,_ ' “Deutsch er Nelchs- Anzelger
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Königlich
[] Dex Bezugspxeis “beträgt oxertetjähr'ua) 4 „M 5,0 «5.
Alle „PoftsAujlalten nehmen Bestellung an;
Insertionspreis für den Kaum einer Drurkzeile 30 „3.
Inserate nimmt an: die Königliche Expedition "
für Berlin an rden PosMnßnlteUmtch die Expedition
ZW., Wilhelmstraße N'r. 32.
Einzelne Nummern kosten 25 .Z.
Velin, Mch,ttwo den 26. Juni, Abends.
drs Deutschen Reiüxs-Anzeigers
uud Königliax preußisthen Staats-Kuzcigers
Berlin ZW., Wilhelmstraße Nr. 373. kJ.
ck 1901.
Bestellungen auf "den Deutschen Reichs-Anzeiger und Köiriglick) PreußischenßStAats-qnzeigcr für das mit dem 1. künftigen" Monats beginnend Vierteljahr
nehmen sämmtliche Pos :Aemter, für Berlin auch die Expedition dieses Blattes, ZW. Wilhe
Der vierteljährliche VezugSpreis
und;des Central-Handels:Negisters für das Deutsche Nxxick) beträgt im Deutschen ReichS-Postgebict 4 «W 50 .
Bei verspäteter Bestellung kann eine
Inhalt des amtlichen Theils: Ordenswerleihungen 2c.
Deutsches Reich. 'c'UnsfallifIÜrsorgegeseß für Beamte und Personen des Soldaten- .tan es, Mittheilung, betreffend die Eröffnung Nebensteüe in Friedbérg (Hessen).
Königreickx Preußen.
Ernennungen, Charaktewerleihungen, Standeserhöhungen und sonstige Personalveränderungen.
Geseß, bstreffend die Aufhebung der Ziffer 8 der Zusätzlichen Vorschriften zu dem durch Allerhöchste Kabinetßordre vom 29. Februar 1840 für die preußischen Staaten gsnehmigtcn Tari zur Erhebung des Chauffeegsldcs Für eine Meile von 2000 preußischen Rathen, sowic dre Au hebnng ciniqßr in den vormals Großherzoglich und Landgräflick) hcssxschcn Gebietstheilcn dcs chterungsbczirks Wiesbaden geltcnde'n gcseßlichcn Bestimmun cn.
Bekanntmachung, betroffgcnd die Ziehung dür 1. Klasse der 205. Königlich preußischkn Klaffcn-Lottcrie.
Erste Beilage: Perfonal-Veränderungen in der Armee.
einer Reichsbank:
Seine Majestät der König haben Allergnädigst gcruht: dem Realfchul:Direktor Dr. Paul Bode zu Frank: furt a. M., dcm ?abrikbcfißer, Kommerzienrat!) ])1'. hi]. Leo (Jans ebenda elbst und dem Stadtverordneten, Fa rik- besißer Oskar Rocko zu Rheydt im Kreise M.:(Hladback) dcn Rothen Adlcr-Ordcn vierter .N'lassc, . . dem (Vencrallcutncmt J,. D. Sommer anrcxburg 1. B., bisher R'ommnndcur der 8.1. Division, den K611tglichcnKroncm Orden crstcr Klasse, _ dcm ordentlichen Proscssor an der Uniycrstlät-Vonn ])k.])]|1].6501[1kim zn .K'csscnick) dcn Königlxchcn 3111)an- Ordcn dritter Klasse, dcm Zolllmotsnmnn Kobann Votinius zn Pillau im Kreise Fischhanscn das VlUgcmcinc El)rcnzcici)cn am Bande der RcttungsWicdaillc, sowic , _. dem „Kanal: und SckÜcuskmvärtcr Pkllskl zußMulyllwf im Kreise Koniß, dcm Diener Nüßcr bcim thtkaltschcn nstitut dcr Uniocrfität in Halle a. S., dcm Provinzml- trafxcn:9lufsvl)cr a. D. Tillmanns zn Lennep, bis: [der in Elberfeld, dcm Eiscnbal)n:Lokomotw[wizcr a. D. Theodor .Hc'inzc zu Braunschwcig, dcm „Kutscher Lorygrz Viana zu Rudnik im Kreise Ratibor, dcm .Uqllcrmcntc'r Hermann Willin vöfcr zu Vcrl im .Urcisc_Wiedenbrück, dcm Futtermcistcr Karl Holski__zu Ncnbok tm .Krctsc Mohrungen, dcm Former Christop!) Pollmi'xllcr [: Licmkc im Kreise Wicdcmbrück, dcm land-mrtkyscha? lichen Arbcitcr Johann Paul zu Wilkorsdorf _im Kreise Käniqsbcra N.:M., dcm Waldarbeiter .Hct11_r1ch Reese u Möllenbeck im Kreise Rinteln, den (Jutsakbcttcrn friedrich Tölring ?)" GrofJZGotts-wach, Chrisxool) .Zolzkc zu Gu nick un Friedrich Schmidt zu Rmchan im Kreise Mohrungcn das Allgcmcme Ehrenzeichen zn ck verleihen.
Seine Majestät der König haben Allergnädigst gcrulyt:
dcm Staats: und Justiz=Ministcr 1)r. _Schönstcdt dix Erlaubnis; zur Anlegung des von Seiner Komglichcn Hohmt dcm Prin “Rc. enten dcs Herzogtbumo Braunschnxei ihm ver: liehcncn (Troß cuzes dcs .Herzoglich braunschweigts cn Ordens Hemrich's dcs Löwen zu erthrilcn,
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Deutsches RUE.
Unfallfürsorgcgcsch für Beamte und für Personen des Soldatenftandeo. Vom 18. Juni 1901.
Wir W i l h e l m , von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preußen :c. 3 sti ng verordnen im Namen des ' , nach ersol r u mum 3" Bundesrat!» und des Wag", wm lgt: Artikel 1. betreffmd vie " Beamte und er: WMWWMW Yom
' MY! st nde! in 15- M 0 im a SW) erhält die nachftehenbe
1888 Nei “Gesc "UW; ( ckS-
Nacblieferung bereits ?rsthi
§ 1.
Beamxe dcr Rcichs:Zivilvermaltung, dcs Reichsheeres und der Kaxserlrchcn Marine sowie Pcösoncn dcs Soldatcnstande's, welche m reichs eskßlicl) der Unfa versicherung unterlikgcnden Betrieben _beschäßigt sind, erhalten, wenn sie mfolae cines im Dienste exltttenen BetriebSUUfalls daucrnd dienstunfähig wcrden, alH ensron sechSundsechzigzwcidrittel Prozent il)rcs ]ährlichcn Dten tcinkommens. -
PYrsoncn de_r vorbezeichneten Art erhalten, wcnn sic in: Lolge emes im Drenste crlrttcnen Bctricbsnnfalls nicbt daucrnd
ienstunfähig geworden, aber in ihrer Erwerbsfähigkeit be: einträchttgt worden dem Dienste als Pensum:
1) im Falls völligcr Erwerbsamfähigkcit ffir die Dauer dcrse'lben den im ersten Absaß bezeichneten Betrag;
2) im Falle theilwciser Ermeernfähigkcit für die Dauer derselben dcn1eni cn Theil der vvrstsbcnd bczcichncton chrsion, welchcr dcm ZNÜFE der durch dcn Unfall l)crl)cigcf1'il)rtsn Ein: bußc an Erwerbsfähigkeit entspricht.
Ist der Vcrlcßtc inéolgc dcs Unfalls nicht nur völlig
sind, bei ihrer Entlassung aus
dienst: odcr crmcranfä ig, sondern auch derart hilflos qc: worden, daß er okwc rcmdc Warmn und Pflege nicht 119: stchcn kann, so ist ffir dic Dauer dieser.!)ilflosigkcat dic ?Icnsion bis zu Hundert Prozcnt dcs Dicnstcinkommcns zu crböxn.
Solange der Verletzte ans Mulas; dcs UnfaUS thatsäclsicb nnd unverschttldct arbcijsloc; ist, kann in don Fällen ch Abs.?- Ziffcr 2 die Pcnsion bis zum vollen Betrage dcs Abs. 1 vor: ubergchend crhöHt werdcn.
Steht dem Verle ten nacb andcrwcitcr rcicbsgcscßlichcr Vorschrift ein höherer Ltrag zu, so erhält er diesen.
Nach dem chfallc dcs Dicnstcinkmmncns sind dcm Vcr- lcßtcn außcrdcm dir noch crwncbscndcn Kosten chHeilm'rfal)rct1s (§ ?) Abs. 1 Nr. 1 ch (5501m'1*bc-Unfachrsichcrungsgcsches, Rcickz§:(536sc'[zl1l. 1000 S. WS) zn crsrycn.„
J“ 2.
Die Hintorblicbcncn solcher im § 1 l1czxcichnctcnPcrsoncn, welchc infolge cincs im Dicnstc erlittenen Betriebsunfalls gc; storben sind, crlmltcn:
]) als Sterbegeld, sofern :lxncn nicht nach andcrmcitcr Mi:;„mxnnng Anspmä) anf (Vnad-anyartal wdxr “;1n1d011nwna: ;xsth, den Betrag dcs cinmonattgcn Dienstcinkommens oder er cinmmmtigcn Pcnsion dcs Vcrstordcncn, jcdoch mindcftcno f(mszig Mark:
2) cmc I)a'cntc. Dicsc beträgt
:x. für die Wittwc bis zu dercn Tode" odcr Wieder- vcrbciratlmng, ebenso für jcdcm Kind bis zum “.'ldlanfc dcs Monats, in wclchcm das ncbtzclmtc chcnsjnbr vollendet wird, oder bis zur ctwnigcn frühcrcnWcrlxcirntbnnq zwanzig Prozent dcs jährlichen Timtstcinkomnwxch ch Rc'rstm'bcm'n, j-kacb für dic Wittrvc nicbt “untcr zwcilmndcrtundsrchzclm Mark nnd nicht mehr als dreitausend Mark, für jcdcs „Nano Wbt untcr cinhnndcrtundsccbzig Mark nnd nicht mehr als eintausend: sechshundcrt Mark;
1). für Wcrmanvtc dcr anfftcjgcndcn Linie, wcnn iln“ Lebens: unterhalt ganz oder überwiegend durch den Vcrstorbcncn bc- strittcn wordcn war, bis zum Wcafallc dcr Vcdi'xrfngkcit ino- gcsammt zwanzig erzcnt dcs Diensteinkommcno des Ver: ptorbcncn, jedoch nicht unter einlmndcrtundscck]zin Mark und nicbt meln" als cintauscndsccholmndcrt Mark; sind mclm't'c' L*crccbtiqtc dieser Art vorhanden, so wird die Rente den Eltern vor den Großeltern gcwährtx
(*„ für cltcrnloje Enkel, fnlw ihr Lebensunterhalt ganz oder übcrmicgcnd durcb dcn Vcrstorbcncn bcstrittcn worden war, im Falle der Bedürftigkeit bis zum Ablaufc deo Monats, in welchem das achtzehnte Lebensjahr vollendet wird, oder bis zur ctwaigcn früycrcn Vcrhcirathung insgesammt zwanzig Prozent des Ticnstcinkommcns dcs Verstorbcncn, [cdockx nicht unter cinhundertundscclyig Mark und nicht mcbr ala ciniauscnd: sechshundert Mark.
Die Renten dürfen zusammen sechzig rozcnt dcs Tiens!- cinkommcno nicht übe tragen. Er lebt si cm höherer Bc- trag, eko haben die crwandtcn cr nufstcigcndcn Linie" nur insow teinen Anspruch, ais durch die Renten dcr Wiirme und der Kinder der Höchstbetraßndcr Renten nicht erreicht wird, die Enkel nur soweit, als „Höchstbetrag der „Renten nicht für Ehegatten, Kinder oder Verwandte der aufsteigenden Linie in Anspruch genommen wird, Soweit die Nentetx der Witnve und der Kinder den zulässigen Höchstbetra ubxr- schr_eiten, werden die einzelnen Renten m glnchem Vekxältmfse
geku t. te ! ndmoeiter ni ' V lschtift eincm vondl-Yenb HMLbkiebmm ein “(Mg Tu, so erhält er en.
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lmftr. 32, sowie dis Zcitungs:Spediteure entgegen. des aus dem Deutschen Reick)s:Anzeiger und dem Königlich Preußischen Staats-Anzeiger bestehenden, Gesammtblattes einschließlich des Postblattes H
enener Nmn'mern nur soweit erfolgen, wie der geringe Vorrath reicht.
3.
_ Die Fürsorge erstreckt st§ch auf die Folgen von Unfällen bet häuslichcn und anderen Diensten, u denen Personen der im § 1 be cichneten Art neben der BSFYäftigung im Betriebe von ihren orgefexztcn herangezogen wer en.
4.
Erreicht das jährliche Dicnsteinkommen nicht den drei- hundertfachcn Bctra des für den Beschäftigungßort festgeseßten ortsüblichen Tagcloms gswöhnlicher erwacYener Tagearbeiter (§ 8 des Krankcnversichcrung§geschs, Rei s-(Hese vl. 1892 [S* 417), so ist dieser Betrag der Berechnung zu cgcn.
Bleibt der nach Abs. 1 u Grunde zu legende Betrag linter dcm IaHreMrbcitsverdicnét zurück, welchcn während des osten Jahres vor dem Unfall Personen bc ogen haben, welche mit Arbeiten dcrsclbcn Art in dcmsklbkn Lietrieb, 0 er in be- nachbarten glcichnrtigen Bctricbcn bcséäftigt waren, so ist dicser Jahresarbcitsocrdicnst der Bcrccwung der Rkntc zu Grnndc zu logen.
Dcr eintauscndfünfhnndcrt Mark übersteigende Betrag kommt nur zu einem Drittel ur Anrkchnung.
Bleibt "ori den nicht mit ?Bcnsionsberechtigung angestellten Bcamten (§ 1) die nach vorstehenden Bestimmungen der Be- rcchnxmg zu (Runde zu lcgknde Summe unter dem niedrigsten Dicnytcinkommcn derjsnigen Stellen, in welchen solche Beamte nac!) dcn bostokxndcn Grundsäßrn zuerst mit Pensionsbcre ti; gung angcstcllt rvkrdcn können, so rst der lcßterc Betrag er Berechnung zu Grunde zu [8 _en.
runde zu
„ 5.
Ist das dcr Berechnung dcr Hintcrblicbencnrente zu (Runde zu lcgcndc Dicustcinkommcn infolge eines früher er: littcncn, nach den reichs cfoßlichcn Bcstimmungcn übcr Unfall- versicherung odcr Unfal] ürsorge cntscbädigtcn Unfalls gcrin er, als der vor diesem Unfall bezogene Lohn oder das vor dießm Unfallc bc, ogcnc Dicnsteinkommen, so ist die aus Anlaß des frühcrcn "falls bci Lebzeiten bozoqc'ne Rente odcr Pension dcm Dicnstcinkommcn bis zur „Höhe dcs der früheren Ent: schädignnq zu (anndc gclc_tcn Jahreöarbcitsvcrdienftes oder Dimtstcinkommcns [Unzuzurcchw
' 6.
'Der Bczng dcr Pension beginnt mit dem chfallc dcs Ticnstcinkommcns, der Bezug dcr.Hmtcrblicbcncnrcntc mit. dem Ablaufo dcs (Vnndcnqunrtals odcr(Mmdcnmonnts, odcr, soweit solche nicht _acmäln't wcrdcn, mit dem Ablauch dcrjcnigrn Zeit, für welchc nacb §2 Abs. 1 Ziffer] dat."- Dicnncinkommcn odcr dlc “Konsum mcitcr bezogen ist.
Gcl)ört drr Vcrlcstc auf Grund _qcscßlicbcr odcr statu-
tarischcr Vcrpflicl)t1mg cincr Wankcnkaffc odcr dcr Gemeinde: Krankcnvcrsicixcrung an, so mir bis am Ablauf dcr dreizehnten Wocfc nach dem Emtratt dcs Unfa s die Pcnsion und der Ersaé; dcr Kosten des Hritucrfnbrcns mn den Betrag der von der Irankcnkassc odcr _dcr Gemcindc-Kraukcnvc 1chcrung ge: lcistclcn Krankcnuntcrjtüßung gekürzt. Dcr nspqu auf daa Sterbegeld und vom Beginn der vierzehnten Wo e ab auch der Anspruch auf die Pension sowie auf den Ersatz der „Kosten dcs .Heilvcrfalzkcns gcht bis zum Vctrngc des von dcr Krankenkaffc gezahlten Sterbc'gclch beziehungsweise bio Zum Betrage der von dicser cwäbrtcn mcitcrcn Krankcnuntcrst sun auf die Krankcmkasse ubcr. Als Wert!) der freien ärztlicbcn Zobandlnng, dcr Arznei nnd der Heilmittel (§ (; Abs. 1 Ziffer 1 des Krankcnocrfichw rungogcscsco) gilt die „Hälfte dw gcscvlichcn Mindestbetrags des Krankengeldes. „
Fällt dns Nccht auf den Pcufions- odcr Rentenbezug nn Laufe“ dcs Monats, für welchen dicchtsion oder Rente gc lt mar, fort, so ist von einer Nückfor ckung abzusehen, enn für einen Theil dco Monats die Pcnfion für dxn Vcrleßten mit der Rmtc für dicHintcrblicbcncn zusammentrtsft, so haben die Hinterbliebenen den höheren Betrag zu bcanfpruchcn.
„ (.
Ein Anépruch auf die §m den §§ 1 bis Z bezei neten chü c beste t nicht, wenn der Vorleser den Unfall vo Ulla; odcr urch ein Verschulden herbeigeführt hat, wegen dessen a:! Dienstmtlassu_ng oder aus Vertu" chTitclo und Pension- 0 pmcho g tkm erkannt oder wegen dessen ihm die keit zur Bes äfti ung in einem öffentlichen DienstzkoeW
Dek Ansp nn, au ohne da ein
a: Art t'eux."|?anggjcn ist, chganz ode? theilwei aus einem anderen in blur Person liegenden Grunde 11 IM werden kann. Ansprüche Grund
erkannt worden i . zei ' bett» ,als-du Les“ fd" VnsabrenoxregeudsToda M & f es dem Wu omk-WYWWU