Bank it!,Verbindung ,getxeten und baöe auch im VerkehrSaussckyuß von Berlin dabon' Mrttetlung gemacbk. Der Stadt Berlin, kann man an dex) Vorwurx machen, daß fie ztzit einem Bauplan m der
die Oeffentlichkeit und das Ministerium za üben. Tempslhof Hat nicht ngant, es war tmr der Strohmann für die Spekusanten. Die Dkutsche Bank“!)at nach dem Vsrtrag die ausschließliche Verwertung des Tempslhoxcér Fsldes. Auel) der Bau yon Markthallen ist Tempxlßof verWehrF. Es darf keine Wertzuwachssteuer er: HLSW, kcme Baubesckyrankung festseßcn, wok)! aber die Denksche Bank. Der Vsrtrag fieht überhaupt so aus wie ein Bcrliner MietSWrtrag, worin Es heißt; Der Mietcr bat kein Recht, dEr Mieter bak kein Recht usw. Dagegsn übernimmt Tempelhof einc Men cPijcbten. DisengeVerbindun des ZürstenFürsjsnberg mißdxr DMFYM Bank 11110 mit der Terrain-Öaua t' - [106,17 €!" den Kopf Berlins binrveég die Sache zustandE gebracht. Es ist hier geradezu Lin Verbrschen am " ' " Wordsq. Wenn irgendkvo die Notwendigkeit und Gelegénbeit geboten war, SML Stadt zu bauen mit genü endkr Luft und Licht, so war fie Hrcr gegeben. Dsr Kriegsminister [Fat fich auf dM Standpunkt ge-
stéllt: Geld in meinen Beutel. Berlin ist bereit, MiÜionen zu opfern, um 0011 Ansprüchen, die die Großstadt stellt, gerecht zu werden. Da heißt es ein Verbrechen an der All-
gemeinheit begehsn, Wenn man
dieses Terrain den Spekulanten auslisfkrt.
Nun will die Resolution Wiemer noch retten, was zu retten, ist. In der Regel taugen die Resolutionen nicht vies, für dtexalks Parteien stimmen. Die New[ution gebt Von der Vorausycxzxmg aus, daß der Kaufpreis dem Reiche n-ight dxrkürzt Mrden darf. Wer ihr zustimmt, erklärt fich gleichzeitig tmt dsm Verkanf eanLrstanden. Damit würden wir weniger sozial denken, als die Deutsche Bank und die Gemeinde Tempelhof, die wenigstens die Bedingung aufgestellt haben, daß bei geringerer Behaunng die Heeresverwaltung sicb Abzüge gcfaüen lassen muß. Es wäre geradezu eine Auffordcrun an den Kriegsminister, auch bei künftigen Ver- käufen gsnau L enso ohne Rückficbt auf die sanitären und kom- munalen Anforderung zu verfahren. Hier ist das Reich ebenso inter- essiert wie die Stadt Berlin.
Preußischer Kriegsminister, H e e r i n g e n:
Meine Herren !
General der Infanterie von
Einer von den Herren Vorrednern bat fich darüber gefreut, daß die Debatte so ruhig und in geschäftlichen Formsn fich abspiele. Etwas lebhafter ist es ja inzwischen gekoorden. Ehe ich auf die Angelegenheit näher eingebe, möchte ich nur zwei Sachen richtig stellen,
Der Herr Vorrrdner hat erklärt, ich Hätte mit einer gewissen (Emphase in der Vudgctkommisfion betont, daß das Kriegsministerium mit Herrn Haberland niemals Verhandelt hätte. Einer solchen be- sonderem Betonung bin ich mir nicht bewußt.“ Ich habe nur ein- fach Line Tatsache angegeben, die, daß das KriegSministerium mit dem Herrn nicbt verhandelt hat. Ich kenne ihn nicht, habe also für meine Person mir absolut gar keine Ansicht über ihn gebildet; ich habe mich also auch mit der Ansicht des Herrn Vorredners in_d_er Budgetkommisfion in keiner Weise im Einverständnis befinden kör'men.
Umgekehrt bat Lk darauf hingewiesen, daß von verschiedenen hoch- gesteÜten Persönlichkeiten _ wenn ich nicht irre, nannte er unter anderen den Fürsten Fürstenberg _ Einfluß auf die Verhandlungen“ des KriegSministeriums geübt worden sei. Ich erkläre hiermit Hä?; ausdrücklich, daß solche Einflüsse dem KÜegSministerium absolut fern geblieben find, daß das KriegSministerium nach keiner Ricbkung .von der Linie abgewkchen ift, sachlich“ die Interessen des Reichs obne An- sehen des Käufers, der vor ihm stand, zu wahren.
Der Herr Vorredner ist dann auf die staatSreÖtliche Seite der Frage eingegangen. Ich glaube, über diese Frage ist wohl genug ge- schrieben, gedruckt und geredet worden. (Sehr richtig! rechts.) Ick Möchte ihm auf dieses Gebiet also zunächst nicht folgen, sondern nur“ auf das eingehen, was er hier aus der Budgetkommisfion betreffs der Erklärung wiederholt hat,“ welche der damalige stellvertretende Bevoümächtigte zum Bundesrat, der damalige Obekst von Zastrow, in der Vudgetkommisswn im Feöruar 1910 abgegeben hat. Ich habe "schon in der Budgetkommisfion darauf hingewiesen, daß in der ge» drängten Form, in der die damaligeerußerung in dem Protokoll der Kommission wiedergegeben wird, alLerdings ein sokcbes Mißverständnis "Hätte gefunden werden'können, daß aber der Oberst" von Zastrow durchaus nicht im Sinne gehabt hat, eine derartig weitgehende Zusage im Namen der verbündeten Regierungen in' der Budgetkommisston zu macken, daß wsder ich noch einer von den' Vertretern der Reichsfinanzverwaltung der Auffassung gewesen find', noch das auch eins von den Mitgliedern der Budgetkommkssion damals der Auf- fassung gewesen ist, daß diese Bedeutung den Worten des Obersten von Zastrow innewohnte. Was das Kriegsministerium versprochen hat, das Hat der Referent der Budgetkaisfion drei Tage später hier im Plenum klipp und klar entwickelt, und das Lauter: „daß tunkicbst bald ein Nachtragsetat über den Verkauf des Tempelhofer Feldes dem Rcickystag zugehen Werde, und daß nicht die gesamte Verkaufssumme aus diescm Riesenareal ohne Weiteres Und ohne Zusiimmurxg" der gesetzgebenden Faktoren zum Ankauf von Truppenübut1gsplaßsn, Schjeßpläßen usw. Verwendung finden werde.“ Damit tft ßenau präzifiert, was wir versprochen haben-
Niemand hat dieser Erklärung des damaligen Ref-erenten-hier im Plenum widersprochen. Wenn also wirklich irge'nd em Zweifel dar- Über gewesen wäre, wie fich das KriegSministermm zu dieser Frage gestellt hätte, dann hätte, nachdem das Plenum des Rleicbs- tages den angeführten Ausführungen des Referenten beigesttmmt batte; jeder Ziveifel schwinden müssen; Gemeint war _ und da hat der Herr Abgeordnete ganz richtig meine Aeußerung in der Vudßetkommifsion bier wiederholt _ die grundsäyliche Zustimmimg des Reichstags zum ganzen Unternehmen. Das öffentliche Jntereffe beryegt fich allerdings inzWeiRichtungen in dieser Angelkgenbeit; insbesondere die sozialpolitisxben und hygienischen Rücksichten darf dabei _ in der Bezkebrmg stimme ick) dem Herrn Abgeordneten durchaus zu _ gerade die HSUWVLWUÜUUJ nicht beiseite stellen; wir haben aber auf der anderen Seite aucb ein anderes öffentliches Intersffe zu wahren, und das ist das, für welches übé'kbaupt das Tempelhofer Feld Verkauft wurde, nämlich um Uebungspläße für das Heer zu schaffen. weshalb bkaUÖM Wik solche UkbUUJSPläße?) Um die Bevölkerung draußen zu entlasten. Die vielseitigen-Klagen, die Über lexschäden, Absperrungen, Jnansprucky'imhme- von-Quartier usw. alljährlich an uns und auch an die Herren Abgeordneten hkranrreten, geben den deutlichen Bewcis, daß eine solche Entlastung fürdie Bevölkerung eine dringknde Notwendigkeit ist. Da aber das Reich die Aus- gaben nicbt bezahlén kann, die Wachsen, um für “jedes Armee- korps kinén Uebungsplaß bereit zu steüen, kann nur auf diesem W999 das Zikl errsicht WAdLn. Es ist also eigLntliä) ein cmkUcnt öffMklicth Interesse,
was bei dem Verkauf „des“
Tempelhofer Feldes erfüüt werdkn soUte. Es handelt fich um Interessen der Allgemeinheit, und auf der anderen Seite um die Interéffen, die spezielT [okaler Natur find. Da fragt es fich nun, ob der Gefichtspunkt, der bisher bei derartigen Vkrkäufenxbefolgt worden ist, hier außer achk gölassen werden soÜte, ob die Allgemeinheit, die Steuerzahler mit anderen Worten, für die Befriedigung dieser gewiß sehr wünschenswerten hygieniséhen Rückfichten eintrelen sollten, oder ob nicht diejenigen Gemeinden, Persönlichkeiten usw., die ein spezieUes, lokales, Interesse, einen speziLllen Vorteil Von der Sache haben, diejénigen sein sollten, die auch diesen Rückfichten Entsprechénd finanziell beizusteuern hättcn. Bei aÜen anderen Verkäufen, bei aÜ den zahlreichen FestungIVeräufen ist bisher die Auffassung gekvesen, daß in alTerezrster Liniß dkajenigen Gemeinden oder Gemeinschaften, welche Vorteil haben, finanziell beizutragen Hätten ; Wenn einer der Herren Vorrednér von ÖM Städten gesprochen Hat, die früher Festungen waren und ßatt der Umwallnng jeßt schöne Promenaden usw. haben, so frage ich, Wer hat die schönen Promenaden schließlich bezahlt? Die Stadt, indem fie den Kaufpreis, den der Staat gefordert hat, ohne Riickficbt auf sokche Anlagen erkegt hat.
Auf die Art der Bebauung, ob nach Janssen oder Gerlach, wil! ick) nicht ejngehsn, welcher Plan schöner und welcher chiger schön ist, darüber find die Anfichten wahrhaftig sehr verschieden; für uns lag die Sache lediglich so: eine Bauordnung von 1898 War die Unter- lage, auf der wir überhaupt auf nähere Vkrhandlnngen bkzügliäy des Verkaufs eingeHen konnten. Es mußte also vor aÜen Dingen ein Bebauungspkan aufgesteth werden, der dieser Bauordnung entsprach, einzig zu dem Zwecke, als Unterlage zu dienen für die Wertschäßung und den Verkauf dss Geländes; das ist geschehen. Der Resolution des Reichstags Entsprcchend, Habén wir, über das bisher Uebkiche um etwa 12 0/9 hinausgehend, in den Vertrag mit Tempelhof 42_43 0/0 Freiland vorgesehen, Und damit glaubten wir, soweit es nötig War- von Reichs wegsn diesen Interessen überöaupt Rechnung zu tragen, allem Rechnung getragen zu haben. Das Recht, eine Gartenstadt in Tempklhof zu gründen, Reichßgelder für solche- spezieÜ in Groß-Verlin, wie ich noch einmal betone, gewiß berückfichtigenswerten Interessen zu opfern, Hakten wir nicht, und wir haben auch vom Reichstage kein Recht dazu bekommcm. Aber haben denn die betreffenden Persönkkchkeiten oder Gemein- schaften, die mit uns Vsrhandelten,damals„in der Zeit vor dem August vorigen Jahres, nicht jeth, die Absicht gehabt, eine derartige Stadt zu gründen? Nach meinem Dafürhalten unter keinen Umständen, wknigstens lassen die Aeußerungen, die aus der Mitte von Berlin gekommen find, durchaUs nicht darauf schließen. Damals hatte man GLXände eingemeinden und bebauen wollen, um die Steuerkraft der dort anzusiedelnden Bkwobner im Interesse Von Berlin aUSzunufzen, was ich Berlin an fich gar nicht verdenken kann. Man darf fich aber nicht, nachdem die grenzenlose Agitation eingesetzt Hat, auf den Stand- punkt steUen, damals wäre von allen Seiten, auch von Berlin, eine gartenftadtäbnliÖe Bebauung angestrebt Worden. Das ist nicht der Fall. Wknn jßßt Tempclbof einen anderen Bebauungsplan wünscht, so ist das nach dem Dargelegten auch dem Ktiegöministerium durchaus sympathisch; es darf nur nicht verlangt“ Werden, daß der Reichskanzker _ oder mit anderen Worten: die Heeresverwaltungz_ die Initiative ergreift und Tempelhof dazu bringt, eine andere Bebauung eintreten zu lassen. Tempelhof ist vom 1. April ab rechtliche Befißerin der westlichen-Hälfte des Tempelhofer Fekdes. Wenn die Befißerin dieses Feldes mit irgünd einem anderen eine neue Vereinbarung trSffen wilT, so ist es in erster Linie Sache Tempelhofs. Das Kriegsministerium wird _ Worüber nach meinen Worten wohl niemand im Zweifel séin kann _ einer solchen Ver- einbarung durchaus woblwoÜend gegenüberstehen; aber wir können nicht die Initiative dazu ergreifen; wir können nicht dazu animkéren, daß Tempelhof einen Vertrag, den es mit uns rechtskräftig abgeschlossen bat, ändert. Das würde eigentlich einen Vertrauensbruch gegen“ Tempelhof bedeuten; *
Den Vértrag, den Tempelhof mit der Deutschen Bank ab- geschlossen hat, kenne ich nicht; er ist auch niemals zum Gegenstand irgend einer Verhandlung im KriegSministerkum gemacht Worden. Ich kann also auf die Bemängelungen, diE der Herr Vorredner ihm hat zuteil werden lassen, absolut nicht eingeben. Ich möchte nur sagen: kann denn übkrbaupt eine Gemeinde ein machen, ohne daß ste mit irgend einem Banknnternehmen einen Abschluß macht? ' woÜen. Es ist doch Vorausseßung, daß eine gewiffe Finanzierung des Geschäfts stattfindet, und das kann nur geschehen in Verbindung mit einer Großbank. Man darf also gründete Notwendigkeit nicht mit Worten abtun, wie denen: man habe Térkainsp'ekusanten die Sache übergeben usw.
Ick; möchte auch den Gedanken einer Bebauung der östlichen Hälfte des Tempelhofer Feldks streifen. Ich habe schon in der Budgetkommiss'ton ausgeführt, daß die Frage für die Militär- verwaltung noch nicht spruchreif ist, daß wir in Erwägungen begriffen find, daß ich aber gewiffe Bedenken dagegen habe. Ich will nicht wiederholen,“ was ich im einzelnen in der Budgetkommisfion ausein- andergeseyt habe, da die Frage wesentlich auf militärischem Gebiete liegt. Nur eines möchte ich sagen: wenn es fich darum handekt, einen 50 111 breiten Streifen von der östlichen Hälfte abzutrennen, so, glaube ich, gibt es kein schönes Bild für die Zukunft, Wenn ich mir denke, daß ich vom HaÜescbcn Tor nach dem Steuerhächhen herauf"- komme und sehe zu meiner Rechten einen schön bebauten Stadtteil, auf der anderen Seite aber nur einen 50 111 breiten Häuserstreifen, und davor steht dieses monumentale Tor, wie die Pläne es gezeiqf haben. Das kann ich mir, wie gesagt _ ich will mir keine archijektonische Sachkunde anmaßen _, nicht als ein sehr schönes Bild dsnken. Ich glaube deshalb, daß man zugunsten einer der- artigen Abtrennung keinen Druck ausüben soll; denn, wenn es der Reichstag auch verbrieft und versiegelt gibt, daß kein Zentimeter mehr von der östlichen Hälfte des Feldes genommen werden dürfe, so würde dock) eine höhere Macht, die öffentliche Meinung, uns zwingen,immgr weiter zu geben. Das kann die Garnison Berlin aber nicht vertragen; wir können aus militärischén Gründen die östliche Häkfte des Tempel. bofer Feldes nicht Weggebkn,
Dazu kommt ein anderer, sozialpolitiscber Geficbtspunkt: wir können schließlich auch nicht den freien Max; am Südende Berlins ganz wegnshmen. Es ist ja in dsr Agitation, die eingeseßt hat, mit grenzenloser Uebertrekbung wiederholt behauptet worden, der Verkauf der westlichen Hälfte des TempelhOfer Feldes nöbme dem südlichen Teil Berlins völlig seine Lunge usw. Nun, es bleiben noch 420 Hthar
übrig; ich glaube, das ist Luftraum genug, um diese Auffassung als eine grenzenlo e Uebertreibung zu kenUstnM' .
Der Hexxr Vorredner bak, WWU “ Mf verschzedene 0,11 5ti Denkschrift von Bsxljn erausngriffcnc Einzelbetten MIME- gesagt, daß seitens des Krkcgsministürk'lms wjkdkkbß“ an 2'Zterlderen Versprechen gegeben fck, das; irgendwklche Abmachxtngen 1111! anU W Käufern nicht getroffen werden soÜtcn, bsvor „mcht BS_M? sz habe Ankaufsfrage SteÜung gknommen habe. Das [sf WWI Uta Das ich auch, in der Budgetkommisfion als direkt falsch 'hmgeßk [T' Mit- Kriegsministerium hat lediglich gesagt: dem Maglstrat so hand- teilung gcmacht Werden, sobald der Abschluß der Verkéufsvexz vor“ [ungen über das Tempelhofer Feld mit einem anderen KauferK ée & steht. Diase auSdrückliche Zusage ist im Söhreibsn des r: ?in ministeriums vom 11.Apri[1910 als sollbé bezeicbnétworden. BFU- bat das SÖreiben bekommen und hat in keiner Weise dagkge" W spruch erhoben. - iam
Dkk Herr Vorredner hat dann weiter gesagt, das Kriegsmmifter a Hätte ein Schreiben des Magistrats Vom 2'2- Jani 1909 erst titcht- zehn Monaten beantwortet. Meine Herren, das stimmt auch "lin Durch das Schreiben Vom 11.1Apri1 1910 an den Magistrat B“ ist lediglich die Oben Von mir zitierte Znsage LÜUJesösk worden. Auf ist gar keine Antjvort auf das Schreiben Vom 22. Juni 1909. ts das Schreiben vom 22. Juni ist mit dem Vertreter des Magistrach mündlich verhandelt Worden; eine schriftliche AntWOrt erülörigtesli daer- In dem Schreiben vom 11. April 1910 an den Masistrax d- ausdrücklickz Bezug genommen auf dis inzWisÖM stattgehabten mu? - lich€n Verhandlungen. Ick glaube, Wenn wirklich dkk Fall en gcztreten wäre, daß, das Kriegsministerium chn Monate [YZ geschwiegen hätte, dann würde die Stadt Berlin in vielen Preßartikeln, die anschßinend in Kreisen, die dem Magistrat nahestehen, entstanden find, in dcr ZWische-n- zeit bereits mit ihren Anschuldigungen hcrvvrgekrste" “ms" YZ? erst jkßt, in [ester Minute, kommt fie damit. Ick muß da 0 0 nen.
Es ist dann weiter gesagt worden, Berlin wäre auf Si" SÉreib-T vom 26. April 1910 niemals eine Antwort schriftlich oder mundll gegeben worden- ' das ist direkt falscb- Bereits F“" Tage daran, am 27- April, ist mir der Bürgermeistsrei tele'pbomsbt verhandelt und dabei darauf hingewiesen, das; Berlin reichlich Ze*tgebat, hätte, sich über ein Angebot schlüsfig zu machen; jeßt könne die En-t scheidung nicht länger hinausgxxschoben Werden. Der Magistrat selbs hat diese Vcrhaudlungen ausdrücklich in seinem Schreiben “vom 2. Mai, Wenig€ Tage darauf, bestätigt, indem Lr auf die “MMWM gepflogenen Verhandlungen“ Bezug nimmt. Also da darf man nk Hinterher mit solcher Anschuldigung kommen.
Ich bin gefragt worden, wache wichtigen Interessen dazu geführt *
hätten, Ende August abzuschließen. Ich muß noch einmal wieder“ holen _ es ist eigentlich, naehdem vier Denkschriften über die Sach? eingereicht find, nachdem zwei Tage in der Budgetkommksfio" yer- handelt ift und heute auch viele inhaltßreiche Reden hier JehaU-M worden find, an fich nicht mehr vie! Ncucs darüber zu sagen “; .* muß aber die Situation kennzeichnen, wie fie tatsächlich gswcse“ ist“ denn das ist durchschkagend. Mitte Juli stand die Sache so: Temp?“- hof Hatte 74 MiÜionen Mark geboten und „hatte, troydem es
zuerst sträubte, Ende Juni beziehungsweise Anfang Juli sein (ck, verständnis mit einer HypotHekarisÖen Sicherstellung des ganz?“ .
aufprkises auf das Kaufobjekt unter 0011er Bürgschaft des Kreis“, *
Teltow erklärt; es verlangte aber einen Vertragsabschluß bt. zum 15. Juli. Am 7. Juli 1910 teilte auf einmal die BOW“- Aktiengesemchaft Berlin-Nord mit, daß fie nicht in der Lage sei; „ib; Gebot, das bis zum 15.3110 1910 galt, über diesenZeitpunkt hin““- aufrecht zu erhalten. Berlin hatte bis dahin vorbehaktlkck) der Zu stimmung der Stadtverordneten _ also auch nur vorbehaltlicbß 72 MiUionen Mark geboten, also 2 MiÜionen Mark weniger a' Tempelhof, versuckzte aber nun, die Verhandlungen immyr noch i" * Länge zu ziehen, und zwar' schrieb es dem Kriegsministerium Unter!“ 11. Juli, es halte eine Neuaufnahme des Verkaufsgeländes für er; forderlich _ troßdem es zuvor in einem Schreiben vom 21- a 1910 erklärt hatte, män hätte wiederholte sorgfältige Ermittlung?" des auf dem. Verkaufsgelände verfügbaren Baujandes Unt“?11 [affen _; ehe der Magistrat das Ergebnis der Vermeffung "icht "3 Händen hätte, könnte die Stadt kein weiteres Gebot abast' sobald das der Fall wäre, würde dgx Magistrat tunlichster Beschleunigung die Verhandlungen Vor fich gehen lassen und sehen, bis zu gültige Entschließung dem Kriegsministerium mitteilen könnte- Die Lage, in der ich mich gerade Mitte Juli befand, als W "„
der Entscheidung stand; sou ich nun 't [) ließen „,der auf Berlin warten? _ wax seh mx TEMPLWof (: sch der
r wie ' „ ' e Schwe“ * Entscheidung babe ich damals _ck ckIch; ???Tathe? '"“ gar 11in er-kannt; denn erst aus der Denkschrift von Berlin auf Seite 16 ift- mtr „klar geworden, weshalb damakg die Byden-AktkengksallsÖa Berlm-Nord ihr Gebot zurückzog_ Es trifft nicht zu, wenn 7 Von Richth0fen vorher sagte: wir wiffen es nicht. Isst wisst" wl es, denn" da steht ausdrücklich, daß xs Berlin „gelunJEn“ war, 'de- 23an fur Handel und Industrie (Darmstädter Bank) "nd ck73 großere Terraingesellscbaft, die bisher selbst auf das Tempelhofer Fe, ZLHOZY'YÜFKHXF Berlin zu gewinnen.“ (Hökt- hört! ckckck urLin1 er : e. 0 mit a , uns „ Käufer abspenstig gémachtndecen Worten. Berlin hatte. Troß d Ausfalls des einen RLflektante zurücktreten konnte, Habe ich noch auf Berlin gewartet und Nicht m Tempelhof abgeschlossen, sondern versucht, es noch hinzuhalten' ben"- Es Wurde dann an Berlin am 25. Juli nochmals geschrie dé“? KrkLSsn'iUistLrilltn wäre mit der Vermessung einverstanden- te!"ye dre voÜe Verantwortung für jede etwa aus diesem AUlaß eint“ wéüere Verzögerung fiele auf Berlin, Erst als zwei WMh kauk- keme Antwort auf dieses Schreiben an das Kriegsmwisteäumisston“ wurde der Brief vom 8. August, den ich in der Budgetkomm „ wobl Mit Recht als Brandbrief bezeichnete, Jeskbkieben- worin gesagt“ seine VersÖkÉPPUngen vorgehalten wurden und am Sch1Uß ohne war, Berxjn müsse Wk damit rechnen, daß die Entschdunß Weiteres Zutun von Berlin erfolJE- [ins voM' c Der Herr Vorredner hat g8sa9k, das Schreiben Ber KTW“, “47" AUJUst Häke ein besonders", gutes Angebot für das
1) ; ministerium enthalten. Nein, meine Herren: 1 Million, HFF! ek“ Angebot immer noch weniger; aber das war aus!) nicht e : * festes Angebot, sondem es wurde nur in AUSsicbt gesteth-
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