W, Kaim fut. pr. xt. _Zsoxtembsr - 1362111111161“ 29.75.
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15. Uzi. (K. “l'. 3. U11 32,50, pr, 10111 32, 5,
12111161 foot, pr. Zoytombst-bexbk. 89,75. towbak-Vstowbst 61,00. [“z“-York, 15. 11181. saatsubsriobt. 17 617-011811118 101. 201101611111 in
(77, “1". Z.) an-kork 111,
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13811111-0110 iu Rsy-kork WK, (19. 111
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sm-oustrnt-ßuoumo. 111141111161". 24 968 246 (_ 2819 244), Yalaouxxlexzho. 1111 1411111 or.: 41593 246,
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Konekalyoku-mluogeo.
kooksxbklk MW (7011111115 81381181“ (30112. & 00) zktisu-(Xossijsobakt. kroaul-obo kanu" - 7018101101011:- - umu - 80851]. “W xu 8011111. 010. 0611-7818. 211 1361-1111.
odo hk ['Uli-Rank. 141188610171. 61811,
0111, 0011: 7618,
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kras-duor Usoubabu. 0111. ESU."7€k". iu Drag,
Y_-
“_ Theater.
1151112118118 8811811810010. Freitag: Opern- baus. 120. Vorstellung. Elliuor, oder: Träumen und Erwmhen. Phantastisches Ballet in 3 Akten und 6 Bildern von Paul Taglioni. Musik von P. Hertel. Anfang 7 Uhr.
Schauspielbaus. 128. VorsteUung. Erste Abonne- mentsvorstellung. Die Räuber. Trauerspiel in 5 Abibeilungen Von SÖiÜer. Zn Scene geseyt vom Regisseur Deey. Anfang halb 7 Uhr.
Sonnabend: Opernhaus. Keine Vorstellung.
SÖauspielhans. 129. VorsteUung. Das Glas Wasser. oder: Ursachen und Wirkungen. Lust- spiel in 5 Abtheilungcn von Scribe. Anfang 7 U01.
Für die zu den VorsteÜungen der Orqxnen Schillers nicbt abonnirien Plätze sind die K*anenpreise wie folqt festgesetzt: _
Fremden-Loge 6 „14 Erster Rang Balkon und Loge 4 246 Parquet, ;Parquet-Loqe urid Tribüne 3 „46. Zweiter Rana Ba kon und Loge, 1owie Par- terre-Loge 2 244 Parterre Sißplaß 1 214 50 „Z. Dritter Rang Sperrsitz 1 246 20 43. Parterre Stehplatz 1 „44 Amphitheater 50 „3. General-Jntendantur der Königlichen Schauspiele.
sallusr-Pbeatek. Freitag und die folg. Tage: Gastspiel der Gesellschaft des K. K. priv. Tbeatsrs an der Wien, unter Mitwirkung von Frau Josefine Galimeysr. Ihr Korporal.
1'1010k13-“1'116atek. Freitag: Pbileas Fogg: Emil Habu. Die Reise um die Welt in 80 Tagen. Ausstait1tngssiück mit Ballet in 5Abthei- [ungen und 15 Tableaux.
11110111101147011011118151111881188 “711811181“.
reitag: 16. Gastspiel des Herzoglicb Meiningen- chen Hoftheatcrs: Zum 6. Macke: Prinz ricdric!) von Homburg. Schauspiel in 5 Aten von H. v. Kleist. Anfang 7_Ui)r.
Sonnabend: 17. Gajtspiei BLZ Herzoglich Mei- ningonscben Hoftheaters. Zum 7. Male: Pxiuz Friedrich von Homburg.
11881118112-“1'1108181'. Freitag: Gastspiel des
rl. Wessely und 1376 Herrn 1)r.Förstcr aus Leipzig. Zum 1. Male: Marguérite.
310118 711611181“. Freitag: Fra Diavolo,
Oper in 3 Aktexi von Auber. Vor und nach der Oper,: Concert im Garten. Permanenté geWerblicbe und industrielle Ausstellung. Anfang des Concerts 53 Uhr, der Oper 61- Uhr.
Sonnabend: Martha.
*s01k-0k8110k17-Mjeatsk. Sonnabend: Zur
Eröffnung der Sommer-Saison: Ein Handbillet Friedrichs 114, oder: Incognitos Verlegen-
eiten. Lustspiel in ZAkten von W.V0gel. Hier- auf: Die Wiener in Berlin. Liederposse in 1Akt bon C. b. Holtei.
1781101381-“1'110a10k. Freitag: Gastspiel des K. K. Hofschanspielers Hrn. MitterWUrzer Die Journalisten. (Conrqd Bolz: Hr. Mitterwurzer.)
Sonnabend: Gastspiel des Hrn. Mitterwurzer. Zum ]. Male: Ein russischer Beamter. (Goto- din: Hr. Mitterwurzer.) ' An beiden Tagen findet im Garten eine pbyfika- ltsche Voxsteliung statt, zu welcher die Theaterbesucber freien Eintritt erhalten.
8121157110210» Freitag: SÖÜXervvrsteÜung
zu außerordentlich ermäßigten Preisen. Lo en 2244 Parquet 1 216 Der Veilchenfreffer. Lu tspiel in 4 5211301 'von (8.1). Moser. (Auch für Erwachsene bleiben die Preise die vorstehendcn.)
3008-40181108-“1'1108181'. Freitag: Erstes
roßes Doppel-Concert, ausgeführt von dem ganzen iiisikgorps „068 3. (Garde - Grenadier - Regiments (Komgtxi Elqabeth), unter pers. Leitung [eines Musik?)"irxktors Herrn Ruscheweyh, und der Kapelle des Komgl. Kadetten-Corps, unter Leitung ihres Musikmeisters Herrn Herold. Hiezu zum 1. Male: Parquet-Lqße rechts. Schroank in 3 Akten, nach dem Französi chen von A. Weirauib. Vorher zum 1. Male: Sckjelmenstreickxe, oder: Fi _Fertig - Abgemackjti Lastspiel m 1 Akt von Leon Treptow. Abends: Brillante Illumimation durch 15000 Gas- flammen. Anfang des Concerts 6 Uhr, der Vor- steÜSung LULUD [lb V ,onna en : ie e e orfteilun . Garten-Concert. Brannte JUumination. g
FamiliensNachrichten.
Verlobt: Frl. Margarethe eymann mit Hrn. Seconde-Lieutenant Mietzins 1) (Wesel). _ Frl. Anna HeÜinger mit Hrn. 131". 11166. Eickholt (Merzig a. d. Saar). -- Frl. Anna Sültmann mrtHrn.1)1-. 111611. Ernst Brauer (Rohrberg- Hexrmannsburg). - Frl. Cäcilie v. Schuckmann mit Hrn. RitktergutsbesiYer v. Zülow auf Knorren- dorf (Robrbeck-Knorrendorf).
Vexebelicbt: ZHr. Gymnafial-Dixektor 131". Oskar Jager mit r. GertrudeYéebeitreit (06111).- Fr. Oberför ier-Kandidat orixz Knorr mit Frl.
ma Clasen (Siegbur -Cöln).
Geboren:_ Ein S0 11: Hrn. Hauptmann und Comva me-„Ches v. Wolframsdorff (Torgau). --
rn. remrer-Lieutnant Liebmann (BerliYJ. - m Hauptmann und Compagnie-Chef asse
(&Hotha). G estorben: Hr. Rittergutsbefißer Alexander
' daraus folgt, im Erkenntnisse ausgesprochen werden
*
Subhaftationeu, Vorladungen, Auf- gebote u. dergl.
[4333] ["to-“loom. In dem am 22. Februar 1878 eröffneten Testa- mente Wittwe Oelkner, Rosalie, geb. Lands- berg - Nr. 63016 _ ist die unverehelithte Berxha OelSuer zur 5 fiichttbeils-Erbin ernannt.
Dies wird dsrselben ierdurch bekannt gemacht.
Berlin, den 6. Mai 1878.
Königliches Stadtgericht. ]1. Abtheilung fiir Civilsachen. [4309] _
' Nachtteben0 genannte Personen haben Wegen bös- Zickchr Verleimung Ehescheidungsklage bei uns er-
0 en:
1) die verehelickxte Amtes Heinrich, geb.Krause, zu Breslau wider ihren Ehemann, den qusikus JranzYeiurick], bis Februar 1872 in Bres- lau, spater angeblick) in Warschau und Odessa,
2) die verehclichte Marie Reimann , geb. Löfke, zu Breslau, wider ihren Ehemann, den Sckxornsteinfegermeifter Theodor Reimann, bis zum Jahre 1876 in Breslau,
3) die vere3elichte Caroline Neumann, geb. Ludwig, zu Breslau, wider ihren Ehemann, den Buchdrucker Theobald Neumann, bis Novembxr 1875 in Breslau,
4) die verehelirlxte Hedwig Walker. gelnßorn, zu BrcSlau, wider ihren Ehemann, den Eisen- dreher Gustav Walter, bis zum Juni 1875 in Breslau,
5) die verehelickxte Anna Weiß, geb.Mnnder, zu Bre81au, wider ihren Ehemann, den Schlosser Johann Weiß, bis März 1877 in Breslau,
6) die verehelichte Rosalie Jacob, geb.Hurtig, zu Breslau, wider ihren Ehemann, den Han- delSmann Simon Jacob, bis 1870 in Bres- 1011, seit dem angeblich in Amerika,
7) die vexehelicljte Clara Hurtig, geb. Bur- mähl, wider ihren E0mann, den Cigarren- macher. Wilhelm Hurtig, bis Januar 1876 in Bres1au.
8) die verehelickfte Clara Wagner, geb. Schnei- der, wider ihren Ehemann, den Tischlergesellen Heinlrick) Wagner, bis September 1876 in
res an.
Zur Beaniwvrtung dieser Ehescheidungsklagen Werden die vorstehend genannten, ihrem Aufenthalte nach unbekaimten Verklagten auf den 3. September 11. J., Vormittags 113 Uhr, vor dem Herrn Stadtgerickns - Rath Tiche in das Terminszimmer Nr. 40, im 11.Stock des unter- zeichneten Stadtgerichis unter der Warnung hier- durch öffentlich vorgeladen, das; im Falle ihres Nichterscheinens im vorgenannten Termine die in den Klagen behaupteten Thatsachen 111 contnmaajam für zugestanden erachtet, und was den Rechten gemäß
wird.
v. Bredow (Haage).
Breslau, den 29. April 1878. Königliches Skadkgerikht. 1. CivibDeputaiion.
[4372]
,Die Ehefrau des Tifrljlers Brunow, früher hierjelbst, Wilhelmine, geb. Hoffmann, hat an- gezeigt, daß ihr „Ehemann sich während eines zivischen den Parteien in den Jahren 1868 und 1869 staitgebabien Ehescheidungsprozesies, der mitZuriick- weisung der Anträge beider Parteien geendigt, von hier entferzit und seit dieser Zeit um die Ehefrau, welche theils in Hamburg, theils in Wismar ge- w'ohnt hat, „und sich jeyt wieder hier aufhält, sicb memals gekummert_ habe. ' Ueber den Aufenthalt des Mannes m der ZW1schenzeit ist etrvas Weiteres nicht zii ernntteln gelbesen, als daß derselbe vor etrva 3 bis 4 Jahren einen Tag wieder in Schiverin an- Wesend wax. Die Ehefrau bat nun die Einleitung des Deserttonsprozeffes und die gänzliche Scheidung ihrer Ehe beantragt, und ist demgemäß ein Termin an
den 3. September d. I. angeseyt, zu welchen) der Ehemann, der Tisckxler Carl Bruxxow, „fruher bi-rselbst, hierdurch pe- retxiptoriscb offentlich geladen wird, an diesem Tage, Mittags 12 Uhr, 111111) Abends zuvor beim Direc- tyrw geschqhener Me1dun , anf hiesiger Großherzoxi- [iiber Justiz-Kanzlei in LLYZU zu erscheinen, um seiner Entfernung Wegen ede und Aniwvrt zu geben, widrigenfaUs er als der böslichen Verlasiung [Zinn. Ebefrgu schuldig angenommen, [eine Ehe ganzlich geschieden und sonst weiter erkannt werden wid, Was Rechtens. Säztverin, den 8. Mai 1878. Großherzogl. Meckl. Schiver. Justiz-Kanzlei. H. v. Scheve.
Verkäufe, Verpachtungen, Submiffionen :e.
[4291] Bekanntmachung.
Die Utenfilien-Lieferung für die Nebenanlagen der Central-Kadettenanstalt zu Lichterfelde, an Wel- chen Iglousien-Fabrikanten, Tischler, Zeugschmiede und Eisenwaa'ren-Handlungen sicb bejheiligen kön- nen, soll an die resp. V.)?indestfordernden in Verding gegeben _werden.
Schriftliche Offerten werden bis zum ' 21. „Mai 1878, Vormittags 10 Uhr,
im diesseitigen Bureau, Michaelskirchplaß Nr. 17, entgegengenommen, woselbst die Lieferungsbedingun- gen 2c. zur Einsicht ausliegen.
Berlin, den 7. Mai 1878.
Königliche Guruison-Verwaltung. [4374] "
ür Neubauten des Strafgefängniffs „Plö ensee“ soKam Donnerstag, den 23. Mai er., 12 Uhr
eiserner Träger in „öffentlicher Submisfion vergeben '
werden., [
Versiegelte Offerten mit entsprechender Bezeich-
nung sind, einzureichen an das Bureau Alt- Moabit 1012.
Berlin, den 14. Mai 1878. (8 0t0„163/5.)
Die Bau-Vertvaltuug. Lorenz. Lüttke, Bau-Jnspeitor. Baumeister.
[4373] „ Königlithe Ostbahn.
Die Lieferung von 240 Mille Ziegclsteinen zu Neubauten auf thnhos Berlin sol] im Wege öffentlicher Submrsiion vergeben Werden. Termin zur Abgabe von versiegelten und mit der Aufskbrift: „Submissipn auf Lieferung von Ziegelsteinen fur die Koniglickje Ostbahn“ vprsehencn Offerten ist auf den 27. Mai er., Vormittags 11 Uhr, im Bureau „ der 1, Vau-Jnspektion (Ostbahn- Empfan _sgebaude) anberaumt, wyselbst auch die der Submis um zu Grunde liegenden Bedingungen eiii- gesehen werden können. Berlin. Der König- lichc Eisenbahu-Bau-Inspektor Ma gnus,
[4368] Submisfisn. Das Magdeburgische Kürasfier-Regimeni Nr. 7 bedarf bis; zum 1. September 1878: 289 Drillichjacken, 1008 Halsbinden, 447 Stallhofen, 187 Paar Lederhandschuhe, 1100 rothgestreifte Hemden, 1000 Meter Zuiter-Caklicot, 1100 ?Neter utterleinen, 70 Meter blau Seboßfuiter, 102 Paar Anschnallsporn, 50 anzerketien, 110 ränkeimer, 250 Futtersäcke, 250 Striegeln, 51 Kochzeicbirre 11110 100 Paar Steigbügel, genau 11011) dcn kriegsministerielicn Proben, Welche (Gegenstande im Wege der Submission beschafft wer- den sollen.
Lieferungs-Unternchmer Werden ersucht, ihre Of- ferten bis 1. Juni er. unter Beifügung bon Pro- ben und Angabe der billigsten Preise einzusenden.
Die Bekleidungs-Kommissiou des Magdeburgiscan Turassier-Regiments rs o
[4266] ' . Submission. ,
Die Lieferung von 408111. Nähseide soll in öffentlicher Submission vergebeU wsrden.
Die Bedingungen mit Probe sind im 231116111, Baubofstraße Nr. 1 mr Einsicht auSgelegt, erstc're könxien' auch gegen Erstattung der Kopialien ab- fchrtfilich bezogen wcrden.
Lieferungsfähige Unternehmer WoÜen ibre Proben bis zum 20., die Offerten bis zum 25. d. MB.,
ck
Die Auözablung der vvrstebenden Obligationen erfolgt vom 1. Oktober er. ab in Berlin bei ?tcktjisxxer Hauptkaffe und bei der DiSconto-Gesen.
[! -
in Halle a. S. bei der Kasse der Königlichen
, Eisenbahn-Kommisfiou,
in Frankfurt a. M. 071 dem Bankhause M,
A. von Rothschild & Söhne, und zivar nach dem Nominalwerthe an die Vor. Zeiger der ObliZaiioncn gegen Auslieferung der lex;- eren.
'Mit den Obli ationen sind zugleich die aux,»- rxichien,_ noch 11th fäUigen Zinscoupoxis und Talons emzuliesern.
Die von den in früheren Jahren auSgeloostcn, ziir Realifiruna gelangten, bisher noch nicht Ver. mchteien Stiicke smd nebst den betreffenden Zins. coupous in Ecgenrvart cines Notars Verbrannt wvrdcn.
ZFUW machen wir hierdurch bekanni, dackß aus den erloosungen der Vorjahre folgende Stü e bis jetzt nicht eingelöst wordkn sind:
a. 1. und 1]. Emission. ]) Ziehung vom Jahre 1875:
9380 2) Ziehung vom Jahre 1876: 5734 YRZi [] 3:1]? StZiiHe 8 300 444 e ung vom1a re 1 7: 260 : 1 Stück 3 3000 «11 642 2001 10814 11452 11859 : 5 Stück 3 1500 41 2247 2973 3604 3814 12402 14462 = 6 Stück 3 600 «41 5799 6249 6662 6679 9978 10003 14878 16329 16331 17067 18040 : 11 Stück 5- 300 «44 b. l-jtt' ". 1) Ziehung vom Jahre 1877: 4068 : 1 Stück 5- 600 41 8380 = 1 Stück 8 300 „11 Berlin, dsn 29. April 1878. Köni liche Direktion der Nicdcrsckxle sckx-Märkischeu Eisenbahn.
Ausloosung uud Kiiiidigung Stadt [4321] Kölnischcr Obligationen.
Nachstsbend bezeichnete Obligationen find heiiie ausgeloost Worden:
Anleihe von 6 Millionen Mark für die Gas- und Waffermerke vom Jahre 1875.
Nr. 203 307 343 401 409 411 557 575 590 704 713 721732 768 822 835 869 875 1032 1074 1087 1198 1456 1459 1488 1496 1710 1718 1719 1728 1729 1882 2004 2064 2084 2259 2314 2317 2320 2328 2334 2452 2454 2735 2798 2865 2985 3044 3059 3143 3216 3231 3281 3330 3388 3428 3445 3487, 359,2 3643 3653 3680 3707 3746 3863.
Die Erzilösung erfolgt am 1. Oktober 1878.
Die Einlösung Der vorsrwäbnten Obligationen
Veormittags Punkt 9 Uhr, portofrei, verfiegelt mxt der'Aufschrist: „Submission auf Lieferung von Nähseide“ versehen, einreichen. Mainz, den 10. Mai 1878.
Artillerie-Depot.
Verloosung, Amortisation, Zinözahlung u. s. w. von öffentlichen Papieren.
[4329
] HaUc-Sornn-Gubcner Eisenbahn.
Bei der „heut; siattgebabten Nußloosung der 430/01ge_n Prioritats-Obliaationen ]. und 11. Emission und 11111, 13. der HaÜe-Sorau-Gubener Eisenbahn- GeseÜschast find nachstehende Nummern gezogen
Worden: «. „1. Emission. 1) Stucke a 3000 246. 289 380 442 466 ' = 4 Stück. 2) Stiicke !! 1500 „46 643 1270 1728 1750 1770 1771 1848 1919 1928
„ „ : 9 Stück. 3) Stucke a 600 „74 2324 2469 2952 2962 2972 2983 3452 3491 3512 3910 4429 4697 5019 5038 5039 5120 5190 5199 = 18 Stück. 4) Stücke :*. 300 34 5313 5363 5426 5497 5697 5716 5797 5830 6238 6342 7023 7283 7303 7313 7633 7646 7663 7794 8113 8446 8459 8609 8691 8826 8963 9035 9144 10173 : 28 Stück. 1)- ll. Emission.
„ 1) Stücke 8 3000 244.
10253 1.308 10314 = 3 Stück. 2) Stücke 5 1500 24
“130768 10925 10996 11009 11022 11184 11254
_ , = 8 Stück.
3) Stücke 0 600 „44 1211512299 12548 13326 13690 13815 14001 14005 14088 14110 14154 14339 14492 14554 14572 = 15 Stück.
4) Stücke :*- 300 „74 1496115013 1528715437 15468 16033 16219 16238 16251 16497 16947 17032 17115 17192 18007 18715 18733 18792 18942 19139 19361
= 21 Stück. c. [in. 13.
1) Stücke & 3000 „74 198 233 479 = 9 Stück. 2) Stücke & 1500 «14 531 596 637 771 819 11101261 1565:8Stück. 3) Stücke c'; 600 34 2096 2355 2506 2781 2901 3072 3709 3748 3991 4253 4283 4313 4351 _ : 13 Stück. 4) Stiicke & 300 „41 4505 4679 5069 5195 5708 5724 5725 5824 6356 6373 6493 6992 7148 7158 7224 7257 7388 8159 8347 8794 8985 9022 9055 9284 9355
Mittags, die Lieferung von 15500 Klgr. schmiede-
erfolgt gegen Rückgabe derselben und der Talons,
Jubgbkrn d"i“eier Obligationen Werden die betreffenden KaYqubeiraqe hiermit auf den vorerwähnten Tag gekuzidigt. Eine Verzinsung der vorbezeichneten Obligationen über deren VerfaUtag hinaus findet mcht statt.
,Die nachfolgend vcrzeickpneten, bei früheren 312011119611 (ZUMeloost-rn Obligationen sind noch nicht eiiigelost',dicselben werden nicht mehr verzinst und bei dxr Einlösung an ihrem Nennwert!) um den
Zei; nach dem Verfalltage des Kapitals gekürzt er en.
Nr. 320 330 347 600 702 703 745 1041 1130 1149 1176 1738 1821 1847 1889 2097 2147 2195 2220 2228 2236 2250 2274 2279 2866 2876 3007 3432 3524 3564 3587 3590 3864.
Köln, den 7. Mai 1878.
Das Ober-Biirgermeisier-Amt.
[4370] Spinnerei Vorivärts.
Nac!) der am 9. Mai c. stattgehabten Ersaxzwabl und Konstituirung des AuffickxtSratbes uusskkk GeseUschaft besteht derselbe nunmehr aus foigcudcn Mitgliedern :
Wilhelm Faulenbackj,ÉFrankfurt (:./M., (Vor- [it;ender),
Julius Kisker, Bielefeld, (sielivertrctender Vorsitzender),
Julius Ahlborn, Bielefeld. „
Kommerzienrath Wm. Berqenthal, Warstein-
Gustav VerteiSmann, Biexefeld,
Rechtsanwa1t Otto Jorstmaun, Bielefeld,
Wilhelm Funcke, Hagen, „
Valentin Kerstiens, Neuenkirchen [*./Rbche,
Gustav Niemöüer, Gütersloh.
BrarkWede bei Bielefeld, den 14. Mai 1878.
Der Vorüßende des AuffickxtSraths. Wilhelm Faulenbach.
[4379 _ . Zur Erinnerung an den giucfiichen Ausgang
... Attentats anf Se. Maie- ' stät den Kaiser Wilhelm
am 11. Mai d. J. erschien soeben:
Deutscher Jubelgesang.
chickjt von Brunhoid. „ Für eine Singstimme mit Pianofortebegleituns componirt von Wilhelm Heiser. . ; Pr. 1 246. Zu beziehen durch alle BUÖ“ UNd Mufikalienbandl. „Verlag von Carl PM-
-
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Deutscher NU“ s-Anzeiger
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* Da- Ibommnuu beträgt 4 .O. 50 44 x für das Vierteljahr.
] Insertiouzptei- für den Kaum einer Dtntkzeiu 80 „z .
„2187115.
He. Majestät der König haben Allergnädigst geruht:
dem Advokat-Anwalt, Geheimen Justiz-Ratl) Küch'en zu Lachen, den RotLen Adler-Orden- dritter Klasse Mit der Schleife; dem Kata ter-Controleur, Steuer-Znspektor Dahs zu Cöln, dem Kataster:Controleur, Steuer: nspektor 916103: mann zu Gersfeld, dem Kanzlei-Rath Rothe zu Burgstein- furt, dem Bürgermeister Ganns zu Sulzbach im Krelse Saarbrücken und dem Bürgermeister Schm1ß zu Obercaffel im Siegkreise den Rothen Adler:Orden vierier Klasse; dem Major a. D. Schmidt von Schwind, bisher 812 511115 des Thüringischen UlanewNegiments Nr. 6 und Lehrer beim Militär-Reitinstitut, den Königlichen Kronßn-Orden dritier Klasse; dem Prediger der Mennonitengememde zu Danzig, Mannhardt, dem Kaufmann Albert Haase zu Stektm und dem Fabrikanten Karl Weyerbusch zu Elberf61d_ den Königlichen Kronen-Orden vierter Klasse; dem penstomrten Kreisboten S roeder zu Mülheim am Rhein das 2111133- meine Gérenzei en; sowie dem Schu_l1chrer und, Organisten Bagda )n zu keu-Paleschken im Kreise Berent die Rettungs- Medaille am Bande zu verleihen.
SL. Majestät der König haken Aliergiiädigst geruht: AÜerhöchstihre Genehmigung zu ertheilen zur Anlegung des dem Wirklichen Geheimen Rath, Ober:Ceremomenmcister und Ober-Burghauptmann von Hohenzollern, Grafen vqn Stillfried, verliehenen Großkreuzes des GroßherzYli hessisch6n Ludwig-Ordens, und des dem Regierungs: at Freiherrn von Gayl zu Magdeburg v_erltek)enen Ehren- ?)Titterkreuzes erster Klass des (Großherzoglich oldenburgischen YYY? und Verdienst-Ordens des Herzogs Peter Frtedrich u wrg.
Deutsches NUM."
*Die Nummer 11 des Reichs-Gescßblatts,“ mit deien'V'e'ks-Zn-
dung heute begonnen wird, enthält unter ' Nr. 1237 das Geseß, betreffend den Bau von Eisen- bahnen in Lothringen. Vom 8. Mai 1878. Berlin, den 17. Mai 1878. . - Kaiserliches Post-Zeiiungs-Amt.
Königreich Preußen. “Se. Majestät der König haben Alieranädigst gernht:
zu genehmigen, daß der ngisrungsWräsrdeni of'f- mann zu Danzig in gleicher AmtScxigsnschaft an die egie: rung in Aachen versetzt werde; ferner "
den LanddrostenJreiherrtt von Qnadt und Huchteii: bruck zu OLnabrü zum PräsidentM der Regierung m Oppeln zu ernennen; und _ _ _ ' '
dem Kalkulatur-Vorsteher bei dem hteftgen Polrzei: Präsidiu 1, Lndwig Krüger, den Charakter als'Nechmmg-s: Rath, MPV dem Polizei-Sekretär Ltzdwig Allok10 hiersclbst den Charakter als Kanzlei=Rath be1zulegen.
(4331110161101 6 er König haben AÜergnädigst gcrubj:
dem Kommerzien-Rath Ebeling zu Berlin den Cha- rakter als Geheimer Kommerzien-Ratl); forme
dem Kaufmann, Mitinhaber der Firma, ModeBazar von Gerson & Co., Sie mund Levi zu Berlin, den Charakter als Konnnerzien=Rat ; und ,
dem Ofenfabrikanten und Töpfermeister 6071 T 030 dor OScar Titel zu Berlin das Prädikat emss Komgltchen Hoflieferanten zu verleihen.
Finanz-kMinisterium. Der Oberförster Kolbe in Warnow ist, auf die „durch Penfionirung des Oberförsters Richter erlxdigte Oberforster- steÜe zu Stepeniß, im Negierunngezirk Stettm, verseßtworden.
Ministerium für die landwirthschaftlichen Angelegenheiten. Der Thierarzt erster Klasse A u g u [t C h ri sti an _L u_d W1g „M e 1) er zu Nordstrand ist zum komm1ffaxischew Kreisihieraxzt des Kreises Ploen, unter Anweisung seines Wohnsitzes m (0311, ernannt worden.
In der heutigen Handelöregister-Beilage wird Nr. 20
der Z e i ck e n r e g 1 | e r - Bekanntmachungen veröffentlicht.
Yichtamtlicf) es. Deutsches Reich.
„Preußen. Berlin, 17. Mai. Se. Majeßäi der Kais er 11 nd König nahmen heute, nach der Vestchttg1111g Zweier „Regimenter auf dem Tempelhofer Felde, die Vortrage es Kriegs-Ministers und des Militär-Kabmets 6111 egen und UUPfingep den Feldmarschaü Grafen Moltke somie patex den berst-Lteutenant von Dresky, Commandeur des Schlestschen lanen-Regiments Nr. 2.
Berlin, Freitag,
's 18 _. .“ ***-,'.
“.- Se. Kaiserliche und:!jkökigliche Hoheit de_r Kronprinz ist, laut Meldun 7.9 W. _T. B.“, rxnt den 'üngsten Kindern gestern - ' ittag m Dovex em- getrofien und von dem deutschen V after, Grassi) Mimster, empfangen worden. Nachdem)" „ ' ' thett em 'De- jeuner eingenommen, fuhr Hö ., mdsor weiter.
*- m weiteren Verlanfe-dex ge; rige,n (49. ) Sißung des Rei stages seßte das „Hays e zwe1te Verathung des Geseßentwurfs, betr. den Spielkar, nstempel, fort.
Die §§. 4-7 handeln von. berßrhebung dcs Stempels bei den Fabrikanten. Spielquxéysßbriken dürfen nur an solchen Orten errichtet weryen. 180. «eine zur WaZrnehmuch der steuerlichen Aufsicht geeiJnete Zak- und Steuer ehörde [1 ' befindet. Ueber die andha ung 1- *ÜLUSXÜÉMU Kontrole bei der Fabrikation, Au bewahrung, ?»“ _
Spielkarten soll ein besonderes „1000 erlassen werden. ?. 7 der Vorlage wollte die 2176111100? gewähren, einen Steuer- redit mit angemessenenFristen §*1cherhc1tsstellung zuzu- lassen. Die Kommission hatte 11 e - iimnumg gestrichen, 50- Tegen den Rest des §. 7, welcher _, _ ererlaß oder Ersaß dnrch ie oberste Finanzbehörde des bei:: enden Bundesstaates für den FaQ, daß gestempelt? Kaxten. durch eine_n unverschuldeten Zusa zum Gebrauch untauglich geworden smd, gestattet, an- genommen. _, ; _ . '
Der Abg. von Behr (Schmosdmv) beantrggte, die Regle- rungsvorlagc betrcffH des ,teuexkredtts wrederherzusteüen. Der Ab .Nichter (Hagen) W von Sfteuererlaß im ngle des UntaugFichwerdens anz abgese ; Wissen und nur eme Er: stattung gezahlter feuern aßen. Yußexdem beantragte der Abg. von Benda im LWF der Diskusion, die Dauer der zu bewilligenden Fristen für 5911 Steyer edit auf 3 Mo- natx fi “ren. “13 , * “
** "“' 13“ .- “18?“W“ ' 511315414“ 4515211, „ Zu §. 7 motivirte Abg. Scipi “Wen Rnxrag Behrcéimmu,
daß, wenn auch die Steuer eine Fabrikatssteuer sei, Hennoch die Intention des Geseßss dahin gxhe, 'das Kariensptelurint der Stener zu belasten, und nicht die wrrthschastlthe Thang- keit, welcbe sick) mit der Fabrikation der Karten be aßt. Der Abg. Richter (Hagen) fü rte dagegen aus:, wenn Überhauyt ein StLULVdeLT gegeben werdeii folie, [o _miisse man auch die Frist für denselben fixiren. DLL Bew161gu11g_emes sqlchen Kredits sei aber hier nicht angebracht, und sei die Kommisston nur in Fixlge von Petitionen der Interessenten Fur Aufhe- bung disser Bestimmung der Regierungsvorlage ge angt;
Der Konimiffarius des Bundesraths, Geheime Finanz- Ratl) (Hirth bemerkte, die Kreditgewährung set fur ine Fabrikanten nothwendig, weil dW Steuer_ upgefähr dem Preise der Spielkarten gleichkomme. Hydem'set die Ausla 6, fur die Steuer erheblich und belaufs ick) bei größerxn Fa rikcii auf 80-100 000 ck15 jährlich. Gerade fiir die kle1tzerex1 Fabrikaxn ten [61 die Kreditbewilligun vortheilhaft, weil dtese nicht 111 der Lage seien, so erhebliche teuerbeträgexorqys zu bezahley und den Abnelxmern, die drei meate Z1_el Hatten, zu kredi: tiren. Die aus tshenden Steuern beltefen sich in Preußen, wo nur wenige Fabriken existirten, am Schlusse des Jahres 1874 auf 374125 140, 1875 auf 345 738 276, 1876 auf 338 711 «15., bei einem durchschnittlichen Gésam111tsteu81certrag von 703 000246; der Kredit sei also in Preußen „stark 111 Anspxuch genommen worden. Was die Frist für ine Kreditbew1lligung_ betxeffe, so würde dieselbe 019 Dauer von sechs Monaten mcht uber-
reiten. fck Hierauf wurde der Paragraph in der Fassung des Kom- missionsbeschluffes mit den Amendements von Behr (Schmol- dow) und von Beihida angenommen. Die §§ 8-23 wurden 0 ne Debatte ene migt. „ _
h §. 24 besmet, daß von _ dem Zeityunkte der Wirksam- keit dieses Geseßes ab nur Unt dym Rctchsstempel vexsehene Spielkarten verwendet werden diwfen. Kartenfabrtkqiiten und Händler und Inhaber offsntlnher Lokale mussen ihren Gesammtvorrath an„_ Spielkarten der Steuer- behörde nach näherer Vorschrift des Vundesraths anmelden. Auf die zu entrichtende ReiYsstempelabgabe ist,der Betrag der von den 110 zustempelnden arten bereits entrichtetey lande?-
eseßlichen bgabe abzurechnen. Azidexe Personxn könneti dle Leim Inkrafttreten dieses Geseßes in 1hrem Bestß befindlichen ungestempelten oder mit einem geringeren,Landesstempel als dem Reichsstempel versehenen Spielkarten „innerhalb'emer drei- monatlichen Frist bei der Steuerbehorde Mit dem Reichsstempel versehen lassen.
Der AbgWNichter ?HFgen) beantragte, den [eßten Passus ' ender ei 9 u 0 en: '
m fOlk?,Aiibere Perssonzen können die beim Inkrafttreten dieses Ge- seße's in ihrem Besiye befindlichen Spielkarten, sowert iesmit einem gleich hohen oder höheren Landesstempcx, ais hem eichs- stempel versehen sind, auch ferner gebrauchen, iorveit [ie aber_un- estempelt oder mit einem geringerxn Landesstempe'l, als dein Re'ickxs- tempel Versehen sind, innerhalb einer dreimonatlickyen Frist bei der
Steuerbehörde mit dem Reicbsftempel versehen laffe„n.*
Mit dieser Aenderung wurde §. 24 genehm: t. , . „
Nach §. 27 sollte das Gesetz Mit dem 1. Uli 1878 m
Krat treten. . „ ' . f?Der Negierungskommiffar erklarte, daß die technischen
« «35.21.18 . 439
! KU: Boß-Qußalteu nehmen Hexennng an; Mr Setlin außer den Post-Kußalteu ami] die Expe-
öitiom 877. Wkkkxelmfkr. Nr. 32.
den 17. Mai, Abends,
Vorbereitungen zur Durchführung des Gescßes bis zu diesem Zeitpunkt nicht mehr getroffen werden k0nnten, und schlug den 1. Januar 1879 als den geeiJneten Zeitpunkt vor. _ _
Auf einen Antrag des A g. Grumbrecht wurde als . *it- punkt des Inkrafttretens dieses Geseßes der 1. Januar 1 _9 anlgßnommen. Damit war die zweite Berathung des Gesetzes er e igt, .
Es folgte die erste Berathung des Gesetzentwurfs, 5e- treffend die Gewährung einer Ehrenzulage an die Inhaber des Eisernen Kreuzes von 1870/71. , _ Der Bevollmä tigte zum Bundesratl) Kmegs-Mtnißer von Kamele empfal) die Annahme des Entwurfes, dex ledig- lich die Ausführung eines Vorbehaltes in der St1ftun_gs- urkunde für das Eiserne Krsuz sei. - Das Haus erledigte den Geseßentwurf ohne Debatte.
Bei Gclcgenheii dcr ersten Berathun des (Hefeßenimwss, betreffend die Kontrole des Reicthaus a[t§-Eiats für 1877/78, brachte 2111 . von Benda die Vor'age der Gesetz- entwürfe über den Re nun shof und iiber 516 Vexwaltung der Einnahmen und 2111600 en des Reiches m Erinnerung.
Das Haus erledigte dies Geseß ohne wettere Debatte.
Es folgte die zweite Berathung der „Entwürfe eines Gerichtskostengeseßes, eine'r Gebxzhrenordnung für Gerichtsvollzieher und eiiie Gebuhrenordnung für ZeUgen und Sachverständ1ge.
ack) einigen einleitenden Bemerkxmgen des Referenten
Abg. Thilo erklärte der BevoÜmiZchtigte zum BundeSrath Staatssekretär Dr. Friedberg, er sei in der exfreuxiYn Lage, sick) im Namen der verbündeten Re ierungexz fur die nnahme der Kommissionsbefchlüffs ausspre en zu konnen. Wengx auch manche Punkte, deren unveränderte Annahme den Regierun- en erwünscht gewesen wäre, verändert seieqn, [o schweindxn Lock) dem großen HauZtgedanken der Durchfuhxung der Justiz- reform gegenüber, 0 e Bedenéen. Wenn dieses 612er zu „.;-„den„ außxxyrdentxichen
M: * -„_?'* _ &, rechtigt und ermächtigt, den - Dank _da1ür „Mens der verbündeten Regierungen gan ausdruckl1ch auSzusprechen.
Obwohl die Nbgg. Windthort, von Schmw und Traeßzcv einige Bedenken gegen den Antrag des 21513. 131. Marquaxd en auf Lu-bloa-Annahme der Kostengeseße außerten, so erklarten sie doch, demselben keinerlei Wider pruck) entgegenseßen zu woÜen. *Das Haus nahm den Marquardsenschen Antrag'an, ebenso folgende von der Kommission vorgeschlagene Resolution:
„Den Reichskanzler zu ersuchen, eine Zusammensteüunx; der finanziellen Ergebnisse des Gerichtskostengeseßes urid der Gebubren- ordnung für Gerickytsvollzieber, welche in, den einzelnen Bundes- staaten sicb herauögestelli haben, biiinen einer'Frrst von 4 Jahren nach dem Inkrafttreten der Gesetze dem Reichsiage voxlxgen zu lassen, damit eine sichere Grundlage fiir die etwatge Rebision dec- [elben gewonnen Werde.“ ,
Damit war die Tagesordnung erledigt.
Nach dem Schluß derselben gedachte der Ab . Freiherr von Stauffenberg mit warmen anexkenncnizen 0rten der gastfreundlichen Aufnahme, welche _die von 1 m gefuhrte 'De- putation des Reichstages sowohl Seitens des hefs der Kaiser- lichen Admiralität, Staat8:Mimsters von Stosck), a19 auch Seitens der Städte Lübeck, Kiel, WiSZZiaiZ und Schwerin ge- funden habe. Auf seinen Wunsch ermachttgte das Hans dxn Vräsidentsn, den Dank des Hauses den Betreffenden dafur aus us re cn. "
z9,1140)c3k)ck3inerlängeren, die Geschäftsordiiung der nachsten Sißun betreffenden Debatte wurde die Stßung um 3 Uhr
geschlo en.
-- Jn-der heutigen (50.) Sißung des'Reichska 1,1“ s, welcher am Tische des BundLSraths der Präsident des Reichs- kanzleNAmtS, Staat6=Minister Hofmany und mehrere, andere BevoÜmächtigte zum Vundeswtl) beiwohnten , thetlte der Präsident mit, daß dis Kommission zur Vorberaxhung der
andelskonvention zwrschen hem „Deutschen Reiche und umänien gewäßlt [ei urid sich wre folgtjonstitmrt be: Abg. Dr. Mrmer (Vorsißender), von Biegeleben ( tell- vertreter), olinari und Herz (Schriftführer. Ohne Debatte genehmigte das Haus in driiter erathung den Geseßentwurf, betreffend die Feststelltxng eiiies Nachtrages zum Haushaltsetat des Deutscher) Reichs fur das Jahr 1878/79 und ging dannzux zwetten Berathung dxs, (86er- entwurés, betreffend statistische ErLebunge-n uber ze Taba fabrikation und den Ta akh'andel und die Feststellung einesNachtrageszum,.NeichshauShalts- tat pro 1878/79 über. §. 1 der Negrerungsvorla 6 lautet: „Ueber die Tabakfabrikation und den Handel mit abak und
Tabakfabrikaien im Reich sollen nach Maßgabe der vom Bundes- rats) festzustellenden und bekannt zu machenden Bestimmungen
statistische Erhebungen veranstaltet werden.“ „. ierzu lag folgender Antrag des Abg. Frhr n. Schenk
tau enber vor: '
„Dexf ReicbZtag Wolle beschließen: 1) In ?. 1; 8. Zeile 1 hinter dem Worte „über“ zu seßen: „den Taba bau ; b. eile.2 hinter „soÜen“ zu se en: „unter Zuztebung vori Sachverständigen ; 0. in Zeile 3 das ort „statistische“ 3,11 stretcheriZ (1. am Ende hinzuzufügen: „deren Resulxat dem Reichstage mxtzytbeilen ist".“ Ferner beantra ten die Abgg. von Schmid und 1)1'.
von
Lucius folgende Fa ung für §. 1: