1878 / 140 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 17 Jun 1878 18:00:01 GMT) scan diff

urden der Gesetzentwurf bezüglich

Lesun genehmigt, ferner w ndasvatxäge

erun dcr "Kad Italien, ?“ hause vorgenmnmenen

der heute abgehaltenen Si e vom Abgeordnete das Zoll: und ber den Zolltarif, den L oydvertra stimmend zur Kenntniß gen seßentwürfe

M , ftät de130thcl _LZer Yu el zuver- . axe n ier_ 1 drei Ave Marja“ mit emem „Ehre sei ffelbe Gebet ifi von nun an n Sonntag und an leich nach Empfang

den 11. Juni 1878. bisthumSUerweser.“

(Darmsi. Z.) Ueber steriums des Innern, remde Verpflegung t Namens des r Universitäts- Der (Hefe Kindern unter sondern bei fremden gewisse präventibe en Gewissenlofigkert Der Bericht rscheint als ein dringendes fgerichtliche Verhandlitiigeii bsmächéen k'fobm: ege m er, statistische Er- an einem Orte von 73 Proz. 5 M

ist am Dreifaltigkeitsson

Vater un er“, Gott dem Vater“ zu bete . , , bis auf Weiteres in gleicher Weise ]ede Werktagen nach der Pfarrmeffe (Lesteres g abzuhalten.

reiburg am Pfingstdienstag, + Lothar von Kübel, Erz

Heffeu. Darmstadt, 14. Juni. die Vorlage des Großhe den Gesetzentwurf, den S eßbelxzen kleixeési Kde

ge ungsaus u es r Wafferschleben wurf bezweckt bekanntlich,_ abren, welche nicht bei ihren ferzogen werden, Schuß zu gewä ren iedertracht der Eltern 0 t: Eine derartige Vorsorge e nüber der durch ftra

llten Thatsache einer gewer unglücklichen

ntag vorher DeuxschW,

Quotenges "vom ModifikatioZen an-

des Ober- au e jüngst andelsbündniß,

e"5:1!ankreich genommen.

auses wurden di aßten Beschlüsse, . den Gesesentwurf ii die Bankvorlagex zu bezüglich aller dieser Ge des Reichstages die volle Ue 'ftführer des Abgeord taatsvoranschlag pxo von drei Mitgliedern

_ Der „Pester reichs auf dem Kongreß als, „wenn nicht alle Anzei . nnimmt, bald zeigen xmr . ür eine Verständigung m1 habe als irgend eine andere Macht.“;F

(Bund.) Der National- Zolltarifs heute den Zol1 20 Cts. per 100 Kilo festgeseßt. änderath hat 70045 Fr. in Thun bewilligt und raths wesentlich nach Civilstand und

betreffend

zwischen beiben _ stimmung erzielt ist. 'Der netenhauses Ivan Tombor iiber- 1878 wurde einer Kommüfion

Von der Jsolirung Oester- e umsoweniger die Rede sem, chen trügen, die Stella 1), daß es zum Minde t allen übrigen Staaten

oglichen „M uh der m f nder betreffend, ba Ersten Kammer de kanzler [)r. Bericht, erstattet. denjenigen

osigebern au weniger f vorgesorgt

Schweiz. Bern, 15. Juni. at bei der Berathung des oheiien auf Zürck). Ztg.) Der St ung des Waffenpla es ation des Bun es des Bundeßraths erledigt. . en dem Iuftizdepartement zugewxe ' _ . schaft weilt gegenwärtig m

inopferung iiber den haarsträubenden, .'ffern, woxiach urchfchnittlich siarberi inder als sonstige au 25 Mal mehr an und diese Thatsachen wqren dem Anfrage auf Erlaß eines ekinder veranlaßt haben.“ rsten Kammer beantyagt ssen zweiter Lesung der Zweiten d m bezüglich des Antrages des uffe, die Großherzygliche Re- im Bundesratl) dahin tige Geieß für Hessen eordnet oder doch

Bundesstaaten ei

sowie gegen ebun en ermittelten flege indern im mehr außerehcli Kinder an demsel en, , Pflegekinder als eheliche Kinder, es, welche den Abg. Dumont Geseßes zum Schuize der Pfte Der Geseßgebiingsausschitß de Beitritt zu sämmtlichen Béschlü

" r, die Er_weiter ie R e o r g a n is den Vorschlägen Eheiachen wurd

Orte und Marokkanische Gesan

London, 15. Juni. es Kriegsschiff die Schaluppe „Pegasus“, und 36 Fuß Breite. ter diesen zwei von 90 Centnern, Aus Alexandria vom 13. I. Maj. Schiff

Großbritannien und Irland.

Zn Devonport ist tapel gelassen wo von 170 Fuß Länge fiihrt 6 Geschüße, und bcsißt 100 Pferdekrast. _ b. M. meldet „Daily News“: ' ' hat im Rothen Meere eme .Dhow init einer gro von Sklaven weggenommen.

Italien. Rom, 15. Guibert hatte wiederholte und mit dem Kardinal: änderung deE1n1t Dem Vernehmen derungen des Konkoe gewiins t und auch in de die Kurie glaube aber, auf _ Es gilt nunmehr fiir gewiß, morgen stattfindenden Adm Die „Nuova e Ausführungen in über den „Handei _ teten Artikel Luzzati's, worm nd Erfahrungen,

ein 11 e u

Kammer, namentlich auch zu 6 Abg. Heinzerling gefaß ierung zu ersuchen, be ie durch das gegenwär demnächst reichsgeseßlich g mungen auch in den anderen

Sachsen-Meiningen-Hildburgb In allen Kirche1 Höchster Anordnung im ebxmg inniger Lieb eitiger großer Thei ondere Fürbitte fii Kais er stattgefunden un den Sonntagen stattfinden.

Sachsen-CoburgGotha. ae Reich6verein sprechung der Wa Bei dieser 2111 die Ueberzeugung ausge 5 noch mehr die anläßlich Anschauun en wind U'm ünstigen Neixhstage sregierung d eten VoÜmacbten zu eitlicbe Entwickelung Eine dauernde Besserung 'nzliche Beseitigung dex k) ann der Vorstand 11111? m, der bürgerlichen

ten Besch zu Wirken, , geregelte Materie ähnliche Bestim- ngeführt werden.

aufen. Meininge Herzogthmns hat na ebereinstmnmmg Mit der Kund- d Verehrung am 9. Juni unter all- ttesdienst und b siät den Deutschen den nächstfolgen-

„Wild Swan“ ßen Zahl

Juni. (W. T. B.) Kardinal Besprechungen mit dem Papste tssekretär Franchi iiber die Ab- Frankreich bestehenden Konkor- verschiedene Aen- dates von der französischen Regierung n Hauptpunkte" fest dieselben nicbt einge daß die Klerikalen an den istrativwahlen theilnehmen Antoiogia“ veröffentlicht einen dem Bericht der französischen trag mit Italien gerich= derselbe unter Anführung von die er während der von ihm erhandlungen gemacht hgbe, en Frankreichs ein nicht zu

[nahme D a n kgo r Se. M a]e 1) wird auch noch an

nach wären

estellt worden, )en zu können. Coburg, 14.311111 (Leipz. hat bereits eine Versamm- hl eines Reichstags: kündigung Wird

Ztg.) Der hies [ung behufs Be abgeordneten ang von dem Vereinsvorstande daß das zweite Attentat un hervorgetretenen besirebun en die Verp ich

aisachen u

zuchtlosen ge ührten

Sozialdemokratie dem, tung auferlegen, der Reich schreitungen geeig n' die freih

Vertragsv sncht, daß das Vorgeh rxchtfertigendes sei.

Rumänien. auptet wurde, daß hs nach i Munizipalrat s unte beziigliche Be t1m1nung Maßregeln.

Beendigung solcher Aus

ohne im Ailgemeine taatslebens zu hemmen der sozialen Zustände und die etretenen Gefahren aber eifrigsien und opferwillig Pfkicbten von Seiten jedes

.; 16. „Jimi. (W. T. B.) Wenn foaeliten das Schlachten des tuelleaneseHen durcb Bestimmung des so ist das unrichtig; die

rsagt worden sei, chließlich auf hygienische

|M EkfÜÜU bezog sich aussi

Wohlgesinnten erblicken.

15. Juni. (W. T. B.) fämmtlicher Pro- bei allen neuen V

s Zehnten Gold-

Konstantinopel, hat den Gouverneuren

Der Finanz-Minister vinzen die Anwei trägen bezüglich der Er zahlung zu stipuliren.

Rußland und (W. T. B.) _ sammlung hiesige eichloffen, emen Erdtheilen zu erlass ,Se. Majestät den Kai

zu sammeln, behufs Erseß Kurfürs

sung zugehen lassen,

Wien, 15. Juni. Die Kaise- hebUng dc

den neuesten Disposi- ?. von Wien abreisen, Miinchen eintreffen und ohne längeren ng foriseßen, wo Ihre Ma: enthalt zu nehmen gedenkt.

Abgeordnetenhaus hat das Sgeseß, betreffs der Bankstatuten Stimmen in dritter Lesung angenommen, dagegen wurde der Antrag lärung des Steuerreform-Ausschuffes ab- ist auf Grund in- in der Lage, die Authoritizität em-orandums der „Pforte San Stefano aufrecht zu erhalten

Oesterreicthgarn. rin wird, wie hiesige Blätter melden, tionen zufolge, am 29. d. Mis. Abend am 30. Morgens in Aufenthalt die Reise nach Feldaf

jesiät eine121L sechswöchentiichen

St. Petersbiirg, 16. stern hier stattgehabte aUgemeine cher Reichsangehörigen Anfruf an die deutschen Kolonien in en, um als Beweis der Liebe für f er Wilhelm einen großen Fonds . ung des durch den Untergaiig des herbeigeführten Verlustes oder lichen durch Se. Majestät zu bestimmenden Zwe

Amerika. Aus Idaho liegen in amerikanischefn nde Berichte über ernste Indian e 1:- Stamm der Bannocks Überfieb eine Post- beraubte sie der Waffen und Munitio der Kolonisten nach Idaho führte, un 14 Personen bestehende Bedeckung. dianeraufstand wird austa meldet, dessen Niederwerfun cbt. Eine Verstär

Einfiihrung gegen 75 me rere kleinere Geseßeniwiirfe; au Permanmzerk _ Die „Polit. wischen erhaltener anormaiion es von ihr veröffentlich? Über den Vertrag von Und als Über jeden Zweifel erhaben zu bezei Zur Mobilisirung schre immer bringen einzelne Blätter iiber die partielle Mobilisirung, Slavonien und Siebenbürgen Mobilisirung, welche mit dem heutigen Tage“ 1) mensionen annehmen würde.

pletirungen der Kavallerie, der ps, des Trains und

„Großen

Korresp.“ einem ähn

Blättern ces s e vor. 11, welche sie zum 5 tödtete die aus Ein allgemeiner In- 9, Utah nnd Nevada ge- mmte Militärmucbt des Pa- ung von 500 Mann ist von O orriicken begriffen. Generai H das Kommando übernommen und 1 die Bannocks dirigirt, die

„Presse“: „Nocb sammenhangs-lose Details che in Dalmatien, Kroatien, durchgefiihrt wird, als ob die egonnen hat,

Wie wir er: cific erheis

und San Francisco im V hat in Idaho persönlich mehrere Truppenabtheilungen gegei ungefähr 600 Mann stark smd.

Süd-Amerika. Ayres, 15. Mai. am 6. Mai den Kongreß Gelegenheit gehalte an. Er legte Nack) Zahlung der Zinsen und des ländischer und ausländischer_ daß“ die nationa Millionen Doll. weniger betrugen, und die Einnahmen nur urn'ZZ P wähxend in den fiinf vorhergehenden Ja im Durchs.,chtzitt uni 60 e Defizit-bezxfferte sich nur auf 5 Millio- twas ' unter 20 Millionen. betrugen . W u 15_M1[lionen erreichten.

immer größere Di bewegen sich die Kom n Truppe anderer, Spezialwa durch die Mobilisirung gewi

Ragusa, 15. Juni. (W.T.B.) Es ist heu Türken und Montene rinern zu offenen ekommen' man at fiel) den ganzen Tag geschlagen.

uni. (W.T.B.) Bei dem le“ , ontenegrinern und Tür en, 'ne Grexizverleßung hervorgeryfen war, griner- an, "60 Albayese Pest, 15. Juni.

des feldärztlichen Cor en nur innerhalb, jenes Rahmens, wel er

er T eile der Armee eboten it.“ ff h g ArgentinischeNepublik. Buenos

(A. A. C.) Der Präsident eröffnete und kündigte in seiner bei dieser die Lösung der chilenischen Frage druck auf den Entschluß der Regierung, die sfoxids sämmtlicber in- ulden fortzuseßen, und [en Ausogaben in 1877 ackt als .der Kongreß votirt xozent Übersiiegen

te zwischen Feindselig-

nen Rede 'ten Zusammen- welcher durch geben die Montene- en zu haben.

stoß von“ ngefangen genomm hob hervor, Das Abgeordnetenhaus ver- estexn ÜbLRZ das“: Budgetgese

. haudebte „_ Debatte an.

yahm 1311603 ua ;kurzer xscchz;*demgemäß in „einen.:Hau 219.846 019 Fl., Au “Defizit. ;2112114-16F. _- Abgeorrdnetenhauiss Txi'sZa bezügli

UW en, „Dann der, Entwurf S Einfühxung

waenbür exp! Best oge ungSgoseß, * über die- . lußre nung für.,das Jahr 1876 ve -dec«Neuwahien;:k,annte der nachx.der.Jnte11t,t-on .der Re : “lien dieselben Wort nach Beendiguzi eldarbei-“ten: stattfinden. Das-Budg-etge .es

Für, 7,1878 und , , as Budget, stellt ptziffern wre, fqlgt :; Einnahmen 0 967 435 Fl.,“ somit beträgt das Jn...-der heutgcti Sitzung des

_ _ imfter-»-. Präsident ,der bück tändxgexi Agenden des Rei s- T; die ,estitutzons-

gaben 'H“e“'EinkÜnfte_ ozent über- trafen. Das vorjährig nen, da die AuSgaben e

und die Einnahmen nahez

s abenx24

und ,Aizsgie nem Polizeigeseße iraigeseße- eried t, das oerlängert, und

Die Nr. 24 des .Centeai-Blatts für “0 Reich", berauSgegeben im Reichs emeine Verwaltungs acben: ars auf Grund des beit betreffend. gebiet. _ Münz- und Bankw-ese von Reich" münzen. _ G [ erordnung, betreffeyd die U

as Deutsche anzler-Amt, bat fol nden Inhalt: Ernennung eines Maßre ein gegen dieR usländern aus dem Reichs- .1: Uebersicbten über die Aus xägu_ng e der Reichsbank. _ mzugekosten dsr Personen des

. r ay elt wer- TethsoFeeWZ-xtzügl Mster "ck _ A'uchisuna von der nothwen

wurde in dritter

-- “„a-..- „*.*-“', M-“ __...-

Solbatenstandes des preußischen eeres. _ „Erlöschen der Bernb- ua;? eitsMÖbMQ zur YssÉellung WZVZ ZeiügiLiffeÖbelxtxie _ „as it em; so um en 1 iar-

enß (ka;- AbU-Wund SteuWesen: Nachweisun der inuabme an Wechselftempelsieuer in den Monaten Aprl und Mai 1878. _ BundeSratbsbescblüffe, betreffend Auslegung_des §. 47 des Eisenbabn-Zollreguiativs und betreffend Ausfubrver utung für

Zucker in Plattenform. _ Marine und Schiffahrt: Ertbe lun eines Zia genattestes. _ Beginn von Seesteuermanns- und See cbiffer-

ungen. _ Postwesen: Postverbindung 'mit Konstantinopel. _

isenbabnwesen: Normen für die Konstruktiyn und Angruftung der Eisenbahnen Deutschlands. _ Babnordnung fur deutsbe Eisenbahnen untergeordneter Vedeutun . - Abägderungen von Bestimmungen des Babn-Polizeire [Penis Für die Eisenbczbnen DeutsÖlanbs. _ Ab- änderung der Flprdyung r die Etsxnbabnen Deuticblands, _ Fésiimmun en“ ü r die Befä igung von Babn- oli eibeamten urid

okoinotivfü rern. _ Eröffnung der HaltesieUe teu endorf, sowie der Bahnstrecke Rüttenscheid-Steele.

_Nr. 36 u. 37 des „Amtsblatts der Deutschen Reichs- Post- und Teiegrapbcnverwaltung' h_abey folgenden Inhalt: Verfügungen: vom 7. Juni 1878: UnvollstandigeKrankiryng der Briefe nach Luxemburg; _ vom 8. Juni 1878:_ ostverbindungen nacb Norderney; _ vom 15. Juni 1878: 'BKUÄ Kanadas zum Allgemeinen Postve:ein; _ Briefoexkebr m11 Peru; _ Deutlichkeit der Namenßunierschristen im dienstlichen Verkehr; _ VezugSzerten für Zeitungen.

_Nr. 11 des „Marine-Vererdnungs-Blattes“ hai_foi- genden Inhalt: Verzeichnis; der mit S. M. S. „Großex Kurfurst" am 31. Mai 1878 bei Folkesione untergeaaugcrzen Offiziere 2c., Deckoffiziere, Mannschaften und kontraktlicb En,“,agirten. _ Nachruf. _ Schadsosbaltung der Offiziere, Beamten und Besaxxungsmann, schaften der verunglückten Panzerfrezatte .Gryßer Kuriursi“,„bezw. deren Erben, ingleiében der Meiien an Vor]? dteserÉFreqaiie fur den Verlust von Bekleidungs- 2c. Stücken, i_oime sur erlusie an Ver- Pflegun s- und sonstigen Verbrauchsvorratben. _ Gewahkungboi Beibülßien M. für die Angehörigen der auf S M. S. „Großer Kyr- fürst“ Verunglückten Personen der Kaiserlichen Marme.'_ Patrio- tische Gaben zur Unterstüizung der Hinierbliebencn der Mit S. M. S. „Großer Kurfürst“ Verunglückten. _ Streichung S. M. Panzer- fabrzeug „Prinz Adalbert“ aus _der Liste, der„Krteg§fahrzeuge.__- Legitimation für die aus dem Auslande m „die Hetmatbgarmwn zurückgesandten Marinemannscbaften. _ Patriotische Gabe„ _ Yb- äuderung des Reglements über die Gelbverpflegung der Marmeibeilc und in Dienst gesteUten Schiffe im Frieden vom 9. Dezember 1873. _ Personalveranderungen. _ Benacbrtchiigunzen.

Statistische Nachrichten.

Gemäß den Veröffentlichuugen des Kaiserlicben Geixxnif- beitsiimts smd in der 23. JahreswoFe von je 1000 Be- wohnern, auf den Jabresdurchschnitt bete net„ gls gestorben

emelbet: in Berlin 33,8, in Breslau 28,4, in Königsber 40,2, m Föln 24,7, in Frankfurt a.M. 18,1, in Hannover 18,0, in ffel 19,7, in Magdeburg 31,7, in Stettin 24,6, in Altona_ 21,5, in Straß- bur 26,8, in München 30,9, in Nürnberg 25,5, m,Au sbur? 33,6, in resden 22,0, in Leipzig 24,0, in Stuttgari 21,5, m taxm chn*cig 19,2, in KarlSrube 23,8, in amburg 24,3, in Wien 33,5, "m Buda- pest 42,1, in Prag 51,1, in Triest 24,0, in Basel 37,3, in Bruffcl 21,0, in Paris 24,9 , in Amsterdam 24,4 , in Kopenhagen 17,3, in Stockholm 27,2, in Cbritiania 19,9, in St. Petersbizrg 51,0, in Warschau“ 480, in Ode a 43,0, in Bukarest „27,4, in Rom _, in Turin 25,9, in Alben _, in Lissabon 303, Ui London 216, in GlaSgow 26,0, in Liverpool 26,0, in Dublin _27,1, m Edinbuxgb 22,4, in Alexandria(Egypten) 38,8. Ferner aus fruherey Woehen: m Neis-

ork 21,8, in Philadelphia 16,6, in Boston _, in Chicago 13,8, in an Franzisko 15,4, in Calcutta 37,5, in Bombay 44,9, m

Madras 42,1. '

Beim Beginn der BericbisWocbe herrschten an den verscht_edencn deutschen BeobachtUUJsstationm verschiedeye Luftströmungen, die ("iber bald zi-mlicb ailgeme n in westliche und indivestlicbe, in Bremen uber NordtDest in östliche übergingen. Um die Mitte der Woche mg die Windströmung an den meisten Stationen nacb West- und J ordWest (in Berlin, Heiligenstadt, Karlsruhe, nach Südwest) und gegen Ende der “Woche nach Ost und Südost, nur iti (5911113 und Breslau iiach West- und Südrvest. Die mit dem Eintritte der Norbwesixxmde sinknde Temperatur stieg erst wieder beim Wechsel nut Sudost. Gewitter und ergiebige Regengüffe waren um die Mitte der Woche Häufig. Das Anfangs der Woche faUende Baromüer stieg um die Mitte derselben schnell und sank erst am letzten Tage der Woche wieder ein wenig. _ ,

Die allgemeine Sterbliibkeit der deuikchen Studie gestaiiet sick.) allmählich wieder etwas günstiger; die allgemeine Sterblichkeit?- verbältnißiabl sank (auf 1000 Bewohner und..“xuis Jaht; berechnet) von 26,9 der Vorrvocbe auf 26,3; jedoch [*eibeiltgxe fich im Ganzen sowohl das Säuglingsalter wie die Altersklassen „uber 60 Jahre im höhereiÉIGckFade an der Gesammtsierblichkeit, als in der vorhergegan-

enen o e.

(; Unter den Todesursachen ist ein Nachlaß der meisten Infek- tionskrankbciten zu koustaiiren. Nur Masern und Scharlachfieber haben im Ganzen eine Weitere Ausdehnung gewonnen uiid traten in Berlin und Pest seltener auf; Masern waren dagegen m Magdeburg und Paris, Scba'rlachfieber in Regensburg uni) Crefeld vernicbri. Diphtheriscbe Affektionen, obgleich im Allgemeinen iveniger haufig- fordcrn noch immer in Berlin, Königsberg, Danzig und Crefxld zahlreiche Opfer, auch in Wien und Patissist die Zahl derZLodesfaUe eine größere geworden. Unterleibstypben zeigen meist Nachlaffe; selbst in den rusfischen Städten und m Buxarest. Agi lecktyyben kennen in Berlin und Beuthen O-S. je 3, in Danzig und Tilsit xe 2, W Königsberg, Stettin, Posen. Stralsund, Neisse beremzelte Todes- fälle bor. Recuxrirende Fieber herrschen in Triest und Qdeffa- Darmkatarrbe und Brecbdurcbfälle waren nur m den großeren Städten: Breslau, München, Wien, Straßburg, Warschau und Si»

;petersburg und besonders in Königsberg und Berlin (wo die Ge“ ' a

in der Berichtswocbe die Hbf vermehrt. An Pocken starben in „59111 (die die Krank eit aus Bobmen

mmizabl daran Gestorbener von 178 erreichte) 3, in Zwickau 1 Person no 42 Personen, doch hat die Zahl der Neuerkrankungezi wesentll abgenommen. Auch in Wien und Barcelona bat die Epidemie cbk nachgelassen. Dagegen wütbet sie in Odessa, St. Petersbur und be on- ders in Warschau sehr heftig; auch in Lissabon iét die Zahl der E?“ ftorbenen wieder eine rößere. RUS St. Petérs urg wird ein aber“ maliger Todes ail an C 'olera gemeldet. '

_ Ueber cbt über die Zahl der Studixexiden im Somme); semester 1878 auf der Lubwig-;§_),)icxximilians-Univcrsl„ta zn. Uchen:_Es,stud_iren: TheolpÖzie 86 (76 Bayern und 10 Nicht,; __ MMZ, JuriHYrudenz 393 bezw. “88, 105), Kameraiwiffenfcbafx

ezw. , 5), - edizin 323 ( e'zw. 241, 82), Philosophie, 1. Seitton 50 (bezw. 181, 69), 11. Sektion 159. (bezw.109,5'1), orftivlffen' aft "13 Bayern, Pharmacie 133 (bezw. 100, 33). 1364 Studirende (1010 Va ern und 354 Nicht-Bayerzi). . kommen noch 32"Hörek,„,weche, 9 ne immatrikulirizu sem, die G laubni-ß „LumBesuche dec akademi (Hen Vorlesungen erhielten, dab“ Gesamm summe 1396.

Kunst, Wissenschaft und Literatur.

In zweiter Aufla e it vor Kurzem in der Helwin schen_ V“ lags-Bnchbandluna (YU). , „iexzinsky, iglicber Hofbuchhandl"). zu Hannover ex cbienen: „er, „xeußis „e I)iilitiivx-(k-Ztrai:1 proze und die „eform des M litär-Strafver a,b.tens vo., Tr. o'ihe, Justiz-Naib .und Auditeur der 19.1 ivifion. „D*, eingetretene einheitliche "deutsche Wehrverfaffung bat in dem Mili?“l

!

, von Wichtigkeit sei.

eincxchleppte). In London erlagen der Epidemie n “i)er5«)36ric1)tsw1)§be _

* 9 „js, geringe

Stra eseßbucbe für das Deutsche Reich vom 20.Juni 1872 u eincm einbeiklicben materiellen Milität-Strafrecbt geführt, und die. eit, in welcher auch das formelle Recht, das in dem preußischen ilitär- Strafgdeseßbtzcb vom 3. April 1845, dem bayerischen vom 1. Januar 1870, em sachsiscbxn vom 4.November1867, und dem württembergi- scberx yom 20. Juli 1818 enthalten ist, einer einheitlichen deutschen Militax- Sirafgenxbtsorduung Play7 macbi, dürfte nicht mehr Zw sein, seitdem die im Februa'r 18 3 in Berlin zusammengetretene

ommission einen _Eanrf zu einer Deutschen Militär-Strafaerichts- orbnung ausgearbeitet bax.- Der Verfasser hat in der vorliegenden kleinen Schrift als betbexltgtxr Fachjurist seine Anschauung von der in Rede stehenden Materiebuederaelegt. Er gebt zunächst auf die historische Entwrcklung des preußischen Militär-Strafprozeffes zurück; einmal, wie er hervorhebt, aus dem Grunde, weil der preußische Prozeß schon an und fur sich wegen seines großen Geltungsbereicbes ' Andererseits deshalb, weil aus einer solchen Entrvickeiixnz und der daran sie,? schließenden Darstellung des preu- fchen Militar-Strgfvrozeffes ck folgern [affen Werde, ob und in me Werk das preußische Vexfabren etwa einem künftigen Einheits- geseß'e zu Grunde zu legen set. Es wird nun in besonderen Kapiteln Ysckxildert und_befprochen: das preußische Militär-Strafverfabren vom

r'oßeii K_urfursten_ bis Friedrich Wilhelm 11.3 die Reform 'der Mtltt'argertcht'sbcxrkeit unter Friedrich Wilhelm 111,; der jeßige preußische Militar-Sirafprozeß und der Fricciusscbe Entwurf eines deutscher! Kriegs'rechts. "In eiiiem folgenden Abschnitt entwickelt dann der'Versciffer seine Grunde fur die Notbwendigkeit einer Reform. Bei der Besprechung dex Frage ngch der besten Einrichtung des Militär- StxafveriabrenS wird in den nachsten Kapiteln eine Darsteilung dcr ubrigen jkßt noch, in Dutschland geltenden militärischen Verfahrens- axten, der bayerischen und Der württemberaiscben Militär-Strafge- xicbtsordtiuxig, gegeben und auch der französische Militär-Strafprozeß m der) Kreis der Betrachtung gezogen, .iveil derselbe ebenso wie der bayerische, das Prinzip der Oeffentlichkeit und Mündlichkeit anerkannt und zur Geltung gebxacbt habe.““_ Nach dieser historischen Uebersicht entwickelt dann der.,Lserfaffer seine Ansichten über eine zeitgemäße Gestaltung des MilitarzStrafverfabrens, indem er in den sich an- reibenden Abschnitten die wichtigsten dabei in Betracbt kommenden Fragen eröriert, die Grenzer) der Zuständigkeit der Militärgerichte. Oeffentlichkeit mid Mimblicbkeit; Wegfall der förmlichen Unter- suchung und freie Beweistbeorie; Auditeur, Vertbeidigung und Staatsanibaltschaft, und in dem Schlußkapitel der Frage näher tritt: Schwurgericbie oder Schöffengerichte?

_ In den im Verlage von Alfred Weile bierselbst erschienenen ,Kuliurbistorischen Bildern aus der alten Mark Branbenbnrg“, welcbe ber Verfasser „den unermüdlichen For- schexn m betmatbltcber Geschichte“, den Herren Geb. Reg.-Ratb 1)r. Freiherrn, von Ledebur und Geb. Hofrath Louis Schneider, gewidmet

at, entw;xft Oskar Schwebel anziehende Skizzen, Welche von wqrmer Liebe zix der Mark Brandenburg, seiner Heimatb, zeugen. Dte-dun'kelen Walder zwischen „Elbe und Oder erzählen in ihrem gehetmmßvolien Rauschen feierlich von Dingen alter Tage; die klei- nen, von den Wegen lebhaften „Verkehrs oft änzlieb abgexchloffenen Stadt?, der Marx' verkunden riihmend in i ren zerfallenden Bau- Everken die Tucbxigkeix alten Bürgerthums; die Kirchen, die Kloster- und Vurgirummex fuhren zum Theil noch in anschaulicher Weise die Vorzeit dem geistigen Auge bor. Mit der alt überlieferten Treue gegen Fuxst und Vaterland, mit der liebevollen Anbänglicbkeit an alte Sitte, alte Lebensformen hat sich in der Provinz Branden- burg aucb em lebendiges Interesse an der Vergangenheit, an der Kulttir, der Sage, _der Geschichte der Mark erbalten. Diesem Inter- esse fuhrt das borltegendc „Buch in einer Reihe von frisch und unter- baltend. geschriebenen Aufsa'yen neue Nahrung zu. In lebhaften Far- ben schildert der Verfasser die Wenden und das Völkerrin en zwischen Elbe unh Oder, bas Holeer der Ballenstädter, ein urnier zu Rostock die Grabftatterz der allensiädter. Genrebilder in charakteristi- chem historischen Kolorit gehalten, bilden weiter die Aufsätze mitder Ueber- cbrift: angerrxiünde, Kaspar Gans, Edler zu Puiliß, ein Lebensbild aus irixber Zeit; em Bürgermeister von Berlin; der Schwanen-Ocden; Bischof urid Mönch; die Fehde Nickels von Minkwi ; der le fe Abt vbn qurm; bas Stammhaus eines Berliner ürgerges lecbts; eine Wempredigt aus"altxr Zeit; das raue Kloster zu Berlin; Markgraf, aus von Kustxin' aus trüber Zeit; der große Kurfürst; der ixhwedi che Oberst“2 die bistotische Sage der Mark. 21112 diese Aufsaße, auch die Erzabiungen aus alter Zeit, machen den Eindruck, nach den Quelle:) gearbeitet zu sein, und führen so in das wirkliche Leben der Vorzeit ein; sie,sind wobl geeignet, in den Herzen, vor Alicm auch der Jugend, die Anbänglichkezt an die Heimatb zu er- rveckea und zu pflegen.

_ Von der Volks- urid Familien-Ausgabe der ges ammelten Schriften von Friedrich Gerstäcker (Jena, Hermann Coste- noble) ist der zweiten Serie 13. Band (Neue Reisen) und 14. Band (Hübeii und drüben, gesammelte Erzählungen) erschienen.

Gewerbe und Handel.

Berlin, 17. Juni. (Wollmarkt) Es wird uns berichtet, daß

“die diesjährigen Stadtlager, nach den bisherigen Einlieferungen

ck uribeiien, größer sein dürften, wie im Vorjahre, während auf dem

iebmarkt die Wollbestände voraussichtlich nicht stärker als 1877

sich beziffern dürften. Käufer sind bisher nur Wenige hier univesend;

troßdem wurde bereits ciuiges in schönen und bekannten Stämmen zu vollen vorjävrigen Preisen und etwas höher verkauft.

Potsdam, 15. “Juni. In der heutigen ordentlichen General- versammlungder DeuticbenLebens-, Pensions- und Rent en- Versicherungs-GesellsÖaftaufGegenseitigkeitwurdevor Eintritt in die TageSordnung die Frag: angeregt, ob das jeßige Kuratorium, Weiches ich noch auf Grand des früheru Statuts von 1868 in Wirksamkeit efindet, nach der vom 1. Juli 1877 ab er- folgten Einführung des revidirten Statuts sich einer Neuwahl zu unterwerfen habe. Da beute über diese Frage ein Beschluß nicht gefaÉt werden konnte, rveil dieselbe vorher nicht angemeldet und auf die agesordnung geseßt wordenist, so ivurde bei dem ersten Gegenstande der Tagesordnung von dem Kuratorium auf die Fortseßung der Ver- handlung verzichtet und die schleunige Anberaumung einer neuen *Generalversammlung angekündigt, in welcher auch die gedachte Frage auf die Tagesordnung geseßt werden soll.

Stettin, 17. Juni. „(W. T. B.) Wollmarkt. Nach einem festen Vormarkte Gesébaft beute etwas matter. GuteWollen Wollen 3-6 «14 höher als im vorigen Jahre. Von den 7000 Ctr. betragenden Zufubrcn ist die Hälfte verkauft.

Leipzig, 17. Juni. W. T. B.) Die Zufubren zum Woll- markt betragen bis “etzt 2 1 Wagen. Die Wäscben sind im Allge- zneinen ut; das (Ges äft war lebhaft zu böheren,Prei1en; es Wurden ze nacb nalität 162_174 „xz gezahlt.

- Der RechnungSabfcbluß der „Märkisch-Schlesiscben Mafchinenban- und Hütten-Acften-Gesellschaft (vorm. Egells) für 1877, weist, nach Bezabéun der Zinsen auf die Hypo- _tbeken und die Prioritäien einen eberfcbuß nach von rund 750000 .“, repräsentirt somit über 10% des Aktienkapitals von 6,600,000 „;ck Die Geschäfte 'der-Gesellschaft babxn, wie die „B. Börs.-Ztg.“ schreibt, einen so großen Umfang erreicht, daß “auf““die Schaffun eines entsprechenden Betriebskonds das Hauptaugenmerk der Dire tion gerichtet bleiben muß. Deshalb soll das leytjäbrige 'Erträgni nicht an die Aktionäre veribeilt, sondern in Form FLUZSAbs reibungen und Extradotirungen der Gesellschaft erhalten

e en.

_ Auf die Prioritäts-Obligationen 1. Emission der Lunden-

“;burg-Nikolsburg-Grußbacher Bahn wird zufolge handels-

gerichtlicber Legitimation vom Kurator zu den bereits qusbezahlten 133,17 F1. noch eine Restzahlung von je 40 Kreuzer geleistet werden.

Paris, 14. Juni. Neue Arbeiter-Strikes sind seit einigen Tagen in den Gruben von Dovet, FerriSres und Bézenet ausgebrochen und sollen sich angeblich bald auf das ganze Koblen- becken des AUier-Departements ausdehnen. DeSgleicben haben die Tiichlergesellen in Nevers, weiche sich mit ihren Brodberrea nicht einigen 'konriten,_ ihre Arbeiten eingestellt, diese Stadt verlassen ?TFdÉheilweise m Jmphy und Fourcbambault Beschäftigung ge-

_ Die Generalversammlung der Rybinsk - Boio o e Eisenbahn beschloß die Vertheilung einer Dividende von 9gRbl. 60 Kop. pro Aktie, die von jeßt ab zur AuSzablung gelangt.

Verkehrs-Anftalten. Triest, 16. Juni. (W. T. B.) Der Lloyd-Dampfer

S“"“W' ist mit der Ostindisch-cbinefischen Ueberland t , NÜÖMÜWS 21 Uhr aus Alexandrixn bier eingetroffen. pos beu e

Berlin, 17; Juni 1878.

Bekanntmachung.

Für die Hinterbliebenen der mit S." M. Panzer re atie „GrbßezKurfü'rsi' VerunglücXten find bei dem Vorstafni)g der Marme-Stifiurzg eingegangen:

von der Fir'mx Krupp in Essen 10000 „s, von Hrn. Ernst Burmann 11) Wien 20 „16., 1.104 Hm. Sir fried Loewentbal in Frank- furt a.-M. 300 9-9, von'Hrn. H. F. Bie enberz in Nortorf 100 „44, bon Hrn. Geb. Ober-Trtbunals-Raih a. D. Professor 131“. Heffter in Berlin 60 „74, _vom Seekadet der Reserve Arenbold 100 «46, von den Mitgliedern ber Geseüschast „Erholung" in Siegen 1120 «is, bon der Direktion der Aachener und Münchener Feuerver- ficherunqs-Geseilschaft in Aachen 10000 „sa, Von den Herren I. C,Haar- baus Schwe _m Elberfeld 500 „M, von den „Zerren Whitehead & Coxnp. m Ftunie 1000 „;ck, von dem Ober- ürgermcisteramt in Trier, Ertrgg eiiies Vortrags 508,50 «74, von dem 'Ober-Biirger- meisteramt ixi Trier, Ertrag eines Konierts 60,50 .79, von Hrn. 1)r. mec]. Otto Elser m Frankfurt a. M., (&an einer Matinée 1335 ckck, von Sr. Hoheit dem Erbprinzen von Sachsen-Meiningen 800 „is, von der LeipzigeYStudentenschaft 927,50 „45, von Hrn. Peter Arnold Mumm, Wembandler in Cöln 500 ckck, von Hrn. Ottocar Stau- dinger in Leipzig, Sanzmlung des Leipziger Tageblatts 602,50 36, von der Schutzenqilde ,in Alt-Landsberg_63 „zs, von Hrn. Dr. Theo- dor Toecb? HE. S. Mittler & Sohn) in Berlin 300 „js, von Hrn. Eduar) Lie recht, Ertrag eines Konzerts 12 „M, von Hrn. Korvetten- Kapitan 3. D. v. Hallersiein 600 „46, von Hrn. Geb. Sanitäts- Ratb ])r. Simonsobn bier 10 .“, von Frau Bertha Wallach bier 6 «74, von Hrn. Oberst-Lieutenant v. Köller in Bitsch 45 «js, von

rn. Rechtsanwalt Jordan in Luckau 20 „M, von prakt. Arzt 137, chlesinger hier 5 «M, von A. v. S. u. L. v. L. 9 «M

Fernere Gaben'werden dankbar entgegen genommen von dem Vqrfißenden, Geheimen Admiralitäts-Ratk) a. D. Heymann, bier, Friedrichstraße Nr. 7, und dem Schatzmeister, Kommerzien-Ratb Jürst, 1er, Chausseestraße 28.

Berlin, den 17. Juni 1878.

, ' Der Vorstand derMarrne-Stiftung „Frauengabe-Berlin-Elberfeld.'

' Ini ersten Stockwerk des Deutschen GeWerbemuseums smd, wie sckon angezeigt, gegenwärtig die während des leisten Schul- xa'.*res in der UnterrichtSanstalt für kunftgewerblicbes Zeichnen uni? Modelliren an efertigten SchülerarbeiteJn ausgestellt. Dieselben geben erilreuliches , Zeugniß VM dem Gedeihen des mit dem Museum verbundenen Instituts. In den ersten, Raume (ge en Ende der Zimmerklucbt zur Linketi vom'Emgange) nd t eils an Gesteilen, jheils in Map- pen die Arbeiten der__10 Zeichen-Vorbereitangsklaj)en zur Ansicht ge- bracht. also der Kkaxix fiir elementares Ornamenizeichnen (Sonntags- urid Abendklasie, geleitet von den Herren Baumeister Cremer, Wolff, Niika, Wenxael und Zaar; Damenklasse (Hr. Hofmaler Nothna el), der'Klasie „ur Ornamentzeicbnen und Formenlehre (Herren LYM- meis'tcr'Genick und Wolff), der Klaffe für gebundenes Zeichnen und ?)roxektionsiebre( r. ArchitektElis), der für architektonisches Zeichnen Hr.Vaume1ster cholß). Besonders anerkennenswerib sind dieLeistungen der folgeiiden Klassen fur Zeichnen und Malen nach Gipsabgüffen (Orna- mente : Herren Historienmaler Meurer, Baumeister Cremer; Figürliches: Yk. Historienmaler Schauer), für Figurenzeichnen (Hr. Meurer),

bierzetchnen (Hr. Schaller) ,und Blumenmalen (Hr. Hofmaler Noibnagel, wahrend die Arbeiten_ aus der Klasse 9 für Anatomie des Menschen imd der Thiere fieißiges Studium nicht verkennen lassen. Auch die Vorbereitungsklaffen für ModeÜiren von Ornamen- ten und iguren (unter Leitung der .Herren Bildhauer Noack und Walger) nd mit Arbeiten vertreten, welche von ernstem Streben zeugen.

Das Hauptinteresse aber yebmen natur emäß die vorgeschriiiene- ren Klassen Rx Komposition in Anspruch, eren Leistungen in den anstoßenden aumen Platz gefunden haben. Hier, wo den Schülern bereits Gelegenheit zu einem gewiffen selbstständigen Schaffen e- boten Wird, zeigen die Uebun en im Komponiren bon Möbe n, Gerätben, Gefaßen und bau ichen Ornamenten (unter Leitung des Baumeisters YM; Lutbmer), von Flachornamentcn, als Webereien, Sti ereien, Tapetendruck 2c. ( r. Meurer), wvrin namentlich das Weiblich: Element exce irt _ ein außerordentlich reges Streben, dem das Gelingen keineswegs feblt. Sehr. erfreulich rid auch die Arbeiten im Farbe der figürlichen De- kyration (unter eitung des Hrn. Professor Ewald) und namentlich die Uebungen im Modeiiiren (unter Leitung des Bildhauers Hrn. Behrendt), Welche zum Theil über das blos kunst ewerblicbe hinaus- treben und kühn in das Gebiet der Kunizt binübergreife'n.

Ues in Allem sind die auSgestellien Arbeiten wohl dazu an ethan, dem Besucher Freude zu machen und von den Leistungen der Schüler deerslsnstalt ür daz deutsche KunstgeWerbe das Beste erhoffen zu a en.

Die AussieUung ist, wie die Sammlungen des Deutschen (cherbe-Museums, täZlicb außer Moytags, von 10 bis 3 Uhr, Sonntags von 10 bis 11 r geöffnet (Eingang Königgcäßerstr. 120).

.___-

Jm Verlage von Alfred Weile bierselbst smd als Separat- abdruck aus der großen prächtig auSgestatteten „Berliner Chronik“ uiiter dem Titel .Der Roqland von "Berlin“, (Gesammt- titel: „Berliner Denkmaler“ die in jener Chronik ent- haltenen _ bezüglichen Abschnitte er ckienen, welcbe zugleich die Rolandssaulen von Brandenburg, tendal, Bremen, Zerbst und Perfxekberg dem Freunde vaierländischen Alterthums in Wort und Bild vor u ren.

Die Schrift bringt an der Spitze „einen Holzschnitt, darstel- lend den Molkenmarkt im Jahre 1875 mrt einer flüchtig umrissenen, schraffirten Zeichnung des Rolands von Berlin, in der Mitte des Pla es, wo derselbe im Falle seiner Wiederaufricbtunz, ßinem wahrschein ich ursprunglichen Standpunkte entsprechend, aufge eUt werden könnte. Nach dem alten .Berliniscben Stadtbucbe', der einzi en urkundlichen Nachricht über den Berliner Rolgnd oder Ruland Lat derselbe auf dem Molkenmarkte, dem damaligen „Alten“ Markte ungefähr vor dem Cckbause gestanden, we1ches noch beute unter dem Namen .Die Rippe“: bekannt ist, (jetzt Nr. 13, an der Ecke der Molkenstraße). Aus dieser Aufsteüung der Säule aber „läßt sich nach der Analogie anderer norddeutscher Städte, in denen uberall die Rolande entiveder

vor den Ratbbäusern oder auf Stellen erricbiet find, wo krü c ein solches ge_|anden basic oder die Gerichtslaube sicb befand. scbbleießto, bas alteiie Berlmer_Rathbaus auf dem damali

. in unmittelbarer Nahe der Nikolaikirche seinen Bei der Verleguxig des Ratbbauses nach der [an en Brücke um [M (nach ber Bereinigung von Beritt! und Köln) it der Roland jedoch als Sinnbild der Marktgerechttgkeit und des städtiftben Blutbaaues auf seiner SteUe belassen worden, wahrscheinlich w il die Strafen nach wie vor auf dem alten Markte, als dem Gerichtspla e, voll- zogen worden sind. Dennd daFRdile iF[Vi§len norddeutschen ' 9 ex ' u an (in en überbau t da) Merk

und Wahrzeichen der stadirschen Gerichtsbarkeit p alter waren, ist nach dem gegenwärticxen Stande der wiffenschxfisichm Forschung zvobl unzweifelhaft. Allmablicb aber wurden sie. da 'die eigene Gerubtsbark'eit 'em Beweis für die Bedeutung, Se! o_der Unabhangtgkeit einer Stadt war, auch zu einem Symbol poli- tischer Maxhb und Geltung. Und aus diesem Grund: wäre es auch nicht unm_o lich, daß der Berliner Roland auf Befehl des Kur- furstßn Frie rtib 11. zur Sirafe für die Auflehnung beider Städte, Vek'ltn'unb Koln, gegen die landesherrlicbe GeWalt i:: Folze der Ereignisse 111 den Jahren 1442_1448 umgestürzt, weggeschafft, und dczduxcb 'betde Siadte aucb anßerlicb des Wabrzeicbens ibrer Unab- bangigkeit verlustig gegangen sein könnten. Urkundlich ist dies freilich nicht nacbWetsbar, jedenfalls aber _wird er seit dieser Zeit nichtmehr er- . _ Sage, daß man „ber baulichen Arbeiten 111 dem ältesten Theile des Berliner Schlosses die große steinerne Bildsäule eines Ritters“ 1511111?ka sérlbebgefgndefn, habe,t welJe verhalte Rolland gewesen, den der

_Yr ' a e m ein e: es aus rin en a en, it “edo o ae thaimchltcben ?inHalt. g ff s 1 ck b

Der verdiente Berliner Stadt-Arckyivar Fidicin hat übrigens das; der Roland nicht von Stein, sondern nur von Hoiz geweskn sei, und allerdings maÖen die sbniiigen Nachrichten über die ältesten Rolands in N die _Armuib und Bedeutungslosigkeit dec Stidt in damaliger sowie, der'Mangel an Steinmaterial in der unmittelbaren Berlins dies sebr'Wahrscbeinlicb.

_Da der Berliner Roland nicht mehr existirt, ja nicht einmal eine Abbildung oder Beschreibung desselben fick) erhalten bat, so läßt sicb nur Jus einem Vergleich derjenigen Roiandssäulen in der Niall und m den benachbarten Provinzen und Ländern, weiche erweislicb fcbon vor 1448 gestanden haben, Diesem Vergleich wird eine bild aulen gemeinsamen

n alten Markte laß gehabt hat,

vorhandenen Roland - in'. Mittel-

die Vermuthung ausgesprochen,

ein Bild davon gewinnen, F Charakteristik? Ir _ ormen und eine ur voitre liche ol - schnitte erlquterte Beschreibung ihrer Waffentracbt voranfifeschicktHqu das Ergebniß der Untersuchung, dabin zusammengefaßi: Fiir die ver-

, ' , des Berliner Roland find die koloffale Größe (kern Rolandsbildnis un*er 6 Fuß, einige da : die Schußwaffenrustung der Mitte des 13. (abrbunderts, das hoch- ebobene blanke Schwert, der Schild mit dem Bcandenburgiscben dler, der urzbedeckte Kopf, der Rittergürtel und ein Piedestal anzu- Nicbt unbedingt nötbig, (iber aus vorhandenen Mustern en em Thier, für Berlin vielleicht der _ „eaufdie'Bedeutungdes Rolandsbilbes fur, die Stadt oder das Jahr seiner Errichtung hinweist. Das Ma- teriai kann Holz odex Sandstein für das Standbild, Granit eines erratiscben Blockes fur das Piedestal oder große Ziege! ältester mär- , Danni find einige wenige Anhaltspunkte egeben, wie 'der alte Berliner Rolan wvbl ausgesehen haben önnte. Gerviß bat er keinen künstleriicb schönen Eindruck gemacht und mag sich mit den ylumpsten Formen begnü t haben. Kam es eit mehr auf das Symbo und das deutliche “Weckes als auf die Kunstform an.

„Es folgen tian, wie schon oben bemerkt, von vorzü: lieben Holz- schnitten unterstuyte Beschreibungen der Rolande von Stendal, Bremen, Zerbst und Perleberg nebst eingehenden urkund- iicben uiid historiicben Details der manni im ersten Abschnitt über den hypotheti sagte auf das §Zlnscbaulicbste erläutern.

Daran knupft sicb endlich wieder eine ausführliche Untersuchung des Wohl berufenen Waffezikenners und Direktors der Waffen- und Kunstsczmmlung Sr., Konnigltckz'en Hoheit des Prinzen Carl, Hof- sehauspielers Hrn. Hilf! uber die Tracht der Rolande. Derselbe sucht in der_n der Abhandlung zu Grunde liegenden, im Verein für die Geschichte Berlins gehcilietien Vortrage den Nachwäs zu führeu, daß die Waffentracht der hier m Abbildung vorliegenden Rolandssäulm mit den An aben des Aliers, resp. den Jahreszahlen übereinstimmt,

_ ntstebungszeit jener merkwürdigen Standbilder gelten.

Er halt daran fest, daß die meisten Rolande _ Wenn nicht alle vyrbandenen _ ersetzt, d. 1). da fie mehr oder weniger genaue Nach- bildungen alierer, langst verscbo ener Standbilder find, die, ursprüu - [ich von Hoxz gefertigt, dem Feuer, dem Zabne der Zeit oder gewal sanixr Zerstorung erlagen, und ferner, daß die mit Anfertigung der neueren Stgtuen beauftragten Künstler mancherlei hinzufügten, was ihrer Zeit eigen war, und bespricht dann roßer Sachkenntniß eingehend die SchuZ- und TruHWaffen der. nien Rolando.

_Die Schrift verdietii als kurzgcfaßte, auf dem Standpunkte der heutigen historischen Wissenschaft stehende Monographie der Rolands- saulen die Beachtung aller Freunbe der vaterländiscben Vergangenheit, zumai die Darstellung fich zugseich belebtender und fesselnder Form

mutblicbe Gestaltun gen bi; 20 Fuß boch)-

Uczchzuweisezi, würde 3." seinen F Lowe, und eine Inschrxft sein, we

fischer Form gewesen sein.

ener ältesten iiblichen des

taxidenburg,

faltigsten Art, welcbe'dxs eben Berliner Roland Gc-

Welcbe als

Kunsthandwerker.

Müncbcb, 14. Juni. (Allg. Ztg.) Bezüglich des Haus- einsturzes tn der„Sendltngerstrak;e im vorigen Sommer war der wegen fahrlasfiger Tödtung angeklag vom Bezirksciericbt freigesprochen worden; auf erhob der Staatsbebörde hat jedoch das AppellationSgericbt den Angeilagtea

heute zu 10 Monaten Gefängniß verurtheili.

te Baumeister Berger ene Berufung

Jm Ostend-Tbeater kommi am Mittwoch das Schau-

spiel „Mathilde“ von RoderiÖ Venedig.“ zur ersten Aufführung.

Bäder-Statistik.

VadeiVeiler bis 29. Mai . W. bis 1. Juni .

Eilsen i. W. bis 5. Juni Elmcn bis 14. Juni Elfter bis 12. Juni ( rn.544) . Kösen bis 9. Juni (Nrn. 114) . . Lippipringe bis 1. Juni . . . . . . . . Maxienborn Königr. Sachsen) Member i.

bis 17. 'Ju'ni' .

ei Kamenz i. . bis 1. Juni «;.-Bez. Cassel) is 12. Juni .

Oeynhausen bis 14. Ju Pyrmont bis 12. Juni Schandau bis 12. Juni (Nrn. 42)* . Schwalbach bis 16. Juni .

Schweizermüble im Bielagrun Suggentbal bis '

Weilbach b

bis 11. Jubi

(Kurßäsie itFreinde) ." .“ . be i. K Saibseii) 61914". Jimi „Saibse'nsbis 19:55:13) '

erlbscbivi' (K. "Sitcbien) bis "14." Juni nd (bei Giebichenstein up Haile) bis 3. . .

ei Wolkenstein i'. K 6 16. Juni Hirsch mit Ob