! konstant sind, so das n einer Aenderung des einmal gezahlten Sichtfeluersa es selten Veranlkrffun? ift. c]. Isi allgemein bei den Handwer ern einiges „kapital, m „_ m_xinige Wohlhabenheit voraus- zusehen, demna im Angemeinen hier eine größere Steuerfähtgkeit vorhanden. e. esi'ht diefe Steuer, als eine direkte, auf bestimmte Rollen egründete, alle Vorzüge der einfachen Crhebungmeise im VergleicJ gegen die indirekten Steuern.
Von den Steuern, welche das gesammelteKapital treffen, und zwar das stehende (im Ge ensahe zum laufenden, dessep Be- steuerung zu schwierig ist, um Häufig versucht zu seyn) ist hinsicht- lich der Immobilien die Haussicuer die wichtigste. Auch ist fie weder schwieri zu veranlagen, wenn man sich vor den vielen Modificationm (Fm er:, Rauchfangfteuer) hütet; noch drückend, sobald fie längere Zeit bestanden hat. Von der eigentiichenKapi- taliensieuer wird mit Recht gesagt, daß sie doppelt oder unge- recht tre e, in der Veranlagung, wie in der Kontrolle schwierig und geh sfig sey. Wenn die bisher bezeichneten Steuern einzelne Güter: oder Vermögens-Quellen belasten, so trifft die Bt_r- mögens: und Einkommensteuer das Vermögen oder Em- kommen des Staats:?[ngehdrigen in seiner Gesammtheit und un- mittelbar als solches. Der Unterschied dieser beiden Benennun- gen ist illusorisch; denn das Einkommen isi Vermögen, so lange es nicht verzehrt wurde; die Steuer (sie mag heißen, wie sie wolle) trifft also zunächst das Einkommén, und da fie dessen etwanigen Ueberschuß in Anspruch nimmt, so verhindert sie zugleich, daß solcher zur Bildung oder Vergrößerung des Vermögens verwendet werde. Die vorliegende Schrift entwickelt mit oft schon gehör: ten Gründen die Unmöglichkeit und Widerfinnigkeit einer Be: steuerung nach dem Einkommen; stellt aber zugleich folgende all- gemeine Behauptung auf, Welche sowohl bei dieser Serum", als bei den mehrsien ähnlichen Abgaben (namentlich die sogenannten indirekten) Anwendung finden soll. Sie sagt, daß die Steuerlast bei einer Besteuerung der aligemeinsken Steuer-Objekte und der ganzen Bevölkerung, und bei einem stetigen und verjährten Zu- stande der Besteuerung, fich auf eine Weise unter die Steuer- pfiichtigen von selbs? vertheilt, die sich Weder im voraus irgend be- rechnen, noch überhaupt näher nachweisen und noch weniger durch die verschiedene Art der Steuervertheilung angeben laßt; denn solche aljgemeine Steuern wirken mehr oder weniger auf den Preis aller Produkte ein, der, wie bekannt, immer von den Pro- ductionskosien abhängig ist, welche wiederum aus den durch Be: nußung der verschiedenen' Güterquellen veranlaßten Kofien zusam- Mengeseßtsmd, so daß bei einer Besteuerung, welche die verschiedenen Güterquellen, natürliches und gesammeltes Kapital und menschliche Arbeit oder durch den Verbrauch möglichst allgemein trifft, auch der Preis aller Produkte mehr oder weniger davon betroffen und dadurch erhöht wird. Und da der Reichthum eben nur darin be- skeht, daß der Reiche im Stande ist, eine viel größere Menge von nühlichen Dingen und Annehmlichkeiten fich zu verschaffen und zu genießen, so wird das größere Einkommen schon immer von selbst dadurch höher besiemrt, daß es alle Produkte um so viel theurer bezahlen muß, alsihr Preis dureh die Wirkuug der Steuern erhöht wird.
Der Verfasser prüft dann die einzelnen in dire kt en Sten ern, vorzugswäse aus dem Gesichtspunkte, inwiefern durch die Art ihrer Erhebung (mit Einschluß des Betrags der Erhebungs- uud Vermaltungskosken) die eine vor der anderen den Vorzug verdiene, indem er darauf den BMW begründen will, daß es, um zu beur- theilen, Welche Besteuerungsweise die beste sey, nicht auf Beant- wortung der Frage ankomme: wie die Steuerlast zu vertheilen sey, sondern vorzugsweise, ja ausschließlich auf Beantwortung der Frage, Welche Steuern am leichtesien und siehersten und mit den gerin sien Kosten sich erheben lassen?
on der Sal steuer wird anerkannk, daß die Verwaltung derselben durch großze Einfachheit, Leichtigkeit und Sicherheit sich auszeichnet, und daß sie aus denselben Gründen, wie die Kopf: steuer, als höchst zweckmäßig betrachtet werden könne.
Die Steuer von inländischem Bier undBranntwein soll nicht als Luxusskeuer angesehen werden, weil sie zwei der ersten, allgemeinsten und für unsere niedrigsten Klassen dringendsen Lebensbedürfnisse trifft, und in dieser Beziehung ganz mit der Salzsteuer übereinkommt. Auch diese Abgaben sollen in ihren Wirkungen im Wesentlichen mit der Kopfsieuer zusammentreffen; ihre richtige Veranlagung und Erhebung abcr großen Schwierig- keiten und Bedenken unterliegen.
Die Wein: und Mostsieuer isi einem Zehnten gleich, der von dem Weingewinn entrichtet wird, nur unter etwas verändrrter Gestalt. Sie wirkt daher einerseits ganz wie eine auf die Wein- berge und Weingärten gelegte Grundsteuer, und man kann daher der oben erwähnten vermeintlichen Skeuer-Iluögleichung durch die ,Weinskeuer die Frage entgegenstellen: ob es in der Billigkeit liege, daß die mit Wein bepsanzten Strecken auf diese Weise einer dop- pelten Grundsteuer unterworfen werden? Sie hat ziemlich alle Nachtheile dcr Zehnten (z.B.Höhe ihres Betrages und Unficher- heit ihres Ertrages) und ihre Erhebung ist mit großen Weitläuf- tigkeiten und gehäsfigen Kontrollen verbunden.
Von der Tabacksfieuer läßt fich fast das nämliche sagen, und beide Abgaben erzeugen den Uebelftand, daß bei dem Ueber-
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ge auf das Preußische Gebiet eben so wie beim Weine eine
achikeuer von den Tobacksbläetem erhoben werden muß, welche zwar innerhalb der Gränze des Deutschen ZollsVu-eins, aber in Staaten erzeuge sind, worin keine besondere Steuer auf dem Ta- backsbaue liegt. Endlich ist das Einkommen aus der Besteuerung desinländiscben Tadacksbaues zwar in dem Verhältnisse wie U11 3 größer, als das Cinkommm aus der Weinsteuer; aber doch er- scheint es noch immer sehr dürftig und unbedeutend in Vergleichung gegen den Ertrag anderer aligemeiner Steuern. ,
Die Mahl: und Schlachtsieuer erklart die fragliche Schrift für eine unzweckmäßige und drückende Steuer, deren allmälige Abschaffung sehr wünschenswerth bleibt und mit der Zeit gewiß einmal erfolgen wird. Denn, wenn es auch richtig ist, daß die Erhebung der Mahl: und Schlachtsieuer in dem Maße leichter und sicherer wird, als die Anstalten zur Versorgung der Ortschaften mit den Er eugnissen der Getraide-Mühlm und mit Fleischwaaren sich vervo kommnen und fiel; in wenigeren größeren Etablissements vereinigen, so find doch diese Anßalten bei weitem noch nicht so vollständig, als es das Bedürfnis einer sicheren Ab- gaben-Erhebun fordert. Außerdem veranlaßt die Erhebung viel lästigeZdrmlich eiten und bewirkt in mehrfacher Beziehung einen ganz unnaturlichen und künstlichen Unterschied zwischen Stadt und Land.
Was über die Gränzzölle gesagt ilk, wird in einem fol-
enden Artikel berü rt Werdcn; wir mussen aus Mangel an aum uns darauf eschränksn, nur anzudeuten, daß der Ver- fasser in ähnlioher Weise die Natur der Stempelßeuer und der Passagezölle entwickelt, sodann aber zur Behandlung der Spezialsteuern (Gerichts: und anderen Sporteln, Chaussee: Gelder, Gehören verschiedener Art, Assekuranßm) übergeht.
Fügen wir noch einige Worte über die Abga en der [[im Haupt- Abtheilung: Besteuerung zu nicht finanziellen oder nicht fiska- lischen Hauptzwecken, hinzu. Sie find oben genannt,. und hin- sichtlich der Mehrzahl derselben, läßt fiel; nicht in Abrede stellen, daß in den meisten Fällen der fiskalische und der nicht fiskalische Zweck im schroffsien Widerspruche mit einander stehen. Der er- stere strebt nach möglichst großem, der lehtere nach möglichst e- ringem Ertrag der Steuern. Die Gränzzölse als Steuer: e- venue sollen möglichst viel einbringen, als Schußzölle möglichst wenig ausländische Waaren auf den inländischen Markt gelangen lassen. Wenn Luxusßeuern wirklich dem Luxus steuern, so brin- gen fie offenbar weniger ein, als wenn sie dies nicht thun.
Die nothwendi e und ganz unvermeidliche Folge davon isi, daß die Staats-Beh rde, welche durch eine Steuer gleichzeitig einen fiskalischen und einen nicht fiskalischen ZWeck erreichen will, fast immer, ja jedesmal unausbleiblich in schreiende Widersprüche und anonsequenzen verfällt, denen sie nur dadurch entgehen kann, daß fie einen von beiden Zwecken ganz fallen läßt, und dagegen nur ausschließlich den anderen verfolgt. '
Aus diesem Mißverhältniß ist leider auch nur zu häufig-das Resultat hervorgegangen, daß Handlungen begünstigt, odcr wenig- stens gerechtfertigt werden, welche mit einer hohen Steuer belegt find, die als Geldsrafe wirken sollte, weil der Ertrag dieser Strafe sich als eine ergiebige Einnahme:Que11e erwies. Der soziale oder sittliche Zweck wurde das Aushängeschild, um den fiskalischen Zweck zu erreichen. Jedenfalls hat aber diese Vermischung der Zwecke eine große Verwirrung der Begriffe über die Steuern herbei- Zeführt. Stettin, im Dezember 1842. * Q
Quswürtige ]!örssn.
8111519103111, 20. v.:. 111.1..1. „1-11. 8.1. 5295. 5"; «10. 101Z7. !(nnx-lkö]. -*. 5Y8p10.19éj. 3“; 110. LZH. kau.431€._ Quas. _. 7.111]!- --. l'teuu. 1'1-5'111. Jeb. --. ko!- -"-. spulen, "108?-
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"ambutx, 22. de:. m-k-zoüeo 1640. 13-15]. kun. [M.
1401111011, 17. v.:. (30111. 305 93X. ßelg. ". Usus 1111|. ]9. l'u- 81704H. „41185. 8011. 1055. LZH [lo]]. 522“. 52“, [M. 505 l'art. ZZZ. ZX 23. 12113]. 1111-11. _. nm. 69. 611111 --. (7011111111. _. Us!.Zl'z. ['em [7 '
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Kontgltche Schauspiele. Sonnta , 25. Dez. Jm Opernhause: DerFeensee. Große Oper in 5 A t . Musk von Auber. Ballets von Hoguet. Zu dieser orstellung smd nur noch Billetsééum 1sien Rang 3 1 Rthlr. 10 Sgr., zu den Parquet-Logen Zi 1 thlr., zum Par- terre T* 20 Sgr. und zum Amphitheater Z- 10 Sgr. zu haben. ZWiuSohauspieihause: Maria Stuart. Trauerspielin5Abth., von er. Montag, 26. Dez. Zm Opernhause: Drei Frauen und keine. Hierauf: Die Sylphide. (Dile. Fanny Elßler: Sylphide.) Zu dieser Vorstellung sind nur noch Billers zum Parterre Sgr., zum Zten Rang 31 15 Sgr. und zum Amphitheater 10 Sgr. zu haben,
Es wird ersucht, die zur Vorstellung des Ballets Sylphiie reservirten Billers biseSonntag den 25sien d.M.,Mittags 12 Uhr, im Bislet:Verkaufs:Bureau abholen zu la en.
Zm Schauspielhause: Vicomte von *étoriéres, oder: Die
Kunst zu gefalien.
Dienstag, 27. Dez. Zm Opernhause: Auf Begehren: Marie, oder: Die Tochter des Regiments.
Jm Schauspielhause: 1) 80:1](059031'6 3111011101111. '2) [13 1110011610 représenlalion cle: 901110110 8'00161101'0, 0011161116 nou- 70||e (kn 1 acta et L|] ])!"088, (]11 lbéälre smngaiz, :11' b]. [)u- 7071'101'. 3) 1-3 1091150 (ie: [)11 0001-0601", 1731111671] 6 0111 acte.
Mittwoch, 28, Dez. Zm Schauspielhause: Doktor Wespe.
Komgsstadttsches Theater.
Sonntag, 25, Dez. Muttersegen, oder: Die neue Fanchon.
Pkoniag, 26. Dez. (Italienische Opern-Vorsielwng.) Auf Begehren: ]] 8111111216 (11 8071 lia.
Dienstag, 27. Dez. Einen ux will er fich machen.
Mittwoch, 28. Dez, (Italienische Opern-Vorsiellung.) Zum erstenmale: 1113113, 055111: 1.11 1713 13 1191 Reggimento. (Maria, oder: Die Tochter des Regiments.) Opera buki'a in "2 5.112. 01115103 116] 01.165110 110111313111.
An die Leser.
Die vierteljährliche Pränumeration der Staats-Zeitung beträgt 2 Rthlr. Preuß. Cour. für das Inland. -_ Beßellungen für Berlin werden in der Expedition selbst (Friedrichs-Straße Nr. 72) gemacht, und jeder innerhalb der Ringmauer“ der Stadt wohnende Pränumeraut erhält das Blatt durch die Siadtpost, schon den Abend vor dem ange- gebenen Datum, frei ins Haus gesandt. _- Aus- wärtige, des In- oder Auslandes, bewirken ihre Be- stellungen rechtzeitig bei den resp. Posi-Aemiern; wer dies versäumt, kann nicht mit Gewißheit die Num- mern erwarten, die vor der hier eingegangenen Anmel- dung erschienen find.
Für einzelne Nummern des Blattes ist der Preis 2'; Sgr.
VerantwortiichTWW Z 1 nkeise n. Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober-Hofbuchdruckerei,
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Allgemeiner Anzeiger für die Preußischen Staaten.
Bekanntmachungen.
Ediktal-Citation.
I" dem Dkvostvrio des u ' = : desgerichts beßndm |ck. "UMWWM Ober Lan
wortct werden.
torii des ehemaligen "€
1x
im Betrage von 1133 Thlr. 21 Sgr. 3 Pf *
b eine insen-Uebers - ," „ Kaufmanns Friedrich Wilhelm de la Barre aus )fitori des ehemaliZSßWYMTZFHZYYU„ZWI- Ueckermünde, nämlich des Buchbinders Ernfi Carl 22 gr.;
nem Bestande von 68 blr. **
* e) eine Zinsen-Ueberschuß-Mqffe des ehemaligen arbeiters Carl Ludwig de la Barre daselbst, des ubr-
Civil-Tribunals-Dcvo'ito ii machers .f einrich Gußav Bernhard de la Barre ' r am,?“ Pit einem ebendaselbz und des minorennen Franz Wilhelm
...... .. ...... «"“"-“ck .. Gexüxxckzch7m22§ 8270102220132 ..., nahes Erbrecht an den Nachlaß des zu bow verstorbenen vormaligen Kaufmanns * rie- drics) Wilhelm de la Barre aus Ueckerm nde zeichneten als die Provokanten 11 haben vermeinen, zur Anmeldung und Be cheinigung dieser Erban-
0 unter dem ein für allemal angedrohten
, daß die Eelrabenten oder die fich meistbietend überla en werden.
svnsi Legitimirenden für die rechten Erben an-
Beßande von 203 Thlr. 4 Sgr. Pf.,
ten unbekannt sind. Es werden daher alle dtejeni cn „Welche als Eigentbümer, Erben oder aus auereé Gründen auf die Bestände der vorgenannten drei Zinsen-Ueberschu :Massen Ansprüche zu haben ver- :meinen, bierdur vorgeladen, solche in dem auf
den 30. Januar 1843, Vorm. um 10 Uhr, spräch
vor dem Deputirten, Herrn Ober-Landesgerichts-. Nachtbeile Asse or Hantelmann, im Jußructions immer des un- ter : charter: Gerichts anberaumten mekden nnd gehbrig daixuthun, widrigenfalls diesel en :mit ihren etwayigen nsp en werden präkludirt und die Bcfiände dieser dre Z nskn-Ueberschuß-Mas- sen als herrenlos der allgemeinen Iuskiz-Ofßzianten-
Wittwen - Kasse werden
Brombcr , den 22. September 1842, K nigl. Ober-Landesgericht.
Auf den Zintrag des Kaufxnanns_BblzlrzixtheW- eine in en-u b = ' _ _ münde man atario er 0111810110 1101011113 e „F x' 1 - ierdurcl eremtoris claden in dem au 3) 3 s e erschuß YMZFJYÉMYJWQ und Beneficialcrben ihres den 11. November v. I. h ) ,p ck Z); , f zu Rambow verstorbenen Vaters, des vormaligen “"Yeseßkkn LiquidatiotZs-Term schi an dem o e u Not enmoor vor uns zu er e nen . - - nd
und ihreHErLi-ezchte und Forderungen gehörig anzu- ?;an “bm “ Gewerbe 11
affen und das Erben eu ni a 1 U
soll, die nach der PräkkuZ S u gear _t„w_erden„ heren oder gieich nadenL-Erben nber aki: tungen und Dispofitionen derjenigen, we che in und Hrn. Rub. Weigel _
zugesprochcn und ausgenut-
sub
den 9. är?
Wilhelm Alexander de la Barrezu Berlin, des Gold; melden und u bescheinigen. RothenmoZr in Mecklenburg-Schwerin, den 16. De-
embcr 1842.
am-
und Holländ. S ule
* uhaben, iii,
on fich meldenden naz- ,ink-__ in „ ,
and- uxComp. _ in Leipzig: b. ?ck. 11
die Erbschaft getreten, anzuerkennen und zu über- Kunsihändl. nehmen schuldig seyn sollen, so wie auch
|l, alle diejenigen, welche aus irgend einem anderen Grunde als aus Erbrecht Forderungen an den gedachten Nachlaß machen zu kdxmen glauben,
yraejuäicia pro omni yraecluswniz,
1 8 4 3 ne, Morgens 11 uhr-
rethcrrlich von Malßahnsches Patrimonial-Gericht.
Oelgemälde-Auction zu Dresden. Den 26. und 27. Januar 1843 soll durch Unter-
eine kleine Sammlun wertbvoller Oel- gemälde aus der älteren thalienischen, Niederl.
Das Nähere iü aus dem edruckten Verzei nisse , ,
“mme “" '" enommen * " ls ' . ' .; ln en o ort !) [. Zeitungsftimmen. 11. Mein Rezen- J 7 , h en a solchen der Nachlaß über zu ersehen, MYYR nYoW Zirku.?lesrbaerg 11. Hm. fc 113; in der “MM“ „der Prophet“. 111. Der 1".
Breslau: b; Hrn. Buch Endl. Schulz Band von
errmann und zu Weimar: bei Hrn.
Buchh. of mann. Dredet, den 20. Dezember 1842.
Carl Ernst Heinrich, Quctionator juratuz.
Literarische Anzeigen.
Für das Jahr 1843 erscheint: Centralblatt andels - Gesetzgebung erwaltung in den Kön gl. Preuß, Staaten. 5r Jahrgang. Preis 2 Thlr. BcstellunFn nehmen alle Königl. Wobllbbl. Posi- ämter und uchhandlungcn hierauf an. Berlin, im Dezemlxtexs18§2x [ s B chandl n 6“o . e a : u u “' Weerrsir. 11. 9,
In allen Buchhandlungen ist zu haben: Lehrfreihett und Preßunfug
Be'sser.
auer Synovtiker. 12, Das Guia ten aler Börner der Preuß. evangel. theol.Fakultäten. 7. Zugest nd- u .
München: b. Hrn, nisse. 71, Schl ß
Allgemeine
Preußisch Staats-Zeitung.
M 358. Berlin, Dienstag den 27“'" Dezember 1842.
Inhalt.
Amin e Nachrichten-
FrankÜi-h. Paris, Spanische Händel. _ Prozeß Marcellange, _ Vermischtes. _ Briefe aus aris. (Dix Thronrcdc, das Mini- sierium und die Spanis en andes. _ Dre Marqucsas-Inscln als Deportations-Ort und d e an eblichxn Pläne auf Madagaskar.) _ aus Bordeaux. (Merkwürd ger Etscnbabn-Transport.)
Großbritanien und Irland. London. Die Handels-Fragen
: im nächßen Parlament. _ Dic minisieriene Führung im Ober- hause. _ Ueber die Auszeichnung des Franzbffschen Konsuls in Barcelona. _ Uebernahme der Kanadischen Anleihe. _ Vermisch- tes. _ Brief aus London. (Fortdauernde Bewegung gegen das Getraide-Geseß ; Irland_und das sogenannte National-Erzichungs- System; fieigcnde Ansprache, des Puseyismus.)
Belgien. Brüssel. Spanten und atti.
SchWeden und Norwegen. Stock olm. Berelius.
Danemark. Schleswig, Provinzialsiände. Der eutsch-Dänische
Sprachen-Konfiikt. Deutsche BundeSftaaten. Hof. Sächffsckp-Baycrische Eisen- Thron Rede Adresse der Stände als Erwicderung auf die
bahn. _ Kassel.
Spanien. Barcelona. Vermischtes. _ Brie e aus aris. Die Spannung zwisckycn Frankreich ynd Spanien;fdie BFrcelona (auf- erlegte Contribution ; Oberst Prim.) _ aus Madrid. (Diploma- tißches und Bcrichti endes über die Ereignisse in Barcelona; Glück- wunschungs-Schrci en der Königin an den Regenten; Adresse der Bewohner von Saragossa.)
Serbien. Semlin. Der Englische und der Franzdssche Konsu erkennen den neuen Fürsten an.
TQrgkeaiäf thiijantinopel. Ofszielie Anzeige der Pforte in Be
r e .
Vereini te “Staaten von NordzAmerika. „Versammlung des Kongre cs. _ Entfernung der Britischen Ofsztcrc aus Mexikani-
sierium. _ Vermifchtcs.
schem iensi. _ Santana und sein Mini (Der Kampf zwischen
Süd-Amerika. ,Schreiben aus Paris, Texas und Mexiko.) Inland. Breslau. Universtät.
Dic Französsche Indusiric und ihre gesehlichen Garantieen.
Preise der vier Haupt-Gctraide-Arten im Monat November 1842. ".
*“
„_ . Amtliche Uaazriciztcxi.
Kwnik des Tages.
Se. Majestät der Köniz? haben Allergnädigsi Zeruhk:
Dem dienstthuenden ammerherrn Ihrer K Prinzesfin Friedrich drr Niederlande, von Otterlow, den St. Zohanniter-Orden; dem Königl. Württembergischen Kammerherrn
ni [. o eic der * g H h viwurden, die abcr allzu abgenußt smd, um noch einige Wirkung
hervorzubringen, und was
Anstifterinnen des Mordes gewesen seyen. Der Cassations-Hof kasfirte wegen eines Fehlers in der Form das lirtheil des Riomer Asstßnbofes und verwies den Prozeß vor die Lyoner Assisen. - Besson hat die gehofften Geständnisse über die näheren Umstände und die eigentliche Veranlassung des Mordes in der Zwischenzeit nicht gemacht. Frau von Marceliange, Frau von Chamblas, de- ren utter, uud Marie Boudon, die oft erwähnte Kammer- ]ungfer der beiden Damen, die sämmtlich wiederum als Zeugen vorgeladen waren, haben fich nicht eingefunden und smd jede zu 100 Fr, Strafe verurtheilt worden. _ Herr L a ck an d , der Verthei- diger der Madame Lafarge, hat die Vertheidigung Besson's über- nommen. Herr Bac ist der Advokat der Familie des Ge: tödteten, Der Prozeß erregt eine ungewöhnliche Theilnahme und inrd mehrere Tage lang die Spalten der Französischen Journale u en. *
Man schreibt aus Saint-Denis (Insel Bourbon) vom 22. Juli, daß daselbst zWei Französische Korvetten angelegt haben, die auf dem Wege nach Madagaskar smd, wo fie fich .5 Schiffen anschließen sollen, die von der Insel Noss-Bé Besitz ge- nommen haben. „Man sagt“, heißt es in jenem Schreiben, „daß ernstlich von einer Expedition nach Madagaskar die Rede sey, wo es uns bis ji'ßt nur gelungen isi, einige Küstenpunkte zu beseßen, und wo wir seit langer Zeit auf die ZnselSainte-Marie, einen feuchten und unZesundrn Ausenthaltöort, beschränkt sind.“
Herr Casimir Perier isi an die Stelle des Herrn Martin, der seinePenstonirung gewünscht hat, zum Französischen Gesandten
. in Hannover ernannt worden.
5“.-
Y". 1
Börse vom 21. Dezember. Die beunruhigenden Ge: rüchte, die seit zwei Tagen an der Börse zirkulirten und gestern den Cours der Zproc. Rente auf 78 brachten, waren heute ver- ßZinWe, und nach einigen Schwankungen schloß die Rente zu / . .
= Paris, 21. Dez. Die vor mehreren Tagen schon gege-
bene Nachricht, daß die Kammern mit einer Thron:Rede eröffnet
werden sollen, bestätigt fich jest; auch smd in der That bereits die nothig'rn Befehfle zur Vornahme der Arbeiten, um den Süßungs- “- saal fur die Konigliche Sißung auszustatten, gegeben worden. Die . Thron-Rede wird nothwwdig eine Adresse ?.„wort zur Folge haben,
der Kammer als Ant: und bei der Diskusffon dieser wird der Kampf der Parteien beginnen, werden diese ihre gegenseitige Stärke mit einander messen können. Die Oppositions-Presse sucht zwar Flaubert zu machen, daß alle Chancen gegen das Ministerium
. eyen, daß dessen Existenz im höchsten Grade gefährdet sey, und
:: daß die Stimmung
der ankommenden Deputirtrn fask durchaus
feipdseiigen-Sinneegegen dasselbe sich ausspreche; aliein das find die altex Fechterkynste, Welche noch jedes Jahr bei Heranna- hen der Eroffnung einer neuen Session in AnWendung gebracht
und Stallmeisker, Baron von Hügel, so wie dem ])1'. Sul:
pice Boisserée, Ehren-Mitglied an der Königl. Akadetbie der
Klasse zu verleihen; und
Bei Gelegenheit Allerhöchstihrer AnWesenheit in der Rhein: Provinz dem ordentlichen Professor an der Universität in Bonn, Dr. Brandis, den Charakter eines Geheimen RegierungsMathsz dem Medizinal:Rath und Kreis-Phyfikus ])r. Settega [i in Ko- blenz und dem Regierungs-Medizinal-Rath 1)1*. Merrem in Köln das Prädikat eines Geheimen Medizinai-Raths, den Kreis-Phy- sikern 1)1'. Spiritus in Solingen und 01. Eichelberg in We- sel, so wie dem Kreis-Chirurgus ])1'. Meß in Aachen, den Titel eines Sanitäts-Raths beizulegen.
Der bisherige Ober-Landesgerichrs:Referendarius F e r d in a n d „Julius Zaquet ist zum Zusiiz-Kommissarius bei dem Land: _.
und Stadtgericht zu Tuchel in Westpreußen bestellt worden.
Zeitungs-L'iarhrichtcn. Ausland.
Frankreich.
Paris, 21. Dez. Das Journal des Débats enthält der Börse grundlose Gerüchte über die Beziehungen Frankreichs zu Spanien verbreitet. Man sagte, unser Geschäftsträger in Ma- drid habe von der Spanischen Regierung seine Pässe erhalten, und dem Französischen Konsul in Barcelona sey das Exequatur entzogen worden; unsere Re ierung habe als Repressalie dem Spa- nischen Geschäftserä er in lBaris sogleich seine Pässe zugesandt. An allen diesen Ger chien, die nur zur Förderun von Börsen- Speculationen verbreitet seyn können, ist nichts HLahreS. Weir davon entfernt, einen solchen Bruch unserer Verhältnisse zu fürch- ten, haben wir im Gegentheil Grund, zu glauben, daß die Spa- nische Regierung, jetzt besser unterrichtet, die gewagten Anschuldi- gungen, die man sich erlaubt hat, mißbilligt.“
Der Korvetten-Capitain (Harrier, der die FranzösscheStation vor Barcelona kommandirt, ist ebenfalls zum Offizier der Ehren- Legion ernannt worden.
Die Verhandlungen des Prozesses Marcellan e haben am 19ten d. in Lyon begonnen. Man erinnert sich, ,da vor einiger Zeit Jacques Besson von den Asfisen in Riom für schuldig bc- funden warde, Herrn von Marcellange eines Abends, als derselbe mit seinen Dienstleuten in der Küche p uderte, vom Hofe aus erschossen zu haben, und daß sich bei den rhandlungen der drin- Ynde Verdacht herausstellte, daßBesson nur das Werkzeug, die
attin und Schwiegermutter des Getödteten aber die eigentlichen
die verschiedenen Behauptungen, aus *denrn man den Sturz des KabinetsSoulr-Guizot deduziren will, «trifft, so bleibt man in den meisten Fällen eben weiter nichts
bildenden Künste in München, den Rothen Adler-Orden dritter =(," ckuldig, als den Beweis. Die Adreß:Debatte wird uns abermals eine
gewisseAnzahl schöner und glänzender Reden bringen, Herr Thiers,
Herr von Lamartine, Herr Berryer, Herr Odiion Barrot, viri-
leicht auch Herr Mauguin Werden die äußere Politik des Mini-
. steriums angreifen,
Herr Guizot ihnen antworten, die ganze De:
" batte aber .mehr oder minder doch nur um Allgemrinheiten fich 7xkehek1- wobei das Ministerium sich selbst gehörig zu decken wisen wird.
7- gen Anlaß gegeben hat. *ÄÜ-tionen des Kabinets erhaltende ;. war gestern die Gemuther zu beruhigen, indem sie das angebliche
„T*'Franz'osischen Konsuls, Herrn Lesseps, Kstellten und die Débars . die Spanische Regierung, besser unterrichtet, die gegen den Konsul
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?(Uerdings sind übrigens manche sehr kißliche Punkte vorhan- den, die zu lebhafren Debatten Anlaß geben werden, worunter die Spanische Fragee emen nichkunbedeutenden Plaß einnehmen dürfte, Dem? _gerade fur diese ist bei Berührung der auswärtigen Ver: hältniffe uberhaupt der geeignetste Anlaß zur Anregnng gegeben- dc'l' ohne ZWeifel auch um so mehr benußt Werden wird, je nn-hr die Gestaltunz unserer diplomatischen Beziehungen zu unserem
?achbarlande jenseits du'Pyrenäen in diesen Tagen zu den wider-
“ sprechendsien Gerüchten, mitunter auch zu ernst1ichen Befürchtun-
Der Monireur und das die Inspira- Zournal des Débats suchten erlangen des Regenten von Spanien, um Abberufung des von Barcelona in Abrede sogar die Hoffnung aussprachen, daß
gerichteten Beschuldigungen mißbillfge; allein die Börse, dieser
“. politische B,aro'meter, nahm dies? Hoffnungen eben nur als solche, ;-,derenVe1'w1rk'ltchung wohl zu wunschen, aber noch keineSWeges ge:
in seinem gestrigen Blatte folgende Erklärung: „Es haben sich an
'fichert sey, und da no'ch außerdem auch Gerüchte von Erörterungen waschen Herrn Guazot und dem Englischen Botschafter, Lord owley, ebenfalls in Betreff der Spanischen Frage große Konfi-
enz gewonnen hatten, so wollte das Vertrauen ffch nicht wieder
"„ instelicn, und die Rente blieb im Fallen. ber den wahren Stand der Dinge eingezogenen Erkundigungcn s1cherer Hand nun wirklich heraus, daß am vorigen Donner: "f ag schon Herr Guizor dem Geschäftsrräger von Spanien, Rit- «er von Hernandez, ische Regierung die
Es sielit fick) aus den
die Mittheilung machte, wenn die Spa: gegen den Französischen Konsul in den
“mtlichen Blättern vorgebrachten Beschuldigungen, als sey er es,
(*.*er die eben erstickte eförderr habe, nicht zurücknehme,
Revolte von Barcelona mit angeregt und _ so Werde die Französische Re- Zierrmg sich veranlaßt sehen, ihm, dem Vertreter der Spanischen
egterung, seine Pässe zu ertheilen und also den diplomatischen Verkehr mit derselben ganz abzubrechen. Der Ritter von Her- nandez soll nun Herrn Guizot erwiedert haben, er werde nach Madrid an „seine Regierung darüber berichten und müffevorläusjg die Insiructconen abwarten, welche sie ihm für den Fall crrhcilen werde. Ddbei hat es nun bis zum Eintreffen einer Antwort aus Madrid, diee Wegen der AbWesenbeit des Regenten sich um so mehr verzdFern durfte, für den Augenblick sein Bewenden, und auf die- sen ustand der Dinge allein bin hat das ournal des Dé- b'ats seine Hoffnung KUSgesprochkn, da die Spanisohe Re- gierung_ ihre „Beamten desavouiren werde. Aber eben weil man dies weiß, daß die ganze Hoffnung desselben für ]“th
noch auf keiner solideren Grundlage beruht, will das Vertrauen noch mcht wiederkehren, um so weniger, als die Einmischung England.; in die Frage außer Zweifel steht, ob leich man glauben sollte., daß“ gxrade darin die ficherske Bärgschat gegeben se , daß ap eine warklarhe Gefahr fur den Frieden zwischen deidenL ndern diesseits_u11d ]ensctts der Pyrenäen nicht zu denken ist. Das Geschrei einiger Blätter, die seit lange schon in die Lärmtrompete stoßen,ewo es Feindschaft zwischen Regierungen und Regierungen und Volkern'gegen Völker zu predigen gilt, wird auch diesmal an dem Brdurfnisse Aller, drn Frieden und die Ruhe Europa's zu erhalten, sich unmächtig erweisen,
Fk quis, 20. Dez. Ungeachtet manches theilweisen Wi- derspruchs gilt es fur ar18gemacht, daß die Regierung die Mar- quesa8:Znseln 311 einem DeportaeionSorke, namentlich für politische Berbrechz-r, bestimmt _hat. Das Gesexz über die Deportation exi- siirt bßretrs dim Prinzips nach, insofern die Strafe der Deporta- tivi! fur getvisse Verbrechen bestimmt isi, aber es kann natürlich nicht zur Anwendung kommen, bevor die legislative Gewalt die Regrxn fessexzt, nach denen jener strafrechtliche Grundsaß gehand- habt werden soll. Es ist vorauszusehen, daß jeder zu diesem Be- huf egestellt.?e Regierungs:2[ntrag auf einen heftigen Widerstand in der offentlichen Meinung eben sowohl, als in der Presse und in der Kammrr stoßen werde. Das Haupt:Motiv dieser Opposition [(_Ißt fich nicht mißbilligcn. Man weiß, wie schwach die Garan- tieen des Gesehes in einer durch den ganzen Erddurchmesser von dem Mutterlandr getrennten Kolonie zu seyn pflegen, und man denkt mit Widerstreben daran, daß Gefangene, deren Rechts- Zuskaand ohnehin schon so prekär isi, auch noch den Willkürlichkei- ten eines prokonsuiarisciyén Regiments preisgegeben werden sollen. Dazu kommt, daß fast Jedermann an sich selbst denkt und den- ken muß, wenn es sich um ein Straf-Prinzip für politische Ver- gehen handelt, deren Begriff von einem Tage zum anderen so starken Schwankungen aUSgeseßt ist. Indessen die RegierUng hat bereits mchrmals bewiesen, daß fieihren WiUen, auch den schwer- sien Hindernissen der Meinung zum Troß, durchzuseßen weiß, und man dürfte sich deshalb kcineöweges wundern, wenn fie auch dies- mal irgend ein uuerwartetes Mittel fände, die dem Deportationk- Geseße entgegenstehrnden Hindrrnisse zu beseitigen. Eine inter- esante Erscheinung ist es, daß die Regierung, wie es scheint, noch vor dem Eintreffen der offizieljen Nachricht von der Be- seßung der Marquesas:Znse1n, im Einverständniß mit Rom, einen Bischof für diesenArohipel ernannt hat. Der neuePrälathatfich am 1[)ken d. M. in Begleitung von zwölfMisfionairen in St. Maio eingeschiffk. Die'neue Erwerbung Frankreichs in der Südsee hrt auch das alk.» Grlusk nach dem Besiß von Madagaskar wieder erregt. Man weiß, daß die Franzosen seit langer Zeit Versuche gemacht hdben, sich auf Madagaskar niederzulassen, und daß sie in Folge dieser Yersuche sehr viel von ihren alten „Rechten“ auf die Herr: schaft uber dieseZnsel sprechen. Es scheint nun, daß man in die- sem Augenblicke wirklich darauf ausgeht, jene Ansprüche geltend zu machen. _Dcxm obgleich die Hovas aufMadagaskar ein wenig- stens _halb civilasirtrs Volk und inmitten einer viclversprechmden organischxn Naiional:Entwickeiung begriffen smd, so können sie dochfnaturiich nicht verlangen, daß man fie im ungestörten Be- sihe ihrer Selbstständigkeik und ihres Landes lasse, ihre Hautfarbe macht sie vielmehr zur rechtmäßigen Beute des ersten besien wei- ßen Eroberers, der fich die Mühe giebt, seine rothe oder weiße Fahne an ihrem Ufer aufzupfianzen.
ck Bordeaux, 18, Dez. Auf unserer Eisenba n na Te e bot sich heute ein Anblick von ganz neuer Art dar? Déeizehßn Fischerbarken von Teste, jede mit zehn Mann beschk, liefen am 15ten Morgens aus dem Bassin von Arcachon zum Fischfange asus.“ Sie hatten aber kaum ihre Neße aUSgeworfc-n, als ein zirmlich heftiger Landwind sich erhob, das Meer sehr hoch gehen machte und den qrmm Fischern, welche die Gefahr überrascht hatte, daß; Wiederemlaufen in die Barre, welche den Eingang zum Bassin bilder, durchaus unmöglich machte. Unglücklicherweise hat: ten die Fischer, wie gewöhnlich, nur wenige Lebensmittel mitge- nommep, so daß fie nicht daran denken konnten, die hohe See zu gewannetz und dort die Wiederkehr günstigen Wetters abzuwar- ten. Zn dieeser schlimmen Lage schlugm ztvei Piloten vor, man solle die Murzdung der Gironde zu gewinnen suchen und dann diesen Fluß bis Bordeaux hinaufsahren. Dieser Vorschlag wurde dqgenommen und gllicklich ausgeführt, und sämmtliche Fahrzeuge Wi]? 180 Mann Equipgge landeten gestern am Quai unserer Stadt. DteFischcr suchten s1ch hier Schlitten zu verschaffen, auf Welchen sie Jhl'? Fahrzeuge n9ch dem Eisenbahnhofe fahren ließen. Ein Theil 'der Fischer gmg sogleich mit seinen Nehen mit dem Condor der Bahn nach Teske ab, und heute smd auch die noch Zuruckgebltebenrn mit; den Fahrzrugen sele auf dem Schienen- wege nach Teske zururkgekehrt. Die Fischer werden demnächst Borken von neuer Erfindung er alten, die nicht unterffnkm kön- nen, und wodurch eine neue 2 rgschaft der Sicherheit ihnen ge: geben wird.
Großbritanien und Irland.
L_ondqn, 20. Dez. Die Oppofitionspresse klagt darüber, daß, die Regierung nicht schon jeßt ein Programm der Maßregeln Vi'l'offénkUÄM, We'lche sie dem Parlamente vorzulegen gedenke, und die Ultraiori):Blatter beschweren sich, daß man nichterfahren könne, o.b Wesentliche Veränderungen in dem neuen Korngeseß beabfich- tigt wurden. Beiden Parteien tritt der konservative Morning Herald mit folgender Erwiederung gegenüber: „Das Murren der ersteren erklärt sich aus dem beständigen Parteikriege, woraufSir R. Peel und seine Kollegen vollkommen vorbereitet find, während das Murren der lehteren nur ein Ausbruch der getäuscht?" Ek"- wartung isi. Eine größere Thorheit, als voreilige Veröffentli- chung der Maßregeln, die der le islativen Berathung vorge- legt werden sollen, könnte keine &egierung in einem Lande- wo die Partei = Politik so weit geht wie hier, |ck zu Schulden kommen lassen. Daß man bedeutende kommerzielle Veränderungen vorschlagen wird, bezweifelt Niemand, der die di-
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