pro Ce1.tncr 21,62 „5, auf Schacht 11. 22,18 Y 810 Ccntnex. Der Gesammtübcrscbuß :*on 20462060 .“ Wurde zu Abschretbungen
verwandt. , Antwerpen, 2. Mai. (W. T. B.) In der heutigen Woll- angeboten, daron 1249 B. verkauft.
auktion waren 2693 B. Preise unverändert. ,
Helsingfors, 27. April. Die biestge bedeutende Wenx- und Kolonialfirma Luther & Rudolph bat die Zahlungen etn e- stellx - Ueber den Nachlaß des verstorbenen Kaufmanns Kalifa- noff iyt Konkurs eröffnet worden.
Verkehrs-Auftalten.
Triest, 3. Mai. (W. T. V.) Der Llovddaxnpfcr ,Saturno“ ist mit der ostindisch-chinefischen Ueberlandvoyt (knie Vormittag JZ 1151: aus Alerandrien bier eingetroffen. _
Southampton, 2. Mai. (W. T. B.) Der Damp_ser dcs NorddeutichenLloyd „Mosel' ist von New-York btcr em- getroffen. .,
Berlin, 3. Mai 1878.
Das neue „Lindenbad“ im Königlichen Soolbad Elmen bei Groß-Salze unweit Magdeburg.*)
Das im €Fahr? 1803 errichtete und 111 Ende 1877 abge- brochene alte adehach in Elmen war in FAKE unausgeseßéer Bemaßung so baufäüig geworden, daß eine 111gestaltnng der Badeeinrichtungen im Jahre 1875 nicht mehr zu umgehen war. Um den berechtigten Ansprüchen zeitgemäßer Zweckdienlichkeit und Beq11s111l1chkcit mehr ach seither zu entsprechen, enkschloß sich jedoch die Königliche Verwaltung, anstatt eines Umbaues einen vollständigen Neubau ausführen zu lassen.
Es wurde hidrzu 0111 hinter dem alten Badehause be: lkgener Vauplnß, umuiitelbar beim Gradirwerk gcwählt, welcher aUcrseitH leicht zu erreichen, und dessen Umgebungmit den bssteh€nden Parkanlagen und 2106211 ohne Weiteres» durch W€gc und Gartenanlagen zu verbinden war.
Der Plaß, 1111f welchem das neue, nunmehr „Linden: bad“ benannte Badehaus in den Jahren 1876 bis 1878 er- richtet wurde, liegt frei zwischen dem Gradirwerk und der von Groß-Salze nack) Elmen führenden Fahrstraße. Während jene Stelle [ich einerseits an die Park: und GradirwcrktZanla- gen des Badeorts anschließt, trifft andsrerseits 010 von den Gasthöfen her verlängerte große Linden-Aüee gerade auf dcn HaupteinganZl der neuen Vadehauses. Zn einsm an:
emeffsnen bstand vor diesem zweigt sick) 11011 der
* erlä11ger11ng der Linden : Allee wieder einerseits eine neu hergesteüte Kaskanien-Aüee zu dem Park 1111, 0110019131th Jie 111311 hergsstelLte Ulmen-Allee 7.111: Eiscnbahnhalfeftclle
men.
Das Gekäude des Lindenbadds, 111011th cine Gesammt- länge von 55,58 111 hat Und im Haupttheil 10 111 hoch ist, wird durch einen Mittelbau mit Säulenvorhakle und durch zwei vorspringende Seitenflügel, der innersn Anordnung der Räume Entsprechend, gegliedert.
Die Fayaden sind in glaichmäfzigcr Weise durch Pilaster- fteÜungen, zwischsn welchen fick) die Fenster der Vadräume be- findeu, dekorirt. Das Gebäude hat 11ureinGefch0ß; 1101? Fußboden deffclbon liegt 0,7511] über dem UMngLUdEUTETMin. Vor dem Haupteimgang nnrd dieser Höhenunterschied durch eine sanft ansteigende Rampe vermitte , dagegen an den nur für das Dienstp21s011al bestimmtew Nebensingängen durch Stufen.
Der Zugang zum Gebände für die Badcgäste findet durch die von vier jomschen Säulen getragene Vorhalle statt. Man betritt hier zuerst den Wartesaal, an welchen sich 1101111161 Seiten die für den Gebrauch der Badenden bcstimmtsn Räum- lichkeiten anschließen,
Der Wartesaal, 7,5 111 lang, 5,5 111 breit Und 5,0111h0ch,ist1n11 Tischsn, Bänken und Stühlen reichlich versehen; in der links vom Eingang defindlichsn Wand befindßt [ich 0113 [chalksrartige Ynstex, vermittels dessen dis ZeUe des Kassirers mit dem
artc1aal in Verbindung stsht.
_ Dem Hauxteingang gegenüber führt eine Thür zum Lese- 3111111181, 111 we chem eine größere Anzahl politischex 11110 11111- [trirterZe1t1111gen und Zeitschriften zur 5801111811111; [111 die mit_ Abonnementskarten versehenen Kurgäste offen 11013011. Diywr Namn, von gleicher Größe wie der Wartssaal, [01] lediglich den Kurgästsn Gelegenheit bieten, sich, unbehelligt 11011 5911 mit dem Badebetrieb verbundenßn Störungen, nach dem Baden oder nach dem Spaziergange erholen zu können. Um anch bei Kühler Tsmperatur einen angenehmen Aufenthalt daselbst zu 11161611, [ind 23101nine vorgesehen, und ist Übsrhaupt darauf Bedacht genommsn worden, den Raum 111öglichst ange- nehm und behaglich achzuftatten. Vor den Fe11stern des Lese: zimmer?- bréiten sich Gartenanlagen aus.
Im Zusammenhang mit dem Wartesaal befinden sich, ebenfalls im Mittelbau gelegsn, außer dem schon erwähnten Kaffenraum 110ch daS Dienstzitmner des Königlichen Vade- Znspektors, [011116 das Zimmer 1183 Bademdistchs, wc1che111 die
011111113 des:. Badebetriebes wä?rend des ganzen Tages obliegt.
A'n 01816 3111111116 schließen ick) rechts- 111111111110 00111 51811111:- saal d1c Flure; nach den einzelnsn 2301103011011 an.
„ EH smd 1111 Ganzen 30 BadezelTen vorhanden. Didselben [md 1n zwe1 SUten- und zwei Querftügel vertheilt, welche sich rechts und [mks an den Mittelbau gleichmäßig anlehnen. DW Flnkre werden durch Oberlicht erleuchtet und sind durch selbstsckzkeßende _(Hlasthüren 1111 den Enden ausreichend vor anlust [1156113611601 Ein Theil der Zeüen ist mit Wärm- öfen verxhen.
In jedem Fl_ügel befindet sich je eine besonders hergerich- tete,_1ehr eräum1ge ZeUc von 5 111 Länge und 4,0 111 Breite flix 1011120 3311116111611, welche nicht im Stande sind, ohne Hülfe ande- rer Per10nsn 311 baden. Diese eÜen besitzen Fahrstuhlund Winde: vormchtung, wodurch die öglichkeit gegeben ist, gelähmte Personxn 111311110111 und schnel] in die Badewanne hinabzulaffen und Meder hinaUSzULseben. Ferner- ist bei mehreren ZelXen die Einrichtung getro en, ein ache warme Wasserbäder ohne ZusaY) von S001e zu verabreichen.
ie Badequellen find mit AUSnahme der beiden vor- erwähnten großen Zellen alle 4,0 111 “lang, 2,50 111 breit und 4,0 111 hoch. Jede ist durch eine 2,20 111 hohe aus Holzrahmen und Leinewand hergestcnte Scheidewand 111 den e1gentlichen Baderaum und in einen kleinen An- und _ AuSkleWeraum getheilt, eine Einrichtrlng, welche in dem alten
Y Eine bal_neologiscb-statistische Skizze vom Königlichen Soul- bad lme11 it weben als amtliche AuSgabe im Verlage von O. Senff, 111 Schönebeck erschienen Und führt die Ueberschrift: „Das Köntgl1che Soplbad Elmen bei Groß-Salze untveit Magd e b ur g “, m1t einer Steindrucktafel vom neuen Lindenbad. 1878,
Badehau e nur in wenigen Zellen bestand, sich aber dort als sehr pra iick) erwiesen at.
Die Wände der Ze en find, um das Mauerwerk 1101: den zerftörenden Einwirkungen der Soole u [chüßem bts zur Höhe von 2,20 m mit Holz etäfel_t, Mixes durch Oelfarben- anftrich vor Nässe geschützt 13. DW Be euchtung der Zellen geschieht durch 2,0 111 hoch über dem Fußboden qngehrachxe
enfter. Es wird hierdurch einerseits ein Einbltck 111 ine ellen von außen, selbst bei ßeöffnetem Ynfter, unmognch gemacht, andererseits verhüten ie unmittel r unter der Decke gelegenen Fenster schädliche LuftauSgleichungen und 11eW1rken überdies nach Beendigung des Bades die Ventilatwn der 3611611 in schneller und wirksamer Weise. Die Handhabyng der um eine horizontale Achse drehbaren Fenster gesch1eht durch eine bequem erreichbare Zugstange, welche 111 per- Zhiedenen Höhen feststellbar ein mehr oder wemger we1tes effnen der Fenster ewnöglicht. '
Die Wannen smd in den Fußboden der Zsllenxmge: lassen; auf dreiStufen steigt man in dieselben hinab; [ie smd von eiförmigem Grundriß, und haben eine Länge von 1,80 111, eine größte Breite von 1,20 111 und [md 1,0 111 tief. Es sind dies Dimensionen, wie fie wohl kaum 111 andern Badeorten vorkommen'möchten, und trägt d1e „dur_ch diese bedeutenden Abmessungen gegebene Möglichkeit, [1111 m der Wanne nach allen Seiten Treibemegen zu können, wesent- lich mit zur Erhöhung des Ba egenuffes bei.
Als Material 11 den Wannen ist wie [111er Holz ge- wählt wordkn, da ie Herstellung in Porzellan oder Metall bei den großen Dimensionen der Wanne mit bedeutenden Schwiérigkeiten verbunden gewesen wäre, und weil Holz noch hauptsächlich den Vortheil hat, daß es das Bad nicht_so rasch abkühlt wie Metall oder Stein. Zum Schuß gegsn d1e Soole- einflüffe sind die Wannen mit Oelfarbe gestrichen. Am untern Ende der Wanne befinden sich der S00[- und der Wasserhahn, sowie die Doucheyor: richtnng. Das Mischen und VLreiten des Bades geschieht vorschrifthemäß durch das Badcpersonal, jedoch kann der Badcnde nach Belieben 11011) Soole oder warmes Wasser zu- lassen. Die Höhe: des Wasssrstandss wird 511111) ein offenes Standrohr derartig regulirt, da[; eine bestimmte Höhe nicht überschriiten werden kann; das Standrohr dicnt zugleich zum Verschluß der Abflußöffnung. _
Jede ZEUS ist mit el13ktrisch€r Klingel 511111Herbe1rufen der Vcdicnung versehen. Dsr Druckknopf 111 [0 a11gebrackt, daß cr vom Badenden von der Wanne hcr leicht erreicht werden kann. Für die Vadebedienung ist „in jedem Flügel ein beßnderecö Zimmch vorhanden, in welchem [ich ein Ofen zum (Erwärmen der Badewäsche befindet. _
Die Anlage de?- neueuLindenbades 111 derartig dichonirt, daß die rechts und links befindlichen Oncrflügcl sowohl nach vorne als nach hinten eine Verlän erung gestatten 11110 somit die Möglichkeit gegeben ist, die ahl dsr ?eüen 11011) um weitere zu vermehren, wenn sich das Bedürftii dazu im Laufe der Zeit herausstechn sollts. .
Das Central-Comité der Deutfcke11 Vereine znr Pflkcas im Felde verwumdeter 1111d Erkrankter Krismcr hat einen 25.-11.1)! Über seine internationale HÜ1f§tHätig= keit während des russisch-türkiscben Krieges veröffentliÖt. Nach §. _7 der Uebereinkunft vom 20. April 1.869, Welche die statu- tarische Grundlage bildet, nach welcher die dentschsn LandeSvereine 111) _ein gemcinsmnks Organ in dem Deutschen Ccntral-Comité ge- (haften 515211, hat, im FaÜe eines Krieges, an dem Deutschland nicht_ Theil nimmt, das C1ntrak-C0mité die be1fende Wirksamkeit der dsutxkben „Vereine zu letm, beziehungsweise zu Vermitteln. Auf diese Bestimmung [1111112 [1112 der erste, lediglich an die Vereine gerichtete Aufruf vom 27. Mai 1877. Als seWstverständlick) wurde angenommen, das;, soweit nicht die Geber 11113 besondereU Gründen ein Anderes bestimmen würden, die Hiilfsthiitigkeit den Verwundeten beider Hccre 111 glcicher Weise sich zUzuwenden Habe,
Noch 1301: Erlaß dieses Llufrnfs Hatte [ich daICentral-Comité mit dem unter dsm erhabenen Protektoraie Ihrer Majestät der Käiserin von Rußland stehexdcn Cenkkal-Comifé der russischen Gesellschaft 130111 rothen Kre_11z 111 Verbindung geseßi und dcmsclben seine Hiilfe- [eistung 1121119111111 gestellt. Ein gleiches Erbictsn konnte 111111) der a'ndern Seck? 111151 gxrichtet werde11, Weil zur Zeif in Konstantinopel em Organ,er [remZiUigen Krankenpflkge nicht mehr bestand. Kaum hatte,s1ch ,mdesien em solches wieder konstituirt, als von dort aus die Verbmdynq ,mit dem diesseitigen (Central-Comité angeknüpft und dessen Hulfc 111 Anspruch genommen wurde.
Dem rus1schen Central-Comité ko11nte das Central-k-Fomité auf den 11011 1 m kundgegebenen Wunsch verschiedene neue Modelle z11 1111 D1c11st“ der Krankenpflege erforderlichen Gegenständen und ApP-araten“ 11111121" Andern [7211 neuen E6marchschen Verband- torntster, dlö Exmarcwche Lazarethkiste, das von Herrn Plambeck 111 “Harxibnrg gespeydéte voÜständige Materml zur Umwandlung eines gejvohx111chen qunbahn-Güterwagenö „111 einen Krankenjransport- wagen "nach Hamburger System über1enden. dea1d langte auch eme großere Bestellung chirurgischer Instrumente von St. Pskersburg (111, und hat das Central-Comité demgemäß 20 große voÜständige Lazarctbbestxcke nach den Angaben und unter der Leitung des Gef). Ober-Medizmal-Rach und Professors 01". 11011 Langenbeck bierselbst anfertrgeylaffen.
anry1schen wurde dcxn Central - Comité eine größerc und u'mfangtx'Uchere Aufgabe gestellt. Die 111[[i[che11Cisenbahnen haben eme großexe Spuxweite als diejenigen 1111 ,iibrigen Europa, 1161- mentl1ck dre rumaniscben. In Folge diejes Umstandes waren in Rußland „erbaute Sanitätszüge in Rumänien nicht zu Verwenden". DaF rnssxsche Central-Comité, welches dem Kriegs-Minifterium ge- Jenuber die Hersteklung einer 11ewi[1en Anzahl solcher Sanitätszüge ubernommen 511119, nahm deshalb die Hülfe des Central-Comités bxhuf's dex AuSrustung von 3 zu 24 WWW angenommenen Sani- tatszuZen 111 Anspruch, von welchen der erste spätestens am 15. Juni zur A fayrx bere1t [2111 sollte. Obgleich das gesammte Inventar der KrankenYuchen und Depotwagen vollständig neu beschafft werden mußte, 1st doch der erste Zug wirklich am 15. Juni fertig gestellt und 'am folgenden Tage. unter der Leitung des Delegirten Herrn von H0111ka - HerzogYWalde nach Bukarest abgelassen worden. Der zw_e11e hat 1hn am 2. Juli 1877, geführt durch den R1ttergutsbefißer' von Schenck - Kayenzien, der dritte, nachdem 2 russ1sche Delegirte zu dessen AbnaHme hier eingetroffen 111111111, am 14. Juli 1877 folgen können. Jeder dieser 3 Züge, wozu die Waggons zu 71 von der Niederschlefiscb-Märkischen (Eisenbahndirek- tton und zu .? 0011 der Märk1sch-P§Yener EisenbahnZeseÜschaft gemietbet worden smd, be11ehen aus 24 agen, w0v0n 2 sogenannte Inter- kommumkgtronWagen 111._und 17.K[affe im Wesentlichen nach dem von dem preußtscben Kriegs-Mmistcrium adoptitten, abcr mehrfach verbeffér- 11311 Systeme zum Tranßport von je 10 Schwerverww1deten,jeder 311.1 also fur 200 Verwxxndete 111 liegender SteUung eingerichtet ist, während der Rest der Waggons als Küche, Arztwagen, Depot 2c. dient. Die Gesammtaußrustungskosten dieser 3 Zuge haben 118 810 „16 80 „Z betra'en, welcbe Summe soweit dieselbe aus den hier aufgekommenen Betr gen nicht zu decken war, Seitens des Rusfifcben Central- Com1t§s lzaldtgst erstattet worden ist. Es sei 1101!) erwähnt, daß die Sanitatözuge, obgleich „während des ganzen Krieges in unausgescxzter Bewegung, fich vorzuglich bewährt und auf das vollständigste ihrem Zwecke entsprochen haben.
Während W4Ceatral-Comit6 sich mit der Herstellung dieser Sanitätszülge beschaftigte, wax in Folge des Aufrufs vom 27. Mai 1877, T_ößtenthei s von den deut1chen Vereinen aus ihren bisberigen Be-
anden die Summe von 71 040.461 57 „3 bei dem Comité eingegangen, auch mehrfache Sendungen von Verbandmaterial und sonstigen Laza- rxtbgegenständen. Nach dem Verzeichnisse der bisher nicht veröffent- l1chten Gaben haben die in Folge des ersten Aufrufs eingegangenen ledbetxäae im Ganzen 73,679 .“ 75 „5 betragen. iervon war, betBeru 1chtigung der besonderen Bestimmung der Ge er, zur Ver- wendung ür die rusfischen Vcrwuudcten bereits in Kaffe d1e Summe von 37,291 .“ 29 „3.
, Die für die türkischen Verwunketen zur Zeit eingegangene Summe bextef fich" auf 33211 „xs. 6 „3 Das Central-Comité bcabncbligte mtt dxr fur die türkischen Verwundctm verfügbaren Summe einen Delegaten nqch Konstantinopel zu [enden, mlcher sick) dem türkischen Central-Com1té zur Verfügung stellen und unter dem Schutze der deutschen Botschaft die möglichst zweckmäßige Verwendung der Gelder an Ort und Stelle selbst leiten sollte. Die deshalb ei11gel“iteten Verbcxndlungen zcrscblugen fich indeffcn. Auf _eine demnächst d11_rch Vermtttelung, der biefigen türkischen Botschaft an das türkijcbe Ceptral-Comité gerichtete Ynfmge über die 3111121111111 [eines vorzugs- we1se„n,Bedarfs gelangte die drin ende BTM dcs gedachten Central- Com1tds an das bisfige, die für türLisckxe Verwundete bestimmte Summe 15111 „selbst zur Verwendung bei der gerade in Angriff genommenen C1nrtch111ng dreier Lazaretye zu Ru11schuk, Varna und PoLporx baar UF'LMMLU 3111110111111 - ein Ersuchen, dem das Central-Comits durch exney a11derwc1t1gen Beschluß Folge geben zu 1111'1ffen glaubte. Was die m_ Folgeßdes ersten Aufruf:? eingegamenen Gaben an Verband- nzatermh Was_che und sonstigen Lazaretbgcgenständen anlangt, [o tsk e111 Tbczil der1elbe11 mittelst dcr Sanitätszüzk nacb Bukarest 111215" dert, em a11dcrcr 1111te1' Bcifiig1111.1 ci11cr crhcblichen Anzabl dem eigenen Depot entnommencr Gcgknständk, 1101112111101) Arm- und Bein- 1ch1e11en, Stechbeche11, Eiterbecken u. [. w. in 15 KistM am 15. AUJUsk 1). J. an*das Central-Comité zu St.Petersburg und am 2721115113: M 29 Kisten,und 5 Kollis nach Konstantinopel an das dortigk) Central-Comitd abgesandt wvrden.
_ Am 26. Septcmdex 1877 nahm das Ccntral-Cmnifé die weitere Hu1fe ' aUex „Mensäxensreunde in Anspruch. Jdre Majestät die Katserm-Kdmgm, die' Allerdurcblauchtigste Proxektorin dcs Deut- schen Centra1 - (501111165 steUte sich mit einem Beitrage von 3000 016. an die Spttzc dsr nunmehrigen öffentlichen Zeichnung, Mk 6 61355 «74 49 J lieferte. Als das Central-Comité einen te e- graphiscben N0tbschrei des Central - Comités zu Konstanti- nopel vom 23. Jayuar 1878 veröffentlichte, in welchcm da[- [elbe den dort durch das damalige Zusammcnströmsn vieler Tausende von VerWUndeten und 11011 150000 1101115] mittellosen, der nötbigsten Nahxung und Bekleidung eUtbebrenden Flüchtlingen in ergreifsnder W211? darsteUte, wurden 0011 Ihrer Majestät dcr Kaiferin-Königin wiederum z1veimal je 1000 „161 1131151133 für die Notblcidenden in Kon- stantinopel, und eine gleiche Summe von Ihren Königlichen Hoheiten. dkm „Großherzoge und der Frau Großherzogin von Vkecklenburg- Strel113 ii erwiexen. Auch 11011 zahlreichen Privaten Wurden 0011 da an meßrfack) [pezielk fiir das Centralcomité vom rothen Halbmond bestimmte Gaben zugewendet.
Am 18. Oktober Wurd: ein sehr bedeutender TranSpdrt von Verbandmitteln und Apparaten, Welche dem eigenen Depot entnom- men" 111111611, nacb Bakarest zur Hälfte fiir russischk, zur Hälfte für rumanische Zaiarethc durch Hr11.v.Hönika gefiihrt. Eine ebenso 11m- fa11greiche, 051111111123 Material enthaltende, jedoch 111 27 zum Thcil größeren Kirrcn verpackte Sendung wurde am 8. 2110113mber 1877 durch Vermittelung der internationalen Agentur zu Triest 111111) Konstantinopel bewirkt. Ihr folgte am 20. Dezember 1877 eine noch grö ere, welcbe Wegen der großen Schwierigkxit und [1116111215211 dcs dire ten Trang"- portss zur „Donau dem ru1si1chen Central-Comité zu St. Peterkdurg zur Vertheilung zuging. Sie umfaßte nicht weniger als 69 Kisten und Ballen,“u11d anthiclt neben 3a51reichen sonstigen Lazarcthgegen- ständen 111111: Anderem 1000 neue WOÜLUL Dcckkn, 1000 neue Laza- rethanzüge, mehrere 1000 zum großen Theile 112118 Hemden,
Dem Hiilferuf des Central-Cdmité's 511K0nstanti110pel vom 23. Januar 1878 entsprach das Central-CNUW durch eins Weitere von 70 Kiste: und Ballsn. Auf die dringende Vorstellung des Cen- 1111-(530111116'0 110111 1015611 Hxlbmond, das; iHm vor 11111311 Dingen 51111115 Geld Notl) tk)ue„ltcß_ das CentraL-Comité znglcich mit dieser Ssndung dem Central-(MnUt-é zu Konstanti110pcl 1111111 an baarem Gelde 5000 34 z11g€1)en, und am 13. Februar eine gleich? Sendnng 11011 5000 «461 und am 25.211.115 wikdcr einc solche von 2000 „46. folgen. J11zwisch111waxet1am4. Februar d.J. wieder 29 Kisten mit 1000 11611811 Lazarexhanzixgen und anderem Material nach St. Petcrs: burg_und am 13. deffelbenfMonats 21 Kolli Über Triejt 11.111) 5103- stantmopel abgesandt.“ (8111 abermaliger telegra'phischcr Hülfernf des dortigen Central-ComttSJ, daß es 111 den Lazarethen gänzliä) an Charpie fehle, hat 311 cincr [1511213005111 am 11. ZRärz (. bewirkten SelnYng 11011 7 510111 11111 615 111; Charpic 1111-11 Konstantinopel der- 1111 „1, .
“ Jm (1313115111 sind dLm Cc11tral-C0111ité 135 847 „46 58 «3 an Gaben zugejandt 1111d 11011 demselben vcrwendct worden.
Die Stadtwcrordnetcn-Ver[amml11n11 bescbäftiqte [ich
gestern mit der Vorlage des *Féagistrats, betreffend die Abnahme des
Bauesk'defs Radialsystems 111 der Kanalisation und die Zahlung der Bauyramte an den 25:11an Hobrechx. Der [*LZÜJÜÖL Antrag des Viag1strats_la111etx: „Die Ve1samml11113 crf[ärt 'ich damit einver- standen, da[; die"1111 §. 12 des Vertrages vom 1 . Mai 1873 der- [pxochene Baupranne von 30 000 «16 dem Chcf-Jngeuieur der Kana- 111011011 Baurat'k) Hobrccbt außgczahlt wcrde.“ kgsswn „nahm die Vcrsaymlnng diesen Antrag an. «Sodann folgten dte Setteu's des_ 9111191111013 vorgelegten definitiven Projekte zum 2101151111 1111er [osten Prime über den Louisenstädtischen Kanal Yv11chez1 Retter- ,und Rerchcchrgerstraßc, sowie einer massiVenBrücke ubex dte Sprxe 1m Zuge der Michaelkircbstraße. Das erstere Projekt [chlrcßt m1t einem Kostenansckylage 11011 420 000 „161 ab, das [cßtere m1t einem solchen von 713 000 „44 Beide Projékte wurden mit den betreffenden Kcstenan[chlägen genehmigt.
Die Direktion des Viktoriatheaters veranstaltet mo'r en, g§lcßxntl1ch dex 400. Aufführung des Ausstattungsstückes „211316 81211e um .d1e W611 111 80 Tagen“, eine Kinderfestvor- stellung, zu Welcher xeder Erwach1ene ein Kind frei mit [ich in das TheaterÉehnZnskaknxß Hb d K
- e. *aieri e o eit er ronprinzbesuchtc die etrie Gastvorstellung der Herzoglich Sachsen - Yéeiningizsschegn Hostheatergescllschaft 1111 Friedrich Wilhelmstädki- [chen THeater.
*Im National-Theater wird ÉHr. Ludwig Varnay
morgen, Sonnabend, wor den Schülern und cbülerinnen hiesiger Lehr- anstaltext und deren Angehörigen den .Hamlet“ spielen, und zwar findet dtese Vorsteü'ung 'zu ermäßigten Pxeiscn' [Wr. Dic Auffüh- ryng dixser Tragödie m1t Hrn. Barum) m der Titelrolle ist 11111." dteses' eme Mal möglich, da derKünstler amMontag [ein Gastspiel befchl1eßt. _ '
Jm Zoologischen Garten weiden bci günsti verbleibender Witterung dic Sonntags - Konzert; am Sonntag, der? 5. Mai, die großen Militär-Konzerte am Dtemkag, den 7. Mai, beginnen.
Redacteur: I. V.: Riedel.
Verlag 'der Expedition (Kessel). Druck: W. Elsver. Drei Beilagen (einschließlick) Börsen-Beilage), außerdem ein Fahrplan der Obersckjlefisckjen Eisenbahn.
Berlin:
Nach längerer Dis-
Erfte B
eilage
zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
M10“!-
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X ! Jus erase für den Deutschen Reichs- u. Kgl.Preuß. Staats-Auzeiger- das Central-HandelSregifter und das Postblatt nimmt an: die Königliche Expedition
des Deutschen Reiths-queigers und Königin!) prenßisüxm Staats-Auztigerz: Berlin, 8. 17. Wilhelm-Straße Nr. 32. X
éteckbriefé und Untersuchungs - Sachen.
Steckbriefs-ErlediguW. Der hinter den Buck]- halter Carl Friedrich atzgerow wegen wteder- bolter qualifizérter Urkundenfalschung 111 den Akten 77. 160 (10 1878 unxerbdetÖi c][)2. Apzctkl d. J. er- la ene Steckbrief wir ier 111: 311111 genommsn. BJrlin, den 30. April 1878. Kömgltcbes Stadt- gericht, Abtheilung für Untersuchungssachen. Kom- mission 11. für Voruntersuchungen.
Dcr unterm 24. März cr. hinter dem Musketier Lindemann der diesseitigen 6. Kompagrye erlaffene Steckbricf ist durch Auffindung der Leiche des 20. Lindemann erledigt. Stralsund, den 1,Ma11878. 3. Pommersckyes Jnfanterie-Reg1mentNr_. 14. 2,2311- taillon. v. Fabeck, Major und BatatüOUH-Com-
mandeur.
Steckbriefserueucrung. Der binterdem Vika'r kcronimus Spaeth aus Hinzendorf m der Bm- age zum Staats-Anzei er_ Nr. 240 1110 1874 11110 in Nr. 252 pro 1875 er (1112116 Steckbrtef zvird [11er- durch krneuert. Fraustadt, den 24. AdUl 1878. Königliche Kreisgerichts-Deputation.
Die Lotterie-Kollcktenre M, Steindeckek. S. Rosenblatt, Engers, M. Nuckxtern und Jsqac Stein in Hamburg find durch dgs're'chtskrgstxge Erkenntniß der Strafkammer des K0111gl1ch_e11 Kre1s- gerichts hier, vom 9. Januar cc„ mch strafbaren Eigennußes zu einer Gcldstrafx von 300 0101 event. 30 Tagen Gefängnis; verurtbeckt. Da dix erkannte Strafe nicht Hat beigetrieben werden k0n11en, ,so wird ersucht, von den beze1chnc1en Verurthecktey im Betrctungsfakle die erkannte Geldstrafe einzuziehsn event. dieselben vcrbasten uud behgfs Ybbußung der [ubstituirten Freiheitsstrafe an' die nachste Ge- richtsbehörde abliefern zu lassen, 111101111121: von dem Geschehenen schleunigst zu be11achrtcht1gen. Schles- wig, den 3. April 1878. Der Staatsanwalt.
Subhastationen, Aufgebote, Vor- ladungen u. dgl.
12049] Oeffentliche Vorladung.
Der Kaufmann Joseph Dröge [)ier, Friedrich- straße 61, hat gegen den Kau"fmann und Fabri- kanten Amandus Ebert, fruher bier, StemmelZ- straße 73, auf Grund dreier We_ch[el eme Wechsel- klage Wegen 9341 .ij nebst 60/„Zmsen, von 2813 ckck seit 12. Dezember pr., von 3413 «14 seit 13. Dezem- ber 131". und von 3115 «M. seit 17. Januar _cr., 44.46 50 Y Protestkdsten und 1/3 0/0 Provifi011m1t 31,13 «FQ angebracht. _ '
Die Klage ist eingelsitet, und da der 11115? Axis- enthalt des Verkla ten Ebert unbekannt zst, 0 Mrd dieser hierdurch ö entlich aufgefordenrt, 111 dem zur Klagebea11trvortung und weitern 1111111dl1chen Ver- handlung der Sache auf
den 6. Juli 1878, Vormittags 10 Uhr, ' vor der unterzeichneten Gcr1chts-Deputat1oy, 1m Stadtgerichtsgebäude, Jüdenstraßx Nr. 59, Ztmmexr Nr. 67, anstehenden Termin punkxlich zu erschex- nen, die Klage zu beantWOrten, etWatg0 Zeugext 'm1t zur SteÜe zu bri:*ge11 und Urkurzden 1m Ongmal einzureichen, indem auf_späteer1nredcn, Welche auf Fhat achen beruhen, keine Rückficht genommen Wer- e11 ann.
Erscheint der Beklagte zur bestimnxten Stunde nicht, [0 Werden die in der KlaLe ang€fuhrten T"hat- sachen und Urkunden auf den .[ntrag des Klagers 111 0011101030100] für zu estanden und anerkannt er- achtet, und Was den echten nach daraus folgt, wird im Erkenniniß gegen den Beklagten ange- sprochen Werden.
Berlin, den 1. März 1878. ,
Königliches Stadtgerzcht. 1. Abtheckung für Civiliachen. Prozeß-Deputafton 11.
[3954] Edictalladung.
Das Untergericht der freien Hansestadk Bremen macht bierdurch Hekannt, leß auf den Bericht der Pupillenkomm1ssion der ntrag von Bernhard Knoop, als Kurator des abwesenden Johann Nico- laus Meyer, „seinen Kuranden, den Matrosen Jo- hann Nicolaus Meyer, geboren bicrselbst am 23. April 1822, Sohn des Lehrers Johann Hermann Meyer und der Anna Lucia, geb. Lau, Welcher seit September 1848 von Bxemen ab1vesend, 3111th im Jahre 1859 mittelst emes Schreibens aus dem Innern Nord-Amerikas" ettvas von [ich habe hören lassen, für todt zu erklaren“, als zulässig, und dem- gemäß eine Edictalladung des Verschollenen erkannt worden ist. „
Es wird daher der vorcrwahnte „Johann Nico- laus Meyer hierdurch geladen, skatestens am
Mittnwckx, den 9. 111 1879,
Vormittags 1 „Uhr, vor dem Untergerichte oben "111 der alten _Böxse bierselbst persönlich oder durch emen VevoÜmachttg- ten zu erscheinen, oder bis dahin Kunde _von [einem Leben und Aufenthalte zu geben, Wdrtgextfalls er für todt erklärt und [ein Vermögen den in Folge [exnxs Todes dazu Berechtigten verabfolgt werden wir .
Sodann werden AÜe, welche von [einem Leben oder Tode Nachrichten besiYen, aufgefordert, solche dem Untergerichte mitz11the1le11.
1. Steckbriefe umi Untotauobungs-Iaebau.
2. Inbbxaßakiouou, snfgsboks, sorMauxc-n a. (16131.
3. 7011151110, 7611100581103», Iubmjaajouou obo.
4. ?erlooaung, Quortisakiou, Zinszahlung u. s. ". 7011 ÜXLUWTÜSU kayisrsu.
Zugleich Werden die unbkkanuten Erben Und Gläu- biger des obgenannten Johann Nicolaus Meyer hiermit geladen, ihre etwaigen Ansprüche und For- derungen bei Strafe des Verlustes derselben in dem obgedachten Termine anzugeben und geltend zu machen.
Bremen, aus der Kanzlei des Untergerichts, den
27. April 1878. C0 rde s, Seer.
10639] Vckmmtmachung.
Der am 3. November 1837 hier geborene Bäcker Wilhelm Gottlieb Wendorff, Welcher [ich im | Jahre 1862 von hier auf Wandersckyast begeben und zuletzt im Jahre 1866 11118 St. Louis geschrieben hat, seitdem aber Verschollen ist, sowie dessen etwa zurückgebliebene unbékannte Erben Werden Hierdurch vorgeladen, sich spätestens in dem auf den 15. Oktober 1878, Vormittags 11 Uhr, 1111 hiefiger GerichtssteÜe anberaumten Termme 6111- zufinden und Weikere Anwäsung zu erwarten, widr]- genfaÜs der Verschollene für todt erklärt und [em Vermögen den bekannten und legitimirten Erben auSgeantwortet wird,
Treptow a./R., den 11. Dezember 1877.
Königliche KrengerichtstKommisfion 1.
Verkäufe, Verpachtungen, Submiffioncn :e.
[3993] Vekanntunukxunq.
Das in der biefigen Gemarkung *4 11111 von Wies- baden entfernt belegens, dem Nassauischen Central- Studienfonds gehörige
Vorwerk Hof Clarenthal,
besteHend: in Hofgebäuden, nebst Hofraum 1111d Haußgarten . . . . . in (Gärten . in 2111111111111 . . 21,640 „
in Wiesen. . . zusammen in 98,909 1111,
[dll für die Zeit vom 22. Februar 1879 bis Jobanni 1897 verpackytet Werden. Den Licitationstermin Haben wir auf Montag, den 17. uni d. I., Vormittags 1 Uhr,
in unserem Sesfionszimmer vor unserezn Decernen- ten für den Ceutral-Studicnfonds, Reg1sru11g8-Rath Schaffner, anberaumt, und laden Pachklufnge zu demselben mit dem Bemerken em, 'daß: _
1) neue Bieter Nach 12 Uhr M1tkags mchk mehr zugelassen Werden,
2) das dem Angebot zu Grunde zu legende Pacht- geld-Minimmn auf 6740 «M festgeseßt' woxdenU
3) zur Uebernahme der Pachtung 6111 d1§p0nibles Vermögen von 40,000 «15 erforderltch ist. „ ,
Ueber den Besitz des [e*teren, [01111e 1111er 1Hre Qualifikation als Landwirt 2 haben 116) d1e, Pacht- liebhaßer vor dem Termin, spätestens 0581 111 dem- [exhsen unserem Commissarms gegenuber aUSzu- we1en.
Die Verpackytungsbedingungen und die Regeln der Licitation kö1111cn mit AuSnabme :“er Sonntage zu jeder Zeit während der Bureaustunden auf u11[erer Registratur eingesehen Werden. '
Abschriften dcr [pecieUen Bedtngungen Werden wir gegen Erstattung der Copialien resp. der Druck- kosten auf Verlangen mitkhetlen.
Wießbaden, den 29. April 1878.
Köxtiglickxe RegierunÉ.
Abtheilung für Kirchen- uud c;;ulfackzen.
0,524 1111, 1,649 " . 75,096 „
Auf den Brahe-Aßlagen der Schußbezirke Bixken- thal, Schönholz und Kohli hiefigen Köntg'lrchen Forstreviers lagern aus dem Einschlage des thters 1876/77 1101!) 3656 Rmtr. Kiefcrn-Kloben und „216 Rmtr. Kiefern-Spaltknüppel. Gebote auf dteses Material im Ganzen oder in getheilten Posten w_er- den in den am 21. Mai und 18. Juni cx. nn Vethkeschen Gasthause zu Suchau. Vormittags 10 Uhr, anstehenden Holzverkaufstcrmmen 13,111 egen- genommen. Grünfelde beiSäuvekatotvo 111 est- preußen, den 29. April 1878. Der Oberförster.
[3878] Bekanntmachung-
Montag. den 6. Mai d. J., und folgende Tage, Vormittags von 10 Uhr ab, soll eine größere Partie ungangbarer und fehlerhafter orzellane im Gebäude der KöniZlichen Porzellan- anufaktur im Tliiergarten gegen aare Zahlung meistbietend ve ste kerl Werden. _
- er in, den 29. April 1878. (a 010. 255/4.)
Königliche Porzellan-Manufaktur-Direktion.
[3973] Neubau des Kriminalgerirljts-Etablissements zu Berlin im Stadttheile Moabit. Die Lieferung von: 8. ca. 3000 Tonnen besten Portland-Cementuud _11. ca. 8000 Cbm, [Öarfen Mauersandes soll, jede für sich, event. aucb getheilt, in öffentlicher
Berlin, eritgg, den 3, M01
Oeffentlicher Anzeiger.
von Proben begleitet, Werden kostenfrei bis zum' Termm
erbeten 1111d smd im Baubureau, 12, abzugcben.
den Stunden 0011 9-12 und 3-5 Uhr zur Ein- s1chtnahme aus.
15783
5. [11111131210110 ]?tabljaaowonw, Fabriken 11116 (3108811411861. , ?swabjoäsus Lskaunthobunxou. . Litorakisobo Mison. . WWWk-UWZZSU. 111 1181 136on- . kamüjsn-Uaobkjobk-m. * boüzgo. ck
Inserate udehmen an:ck das Cemal-AM man er dent! ck - ZU , Mohrenstraße Nr. 45, die Armonchxjvediüoneu da ,Iuvalideudauk“
“, Rudolf Nose, TMM
“& Vogler, G. L. Daube & Co., Büttner &. Winter, [ owie alle iibrigen
Annonceu-Bnreaus.
den 11. Mai 1878, Mitta s 12 Uhr, lt-Moabit 11 u.
Die betreffenden Bedingungen liegen daselbst in
Berlin, den 26. April 1878. Die Bau-Vermaltung. Lorenz, Reimann, Bau-Jnspsktor. Landbaumeister.
(11 010, 12,/;“). )
Berliner Stadt-Eiscnbahn. Die Ausfiihrung der Crd-, Maurer- undStcinmetZarbeiten „ für ddie NUTÜZÜM 'SspkeeYrüci-e ;,; „z' x __ „; [;,-“an er 11 eumSm e , owie , T-««*- die anschließenden Viadukt- [trecken dcr Berlmer Stadt-Eisenbahn zwischen Ueberfahrtßgaffe und Salzgraben, umfaffend ca. 9000 011111 Ziegel- und Bruchsteinmauerwerk und 490 0,5111 Werksteine nebst Lieferung der Materialien, [011 1111 Wege der Submis ion verdungen werden. D1e Bedingungen und eichnungen können in unserem Centralbureau, Beethovenstr. Nr. 1 bier- [e[b[t, bei dem Bureau - Vorsteher Weltermann, m den VormittagsstundeU 0011 8-1 Uhr eingesehen, auch von demselben Abdrücke der Bedingungen nkbst dem Submissionsfdrmular gegen Erstattung von 3 «16. bezogen werden, jedoch wird die Abgabe nur an [0[che Unternehmer erfolgen, deren Qualiß- 8111011 11118 bekaxmt ist oder durch Wieste nach- gewie1et1 wird. Anerbietungen find verfiegelt und portofreim1t der Aufschrift: „Offerte auf Anlage desz Stadtbahn-Viadukts zwischen der Ueberfahrts- gaße und dem Salzgraben“ bis zum 21. Mai d.J., Vormittags 11 Uhr, an uns einzureichen und wird die Eröffnung der Offerten qlsdann in Gegen- Wart der etwa erschienenen Subnnttenten erfolgen. Berlin, den ]. Ykai 1878. (k (3130.33/5.) Königlickx Direktion der Berliner Stadt-Eisenbahn-Gesellscbaft.
[3995] Die Lieferung 11011: 1050000 Kilogramm Beffemer Stahlschienen, sowie von:
11 000 Stück Unterlagsplatten,
4600 (1.11: Kremplascben,
19500 tück Laschenschraubenbolzen und
80 000 Stück Tirefonds [oÜdim W:ge der öffentlichen Submisfion Vergeben wer en.
Die Liefex1111gsb.dit1gungen [0111051 für die Schie- nen wie auch das Kleineisenzeug körmen gegen Er- stattung der DrUckkosten von unserer Central- Materialien-Controle bierielbst bezogen Werdey,
Die Lieferungs-Offerten sind verfiegelt 1111t der Aufschrift „Submission auf Lieferung von Schieuen“ bezw. „Submission cznf Lieferung von Kleineisenzeng“ spätestens 1110 zu dem auf den 15. Mai d. J., Vormittags 11 Uhr, fest- geseßten Termine postfrei an uns emzusendsn, 111 Welchem dieselbxn in (Hegenjvart der etrva erscher- nenden Snbmittentcn eröffnet werden.
Frankfurt a. M., den 25. Aprtl 1878.
Königliche Eisenbahu-Direktion.
[4008]
Eisenbahn Verlin-Nordhausen.
_ ö-"Z'"
. “ Bau- Abtheilung Barby.
Die Herstellung der Thurmbauten für die hiefige Elbbrücke [011 in drei Loosen getrennt, und zwar:
Loos 1. Maurerarbeiten, Loos 11. Zimmer- und Klempnerarbeifen, Loos 111. Schloffcr- und Schmiedearbeiten im Wege der öffentlichen Submisfion vergeben Werden. .
Zeichnungen und Bedingungen, sowie die von den Submittenjen auZzufüllenden Preisverzeichniffe liegen im Bureau des Unterzeichneten aus, können auch mit Aanahme der Zeichnungen gegen Erstattung der Copialien von dort bezogen Werden. _
Die Offerten [ind portdfrei, versiegelt und nut entsprechender Aufschrift [315 zu dem auf Dienstag, den 14. d. M.. Vormittags 11 Uhr, festgeseßten Submisfionstermine an ' den „Unterzeich- neten einzureichen, zu wxlcher Zett dieselben in Gegemvart der etwa erschtencnen Subm1ttenten er- öffnet werden. (11. 52113.)
Nack) der Terminsstunde bleiben unberückfichtigt.
Barby. den 1. Mai 1878.
Der Königliche Eifeubahn-Vau-Inspektor.
van den Bergk).
[3974] Königliche Ostbahn.
Die Lieferung von 15 ersonenwagen 11./111.Kl§1ffe obne Bremsen, 30 Per onemvaaen 111. Klasse, 51er- von 15 Stück mit und 15 Stück ohne Bremse, 15 Personenwagen 17. Klasse, hiervon 5 Stück mit und 10 Stück ohne Bremse, sowie yon 15 G (":ck- wagen mit Bremse, [011 verdungen Werden. ' ub- missionstermin imCentral-Bureau der Dtrekiion
Submisfiqn Vergeben werden. Den Lieferungsbedingungen gemäß aufgestellte
Offerten mit entsprechender Aufschrift versehen und
eingehende Offerten '
rzmg von Wagen“, einzureichen find. Die Be- dingungen lixgen in unserem maschinentechnjfiben Bureau hier1elbst 11118 und sind nebst Offerteä Formular von dcmxelben auf frankirte Anträge zu erhalten. Bromberg, den 29.April 1878. König- liche Direktion der Ostbahn.
[3953]
Die Lieferung von 16 gußeisernen S*“ü ta eln für die Umläxne der ].,und 2. Schleuse “Zießrseflbst soll in öffentltcher Subm1sfion an einen Unternehmer vergeben werden.
Es ist hierzu Termin auf Donmrfta , den 16. Mai _cr., Vormittays 12 Uhr, im Bureau der unterzeichneten Kommi sion anberaumt, zu Wel- chem Offerten mit der Aufschrift:
„Submission auf gnßeiserne Schüytafelu“ frankirx und versiegelt an uns einzusenden sind. 'Vedt'ngungen, An[ch_[ags-Extrakt und Zeichnung liegen m'unserer Rngtratur zur Einsicht aus, auch 101111211 h1er11011 K0p1en gegen Erlegung von 3 «xx. 111 Empfang genomme11 werden.
Wilhelmshaven, den 27. April 187 .
K_aiserliche Marinc-Hasenban-Kommisston.
Wochm-Ausweise der deutschen Zettelbankeu.
Wockxu-Ueberfickxt
dsr N e 1 ck S = V a n 2 vom 30. April 1878. .*otifa.
1) Metalxbcxftand (der Bestand an coursfa 1136111 deutschen Gelde und an Go m Barren oder aus- ländischen Münzen, das PfUnd ein zu 1392 Mark berechnet).
2 estand an ReichskaJenscbeinen .
. an Noten an erer Banken an Wechseln . . . 1111 Lombardfordernngen . an Effekten . . . . an sonstigen Activen . kassjfa. 8) Das Grundkapital 9) Der Reservefonds . 10) Der Betrag der 11) YM "sti" ' t: 1"ch :"11'1 ' É ' e 011 gen ag1 sa gen* er- 12) ?«Oixtdlxckykeixen Kü d . . ft.st. . 1e an eme- 11111ngs 1 ge- bundenen Verbindliißkeiten . 13) Die sonstigen Passiva . Berlin, den 2. Mai 1878. Reichsbauk-Direktorium. von Dechend. Boesx. Rotth. Galkenkamp. Herrmann. Koch. von Koenen.
[3988] Uebersicht
der Magdeburger Privatbank.
„4101ij. Metallbestand . . . . . . . „M Reichs-Kaffenscheine . Noten anderer Banken . Wechsel . . . . . Lo'mbard- orderungen . Sonstige ctiva 316,178
Grundkapital. . . . . . . . 3,000,000 Re[erpe onds . . . . . . . . 600,000 Spezia -Reservefonds . 13,262 Umlaufende Noten. . . . . . 2,426,800 Son tige täglich fällige Verbind-
. . . . . . . . 82,960,
li ketken 1,194,910 295,631
[40001
493,658,000 28,781,000 0313000 331,185,000 56,367,000 318,000 251177000
120,000,000 14,1.45,000
624,972,000 159,373,000
15,337,000 4,971,000
11m1a11fer1den
1105794 12,000 286,945 5,039,671 939,340
1311511111.
Depo 1ten. _. . . SonYPa1va...... Event. erbindlichkeiten aus weiter begebenen, im Inlande zahlbaren Wechseln........, Magdeburg, den 30. April 1878.
[3989] WöckxenZUeberfttht
Württembergisäch Notenbank
vom 30. April 1878.
.Qenfa. Metallbestand . . . „ji [
89,697
8,973,852 93 9,895;- 302x700,- 17,897,139,60 428,30),- 394,60939 722,054 43
Bestand an ReichskaffensÖeinen . 1111 Noten anderer Banken an Wechseln . . . . an Lombard-Forderungen an Effekten. .... an sonstigen Aktiven
['m-alfa.
Das Grundkapital Der Reservefond . . . . . . Der Betrag der umlaufenden
9,000,000 - 352,552 19
Noten . . . . . . . . . „ _ 18,433,500[-- Die sonsiiNen täglich fälligen Ver- | bindlkch eiten . . . . . . , 538,818 73 Die an eine Kündi 1111 sftift ge- ] Dibmstdetsitein VFbiräd ich eiten . . „ 86,100- e on en a ven . . . . , 317,58043 Eventueßle Verxindlichkeiten aus weiter!) 'ebetken,
am 21. Mai er., 11 Uhr Vormittags. bis zu welchem Offerten, bezeichnet: „Offerte anf Liefe-
im Iulaude zablbaren Wechseln „sé 726,0 5. 14.
“***-"***“- 74“ -« „““-44114“ “ ““*“-*I- ““a"-“_- -«“W“„-.„ . ...