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b) Gläser, runde oder sechseckige. weiße oder farbige. mit weiter Oeffnung bis 20 2 Inhalt, das Stück . 1230,- voxi mehr als 20 (Z bis 00 („7 Inhalt, das Stück . . . 1490,"- 50 J „ 100 g , . . . 1740,- a a 2081),-
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o) Gläser mit eingeriebenem G lassiöpsel, enger oder wsite'r Oeffnung, bis zu 20 8- Inhalt, 12 Stück von mehr als Zi) 1; bis 50 8 Inhalt, das Stück . . . 4000,- 503 „100€ , , , . . . 4310,- ].00 g „ 200 g „ „ . . . 200 € 300-g „ 300 Z' 400 g „ 400 Z' 500 J , „
ä) Tropfgläser mit eingeriebenemGlassiöpsel bis zu 20 2 Inhalt, das Stück .*- von mehr als 20 Z' bis 50 3 Inhalt, das Stück . . . 3000,- „ 50g,100g „ „ ...3760,-
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f) Amvullen, weiße oder farbige, bis zu 2 06111 Inhalt, das Stück . . ............ von mehr als F 00113 110165 CCW Inhalt, das Stück . .
3)Gläset mii festem.Deckel bis zu 20 . bali, das Stück 1120,- bon mehr als 202 bis 100 Zanalt, das Stück 1600,-
!) Kraken mit festem Deckel, weiße (aus Por- zellan oder GiaS), bis 20 g Inhalt, das Stück . . von mehr als ' “ '
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o) Suppositorienkästcbe'n „zur Aufnahme von 6 Stück, das Stück ..... . .......... 1850,- Von mehr als 6 bis 12 „Stück, das Stück . . 2650,-
p) Papierbe 11121 bis 20 € Inhali“, das Stück . 110,- ***“ MfS 01500 g Inyält) das Stück . . . 130,- hog„_100.z „ , „ .. 170,- 100 g „, 200 g “ 240,- 200 g „' 500 € 400,- 5008 !1000J'", , ...' 510,-- solche von mehr als 1000' “für je 1000 g des ' Inhalts, das Stück"]? ,t . o . - o . o o 150,_ „
.Diee Befanntma un t'tt i ' ' 1923 insKrast, „ ck). Z , U „Mt Wirkung vom 4. Juli
Berlin, den 3. Juli 1923.“ _ Der Reichswinister des Innern.. ' I. .: Dammann. '
370,- 720,-
11 10,-
1260,-
De Bekannim'acbung.
. m Händler Karl Steinhoff iu Wre er 1)
(Kreis Gandersheim) ist der Handel mit Gegensiärxbben Jex ia 9 li cb e n B e d a r i s , insbesondere Nahrungs- und uitermiiieln aller Art sowie toben Naturerzeugnissen, Heiz- und Leu tstoffen auf Grund d_es § 1 der Verordnung des Bundesrats über die ernbaltun
YzZZYassistt'r ersoxendvotÉat ck1,1del vom 23, 9. 191 (NGBL. _. „un er ag „ a a en vorli en, di ' - lasfigkett in bezug auf den Handelsbetrieb dabet'bn. e seine Unzuver
Gandersheim, ben 28.“Juni 1923.
Die Kreisdirektion.
Preußen.“ Ministerium für Handel und Gewerbe.
Bei der Bergakademie in Clausthal ist der ordentliche Professor Dr.Ing. S ackeler " d' „ Rekior gewählt worden? fur W AnitSzeit 1923/25 zum
Bekannimachung,
betreffend Ungültigkxiißerklärung “von verloren gegangenen und zuruckgenommenen Sprengstoff- erlaubnisscheine11. *
" Die von dem Landrat des Kreises Jüterbo iir den Ei en- tumer Karl Kupsch in Baruth unter Nr. 1 dIsterzeichniLffes (Muster 11), von dem_ Landrat “des Landkreixes Cassel für den bei der Firma „;Qiiarzitmerk Kixchbauna (85.111. . H.“ beschäftigten Vorarbeiter Heinrich Vazm ][ in Großenriite unter Nr. 8 und von'dem Lanbrat bes Kreises Sangerhausen fiir den Vorarbeiter Weigand Seibert m Stolberg ausgesteliten Sprengstofferlaubnis- scheine smd _verloren gegangen *und werden hiermit Lin ungültig erklart. Die von dem Lanbrat des Kreises Mesche e- für den Bauunternehmer JosefPey 111 Felbecke unter Nr; 67 (Muster 11), von dem Lanbrat bes Kreijses “Diez für“ den' Beiriebsführer Robert Schneider 111 Hahniätien Unter Nr. “34 (Muster 11) und, von dem Landrat des Kreises HaUe, i. Westf. fiir den Siembruchbesißer E. Fartbmann ,und dessen Arbeiter Friß Fiskckeßtm BHMbolz()c11f1fsenl usitersZTr. 7 und 8 (Muster .*.) aus- en preng to er an nis eine md urück eno worden und haben ihre Gültigkeit verlorsbn. z - g mmen
Berlin, den 29. Juni 1923. Zugleich fiir den Minister des Innern.
Ministerium des Innern.
Der mit der Waqmebmung der Gejchätte des Regie:.ingk- präsidenten in Lüneburg betraute Ministerialrat Krüger vom Rei arbeitSministerium ist unter Vela ung an seinem 'esigen Bes äftigungßort zum Ministerialrat im rcußischenMiniberium des Innern ernannt worden.
Der Geheime RegierungSrat Kalle in Berlin isi zum OberregiernngSrat ernannt und als solcher dem Staats- kommiffar für öffentliche Ordnung zugeteilt worden.
Der Regierungswt Schönner in Berlin ist zum Ober- regierungSrat ernannt und als solcher dem Stciatskommiiiar für öffentliche Ordnung zugeteilt worden.
Der NegierungSrat in Sonderstellung Dr. Säklemmer in Köln ist zum Oberregierungßrat ernannt und a S solcher dem Regtemngßpräfidenien in Köln zugeteilt mordin.
Der Vermaltun sYrickJtsdirektor Dr. Berger in Oppeln ist auf Grund des des Landesverwaltungs eseYeH vom 30. Juli 1883 (Geseßsamml. S. 195) (um 1113 ersten Abteilung des Bezirksaussckzusses - 11 Berlin und 511111 Stellvertreter des Präfidenten des Bezirksausschuffes im Vorftß dieser Abteilung ernannt worden.
Justizministerium.
Nu LGDir. sind ernannt: die LGNäte“ Dr. Wesierkamp
Fuss,?)„süneburg in Potsdam, Dr. Kaemmerer in Hildesheim 0 e. 1.
Zu LGRäten find ernannt: die LR. Scherz in Crefeld, Böckendorf in Bielefeld, GerAffeff. Ei in Aachen, die LRKYr. Holbeck, Dr. Kaun und (HerAff . Dr. Röhrbein m o 11.
Zu AGNäien smd ernannt: die AR. Draeger in Griin- berg, Hambelmann in Ohligs.
Ernannt smd: EStR. Dahn von der StA. bei dem LG. in Breslau zum OStA. bei der StA. des LG, in 116111, StARat Franz Schneider von der StA. des LG. in Düsieb dorf zum EStR. bei der StA. des LG. in Köln, StA. Dr. dS LMMU, ständiger Hilfsarbeiter in Bielefeld, zum StARai
a t.
u Notaren sind ernannt: die RA. Dr. Alfred Carlebacb in erlin c()Amis im Bez. des AG. Berlinchöneberg)„ Adolf Ko in arburg, Theodor Pohlmet) er in Bad Oeynhausen.
Ministerium für Landwirtschaft, Domänen" und ForsteW“ - Die Oberförsterftelle Gottsbüre-n im Regierungs-
bezirk Caffel ist zum 1. Oktober 1923. zu beseßen. Bewerbungen müssen bis zum 25. Juli 1923 eingehen.
Bekanntmachung. . Auf Grund der Bekanntmachung zur Ferbbaiiung unzuverlässige: ersonen vom andel vom 23. September 1915 (RGBl. S. 603) be ick“) dem aufmann Nobert Hilscber in Berlin- S ch 6 n e b e r g , Bülowstr. 101, durch Verfügung vom" heutigen Tage den Handel mit G egenständen des täglichxn B e d a r f s wegen Unzuverläsfigkeit in bezug auf diesen Handelsbetrieb
""tMrsiinWen 16. Juni-1923. . - . Der Polizeipräsident. Abteilung 27. I. V.: Dr. Hin ck61.
AfG Bekanntmaibiing. -
u rund der Bekanntmacbun ur. ern lt "
ersonen vom Handel vom 23. Sßpiembxer 1l9c15u11111ÖYiéerSléfb'i8Z beicb demKobienbändler Wiih'elmOtto in Berlin-
Xank o w, Wollankstraße 123, durch Verfüßung vom heutigen
Buxbadreriuscbixjerieianmv tl"? ekg_t1211stäbn d e n ]_d es tä (; lich e n
11 er a ' * ' betrieb untersagt. 3 ] ig 1:1 in ezug auf" diesen Handels- Berlin, den 22. Juni 1923. -
_ Der Polizeipräsident. I. V.:,Dr. Hiiucke1.
_
Nichtamtliches.
Deutsches Reich.
In der gestrigen öffentlichen Si un des Nei Sra uiiter dem Vo'rsix des ReichSminifters Hdengnnern DréhOesb? texlte der Miniterigldirektor Dr. Gotistein als Bericht- erstatter, der Ausschuss; mit, daß die Reichsratsausschüffe mit Mehrheit beschloffen-hatten, dem Rei Srat zu empfehlen, ge en dix Reichstagsbeschlüsse zu dem eseß über die e- kampfung der Geschlechiskrank eiten Einspruch zu erheben. Dieser Beschluß stuße sich nsbesondere auf die FassunZ, dib derRReichstag denli §6 des (Feseßes gegeben habe.
er „egierun Soor age war ie Be andlun o Geschlechtskrankhetten un?) Krantheiten oder Lekiden de? FSL schlechtSor ane nur approbierten
organe“ estrichen und ferner beschlo en da die Belandlu von Ges lechtskrankheiten nur den Für, dasß Deutschb Rei1 approbierten Aerzten oder unter der verantwdrtlichen Leitung von Aerzten stehenden Personen gestattet ist.
Reichßminister des Innern Dr. Oeser bemerkte 11 dem e- scbluß der Ausschüsse laut Bericht des Nachrichtenbüros zdes VereLizns deutscher ZettquSVerleger: „Namens der ReiÖSregietung mache ich darauf au merkJam, chß die" Erhebung des Ciniprucbes in diesem 5Faik? das Geseß ernstlich gefabrden würde. Die Verhandlungen im e1chstag baberi fich Uptkr großen Schwietigkeiten yoUzogen. Die Vorchge bringt in mannigfacber Hiuficht doch enticbiekene Fortschritte gxgenuber dem bestebsnden Zustand und erleichtert den Kampf gegen die Geschlechtskrankbeiten. Ich brauche nicht darauf hinzuweisen, in weichem Unifang diese porbanden sind, aber ich möchte bin- wetsen auf die schweren Wirtschaftlichew Gefährdungen, die aus dem Ueberbandnebmßn der Geschleckotskrankbeiten für die Kommunén und Kommunalvexbande „und die Länder erwachsen. Die Gestaltung des § 6 na_ch den'BescUusfen des Reichstags findet auch nicht den Beiiall der ReichSregixrung. Auch diejReréhSregierung hätte ewünicht. da ' die urfprüngltche „Vorlage Wiederbergesteüt würde. ie Frage 10 aber, ob der Yetchßrat_ durch Erhebung des Einspruch die Ver- anlxvortun dafur zu ubernehmen edenkt, daß die mit so großer Muhs zuiande gebracbtß'in man er Hinsieht iverivolie Vorteiie entbaiiende Vorlage auf diese Weiie zerscbellen wird, und die Auf- gabe entsteht, zu Versuchen, etwa eine neue Vorlage an den Reichsta zu bringen. Ich mache darauf aufmerksam, daß in bezug auf §..
Der Minister für Handel und Gewerbe. J A.: von Meyeren.
eine „namentliche Abstimmun stattgefunden hat, 1) da hier eine Umstimmung des Rerchiags sicbwer zu erwarten ist.sEs ifii heute da
letzte Tag zur Erhebung des (Einspruchs.
10112 der “
, erzten gestattet. Der Rei 5 „»I tag hatte ie Worte „Krankheiten oder Leiden der Geschlec1c1jis:9*.k
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Minisieiialiirekwr Meist er erklärte namens Prev ens, daß die Gründe des Ministers gegen die Erhebung des Einivru ein ebend u: den Ausschußberatunaen gewürdigt worden seien. Die Aus (böse hätten aber in den Reichstagsbescblüsen xu § 6 eine 1o qrxkße Ver- sch1echterung d“ von der Reichregicrung und von dem ? eicbsrat beabs1chtiaten Zusiandes in der Behandlung der Geschlechtskrankbeiten erbei eiübrt, daß diese Verschlechterung nicbt tragbar erscheine. Die uss üsse und auch die preußische Regierung glaubten die Gefahr eines gänzlichen Scheiterns der Vorlage unter diesen Umständen auf
nehmen zu sollen.
Die Vollversammlung beschloß mit 48 gegen 13 Stimmen bei drei Stimmenthaltungen Einspruch gegen die Reichs- iagsbef lüise zu erheben. Für Einleguan des Eins ' chs
mmten as preu ische StaatSministerium u die preu ischen rovinzvertreter. erner Bayern, Württemberg, Baden, Hessen, amburg. Oldenburg, Waldeck und Schaumbur, -L1ppe; dagege'n immten der Staat Sachsen, Tbüringen, Meek enburg-Schwerm mid Mecklenbu1g-Streli?, Braunschweig und Anhalt. Bremen, Lippe und Lübeck entbie ten sich. , „ , Angenommen mUrde darauf ein (Hefe , das die: Ratchs- regierung ermächtigt, das vorläufige andeklsüberein- kommen zwischen Deutschland und p'zxnien um fünf Monate zu verlängern. Der Reichsrat erklarte sick) sodann damit einverstanden, daß dem Reichrbeitsminister UUduRLicbZ- finanzminister die Befugnis erteilt wird, die Höchstsaße der Erwerbslosenfiirsorge in demselben Maße zu erhöhen, wie eine Erhöhung der Beamtengebälter und Löhne eintritt.
Angenommen wurde ferner der „Gesetzentwurf iiber die
atentamtlichen Gebühren. Die Vorlage wil einmal
sparniffe dadurcl? herbeiführen, daß die Veröffentlichungen im „Nei Sanzeiger“ ortfalien und lediglich im „Warenzeicben- und atentblait“ erscheinen. Sodann soil 01110 ch'LiinZorung der Schußdauer der Patente auf 18 Jahre 911015611 nnd die Gebühren werden entsprechend der (Heldentmeriung erhöht.
Angenommen wurde auch ein Geseßentwurf zur Aerxd e- rung des ReichshaftpflichtYeseßes. Die unbeschränkte Haftung der Eisenbahnen fiir erkebrsschädexi soll danach, soweit es sick) um Zubiliigung einer Rente Handelt, auf den jährlichen Höchstbetrag von fünfzig Millionen beschränkt werden, natürlich nur in denjenigen Fälien, wo ein Schaden ohne Ver- schulden der Eisenbahn erfolgt. Im Falle eines Verschuldens der Eisenbahn gilt nach wie vor die unbeschränkte Haftpflicht. Die Reichsregierung kann mit ustimmung des Rei )Srais, je nach den wirtschaftlichen Verhäl issen, den Höchstbetrag ander- weit festseßen.
Schließlich wurde noch ein Geseßentwurf über Wieder- einstellungsvfli t und Kündigungsbeschränkungen im beIsleßten und m Einbructhebiet angenommen, der einer esolution des Reichstags entspricht.
Der Reichswi hält am Donnerstag, dem 5. Juli, 6 Uhr Nachmittags, im ReichstagSgebäude eine Vollsißung.
Deutscher Reichstag. 372. Sißung vom 2. Juli 1923, Nachmittags 8 Uhr. (Bericbi des Nachrichtenbüros des Vereins deutscher Zeitungsberleger')
Präsident L 5 b e eröffnet die Sitzung um 4 Uhr,
Ein Schreiben des Abg. von Graefe, Welches iiber, nene BeeinträchtigunZen der Rechte der deutschvölkisYn RHch-ZtagSmitglieder eschWerden führt, geht an den e- !chäftSordnungsausschuß. _
Kurz vor Beginn der Sißung ist dem Präßidenten die Nachricht zugegangen, daß der Abg. M 1) st (D. Vp. als Geisel fur die Sprengung auf der Dmsbur er Eisenbahnbrücke in Haft genommen Worden it. (Pfuirufe. Es werden Versuche o_ema 1 werden, die Ver astung rückgängig zu machen; aber eines offnun , fügt der räsident hinzu, daß ein Gegner, der taglichneue rutalitäten gegen uns verübt, der soeben sieben
ausame Todesurteile ge en Deutsche gefällt hat, eine Tat es Rechts und der Gere tigkeit vollziehen Werde, eine solche Hoffnung babe ich nicht.
Aiif der Tagesordnun stehen an erster SteÜe die zWeite und dritte 'Bexatungber nträge, betreffend die Festsetzung von Nattonglfeier- und Nationaltrauer- ia g e n axi zweiter Stell? die vom 23. Oktober 1922 datierenbe
nierpellatton der Sozkraldemokraien über die R echt- prechungdes Vol Egerichts in München im anbeöverratSprozeß Fechenback). Das Haus ch]chließt auf Vorschlag des Präsidenten, die beiden Gegen- stande umzustellen.
Abg. Dittmann (Soz.) führt zur (“nter- Iliatxon (L_Us: rvorra ende Gelehrte, Juri ten wie Volitikésr der
rschteden'jten arbeienHaben ge en das Fechenbachurteil Stellung e_nommxn. Auch das usland at fich mit der Sache beschäftigt.
ieses Urteil bildet eme Quelle dauernder politischer Unruhen im Znnern un-d schädigt das moralische Ansehen Deuts lands im Aus-
nd. (Lebhafte Zustimmung links,) - Redner childert hievauf den Tatbestand im Falle Fechenback). Der Landesberrai 011 in der “„AuslieferunYe wichtiger Schriftstücke an den Fvan sen ayot be- standen ha 11, die dann im Pariser „ onrna“ veröffentlicht Wurden. Dabei steht fet, daß es sich um chriftjtücke handelt, die bereits von der Mün ener Räberegierung verdientlicht Worden Waren. (Leb aftes Hört! Hört! links.) Das elegramm des Papstes an aron Ritter, das 1919 im „Öournal“ veröffentlicht wiirde und das nbach an ein Korre pondenzbüro verraten haben soll, betraf n Vorgänger des je „igen Papstes; dicies Tele- gramm mar alles andere als ein dip omatiscbes Aktenstiick. Es Wirft ein eigentümlicbes Licht auf das politis Urteil des Miin- chener Volks-(LJ-erickUs, ein (0 bedeutun sloses elegramm fiir ein wichtiges Aikensbück 311 er [ärM Jin 11111 1919, o foigsvtesdas Gericht, habe Papst Benedikt mit der ranzösiscben egierung iiber Deutschland verhandelt; demnach ba e die Veröffentlichung des Pap'sttelegrammes Von 1914 ungünstig auf diese Verhandlungen
wirkt und Deutschlands nteressen gefäZrdet. Uebrigens stand as Diktat von Versailles reits set, 1111 bevor das Rittertele- gramm veröffentlicht Wurde. Das rteil Wegen Landesverrat ist ein Fehlurteil, das irgendWie, Wenn auch nur auf dem Wege der Begnadixzung, korrigiert wevden muß, Das Urteil ist aus der Atmosphare geboren, die in Miinchen nach MederWe_rfung der Räteregierung herr chte. Fechenbach ist kein BolscheW1t, er hat die Beteiligung an 1 Räteregierung direkt abgelehnt. 1“ Sach- berständige Dr. Thimme hat durchaus zu Gunsten Fechenbachs aus esagt. Das Urteil aber [Wit] Fechenbach nach, daß er. den Vol?chewiSmus gefördert habe. ; Urteil das der La Uchts- divektor verfaßt hat, ivimmelt von politischn Ybanta tereien. Es ist vollig falT, daß chenbach den Sieg ?. ol()chewismus
ründung der
* gewünscht habe; at er do nicht Minister der Räterepu lik werden Wolken und über aupt nicht die Räterepublik mitchiihen WoÜen. Er hat in einem rief an seine Frau nach der Schweiz geschrieben, daß die Tatsache, daß hu rndx bayerische Kinder n-a-ch de'r Schwei gebraxbi werben k-on-n ew ibm mehr Freude, mache, als die ganze iiievolution. Und dieser Brief hat dem Gericht vorgelegen.
*sMit Außnahme der durcb Spérrdruci bervorgebobenxn Reden der Herren Minister, die im Wortlaute Wiedergegeben smd.
Payot at si in seinem Berit!" ausdrücklich auf chenbach be- zogeii ?Zeche-Zocb kann an gar nicht das «„Wer? einer furcht- acen Handlung gehabt haben. Wenn er sich oifentlich als GO- n-ährsmann Pa Lis munen ließ. Redner unterzie t eine ganze Reihe von Aus uhrungen des Urteils iner Kriti und folgert daraus, da „ nbach nicht das Beton tscin habt haben kann, daß das _1i telegramm noch ein Ge, ?.me umeni sein könnte. DJs Urml verschMigt, daß der Ministerpräfideni Eisner das Ribbevielegramm gekamii hat und daß Fechenbach dieses Schi er- Telegramm nur von Eisner bekommen haben kann. Fechen a kynnte ally nicht das Bemußtiein haben, daß das Telegramm no em Ge m-dokiiment War. Und diese Tatsache hatte der Vor- siyende „es Gerichts kennen müssen. Es ist festgesteüt, da EiSUer die VercYentlichung des Telegramms Wollte, Fcchenba konnte aiso, au na dem Urteil erster Autoritäten im Presserecht, hochstens als ittäter oder Gehißllxe in rage kommen, Eine bayeriiche juristische Autorität des re ere ts hat übrigens nach- gewiefen, daß die Handlung Yecbeiiba s s on am 15, Mai 1921 verjährt War, also bevor das riabren gegen ihn eröffnet wiirde. Das ist eine gerichtliche Ungeheuerlicbkeit. Wenn man das Urteil lie t, empfän 1 man den Eindruck, als ob es die Aufgabe des Ge- ri ts sei, Geximorganisationen vor Spiizeln 11 stbiiizen; von einer Verurteilung der verbotenen Geheimocganiiaiionen findet man dagegbn in dem Urteil nicht ein Wort. Das Ukteil konYaiiert Landesverrat Weil die Geheimhaltung von Mitteilungen 1": r die r-eicbsgeseßli vchoienen GebeinwrFaniiation-en im Reicbsintsresse geboten geWesen sei. Nach dieser 11421102 gehört auch Ludendorff ms Zucbiibaiis, Die Bemfiip? dss, Gerxcbts aus das _Guiacbbxm» des Sacherständi 011 Dr. Thie'me is [1111119 1111110111110, Denn disses Gutachten [6wa davauf is, daß Fechenbacb durcb se111 Tixn die Lan'desmiereffen eber gefördert, als gsscbädi i bcxbe. Uni) bsweisi nicbt d&érozeß * ucbs- Macbans mit aller Deut ichkeit, Wie Recht Fckbenba ) mit “Linen Warnungen hatte? Prinz . [)enlohe [10111 ben “"all Fechenback) in Parallele zum Falle Drei) us. Das Urteil se st muß zugeben, daß Feckxenbach den Charakter des Rotterdamer Korrespondi-nzbiiws als eines Spionagebiiws nicbt qn-eraimt hat. Und (itte Dr. Gargas die Abs rifisn der Berrcbie, 1800 con .der 111, fein säuberliäß aufbewqxt, wenn err 98111an1: baiie, Fx sie “ pion - zwecken ienen «ollien? Es ist kein Wmider, * be: der VWe der MänXl die ,s VOMEX. tsYrozeffes die 1101111 11868 des Vor- ißenden *z'weiielt wird. "e ok erichte mit ihren inappeliablen Lrteilen sind unbercinbar mit der ßicbsveriaffung, denn sie eni- bebren der eiementaé'ten Recht§garantiem die bayerische Re ierung Will sie ja a11ch auf ben, sobald die Justi veiorm in .Kvakt tritt; aber, Wann Wird das sein? JYMdWi-e mu ein Wiederaii nahme- erahren ermöglicht Werden. om damaligen Justizminister Dr. Müller, dem früheren Abg. Miiller-Meiningen, ist_auch eiiie Zu- (age derart gegeben ivorden. cb erinneve die bayerische Regierztng est an dieses Versprechen. ls Anfang der Reaktivierung mußie Jechenbach sofort aus dem Zuchthause enilassen werden., Die eichsregierung fordere ick) dringend aui, ihren ganÉen Einfluß in dickem Sinwe aufzubieben. „_Der Wiederau u utsxblanbs erfordert auch eine vertrauenswiirbige Recht??) lege.“ Moge die Reichsregierung bedenken, daß es hier nicht um Men n- F ale (; t. Es YM um mehr es geht um Deutschlands vel after ifall ' den Soziaidemokraten.)
Vor BeantWoriung der Interpellation nimmt das
Wort der
Bayerische Geianbie von Pre er: Namens der bayexis ,n Staatsregierunß habe ich folgende _rklärung angeben: . ur ie Stellung der ayerischen Staatsxe terimg zu" 111 MM gegen (Fechenbach Wegen Landesverrats sm nicbt politische, sondern aus- chließlich tat ächliche und rechtliche Gesichtspunkte _maßgebend. (Lachen und urufe links.) Die haverische Staat?.regxrungbat, Worauf auch der Abgeoxdnete Dittmcxnn soeben (lchon hingewiesen Lat, gleich im Jahre 1919 an der zuständigen Sie 9 im bayerischen andtag bei der Verhandlnng iiber die PolkSgerichie_ und ins- besondere iiber die Frage, ob gegen eiWaigeFehlurteile Rechts- mittel zuläsig (eien, erklärt, daß angesichts des Mangels einss (Ziehen Re tsm1ttels bei der Behandlung Von Gnadeiigssuckxen m
olksgerick1tssache11 alle Einiveridungen gegen die Richtigkeix des Urteils einer gründlichen Priifun unxerzq en tyerden mussen. Wenn jemand em Begnadigungsgc uck) einrei t, em solches liegt urzeit noch wicht vor, wivd nacb dreieru i_cbemixi-g verfabrsn werben- ?Lacben [in:kö), bisrbei wird Geiegen-bsit LW, die FM- 11 „- - grundlagen des Urteils und damit auch die re ttchen (Einivande und Bedenken, die der Abgeordnete Ditimann beben Zingebracht bat, einge end nacbzuprüfen. Die bayerische Staatsregieriing be- ab ichtigt n die em Fall, Wenn slso ecben-bc1_ ein BLÜUSÖXJLZU s- Jssucb einweicbi chen links), ein 011716911110 ien 119,1 bciyeris n
berlandesgeri ts iiber die gescimten Fragey des 12119115 einzu- lÉlen. Dieses Rdeeckss (:(()??ien Wird di?) bayerisckÉ 211971911an ibrefr
11 i .in 1 _snge 1119111069901. 1111 1:11 „uruie lin-kkbéeWec kommamisbiscbe A'b-Jebédnxiß 916111111916 Wii: 1111161:- -schäm-i! univ wivd deswegen durcb Preisi-ben-iL-obe zu-r Ordnung geru-fem)
Zur Beantivortung der Jntexpellation nimmt das Wort der Reichsjustizminister Dr, H e 1 11 Je, dessen,?)iede nach Eingang des Stsnogramms veröffentlicht werden Wird.
Auf Antrag debSozialdemokraten tritt das
* Haus in die Besprechung der Interpellation ein.
Abg. Emin in ger (Bayer. Vp): Der ganze'Jall Feckpenbaä) muß leidenscha tslos erörtert Werden. Es" eht 111 t an! daß ein Parlament si als BerufungSinstanz er em Geri tsurteil konstituiert, Selten ist ein Urteil so umfassend, aber au 19 FHM ausgearbeitet worden Wie dieses Fechenba urteil. (Lachen lm .) Sick) als Berufungsinstanz zu konstituieren ist ja selbst dem Unter- suchungsairsschuß nicht gelungen. Schon731 der Novemberland- tagsdebatte in München ist ein großer 2211 der_ bcute vom Ab- eordneten Dittmann erhobenen Vorwiirfe widerlegt _ worden. Färm links; Abgeordneter Tbomas [Komm.] w-wd zweimal zur rdnung gerufen.) Die Rechtsbeständigkeit der Voiksgerichte steht Lest, wie auch der Reichs'ustizminister_ soebe'n bestatigi hat. 11 er Auffassung des Vo kZJer1chts smd guck) zahlreiche Sa '- Verständige, darunter sogar sozialdemokraiiscbx, gelangi, die Mit ihm der Meinung Waren, dax, in dieser Zeit §1nes Scheinfrieizens- verhältniffes jede Veröffentli ung zu untexbieiben bat, die" eeignet ist, das deuische Staatsintereffe zu schqdigen; man in rt das deutsche Publikum irre, Wenn man immer nur von. 'dem Tbimmiscben Gutachten spri-Ibt. Fechenbach hat [ange bestritten, die Dokumente dem Payot iiberhaupt gegebxn zu Haben ( urufe links) - darauf kommt es an, Weil es zeigt, daß er si von Anfang an seines Unvecbts benmßt War. Wegen des Erzbergxr- membrandums ist Fecbcnbacb freigesprochen Wurden; das war nicht mehr geheim. Das Ritter-Telegramm aber War noch gebeim; die 110111 11 Simon und G1*-1_1ber 11311de11 bezeugen koxmen und wi en, daß Eisnsr von _dem Ritter-Telegramm selbst währenb der Wablagibai-ion 16111011 Gébrau-cb ' ' 'i 1101. Zu meiner Ueberraschung bat benie aucb de1:_ Justizmmister niit einigen Vorbehalten ick) derjAnßcbt ueneigt. daß das Delikt verjäth sei, eine Aris t, für die sicb „aku rr, Frevmuib ins Ze „ legt. (Lärm und heftige Zurufe 111118.) Die Bezugnahme au „6 22 des ReickWpresiegeseizeß ist binfc11111'(. denn auf dei) Inhalt der Dr11ckschrift, nicht an die Art und We se der Verbreitung _kommt es an. Auch Profe or Kitzinger stellt ohne Begrundung die Be- bauptun auf, daß Verjährung vorliegt. 'Der Wortlaui der Tbimmi chen Aussage ergibt, daß Dx. Tbimrnxe die Verbffeni- lichung des Ritter-Telcgrammex fur schadlicbxrksarte." Erst in „per Einleitung zur Freymutb-Broscbiire hat er diese Exklarung zuruck- genommen. Zu seinem späteren „Guiacbtxn“ ist er niemals autorisiert geWesen, Daß die Kurie durch die Verlautbarung des Telegramms sch1ver gestbädigt Werden mußte, kann doch mir Vor- eingenommenbeit leugnen. Nach meiner Ueberzeugung ist ami) das Er bergersche Memorandum den Franzosen erst durch die Publikaiion von Päyoi bekanntgeworden, als sie erfolgte, war Erzberger nicht der brite :beste, sondern er War Borstsender der Waffe-nsii[isbaiidsanmrsiiom unb «rade dwmai-s ließ mcm gegen
ibn seine Atmexionsdenkscbrifi [ck, die er äußerlich imb innerüch la_ngst qbgeschrvoren hatte. (Andauernde Unterbrechungen und Larm_ links.) "Durchaus menschlich begreiflich scheint mir die artemahmi fux Fechenbacb. Aber das heute vor ebrachte aicvia-l reicht mcht im geringsten aus, um daSUrteil zu er " tern. Hierau( Vertagung auf Diensta_, 2 Uhr (Kleine Vov- 1agen. Be prochung der Fechenbackx§nterpellation). Schluß nach 6*/: Uhr.
Parlamentarische Nachrichten.
Der preußische Landtagßausscbuß für Gro B e rlin beziet gestern erneut über den deutschnationaien Antrag an? Vyriegimg eiiies Geseyentwurfs über die Gestaltung der Selbst- standigketi der Verwaltungsbezirke in Gro Berlin uni; die Beschränkung der Zentralgewal Es Wurde zunacbsi weiter beraten über die Frage der Ausgemeindnngen. Dazu, begründete Abg. Lüdecke (B.Nat.) einen Antrag seiner Frakiwn, dex neben den bisber bkantragten Ausgemeindungen auch die 'AuMemcinbun von Cöpenick und Spandau mit ihrem ganzen Stadt- gxbietfordsri. - A 9.213 ted e m a un (D. Vp.)ech1ärte, 11011 2501101 werde eine 111111011: Diktaiur gegen die'chndwirte und die BezirksbiirgermUsier 111169131101. Dic Cingßmeindung bon Gatow und Cladow 111 Berlin 161 geraiezu 1901111111001]. » Staatssekretär F r e u n d wies darauf bin, das; „schon 1611 061: Begründung des Zweckverbandes Spandau und Bcrim engxrek'komyiunaole Beziehungen gehabt hätten. Die Stadt- X'meinde' Bsrim musse ibre Kindeikrankbeiien durcbmacbén. Für die
mgemembnng Svandqus sei ein wesen11iches Moment der Spandauer Stadiforst (191021611. Spandau würde bei einer Ausgemeindung starke neue „ Lasten erbaiien. _- Abg. L eidig (D. Vp.) beklagte den Berliner Assessorismus, der auf allen Gebieten unerträglich Wirke. Daß das Gxseß über Groß Berlin unhaltbar gervorden sei„ sei ganz . erklarltcb, da (1118 Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit gefaßt wären. Es sei die reinste Zufalls- mebrbett gewesen. AuSgemeindungen seien dringend not- wendig. Der Redner regte eine örtliche Besichtigung an, wel die Unbaiibarkeit des iehigen Zustandes er eben werde. -- ür d Sozialdembkraten erklärte Abg. H irsch. aß auch sozialdemo ratisebe Bürgermeister sehr scharfe Worte gegen den Affefforismus und Yntralismus gebraucht hätten. Die Bezirke müßten ein größeres
aß von Selbsiverwaltung erhalten. Augenblickiicb könne eine Aenderung dxs Geseßes über Gro Berlin jedoch noch nicht eintreten. Seine Pgriei sitmme mit bieien reisen darin überein, daß den selbs Innenbezirken ebensolche Rechte gegeben werden müßten wie den Außew bezirken,' Zentrum und Demokraten wolien ihre SteÜungnabme zu der Ausgemembungsstage davon abbän ig machen,ob denWünschen auf starkere Berücksicbtigim der Selbstverwa tung in den Bezirken Rechnung ge- tragen Wird. n ber Deutschen Volkspartei, den Deutschnaiionalen und dem Zentrum liegt ein Antrag auf Besichtigung der Ortschaften vor, die die Außgemeindung beantragt haben. Hierbei soll den Vertretern bei; einzelnen Bezirke Gelegenheit gegeben werden zu eine: Aussprache mit den Aussebußmitgiiedcm. Nack) weiterer Ausspra fand, der Vorschlag des Ab . F aßbend er (Zit.) Annahme, Absiimmun nach der örili en Besichtigung vorzunehmen. Diese örtltcbe Bechtigung soll im September stattfinden und dann sofort im Ausschuß über die Frage der AuSgemeindung und sachlichen Aus- gestaltung der Geseße ber Groß Berlin beraten werden.
Dem preußiscben Landtage find der Enbvurf eines Anleibegeseßes zur Bereitstellung von Mitteln fiir Kleinbahnen, der Geseßeniwurf über die endgültige Ab- 'cenzung der Provinzen Nieder- und Ober- 1chlesien und der Entwurf eines Gese es zur Aenderung des Gesetzes iiber die Bestellun von itgliedern des ReichSrats durch die robinzialverWaltungen zugegangen.
Gesundheitswesen, Tierkraukheiten und Absperrungs- maßregeln.
Gang der gemeingefäbrlicben Krankheiten.
(Nacb Nr. 26 der ,Veröffentlicbungen des Reicthesundbeiisamis' vom 27. Juni 1923.)
P e |. Laut Mitteilung vom 22. Juni wurden 111 Las P a l m a s (Kanarische Inseln) 1-neUér sifali festgestellt.
Niederländisch Indien. Vom 1. bis 15. April 264 tödlich verlaufene Pestfälle auf Jaba, und zwar in den Resid schaften Soerakarta 94, Samarangöb, ekalongan , Kedoe 51,Djokajatarta6und Sveta aja ]. *
Aeg pten. Vom 14. Mai bis 3. Juni 207 Erkrankungen, davon in le andrien14, PortSaid 8 und Suez 1.
cru. 111 Monat März 109 Erkrankungen (und 50 Tod“- fälle), dabon in der Stadt Lima 3 (1). _
Ecuad or. Vom 1. bis 15. April 1 Erkrankung und 2Todes-
fälle in Guayaquil. Gelbfieber.
B ra s ilien. Vom 11. März bis 14. April 36 Erkrankungen und 14 Todesfälle in Bahia.
Pocken.
Deutsches Neicb. In der Woche vom 17.bis 23. Juni wurde 1 Erkrankung aus Berlin gemeldet. _
NachträFTlicb wurde 1 Erkrankung in Mtkusiscbiiß (Kreis TarnTin, eg.-Bez. Oppeln) für die Woche vom 3. bis 9. Juni mitge ei .
I ialien. Vom 21. bis 27. Mai 11 Erkrankungen, und zwar in den rovinzen Lecce 10 und Girgenti 1.
S weiz. Vom 3. bis 9. Juni 48 Erkrankun en, und zwar in dkn Kantonen Zü rich 4 -- dabon in der Stadt üricb 2 -, Bern 34 -, 5 _, St. Gallen 7, Luzern 2 und Basel-
1andschaft 1. _ Vom 15. bis 21. April 4 Erkrankungen in
Spanien. Valencia. Portu al. Vom 9. bis 22. April 23 Erkrankungen und 3Todesfälle n Lissabon. ' England und Wales. Vom 27. Mai bis 9. Juni
101 Erkrankungen. Vom 3. bis 9. Juni 1 Erkrankung in
Niederlande. N o t t e r d a m. ' ,
R u ß 1 a n 1). Vom 6. bis 12. M012 Erkrankungen in eiro (; rad.
L e t t l a n d. In den Monaten März und April 8 rkrankungen, davon in der Stadt R ig a und in den Provinzen R i g a und Dünaburgje1. _
P o [e 11. Vom 11. bis 31. Mars 43 Erkrankungen (und 7 TodeSiälle), davon in dem Bezirk S cb [ e s i e n 2 (--).
Serbten-Kroatien-Slaw onien. Vom 29. April bis 5. Mai 23 Erkrankungen und 6 Todesfälle. '
Türkei. In Konstantinopel vom 25. März b1s7. April 82 Todesfälie.
A e g 1) p t e 11. Vom 29. Januar bis 18. Februar 3 Erkrankungen
in Kairo. Fleckfieber.
Frankreich. Im Monat März 1 Todesfali in Marseille. ußland. Vom 6. bis 19. Mai 37 Erkrankungen .in P e t r o g r a d. '
Lettland. In den Monaten März und April 152 Erkran- kungen, daVon in den Städten Riga 35, Liban 3 und in den Provinzen Riga 1 und Dünaburg 54.
Spanien. Malaga 4 und in Pe