1878 / 158 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 08 Jul 1878 18:00:01 GMT) scan diff

_ Nr. 41 des „Amtsblatto der Deutschen Reichs- Voft- und Tele rapbeuverwaltuug' batfolgeudequ-balt: Be: a vom 5. 11 1878. Eröffnung der Eisenbahn ocholt-

el._ Verfüng vom 1. Juli 1878. Inkrafttreten der Beschrei- ZZZ?! F in er Reichs - Telegrapbenverwaltnng gebräuchlichen

ra

Statistische Nachrichten.

Gemäß den Verkxffentlichungea des Kaiserlichen Gesund- beitSamts find m der 26. Jaberocbe von je 1000 Bc- wobuem, auf den Jahresdurcbscbnitt berechnet, als gestorben

emeldet: in Berlin 52,8, in Breslau 39,9, in Königsber 36,5, in

5111 21,7, in Frankfurt a.M. 17,3, in Hannover 24,3, in ffel 19,7, in Magdeburg 28,2, in Stettin 44,9, in Altona 29,7, in Straß- buY26,8, in München 33,7, in Nürnberg 26,1, in Au sbur 34,5, in resden 30,0, in Leipzig 30,3, in Stuttgart 19,0, in rann cbweig 25,9, in KarlSrube 19,4, in Hamburg 32 7, in Wien 27,3, in Buda- pest 46,0, in Prag 44,5, in Trtest 30,9, in Basel 27,2, in Brüssel 15,7, in atis 23,3 ,' 111 Amsterdam _, in Kopenhagen 20,6, in Sto bolm _, 111 Christiania 19,0, in St. Petersburg 46,3, in Warschau 37,3, m Odeffa 72,2, in Bukarest 29,5, in Rom _, in Turm _, 'in Athen _, in Lissabon 18,7, in London _, in Glaögow _, m Liverpool _, in Dublin _, in Edinburgh _, in Alexandria (Eavyten) 41,9. Ferner aus früheren Wochen: in New- York 21,8, ,in Pbtladelpbia _, in Boston _, in Chicago 9,8, in

an Franzisko 15,1, in Calcutta _, in Bombay 42,7, in Madras _. '

In der Bertchtswoche herrschten fast an 011211 deutschen Be- obachtungsftationen östliche und nordöstliche (in Cöln südöstliche) L11tströmungen' vor. Die Temperatur der Luft überstieÉ das Mo- natsmittel. ,_N1e_derschläge_waren _sel_ten und spärlich. as Baro- meter stieg lang1am und 10111 erst in den [eyten Tagen der Woche etwas. _ Die Sterblichkeit§verbältnisse in den deutschen Städten find im Vergleich zur Vorwoche noch günstiger geworden. Die allgemeir e SterblichkeitSverbälfnißzabl stie au131,4 von 27,8 der vorangegangenen Woche(auf 1000 Bewohner un aufs Jabr berechnet) und weist eine allgemeine Steiaerung der Sterblichkeit des SäuglingSalters auf (48,6 0/9, in erlin 64,1% aller Gestorbmen. _ Unter den Tode.“- ursachen erscheinen fast 0112 Infektionskran heiten etwas seltener; Masern waren nur in Berlin, Scharlachficber i'n Aschersleben und Essen vermehrt. Dagegen ist die Zahl der Darmkatarrbe und Brechdurchfälle der Kinder eine sehr große. Die Gesammtzabl der in den deutschen Städten daran Gestorbenen belief fiel) auf 934, YIM 620 der Vorwvche* davon starben in Berlin aÜein 459.

uch in Breslau, Königs erg,München, Hamburg, in vielen Städten der Mark und des Rheins, sowie in Wien, Pest, St. Petersburg, Warschau, Odcssa u. A. ist ihre Zahl eine gröZere und bedingt 111- meist die recht erheblich gesteigerten Verbältni zahlen. TodesfäUe an Unterleibstypbus waren in Stettin, Stralsund, Breslau, Posen, an Flecktyphus in Königsberg (4) und Stettin (2) vermehrt. In Danzig, SÖWeidniH, Berlin starb je 1 Person daran. In Berlm hat die _Cpidemie keixe Weitere Verbreitung gefunden. In der Bertcht§1voche erkrankte nur 1 Person; tm Barackenlazaretb befanden fich noch 12 Kranke. Auch in den rusfifcben und rumänischen Städten, sowie in Stambul [affen die Epidemien nach, dagegen mehren sich besonders in Odessa die Rück- faÜfieber. Diphther'ische Affektionen wurden in Stettin häufiger, in Berlin, Wien, Kömssberg, Paris seltener TodeSveranlaffung. Die Zahl der Pockentodesfälle ist in Wien gestiegen, in Odessa die gleiche der Vortvoche geblieben, in Pest, St. Petersburg und Warschau ein wenig kleiner geWorden. In Konstantinopel ist die Blatternepidemie ganz erloschen.

_ Nach den Veröffentlichungen der Kaiserlichen General-Direk; tion der Zölle und indirekten Steuern in Straßburg über dén Weinbau in ElsasZ-Lotbringen betrug der Flächeninhalt des im Jahre 1877 von 89 890 Wembauern bepflanzten Reblandes 32 705,88 1111, von welchen indes; nur 29 435,29 1111 als tragbar gelten können. Von dieser 1et'teren Fläche md 1169178 111 Wein, im Durchschnitt also 39,72 111 von einem He tar, geerntet wvrden, während die Gefammtproduktton des Jahres 1876 nur 1026114 111, also durchschnittlich 34,86 111 von einem ektar betragen hat. Der mittlexe Preis von einem Hektoliter neuen 6168 wird auf 24,20.“ und hier- nach der Gesammtwertb der Weinproduktion auf 28 295 773 „M an- gegeben; im Vorjahre 1876 stxÜte sicb derselbe bei einem Durch- schnittspreise von 291125. pro Hektoliter im Ganzen 011129 870 179 «M Was die Ein- und Ausfuhr von Wein in Elsaß-Lotbringen betrifft, so belief fich erstere im Jahre 1877 auf 169 287 111 und hat gegen das Vorjahr um 43149 111 zugenommen, und kamen von dieser Menge aus Baden 31118 111 (gegen 1876 mehr 16183 111), aus der bayerisében Rheinpfalz 22145 111 (mehr 16 013 111), aus anderen Theilen des deutschen ZoUgebiets 16159 111 Fehr 10 270 111), aus dem ZoÜauLland 99865 111 (mehr 683 111).

ie Ausfuhr aus dem freien Verkehr Elsaß-Lothringens betrug im Ganzen 88 513 111 egen 133772 111 in 1876, hat sick) also um 45 259 111 verringert. mEinzelr-en exportirten: nach Baden 24 222 111 (geqen1876 weniger 13095 111), nach der bayerischen Rheinpfalz 2922 111 (weniger 3518 111), nach anderen Theilen des deutschen Zoll- gebiets 40 843 111 (weniger 19 339111), nach dem ZoÜauslande 20 526 111 (Weniger 9307 111). Der Umsay der Wein roßbändler in ihren ngexn für unversteuerten Wein (mit AusschluZ der Lager für aus- landtschen unverzollten Wein) gestaltete 11ch folgendermaßen: Die zu Anfang 1877 vorhandenen Bestände betrugen 201513 111,- die Einlagen im Laufe des Jahres 358185 111 die Versendungen während desselben 367 050 111, so 1105 nach Abrechnung der auf 16 433 111 festgestellten Lagerabgänge bki Beginn dieses Jahres ein Bestand von 176 215 111 verblieben ist. - An Abgaben von Wein kamen in Elsaß-Lothringen in 1877 zur Erhebung: Weinsteuer von Traubenwein 2253089 «76 (gegen 1876 weniger 229 826 „M), Weinsteuer von ObstWein 777 516 (wen'Äer 172 944), Stempelgebühren für Ausferti ungen in Betreff der einsteuer 71407 „18 (Weniger 3128 «ja), icenzgebühren der Weingwßbändler und der Kleinverkäufer von Wein 137 186 „46 (Weniger 2826 „M), Eingangszoll von Wein 1861 476 „74 (weni er 6256 «M), Oktroi von Wein 271430 414 (für 1876 nicht ermitte 1). An Wernsteuer von Traubemrein entfäUt auf den Kopf der Bevölkerung ein Betrag von 1,47 “44 gegen 1,62 „M in 1876.

Kunst, Wissenschaft und Literatur.

Die Verlagsbucbhandlung von Fr. Korjkampf hierselbst' hat soeben eine neue _ die fiebente _ AuSgabe des WahlgeseFes für den Deutschen Reichstag veröffentlicht, die auf em Raum von 84 Seiten eines handlichen Taschenformats alle auf die bevorstehenden Wahlen zum Reicbétage bezü lichen Bestimmungen enthält. Neben dem Wablgeseß vom 31. ?Mai 1869 und dem Reglement vom 28. Mai 1870 find mit etheilt: die Anlagen 11. bis 1). zum Reglement, dic Einführun s estimmuvgen für die süd- deutschen Staajen und Elsaß-Lot ringen mit Ueberficht der Wahlkreise und der zuständigen Behörden, die erläuternden Verfügungen des reußischen Ministers des Innern zum Wablreglement, betre end Erfordernisse für die Wablakten; Inter- pretation einiger Wablvorschri ten; Vermeidung der Unvoüftändigkeit der Wablverbandlun enMund ichtgewäbrung von Tagegeldern und Reisekosten an als emßer berufene Wähler _ sowie endlich die einscbla enden §§. 105-109, 240, 339, 357-359 des ReicbZ-Straf- Feseßbu s, leytere durch kurze Amnerktzngen erläutert. Ein ausführ- iches InhaltSverzeichniß und Sachreatster vervoüftändigen das gut au5gestattete und billige Heft (Preis 75 Y).

Genterbe und Handel.

In dem Gxscbäftsbericht der Aktiengesellschafkfür den Bau landwirtbxcbaftlicher Maschinen und, Gxtatbe und für Wagenbau, H. F. Eckert, läßt fick) die Dtrektton über das Betriebsjahr vom 1. April 1877 bis 31. März cr. folgendermaßen aus: Wir expcrtirten 1872/73 ca. 210000 „76, 1873/74 342000 «FQ,

1874/75 495W0 .“, 1875/76 4300W .“, 1876177 221010 ckck- 1877/78 130000 _.“ oder im letzten Jahre ca. RM.“ Macht als im Vorjahre. Die Wagenbau-Anstalt wa_r nicbt auSreicbend bes aftigt. Der Umsaß der Wagenbau-Anstalt fur fremde Rechnuxjg_betrug circa 142W0 .“ weni er, als im Jahre _zuvor. Der mlandisebe 5351418 von landwirtbs aftlicbeu Maschinenfxst um über 150000 ckck estiegen. Die Gießerei war beffer als tm Vorjahre beschäftiat. us Arbeiten für fremde Rechnung wurden in 1877/78

66 007 .“ oder 7,07 % weniger als in 1876/77, und zwar 867 069 „js gelöst. Die durchschnittliche Arbeiterzabl war 281, Die Vorrätbe der balbfertigeu abrikate nabmen um 29 936 „111, die der ferti en Fabrikate um 43 33 „14, mixbin usammen um 73 267 „14 ab, eben 0 verringerte fich der Materialtenbe tand um 2090828 Für Instandhaltung der Gebäude und des Betriebsinventars wurden ver- aUSJabt 19 906 „44 Der Verlust auf Außenstände betrug 4099 „M und die Reservirung für zweifelhafte For erungen 6125 714 Seit dem 1. November 1877 find unsere erwaltung 11nd,samm111che Werkstätten auf unserem Grundstück Eckartsberg veremigt. Das hierdurch frei gewordene Grundstück, Kl. Frankfurterstraße Nr, 1, ist für den Preis von 600000 «18 belegt nut 300000 «14 Hypothek und 300 600 «44 unserer Aktien, fowte einzelne zu demselben gehörige Maschinen für 15000 „4- Aktien vxrkauft worden. ,

_DieSäÖsiscb-TbüringtscheOst-WestbahnZwtckau- Weida vereinnahmte im vergangenen Jabxx tnsgesammt 154 766514 Hiervon entfallen auf den eigentlichen B:trteb 134180 „714 und auf verschiedene sonstige Einnahmen 20 586 „44 Der Personenverkehr brachte 41996 „78, der Güterverkehr 90492 „14, verschiedene Ver- gütungen 1692 „18 Die Gesammtsumme dcxr BetriebHauSgaben be- ziffert fich auf 180154 «48, so daß dxr Betrieb, 1elbst em Defizit vo'n 44488 „16 ergab, wovon die Hauptjmxtme unt 38 202.244 auf 1116 Monate Januar bis März entfällt, Wahrend das Dcftztt der letzten drei Quartale nur 6686 „44 betrug. '

Paris, 7. Juli. (W. T. B.) Nach elner Meldung des ., Temps“ wird die Emission der zum Rückkthf der Elfen- bahneu bestimn1ten_ne11en dreiprozentigen, amorttstrbaren Rente erfolgen, sobald der Kongreß aeL'thlossen 111. '

Havre, 6 Juli. (W.T. .) Wollauktton". 1729 B. an- geboten, 1116 B. verkauft. Bei sehr belebtem Geschast waren haupt- sächlich gute WoÜsorten sehr fest.

Verkehrs-Anftalten.

Triest, 6. Juli. (W. T. B.) Der Lloydpostdampfer .Progresso“ ist mit der ostindischeu Ueberlandpost heute Vor- mittag aus Alexandrien hier eingetroffen. ,

New- ork, 6. Juli. Das Postdampfszh1ff „Mosel'“, Kapt. H. . F. Neynaber, vom Norddeutychen Lloyd, 111 Bremen. Welcbcs am 23. Juni von Bremen und am 25. Zum Von Southampton abgegangen mar, ist heute bter angkkommen.

Berlin, 8. Juli 1878.

In Braun1chWeig bat fich ein Verein Braurzschkvei- gischer21rbeitgeber zurBekämpfu11g dex sozialdemokratzscben Be- wegung gebildet. Der Verein hat für sexne Mitgltécer eme Reihe statutarischer Bestimmungen aufgestellt, fur d_eren Embaltuyg 18578 Mitglied |ck mit seinem Ebrenjvorte zu verpfltchten bat. Dte w1ch- tigsten Miltel, die der Verein der Arbeitgeber Zur Anwendung bringt, sZub folgende: Jedes Mitglied ist ve1pftich et, sozialdemokratiscbe

gitatoren sofort, oder sobald es nach dem Dienstverfrage möglich ist, aus seinem Geschäfte 313 entlassen; ferner find aus den Bureaus, Werkstätten und Arbeitplaßen dlejenigen Beamten und Arbeiter zu entfernen, Welche in Zukunft fozmldemokratiscbe Ver- sammlungen oder Lokale besuchen, durch Zahlung von Bei- trägen s1ch zu dieser Partei bekennen 2c. Jedes Mitgkied ist ver- pflichtet, für fich und seinen gesammten Bedarf ketine Lieferungen 1rgend welcher Art von sozialdemokratiscben Jndustrte'Üen, Harxdel- treibenden, Handjverkern ec. zu beziehen. Der Verem hat (Ende vorigen Mona1s eine Ansprache an seine Beamten _und Arbeiter ge- richtet, in welcher er dieselben vor weiterer Theilnabme an der sozialdemokratischen BeWegung Warnt, unter Hinwxis einerseits auf die (Gesellschaft und Recht zexstörenben Pri11z1p1en der Sozial- demokratie und andererseits auf die 1ck11mmen Folgnen, welche für die Arbeiter aus der Weiteren Tbeilnahme erWachsen Wurden.

Kunstdenkmale und Alterthümer im Hannover- 1 eben, dargestellt von H, Wilh. H. Mttboff. 7. Band. Herzog- tbümer Bremen und Verden mit dem Lande adeln, Grafschaften

oya und Diepholz. Mit 10 Tafeln Abbi dungen und Holz- 6651116711. Hannover, Helwingscbe Verlagsbuchhandlung. (Tk). Mierzinsky, Königlicher Hoxbucbhändlcr), 1878. ' ' '

Das vchrdienstvvlle, in seiner Art emzt 6 Werk rst nunmehr um einen Weiteren inbaltreicben Band angerva sen, Welcher sich mit den Denkmalen der auf dem _Titel aufgefübyten, dem norddeutschen Tief- lande angehörenden Landjtrickzen beschästtgt. Die letzteren find nicht eben ergtebig an hervorragenden Moyuznenten, aber aleicbwohl beanspruchten sie in einem le ikalisxh-ßakftrsch angelegten Werke, wie das vorliegende eine eingkben e Wurkxtgung; "

Was die kirchlichen Bauten betrtfft, 11) bexrscbt in den altesten, erhaltenen der Steinbau vor, Welcher tmt dex rtaliscben Bautechnik unmittelbar nach dem Norden De1111ch1011d8 Übertragen wurde. Eins der frühesten Denkmäler der Art 111 dtesen Landen tft der zu Anfang des 11. Jahrhunderts von dem Btschof Wigger begonnene Dom zu Ve1den, der aber erst 1180 vollendet wurde. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts und in der fokgenden ZeXt fand dann der Bau steiner- ner oder backsteinerner Kirchen an Stelle der früheren Holz- oder Fachwerkbauten, Eingang, Davon geben die den romanischen Styl oder doch Spuren desselben aufweisenden Gotteshäuser Kunde, die theils von quaderartig bearbeiteten Sandstemen, 11. a. zu Bücken, Wechold, Wie en im Hoya'1chen, 156118 von sogenannten Felsen (erratiscben 2316 en), wie zu Dorum, Jmsum, Mulsum im Lande Wursten oder zu Debstedt, Heeslingen, Zeven auf der Gexst, außnahmsweise von Tufftein, wie zu Wremen bei Dorum,"endl1ch aber von Backsteinen, so zu Barnstorf, Kircbweyhe (der „fruhere Bau) und Ost.rl)olz er- baut find. LFÉeren schließen fick) dte'scbon Ejnwirkungen der Gothik verratbenden acksteinkirchcn des Sttfts Baßum und des Klosters Lilienthal an. _

Um 1116 Mitte des 12. Iabrbunderts, 111916105 mitdemEnt|1ebe11 niederländischer Kolonien, scheint man sich dann dem Backsteinbau in dem hier zu_ betrachtenden Gebjete unt Vorliebe zuaewandt zu habe:?- Nicbt unwahrscheinlich xst es auch, daß die Verwendung dieses Baumaterials und die weitere Ausbtldung des Backsteinbaues im Bremischen zu ,der in der Altmark rasch aufblühenden Back- stein-Architektur in Beziehung zu seßen ist, wobei der Erzbischof Hartwig 1. (der le te aus dem Gesch1ech1 der Grafen von Stade), Welcher das Koloni ationsrvesen im Bremtschen planmäßig förderte, nnd dem die Backstein-Architektur Nord-Jtaliens nicbt Unbekannt trat, besonderen Einfluß geübt " haben mag. Von ihm ist auch bald nach seiner Ruckkehr aus Italien (1149 bis 1152) das an der Grenze der Altmark elegeme K oster Jerichow gegründet Worden, reffxn romanisxbe Ba [ika eine Ver- schmelzung niederländischer Tecbmk mit beretts ausgebildeten, hierher übertragenen Bauformen zeigt. _ Unter ber großen Zahl 'der 51er-

er gehörigen, ganz oder jbeilwetse "der gotbtscben Periode angehörigen 'trchen ist keine, die auch nur annahernd dem Dom zu Verden, an die Seite eseßt werden könnte. Ihm ebührt rückfichtlich semes einfacb-groZartigen Planes und der er abenen Verhaltmffe des Innern der Vorzug unter allxn HaÜenkircben im annoverscben, Leider entbehrt derselbe jedoch xiner slylgerechten West ront, da hier der alt; romanische Thurm be1behalten ist. Chor und Querschiff nd (1290-1390) bis auf einzelne Theile des letzteren im Quader-

au, diese und das Langhaus (1473-1490) von Backsteinen aukge- führt. Der Bedeutung desselben entsprechexd, ist denn auch die em Baue, seiner Geschichte, seinen Denkmalern und Alterthümern

ein verbältmßma' "ßi? größerer Abschnitt des Werks ewidmet. Besoyders rein und n vorzuglicber Ausführung zeigt ficbderBackstein- bau ubxigeus auch an der Apfis der St. Andreaskinbe ju Verden, welche in den erkten abrzebnten des 13. Jahrhunderts entstanden Lein Wikd- '" H-ysich ich der Form der Gotteshäuser in dem hier „kwkocbenxn Geb1e_t bexrscbt eigentlich keine große Mannigfaltigkeit: dix Basi11ka„(Stastsxxrch„e zu Bücken, Klosterkirche zu Osterholz, bexde romantscb, StrFsbrcbe in Bassum, dem Uebergangsstyl zu- nexgend, und St. Pe“erskircbe in Buxtehude, gotbisch), die drei- schiffige Hallenktrche (Dom, zu Verden, Kirche des hl. WiUebad zu Stade, ehemaliYe Klosxerktrcbe zu Harsefeld, St. Martinskirche zu Nienburg, S_t. obanms- und St. Nicolaikirche zu Verden) und die exnscbxffi e Krrcbe (Gotteshäuser zu Achim, Lobe, Bilsen, Zeven und dxe K1r en im Lande Wursten) find die wenigen Formen, die man hter vertreten findet. Die beachtenswertbesten Repräsentanten werden auf _den beigebefteten Tafeln in sorgfältigen Grund- rtsjen, _Aufrtffen, ZOurchcbnitten und Details wiedergegeben- Dte met_sten_ Gotteshauser aben, abgesehen von den Fällen, wo_der Thurm isolirt, stxht oder nur ein Glockenhaus vorhanden ist, emen nn Westen m1t thne_n verbunden rechteckigen, seltener achteckigen oder LUUÖSU Thurm. Krypten kommen nicht vor. Die Skulptur hat zum Schmuck, des Acußeren der Gebäude fast ar keine Anwendung aefunden. Dtx xvenigen bemerkenswertberen s ulpirten Details'an „ortalfen, qultalen, Säulenbasen, Schallöffnungen jrerden abbtld- 1xk) mttgethUlt. Auch farbiger Schmuck im Innern der Goxtes- bauser an denn,Wänden und Decken erscheint, abgsseben von eintge'n handwerkSmaßtg bemalten Holzdecken, selten. Spärlich smd aucb dle Reste alter Wand- ,und G1aSmalereien. Dagegen hat in den Hier m Betracht Yommenden Kirchen die Schni kunst viele und dar- unter auSgezetÖnxtx Leistungen aufzuweisen. esoxtders schön ist der roßegotbtsche,bete1ner Restauration freilick) stark veränderte Altaraufs 013 m Dom zu'Verden, der um 1380 vollendet wnrdy. Derselbeerbebt stcb auf einer reich auSgestatteten PredeÜa und wird in durchbrochen ge- baxtenxr Architektur von Pfeilern, Bögen und Fialen bekrönt. _Noch pracbttger fast erscheint der 611808 jüngste, dafür aber vollstandtg erhaltene und ge chickt restaurirte Altarscbrein in der Stiftskirche zu Bücken, dem 11 der kleinere, bemalte Altarschrein zu Altenbrucb (aus dem Jahre 1500) würdig anreibt. Zu den Scbnißwerken e- Zören fexner hie haufig wiederkehrenden großen Kruzifixe. Das 016 „borgestuhl ist, gleichwie die älteren Kotbarkeiten, meistentbetls mcht mehr vorhanden. EbensOWenig oder garnicht haben sick) Altar- bekleidungen oder priesterliche Gewänder aus der Zeit vor der Re- formation erhalten. Dagegen besißen viele Kirchen noch Taufgefäße aus früherer Zeit, von denen die sebr alten Taufsteine zu Dorum, Verden (Dom) und Wießen bildlich dargesteÜt werden. Besonders groß it die Anzahl alter metallener TaufgefäJe aus Glockengut oder Blei, welche zum Theil bis in das 13. Jahr andert zurückreichen. Zwei der interessantesten, die eberncn Taufbeckcn zu Twistringen und zu Jmsum im Lande Wursten werden mit ihren facfimi- litten Inschriften in Litbo raphie mitgetheilt. Die älteste steinerne Kanzel besttzt dix Stiftskir e zu Bücken; unter den hölzernen zeichnet fich die im gothrschen Styl gehaltene Kanzel zu Scholenaus; zierltche Renaiffanceformen zeigt diejeni e zu Palin büttel. Unter den zahl- reichen Grabsteinen,Sarkop agen und pithapien verdienen einige besondere Beachtung. Der zu Lilienthal vorhandene Grabstein einer Aebtis m von 1385 bat Wegen seiner schwer zu entziffernden Umschrift schon zu me reren Untersuchungen und Veröffentlichungen Anka" ge eben. Cin Grabstein des e111sti en Propstes zu Zeven und nachher gen om- propstcs zu Bremen, Io annes Monik, trägt die IahreSzahl 1397. In Hoya befindet fich ein dem Grafen Otto von Hoya und seiner Gemahlin angebörender Grabstein von 1428; andere aus dem 15. Jahrhundert find in Harsefeld, Wulkdorf nnd Zeven at1zutreffen. Die Kirchhöfe zu Mulsum, Padingbüttel und Wremen entha1ten Grabsteine mit Figuren in der Tracht der alten Wurstfriesen; emer der besterbaltenen (von Padingbüttel) ist in Lithographie wicher- egeben. Außerdem finden sich zahlreiéhe undatirje alte (Grabsteme, owie steinerne und hölzerne Epitapbien und Sarkophage der Grafen von Hoya und Diepholz (zu Nienburg, Schinna, Mariendrebber) und von Bischöfen im Dom zu Verden) meist aus dem 16. Jabrbunderf. Verden efiyt ferner zwei Grab- platten aus Metal], von denen dte eine den Ruf hat, die älteste g ravi rte Crzp la_t te Deutschlands zu sein. Dieselbe (in der Andreas- kircbe) „zeigt die Figur des Bischofs Iso ("1 1231) im Pontifical- Ornate, bis auf die Hände ziemlich korrekt gkzeickmct und trefflich auSgeführt. Eine genaue Abbildung nebst facsnnilirter Umschrift ZW ifr1"tetreffanten Monumenjs ist dem Werke auf besonderer Tafel erge ug .

Die Zahl der profanen Gebäude: Burgen, Schlöffer und be- festigten Herrenfiße, rvar früher nicht minder bedeutend als die der kirchlichen. In vielen FäÜen find dieselben jedoch jetzt spurlos ver- schwunden. Zu den ältesten Burgen der Herzogthümer Bremen und Verden gehörten die der Grafen von Harsexeld, die erst hier, dann in Stade ihr Castrum hatten. Das neuete Schloß ist Agathen- burg bei Stade. Eine besonders großartige Anlage bildete das erz- bischöflicbe Refidenzséhloß Vörde (zu Bremervörde), das noch zur Zeit seines nacherigen BefilZers, des schwedischen Feldmarschalls Wrangel, ein für11liches Aussehen hatte.. Auf einer beson- deren Tafel wird . eine Vogelscbau - Anstcht dieses Schlosses mit seinen Befestigungen und angedehntem Zubehör (nach Matthias Merian, etrva aus dem Jahre 1648) mitgetheilt. Von der ganzen umfaffenden Anlage [affen fich heute nur noch Spuren Von WäÜen und Gräben im und am jeßrgen Amtsgarten nebst einer in diesem bemerkbaren Erhöhung, Welche als Play der eigentlichen Schloßqebäude bezeichnet wird, nachWeisen. Auch von dem Schlosse zu Ottersberg find nur einige, dem 16. Jahrhundert angehörige Gebäudetheile noch erhalten. Die Grafschaften Yoya und Diepholz Waren früher ebenfalls mit Burgen reich besetzt. on dem Schlosse in Nienburg steht noch ein, mik zierlichen Erkern im Ge- schmack der Renaissance ausgestatteter Thurm, der in Lithographie reproduzirt wird.

Die Thore und Mauertbürme in den alten Städten find bis auf geringe Reste vetscbwunden. Die Ratbhäuser smd aus verhält- nißmäßig später Zeit, denn die älteren Gebaude dieser Art in Buxtehude und Stade find 1405 bezw. 1659 ab ebrannt, und dasjenige zu Nienburg stammt in seiner jeßigen Er11chein1mg (Renaissance-Styl) erst aus dem Jahre 1585. Das Ratbhaus zu Verden ist ebenfakjs umgebaut und noch in nenester Zeit verändert wvrden.

Von den alten Wohngebäuden zu Verden wexdient „daß zu Ende des 16. Jahrhunderts masfiv erbaute, naébher leider in der Front erneuerteÉHaus des bischöflichen Kanzlers Niger Wegen seiner tüch- tigen, an nicht ganz schmucklosen Bauart Hervyrbebung. Sonst haben die alten, meist aus Fachwerk bestehenden Häuser, abLeseben von einigen gescbni ten Ornamenten und Sprüchen nichts Bemerkens- rvertbes. Aebn ich ist es in Nienburg. In Buxtehude bat sicb Hier und da ein gegliederter gotbischer Backsteingiebel erhalten. In Stade dagegen find mit dem Rathhause fast alle alterthümlichen Wohn- gebäude bei dem großen Brande von 1659 unter egangen.

Der Verfasser nennt die Ergebnisse seiner 3e1ßigen Forschungen bescheidener Weise „Kunft- und Alterthumsstudien“. Es dürfte je- doch auf dem hier behandelten Gebiete, was Sorgfalt "der quxllen- mäßigen wie empirischen Untersuchung und gedrängte VoanstaydigkUt der Darstellung betrifft, dem Werke so leicht nichts Ebenburttges an die Seite gestellt werden können, und dasselbe noch guf_ lange Zeit hinaus in seiner alphabetis en Anordnun als 1ex1kal1sches Hand- 111€?) sIikacbschlagebucb dem ltertbumsfors er geradezu unentbehr- 1 e n.

Nedacteur: I. V.: Riedel.

Verlag der Expedition (K es 1 e 1). Druck: W. El Ener.

Drei Beilagen (einschließlich Börsen-Beilage)- (555)

Berlin:

G r | e___ B e i l a z e zum Deutschen Reichs-Anzeiger nnd Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

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