Inlandsverkehr mit Zucker im “Upm! 1923.
Der ausländiscHL gemäß Art. 11 dcs GCWULI zur Abänderun Hes, ZuckeYeue'rgejexzss vom 8; 4. 1922 (RGW; 1 ©4388) nnd § 17 der Verordnung Vom 8. 4. 1922 zur Ausführung d_c's Gsleßes (?TGBl- [ O. 449) behandelte Zncker xst 11111 1111111015111 451119111 nacb-
gewiesen. Die Mengen sind in den darübc'r stehenden Ziffxrn mitentbaltk» x JmZollgebiet kind in dLn freien Verkehr geseßtwyrden gegen Entrichtung der Zuckerstetter steuerfrei * andere zuckerhaltige Waren ZZIZTKRF“ é)!)ésctéxr Zuckcrabläufe . kristaüifierte und andéw „ _ U U 3 e k t r a " m Rob- sowie flüsfige Gewicht ““ Zucker- ' Starke- (“(Y/HÖHE b) Vergäüt ck Zucker Gesamt- des darin lös1111gensowck des Ver- &) un- (obtze das 5" er V b (hs ent- M1schungen gällungs- _ Gewxcbt des ( er rau “ gewicht baltenen dteser mittels) vergallt Vergallungs- zucker) Zuckers Erzeugnisse mUteW) (1 2 r e in Im April 1923 1) ...... 1 235 483 593 21 12 15 513 9 522 166 245 058 1 349 . _. 632 -- _ 237 "_ 1410 4 233 "" Vom 1. Sevtember 1922 bis . 30. April 1923 2) ..... 3) 37 690 3) 7 890 152 148 95 336 356 127 662 1 046 2 333 676 36 896 593 270 068 -- 36 1 058 -- 853 87 417 - Jm Apri11922. . . . . . . 34 479 667 777 19 19 15 406 117 238 447 8045 1 200 6 469 - 19 » 66 __ _ Vom 1. Scykembkr 1921 bis 30, April 1922 ...... 236 400 8 098 591 82 78 93 416 1 233 2 159 711 65 640 8 554 64 349 -- 61 36 986 119 _
1) Unwoüsjänkige Angabsn.
Von den Landessmanzämtern Düsseldorf und Köln sind die Ueberfichten über *den im April 1923 in
den freien Verkehr gesetzten Zucker nicht eingegangcn; das Landesfinanzamt Darmstadt hat unvollständige Angaben geliefert, da es aus dem
beseßten Gebiet keine Nachweise erhalten hat.
2) Tür Xsbruar, März und April 1923 liegen nur unVoÜständige Angachn Vor. 3) ?Für TMärz ist die Menge des Versteuerten Rohzuckers auf 1293 (12, die des versteuerten Verbrauchszuckers auf 889 244 (17. zu
berichtigen. Berlin, den 5. Juni 1923.
Bekanntmachung.
Gemäß Bsschlus; ch Reickgskohlenverbandes vom 30. Mai 1923 gelten ab 1. Jun11923 unter den BN dingungen dcr Bekanntmachung dss Rei skohlenverbandes vom 31. Mai 1923 (Réichsanzeiger Nr. 126) olgende Brennstoff- 11_)erkc111f,«*3p1ée'1sc je Tonne einschließlich Kohlen- und Umsaß- teuer:
1._ RheinisäerestfäliscHes Kohlensyndikat:
Stcinkoblerikett-Z:
15111196 . . . . ....... . . . . 974399200,
11. K!asse . . „ 395 300,
11,1.K1c1sse . . . . . . „ 391400,
11Vbcrsch1€sischcs Steinkoßleusyndikat: Stkinkohlsubrikktts . . . . . . . . . . «75331000. 111. NiedcrschlcsischesKohlensyndikat:
Steinkohlenbriketts (Waldenburger und Wknceslaus) ............ 9,6 347 900.
17. Niedersächsisches Koblensyndikaf: Gesamtbergamt in Obernkirchen:
*...-eec-
Stcinkohlenbriketts ........... «M 383 900. ,Pre'ußischc Berginspektion in Ibbenbüren: Stsinkoblenbrikctts ........... «F6 424 600.
7. Sächsisches Steknkoblensyndikat: Steinkohlenbriketts (MOL'ZLUstLM und Glück- nuf, OelSniZ) ........ . . . Berlin, den 6. Juni 1928. Aktiengesellsckzaft N61chskohlenverband. Keil. Löffler.
„M 375 700.
Bokanntmachung,
bcirsffend AUSgabe von Schuldverschreibungen auf den Inhaber.
Dcr RheiU:Main-Donau-Aktiengesellschaft in München wurde die Genehmigung erteilt, an Stelle des mit Entschließung vom 3. April 1923 Nr. 7073 genehmigten V1»- trages von 6 Millionen Mark inSgesamt 6006 Millionen Mark Inll))ahersck)Uldverschreibungen der gleichen Art in _den Verkehr zu rmgen. .
“München, den 4. Juni 1923.
Bayer. Staatsministerium für Handel, Industrie und Gewerbe. I. A.: Dr. Lindner.
Preußen.
G e s e 13 über Aufsichtsräte bei Berggeiverkschaften. (Vkröffen-tkicht in der am 8. 11111 auSgegsbenen Nr, 3-3 dev G-S. . 268.) »
Der Lawdtag hat folgendes Geseß beschLossen: A r t i kel 1. Das AÜgsmsine Berg ese für die Preußis en Staaten vom 24. Juni 1865 (Ge eésammß. Y 705) wird wie fo gl: geändert:" 1. Der dritte b aß des § 94 erhält fo1gende Fa ung:
Die Bestimmun cn dEr §§ 95 bis 110, 114 Abs, 2, 123 bis 128 c:, 1283 91519. 1 Sa 1, Abs. 2 und 3, 128 s, 1281i 128 g, 12811 Abs. 1, 1281 s. 2 und 3, 12811 sowie 128 dürfen durch das Statuk nicbf abßeänderk werden.
2, Hinter § 128 werden die folgen en §§ 1283 bis 1281 ein- gkschaltst: - 128 a
. § .
Eine in das Handelsregister eingetragsne GeWerxscßaft mu'ß neben dem Repräsentanten oder dem Grubenvorsxankx emen Auf1 tErat babßn, Wenn sie Arbsitgkberin für emen Betxteb tt, 111 dem na dexu Bekriebsrälegeseß Vom 4. Fkbruar 1920 (9121432?- 9121351“. S. 147) em Betricbsrak zu errichten ist. 'H 128 1) -
Der VLstLÜUUg Lines AUFMSWW bedarf es nich, solanée die Gewerkschaft einen GMbchor and (VerWaltun Era? oder dexg .) be- Yt, dem die in § 1281 Abs. 1 bezeichneten Be ngL egenukzer der
werkschaZ, inSbesondere gegenüber den mit der _ )??baftSfubrung betrauten ersoncn (Direktoren, GeneralbsVollmäÖLYten gw.) zu- stehen unh, den die Gewerkschaft im Umfange dieser efugnx e durch eine Erklarun an den BetriLbsWt als Auffichtsrat im Smne des BetriebsrätegeTeßc-„s “LF 70) anerkennf; insoweit 1gilt alsdann der Grubenvorstan als - uffichfsrat. Auf ihn findet § 2811 Anwendung.
§ 128 0. Von der Verpflichtung ur Bestellun eines Aufs tsrats dar 21“
eine Gewerkschaft auf ibxen ntrag nur au Zeit und nur ann befrei werden, wenn die Beftetung wegen'dcs germgen Umfanges der Ge-
Statistisches Reichsamt.
schäste
dem A
oder €
werden
die Be kuck)?»
erfolgt.
führen.
behörde
Dieser
(3)
1 eine Zöhere , ' wählenden I,) 11glredern.
treter der Gewerk, _ 1an Mit jedes des Grubenyyxstandes sem, au Beamte die G€sc äfte der GeWerks aft fuhren. „ (2) Nur Für emen- im voraus egrenzten Zetkraum kann d_er Auf- ne seiner Mitglieder zu Stellvzertrxtern des bebmderten räsenkanten oder von behinderten „Mrtglwdern dxs Gruben- skeUen; während dieses Z_extrau„m_es 11111) bis „zur, Ent- lastun des Vertreters darf der [eßtere eme Tattgkett als Mrtglxed des Aufsi tErats ni kausüben. ' _ (3) AUSsÖLi ende Reprä entanten oder GrubenvorstandSnnlglreder dürfen 11ich1 vor erteilter
Tichfsrat einze «Ke Vorktandes be
(LULU » wet en der von dsm
(2) Auffichtsrats chverkenvers' des GrubMv-orstandes
12811. (1) Der Aufsxcbtsrat Wähl? aus seiner Mitte einen Vor 113211501 von der Gewerkenversamm UNIF- e Berxp
- er anwesenden 7 Stimme des VorfißenTen, bei Wahlen das Los."
(3) Ueber jede Sißung ist ein Frotokoll aufzunehmetx, das von dem Vorsißcnden oder fernem Ste
Verjähren in fün
1281. * * (1) Zur Vornahme der Wahl des Au ichtsrats oder ur Bs- Exlußfaffung über den Wd Ts Kann die
1
erechtfertigt ers eint. ' nach Angbörung des Velkéebsrats 1urch emen
ufsich1ö1'f»._ „11
11 igen. 8 36 (ZZZ durch *
§ 128 8. ' ' (1) Die Mitgliader des Auffichtsrats können mcht zug1ch1ch Ver- chaft oder daueMd Stellvertreter des R rasenfcmten
§ 128 t, (1 DU: Anffichtsrak hat die Gßskhäft
Verwaltung zu uberrchZxZ
nbeiten dcr
stände an We (1 Er hat diechüx)ck
(1) Der Aliffickytsra
- ange der Angele Er kann jederzéit über M e
Ber1chtÉ1É
Delbrück.
ierüber ent cheidet das Oberbergamt
28
' § ] (1. Der Au '1 Mat (§ 12811) bestsht, ) ahlfffe tseßt, ca_us drei von der Ö
Vergütung.
schluß.
oferrn nicht das Stßiut ewerkenversammlung z_u Ür die Wahl gilt §'118 Abs, 1 und 2, Dte Gewerkenversammwng 5,2 chli§ßt auch über 131€ Amtsdauer und eme ewa ren 2
(2Z Das Proto 011 über die Wahlvxrhandlung ist notqriell oder Eri tick) aufzunsbmsn und in Ausfeergung odex begxaubrgter _Ab- (511 t der Bergbehörde sowie dexn Reg1sterger1chte1nzuretchen._ Dtesen ebörden ist "auch das Aussche1den emes Aufficht§rat§m1tg11€des an-
Die Bestellung zum Müglied des Ayffickytsrafs kann deerLit cschluß der GßwerkenWrsammlung Widerrufen werden.
nicht als
ntkastung in den Auffichtsrak gewählt
erstatten. Werkenversammlung zu beruf
s 'brun
chlo enen
Die §§ 125, 126 gelten en pre end.
und einen Steüvertreier, die den wählten Mitgliedern des Ausfßchtsrafs Namen des Vorfißenden und eines Ste
ammlung
und dem Registergericht anzuzeigen.
(2) u B? [11 en und Wahlen enügt ein a Z fck it lieder; bei ck 121
timmeng
der Gewerkschaft in un zu dem Zwegke fich erkschaft zu unterrrchten. ngelegenheifen Berichtsrstaktnng von dem RepräsMtanten oder Gru nvorstande Herlangxrn mzd sslbst oder Harck) - einzelne von ihm zu bestimmeyde Mitglieder dte Bucher und SYrtften der GLWerschaft einsehen forme den Bestgnd der Gesellschxxftzßkas 1eren, Erzeugmssen uyd Matertaltext unter- resrecbnungen, dte Bilanzen, und dle Vor- chläge zur Verteilun von Ausbeute oder GewwuÖkux zur Erhebung von Beifrägen (Zu ußen) zu prüfen und daru versammlun (2) Er at eine , InteWsse der “Genoérkschaft erforderlich ist und hte Beru " den Repräsentanten (Grubenvorstand) oder die Bergbeborde (§ 1
e und
er der Gewerken-
en wenn dies im
1111111th 79 ck 22?
§ 128 & t ist befugt, die GEWersÖÜst bei der Vxxr- nahme Von Rechtsgeschä ten mit dem Repräsentanten 05er den Mtl- gliedern des GrubenVor tandes zu vertreten und 2 en dress die von der Gewerkenversammkung ex
ersonen
ksstreüig eiten zu
Handelt es fich um die Verantwvrtkicbkeit dec Mitglizder des so kann dieser ohne und selbst gegen den
MKW der egen den Repräsentaan oder die '
1kg ieder
u entnehmen smd. Vertreters smd- der
Stimmenmehrheit ' heit entscheidet dk
vertreter zu unterze1chnen ist.
Zeichnet auch alle sonstigsn von dem Aufßcbtßrat auSgebenden
Schrifts Licks.
§ 1281. * Ska 11111) [)Weitere Obliegenheiten des Aufficbtßrats werden durch das (2) Die Mit [ieder des Auffichtsrakskönnen die Ausübung ibm ObliJenbeifen ni t anderen übertragen.
estimmf.
Ueber die Entlastung des Aufficht§rats beschließt ..
GeWerZenWrsammlung.
(1) Die Mitglieder des ihrer Okzsiegenbeiten die Sorgfalt eines ordenkkicben Geschäft8manneö anzuwen Ln.
«(2 1321383“ YM? WMW WMHYÉ'SM G'" 1v2r a (1 am 11 ner r .aUSen en dem Repräsentanken oder den Mit Uedem des Grubenvorstandes, sNveit auch dies? Personen für den verantwortlich find.
und zwar gemeinsam mrt
Die Anxprü
ierruf der e ergbehörde auf den an fie gerichteten Viertyl aller Kuxcx eine GeWerkenverxammlung berufen.
(2) Kommt eine Geroerkscb des Auffichtßrats “(H 128 :;1) troß Au nach, so bestellt letztere 518 da 111, daßä dtes gexckpiebt, „emen aus drei Mitgliedern bestehenden Auffi tSrat, '
128 1x.
uffichQSraW haben bei der Erfülkung
aden
auf Grund der Vorschriften der Abs. 1 und" 2 * Ja ren.
lg en Bestellun
ntrag Von weni
ens einem
aft i rer Verpflichtun zur Bestellu
fforde'rung der rgbehörde 11131
[ eins [icßli
„' Berlin, Wilhelmstr. 32.
ent precbend Nelken. Die Bergbebörd
111-ka ten ?uffi 1591.11 eine angemeYm', von dere FYLÖKU
zu ringende und, ndkmenfalls im emvasfüngszwangsvx-"ck
znziebendc Vergütung znerkxxnneu. ' "371127,
. (3) Von der Bostyllung benachr1chtknt sie das RLJjstTkMx'“
Artikel]], “(M
Dieses Gesetz tritt mit dem Tage-se1'11er Verkünd ' _
. Daß vor1ehende, vom- Landtage beschlosseZLÜÖ'es-Krakt.
htermit verkundet. Die * verfafsxmgsmäßigen R , ck11 »"
Staatsrats sind gckvahrt. _ ' '? Berlin, dyn 24. I]“Zgi1923.
Das Preußische Staatxministerium Braun.“ “Stexing.
52777 * 75/7223.
osx
Nr. 131. Nichtamtliches.
“(Fortsetzung aus dem Hauptblaüs
Deutscher Reichstag. 358. Sißung vom 6. Juni 1923. N a ck t r a g.
Die Reden, die der Reichs ustizminister Dr. einze im Laufe der ersten Beratung des eseßentwurfs zur ? euxegelung der Strafgenchte gehalten hat, lauten nach den vorltegenden Sxenogrammen- tvte folgt: Die erste Rede:
Meine .Herren-! Dem Enthurf ist eine übersicht'lirche Bp gründnng beigegeben, und diese Begründung legt sotvohcl für Sie wie fü,; djs Oeffentlichkeit die R1ch1lénien klar, die der Enttvurs “vxcfolgt. Diejenigen von 31711911, dre m den Entwurf berei-bs hinein- gcjshcn haben., werden 51e11e1c17t erstaunt sein über das Para- r gralergchcge-ck;n das Le YdhrZzawerdxn. 1WMF: die fSaéfelist „ „ do nicht so 1“ imm. * ie un “ge, "ve 1: ntrvur ve ogt, USUFWLZFMFT YAKUZI [WJ iéa'XTlt 11112111 a2131e911 W,“, „._- sinc-Y vcrhält1th111é'rßig einfsach. Diese Grzmdzü-ge sind in der Offenst- produkte'n „jeglichex Art sowie jede 1111119501101]an 11.1.1111 in den VergaU'J-MM Jahren, ja, ich möchte sagen Jahr- bare Be t 61 [1 g u ng (111 emem solchen Handel 11 ntcrs agt „„ zehnrcn, so eingehend behandelt Warden, daß es sich, Wie ich glaube,
Hamm (Westf.), den 2- Ixtni 1923- wcjcntlixcl) darum handelt, einen EntschL-nß zu findew. Es Wird
D“ Landrat. weniger darauf anwmmen, neues Materi-al beizubringen, das
* * gcgcnübcr dem vorlicgcn-dcn Material kaum große Vedeutnng haben könnte. Ick gebe natürlich zu, daß über Einzelhei-ten vi-ek debattiert „„,-den kann. Der Herr Vorredner hat auch bereiW eine Anzahl Ejnzslkontrovcrsen vorgebracht, hier liegen die Dinge häufig nicht einfach. Eine Frage, beispielsw-eiFe Wie dée der Zusammenseßung der Ausschüsse, die die Schöffen auszuwählen haben, wird sich nkcht 10 [ckckck lösen lassen. Aber das sind gegenüber den großen be.- wcgcndcn Prinzipécn doch Einzelheiten, die zurücktreten. Dic Strafprozeßordnuwg und Gerichtsverfass11ng, die mit dem
1. Oktobsr 1879 in Kraft getreten sind, zeichneten sich n-am-entlbck; durch zwei in die Awgen fallende Gmtndsäße aus. Der SchWe1ck punkt der Strangrichts-barkeit lag» bei den Strafkammern, die 1919111!) mit ge-l-ehrt'en Röchtern besetzt Waren, und gegen die W:- teélc diescr Strafkammern fand eine Berufung n-ich't statt. Das , „ _ , 1111101 311111 ivcscntli-che Grundsätze der Jwstizrcf-orm der 70 er 0“ re. Berlm, den 8.J1mi 1923" ' „ 699111 111119 Grundsäße siUd Von Anfang an schMre VeZnXYen Gesexzsammlungsamt. “KMU" erhoben ivotdkn. Die Z-uzieh-ung der Laienrf-chter zu den' tvichtigeren
-' ' , ' . Strafsmhkn Wurde gsfordcrß, 11111) die Berufung f-and mehr und mehr
, , 2111171111911. Man kann über die juristisch ZMckm-äßigkeit streiten.
_ . . , Man kann 1101169111114) die Frage aufWerfen, ok) nci-(ht die größere Njchtamtlßches, Siäycrlxc'it in einem sehr gut an:?»gesbatteten Vorderfahven zu finden
sci, aks in ei*nem Aufeinandertürmen zjveöer Instanzen. Die Frage
Preußen. dcr Vernfung ist aber politisch entschich, die Berufung Jst zu einer
Die amtliche AUSgabe der Jahresberichte preußischen Gewerbeaufsichtsbsamten und Be behörden für 1922 ist fertiggestellt. In den Jabrcheri
1101111115911 Notwendägkeit geworden, und 'die Frage “des Laienr-icbber- sind insbesondere folgende Angelegenheiten besprochen wo-
tums ist 08 g1K-ichfaÜs. Die Fragen, die ich behandelt habe, haben diese Jahn: ge- Die Durchführung der_*„Ve'1*o'rd11u11g übér die Arbeitszeit in Bäckereien und Kondxtoreien; die Durchf111ckrung des "*“
schjvkbt. Sie haben dazu geführt, daß mein Herr Amtsvorgänger dcm REickzsrat eincn Geseßenthrf borgebeg-t hat. Ich mache darauf nerinnenschußes unter besonderer Berücksichtigung dex stimmungen über die Gewährung von Pansen an st 1.-
aufmerksam, daß die Gruwdl-agen des vorliegenoden Geseßenßowrfes, die gewiß 111 6111196111 abgeändert ivord-en sind, auf den Vorarbeibsn
Mütter; „das Verhalten der jugendlichen Arbeiter (einschk.
Lehrlinge) bei der Arbeit, in der Berufsschule und
Mich Herrn Amtsvorgängers beruhen. (Hört, hört! bei der Dcntschen VolkSp-artei.) Der Entivurf kam an den Reichsrat und
der Freizeit (unter jugendlichen Arbeitern sind Personen stieß dort auf unübeerndliche Schwi-erigkeiten n-a-ch der finanzielsen
zu 18 Jahren zu verstehen); die Lohnsysteme bei derN
an gefährlichen Arbeitswmsrhinen, inSbesonder anP
Seite hin. Wie die Vorlage dem Reichsrat vorgelegt Worden War, , „ „ , . onnte ie n'cktG" w. _ ' . . „ "
Stanzen und Ho[zbearbettungsmaschmen, und 1111“ 6111le s [) LW erden MU“ ÖM Amtsvorganger hat 7125 die Unfallverhütung; die Prüfung und Darsteüung der **-
daVo11 (11111) iierz-eugt. Wolkten Wir bei den zerrütteten Finanz- heitli en Verhältnisse in Lumpensortierereien und Rohprod" ermltmsscn unseres Reiches, bei der Noüvendigöekt, überall finan- geschä ten sowie bei der Bearbeitung von Altmetal], ]-
ziékle GLsi-Mspunkte maßgebend zu berücksi»chkigen., die beiden abfüllen und Metallaschen; die „Fortbildungßbestrcbungenia 1
Gesichtspunxte der Vorlage, d. 1). die Einführung der Laien- bei Arbeiterschaft. Ein buchhändler cher Vertrieb des Werkes ÖM wkssnklrkbcn Stvaftaken und die Berufung, so mußte der Ent- nicbt statt. Bestellungen auf das Werk smd at]
M s ri fu dl d (83 b B l' 97 9 Le FUrkf mlu-gcarbei-tet Werden, so mu-ßten- “obe finanziellen Gesichts- inite um “'r an 1: U11 ewer e erm .“, "ck 1111 te wriicksichtigt Werden, die sich mit den jurdvi chen rde- Straße 2, zu ri ten. Der Preis Hes 31 Druckbogen s s Fb
' “ rungen in Ueberekn tim-mun brin en lie nz. Na. de 911 tun fassenden Werkes beträgt für Inländer zurzett fur den [ g g ße ck r ck 9
hin hat UW“ ! ": - ". ! '“ - .“ hefteten Abdruck 17140 “„ und für den gebundene „, 111 Herr Amtsdarganger bercrts 0an1'enswe1te Arbe1ten 19 840 «M. Seine Liekerung er olgt gegen Nachnübme
übsrnonrmen. Preises und der Porto osten. ei der Bestellung ist " geben, ob geheftete oder gebundene Abdrucke des Wekkés wünscht werden. “
Ministerium für Landwirtschaft, und Forstew
Die Herren Fo"r'ftb*ef[issene11, die am Schlu" laufenden Semesters dié “Vorprüfung abzu[„„„"“ fichtigen, Haben die vorsckxriftsmäßige Meldung sxäMM' zum 1. Juli 5. I. dem Rektor der Forstlichen “991791111115 zureichen, an der sie slch der Prüfung untsrziehen WM„“
Dorn,],
V-ek-a-nn t1nach ung. Dem Altbändler R'i ard Liebig, (W„ 19. 4. 1891 in kain Kunzend'or, Kreis Reiclxknbach' „,L ' wobnbaft in“Weddinx]boan 911.47, “ist dllkÖ Vkl'füsxlmg vg", ,“ ' Tage auf Grund des § 1 ““der Bündeßratsverordnung 311 5791111211? |“ 5 *
Die von heute ab*zur'AUSgabe, gelangende Nmnme, der Preußischen Géseßsammlung enthält unter
Nr. 12 513 daß Geseß zur Aenderung des (Hoscßes die Landwirtschaftskammern vom 30. Juni 1894 (Geseßsa S. 126) vom 22. Mai 1923, unter . _ “
Nr. 12 514 das Geseß übevAufsichtsräte bei BMW schaften vom 24. Mai 1928, unter- - - *
Nr. 12 515 das Geseß über-d're weitere Erhöhung vonl rechtlich festgelegten Geldbeträgen vom 31. Mai 19231171“:
Nr. 12516 eine Verordnung 'ztztr Aenderung der .. nung vom 15. November 1899,_1xetreffend das BMW]- zwangsverfabren wege'n Yeixrejbxmg „von Geldbeträgen (€* samml. S. 545), vom 16. Mai 1923. unter.
Nr. 12 517 eine Bekanntmachung- über den Bergs, der Preußischen Geseßfamml-ung-vom 25. Mai 1923.
Die Arbeiten Waren, 0119“; “i_ch das Justizmxknüstcrium üHean-ahm, km VMM Gang, umd 111) 11111111 Wohl sagen: Wesensblickze GrunDzü-ge der VOMP, die i-ch die Ehre hakte, Ihnen voerlogen, bevwhen auf Un §1111151111 meines Herrn Amtsvoug-äwgyers (hört, hört! bei der 911111)... Vo'1ks-parbei), jvobek «ck 111.191 verkewnen will, daß in- ge- w'ffe" s'MVEWboxyLnkden Puwkbe-n, iw Pun-kben, au.? die (mch m-ei-n SYLTPAMYLMLMM hiwgewiesen hat, eine Aendevun-g stakb- ,' Mk Ueber diee .r Wenden 1er im R tSaus- * ""NRW Wbabbirevsn. s F M Och schuß „ M' WsWkUmg der Sbnafgevi-chbe, die me'm Hsm: Ambswxr- ZYX); soeben kribisiert hat, ist gew1ß nicht ganz einjfavch, sie hat 111112312 “OW Z-Wa-n-g de-r Mrhälbnisse heraus ergeöen, 111111) es Evivd bei doM- J-ntbeve-ffe sexm, zu ssh-ew, ob “wicht! akle Bedenken, d'ie fich unko d;; UFWssUn-béw Veerwdsbun-gew im Reichsvade evgoejben haben nicht “ 5153 'zu mnem geW'iss-en Gvade zecstveut avovdew sinw, sich "be “"ck 5421 den Verhandlungen im Rechchausschuß wieder er- “ n MÜ) slk!) darm WWerum xevstveuen lassen. Das, meine FWW wlvd 'd1e Aufgabe der SpezbwL-bevccbnwg fein, die denn Rochks-
' lMkmsse 1161th 9211)?" WWW Sie 05er doch “bitten., “bei diesew Bevat-UMJM inumer „Mn ,","Isdsnk zu fern., daß das Veffeve Der Feinjd des Guben +|. "Uen YZ das Pertrauen “des Volkes in die Rechtspßlege ßestigen W119, "'),? mussen 117115 ebon den Beiden großen Frwgen, dde Ich Wßcn eFNVckhnt hübie, nJherkoMmen, darm müssen wkr dds beiden "M [' oéNkUWI-en e-chnllen. Diese “beiden großen Forkdevungen *ü'ckst'ck)btch Zeßk 11111: evfu11e11, Wenn man auf die wi-rtscHa-fbl'öche Lage „„,ck), EWU "F der srch Deutfchl-aNid “befinkde'lu Es wird von der „„ bedde R2ch'W-1_4“ss*ch11sse.s im Msenbl-ichen akbhäwgen, Wie Wan _ck Me 11 Ulm TNT WMrstr-eitenjdew Interessen zusammonfindeü. „, “ber doch, daß “wir bei kn-benxsiver sachlckcher Arbeit zu “111ka kommen- iveUd-en, dem d'oe große Mehvhs'rt des
Nr. 22 der ,Veröffentlichungen des Re gesundheitSamtS' vom 30. Mai 1923 hat folgenden* Gang der emeingefäbrliäoen Krankheiten. -- Geskßxxbäng (Deutsches eich.) Nachrichtenaustaufckz beim Auflxcten ube '; menschlicher Krankheiten. _ (Preußen. Gebezmmtttel un)- Arznetmittel. -- Tierseuchen im Deutschen Retch, 15.„Mat- . gletchen im Auslande. _- Vermisckptes. (Deutsches Retch-) Pr", von Seeleuten in der Gejundheitspflege auf Kauffabk, 1922. - Wochentabelle über die Geburts- und SterblichkNe,c nisse in den 46 deutschen Großstädten mit 100000 „und m wohnern. - DeSgleichen in einigen größeren Stadler) , landes. -- Erkrankungen an übertragbaren Krankhetten m und außerdeutseben Ländern. _ Witterung.
(Forkfeßuwg des Nichtamtlichen in der Ersten Veilu
Verantwortlicher «1111919: Direktof Dr. T y r o 1. Cbakw' Bepantwortl-icb für den A-nzei mbe'pl: De_r Voxst er W W" * Recbmstat e n g e r 1 n g m 11111 Verl“?
Verlag der Geschäftsstelle (M e n g e r i n g) 111
" Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und VerlMsam
Fünf Beilagen _, (einschließlich Warenzeichenbeilage Nr. 45)
rdende§§12865w 128!
“'L- und Erste bis Dritte Zentral-Handelsregister-Beikaak *
5in, daß dÉe M1nister aus den Parteien: genomm-ew Werden.
Erste Beilage
Berlin, Freitag, den 8. Juni
Reichsbages dann wird zust'rmmen können, und ich meinerseits bin durchaus überzeugt, daß ich mich über manche der Punkte, über die Herr Dr. Radbrwch jeßt eben gesprochen hat, bei der Diskussion ixm Rech'tsauZsckwß dann mit ihm einigen Werde.
Ich Will auf die Ein-zsl'heivcn, von dewen ich sage, daß sie strit-big sein können, hier nicht eingehen. Ich bin bereit, im Rechtsaus- schusse die Dinge von Grund auf zu erörtern. Ich möchde Sie mn: b'rtben, meine Herren, zu einer besckx-[ounigben Arbeit iiberzugehen, die Arbeiten im Rechts-ausrs-chuß so intensiv Wie möglich zu berreiben und dann auch bei den Beratungen im hohen Hause wuf eine be- schleunigte Vevakbschwkdung des Gesetzeanurf-s Bedacht zu nehmen.
Ich möchte das einmal deeZ'wegen, wobl bewits mehrfach Justiz- veformen, die die gleichen ZMcke Wie die ge-Fenwärtige verfobgten,
Ich möch-be aber Weiter eine befchLeunä-gbe Verabschieduwg dieses Geseßes noch aUs einem anDeren Pmrkt, (1119 einem Punkt der großen PoCibik. Ihnen allen sind die Vorwürfe und die Bedenken, di-e gegen die bayerischen Volksgeri-cht-e gemacht Werden, Fekamvt. Ich habe die berechtigbe EWrtUwg, daß nach der Verabschäsdmvg dieser Vovla-ge, mit der Einführung der neuen Sbrafgerichbe auch die bayerischen Volks-ge'ri-chbe ihr Emde finlden wevden. Darm ikst eim Zustawd bese-itögt, der für die Deu-t-fche Justiz nicht erfxeulich ist: daß üiber w1chtige Rechßsfragen wicht die gCei-chen Gerichtsovganti- sabiowen in Deuts-chlawd bestehen. Ich möchte Sie wlso bitten, 0113 at! dbesen Grünkde'n der Voklage WoHOWoÜend gegenibberzubreten. (Bvavo! bei der Deutan Volkspartei.)
Die zweite, im An [11 an die Aus 11 run . Dr. Herzfeld (Komm.) (s]?)ha tene Rede: f h gen des Abg
Meine Herren, einige Worte zu der uns vorgelegten Ent- schließung; die Enbschkießuwg beziehb fich auf mehrere Punkte, zu- nächst auf die Begnadigung der Wegen poli-tischer Straftaten 'm Bayern "mr Jahre 1919 Verurteilten. Wir müssen immer Wieder darauf hintveifxen, daß das Gnaderwech/c Sache der Einlesta-atew ist, daß die Einzelstaaten m-it: Eifersucht über dieses öhr Gnadenrecht Wachen, daß speziell Bayern gegenübQ-c bei den Verhandlungen vom August 1922 zugesichert Wurden ist, daß die Justizhohei-t Bayerns vollkommen geknahrt Werden foll. Infolgedessen muß die Re1chsjustizVerWaltung und die Roichsregieru-ng außerorden-tlich zurückhalbend mit einem Druck auf Bayern in diessr Beziehung sein. Wir dürfew nach allem, Was vorgekommen ist, und nach allen Versprechungen, die gemacht 1139er sind, in die bayexffche Justizbohéib nicht eingreifen, und auoh nicht den SchSi11 erwecken, als ivollctew Wir eingreifen. .
Was den Weiten Punkt angeht, dT: Begnadigung de.rr Wegen Teklnahme am EisMVah-nerstreik im JAM 1922 strafrechtlich, oder disziplinarisch chrbeiltew, so darm ckck den- Herrew mitbeilew, daß die große Zahl der Verurbeikten bereits begnadigt worden ist, daß ein' Teil der Verfahrew noch n'ochtt hat zum Abschluß gebracht Werdew könn-en, daß aber in dem ganzen Verfahren in engster Vex- bindung mib den GeWerkschaften- gehandelt 10111). Ein Teil hat nicht begnadigt Werden 1.15an Die Gekvkrkschcafben: sind über die Gründe aqu-ekkärt Worden, Wegen deren das nicht hat stattfinden könwen. Mit den- Diszipliwarverurtei'kten sbeht es ähnlich. Auch hier suchk die ReichSregierung das Vevsprschen, Das fie seinerzßit dcm Ausschaxß gegeben- hat, vollinhaltlich cinzu-[ösem Wir Wirken. auf eine mögM-chst mklde B*217a11d1ung der Fälle him
_ Der dritbe Pundt Wünscht: Einsbellung der Wegen Teilnahme am Eisenxbahnersbre-ik im Jahre 1922 schivebendew Diszipsinav- verf-alxven». Mekne Herren!, solange das Diszipl-iniarverfahrew noch nicht; an die Disziplinarkammer gekommen ist, kawn ke-kne Ein- stellumg erfolgßm Diese Einstellung kann aber selbstverständbich n1cht aUgemein durch e-in Gesetz erfolgen, sondern kann doch wur, Wenn man dem Einzelfalle gerech/c Werden Wilk, nach Prüfung des e'mzeknew Falles erfolgen. Daxawfhin- werden: die einzelnew Fälle auch durchaus ivohUWoll-end geprüft. Auch hier besteht die Vev- bindung mit: den Gewerkschaften. Wenn aber schüeßüch das Diszi- pkinarverfaören an die Diszipliwarkammer gekom-men Est, dann ist eine EinsteU-ung wicht mehr mögkich, dann muß das Verfahren zum- Urteil gebvacht Werden, und dann kann nur noch eine Be- gnadÖg-u-ng stattfindem
Ich kann also nur zusammewfaffend' er!;kären-, daß die Reichs- regierung seinerzeit versprochen hat, den Ginzekfällen nwchzugehen, die Einzelfälle mit möglichsbe-r Miklde zu behandeln, und daß sie dieses ihr Versprechen?, sojveid es irgend 11159191) War, volli11-haltlich eingelöst ha-t. *
Der Herr Abgeordwebe Dr. Rosenife-Bd hat noch auf meine politésche Stellung und auf eine Rede hingeWiesem, die ich vor- gestern im Hambuwg gehalten habe. Ich habe da als Parbeimamt zu Parbai-freunden gesprochen. Das parlamentarische System be-
Wenw ein. Parlamentarier Minister wird, kann er“ seWftVerständ- [ich seine Parteiskellung nicht: abstreifen. Er Wird ja häufig gerade deSwegen- Minister, damib er seine Partei im KabeiNett ver-kr-ilxt. Daß ich méch bemühe, obgleich ich der Deutschen Volkspartei an- gehöre, auch nach anderen N-ixhtungew gerechb zu werden:, das be- weist die Tatsache, -kdcrß die namßafbesten Gefeßesvovlagem die ich hier Vorgelegt habe, auch die Billigung der Linken- gernden haben, ja, daß *ich zum TeiT Wünsche der Linken ausdrücklich gegen Strömungen- in meiner eigenen Pattex durchgesetzt habe. Wenn ich im übrigen aber auf meine pokétische Parteistellung hin an- geredet Werde, so erkläre 111) ohne alle Umschüvei-fe, daß ich An- gehöriger der deubschew Volkspartsb bin und auf dem Programm der Deu-tsch-en Volkspartei stehe. Ueber das Programm der Deutschen Volksparteß braucht wohl keine Auskunft: im einzelnen gegeben zu Wu, 'das ist: “bekannt. (Lebhaftes BraVo bei da Deutschen Voxkspartei.)
scheiterten. Ick möéhbe n'kcht, daß auch diese J-wstizreform scheibert._
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zum Deutsckwn Reichsanzeiger und Preußiséöén SÉÜWTZÉMMTZÉV
Preußischer Landtag. 248. Sißung vom 7. Juni 1923, Mittags 12 Uhr. (Bericht des Nachrichtenbüws des Vereins deutscher ZLikUUgSDkrl-qur's
Auf der Tageöordnung steht zunächst die "011 13 *un der 2. „BeratutJ des Etats des MinisteTZiusÉsgfür W1ssen[ aft, „1111an und Volksbildung, und YFZ Abftrmmung uber dre noch nicht erledigten Titel des
Vor Eintritt in die TagesordnUnq erhebt Abg. Dr. M e y e r _- Ostpreußen (Komm.) Profe t dägeg-en, daß man den Konxxnumsben das Recht nehmen Wo 8, Vor der Sißnng eine Erklarung abzugeben.
Abg. Schulz-Neukölln (Komm.) verlanqt, daß als erte: Puykt der kymmumstische Urantrag über die Unruhen im 91qu- g-ebtet auf dte Ta ,esordnung geseßt wird. Freche Spkkulation und schrgnkenloselxter 'ucher_k)gbe dre Notlage der Arbeiter im Ruhr- gßbret uztge euer11ch gestergert. "Die Maßnahmen der Regierung hat'xen emx uner_trag11che Verscharfung des Massenelends Herbei- gefuhrt. Dre Regwruna habe'aus dunkel'stc-n Elementen zxxsammcn- genmrfelte Fascqten 13291211 dte Arbe-iker [os-gelasscn. Der Redner beantragtstemen, 29911edrtge11 Untersuckzungsansschuß zur Prüfung de_r Vorgange 1m'Ruhrgeb1et einzuseßen. Die RMeruug mache mtt den Dollarschtebern gemeinsame Sache. (Ordn11ngsr1xf.) Als der Redner dyn Rechtspartcwn sckxamlose Heuchelei vorWirft, erhält er emen zwe1ten Ordnungsruf.
Präsident Leinert stellt fest, daß sich Widerspruch 011-2111? und der kommnxistische Antrag daher nicht auf die Tagosordung gesetzt Werden konne.
21ng Meyer-Ostpreußen (Komm.) beantragt 1111111119121“, dcn kymmumstxschen Urantrag uber das schamlose Treiben 528 Re- gremxngsprastdentYn Lutterbeck sofort zu beraten. Das Zusammen- arbettxn der Regxerxrua mit den französischen Generalen sei cine unerhorte Gem-emhe1t.
Auch dieser Antrag Wird infolge des Widersprnckes dEr iibri ('n Varteten nicht auf :die Ta-gcsordnung gkseßt. ) g
A5g_._Scholem (Komm.) beantragt sofortige 2321111111111 des kommumsttschen Antrqgs, der sah mit dem Verbot dor prolctarisckzcn Hy'ndertsckmft'xn b§schastxgk Offenbar Wolle sich die 9191119111119 drucken und uber d1ese Dmge n-1cht Auskunft geben. (Lachen rechts.) Da steh auch hier Wédersprnck) erhebt, ist der Antrag
23" . g. S'obottka (Komm.) beantra-„qt neue xula en ür d1e obxrsckxlestschen Ber arbe'xter "und Unterdrückung 51111z fajgcistiscxyen Org-amsattonxn sonne oforbige Besprechung dieses Anbrags. (An- dauernder Larm.) Auch hier Wivd ivddersprochen. Ein Anika Geschaftsordnnngé;aussprache Wird gegen die genommen.
, Hterauf wirdabg-estimmk über die noch nicht erledigten Tttxl des Kg'ltUskMuthlts und die dazu gesteklten Ent- ! lzeßungsantrgge. Dre Titel werden bewilligt und 5211 Cut“-
[16 ,ungsantragen des Hauptauéssckzuffes in der Hauptsaxhe zugest1mmt.
A n g ? n o m 111 e 11 werden 11. a. die Anträge, die Roge- lung der w1rtsch-aftlrchen „B e sse r'ste [ [u n g d e r P r i v a t - d oze nte n schon tm .YauShaltSFa'hr 1923 ausFUfÜhrsn, die Bestr-czbu'ng'en ayfsSchafßmg etn-er deUtschsn E i n 1) e i t s k 11 1" z- sch 17,1 s t etwh-ettltck) 311 fördern, die N e f o rm 1) e s m e d i - zrn1s chen Stud rum s schleyKi-gst durchzuführen. Ab-
_e l e hntt WILDEN u. a. der sozraldsmokratische Ankrag auf
1nanzrelleoTrennung von Staat und Kirche,
91“ Antrag, ber d'er Beseßung volkswirtxchaft- [txhßr' und soztolog1scher Llestühle Jertreter, sozraltsttskher „Ayschaxuungen umfan rei zu b-erückfichtigen, ferwer der sozialrst1sche Antrag, das F i t te [ sch u l l e h r e r - e x (1111 e 11 sofort aufzuhebey und den VolkssWllehrer-n di-e Ve- vechtrgqu zuxn Untcxrrrcht m den mittlcren Schulen zu geb-en. Damrt sm'd dre Absnmmun-gcn zum KultquauShalt erledigt.
ES fokgt dre 3. Beratung der von den RegiLrungspartciLn beantragten Aenderung, »de's D ätengescßes, wo- nach 1den AuSgeschloffM-en dxe Däten und di-e Freifahrt für die ganze Aussckjlußdauer, d. 1). fur 1edenKalen-d-erta-g entzogen wird. Abg. P1e_ck (Komm.): Das Pröäidium und die Landtags- mehrhett bat„dt'e Mtt .lte-der Dm: K.P.D. an der 2111911511114] ihrer verfassungs-maßmen echte verhindert und damit 1110111111 Ver- fas'sfungsbruch begangen, 'der auch durch die Aenderung der (Be- scbqftsordnun-q n1cht gem1ldert Wrrd. Die Géschäftsordnnna Wider- sprtchi der Verfassuzvq und dem Gesetzbuch. Daß sie p-«rkeiisch gehandhabt jvor-den rst, geht aus dem ftenograpbischen Bericht vom Mar 11111") aus :den ,A-eußerungxn des Präsidenten Leinert selbst herv_or. Dre Ursache jener Vorgange lag in der Von sozia-ldcmo- Yr-atpschen 9111112015112th begonnenen Schlägerei; gegen diy Schläger tft aber keme D1szxplknarmaßnahme erfolgt. (Zurufe des Abgeord- neten Schzckz-Neukolln_(Ko111m.), .der Wegen Veleidicouna dcs Präsi- depten Le-rnert 1117111 Vrzepräsi-deMen Gatwick) zur Ordnuna gsrnfen wtrd.) Der Prastdxnt hat es schließlich dahin gebracht, daß auch dex letzte Kommumst geWaltsam aus dem Hause entfernt Wurde. Ww pxotestteren erneut gegen diese Gexvaltakte und brandmarkew stZ; „torx Werden uns dadurch nicht abhalten lassen, auc!) Weiter ruchs1chtslos die Interessen der Arbeiterschaft zu vertreten. . mehr man hier unsere Rechte zu verkümmern béstre'bt ist, desto lauter Wird das Proletariat draußen für uns seine Stimme er- lxebew. Der Geseßentkvurf ist nur eine Ergänzung 'der Stra'ngu- kerung Wehrerer Rechte. 2811 Find mit dem Erfolg unserer Aktion gegen dtese Yeprasentantenyner Gekdsackrepublik durchaus zu- MWM (Ge1achter.) Was ck der ZMck Ihre: Aktion gew-es-enk,
an sucht dre Ma sxn g-ekvaltsam Vor _uns Kommuni ten gra-nliZ zu. machen. _ » , ck werden fich *dcrmrk 11011) gvündlä ev wte ein' . Btsmarck"mrt semem AuMahmegesetz den Schädel einrennen. Det Redner fuhrt Hayn aus., has; der Abgeordnede Katz zu seinem Aus- spruch „Schm1er1Nes Gesmdel“ durch u'nerh'o'rt provozierende Zu- ruf-e tote „§ 51! gererzt Wordexr set, daß schon früher gen ihn Verleumdungen ausgesprenqt seum, zu denen seine Per ona'lakten“
J'Fm Magistrat Hannover durch Leinert gemißbraucht Worden aten.
11
Mg. Dr. Meyer-Ostpreußcn (Komm.): Eini e widerlriclxe '
Presseschmockskhabexr mein; ABWesenbeit aus Deutsch7and benutzt, „F
um Unwahrhetten uber m-1 zu verbreiten. Das i'st auch von den ,s:
A'bgeor-dneten Rabold und exlmann aeschébem "ckck schließe mik?“ -
VLF
erle
auf Sch111ß der ommuxtxjtc'n an-
im eigenen Namen und im Namen der übricpen Mitglieder meine
ie SMW für die Vocxxänqe trifft ausschließlich die Sozia-«Z * demokratre. Unsere Partei “nimmt heute in dem Kampf gegen RYF, 1
Brutalitäten der Entente und in dem VerzWeiflunqsaijehrkanw-ß
') Mit Auswahme der durch Sperrdvuck hervorge obencn Reden der Herren Minister, die im Wortlaute wie'devgogebm 27111).
Fraktion dem Vorgehen der Fraktion an und bin mit ihr solidaris „ :*;xi "***