MMW!-
Der Venoaltuagsraib und die Li uidaiioukkommissiou der FeuerversicberuuaSge ellscbaft , dler' haben, wie uns
eldet wird, beschloüeu, de lav enden Risiken an die ten i e Xeuerversicherungs-Ak!ieafgesellschaft zu Berl nséu
"- Von der Messe in Spißen- und Weißwaaren be- richtetdie .Leipziaethg.“ unterdem 9. Oktober Folßendes: Die schon Zit Beginn der Saison plaßgrxiiende Besserung a_ er einschlägigen
rtikel bat sicb auch in gegenwartißir Meffe betbätigt und in- und ausländische Käufer zu namhaften bscblüffen veranlaßt. Der sckon Anfang dieses Jahres begonnene Waareubedarf in den besonders durch den orientalischen Krieg beeinflußten Ländern hat sich wesent- lich erhöht, und wurde dies schon durch zahlreiches Erscheinen rumä- nischer und l_evantiniscber Käufer vor der Meffe gekennzeichnet. Viele bzw der Pariser Ausstexlung in ihr Heimathland zurückkehrende und bret durcbreisende Auslander, worunter man auch eini e armenische und persische Kaufleute bemerkte, traten ais Käu er auf und entnahmen_ztemlicbe Waarenposten den hiesigen Lägern. Was den Spißeuartzkel anbelangt, so hat dessen Beliebtheit namentlich in letzter Zeit mehr _und mehr zugenommen und mögen die gün- st_i en Mobedisvofiiibnen, die uns von Frankreich und England für dte en Artikel signalifirt werden, hiervon die Hauptursache sein. Be- sonders beliebte Gattungen waren zu Wäsche- und KonfektionSzwecken: „TrimmmLs, Torcbons, Valenciennes und BrcderieS“, sowie für
ut-, Klei er- und Mantelbesaß: .Blonden, schwarze Guipures und cbwaxze und weiße Spißen_mit Gold- und Silber-Applikation“. und war die Ngchfrage namentlich in letztgenannten Artikeln sehr lebhaft. Von Gardmenstoffen wurden größere Posten aus dem Markt ge- nomnzen und waren außer den sächsischen Fabrikaten auch die soliden Gardinen englischerx Ursprungs wieder sehr begehrt. Die Aussicht der_nabenben BaZTzett spiegelt ßch_in den Bailroben der diesjährigen Saison wtepcr, mdem hauptsachitcb Stoffe aus leicbten Tarlatan- getxebxn, _mtt Gold- und Silberfaden durchwebt, beliebt waren. Von voFtlandtscha-n_ und er_zgcbirgtschen Fabrikaten War in Maschinen- sti er_eicn, Zesßckte". Tulien und Kragen große Nachfra e, und scheint auch in die en Zweigen der sächfischen Industrie ein e reulicher Auf- YZung fich bemerkbar zu machen.
-- Die „Wes. Ztg.“ berichtet in Bezug auf das Fallisse- ment der City of GlaSgow Bank weiter Folgendes: Am Montag traten die Dire;toren der schottischen Banken in Edin- burgh zu einer Versammlung zusammen und faßten folgende Reso- lution: „Die Vaxkxn sind bereit, Seitens solcher Personen, welche Depofiten von maßtgem Umfange bei der City 1) Glasgow Bank sieben haben, Beiverbizngen_entgegenzunehmen, we che dahin gehen, jene Depofiten theilrreise _flussig zu machen. Diejeni en Depositäre, Welche fich auf Grund_d1eser Resoiution an die Banken wenden wollen, haben sicb zunachst von der City Bank ein Dokument zu versxbaffen, auf wel_chem d_er Betrag, _den die Bank ihnen schuldet, __Z'onZiet ferner bescheinigt wird, daß die Bank keine Forderungen an e a .“
- Die „New-Yorker Hdl.Ztg.“ äußert fich in i rem vom 27. September dajixtknWoÖenbericht über die Geschkcxxfislage so_kgepdermaßkn: Die Gesammifituation bleibt im Wesentlichen be- friedigend, wenn fich auch nicht in Abrede stelien läßt, daß die all- gememe Besserung der Geschäfte fich treit langsamer voliziebt, als man_unier “ren bestehenben günstigen Verhältnissen zu erwarten be- 1echtigt_war. Hoffeniitch macht sich nach dem Verschwinden der Epidemie aus dem schirer heimgesucbten, aber von allen Theilen des Lanxes in reichstem Maßx unterstüßien Süden ein schnellerer Fort- schritt bemerkbar. Die Zeichnungen fiir die nkue Anleihe haben in der l_eßien Woche gctvalttg abg_enommen, woraus zu schließen, daß die- 1emgen Banken, welche bis dqbin die größten Posten übernommen haben, dem noch immer im Geldmarkte herrschenden Ueberfluß eme länßere Dauer nicht mehr zutrauen, vielmehr einem starken Bedarf es_Handelsstand_es in nächster Zeit entgegen sehen. Noch macht sich [e_doch keine stetgendeTendcnz der Diskontoraten bemerkbar, dieselben bleiben, Wie bisher, 1z-2 % für Call Loans, 3-4 0/0 für langere Termine und 4-5 0/0 fiir Plaßweckysel erster Klasse.
L.;.“ „
erloschene _Spekulation Zeichen der Wiederbelebung kund gebe, aber eme entschiedene Festigkeit macht sich geltend und an ein Énzlicbes Verschwinden des Agios, deffen man sick) vor weni en
ocbeu «anz sicher hielt, glaubt man für den Augenblick nicht. Her Wechselmarkt war diese Woche nicht gerade mit dis oniblem Matenal _überfülit; aber da andrerxeits die Importeurs se r weni kauften, em außerordentliche: Bedar , wie in voriger Woche sich nich? fettend machte, endlich auch das Angebot von Wechseln auf Lieferung ein; stark war, haben Course eine weitere Einbuße erlitten, und die Stimmung war anhaltend flau, am Schluß sogar stark gedrückt. Am Waaren- und Produktenmarkt hat sich die Situation in so- ern gebeffert,_ als wir um eine Woche dem hoffentlich nicbt mehr ernen_Tage_naber gerückt find, an welchem ein Frost der Epidemie tm Suden em Ende macht.
,L_ondon, 9.“Oktobcr. (E. C,.) Nach den Ausweisen des britischen Handels-Amtes fur September betrug der Ein- fubxwerth 27 229 581 Pfd. Sterl., somit 1005188 Pfd. Stekl. weniger als im September 1877 und 3438 673 Pfd. Sterl. we- niger ais im September 1876. Für die Monate Januar bis September d. J, (einschließlich) betrug der Einfuhrwerth 282 516072 Pfd. Sterk, somxt 9912 331 Pfd. Stekl, weniger als im entsprechenden Zeit- raume des Jahres 1877 und 399 212 Pfd. Stekl. mebr als im entsprechenden eitraume von 1876. Der Ausfubrwerth für den abgelaufenen V ionat be ifferte fiel) auf 16 561 382 Pfd. Stekl, blieb somit um 556 044 ft). Stekl. gegen September 1877 und um 1 216 353 Pfd. Stekl, ge en September 1876 zurück. Für die crsteq neun Monate des laufendenTJahres beträgt der Ausfubrwerth 144 926 177 Pfd. Stekl, oder 2759 342 bezix. 6109270 Pfd. Sterk. weniger als in den entsprechenden Zeitraixmen von 1877 und 1876. _ Die bauptsächlichsten Schwankungen' in der Einfuhr sind fol ende: Kaffee wurde um 30%, Ku fer und Kupfererz um 46%, Ger?te um 34%, Rohseide um 10%, [)ee um 17%, Tabak um 270/0, Wein um_30/9, Wolle um 59% mehr (dem Werthe nach) eingeführt; in Weizen nahm der Einfuhrwertb um 79/0, in Weize:.mehl um 12%, in Baumwolle um 25%, in raffiniriem Zucker um 220/0, in Rob- zxtcker um 28%, in Holz um 43 0/0 ab. Bei den auSgefübrten Ar- tikeln verminderte sick) der deklarirte Werth bei Kohle, Koks 2c. um 10%, Baumwoii eweben um 59/9, Eisennxxaren um 30/9, Eisen und Sta [ um 150/„, Leinenwaaren um 90/0, WoÜen-_und Wirkwaaren um 40/0; er vermehrte sich bei Baum- woÜgespmnsten um 11%, Bandwaaren um 28 0/0, Dampfmaschinen um 13 0/0, Seidenwaaren um 36 0/0, Telegraphendräbten und Apparaten nm 43 0/0. - Die Einfuhr von Edelmetallen wäh- rend des abgelaufcnen Monats betrug 3005 828 Pfd. Stekl. gegen 4321744 Pfd. Sterl. im September 1877, und 4204 367 Pfd.Sterl. im September1876. Für Hie ersten neun Monate des laufenden Jahres bezifferte sich die Einfuhr von Edelmetalien auf zusammen 21207975 . Sterk. gegen 28 882000 Pfd Sterl. und 28 524 663 Mi). Sterk. in den entsprechenden Zeiträumen Von 1877 und 1876. Die Ausfuhr für September betrug 1 165 652 Pfd. Sterk. gegen 3436 282 Pfd. Sterk. im September 1877 und 2853 655 Pfd. Stekl tm September 1876; die Ausfuhr während der ersten neun Monate des laufenden Jahres zusammengenommen 21240832 fd. Sterk. gegen 31366285 Pfd. Stekl. und 16155515 Pfd. Ster . in den entsprechenden Zeiträumen Von 1877 und 1876. _ Wie aus Glasgow berichtet wird, hat die dortige Firma Bowman & Co. gestern Abend ihre Zahlungen eingesteilt.
Obes sa, _10. Oktober. (W. T. B.) In der vergangenen Nacht wurde m der htefigeix Kommrrzbauk ein Mauro von 65000 Ru- belri eu_tdeckt. Der xaupikasfirer ist der Aneignung dieser Summe, so_wie_ eines Postens Fondöpapiere im Betrage von 90000 Rubeln ge- xtgndtg. Das Publikum forderte heute die gemachten Einla en in turmxscher Weise zurück, und bis Nachmittags 3 Uhr waren 2 MiKionen Rybel aus der Bank heraus enommen. In den späteren Nach- m11tagsstunden trat größere Ru e ein.
Verkehrs-Anfkalten.
New-York, 10. Oktober. (W. T. B.) Der Dampfer „Holland“ von der National-Dampfschiffs-Com-
-_,-.__V0.m_ .S.-2.1.1111 a.„r.,k_t._.l.äßx„sxch_.z_WW1chx_sggY-„.daß _die
Berliu- 11. Oktober 1878.
Das Märkische Provinzialmuseum beging am Mittwo den 4. Jahresiag seiner Stiftuxg. n den Vormittagsstuudeu de? Festtages vexsammeljen sic!) in den R umm des Museums eine Zahl
eladeuer Gaste. Mitglieder der städtischen Behörden und Freund:
er Altertbumsforscbung, denen der Leiter des Museums, Stadirath inedel, d e interessantesten Erwerbun en des 0l_ZZten Jahres vor. zeigte. Das Museum umfaßt zur Zet ca. 31 Nummern; im lehteu Jahre find die Samm ungen um etwa 50(() Nummern ver- :xjebrt wordxn. Das Interesse, das dem Museum Seitens des Ver. [mer Publtkiims entgegengetragen' wird, hat sich im verflossenen Jahre wesentlich gesteigert. An einzelnen Tagen belief sich die Zahl d_er Be ucher auf 2-3000. Von Seiten der Mitglieder des König. lichen auses ist dem Museum auch im vergangenen Jahre vielseitige Beachtung zugewendet worden.
_ Prag, "10. Oktober. (W: T. B.) Bei der [gestern im Alt- stadter Muh_lenkomplexe ausgebrochenen Feuersbrunst find drei Getreidxmublen, eine Schleifmühle und Der städtische Waffe:. thurm vollstandtg ausgebrannt; die Novotnys-Komplexe wu:- dxn gerettet. Der verursachte Schaden ist sehr roß; die Ge- baude waren meist bei der städtischen Assekuranz versi ert.
__ London, 9. Oktober. (E. K.) Die West- und SüdWest- kuste Englands wurde am Montag von einem heftigen Sturme heimgesucht, der u. A. die telegraphische Verbindung mit den Scilly- inseln untcrbracb.
Rom, 7. Oktober. Wie Professor Palmieri unter dem gestri en Datu_m_ dem Rxapeler_„Pungolo“ schreibt, beharrt der Vesuv in er [Zyttqgtgen Pextodx mmderer Thätigkeit und [ie en keine Anzeichen fur eine demnczcbsttge Steigerung derselben vor. ine geringe Rauch- menge, sebr maßtge Laven und eine Yewiffe verminderte Aktivität in der Eruptwn selbxr bezeugen die (: nehmenden bascn des Dyna- miSmus. Gegxuxibex dcn Aeuszerungcn einiger B älter, Welche dem Professor Paimierr die Ankündigung zuschrieben, daÉ mit dem zu- ne__bmenden "Monde auch die Eruptionsthätigkeit des esqu zunehmen nzurde, erklart derselbe, fich blos dahin geäußert zu haben, daß, wenn eme gesteigerte Tbätt keit bevorstünde, dieselbe seinen Erfahrungen pack) um ben Vollmon bexum eintreten wiirde. Wie dem indessen aucb mxmxr sem möge, es_schemt, d H die seit lange vorhergesagte gegen- wartige Erupxionspertgde des esuvs noch geraume Zeit bedürfen wird, ehe sie m die kraftiZeren Phasen eintritt, welche evorsteben.
Neapel, 1_1. O_kto er. __(W. T. B.) Die Eruptionen des Vesuvs dauern in kleinen Zwr[chenräumen fort.
Stockbo_[m, 7. Oktober. (Hamb. Corr.) In der bissigen deut__schen Ktrche brach heute früh um 22 Uhr der Thurmmauer gegenuber Feuer aus; gegen 4 Uhr stürzte der hohe, Vom Feuer cr- grtffe_ne_ Thurnz zusammen. Das Innere der Kirche ist ziemlich un- beschadtgt geblieben; ebenso wurden die angrenzenden Häuser gerettét. Die deutsche Kirche ist eine der ältesten der schwedischen Hauptstädt, fie wurde zu Anfang des 17. Jahrhunderts erbaut. Leider ist auch d_as bekannte sogenannte deutsche Glockenspiel, welches aus 28 mit einander barmonirenden Glocksn bestand, vom Feuer zerstört worden. Dasselbe wc_1r von einem Hamburger, Namens Franz Hemony vérfer- trgt und spielte zum ersten Male am 18. Juli 1666.
Im National - Theater gelangen am Sonntag, den 13. d. M., die „Karlsschüler“ zur Darstellung.
-- Jm BelleZ-Alliance-Theater erfreut sich riß Reuters Lustspieb: „Die drei Lgngbänse“ so vielen Beifails, daß affelbe vor- aussichtlich noch auf langere Zeit Repertoirestück bleiben wird.
p_„cx axxie-_.(C-„Mxisiv9142281118?) ist hier einaxtxyffen-
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ck Zins erate für den Deutschen ReichS- u. Kgl. Preuß. _ Staats-Anzeiger, das Central-HandelSregister und das Postblatt nimmt an: die Königlitbe Expedition 1- des Deutschen ReithH-Iiuzrigers uud Königlia) 2- , preußischen Staats-Iknzeigers: 3 & Beriin, 8. 17. Wilhelm-Straße Nr. 82. 4!
In unsercm Dxposiwrium befinden?]?ck) folgende 11 Uhr, in dem Zehtwilli eVerfu ungen, seit deren iederlegung uber 56 ahre ver offen sind, nämlich: 1) Testa- ment der Wittwe bes Klosterdieners Nippel (Lip- p_el), Marie Loutse, gebornen Schivarzkopf, zu Lindow, vom _9. März 1821; 2) Testament des Bauers Joachim Friedrich Hörrmaun oder Hör- mmaun und de en Ehefrau Anna Dorothee, ge- bornen Sommerfeld, zu Carwe, vom 17. Noisember 1821; 3) Testament des Koffäthen Joachim Fried- rich Maaß zu Gro -Muy, vom 24. Mai 1822; 4) Erbvertrag des üdners Joachim Witte und
mals Wittwe Bruder, zu Köriß, vom 19. Februar 1820. Nach Vorschrift des §. 218, Titel 12, Theil ]. des Allgemeinen Landrechts werden die InterxJenten aufgefoxdert, die Publikation dieser [eßtkm iZen Verfügungen nachzusuchen, widrigenfalis na . 19 a. a. O. verfahren werden wird. Ryppiu, den 7. Oktober 1878.
gericht. 11. Abtheilung.
'Die verehelitlxle
kannt gemacht. Nen- Königlicbes Kreis- mann. “--_- [8554] Klempnermeister Justi],
Louise, gxborue Berger, “zu Nieder-Hermsdorf bat Legen ihren Ehemann, den Klempnermeisier Lou s Justi], zyleßt in Nieder-Hermsdorf wohn- haft, wegen bösltcher Verlaffung av] Eheslheidmtg geklagt. Zur Vornahme des gerichtlichen Sülxne- versuchs und event. zur Aufnahme der Klagebeant- wortung haben wir einen Termin auf den 17. April 1879, V. M. Uk Uhr, v_or dem Krengerichts- Rath Kletschke im Sißungsz1mmer Nr. 1. des bie- den Gerichts anberaumt, wo 11 wir den seinem
ufentbalte nack) unbekannten erklagten unter der Warnung hiermit vorladen daß bei seinem Aus- bleiben im Termine der 1 atsäcblicbe Klagevortrag in oontumacjam gegen ihn für zugestanden eraébtet und dem emäß was Rechtens erkannt werden wird. Walden urg, den 23. September 1878. König- liches Kreisgericht. Erste Abjheilung.
11,25 11111,
werden.
Die a tbedi Lokal vachM On
_ gesehen Werden. _ Zur Versteigerung von circa 1709 Raummeter
484 Raummeter Erlen Kloben (davon 220 Rmtr. aus dem Jahre 1877), 80 Raummeter Erlen Knüppel, 138 Raummeter Espen Kloben, 41 209 Raummeter Kiefern Kloben (davon 4320 Rmtr. aus dem Jahre 1877), 4065 Raummeter Kiefern Knükpel auf dem Königlichen Holzbofe Hu Schönau n' rd hierdurch Termin auf den 29. ktober d. JS„ Vormittags
oder in
stskbkist 111111 Untersnobunxs-Zaobsu.
Zubbastariousn, angsbots, soriaäuugsu 11. äsrg].
?srkäustsrpaabiungan, Submissiousu sta.
78110081111g, zmorrjsabiou, Zinsxabiuux' 11. 8. 77. 7011 6116110105611 kapiersu.
raumt. Die Wesentlicbsten Verkaufébedingungen md Fur folgende: 1) Die Anforderungspreise sind festges eilt auf: 6 «44 pro Raummeter Birken Kloben, 5 „44 pro Raummeter Birken Knüppel, 5 „44 pro Raum- met_er Erlen Kloben, 4 „11 pro Raummeter Erlen Knuppel, 3 «44 pro_Raummeter Espen Kloben. 4.34 pro Raummeter Kiefern Kioben, 3 «74 pro Raum- n_12_ter Kiefern_Knuppel. 2) Bei kleineren Holzquan- tttaten bis einschließlich 150 Raummeter ist der ganze Steigerungßpreis sofort an den im Termine anwesenden Kasienbeamten zu erlegen. deffen Ehefrau Dorothee, geborenen Dreeger vor- Jößerey Holzquantitäten ist der vierte Theil des
aufpretses sofort, der Restbetrag spätestens bis zym 31. Dezember 1878 inklusive bei der König- lichen Kreiskasse z_u Schweß einzuzahlen. Die wet- ieren Verkaufsbedmgun en werden im Termine be-
1878. Der Oberforsimeifter. I. V. Schlieck-
Bekanntmachung.
Die Chauffec eld-Erhebung
a. bet Königs erg 11. an der Königsberg-Cüstri- ner Chaussee , mit dkr Hebebefugniß für
1). bei Falkenwalde deSgl. rot. 7,50 km soll vom_ 2. Januar 1879 ab, und die - c:. bei Köni sberg 1. an der Königsberq-Scbrved- ter Chan ee mit der Hebebefugniß für 7,50 km soll vom 1. Februar 1879 ab in Pacht gegeben
Hierzu ist ein Liziiationstermin auf Dienstag, den 5. November er., Vormittags
8 Uhr, im Geschäftslokale der Kreis - C au ee - Banka e b bterselbst anberaumt worden. h" ff ff
Wochentagen von Vormittags 10 bis 12 Uhr ein-
Zum Bieten werden nur ol e er onen u ela -
Birken Kloben, 362 Raummeter Birken Knüppel, Un werdxn, welcbe dispofiüosnthi? [[ 3 g s . bgabe ihres Gebots eine Kaution von 300.64 baar 4) N
Staatspapteren bei der Kreis-Cbauffee-
Batikasse deponiren.
Königsberg N./M., den 5. Oktober 1878. Der Direktor des Kreis-Chauffeebau-Comitées uud Landrath.
Öeffentlicheéft Anzeiger.
5. 1116118111906 Mabüsgemsnts, Fabriken
umi (3105811811661. “7. T-jtsrarjsoba ÜUZSÄJGU.
9. kamiüsu-Üaabrjobbau.
Schüßenbause ÜSWW anbe- die Neubaustrecke sollen
]) 2 Lokom-xtiv-Drehscbeiben, 2) 4 Wafferkrähne, In a beschafft werden. aufgefübxten Gegenst
3) Bei ziehen.
Mar emverder, den 1. Oktober Bureau des Unterzeichneten
missionstermin postfrei
öffnet werden.
C. Fuhr.
6. 7618051869118 ZLRQMÜW aabuugsu. &
8. Wbaatsr-au-sjgsu. ; 111 1161“ 13618211- bsüags.
[8301] Königlitb Westsäiäéhe Eisenba u. Dortmund -
3) 1 MUZW Wasserreservoir von 150 cbm.
Lieferungsbedingun§en sind für die ml 1 und 2 __ nde gegen Einsendung von je - 1,5 „Fi, fur den 38 3 aufgeführten Gegenstand geYen Einsendung von 1 «46 vom Unterzeichneten zu e-
Offerten mit der Bezeichnung „Submission auf Lokomotiv-Drehscheiben“, bezw. „Wafferkrähne". bezw. „Wasserreservoire“ sind bis zu dem auf den 20. Oktober er., Vormittags 10 Uhr, im angeseßten Sub- einzusenden, Gegenrvart der etwa erschienenen Submittenten er-
Paderborn, den 1. Oktober 1878. Der Eisenbahn-Maschinenmeister.
Inserate nehmen an: das Central-Auuoueen- Bureau der deutscheu Zeitungen zu Berlin, Mohrenstraße Nr. 45, die Annonccn-Expeditionen des ,.Iuvalideudank“, Rudolf Mosse, Haaseustein Vogler, G. L. Daube & Co., E. S latte, Vüttner&Winter, sowie alle übrigen gr“ ßeren Anuoncen-Bureaus.
oder bei der Berliner Handclögeseklscbaft, Französische Straße_ 42, mit doppeltem Nummernverzeicbniß gegen eme Bescheinigung bis zur Beendigung der Generalversammlung zu deponiren. §_. 31. Je 5 Aktien geben dem Inhaber je eine Stttxime; dze Zahl der Stimmen, welche ein Ak- tion_ar in seiner Hand vereinigen kann, ist nicht be- schrankt. Berlin, den 8. Oktober 1878. Der AuffickitSrath. F r. Gelpcke.
terkrade
[8552] Die Herexi Aktionäre der Eschweiler Aktien- Geselischast fur Drahtfabrikation werden zu der am Dienstag, den 29. Oktober 1). II., Nachmittags 5 Uhr, im Lokale der Gesellschaft stattfindenden _ ordentlichen Generalverfammlung hierdurch ergebenst wo sie tn einÉeladen. aaeéordnung: Erledigung der im §. 31 der Statuten vorgesehenen Geschäfte. EsckzWeiler, den 7. ijober 1878. Der AufsichiSrath. (:I: (310. 11/10.) [8553]
[8542]
wir die Herren Aktionäre un der auf
eraumten
hierdurch ergebenst ein. Tagekordnung :
ungen können in dem bezeichneten tober 1878 ab und zwar an den
(«010.80/10.) nd und vor Aufsichtßratb.
Aufsicthraihes.
bis zum und mit 25.
v. Gerlach.
Verschiedene Bekanntmachungen.
Neue Gas-Acticn-Gesellschaft.
In Gemäßbeii des §. 27 unéeres ZtiStYstc?) _léiden erer e e a zu
DienftaZ, den 29. Oktober 5. J., * ormitta ; 11 Uhr, in unserem Geschäftsioka e, Hedemannstraße 12, an-
6. ordentlickxen Generalversammluug
1) Geschäftsbericht der Direktion. 2) Bericht der Revifions-Kommis ion. 3) Crtbeilung der Decharge für
euwabl zweier auSgelooster Mitglieder des
Diejenigen Herren Aktionäre, welche an der Ge- neralversammlung Theil nehmen wollen, werden 1aut§. 28 des Statuts aufgefordert, ihre Aktien Oktober, Nachmittags 6 Uhr, bei unserer Gesellschaftskaffe, Hedemanniraße 12,
Geschäfts-Uebersicht dec
Geraer Bank. :lotlsm.
Kaffen-Bestände . . „Fi 275,784
Wechsel . . . . . 2,028,059
313,155
..........„,311605
Debitoren in laufender Rechnung . „ 8,252,813
konica.
Aktienkapital . .“ 7,500,000
Depositen . . . . . . . . . . 696,020 Guthaben von öffentlichen Kaffen und
Privatpersonen . . . . . . 2,128,777
Rekervefonds . . . . . . . . 542,40?
Re erve für rückständige Banknoten . 19,510 Gera, den 30. September 1878.
Die Direktion.
Redacteur: I. V.: Riedel. VerlaBDer E edition (Kessel). ruck: . Elsner.
Zwei Beilagen (einschließlich Börsen-Beilage).
irektion und
Berlin:
M 240.
. Der Inhalt dieser Veilag
e Modellen- vom 11. Januar 1876, und bie im Patentgeseh- vom 25. Mai 18
Central-Handels-Registev fiir das Deutsche
[ ] x
Das Central-Haudels-Register für das D_eutsche Reick) kann durch alle Post-Anitalten, sowie Berlin, W., Uliauerjtraße 63-65, und alle Buchhandlungen, für Berlin auch durch die Expeditibni ZW., Wilhelmstraße 32,_bx_z_bge_11_ivébb_en._
durch Carl Heymanns Verlag,
Patente. u. Königliches Ministerium für Preu,Zean'del, Gewerbe und öffentliche Arbeiten.
m n enieur . Stolzenberg in Ber- [inDLItIÉedredetF 8g. Mai €1877 auf die Dauer vo_n drei Jahren für “o_en anzen Umfang des preußi- schen Staats ertbetlte atent
auf ein Verfahren zur Hersteliung von Telegraphen- Kabeln, ist aufgehoben- [) B dem ])1'. August Seyfert zu taun- schFjZ unter dem 15. Juni 1877 auf die Dxuer von drei Jahren für “yen ganzen Umfang des preu- ßischen Staats ertbezlte Patent _ _ auf eine durch Zeichnung unb_Beschre1bung in dreifacher Ausführunq nachgew1e|enen Apparat zur Bestimmung des spezifischen Gewichts der Zucker- lösungen beim Kochen im Vacuum, ist aufgehoben. as dem :'rrn Felix Aimé _Carxxiotte- Cleier quont be Meß les_Amtens (Comme) unter dem 31. März 1877 auf “Re Dauer von_ drei Jahren für den ganzen Umfang des preußischen
ts ert eilte Patent SFF einenb Rührpflug, soweit derselbe als neu und
eigentbümlich erkannt ist, ist aufgehoben
Der internationale Kongreß ubcx: die Patent=, ?.!kufier- und Pkarkenfcthrage zu Parts.
711. _ _
1111 7. Frankreich ist bckanxitlich das einzige Land, in welchem die Emsührmig _emes Patentob'ektes, selbst durch de_n auslandischen PatentbeZißer, nach dem Gesßß nut dem V_ e r [U | des Patents geahndet mird. Daß diese un- zeiti e Bestimmung früh gemigzur Sprache ge- bra t wnrde, verdanken w1r_ Hrn. Knoop (Dresden), Delegirten des Vereins der Pate : anwalte, und der Erwägung, daß es zwc_- mäßig sein würde, den Antrag durch em französisches Mitglied_ vertreten zu lassen. r. Barrault (Paris) kam __denn auch diesem Wunsche entgegen, wahrend Hr.
Bataille „im Interesse der nationalen In-
dustrie“ den Antrag verworfen sehen wollte und damit die Bemerxung 13th quz hervyr- rief, daß der Kongreß energ1sch die gemein- samen Interessen zu wghren und vor allen Dingen eine völlige Gleixhstellunß der_ Si_aats- angehörigen und Auslander erbeizufuhren habe. _ _ 4a 8. Hr. rofeffor Lyqn-Caen modifizirte den ursxpriingliZ5 in der Sektion angenommenen und von Barrault gesteliten _Aiztrag: .Weaen nicbt rechtzeitiger_Zabl_ung der Gebühren soll die NichtigkeitSerklarung eines Patents erst geschehen können, nachdem dem Erfinder deshalb Mittheilung (uysrtLZIL- 1116111 gemacht wvrden i_si“, _ _ weil die Taßun zu unbestunmtser unb die Aus- führung a ur schwierig werden wiirde. Dre beiden ersten Absäße der Resolutiyn 5115 8 wurden einstimmig angenommen, der im dritten AbsaY wiedergegebene Beschluß aber_ auf An- trag es Sekretärs Clunet hinzugefiigt, nach- dem der Kongreß -- _ _ _ __
ml 9 die Frage der NichtigkeitSerklarzmg auf Grund man elnder Ausübung etxtes Patentrechts diskunrt hatte._ Die 9. Resolutioxi ist in Berücksichtigung emer- seiner Zett F2. September) als feststehend _angLPQMMenen
ntfchließung getroffen, daß em_L1cenzzwang unzulässig sei*), und err Pomllet_ glaubte aus diesem Grunde „der esellschaft“ die Genug? thuung geben zu mü en, unbenußte Patente_frei werden zu sehen. dmiral Selwyn fand dieses Mittel durchaus ungeeignet. Der Mangel an Benußung eines Rechts dürfe_ niemals Anlaß werden, Jemanden seines Etgenthums zu berauben. Die zur Yusfiihryng etxies soi-
en Beschlu es erforderlichen Einzelheiten mxt
erg auf eit oder Maß der Auszibungs- nothwendigkext würden niemals ebenmaßtgsem _und nie genügend kontrolirt_ werden konnexi, und unter der damit mölet e_n Willkür_ m Handhabung der geseßlichen e _timmung wüxde nur selten der Erfinder der_ größtxn u_nd mich- tigsten Verbe erungen Kap1tql_ für die genu- gende Ausfü rung zu acqumren vermögßn. Er könne dem Antra e nur unter _der Bedin-
Ung ustimmen, da dem Pqtenimhaber l_l- Lehs, ründe für seine Unthängkett gegen ie
ndroZung des Geseßes maßgebend zu mache_n. UUch r. von Rosas sprach auf Griind der in Oesterreich bei gleichen Geseßesbesttmmun en
emachten Erfahrun en von der_ ry en
Lfahr, die eine sol e Erklärung ems ließe.
*) Die 2. Resolution wurde erst am 17. Septem-
ber gefaßt, und fiel bekanntlich qnders aus, wie hier Erwartet. W;. M __
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B e i l a g ck zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
Berlin, Freitag,- den 11. Oktober
7, vorgeschriebenen
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in welcher auch die im §. 6 des GeseYeSYiiber deu Markenschutz. vom 30. November 1874, sowie die in dem Ge'ey, betreffend das Urheberrecht Bekannisuackoungen veréffentlicht werden, erscheint auch in e?
Das Central-Handels-Register für das Deutsche Reich erscheint in der Regel täglick). --
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auktßemub
;nem besonderen att unter dem Titel
Okkikh. "(Nr. 241
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Abonnement beträ?t 1 „Fi 50 „_3 für das Vierteljahr. _ Einzelne Nummern kosten 20 .z. -
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30 z.
Die Unzulänglichkeit einer Ausführung konsta- tiren zu wollen, sei gesetzlich unmöglich. In Rücksicht auf ein international zu erlan endes Einverständniß mache sich die Maßrege m_lch vollkommen unnöthig. Hr. Charles Asst(Paris_) hebt hervor, da eine solche Bestimmung d1e Mehrheit alier finder, d. i. die minder Be- mittelten, fast allein treffe, daß die bedeutexid- sien Industriestaaten in ihren Geseßen eme dergleichen Bestimmung nicht kennen, und daß schließlich damit nur zu Scheinausübungen von Erfinderrechten Veranlaffun gegeben werde. Hierauf wird der Antrag ouillet und Gen. mit dem Amendement Selwyn in der 5111) 9 wiedergegebenen Fassung mit einer geringen Majorität angenommen. _ 2111 10, Diese Entschließung tri t eigezitltch denjenigen Uebelstand, um dessen iilen inter- nationale Vereinbarungen am dringlichstßn zu wünschen sind. Das deutsche Geseß etchnet sich vor alien bestehenden übri en dadur_ aus, daß es nicht eine einzige der eciprocttäis- bez. Solidaritätsbestimmungen enthciit, welche die Wirkung vieler andern Geseke in manchen Fällen inIFrage stellen. Der Kongreß war ich auch der ichtigkeit des Gegenstgndes der Vorlage-die schon aus der ersten S_ißung der Sektion mit Unterschriften von Mitgliedern aus allen Ländern hervorging - vyllkommen bewußt, und es bedurfte nur der Einführung Seitens der Antragsteller Pollok-Barxault, um die anerkennenswerthe Einstimm1gkett herbei-
zuführen.
1411 11. Hr. 01. Schmidt aus Wien ab zu diesem Antra die Initiative, noch ehe er Kongreß beschlosézen hatte,_sein Vurea_u zu be- auftragen, dem französtschexi Minisier für Landwirthschaft und Handel emen Bericht über die Arbeiten. mit dem Ersuchen zu übermachey den auswärtigen Regierungen davon Kenntmé zu geben. Unterstü t wurde de); Antrag durch die deutschen Mitg ieder F. Wirth-Frankfurt, Klostermann, Knoop, ungarischen Regierung, _ Hegedüs, _ den Sektionsi'hef im österreichischen Finanz- Ministerium, Dr. jur. von Rosas u. A. F. Kaupe (St. Petersburg) und Armenßaud (Paris) hatten schon früher zins yrgkii chen Erfahrungen die Nothwendigkeit e1_ner schnelleren Expedition Seitens verschiede- ner Patentämter dargethan, L_Md _Professor Schreyer auß Genf übernahm dte_ Emführnng in der öffentlichen Sißung. DW Annahme der Resolution erfolgte ohne allen Wider-
spruch-
Es erübrigt mir noch in Sachen der Erfin- dungspatente zu den, so zu sagen unter dem Strich, wiedergegebenen Resolutionen des Kon- gresses die Gründe mitzutheilen obschon das „301111131 okkioisl“ in der Scblußzusammen- stellung seiner Nr. 260 diese Entschließuxi-
en nicht aufgeführt hat; es smd [ene m ertikel 17. mit 12, seinen Unterabtheilungen, und mit .4. bis (3. bezeichneten, theils vom Kongreß theils von der ersten Sektion gefaßtezi Befehls“: 6. Wenn ich auch gern bemüht biet: ben will, die Arbeiten der „0011111915st 111181- Uüt1011318 pSrwauezuts“ Jhren Leserit von Zeit zu Zeit bekannt zu geben, so muß ich doch für den in diesem Stadium des Berichts halbaxnt- lichen Theil schon je t und hiemxt dxr_Best1m- mung gedenken, da dieser Kommission am Ende der Verhandlun en auf L_lntrag v_on Charles Meiffonnier ( aris) „])10111 901117011“ gegeben wurde. _ _
1411 12. In Sachen dieses Votums errmes sich so recht, wie unentbehrlich für ein_en Kon- gxeß vorberathende Sektionssißungen [m_d. Der Antrag war im Sektionssißungssaa m den Tuilerien am 7. September der erste ra_sch er- ledigte Gegenstand der Tageßordmm m der von mir mitgetheilten 2. Fassung. _ls er cim 9. September zu Anfang der Sißung im Palais Trocadero verhqndelt _wurde wax, wie die Debatte beweist, eme Klarheit über die Folgen desselben keineswegs erreicht.
err Civil-Ingenieur Casalonga und __ Herr
ouillet atten den Antrag bei Untexstußung der englis en und ameribanischen Mitglieder in der Se tion vertreten; im Kongreß _fand er aber einen entschiedenen Opponenten in Pro- fe or Schreyer, der den _Anttprotekttomsien
icbel Chevalier citirte, um die Folgen der Maß- nahme einesSchches von chem1schenPro= dukten zu beleu ten. Herr Schreyex exenz- plifizirte an “dem Patent ag? Anilin die na iheiligen Folgen d_er stmY ischen Geseßes- bestimmung. Hr. Leon y_on_-Caen un,
1. Pollok nahmen andere Beispiele um die
erechti keit für den Schu des _roduktes einer findung auf chemis em Gebiete dar-
den Delegirten der" 1"Sa e “des Patentsuchers. Die Rivalerie zum
d derers der aus einer _ aufgebauten Verwirklichung m t geschmä ert Mes
zuthun. In der Separatdiskuffion zu den! pharmazeutischen Produkten äußerte Hr. Lecocq, ein Pariser Jurist, der an den'! Verhandlungen regelmäßig Theil nahm, daß es wünschenswerth wäre, die Darstellung von neuen Medikamenten aus Rohstoffen besonders zu berücksichtigen. Auch hielt er patentirte Medikamente für nüßlicher und billiger, als die durch die Reklame unendlich vertheuer- ten, geheim bereiteten Heilmittel. Nack) Ver- fall des Patents seien die Arzneien dann sicher öffentliches Eigenthizm. _Geneyoix glaubte hingegen, daß em zeitweiliger Schuß nicht in Anspruch genommen werden, sondern eher die Nachtheile der Ge- heimmittelkrämerei vermehren würde. Ueber pharmaceutische Mifchun en meinte Barrault, werde das Publikum se r ichneli immer selbst richten, und die unnü en derselben verweigern, aber es empfehle si vielieicht die neue An- wendung chemischer Erzeugnisse in der Pharma- kopie_zu patentiren, worauf L. Lyon Caen in Riicksicht auf Chinin-Sulfat schon aufmerksam gemacht hätte.
Das Resultat der Abstimmung war 46 für, 38, gegen den Antrag. _ _
1111 14. Die Proposition stellt sich eigent- lich mit dem Anspruch auf eine festzufeßende „Minimaldauer“ alS ein etwas schüchter- ner Versuch dar, die Dauer übexhaupi„zu unifiziren. Den un lücklichen Reziprozitats- bestimmungen der verßchiedenen Geseße -_ das wurde anerkannt - läßt sich nicht besser be;1kom- men,als durch die Bestimmung, daß von_Ze1t des erstertheilten Patentes die Dauer 111 ausn Ländern eine gleichlange sein soil. Em Staat, der wegen Mangels seiner, der Axis- beute einer Erfindung dienlichen Verhältnisse zur Inanspruchnahme seines Vatentschußes )en Erfinder nicht ermuthigt, verliert wcmg oder ni ts durch die prioritätische Anwendung der: sel en Erfindung in anderen Staaten; er_ kann aber durch die freie Anwendbarkeit gewxzmen, und. darüber 2 priori zu entscheiden, blUbt ja
„S UH nationaler Interessen“, die sich _je t dadurch bekundet, daß z. B. das amerikams e Patent mit dem dänischen yerfälit wenn das letztere vor dem der Vereimgien Staaten und auf kürzere Zeit ertheilt ist (m d_er Negxl für Ausländer 5 Jahre), hat _dre unrichtige Prämisse“[zur Va is, daß ohne eme Förderung und Vervollkommnung einer Erfinduxtg durch deren Autor dennoch der durch die individuellen ntere en angebahnte Fortschritt in derselben Zeit si vollziehe. Die Sekt1_oU_1 e_merkannte denn auch, wie gesagt, die Wichtigkeit des Ar)- trages, die Plenarsißung fand aber nur_ die Zeit, sich mit der mindestens gleichwerthtgen roposition Jui) 10 zu_ befassen. _ __
1411 13. und (3. Beide Nesoiuttonen beruck- sichtigen hervorrageny dtexemgen Geseßesbe- stimmungen, welche nicht schlechtweg den „“Ya- tent ucher“ schützen, so_ndern im Patentsu er ausichließlich den Erftnder verstehen. Das deuts e (Heseß hat den anderwärts aussolchem Unte chied etwa erfließenden Uebelständen vor- sichtig vorzubeugen gesuckt. Dagegen kennsn gerade die Staaten, welch2e n_ur den dur_ch_ E_1d oder eine Versicherung an Eidessiatt le 1t1m1r- ten „Erfinder“ atentiren, Amerika, ngland und Schweden eine „Zusa patente“, und du_rch die „001111111111103110113“ hat rigland zudem eme der ersten Tendenz ganz Widersprechende Art von „EinführungSpatente“ zur oft beklagten Unsitte gemacht. _ _
411 1). Vor nicht langer Zeit legte em Decer- nent des österreichis erz 543_atentamtez3 (v; G.) seine Stellung als _iitglted der technischen Deputation nieder weil e_r es als Lehrer nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kontite, dem Eid auf Ge eimhaltung ihm unterbxeiteter Er- findungen ['n er unterworfen zu seni. Wäh- rend seines le ramtlichetx Voxtrages könne ihm ni t immer ge enwäxtig sem - sagte er - wo er ihm die ennimß wrffenswevther Neue: rungen gekommen sei; _
Zn Staaten, wo e1n_ vorläufigex Schuß die Ge eimhaltung unnöthig macht, wie bei uns, wäre eine derartige Vorsicht im eigenen u_nd im Jntere e der Erfinder nicht erforderlich. Hr. Geh. e ierungs-Nath Reyleaux trifft aber mit einem ntrage auch Be 1e_hun en, welche zwis en einem Lehrer respe we zementen und anderseits dem Erfinder bxfte n. Dem Le rer, dem Autor einer Idee m ort oder S rift gegenüber will Herr Reuleaux das Verdienst des pra is Eich bethättgenden ör-
e annt gewordenen dee
feststellt, wo eine Grenze Zwis en Entdeckung oder Idee einestheils und em nspruchsrechte auf Anwendung derselben anderentheils gx zogen werden soll.
_411 12. Diese quafi Definition kann nur em Anhang zu einem Paragraphen sein, d_er das Prüfungsverfahren instituirt, aber Nie- mandem als eine Rechtfertigung gelten, der mit Widerstreben anstatt des „examen [)réa- 131118“ dem nach seiner Meinung nicht gleich- bedeutenden „Mis préalabla“ die ?Zustimmung ab. Uebrigens wurde die 8111) . gedruckte
esolution bereits in der Sektion am 9. S tember beantragt und wie selbstverständlich bx handelt, während die dritte, d. i. die auf Ver- fcührensweise bezügliche Resolution am 10. zur a gemeinen Diskussion und Annahme unter erschwerenden Umständen gelangte. Es ist wahrscheinlié indeß eine nicht näher be- sprochene Ur ache bei den Antragstellern von 12. maßgebend gewesen, Zumal dieselben Herren, prioritätisch in der Sektion, und zwar am 7. September den Eingang der Resolution 3 durchführten :
,Das ErfindungSpatent muß den Gesuch- teliern auf ihre Verantwortung und Gefahr 0 ne Vorprüfung gswährt werden.“
Es äßt sich der scheinbare Widerspruch wohl so erklären, daß Hr. Pouillet mit dem nachträg- lichen Antrage 8111) 13, dem Richter im Ein- spruchsverfahren einen Anhalt geben wollte.
Die Propositionen k. und 6. (1351 bat 1101; 19,3th können nicht so kurz behandelt werden als ier der Raum gebieten würde.
Ich ziehe um ihrer Wichtigkeit willen vor, Ihren Leser einstweilen den Zusammenhang zwischen einem wie beabsichtigten „Anmelde- verfahren“ F) und einer „provisorischen Be- schreibung“ .), die „ein hr ge eim gehaltext wird“ ((Fr.), beziehungswei e der nwendbarkeit aller Bestimmungen miteinander zu suchen, und schreibe vielleicht erst wieder darüber, nachdem die „001111111851011 internationals ysrmansuts“ Steliun dazu genommen hat.
Unter essen will ich aber Denen zu genügen suchen, welche der Beru igung bedürfetz, daß in Sachen der Marke:? ußfrage 111 Paris atzch keine spezifisch französt et) tereffen pousftrt wurden. Darüber also m1t ächstem.
Am Schlusse des vorlesten Absaßes des 171. Artikels (Nr. 238 Reichs-Anz. Nr._ 239 Central-Hand.-Reg.) find (zus Verseßen zmschezi den Worten ,vorbe altltch“ und „s1ch“ die Worte „der Rechte es Staats“ aysgcfallen. Der betreffende Saß lautet vollständig:_ _
Hiernach ging der Kon re-ß über die em- zelnen Anträge ablehnend ori und behandeite den von Huard (Vizepräsident der société 111- 3113611309, Paris) und Genossen gestellten An- trag daß nachweislich unbemittelte Erfinder die eftundung der Gebührenzahlung exlangen können, vorbehaltlich der Rechte des Staates, fich Deckung zu vers affen, w_enn_ em sol er Erfinder aus dem atent hinreichende n- künfte erlange.
Handels = Register.
andelSregistereinträge aus dem Königreic]
Sack; en, dem Königreich Württemberg un1
dem Großherzoqzbum Hessen werd.n Dieufbags
bezw. Sonnaben s Württemberg) unter der Rubrik
Lei zi resp. tuttgart und Darmstadt
verößent icht, die beiden ersteren wöchentlich, die leßteren monatlich.
z.]teuhurx. Bekanntmathunq. Jm andelSre ifter des unterzeichneten Hemp?- lichen tadtgeri ts ist laut Beschlusses vom bent - *.?“ age das ErliZsckken der Firma Karl Höhner Ln “ ltenburg auf 0 . 38 ver autbart worden. Altenburg. den 7. Oktober 1878. Herzogl. SächZbekst Stadtgericht.
Die
„„den-:. In unser Handels- (Firmeno) Re- gister ist unter Nr. 111 die Firma:
FN?“ Henneke, mit dem Si e in 5 : cbede und als Inhaber der- selben der ay ann riedricb WMWZK in Meschede Tufo ge V ung vom 1. d. . em- Rtra eu. FiS ebe Fab [„ Blatt 83 der Akten
er as rmenre ee.
Aru“ , den . Oktober 1878.
erg Königliches Ktengeriäot.
When. Der Iubaber der nun: Nr. 74 des it ck ein tr en Firma A. WU, IFMdYgÉ-eeiu ZW:" derKau UURRU- wabl ia eschede, ist ge orben. ie Firma ist durch Erbgang auf die minde rigen Kinder: :. MZR“? 2bl.m Ja , *oÉescbwistu , ck. Mink; a. . an - IWM de - ü augen, zu deren mündet!!!
sehen und dem Dezernenten lei et er mit sei-
nem Antrag den Dienst, daß er im Prinzip
Vo di ittrve Albert emoa * .Speiet. d::ei'elbst bestellt ist. “' Me"“ "ck