1909 / 85 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 10 Apr 1909 18:00:01 GMT) scan diff

dchrlne Eines: ' » - känkuna der M d 1. Di k iscbeu Pferde- «??: "Töiß'isolge der hohen Festeiselchzézezilsxxh der lkßiYech-bre von der übkWexxcxngen_er"n Risiko verbundenen Pferdezucht zur RindviebLUÖt

.... 332999199992999911991?319491992 der Rückgans des Pferdebestands mehr 318 ausgeglichen- wine NWÜUM von Rindvieb seitens der bayerischen Land-

irieb n den lrßten Jahren mit besonderer Energie be-

. en wur e, ekbelxt daraus daß sich d'r Bestand an

ve rn seit 1904 k,. Bahn“, „„ mehr “als ein Drittel

"mb" bat. Dabei tritt dieser 91 fsch d ; Rindviehzucht mebr - er weniger in allen Kreisen Bu ixurxg Jie Erscheinung. Im YM be'lffe"? W die Prod "?vernv nKAbern in Bayern von

1ezemiöer 1906 bis dabi 190l7l Ml1 [in (Zlb eines Jahres anf

154me" Stück ILWkß ein 1 a so miechistun der heimischen dedikYertlsicbast, ,Die RindReYichanisxveÖxyeern sogboY entwickelt, ete “YSYYTYYF YT?! etwa 90 0:0 Stück an an «bayerische

efür die [ ' j

3219 1904 3139999""« “1191993999 39.15 9; !911 200000 Stück oder WPYHUHLFK “duk? Schweiréexucht ist das seite!:e NUWachsen de Zübl, der J !(bweine (unter 1 Jahr) einer- Ms/ das Zusamwensthrumpfen km;“; Zahl der über 1Jabr alten Bethschweine a"derseits charakteris€isch Es äußert sich hierin das leben der Landwirte eine 1116 lichst f'rübe Schlachtreife zu erzielen.

Ra beute der Umsaß 01,1 Fleisckpsébweinen innerhalb des Jahres in der 29:1 ein doppelter ist so kann auch der Markt viel aus;;iebiger mit Yesch versorgt Werdeii als rüber Troß dieser erfreulichen Fort-

' "rline sind jedoch die bayeris en Schweinezüchter nicht imstande, den I andSbédarf von zu befriedigen“ denn seit Jahrzehnten ist die Ein- ietxruxondSibweinen bedeutend 'rößer als die Ausfuhr. Seit 1903

260000 Értückjährlikbe Einfubrü erschuß sogar ständig mehr ais

Die bi ' .

*v e Mis it d Mitte des 13?er IabrbuiödeerFGZYÜltM" JuFiTngsckfxien, ebrat sich seit Schaf e U in überraschender Weise gehoben. Die Zahl der 5.1 be vermehrt? sich in diesem Zeitraum um 55 000 Sxück oder leilz'n ' In zahlreichen Gegenden Bayerns wurde die Schafjucht Stex “* aUsuenommen teils ausgedehnt. Die Hauptursache ist das

YZ der Preise füc“F1etsch und Wolle.

bemiue iELk?- die Kuh des kleinen Mannes, ßndet bei den minder-

Ziegenelten Volksklaffen mehr und mehr Eingang. Der Bestand an Aunabm seit 1904 um 23 500 Stück oder 8,3 v. H. zu-

AUfscbwék die Geflügelzucht erfreut sich in Bayern eines lebbafHen 318900 u "FZZ" NYM GeYnzYestand 01116 ?eßetFeb esiisitegesän 211631 ZZ ?:

dei)! W09- 14 137113" enkuFt au“f vié 9919er. T'rov dieser Ze-

1.595"! ebéung vermög die heimische Geflügelzucht den Inlands-

93 W zu decken, da jährlich über 1 Million Stück mehrUein-

Genausgkfübrt werden, wobei hervorzuheben ifi, daß das eingefuhrte

9“ akößtenteils aus dem Zollausland stammt.

1111519" Bjenen ucht bat infolge der ungünstigen Honigjabre 1906

Vim 07- nur geringe Fortschritte zu verzeichnen. Die Zahl der

vnmeWöcke hat sich seit 1900 um nicht ganz 5000 oder 1,2 v. H-

ehrt, gegen 120 000 oder 44,1 1). H. in der vorhergehenden

_ l""Werjode 1892 bis 1900.

51,1'" ganzen steht die bayerische Viehwirtschaft im Zeichen eines esu kchen Aufschwungs. Besonders wertvoll ist, daß die Zunahme des „,/andes än Rindern Schweinen und Zie en, die zur Nahrungßmittel- * "Cuno am meisten Öeitraqen, seitIalme nten eine stetigeist. Es läßt Wb an der Hand der Entw.cklung des Viebstands seit dem Anfang Rid ' abrbunderts nachweisen. Hier sei nur kurz erwähnt, daß der

|,"dbkebsjave1 fiel; im Laufe eines Jahrhunderts verdoppelt, der Be-

dien “" Schweinen und Ziegen sogar mehr als verdreifacht bat. Auch bentPfUde haben sich um rund 100 000 vermehrt, sodaß ihre Zahl lize Um ein Drittel mehr beträgt als vor hundert Jahren. Ledig- vokicideex? BeHican antScbafen ist heute kleiner als am Anfang des

* 3 r under s.

'“ ba UM eine Vorstellung davon zu geben, welche Produktivität die w,?"islbe Viebzu t eute entfaltet, sei noch hervorgehoben, daß aus-

UWH de SLU: tungsstatié'tik im Jahre 1907 in Bayern

. )„ Wonen Kilo kamm Hlei'th vertebrt wurden, wovon weitaus

Ükößte Teil in Öayern elbsi erzeugt wurde.

Zur Arbeiterbeiweguna.

Der Aus and der Arbeiter n der Scbaffgots sehen

jY,?leßelfabzli? iitn szarknlxrunrz ist, der „Köln. Ztg.“ ;ufo ge, zu-

m der rbe er e erg wor en.

N11 j[us Teucbern be? Weißenfels wird der „Post" telegra diert: BP“ der Sächsisch-Tbürinaischen Aktiengesellscha tfur D;“"Kkoblenverwertung gehörenden Grube von Voß bei an 3de ist gestern die Tagesbelegschaft von 120 Mann nicht Arßquhken. Die Ursache der Streitigkeiten ist dir Entlassung eines We, te***. dem unter Wahrung der geseßiicbm Kundigungsfrist vom Vexzä'kisier gekündigt wurde. Die Grubenverwaltung lehnte jede c"*dlung rnit den Feiernden ab. kad" Ausstand auf den Koblenscbäcbten der Pra er Eisen- Die strie in Kladno ifi, wie die „Frankf. Ztg.“ erfä rt, beendet. Melkgscbaft des Ma schachtes fuhr am Donnerstag vollzähli ein. die; eltUmgen der Pariker Blätter aus Cherbourg zufolge er oben eeno'Ügkn Arsenalarbeiter in einer Versammlung Einspruch veisckpiedene Maßnahmen des Marineministers, so egen die 111,1;qu der Ruhepausen. Die Arbeiter drohen mit dem usstand, - ikst Maßnahmen nicht zurückgenommen werden.

„ck "s Lille wird d:: „Köln Ztg.“ berichtet: Ein ie t sehon vier sliiie en tUmrrnder Ausstand der 1000 Web er von atreloos Kaub"! seinem Ende nabe, als am 5. d. "M. nach einer längeren Ver- 0 [„Uns mit den Arbeit ebern, bei der diese sich weigerten, etwa St; stimm“ Arbeiter wkeder anzunehmen, die Ausständigen lärmende w“rd:s enkUkldszehun en veransialteten. An einigen Gebäuden ökwaaxjxdie Fensrer sertermert. Die Fabriken werden von Gendarmen

Wohlfahrtspflege.

die Uu die Cbarlottenbur er amtliche Fürsorgetätigkeii Wird ] AIM:! amkeit wieder durch gzwei eingehende Berichte gelenkt, die yerwaltu ' ""sich?" Nachrichten' der Charlottenburger Armen- öffentlich'tU- r. 12 und 15 des laufenden Jahresj ver- (ürso: find- Der erste Bericht behandelt die Säug ings- “5 in el Während des Jahres 1907 und weist vor allem nach, Lebensjaß' A? derselben die Sterblichkeit der Kinder im ersten 1906 die "Säbermals erfreulich zurückgegangen ist. Während im Jahre ""ck 1419 tublichkektsdkffer dieser Kategorie auf 100 Lebendgeborene “50 Unist betrug. ist diese Zi er Ende 1907 an 12,48 gesunkxn. '"ts en Fd“ daß "all) diesen rfolgen Charlotten urg zu den funf C"“sie Und F) städten * es kommen hier noch Schöneberg, Barmen, Sterblichkx, (, “W" in Betracht - ebört, welche die niedrigste “11 W die:“ er Kinder im ersten LebensJabre aufweisen, enthält schon äkonten Beuxfordemnß an die maßgebenden Kommunalbebörden, den Tätigkejx ck" “"I? "ck zu studieren. Der andere Bericht behandelt irebun 5“ Vereinigung 'der Wohltätigkeits- ÜiQSnSWergtenWin Cßakloltenburg im Jahre 1908 und enthält be- r e “eu dinke uber ,die erfolgreiäpe Art einer usammenfa ung . Alix einer Bekämpfung des Mißbrau s der obl- s nach besonders 3weckmäßka erwies sich eine nach ästssteue erfolgte “"ck lokale Hinüberleitung der Ge- klicken" SanibJYpflevaereins, des Frauenvereins, der WkunxtssteUen (vom 1.rIuliSt1euenwi»"auZerdezYMJLJ Berngau? der' keßteren in Geschäftsstelle der Vereinigung.

d s - 1:1: ....“1999199291999:

. [Zannover Stadt 1 1), Linden Stadt .-- (1)]- K

de ür or e ür Alko olkranke mit ihr vereini en. Es sei bier aus de:! Zabxlleél nxrr hervorbgeboben, da im Jahre 1308 der .Vereinigung' neben der Armendirektion 20 obltätigkeitsvereine „und außerdem die Zentrale für private Fürsorge", die Zentralsteüe fur Wohlfahrts- einricbtun en der Jüdischen Gemeinde Berlin und eine große Anzahl Privatperßonen und andere Stellen (|. B. die Korporation der Aeltesten der Kaufmannschaft, die Deutsche Adelsßesellschaft u. a.) angehörten. Die Zahl der von der Vereinigung ebandelten Fälle flieg von 10 018 im Jahre 1905 auf 16 347 im Jahre 1908.

_ Gemeindepark. Die vor den Toren der Stadt E en liegende große Jndusitiegemeinde Stoppenberg (42 000 Einwo ner) kayste ein 24 preußisckpe Morgen großes hügeliges Waldgelände, das so- genannte „Hallo“, in dessen Mitte ein zum historischen Museum aus- gestaltetec Kaiser Wilbelm-Turm aufsteigt,;um reise von 170 000 „75, um daraus einen Volkspark zu schaffen. n der dortigen ganz waldarmen Gegend ist dieser Beschluß doppelt erfreulich.

Kunst und Wissenschaft.

ine An 0 [ von malenden Damen, darunter solche mit Namen von „Lang, wixe YIora His, Sabine Lepsius und Käthe KoUwik- haben bei FrißGurlitt aUSgestellr. Kätbe Kollwitz, von der eine umfang- reiche Kollektion von Radierungen, Steindrucken, Zeichnungen zu sehen ist, läßt die Genosfinnen weit hinter sich. Neben den Werker; diefes starken, leidenschaftlichen Temperaments wirken die Bemuhungen dir anderen wie harmlos !iebenöwürdige Handarbeiten. Cs nd wirklich recht nette Sachen darunter. NamentlicH von Lloristijch feinem Gesckomack zeugt vieles: zarte, milde, gebrochene Farben, silbrtiger Ton. Nach Älberigem Ton streben offenbar die meisten Damen. Sie haben an sehr recht, das zu tun. Wo sie sich an kräftigere, virile Töne wagen, werden sie unerträglich. Eva Stort wird boffentlick; mit ihren Landschaften den anderen Ver- bindungßmitgliedern ein warnendeö Beispiel sein. Wer innerhalb der ihm zugewiesenen Gren en bleibt, leistet gan: Annehmbares, Bilder, die schließlich auth nicht sck§lechter sind als Elaborate der meisten Dußend- künstler, im Gegenteil wohl besser, denn sie sind weniger aufdringlich. Weiblicher Takt und weibliche Zurückhaltung, vielleicht auch etwas weib- liche Schlaubeit halten sie von lauten Aeußerungen ab. Das find Tugenden negativer Art. Käthe Kollwiß ausgenommen, ist unter dieser nicht kleinen Schar von Künstlerinnen wirklich auch nicht eine von Eigenart. Nicht mal eine, die charaktervoll 1chlecht malte. Sie malen alle ganz ordentlich, aber obne selbständigen Geist, alle nach irgend einem Muster. Ueberbaut kommt den rauen ihre natürliche, große Empfänßlickpkeit eim Lernen, 5 achmachen, sebr zunußen. Aber das so man nicht nut Talent verwechseln- Sie sind nun einmal nicht schöxferisch„ und werden es niemals sein- Das hat seine tiefen pbysiologis en Grunde. Eva ist bekanntlich *aus einer Ri pe des Adam gemacht. Die Folgen dieses Gesgbebniffes lassen six auch mit den größten Anstrengungen nicbt ruckaängig machen. Art:!) die eine glänzende AuSnabme erlaubt nicbt, kdlm zu hoffen. .

Gesundheitswesen, TierkraukheiteuÄärZ'Al-"sperrnngs- maßregeln.

Gesundheitsstand und Gang der Volkskrankheiten.

(Aus den .Veröffentlicbungen des Kaiserlitben Gesundheitsamts' Nr. 14 vom 7. April 1909.)

. P e st.

Türkei. In Diedda wurden vom 15. bis 21. März 16 neue Erkrankungen und 16 Todesfälle an der Pest beobachtet.

Vritifcb-Osiindien. Vom 21. bis 27. Februar wurden in ganz Indien 4717 Erkrankungen und 3750 Todesfäüe an der Pest angezeigt. Von den Todesfällen (663 mehr als in der Vorwoche) kamen 855 auf die Präsidentsibaft Bombay (darunter 134 auf die Stadt Bombay und49 auf Karachi), 713 auf das unjab. gebiet, 556 auf die Vereinig ten Provinzen, 493 auf die entral- provinzen, 384 aufBurma, 351 auf Bengalen, 190 auf Raj- Mtana, 122 auf den Staat Mysore, 43 auf die räsidrntschaft ' adras, 25 auf yderabad und 18 auf Zentral udien.

Hongkong. äbrend der am 13. Februar abgelaufenen Wolke ist in der Kolonie 1 Chinese an der Pest erkrankt.

Pest und Cbolera.

Britisth-Oüindien. In Kalkutta starben vom 21.Feöruar bis 6. März 107 Personen an der Pest und 107 an der Cholera.

Pocken.

Deutsches Reich. In der Wolke vom 28. März bis S.April wurden 5 Erkrankungen (darunter 3 bei russischen Arbeitern gemeldet, und zwar je 1 in Küttow (Kreis Arnswalde). in ltzesäp dorf (Kreis Lebus, ReÉ-Bez. Frankfurt), in der Stadt Stargard i. Pomm. (Neg.-Be1. tettin) und 2inCichenau (Landkreis Katto- wiß, Reg-Vex. Oppeln).

Für die Vorwoche Wurden nachträglich 2 Erkrankun en ange- zeigt, davon 1 (ru fiscbes Arbeiterkind) tn Wardin (Kres Arens- walde, Reg.-Vez. rankfurt) und 1 (russischer Auswanderer) in

HWZMZUW. Vom 21. bis 27. März 2 aus dem Auslande eingeschlev te Fäüe, nämlich 1 in Triest (aus Alexandrien) und 1 in Krakau aus Rußland).

Fleckfieber. Oesterreich. Vom 21. bis 27. März in Galijien 91 Er- krankungen. Genickstarre.

Preußen. In der Woche vom 21. bis 27. Mär] nd 33 Er- krankungen (und 17 Todesfälle) angezeigt worden in fo genden Re- gierungsbezirken [und Kreisen]: eg-Bez. Allenstein 1 Rössel). Arnsberg 3 [BWUM SIKU]- Aurich _ (1) [Norden],

öln "7 (3) [Cöln' Stadt 4 (1), Mulheim a. Rb. Stadt 1 (1), Sieg 2 1 ], Düsseldorf 10 (6) [Duisburg, Elberfeld e 1, Effen Stadt 1 (2), Essen Land 6 (2), Oberhausen 1 (2)], aitßtzröver 12 Z; n erg r.-E [au 1 1 eblau 1 (2)]- Lünebur 1 [Lüneburg Stadt], iünsker 7 (2))'[Borken 2, Recklinghausen tadt 1 (1), Reckling- hausen Land 2, Steinfurt 2 (1)], Oppeln 1 |Labliniß). 1993313933; WZ“123"“.3"393€.1§2.R“i i'" ee er oeSa er ua rg n erween. g ) aS weiz- Vom 21. bis 27. März je 1Erkrankung in den Kan- tonen ern und Aargau.

Verschiedene Krankheiten.

Pocken: Moskau 13, St. Petersburg 1, Warschau 6, Kalkutta (21. Februar bis 6.Mär1) 647 Todesfälle; Odessa 1, Paris 3, St. Peters- burg 17, Warschau (Krankenhäuser) 8 Erkrankungen; Varixelten: Nürnberg 22, Budapest 34 New York 255, Wien 82 Erkrankunßen;

leckfieber: Moskau 1 , Ode a 4, St. Petersburg 1 Todesf Ue;

deffa 35, St. Peterkburg 2, War! au (Krankenhäuser) 9 Erkrankungen; Rückfallfieber: Moskau 7, Odessa 3, St.Petersbur 1 Todesfälle; Odessa 35, St. Petersburg 80, Warschau (Kranken äuser) 4 Er- krankungen; Genickstarre: Belfast (21.519 27.März) 1, Glagaow 2, Konstantinopel (15. bis 21. März) 4, New York 7, Wien 2 Todes- älle' BudavÜ'k, Edinburg He: 1- New York 8, Velsen in xiorßbolland (24. bis 30- ärz) 1, Wien 5 Erkrankungen; Milzbrand: St. Petersburg 1 Todesfall; Influenza: Berlin 12, Charlottenburg 3, Lübeck 1 Amsterdam 4 Antwerpen 3, ,Bxüffel 1, Edinburg 2 London 138, Moskau, New York je 13, Pans 24 St.

etersburg,18. rag, Rom je 3 Todesfälle; Nürnber 65 Kopen- Yrgen 218 Ode a 93 Erkrankungen; Körnerkrankgbeié: Re?- Bei. Viomberg 52 Erkrankungen. - Mehr als e n

aniel "aller Gestorbene9starb an Masern und Röteln Uk

s nitt aller deutschen Berichtsyrte 1895/1904: 1,10%; in .

ffen (: - Erkrankungen wurden emeldet im Reg-Veo. ofen 101, in Nürnberg 161, Hamburg 51, udapest 87, Kopenhagen 227, New York 642, Paris 277, St. Petersburg 120, Prag 25, Wien 432; desgl. an Typhus (1895/1904: 0,46%): in Erfurt - Erkrankungen elangten zur Anzeige in New York 28, Paris 74, St. etersburg 40; ferner wurden

“Erkrankungen angezeigt an Scharlack: im Landespolizeibezirk Berlin

186 (Stadt Berlin 118), in Breslau 22, in den Rea.-Bezirken Ams- ber 189, Cassel 108, Düsseldorf 122, Magdeburg 139, Oppeln 113, in ürnbera 94, Lübeck 24, Hamburg 101, Budapest 61, Kopen- bagen 50, London (Krankenhäuser) 327, New York 352, Odessa 29, Paris 258, St. Petersburg 83, Prag 52, Stockholm 66, Wien 134“ deSal. an Diphtherie und Krupp im Landespolizeibezirk Berlin 134 (Stadt Berlin 102), im Reg.-Bex. Düffeldorf 121, in Hamburg 45, Budapest 21. Christiania 25, Kopenhagen 28, London Krankenhäuser 117, New York 332, Odessa 36, Paris 89, St.Peters- burg 75, Sto bolm 35, Wien 77; desgl. an Keuchhusten in Ham- burg 21, New York 62, Odessa 37, Wien 43.

Im Monat Februar (für die deutskben Orte) sind nachstehend? Todesfälle - außer den in den fortlaufenden wöchentlichen Mit- teilungen verzeichneten Fällen von Cholera, Pest und Gelbfieber - gemeldet worden: Pocken: Alexandrien 8, Buenos Aires 1 Kairo 69, Rio de Janeiro 1850; Fleckfieber: Kairo 18, Rio de Janeiro 1; Rückfallfieber: Alexandrien 3, Kairo 2; Genickstarre: Mailand 1, Buenos Ares 5; Tollwut: Bukarest 1, Kairo 2; Milzbrand: Havanna 2; Influenza: Berlin 26, Charlotten- burg 2, Halle 3, Soest 1, Braunschweig 4, Amsterdam 1) 1, Athen 6. Bukarest 3 Drift 1) 3, Genua, Groningen 1) je 2, ?an, Mailand je 1, Rotterdam 2, Buenos Aires ], Havanna 10, '“ ndianapolis1) 4, Minneapolis?) 1, New Orleans 9, Rio de Janeiro 67; Aussaß: Havanna 2, Rio de Janeiro 1; Beriberi: Rio de Janeiro 2; Ankvlostomiasis: Rio de Janeiro 5.

Im übrigen war in nachstehenden Orten die Sterblitbkeit an einzelnen Krankheiten im Vergleich mit der Gesamt- sterblicbkeit eine besonders große, nämlich höher als ein Zehntel: an Scharlach (1895/1904 erlagen diesem 1,04 von je 100 in sämt- lichen deuischen Beriäpjsorten Gestorbenen): in Geven- berg, Graudenz, Königshütte, Lippstadt, Roßberg, Wermels- kirchen; an Masern und Röteln (1895/1904: 1,10 9/0 in allen deutschen Orten): in Barmen, Köpenick, Gladbeck, Herten, Merse- burg, Ingolstadt, Passau; anDipbtberie und Krupp (1895/1904: 1,62 0/0 in allen deu1schen Orten): in Hörde, Wiesbaden, Wilhelms- burg, Gotha; an Keuchhusten: in Ste liß Dirscbau, Amberg, St. Ingbert, Delmenhorst, Wolfenbüttel. 15 r als ein Fünftel aller Gestorbenen ist ferner nachstehenden Krankheiten erlegen: der Tuberkulose (1895/1904 starben an Lungenschwindfucht 10,84 9/9 in allen deutschen Orten): in Groß-Lichterfelde, Brieg, Celle, Hanau, Kreumaä), Memel, Oppeln, Schwelm, St. Ingbert, Kaisers- lautern, Passau, Zittau, Bremerhaven, Bern, Genf, ürich; den Krankheiten der Atmungsorgane (1895/1904 arben an akuten Erkrankungen der Atmungßorgane 12,73 9/g in allen deutschen Orten): in 110 deutschen Orten, darunter sogar mehr als ein Drittel in Burg, Caternberg, Eickel, Luckenwalde, Maisiatt-Vurbacb, Myslowiß, Frankenthal, Homberg a. Rh.; ferner im Landkreise Beuthen“), in Brünn, Genua, Mailand; dem Magen- und Darmka tarts), Brechdurchfall (1895/1904 starben an akuten Darmkrankheiten 13,19 0/5 in allen deutschen Orten): in Altwasser, Friedrichsfelde, Ober-Seböneweide, Landshut, Regensburg.

Von den 346 deutirhen Orten hatte 1 im BeriÖtSmonat eine verhältniSmäßig bobe SterbliÖkeit (über 35,0 auf je 1000 Ein- wohner und aufs Jahr berechnet : Tübingen 37,9 (1903/07: 28 0); Im Vormonat betrug das Ster lichkeitsmaximum 35,0 0/00. - D Säuglingssterblichkeit war in 9 Orten eine beträÖtliÖe, d. 1). höher als ein Drittel aller Lebendgeborenen, in Meerane 347 0/1» Gesamtstrrblichkeit 24,2), Goslar 371 (27,0), Dirschau 385 FZZ), nnaberg 391 (17,2 , Landshut 400 (24 1), Pirna 400 (22,9),

mbrr 479 (23,1), Jngol tadt 500 (34,2, Pa an 529 (28,1).

De Gesamtsierblicbkeit war w brend des BerichtSmonatl geringer als 15.0 (auf e 1000 Einwohner und aufs Ia r bo- rechnrt in 97 Orten. nter 1000/oa betrug sie in: 5 a. ain 9,9 (1902 06: 15,9), Baut 9,7 (1 / : 14,1), Landau 9,3 1899/1903: 12,7), weibrü Remscheid 9,1 (1895/1 : 15 9), Dt. - ilwersdorf 9,6 Z898/1907: 9,2), Grünberg i. Scöles. 7,7 (91895/1904: 22,3). -

ie Säuglingssterblicbkeit betru in 6 Orten weniger als ein Zehntel der Lebendgeborenen. Un er einem Siebentel derselben blieb sie außerdem in 102. unter einem Fünftel in 102 Orten.

Im gamen scheint sich der Gesundbritnuftand gegenüber dem Vormonat nicht wesentlich eändert zu haben. Eine höhere Sterblichkeit als 35,0 0/59 hatte 1 rtscbaft gegen keine im Januar, eine geringere als 15,0 0/05 hatten 97 Ortschaften gegen 95. Mehr Säuglinge als 333,3 an gegen 8, weniger als 200,0 in 273 gegen 266 im Vormonat.

Theater und Musik.

„Die Fledermaus" wird in der Neuein tudierrm und beseßung einiger Hauptrollen demnächst wiedex im SapielvlanNieix Königlichen Opernhauses erscheinen. Am Sonntag, den 8. d. M_„ Nachmittags Lk Ubr, soll das Werk zum Besten der Unterstußungskasse des Deutsrhen Bühnenvereins in den Kauptrollen mit den Damen Hempel Dietrich,Parbs, den Herren bilip ,

nüpfer, Kirchhoff, _BronsgeJt und Dahn beseßt, und unter er Le?- tung des Kapellmeisters Ble in Szene geben. Der Vorverkauf zu dieser Sondervorstenung findet von morgen ab an der Tageskaffe de! Opernhauses statt.

Im Königlichen SÖauspielbause wird morgen (Ofter- sonntag) Ernst von Wildenbruch vaterländisches Drama .Die Quiyows' in der bekannten Beseßung gegeben. - Am Ostermontag wird desselben Dichters ,Rabensteinerin“, mit den Herren Zimmern,

außneck, Zeisler, Geisendörfer, Patty , Eggeling und den Damen Willi , Buße und von Mavbur in den Hauptrolle; wiederholt. - m Dienstag wird das englis : Lustsliel „MLS-Dot' von Maugban aufgeführt; die Titelrolle spieltFräule 11 von Mayburg, außerdem wirken in Hauptrollen mit: die Herren Vollmer, Boettcher, Z???ierxwrff, Geisendörfer und die Damen Abich, Buße vnd en e .

Jm Neuen Königlichen Operntheater ndt montag eine Aufführung von Adolf L'Arronaes LustspießQZoktJJKZZäx- mit den Herren Vollmer Keßler, Oberländer, Boettcher Vallentin, und den Damen Stein eck, Eschborn, cbramm und 171311 Arnaald in den Hauptrollen, stati- _ Am nächsien Sonntag, den 13 April Yerdenfil? theytagso ßZomSnaUstten. FAHRT;- Der Billettvorverkaui

“erzu nr onmr , onnag,a a (: Königlichen Schauspielhauses statt. 9 ck " d" T"ge'k“ff" “'

Im Deutschen Theater ist (Goes es * beiden Osterfeieriagen für Mittwoch, Donnérsia'ZxFaursÉiiaxu FÜR und nächsten Sonntag au.f den Spielplan gesetzt. ' ienstaß wird Der Kaufmann von !"!ko und Montag „Ein Sommernarbtsträum' XFeben. - Der Spielplan der Kammerspiele des Deutscheu

““MS &th morgen WTM am MUMM. Donnerstag Sonnabend UUd "Usk'" onntag AUffuhkungen von Shaws Komödie .Der Arzt

am Scheideweg“. Für Djemtag ist Hebbels G . an ese t. Freitag wird Go ; - 9 es und ein Ring boizrnsv.Graf von Gleichen-engFbxrélavkao und &&“me Schmidß

ImNeuen Schauspielhaus: wird bei owie an allen Ab “0 an den Osterfeieriagen f-Pecb-Scbulre' aufgÉZ'uZÖ't. “* “"Um-"de“ Wok? die Essana-poae

1) Dezember 1908. * ') Januar 1909.

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je 1000 Lebendgebvrene starben in 9 Orten

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