1878 / 230 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 30 Sep 1878 18:00:01 GMT) scan diff

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nbatkud'eu GesibäeftYieille keinen ! wong Iblomxekse

Wwe". Bei YYuMbm iesdikidfim

waren 1! 0 en Wemag des Winters von sebr MMU Einflüs- befördertm Personen betta 185 90, darunter , gegen 1 858861 im Borja re oder weniger 1071 Yersoueu. An . Fabr eld erbrachten dieselben 1 760 348 .“ gegen W0175 .“ m 1 6, miibin . leichsalls meer' 239 827 «44; wädrend sonacb die Fre nem ein Wiirme von 0, - % gegen das Vorjabrausiveift, ste täcbdaiielbebeiderEinnabmeanf1190/o. An Ge- bäck wurden 5141,0 Ctr- expedirt mit 2078,4 Ctr. Ueberaenücbt unddafür 9 „44 eingenommen, gegen 1876 weniger 10 038 .“ erner wurden tranSportirt 10 Stück Equipaaen mit 187 .“ rtra (_ 404 .“ , 1832 Siück Pferde mit 5095 „46. Ertrag (_ 5004 .“ und 6423 klick Hunde mit 2659 „44 Einnabm (_ 527 „46. . Die Gesammieinnahme aus dem Personen-, Gepäck-, Equipaaen-. ferde- und Fundetranspoxt beträgt 1813059 „44 gegen 2068 863 .“ im Borja re, bat soma um 255 803 „M = 12,3 % abgenommen. Die Transportquantitäten im Güterverkehr belaufen ficb insgesammt auf 2255 714,9 Ctr. einschließlich des Viebvetkebrs mit 20567,6 Gtr., gegeii 2248 872,4 Ctr. im Voriabre, was in diesem Jahre eine Steigerung von zusammen 6842,5 Ctr. ausmacht' dagegen weisen die Juteadexi aus dem Güter- und Viebverkehr ein beträcbsliches Minus aus, namlich 6808 734 „14 gegen 7902 533 „44 oder weni er 1093 799 „M 13,9 %. Die gesammten Einnahmen e- iragen gegen 10 656 937 „44 im Vor- jahre, _haben somit um 1376172 «76. = 12,9% abgenommen. Auf den Ktlonzeter Babuläxige enifalien hiernach 21082 „44 Die Ge- sammtbetrteszusgaben_ inkl. der aus den BetriebSeinnahmen bestritte- nen Kosten fur Erganzungen und Erneuerungen stellen sich auf 7020467 «74 gegen 7 145408 „16 in 1876, mithin weniger 124 941 «14 = 1,8 0/9, auf den Kilometer Bahnlänge 15 948 „M Der restirende Ueberschuß beträgt 2260297 „14 gegen 351528 „45 in 1876 oder weniger 1251231 „46 = 35,7 %. Das Anlagekapital bktrzigt 114 327 573 „FL; fiir die Berechnung der Rentabilität kommen hier- von xedoch 1118757 „48, welcbe aus Betriebsüberschüffen, Beiträgen vqn Kreisen, Gemeindemc. herrühren, in Abzug; ferner reduztrt sich, mit Rücksicht darauf, daß die Strecke Ottbergen-Nortbeim um 217/31 Monate im Betriebe war, diese Summe auf 100151810 „16, und repräsentirt sonacb der obige Ueberschuß eine Verzinsung dersel-

ben von 2,26% gegen 3,69% in 1876.

_ Die Tepliizer Bank in Liquidation bringt als zweite Abschla szablung aus der Liquidationsmaffe den Betrag von 15 Fl. per Akt e vom 1. Oktober zur Auszahlung.

Leipzig, 27. September. (Dresd. Journ.) ]. Me bericht. Der Beginn der, Engros-Wocbe diesjähriger Michae ismesse war von freundlichem Herbstwetter be leitet, und, nach dem regen Leben in den Stxaßen zu urtbeilen, ollie man glauben, daß das Meßgescbäft ziemlich zufriedensteliend verläuft Mit Monte: eröff- nete das Ledermeßgescbaft, welcbes wie gewöhnlich ra ck von Statten mg. Iii garen Lebern, namentlich Soblenledern, waren die Zufu ren mäßig. Käufer Waren in großer Anzahl erschienen; ändler und Konsummten zeigten gute Kauflust, und nur die schlechten ncassi unter der Mehrzahl der Geschäftsleute während der verflossenen Monate verbinderieViele vor größeren Einkäufen. Oberleder, Rindleder und Kipse, sowie starkes Soblleder in guten Marken _ sowohl fremde als deqtscbe Fabrik _ ingen zu guten Preisen um. Geringe Sortimente bliebeiz weniger ae ragt. ' Schaffelle waren unverändert it_n Preise wu von e Ostermesie. Die Preise stellten sich in Partien fur 50 „kg wie fo gt: Luxemburger und St. Vither feinste Salz- ochsenhauie ca. 190 „FC, do. geringere Waare ca. 180 „js, Trierer 180-195 4,14, Siegener Prima, Salzocbfenbäute starke Waare 180 bis 190 .“, do. Sekunda trockne Häute 150-160 „M, Malmedyer 180-M, Eschweger'leicbie und geringe Waare bis 126 „,s, do. stärkere bis 156 015, bayerisch Zabmleder, rückenstarke Häute bis 170 W., do. Mittelsorte 150 „818, Vacheleder, hochfeine rheinische bis 180 „M, by. Fute hessische, bis 150 „16., do. Sekunda bis 120 „M, Maschinen. eder, ganz ferne Waare bis 190 „M, do. andere Sorten bis 159 „M Blankleder, schwarz, holte das Pfund oder 500 g bis 145 „5, do. bell bis" 160 .s, gescxlzte Sorten ca. 2 „M, Fablleder bis 190 ,g, Niederlande:", oder leichte und aus sonfti en renommirten Gerbereien bis 2 „M 20 „5, Fahlleder, extra feine aare bis 2.4- 40 „1, Kips. fablleder, geringe, _ca. 1 „M, do. bessere Sorten bis 180 „z, braune Kaibleder, ewbhnliche Waare ca. 3 „M, Geraer und solche aus bevor- zugtetx Ger xreten bis 5 „15., Roßleder, lohgar, per Decher von 10 „Haufen bis 300 „M, weiße alaungare Schaffekle, gute Waare per De_cber ca. 16 „44, do.;Éeringe ca. 10 „M, bxaune Schafleder des- gleichen, und schwerste aare bis 28 „44 per Dec'her.

_ Die „New-Yorker Hdl. Ztg.“ schreibt in ihrem vom 13. _d. M. datirten Wochenbericht Fol endes über die Ge- s chaftsl_a?e. Die allgemeine Situation es Landes würde als

anz befrted gend zu bezeichnen sein, wenn nicht der Süden von den

erheerungen des gelben iebers so arg zu leiden hätte, ein Un lück, dessen unmittelbare Ruckw rkung sich schon jeßt im Norden fii 1501: macht und dessen schwerere Folgen kaum ausbleiben können.

Vom Stand des Geldmarktes ist nichts Neues zu berichten. Angesichts des zunebmxnden Verkehrs in fast allen Zweigen des Han- dels _bleibt die fortwabrende Abundanz cin Räthsel, dessen Lösung yiellenbt in der aYugroßen Masse von CirkulationSmitteln zu suchen ist, zu deren erzninderung eine auSged bnte Benußun des vom Finanz - Minister _ offeririen Umtauschs von Öreen- bagks gegen Silber ,wemgstens eFWas beitragen dürfte. Einst- weilen haben wir die Diskontoraie noch ebenso niedrig wie bis- her zu notiren, namlich 12-2 0/0 für Cal] Loans und 33-4z % fü? Pla wechsel erster Klasse. Das Goldagio war" bis Mitte der Woche auf % gefallen, be estrgie fich troZÖ'nzlicb erschlaffter Spekulation auf % und Ichloß eute zu 1%. egenüber dem außerordentlich xtmken Produ tenexport unseres satzes und den, 1108 gelben Fiebers choix bedeutenden Baumon-Ver chiffungen aus südlichen Häfen hätte es einex entsyrechend großen Frage für fremde Wechsel bedurft, um selbst die ermedrigten Course dxr,Vorwoche vor einem weiteren Rück- Jange zu schüßen.“ Der regelmaßt e Bedarf blieb 'edocb weit hinter em Angebot zuruck und die Cour e konnten sich n cht halten.

P aris, 29. September. (W. T. B) Eine o fizielle Mitt ei- lxm dex Reéerung sext das Publikum davon in Keimtniß, daß,bda dte eftnii yen Trikes der 3% amortisirbaren Rente noch nicht ferttgéZestellt sind, der Beira des am 16.0ktober fälligen Coupdns'dieser cnte gegen provisori cbe Cmbfangsbescbeinigungen, die mtt emem Stempkl'zzi versehen sind, gezabt werden wird. Die Aushändigung der definitiven Titres soll am 1.November c. beginnen.

Verkebrö-Anftalten.

Triest, 30. September. (W. T. B.) Der Lloyddampfer ,.Pilade“ ist mit der ostindifchen Ueberland ot t um 10 Uhr aus Alexandrien bier eingetroffen.p s [)en e Vormittag

_UVUit-bt

Berlin, 30. September 1878.

' .Die Wa fensammlung Sr. Köni lieben o ei des rin en (Lars von Preu en.“ Mit Éext beraungeheberi von . H lil , Direktor der prinz ichen Waffen ammlung. urch unveränderlicben Lichtdruck aUSgefiibrt von A. riscb in Berlin. Niiruberßio Berli? von S. Soldan, Hof-Buch- uud Kunsthandlung. GWB?!) 'i 1. lt "iinigd b i

e au em e es ere ts vor mehreren Wochen von uns angekünchibeneZiexekist Jenannte umfangreiche und kostbare Sammlung

Macken : ofitiou gelangten, und wegen i rer ckckckEe Mischen nich nur der Kenner, souÉeru Eine Publikation des Vonügli ßen aus mm wird darum Vielen wi kommen

, als auch dem Kunsthandwerk damit eine

von voUendeten eugniffeu aus tungskunft dargebo-

“"de WaffenmmieY. uud Metallbear

Gleich die 1. Tafel brin t in wo [ elumenem acsi '! -Li t-

drm! eiu Glamfküc! allererster? Ranges ku? Anschauunx, eintekukl Hrn t-

bamiscb in getriebene Arbeit (schwarz und Ver olduna, aus dem Ende

des 16- JabebauRer-SZJ über und über bedeckt m t antiken Ka cenen. e o

Kellin- 8888“

in das Law

Auf der 2. en dann 4 prächtige Radsibloß-Bücb en . Arkebusen mit feinster eingelegter oder gravirter Arbeit auf Koflebsetb und Schäffer: und größten Ornamenten auf den Schlössern (aus dim 16. und 17. Iabrbuuderi). Das nächste Blatt zeigt eine Koüektion von eisernen .Reiterbämmern' und scepterartig aeformten ., aust- kolben , davon zwei besonders komplizirten Aussehens und da urcb mekaürdig, daß „sie zugleich als Faustbücbsen dienen können, die eine übrigens wegen ihrer feinen Damascirung ein Prachtstück. Ferner sehen wir hier zwei furchtbar dreinsckoauende .Rabenscbnäbel', einen freanöfiscben Streitkolben und eine kleine deutsche .Reiterbacke“. schön ?eaßt und auch auf dem Stiel mit reichen Arabesken geschmückt alle größienibeils aus dem 16. Jahrhundert). Die 4. Tafel zeigt 3 ausgezeichnete Exemplare von Hellebarden aus dem 16. Jabr- bundert, davon zwei durch ihren seidenen Zierratb als Prunk- bellebarden gekennzeichnet, mit phantastisch geschweiften, ver- fcbnorkeiten und kupstvoll durchbrochenen, medaillongescbmück- ten Eisen; die' dritte auf das eleganteste aeä 1. Das folgende Blatt zeigt, em Schwert zu Hieb und Stoß 16. Jabr- bundert), Korb, Griff und Partrslange mit Relicfdarsteuungen und Ornamenten, welcbe ersteren (David und Goliath und andere Kampfesfceuen) besbxiders schön auf dem Mundbleéb und dem Ort- band der dazu gehorigen Schzide. Interessant ist die 6. Tafel, welcbe zwe: deutsche Saladen oder Schallern in geschwärztem Eisen aus dem 15. Jahrhundert, dsrunter eine boch seltene Form, ferner eine jener ele ant Eformten, aus einem Stück Eisenblecb getriebenen italie- ni'cben aladerz, ein großes Bacinet mit keael örmig zugespißtem VzZir (wahrseheinlich franzo iscb) aus dem 14. Ja rbundert, und eine Er enhut- oderkTops'belm- alade aus dem 14._15. Jahrhundertzur Anschcéztxuxg birant. ck". ck :e ere n ra ersten Ranges ist der auf Ta el7 ab ebil- deie “herzfö'rn'ii e Schild aus Bronze (6011) von köstlichex getrieben“ Arbeit, mit ; cxsfifcb schöner Darstellung des Kampfes der Giganten gegen den, freilich ungewöhnlicher Weise, auf dem Adler reitenden eus (aus dem „16. Jahrb.). Das 8. Blatt zeigt die Knäufe zweier cbwerter zu Hieb und Stoß (aus dem 16. Jahrb.), davon das eine mit elegantem, reliefornamxntirtem Griff und Parirknebel; das 9. drei Dolche „(16. Jahrb.), scxmmtlicb' in der Form der Landsknechts- oder Schweizerdolibe und die Scheide mehr oder weniger reich mit Ornamenten und „Darsie'llungen m erhabener Arbeit geziert. Auf der 10. Tafel sehen wir zwei Trabanten-Cousen (die eine aus dem 16., die andere aus dxm Anfang des 17. Jahrhunderts) in Form der O_rescbzneffer und eme Trabanten-Gläfe (aus dem 16. Jahrb.), alle mtt geaizten Ornamenten geziert, welche auf den beiden Cousen den Doppeiadler und die Jabreszablen 1517 und 1606 zeigen.

Die, folgende 11. Tafel fiihrt die Kolben zweier jener auf Tafel 2 in ganzer Gestalt abgebildeten Prackotfeucrgewehre in Ver- größerung vor, so daß nian 'die schöne eingelegte Arbeit, Jagd- scenen darsteuend, bis 111 dre emzelnsten Details bewundern kann. Außerdem aber zeigt diese quel auch noch die elfenbeinerncn Schäfte zweier_Faustrohre, die wie die Läufe theils 011 relief theils flach, mit Figuren und Argbesken m der überreicbsien Weise ornamentiri sind. 'Ein Prachtstuck Zilerersten Ranges ist namentlich Nr. 783. Dre getst- und humorspruhenden, phantastischen Zeichnungen auf dem

„cbaft,„ der in emen metallenen, reliefgescbmücikten Wildbuf aus- lauft, ruhten gewiß von “einem Künstler ersten Ranges ber. Alle Details, selbst das ungetbümkövfige Schloß, die Sicherung und der Anschlag sind in dieser phantastischen Weiss geformt, während der pxachtvol] ciselirte Lauf eine ernstere edle Ornamentik zeigt. Das unt Nr. 782 versehene Rohr war ehemals Eigentbu*=i- des sächfischen Generals von Teufel, dessen Wappen mit der Jahreszahl 1556 es trägt. Auf Tafxl 12 tft erne'Sammlung von 9 Schwertern dargestellt, unter denen ein riesiger BidenYmder (Zweibander) aus dem 16. Jahr- bundext besonders die ufmerksamkeit auf sich lenkt“ derselbe ist em großer Flamber , unter _den anderen sind 5 kleinere. Tafel 13 zeigt 2 „Tra gntgnvouxgen oder Vouguen (aus dem 16. Jahrhundert), beide prachttg geaßt. Die eine, mit einer barocken Dgrstellung der Judith geschmuckte. säaeförmig gezabnt, die andsre, mtt latter Schneide, dnas iuriächfische Wappen zeigend. wp großex Schonheit ist der auf dem folgenden Blaite reproduztrte, getriebene, runde Schild (1011030116) mit antiken Kampf- darstxliungen im edelsten Renaiffancestyl; der Buckel, der Rand und die Details der Bewaffnung der Fißuren prächtig tauscbirt. Das mehr- Hacb wiederkehrende 11. und die ' ourbonischen Lilien lassen auf König emrtch 11. ode; 111. von Frankreich als früheren Besißer schließen. ' Tafel 15 ftihrt em kuitur- und koftümgeschichilich außerordentlich interessantes Stuck vbr, „namlich den vollständigen Harnisch, Mann und Roß, Herzog Friedrichs 11. von Liegnitz, ein Werk von bewun- dernswerther deutscher Plattnerarbeit. Der Harnisch zeigt die Ueber- tragung der barocken Form des Tucb- oder Sammetwammses, nacb XFUYLF jener Zeit (Anfang des 16. Jahrhunderts), auf das Auf Tafel 16 sehen wir wieder zwei Heilebarden mit c mack- voll geatzten Eisen. Der ;Harniseb Kaiser Karls 7. auf dem glecYmden Blaite ist ein „Prackxtstuck seiner Art aus der besten Zeit und mit zartester Taufcbrrarbett reich verziert. Auf Tafel 18 sind zwei Schwerigriffe mit „reichen, in Eisen geschnittenen Ornamenten (beide Jsamberg? abgebildet. „Das folgende Blatt bringi die schon von afe111 er bekannten beiden Prachifaustrobre noch einmal, und zwar itz gan er Gesialt zyt Axischauung, so daß man auch die wunder- bcx'r reiche „lfenbemschmßerxt an dem anderen, oben nur kurz er- wahnten, schaßxn lernt. „Em drittes Faustrobr , in Flaserbolz mit Elfenbein geschaftet und emgclegt, welches hier noch hinzugekommen ift, vert'na bei Ziller Schönheit der Zeichnung und Arbeit den Ver- gleich mit ezi beiden andern nicbt auszuhalten. Prachtstucke sind aucb" dix ausTafel 20 reproduzirten Helme (aus dein 16. Jahrhundert), namlich emBurgunderhelm (Bourquinotte) mxt einer Darsteüung des Parisurtbeils in getriebener Arbeit auf der dem Bescbauer zugewendeten Seite und mit üppigen Ornamen- tirungen im schöq,j'ten Renaissancestyl auf Kamm und Schirm, und erner ein iialiem cher Motion, von vorn gesehen, mit Darstellung es 'von Hippokampen gezogxnen, meerbefabrenden Neptun, sowie Attributen diefes Goties n) reichlich angebrachten Verzierungen. Das leyte Blatt endlich zeigt eine Armbrust, in Eisen gefcbäftet und mit re cbster Goldtauschirung und Reliefs ge iert, sowie einen Bolzen- kaite'n aus Eisexi, schwarz, ebenfalls mit ge rtebenen Reliefdarftellungen. des LYMsdaIeanÖ diesZprkätÖti en xxlotbe deirtt wieiterettr Lileiferungen , e r. tre or . m e nem re en tu- struktiven Text begle tet, mit Spannung entgegenschen. ff ck

oldtauschirung und großen

[

Der fabrplanmäßig 10 Uhr 15 Minuten Abcnds von atis und London über Bleyberg-Elberfeld bier eintreffende Expréßzug der Berlin -Potsdam - MagdeburZzer Eisenbahn erlitt am Sonnabend, den 28. c., dadurch eine erspätun'g von ca. 15 Mi- nuten, daß er zwischen Wusterwiß und Brandenburg auf dem Ueber- wege bei Gräbnert ein von drei Knaben im Alter von 10, 12 und 14 Jahren bei:?tes, von dem 12jäbrigen Knaben geleitetes Gespann uberfnbr. 3:1 der Knaben scheinen obne schwerere Verletzungen davon gekommen sein, der dritte ist leider überfahren und ge-

. ein tüchti es Ensemblespiel

WM's'Zc-MÜÖ eiaefübrt den daß ein am wor , er der nahen di; durch den Wärter bereits ges ene Barriö t

der Wagen beim Passiren der „Zu vom ZugenübIMt QW

Rom, 25. September. (Cöln. Ztg.) Professor lm" ' um sem Observatorium auf dem Vesuv einen SchlackYadaut'emn aki?! werfen lassen, we_lcbe_r wenigsxens den ersten Andrang der Lava anf. balken und somit ljeder gefahrlicben Ueberraschung vorbeu en sol] Cin Theil des Kege “andes ist eingestürzt. Nach kurzer UnterßrechuU' hat der Ausbruch wieder begonnen, und es bildet sich ein nene? Kxgel. _ PU Montx' Falco in Utybrien sind durch vier Erd- stOßZTnW Hauser emgesiurzt und 132 Hauser unbewohnbar aeWorden LexxiiTtYegengU s e gestern und heute Nacht großen Schaden an-

e. nepina sind mehrere Menschen ertrunken.

Jm Köni lichen Schauspielhause gelangten am S . abend das dreiakt? eLusispiel „Durch's Ohr“ von Wilhelm I;)??- dan und das Fe,tbal]et „Ein glückliches Ereigniß“ von Paul Taaglion i und Hertel 311111 ersten Male zur Aufführun . Die beiden Stucke bildeten bekanntlich den Gegenstand der est-Tbeater. voxstellung. welcbe vor etwa 5 Wochen im Neuen Palais zu Potsdam bet, G'elegenbett'der Vermahlnng Sr. Königlichen Hoheit des Prinzen _ Hemxtcb der Niederlande und Ihrer Königlichen Hoheit der Prinzess", Maxie "iatifand. Das essigenannte Lustspiel Nefutgke-t. Schon nn Marz 1873 wurde dasselbe in einem bissigen Privattbeater"gegeben und fand bereiks damals ungetbeilten Beifali In dem'großeretx, vornehmeren Rahmen der Königlichen Bühné kamen dre Yorzuqe des anmutbigen Stückes noch zu größere: Geltung. Dte wohlklingenden gereimten Verse dLs Dialogs, in welcheri _der Verfasse; die geschickt eschürzten Verwickelungen des wirkiamen Lustsptelgedankens ausfüZrt, zwei maskirte Paare auf einem Maskenballe allein durch den Klayq der Stimme (daher der T1tel „Dyrch's Ohr“) lebhafte Neigüng für einander fgffen 311 lassen, schme1cbeln sich dem Ohre wie ]eicbtfließende Melodien em. Einen "hervorragenden Antbeik an dem sehr günstigen Erfolge d"en 'das Stuck aucb im Königlichen Schauspiele fand, bat die vor: zugltche, durchaus lobenswertbe Darstelinng durch die Damen Frls,. Keßler und Meyer und die Herren Berndal und Ludwig. Dieselben Warder) nach jedem Aktschluß wiederholt hervorgerufen. Das “dem Lustspiele folgende Tanzpoöm entnimmt, gemäß seiner Bestimmung als Fest-Balietj, settzen Stoff der GescbiI'te der Niederlande, und zivanr jener Periode, in welcher dort die Kunst der Malerei in hoher- Blutbe stand. Dcr ]. Akt führt uns _in die Schenksiube Jan Steens, des Malers und„Schaukwirtbs. Hier finden wir neben aiierlet Volkstypen auch die Kunstgenoffen Jan Steens, die be- ruhmten Maler, Rembrandi, Hals, van der Helft und Jean von Goyeti; Die Scene bieiet malerisch wirksame, gestaltenreiche lebende Bilder. Cm p[byltcber Bkiucb des Statthalters der Niederlande, des xtnzen Friedrich Heinrich im Hause Jan Steens schließt das erste tld ab. Das zweite Bild zeigt uns einen Saal in dem Palais des Skgxtbalters, dem die genannten Maler die be- sixllten Gemalde borsubren und dafür reich belohnt werden. Hieran reiht Hieb exn lebendes Bild, paar den Er kurprmzen Friedrich Wilhelm von Brandenburg und dis Pritizessin Lmse Hetirtetie, von Oranien darstellt. Im dritten- Bilde bildet dann das eigentliche cboreograpbiscbe Element den In- balt. Es entwickelt sich hier ein großes Hyacintben- und Tylpenßst von wechselvollen Formen und glänzenden arben reich etvegter Gruppen. In die ansprechende ,

Musik welcbe Hr. Mufikdtrekior Hertel zu dem BaUet komponirt hat, isi" zu, verschiedenen Malen an passender SteUe die schwungvolie niederlandtsche Naitonalhymne verflochten. Das zierliche Tanzpcöm fand lebhafter) BetfqÜ und wurde der Dichter desselben, Hr. BaUet- direktor Tagltom, Wiederholt hervorgerufen. .

_JnKrollsTbeaterbat esterndieangekündigieitalieniscbe Opern-Staatone unter an erordenilicb günstigen Auspizien be- gonnen. Zpr Aufführung kam „.l-a Mayjata“ mit Si nora Emma Squrel m der TitelroÜe. Die Künstlerin erhielt ei ihrem Er- scheinen Kranz- imd Blumenspenden und laute und deutliche Zeichen der Sympathien, die fix „fich nn vorigen Winter bereits hier dauernd erworben Hat, bestatigt; aber auch durch ihre eitrige Leistung wieder, wie wohlbegrundet" ihr künstlerischer Zins ist. Die Stimme scheint an Schonhett „und Umfang gervonnen zu haben, iioch viel tpebr abex die künstlerische Durcharbeitung der schW1ertgen "Partie der Violetta, die nicht leicht voliendeter gegeben'werden durfte. In 'der RoUe des Garmont kehrte, ebenfalis mr; Beifall etxtpfangen, Signor SWeet wieder, der durcb seinen prixcbttgen Bgritqn das Publikum wie früher so entzückte, daß die schone Kavatmx tm leZten Akte stürmisch cia capo verlanat wurde. Der Tenor Stgr. Girolamo Piccioli ist neu. Der Sänger hat em etwas sptßes, faxbloses, aber_ woblgeschultes Organ, ersetzt jedoch jexten Defekt reichlich durch die bei seinen _ stimmlich viel- le1cht„beffer dotirten _ Vorgängern schmerzlich vermißten äußeren Vorzuge in Halxung und Spiel. Die Aufführung ging unter Leitun des auch von frubex bekannten Signor, Oreste Bimboni, vortreffli von Statten. Signora Saurel aber erntete die größten Ehren des Abends und wurde noch lange nach Schluß immer und 111111161; bon, Neuem gerufen. Man darf nach diesem schönen Debüt der "italienischen Gesellschaft s1ch noch visier hohen künstlerischen Genuffe versehen.

_ An der Stelle des ehemali en .Vorftädtischen Theaters“ ist voxgesiern das Ge_rmania-T , eater eröffnet worden. Die Raume des alten Öpsbtuis sind durch Um- und Ausbau wesentlich verschönert, dycb schemi es unihunlicb gewesen zu sein, das Theater nacb irgend emerRWiung hin zu erweitern, denn derZuschauev wie der Büb- nenraum nid leider so eng und klein geblieben, wie sie immer gewesen.

„ür den roffnungsabend wurde, nach einem humorvollen und freund- tch aufgenommenem Proiog, em Original-Volksstück mit Gesang in: 3 Akim: „Im Rausch“, von L Hermann und R. ahn, zur ersten Auffubrugg gebracht. Das ,QrtYnal-Volksstück dar zwar kaum in all_en Stucken auf Originalitat ,nspruch machen, da namentlich die' Situation des ersten Aktes keineswe 8, ganz neu ist , es hat auch sonst wohl noch mancherlei ängel, aber fie alle treten i_xi den Hinter rund vor dem bedeutun svoÜen Vorzug, daß das Stuck, vol] von umor und Wiss, den Zus auer zur Ueberlegung. des Jyhalts und der andlun arnicht kommen läßt. Es ist eine „Berliner Posse“ im til der ?ün ziger und sechsziger Jahre und bat um des erwähnten Vorzugs willen, dem eine trefflicbe Darstellung und zu Hülfe kam, den reichen Beifall wohl _ , Akte bis zum Schlusse errang. Von den Dartteiiern erwähnen 112,11“ neben dem Direktor, der als „Klavier- stimmer Thräne“ eine uberaus komische Figur bildete, rl. bn. ZM. Vigner und Hrn. Wexel als solche, die durch wob verd enten eifall des Publikums besondkrs ausgezeichnet wurden.

verdient, en es durch alle

Redacteur: I. V.: Riedel.

Verlag der Expedition (Kessel). Druck: W. Elsner.

Drei Beilagen (einschließlich Vörsen-Beilage), (771)

außerdem: Reglement für die Sparkasse der Preusiislbew

Berlin:

ist eigent 876 in weiteren Kreisen bekannt eworde als die Haupt- und Prachtstück derselben auf der kunstgeweßblicbennÄus-

u tödtef. Weitere Öeüiebsstörungen sind nicht verursacht worden.

Renten - Versilhemngs - Unßalt zu Berlin.

naalacrmu ist „ck den bisseriäen «mz,

der Umgegend von Rom und Viterbo haben wolkenbruch.' *

Brücken und Häuser sind weggcschwemmi worden; in (5,4, _

ist für Berlin keins .

welches als hohes Braut-

me odiö-se .

MZ 23“,

_ Erste Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Montag, 30. Septembe

Jus : rate fiir den Deutschen Reichs- u. Kgl. Preuß. Staats-Anzeiger, das Central-Handelsregister und das Postblait nimmt an: die Königlillje Expedition

des Deutschen Keiths-Auxeigers nnd Königlich

preußischen Staats-Quzeigers:

Berlin, 8. ". Wilhelm-Straße Nr. 32.

1. 810011511an 111111 Uutersuabuugs-Iwbon. 5. 1116131218110

2. Zubbasbatjouan, sufxsbote, 7orlaäungsu u. zorg].

3. 701käuf8,7arpaobt.ungau, Submissionen 050.

4. 701100811113, smorcjsabion, 2111328111003 11. 8. 17. 7011 08011on11811 kapieren.

Z. [1188101180110 9.“

Öffentlicher Anzeiger.

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8112813811. X 111 (181 13018811- beilage.

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Inserate nehmen an: das Ceuteal-Umweey- [ Bureau der deutschen Zeitungen zu Berlin, : Mohrenstraße Nr. 45, die Annoncen-Expeditioneu U

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«___: !!

St eckbriefe und Untersuchungs-Sachen.

i . Ficckbéxlfdberg it die gerichtlübe Haft wegen

Jeder olter Unterschlagung in den Akten bitt. 6, 431. 78. beschlossen Worden. njcht ausgÖfübdrbt werden können. . o erg

TT:: uiid mit allen bei ibm fich vorfindenden Gegerz- ständen und Geldern zmtielst'Trar-sports an dle Königliche Stadtvoigtet-Dtrektton hterselbst abzu- Berlin, den 25. September 1878. König- Stadtgericht, Abtheilung für Untersuchungs- Kommis wn

liefern. liches sachen-

ibm: . YFZYrTHebquort: Tiegenhoff, GröLe: 169 Cent., aare: blond, Annen: grau, Augen rauen: blond, inn: rund, tsbildung: voii, Gesichtsfarbe: gesund, Za ne: YÜLndig, Gestalt: schlank,. Sprache: Westpreußliscb.

eutlickje Vorladung. In der Untersuchungs- sackZevaider den Ingenieur und Hauptmann a.D. Karl Wa emanu, . " ' Dep. 7., ii ein Termm zur mundl1chen Verband- lung auf den 1. Dezembex d. J * 9i U r, in unserem Geschastslokaie, Klostxrstra 8 Nr. 7 , Lagerhaus, vor der Deputation 11. Srßungs- aal 111. anberaumt, zu welchem der Angeklagte, Yugenieur und _ . dessen Wohnung diesseits mcht ermittxlt werden kann, unter der Verwarnung vorgeladezi wird, daß, bet sei- nem Nichterscheinen 111 0001001801310 gegen ihn ber- bandelt Werde. Gleichzeitig wird derselbe aufgefsr- dert, die zu seiner “Vertheidigung dienenden waeis- mittel mit zur Stelle zu bringen, oder so zeitig dem Gericht anzuzeigen, daß sie zum Termine beschafft Werden können. ' , niglicbes Stadtgericht, Abtheilung fur Untersuiiungs- sachen. Deputation 7. für Verbrechen und Ver-

* . gehen.

Oe eutliche Vorladung. siensofim und Arbeiter Carl Staffek aus Neu

“Tabor, 21 Jahre alt, reformirt, ist in Folge An- klagen der Königlichen StaatSanwaitschaft zu Oels wegen wiederholten Hausfriedensbrucbs und wieder- holter vorsäßlichkr Körperverleßung auf Grund der §§. 123, 223, 2230, 74 und 47 des Strafgefeßbuchs die Untersuchung eingeleitet und zur müxidltchxn Ver- handlung und Entscheidun der Sache im Stylings- saale des unterzeichneten den 7. November 1878, Vormittags 9 Uhr, anberaumt worden. Der Angeklagte wird Hierdurch aufgefordert, _ _ ' ' Stunde zu erscheinen und dre zusemer Vertbetdt- ung dienenden Beweismittei mit zur Steli'e zu ringen, oder solche dem Gericht vor dem Termm [o zeitig anzuzeigen, daß fie noch zu demselben herbei-

eschafft werden können. _ , in dem Termine nicht, so wird gegeii dknsel en _mtt der Untersuchung und Entscheidung 111 01115111118018111

verfahren

20. Juli 1878.

tbeilung.

Subhaftationen, Aufgebote, Vor-

[8192]

In Sachen, betreffend den Konkurs der Gläubiger abrikantenW Sehlbrede zur Kraymuhle asperde, sollen auf Antrag des Konkurs-

des

bei

kurators , ameln,

dem

vor bie haber fi

wor-oezei lebnrecht

tlien, als: [. das Pappe - Fabriketabliffement, genannt die Kraymüble, nebst Zubehörangen, bestehend aus: 1) einem massiven Wohnhaus Nr. 82, ver- sichert zu 6216 «M, 2) einem desgleichen Nr. 823, verficbert zu 14 070 „M, 3) einem Stallgebäude von Fachwerk, Nr. 82b, versichert zu 798 „js, _ 4) einem Maschinenbaus bon Fachwerk, Nr. 82 «, versichert zu 8286 «14, 5) einem massiven Kesselhaus, Nr.82c1, ver- sichert u 2331 «46, 6) einem versichert zu 18126 «44, 7) einem Trockenbaus von Fachwerk, Nr. 821, versichert zu 6393 „is, und einem mas ven Trockenhaus, 8) einer masfiven

. zu “M U- die bei dem Fabriketabliffement belegene Fiitxkderei an Ackera, (Harten- und Wiesengrund- en, öffentÉickZ meistbietend verkauft werden, und ist zu 11 e Mittwotb. den 6. November d. I.,

m »die Verkaufsbedin ungen 14 Tage vor dem kaufstermine auf ei dem 0 werden können. qußlkick) werden alle Diejenigen, welche an den

Ge 811 den 'Haudluugöreiseudeu

Die Verhaftung hat Es wird ersucht, im Befreiungsfalle festzuneh-

11. für Voruntersuchungen. lter: 25 Jahre, geb. 19. April

Mund : klein,

Nase: gewöhnlich,

bitt. 77. Nr. 177 (18 1878 ., Vormitta s

Hauptmann a. D. Karl Wagemann,

Berlin, den 27. Juli 1878. Kö-

Geaen den Koloni-

ericbts ein Termm auf

in diesem Termine zur festgeseßten

Erscheint der An eklagte

Wartenberg , den

1) . ola. wer en P [. Ab-

Königliches Kreisgericht. B r a n d t.

ladungen u. dergl.

Subhastatiokiis-Patent Edictalladung.

Ober - Gerichtsanwalts Schorcht zu die zur Koaxkursmaffe gehörigen Immo-

abrikgebäude von Fachwerk, Nr. 829,

etirade, Nr. 82g, versichert

welcher Komplex etwa 22 Morgen hält; Termin auf

Mor ms 10 Uhr, em Amtsger cbte angesYJt, wozu Kauflieb- t dem cherken eing aden werden, 2Ziels;

er- er biefigen Gerichtsscbreiberei und bgenannien Konkurskurator eingesehen

neten Immobilien Eigentbums-, Räber“-

PreiSan abe auf

dingliche Rechte, insbesondere auch Servituten und . ' schrtftlt

Realberechtigunqen zu haben vermeinxn, hierdurch aufgefordert, solche Rechte und Ansprucbe sq gxwiß in dem obigen Termine anzumelden, als sie widrigen- falls dem neuen Eerber gegenüber damit aus- geschlossen werden foam. Uebrigens bedarf es einer nochmaligen Anmeldung der im Anmeldungstermin am 9. Marz d. J. pro- fitirten Ansprüche und Pfandrechte_ nicht. Der demnächstiae Ausschlußbejcbeid wird nur durch die Neue Deister-Zeitunq und durch Anschlag an hiesiger GerichtssteÜe veröffentlicht werden. Springe, den 20. September 1878.

Königliches Amtsgericht.

Engelhardt.

6815] Oeffentliche Vorladung-

Der Bankier Is-mar Säxottläuder zu Frank- furt a. M. hat gegen den _ehem_alige„u Prxmier- Lieutenant Riävard Lehfeld, fruher 111 Berlin, auf Grund eines Wechsels (ls (19.10 Hannover, den 26. Juni 1875 über 2000 „18 Wegen 1880 «16 nebst 6% Zinsen seit dem 1. August 1875 eine Wechselklage an ebracht. _ ' ie Klage ist eingeleitet, und da der xeßtge Azif- enthalt des Verklagten Lehfeld unbekannt ist, so wird dieser hierdurch öffentltckzfaufgesoxdert, in dem zur Klagebeantwortung und weiteren mundlichen Verhandlung der Sache auf den 10. Dezember 1878, Vyrmittags 10 Uhr, vor der unterzeichneten Gerichts-Deputatton tm Stadtgerichts ebäude, Jüdenstraße Nr. 59, Zitxtmer Nr. 67, anste enden Termin püni'tlich zu erscbxmen, die Klage zu beanWorten, etwmge, Zeugxn'mck zur Stelle zu bringen, und Urkundezi im Original em- zureicben, indem auf spätere Emreden, welche auf Zhatksachen beruhen, keine Rücksicht genommen wer- en ann. Erscheint der Beklagte zur besiimniien Stunde nicht, so werden die in der Kkage angefuhrten That- sachen nnd Urkunden auf den Antrag des Kiagers ju coniumaoiam für zu esianden und anerkannt xr- acbtet, und was den ReZten nacb daraus fol t, wird im Zrkenniniß gegen den Beklagten ausge procben wer en. Berlin, den 1. August 1878. ,

Königliches Stadtgßrtcht.

1. Abtheilung für Ctvtlsachen. Prozeß-Deputation 11.

„Subm

finden soll.

beizufügen. Celle, den 21

rung sämmtlicb öffentlicher Su dazu

im Bureau der

Nordhausen

[8196] Die Pferdef

Unternebmnn

zu; welcher Zeit Submittenten

Verkäufe, Verpachtungen,

Submissionen :c. [8161] tem er 1878. Die Lieferung der Maurer- und Zimmer-

Materialien, veranschlagt auf ca. 28,000 rcsp. 14,000 „16., sowie die Ausführung der Erd-,Maur8r-, S1einmeß-, Zimmer-, Tischler-, Schlosser- und Ma- schinenbauer-, Glasew» Anstreicher-, Klempner-„und Steinseßer-Arbeiien zum Neubau eines Betriebs- Gebäudes auf dem EisWerder bei Spandau, soll m öffentlicher Submission vergebeti werden. Hierzu ist ein Termin auf Dienstag, chn 15. Ok- tober er., Vormittags 11 Uhr, rm Direktionsbureau auf dem Eiswerder anberaumi. Mit entsprechender Aufschrtfi versebsne'Offerien find posimäßig verschloffen und _portofrci'bts zu de): genanntcn Terminsstunde an die unterzeichnete Dt- rektion einzureichen. " ' & ' Bedingungen, Ansckzlage ,und Zeichnungen liegen während der Dienststunden m dem genannten Bureau zur Einsicht aus. Spandau, den 26. September 1878. (8010.243/9.) Direktion des FeuerWerks-Laboratoriums,

[8187] Die direkte

den Remonie-

beraumt:

von Pillau, 2) Manta 10 Uhr, in

,[8199] Hinterpommerséhe Eisenbahn. Am Mitttvoth, den 9. Oktober 5. J., Vor- mittags von 1051 Uhr ab, soÜen auf dem Bahn- bof zu Stolp gegen sofortige Baarzablung an den Meistbietenden öffentlich verkauft werden, circa 647 Ctr. Schienen, 236 Ctr. Schmelzeisen, 55 Ltr. unverbranntes, 249 Ctr. verbranntes Gußet en, 231 Ctr. eiserne, 57 Ctr. Siabldrebspähne, 21 tr. Kupfer mit Loth, 10 kg Kupfer, 137 19.-_ Kupfer- niederscblag, 39 kg alte unbrauchbare Stederohre, 189 kg Gummi obne Leinwand, 96 113 Zeugabfälle, 25 kg Mesfing, Eisen und Kupferdraht, alte Yilexi, Glasbrocken, Leinen und Tauzeug, sowie" eine ' artxe alter Gerätbe vnd Utensilien, wozu Kaufer hiermit eingeladen Werden. Die Verkaufsbedmgungen sind im Auktionstermine an Ort und SieUe oder auch vorher auf portofreie Anfragen von unserer Central- Materialien - Verwaltung, Kronprinzenstraße 18 .hierselb't, zu erfahren. (- (ck10. 249/9.) Stetiin, den 24. September 1878.

Königliche Eisenbahu-Kommisfion

für die Hinterpommersthe Bahn.

Fouragebedarf 4) Freitag, mittags 10

ei Kattenau, gaitstben,

und bedar

mittags 10

und

Submis an den

8127 [ ] auf disponible rbeitskriifte. , n der Strafanstalt Celle sind ca. 40 bis 50 Ge angene, welche bisher mit Möbelfabrikation und Kürschnereibescbäftigt waren, disponibel, und sollen die elben entWeder mit denselben oder mit anderen Ar eiten, die mit den Einrichtungen der Anstalt ver- einbar sind, beschäftigt werden. Auch wexden Of- ferten auf eine geringere A1.zabl von Gefangenen an enommen. us escbloffen sind Cigarren- Stubb, Stiefe- letten- abrikaiion sowie Lama- eberei.

YMWFUf oura e ar * 11) Conn Vormittags

Diese Term Loeßen in den

iche, fideikommiffarische, Pfand- und andere

Die resp. Unternehmer wdllen ibre Offerten mit

und versiegelt mit der Aufscb

bis spätestens dyn 15. November 5. * ., Vor- mittags 10 Uhr, an die unterzeichnete einsenden, um welche Zeit die Eröffnung der ein- gegangenen Gebote im Direktions-Bureau statt-

Die beim Abschluffe des Vertra es zu zahlende Kaution beträgt den dreifachen monatlichen Arbeitslohnes. wird auf 1_3 Jahre abgeschlossen. Hier unbekannte Submittcnten haben ihrer Offerte eine Bietungs- Kaution von .Fünfbundert Mark“ oder eine amt- liche Bescheinigung über ihre Vermögensberhältniffe

Königliche Strafanfialts-Direktiou.

[8240] Frankfurt-Vebraer Eisenbahn.

Die Eindeckung der polygonalen Lokomotivfcbuppen auf Bahnhof Nordhausen und Leinefelde Mit 2150 resp. 1520 Qu.=Meter Dachfläche auf fertig beige- steliter Schaalung in englischer Manier inkl. Liefe-

Termin auf den 16. Oktober 1878, Vormittags 11 Uhr,

beraumt, von der auch die allgemeinen speziellen Submisfions- und Lieferungsbedingungen, Submisfions-Offertenformulare gegen portofreie Ein- sendung von 0,6 «M zu beziehen sind.

Königliche Bau-Iuspektion s. Bekanntmachung.

koblengrube Friedrichst al-Quierscbied bei Saar- brücken soll im Submissionswege vergeben Werden.

Donnerstag, 10. Oktober 1878, Vormittags 11 Uhr,

wird, versiegelt m_id mit entsprechender Aufschrift versehen portofrei emreiében. Die Bedingungen können auf dem Bureau der Unterzeichnetcn eingesehen, auch gegen Erstattung der Kopial ebühren bezogen werden. riedri sthal bei Saarbrucken, den 16. Sep-

Königliche Verg-Inspcktion 121.

bedarfs an die Truppen in den mit Königlichen Maga- zinen nicht versehenen Garnisonen und, Kommando: Otten, sowie des Fouragebedaris an die in und ber

monte-Kommandos während des Jahres _1879 soll im Wege der öffentlichen Submission unt eventl. darauf folgender Licitation vergeben werden.

Zu diesem Bebufe werden an nachstehenden Orten folgende Termine vor unserem Depultrten an-

1) Sonnabend, den 26. Oktober er., Vor- mittags 10 Uhr, in Pillau fiir den Fouragebkdarf

bedarf von Wehlau, 3) Donnerstag, den 31. Oktober er., Vor-

mittags 10 Uhr, in Memel für den Brod- und

bedarf für Ragnit,

5) Sonnabend, den 2. November er., Vor- mittags 10 Uhr, in Gumbmpen fur den„Brod- und Fouragebedarf für Gumbinnen und fiir den Fouragebedarf für die Remonte-Kommandos m und

6) Montag, den 4. Noyembex, er., mittags 10 Uhr, in Bartentteirz fur den Brod- ouragebedarf für Bartenstein, den Fouraß -

für die Remonte-Kommandos in und ei Liesken und den Brodbsdarf für Wartenburg, 7) Dienstag, den 5. Novxmber er., mittags 10 Uhr. in Loeßen fur den Brod- und Fouragebedarf für Loeizen. 8) Dienftaäö den 12. November er.. Vor-

r

und Fouragebedarf fiir Dt. Eylau und Osterode. 9) Mittuw , den 18. November er., Vor- mittags 10 U r, in Riesenburg fiir den Brod- ouragebedar rodbedarf für die Remonte-Kommandos in und 10) Jreita . den 15. November er., Vor-

Brod- lind Fouragebedarf fiir Braunsberg.

V waltun ea da elbst, an den übri en Orten in deterx Gescbä tsloka en der Magistrate a' gebält'en.

Stücklohn oder per Tagespensum

rtft . ission anf Arbeitskräfte“

irektion

ertb des ein- Der Vertrag selbst

(8. (Ibo. 223/9.) . Septemer 1878.

er Sonstiger Materialien, soll in bmision vergeben werden, und ist

unterzeichneten Bau-Jnspektion an- sowie

(11. 54273.) , den 27. September 1878.

ördemn der Königliäben Stein-

gslustige wollen ihre Offerten bis

in Gegenwart der eWa erschienenen die Eröffnung derselben stattfinden (s. (310. 154/9.)

Bekanntmachung. Lieferung des Brod- und Fourage-

Stationsorten kantonnirenden Re-

,den 28. Oktober er., Vormittags eblau für den Brod- und Fourage-

von M:mel, * den 1. November er., Vor- Uhr, in Ragnit für den Fourage-

Brakupoenen, Sperling und Zur-

Lieferungslusiige, insbesondere Prod enten und am Lieferungsorte ansässige Gewerbetrei ende, wer- den hiermit eingeladen, sich an diesem Termm zu betbeiligen.

„Submisfions-Offerten find gehörig versiegelt und mxt der Aufschrift:

„Submission wegen Liefermt fiir die _ Garnison (Kommando - Ort :e. 1T. 1T.“ verjeben, bis zu den betreffenden Terminen der Königlichen Garnison-Verwaltung resp. dem Magistrat desjenigen Ortes, in welchem 1105) Vor- siebendem der Termin für den LieferungSort abge- halten wird, einzureichen. oder auch vor dem Termine an Ort und Steile unserm Deputirten zu übergeben.

Das Oeffnen der SubmissionszOfferten gesebiebt erst beim Beginn des Termms durcb unsern Depufirien und bleiben. aÜe_ nach Beginn des Termins eingehenden Submis1ions-Offerten unbe-

rückfichiigt, In den Offerten End bestimmte Preise pro Brod entner Hafer, Heu und Stroh

s. 3 Klar. und pro

zu stellen. , ' Die speziellen Lieferungs-Bedmgungen, sowie die

ungefähren Bedarfs-Quanta für jedezi Lieferungsort

können in unserer RFstratur, forme m den 'Ge-

schäftslokalen der agistrate resp. „Garnison-

Verwaltungen der vorbezeichneten Verdmgungsorte

eingesehen Werden.

Bemerkt wird hierbei noch, daß die nach §. 12

dieser Bedingungen den Submrs wus-Offerten bei-

zufügcnden Atieste mit einem tempei von 1 “44

50 H versehen sein müssen.

Köni Oberg, den 19. September 1878.

Kön gliche Jutendantur 1. Armee-Corps.

Verloosung, Amortisation, ZinSzahlung u. s. w. von öffentlichen Papieren.

[5585] Bekanntmachung.

Bei der am 15. d. Mis. _statigefundenexx neunten AnSloosuug der in Gemaxbeit des Allerhöchsten Privilegii vom 23. Augut 1869 011811 ebenen Kreis -ObliZationeu dxs Kreises Gr 11 sind für den ilgungstermm, den 2. Januar 187 , folgende Avpoints ge ogen worden:

1.111. 13. Nr. 1 7 171 182 197.

1.ij. (ck. Nr. 28 39 55 56 58 72 84.

1.118. 1). Nr. 8 20 46 51 82 86 88 93 132 200. Die Inhaber dieser Obligationen werden biéidureb aufgefordert, dieselben mit dcn dgzu gehörigen Cou- pons und Talons bei der Krers-Kommunal-Kaffe bierselbst am 2. Januar 1879 einzureichen urid das Kapital dagegen in Empfang zu nehmen. Die Verziniun hört mit dem 2. Januar 1879 quf. Der Betrag fe lender Coupons Wird vom Kapital ab-

e 0 en. 9 ngon den früher _auSFeloosten Obligationen smd bis heut noch nicht einge ösi:

bitt. 13. Nr. 56 98 99 118.

1.188. 1). Nr. 3 30 41 184. * Grünberg, den 18. Juni 1878. (8080.202/6.)

Der Kreis-Ausschuß. [4825] Rheinische Eisenbahn.

Mortifikatiou abhanden gekommeuer Prioritäts-Obli ationen.

Von den unterm 28. ärz 1874 Allerhöcbst privilegirten 5%igen Prioritäts-Obltgattonen 17. Emission unserer Geseilscbaft 8 600.25 find die Obligationen Nr. 206,902 und 206,903 nebst An- weisung zur Empfangnabme der ZmScoupons zweiter Serie dem Eigentbümer abhanden gekommcn; . '

Unter Bezugnahme auf §. 6 des bxzogenen Prtvtlegti ergebt daher hiermit die öffenilrcheAnffordemng, die vorbezeichneten Wertbsiücke emzulrefern oder die etwaigen Rechte an dieselben bei uns eltend zu machen, unter dem Präjudiz, daß, wenn 1) eser Auf- forderung nacb zweimaliger Wiederholung derselben und einer ferneren Frist von vier Monaten nicht Folge geleistet ist, wir bei dem Königlicherz Land- erichte bierselbsi die AnnuUirung dxr bezeichneten ZLertbpapiere beantragen und demnachst an deren

Vor-

Vor- , in Dt. Eylau fiir den Brod-

fiir Riesenburg und Rosenberg, : MeM und den ouragebedarf ei Pt. Mark.

Fr, in Culm fiir den Brod- und i r Calm

abend den 16. November er.. 10 Übe, in Braunsbetg für den

ine werden in Pillau, Memel und Bureaus der Königlichen Garnison-

Stelle neue Dokumente ausfertigen Werden- Cöln, den 27. Mai 1878. Die Direction.

[8219] Ausloosnug vou Stadtoblisationeu.

Bei der am heutigen Tage stattgebabten Aus- loosung sind folgende StadtobligZatiouen nach dem Privilegmm vom 15. ebruar 18 3 und zwar:

Nr. 62 über 500 baker _ 1500 Mark, MÖLLER aikid 311 über xe 200 Thaler = ar , Nr. 337, 355 und 359 über je 100 Thaler = 300 Maik, ' gezogen worden, welche daher get: werden folien.

Zur AuSzablung derselben ist in auf den 81. Dezember 5. I. auoeraumt weshalb deren Zn aber aufgefordert werden- den Nontiuaxwertb der

b i ationen nebst erfalleuen Zinsen gegen Rück abe von bli ationen und inScoupons im ;ck: ten Termine i der Stadika e Saarbrücken 11 erheben.

Mit dem 31. De e'mber 1878 Hört die Beninsrmg

Sep 1878.

1181 QlatioumaY. dera geoo YUM Derv .

Saar :! J. K efer.