. einen beträ tli en Rück ang der Sendungen. Kleine Men en : MZF? dann noH auc? CanaJa und aus den Niederlanden e n- '; U r. _ - Die S weine inken kommen nach wie vor zum ubsr- MUMM! TeYe aus dsc? Niederlanden (58 344 kg); die Ltefcrung )““M “bk! stark urückgc'gangxn. Auch Dänemark ist zu nennen, ob- Wi die EinfULr auch aus dissem Lande stark fiel; fie betrug nur ZWch 20892 112. Oesterreickp-Ungarp santhe 15462 kg, nicht * el wcniger a1s im Voxjabrc. Alle übrrgen Landxr haben entweder *g*" Eine oder doch nur eine ganz Versckzwindende Emfuhr. en Speck liefert wie im ijabre zum allergrößten Teile. LÄranrreicb, doch ist die eingeführte Menge ganz bede'utcnd gefallen, ; nn 12 betrug nur noch 20 259 kg gegen 144 216 ](J im Vorjahre. Dane en kann nur noch Serbien aUenfaÜs etwßhntzverden, das "“T“-"3 kx egen 44 572 )( - im Vorjahre sandte. Dte fruher einmal .kicbt unbeYeutende EinfuZ'r aus den Vereinigten Staaten“ von ?*AMekika betrug im Berichtsjabre nur noch 3 k . Die ganze Einfuhr ,_*„*bon SPW ist jeßt so gering geworden, daß 1e wirtschaftliche Be- :?“ deutung nicht mehr bat. it t . NUM viel anders liegt es mit dem sonstigen Zuberc 13 en SÜWLinefleiscb. Die größten Mengen_ davor) (111512 Gxoß- )' Britannien und Irland(992891cx;), mcht, wre fruher, Dank- “ "Uk- Deffcn Sendung betrug vielmehr nur noch 21897 113 .- Ygen 233 264 U;: im Vorjahre. Auch dte'NiedLrlande, die tm '“ ., okjabre noch 38 366 kg likfcrtcn, waren dteömal nur mit 8025 kg «*Wreten. i s ; Die geringen Mengen sonsti cn zubereiteten Fle sche - Wgen wie bisher fast nur ans Ru land, ein. d d * “ ik- .Därme kamen eben aUs metst aus Rußlan . un k die Menge von 31 0665 kg. auf 3272 311 ](g _[Ze- ießen- Dann folgen die Vereiniaten Staaten von Amort a
:.;mk: 2 736 777 k , 3105 371 kg im Vor ahre. Bemcxkcnswert ; - daß die ameriZZarIiLsYejn Sendungen in viel höéekekn Maße beanstandet
Ln mu ten die umfangreicheren rusfischen. Betracbkllckxs 5 Mengen trcßfen a?:lc?) aus Dänemark ein, und zwar 22264T7h1ix3 „» LF?" 3101204 1:1: im Jahre 1909. Die Beanstandun ex fin ro €€ ] vnders gering, wäs 91!) auch in fcübcxen Jahren schon 3621226911“ m b itannién und Irland sand1e13825051ch1§g€0911 12, td cbßs' d - YFÉN?Dieübriganändeirerreinn1YYFZFK1ZTKra§ÜTtZiaTdY ck M un M aus Belg cn ran_ , b d tend" an dex," :, e terrei -Un am und ustral1en nicht U11"? SU - , ***" ":I-r b...... 1“... .... “"ck 1115218975999"... .... ... “ * Le Von - MMM NYM JHWH Vereinigten Staaten vv," Amex?“- “? 939: Warkn es 30341017 kgs egeni 49§J§kanxde19kZ§bF k fa * " : on m or ; ** “bers Fe YÉFWLZWFJF sa ermals zugenommen, 11 MM"; VHM 107537 kg ciuf 115926 kg. Es ist anffallend, daß die Emfuitir- Z'; Mengen andauernd sinken, die Beanstandungen aber (31816th g * “ ei en., Mit mehr 5 1 MiUion Kilogramm fiyd dam; ernek vertreten Serbien (1517458 _kg) xmd DanemÄnf 71123642») Die Einfuhr aus beiden Landern tft qestlkgen. Fi- allt'nd ist Fe,": Unterschied im Umfange der Beanstandungetn', e * bei den grö eren serbischen Sendungen nur 397 kx, bei den kbcmerctn “..idäniscben a er 75155 kg betrugen; dSleixsxchIerFémst dkäaxéch *" Vsrxabce uberhaupt nicbt beanstan Jebxrbk YinFJngwngmZ 15 den Niederlanden, w:": ren ' . vor! or "khr als 14 M?leon Kilogramm esch1ckt Wurden; eme Verhaltnis- "ßkg roße Menge davon mußte_ canstandet werden. . 1 F7“: * * ndertalg, 171131111914 115 ,und Oleynzargarin [refer en ? nfaüs zum überwiegenden Teile dxe Veretmgten Staatßn n Amerika. Die eingeführte 3111211416 5911 15 937 391 1111; 1st “ ** as grö cr als die des Vorjahres_ (14203 599 kJ), gletchwobl nd die Zeanftandungsn ganz betrachtltch gefallen. Bedeutende “ WYÖUWÉM“ FMF“? (deThiOJZ-HJY [ZW-ersßéi .? M or a k a e a der Beanstandungektég Weiter ijit M ttek. * unzygSavamexj a mit 4121100 11 zu nennen, eßenfalls mehr als im Jahre 1909. ' Dann kommt (Froßbritannien und Irland mit 3771588 kg, ; was gleichfalls eine -- jedoch geringe _ Zunabnze gegen das Vorjghr ' *" Bedeutet. Von den anderen Staaten erreichte ksmer 1 Million Kilo- ; * kamm, während im Vorjahre nochOesterreich-Ungarn diese Menge ; ubcrschritt. Dieses Land sandte i. J. 1910 n11r 886135 ](g. Fast * 7 Ebensoviel kam aus Austrakien, das mx Vorjahre nur thas uber ; 400 000 kg chicktc. Mit Mengen, die 16 400 000 kg ubersteiget), “7 “sind dann no Belgien und d'xe Nicderlandx zu nennen; dre * Sendunßen der anderen Länder wach Vergleichßwmse 11nbcdc1zten5. “* f Die aeringfügkgcn Mengxn 5131171 Margartne kamen kme brsher “' ast aus 11811 (1115 Frau re . . DiesYröFthMaffen yon Kunstspetsefettsn' sandten im Jahre ?. 1910 die Ntederlande (58 009 kJ). J111 Vorjahre 1909 standen die Vereinigten Staaten Von .Ame_r1ka"an'der SPM, 1909 * ickten fie aber nur 48 898 kg. DthnlClstLn ubrtgen Lander senden ' .“ uns diese Warengattung nicht; mit chmcn Mcngcn kommen nur noch rankreicb sowie G1oßbritan111qn und Irland in Frage. ' , Die ebenfalls ziemlich uncrbcbl1chm1 Z.Zexxgcn won sonspgem ' - JLU warmblütiger Tiere kamen imYorjabre 1909 111201 aus =*“ Ustkalien, [910 dagegen aus Großbrrtanniey und Irlgnd ' (152 078 kg). Australien sandte nur 100 973 kg gcge11ubßr .' 400 808 kx; im Vorjahre. Beträtbtlich zugenommen bat dagegen dtc Einfllbr aus den Vereinigten Staatmx Von AmcriKka, dße iesMal 136 754 [(Z gegen 3559 kg im Vorjahre betrug. Fluch dre . i"fuhr aus F rankrcicb ist gcstiegcn, wenn „auch nur 1701160356 15; '“ ? "Uf 69 890 kg. Sonst sandten nur die Ntcdcrlande noch rund Ü »: 2000 kz; und Asien rund 4000 kg.
; *[_dainals in hö erem Maße als diesmal.
?kam dann no
„» Zur Arbeiterbewegung. b 1: .) Die Milikäriattler Groß-Bcrlins, die in dem Ver an e “x:?" Sattler organifiert s'md, haben, biefiaxn Blättern zufolge, be- «“ 1911211, den bestehenden Tarifwertrag zn kundiaen; . », „. Nach einer Meldung der ,Rl).-Wcstf. Ztg. aus BxchfeÜ? ; „ yd die Lobnstreitigkeiten bei der Ravensberger SW_nneret . 3 97- Nr. 217 d. 231.) beigelegt. Die Verwaltuna der Symncreien ;»:x; m "kßegenkommcn aegcn dke Forderungm der Abschneidetxnnen ge- :* t UNd deren Tagelöhne um 6-10 „3 erhöht. Dcr BetUcb wurde * “" früb wieder aufgenommen. ' ka/ n Stra burg i. C. sind, wie „W.,T- V, msldet, die '*"QÜIe'Fesnportar eiter gsstcrn wegen Lohnstrclts in den Ausstand K*- I" Dublin and W.T. V.“ zufolge, gestern eine Zusammen- '* YU 'wisckdcn demeirektor der Great Southern LYie. bei , keitenaaei" Von den irischen Eisenbahnen noob eknjllicbe Schwierig- _ “HD;: vorhanden find, und dcn Angestellten dreier Balm statt. * Ferbandlungen sind aber gescheitert. (V?l.5)1r.226d.B1;) nl no Chicago wird dem „W. T. B.“ te cgraphiert: Dte 5“ Ab:," hkk Southern Pacific Eisenbabpen lekxtte die arriungU der Arbeite'rsckaft ab. Der Ausstand aus allen man-Babncn steht bevor. (Vgl. Nr. 228 d. M.)
Wohlfahrtspflege.
Der , Tun Vaterländi e raucherem hat aus Anka drr HYKYYUHÜRU WiederWr Tes Gcburtstagcs weiland ' bret Y nat der Kaiserin und Königin Augusta zur blctbcnden X“"auexW an seine hohe Begründerin eincn Kaiserin * » ea'Fonds gestiftet, der der Be" ründnng und Unterhaltung -. kus meindepflegestakkonen sowic dcr Xö1detung dcs Sckznßestern- und so zur Anzaestaltung der Einrichtungen cttragcn , ne M b_oben Verstorbenen bcsondets am erzctx la en- “1 Sri “jestat der Kaiser und Ihre Maxcsxat ic ***-é *- !! haben xük diesen Kaiserin Augusta-Fonds ctn Aller- ! ExezjxiuY-baft “bes Gnadengesäycnk von zehntausend Mark zu
* X' ; .
“in der Philharmonie die
Kunst und Wiffeusckzast.
B liner Kunstausstellung am Lehrter Babs??? liéYoßtßtaq, ed?" 1. Oktober zum leßten Male dem Besuch geöffnet. Abends 7 Uhr wird fie gesäeyloffen.
Land- und Forstwirtschaft.
Vom ländlichen GenossensckpaftZwsxsendin Jreußßiefn,
n der Si un des Gesamtauss 11 es er reu en AentJralgenosseßns aftökasse vom 26. d. M. wurde_der In alt Liner von 151: heraUSaegebenen „(&i-Puttkammer u. Muhlbrecht in Berlin erschienenen)Denkschr1ft uber die Lösung des Ge- schäftSVerkebrs zwischen der Preußischen Zentral. genossenscbaftskasfe und der „Landwxrtsckyaftliäzen Zentraldarlebnskasse für „Deutscblgnd, Aktiengesell- sckzaft, in Berlin“ zur Kenntms gebracht, 111 der eine ausfuhrliche, aktenmäßi eDarsteUuna der Vorgänge und Grunde, die zur Aufhebung jeglichen eschäftSVerbältniffes zwischen der entralgenoffenscbaftskaffe und der aenannten Aktiengesellschaftaefübrx aben, egeben ist. Dabei wurde aUerseits anerkannt, Yaß die Preqßtscbe Zen ralgenoffenscbafts. kaffe Außerordentliches für dte „Landwtrtfchaftlrcbe Zentraldarlehns- kaffe“ eleistct babe. Gleichfalls wyrde festgestellt, daßdie Preußtsckye Zentra genoffenschaftskaffe durcb em privatwirtscbaftltches central- institut für das gesamte preußische Genosenscbaftstxsen m ab ebbarer Zeit nicht erseßt werden könne. Dre Grunde fur dte „Lösung des bis- herigen Geschäftsverkebrs zwischen der reuß1schen Jennas. genos'ensckyaffßkaffe und der „Landwirts aftlicben entral. darle5nSkaffe“ md nach der Anßcht der Versammlung durch die Denkxcbrift klargestellt. Dxe Lösung wurde im Jntere e der ,Landwirtscbaftsicben Zentraldarlebnskaffe“ bedauert und da er folgende Resolmion gefaßt: ._Der Ausschuß nimmt von der Tatsache des Abbxuch jeglichen Geschastsverkebr§ der Zreußischen Zentral enoffensckpaftskaffe mit der .Landwixtscbaftltcben entraldar- Zehnska e für Deutschland“ Kenntnis und „FM dabei der Hoffnung Ausdruck daß stub im Interesse der gedetl'chen Entwiälun?_des ge. samten Éenossenscbaftßwesenö doch noch Mittel und Wege ur einen gerechten AuEgleick) werden finden lassen“.
Gesundheitstvefeu, Tierkrankheiteu uud Absperraugs- maßregeln.
Dem Kaiserlkcben Gesundheitsamt ist der Ausbruch und das Erlöschen der Maul- und Klauenseuche vom Schlachthofe zu Bayreuth am 27. d. M. gemeldet worden.
Lemb er , 29. September. (W. T. B.) Die in mehreren ostgaliziscben ezirken Ende Juli und Anfang Augqst auFetretene Dysenterieepidemie ist jxßt „im Erlöschen, 5a 1716 Be andlung der Erkrankten mit Serum gunsttge Erfol e gezettigt hat. In der Ortschaft rzcenicznikk wären etwa 500 Per onen erkrankt, von denen 150 gestor en find. .
Verkehrswesen.
Laut Telegramm aus Cöln ist die heute nachmittag 6 Uhr fäUige Post aus Frankreich aUSJeblieben- Grund: Zugverspätung.
Theater und Musik. Kleines Theater.
Kleinen T eater wurde gestern ein dreiakti es Lust- spiÜJ.n §1Papa", Vonbdcn bekanntén franzöfiscben Schwan§verfas§rn en
de lers und CaillaVet, zum ersten Male auf efübrt; ErsoFsg entschied die Aufführung, denn das Stück ?elbst xst von er 11 em Belang. Anerkennenswext ist daran,_daß es von den ublichen Fart er Frivolitäten gänzlick) frei ist 11111: wemgstens einen unter- altenden Akt enthält, den zweiten. Dte Hauptrolle eines lusti en Jung esellen, der auf den PFad der Tugend und Sittsam eit einlen t, seinen bisher vernackxlasfigten natürlichen Sohn adoptiert und zuletzt mit dessen Segen die junge Dame ?eiratet, mit der der Solon verlobt war, spielte Franz Schönfeld in einer lebendi en, liebenßwürdigen Art, die s on manchem schwäckoeren Stück zum S ege Verboüen hat. Den bäue11cken, auf dem Lande erzogenen Sohn wußte Herr Abel gemüt- und bumorkwll zu gestalten und Mathilde Brandt spielte mit Anmut und Natürlichkeit die beiderseitiae Braut. Eine wirksame Charge bot ferner Herr Adalbert in der Rolle eines durch seine Gefäüigke'it stets den kurzeren ziehenden Freundes. Das flotte Spiel half über manche leere Stena dcs Lustspiels hinweg und ver- half ihm zu freundlichem Beifall.
Konzerte.
Die Gesellschaft der Musikfreunde eröffnete am Montag Reihe der Konzerweranftaltungen mit einer weihevollen Gedächtnisfeier für Gustav Mahler. Mit Recht hatte man davon abgescben, die Bedeutung des verstorbenen Meisters durch das Wort würdigen zu lassen, seine Werke taten das viel eindringlicher, als irgend ein Redner es vermocht hätte. Die musikalische Leitung batte Oskar Frick), der an der Spitze des Philharmonischen Orchesters den Abend mit dem von Beethoven selbst orchestrierten Trauermarsch aus der Klavier- sonate Op. 26 sjimmungstwll emleitete. Es folgten Mahlers bekannte .Kindertotenl1eder“ (nach Gedichten von F. Rückert) mit Orchesterbegleitun . Sie machten m der meisterlichen gesanglichen Wiedergabe von Pro effor Johannes Messebaert_ einen tiefen Eindruck. Dieser wurde aber noch vertieft durch die 2. S ym- phonie in C-Moll für großes Orchester, Chor und Soli. Das vie!- umstrittcneWerk, “rem Fried im Jahre 1905 an derselben Stätte schon einmal zu lcbbafjkm Erfolgs wcrbolfcn Hatte, wurde auch dteSmal dom Publikum mit atemloscr Spezkmng aufJenommen, und der jubelnde Aufkrstcbungsäyor am Schluß 1 tc eme o spontane Wirkung mzs, daß das Publikum, Vcrgcffcnd, daß es fich um eine Gedächtnisfcrer Handelte, stürmisch VeifaÜ spendete. Ausfuhrende waren außer dem Ybilbarmonischen Orchester der Neue Chorvßrein, der Bach-
stein und derSympövnisc-He Chor. DtcSoksangcndieKammer- sängerinFriedaHempeUSopranMnd H„ertba Debmlow(Alt).- Jm Beethoden-SaalgabderKamzncrsangcr Alexander cine- mann wor Antritt seiner amerikamschcn KonzcrtfaÉrx am Montag einen Liedcr- und Baüadmtabend, der den allb'elkcbtcn angcrxmcderum auf der Höhe seiner vornehmen und durcbßcfftigfen Kunst zetgte. „Er war stimmlickp gut aufgelegt und Wu tc alle Vorzuge setncr Vortkagswcife voll zu entfalten, sodaß den Darbietungen der Tomyerke von Schumann, Beethoven, Loewe ,und Hermann von der zahlreichen anörcrscbaft rauschender Bctfall gespendet wurde. Außer den vorerwähnten Kompofitionxn wurden noch drei
neue Lieder yon Leo Braun gesungen, die, von leßterem begleitet, '
in Herrn Heinemann zwar den denkbar besten Interpreten fandxn, aber doch in ihrer erklügeltcn Art keinen nachhaltigsten “_Em- druck hinterließen. Die Klavietbcgleitung zu dxn anderen Gefangen “brte Herr John Mandelbroh aus Hannover mit fein- Znnigem Verständnis unter allgememkr Anerkennung durch. _
in gleich1cili von George Mac Manus im Saal Bechstein veranstalteter Klavierabend verlief ziemlich farblos. Troß eifrigen Be- mühens vermochte der jun c Pianist kaum irgendwie anreLend zu wirken. Der mufikalisebe cdanke trat zumeist recht verétänd , aber ohne einen auch von Poesie in die Erscheinung. An die em indruck konnten au die ungewöhnlich lebhaften Beifallskundgebunqen wenig ändexn. -- Angefügt sei bier no dcr Bert t über einen Lieder- und Balladcnabend, dcnéermann ura und nnieGura- ummel am Donnerstag vor ger Woche im BeethoVen-Saal a 11. Das Konzert brachte manches Jntereffante [o u'ntcr den ERelgesängen Hermann Guras insbesondere die .. ömgslteder' von iktor von
Woikowskv-Biedau, eine Reihe von fünf Gesängen nacb Texten von
' Hcrr Philipp den Silvio, Herr Schöffel den B
Franz Evers, in denen Geschmack und Können des Komponisten wir- ungsvoll in die Ers einung traten. Auch bei den Duetten wurde eine zusammenhängende L ederretbe zu Gebör gebracht, und zwar Alexander Ritters Zyklus .Liebe-Jnächte', die das Künstlerebepaar schon in einem der großsn Symphoniekonzerte des Blüthneror Esters im Vergan enen Winter mit starkezn Erfqlg gesungen hatte. err und rau ura, die vom Kapellmetster B ln vortrefflich am K avier begle tet wurden, batten fick) des lebhaftesten eifalls ihrer Zuhörer zu erfreuen.
Am Dienstag „ließ Z:? im Saal Bechstein ein viel- versprechender junger leonce it hören, Paulo Gruppés, der außer- dem Web den Vorzu genoß, vcn Frédéric Lamond am FM el be-
leitet zu werden. s lag Temperament und wirksiéhe Künst erscßaft in einer Auffassung; kraftpoll und scharf umrissen klang die F-Dur-Sonate von Brahms. Der Verfall der Hörer steigerte fich noch nach dem Vor- trage zweter Sonaten für Violoncello und Klavier von Beethoven, in denen Frédéric Lamond seine zwingende Gestaltunas- kraft frei entfalten konnte. Der Cerfpieler war, wie gesagt, dieses Begleiters nicht univert: sein schöner, gro er Ton, seiü künstlerischer Geschmack durften Anerkennung fordern. ls Einzelnummer für das Violoncer war Bachs Cbaconne nicht gerade glücklich gewählt; hier zeigte fich das Instrument auch zuweilen widerspenstig.
Ein Liederabend von Maria Eschment, der am Mittwoch im Saal Be stein stattsand, konnte keine tecbte Freude bereiten. Wohl hätte de klare, frtscbe Stimme angenehm wirken können, wenn ihr mehr als eine leidliche Ausbildung zuteil ge- worden wäre; auch das musikalische Gefühl schien nur unvoll- kommen entwickelt. Daß unxex solchen Umständen nicht mehr als mittelmäßige Leistungen gezemÄt Wurden, erscheint begreiflich. - Ein Konzert der Klalper- usbildungsklasse von Georg Bertram, das gleichzeitig im Beethoven-Saal stattfand, bot im
anzen außgezeiÖnete Leistungen. Lehrer und Schüler hatten fich ein obes Ziel gesteckt; rxnt dem PhilharmonisÖen Orchester unter Dr. Kunwalds Lettung wurden Brahms“ D-MoÜ-Konzert (Irene Freimann), das C - Dur - Konzert von Eugen 5721le (Max
aal) und Tschaikows s B -Moll -Konzert (Hans Baer) auf- geführt. Die jungen ünstler können jekt schon Anspruch auf Beachtung erheben. Während fich das Spiel der Dame durch eine saubere Diktion und muükalisches Feingefühl auSzeicbnete, nabm Max Saal durch einen glanzvollen Ton und einen efühls- warmen Ausdruck für fich ein. Hans Baer entwickelte in der ieder- abe des Tschaikowsky-Konzerts neben einer ungewöbnückyen Finger- ?ertigkeit eine bedeutsame Kraft des Ausdrucks. Als Darbietungen werdender Künstler betrachtet, waren die Leistungen des Beifalls wert, der ihnen fast im Ucbermaß gespendet wurde,
Jm Königlichen Opernbause findet morgen, Sonnabend, eine uffübrung von .Bajazzi“, mit Lerrn Kraus als Canio, Fräulein ArtSt-de Padan aks Nedda statt. ext Hoffmann smgt den Tonio, eppo. Voraus geht
0117111113er 15568355“ in der bekannten Beseßung mit den Damen Kurt und von Schesl€-Müller, den Herren Maclennan und Habich, Die Lola fingt erstmalig Frau Andrejewa-Skilondz.
Jm Köni lichen Schaus ielhause wird morgen H. von
Kleists ,Pentbe1lea', mit Frau oppe in der Titelrolle, wiederholt.
Mannigfaltiges. Berlin, 29. September 1911.
Die gestrige Sißung der Stadtverordneten eröffnete der Vorsteher Michels,“; mit der Mitteilun , OY der Stadtv. Marg- raff in Samoa plößlick) verstorhen Hei. ie Versammlung ehrte Hein Andenken in der übli en Wetse. Auf der TageSordnung stand
zunächst ein A n tra des tadtv. A r on 5 und Genoffen au B e . willigung won euernngSzulagen. Der Antrag autete; .Die Stadtverordnetenversammlung ersucht
den Ma istrat an-
eficbts der eingetretenen und Voraussichtlich im näch?1en Jahre Za“; noch vermxbrenden Teuerung der Lebenßmittel in Erwägung zu ziehen, ob und bei welchen Kategorien der städtischen Beamten, Hilfskräfte und Arbeiter eine Aufbe eruna der Gehälter und Löhne einzutreten hat, und ob vor einer so chen Aufbefferung Vorübergehende Teuerungszablunqen zu gewähren seien. Die Versammkung fiebt eyentuellen Anträgen pes Magistrats ent egen.“ Der Antrag wurde nach kurzer Debatte emem Ausschuffe ü erwiesen, in dem über die Einzelheiten noch gründlich beraten werden soU. -- Das gleiche Schtcksal hatte ein zweiter Antrag der Genannten, ein städtisches WoobnunJSamt mit Wohnungsauffikbt und Wohnungönacbweis für kleinere Wybmmgen zu schaffen. - Auf die öffentliche folgte eine geheime Stßung.
Jm Hörsaal der Treptower Sternwarte spricht der Direktor Dr. F. S. Aräxenbold am Sonntag, Nachmitiags 5 Uhr, über „Die Bewohnbarkett der Weltkn“ und am Montag, Abends 7 Uhr, über daß Thema „Voxn Erdinnexn bis zu den Weltfernen'. Beide Vor- txage find gememVLrständltch und mit zahlreichen Licht- und Dreb- btxdern auSgestattef. Mit dem großen Fernrohr werden der Komet „Brooks 19110", der'Plankt .Saturn" und ein Doppelstern gezeigt.
München, _29. September. (W. T. B.) Der vom 28. bis 30. September bxer tagende Dritte internationale Mittel- standskongreß tft Ysxern vormittag im Saale des Künstlerhauses in Gegenwart des - kmisterpräfidenten Grafen von Podewils, der Y_ertreter der "deutschen Regierung und auswärtiger Staaten, der stczdtischen Behordßn, der Wtffenschaft, der Kunst und des Handels mtt emer Begrußungßanskta e des Untersjaatsfekretärs 1. D. Yrofeffor von Mayr eröffne worden. Der Ministerprafident
raf do 11 Podcwils begrüßte den Kongreß im Namen der bayerischen Staatßregierung und führte in sein?: An- sprache aus: Das_ Deutsche Reich habe ein ganz besonderes Jntereffe (111 den Fragen, du: den Kotzgreß beschäftigen. Die industrielle Ent- wwklung, dte Gßwerbefretbeu und der moderne Weltverkebr hätten d_en deutschxn Mittelstand, den 1andwirischaftlichen wie den gcwexb- ltchen, in_eme Lage gebracht, der die Selbsibilfe nicht genüaen könnte. Dre verbundeten Regieruygen wie der Reichstag seien bestrebt gewesen, kzroßeGedanken, wie dte genoffenschafjliche Sammlung der wirt- cha7tltch Schwachen, wie SelbstVerwaltung und Standeßorganisation fix daxstelJen' 1:11 Raßmen sorgsam abgewogcner Gesetze in 512 Wrrkltckpkeü xtberzufubren und so die im Mittelstand auf- espe1cherte Energte 311 sellzstficherer Betätigung auszulösen. Die avertscbe Regierung set beznubt, die wirtschaftlichen Bestrebun en der Mittelstandsbxwe ung zu forpern in der Einficbt, daß der Mitßelstand Vor allem 516 o notWLndtge ruhige, organische
Staates vsrbürge. Entw1cklung d";
Hierauf wurde der Kon re bc " t d .- tretcr der Reichöre 1erung, Gebeimkn ONIreZierZZZthUYZWYY- Verl'i'n, ferner dur thtretcr der österreichisckoxunaarisäpcn, belgischen, ftanzoßschen, luxemburg1schen und niederländischen Regierung.
_Pforzbcim, 29. Seétxtcnßcr. (213. T V,
Vroßtn en br,a_nntcn vergangene Nacht zeZn YOZFRZ; und dre_ zehn Oxbeuner'j nieder. Der Schaden wird auf eine Viertelmtllion geschast. Du: Ursache des Brauch ist unbekannt.
YFerdFe rFZWérbeiten wurde ein 21jäbrigec Glaser schwer am
Bremen, 29. Se tember. W. T. B. Amfli wird ' Heute frub 4 Uhr 55 "muten ?ubr die I)eetfabrt ckZWS PeIWenle ZuYes Nr. 337_auf dem biefigen Güterbahnhofe mit einem 111». a_ Zenden Guterzuge zusammen. Der Verkehr nacb Geest?- mudn : ,und Hamburg wird emgleifig aufrecht erhalten. Perfonen fi_n ! nicht Yerlc t. Die Gründe des Zufammenstoßes find noch Ye!) aufgeklart. me _amtliche Untersuchung ist ein elcitet. Die perrung ist voraussichtlich um 11 Üb! Vormittags beéeitigd