Sonnabend: 23. Gastsbicl d. Herzoglich Meinin- -
genscben Hoftheaters: Z. 4. M.: Ein Winter-
märchen.
kWißczux-“k'kexxkx'. Freitag: Bei ermäßig- ten Pretscn._ Zum 98 M.: Arkia und Messa- lina. Tragodie 111 5 Akten von A. Willbrandt.
"][1'0118 'kbeatek. Freitag: Die Zauber- flotc. Oper in 3 Akten von szart. Vor und nach der Vorstellung: Großkö Garten-Concert. An- faria 55, der Oper 6111811. J:.dnstrielle AuksteÜung, geoffnet von Yéorgens 10 Uhr bi?“- nach Beendigung des Theaters. Entrée 7.0 „4. Von 2 Uhr ab 1:44 incl. (»xoncert und Theater.
Sonnabend: Der Troubadour.
Fonerailors-“l'heator. (Artistischer Direktor Wilbcim Fuchs.) Heuie halbe Preise. Zum Besten der Hmicrbliebencn drr verunglückten Feuerwehr- leute; Frcitag: Ein Handbillet Friedrickjs ll. Lusvtel m 3 Akten Wi W. Vogel. Hierauf: Die Wkenrr in Berlin. C. 1). Holtci.
Sonnabrnd: Der Goldonkel. Von Pohl. Musik von Co:radi.
211,191131-211911191. Freitag: Gastspiel des K. K*. H9Fschauspielers Hrn. Frikdrick) Mitterwurzer. Ein „rususriier Beamter.
Sonnabend: Daffelbe.
Posse in 3 Akten
BküäT-ÜWÜUF. Freitag: Notthdiger Vor- bkreit_ungen wegen znr Sonnabend-Vorstellung ge- schlos1en.
'Soniigbend: WohltbätigkeitSvorstellung für die Hinterbliebenenn' der verunglückten drei Feuerwehr- e111e Yiiter gutrger Mitwirkung des Direktors Hrn. riedricb „Haase, der Königl. Hof-beauspielerinnen ratz Mmqna Fcieb-Bsumaucr, Frl. Kcßler, des
Zuigl. Hoiicbauspielers Hrn. Theodor Döring, des Konigl. Hofoxernsäxigers HM. Franz Krolop, und des K.K. ru]s.Hof1cha11spieler§ rn. OScar Keßler aus St.PetersburJ. Programm: siéhe Tageszettel.
81711944111anc3-7111enter. Freitag: Großes . T'oppcl - (Concert, ausqrfübrt 13021 dem ganzen Mu- sikchor drs 3. Gmde-Gretmdier-ngiments (Königiii (Utsabctb), uwter prrs. Leitum) dss Könißl. Musik- Tirc'kwrs Hrn. Ruscheireyh und der KaPeÜr des anigl. Kadetten-Corps, unter Leitung des Musik- mcisteis Hrn. Herold. Hierzu: Weibererzichuug.
Licderpoffe in 1 Akt Von,-
Subhaftationen, Vorladungen, Auf- gebote u. dergl.
Oeffentliches Aufgebot
eines unbekannten Erben.
Der am 17. September 1868 im Alter von 65 Jahren zu Berlm_gestorbene Tisckjlergeselle Joackxim Kellner. geburtig yon Heiligenstadt, hat, seiner Angabe zufblge, außer einer vollbürtigen Schwester, der WMWe des Handelßmannes Nico-
[4611]
[[MS Wenzel, Dorothea, geb. „Kellner, hier einen
außeubelicben Sohn hinterlassen.
_Der Lclztere, von dem nicht bekannt ist, wie er heißt, ob er nrcb lebt und wo er lebt, wird birk- durcb aufgefmdert, seine Ansprürbe an den Nachlaß des Joachim KrUner spätestens- bis
_ d-„n 21. September dieses Ja res bier anzumxlden, iridrigcnfails die Aus teUung der Erbbescbeinigung ohne Rücksicht auf ihn erfol- gen wird.
Heiiigxnftadt, [den 17. Ykai 1878.
Kömglichrs Krengericht. 11. Abtheilung.
I11 unsyrem Deposiwrio wird die [eywillige Dis- vositwn der verwittweten Meier Gottfried Gleich- feld, Eve Maric, gebornen Schmidt aus Dieders- dorf, (1.31. Mütichcbe12g,den 9.9.1101 1822, aufbewahri. er bet der Erbffmmg dieses Testaments 2111 ge- grundetes Jutereffc Hat, wird aufgefordert, dieselben binnen sechs Monaten bei uns zu beanTragen. Rack) Ablauf dieser Frist wird das Testament in Gemäßbeit der §§. 218, 219 Tit. 12 Th. 1. des AUg. Laiidrecbts eröffnet und eingesehen werden. Seelow, den 16. Mai 1878. Königliche Kreis- gerichts-Deputation.
[4612] Die 3 Gefühwisier Vonnol):
Amalie Wilhelmine Therese Vonnoh,
Jobarzn Friedrich Wilhelm Vonnol), [. A.:gmt inedricb Carl Vonnoh, Kinder des Tischlermeisters Gottfried August Voxmob und dessen (Ehefrau, Martha Caroline Marie Elisa- beth, geb. Cöler, bier Haben [ich vor langen Jahren Von hier nach,Berlm begeben und seit länger als 30 Jahrkn keine Nachricht von sich hierher gelangen „lassen, smd Vielmehr nach Eidesstattlicber Erklärung ihrer 2 Gcscbimster Johanne Marie Giiiitberine, verebe[.'Hserdegen, in Cannewurf und Christiane Hoüandine Magdalene, Verehel. Heerdegen, in Oldis- [eben seit dieser Zeit verschollen.
Auf Antrag der oben genannten 2 Geschwister
Werden hiermif:
Amalie Wilhelmine Therese Vonnok),
Jobaim Frirdrikb Wilbe1m Vonnoh,
August Friedrich Carl VNMOH
aus Frankenhauseii
geladrn,
Abends: BrillanteJllnmimation durcb 15000 (Gas- flammen. Anfang des (Concerts 6 Uhr, der Vor- steiiung 7 Uhr. 1
Sonnabcnd: Erstes Gastspiel des Frl. Irma von i Rockoy, erste „Solotänzerin vom Stadttheater zu Z Hamburg. Hierzu: WeZbererziehnng. Garten“- 7 Concert u. s. w.
FamiliewN-achriaijten. ; [
Vsrlobt: Frl. Agnes Schweder mit Hrn. Haupt- mgnn v. Stem (Altona)._Fr[. «Helene Delbrück , mrt Hrn. ])1'. 111951; (Emil Steinbriici (Züllchow). € _ Frl. Ottilie Schauma11n mit Hrn. ])1'. 111811. ; Rysenbach (Hildesheim). _ Fr[.Linda v. d. Grocben ' m1t Hrn. ngp'tmann Und Compagniechef OTWx [Oebsmarin (Konigsberg 1. Pr.). [
Vereheltcbt: Hr, qupttnami und Batteriecbef' Gustav Gemberg 11111 ("rl, Alexandrine 11. Brckßr (KarlSrtzbe). _ Hr. tabHarzt ])r. Riebe mit Frl. Elisabexb Freundt (Hagenau i. E.).
Geboren: (8111 Sohn: Hrn. ])x“. Gnsiav Möries (Magdeburg).
G estorben: Hr. „Schiffskapitän Carl Robert Gronmeyer “(D(MUJ). _ Verw. Frau Ober-Amt- mann Z).)iertitis,'geb. Geißler (Nebra). _ Verw. Frau Oberst-Lieutenant Cbarloktc Brandt, geb.? qundt (Crossen a. O.). _ Hr. Major a. D. JUlms v. Hattorf (Stade).
Steckbriefe und Untersuck1mgs-Sachc11.
[41991 . .. . u ie 11 [age dar dicffeitigen Köni li, en SianthwÜtschafi pom 18. April 1878 istgdérch ? Bcschluß des unterzeichneten Gerichts vom heutigen ' Tag.: gegen den zubetzi in Potsdam bei seinem SUefvater, dem Optikus Winkler, Brandenburger Uixd Nauener Straßen-Ecke, jetzt aiigeblich zu Paris Wohnhaften, am 3. März 1853 zu Potsdam gebore- NM Säxrifisteller Eduard Berl; auf Grund der §§. 185, 1.96, 200, 47, 74 drs Reichs-Strafgesey- 13151892,de des §. 20 dcßReichE-Preßgeseßes vom ck., Marz 1874 xyegen' Wiederholter Beleidigung mxtielst der _Preme die Uniersucbung eingeleiTet,.
113-311 er zu Berlin am 8. Dezember 1877 und am .“
31. Januar 1878 dnrch zwei selbsttändi 6 and- lmxgcn 1111118111 der Presse Mitgliedser degr béWff- 1161811 Macht in Beziehung auf ihren Virus beleidigk hqi. Der Aufeiithalt dcs 2c. Ber?» ist nicht er- tmitclt, „uud Wird dcrsclbe daher hierdurch aufge- fordert, 111 dem von uns auf
den 20. Juli d,. J., Nachmittags 12-1 Uhr, g::bkrgnmten Termmx zur mündlichen Verhandlung _ m 11117crm Diensigebaude, Molkcnmarkt Nr. 3, eine* Treppe hoch, S1Zung§saa11., persönlich zur fest- grsetzteri „Stunde _zu erscheinen, (11:11) die zu seiner Vertbetdtgung dienrnden BeWeismittel mit zurk SteUe zu bringen oder solche so zeitig dem unter-7 zcichnxten Gericht anzuzeigen, daß sie UOch zum“ T_erme herbeigescbafft werden können. Im Failjei semes Ausbleibens wird mit der Verhandlung und 1 inxscheidung der Sache 111 0011111111116qu verfahren:
erden.
Berlin, deKn 30.[April(§878. !
_ önig iches tadtgericht, Abtheilung, für Untersuchungsfacben. Deputation 1711. für Vergeben.
Der am 28. November 1877 auf den Namen d s Chr. Jriedrith Schur von Siebenschlößchen eer-z laffene Steckbrief wird als irrthümlitl] zurück xiczogen. Cassel, den 21. Mai 1878. Königliche '
Staatéanrvaltscbaft. B a n m g a r d. :
den 25. Oktober d. I., Vormittags 10 Uhr,
vor dem unterzeichneten Fürstl. Zustizamfe in Person oder "durch Bcvvllmäcbtigte zu erscheinen, um ihre Erklarungen m dsr Narblcißsacbe ihrer am 22. Je- bruar d. J. 'verstorbenen ScbWesier, der Wittwe Auguste Marie „Caroline Scbmmann, geb. Vonnob, abzugebekn, WidrigenfaUs sic fiir todt erklärt werden.
Zugleich werden alle Personen, Welche Ansprüche an den Nachlaß der Wittwe Schumann zn haben Zlguben, ayfgewrdcrf, dieselben binnen gleicher Frist
Li'Vermeidnng der_Jiichtberiicksichtigung bki Ver- tbkl'lU'M] des Narblaßes bi;r anzumelden und zu be- schemigeti.
Crsxbemt in dem Termine Niemand Und Werden AnspmM an,den SÖUtNUiin'scben Nachlaß iiicht angemeldet, Wird derselbe den Antragstellern ohne Kautionsbesteklung überlassen Werden. Frankenlzgusen, den 14. Mai 1878.
Fnrstl. Sckuvarzb. Iusiizamt.
Verkäufe, Verpachkznngeu- Submisfionexxx xc.
Am Montag, den 27. d. MM., Vormitta s 1111 Uhr, 1o11 an drm Hofe der Kassrne ??cs 2. 'Garde-Ujanen-Rrgimcntß bei Moabit ein als Reitpferd 1111191 gecigpctks, 6-1 Jahr altes Dienst- pferd, gegen sofxriige Bezahlung öffentlich meist- bietend verkauft werden. BerLin, den 22. Mai 1878. Das Kommando des 2. Garde-Ulancn- Regiments.
[4233] , BLWUUÜUMÄMUJ. Es sollen die zum Bau eines ArtiÜerie-Waqcn- hauses auf dem Petersberge zu Erfurt erforderlichen: 1) Erd", Maurer- und Steinhauerarbeiten, ver- 0) Wisslapxagt zbu ?13 0221111421161 „ aiésrar ei en 112 a erial['* . - 3) Fischlixgt sz t56567? „44, uferung, ber immerar eien nc 1 "vs [' zu 43 894,35 «44, s «Q zieferung , deSgl. 4) S_ÖieferdeckerarbeiiM, desxil. zu 5674,98 ck44, 5) K1empnerarbeiten, deSgl. zu 1992,59 914, Y YFMYFWÜLF, deLg[. zu 300 «44, 1111? e- un Schw "e:.“ b 't , € . 8) FlZY],57 „44, [] ar et en d Sgk zu a erarbxiten, véranscblagt zu 104336 «14 9) Anstreixherarbeiien, deLgl. za 976,66 „js, , sonne ferner die Anlieferung von: 10) 424 cbm Bruchsteinen, 11) 360 Tausend Bgcksteinen, Worunter 132 Tausend Berblendjteine, 12) 144 cbm gelöschten Mauerkalk, 13) 325 cbm Puxzsand und 100 cbm Mauersand, ' 14) 210 Tonne11 Ste'ttiner Portland-Cement Zietrchge der offentlichen Submission vergeben Qucilifizirte Unternehmer Wollen i re otm" i ver1chloffenen und mit der A11fschrift:h ]) s aß g „Submission auf Zimmer- (Tischker-, S loffer- :e.) Arbeiten““ oder „Submission aBYuchktTtecswÄÉälndi :I Lieferung zum 1: er e- a eu an e dem Peteererge zu ErfurtH' h s s auf
* versehenen Offerten, aus welchen bei den unter 1_9
genannfen Arbeike'n die Forderun na ro ent ("1 en
unter oder uber'dkm Kostenan7chlaFePhe3vorLeZen
muß, spatesicns bis zum Beginne des auf Dienstag, den 28. Mai 1878,
_ Vormittags 9 Uhr,
im Bureau der unterzeichneten Behörde auf dem
Petersbxrge (_Kaierne 4.) anberaumieU Termins franko
an dieselbe einsenden. '
Bedingungen und Kostenanschlä e können in dem gedachten Bureau während der icnststunden cin- geseben werden.
Erfurt, den 10. Mai 1878.
Koniglickjes Artillerie-Depot.
[4607] Bauabtheiluna Belzig.
Die Ansfübrung der Tischler- und SÖloffer- arbeiten zu den Hochbauten, jcdocb exklusive der CmpfangSgebäudc auf ?den Bahnhöfen Brück. BélZlg, xmd Wiesenburg sol]. im Wege öffentlicher Submission, und zwar in 3 Loosen:
a. Loos 1. Bahnhof Brück, 1 Belzig, e. „
Wiesciiburg verdiingen werden. ' Die Offerten find auf dem von hier zu be- ziehenden Submisfionsformulare portofrei, versiegelt u_1_1d mit dsr Aufschrift: „Submission auf An:"- fyhruug der Tisclxlcr- und Stbloffcrarbeitcn fur Bahnhof Brück, resp. Belzig, resp.Wicsen- burg“ an den Unterzeickpneten bis zum Termine am „Moniag, den 3. Juni er., Vormittags 10 Uhr“, einzureichen,_ zu Welcher Zeit dieselben in Gegenwart der "etw.? er1chicnenen Submittcnien eröffnet werden. Spater 'einacrende, oder den Bedingungen nicht ent- sprechende Offerten bleiben unberücksichtigt. „Zeichnungen, Pr-Zisverzeicbniffe und Bedingungen [ie en im diesseitigen Bureau zur E111s1cht aus und erUnen 11011 da bezogen Werden; auch stehen [)icr die fiir die Lieferung maßgebenden ModeUe zur An- sirbt aus. Außerdem können die Bedingungen nebst Zeichnungen und PreiL-vrrzeickmiffcn im Bateau des Berliner Bammarktes _ Wilhelmsstraße Nr. 92_ emgrsehsn Wrrden. , Belzig, den 20. NZA“! 1878. Der leiheilungs-Baumeister. Kublmann.
111, ,
[4623] Königliche Ostbahn.
Cs soi] dic Lieferang und *.*luistcijung dcr riser- nen Ueberbauten der (Z.bauisse-Ueberfiihrungen im Zuge der Posen-Belgarder Bahn bei Schneidemübl ca. 88,432 Klg. _Schmicdceisen, 869 Kig. (Hus; isen, 25 Klg. 2110111411113, 29 Klg. Blei verdungen wcrden. Submissionstermiii am Freitag, den 7. Juni 1878, Morgens 11 Uhr, in unserem technischen Bureaw, Victoriastr.Nr.4k)iers1'1bst, bis zu ivelchrm Offerten mit der Aufschrift: „Offerte auf Liefe- rung von eisernen Chaussee-Ueberführungen Posen-legard" e111311rkich611 sind. Die Bedingun- gen urid Zeichnungen liegen bei unserem Barran- Vorstsbi r, Ciscnbabn-Sckretär Pasdowx-ky, Victoria- strasxe Nr. 4, und in drm Ban-Bureau zuScbneide- 1111131 an', Werden auch von diesen gexien Franco- Einiendung von 2 «44 pro, Exemplar abgegeben.
Bromberg, den 22. Mik 1878. (51 010,245/5.)
Königlickxe Direktion der Ostbahn, Bau-Ulbthcilnng 111.
14605] Auktiousbekanntmachung.
Am 5. Juni 1878, von Vormittags 10 Uhr an, und die darauf folgenden Tage [1111 eine zum Kreditwesen dcr AkkieugkseUi aft: Maskhinén- bmwcrein zu Chemnitz, vormals 15.-. F. SÖLULU- berg, gehörige Partie Mascbineu, Werkzeuge, Ma- terialien, insbesondere eine horizontale Bohr- und Frai§ma1chine mit starkem RäderVOrgcleae, sine mittelgroße Hobelmaschine mit Getrisbc und Zahn- stange, eine dergleichen große mit Räderüberseßunq, div. große LeiisPiUdcl-Support-Dre'bbäni'e mit Zu- bebör, eins Schranenschneidemaschine nach Wist- wvrtbj-Syst-cxn mit Zubehör, eiiie Cylindcr-Bok)r- uzascbme mxt Zubehör, eine Ventil-Bobrmasckzine, cine LOÖPWffL, eine Bandsäge, überdem eine große Anzahl anderer Wrrkzéugmaicbinen wie Bobr- und Fraisrxias ch1ne;1, Stipport-Drebbänke,Shavingmaschi- urn, [erner em außer Betrieb geseßter Dampfkessel fUr vier Aimospbären i11c[.Armch1111r, sowie eine große Partie Schraubstöckc, Feilen, Schrauben, Muttern, Werkzeugstahl und Eisen in den Räumen des gedachten Fabriketabliffrments, Zschopauerstraße Nr. 21, gegen fbfortige Baarzablnng an den Vieist- bixtenden versteigert werden, Was hierdurch unter Hmnoeis auf den am Gerichtsbrctte, Thrakersiraße Nrd48, auxbangenden Anschlag bekannt gemacht Wir .
Chemnitz, den 20. Mai 1878.
Königliches Gerichtsamt im Bezirksgericht, Abtheilung Zikir l.)Kbnkurxßsacben. :) r.
[4624] , Riibölliefernng.
"Die „Lieferung von 13000 kg Rüböl fiir die Komgltcben Steinkohlenwerke am OsterWalde Und Nesselbsrge pro 1878/79, soll im Wxge des Windes- gcbdts vergeben Werden und WWW:: di: Lieferungs- bedmgungen tm Bureau der unterzeichneten Behörde emgeseheii oder_ gkgeix fraukirte Einsendung von 50 43 fur Kopialgebuhren von dersxlbcn bezogen Werden.
Die Offertexi find mit der Bezeichnung „Rüböl- lieferung“ bis „zum 4. Juni d. JS„ Morgens 11Uhr, s'chrrftlicb und versiegelt bei der Unter- zeichneten etnzurctcben, ivo dieselben dann in Gegen- wart etWa erschienener Submittenten geöffnet werden.
Ostertvaliz, ?[mts Lauenstein, im Mai 1878.
Komglickje Berginspektion.
[461€]Vcrg1sch-Makktsche Eisenbahn. Die pro 1878/79, fÜr die diesseitige Verwaltung erforderliciZen Bekleidungs-Materialien, als: seines und qxdmares blaues Tuck), feines, miitelfeines und ordixiarss graues TMT), Düffcl, schwarzes und orange- farbiges Tuch; ,Futterstoffe: Lama, ZaneÜa, Biber,
Calmuc, Ressel, Leinen, Watte; ferner Knöpfe, Ab-
zeichen uud Pelzmiixxen sollen im Wege der Sub-
mission vergchn Werden. Die Bedmauxigen können im Bureau der Central-
2Materia[ien-Verwalkung hierselbst eingesehen oder
von derselben gegen Entrichtung von 75 ,x] pro Exemplar bezogen werden.
_Die Offerten find versiegelt und mit der Auf. schrift: „Offerte auf Lieferung von Bckleidungs- Matcrialien“ portofrei bis zum 5. Juni cr. bei der antral - MatZrialien - Verwaltung biersrlbst einzu- reichen. _
Die Eröffnung dcr eingegangenen Offerten erfolgt am 6. Juni, Vormittags 10 Uhr, ebendaselbst in Ge cnrvari der anweseiidcn Submitteuien.
Ölberfejd, den 20. 51.1131 1878.
Das Kuratorium der Kleidcrkaffc der Bergisrb-Märkisckyen Bahn.
[4622] * Nassauische Eisen- “; _ „..,-„„. bahn.
Rangirbahnbof zu _Limburg.
Die Erdarbeiten und Hunnkauxcrx 3111 Anlage eines Rangirbabnbofcs zu LULZÖUTZ- UWÖLZWUÖ dcr Yiaferialienlieferunq, veraUWYQJT zu 131429 4/44 04 Y, sollen in eincm LLVW lm SUlesfiMste vergeben Werden. „
Die an den UnterzeiÖnetcn Verstegelk und Porto- frei ei11zureicbeiiden, gehörig be'zeickMM-U Offerten Werden in dem Termine [
Donnerstag, den 6. JuubJVorm. 1112 Uhr, eröffnet Werden. “ "
Die Zeichnungrn, Bedingungen und KosteUMsM'age können bei drm Herrn Baumeister Wolff zu Lini- burg und dem Unterzeicbncteii LiUzLsLhel'l und die Submissionsformulare dasclb'st erbo en Werden.
Wiesbaden, den 21. Mm 1878.
Der Abtheixunns-Baumekster. Alken. (:*1. 010. 241/5) [4609] Hannoversäxe Staatsbahn.
Submission auf Liefermig von: _
3 Personenzug-Locdmondcn, 3 Tendrr-Locomotiben, 2 Saß Reservestückrn. Termin: Donnerstag, den (5. Juni 1878, Vormittags 10 Uhr, ., , _ im maschincntcchnischen Büchn der K'önrglickven EisciibaHn-Dircktion.
Von [thtcrrm Bedingungkn gegen 6 «44. 311 be- zicben.
Hannover, de11 16. Mai 1878. "
Masäxincntcckjnisi'yes Bureau, dcr Königüchen Eisinbahn-Direktwn. Overbeck.
[4606] Brixmntnmckmng.
Die im bissigen Siadiivaldc südlich dcs Haupi- gestellks bilcgene, etwa 1000 Morgen Nroße,_ mit Cichcn und Fichtsn bestanden: Flöck)? 1011 abgetrieben und wieder forstkulturmäßig bc1virtbsckafict wcrden.
Behuiö dcs Bcrkauch _d:r abzutrcrbendcn Hölzer babUi wir zur Abgabe d(ö Mcistgcbots einen Ter- min auf
den 20. Juni er.. Vormittaxxs 10 Uhr,_ zu Ratb[)a11sc QUILsLYT, Uiid laden d.15u_Kauf[1eb- haber mit dem Bernsrken ein, daß 'die Karten, Taxen und VLÖZUJLMJCR vor dc111Termi1111111111ch Burcan in den Dienststnmdcn Liiigescbexi Werden körmen.
Schlatvc, den 14. M31 1878.
Mr Magistrat.
Russischer gegenseitiger Vudcn-Crcdit-
[4627] Verein zu St. Petersburg. In der Ziebungkliste vom 1./13. Mai L. von Pfandbriefen obigen VEkkinF muß es Hsiszcn: Nr. 797941 bis 797950 anstatt bis 797500. Berlin, den 22. Mai 1878.
S. Vlcickxröder.
WerWiedene Vekgmkaa-«Mx-ZM. [4625] F0010J1801181' 611111811.
016 Z1111112 (105 8011011-1'01'01118 (7,08 F0010Z15011011 (1711110118 ])10 1877 111111 (191 121111 7110 1878 ]113Z'T 1111“ (110 81011 ]4Z1b111111611ä811 1161191] 130110118110 111 (18111 D'orZiUUÜZburSQU, K3n011101311';1§86 17/20 pzrr. r., 170€111'UÜ5J11011 111 (1811 8111118811 17011 10 11111" 701"- mjtia-ZZ 1:15 3 [1111 UZOUWÜWZ»; 2111 ]DmyfanZUubmS 1161-8115.
1102-1311, (1811 23. 11121 1878.
1101- sorgtauü. (51 (1150, 248,5.) [4626] [1 Mar en nrg-Mlawkacr Eifenbahn-Gesellsckjaft. '(DaiizigYZWarscköaii Preuß. Abtheilung.) 'Die Axttonarx unserer (Gefchcbaft werden Hier- rmt gema]; §._ 45 des Gesellschaftsstai ts zu der am Dienstag, den 18. Juni er., Vormit- tggs 10 Uljx, im hic1igcn Direktionsge- baude,Hu11dcga11e 27/28, stattfindenden ordent- lichen Generalversammlung ganz ergebenst eingeladen. Tachqrdnuug : 1) Vorlage des Geschaftsberichts der Direktion. 2) Vorlage der Bilanz des abgelaufenen Jahres und des'Revisionßberichts des Verivaltungs- raths tmf dem Aritrage, die Bilanz pro 1877 der nach, §. 17 drs Statuts auizufte11endsn Generalbilanz Über die Bauausführung zu Grunde zu legen. 3) WTF)? von 4 Mitgliedern des Verwaltungs- ra. .
Zur Tbeilnabine an der Generalversammlnng sind alle Aktionäre „[WWÖÜJÉ, stimmberechtigt da- gegen mir diejngen Besißer von wenigstens 10 Stqmm- oder Stammprioritäfs-Aktien, Welck)e dle Q1111t11ngsbosen auf ihren Namen späte tens am 15. Juni cr. ber uns, oder bei der Dire tion der Dtékontogeßellsckyast zu Berlin bis zum Schluß der Generalrer ammlung gegen eine Bescheinigung de- poniren.
Vollmachten anf Grund deren Akiionäre durch andere stimmberechtigte Aktionäre vertreten werden sollezi, sind bei uns spätestens am 15. Juni cr. em- zureichen.
Danzig, den 22. Mai 1878.
Die Direktion.
v. Win t er. z 0t0. 1450/5.)
ZL" _ „___ „___ „- Das Jbouuement kettägk 4 ck 50 „.:! 1 für das Vierteljahr.
'; Insertionxpreix ßkr den Kanzn ekner Brnülzeile 80 43
„KH 121.
Berlin, Freitag,“
Se. Majestät dcr König haben Akleranädigsi gerubt: dem Rechtsanwalt und Notar, ?ustiz-Rath Fritsch zu HalTe a.,“S. und dem Ritter utsbeißsr und Kreisdeputirten Vogt zu Kleinliebcnau im reise Merseburg den Rothen Adler- Orden dritter Klasse mit der Schleife zu verleihen.
Se. Majesiiit der König haben Allergnädigst geruht: den nachbenannten Personen die Erlaubnis»; zurUUU'Legung der ibnen verliehenen nichtpreußifchen OrdenS-Jnngmcn zn erthei en, und zwar: des Komthurkreuzes mit dem Stern des Kaissrlich österreichischen Franz-Zoseph-Ordens»: “ dem Hofjägermeiftcr vom Dienst Freihern von Heinße; des Ritterkreuzes desselben Ordens: dem Wüdmeift'er Weber zu Wildpark; des Komthurkreuzes weitßr Klasse des Königlich sächsischen [lbrechts-Ordens: dem Geheimen Staatsarchivar, Geheimen Archiv-Rath 01“. Hassel zu Berlin; des Komthurkreuzes zweiter Klasse des Groß- herzoglich badischen Ordens vom Zähringer . Löwe-n: dem diensithuenden Kammerherrn bei Ihrer Königlichen Zoheit der Frau Prinzessin Friedrich Carl von Preußen, rasen von Schlippenback); deLEhren-Großkomthurkreuzes deHGroßherzoglick) oldcnburgischen an?:- und Verdienst-Ordens des Herzogs eter Friedrich Ludwig: dem Ceremonienmeister und Kammerherrn Freiherrn von Rosenberg; ' _ des Ehren-Nitterkreuzes erster Klasse desselben Ordens: dem Kammerjunker von Bülow; sowie des von des: Herzogs von_Sachs9n-Coburg-Gotha Hoheit verliehenen Verdtcnstkreuzes für Kunst und Wissenschaft: der Schauspielerin, Frau Frieb-Vlumauer zuBerlin, Mitglied der Königlichen Bühne.
Deutsches Reich.
Die im Jahre 1864 in Sunderland erbaUte, bisher water britischer Flagge gefahrene Brigg „Maid Marian“ von 298,45 britischen R2gisterwns Ladungsfiihigkeit hat durch den Ueber ang in das ausschließliche Eigenthum des im Königreich reußen [ximathsbereckxigtén Kaufmanns C. L. F. Veyfuß zu Shanghai das Recht zur ; ührung der deutschen Flagge erlangt. Dem bezeichnetm _c-“chiffe ist am 4. April d. Js. vom Kaiserlichen Generalkoniulate zu Shanghai ein Flaggenattest ertheilt worden. -
Berlin, den 23. Mai 1878.
Der Reichskanzler. In Vertretung: Eck.
Königreich Preussen.
Se. Majestät “O er König haben Mergnädigst gcruht: den ersten Lehrer Velten am Semmar zu Kempen zum Seminardirekwr zu ernennen.
Ministerium der geistlichen, Unterrichts- und Medizinal-Angelegenheitsn.
Der Ssminardirektor 131. Langen zn E(tsn ist in gleicher AmtSeigenschast an das Schullehrerseminar zu Büren versetzt worden. ,
Dem Seminardirekwr Velten ist die DirektorfteÜe am Schullehrerseminar zu Elten verliehen worden.
Bekanntmachung.
In der am 25. und 26. März d. I. zu Berlin ab e- Kxilxenen Turnlehrerprüfung Haben das Zeugniß der e- Jbigun zur Leitung der Turnübungen an öffentlichen Unter- richtsanßalten erlangt: ,
1) Dr. Bockwoldt, Kandidat der Mathematik zu Bis- dorf bei Burg auf Fehmarn, 2) Friese, Schullehrer“zu Prß. Holland, 3 ])1', Gerdes, Studirender zu „Göttin en, 4) Große, Lehrer am großen Militär: aisenhause zu Potsdam, „ 5) Güll, Elementarlehrer zu Wiesbaden, 6) Jung, Konditor zu Diez a. d, Lahn, . 7) Krack, Kandidat der Philologie zu Hildesheim, 8 Kriegyoff, Elementarlehrer zu Nordhausen, 9 Lenz, Studirender der Mathematik zu Göttingen, 10) Schütte, Lehrer am großen Militär-Waisenhause zu Potßdam,
12) Thi [
' .“
U , 13) 3531115". "
14) Weigand,
15) Wortmonu, ale-
11) Teese, „";.
füt way, njet dn „..-!.. "' urn)“ 1117.
19.1.2459111, Abexzvs;
----n- zu Berlin„- ' - . 7 r_an höheren UnterrichtMnftalten
' 7, mn, '“ *
; [nn zu Stettin,
- “* dermeisier zu Bsrlin, und
, itungs-Expadicnt „ zu Hamm in
eftf , . Ueber den CU der Befähigung geben die von der Prü-
fungskommission _, Berlin, den 16;
Der Miniswr der geistlichen 2c.
“ ten Zeugnisse Auskunft. ai 1878.
Angelegenheiten. Im Auftrage: *- , Greiff.
Ministerium für Handel, Gewerbe und öffexxtliche
Der Profeffor 01-.Dobbert hierselbst ift zun? 'etats-. mäßigén Lehrer an der Königlichen Bau-Akadem1e MUMM;
woröM.
Ministerium f
Angelegenheiten.
Arbeiten.
ür die landwirthschaftlichen
Dem als tecbnisckger ' iilfSarbeiter bei der Regierung zu
Wiesbaden beschäftigten
öniglichen Landbaumeister W 1 l l e
ist, unter Anweisung [eines künftigen Wohnsißes in Magde-
burg, die kontmiffari
tragen worden.
che Wahrnehmung der GeKäste der Mcliorationsbau-Jnspektion für die; Provinz Sa
en über-
Abgereist: Se. Hann von 11. Armee-Corps, nach
In der hentigen der Zeichenregister
Weyhern,
Excellenz der General der Kavallerie kommaniiirender General des Stettin. „Z; '
x,?" !
Handelsregister-Beilage wird Nr. 21 - Bekanntmachungen veröffentlicht.
Yichtamtlich15.
Deutsches Reich.
Preußen.
Berlin, 24. Mai.
Sc. Majestät der
Kaiser und König begaben Sich heute früh gegen 9 Uhr
znr Besichtigung des .]-
Und der kombinirten
Bataillons des EisenbahnMegiments Garde:J11fanterie-Brigade nach dem
Exerzierplaße an der Tempelhofer Chaussee. . Nach der um 11 Uhr erfolgten Rückkehr in das Pala1§
nahmen Se. hörten die Vorträge des KriegéZ-Ministers,
Majestät militärische Meldungen entgegyn und
ülsen,
des GSiieralZntendanten von ameke
Generals der Infanterie von
und des Geheimen Bauraths Hißig.
_ Se. Kaiserliche Und Königliche Hoheit der Kronprinz wohnte, laut Meldung des ,W. T. B“ aus
London, der gestrigen
_ Die vereinigten Ausschüsse des
Sißung dss Unterhau ez bei.
Bundeßraths für
das Landheer und die Festungen und [ür Eisenbahnen, Post
und TelegrapZen, sowie der Aus_fchuß en hielten Heute Stßungen.
und Telegrap
ür Eisenbahnen, Post
_ Dem Bundesrath und dem Reichstag ist die Fortseséfung der am 24. März 11.3. mitgethsilten Axtcnsiücke, betrc end dic nunmehr beigelegte Differenz niit Nicaragua, zur Kenntnißnahme übermittelt worden.
_ Im weiteren
des Reichstages führte bei
Verlaufe der geftri en (54) Sitzung dcr ersten erathung des Ge-
setzentwurfs zur Abwehr soÉialdemokratischer Aus-
schreitungen der A
nächst, durch die Berner ungen des Vovredners veranla
bestimmte Erklärung,
b . von ennigscn aus, er wünÉche zu-
t, eme ob die Regierung wirklich die Vorlage
eingebracht habe in dem Bewußtsein, daß dieselbe _vom Reichs- tage uicht werde angenommen werden. Die natronalliberale
Partei verkenne die
Sozialdemokratie keineswegs; es aber ernster Prüfungen. Schluß des ReichStages ' deri gesunden Entmckelungßprozeß ver- .stck) „ ,
der mchtswurdtgen That , Befugnisse chdieses Gefeßes einer na handeln habe, die einen großen Theil des
Attentats würde hindern, welcher abscheuung habe. Die Übertragen,
Jerung zu
die
ahres gar nicht versammelt
Auch die fchließlicbe prekäre Sache.
Gefährlichkeit der Ausschreitungen der dieselbenz beseitigen bedürfe Eine Ge eßgebung kurz vor und ab jraw aus Anlaß des erade m der Ver- undzu eben begonnen örperschaft Rzu e-
ihrer
neuerdings
den Instruktionen
sei, [ei ganz unmöglich. Entscheidung des Reichstages sei eine
Wenn der Neschstag, der überdies die Details
gar nicht prüfen könne, wirklich im einzelnen Falle gegen den BundeSrath'entscheiden sollte, welche Stellung nehme dann der
leßtere der Sozialdemo von den „Organen“,
kratie gegenüber ein?_ Aber abgesehen welche berufen sein sollten, das Gesetz
'“ WUWKML- der Sozialdemokratie richt1 *g:
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' „ eins:und Versammlungsgefeß vorzulegen., *“ -_ -_ Jierung zu diesem Behufe den Reichsta "mt September o sr- k-x .
Yk .zkß“311kalH_ * „ " ' uo] di: Exp»-
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ßäÉuTühreir, MÄJW) das gefährlichste '."-
eigeni ich die „Ziele der; Soziadeak-ix; “?: werde“ niemalsin der La e sein;; xx:xeiits "_ . in den-_§§.' 4und 5, des esche; getroffenen“
ele" doch notorisch dieseldm viel ac " 1111255611 Zie “ --'. 111111 wenn nu
"Ölkch „ eßgebung überhau t zu amxnen.., _ _ _ , aftlrcbext erkén xd _ ragen beyän «111 so ten auch solche _ Willkür gestellt “ erden"? - S'sÜsUndenkbar“ w. mmsß! ' Bankerott unseres JUZM geistigen und sittli en Le -* , sprechen wolle. Dre efahren der Sozialdemokratie * „
- areinNa ionax'konom-in wi ens
- *wiß groß. Aber er bestreite, daß'aae vorhandenen Mittel,-
die orde liche Geseßgebung. an die Hand gebe, zurGeliun gebracht ,eien. 11 dieser 'BeziehunF'sei- sehr weit gefehlt. [8 wäre se r wi'm chenswerth und ““ckin gewesen, Rei Sr ierung' “e Kompetexkz- mckchs
der ei Sverfaffung gebe, “dazu beifußt; ',tte ein Reiäzs
obér zu einer außerordentlichen Se sion zusammenberu
11- „ _ „Die Gewalt, wie die Vorlagese für den BundeL-rat „foxdxre,'
demselbenÉu übertragen, ei, heute, im Hinblickau *hiez-Yer- sönlichen erhältniffe dcr etchßrxgterung und der e_g'ierung m Preußen völlig unthmtlick). Em verantrqortltcher Vertretex des Reichskanzlers sei- mizxdestens noch nicht ernannt. In Preußen sei die Mirzisterkrins permgnsnt. _ , .
Ménisters Falk [ei längst erschüttert, „darum sei“ ,die
Nachricht „bon "seinem, hq entlich, nieht eintretenden, Rück- Ynge für *den Eingew'xi ten mcht- Überraschend gewesen.
chließlich bemerkte der Redner, ehe man ein' sokches Aus-
nahmegeseß gebe, solle man doch erst überlegen, ob es denn
gar kein anderes Mittel gebe, und erst, wenn alle anderen Mittel versagt hätten, möge maxi auf die AusUahnzemaßregxln . znrüäkommen. Wenn „man die», ._S [ ldxznokraße _unthr Auflehnen gegen die Obrigkeit und-*Qx Wäg“. MEW bs kämpfen wolle müsse man vor allenijgcn den quZLf unter denjenigen po itischen Parteien, die sick) vor Allem die ufgabe stellten, die bürgerlichen Und sittlichen Grundlagen, der heutigeit GeseÜschastzuvertheidigen,mäßigen.OhneSchuldfeikemePartt-„t; aber die Schuld habe mehr auf dem Gebiete der Abwehr als des Angriffs gelegen. Er bekämpfe keineswegs die gegen'dte sozial- dettio§ratischen Außschreitungen gerichtete Tcndegiz; im Gegen- theil, er glaube, daß disse Ausschreitungen 'em solches Maß erreicht hätten, daß auf dem Boden des gemeinen Rechts diirch eine feste Geseßgrbung dem entgegen getreten werden muss, und er erwarte, daß die Regierung daS . nqchholen werde, was sie seit Jahren versäumt habe, dgß [11 em Ver- eins: und Versammlungngseß vorlcge 1mt wrrksameren Bestimmungen, als sie in der preußischen GeseßgebunZk 2111- halten seien. Er habe auch nichts dagegen,.daß die ?.Zie- rung der Frage näher trete, ob Preßerzeugmffe der gefahr- lichsten, verwerftichsten Art mit dem ]eßigen Geseß no 11011 dem Richter getroffen werden könnten. „Dann woÜe au seine Partei der Frage näher trsten. Aber ste 1119116,an dem, oden des gemeinen Rechts die Gefahr bekämpfen, fte hglt? die Zu- stände in Deutschland noch [ür gesund und'kraftig enug, namentlich in den besißenden Klassen, so daß diese 2111 o_lches Geseß nicbt brauchten. Sie one künftigen Herbst 1mtnnrken an einer Vorlage, welche die bürgerliche Freiheit wahre und di? gesetzliche Ordnung mit der Autorität auf dem Boden des Rechts im öffentlichen Leben vereinige.'
Hierauf ergriff der Bevollmächtigte zum BundeSrath, StaatS=Minister Graf zu Eulenburg das Wort:
Meine Herren! Ich habe zunächst mit großer Genugibuung 1a konstatiren, daß auch von dem Herrn Vorredner die Bedeutung dcr Gefahren, welche aus der Sozialdemokratie dem Staat und dem Gemeinivescn drohen, vollständig anerkannt worden ist, und „daß er im AÜgemeinen die Bereitwilligkeit auögesprochen hat, mit geeigneten Mitteln gegen dieselben vorzugeben. Nicht so kann ich dagegen mit einem großen Tbeik der Ausführungen übereinstimmen, welche er zur Bekämpfung des von den verbündetenRegierungen ein- geschlagenen Weges soeben gemacht bat. Zunächst bat er in Ueber- einstimmung mit dem ersten Herrn Redner, der hier gesprochen hat, darauf bingewiesen, daß es nicht angezeigt oder nicht angemeffen ge- wesen wäre, kurz vor Schluß des Reichstages, in den leßten Tagen einer langen und mühevouen Session, mit einer Vorlage von der Bedeutung, wie die gcgennärtige, an den Reichstag beranzutreten;
Nun, meine Herren, ich meine, daß die zahlreich beseßten Banks dieses hoben Hauses die Antwort darauf in genügendenx Maße ge- geben haben, daß, möge die Session so vorgesibritten sein, zvte sie one, der Reichstag noch stets bereit ist, in die Vcratbun emer'wichtigen Angelegenheit einzutreten, Und, meine Herren, ich ann Zmzufügen, die verbündeten Regierungen sind Ihnen sehr dankbar daf r.
Hiermit zugleich widerlegt fick) die von dem Herrn Vorredner nicbt aufrecht erhaltene, aber doch referirie Meinung, es könne das Maß der Frivolität bei den verbündeten Regierungen ob- gewaltet haben, diese Vorlage an Sie 'zu bringen, obne „daß, : ernsthaft gemeint wäre. (Unruhe und Widerspruch) Ick weiß 111 t, ob die Yrufe, die ich dort (linkS) höre, bedeuten soÜexi, daß 1 den Herrn orredner mißverstanden babe. (Jawohl!1111ks.) ann werde ick) wiederholen, was ich es_agt habe, und ich glaube, die Herren Werden sicb überzeugen, da 111), dem Herrn Vorredner keinen Vorwurf gemacht, sondern nur die Meinung widerlegt babe, deren er als vorhanden, wenn auch nicht als bei ibm vorhanden, Erwähnung
that, da nämlich die Bundezsregierungcn diese Vorlage in einem nicht ernt gemeinten Sinne emgxbracht haben.
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