1940 / 73 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 28 Mar 1940 18:00:01 GMT) scan diff

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polizsi, wird hiermit das gesqmte iin Dexitschxn Reick) Vorhandene Vermögen einschlieYltch

aller Rechte und Forderungen des «Uden'

Oskar Jsrasl Holzbauer, geb. 17. Januar 1904 in Kupliß, 5111081 Wohnhaft gewi'sen in Oberhaib Nr. 26, Kreis Kapliß, beschlagnahmt und zugunsten des Reichsgauxs Ober- donau, vertrcti'n durch den Landeshauptmann in Linz 0. D., eingezogcn. ,

Linz, dcn 20. März 1940.

(900101110 Staatspolizei. Staatspolizcistelle Linz.

L e i t s m a n n.

Bekanntmachung.

Mit (Bciiobinigung dos Rcichsaufsichtsamts für Privat- vkrsickxrimg hat die Liberpool und London and Globe Insurance Company Limited, Liverpool, gemäß _14 des Geseßes über die Beaufsichti ung der privaten Ver cherungs- unternehmungen und Bau parkassen in der Jaffung dcs Aciidcrungsgcseßes vom 5. März 1937 (Reichsgeseßblck S. 269) den zu ihrcr dkiltZchen ZiveiYniedcrlassung YLLOXLU- den direkten Versichernngs estand in en Weigert u rbhr- Versicherung und Vcrichcrung gegen Waserlettungsschaden uns die Aachener und ünchencr Feuer-Versicherungs-Gesell- schaft in Aachcn übertragen (vgl. Bekanntmachung vom 8. Dezember 1939 im Reichsanzcigcr Nr. 301 vom 23. Dezember 1939).

Berlin, den 21. März 1940. Das Reichsaitfsichtsamt für Privatversicherung. J. V.: Dr. Schneider.

Anordnung 70 der Reichssielle fiir Lederwirtsthast (Herstellung von Rindleder).

Vom 28. März 1940.“

?!uf Grund der Verordnun iiber den Warenverkehr in der Fassung vom 18, August 19 9 (Reichsgeseybl. ] S. 1430) in Vcrbindun mit der Bckarmtmachimg über die Reichssiellen znr libcrivaciiimg und Rchlung dcs Warenverkehrs vom 18. ?lugust 1939 (Deutscher *ieichsanz. und Preuß. Staatsanz. N.“. 192 Vom 21. August 1939) wird mit Zustimmung des Riichswirtschaftsministcrs angeordnet:

§1

“.)lus den nach dem 31. Dezember 1939 eingearbeiteten Rindbäutcn odcr Teilen von solchen müssen die m § 2 ge- nannten Leder innerhalb der dort festgescßten Friiien für die .He-1itcllnngs-Höchstdaucr vom Verarbeiter hergestellt ivcrden.

§ 2

(1) Die Herstcllnngés-Höcbstdaucr beträgt für: Vodonlcdcr alter Gcrbnng (Webrnmcht) . . . 12 Monate indcillcdcr moderner Gerbung (Wehrmacht) . . 6 Monate Viaixdsobllcdcr (Wehrmacht) . . . . . . .* 8 Monate Unicrlcdcr (Wirtschaftsbcdarf) . . . . . . 6 Monate F.]lzilcdcr (obne Br*nußuug des (Ycrbfasscs) . 6 Monate 7171000510 (mit Vcnnßnng dcs (Verbfasscs) . . 4 Monate 2411111 und (Licscbirrle'dcr. . . . . . . . 5 Monate i!."icmonlcdcr - pflanzlich gcgcrbt . . . . . 6 Monate

(2) Tic in Abs. 1 angegebenen Fristen beginnen mit (70001; des .Nalmrdcrnwnats, in dem die Einarbeitung erfolgt. Beim Ablauf der Frist muß das Leder fertig zugerichtct liefer- 1111 sein.

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“Tic 511000511000 fiir Lcdcrivirtschaft kann für einzelne Ikcriikbcitcr andere Fristen für die Herstellungs-Höchsvdancr fcitscbcn; sic kann ferner auch für vor dem 1. Januar 1940 cirigcarbcitcte Nindhänic oder Teile Von sol cn bestimmen, wann das darans herzustellende Leder fcrtiggc tcllt sein muß.

§ 4 ZnWiderhandlungen gegen diese Anordnung Werden nach

den Vorschriften der §§ 10, 12 bis 15 der Verordnung über dk" Warenverkehr bestraft.

Z' 5 Tiefe Anordnung tritt am Tage nach der Veröffent-

lichung im Deutschen Reichsanzeiger und Preußischen Staats- anzkiger in Kraft.

Vkrlin, den 28. März 1940. Ter Reichsbeauftragie fiir Lederwirtschaft. von der Decken.

Nichtamtliches.

Postwefen.

Angleichung der Paketgebühren im Protektorat Böhmen und Mahren an die innerdeutschen Gebührensätze.

Vom 1. April 1940 an Werden im Protektorat Böhmen und Mähren die Gebühren im Paketdienst 11111 dem Reick dcn inner- deutschen Gcbiilrcniiibcn angeglichen. Fiir alle ei deutschen Postänttern un Amtsstellen eiiigclicfcrten Pakete nach dem Proti'ktorat besteht Freinmcbnngszivang. Der Paketnacbnahme- dienst wird vorerst noch nicht eingefiihrt.

Tie Beförderun Sgebiilxcii für Pakete aus dem Rei einschl. Lswbcrscblcsicns (053110 die iibrigen eingegliederten Otgebiete) nach 00111 Protektorat ind Von dem Kenanntcn Tage an nach den 5 “1401017301101! zu bete 11011. Alle 5 cbcngebiihren und die Zu- stbliigc fiir sparrige und dringende Pakete Werden ebenfalls nach don innordcntscbcn (Bebiibrensäßen erlobcn; die Znstell ebü r ist Vom Absender zu entrichten. Fiir 01010 aus dem wie torat ;mcl) dem Reich erhebt die Protektoratspost dic glcichen Gebühren- 0130.

Bis auf Weiteres iind "fiir Pakete nach Orten des Protek- torats Böhmen nnd Mähren Auslandspaketkarten zu verWenden, denen eine Zollinbaltserklärunq, eine Exportvaluta-Erklärung und ein statistischer Anme'ldeschein beizufügen sind. Uebxr die Beifügung von Rechnungen, Ursprungszeugnissen und Gebuhren- zettcxln geben die Postämter Auskunft.

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Reicbs- und Staatsanzeiger Nr. 73 vom 28. März 1940. S. 2

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Wirts'chaftsieil.

Die Notlage der französischen Landwirtschaft im Spiegel der Kammerdebatten.

Ueber die „in der__fvanzösischen Kammer vom 29, Februar bis um 7. März gefuhrte Agrar-Debatte Werden erst jetzt all- mah i_ch Einzelheiten bekannt, die in mehrfacher Hinsicht die großen Schjvterigkeitcn _vor denen Frankreich auf landwirtschaftlichcm (Köcbict sicht, i/[u1tricren. „Zn anscklaulicixr Weise hat besonders der Abgeordnete Mathé dle Waivdnng von der Uoberflnß- zur

0 und Wenn es sich um Getreide handclte, pracy man 5011 Ue er luß, bei -_afer war stets die Frage der Auf- 11151111 von Ersaßknltiiren atuell und der Riiben-anbau ivar chon nngq kontingcnttert. Alle disse [(m-dwirt»1'ck)»afrlichen Er- zeugungsgcbtcte Waren Jahre hindurch ein parlamentaris be- unrizhigen-dc; Thema, Heute nach fünf Monaten cines höck t er- eigntslosen Krieges bchanbeln wir diese Fragen Von einer völlig anderen Seite ber. Auf allen Gebieten ist „ein Warenm-augel auf- getreten gewise' Erzeugni e sini) faFt unauffin-db-ar geivorden, anbßre bagcgcn [mid sehr se ten und von einer in jeder Hin-sicht mehr 11_1_1-d,1n0_hr beunru-higxnben Preishansxe bedroht. Man muß gegenwartig 1chon sehr gc1chickt sein, um ich mit LebenSmitteln

!

Mangeilqgc ekemi ei net, als er ausfixhrte: „Auf allen Gebietkii Tatum Wir Leders xis

zu versorgcn.“ Ueber die Lage nach der Mobilisierung erklärt der Abgeordnete Camille Blaisoi, daß im xdberwte enden Teil Frankreichs der Bauer mcht reich sei und keine__ eren finanziellen Mittel be- Ylye, ' Der [Ritze Veith des frqitthscheii Bauern bestehe aus seinsn rbeitsbfe n, seinen, landwirtx aktlichen Geräten und aus den aar Kuhenuderen Milch cr ver au t uni) dadurch seinen tägliäkzen _xldbcdqrf Ychere. Daneben habe der fran ösische Bauer 0 er haufig ein arlehext von der landwirt-schaftlixen Kreditkrise,“ das verzinst mid amortisiert Werden miisse. „3th hat man“, betont Blaisoi, „die Pferde iveggenommen und die Kühe ebenfalls requi- rtert. Die rau ist mit den Ausgaben allein geblieben, hat aber keine Cinna men, um sie zu bestreiten, Mit was soll ste einen landwirtscha tlichen_Arbeiter_einstellen, um den abwesewden Gatten zu ersetzen? Da sie ihn nicbt einstellen kann, bleibt der Boden m_ibebaut, und selbst 1_venn_ ,te einen Avbciter einstellen könnte, ivurde dieser vom Arbeitsministerium für die Fabrik angefordert.“

_Auch über die Notlaße in der Weizenwirtscbaft Wurde eine Reihe interessanter Anga en gemacht, unter denen die des Ab- geordneten_Lan101_1_reux einen besonders zuverlässigen Eindruck macht. Dieser fuhrte aus, daß die Vereinigung der Weizen- erzcugex eine Untersuchung über die Ernte 1940 durchgeführt habe, _die sich auf 24 Departements erstreckt die 1938 insgesamt 36 Mill. (1: Weizen, also ungefähr 46% ber französischen Ge- Lamtcrntc, erzeugten. Diese UnterßucYUUg hätte ergeben, da in en Departemqnts des Südens un es Südo tens, die giintige Wetterberhöltmsse verzeichnen konnten, uugefä r 90 % der nor- nzalen Anssgaten getätigt seien, in den Zentraldepartements, die fur den Wetzenanbau besonders wichtig seien, hätten dagegen die Herbstmissaaten nur zu etiva 50% und in den Departements m_i Norden und Wesley nur zu 10 bis 15% erfolgen können. Zur ganz Frankreich würden die Aussaaten insgesamt nur etWa 0 % des Jahres 1938 erreichen.

2114 dcr Abgeordnete d'Harcourt den Rückgang der landwirt- schaftlicben Gesamtcrzeugung Frankreichs mit 20% an ab, griff der französische Landwirtschaftsminister selbst in die De atte ein und glaubte, b ionen zu müssen, daß ein solcher Fehlbetrag. in der laiidwirticha iiichen ErzeugüügnFrankreiqhs nicht xiiimittxlbar durcb Einfuhren zxcdcckt Werden mu ?, vor allem nicbt bei chien Erzeugnissen, deren Ernten in den letzten Iabren-Ucberschusse erbracht hätten. .

911111) die Händig mangelhafter Werdende FleisckWLrsorgung'd-er r.'mzösifchcn " cvölkernng Wurde von den Abgebrdneten einer charfcn Kritik nntcrzo cn. Dabei War besqnders _1nteress011t, daß der Abgeordnete Leco enx feststellte, daß m Friedenszcitcn der normale Anfall in Frankreich für die Bedarfsdeckung voliauf e- niigtc, daß aber jeyst nach einem halben JahruKriekx eine 'e- schränkung der Jlei chabg-a-be auf drei _Tage.woc,hent lch erxeicbt wird. Im Jahre 1913 vor dem Weltkrieg seien in Frankretcb xe Kopf der VevölkerunL 55 kg Fleisch verbraucht morden mid dte e Kopfmcnge sei für 1.38 auf 45 )( gesu_nke_n, so dciß also je Kopf der Bevölkerung vor dem 21118er des ebrgen Krieges etiva 1 kg wöchentlich verbraucht ivordcn sei. Die «tei erung des Verbrauchs sei aber durch den gcivaltigen Bedarf der ?rmee gegeben und die

Hauptursache der Krise bilde die Requirierun der Rinder, Ein Erganzung dieses Anfalis durcb Schiveine- uiid Hammelfleiscb sei Wegen Futtermaiigels nicht möglich.

" Der Unterstaatssekretär _Dchs äußerte sich auch aufschlußreicb' uber den Umf-an der Requrrterungen in der französischcn Lawb- Wrtscbaft und teilte mrt, _dbß man insgesamt 178 000 Fiibrwerke und 491000 Pferde reqmrtert habe. Es istwverständlich, daß angesichts dieser Fabien viele Abgeordnete das Gespenst an die _Wanb mcxlien, da _ lch bie Lage :der französischen Lan-divirtschaft ahylicb kritisch zuspiyen konnte wie im Weltkrieg. Sonderbarer- ngctse Wurde aber mcbt gesehen, *daß diese Lage bereits jetzt kri- tischer ist„als tm Weltkrieg, Weil b deutend Weniger Arbeitskräfte zur Verfugung stehen. Was an orderungen und Programmen von den Abgeordneten 1110) dem Landwirtsckzaftsministcr in der Agrax-Debatte borgebracht Wurde, War trotz aller Kritik sebr durstig. Man Will. einxnal den Bauern höhere Preise «blen und auf der anderen Seite die Preis _chraube durch eine schäriere Ueber- Wachung des Zivischen- und in elbanbels bremsen. W0itcrbin sollen_-dte quomen vermehrte Lie erungen land-wirtscbaftlichcr Er- zxugmsse tattgen und endlich sollen mehr Arbeitskräfte zur Ver- fugung gestellt Werden ohni; daß allerdings irg-endivie gesagt wiirden koiziite, ivo solcbe zusaßlicben Arbeitskräfte verfügbar sind. Die franzostscbexi Abgeordneten haben also in der qurar-chatte “ihr Hexzbusschutten und „ihrem Aer er frei Luft machen können, em ckFosttives Programm konnte jedo bon keiner Seite anfgestelst wer en.

Vortragswlge in der Berliner Arbeits- gemeinschaft für den Außenhandel.

Die 12011 der, Wirtschaftskammer Berlin-Vrandenburg in Zu- xammenarbett 11111 der thtschaftsgru pe Groß-, Ein- und Aus- uhrhandel, gebildete Arbeitsgemems aft für den, Außenhandel brachte bet reger BeteiltÜung aus den Kreisen der Berliner Au enhanbxlsfirmen eine “eibe interessanter VorträY. Na dem in er Eroffnungsveranstaltung Reichsbankdirektor r. Ei e in Einem _qutrag „,Krieg und Außenhandel“ einen allgemeinen

eberbltck uber die Kuti e Lage gexben hatte, Waren die folgen-. den Abende der Be nd ung von onderfra en gewidmet. ZW. nächst spra Dr. Janowsky von der Wirtixchaftsgrgppe Groß-, Ein- und usfubr andel über den Handel mit Sudosteurqpa. Das System gegenseitiger Bedarfsdeckuy und ErHänzungswtrte schat Werde bazu beitragen, daß unser iinftiges ußxnbandels- ges iift im Südosten Europas standig an Festigkeit gejvmne.

Ein Weiterer Vortrag War der BehandlunY der Transport- Fragen im Kriege gejvidmet. Hier sprachnDr. „ommenrla'tte von er Prüfungsstelle Frachten vornehmlich "ube; die Mogit keiten der Kriegsrisikoversicherung. Eingebend erlaute'rte der ednet dann die 11 Beginn des Krieges besonders aktuelle Frage bei Außerkraftießung von Konossementen, die verlorengegangen smd oder sich im feindlichen Besitz befixtden. . .

Der vierte Vortrag war Wieder der Behandlung einiger Länderthcmen gewidmet, und zwiir sprgcb Le qtionsrat Dx. von Scherpenberg vom Auswärti en Amt uber , ie Intensivierung des Handels mit den nordis en Stgaten“. er Redner hob die Bedeutung der nordischen'Staaten fiir den deutscher) AiFenhandel Zervor. ann schon früher der nordische Mgrkt eme „edeutunZ atte, so sei seit Kriegsbeginn eine erfreuliche uswettung de

1 ndelsverke rs et u rellen. Tro der ünti en La e erfordere ZLI Geschästhdenfnci sden “äußerstcßic Ein aysth deuthch-sn Kanjk'

manns. _ _ Die im Anschluß an dieVorträge erfol te Diskussion ab em"

Bild von der regen Mitcirbeit 15er Teilne mer an der rbeits- gemeinschaft,

&

Devisenbewu'tschaftung.

Ergänzung der Richtlinien für die Devifen-

. bewirtschastung.

Der-Rei swirtschaftsminiter hat durch Runberlaß 24/40 52. St.-R.St. ie Vorschriften" ür die Devisenbejmrtschaftung, die bestimmte Stichtage enthalten, urch ZeLtlegung dxr enispreckxnbeß Stichta e für das Memelland, das e iet dex bishexigen rete Stadt einzig und die eingeglibderten Ostgebiete erganzt.

Berliner Börse vom 27. März.

An den Aktienmärkten War der Grundton bei der Eröffnuzig“ wiederum fester. Während am Vortage Versorgungswexte _1m Vorder runde gestanden batten, fandeii nunznehr Kaltaktien, chlstofiiwerte und z. T. auch Chemixpapiere sxarkere Beachtung.

enncnswerte Kursüickgänge Waren indessen m t zu verzeichnen. Das Geschäft wies Anzeichen einer [etchten Bele ung auf.

Am Montanmarkt Wurden Klöckner und qunesmann um je %, R einstahl und Vereinigte Statherke um e,% % rauf- eLcht. ansxelder Bergbau stiegen um 2% %. , er den taun- 70 lenwerten ielen Ilse Bergbau egen die Notiz vom 19.0.M. durch einen Verlust um 2 % auf. ei den_ Kaluverten befestti ten Fick) „Kali Chemie und Wintershall um ]e_ 1% %. Jm glei en usmaß höher Fynn von chemischen Papieren Farben'etn, wo- mit sie einen «tand von 182% erreichten. Goldschmrdt zogxn um 1% % 011. Elektro- und VersorgungsWerte.wurdxn zumeist leicht im Kurse herauf eseßt. Zu erivghnen smd Lt t Kraft, Lahmeber, RWE und E Schießen mit je + %, Deut e Atlan- ten mit + 1 und Betula mit + 2% %. Yet den abei- und Drahtwerten gemannen Dt. Telefon 1%, bet der) Gummi- imd Linoleumwerten Dt. Linoleum 1%. Von_Ma[ch1nenbaufabriken hatten Nheinmetall-Borsi mit + 1_% die starkste Bejestigun auf uivcisen, Größere ewinne erzielten ferner Papier- un' listoffaktien so Waldhof mit + 1%, Aschaffenburger Mit 1% %, ei den Brauereianteilen geivannen Dortxnurider Union 1%, ferner stiegen Süddt. Zucker um 1% %. Niedriger lagen Dessauer Gas iim 5/o Holzmann, Dt. Eisenhandel und Metallgcsellschaft um je % 0.

Im Verlaufe blieb die KursbeWegung im Wesentlichen weiter nacb oben gerichtet. Gele entlich sab man allerdings (mR Ruck- gänge. Zumeist (zielten siL) die Veranderun en aber im ahmen bon % %. Stär er befesti t Waren u. a. alzdetfurth (+ 1%) und Lohmeyer sowie Deut che Linoleum (ie + 1 %).

Gegen Ende des Verkehrs bZtan'd wettsr eiivas Kauflu 1, so daß die Schlußnotierungen viel 0 Wiedex die hochsten des „ages waren. Farben beendeten den erkehr mu 182% und Vereinigte Stahl Mit 112.

Am Kassamarkt ftie en Ueberseebank 11111 1% und Rifein. Hyp. um 1% %. Dan iger „yp. verloren ber kleinem Um 09 gegen lebte Notiz 5 %. on olonialWerten zogen Neuguinea chi aber- maliger Repartierung wieder um 2 % an. Bei d'en zz: Einbeits- kursen gehandelten JndustrieWerten uberWogen bet Weiiem Wieder GeWinne von 2-4 %. Um 5 % stiegen Pen lebte Notiz Berthold Messing während andererseits Eutin- ubeck im Vergleich zum leßten Kurs um 5 % niedriger ankamen. "

Steuergutscheine 1 gaben mit Ausnahme der. unvexanderten April-Abschnitte leicht nach. Von SteuerYitschetii'en'X-j Waren Juni Juli, August und September um % o rucklaufig, Oktober und November „unverändert.

Ze +

Von yariablen Renten notierten Reichsaltbesiy 144,80 "gege ' 144%, Reichsbabnvorzüge und Gemeindeumschuldung unverande 128% bzw. 97%. ' * '

Am KaYarentenmarkt Ware_n tm großen und .ganzen keitxl besonderen reignisse zu verzeicYUen. Hervorzuheben war_ dm Heraufseßung der zWeiten Aus a en der 38er und 39er Re1chsa anleihen um % b'w. % % an 100%. Ferner gewannen Deko- sama 111 %, De osama ] % %, Stadtazilxiben verkehrten bel. mäßi en SchWankungen in etwas upregelmgßt er qutung. Indu- strieo ligationen notierten meixt eme Kletm eit höher.

Der Privatdiskontsaß Wur c bei 2% % ela en.

Am Geldmarkte hörte man unveranderte lankotagesgelb- säße von 2%-2*/o %. _

Börsenkennzinern _ für die Woche vom 18. März bis 23. Marz 1940.

Di v Statisii eben Reichamt errechneten Börsxnkennziffer stellen sich iiinber Woche svom 18. März bis 23. März 1940 im Veralei

zur Vorivocbe wie folgt. Wochendurcbscbnitt Monats- vom 18. 3. 40 vom 11, 3. 40 durchschnitt Aktienkurse (Kennziffer bis 23.3. 40 bis 16.3. 40 Februar 1924 bis 1926 :=- 100 Bergbau und Schwerindu irie 125,72 125,56 122,17 Verarbeitende Industrie . . 111,18 111,25 106,87 Handel und Verkehr . . , 117,05 116,82 113,22

Gesamt . . . 116,41 116,34 112,43 Kursniveau der 41, %igen dbßisferbpaYeretl) k ,

e e o 6 en- !*pffccxxxt'xcxbtibcifnkati?r . ypff “tlieb. 100,07 100,07 „99,93 Pan riee der öen - 7

rech1lichenKredit-Anstalten 99,95 99, , 99- Kommunaiobligationen . . . 99,51 99, 99.1

Anleihen der Länder und

Gemeinden . . . . . . . 99,70 99,66 989744

Durchschnitt . . . 99,89 99,87 99,62

Außerdem: 50/oige Judustrieobligationen * 100,50 100,38 100,19

40 i e Gemeinde- i/iciniicbuldunJSanleibs . . 97,36 97,52 96,08

i [ tku ernotierung der Vereinigung fiir dent ch, Elektéoi Wibbxoi'i step tejxi-TlautBerlinexMeldmt des„DNiitZ“ am 28. ärz auf 4,00 (am 27. März auf 4.00 M“) i ?

100 kg.

Reiths- und Staatsanzeiger Nr. 73 vom 28. März 1940. S. 3

Wirtschaft des AuSlandes.

Das Pfund um 25 0/.. gegenüber dem Vorkriegs- stand gefallen.

Da seit Dienstag die britischen Exporteure fiir die Ausfuhr gewisser Waren nunmehr bereits in freunden Valuten fakturteren, Wodnrcl) eine Weitere S rump-fung der Nachfragena Pfunden an den internationalén * evisLttmärkt-en bewirkt wird, at sick) ,die Abschwächung des anildss in den ersten beiden Tagen nach Ostern in einem Dcrartigen Ausmaße fortgeseßt, daß am MittWOchab§nd der Kurs fiir das freie Pfund in New York bereits auf 349 zuruck- ging. Da das Pfund vor Ausbruch des Krieges in New York mit 4,68% notiLrt Wurde, ergibt sich somit ein Rückgang von nicht Weniger als 25 %. Das heißt, da das P und ein volles

Viertel seiner Vorkriegskaufkraft cingsbii 1 hat. «zufolge der ge- '

ringen Nachfrage nach Pfunden sind die Umsäize dabei sehr klein.

Wie empfindlich das en lische Pfund an den internationalen Märkten geivcwden ist, [ii 1 ich an siner Erklärung eines New Yorker Bankiers ermessen, der es für möglich hielt, den Kurs mit einem Verkaufsauftrag von nur 20 000 ckck noch Weiter erheb- licl zu drücken. Die anhaltende Abschwächung erklärt sich dcmrit, dai; infolge des englischen Verbots, für Exporte Bezahlung_1n freien Pfunden anzunehmen, außerhalb Englands und des Empire mit Pfuyb utbabcn nichts mehr anzufangen ist, so daß das Pfund zwaitgslauiig immer mehr -im Wert verlieren mu . Das hat natiirlich aber auch zur_Folge, daß für England selbst die Veriven- dungsfahigkeit des Psun-des bei Waren-kä-ufen außerhalb des Empire immer geringer wird. .

___-_

Schwedische Einfuhrregulierung für Luxus- waren.

Stockholm, 27. März. Mit Wirkung vom 27. März iTt in Schweden eine be renzte Reg'ulier-un der Einfuhr in Kvaf ge- treten, und zWax anbelt es sich zunäßst um ausgesprochen luxus- betonte Erzeugnisse, wie Tomaten Bananen, Weintrauben, Gänse- leberbastete Auétern, Blumen, Mandeln, Nüsse, Filme, Puder, Parfums, Spiel arten sowie eins Reibße von mit Seide gWisschten Teéttlerzeu xnssen unb verschiedenes eleerk. Außerdem leben an der iste Radtoapparate, jedoch 'nicht Röhren, Pianos, Grmnmopbone, Reiseeffekten und äiznltché Erzengnisse. Die Liste umfaßt insgesamt vd. 200 verscbie ene Waren der bezeichneten

Berichte von auswärtigen Devisen- und Wertpapiermärkten. Devisen. *

Prgg, 27. März. (D. N. B.) Amsterdam 15,594, Berlin -,-, Zurich 655,50, Oslo 664,50, Kopenhagen 565,00 nom., London

114,30*), Madrid -,-, Mailand 152,20 nom., New York 29,25%,"

Pairs 64,72*), Stockholm. 696,00, Brüssel 497,75, Budapest ---, Zuiqrest 21,27 nom., Belgrad 66,00 nom., Sofia 35,08 nom., At en “.“, .) nom. , .

*) Fiir innerdeuts eii Verrechnungskurs.

Bu dapest, „27. 3 ärz. (D. N. B.) [Alles in Pengö.) Aiiisterdani 183,50, Berlin 136,20, Bukarest 34,50, London 12,23, Maikind 17,7732, New York 345,60, Paris 6,95, Prag 11,86, Sofia 413,00, Zürich 77,50, S10Wakei 9,65.

'L o n do 11 , 28. März." (D. N. B.) New York 402,50-403,50, Parts 176,50-176,75, Berlin -,-, "Spanien( reiv.) 38 70V., Amsterdam 7,53-758, Brüssel, 23,55-23,70, talien (Freiv) 68,00, Schweiz 1785-1795, Kopenhagen (Freiv) 17,81, Stock-

Yolm 16,85-16,95,_ Oslo_1_7,65-17,75, Buenos Aires (offiz.)

695-1720, Rio Jä'iieiro (inoffiz) 3,53 B.

Parts, 27.-Miirz. „(D..N. B.) [Schlußkurse, amtlich.] London 176%, New York 43,80, Berlin -,-, Italien -,-, Bylgien 742,00, Schiveiz 985,00, Kopenhagen -,-, Holland 2329,00VOl,slod996,50, Stockholm 1046,00, Prag -,-, Warschau -,-, e gra -,-. .

P ar i s, 27. März. . (D. N. B.) [11,05 Uhr, Freiverkehr.] London 1765/3, New York 43,80, „Berlin -,-, Italien -,-, Belgien 742,00, Schiveiz 985,00, Kopenhagen -,-, Holland 232900, Oslo -,-, Stockboim -,-, Prag -,-. Warschau -,-.

Amsterd am, 27. März.. (D. N. B.) [Am1lich.] Berlin 75,60, London 6,714, New York. 188%, Paris 38150, Brüssel 32,14, Scl)Weiz 42,24, Jtalien*-,-, Ma rid --, 810 42,825, Kopenhagen 36,40, Stockholm 44,90, Prag '-,-. .

" Zürich, 28. März. (D. N. B.) [11,40 Uhr.] Paris 8,85, London 15,63, New York 446,00, Brüssel 76,10, Mailand 22,525, Madrid -,-, Holland 236,75, Berlin 178,70 Stockholm 106,25, Oslo 101,30, Kopenhagen 86,125, Sofia 550,00 V., Budapest 79,50 B., Belgrad 10,00, Athen 330,00 B., KonZantinopel 355,00 B., Bukarest 340,00 B., Helsingfors 700,00 nom., uenos Aires 104,25, Japan 105,00.

Kop enb agen, 27. März. (D. N. B.) London 18,44, New York 518,00, Berlin -,-, Paris 10,55, Antwerpen 88,35, ürich 116,40, “Rom 26,45, Amsterdam 275,60, Stockholm 123,60, Wslosch117,90, Helsingfors 10,55, Prag -, , Madrid -,-, at an -,-. _

Stockholm, 27. MärÉ 1D. N. B. London 16,85 G., 16,95 V., Berlin 168,00 nom. ., 169,00 B., atis 8,45 G., 8,65 B.,

Brüssel 71,20 G., 71,80 B., SchWeiz. Plähe 93,75 E., 94,55B.,'

Amsterdam 222,30 G., 223,50 B., Kopenhagen 80,95 (H., 81,25 B.,

Oslo 95,25 G., 95,55 B., Washington “41700 ©. 420,00 B.,

?elsingfors 8,35 nom. G., 8,59 B., Rom 21,10 G., 21,30 B., Prag 4,30 nom. G., 14,50 V., Warschau -,-. » *

O s l o 27. März. (D. N. B.) London 17,70, Berlin 179,00 Paris 9,30 G., 9,60 B., New York 440,00, Amsterdam 236,50, Züricb 100,25, Helsingfors 9,20, AntWetpen 76,50, Stockholm 105,25, Kopenhagen 85,40, Rom 23,00, PraZz.15,50, Warschau -,-.

Mos kau, 19. März. (D. N. .) . New orf 5,30, London 51211???) Brüssel 90,07“ Amsterdam 281,48, Paris 11,20, Berlin

Viosk__c_1u, 20.März. (D. N. B.) New York 5,30, London 20,01, Bruisel 90,15, Amsterdam 281,43, Paris 11,34, Berlin

212,59 Wertpapiere.

_Franfurt a. M., 27. März. (D. N. B.) Rei s-Alt- beiißanlethe 144,65, Aschaffenburger Buntpapier 80,00, Uderns Eisen 112,75, Cemerit Heidelberg 157,50 Deutsche Gold u. Silber 264,00, Deuische Linoleum 1501/3, Eßlinger Maschinen -,-, Felten u. Gurlleaume 160,50, Ph. Holzmann 166,50, Gebr. Jun - ans -,-_, Labmeyer 131,00, Layrahütte 29,00, MainkraftWer e -,-, _RutgersWerke -,-, Voigt u. Höffner -,-, Zellstoff Waldhof 144,75. „_

HamburTL, 27. Mqrz. (D. N. B.) [Schlußkur e.] Dresdner Bank 112,50, eremsbank 119,50, Hamburger Ho bahn 103,00, Zamburg-Amerika Paketf. 69,75 Hamburg-Südamerika 116,00 V.,

ordd. Lloyd 67,50, Alsen Zement 212,00, Dynamit Nobel 90%, Guano 108,00, Harburger Gummi 182,00, Holsten-

Brauerei 152,00, Neu Guinea -,-, Otavi 28%.

Wie n, 27. Péärz. (D. N. V.) SF 0/0 Ndöst. Lds.-Anl. 1934 102.00, 50/0 Oberöst. Lds.-Anl. 1936 100,20, ZFo/o Steier- mark Lds.-Anl. 1934 101,20, 60/0 Wien 1934 100,10, Donau- DaMPf-skh-oGesellscbaft -,-, A. E. G.-Union Lit, 14 -,-, MPML „Montan AG. „Hermann Göring“ 15,95, Brau-AG. Oesterreich *,-, Brown-Boveri -,-, Egydyer Eisen u. Stahl “.", „Elin“ AG. f. el. Ind. 24,60, Enzesfelder MMU "",“", Feiten-Guilleaume -,-, Gummi Semperit -,-, M9MMWMWchW

- , etpni - un , -,-, ey am- ose s- thal 40,75, Neus1edler AG. -,-, Perlmooser Kalk 446,00,

Kategorie. Von der scthdischen Gesamteinf-ubr Werben mit diesem ersten Schritt der Regulierung zunächst nicht ganz 10 “., erfaßt, wiihrend die Einfuhr von rd. 90% unäckzst Weiter, frei blkibt. Ausnahmen können von der Handels ommission gegen sog. Ein- fubrlizenzen zugelassen Werden.

In einer Rundkxunkanspracbe zu dieser Einfuhrrkqulierimg be- tonte der Volkshaus altsminister Eriksson, daß diese Maßnahme die Begrenzung der Warsncinfuhr iiberhanxi bezweckt, um dadurch die DeVisLUWsLrVLil des Landes zu ent asien. Der Minister hob hervor, daß Sparsamkeit mit der anutareserVe in einer Zeit not- wendig ist, 100 die Materialanscbaffung aus dem Auslande Wesent- lick) höhere Ansprüche an die Zuhiungsmög[icbkeitc1x stellt. Bei der Aufstellung der Liste MUßtL in manchen Fällen Rucksicht auf [)un- deléZVertrugsmäßige Abmachungen gknommcn Werben, Aber auch andere (30sicbtspunkte haben zunächst eine Begrenzung der ver- botenin Waren notMnbig gemacht. Zum Schluß unterstrich der Minister die N01Wendi keit, den Lebensstandard des schwe-discb-Zn Volkcs “den bisherigen erhältnissen anzupassen.

Starké Steigerung des Auöfuhrübersckzuffes in USA. - Amtliche Kreise über die Ent- Wicklung beunruhigt.

Wasiington, 27. Mär . Wie das Handelsministerium bekannt gibt, wir die“ GesamtausFUHr im ebruar mit 346,7 Mill. Dollgr und die Gesamteinfuhr mit 199,7 ill. Dollar beWertei. Dies ist der größte AusxulHrüberschuß seit wölf Jahren." Asscociated Preß "bemerkt hier u, a günstige Hande sbilanzen eivohnltch angenehm seien, aber er Umfang des Ausfuhrübers usses in den _leyten Monaten verursache in amtlichen Kreisezt etivas' Beunruhtgizng, da hierdurch angedeutet werde, daß Ausländer moglicherweise ihre Einkäufe hier ulande einschränken mußten Wegen" Mangel an Zahlungsmitte n oder mehr Gold hierher senden mußten.

Stark passiver Außenhandel Gesamtchinas.

S anghai, 27.März. Der Außenhandel Gesamt _inas War im Fe ruar stark as iv. Die Einfuhr beirug 29,8 ill. USA- Dollar, die Ausfub'r agegen nur 7,7 Mill.'USA-Dolla:c. Der japanische Anteil an der Etnfu?r stellte sich sert Jahresbeginn auf 27 % und der USA-Anteil au 19 %.

Schrauben - SIYmiedew. -,-, Siemens - Schuckert _-_,-, Simmeringer [ . -,-. „Solo“ Zundwaren -,-, Steirische Ma nesit -,- Steirische Wasserkraft 34,80 „Steyr-Daimlex- Pu 124,00, ÉtYrermühl Papier 48,00, ' eitscher Magnesit -,- Waagner- iro --, WienerberYr Ziegel --.

msterd am, 27. März. (D. N. .) 30/9 Neberland 1937 78,25, 5.4 0/0 Dt. Reich 1930 (Young, obne Kettenerkl., nicht

nut.) -,-, 4 0/9 England Funding Loan 1960-1990 mit

Kettenerkl. 59,50 M., 450/9 Frankreich S_taatskasie Obl. 1932 Mit Kettenerkl. 28,00, Algemeene Kunstiide Urne (Aka) 39,00, Philips Gloeilampenfabr. (Holding-Gezs.) 118,50 M., Levex Bros 11. Unilever N.'V. ( .) 92,25, Kontnkl. Nxderl. Mtj. tot Exploit. v. Petroleum ronnen 227,50 Philips Petroleiim Corp. (Z,) 281/8, Shell Union (Z.) 915M., Holland Amerika Lijn 91,00, Nederl. Scheepvaart Unie 112 00 Rotte);- damsche Lloyd 98,00, „Amsterdam“ Rubber Éuituur Mi]. 185,50, 7% Dt. Reich 1924 (Dawes, ohne Kettenerkl., mcht nat.) 37/,;, 61% Ba em 1925 (nat.) 12,00, 60/0 Preußen 1927 (nat.) "12,50, 7 % eutsche Rentenbk. Kred. Ansi, 1925 (nat.) 12,50, 7% Bev. Städteanl. d. Dt. Spark.- u.. Giroverb. 1926 (nat.) 12,50, 7 ")'o DeutsIe' Hyp.-chk Bln. Pfdbr. (nat.) -,-, 4 % Preuß. Central odenkred., Pfdbr. (nat.) -,-, 709 reuß. Pfandbrbk.-, Pfdbr. (Kat.) -,-, 7 0/9 R ein.-Westf. Bod.- Cred., Pfdbr. (nat.) -,-, Sächs. Bodencre ., Pfdbr. (nat.) -,-, 54- 0/0 A. R. de B. E. D. (Aciéries Réunies) 107,00, 7 % Rob. Bosch A. G. (nat.) 25,00 G., 7 % Conti Gummi-Werke 21.63. (nat.) -,-, 70/0 Deutsch.Kali-Syndik. Sinking Funds (nicht nat.) mit Kettenerkl. 17,50, 6 % Harpener Ber b., 20 jcibr. (nat.) .-,-, 60/0 J. G.Farben m. Gewinnbeteilig. u. ettenerkl.(nichtnat.)(Z) -,-, 70/0 Rbein-Elbe Union'(nat.) -,-, 61; 0/9 Siemens u. Zalske 1926, m. Bezugsschein (nat.) -,-, 60/0 Siemens 11. alske m. GeWinnbeteilig. (nat.) -,-, 7 0/0 Vereinigte St_ahl- Werke (nat.) -,-, 62% Vereinigte Statherke, 25 jähr., Serie 0 (nat.) -,--, 60/0 Neckar A. G. (nat.) -,-, 7% Rhein.-Westf. Elektr. ke. 1925 (nat.) -,-, 70/0 Rhein.:Westf. Elektr. Wke. 1931 Notes Stat.) -- 60/o Rhein.-Westf. Elektr. Wke. 1972 (nat.) -,-, 60/9 És weiler Bergwerkver. (nat.) -,-, Amsterdam che Bank 88,75, Rotterdamsche Bank Vereeng. 89,00, Deutsche eichsbank (nicht nat.) 23,00, Holl. KunstTsiZjde Unie 43,00 Internat. Viscose Comp. -,-, A. Jürgens er. abk., Prei. and A. -,-, I. G. Farben (nicht nat.) (Z.) -,-, [gem. Nederl.-Jnd. Electriciteits Mij..(Holding-Ges.) 217,00, Montecatini -,-. . (Z) = Zertifikate, (nat.) - naiionalisierte Stücke.

B erlin, 27. März. Preisnotierun en sür_ Nahrungs- mittel. (Verkaufséreise des Le ensmtttelgxoß- Handels für 100 Rio fret Haus Gro -Berlin. [Prerje m

eichsmark]. Bohnen, Weiße, mittel§) 5 ,50 bis „30, Linsen, käferfrei§ck 65,30 bis 66,20 und 70,85 bis 71,00, Speiseerbsen, Inland, gelbe §) 56,00 bis 57,40, Spei eerbsen, Ausland, gelbe §) 57,25 bis 58,00 Geschl. Elos. gelbe rbsen, ganze §) 56,75 bis 57,00, Geschl. gias. gelbe rbsen, halbe §) 47,65 bis 4800. Grüße Erbsen, Ausland 57,00 bis 58,00, Reis: Rangoon§*) 25,50 bis 26,50, Saigon, un l.§ *) 26,75 bis 27,75, ?taliener, ungl.§*) 30,50 bis 31,50, uchWeizengrüße 61,00 is 62,00, Geréten- graupen, rob, 0/4 ,37,00 bis 38001“), Gerstenßlrau en, .Kä ber- zäbne, 0/6 ) 34,00 bis 35,00 1“), Éerstengrühe, (: e örnun en *) 34,00 “bis 35,00 *!*), Haferflocken [Hafernährmitiel]*) 45,0 bis 46,00 1“) Hafergrube [Hafernährmittel]*) 45,00 bis 46,00 +) Kochbirie *) 34,80 bis 35,80, Roggenmehl, Type 997 24,55 bis 25,50, Weizenmehl, Type 630, Inland 35,50 bis -,-, Weizen- xteß, Type 450 39,35 bis -,-, Kartoffelmehl, hochfein 36,65 is 38,15 ), Zucker Melis (Grundsorte) 67,90 bis -,-, Roggen- kaffee, lo e 40,50 bis 41,50 +) Gerstenkaffee, lose 40,50 bis 41,501), alzkaffee, [Ye 45,00 bis 46,001“), Röstkaffee, Brasil Superior bis Extra rime §) 349,00 bis 373 00, Röstkaffee, Fiitralamertkaner §) 458,00 bis 582,00, Ka aopUlverhaltige

1schung 130,00 bis 156,00, Tee, deutsch 240,00 bis 280,00, Tee,

- südchines.§) 810,00 bis 900,00_ Tee, ind1sch§) 960,00 bis 1400,00,

Sulianinen, Perser -,- is -,-, Mandeln, süße, Land- geWghlte, ausgeWogen -,- bis -,-, Mandeln, bittere, and- eWahlte, ausgeWogen -,- bis -,-, Kunstbonig in 1/„ 1x - ackungen 70,00 „bis 71,00, BratensYmalz 183,04 bis -,-, Ro - schmalz 183,04 bis --, Dtjch. S weinescbm. m. Grieb. 185,12 bis --, Dtsch. Rinbertalg m Kübeln 111,60 bis -,-, Speck, geräucbert 190,80 bis -,-, Markenbutter in Tonnen 331,00 bis -,-, Markenbutter, gepackt 335,00 bis -,-, feine Molkerei- butter in Tonnen 823,00 bis -,-, feine Molkereibutter, gepackt 327,00 bis -,-, Molkereibutter in Tonnen 315,00 bis -,-, Molkereibutter, gepackt 319,00 bis -,-, Landbutter in Tonnen 299,00 bis -,-, Landbutter, gepackt 303,00 bis -,-, Allgäuer Stan en 20 0/0 96,00 bis 100,00, echter Gouda 40 0/0 172,00 bis 184, , echter Edamer 40 0/0 172,00 bis 184,00, bayer. Emmen- taler (vollfett) 220,00 bis. -,-, Allgäuer Romatour 20 0/9 120,00 bis -,-, Harzer Käse 68,00 bis 74,00. L; Nach besonderer AnWeisun verkäu lich. Nur für Zwecke _der mensch ichen rnährung bestimmt. *!*) Die ztveiten Preise verstehen sich auf Anbruchmengen.

Notierungen

der Kommiisibxi dss Berliner Metallbörsenvorstandes vom 28. März 1940. (Die Preise verstehen sich ab Lager in Deutschland für Prompt: Lieferung und Bezahlung): Originalbüttenaluminium, 99% in Blöcken . . . . . . besgiÖZ i)" Walz- oder Drabtbarren

() . . | . a a . o o . Reinnickei, 98-99 9/0 . . . Antimon-Regulus. . . . . Feinsilber . . . . . . . .

133 12.2 für 100 1.3

.' : 35,50-"38,50 fein

“Ju Berlin festgestellte Notierungen und telegriibhische Auszahlung, auSländische Geldsorten und Vauxnoten Telegrapbisthe Auszahlung. “1“

. _ck! Y 28. März 27. März Geld Brief Geld Brief

Aegypten (Alexand. und Kairo) 1 ägypt.Pfd. - - - - Afghanistan(Kabul). 100 Afghani 18,73 18,77 18,73 18,77 Argentinien (Buenos

Aires) ........... ] Pav.-Pes. 0,580! 0,578 0,582 Australien (Sydney) 1 austr. Pfd. - - -

Belgien (Brüssel u. 100Be1ga 42,60 42,42 42,50

Antwerpen) .. . Brasilien (Rio de Janeiro) ......... 1 Milreis 0,130 0,132 Brit. Indien (Bom- bay-Calcutta) . . . . . 100 Rupien - - Bulgarien (Sofia) . . 100 Lewa 3,047 3,053 Dänemark (Kopenh.) 100 Kronen 48,05 48,15 England (London) . . 1 engl. Pfd. -- - Estland . (Reval/Talinn) , . . 100 estn. Kt. 62,44 62,56 Finnland (Helsinki). . 100 finnl.M. 5,045 5,055 Frankreich (Paris) . . 100 res. - - Griechenland (Athen) 100 rachm. 2,353 2,357 Holland (Amsterdam und Rotterdam) . . 100 Gulden 132,22 132,22 132,48 Iran (Teheran) . . . . 100 Rials 14,59 14,59 14,61 land (Reykjavik) . 10081. Kr. 38,31 38,31 38,39 talien (Rom und ' Mailand) ...... .. 100 Lire 13,09 13,09 13,11 Japan(Tokiou.Kobe) lYen 0,583 0,583 0,585 Jugoslawien (Bel- grad und agreb) . 100 Dinar 5,694 5,694 5,706 Kanada ( ontreal) . 1 kanad.Do11. - - - Lettland (Riga) .. .. 100 Lats 48,75 48,75 48,85 Litauen (Kotono/ KaunaS) . . . . . . . . . 100 Litas 41,94 41,94 42,02 Luxemburg (Luxem- burg) 1001ux. Fr. 10,03 10,605 10,625 Neuseeland ( Welling- ton) .......... . . . 1' neUieel- Pf. - - - Norivegen ( Oslo) . . 100 Kronen 56,59 56,59 56,71 Portugal (Lissabon) . 100 Escudo 8,891 8,941 8,959 Rumänien (Bukarest) 100 Lei - - - Schiveden(Stockl)olm und Göteborg) 100.K*conen 59,29 59,41 59,29 59,41 Schweiz (Züriä). Basel und Bern) . . 100 Franken 55,86 55,98 55,86 55,98 Slowakei (Preßburg) 100 Kronen 8,591 8,609 8,591 8,609 Spanien (Madrid u; Barcelona) . . ..... 100 Peseten 24,98 25,02 24,98 25,02 Südafrik.Union(Pre- toria, Johannesbg.) 1südafr.Pf. ) - - - - Türkei (Istanbul) . . . 1 türk. Pfund 1,978 1,982 1,978 1,982 Ungarn (Budapest) . 100 Pengo -- -- _- _- UruguaychMontevid.) 1 Goldpeso 0,939 0,941 0,939 0,941 Verein. Staaten von Amerika (NewYork) 1 Dollar 2,491 2,495 2,491 2,495

Für den innerdeutschen Verrechnungsverkehr gelten folgende Kurse: Geld Brief England, Aegypten, Südafrik. Union . . 9,74 9,76 Frankreich ......... . . . . . . . . . . . . . . . 5,514 5,526 Australien, Neuseeland . . . . . . . . . . . . . . 7,792 7,808 Britisch-Jndien . 73,05 73,19 Kanada 's“!.]..kkkbskskkksjkjkkdd 2,028 2,032

“__-o Ankländisthe Celdsorten und Banknoten.

28. März 27. März Brief Geld Brief

Sovereigns . . . . . . . Notiz , 20,46 20,38 20,48 20 Francs-Stücke .. . ck für 16,22 16,16 , Gold-Dollars . . o o . . ]- Stück , 4,Wö 4,185 Aegyptische .. . . . . . 1 ägypt.Pfd. 8,22 8,18 Amerikanische:

1000-5 Dollar . . . 1 Dollar 2 53

2 und 1 Dollar ... 1 Dollar

Ar7§ntinische ..... 1 “&&-YZF

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Au alische „...... 1 auftr. Be ische 100 Belga Bra ilianische . . . . . . 1 Milreis BritckJndischS * o . o . ].W Rupien Bulgarische .. . . . . . 100 Lewa Dänische: große. .. . 100 Kronen 10 Kr. u. darunter . 100 Kronen Englische: große . . . 1 engl. de. ] F; u. darunter .. . 1 engl. P 5. Estnische ddsksjblsk 1WesmsKr. Finnische . . . . . . . . . 100 finnl.M. FranzösixYe . . . . . . . 100 Frs.

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Holländi . . . . . . . 100 Gulden Italienische: große . 100 Lire 10 Lire u. darunter . 100 Lire Jugoslawische: große 100 Dinar 100 Dinar . . . 100 Dinar Kanadische . . . . . 1 kanad.Doll. Lettländische . . . . . . 100 Lats Litauische: große . .. 100 Litas 100 Litas u. darunt. 100 Litas Luxemburgifche 1001ux. Fr. NorWegische .. . . . . . 100 Kronen Rumänische: 10002ei und neue 500 Lei . 100 Lei unter 500 Lei 100 Lei Schwedische: große . 100 Kronen 50 Kr. u. darunter . 100 Kronen Schmeizer: große . . . 100 Frs. 100 Frs. u. daruni. 100 Frs. Spanische . . . . . . . . . 100 Peseten Südgst. Union . . . . ] südafr. Pfd. Türkis, 1 türk. Pfund Ungartche 100 Pengö |

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