1910 / 302 p. 9 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 24 Dec 1910 18:00:01 GMT) scan diff

2 71." 302.

Parlamentarische Nachrichten.

DLM Reichslagc sind die E11tmürfc ci11c§ Gescßcö iibcr 1911111111 Elsaß-Lothringens Und ei11ch Gcseßeö ahkcn zur Zweiten Kammer dex» Landtags s ß-Lothringen nebst Begründung zugegangen.

LotDer GLseHentmurf über die Verfassung Elsaß- hringens lautet: ,] I)ie Staatsgkwalt in Elsaß-T'olßringcn fibt dsr Kaiscr aws.

§ 2. vomAWder Spixxe des Lanchrcgiernng stehk cin Statthalter, dcr berufYaÉL'rdnntér Gögcnzcickymmg dks Rcichskanzlers ernannt und ab- nr .

beit Der_StattHalfcr hat in'sbcsondcre die Befugnisse und leikaen- fasjxn“ dlc vor dem Inkrafttrktén dks Gesetzes, bctreffcnd dw. Ver- ( W "W die Verwaltnng Elsaß-Lothringcns, Vom 4. JUN 1879 kanel[chs(1€'?0b[. S. 165) dnrch Gesetze und Veroxdnnngen Hern Rerchs- Erdier m Llsüß-lotbringisMn Landcsangklegcnhetten übsrwtsscn waren. stel) st bkkscbtigt, zu polizeilichcn Zchkcn dia in Clsaß-Lothringcn

end?" Trnppsn in Ansprnck) zu Ukhmcn. _ . " _ Gülti e_ nordnungen 1md Verfügnngsn des Katsers bednrfkn zu 1er1“ ., gkeit dkr Gkgknzciäanng dss Stattbalters, dEr dadurch dux ant'wOrtlichkczit übcrnimmf.

“k Statthaltkr residiert in Straßburg.

übextDM Kajskr kann dym Statthalter [andexsberrlich Bcfugnjnc

erorkélgcn. Tex Umfan-J dikssr Uebertragung W111) durch Katserllckye verkün'dlxxnßtbestlmntt, die im Gsscyblatt für Elsaß-LojhrmgSn zn dexibDie_9[no1dt11ttlgct1 und VcrfügungM, dic F?r Staltbachr kraft

Lr m„"b.crt7„aszcnen [andesberrliöhen Bcfugnissc Lrläßt, bsdürfcn zu USV Ulklgkmhdkr Gs cuzeichnung des Staatssckrclärs, der dadurch ; Lra1rtwortltchkeitüJernimntt.

T*" Dkk Stakibcütsr uird s § 4" ' ' "

“. - * „* oweit cs fich mcsyt um dle Außnbnng HLYYTWU BWJMÜL Handelt, durcb dcn Staatsskkretär_VSrtrctsn. 5" Ve ] LMU dxs Utütxbaktexs Hat der Staatsskkrctär dic Rkckytc und

YF]? wKrMckZkklk ln *OL'M Umfang, wis [*in dem Rcickyskanzskr ["bstikuierYZOÉWKFÜÉW 13)on 17.593313 1878 (ck)kcick)sgkschbl. S. 7)

"rc ('r 10 at. 11 ,ka Statthalter ist Hob - - B .- [1 „, mt,hand1nng [Elbst VNZUNLZUTYJW", 111€ m dwsen cjetch fa Ln

Landcsg 5.

" Z

“imma LWL fur Elsaß-Loka cn we1dcn rom Kaiscr mit - . ?bkreiLZitYrYFZlg köwkt Kammcrn [Zstebcnkkn Landtags erlassen. ic * eksokleiéb. g ('s KMU's und beider Kammern ist zu jedem Gcseß * er * - , “"' „SOfYrIisFirchfrcrjlkgtkdle Gesstzc (ms und ordnet ihre Verkündung .termm seiner vmbjndlp e'" Verkündetcn GLsLH cin andcrcr Anfangs-

erzkhntsn Tage "(1 “11811 Kraft bestimmt ist, beginnt diesc mit dem bctrkffknde“ Stück d Unt Ablauf dßsjenigcn Tach, an WL1chLU1 das . UUSJMHM Wordcn (i)? GLsWblatts fiir ElsaßL-otbringcn in Straßburg

- 2 Big “" Tandcsßausbaktset ' " ' * *

' zu at wrrd alljabrltch durcb (Hes? festgesteÜt. :*kegxengdLFp „.*éikkafktrchn des neuen Etatsgeseßes bleibthdie Landes- - und Abgabe *I M11, nach Yéaßgabe des leßten Haushaltsctats Steuern

die “ckckck" zu „crbßben und Sckyayanweisungen axtözugebkn, ferner

BUMM * ) ÖJgrundeten Verpflichtungen der Landeskasfe zu erfüllen„

ck , die am Grund eines dem Landtag vorgelegten und von ihm

, mx teu Bauanscbla 2) ausgeführt wcrden, fortzuseßen und die-

??) „usgabén zn 18181711, Wcléhe" zur Erhaltxxng escßlicb besfeHen-

: 4121 mrlchtungen odkr zur Durchfuhrung gescßlxck; eschlosfencr Maß- ; " ekforderlich find. § (, ).

Dkk _Erstcn Kannmex gckpörcn als Mifglie'der an: '? Bisthöfe zu S1raszburg _u11d.Mch, . ' dcr Pxäsidßnt ws ObkrkonftsWrmms der Krrche Augsburgtscher 1711fo "wn, ' ' ' . dk!“ Präßdcnt des SynodaWorstandcs dcr rcfornnertcn Kirche, ]] r Präßdent kes Oberla11desgcrichts_ zu C;)!mar; , _, _ “ein ordentlicher Pronor dsr Kaiysr thbxlm-Unuwrwtat “Straßburg, dcn dic esamtbejt der „ordentlichen Professoren nntar dsnjenigen aus ihrer Mtttc wahlt, Welche- zxzm Haxtkn Yon Vorlesungen sUnx zUr Uébcrnahme von Uchrfitats- Ümtern wer ichfet 111, _ , ' "" bYcrtretcsr chlr israelitischen Konfiftorten, den dicse aus 1hrer - itte Wällen, , ]c Lin Vcrtrsker dcr Städtc Straßbnrg, Meß," Cokmar _und Ülbmtscn, dcn die Gemeinderäte dteser Stadtc aus threr je tte wählen, ein., von den Handelskammern zu S1raßburg und Meß gc- ej wühlter Vertreter, _ *tvonsdkn HandeMammcrn 31; (téolmar und Mulhausen ge- "Lin aftli cwäbltkr Ver re er, Tir“ Vou1ch2andthirL1schaftsratc gewählte Vcrfrefcr, " "Vvktn der Handwerkskammer zu Straßburg genmhlter ] Lk refer" " 11.11: Elsaß,.Lothringen wohnhafte Reickxsangehortge, woche kek Kaiser auf Vorsch1ag des Bundesrats crnennt; D1e D Ybahk der- vom Kaiser ernabnnsttcn Mitglieder darf dre der MM Mit lieder ni 1 ii er ei 611. ' eil; Wahlen der-Fnter 11 Znanntcn ? kitaltedsr find nach Maß- qulbarer IU Lrlaffcznden Kaiserlichcn Wahlordnung quzUkaAMLU- „obnßy ÜF?) "Ur Reickxsangehörige, die in Clsaß-Lothkmge" 11)an kn Durch LL" Und mindestcns 30 Jahre alt smd. [ Si qt"kiten a-"dksILseY kann bestimmt warden, daß zu den UML ] de;]zutket “MktIliedcrn höchstens drei Vertteter des Arbeiterstapdcs WMF" soÜen, sobald durch Reichs- oder Landcsgeséß King Arbeiter- ?" k„mJ-Lschaffen ist, der die Wahl dieser Vertreter ubertragcn

kau e ; . . ,

ekt * MUM?) " 1 MX lieder

o e a * n und crnann cn , g

1 däeskEtfonIahrc LYnftdetFéTanYéean Wcschem ihnen drs Wahk

* WrFÜst ung- NUM?!) mikgeteilt worden ist. Vor, dem Ablauf Umngen f(jerlts-ÖT sie mit dem Wegfall der gcsxßlxcben Voraus-

me“ r dw Berufung sowie durch die Ausloxung dcr Ersten

_-

11 Die Zw" § 7- Ükbe' Ute Kamm ' en und direkten Wahlen ZW „nner Abstimmnerxg IZZZÜFMYZWZWYULE Wahlgeseßcs hervor- , f 8

? Ab . . . „„ "pf J Neordneton dcr * weitcn Kammer werden 111 kataumen '“ 1

Ü MZK“ “1182118in "€" WW '

an "xn Wa [ ' , ['1 critig für sämllichc N59?“ “FILM. UYU] Tage FFF,“ kfodFFrckF; Yoyrzordmuxg des Start!“)?ltkßs DW lm GUWMK für Elsaß-Lotbrmgen bckmm 9“

“11 W???»

e i . eme-ngsÖast als Abgeordnetsr erlisÖÖ M"" smt dcm Tage

1 k)er n " Wahle" fünf Jabr? vc'rflossen find.

E' _ 9. ren;?chr-IÖ? 968€?" dic: (Jültichkk dcr WKM" M Landtags, 21.11 der Kaiserliäyc “Näf-

Zweäké Veélagé

Berlin, Sonnabend, den 24. Dezember

Zur Erbkbung dcs Cinsprnch-Z ist jsder Wahlberxchtigte befugt, der an der bstreffcndsn Wahl tcilnchmcn dnr'fte, [381 WaYkeZn zUr Zn'citen Kammer auch jkdkr Wählbarc, dcr bcichZr Wahl Sttmmen auf sich Vc1'01111s11 [mk- Dcr Einspruch ist binnen [Fratzehn Tagxn _nach dcr amtliébcn Feststellung des WaHlsrgcbnissés 1391 dem Kanerltcheu Rat €inz111chn U11?) zn rechtfektrgew ' _ "

Jeder Kammyr find auf Verlangen dle abgcxcbloffenen Akten uber die Wahl iHrer Mitglieder yorznlkqen. _ '

(Enrstcben Zwaifel darfibcr, ob die ge1eß11chen Voxausseßun en dcr Mitgüedscbaft vorbandcn sind, so ?ptschUdet dxx'Katserlxche at (mf Verlangen der Kammer, der das Mttglted angehort.

§ 10. Beamte bedürfrn keines Urlaubs zum Eintrikf in den Landtag. Wenn ein Mitglied der Zweiten Kammer ein bksold€tes Reich??- oder Staa1sautt annimmt oder im Rckchs= 0er Staatsdtenft m em Amt eintritt, mit dem ein höherer Rang oder em böherqs Gehalt Ver- bunden ist, so Verliert Ls Six; und Stimmc und kann beMs nUr durch 118116 Wahk wiedsr erlangen. § 11. Dsm Kaiskr steht es zu, di? Kammern zu berufen, zu eröffnen, zn Vextagen, zu schliaßen und aufzulösen. Beide Kammern Wkrden gleichzeitig berufen, eröffnet, Vertagt und g€schloffkn. . Dic Bérufmjg dcs Landtq s findet alljährlich statt. Die Auflösnng nur einer Kammer bat für die andere den Schluß der Sißxmgspkriodü zur Folge. § 12. , . Ohne Zustimmung dss Landtags darf dessen Vértagung ch Frist yon 30 Tagen nicht übetsteigen und während derselbcn Sitzungs- periode nicht wiekcthjolkMrden. , Im Falle der .111116sung muß der Landtag blnnen 90 Tagen wieder Dkrsammelt werdcn.

§13. . ' ' '

Jade Kammer rsgclt ihren Geschäftsgangnynd tbre'Dtsthltn

durch eine GeschäftWrdmmg und wählt thren Pras1dentsn, lhre Vize- präfidsntkn und Schriftführer.

, 14. _ , . ' Die Mitglieder des Landtags schwören bci ihrenx Cmtrttt m 116 Kammcr Gkborsam der Vßrfassung und Treue dem KPWU, Die Ausübung der Mitglicdjchaft wxrd durch die Lc1stung des Eich bcdingt.

§ 15. . " DiesVerthlungen dcs Landtags find öffentlich. DW Geschafts- rackzs it deut . , sp Wahrheitsgctrcue Berichte über Verhandlungen m dcn offe'nt- lichen Sißungen des Landtags blcibsn Von jeder Verantwortltch- keit eri.

§ 16. Innerhalb dcs Bereichs dcr Landeßgeseßgebun? steht n€b€11.dcm Kaiser jsdcc dcr beiden Kammern das Recht 311. Go eye vorzuschlagen. Gcscßcßyyrschlägc, Woche durch eine der Kammern odcrxsnKai'scr vernwrfén Worden sind, könncn in dersklbxn Sthungspkrwde n1cht wieder Vorgkbracht 'Werdsn. . _ , JM Kammcr hat das chht, Jntcrpeslatwnen an die Regtenmg

zn richtcn und an 716 gerichtete Pctitioncn dcr ngierung zu über-

weisen.

§ 17. . DiE Mitglieder des Ministeriums und ' die “zu ihrer Vertretung abgeokdneten Beamten haben das Recht, bei den Yerhandlungerx dxr Kammern sowie in deren Abtkilunlgen und Kommifswnen gegdenwarttg zu sein. Sie müssen auf ihr Ver augen jederzeit gehört mer cn.

§ 18. Die Kammern beschlie en nach absoluter Sümmenmehrheit. Zur Gültigkeit der Besckplußfa ung ist in der Ersten Kammer die An- wesenHeit von mindestens a tzehn Mitgliede'rn, in der Zwsiten Kammer dix YUYFMHM der Mehrheit der gcfeßlichen Anzahl ihrer Mitglikder cr or er .

§ 19. . Die Mitglieder des- Landtags sind Vertreter des ganzen BMW und an Aufträge und Instruktionen nicht gebunden. Niemand kann Mitglied beider Kammern sein.

§ 20. ,

Kkin Mitglied des Landtags darf zu irgendeiner Zeit wegen seiner Abstimmung odex Uze en der, ixj 'Aus'übung seines Berufs getcmen Aeußerungen gsrlcbtlt oder dtsztplmarlsch verfolgt oder sonst außerhalb der Versammlung zur Verantwortung gezogen werden.

§ 21. *

Kein Mitglied ciner'Kammer kanxt ohne deren Genehmi ung währlnd der Sißun spertode Wegen emer mit Strafe bedro ten Handlung zur Untsecuchung ezogen oer verhaftet werden, außer Wenn es hej Ausübung der »at oder un Laufe des nächstfolgenden Tages ergriffen wird. ' . '

Jedcs StrafVerfahrerx gegxn em Mitglied; einer Kammer sowie jede Untersuchungshast wird fur die Dauer der Slßungsperiode aufgehoben, wenn die Kammer es Verlangt.

§ 22. Die Mitglieder des Landtags erhalten eine Entschädigung nack; Maßgabe Lines Landesgeseßes. " . ' Bis zum Erlasse dieses Geseßes, lgngftenö jedoch bis zum 1. Juli 1912 erhalten |? 'die bisher den Mitglxedern des Landesausschuffes zustehende Entschadrgung. H 23

Der Kaiser kann, während der Landtag nixht Versammelt ist, Verordnungen mit GeZe eskrafc erlaÉen„ xvenn dxe Aufrecßterhaltung der öffentlichen Sicher et oder die esetttgung cmes ungewöhnlichen Notstandes es dringend erfordert, . _

Diese Verordnungen sind dem Landtag bej semem nachsten ZU-' sammentreten zur GcneZznignng vorzulegen. Ste treten außer Kraft, sobald der Landtag die enebmigung versagt.

§ 24, n Ela Lothringen dürfen Eisenbahnen, die dem öffentlichen Verkare dixnßn, nur vom Reiche oder mtt dessen Zustimmung gebaut werden. ' , . . owsit das Reich selbstEtsenbabnen'baut odcx betrejbt, stebt dre AusiiFmg der auf den Bau und Betrteb der Etsenbghnen sich be. ziehenden Rechte der Reichsverwalxung zu; Entstehen uber Yen Um. fan/g dieser Rechte MeinungsVerschiedepthen zwxs In der Rerchs- und der LaudeLVerWalfung, so enkschstdet hterubxr der * undesrat. Werden durch den Bau neuer oder dxe Vkrgnderung bestehsnder Eisenbahnen die Verkehrsintercsssn de_s Landes beruhrt oder nztrd durch die Hörstellung neuer oder die Veranderung bestebender Exscnbahn.

“anlagen in den Gcscbäftébereicb der Landespolizei eingegriffen, so

" E tcheidungcn dcr Reickpsv§rwa11ung_ nux nach Aybörung F?rrfeijchesbeFöTden ergeben. Das Gleiche gtkt fur dre Enxscberdungxn über die Zuläsfigkeit der Erxkßzgn1lng. „In den Entscherdungen xst festzustsslsn, daß dic Landesbeborden gshort find. _

§ 25. ' ' * t t n dcr JUlckressen ElsaßzLolbrmng UU Bundesrat crncnY1 rchs (261411111 altkr Kvmmiffare, dt'e an den Beratungen des

Bundesrajs teilnshmsn.

Auquhobcn Werden: un") Lothringkm mit der

1 des (Hess

waltung, Vom 30. Dezcm 1872 S. 49), _ § 8 des GULZLS, bet

§1,2,4,7- 9,1

4. Juli 1879 (Reichsgeseß das Gcssß, bctrsffcnd

auf [andeögesknlikhe Angkll

:

sowie ferncr: dcr Olüsrböckste Erlaß

» 1 und 2 dcr Ver

ratcndcn LankcsaussckWffcs (Gescßbl. ffir Elsaß-Lotbr

die Verordnung, betr

8 2 Ziffer 1, F 7 de

Wo in Geseßen odcr Reds ist, ist die zwcjtc Ka

WLkdkn.

häÜniSmäßig ra

Grundlage gestellt. kein Zweifel rechtlichen Verhältniss war. Weiterbildun hat der Rei St_a des LandLSaus1 Uffes auf

wextdung des Proportiona lutwnen Preiß und

glauben die: wer nicht län er entgegentreten 'rvartung xgeu, daß durch tnnere Verschmelzung des Förderung erfahren Werde

(1 keit erlangt. Her folkxt der für die we ('nen Tc'ndenz, die mehr und mehr von den

mit allen parlamentar

staatlichen Parlamente, jed des Reich81andes ergebende

Reichsgeseßgebung Vorbehal

Die Bestimmungen üb des Statthaltexs und des sprechen dem brsherigen Re

heit der Bnndesstaaten, 1and„zxzst€ht, die Ausübung eremtgnngsgeseßks vom

fcstzu qlten. D1e Statthalterschaft

Beseitigung von Zweifeln s bestehenden Bestimmungen a[ter mit dem Sißc in

1 des Entwurfs).

dadur kcnnzcichnet wi

kasse erhält, Landesgeseß , sonderxt

"hält es auch in annnf

und Verordnungen, Vom 3,

DeuLsÖcn Rcichs in EWF; geskßbk S. 161; Gescxwl. ,für Elsaß-Lothringen S. 131),

das Gkseß, bctrefssUd dxe Lanchgessßgebung Von Elsaß Lothrinsen, Vom 2. Mai 1877 (Reickpsgeseßbl. S. 491),

§ 0, 12 bis 21 und 22 Satz 2 betrsftsmd die' Verfassung Und die VeHrwaltung Elsaß-Lokeringxnx, 3:17:11

eine Verfassung zu geben, durch die es in einem mit dcn

auf besondere reichsländische Organe zn fibcrtmgen. Verwaltung befißt das Land bereits séit 1879. vor, daß auch dre Geseßgebung verselbskändigt wird, indkm für das Land besondere gesSZKSÖMdL Körpersch , _, schen Rechten auégestattet werden. petenz dteser Korperschafcen wxrd dle glexchc sein wie die der bundes-

wurf aU genommsn Worden, weil ihre Reich§ge eßgebung vorgenommen werden soll (zu vergleikhkn § 28 des Entwurfö). Dem Kaiser ist als dem erblichez1ertreker der Gesamt- Wclchen die Souveranitat über das Reichs-

Gese b[- für Elsaß-Lothringen S. 1) übertragen worden.

haltexg ehgnso wie seine Aöberufung eine Angelegenheit 1395 1st, ist bisher stets daduxcb zum Aysdruck gebracht, daß der betreffende Erlaß d&? _Kajse'xs vom Re_tchskanz[kr gxgsngczeickmct wordcn ist. Es empfie [t s1ch,„dtese„Rech1s"bung, eseßlxcl) festzulsgsn, 1111lsomehr als „,ngsz dre staatßxechtlt Steüung des Statthalters“ ge-

, r _ Er tft mcht Landesbemntor ron Esaß-Loibringsn sondern Rcrchsbeamtcr, obgleich (Tr skinc Veziiße (ms " , Seins RkchtsNrbälinZffL

MÜ) N€1chsg€sch

** zum DMWW Neithsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.

§§ 3 und 4 des Gcséßcs, bctrc'ffcnd die Vchinigung Von Elsaß

11 Dkutsckxn Réxickxc, Vom 9. Juni 1871

(VÖÜYYLRMT. S. 212; Gescybl. für (E]?cxß Lotbkixrgsn S. 1),

1368, bstreffend Dis Vertiindng 'der GLsEZE Juli 1871 (Gsseßbl. für Eljaß-Lotbringcn

' Z, 10 Abs. 2 W Glsrßcs, bcirsffend die Einrichtung dsr er-

ber 1871 ((HS)-615131. für ELsaß-Loibringkn

reffknd'dic Einführnpg dsr Vkrfaffung des :Lothrmgkn, Vom 25. Juni 1873 (Reichs-

dss Gsseßes,

bl.“ S. 1x; ), _ dlc OMc-njlichkkit der chhakdwngxn und

die Geschästssprache dss Landesausschuffcs fiir Elsaß-Lothringsn, Vom 23. Mai 1881 (RLiÖZgSsfol. S. 98), und . das Geseß, betrsffcnd dic: Anjvcndung abgeänderter ReichsZeseße

LJLUÜCÜLU Elsaß Lothringens, Dom 7. Juli

1887 (Reichsgsskßbl. S. 377),

, bctrkffenh die Einrichtung eines beratenden

Landesaussckpnffcs für Elsaß-Lthtn en, vom 29. Okfobkr 1874 (Gcseth. für ElsaßxLotbringen S. 37? '

/

ordnung zur Ausführung 1725 Allerböcksjen

Exla'sscs Vom 29. Okwkcr 1874, beireffemd die Emricbtung cines be-

für Elsaß-Lothringén, vom 23. März 1875 ingen S. 63),

der Allerböckysts Erlaß, betreffknd die Wab[_cines ZWLZTLU Stell- vcrfrckers dcs Vorsißcnden dss Landsöausschuffes 1in ElsaÉLotbringen, Vom 13. Februar 1877 (Geskßbl. fiir E1saß-Lotbrmg8n «. 9)

kffsnd die Wahlen zum LandeEaüZsxbuff-x,

Vom 1. Oktober 1879 (Gclse b[. für Elsaß-Lotbringkn S. 89), und

r erordnnng, betreffend ErMitemng do.“:

Zuständi flit des KaissrliÖLn Rats, vom 22. April 1902 (Gcscßbl. für Elsa Lothringen S. 32).

97 d .- . .- ' Verordnungen Vom LandeSaUZxchmye die mmer zu verstéhsn.

§ 28. Dieses Gefey tritt binFlcbtlicb der Bestimmungen fiber die Bildung des Landtags 6 dem Tage: scincr Vkrkündung, Verordnung festzuseßendcn Tage, Kraft. Es kann nur durch Reichsgeseß aufgshoben odcr abgeändsrt

Hs. 1, _2, § 7, § 8 Abs. 2, 9) mit im übr1gcn an einem durch Kaiserliche spätestcns am 1. Januar 1912, m

In der Begründun g des Gesßßeniwurfs wird ausgeführt:

Die staatsrechtliche Stsllung Clmsz-Lotbrin Ens bat ich in der ersten Zeit nach sseiner Vkreknigung mtt dem ck entwickelt;

fa ung im Jahre 1873 wurde 1874 der Landesausscßuß aks begut- a tendes Organ geschaffkn, 1877 zu einem geseßgebcndcn Faktor er- hohen und 1879_die Gescpgebung und Settdem stockt die darüber bestand, das; die Re «lung der staats-

eutschen eiche Ver- nach dEr Einführung der Reichsver-

Verwaltung auf die je ie Entwicklung, 8

obwo [

noch nicht zum bscbluß ekommen

Seit mehr als einem Jahrzehnt wird in der Oeffkntltchkeit die der Lanß-lotbrxngischen Verfa ung gefordert. in einer S1§ung vom 15.

Zule t ärz 1910 die' WünscFe

Er ebun Elsaß-Lothrkn 2118 zu eiUem

Bundesstaat und Einführung des Jkeichstagswablre ts unter An-

[Verfahrens durch die Annabms dcr Reso-

(Genossen und Grégoire und Geno 'n Nr. 343 344 dxr Reichstag§drucksache10 zu den seinigen gemachts€ ( auf dxe GestaltunL" öde):t politisch?" VerhäÜnisse in Elsaß-Lothringen an -e cn

Jm Hinbxjcé Re [crungcn den Reformbestrebungen z,u &; erz, indam sie die zxtverfichtliche Er- dxe ewahxung grö erer Sclbständi keit die Landes mit dem x_iche einc erntlicbe . Sie haben beschlojxen, dem Reichsland Interessen

des Reichs Vertr" [ichen Umfang die gßwünsehte staatliche Selbständig- vorkiegekxzdix) iEntnÉxrf z? anze 15 er ge -ntwick ung maßgsbend e- usubung dsr dem Reiche zustehenden anktioxéen

dikscr Vérfaffung

allgsmeinen Reichsorganen loszulösen und Eine selbständi e Der Entwurf sießt

affen ins Leben gerufen .und Die Kom-

Vch mix der sich aus der rechtlichen Natur 1: Einjchränkung, daß die Regelung der

staatsrechtlichkn Beziehungen desselben zum Rsiche nach wie vor der

ten bleibt (zu vergl. § 28 des Entwurfs).

Zu §§ 1 bis 4.

or die staatsreckytlicbe Stellung daZ-Z Kaisers, Staatssekretärs für Elsaß-Lothrmgen ent- chte. Sie md in den vorlikgenken Ent- bänderung nur im Wkge der

der Staatsaewalt purcky § 3 Abs, 1 des 9. Juni 1871 (Retchögeseßbl. S. 212, Hieran ift

beruht. auf dem Gesch üökr die Ver-

fa 1sz und des Verwaltung Elsaß-Lotbringens vom 4. Juli 1879 Z 81chSJ€sctzbl.S. 165). Ein Bedurfnis, dre Steüung des Statt- alters in materieller Bcziekxun

zn veräydern, besteht nicht. ZUr oll (1 er durch eme Veränderta Fassung der klargestellt werken, daß ein Statt- Straßburg_er11annt Werdsn muß (J“ 2 Daß die Ernennung des Stair-

Reichs

' dsr Lauch- smd dksétalb (nich durch gerege . isr ei be- 1 sem chvsxxdßn, “UlSÖCTMZZrL ,b1c1b6n