ertragen. Die Minister Dufaure, reycinet, Marcére und dington unterftüßen diesen Vorsch a von dem besonderen Standpunkte ihrer Ressorts, wobei der “ni er des A_euß_ern für seinen Theil auf die verwickelte europäis Lage htnm1es. Da nun einige Mitglieder des Ausschusses xmverhohlen ge; ben, die Kammer zögere nur deshalb, weil ste stch de_n cken ge en den Senat und den Präsidenten der Repubxik decken wo e, mit denen sie sich noch immer auf emen Konftxkt a-ßt machen müsse, entgegnete Herr D u fa 11 r e u1_1ter lebhafter |-mmung seiner Kollegen, diese Besorgmffe se1en ganz aus der Luft gegriffen, und er könne insbesondere der korrekten u_nd verfasYmgstreuen Haltung des Marschalls Mac Mahozr sctne volle nerkennung nicht versagen. Er hegreife 110963911111de Majorität, nach einem Erdbeben pflege za wohl 1mmer 1191 der ersten kleinen Schwankung Jedermann eme neue Katastrophe zu befürch1'en, das Ministerium glaube abxr vollkommen Herr der Lage zu sein, und was dre Opposition der_ Rechten des Senats betreffe, so müffe man sich eine solche; 1111 p_arlamen: tarischen Leben gefalLeii lassen, die Regierun _1hrerseits werde ihr keinen Einfluß emräumen. Dieser ßinungsaustausch führte zu einer vollkommenen Uebereinstmnmung; man verabredete, bei der Kammer zu beantraJen, daß der Aus: gaben-Etat von Montag ab ohne Unter rechung, also auch an den Mittwochcn, weiter berathen m_erde. _ Das Er- trägniß der indirekten Steuern 1mMonatJanuar 1878 hat die Voranschläge _um _ 3949 000 Frcs. überstie en. Insbesondere haben s1ck_) (_Smregistrirung uiid Stemye um 2144 000 Fres, die 11151r€kt911Ste1ier11 im engeren Sinne um 1516 000 Frcs. und _das Posiertragmß um 790 000 Frcs. vermehrt, _wogegen die Grenzzdlle um 500000 Frcs. zurückgegangen smd. _ Versailles, 11. ebruar. (W. T. B.) Ber der heu- tigen Berathung des arinebudgets in der Deputirteri- kammer betonte der Marine-Minister die Nothwendigkett, die Marine auf ihrer bisherigen Höhe _zn _erhalten. So- lange die Nachbarstaaten mit starker_Art1_llerie gu-derüstete Panzerschiffe besäßen, müßte Frankrexckx e1n_Gle1ches thnn; auch die Torpedos dürften, obwohl du). W_1rkung derselben sehr übertrieben würde, doch nicht vernachlässigt werden; Dqs Material müsse sorgsam Unterhalten werden, dam1t die Marine, wenn sie Einmal zur Verwendung kommen sollte, steh in gutem Zustande befinde. _ _ _ _ Der Senat hat zu dem Grieß, betreffend dre Fretheck des Kolportagevcrkaufß der Zeitung 911, die Dring- lichkeit angenommen.
Italien. Rom, 11. Februar. (28. T'. B.) Drr De: puttrte Farini begiebt sich nach Bukarest, Um dem Fürsten von Rumänien die Thronbesxei_g_un_g des Königs Humbert anzuzeigen. _ Das Mtnxsterium hat 8 Bg- tailloneJnfanterie und die Eleven-Legwn der Carabi- nieri hierher beordert, um während des Konklaves und bei der nthronisirung des neuen Papstes Dienftezu 1111111.
11- dcr gestrigén Kongregation wurde beschlossen, das
Konklave in dem ersten Stockwerk des Vatikans abzu: halten. Heute sol] das Ncglement fü): das Konklgve be- rathen ___éerden. Man KveZsichkrt, dl?“ JntraZTigenY W -- ' ' ' “1" n, 0 en ui „,n Malta gehZJlÉm LLM arnkrtcrc)1 e*“MsYMM bei Triest; nur der Kardinal Manning habe für Malta gestimmt. _ Auf die Entscheidung Über den Ort des Konklave
_-
Lollen Instruktionen des verstorbenen Papstes, welche dieser
em Kardinal Simeoni Übergeben hatte, von bestimmenden Einfluß gewesen sein. Nachdsm der Kardinal Simeoni diese Instruktionen drm KoÜ€gium Überreicht hatte, soÜen die In- transigenten Unter den Kardinälen ihre Oppositon aufgegeben mzd für die Abhaltung des Konklaves in Rom gestimmt haben. Dieser Beschluß ist gestern Abßnd den abwesenden Kardinälen m_itgetheilt worden. _ Pius 114. hat zwei Testamente hmterlassen. In dem einen dersslben, welches er als Papst abgefaßt hat, hinterläßt Pius dem künftigen Papste für die AUSgaben des päpstlichen Stuhles eine jährliche Nrnte von 31Millchnen Frcs. Und eine jährliche Summe fiir die ehe: maligen päpstlichen Beamten. Jn dcm anderen, dem Privat-Teftamente, werden seine Neffen als Erben einge: seßx und 300 000 Frcs. den Armen Roms vrrmacht. Zu- Y_Uck) m_erden M demsslben noch aridere Lrgate ausgesetzt. 1116 111. hat angeordnet, daß sein Leichnam nach dem Tode_seiiies Nachfolgers in dcr Basilika des [). Lau- rentxus Exkl'ä 11111105 beigescßt werde, und eine sehr einfache Aufschrift für sein Grabmal a11geg€ben, fiir das n_1cht mehr als 2000 Frcs. anfgswendet werden sollen. _ DLL „Vochella Verita“ schreibt: Die stsrblichen Ueherreste PLUS 1)(. werden am Dienstag Abend provi- orisck) an demselben Orte bsigescßt werden, an wrlchem regor 1171. ruht. _ Der „Osservatore Roman“, das Organ des Vgtikans, meldet, das Konklave werde nach den Novendialien in _Rom zusanmientreten. Sschs Tage hindurch würde_n die Le1chenfeierlichkeite11 in der Peterskirche celebrxrt wleden' an den folgenden drei Tagen werde das iK?_1112gium die Leichenfeier in der sixtinischen Kapelle celebrirrn a en.
__ 11. Februar, Abends. (W. T. „B.) Heute früh wur: den un Vattkan die_ Maurerarbeiten in Angriff genommen, welche nothwendig smd, nur jede Kommunikation mit dem K_onklave 11an [ich zu machen. _ Der Kardinal Amat thd ungeachtet ?einer Krankheit an dem Konklave theil- ne men.
Nuxmänien. Bukarest, 11. Februar. (W.T.B.) Dic Deputirtenkammer ermächtigte die Rrgiernng, die Aus-
_ a_ben pro Februar nach dem Voranschlage für 1877 zu be: treiten.
Rußland und Polen. St. Petersburg, 11. Februar.
(W. T. B.) Dem vorgestern Unter Protektion des deutséen
Botschafters von den h1er lebenden deutschen Landwe )r:
offtzteren gegebenen Valle 311111 Besten der Verwun-
deten wohnten auch der Großfürst Sergius, der Prinz von
deetnbuxi, der deutsche Botschafter und der österreichische Bot- a er 61.
Der russtsch=türkiscke Krieg.
St. etersburg, 11. Februar. (W.T.B.) Der Reichs- kanzler, üxst Gorts akoff, hat den russischen Bot- ;, chaftern m Berlin, ien, London, Paris und Rom unter - em 10. d. folgendes Telegramm zugehen, lassen: Die
Ferman dazu zu benu 11, einen Theil ihrer Flotte nach .Konstantinope?e zu dirigiren_ um das Leben und die Sicherheit der dortigen englischen Unterthanen zu schüßen; andere Mächte haben dieselben Maß- regsln mit Rücksicht auf ihre dortigen Uiiterthanen cr: griffen. Die Gesammtheit dieser Umstände zwmgt unxs, auch unsererseits auf Mittel bedacht zu sein, um die_Cl)r1sten zu schüßen, deren Leben bedroht sein wiirde; um dtes Resultat zu erreichen, beabsichtigen wir einen Theil unserer Truppen in Konstankinopel einrücken zu lassen. _ Die „Agence Russe“ fügt dieser Meldung hinzu, dem Groß: fürsten seien bereits entsprechende Befehle zugegangen. __
_ (W. T. B.) Die „Agence générale Rm)?“ meldet: Die Beseßung der in der Waffenstillsandskonveniion verabredeten türkischen Ortschaften durch die ruistschen TkUppeU vollzieht sich in guter Ordnung. AÜG Gerüchte, daß bei der Außfülwun der WaffenftiÜstandsbedingungen Ausschreitungen vorkamen, Find vollkommen unbegründet.
_ (W. T. B.) Der „Golos“ schreibt: Man dürfe sich durchaUS11icht darüber wundern, wenn die Russen, die den Krieg zum Schutze der Christen be onnen hätten, zu diesem Zweck Konstantinopel besetzten, aja auch die Eng: länder es fiir nöthig hielten, die Christen zu schüßen. Hoffent: lich werde die Regierung eine Erklärung in dissem Sinne abgeben. Es sei wahrscheinlich, daß jetzt, nachdem die Waffen: stillstandskonvention zwischen Rußland und der Pforte abge- schloffen, der Sultan russische Protektion 11111) nicht englische für wünschenswert!) halten werde». _
_ 12. Februar. (W. T. B.) Der „Regierungs- Anzeiger“ und das „Journal de St. Pétersbourg“ publiziren das (bereits gemeldete) Cirkulartelegramm des Fürsten Gortschakoff über den in Aussicht genomme- nen Einzug einss Theiles der russischen Tmippen in Konstantinopel 111 Folge der Erscheinung der englischen Flotte in den Dardanellen und derhisrfi'tr geltend gemachten Motive. In den liesigen unterrichirton Kreisen wird den von Layard telkégraphich) Über Ruhestörungen in Konstantinopel und Nickseinhaltung drr Waffenstillstande bedingungen aUSJesproMnen Befürchtungen gegsnüber aus hier vorliegende ctwa drei Tage alte Berichte aus Konstantinopel hingewiesen, welche die Sicherheit der Christen als in keiner Welse bedroht darstellen und hervorheben, daß die Ausführung der Bedingungen des Waffenstillstands beiderseits in 1101121“ Uebereinstimmnng Und Ordnung vor sich geht.
London, 11. Februar. (W. T. B.) In der hcntigen Silzung des Oberhauses erklärte auf eine anrczée Lord Dunravens Lord BeaconSfield, er [)1166 kciiis achricht dariiber erhalten, daß die russischen Marinesoldaten türkischc Schiffe besetzt hätten. _ Graf Derby erwiderte dem Lord GranviÜe, als der Admiral Horiiby die Forts dsr Dardanel- len erreicht hatte, wären die Kmnmandanien derselben Nicht im Bcsiß von Instruktionen gewss 311, nach denen ste die Flotte passiren la en konnten. Hornby habs daranf trix: graphisch um Jnstru tionen gebeten und er (Derby) habe mit der Pforte Depeschen ewechselt. Es bestehe allerdings noch eine Schwierigkeit hianichtlick) drs Einlaufens der Flotte, er sei aber überzeugt „ daß dieselbe bald beseitigt werde. Uebri- gens hätten auch Frei andere Mächte die Erlaubnis; zum Ein: laafen ihrer Flotten nachgesucht.
Jm Unterhause erklärte auf eine Anfrage Forsters der Schatzkanzler Northcote, die Flottenbewegnng nach Konstgntinopel ssi etwas verzögert worden, er könne in: dessen ]rßt nicht näher anf diesen Gegenstand eingehen, da noch U11terl1andl11ngcn hixisichtlick) desselben stattfänden; die Abs1ck1t der Regierung ssi ]edocl) unvsräiidert dieselbe wis bis: her. (Lauter Beifall auf Seiten der Konservativen.) _ Nach kurzer Debatte wnrde hieranf der Bericht iiber den Extra: kredit 11011 6 Mtllionen Pfd. Sterl. ohns Abstimmung an- genommen; deLgleichen der Antrag, daß das Geld mittelst AU-Zgabe von Schaßbonds: beschafft werden solle.
_ (W. T; B) EML Extraausxzabs des „Daily Tele: graph“ enthalt cm Trlegrmnm (1116 Pera von grstrrn Abend, dem szolge die Pforte die Aussisllnng eines "ermans, wrlchcr der englischsn Flotts gcstattcte, nach
onstantinopcl zu gehen, verwoigrrt hätte, weil, wenn die fraglichL Erlaubnis; crtheilt wsrdrn sollte, die russi- schen Trnppen wahrscheinlich Konstantinoprl brseßen würden. Anderweitige Nachrichten hicrüker liegen noch nicht vor.
_ 12. Februar. (W. T. B.) Die „Times“ schrsibk, die Entsendung der britischen Flotte nach Konstan- tinopel ssi nach den neuesten Vorgängen 1inv€rmeid1ich. Nach den Erklärungrn Rußlands könne die Mags entstehen, ob Rußland durch eine wirkliche Béseßung Kon tantinopels dis englischen Interessen so affizire, daß England gszwungcn sei, zu deren Schuß. noch stärkere Maßrege'kn zu ergreift". Alles hänge ab von dem Clzarakter, den dio russische Besetzung trage. Eine [1104 drmonstrative Besetzung Konstantinopels durch große Trnppenmaffen und ohne Begrenzung in der _Fsit wiirde der Régieruna eme sehr ernste Verantwortung au aden und die: selbc nöthigen, rasch und kühn zu handeln.
Wien, 11. Febrnar. (W. T. B.,) Oesterreich hat bei der Pforte einen Ferman für eine Kriegsschiffe zur Einfahrt in die Dardanellen nachgesacbt; doch hat das Geschwader noch nicht den Befehl erha1ten, abzngchen. Auch von anderen Mächten sol] bereit?, ein analoger Schritt erfolgt sein, und erfährt in dieser Beziehung die „Polit. Korresp.“, die englische Regierung habe von ihren Vertretern bei mehreren Großmächten die Mittheilung erhaxten, daf; Leßtere bei der Pforte um einen erman nachgesucht haben, durch welchen ihren Geschwadern getattet werden sol], in die
Dardanellen einzulaufen. (W. T. B.) Im Senate
Bukarest, 11. Februar.
fand heute die Debatte über die Interpellation Stourdza's statt, welcher Achknnst darüber verlangte, ob der Regwrung die Waffenstillstands- und Friedens- bedingnngen bekannt seien, ob ste dieselben mittheilen könne und ob die Regierung Delegirte zur Konferenz ent: senden werde. Der Minister des Auswärtigen, Co ga [ n ic e a n o, erklärte in, Beantwortung dieser Jutexpeüation, daß die Friedensbedmgungen der Regierung mcht bekannt seien; er glaube, daß auch andere Regierungen dieselben nicht kennen. Ministerpräsident Bratiano bestätigte, das; die Friedensbedmgungen der Regierung unbekannt seien; er laube auch, daß dieselben nur Rußland und der Türkei be- annt sein dürften. Bratiano fügte hin 11, die russischen und rumämschen Truppen halten d1e Po itionen vor Widdin, Nustschuk und Siliftria beseßt, stehen aber nicht im Innern d1_efer Festungen. Der Mimsterpräsident schloß, indem er zur Eintracht und Klugheit ermahnte, damit Rumänien mit Ver-
enélischr Ne ier_ung hat sick) auf die Berichte ihres Bot- jcha ters m Kon tantmopel entschlossen, einen früher erhaltenen
trauen und Festigkeit auf der Konferenz erscheinen könnr. Die
Regierung sei bemüht, für Rumänien Zutritt zu der Kon: ferenz zu erlangen.
Athen, 11. Februar. (W. T. B.) In der Deputir- tenkammer wurden Seitens der Regierung die Gründe für die Zurückberufung der Truppen dargelegt. Comun- duros fiihrte hierbei aus, daß angesichts der Thatsache, daß Tscherkessen und Baschibozuks nach den griechischen Provinzen der Türkei gekommen seien, dle Intervention der griechischen Truppen nothwendig geworden sei, um einem Blutbade und Plünderungen vorzubeugen, welche stets mit Jnsurrektionen verbunden seien. Die Regierung habe aber nachgeben und d'le Truppen zurückrufen müssen, als die Groß: möchte bei dcr grirchischen Regierung Vorstellungen erl oben und erklärt hätten, wenn Griechenland nach dem Abs lusse des Waffenstillstanch aUcin fiir sich vorginge, würde es die Unter: stützung der Mächte verlieren, wenn es dagegen seine militä: rische Aktion einstelle, so versprächen sie der Regierung ihre Uitterstüßung. Comunduros schloß, indem er die Kammer aufforderte, Vertrauen zur Regierung zu haben. Trikupis führte aus;, daß Griechenland den Wünschen der Mächte nach: kommen müsse, 11111 sich deren Schutz zu sichern. Nachdem noch Zaimis nnd Lombarder sich für die Politik der Regie: xYng außgesprochen hatten, ging das Hans zur TaJLSrrdmmg n er.
E11ropäifcher Kriegsschauplatz.
Der zweiundfünfzigtägige Krieg der Serben IWM dis Türkri hat dcm Lande nach offiziellcn Daten gegen 5000 Mann (111 Todton, Verwundetrn und Vkrmißten ge: kostet. Die Serben haben dagegen 238 Kanonen, 10 000 Ge: wehre, 37 Fahnen, und Munition, Proviant, Pferde U. s. 111. im Werthe von mehr als einer Million Dukaten erbeutet. Von StabsOffizieren sind blos zwei verwundet, während gegen 200 Offizisrc dies zum HauptmannSrangs kampfimfiihig geworden sind. Am 9. Februar trafen in Belgrad mehrer? Tausond Krichgcfangene, daruntcr Rassim Pascha, cin.
Nr. 3 des „Armee - Verordnungsblattss“ bat fol- genden Inhalt: Rrffortwcckzscl. _ Behandlung besrbädigtcr, abcr vollwichtig gebliebener echtcr Reichmünzen. _ Lehr-Jnfanteric- Bataillon. Zusammensetzung und Zusammentriit dessrlben im Jahre 1878. _ Erklärung und Ergänzuna 1:1 den „Vorschriften, be- treffend dcn Schuluntrrricht der Militärkiiider.“ _ Beschrvorden iiber die L*"cschaffcnßcit der an die Trudven im JaHrc 1877 verab- reicbtkn Naturalien. _ Marschgebi'xvrniffc fiir drei- und vierjährig Feriwiliiqe. _ B:ka11111machung eines Verzeichnisses derjenigen bbbcren Lehranstalten, 111811112 zur Ausstellung gültiger Zeugnisse Über die wiffeiisrbaftlicbe BcfälÜgung fiir dcn €iitjährig-frciwikligen Militär- die11st berechtigt sind. _
_ Nr. 3 des Ccntral-Blatis der Abgaben-, (55e- wcrbe- und andengcsengOung und Verivaltung in den Kc-iiiglich Prcn ischcn Staatexi, hat folgenden Inhalt: Anzeige der in der GeseH-Sammlmig und im Reickysgcsrßblatte er ([)1211611611 Gsseyr und Verordnungen. _ ]. Allgemeine VerwalfungSgegrnständc: Ver- änderungen in dcm Siamdc und in den Befugnissen der Zoll- Und Stcncrstelwn _ Brbandlung von Wcrthpacketen bci il)rem Urbsc- aangr von der Post aaf dic Stcuerstellen. _ 111. Jndirrkie Stciicrn: Erleichicrnngen bei Berichtigung dcrErbscl1afiLsteucr._ 7. Statistik: Nachtveisung drr im Jahre 1876 bei der Verwaltung der indirckien Stsnern angestcUtcn Militärpersonen. _ 71, PLTsOUälUQÖkiÖtM.
Reichstags : Angelegenheiten.
_ 17. Dic__ Etats fiir dir VerwgltUiig des Rciäss- Heeres 111nfi111811 8.- dc11 Etat für das Königlich preußische Meilhs-Ykilitär-Kontinaeiii nnd die in die prenßischc Verwalxnng übernommenen Kontingente anderer Bundesstaaten mit 5910965 «E (_2756 393 576.) Einnabmcw, 252 533 557 „16. (+3651634 .jé.) fortdauernde und 6276 006 „16. (_4812 754 ck16.) einmalige 2111811111611. Die Einnahmen sind im Einzelxien wic AlLQcmsincn böHér als 115111) dcm laufenden Etat; 11121111 iich dieselbc'n im Ganzen geringer stellen, so liegt die?; daran, daf; 2983 570 «6. Verkauchrlöse fiir Kassrnen Und sonstige Garni- sonvcrwaltu:igs-(Brnndsiürkr, ebenso 675 “730 „16. fiir Gclsäiide dcr Kricassch11le zu Potsdam 2c., 1133 001 «76. für ein 3.1.)kagazi11gebäude in ').Wagdrburg und fiir aiifgezkhrte Naturalienbestände und andere große Kosten 11i111t wirdcr zimt 21111113 kommen konnten.
Bei den A 11§gabcn sind 58 624 174 Uebrrtragunaen von eiiiem Kapitel auf das mich Und 3651634 „74 wirkkiche Mehransäße die sich abrr aiif zahlr1ichc Tifc'l mit nicht crheblickykn Beträgen rer- 1[)ci[eii. Die [*cdeiitrndstrn Mébransäxxe find 372006 «44 (Gehalts- 1111de Zukagc-Gböhumen (Kap. 17, 20, 24, 25, 26, 35), zur banlickien Unt 151111111113 der Magazingebäude', Verwaltung der NÜOUÜMUJÖ- depots, Unterhaltung der Uebungsplä _e, Lazaretb- 11111) Traimgebäude 544 000 «74 (Kap. 25_27, _29, 30), I kebrbcdarf für den Ankauf von Naturalien 2 212 543 „77: (Kap. 27), Mehrbedarf zu drn Umzugskosten für die Personca des Soldatenstandes :c. 300 000 “44 (Kap 34), deSg1.z11111 Ersatz des Abgaiigs won kleinen Fener- nnd HandWaffen 428 000 „74, chgleichen zur Grivährung der großen Viktualienportion an Strlle dcr kleinen, während der Truppenübimgen 464 536 (76. Die bcdru- iendstcn AUÖgabikapitKl sind: (24) GeldverpflegUUg der Truppen 80 387 674 „44 (+ 229 066 ck74), (25) Naturalverpflegung 69 584 67234 (+ 2350 529 „M), (26) Bekleidung und Auörüstung drr Truppen 18608 766 «74 (+ 55 565 544), (27) Garnison-, Verwaltungs- Und Ssrdiswesen 27 054 770 «74 (+ 231746 976), (37) ArtiUcric- und Waffrnwesen 11 303 055 «74 (+ 306 094 26).
Die einmaligen Ausgaben umfassen 45 Positionen, meist Bauten von Oekonomicgebäuden, Lazaretbcn und Kasernen, außerdem zur Gewährung vrn Ziilagen an die Unteroffiziere der Besatzungstrupch in Elsaß-Lothringen 181000 «74, zu größeren Méliorationen bei den Reinontedrpots 60000 «74, zur Beschaffung yon Entladezclten 280 500 „44 „
Der Eiat für das Köniiilick) sächsische Reichs-Milr- tär-Kontingent weist 201541 „74 (_ 5916 544) eigene Ein- nahmen, 19 066 471 „74 (+ 291 188 974) fortdauernde und 206715634 (+ 1804100 „M) einmalige Ausxiaben auf. Auch in diesem Etat vertheilcn sich die Mebransäße auf viele Titel in meist unerheblichen Beträgen. Die Hanpt-Ausgabekapitel find: (24) Geldverpflegung der Truppen 6219 853 «Fl: (_ 73714 916.1, (25) Naturalvcrpßegung 5570917 „44 (+ 140672 .74), (26) Bekleidung der Truppsn 1 485183 „75. (+ 3949 ck14), (27) Garnisonverwaltungs- und Serwis- wesen 2070 242 „74 (+ 68 501 576). Von den einmaligxn Llusaabc'n sind 13 656 „44 für Zulagen an die Vesaßungstruppen in Eis_aß- Lothringen bestimmt, 862500 „44 zur Beschaffung von Naturalien- reserven, das andere für Kasernements, Oekonomir-Anstalten u.der,1l.
Der Etat für das Königlich württembergisOe Reichs - Militär - Kontingent schließt mit 210660 „74 (+ 87 659 „FH) Einnahmen, 13 826 777 „74 (+ 167 120 „M) dancrn- den und 973 287 576 (+ 739 588 «M) einmaligen Auögaben. Anek) hier veriheilen sich die Mehransätze der dauernden Auckgaben auf viele Titel in kleine Summen. Die Geldverpstegung der Trupprn berechnet fich hier mit 4676 284 „14 (_ 9375 „M), die Natural- verpflequng mit 3906 684 «74 (_ 5571 174), die Bekleidung und AuSriistung der Truppen mit 1095177 „74 (_ 1903 (74), das Gar- nisonverwaltungs- und Serviswesen mit 1 512 483 „74 (+ 68 700 „M). Unter den einmaligen Ausgaben s111d524 098 „74 zur Sicherstellung einer Naturalienrcserve bestimmt, 8972 „76. zur (Gewährung von Zula- gen an die Unteroffiziere der Truppen in Elsaß-Lothringen, das An- dere zu Lazareth- und Arresthausbauten. _ _
Die Etatsstärkc des deutschen Heeres iti festgejeyt auf
8740 Offiziere, 255 679 Mann Infanterie, (148 Regimenter); _534 Offiziere und 14 454 Mann Jäger (26 Bataiüoiie), 348 Offizterc und 4633 Mann Landwebr-Jnfanterie (275_ Bezirks-Kdmmandok), zusammen 9622 und 274 766 Mann Infmxerte; 93 Regimenter Ka- vaÜerie und 3 Reitanstalten mit 23580ffiz19ren und 64 709 Mann; 36 Regimenter Feldartillerie mit 1629 Offizieren urid 30 733 Mßnn; 13 Regimenter und 1 Bataichyn Fußartillerie 11111.“ 683 Offizieren und 15 167 Mann (zusammen 2312 Offiziere und 45900_Mann Arjillerie) 1 Eisenbabn-Regiment, 1_ Eisenbabn-Compagme und 18 Batai onen Pioniere mit 394 Offizierexi und 10324 Mann; 17 Bataillone und 1Comvagnie Train nut 200 Offizieren m_1d 4998 Mann, besondere Forxnationen _ (Sckplofiqarde - Compagnie, Leibgarde der Harisibiere; Feitungs-Re|erv_e-Abtheilunaeg1_xc.) 311 Offiziere und 958 Mann; 1987 nicht regimentirte Offizierex _zu- sammen 17184 Offiziere und 401659 Mann (48 501 Uizteroffiziere, 744 Zal)[meister-Aspiranten, 5123 Spielleu“e-Unteroffizlere, 7421 Spielleute-Gemeine), 1627 Militäkärzte, 746 Zahlnieister, 621 Rox;- ärzte, 618 Büchsenmacher, 93 Sattler, 79 893 Dienstpfeide. _ _
Gcgcn den laufenden Etat siiid hinzugetreten: 24 Offiziere, 176 Unteroffiziere, 292 Lazarethgebülfen, 34 Oekonomiehandwcrker und 1 '.Ukilitärarzt; inWegfall gekommen sind 502 Gefreite und Gemeine.
17. Der Etat fiir die Verwaltung der Kaisxrlichen Maréne weist (Kap. 10) 315 537 «14 (_106 857 „M) Einnahmen auf. Die Mindereinnahmen erklären sich dadurch, daß in den lau- fenden Etats die einmali en Einnabmrn (145000914) aus dcm Ver- kauf des Torpedomateria s älterer Konstruktion und der Werih der der €ee-Artillerie-Abtheilung bei der Formaiion gewährten ersten Einkleidang eingestellt grwesen sind. _
Dic fortdauerndeu Ausgaben (Kap. 45-64) belaufen sich an 25222 520 „74 (+3550 447 „M), darunter Militär- personal, Kap. 51: 4689281 (46. (+ 157 098 „44, die chbr- ausgabc wird durch erhöhte Löhnung veranlaßt); Indicnsthal- tung der Schiffe und Fahrzeuge, Kap. 52: 3906 390 «46 (+ 685390 „76, weil umfangrcichere JndienststeUungen in Aussicht sieben); Naturalverpflrguna, Kap. 53: 2 414270 ask: (+ 94 090 „M); Werftbeirieb, Kap. 60: 9846 671 „76. (+ 1999526 „M.), davon 900000 „76. 1. Rate zum Bau einer Korvette als Ersatz der „Vineta“, 93 000 «74 ]. dcsgl. für ein Kanonenboot als Ersatz des „-Habicht“ und 469 000 „44 fiir eincn Aviso (116 Ersatz der ,.GriUe“. _
Zn 47 verschirdenen einmaligen Atisgabcn (Kap. 7) smd 34 826 526 (74 (+ 6249 526 7.76.) außgeworfen, darunter die ersten Raten für die Panzerkorretie 15, dkr Panzer-Kanonenboote 11, 1. und 1ch„ der Korrekte 13. und drs Avisos 1); ferner 450 000 «44 311711 Bau nrd 3111: A11§riistung zweier Feucrschiffe für das (Hjedsrr-Riff, südlich Falitcr.
Staéisiisthe Nachrichten.
Das Kaiserliche statistische Amt veröffentlicht in deni 19131 Herausgegebcncn Drzcmberbeft der „Monatshefte zur Statistik des Denisüéeii Rcickxcs fiir 1877“ U. A. eine vorläufige Uebersicht über die Ergebnisse der Rijbeiizuckerfabrikation im dcatschen Zollgebiete im Brtriebsjabre 1877/78. Nach derselben 711173 111 der Zeit vom 1. September bis znm ]. Dezember 1877 von sämmtlichen iii Bciricb gerrcsenen Rübemzuckcrfabrikcn (330, davon 251 in Prevßen mit Ci11schluß dcr enklarirtcn Fürstlich schwarzburgisärn !iiitcrbc.rschasten) 47 035 207 Sfr. Rankelrübcn, und zwar 31 782475 (5,11; sclbsigebmite und 15252 732 Err. gekauft?, auf Zucker Verarbeitet und daraus 6012732 Ctr. oder 12,8% Fiill- maTc gewonmcn worden. Im gleichcn Zeitraum der Vorcampague 1876/77 betrug die 9111591162111rbeitung sämmtlirlézrr Fabrikrn 37911 641 Sfr. und die aus denselben gewonnrne Fiillmaiic 4400500 Ctr. oder 11,6 “70, so das; also der Prozentmß drr letzteren sich in 1877/78 um ca. 111170 günstiger als im Vorjahre gestaltet Hat. Die Rüben- vcrarbcitung in den einzelnen Verwaltungsbczirken war für 1877/78 folgende: Westpreußen (] Fabrik) 143 415 Ctr. mit 16745 Ctr. FiiU- masse, Brandenbnrg (17 Fabr.) 1698 630 Sfr. mit 203 424 Ctr. Füllmasie, Pommern (6 Jahr.) 728190 Ctr. mit 88 000 Ctr. FM- maffe, Posen ([ Fabr.) 88 675 Ctr. mit 23 964 Ctr. Füllmaixe, Schleßen (47 Fabr.) 5013 332 Sfr. mit 602200 Cir. Füllmaße, Provinz Sachsen mit den Schwarzbura. Unterherrschaftcn(140Fabr.) 21391866 Ctr. mit 2770 557 Ctr. FÜUmaxsr, SchleHwig-Holstein (1 Fabr.) 194540 Ctr- mit 25211 Ctr. FiiUnmsse, Haimovcr (27
abr.) 4517075 Ctr. mit 589818 Ctr. Fi'11111iaffe,_ Westfalen I) Fahr) 128 415 Etc. mit 15 369 Sfr. Fiillmaffe Heiien -“ Nassau (1 ? abr.) 58 400 (Ltr. mit 7413 Ctr. FiilTinaffs, Rheinprovinz (8 Fabr.) 1770495 Etc. mit 223359 Ctr. Füllmaffe, Bawern (2 abr.) 176105 Ctr. mit 23 776 Civ. FiiÜmaffe, Wiirtiembch (5 yzabr.) 706 204 Ctr. mit 87 424 Ctr. “Üllmaffe, Baden (1 Fabr.) 195030 Ctr. mit 21453 Ctr. Fiillmase, Meckleubnrg (2 Fabr.) 281290 Cir. mit 35360 Ctr. Fiiklmaffe, Thüringen (5 Fabr.) 672 072 EN. mit 94 524 Ctr. Fiillmaffe, Braunschrveig (29 Fabr.) 4 430 289 Ctr. mit 571 065 Ctr. Fullmaffe, Anhalt (33 Fabr.) 4 698 994 Sfr. mit 592411 Cfr. Fülimase und Luxembnrg (2. ebr) 142190 Ctr. mit 18659 Ctr, Füllmaffc. _ Die Ausbrute an Fül maffeist 111DLU einzelnen Verwaltungshezirken cine scHr vrrscbicdene géwescn; am giinstigstcn grsialteté iich dieselbe in THiiringcn (14%), Bayern (13,5%), Hannover (13,1%), Luxemburg (13,1%), _Siblcswig- Holstein (13,0 %) Provinz Sachsen (12,9 9/0), Braunschwrig (12,9 470), Wogegen die meisten Übrigen Bezirke den oben für das ganze 3011- gebiet bcrcchnete'n Duratxxschnittssaß nicht erreichen. Das 111111) dcm ]. Dezember 1877 muthiiiaßlich in der laufenden Campagne noch zu verarbeitende Riibenqnaiitum wird 'auf 35372161 Ctr. geschäxzt, so da“ das Betriebsjahr 1877/78 im Ganzen 82 407 368 Ctr. zu ver- ar eitcndc Rüben in Ausficht stellt. J:11Vorjahrc_ 1876/77 smd nnr 71000731 Ctr verarbeitet ivordcn, und dürfte 101111121) die laufende Campaßnr in Fokge dcr qnantitativ äußerst günstigen Runkelrübcn- ernte von 1877 mit einem Mehr von ca. 11400000 Cir. abschlikfzen.
“Jena. 8._Fcbruar. (Leiv. Ztg,) Nach der (Generalgesihäfts- tabelle dcs Gefammt-Ober-Appellationsgerichts der T1) 1'i rinaisckyen Staaten gelangten an diescxi Tribmml im ver- flossenen Jahre 1877 in Civilsachen 225 Ober-Appeüatirnen und 4 Baschwcrdcn. Darauf wurden 179 Bescheide und rcsp. Dekrete von dem Gsriiht selbst eriheilt, in 7 FäÜcn wurden auswärtige Er- kenntnisse eingcholt und 22 Sachen an das Reisbs-Ober- Handelssericht zu LeipziL abgegeben, während die andcxen Sachen unerledigt in das neue «zabr übergingen sind. In Krimiualsachen gelangten an das Gericht 91 Rechtsmittel und BrschMrden. Davon wurden 41 in öffentlicher Verhandlung mit Urtbeil und 47 sonst durch Erkenntnis; erledigt. Von den einzelnen betbeiligten Staaten sendete Sachseu-MeininZ§n 66 Ober-AppeÜa- tionen und Beschwerden in Civilsachen und 20 * erbtsmittel in Straf- sacheU. Sachsen-Weimar lieferte 40 Crvil- und 19 Strafsachen, Sarbsen-Cdburg-Goiba 42 und resp. 6 dergl., Sachsen-Altenburg 20 und resp. 5 dergl., Anhalt 10 und resp. 17, Reuß-Gera 22 und resp. 5, Reuß-Greiz 6 und res . 5, Schwarzbitr§1-Rudolstadt 11 und resp. 6, Schwarzburg-Sonders ausm 12 1111d resp. 8. Die_Summe aÜer zu bearbeitenden Nummern einschließlich der Generalien belief sich
auf 565. Kunst, Wissenschaft und Literatur.
Par is, 11. Februar. (W. T. B;) Der bßkannte Physiolo_ge Claude Be rnard ist gestorben. Die Beerdtgung desselben crfo gt auf Kosten des Staates. _ _
_ Das Werk „Kaiser Wilhelm der Stegrerche“, won Ferd. Schmidt, i(lusirirt von L. Burger, H. Lüders_ u. Co., Verlgg von Otto Spamer in Leipzig, ist mit der jeßt vorltxgenden 28. Lic- Rung bis zum Besuch des Rcichsland§s Elsaß-Lotbrmgen durcb Se.
ajcstätden Kaiserfortgeführt und danntzum Absclzlu ;gebracbtworden. Die [eyte Lieferung ist mit einem wohlgekungenen ortrat Sr. Ma- jeitäk in Stahlstich geschmückt. Eine chronolo_gische Uxbersjcbt denk- würdißer Daten aus dem Leben Sr. Majcsta't und e111_ eingehendes alpha stisches Sach- und Namenrrgister erhöhen den praktischen Werth des Buchs. Fu demselben sind durch die Verlagsbuchhandlng auch elegante Cin anddecken mit Gold- und Prägedruck zum Preise von 2 174 pro Band zu beziehen.
' 87 438. 87 661.
_ Die voananz Dingelsiedts Dichtungen und Ueber- se ungen im erlaqe der Gebr. Pätel, hierselbst veranstaltete Aus- ga e liegt nunmebr komplet in 12 Bänden vor. Im Anschluß an die_frül)eren Hinweise auf diese AuSgabe ist von der ersten Ab- theilung noch der erzählendsn Dichtungen des ,Wanderbuches“ zu gedenken. In denselben giebt der Verfasser seine Erinnerungen an den Aufenthalt in vielen geschichtlicb bkdeutenden MFM Däniscblands und des übrigen Europas wieder. Der 6. Band des erkes enthält den Roman: „._DieAmazone“. Den 7. und 8.Bandf1"111endie lyrischen Dick)- ttznaerx. Eine Reihe von Prologen und Apostrophkn (zu Beethovens Gc- dachtntßfeter, zum Shakespeare-Jubiläum, an König Maximilian von Bayern, dem Könige von Preußen am 1._August 1866) Zzeugen von SchWUng und Empfindung. Den Schluß des Werkes “vom 9. bis 12. Bands bildet das Theater. Neben einer Reik): von mustsr- gultigen Ueberseßungen, unter diesen die der Shakespkare'schen Königsdrameu, befindrt sich darunter das 1850 zuerst aufgeführte und demnachst mit vielem Erfolg über die Bühnen gegangene historische Trauerspécl „Das aus Bernevsldt“.
_ J. 3. He enhauer in Tübingen bat soeben (eincn ger- mantstischen Lagerkataloa herausgegeben, welcher eine reiche Sammlung von Schriften zur Geschichte dsr dcutschen Sprache, übrr Alt-11nd_Mittelhochdeutsch, Alisäcbfisch, Angelsächfisch, Altfriesisch, Al_tnrrdixch und Goibisch; ferner über VolkI-Sagen, -Sit1en, -Ge- bräuche und Überalaube, Vo!ksliedx'rsammlungen, Schriften iiber Muydarten und Jdiotika, Sprichwörtersamm1ungei1, endlich Alt- slavisibes, Altböbmisrhxs, Altfranzöfisches, Altspanisches und Alt- italicnischcs enthält.
Gewerbe und Handel.
Nack) amilichen Nachrichten aus Konstantinopel ist das Verbot der Ausfuhr von Cerealien aus dem Sandschak B igba (Amatolien) bis zur nächsten Ernte verlängert w:)rden.
_ Die Aktionäre der Rummelsburger Aktiengesell-
.schaft für Kunst- und Schönfärberei (vormccks Thielc&
Seegers) werden zu einer außerordentlichen Generalversammluna ein- eladk'n, auf dcren Tageöordnun ein Antrag des Auffichtsraths auf jquidation uud Auflösung der esellschaft steht.!
_ Dem Vchaltungxbc-rirhT der Städtischen Bank zu Breslau für das Jahr 1877 find folgende Mittheilungen rnt- nommen. Unter dem Druck der wirtbschaftlichen Verbäléniffe haben die GeschäftSverbindungen erheblich gelitten; geschädigt wurde das Institut durch zwei ältere VerbindnnZen, das eine Mal durch bedeu- tende Wechselfälschungcn. _ Der KasicnumialZ betrug 102143 000514 (gegen 1876 + 6343 000 914) Es Wurden Wechsrl diskontirt im Be- trage von 36 303169 «74 (+ 3424 968 514.) An Diskontzinsen imir- den vereinnahmt 292 126 «77: (+ 2422 (74), an Verlusten im Dis- kontgeschäff mußtrn abgeschrieben Weiden 50 695 „76. (_ 12 398 576.) Im LombardgesÖäst wurden ausgeliEHen 5374 800 „46. (+ 1262100“); an Zinsen brachte das Lombardgeschäft_ 113 436 574 (_ 15 737 ck14). Jm Depofitengeschäft war aus 1876 em Bestand von 3254450 «74, m 1877 wurden ringezahlt 4984 050 476. (+ 815 670 .76). _ In der Bilanz fmden sich der Kassenbestand mit 1808 859 «74, der Wechsel- bestand mit 5 833 960 «74, die Lombardforderungen mit 2526 550 „74, der Effekteiibestand mit 434 923 „14 als Hauptdosten der Aktiva; 1361116111211 stehen auf Uasfivrr Seite gegenüber: das (Grundkapital mit 3000000 „74, der Resrrvefonds mit 600000 „76, dcr Gesammtbetrag der emittirtcn Noten 3 000000 «14, das Dckofitcnkapifal 3 470 120 „74, Affervate dcr Breslauer Stadt-Hauptkaffe 250 000 ck16, drr Rein- gkwinn 219147 „77; (derselbe rrpräsentirt_7,30 % drs Grundkapitals und wurde an die Stadt-Hauptkaffe abgesubrt) 11. s. w.
_ An die diesjährige ordentliche GenrralVIrsammlung der Harzer Union, Aktiei1-Gese_llfchaft für Bcrgbay und Hüttenbekrieb wird sick) ummticlbar ein-x aiißerordeiiiltche an- schlicßcn, in Welcher iibereinen Antrag des Auffichtsrathes, betreffs Liquidation der Gesrlisckyast, Beschluß gefaßk Warden soll. Die Bilanz pro 1877 schloß mit einem Verlust 11011 756,745 „76. ab. _
_ Der Aufsichtsrail) der HannoverUchen Bank hzt die Dividende für das Geichäftsjabr 1877 auf 60/0 :_ 45 «74 fur _die Aktie festgesteUt. Für das Jahr_1876 wurdcn 514,115'70 yertheilt. Der erzielte Reingewinn beziffert sick) auf 742 725.74. und zeigt gegen das Vorjahr eine Zunahme von 12803 „44 _ _
_ Der Verwaltungsraih der C oburg-Gotbaisckyen Kredit-
- gesellschaft beschloß, einern Telegramm drr „B. Börs. Ztg.“ zu-
folge, pro 1877 eine Divideade von 5179 zit rertHeilcn, 1% mehr, als das Vorjahr crgcbeii hatte. _ _
_ Der Einlösmigsconrs fiir die Silbercoupons dcr oster- r,eichischen Eisenbabi1gc_icllschaften an den dc_utsche11Z_ah[- stellen ist von 177 «16. auf 177 «14 50 „5 pro 100 Fl. österr. Silber c1hö[)t worden. _ _ »
_ Dcr Wertk) der Ansfuhr Großbrttanute 116 11110 Irlands für den Mmmi Jannar 1878 betrug: 15 423 911 Psd. Sterl. (Januar 1877: 15 946 080 Pfd. Sterk, Januar 1876: 16654512 Pfd. Stekl.) DerEinqurwcrth belief sich im Januar 1878 auf: 30:609 956 Pfd. Stekl. (1877: 32 899 380 Psd. Sterk, 1876: 30673747 Pfd. Stcrl.) Die Einfuhr edler Metalle wird angegcbcn mit 2108307 de. Stekl. _ (Januar 1877: 2360 252 Pfd. Sterk, 1876: 1817313 Psd. Sterlsz die Ausfuhr edler Mktallc mit 3069519 de. Sterk. Janaar 1877: 4929 728 Pfd. Sterk, 1876: 2100776 Pfd. Stekl.)
_Nach dmiiJahri-sberichk der 141111131 11116 111811131108 00. in New-York, der größten LebenSrcrfiÖeruxmé-Gesel]schast Axne- rikas, schloß die GeseÜschast im Vergangenen Jahre 8494 ne1_1*,_2cker- sicherungen zum Bctrage von 26 951815 Dol]. (ca. 114 211111101191 Mark); am Ende des Jahrcs waren 91553 Policerz “'[ur 294 488311 Doll. (ca. 1250 Millirnrn Mark) in Kraft. Dte _Eln- nahmen an Prämien betrugen 14030153 Doll. und_ an Zirism 4882 307 Dol]. (zusammen ca. 80 Millwnen Mark), im: Todesfalle zahlte die Geseüscbaft 6109473 Doll. (ca. 26 Millionen Mark), für Dividenden 3568162 Dol]. (ca. 15 MiUionen Y_Yark) und dre Total-Aktiva beliefrn sich am Ende des Jahres (111185033 318181111. (ca. 360 Millionen Mark), wovon die Pramten = Resew'n 80057 941 Doll., also 270/11 drr lanfendeu Versirhcrungcn, und der reine Urberschuß 4271029 Doll. [*etrua.
Verkehrs-Anstalten. _ _
Verkehrsverhältnisse auf den; Ei] enbabnen 111 Rußland. Die Moskau -_Kursker Etsenbahn hat _dcn Gütcherkehr nach Stationen dcr Kuer-CharkoW-Azower Bahn wieder aufgenommcn. Traxisporte 11161“ Dun_aburg nach Stationcn der Karsk-Charkow-Azower Bahn wcrden Meder befördert. _
New-York, 10. Februar. Das_Postda1npfschiff „Do- nau“ vom Norddeutschen Lloyd m Breinrn, welches am 27. Januar von Bremen und am 29.Ja11uar vori Southampton ab- gegangen War, ist heute Mittag Wohlbebalten hier angekommen.
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Berlin, 12. Februar 1878.
Kön.'1.glich Preußische Lotterie. (Ohne Gewähr.)
Bei dsr heute fortgeseßten Ziehung der vierten Klasse 157. Königlich Preußischer Klassenlotterte fielen:
1 Gewinn 5 30 000 «76 auf Nr. 24765.
2 Gewinne 5 6000 474 auf Nr. 55 088. 82 765.
47 Gewinne 5 3000 „44 auf Nr. 287. 6320. 6761. 8342. 9046. 10 322. 10 573. 12 783. 12 885. 14 794. 15 256. 18 618. 18 986. 20 541. 26 096. 28 135. 34 554. 35 229. 41 170. 43 556. 45 849. 47 497. 48 801. 49 014. 50 147. 51 136. 51449. 52 426. 55 338. 55 398. 56 321. 58 288. 59 291. 61 323. 62 057. 62 101. 64 623. 68 012. 77199. 83 882. 89 933. 91020. 91 318. 93557. 94 510.
63 Gewinne 5 1500 „(ck Nr. 1507. 2145. 2671. 4189. 5185. 5966. 8099. 8153. 9647. 11 668. 12 810. 14 483.
16 766. 19 501. 20 825. 21 987. 22 003. 22 079. 22 161.
23 872. 38 614. 51 524. 56 492. 63 325.
25 794. 40 419. 51 681. 56 877.
64 837. 66 706. 69 938. 72 210. 76 014.
81 776. 82 605. 88 595 90 468
79 Gewinne & 600 «74 Nr. 1035. 1452. 2301. 5000. 6244. 8358. 9760. 11 252, 18 416. 18 931. 20 389. 21 319. 22 164. 23 011. 24 368. 25 405. 26 080. 26 656. 27 084. 30 682. 31 102. 32 586. 35 853. 36 824. 37 071. 40 531. 40 997. 42 017. 42 964. 45 838. 46 205. 46 696. 47 911. 49 046. 52 188. 52 469. 52 786. 54 977. 55 233. 55 486. 56 796. 56 815. 59 889. 59 921. 60 056. 60 163. 61 352. 61 894. 62 294. 64 083. 64 917. 65 852. 67 267. 68 707. 70 642. 71 427. 71 684. 741 228. 76 380. 78 140. 78 164. 81 540. 82 417. 83 743. 90 240. 91 506. 91 637. 92 411.
Nach stattgebabterVorsicUung find die bei dem Garde-Füsiliér- Regiment und dcm Kaiser Franz (Harde-Grenadier-Regiment Nr. 2 eingezogenen Landwehr-Mannschaffen, sowie auch die bei
34 918. 49 253. 54 190. 59 830.
38 357. 51 177. 55 332. 62 369. 71 827. 86 265.
4040. 19 184. 25 434. 35 165. 42 176. 51 536. 56 172. 60 515. 65 924. 74 970. 87 753.
29 972. 46 129. 52 006. 57 047. 66 331. 78 340.
33 146. 48 631. 54 019. 57111. 66 617. 80 305.
34 401. 49 015. 54 021. 58 393.
„ den 4 Garde-Jnfrmterie-Regimentern einbeorderten Reservisten,
wieder in ihre Heimatk) entlassen worden.
Der 2. wiffenschaftliche Vortrag des Profeffrrs und Predig-xrs 131. Paulus Cassel findet Donnerstag, den 14. Frbruar, Abends 6 Uhr, in der Aula des Friedrich-Wilhelms-Grmnusjums statt und Fir“? 26er „Laokvon: Verhältnis; von Kunst und Lrben“ 111 r' 11.
Der Verein für deutsches Kunstg-ZWerbe Hält morgen, den 13. Februar, Abends 8 UHr, im alten Architekten-S1ale, Wi1helmstr. 118, seine 5. Hauptversammlung. Das Programm zu derselben weiit wiederum eine sehr reichxaltige und ausgewählte TageSordnung anf. Wir nennen aus derselben hier: Vorlage heral- discy-ornamentaker Kompositionen Von Ludw. Burger, Vorlage neuer Gold- und Sleerarbciten von Humbert & Héyland, deIJl. galvano- plastischer Arbeiten_ von Wiese, Vorlage und Brswrechung eines hier im Königlichen Jnytitnt aus;]eführten, für das Grrmnnische Museum in Nürnberg bestimmten Glaésfensters von Prüfer u. Warnecke, Druckproben von Grunert [*nd Harrwiß 211111) werden die vom Verein ausgrschrirbcnen Konkurrenzarbeiten a11§gestellt sein.
Der Bau der Straßen und Eisenbahnen, einschieß- lich der für den Betrieb der Eisenbahnen erforderlichcn Einrichtungen, mir besonderer Berücksichtigung der_ bestehendrn Geseßc, Reglements, Instruktionen Ic. iind Uiiter Hinweimiig auf die in Zeitschriften Ic. brsprrchenen ausgeführten Beispicle, sowie auf andere Queilen, bearbeitet v011111. Julius zur Nieden, Eisenbabn-Bau- Inspektor im technischen EisenbaHr-Burean des Königlichen Handels- Minisieriums zu Berlin _ iin Selbstverlage des Verfassers, Berlin 0., „Breslauerskraße 17, erschienen _ 33 Bogen mit 540 «Holz- schnitten, außerdem drei Tafeln. _ Preis 12 «44.
Dem Straßenbau ist rtwa eiii Siebentrk des Werkrs gewidmet; der Übrige Thei1_ha11delt von dem Eisenbahnbau. Jm „„Straßrn- bau“ find Chaumecn, gepflasterte und asphaltirte Straßem und dir fi'1r die Auéfiihrung derselben besiezheuden Bestimmungen besprochen; in dem 2. Theil gi bt der Verfaßcr ein Vikd dcs gesammten Eisenbahn- baues, indem er, in Kap. 1. mit den Wagen und Lokomotive); begin- nend. in Kap. 11. zum Oberban der freien Strecke und in Kap. 111. zum Oberbau der Bahnhöfe übergeht; es fr1gt dann in Kap, 17. die Anlage der Bahnhöfe und in Kap. 7. die Erdarbeitcxn; Kap.71. behandelt die Vorarbeiten, Kap. 711. die Betriebsanlagen (darunter insbesondere in leicht faßlicber Darstekiung die Tekegraphen-EinriÖ- tungen); Kap, 7111. bringt einige geschichtliche Mittheilungen aus der kurzen Entwickwugszeit der Eisenbahnen.
Gelehrte Entwicklungen und Berechnungen sind in dem Werke 111111) Möglichkeit gemieden, so das; auch dem Laien das Stu- dium drffelden ermöglicht wird. Günstig wirkt in dicscr Richtu::g anch die Anordnang der Schrift, welche 0011 der 911651161151 der teeb- 1iischen Werke dadurch Wrtheithaft abweicht, das; dir Figuren nicht, wie meist üblich, in an ehängteii Tafeln gesammelt, sondern als Holzschnitte im Torx entßalfen sind; das störende Nachschlagen dcr Tafeln istxsomit vermiederi und das Lcscn des Tertrs erleightert.
Ein Aiihaiig giebt den Abschnitt 711 der ReichSverfanung und die in Folge deiselben erl1ffeiien 9113121115116, aiifzcrdem auch andere einschlagendk Ersetze. Die in demselben entséaltcncn Bestimmungen sind vorzüglich als Basis für die Entwickelumg drs Stoff 6 gewählt, Was insbesondkre für den praktischen (chrankb drs Werkes von wesentlichem Vortheil sein wird. Dem Theorctiker, Welcher tiefer in die Mateiie eindringen 113111, ist hierzu durch die Notirung zahlreicher Queklen ein guter Führer gebolen.
Von dsr französischen' Schauspieler - Gesellschaf wurden am Sonnabend zWei ältere Lustspiele aufgrführt: das ein- aktige „1125 11110113 (113 031111130“ von Pierre Berton und ..Zutaj116 66 111111165“ von Scribe UNd Legouvé. _Beide Stücke sii1d auf der deutschen BÜHUe bekannt. Das erstere ist eine von jc'nen dramatischen Kleinigkeiten, in dcnen die Franzosen unbe- stritten Meister find, deren ganzrr Wrrtk) aber in dem gewandteii, unterhaltenden Dialoge liegt. Dcr KapitÜn d.- Cadillac. em gaEcognisÖer Edclmaim, hat sich während seines Berufes als See- mann die leidige Unart angewöhnt, fortwährend zu fluchen. Das Fluchen ist ihm so zur zWeitcn NUYW geworden, daß er es selbst in Gegenwart von Damen nichi 111171311 kann. S6 auch nicht, als er sich um die Haud einer ihm bekannten, jungen und 1chö11en Wittwe, der Gräfin von 511121911111 bewirbt. Letzter: verlangt, als Bewxis seiner Zunrigung, das; rr nur eine Stunde [11111 das FluckZen [a?ien soUc. Um diesen Preis 1011 er ihre Hand erhalten, Er vcr1prichts, abercs wird ihm sehr sauer, das Versprechen zu halten, immer wieder kommt ihm unwiUkürlich ein Fluch in den Mund, den er auf böcbst komische Art zu unterdrücken sich bemüht. Auf Ansuchen der Gräfin erzählt er aus scincm Seeleben eine hcryorragende That 1eines Vaters in dem Kampfe eines französischen Krieqßschiffes negen ein türk1sches, welchem Ereignisse er als junger Offizier beigewohnt hatte. Er schildert diese Begebenheit mit solchcr Lebhaftigkeit und solchem Feurr, das; er sich vergißt, und in eincn kräftigen [uch ausbricht; er hat also die versprochene Hand der Gräfin verwir t, doch wird diese durch die rührende, ergreifende Schilderung so eingenommen für den Vor- tragenden, daß sie sich mit seiner üblen Angewohnheit aussöbnt. Das kleine Lustspiel wurde von MLle. Tessandicr und M. Demanxie mit Frische und gewinnendem Humor gespielt. Noch bekannte; ist das zweite Stück .. ZataiUO äs 41811168“ auf der deutschen Buhne, wo es seit einer Reihe von Jahren einen ständigen Plas_ auf dem Repertoire behauptet und, wenn einmal eine Zeit lang zxxruckgesteüt, immer wiedcr hervorgebolt wird. So erschien cs_noch xm Festver- flossenen Winter, nach einer längeren Pause, 11et_t_e1_nstud1rt im Kö- niglichen Schauspielhause und Wurde ebcrzso beifaüzg aufgenommen, wie vor Jahrzehnten und jetzt wieder im franzo11schen Theater. In der Rolle der Léonie de ViUegontier steUte sich_ em neu engagirtcs Mitglied vor, Mdmc. Déléne Emma „oom Theatre Royal du Parc in Brüffel, eine junge Dame, welcbe ein_bexnetxkenZ1ver1?ks Talent für Rollen dieser Art an den Tag legte. Dte ubri en Pati en wurden von Mdmc. Comi (Gräfin d'Autreval) und den erren A (Henri de Flavigneul), Demanne (Gustave de _Grignon)_und Noé (Baron de V.Wo11trichard) dargestellt. Die Ausfuhrung zétchnete sich wiederum durch 1eich'cn Fluß Und abgcryxidexes Ensemhle (1113.
Die Kaiserlichen Majestäten, Jbre Kanerlichen Hoheiten der
Kronprinz und die Kronprinzessin und Se. Königliche Hoheit der Prinz Carl bechrtcn die Vorstellung m1t Ihrem Besuche.