zur Berathung kämen; 2) daß der Inhalt der Petitionen, welche nicht schon von Kammer-Vki eingebracht worden, bei dem Vortrag aus der Re risch angegeben und dieselben, wenn sie kein vor der Hand zwar für ungeeignet zur Be- chtsdeskoweniger aber noch 8 Tage hindurch in ck aUSgelegt werden sollen, der der Stände-Versammlung Gelegenheit ha stand kennen zu lernen, und daß es j
dcn müßten,
istrande umma- itglied sofort zu der“ [einigen mache, rathung erklärt, m' der Kanzlei öffenen
damit die Mitglie- ben, deren Gegen- edem Mit liede noch inner- sk freistehe, die Petition zu der se nigen zu machen, Falle sie dann dennoch zur Berathung gelangen solle. In den ersten Punkt des Dekrets
halb jener Fri in welchem Bezug auf Deputation dagegen, des den Mitgliedern tionsrechts etwas be
Noch muß ich bemerken,
endlich verwahrt sach die daß durch denselben nicht über die Glänzen der Stände-Versammlung zustehenden Peti- stimmt werden solle. daß die erste Kammer die Meinung da es seh hier nicht um die Erlassung eines neuen 9 eines bestehenden Geseßes, Regulirung derKammer-Praxis handle, dem angenommenen Dekrete gemäß, umzugesalten, ohne erst ab- zuwarten, was die zweite Kammer darüber beschließen werde. se lehtere den Gegenstand ebenfalls in der ung ziehen.
ausspraoh, daß, oder Abänderun
sondern lediglich um fie befugt sey, ihre Praxis,
Wahrscheinlich wird die nächsten Zeit in Berath
ck
Die Nevue Independante
die Zucker-Frage und die Kolonial-Politik Frankreichs.
Das neueste Heft der Revue Zn- jeßt monatlich zweimal erscheint, widmet dm ssungen 1'n helden Indien einen längeren Kapitel dem Zucker der Weskindischen Ko- um naohzuwm'sen, wie die Politik, Wclche man seit 1815 bis jexzt in Fra das Mutterland, wie für die Kolonieen,
hatte und den traurigen Zustand hervorbracht lehkeren jeßt befinden, während das Mutterla stehen der Rübenzucker-anustrie noch mehr in kaum mehr Weiß, wie es dem Uebel abhclfen sol]. ration hatte ein Wiederau für möglioh gehalten, und Cayenne könnten v eine Vermehrung der Production, die fihungen St. Domingo, Zsle de France, ersehen. Zu diesem ZWccke wurden die Z
= Paris, 14. Dez. dependante, die Franzöfischen Riede Artikel, Worin auch ein lonieen gewidmet ist, fehlerhafte Handels- nkreich befolgte, für gleich unselige Folgen in Welchem froh die nd, durch das Be-
ie Restau- ferstehen eines überseeischen Frankreichs geglaubt, Bourbon, Martinique, Guadeloupe erAnstrengungc-n, durch erluske der großen Be- Louifiana u. s.w. wieder ucker aus demAuslande hohen Zöllen bei der Einfuhr in die Franzö- Maßregel eröffnete den Pfianzern rtinique und Cayenne unverhoffte Werth des Grund und Bodens verdreifachke fich,“ der" Anbau des Kaffee und der anderen Boden: produkte, welche Weniger Gewinn boten, wurde ve sonders schlimm wirkte die Berna schiedenen Getrakde:2[rten und der überhaupt, die ffe daher viel eheure dadurch zinsbar wurden, auch die P-oduction der Kolonieen über kam. Die Kokonieen verwandelten 1761) in Aber man blieb dabe
ermittelst unaUSges
mit außerordentlich fischen Seehäfen bei von Bourbon, Guadeloupe, Ma QueUen des Reichrhums; der
rnachläsfigk. Be- chlässt'ßung des Anbaues der ver- vorzuglt'chßen Nahrungsmittel 1 aus dem Auslande, dem fie wodurch dann natürlich mäßig theuer zu stehen weite unabschbare Zuk- 1 nicht stehen; außer dem der den Eingang von Zucker aus dem auch dem von ck Ausfuhr-Prä: die nach der damaligen Mei- n sollte, neue Absahwege zu den man so durch eine unbegränzte Ver- r beschränkten Gebietsraum :* jene Kultur nichts weni- mußte von dem Mutterlande theuer 11 aber die nachtheiligen Folgen davon und zwar doppelt schwerzurückfal1em Konsumenten gezwungen, den Pfian- ine Waare, die zu so dringendem 800 Millionen mehr zu Wenn ste vom Auslande ätte man diese 800 Millionen zum ität der elben Waare vermendet, ch dersel en und die daraus resul- bedeukend erhöht haben, sondern rlegung exzesfivcr Zölle in dem- Milliarde einnahm, würde vielleicht hqben, mit Beibehaltung der Herabseßung der Zölle aber immer über 12 Milliarden ein: ucker unter 1 Fr. 30 Cent., so Wurde der Verbrauch desselben 11 Das Mutterland verlor ck die exzessve Achfuhr-Prämie,
hlbekannte Leute machten Ausfuhren solches Zacke
beziehen mußten,
kerrohrfelder. Schuhzol] von 100 pCt., Auslande in Frankreich Frankreich auszuführenden raffinirten Zucker no mien gewährt, um einer Production, nung alle Berechnungen überschreite Der Fehler, mehrung der Productio beging, Welcher noch dazu zum Theil f ger als sehr geeignet War, bezahlt werden; später sollte auch auf die Kolonieen selbst In 25 Jahren waren die zern in den Kolonieen für ? Bedürfnisse geworden ist, hlen, als dieselbe ihnen gekostet hätte, e bezogen werden dürfen. H Ankayfe einer größeren Quant so wurde nicht blos der Verbrau tirende wohlthäkige Folge fich der Fiskus, der durch die Auf selben Zeitraume mehr als eine poch 400 Millionen ]ener Zölle als Bast“ um ein Dritttheil hätte er noch Denn wenn der Fr, zu stehen käme, ußerordentlich zuglleich beträchtliche
11 aus einem se
“wie der Zucker,
13; im alle
genommen.
enommen haben.
Bekanntmach
Berlin - Stettiner Eisenbahn.
Nachdem der Fracht von Berlin bis Angerm daß die angemeldeten Güte Personen 11 en gefsgdert werden kd icher Guterzug e'ingeri en nunmehr Guter, nicht als Eilgut deklarirt werde ßégen S1 en befördert Werden.
ungen.
1 on mit Frachtbricf abgeliefert werden, und er- und prompteBefdrdcrung derselben Stettin wird f r gewöhnliche Güter inzutbun der Absender. Auch ist die für Eilgut 15 S r. und für die Strecke von An er- on in Angermünde und Berlin an: münde bis renz au 5S 1. pro Centner und an er- bis dahin anfgtlaufene Fracht und dem 3 P . peditions- evührcn pro Ccntner nicht
!
verkehr auf der Babnfirecke LWL YA???" ter-Exvedit toriffrt worden, onsiige Spesen baler vorzuschi
Die Versenvnn direkt nach Stett n die Vermittelung de Condueteur Schuhe cher sch gegen die
tet bat, den Weiter-Transport ver Gut r - . jgermünde nach Stettin und Prenzlau :u K:?orßkn “ inktoréum leereYlelscbafk-
sch so ausgedehnt hat, icht mehr mit den G0 nnen, ist von jetzt chtet und können insofern dieselben n, zu den tarifmä-
folgt dem regelmäßigen Personen- 1 ens 62 Uhr aus Angermünde und r von Berlin abgeht, in einer 15 Minuten. Güter, wel e von zlau aus 1140) Berlin sesam Wer-
mit dems-
Der G terz zugt, welcher Vormittags .10 U Zwischenzeit" Stettin und
2422
nie stattfanden, ffn“ welche ste aber aus dem Schuhe die dafür feßgeseßte Prämie bezogen.
Diese unheilvollen Maßregeln, welche den Interessen der Con- sumtlon, des Handels und du Schaßes gleich sehr zuwider wa- rm, aben dm Anlaß zu der Entwickelung. welche der Anbau der Run elrübe und die Bereitung des Zuckers daraus in Frankreich nahm. Der Rübenzucker übernahm, es einen Theildes Verbrauch- im Lande zu decken; aber sein Emyorkommm hatte noch die wei- tere schlimme Folge, daß die Konsequenzen der ursprünglich zu Gunsten des Kolonial-Produktcs gefaßten unseligen Maßregeln da- durch verhüllt wurden. Hätte der Rübenzucker nicht existirt, so würde der Preis des Kolonial-Zuckers allmälig auf eine solche Höhe gestiegen, derselbe so theuer lm Verhältnisse zu dem Zucker aus dem Auslande erschienen seyn, daß man sich wohl bald genö* thigt gesehen haben würde, jene Begünstigungen für den Kolonial- Zucker wieder zurückzunehmen. Und so würden auch die obener- wähnten 800 Millionen nicht verschlungen worden seyn, großen- theils durch thörigte AUSgaben zu dem Zwecke, das Zuckerrohr auf einen Boden zu pflanzen, der von der Natur gar nicht zu dessen Wachsthum geeignet ist. Auch im Mutterlande selbst wurden durch diese unbesonnenerweise unternommenen Anpflanzungen des Zuckerrohrs in den Kolonien besondqrs im Jahre 1830 große Verluste erlitten, indem zahlreiche Falltmente solcher, die mit Französischem Gelde, das fie größtentheils bei un- klugen Parleihern in Paris gefunden, in solche Unternehmungen fich gcskurzt_ h_atten, vorekamen. Auf Guadeloupe . B. gab man mehrere Malltonen dafur aus, einen kleinen Flux abzuleiten von set'nem fruheren Laufe, um Zuckerpflanzungen damitÉu bewässern. Hatte die Kultur der Runkelrübe nicht so großen ewinn gebo- ten, so hätte ste ni t einen so großen Aufschwung genommen, wie wir ihn in der j ngsken Zeit gesehen haben. Hätte man die beiden Franzöfis-Yen Industrie, den Rübenzucker und den Kolonial- zucker, durch vernunftige Auflagen geschüßt, so würden ste fich mit dem ausländischen Zucker ins Gleachgewicht verseßt haben, und Zeder- mann hätte dabei gewonnen. Man befände fich jeßt nicht in einer Art von Sackgasse, woraeus der AUSgang vom Lande stets theuer wird bezahlt werden muffen, mag nun das Prinzip der Schadloshaltungcn, das als Präzedenz schon eine sehr gefährliche Seite hat, angenommen oder geradezu zu einer Verleßung von Rechten, die unter dem Schuße der Geseße erworben wurden und also auch ferneren Anspruch darauf haben, geschritten werden.
So raisonnirt die Revue anependante und macht es den Ministern seit 1830 zum Vorwurfe, daß ste, ohne thätig in die Entwickelung der Dinge da hemmend, dort leitend einzugreifen, denselben vielmehr ihren Lauf ließen, bis es endlich dahin kam, wohin wir jeßt die Zuckerfrage elangt sehen, die ein wahrer Knäuel von Verle enheiten fur die egierung und alle dabei direkt oder indirekt Bet eiligten geworden ist.
M
Wissenschaft, Kunst und Literatur.
Berlin. "11 der Vexsammlung dxs wisenschaftléchen Kunsié vereins am 15. ezember htelt der Gehctme Regierungs-Ratb Pro- fessor Tölkcn einen Vortrag über die Vorßellung der Unterwelt auf el_ncr apulischen Vase tm Königl. Museum zu Neapel und legte Ab- bcldungen davon vor.
Pa'ofcffoy Wach lbeilte aus einem Schreiben des Grafen Na- c ynskt, dtcffettigen Gesandxenym Hofe zu Lissabon, Mitglied des-
ereins, Nachrichten über danZußand der ncucxen Portugéefischcn Kunst mit und legte: „Grundlmim eéner Tbeoree der Zeichenkunsi von Hippias in Petersburg , miminem Heft,.Zekchnungen“ vor.
Professor Strack legte sein so eben erschtenenes Werk über die «Likekn ThieYt/er; Profcffor Bötticher das exße Heft seincs Werkes: „ e ton / vor.
Das nach Krüger's Zeichnung v„on kadcriß in schwarzer Kunst ausgeführte und dem ercinc 1n1tgclhe_tlte Portrajt Thor- wnldscn's vexgegenwärxigte dee liebenörpürdtge Persönltchkcit des nordischen Phidtgs auf dte sprechendske Werse. ,
Eine sehr wtllkommene und erfreulicheErscheinun in dem Kretse hiesger Kunstgenossen war der, nach elfjährigem Au enthalt in Im- lien zurückgxkehrte Profesor Schulz aus Dresdxn, welchxr sch vor- nehmlich mtt dem Studium der Geschichte mtttelalterlechcr Kunst beschäftigt hat. Der Neichthum _jeiner Mappen ist viel zu groß, als daß fie an einem Abende durchgc chen werden könnten ; vprncbmlich waren es diesmal Zeichnungen nach Giotto und die mrttelalterlk- chen Baudenkmäler Palermo's, mit denen der Verein ückv beschäftigte.
_r_.
)( Paris, 14. „De. Ueber die auch inderStaats-Zeétung bereits exwähnten btbltjÜch-kritischen Forschungen des 1)» Tis ck cn- dorf thetlt jetzt der Moniteur von.gcsiern Folgxndes mit: „Herr Tischendorf ist nun von Parts, wo er zwe: Jahre mzf Kosten der Königlich Sächsschen RegierunYugebraM hat, neach Jtaltcn ang- reiß. Seine Reise bezwcckt neue achforschunge11 uber pie Gréecht- schen Handschrifth des Neuen Testaments. Setne dret Ausgahcn pes neuxeßamemltchen Textes in Grtechischer Sprache, dav„on etne tn Leévztg und ztyei kn Paris cxschienen, heweisen hmlängltch, daß er ehörig vorberettet :|, um bet diesem wcchtigen „Unternehmen auf ErfgolY1 rechnen zu können. Herr Aschendorf hat dee cine semer a- riset: usgaben dcm Erzhtschofe von Paris, die andere Herrn Gu zot gcwtdmet, und von bctdext eine auszeichnende Aufnahme exfahrcn. Bereits aber liegt uns cm überaus überraschendeF und gluckxtches Resultat seines Au entbqlts zu Paris vor Augen, scme Bearbettung des berühmten, wa rsckxemlich aus dem 5ten Jahrhundert flammenden alimpseücs der Königlachen Bibliothek, enanntEphräms des Syrers. ange hatte diese Urkunde für völlig nn escrlich gegolten; vor mch- rercn Jahren hat aber der Vcrsuch eines chemischen Verfahrens, von Seiten der einfichtsvoUen Konservatoren der Manuskrcvte unternom- men, guten Erfolg? gehabt; der neutesiamentliche Text isi neu hervor- getreten und hat 11 Herrn Tischenyorf einen sehr würdigxn Heraus- geber gefunden. Der sextenen Vexemigung der Talente,. dte ihn aus- zeichnen, seiner Bebarrlcchkeit, semer Geschicklichkeit, semem Scharf- finn hat man dte völlige Entzifferung der Handschrift zu verdanken,
racht
e?e?rm Vergüttgung von, 6 Pf. pro überschre ten.
oder Prenzlau von jevt ab durch lagen, die der Absender von der
Fe 3! Ysermünde erfolgen, wel: 1ehun der Porsch
aft kontraktuchverp§11ch- rvvi on von 6- P pro Tllkaler 1 r
wl thikitdieser M*dteeÉ'ieseRJ-ast a?- Luca) für die eKir
die jest unter der resse bet errn Bernb. Tauchni u Lei ! elne erhalte? hat, ml der Deutschen Ind e “::-Zucht. Die in fck nem Latein verfaßten rolegvmena verbreiten sich 411an über alle Punkte der neuteßamen lichen Kritik und snd würdig diesem Schade der Wissenschaft dai Geleit zu geben. Der Appenv betrifft über tausend Stellen, die vom 5ten bis verschiedenen Korrektoren be turen wird unser Palimps liches Dokument ; Stellen vom gewöhnlichen Texte Tischcudorf's Urtbtil, meißens die richtiX Lesart. Daraus ergiebt
: bat.“
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„Meteorologische Beobachtungen.
Uetze“ U-ab-ünz- *bo-äo Uni .in-zöge- 6 [Fkt. 2 m:. 10 [Fkt. oaob-ekl-oz.
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Rae]! 1- liegen.
]ksrliusrßörs
[)en 19. "6201111161“ 1842.
zum 1oten Iabrbun ert von andelt worden find. Dyrch diese Korrek-
ein in seiner Art einztges textgeschicht- denn derselbe weicht in mehr als fünf Tausend ab, und giebt, wenigßens nach Herrn
Allgemeine
Preußisch Staats-Zeitung.
errn Tischendorf's sowohl
„21./„y' 353.
“neh Nävi 1 Inhalt. t e a r en. A" ay s. Vermischtes, _ Brief aus Paris. (Nach- . richten aus A gerten.) Gro britauieu und Irland. London. Aufenthalt des Hofes un Abreise des Erzherzogs Frieyricb. __ Major Malcolm. _ D _ nleébe für Kanada. _ Ueber dee Eretgnisse u Barcelona. _ Zu- ßand des Geldmarkts. _ Verm
don.- (Englands
chreiben aus Lon- olitik in der Franzdffsch-Belgischen 3o1|=Unions- Frage; die Vertr ge von 1831 und 1833; die Ereignisse in Bar-
des Iußiz-Minisiers. _ u_nfau nbahn. _ Bel ische Akadcmte._ Schreiben aus Brüssel. (Bußget dcr auswart gen An elegenbck- ten ; die liberale Partei; die Fretmaurer-Logcn und die * ahl-Um- Bevölkerung.)
B r ü sse [. an der Belgisch-Franzdüschen E
1'1'. (3'0111. . , kk. (30111. , ' nner. ] 11-111. “46 “" 11-191: | 6-11.
en und Norwegen. Sto ckh o lm. Submarine-Pctarden.
Deutsche Bundesstaaten. M ü n ch e 11. Abgeordneten -Kammer.
81. 80bu|11-8e11.') l'k. Rosl. 0111.30. 713111. 8011. 11er Zeeb-näbmz. [(or- 11. Ueumökk. Jeboläuucbk. 8eck8uapobk *) Dans. 110. in L'b. ""e-tyr- kkaväbt. (11031111. 1,08. 110.
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Mittwoch,
Amazonen.
derne Galathe.
Königliche schauspielc.
Dienstag, 20. Dez. Jm Opernhause: Zum ersenmale wiederholt: Linda von Chamouni, Oper in 3 Abth. mat Tanz, aus dem Italienischen des Rossa, von H. Proch. Musk von
Doni etti. Zn! SchaUspielhause: 1) 126 21131161“ et la ck3n5€115e. 2) [111
[111311110112 reyrézentation 1113: 1511 ysnitence, «..]-„509 1101111131111 011 1 11616, [):-11“ 1111". 11111681 Zourgeoix. 3) 113 1691150 118: 116 1111211113111 7611111 112, 131111611116 en 1 acta, par Scribe.
1. Dez. Zm Schauspielhause: Monaldeschi. RDonnerstag, 22. Dez. Im Schauspielhause: Menschenhaß und eue.
Uönigsstädtischcs Theater.
Dienstag, 20. Dez. Vorstellung der Kaiserlich Rysfischen Pantomimisken, Herren Gebrüder Lehmann, in _3 Abthetlungen: Erste Abtheilung: Lucifer und der Küper. Komtsche Pantomime in 1 Akt. Zweite Abtheilung: Canova's Atelier, oder: Klasfische Statuen-Gruppcn auf beweglichem Piedeskal, Dargestellt durch die Familie Lehmann und Herrn Seymour. ErsteGruppe: Die Gladiatoren. Zweite: Simson und die Philister. Dritte: Ve- nus, den Cupido unterweisend. Vierte: Ajax und Patroclus, Fünfte: Der fechtende Gladiator. Sechsxe: Der Kampf der Hierzu: Zntermezzo's, ausgefuhrt durch die Herren Whittoyne und Maurice, Artisten vom Drur lane-Theatex zu _Lon- don. Dritte Abtheilung: Pieroe's Luftreie. Pantomcme 1n 2 Akten, von CR mann. Vorher: Künsler:Liebe, oder: Die mo- ustspiel in 1 Akt, von Seidel. (Neu einstudirt.) Mittwoch, 21. Dez. (Ztalienisehe Opern-Vorskellung.)_ 1111- crazia Zol'Zia. (Signora Assandri: Lucrezia Borgia. Sagnora Zoja: Maffeo Orsmi.)
Verantwortlicher Nedacteur 1)» J. W. Zinkeisen.
ür die Strecke von An ermünde bis Ssk- 6 Pf-/
Das Eisenbahn-Frachtgcld von Berlin bis An cr- . münde für nicht frankirte Waaren wird Herr S u- der Guter von Berlin aus kann bert vorschießen- auch111 er bereit die Spesen-uus- . Éater-Ex edition in GURU“, Herrn Regierungs- Berlin erhoben hat, ; u.:rßatten und die 111- vom Empfän er gegen eine
11
- Stettiner Eisenbahn-
Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober-Hbfbuchpruckereé.
Allgemeiner Anzeiger für die Preußischen Staaten.
den soüen-„kdnnen unmittelbar auftdem Bahnhofejund die Ablieferung an ihrem Bestimmungsort in A Sermunde in unserer Güter- und Gepäck-E - kürÖeisiex5 Frist Yu bewirken. e
Literarische Anzeigen.
Bei George Weßermann in Braunschwei isi ch1encn und inBerlinbeiAlexanderDun er, nigl. Hofbuchhändler, Franz. Str. 21, zu haben: Neue 15teAuflage, 2terSter.Abdruck von
C. von Notteck's Allgemeiner Geschichte
in 9 Bänden oder'20 Lieferun en 1". 8. mit undobne Illustrat ongen.
Subscr.-Preis der Lieferung ohne llufirationen
& Thlr., mit Illustrationen & hlr.
Beilage
Fortsetzung der Debatte über Ansässfgmachung und Vereheléchung. _ Güter-Zcrsplitterung. _ Civtl- Gesetzgebung. _ S tuttgart. Geheime Rath von Schelling. „
Oesterreich. Schreiben aus Wien. ('Erscnbahnwesen.)
SchWeiz. Aargau. Die aufaehobenen Klöster.
Der Großherzog von Toskana. _ Der Sick- léaniscbe Historiker Amari.
Spanien. P nngerichtete Schaden, _ Schreiben aus Paris. Sieger und Beffßgten in Bar
Portugal. Abbrechen der Tarif-Unterhandlun Wiedereinlenung der V Ersparnisse.
Der durch das Bombardement in Barcelona (Stellung der celona; Insnuatkonen der Letzteren
gen mit E11 land. _ erhältnisse mit Rom. _ Staats“ aushalt-
Griexhenland. Schreibcn aus Athen. (Das neue Finanz-Méni-
Türkei. Konftantinopel. Projektirker Kanalbau. _ Kandien, Eisenbahn nach Stargard. _ Düsseldorf. sseldorf-Elberfelder Eisenbahn. _ Aachen. kett auf der Eisenbahn.
iteratur. DicKunü-AuZsieUung von
Blücherfesi. ;- Dü Beßrafung etner F Wissenschaft Kunst und 1842. (Neunter Artikel.)
2111ttliche 11achrichten.
Kronik des Tages.
Se. Majestät der KöniZ haben Allergnädigsk geruht: Den Obersten und Flugel-Adjutanten,
Chef des Generalskabes Johann George Philipp von Wussow, seinem bisherigen Dlenst:Verhältnisse, zum von Stolhenfels zu ernennen;
Dem Kommerzienrath und Rittergutsbefißer von Lökbbecke zu Breslau den Titel als Geheimen KomMerzienrath; Und
Den Kaufleuten Bauer zu Görliß, Websky zu Wüstegiersdorf und Albrech als Kommerzienrath zu ertheilen.
Zcitungs-Uachrichten. Ausland. *
Frankreich. Paris, 15.Dez. Man General Bugeaud beabsichtigt, “.“ Macht Abd el Kader's gänzlich vernicl) stalten urtheilen soll, die hier getroffen Werden, Armee mit Lebensmitteln zu versehen. 800 mit Lebensmitteln beladenen Die von dem General Bugeaud am 28. v. 972. am Oued-Fodda stand, war an in die Gebirge eingerückt, und sollte am 30 eindringen. Das Wetter erhält fich schön, 11 Soldaten weder an Wasser noch an L Heute, als an dem Tage, Ueberreste Napoleon oße Mensche er Aufführu scheinen fich abermals haben. Herr Meyerbeer tritt nach Berlin an, und m' ;Börse vom 15t heute ganz unbedeutend. einer bevorstehenden Ministeri daß die Herren Molé, Thie sterial-Krisen gewöh h in die Tuilerieen beru Rente schloß zu 79.15. = Paris, 15. Dez. „. Zten auf den 4ten Erdßoß verspürt m mehrere Personen
81en Armee-Corps, unter Belassung in Schloß-Hauptmann
Schiller zu Breslau, e zu Ratibor den Titel
Prophet,
Das Geschäft war 15 cirkulirten abermals Gerüchte von al-Veränderung. Man wollte wissen, rs, Dupin und andere Personen, die niich zu Rathe gezogen werden, fen worden wären.
Die Zprozentige
Zu Algier wurde in der Nacht vom gegen drei Uhr Morgens abermals ein starker it wiederholten Schwingungen, so zwar, _ davon krank wurden. * dies der vierte, und der Schrecken darübe man fich erinnert, daß Blidah und die durch ein Erdbeben verwüstet wurden. Die Divifion von Maskara u Lamoricidre hielt,
yoch immer das Fe entfernt, um die verbü Zeit Rekog entsendete, wobei wie T uppen aber, die iel. besonders 1 Doch ertra 1
Seit drei Monaten ist r ist um so größer, als Umgegend einmal sehon
nter den Befehlen des Generals nach Berichten aus Oran vom 4. Dezember, steht zwei Tagemärsohe von Maskara ndeten Stämme zu beschüßen, während er noözirungen nach allen Punkten des Beiliks der eine große Anzahl von Silos erbeutet stets bivouakirén müssen, haben 11 der jehigen Jahreszeit, vom 11 fie alle Strapazen und Entbeh- ehrere Abtheilun en der im Thale sollen, einem Ger chte zufolge, abet"- mitgenommen worden seyn.
zu gleieher
außerordentlich v Regen zu leiden. 11, ohne zu murren.
Sekten Stämme d el Kader hart
mals von Ab
Innern herrschte zwar Ruhe, die Truppen mußten aber stets auf ihrer Hue bleiben, um augenblicklich jeden Versuch gegen die ver: bündeten Stämme zurückwe1sen u könqen.
Ueber die Bewegungen der xpeditaon des Genexal-Gouvex- neurs Bugeaud selbst vernimmt man nun einiges Nahere. Ste hatte am 22sten Morgens Bljdah verlassen, w_ar am 24sten z_u Milianah angekommen, wo drei Kolonnen gebtldet wurden, dte am folgenden Tage nach dem Oued-Ruina zogen, wo sie bivona- kirten. Am 28sten hatte die Expedition den Oued:Fodda, ohne einen Schuß zu thun, erreicht, und am 29sten war fie von diesem Punkte wieder abmarschirt. Am Oued:Fodda waren berrächtliche Vorräthe unter Bewachung eines Bataillons Infanterie zurück: gelassen worden, was zu der Meinung Anlaß gab, daß eine der Kolonnen dorthin kommen solle, um fiel) zu verproviantiren. Nach ziemlich scheren Angaben gedachte der General-Gouverneur über einen Monat auszubleiben. Das Wetter hatte alle Operationen bis dahin begünstigt. Die Militair-Administration bemühte fich, in der Provinz Titteri Lebensmittel aller Art und Munitionen anzuhäufen. Alle Lastrhiere in den Dörfern des Sabel warcn nach einem Briefe aus Donera vom 4ten requirirt worden, und ein Convoi von 500 solcher Thiere, die mit Biscuit, Reis, Gérske u. s. w. beladen smd, war bereits nach Blidah abgegangen, von wo er seinen Weg nach Millanah fortsehen sollte.
Großbritanien und Irland
London, 16. Dezember. Der Hof wird die Weihnachts: Feiertage in Echloß Windsor zubringen, zu Anfang Januars sich nach Claremont beßeben, dort eine Woche vet'Weilen, dann wieder nach Windsor zuruckkehren und gegen Ende Januars nach London kommen. Der Erzherzog Friedrich von Oesterreich hat vorgcstet'n London Verlassen und sich nach Portsmouth begeben, wo Seine Kaiserliche Hoheit sich an Bord der Oesterreichischen Fregatte „Bellona“ nach dem Kontinent einschiffen wollte.
Major Malcolm, der bereits mehrere Unterrcdungen mitLord Aberdeen gehabt hat, wird noch etwa 14 Tage hier verweilen und dann mit Depeschen des auswärtigen Ministeriums nach China zurückreisen. Wahrscheinlich wird er die Königliche Ratificakion des Vertrags mitnehmen.
Ueber die Aufforderung zu der Anleihe für Kanada bemerkt der Globe, es bleibe die Frage offen, ob die Königin auch die Rückzahlung des Kapitals nach Ablauf der 20 Jahre verbürgen könne oder werde, und eine Erklärung hierüber dürfte daher vor dem Tage, wo die Angebote erfolgen müßten, sehr nothwendig seyn. Werde die Kapital-Rückzahlung verbürgt, so würden die neuen Bons bei dem jeßigen niedrigenZinsstandc und der Menge todtléegender Kapitalien wahrscheinlich einen Cours von 110 errei- chen, außerdem aber kaum 75 wereh seyn, wie denn die noch um: laufenden alten Kanadischen 5proc. Schuldscheine, deren Rückzah- lung ebeyfalls von der Regierung nicht verbürgt worden sey, nur zu 90 standen. Die Times hält dafür, daß die Bons der mum Kanadischen Anleihe zu hohen Preisen Cours gerrinnen würden, und zwar nicht blos wegen der vielen unbeschästigten Kapitalien, sondern noch mehr in Folge des allgemeinen Glaubens, daß die Regierung eine Zinsherabseßung der ZZZproc. Stocks beabsichtige, in welchem Falle die erst in 21) Zahlen rückzah|barex1Kanadischen Bons das einzige Regierungspapter seyn würden, Welches mehr als 3 pCt. Zinsen gewähre.
Von den hiesigen Opposttions-Blätkern wird die Weigerung
7- des Britischen Konsuls in Bat'celona, Spanische Flüchtlinge an
schreibtaus Algiervom 5. d.: „DerZÉÜBord der Englischen Schiff? aufnehmen zu lassen, auch getadelt;
ge im Felde zu bleiben, bis die tet ist, Wenn man nach den An:
fie meinen jedoch, daß der Konsul jedenfaUs nur auf seine eigene
?Hand so verfahren seyn könne, und fordern den Grafen Aberdeen um die Expeditionö-éI auf, das Benehmen dteses Agenten öffentlich zu mißbilligm. Nach
Heute ist ein Convoi den Aeußerungen det" ministeriellen Blätter über diesen Vorfall
ti „ - b zu urtheilen, dürfte indeß e1_ne solch? Rüge wohl nicht erfolgen. LYFKxZZLndjx-toen hM a gegangen Dkk Standard sagt: „Die Franzoslschen Blätter machen, wie _1 folgenden Tage.“, Jänesdß'yhxéxsßrIÖ-L drückt hat, wie fich dergleichen Znsurrectjonen allein unter- ebensmitteln.“
wo vor zwei Jahren die skerblichen 's nach Paris gebracht wurden, drängte st'ch nmenge zu dem Grabmal des Kaisers.
ng der neuen Meyerbeer'schen Oper: Der Hindernisse in den Weg gestellt Ende. dieses Monats die Reise mmk seine Partitur mit.
en Dezember.
es fich dethen ließ, demRegenten die heftigsken Vorwürfe darüber, daß er dle lehre Empörung zu Barcelona auf die Art unter'-
*drücken lassen. Der Britische Konsul erhält natürlich
sein_en Theil an den Schmähungen, weil er, nach dem Prmzip skrenger Neutralität handelnd, sich weigerte, den fe1genRebeUen-Chefs, die es ihren unglücklichen Geäffren überließen, w1e__s1e mit Espartero fertig werden könnten, eine Zuflucht auf Brattschen Sch1ffen zu gestatten. Er konnte Von Hause noch keine Znstructionen m dieser Hinscht haben, aber sein Benehmen scheint dcffenungeachtet so fest und besonnen gewesen zu seyn, wie die Umstäyde es erheischtm.“ Aber auch unter den Oppofirions-Blät- te_1'n fmdex das Verhalten des Britischen Konsuls seine Verthei- dtger. Die Morning Chronicle, Welche überhaupt in den Barcelonaer Angelegenheiten eben so entschieden wie die Times und der Standard für Espartero Partei ergreift, bemerkt in dieser_Bez1ehung: „Das Journal des Débats, indem es den Spamschen _Regentcn und die verfassungsmäßigen Behörden Spa- mens angretft, richtet seine Angriffe auch gegen den Britischen Konsul zu Barcelona, Weil derselbe behauptete, daß dieInsurgenten an Bord neutraler Sohiffe keine Aufnahme und Zuflucht finden könnten. Wir wollen den Débats ein Beispiel geben. An e- noemmen, eme Bande Frafozöfischer Republikaner bemächtigte f;)“ch ploßlich des_-Haf_ens von „)avre, sehte fich in Bestß desselben, schuchter_te dle frledlicheren Bewohner ein, böte der Armee Troß, dße zu 1_hrer Unterwerfung und Belagerung heram'ückte, risse dle Nattonalflagge _herab und drohte, neben dem blutrothen Bgnner der Republtk die Flagge Englands aufzupflanzen. Das ware ganz derselbe Fall, wie der, in welchem die Znsurgenten von Barcelona fich_befanden. Angenommen nun, daß, während Mat“- schall Soult Hava"? umlagerte und jede Maßregel anwendeke, es zu unterw-erfen, em Englisches Kriegsschiff fich vor dieser Stadt por 2111er legte und den Znsurgenten zu wissen thäte, daß sie zu ]eYer Zett und Stunde fich _an Bord des besagten Fahrzeugs fluechten und auf pemselben eme sfchere Zuflucht finden könnten, warde ste dies mehr zum Widerstand ermuthigen, da fie ja, was auch gxschehen möchte, [ich wenigstens immer ihr Entkommen gefichert wußten? Und wurde das Journal des Débats
Berlin, Mittwoch den Ilse" Dezember 1842.
darin den Geist der Neutralität erblicken. Aber Neutralität ist ein Ding, Welches die Franz'ofischen Agenten, besonders der jeßige Agent zu Barcelona, ganz und gar nach ihrem eigenen Zuschnitt auffassen.“ Das genannte Blatt behauptet dann, daß gerade der Franzöfische Konsul die Ursache zu dem Bombardement von Bar: celona, wo nicht zu der Znsurrection selbst. gewesen sey. Zn ähn- licher Weise äußert sach der Standard über das Benehmen die: ses Beamten; auch kömmt dies Blatt wieder darauf zurück, den Aufstand in Barcelona den Zntriguen der Christ'nos in Frankreich zuzuschreiben.
Der Standard theilt heute Nachrichten über das Schiff „Formidable“ aus Port Mahon vom 6ren d. M. mit. Es war am Bord dieses Schiffes Alles wohlauf. Das Dampfboot „Cyclops“ hatte den „Formidable“, nachdem derselbe sein Steuer- t'uder verloxen und anderen Wesentlichen Schaden gelitten, als er jn der Mundung des Flusses Llobregat auf den Grund gerieth, ms Schlepptau genommen und 1101!) dem Hafen von Mahon ge- bracht. Ueber den Unglücksfall selbst wird folgendes Nähere mit- getheilt: Am Eingang in den Fluß Llobregat stieß der „Formi- dable“ um 8Uhr21bend heftig gegen eine Sandbank, sein Steuer- t'uder zerbrach und wurde von den Wellen fortgespült. Zum Glück war der „Rodney“ in der Nähe, und mit dessen Hülfe, so wie unter Beistand zweier Französischen Dampfböte und durch die angestrengten „Bemühungen seiner eigencn Mannschaft, wurde das Schiff, nachdem es 28 Stunden lang auf dem Grunde gesessen, wieder flott gemachk. Das Wetter war ruhig und hell, aber die See ging sehr hoch. In Port Mahon wird das Schiff ausge- bessert und soll dann nach Hause zurückkehren, da es die Abficht derAdmira|ität isi, mehrere Linienschiffe sogleich abzuzahlen. Nach der Rückkehr des „Formidable“ dürfte in England eine kriegs- rechtliche Untersuchung über den Unfal] desselben angestellt Werden.
In seinem Börsenberichte zeigt der Globe an. daß (Held wieder Überfiüssig zu haben sey, und daß die in letzter Wochekennt- lich gewordene Hinneigung zum Höhkrgehen des Zinsfußes wieder anZehört habe. Der Stand der Englischen Fonds halte fich un- verandert, Weil vor Eröffnung des Parlaments keine Maßregel vOn solcher Wichtigkeit, daß sie eine auffaUende Veränderung des Courses bewirken könnte, zu erwarten sehe. Die Anleihe für Ka: nada sey zu unbedeutend, um auf dem Fondsmarkt verspürt zu werden, Das genannte Blatt meldet zugleich, daß der Aufkauf von Fonds durch den Regierungs:Mäkler noch immer, angeblich für Rechnung der Sparbonken fortdaure und bereits im Ganzen eine sehr beträchtliche Summe ausmache, was den angeblichen Plan des Kanzlers der Schaßk'ammer, die ZZ proc. Papiere in Z proc. umzuwandeln, jedenfalls sehr begünstigen müsse.
Einige hießge Blätter geben fich Mühe, die finanziellen Zu- stände Spaniens als günstiqer darzustellen. Eine Anzahl Londoner Kapitalisen hat auf die Q11eckfilbewMinen von Almaden höher geboren als der Agent dm" Herren Rothschild, nämlich 65 Piasker für den Centner gegen eine Lieferung von 140,000 Crx". jährlich, 7 Zahx'e hindurch. Dafür soll eine MiUion Pfd. St. im ersten Jahre baar entrichtet und dem Bergwerke selbst zur besseren Be- trcibung des Geschäfts eine Summe von 560,000 Pfd. vorge- schoffen werden.
Was den Handels-Vertrag mit Spanien betrifft, so heißt es, daß der Ausschuß det" Cortes vor allen Dingen die Aufhebung des Tabacks:Depots in Gibraltar verlangt, von wo eine ungeheure Quankikät dieses Artikels nach Spanien eingeschmuggelk wird. Dagegen soll die Einfuhr von Baumwollen:Zeugcn gegen eine Abgabe vyn 85 pCt. gestattet werden.
Zu Wakefield hat das große Gekraide- und Wein-Handels- haus Fernandes und Söhne mit 90,000 Pfd. fallirt.
Man hat hier Briefe aus Sidney vom 28, Juni und aus
Port Philipp vom “17ten desselben Monats. Die Britischen Manufaktur-Waarcn harren 17.1) um 25 bis 30 pCt. im Preise gehoben. Die Legislatur beschäftigte sich mit Gese§=Entwürfen zur weiteren Ausbildung der Kolonie. _ Zu Epikhead bei Portsmouth ist am “11, Dezember das Linienschiff „Cambridge“ von 78 Kanonen unter Capitain Bar- nard eingelmxsen, Welches 80 Kisten mit antiken Marmor:Skulp- kuren, die fur das Bxitische Mussum in London bestimmt find, aus dem Mitkelmeere uberbringk.
][ London, 16. Dez. Vor einigen Tagen enthielt die Titnes eine dem Examiner entlehnke Behauptung, daß Ruß: land sich nicht der Politik angeschloffen habe, Welche England, Preußen und Oesterreich in Bezug auf die beabfichtigte Handels: Vereixxigung zwischen Frankreich und Belgien glaubten befolgen zu mussen. Diese Behauptung ist falsch. Der Rusfische Gesandte “». in London hat, wie ich glaube, die Instruction erhalten, Aljem bei: “ zukreten, was das EnglischeKabinet und seine übrigen Verbündeten in Bezug auf jene Verhandlungen für angewessen halten möchten. '- Es is_k auch kein Grund vorhanden, daran zu zWeifeln, daß der Russische Bokschaftxr' in Konstantinopel, Wenigstens hinsichtlich der ' Fymschen Frage, dteselbe'politjk' befolgen wird, wie (Sér'Stratford
annang.
Der Standard hat einen langen Bericht gegeben über Un: terhandlungen, die zwischen Frankreich und Großbritanien in Be- treff der Aufhebung der Verträge von “1831 und “1833, Wodurch . da_s Duerchsuchungs-Recht an der Küste von Afrika festgestellt “ wn'd,eeroffnee seyn sollen. Die mitgetheilten Details find etwas zu frueh gekommen, denn es ist Wedereine solche Eröffnung von der Fkanzofischen Regierung gemachkworden, noch hat man fich solcher . "" Argumente bedient, oder eine solche Antwort gegeben, wie der Standard behauptet. Dennoch ist das Faktum so wahr, wt'e
"“ck hat das Französische Minisfcrium einige Bereitwjljigkxit zu “ ?inem solchen Versuche gezeigt, jedoch nicht, weil s-e wunscht oder erwartet, sich von Verpfikchtungen, die auf ehrenvolle -' Weise und für einen würdigen Zweck konkrahirt und elf Jahre lang ohne Beeinträobtigung der Ehre und der Zu:, teressen Frankreich:; in Ausführung gebracht wurden, zu be: freien, sondern blos um seine eigene Stellung als Kabine:
zu verbessern, Wenn diese Frage in der Kammer zur Sprache II?,
etwas seyn kann, das noch nicht geschehen ist. ka Vernehmen ,'