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Theater.
[(öuißliebo Zebauspiow. S*.nnakend: pernbaus. 125. Vorstellun . Sarxoauayal. Großes Mallek in 422?th unld 7 F); dern7växö Paul Tagltom.
111 von . erte . n ang r. '
Schauspielhaus. 135. Vorsteüung. Vrerte Abon- nements-Vorsteunng. Don Carlos, Infant „vou 5Fpauien. l)Traöchrspiel in 5 Akten von Schlüer.
nfan al 7 r.
Santbag: Opernhaus. 126. VorsteUunF, Der Freischütz. Oper in 3 Abthetlungen von rtedrtcb Kind. Musik von C. M. von Weber. (Agathe: Frl. Czerwenka, vom Hoftheater zu Darmstadt, als
ast.) Anfang 7 Uhr.
Schauspielhaws. 136. VorsteUung. Das Stif- tun sfest. Schwank in 3 thenron G. v. Moser. Vor er: Am Clavier. Lustspiel in 1 Aufzug, nach dem Französi chen bearbeitet von M. A. Grand- jean. Anfang 7 hr.
"*alluok-Moator. Sonnabend: Gastsp. der
Geseusckpaft des K. K. priv. Theaters an der Wien. Zum 4. M.: Kurirt durckx ejne Posse,“ oder: Die bezähmte Bisgurn. Poffe Mit _Gesang in 3 Aktxn, nach einem älteren Sujet Fr. Kmsers neu hearbertet von A. Larger. Mufik von C. Mtllöcker.
siotoria-“l'boattxk. Sonnabend: Pbileas Fog : Emil Hahn. Die Reise nnz die Welt in 80 Tagen. Ausstattan sstück mrt Ballet m 5 Abtheillmgen und 15 Ta leaux. - Jeder Er- wachsene hat ein Kind frer.
1711181111eb-silbvlmgtäätisobss “[!]-511101“.
Sonnabend: 24. Gastspiek des Herleich Mei- ningenschen ckF).)ostheaters. , erm 4. a„1e: Ein Wintermär eu. Lustspiel m 5 Aufzugen von Shakespeare. Anfang des Garten-Concerts 5 Uhr, der Vorsteüung 63 Uhr., , _ '
Sonnta : 25. Gastsptel des Herzoglrch Memm- genfchen oftbeaters: Z. 5. M.: Ein Winter- märchen.
ßkßiäßU-Pkßktßk. Sonnabend: Bei ermäßig-
ten Preisen. Zum 99. M.: Arria upd Meffa- liua. Tragödie in 5 Akten von A. W1lbrandt.
Üroüx “l'boatek. Sonnabend: Der Trou-
badour. Oper in 4 Akten von Verdi. Vor und nach der Vorstellmng: Großes Gartey-Concert. An- fan 53, der Oper 68 Uhr. Industrtelle Ausstellung, geöZnet von Ykorgens 10 Uhr bis nach Beendigung des Theaters. Entrée 50 H. Von 2 Uhr ab 1018 incl. Concert und Theater. „ " ,
Sonntag: Die Zanberflote. Vollstandtge Jau- mination und großes Garten-Concert.
soltergäorl-“l'heater. (Artistischer Direktor
Wilhelm Fuchs.) Sonnabend: Der 1 reisckjütz. Rom. Oper in 4 Akten von C. M. _v. eber. Sonntag: Preziosa. Schauspiel m 4 Akten.
Katéooal-Moater. Sonnabend: Gastspiel des
K. K. Hofschauspielers Hrn. Friedrich Mitterwurzer. Zum letzten Male: Ein russischer Beafmter.
Sonntag: Gastspiel des Hrn. Mitterwurzer. Kean, oder: Leidenschaft und Genie.
8181617115818» Sonnabend: Wohlthätig-
keitsvorstellung für die Hinterbliebenen der ver- unglückten drei Feuerwehrleute unter gütiger Mit- wirkung des rn. Direktors Friedrich Haase, der Königlichen of-Schauspielerinnen Frau Frieb- Blumaucr, Fr . Keßler, des Königl. ofschausxzielers rn. Theodor Dörmg, des Königl. ofopernsan ers rn. canz- Krolov, sowie des K. K. ruff. of- chausptelers Hrn. OEcar Keßler aus St. Petersburg. ]. Einquartierung. (Luftsprel). 11. Gesangs- vorträge des Hrn. Franz Krolhp., 111. Der dreißigsje November. (Hr. Ymedrtch Haase). 17. m Wartesalou erster Kla e. (Frl. Keßler, r. Scar Keßler). 7. Die Dienftboten. (Frau rieb-Blumauer, Hr. Theodor Döring). , Sonntag: Letzte Vorstellung in der Smson. Der Veilckxenfreffer.
Zsüß-Qüjnuea-Mboatok. Sonnabend: Erstes
Gastspiel des Frl. Irma Von Rokoy, erste Solo- tänzerin vom Stadttheater zu Hamburg. Großes Garten -Concert. Brillante JUumimatidn durch 15000 Gasflammen. Im Theater: Werbererzie- ung. Anfang des Concerts 6 Uhr, der Vor- teÜung 7 Uhr.
Sonntag: Zweites Gastspiel des Frl. Irma von Rokoh. Hierzu neueinstudirt: Epidemisch. Schwank in 4 Akten von J. B. v. Schweißer.
Familien-Nachrichten.
Verlobt: Frl. Elise Kahleyß mit Hrn. Appellao'
tions erichtS-Referendar Max Ortheliu-Z , (Neu- halderleben). - Frl. Johanna Holsten Mit Hrn. Gerichts-Affeffor (,arl Mau (Elmshorn *Ktel). -- Frl Anna Sander mit Hrn. Hauptmgnn und Compaqnie-Chef Arthur v. Daum (B"erlm). . Verehelicht: Hr. AU-ttyann und Burgermerster Wékkßelm LYezisYer-ibng )m1t Frl. Johanne Cumtz (Nie eim- 0 en urg . Geboren: Ein Sohn: Hrn. 131. r. Klein (Ykagdehurg). -- Hrn. Pastor M. Sy el (Pm- now). - Hrn. Pastor Peschkd (Zulltchau). -- Eine Tochter: Hrn.Amtsr1ch_ter O. Gutter- maxm (Uelzen). --» Hrn. Major Lmdcw (Berlin). G estorben: Hr. 131. 111811. Hennmg v. Kaup
[4654] Nothwendiger Verkauf.
Jm Wege der nothwendigen Subhastation sollen
nachstehende, dem Zimmermeister Karl Albert Theo-
dor Radant zu Dresden gehörigen, nn Grundhucbe von Torgau Band 111. Seite 471 Nr. 588 einge- tragenen Grundstücke: Grundsteuermutferroüe
Artikel Nr. 356: _,
Ein Wohnhaus nebst Zubehor zu Torgau - Trennstück vom s. g. Amtshaumgarten 190]- Nr. 9 und begrenzt im Süden durch dre Feld- gasse, im Osten durch die Schönfeld. Krobel und Barth'schen Grundstücke, im Norden durck) einen Stacketzaun, im Westen durch dje Giebel der Laugöhc'schen Sckocune und des Kohlen- schuppens, _ _
nach der Gebäudesteuerroüe Nr. 579/080 bestehend
aus:
8. Wohnhaus Nr. 5888. mit H„of, Hintergehäude, ?)ferdestall, Dampfschneidemuhle, Dampfkeffel-
aus, _ Nu ungswerth 3,54 Thlr.,
1). Wohnhaus r, 5881). 11111 8 At Garten und mit Hof als Zimmerplaxz und Schuppen, - Nutzun Zwerth 128 Thlr.,
am 9. uli d. I.. Vormittags 98 Uhr,
an hiesiger Gerichtssteüe drzrch den unterzetchneten
Suhhastations-Richtxr versteigert, und
am 16. dess. Mix.,"Mittags 1211111“,
ehendaselhst das Urthetl uber den Zuschlag ver-
kündet werden. " „ _ , ,
Die AuGzüge aus der Gehaude1teuer- Rokle, sowie
beglaubigte Abschrift des Grundhuckyblatts können
in unserm Bureau, Zimmer Nr. 11111, eingesehen
Werden. '
AÜe Diejenigen, Welche Etgenthums- oder quder-
weite, zur Wirksamkeit ge en Dritte der Emtra-
gung in das Hypothekenbuch cdürfende, aber nicht em- getragene Realrechte geltend zu machen hghen, Wer- den au gefordert, diese[hen zyr, Vermetdung der
Präkluwn spätestens im Verjte1gerungstermin an-
zumelden. , _
Torgau, den 17. Mar 1878. '
Könialéches Kretögert'cbt, Der Subhastatwns-chhter. Walther.
[46591 Bekanntmachung.
ür den Bau der Königlichen Central-Turnanstalt, rtedrichstraße 229, soll die Lxeferung der nach- Jehenden Materialien im Wege öffentlicher Sah- misfion verdungen werden: ' 400 Ehm. lagerhafte Kalkhruchsteme, 150 Ehm. extragroße Kalkhausteine, 650 Tausend Hintermauerunéssteine, 4400 ectoliter gelöschten Ka k, 150 onnen Portland Cement, 1100 Chm. Mauersand und ' 100 Tausend volle Verhlendsteme rother Farbe, oder event. zu Rinnchen-Verblendung 60 Tausend ck Stexne, 60 Tausend 3 Sterne,
8 Tausend 3 Eckstezne,
9 Tausend ? E teme, ' ' " Offerten sind verfiege t, portofrer und mtt bezug- licher Unterschrift versehen bis zum Submissions- termine Montag, den 8. Juni er., Vormittags 11 Uhr, an das Bauhureau ,Friedrichstraße Nr. 229, Zimmer Nr. 3, zu richten, woselhst die Lieferungs- bedingun en täglieh Vormittags von 10-1 Uhr ein- zusehen md. ,
Berlin, den 23. Mar 1878. Der Königliche Bau-Iuspeetor Weber.
[4622] Nassauische Eisen- bahn.
Rangirbahuhof zu Limburg.
Die Erdarbeiten und Kunstbauten zyt Anlage eines Rangirbahnhofes zu Linxhurg, einschlteßllch der Materialienlieferung, veranxchxagt zu 61429 „46. 04 4-5, sollen in einem Ldose rm Submrsfionsrvege vergehen Werden. , Die an den Unterzercbneten Verstegelt und porto- frei einzureichenden, gehörig hezeichneten Offerten werden in dem Termine
Donnerstag, den 6. Juni, Vorm. 11? Uhr, eröffnet werden. _
Die Zeichnungen, Bedingungen und Kostenanschl'age können bei dem Herrn Baumeister Wolff zu 21111- burg und dem Unterzeichneten eingesehen und dre Submissionsformulare daselbst erhohen Werden.
WieSbadeU, den 21. Mar 1878.
Der Abtheiluans-Baumeister. Al en. (8. (31:0. 241/5)
Holzverkauf. Am Dienstag, den 4. Juni 11. ., Vormittags 10 Uhr, solTen tm Lokale des Ga twirths Bürger zu Joa tmthal von dem dtes- jährigen Einschlage des For treyters Grimmjz naeh- stehend verzeichnete Hölzer meistbietend bei frerer Konkurrenz verkauft werden: 1. Auf den Ablagen am Werbellin-See: 1) auf der Edelmanns- Ablage: 162 Rmtr. Kiefern-Klohen, 2) auf der Ablage Mieckxcn: 11 628 Rmtr. Kiefern-Kloben. 11. An Ort und Stelle des Hiebes im Reviere: 1 Sthutzbe irk Säjorfheide, Totaxität: 5 Ymtr.
ucben-Klo en, ca. 130 Rmtr. Etcben-Knupvel, ca. 330 Rmtr. Birken-Kqüppel, ca“. 45 Rmtr. dergl. Stubben, ca. 30 Rmtr.K1efern-Kx1uppel; 2) Sämiz- bekirk Joachimsthal, Totalität: ca. 50 Rmtr. B rken-Knüppel, ca. 20 Rmtr. Kiefern-Knorren, ca. 780 Rmtr. dergl. Knüppel, ca. 390 Rmtr. dergl. Stubben, ca. 410 Rmtr; dergl. ReisigR].; 3) Schulz- belzirk Cölln, Totalität: ca. 185 mtr. Buchen- K ohen, ca. 30 Rmtr. Birken-Knüppel, ca. 50 Rmtr. Linden-Kloben, ca. 40 Rmtr. dergl. Knüpxel, ca. 2700 Rmtr. Kiefern-Knüppek, ca. 620 dergl. Stubben,
Kiefern-Stangen 71. (Bohnenstangen) ca. 30 Ymtr. Birken-Knüp el, ca. 220 Rmtr. Ktefern-Knuppel; 5) Sckjuybez rk Hüttendorf, Jag. 115 und To- talität: 24Hundert Kiefecn-Stan en 171. (Bohnen- stan en), ca. 115 Rmtr. Eichen-Klo en, ca. 10 Rmtr. der . Knüppel, ca. 35 Rmtr. dergl. Stubben, ca. 12 mtr. Birken-Knorren, ca. „115 Rmtr. dergl. Knüppel, ca. 35 Rmtr. dergl. Reiser 1.; 6 "Schuk- bezirk Ziethen, ag. 104 und Total tat: 40 Hundert Kiefern- _anaen 171. (Bohnenstangen), ca. 10 Rmtr. Eichen-Knüppel, ca. 15_Rmtr. dergl. Stubben, ca. 20 Rmtr. Birken-Knup el, ca. 190 Rmtr. Kiefern- Knüppel, 'ca. 80 mtr. dergx. Stubben. Die Verkaufs-Bedmgun en Fnd die fur dxe Holzverkäufe in den Kömglichen Zorten allgemem
üblichen und sollen im Termine selhft bekazmt ge. macht werden. Grimniß, den 21. Mar 1878,
Der Oberförster.
Verschiedene Bekanntmachungen. [46539 An Grund des §. 9 unserer SFatUten machen wir hierdurch bekannt, daß am heutxgen Tage Herr Eduard Delius zum Mitgliede des Vorstandes unserer Bank ernannt wvrden ist. Bielefeld, d'en 21. Mai 1878,
Westfälische Bank.
Der AufsickjtSrath.
[4648]
vkrsmmnlUUg ergehenft eingeladen. Tagesor
pr. 31. Dezember 1877. ' 2) Wahl der Revisions-Kommrsfion.
6. Mitgliedes. DreSdcn, den 21. Mai 1878,
DreSden-Stuttgarter UnfaU-Verficheruugs-Bank E. G. Der Auffichtßrath.
Dreéden-Stutkgarter Unfa'll-Verft'chcrungs-Bauk E. G. in Dresden.
Die .Herren Bankmitglieder werden hiermit zu der
am 18. Juni 8. 0„ Vormittags _10 Uhr, ' im Banklokale, Kailxerstraße Nr. 4 hierselbst, staxtfindenden krstkn Ükdkntllchkll General-
dnung:
]) Geschäftsbericht des Vorstandes, Vorlegung des Rechxmngsabsckyluffes uxrd der Bilanz
3) Bestätigung von 2 cooptirten Mitgliedern des AuffickztSrathes und Zuwahl eines
(01. 1793.)
Rechnrmg über den Geschäf
“652 18011011-11011111201 7618161161011J8-4611611-6686]18611311 in 130101].
Einnahme.
1) Vortrag aus 1876 . . . . . . . . . 2) Prämien- und Schaden-Reserve aus 1876: 8. Transportbranche
11. Transportbranche
4 olice-Felder: )P [ &. TransporthranÖc
5) Actien-Umsckyreibungsgebühren . 6)Zinsen. 7) Coursgewinn auf Effecken .
8) Diverse Einnahmen.
AUSgabe.
und Storni:
a. Transporthranche b. Feuerhrancbe .
Rückverficherer : 8. Transportbranche
Hiervon kommen in Abzug:
Schadenres erve : a. Transporthranche "
" ,b. Feuer- und Glashranche . Pramrenreserve: o. Transportbrancbe . .
1). Feuer- und Glasbranche . . . . . abzüglich Antheil der Rückversichere
Jahres 1877 zum vollen Betrage mit .
langen .
„__„_ _ 131111112
11. Feaerbranche . . , . . . 3) Prämien, abzüglich Courtagen, Rabatte und Storni: 1). Feuer- und GlaSbrÉnckZe '
"0. Feuer- und Glashrcsnche
9) Rückverficherungs-Prämien, abzüglich Courtagen, Rabatte
10) Bezahlte Schäden, abzüglich Provenu und Antheil der
1». Feuer- und Glasbränche .
11) Agentur-Provifion, abzüglich der von den Reaffuradeuren rückvergüteten Provision, Verwaltungskosten, Steuern 12) 50/0 Abschreibung auf Mobilien (10 ckck 13,006. 26.
abzüglich AntheÜ dercRßckserßcherer.
abzüglich Antheik derdR'ückÖerßcherer *
Wovon in Abzug kommen die Organisationskosten des
und zur Ueberweisung an den Capital-Reservefonds "ge;
tsbetrieb des Jahres 1877.
«“El-(IMU
33 z-z . 30,334 35
!
; . 110,90028 9,61820 120,518548 68185803 153977331 835533534 ] 28958
2,228§7_5 2518131
23.500 27.377 39 6,813 50 1,772 33 _1„025,404 76
191,656 8
66,851 258,508 '
387,461 7,742 8_8
395,203 95
155,204 48 1150 31
Brutto-Uebersthuß !
3 : 66,247 00- 1,57890
! 47,446 30
809,566 _ _2_15",838
88,139 00 21,892 00
69.603,20 2215380 . . . . 8258353 1 . . . 35,105)7_0 10275303
47,48083 _ 53,034 97
Bleibe? 46,915100
6,169:97
539343?
_„_---
Yetlsa. „jz. Hinterlegte Sola-Wechsel und Cffecten der Herren Actionaire über den nicht eingezahlten Actien-Capital- Betrag.......... Caffa-Bestand . . Wechsel-Bestand . . . . . . . Mobilien und Geschäfts-Utenfilien pro ultimo Dechr.1877 „74 13,006. 26 ab 50/0 Abschreibung „ 650. 31 Drucksachen und Vorrath an Schildern Zinshar angelegte Capitalien:
8. Effecten um statutariscben Éourse: „kö 521,747. 95
b. Ausständeheiden Banquiers „W Ausstände hei Gesellschaften und Agenturen. . . . . . . . .
00
598,905 98
174,474 22 3,203226'67
1) Grundkapita[ . . . 2) Kapital-Reserve 3) Prämien- und
Aachen, den 18. Mai 1878.
Der Vorstand,
(Kiel). - Hr. Oher-Amtmann August L_aeseler (Bornhausen). -- Verw. Frau Predt er rmecke, geb. Goldschmidt (Brandenburg 0. d.?H
ca. 1770 Rmtr. dergl. Reisig L.; 4) Sämhbezirk Altenhof, Jag. 67 und Totalität: 42 Hundert
Erckeus.
1.15 1877.
Die Garantie-Mittel der Gesellschaft bestehen somit aus:
Sch'ade'n-Resßwé n'ett'o [ ) :
kaggira. b «16 KH Nominal-Betrag der angege enen Aetirn . , . . . . . ." ._ . 300000000 Schuldige Rückwerficherungs-Prannen und Creditoren in laufender Rech- nung . . . . . . _. . . . Prämien- und SÖaden-RejerVen ah- züglich Antheil der Rückverficherer Ueherschuß . . . . . . . . .
34,303 67
16275303 6,169 97
-
___... 320322567
„M Z,000,000 00 6,169 97 162,753 03
„M 3,168,923 00 Die Direction,
Krüger.
Deutf ck er
ichs-Anzeiger
Königlich Preußischer Staats-Anzeiger.
| Da; Abonnement beträgt 4 „si 50 „5 „ für da; Bierteljahr.
M 122.
Se. Majestät d er .“Tönia haben ZlÜergnädigst gcrulxt:
dent Major z. D..von Thtelau, bisher im 2. Thürin- giscken Jnfanterie-Reg1ment Nr. 32, und dem Bürgermeisterei- Vei eordncten uhd Kretsdeputtrten, Rentner Schmitter zu Lobßerick) im Kretse Kempey, den Rothen Adler-Orden vierter Klasse“ dem Apothekenbeftßex Neumann zu Lingen den KönigkiYen Kronen-Orden merter Klasse; dem Salzschreiber Ernst ersting auf der fiskaltschen Saline zn Sooden bei AÜendorf an der Werra und dem Forstauffeher Diedrich Plangemann zx: Quakenhrück im Kreise Bersenbrück das Allgemeine Ehrenzetchen; sowze dem VizeFeldwebel Friedrich Küter im Pommerschen Pwmer-Batai on Nr. 2 und dem Schuhmachermezster Robert Lemk e zu Bahn im Kreise Greifenhagen dre RettungS-Medaille am Bande zu verleihen.
Se. Majestät der König haben Mlergnädigst geruhk: dem Konsul Anton Merry zu Sevilla den Königlichen Kronen-Ordcn zweiter Kxaffe und dem früheren Legations- Sekretär bei der Kaiserlwh Königlich österreichisch:ungarischen Botschaft in Berlin, Grafen Welsersheimb, den König- lichen Kronen-Orden dritter Klasse zu verleihen.
Deutsches Reich. Berlin, 25. Mai1878.
Se. Majestät der Kaiser und Köni haben am Donnerstag, den„23. d. M., um 41/2 Uhr Nachm1ttags in AÜerhöchftthrem h1esrgex1 Palais den von Sr. Majestät dem Sulfat) von Marokko m anßerordeutlicher Mission an Mler- höchstdteselben abgeordneten Botschafter Sid Tibi Ben Hima
in feierlicher Audienz Zu empfangen und dessen Beglaubxgungsx
schreiben entgegenzune men geruht.
Als Vertreter des Auswärtigen Amtes wohnte der Addienzj *
der Staatssekretär, Staats-Minister von Bülow bei.
Geseß, betreffend Zuwiderhandlungen gegen die zur Abwehr der Rmderpest erlassenen Vieh=Einfuhrverbote. Vom 21. Mai 1878.
Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preußcn 2c. verordnen im Namen des Reichs, nach erfolgter Zustimmung des Vur1de§rath§ und Reichstags, was foLgt:
§. 1. Wer den auf Grund des Geseßes vom 7. April 1869 (Bundeé-Geseßbl. S. 105) zur Verhütung der Ein- schleppung der Rmderpest erlassenen Beschränkungen oder Ver- boten der Cmfuhr lebender Wiederkäuer vorsätzlich zuwider- handelt, wrrd rmt Gefängnis; von einem Monat bis zu zwei Jahren bestraft. _
Der Versnch ist strafbar.
§. 2.„ Wird die Zuwiderhandlung in der Absicht be: gangen, stck) oder einem Anderen einen Vermögenswortheil zu verschaffen oder einem Anderen Schaden zuzufügen, so tritt Zachthausstrafe bis zu fünf Jahren oder Gefängnis; nicht unter sechs Monaten ein.
§. 3. Wer den ixn §. 1 bezeichneten Beschränkungen oder Verboten aus Fahrlässtgkeit zuwiderhandelt, wird mit Gekd- strqfe hrs zu sechshundert Mark oder mit Gefängnis; bis zu dre1 Mhnaten bestraft.
VSL Personen, welche nicht weiter als fünfzehn Kilometer von der Grenze entfernt ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen AufentLglt haben, ingleichen bei Personen, welche mit den durch te Beschränkungen oder Verbote betroanen Thieren gezverhSmäßtg Handel treiben, insbesondere leisehern und Vrehhqndlern, sowie den Gehülfen dieser Personen, ist die Un- kenytnrß dreser Beschränkungen oder Verbote als durch Fahr- lasstgkert verschuldet anzunehmen, wenn sie nicht den Nachwers fü ren, daß sie ohne ihr Verschulden durch beson- delre Umstän e verhmdert waren, von denselben Kenntnis; zu er augen.
§. 4. Ist in Folge der Zuwiderhandlung Vieh von der Seuche ergriffen worden, so ist
m dem Falke des §. 1 auf Gefängnis; nicht unter drei ' Ianatenwi d f 8 ck!) 0 8
m em “0 e es §. 2 au 11 taus bis zu ze n ahren „ oder efängniß nicht unter Einem Jahre,
111 dem FalXe des §. 3 auf Geldstrafe bis zu zweitausend
Mark oder auf Gefängnis; bis zu Einem Jahre zu erLLLethetJ.l ck U s s
run i unter 11 erer ö teigenhändigen Unterschrift und bergedrucktem Kaiserlichen Ziegel.
Gegeben Berlin, den 21. ai 1878.
(11. 8.) Wilhelm. Fürst von BiSmarck.
Die Nummer 12 des NeichS-Geseßblatts, welche von heute ab zur Versendung gelangt, enthält unter _ Nr. 1238 das Geseß, betreffend uwiderhandlun en gegen dte zur Abwehr der Rinderpest erla enen Vieheinfu rverbote.
Vom 21. Mar 1878.
Berlin den 25. Mai 1878. „ Katserliches Post-Zeitungs-Amt.
? Insertiouxptei- für den Kaum einer vmmzsu 30 41
Berlin, Sonnabend,
IU: Bolk-Iußalten nehmen Eeßeüuug au: “5
Mr Berlin außer den poa-Iujialten mut; die Expe-
dition: 8117. Wklhelmßr. Nr. 82. 111
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Königre'iÉéPreußen.
Se. Majestät der KöniYkhaben AUergnädiast geruht: de_n Reg1erungs = Rath ( „arcinowski aus Königs- berg z./Pr„. zum Gebeimen'meanz-Rath und vortragenden Rath tm ' nanz=Ministerium ;. “und „den tsheri en außerordeßilichen Professor in der philo- sophtschen Faku tät der Univexstbät zu Breslau 01. Theodo 1 Weber zum ordentlichen Professor in derselben Fakultät zu ernennen; den AppeÜationEgerichtS-Vize-Präsidenten Donalies in Breslau und Heimbrod in GloYTu den Charakter als Ge- etmer Ober-FustizRath mit dem ange eines Rather? zweiter [affe zu ver eihen; sowie ** den brsherigen unbesoldeten Beigeordneten der Stadt Sßandau, Syndtkus Vetcke, der von der dortigen Stadtver- or netenversammlung etroffenen Wiederwahl emäß, in der Etgenschaft gls unbeLZoldeter Beigeordneter i11er genannten FPR für eme fernerweite sechsjährige Amtsdauer zu be- a tgen.
S e. M aj e st ä t d e r K ö 11 is haben AlLergnädigst geruht : den Schlächtermeiftern Gebrüd ern H einrich und G 6 or g C 0 r t n u m zu Hannover das Prädikat Königlicher Hoflteferanten zu verleihen.
Berlin, den 25. Mai 1878, Ihre Königliche Hoheit die Großherzo in vo 11 Baden ist gestern Abend W KarlSruhe zurückgerexlft.
Ministerium der geZßkiches, Unterrichts: „,und MedizinalxAngelegenheiten.
'Der Privatdo ent,l)r...„Al,exander Franken bei der Unxyersrtixt zu Ber tßNW“.chußerorden „ichen Profeßvx _in der Tzur1sttschem Fakultät der Umversität zu Greifswakd ernannt wor en. '
Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten.
Der amtliche Wohnsiß des Königlichen Kreisbaumeisters Au§ust Meißner ist von Neisse nach Grottkau verlegt wor en.
Instiz-Ministerium. “
Dem Vize-Präsidenten des Obergerichts in Stade, Ober- gericht§:Vize-Direktor Heinichen ist die nachgesuchte Dienst: entlassung mit Pension ert eilt.
Der Kammergerichts: ath von N08 und der Appel- lationEgerichtH-Rath Müller in Paderborn smd gestorben.
Personalveränderungen.
Königlich Vrenßiséhe Armee.
Ernennungen, Beförderungen und Versetzungen. Jm aktiven_Heere. Berlin, 14. Mai. Knoll, Sec. Lt. und 2. Depofosßz. beim Traindepot 7111. Armee-Corps, zum Pr.Lt befördert. - 16. Mai. 0. Goßler, Sec. Lt. vom Hus. Regt. Nr. 12, in das Garde-Hus. Regt. verseht. - 17. Ykai. Henning, Zeug-Lt. Vom Art. Depot in Stade, kommdrt. in Geestemünde, zum Zeug-Pr. LY. befördert.
Ahjchtedshewilligungen. Jm aktiven Heere. Berlin, 16. Mar. Ehebalt, Major a. D., zuleßt im Inf. Regt. Nr. 17, der Charakter als Oherst-Lt. verlieben. v. Bojan, Hauptm. a. D., zuletzt Comp. Chef im Grenadier-Regt. Nr. 5, mit der Erlaubniß zum ferneren Tragen der Unis. des ged. Regts„ in die Kategorie der zur Dispofition gestellten Offiziere zurückverseßt. - 17. Mai. Troscbel, Sec. Lt. Vom Inf. Regt. Nr. 24, Rogge, Sec. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 26, behufs Uehertritts zur Marine, auöge-
schieden. In der Kaiserlichen Marine. Ernennungen, Beförderungen, Versetzungen 2c. Berlin, 17. Mai. Troschel, Sec. L_t., bisher tm Inf. Regt. Nr. 24, Rogge, Sec. Lt., bisher im Ins. Regt. Nr. 26, im See- Bat. als Sec. Lis. mit ihrem Patent angestellt.
Yichtamtlich es. Deutsches Reich.
_Preuszen. Berlin, 25. Mai. Se. Majestät der Katser und König besichtigten heute Morgen von 9 Uhr ab auf dem Tempelhofer Felde zuerst die 2. und dann die 3. Garde-ananterte-Brigade und nahmen, gegen 12 Uhr in das Pczlgts zurückgekehrt, die Vorträge der HofmarschäÜe und des Mtlztär-Kabinets entgegen.
Zwrschen 4 und 5 Uhr Nachmittags hielt der Staats- sekretär, Staats-Minifter von Bülow Vortrag.
-- Ihre Majestät die Kaiserin-Könikßn atSiJ von Baden nach KarLSruhe begeben, wo heute die ückkehr Ihrer Königlichen Hoheit der Großherzogin von der ganzen Bevölkerung mit wärmster Therlnahme gefeiert wird. Heute Nachmtttag kehrt Jhre Majestät nach Baden zurück.
den 25. Mai, Abends.
1Z7Z.
_ Der Vundeleatl) und der Ausschuß desselben für ZoÜ- und Steuerwesen hielten heute Sißungen.
„ * Dux Rede, m1t welcher in der gestrigen (555) Srsung des Nerchstages bet der ersten Berathung _des Ge1eßentwurfs zur Ah'ryehr sozialdemokratischer Aus- ch'rertungen der Prqstdenx des Reichskanzler-Amts, Staats- Mnnster Hofmann, m dre Debatte eingriff, hat folgenden Wortlayt: .
Menze Herren! Ich bitte ztm Ihre Aufmerksamkeit nur für ganz wentge Worte. Ich sehe mtch nämlich durch Bemerkungen, die 1owohl ,der Herr Vorredner als auch gestern der Hr. Abg. 131". Jörg an mem Aeußerunqen gekyüpft hat, genöthigt, Verwahrung da- gegen einzulegen, als ob reh auch die Folgerungen anerkennte, dte man aus'memen Worten Fezogen hat. Ich darf zunächst meine Aeußerung wxederbolen und karstellen. Ich habe gesagt: u den dgs Vqlk erztehenden Mächten, die berufen sind, den Kamp, egen dze soztaldemoxrattjchen Ideen nxit geistigen Waffen aufzune men, dre aher dtesen Kgmp; nicht erfolgreich führen werden, wenn mehr der Staat ,dte ö fentliche Agitation für die sozial- demokrattscbe Idee 'verbtetet, gehört in erster Linie die Kirche. .Ich habe [elbstverstandlnh dabxi an keine bestimmte Kirche gedach, ich hatte mshefondere nicht" die römisch-katholische Kirche im Auge und noch wemger xhr Verhaltnis; zum Staate. Die Herren haben nun den Schluß ge dgen: .nxenn die Kirche dem Staate Hülfe leisten soll, so geben te fie fret“. Das waren die Worte, welche der Hr. Abg. Wmdthorst ehrauchte. Vor Allem, meine Herren, hahe ich mxbt von einer ulfe Ysprochen, die die Kirche dem Staate [ersten soll, sondern i'ch "ha Lesagt: da die Sozialdemokratie ihren KampF gegen das religi'ose _Le en des Volkes richtet und ihrer Natur pach ruhten muß, so is? dre Knche ihrer eigenen Natur muh. und verm" '_ xbres eigenenBerufes mder La e, den Kampfaafzunehmen. Also ich ** nicht davon esprochen, daß te Kirche um des Staates xp„ etwas thun, aß sie dem Staate einen Liebesdienst erweisen soll, * den der Staat der K::Ée eine ' dem'uh „habe „Jesagt, die Kirche, 1 ue karwe, 'das it. daßxi __ eVetöälkni der, wei slim. Der“
taat spwyhl a1s dre, e tbuen sas, was e rufe schuldxg_ find. Ste [ersten sich nicht gegenseitig Dienste, 'für die fie Gegenlerttyngen erwarten.
Nun,'met,ne Herren, kann man allerdings sagen, diese Worte: „geben Ste _dte Kzrche frei, damit ste dem Staat Hülfe leéste“, haben vreÜexcht eme qndere Bedeutung, es soll heißen: die Kirche kann eben, m ihrem Kreise uicht wirken, weUp fie dem Staate gegenüher nicht frei ist. Meine .Herren, “008 ist 8151 gltes Argument, das wrr aus der ersten Zeit der irchlicben ReakTion m den funfztger Jahren ganz genau kennen. Die Kirche behauptet, fie khnne auf das Volk nicht den nöthigen Einfluß ausüben, wenn fie nicht dem Staate gegenüber voUständi unabhängig und frei sei. Das behauptet insbxsondere die römische Kirche.
Meme Herren! Ich glaube ,- und das ist meine feste, innerste Ueherzeugang -, xveqn das Verhältniß der römiscb-katholiscben Kirche zum Staate Vollstgndtg nach den Bestimmungen der preußischen Mai- ?eseYe geordnet wtrd, d. h. wem] die Kirche selbst nach diesen Gesetzen ehte, sei es, daß ste diexelben ausdrücklich anerkennt oder st1llsch1veigend durch einen 111011118 111781161, so würde der Beruf der Kirche, das r-xligiöse Leben im Volke z:: pflegen, , mit voÜkommerzer Wirkmmkeit geübt werden könneü, denn, _memeHerren, oh dre Ernennung der Geistlichen dem Staate ahgezexgt rvtrd ob der STaat einen gewissen Einfiuß auf die Aus- htldun der Geistlichen hat, das wird der katholischen Kirche die Mtlxteb mcht nehmen, das religiöse Leben des Volks zu pßegen und zu e en.
Ich will auf diese Frage nicht näher eingehen, da fie zur Sache selbst nicht gehört. Wenn ich nun aber der Meinung hm, daß „unter den Bedingungen, wie die Maégeseße ste vorschrethen, die Kirche vollständig ihren Beruf dem Volke, gegenuber erfüllen kann, so ergiebt fick) von selbst, d(zß dre Folgerung, die an meine Aeußerung geknüpft worden ist, mcht zutrifft. Meine erren, allerdin s ist die katholische Kérche im Yugenhltcke durch die teÜUUZL die Ze den Maigeseßen gegenüber emgerxommen hat, durch deu- onflikt, in den fie fiel) dem Staate egenuher selbst geseßt hat, in die Lage gebracht, die Autorität der
„taatsxzeseße selbst untergraben zu müffen, und in dieser Rtchtung allerdings kann ich nicht leugnen, daß der Kultur- kampf und die Haltung, welche die katholische Kirche dabei
Ge enle-istanq zu machen bätte,s ' s für “sQÖTFft, „upd.
eingenommen hat, 1e verhindert, die vokle Wirkung auSzuüben, die ße unter, anderen msxähden auf die Stimmung des Volkes, auf fernen Sum fur Autorrtat, auf die Bereitwikligkeit zum Gehorsam gegen dre 'Gesehe „ausüben könnte.
' Es x_st zwereros, der'Kulturkampf und die Art und Weise, wie er gefuhrt wordey ist, wre er auch namentlich von der Preffe der uxtramontanen Parte: geführt wird, hat zur Schädigung der Autori- tat des Sxaates ebensoviel, und vielleicht noch mehr beigetragen, als d1e soztaldemokratische Agitation.
Jusczfern also kann ich den Herren zustimmen, daß es wünschens- nzerthware, den Kultzxrkampf zu beseitigen auch in der Richtung,daß dre Ktrche wiederum thre volle Wirksamkeit auf das Volk auSzuüben vermag. Aber,:neine Herren, auf die Beseitigung der Fol en des K'ulturkampfes_ 111 dieser Richtung kann die Regierung ni tein- wrrken, das ware Ihre Sache. Es wäre Ihre Sache namentiicb darxn, wenn Ste, dre Hand des Herrn Abg. von Bennigsen er- gretfen Wollten, dre er Ihnen zur Vereinigung aller staatöerbal- tenden Parteien angeboten hat. Sie müßten dann vor Allem bree Presse den Wink geben, daß fie aufhört, den nationalen taat x_n Fernen Grundlagen in einer Weise zu bekämpfen, wie es von der 1oztaldenzokratischen Preffe kaum schlimmer geschiebt.
Meme Herren! Ich verlasse nun diesen Punkt und Wende mich zu_ den konstitutionellen Bedenken, die der Hr. Abg. Windthorst in semer Rede gegen den Gesesézentwurf entwickelt hat. Er !agte, es sei em Verstoß gegen die Verfa ung, gegen die verfassungSmäß ge Stellung vom VundeSrath und Reichstag, daß man ihnen, wie der Geseyent- wurf will, eine auf einzelne Vereine yder Druckschriften bezüglicbe Thatigkeit einräume. Der Hr. Abg. Wmdthorst hat dabei ganz ver-
ibrem «Men BÜ'? .