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or eket werben. Maihy. Diese Auökuan haben
K?N?Wirgf Tenglesgten beiden Landingrn erhalten. Da ubrigens eine Peiitiou über diesen Gegenstand vorliege, so, ersrrche er den Re- iemgs-Commiß'air, nicht das Beispiel des thskertrrrrrs des Innern
nachzuahmen, sondern in der Sißung, wo diese Peirtrort verhandelt werde zu erscheinen. Hauptmann vo,n Bockh sagt dies zu, und wünsckjt nur von dem Tage in Kenntrnß gefrbt zr; werden. . Ukbkl- Jens wurden in der Sißung verschiedene Komnnsyions- Berichte cr-
attet, die kein allgemeineres Znterrssc darboten.
Großh. Hessen. „Vitrinz„7. Febr. (F., O, P, A. Z.) Die kaum hergestellte thlklbkiickk, wird so, ebrrt wredrr- dcs sigrken Eis angs wegen weggenommen; dre Kylie „rst bedeutend rm Steigen. Eimge Fahrzeuge, die Mühlen „so wre dic Rheinbrücke haberr sich schon einmal mit großen Koster! i_n nnsrrrn kleinen, unzMckrnäßigen und versandeien Winterhasert hartem und heraus bewegt; dcr größere Theil der Fahrzeuge sucht diesmal Riidrshki-n, Ginsheim oder gar Mannheim zu erreichen. An lehirrem Play besonders hat die Regie- rung ernstlich dafiir grsorgt, daß Fahrzeuge m voller Ladung, sowic Dampfbötc und endlich dre dortige thmbriirke, ohne erst auseinander- gelegt zu wrrden, den besten Schuh srndcn. Nach Ansicht der Sach- verständigen wäre hier mit weniger als 100,000 Fl, dasselbe ZU er- rrichen, die Zinsen dafiir wiirdrn sich sicherlich durch die Erhebung»: Gebühren erzielen lassen, und fiir nnserenHandel wäre ein krrvriicrtrr Wintcrhafen von rmbcrrchcnbarrm Vortheil.
Sachsen-Wrimar-Eisenach. VZeinmr, 9. Febr. Dcr Gesundheits-Zusiand Ihrer KaiserbHohkit der Frau Großherzogin ist gottlob nach den auslirgcrrdrn Viillciins in fortwährender Bcffcrung.
Der Geheime Staatsrat!) Thon ist in Eisenbahn-Angclcgcnhri- irn nach Berlin gereist.
Die öffentlicher: Blätter r'rzählerr chi vill von der in einzelnen protestantischen Ländern und Provirrzerr stattfindenden Stiftung bon Graskav-Adolphs-Vereinen und von deren theilweiscn Anschlirßrmg an den im Jahre 1832 in Leipzig gcstiftrtcrt und im Jahre 1813 zu Frankfurt a. M. erweiterten größeren Verein dieser Art. Das muß wvbl jeden guten Protestanten von Herzen rrfrr'ncn, da in nirhtpro: tcsianiischen Ländern die Zahl unsere'r Glaubensgenossrn groß isi, Welche für ihre, alles friiheren Stiftungs-Vermögens cnibchrerrdr, Kirchen und Schulen der mildthätigcrr Untrrsiiihung drirtqcnd bedür- fen, die ihnen jene Vereine darbicicrt. “Dabei ist abcr iir die Be- " wohner unseres Großherzogihums das Bewußtsein nicht wrnigcr er- freulich, daß schon Vom Jahre 1824 an, also noch 8 Jahre friiher, als der leipziger G. A. Verein errichtet wurdc, in ihrer Mitte that- särhlich ein gleicher Verein bestand und sich für viele bcdrängte aus- wärtige Protestanten in hohemGrade hiilsreich erwies, Zwar fiihrte er nicht den förmlichen Namen eines G. A. Vereins, hatte kcine örmlichen Statuten, welche seine Mitglieder zu einem bestimmten )ährlichen Beitrage fiir den wohlthätigcn Zweck desselben ber- pflichteten, entbehrte einer förmlichen aus seinen baaren Vor- räthen besoldeten Verwaltrmgs-Vehördc und konnte nicht einmal diejenigen, welche daran Theil nehmen, cher namhaft __machcn, als in dem Augenblicke, wo für einzelne Fälle em önentlichcr Aufruf zu milden Beistenern fiir frcznde (Hluubenögenoffxn cr- olgt war. Aber eben die Freiheit, m welcher er si ,in dir- sser Hinsicht bewegte, die völlige Ungcbundcnhcit Von allen eme Tha- tigkeit becngenden Formen und Fesseln, nnd die Ucberzrugrmg, welche die Theilnehmer an demselben hatten: auch die klernsie Gabe nur ihrer angekündigten Bestimmung gemäß, nicht aber zugleich zur "!khl' oder minder kostspieligen Ansrechihaltung links förmlichen Bermurö mit verwendet zu schert, trugen zur Erhöhung srinrr hcrlsamrn Wirksamkeit ein Bedcrrtendks bei. Dir'se Wirksamkcit desselben crwics
ck seit der gedachten Zeit in Brzuq auf die protestantischer: Ge-
meinden zu Miihlbausrn, zu anolsiadi, zu Chleb in Böhmen, zu„ Bukarest, zu Krakoua in Böhmen, zu WannowiH in Mähren, zu;] Jassy, zu Gablenz in Böhmen, zn Hostialfow in Böhmen, zu Prag und zu Hermanseifcn auf dem Riesengebirge, und !- wenn man hört, daß die von ihm fiir diese Gemeindcn-W gesammelten Beiträge ni i weniger als vierzehn hundert und M Die Kammrr hat das “))?inistcrinm bereits zrvcinml anfgr'fordrri, dyn .Gesantrnt=Vcir'ag dcr gchrimcn Fonds aus das gewöhnliche Staat,.-
sebr edle Weise Genüge leistete, Linth jetzt läßt er sich dicsrs an- -]r"Vrrdgct zu setzen, um die Srtpplcmrniar-chditc zu vermeiden, die
elegen sein. Denn zu der Unterstiißung der bedrängten protestanti- ? 7“- nöthig rrmchcn und 311 rbrn so larrgen als anfrcgcrrdcn Diskussiorrrn
Anlaß geben. Das Miuistrrimn hat diese Aufforderung 11ichk bcachtct und die Kammer diirfte dies Bcnrhmrrt sonderbar fin- cn und wegen dicses Mangrls an Willfährigkcit sich etwas schwie-
zwei Thaler und zwölf Gro chen betrugen, so bleibt gewiß keinZwr-i- fel iibrig , daß dieser freie G. A, Verein sriner Bestimmung auf eine
chen Gemeinden zu Ncusiädil in Mähren, zu Dornbach in Ober- kärnthen und zu Liebih in Böhmen sind dem Vernehmen nach von Seitrn vieler wohlgcsinnten Privatpersonen und ganzen Gemeinden, von Seiten lexzterer besonders durch die dankenswerthe Mitwirkung dcr Geistlichen, ansehnliche Beiträge eingegangen, und man hofft bis Ostern hier auf eine so steigernde Vermehrung dersselben, daß davon auch die Unterstiihun der mit einem solchenViitgc uche neuerlich hin- zu ekommenen Gemeinde zu Linz in Oeftcrrrirh möglich werde, Möge urrierVaterland seinen so vielfach und ohne alles Geräusch blwährtcn protestantischen Sinn sich hierin auch ferner bewahrrn!
S a ck sc n- A l i e n b u r g. (+“- Altenburg, 9. Febr. Vor einigen Tagen feierte der seii26 Jahren hier brstehrnchrmst- und Handtverks- Verein seinen Stiftungstag, welcher durch die erfreuliche Gegenwart des Herzogs Joseph und seines Bruders des Prinzen Georg und durch deren
Braunschweig. Jeder Einzelne der vier Brüder ist vollendeter Künstler auf
seinem Instrument und durch vieljährige Uebungen ist es ihnen elungen, em so vortreffliches Zusammenspiel zu erzeugen und solcheUcbereinßimmung in den Vortrag ihrer Quartette zu bringrn, daß man denselben nicht mehr als von viervetschiedenen Personen, sondern von cinem einzigeandividrmm arroge aanen glaubt. Bei ihrer mehrmaligen Aerrscnhcit in Berlin, bei ibm) enen durch gan; Deutschland, und selbst später in Paris, fanden ße uberall eine wahrhaft enthusiastische Ausnahme, Ein anderes Quartett, das" bei den hiesrgen Musikfreunden noch in gutem Andenken steht, ist das Mosersche, das bis vor wenigen Jahren, mit Symphoniecn und Quar- tetts abwechselnd, seine Soiréen gab. Als Jortseßung dieser „Möserschen Soiréen“) sind jeßi die von der Königlichen KaJlle gegebencn „Sympho- me"Ausfiihrungen“ und die „Zimmermannschen nartctt-Vcrsammlungen“ " benü'bken. -- Hetr Zimmermann, der übrigens (eben so, wie Karl üller, der Aelreste der Gebrüder) aus Möser's Schule hervorgegan- Y", sikkbk- im Vereine mit seinen braven Mitspielern, den Herren onneburger, Richter und Lose, mit vielem Erfolge nach mög- W ** Vonndung im Quartettspiel, und mit vielem Interesse wohn- bim K* V. der am 18. Dezember im „Hotel du Nord“ siatt-
". "R“" Vetsammlung bei. Wir hörten darin zu An- „xm "YYY"? Haydn aus r*-«rur mit der Unisono-Einlci- Trio "[lkkaigeu Yuan“ (])-tkm") mit den Variationen, das ])as-[]!!!"- nueu und das mutbwilli? scherzende Finale sprachen
an m „„ „?FWKUZU Uk"! ZKM“. an. Im olgenven U-mon-Quartett
mumann d s “* rrrrx„rr.“r.„r"«--m ""r" “DZ:“:„r: Mr 3372 Spielern besonders :x?" "m “" Isk“!!! Sibiu sase, a? allen vier Telegenhxit ßch “ck (“ck ""'" ““User: und dem Ziolonceüißen, ( Sieg:: *g*-M;]: Sou [:e-'WXQI LVMH“; Svchwixrigkesitzn als bequem aus an . . ene er un- de “ßen Sa- "MMM“ „KW:,„W ü;rs*en Theile
Wen genannt werden kann, beidemal vollkommen, wie über ““LA-SATZ;
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huldvolle Theilnahme an den dabei gehaltenen Vorträgen verherrlicht wurde. Auch das darauf folgende Festmahl, dem ungefähr 250Mitglicdcr und Gäste beiwohnten, bot in'mehrfacherHinskkl)t es!!? durchaus wohl- thueude Erscheinung dar, indem es eine Mischung der Verschirdcnrn, dnrch mancherlei geschlossene Gesellschafter! in ihrem grsrlligen Vcr- kehre getrennter: Stände hcrbcifiihrte, bei der es Allen wohl und her“- ter wurde und in Vielen cin Gefühl des gegenseitigen Zusammenge- hörens aufzumachen schien. Das; bei dicsrmVerrinc cbcn so wie bei den übrigen virr hiesigen wissenschaft1ichc1r und grmeinniißigen Gesell- schaftcn (rs sind die pornoloqische Grfcthaft, die naturforschrndc Gesellschaft, dcr landwirthsrhästliche Verein und der alterthumsfor- schende Verein) noch mancher freundliche Ton aus der im Septcmbrr 1843 hier gehaltcnen siebenten Vcrsammimrg druisrhrr Land- und Forstwirthe nachklingt, ist bei dcr fastallgrrncfrrcnBrgristcrnng, welchc M's? Versammlung hirr errcgt hat, wohl irirht crklärlich, und noch lassen sick) die' wohlthiitigrn Folgen dieser großartiger: Vereinigung nicht iibrrsrhaucn. An dem amtlichchcrichic iibcr dirsclbe, dcr ziem- lich rrrnfaffr'nd werden diirfte, wird jrßk, nachdem rinc langwierige Krankheit des ersten Vorstandcs glücklich gchobrn ist, wieder riistig Lortfgedrmki, so das; derselbe wvhl schon in rvrnigrnWorhen erscheinen iir te.
Drr gleich bei srinrrn crstrn (Enistchcn birr bcgriindctr, späirr abcr wikdrr ins Storkrn gmaihcrrc (Brrsiav-AdolphVcrcirt srhrint nun auch hier eincn nrrrrn ?lrrssrbwnrrg 311 nrhmrn; wrnigstrrts rrwccki dic Prrsönlirhkcit drr I)i(irmrr, rrr'lchr dazu arrfgrfordrrt hrrbrn, urid drr hier br'rrsrhrrrdc Sinn fiir rbangrlisrhrs Chrisirnthrtm rr“- ln"sir*n.§*rosf- nungen.
Fr'anbrcirh.
Z; Paris, 0. Jcbr, Skit zwci Tagrri sind (_Brriirhic vb" cirwr palirmq im Umlauf, die im .Unbinrt zwrsrhrn O,".Ü" Görrrzrri_rrrrd * )crrn T*rimorr, dcm bor krtrzrm crit rrrmrrntcn Mnnjirr drr r*sscni- Vichcn Arbritrn, iu Brtreff dcr “.)lrrtwori ringrtrrirn wirre, wr'lrhc in “:*dcr Kammer auf die Zutrrpcllationcrr zu crthrrlcrt icin wiirde, die Mm Z).)kirrisirrirtrrr arts Anlaß"; drr Drrrrission des Herrn Snlvmrdr) Ikwahrschcinlich brvorsichrn. Es heißt, Herr (Nuizot dringt? darauf, &aß br'i dirsr'r (“Vrlrgrnhrii das Shsirrrt rirrcr strengen Tisxiplin drr „öffentlichrnBramtcrx, Welche dchcgirrmrgrtnbcdingtihrc Urrtcrstiiiznng “'erthcikcn miiszicn, so lange sie im Amte se'icrr, anf der Tribüne
offen dargelegt und mit aller Enrrgir vrrthcidigtwcrdc, Heerrrmon abrr soll sich entschieden gegen ein solcher Verfahren arrsgesprochcn habrn, indem zu besorgen stände, das; durch dasselbe eine Anzahl schwankender Dcputirtcn Von dem Kabinrt ganz abgebracht wiirde. Tic Majoriiiit drs Miuistcrraihs hat sich, wie man Vcr'sichcri, fiir die Ansicht dcs Hrrrrt Trrmon ausgesprochen. Es Wurde beschlossen: daß das Rabirrct, im Fall solche Zntlrpcllationcn staiisändrn, auf dirsclbrn, untcr Hinweisung auf hohe Riirfsichtr'n, nicht eingehen solle. Das Gerücht, das; rs bci diescr Gelegenheit zu eirrcm Entlassungs-Ancr- bicicn gckommcn sei, wird übrigens für nngcgriindck gehalten. Das Mirrisicrium soll entschlossen skin, anszuharrcrt, bis die Kabinciö-Frage durch die Absiirnrmrng dcs Gesetzes iiber die geheimen Fonds rni- schieden sein wird. Uebrigens will man wissen, das; Herr Guizoi, um seine Stellung in der Depntirtcn-Kammcr zu befestigen, Urrte'rharrd- lungen mit den Herren Pass“) und ananrc angeknüpft und dem Einen derselben das Portefeuille der Justiz, dem Anderen das der Fmanzerr angeboren habe. Herr Passy soll nicht abgeneigt sein, die Vorschläge des Herrn Guizot anzrmehmen. Herr Dufarrre daqeqcn hätte sich, Wi? mcm versichert, gegen seine Freunde geäußert, rrwérdc niemals der Kollege des Herrn Grrizot sein.
Die Biireauö dcr Dcprrtirtrn-Kammer sind noch immer mit der Priifung dcs ?lrrsgabe-Brrdgrts beschäftigt. In den rrärhstcn Tagen Werden sie zur Priifung drs Eilllmhmk-Yudgéis iibcrgrhrn.
F Paris, 6. Febr. Dcr Grsry-Cniwurf iibcr dic Supple- meniar-Ikrcditc dcr gchrimcn Fonds wird drr Depritirtrn-Ikammcr in
*„der letzten Hiilfte dieses Monats borgrlcgt Wrrdrn, Es bietet dirs
dem Minisicrinm rinc ncrrc (§)i?[s'glnhkik dar, srinc Kräfte zu
"“““ prüfen Und vielleicht die Z))kajorirät auf solidercn Basen zn rrkoxrsti-
tuircn. Dirsc Angrlrgrnhrit hat indes; ebcnsalls ihre schlachte Sciic.
jedes Jahr ein neues Vrrirarrrrrs-Votum Von Seiten der Kammer
rigrr als gewöhnlich zeigen. Jedenfalls wird man zu Ende des Februar odrr zu Anfang des März, d. h. nach der Diskussion der Supplementar--Kre*dite zu drn geheimen Fonds, die respektive Stärke der Paricicn und dir Chancen fiir die Darier dcs ?).)kinistcriunrs kennen. Man glaubt, rs werde morgen eine öffentliche Sitzung der Dcprtiir- trn-Kanmrcr stattfirrdrn, um den GcscH-Entwurf iiber die Jagd-Po- lizei zu erörtern. Dann werdcn auch 1vahrschcinlich dic Budgets- Kommissaricn ernannt wcrden, Die Diskussion des Vrtdgcts in den Biircaus war zirmlich heftig und auch in drr gestrigen Sihung ging es noch sehr lebhaft zu. Das Budget der auswärtigen ?lngrlcgcn- heiten ist der Grgrnstand zahlrcicher Kritik'rn von Seiten der Oppo-
Musikstück auch mit Geist und Feuer, fast durchweg gelungen artögcfiihrt
wurde, obglcich einige kleine Fehler von Seiten des Bratschisten, der ohne- dies mit nicht gut ansprechenden Saiten den ganzen Abend über zu kämpfen hatte, wohl bemerkt wnrden, - Gewis; sprechrn wir im Zntrrrffc vieler Musikfreunde deu Wrmsch cms, daß Herr,Z'Zi-11merrrrarr11 doch m|ch neben den klassischen Compositionen eines Haydn, Mozart und Beethoven, öfters Quartette von dem fast ganz vergessenen Andreas Romberg, mit seinen Freunden vortragen möge. Unter den 33 Qnartctten, die dieser aus- gczcichucte Tonschcr geschrieben, sind mehre so Werthvolle, daß sie dreist denen der oben genannten dreiKunstherocn zur Seite gestellt Werden können,
In der am 29. Januar 1844 gegebenen dritten Versammlung wurde zuerst das bkl'Üthe k-tlur-Quartett _von Haydn rnit den Variationen iiber das österreichische Volkslied „ Gott erhalte Franz den Kaiser“ anSgesiihrt. Leutere, vonder! Spicicrn äußerst zartund saubervorgetragcn, machtenihrer vielen melodrschen und harmonischen Schönheiten und nächstdem die Menuett uud_dgs Ftrrale_dcr lebendigen Frische halber, die fich in den beiden Säßcn arrswnrht, die gunstigsic Wirkung auf die versammelten Zuhörer, Von dem Kremuf vortragenen,„ rananzen sehr leidenschaftlich gchaltenenQuartetie in 'a-ajm- unseres gerstmchcn Mendelssohn efiel das höchst melodische, ruhigere Andante am meisten, _ Den Haupt- indruck brachte jedoch, wie Beethoven's Werke immer, das zum Schluß crckutirte ])-41u---Quartctt diesxs genialsten aller Meister hervor. Mit rnöglichster Genauigkeit und Dis- cretron wurde dies, 'chcn der ihm inwohnenden Klarheit und Durchsichtig- keit auch jedem Laren sogleich verständliche Quartett ( der Zahl nach das dritte drk sogenzmntcn kleineren) von den vier auSgezeiehnetcn Künstlern ohne Tadel gespielt.
In der am 5. Februar stattgehabten vierten Zimmermannschen Soirée wurde zur Awachselung ein Quintett von Onslow (!B-:!:") mit Zwei Cellos zur Ausfuhrung gebracht. Obgleich die tiefen Stimmla en ei dieser Zusammenstellung das lieber ewicht über die hohen zu b“ "' scheinxn, indem die Bratsche und zwei * ioloncello's den beiden Violinen gtgemibergeßellk find, so wird dieser Uebelßand, wenn er überhaußk “"“"
zu nennen wäre, doch durch die Art und Weise, wie der gxiftreiche Kom-
f die Nothweudigkeit zu besehen, die von di sondernPersonen dazu auszuwählen, die attcn, wclche unseren Handelsst Und bei abzuschließenden Handels-Vcrirägen als B Auch die Eisenbahn-Frage hat die Biireaus bks Diskussion war sehr verwirrt und die kamen dabei zu Tage. D das (Hlsl'ß vom 11. Die Von der Oppo nicht realisirt zu werden, und das schrinlirhkcit nach, das Budget so erhalten, grlrgt hat.
sition gewesen. Man hat unter Anderem au drangen, die Konsulatsposten nicht mitLeuicn Dingen gar nichts vrrsi fähig sind, Berichte abzu and intercssiren afis dienen können, chäfiigtz allein die cntgegengeseßtesten Meinungen ariibcr scheint man indeß einig zu sein, unwirksam sei und der Urnänderung angirn Reductioncn scheinen
Ministerium wird ,
Zuni “15242
aller Wahr- wic rs dasselbe vor-
Dic Opposition kann noch immer nicht über „die Reise nach Gent“ hirmnskommmr. Wie ist es möglich, daß sich Louie von Geist und Grschmack so lange in einer Sache Wir Wollen nicht von den kaissrnspfiich- irn redcn, welche! bei einer so nnrrdlirhcn Rolle zu leiden haben. Sollte aber die Opposition uicht Wenigstens einige Brschämung iiber das Mittel empfinden, dureh wclrhcs sie sich )'th fiir die Niederlagen rärhrn wil'l, wclche Hcrr Guizot ihren besten Kämpfern beigebracht, sobald sic sirh mit ihm auf gleichcm Boden und mit ehrlichenWaffen eriß, wir begreifen so gut wie irgend Jemand de']! Haß und den Zorn, welrhr'rt jcdcs Einverständniß mit dlm Larrdesfrirrdr in echten Männc'rhrrzt-n entzündet, aber es ist daß Herr (Hui,;ot sich niemals in rs ist uns nicht Herrn Grrizot an ihre eigenen Es ist in der That einc sonderbare Zumu- ihung, welche man an die öffcrrtlirhc Meinung stellt, wenn man Von daß sie den in drr Kammer gegrn Herrn Grrizot gon fortdauerndcn Sturm fiir ein halten soll, die man ihr zuschreibt. Reise nach Genf wirklich cinen Vcr- crurihcilurrg wäre wahrlich nirht unter der rE=Chrf, der dort der Jugend tief
(ck Paris, 6, Frhr.
dirfcr Art gcfallru!
ZU mrsserr vcrsmht haben?
uns nicht wrrtigcr klar, Falle bcfurrbrn hat, den ihm seine Gegner andichtcn, Mniger klar, das; die Gegner des Anklagen nicht glaubcrt.
drrsrlbcn Verlangt, angeregter: und in natürliches Rrsrrltat der Ursache Hätte“ Herr Guizot dnrch scirrc ruth nm Vatcrlandc brgazrgrrt, hätte er dadurch die B durch die Volksstimme vrrdicnt, cr Rrstauratiort drr gefeierte Oppositio
dcn Zcitun
hätte nicht nach der Zuli-Rcvolntiorr drci: odcr virrmal die Minister- ohne cinen einstimmigen Srhrci drr Protestation be'i Man hat Herrn Guizot srine Reise seiner friiheren Ministerien vorga- c der nmßioskn Ucbcrtreibung, den r Herrn (Huizot sogar schon friiher
jcncn Schritt abgesordrri, aber in Verfahren und es ist Niemandem einge-
bank bestiegen, drr ganzen Nation zn crrrgrn,
narh Gent freilich schon während worfen, abcr nicmals in drm Ton man hmrizrtiagc annimmt; man ha in dcr Kammer Rcrhrrxsrbast iibcr man hat ihm zugleich bollc Ruhr und Zcit gelassen, se auf drr errrrrbiihnc zu rcrhrfcrtigerr, fallrn, die Stimme des Sprechrndrn untcr (Kirschrci und Griiimmcl zu ersticken, unter dem Vorwandr, das; der bloße Versuch der Vcr- thridigung der Reise nach Gcrrt fiir patriotische Ohren unerträg-
Nirht zufrieden, Herrn Grrizot zu brschnldigcn, das; er durch seine Reise naeh Gent cine Vcrräthcrci an Frankreich brgattgcn habr, Wollte die Opposition dcm Minister drr auswärtigen Angelegenheiten anch arrfbiirden, das; rr sich zu gleicher Zcit gcgen dic Bourbon»? und sigkeit zn Schulden kommen lassen, indem Amt im Ministerium des Jintcrn drn Urbcrläufe'r zu erdwig xm". Ein mirristr'riclics Blair widrrlcgtc dicse
gcgen Napoleon cine Trculo er während der hnrrdrrt Tage sein bchaltrn und als .Raisrrl. Brarrrtcr Behanpéung
«("macht habe. aus wclchrm hcrvorgrht,
durch die Vrrnfrmg auf den Morritenr, daß Herr (Hnizot nach der Vcrtrribung dcr Bourbons seine Stclle im Ministerium sogkrirh niedergelegt hat, und daß es nur ein Namens- , Weicher während der hundrrt Tage srine r drshalb nach dcrNiickkchr Ludwig's )( Ulli. Dic sämmtlichcn Oppositionsb Berichtigung in ihre Spalten aufzu- und da sich der Minister hierdurch veranl hat, sie durch Huissicrs zur Zurücknahme ihrer sich die meisten derselben in und Beleidigungen iibcr dirsc bon ihnrn selbst rroihnu' Anwendung des grseylirhrn Zwanch aus.
verwandter Von ihm rvar Anstellung behielt, und Öl abgcsryt wurdc. Tage? Orrgchcn, ohne diese
lättcr ließen zwei
aßi gesehrn Vcrlrumdung zu (“Zchmähungen ni gemachte So sagt dergSii-rlr: daß wir nicht gleich heute Abend auf dieses lic- wie wir es wünschen. rise nach Gent zrrriirk- mit Bezug auf diese Erinnerung und ammer gegebenen Erklärungen, die Lage des Herrn Guizot ckaraiicrisirrn, die er selbst nicht zu begreifen scheint,“ So ist ck also fiir cinen Minister cin Vcrkennrn seiner Lage, wenn er e*inc unwahre Beschuldigung, die man und zwar so, drrkrgung nichts ciuqucrrdcn findet.
„Es thut uns leid, bcrrswiirdigc Verfahren so antworten können,
Abrr wir Wcrdcn morgrn auf die berüchtigte R kommrn, und wir wcrden dann, auf dir" in der K
gegen ihn gerichtet hat, wider- das; auch die bcrrchnctsie Chikane gegen diese Ein anderes, gleichfalls der Opposition angehörigcs Blatt erkennt zwar an, daß Herr Gnizoi während drr hundert Tage nicht im Ministerium geblieben sci, abcr rs fiigt hinzu, daß er wenigstens seinen Play als Professor an drr Sorbonne behalten babe, rvas jedenfalls nicht ohne Ver- letzung dcr Treue gcgrn die Bourbons und drs denselben geschwore- nen Eides habe geschehen können. Abgesehen davon, daß diese Ve-
Varrotschrn
ponisi dicse fiinf Instrumente zu behandeln pflegt, gänzlich gehoben. Das erste Ccllo wird z. B. schr häufig zu Solo-Säßcn, die mit drr ersten Vio- line abMchsclrr, verwandt, während das zrveite Cello dann die Rolle des (Hrrrrrdbaffcs übernimmt; odcr bridc Ccllo's gehen in Oktaven, wo-
cigrnthiimlirhc Wirkung erzeugt wird, entweder zu einer Mclodie führenden Obersiimme bkm'ßk Bcrdoppclrtm _ tie cn Stimmlagen , , „ (*Hclcgenhrit mit sich bringt, beidcn abtvechselnd anschließt und nuthm eme gleichmäßige wirkungsvolle Gestaltung der Ton- erKonrponistcn liegt. Das hier arthcfiihrte 1:5 rst ein sehr effekt- und grisireiches Tonsiü und fiir sich originell erfunden und vortrc Ganzes bilden dieselben nicht. So paßt 3- 311 den drei ersten Säßen und hat selbsk *" wundervolle, idyllische Thema, wird, ist von reizender Wirkung- rauschcndc Schluß? „ der ganze Eindruck verurchket Herrn Zimmermann 11 src dicse Mängel der so Vorher hörten wir besonders das „gende,
tändelnde Finale a_ s m e r m a n n er
erste Cello ,
ältnissc in der Macht Yrrjintett zoon Onskow in eder der “vier Säße ist an ff15ch durchgefuhrt, allein ein B. das Finale durchaus nicht sich kerne Einheit. Das 3Weites hochst pikantes abgelöst nun der ouvertür artige Charakter wird dadurch v 9 dilsks Quintetts durch seine Kollegen warxcdoch so vorzüglich, position fast vergessen ließ. apdrt aus 64-14,"
1) s durch ein a aber was soll
1 D“ "““““ ie Ausfiihrun
vortrefflichen Com ein Quartett von H barmouisch-melodische Ada Für diese Gattrm n [Weixhüin'ickixxs Talent; sri ri a t herr ur en ortra der a (?nxnk und auch seine Genosse]? suchéir nachzu teben und in den Geist der unerrcich
Mit der Ausfiihrun des Vecthover waren wir jedoch, was gelungen dasselbe übte“ tiesfinnige, schwermr'it ren , sich Weit mehr an
. , in welchem gro in ]; und das genial g von Quartens hat Herr frischer, lebendiger, lecker vduschen und Onslowschen ihm in dieser Beziehung baren Meisterwerke einzudringen. rschcn z-ejur-Quartetts (Nr. 5) t, nicht überall einverstanden, so „ ekutirt wnrde. Beethoven's meist pofitroncn verlangen einen weicheren, wärme- nden Vortrag, als die Werke der vorher be-
inzclrrhcitrn betriff ens im Ensemble ex
nlbt' an an und für sich sehr unerheblich erschxint, beruht sie, wie ivckir lagubegn, auf einer falschen Annahme; wir zweifeln wenigstens sehr siaré daß Herr Guizot schon 1815 seinen Lehrstuhl an der Sorbonne inne akte, . ,* - hVon Seiten der ministeriellen Partei fehlt es nicht an Recrimi- nationen, zumal qegen Herrn Odilon Barrot, bon dessen Anhangs die Angriffe geXn Herrn Grrizoi hauptsächlich ausgehen. Tic im legi- timrsiischen inne geschriebene Broschüre des Chefs der Linken, Welche man wieder ans Tageslicht gezogen hat, wird in diesem Augenblicke in 15,000 Exemplaren gedruckt, um im ganzen Lande vrrthcilt zu Werder:. Der heutige Globe bringt iiberdies zur Sprache, daß Herr Odilon Barrot von der Gnade Ludwig's )(K'llj, eine Stelle angenommen, die er in demsrlbcn Jahre, wo er Karl )(, nach Cher- bourg bcglciicte, fiir 300,000 Fr, verkauft hat.
m Paris, 6. Febr. Man crwarict närhstcn Sonnabend, (Wien [. M;) abermals eine heiße Sitzung in dcrDeputirtcn-Kammer. Die Veranlassung dazu werden die zahlreiehenPetitionen geben, welche gegen die Armirung dcr Festungswrrkc von Paris, ans allrn ?rpar- tements eingelaufen sind, und wvriibcr Herr Llllard am rmrhsicn Sonnabend der Kammer Bericht zu erstatten beauftragt Wurde, Man versichert, daß die Herren von Lamariine und Odilon Barrot die an- geführten Petitionen urrtersiijyen wvllen, um zu Verlangen, das; das Gesey von 1041, wodureh die Befestigung der Hauptstadt dss Kö- nigreichs entschieden wurdc, einer Revision unterworfen werde, weil die Regierung mehrere allgrmriuc Bestimmungen jenes Gesryrs dazu brnuyt habe, der Befestigung Von Paris eine ?lusdchmmg und eine Bedeutung zu geben, Welche nichr in der Absicht der Kammer gclrgcn. So wird der Regierung vorgeWorfcn, daß, während nach ihrer ligk- nen Versicherung die Festungswerkc Von Paris nur gegen dcn äußeren Feind verwcndct werden sollten, sämmtliche ["rx-“(5 ((FW-[1475 ihre Fronten gegen die Stadtseite zu mit siarkcn Bastionen Versehen haben, um ihre Kanonen nöthigenfallö gegen die Hauptstadt spielen lassen zu können. Die Joris Wrtrden so erbaut, das; zwölf davon die wichtigstcuPunktc von Paris beherrschen können, selbst wenn man die gewöhnliche Schußwcike drr Bomben nur auf 6000 MT-trcs arr- rrimmi. Aber es sind in lchicr Zcit Mörser in Straßburg gegossen worden, Welche die Bomben bis arrf12,000 Mi-trrs Weit schlrrr- dcrn sollen, Man spricht sogar Von einer rrcrrrsicn Vcholl- kommnung des Systems Zr [& Paixhans, welches den Mörscru cine SchußMrte von 18,00()Me**trcs Verleihen wiirdr. GeneralPairhans soll rs gestrrn mündlich mehreren Dcprrtéricrt, und rmmcntlirh dem Herrn von Lamartine bestätigt habrn. Dock) angenommen anch, daß die Srhrrßweite dcr Forts nicht “10,000 Mistrcs iibcrstrigrn könnt', so rst cs ersichtlich, daß Paris von dem Feuer drr aufgeführte?" Forts durchkrcuzr werdcn kann,
In dem Schlosse VonVirrccnncs sind zwei bombcnfcstc Kasernen, wOVott jcdc' cinArtillrrie-chimrntfassen kann, errichtet worden, ohne daß die Kammer die dazu nöthigcn Kredite bewilligt hätte. Die Regierung geht mit der Absicht um, an jcdcm der :;2 Stadtthore bon Paris cinen befestigten Warhtposien zu errichten, mit dcrn irn der rr'spcktivrn Oeffnung drr bcfcstigtcn Ringmanrr 75911 Paris cm anderer Wachiposien in Verbindung gesehi-wcrdcn Wird.- Darrrus befürchtet man, möchte die Regierung allmälrg cbcwso vrcle, Catg- dcllcn machen, welchc die ohnehin zahlrcrchcn [“e-rc; 4141317005 brrmchrcn wiirden. Endlich handclt es sich darum, zur VeWachrrrrg der ]**()|*[5 1160-01-65 und der Ritrgmaricr cin Trnppcn:CorpZ Von 20,000 Mann in FriedcrrSZriicn zu verwenden. Der Krirgö-§))kinisicr sagt schon jrßt in seinem Budget von 174/15, daß die Y_othwendigkrir, die Truppen in Algerien zu verstärken, das Brdiirfmß fühlen läßt, die Infanterie nm 10,000 Mann vermehren ZU nriisscrt. Nur der mißlirhc Stand nnscrrr Finanzen und der ökonomische (Krist drr Kammer in Betreff der Kricgs-Ausgabcn hielten MrarsrhallSoult ab, fiir diese:? Jahr jene Truppen-Vermehrung zu begehren. Zn- drsscn leuchtet es Jedem ein, daß dir! Regicrung nur den giinsrigcn Augenblick abwarten wird, um den Etat der Armee zu Nrgrößcrtt, wozu die Bewaffnung von Paris dcn schrcklrchsirn Vorwand ge- ben könnte. „ , _ ,
Aus dirscn und ähnlichen Griinden „Will dre Opposition, welche im Jahre 1841 die Befestigung VorrParrs vottric, )rizi dre Arnnruug hintcrtreibrn. Hcrr Thicrs, dcr cigrntlrchc Urheber der Frstnngswrrkc, wird dabei das Wort nehmen, um drm Kabmet zu erklären, das; ck dcn urspriinglichen, von der Kammer angcnommencn Befestigurrgsplan überschritten und willkürlich gci'irrdcrt habr. Unierdrffen wird man nicht ohne Zntcrrssc“ die sumnmrrsrbc Darstellung 'lesen, wrlrorz das Budget von 1845 iiber das Fortsrhrcrtxn dcr bisherausgeführten Jrstringswcrkc rniwirft. Arrf-Srric 02.1 des frq'glrrhcn Budgeis Verspricht der Krirgs-Minisicr rn Fir-rzc klltln Vollstarrdrgen ?luéxwers der bis zur Stunde vollrnde'tenBefestigungen der Hauptstadt der Kirm- mrr Vorzulcgen. Zu dcrenVcruhignng frthrt er an, daß qlle Arbeiten während des Jahres 15,443 im Durchschnitte um “2 pCt. rrrcdrrgch-vorr den Unternehmern erstanden wurde", «115 ('s, drs Gcmrwcscn 1rrsprrrng- lich berechnet hatte, Man hat die Crproprrairon dchrurrd-siuckcwäh- rend des nämlichen Jahres zum größten Theile Vollendrt, So 3. V, bciraqen dic Summen, Welche zum Arrkrrrtfc drs Grund und Bodens am 31. Dezember 1841 nur auf 120908 Fr., und rim ;;]. Dezember 71842 auf 4,555,426 sieh beliefert„- gcgcnwrrrttg rm Ganzen 10,500,00(_) Fr, Es wurde gleichzeitig und mat dcr nämlichen
„;ck,th Nkeißcr. So Wurden, z. B. die Triolcrt in der zweiten Variation des znubrrisch schönen Andante-m dcm angcsrrhrtrn Quartett von dem ersicn Violinisten mit zu stark drtaschrrgnr Vogenstrrch gespielt und die vorlehtcn mit [)|]. bezeichneten von allen «prescrw mcht schWack)" cnrtg vorgetragen. Verschwimmcnd, gleichsam nur leis hmgchrrrrcht, mu rn dicse Wahrhaft himmlischen Klänge rvruiger gespielt, als Wirklich hcrvorgcsänsclt werden, dann wirkt drr Fortisfimo- Eintritt der letzten Variation um so großartiger. Die beiden ersten Sätze, und bcsorrdrrs das lustige, zuweilen fast humor- sprr'ihende Finale, wurden aber von sirmmrlirhcn »in Spielern in trcffiirhcr Ueberriustimrrmrrg und mit gcnauer Nuancrrung meisterhaft ausgefiihrt.
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TLeimar. FranzLißt iibt nun bereits seil längercheit seine Functio- nen als Kapellmeister unseres Hofes mit eben so brcl Else!" als günstigem ErfolZ aus. Sowohl am Großherzogl. Hofe wir UU Theater haben meh. rere Konzerte unter seiner Leitung stattgefunden, rn welchen er die Werke Beethovcn's, C, M. von Weber's, Mcperbcrr"ö__1irtd Hnmmcl'ö, seirrrs hic- figcn Vorgängers, in hoher Vollendung zur Ar-Uuhrnrrg brqchtc. Lim selbst hat an einem dieser Mnsik-Abendc mit getvohnter Gcnmlrtat das schöne Klavier-Konzcrt in ]*:§*(]11|* von C. M. von Webcr vorgetragen,
Kunst-Notizeu aus Paris.
*** Paris, 4. Febr. Das Konservatorium hat bereits zwei Konzerte in dieser Saison gegeben; das erste derselben war ganz aus Compofittonetr deut- scher Meißer zusammengestellt. Beethovm, Haydn, Mendelßsohn Warxn die Na- men, welche das Programm füllten. Auch war der Komgl, preußische Kam- mer-Mufiker, Posaunist Belckc, durch Mcpxrbecr'd freundlrrhe Vermittelung dazu gelangt, in diesem Konzert eines seiner Virtuosenskucke vorzutragxn, eine Arrözeichnung, die für fremde Musiker hrer etwas sehr Sclterreö„1st. Das Konzert wurde mit Mendelssohn's dritter Symphonic xroffnct, uber welche im Moniteur heute folgendes Urtheil abgegeben rst: „In der
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Raschheii sowohl an den 17005 äétacböx als an der befestigten Ning- mauer gearbeitet. Von der befesii ien Ringmauer, welche im Gau- zen 94 Fronten zählen wird, sind 84 Ychvn vollendet, in einer Ausdehnung von 28,426 M?*tres, wclche mit Eskarpcn versehen und auch schon bedrckt sind. FunfzehnForis, welche an bescstigtenEskarpen ein Län- genmaß von 16,655 MT-tres darbictrn, stehen ganz vollrndet da, Es sind nun an drn k'0-15 41-030!er und an der befestigten Ringmauer im Ganzen etwa noch 4000 Métres Eskarpcn aufzuführen, um die Befestigung von Paris zu wollenden. Der Kriegs-Minisier ist der Ansichi, das; Wenn dringende Umsiändr cs erhrischen sollten, die Re- gierung im Laufe drs Jahrrs184-1 dre Frstunqswerke drr Harrptstadt leicht wollenden könnte. Bis cht sind die Kasematten in nrun Joris vollendet; zwanzig Pnlvcr-Magazine bombcnfcst bcdrckt; drei born- berrfesthaserncn können sogleich bezogen Werden und fünf andrre ge- wöhnliche Kasernen sind ihrem Ende nahe, so wir drei Pavillons zn Offizier-T'Zohnrmgen bestimmt. .
Die Zahl dcr Arbeiter, welchc während des so eben bersloffcncn Jahres bei den Frsiungswcrkcn bon Paris beschäftigt Waren, belief sich ans17',000Köpfr, wovon etwa ein Drittel Soldaten. Der Regierung lag es daran, eine Unterbrechung oder Einstellung der Jrstrmgswerke unmöglich zu machen, was bei der Vr- wrglirhkcit unserer parlamentm'isrhcn Majoritäken nicht so unwahr- scheinlick) gewesen wäre, als man es glauben könnte. Die eifrigstrn Vcrihcidigcr der Befestigung von Paris sind gegenwärtig riwas klein- miithig und mißtrauisch grwvrdru. Die Regierung, rvrlche diesc Stimmung der Kammer und drr Nation nur „311 gut kennt, will der Kammer nirbi Zeit lasst'n, sich cines ander?" zu besinnen. Tarrrm wurden die Jrsirmgswcrkc so schnell ausgefiihrt. Jetzt handelt es sieh darum, die' Fe'siungswcrke zu arnrirrit, und da glaube ich, wird die .“)ic'girrung eincn critsrhiedrnrn Widerstand srlbst vort Scitcn derer fin- den, welchr, wie das linke Centrum und die dyrmsiischc Opposition der Linken, die Annahme dcs BcscsiigrrrrgS-Projrkw bor drri Jahren begünstigten und entschieden,
Grossbritanien und Irland.
Unterhaus. Sitzung vom 3. Feb r rt ar. ,Das Unirrhans brrsammcltc sich hrute, UM Zhrrr ?))kajrstät dic ?[drcssc 311 iibcrrci- ihrn. Anf dcn Antrag Sir R. Prel's indrß, dcr dasHaus von dem Todrsfall dcs Herzogs von Sack)scrr-Kob11r*g;Gotl)a in Kcmriniß sel,;rc', Wurde die Adresse drm im Urrtcrhmrsc sitzenden Mitglirdcrrr di'ö (Pe'- hrirnrrt Rathrs znr Urbcrrrirhnng derselben iibrrgcbrrt. Das Haus Vertagke sich hieraus,
London, 5. Febr. Zhrc Majrstät die Königin hat amSon-r- abe'ndc die Adrcffc drs Untrrhauscö nicht errtgegrngrnonrmcn, sondern ist alsbald nach Empfanx dcr traurigen Botschaft Von dem Ableben des regierenden Herzogs iLrnsi von Sachstn-Roburg-(Hotha, Vater des Prinzen Albrc'rht, mit ihrem crlanrhtcn Gemahl nach Windsor abgereist. Die ganze Königliche Familie ist in die tiefste Trauer Ver- scßr, und wird in strengererri'rckgczogcrrheit die Trauerzcit inWindsor zrrbringcn. Baron von Bronstein überreichte vorgestern Nachmittag im Buckingham-Palaste die betreffenden Srhrribcn des jetzt regieren- dcn Herzogs Ernst Von Sachsen:Koburg-(Yotha, rvclrhc die Nachricht von dem bctriibcndkn Errigniß enthielten, doch war die Königliche Familie bereits am Morgen des Vorgcstrigcn Tages durch ein eigen:- härrdiges Korrdolenz-SchreibenLudwigPhilipp's, des Königs dchran- zosrn, Von dem Tode ihres crlauchren Verwandten unterrichtet.
Vorgestern beendete in dcr dubliner Qnrcrrs-Bcnch Herr Whitcside srin Plaidohcr fiir den angeklagten eractcur dcr Nation, Herrn'Duffy, und wie drr Korrespondent der Morning Post schreibt, hat seine Rede einen tiefen Eindruck zu (Hrrrtsten des Vrrklagten auf die Jury gemacht. Dies streng toryisiische Journal zieht sogar in Zweifel, ob das Verdikt derselben gcgrrt die' Angeklagten lauten worde. Herr Whitrsidc sprach nicht minder eindringlich,- als Herr Shicl; kr bc- wcgtc sich anch in denselben Argumenten, und suchte durch die Ver- neinrrrdc Beantwortung drr beiden Fragen, ob es dnrrh das Verhal- ten drr Angcklagtrn crwicscn sei, daß sie ihren Zweck" drtrrh Ver- schwörung zu erreichen suchten, und ob die Negierrmq Grund habs, zu glauben, daß dieselben Vor Einleitung des Prozesses vrrräthcrischc Absichten hegten, die Unschuld seines Klienten zu erweisen. Da die Rc'dc einiges Aufsehen crrcgt und drn versammelten Gerichtshof zu wicdcrholtert Malen zu lebhaften! Applaus hinriß, das; der Lbcr- richicr das Publikum an die Nothwcrrdigkeit erinnern mußte, sick) drr Ordnung des Gerichts zu fügen, so theilcn wir daraus die effekt- Vollstcn Stellen mit.
„Ein großer Theil Unserer Landslmrte ist unglücklich und rmrnfricdrn. Sic forschen nach den Ursachcn ibrcö Unglücks; sie sehen cin von der Vor- schrmg gcscgnrtcs Land, mit Allem begabt, was zur Größe und „;nmNcicb- thurn fiihren könnte, und sie darbcn und sterben Hnrrgcrs auf dem frucht- baren Boden. chn unter solchen Umständen Jemand die U-brrzcngrmg gewinnt, das; ein Landes-Pr1rlamrnt ihm die Mi|tcl zrrm chrnö-Unlrrhnlt gewähren wiirde, isi cr cin Vcrbrcchrr, wenn er diese Mittrl begehrt? Ist er ein ?lufriihrcr, Wenn er cs aussprirht? Und Wenn cr, der da Weis:, das; seine Stimme einzeln rrngchdrt vrrhallcn wiirde, sich mit anderen vrrbiudct, um grmci11schastlich mit ihnen seine Beschwerden und Lridrn aus- zusprrr'hcn, cin Verschwörer? Wahrlich, ist es euch Ernst, den Charakter der Zrländrr zn nformircn, so erlaubt ihnen, sich auszu- sprechen; Was sie heute driirkt, kann Euch morgen drücken; haltet amNcchtc dcr frricn Diskussion, wie an Eurem chen; erthümcr können eine Zcit
Erfindung diescs gewaltigen symphonischrn Barrnrerks, Welches vier nurdurch
Orgrlprmkte von einander gctrrnntc Theile enthält, herrscht eirre große und schöne Einheit, Nirmand versteht es, eine Melodie krmsireicbcr zu entwickeln und ihr so viel Mannigfaltigkeit, Retirf, Farbe und malerische Wirkung zu verleihen. Scinc Instrumentation ist stets von anßcrordcntlirhcr Macht nnd Klarheit. Mendelssohn bedient sich nicht, wie cirrigc unzulängliche Nachahmer Brcthovcn's, dcr 1|rlcr*schöpfiickenOrtel- len seines Wissens, um den Mangel an (Hrdankcn, Motivrn und neuen Milodixcn zn verdecken, Wenn es wahr ist, das; die Miigliedrr der So- zietät des Konservatoriums fiir diesen nrucn, gelehrten Svmphonistcn bc- sondrrs eingenommen sind, so wird anch das Publikum seinerseits nicht crmangelrt, dicse chühungrn um Vermehrung und Vervielfältigung srincr Genüsse durch seinen Beifall zu ratifirirrn.“
Eugene Srie's „Mysterien von Paris“ sind nun mich fiir die "))-'ufik ausgebeutet; es ist eine S*,rnwhonic darüber erschienen, drren Komponist aber keinen Namen in dcr ntrssikaliscbcn Welt hat, und die auch, den Be- rrrrhcilungrn zufolge, ein höchst triviach, mcist in Tanz-Rhytbmcn sick) bc- wegendes Machwerk zu sein scheint,
Fanny Elster erklärt in einer von Mailand aus an das Journal des Débats gcrichtcten Zuschrift die in einem englischen Journal erschie- nenen, ihr beigelegten Briefe unter dem Titel „Fanny Eisler in Havanna“ für eine literarische Fälschung, welche nur den Zweck haben könne, durch die darin vorkommenden lächerlichen ?[usvriicke und unrichtigen Schilderun- gen ihr in der öffcntlichen Meinung zu schaden.
Eine sehr angenehme Erscheinung in unserer jest ctrvas leeren und armen Theaterwelt, welche die berliner Kunstfreunde näher berühren diirfte, war das neuliche erste Auftreten des achtzehnjährigen Sohnes Ihres Königl. Balletmeisters Hoguct auf dem Theater der Académie Royale de Musique, Ein den Theater-Zntercffen vorzugsweise gewidmetes Blatt erin- nert bei dieser Gelegenheit an das erße Auftreten seines in derselben Kunst so berühmt gewordenen Vorfahren VestriS. „Vor sechzig Jahren“, heißt es da unter Anderem, „betrat em Tänzer, Namens Vesiris, in der Académie Royale zum erstemnale die Bühne. Sein Vater und Vorgänger hatte, bei
lang vorherrschen, aber wir wissen, daß die Wahrheit so ßark iß, wie die Allgrwalt; fie braucht keine Hülfe, um den Sieg zu erringen, Man sagt Ihnen, diese Verfolgung isi nörhig, um die Prärogative der Krone zu wah- ren und aufrecht zu erhalten. Nein! die Souverainin dieses Reiches braucht keine Staats-Prozrffe, um ihre Herrschaft in den Herzen des Votkes zu wahren. Sie hat den Arm der Gewalt nicht nöthig. Das wird der Ruhm ihrer milden Herrschaft sein, daß fie nicht durch das Schwert, sondern durch liebevolle Sorge für ihre Unterthanen rrgiert. Nicht die Schrecken des Gcscßrs, sondern die Liebe und Loyalität ihrer Unterthanen werden die wahre Lucile ihrer Macht offenbaren. Meine Her- ten von der Jury! Sic wcrden das Verdikt erfassen, das Sie für da-s richtige erachten. Wie es auch ausfallen möge, ich werde nie einen Zwer- fel darin sehen. Der Mann lästert sein Land und verwundet die Unbe- scboltenheit eines Richters, der einanweifel darin zu sech wagte. Geben Sie das Verdikt, welches die Gerechtigkeit erfordert, doch indem Sie Sich auf die Seite der Freiheit neigen, das Verdikt, Welches die Wahrheit er- fordert, doch indem Sie Sich auf die Seite von Angeklagten neigen, welchc gcgcn das Gewicht und die Gewalt und dcn Einfluß der Krone nnkämbfen, cin Verdikt, wie es vielleicht kcinck der-beidcn Parteien erwünscht kommt. abcr von jcdcm unparteiischen Manne bclobt werden wird, ein Verdikt, wie es dem Edelfinn irlänkischcr(Hrntlcmen, würdiger und uncrschrockcner Wäch- ter der Freiheiten und Reebte rirrrs srricn Volkes gcziemt,“
Nach Herrn Wbitrsidc sprach der Anwalt für drn Eigcnthiimer drs Pilot, HrrrnBarrctt, worauf "O'Connell, der feine Sache selbst zu fiihrrn brschlossrn hat, den Gerichtshof ersuchte, ihm zu erlauben, seinen Vortrag erst in der nächsten Sixzrmg, am Montage, halten zu diirfen. Er habe iibcrdirs nirht viel zu sagen, und selbst das würde (*r so vill wie möglich zusammrnfrrssen, wrnn man ihm erlaubte, mn Montage zu sprechen. Das Grsurh wurde ohne Weiteres bewilligt.
Schweden und Norwegen.
Stockholm, 2. Febr. Es sind wieder folgende Bülletins iibcr drn erstand drs Königs crsrbicncn:
Den 81. Januar, 7 Uhr Vormittags. Der Schlaf Sr. Majcstät Wurde lobte Nacht grstb'rt durch heftigen Schmerz und oft cirrtrrtcrrdcs Ziehen im rechten Fuß und nach dem Vein hinauf, ohne das; diese Theile grsrhwollcn sind. Das Fieber war gelinde und ohne Phantasiren.
5 Uhr Nachmittags. Sr. Majrstät bekamen gleich nach der Ausgabe drs Morgon-Biillctins Linderung und Waren mehrere Stun- den frei Von Srbmrrzrrr im Fuß. Später haben Sie mit Appetit rinige stärkende Sprisc gcnossrn und Sirh sehr wohl danach befunden, auch eine Stunde guter! Schlaf gr'habt. ,
Den 1. Februar, 7 Uhr Vormittags, Sc. Majesiät warrn die ganze Nacht frri bon Fieber und genossen ziemlich Wien Schlafs, der noch ab und zu von Ziehen und Schmerz das Schren- bein hinauf grsibrt wurde. Zur Fuß, der natürliche Wärme und Ge- fiihl hat, hat der Schmerz aufgehört.
.*“- Uhr Nachmittags, Sc. Majestät waren den Tag über weniger von Schmerzen im Beine gestört, genossen Speise mit ver- mehrter Eßlust und brfindrn sich demnach fiir jcßt ziemlich Wohl.
Den Lien 7 Uhr Vormittags. *Die Schmerzen Sr. Ma- jestät im Beine nahmen gestern Abend wieder zu, so daß der Schlaf davon den größten Theil der Nacht gestört wurde. Es ist Röthe der Haut mit großer Crrrpfindlichkeit bei der Beriihrung entstanden und hat sich schnell iiber den größtenThcil des Beines ausgrbrcitei, wie denn auch der Fuß zu sthwrllen angefangen hat.
5 Uhr Nachmittags. Das Befinden Sr. “Majestät war den Tag über befriedigender, als an irgend einem drr vorigen Taue, seit Sc. Majestät erkrankt. Der Schmerz, die Röthc und Geschwülft des Beines haben merklich abgenommen.
Es ist hier folgende Königl. Bekanntmachung erschienen, wo- durch drm Kronprinzen währrnd drr Krankhc'it drs Königs die Re- gcirtsckmst, Vorläufig jedoch nur auf einen Monat, iibrrtraqerr wird:
„Wir Karl Johann, von Gottes Gnaden König von Schwcdrn und Norwegen u. s. w., thun hicrmit kund: Das:, da Wir dnrch cr'ne Krankheit, die Uns bcsallcn, und die Wir mit dem mächiigrn Brisiand dcs Höchßcn bald zu iibcrwindcn hoffen, verhindert werden, 11116 mit den Regierungs- Angelegenheiten zu bcfaffcn, Wir znr rltnmtcrbrochcnknForlsrHurtg derselben in Gnaden vrrordnct haben, das; Unscr vielgrljcbicrßcrr Sohn, Se.K'önigk„ Hoheit dcr Kronprinx, in Folge des iibcrcinstimmcrldcn Beschlusses Unseres vielgclirbtcn thrricrn Vatcrs, Sr. hochscligctr Majrstät König Karl's _)(lll., so wir der Reichsstände vom 20. Januar 1818, icht sofort die Ausübung drr Itöniglichrn Grivalt mit allen danccbten, welche die geltender: Grund- gesetze dcrsrlbcn beilegen, iibrrnchmcn, und in Unserem Namen die Re ie- rung des Nkichs„ bis 311111 jsicrr näckrsrsolgcnden März ffihrcrr oll, zu welchcr Zcit Wir Unsrrcrr gcircrrcrt Untrrthancn zu crkcnncn geben wollen, ob Unser Gcsrmdhritszustmrd uns dann gcsiattc', die Regierung des Reichs wieder 311 iibrrrtchmcn, oder ob Wir rs nöthig findcn werdcn , Un- scrcm vielgrlicbtcn Harm Sohn dieselbe _noch auf längere Zeit zu iibertra- gcn. Zirglcieh iibcrlragrn Wir cs Sr. Königlichen Hoheit, sinkt Unserer die Erbrdiéroncrr zu unterzeichnen, die sich auf von Uns schon gefaßtc oder ge- ncbmigtc Brschliiffc gründen und nocb nicht mit Unserer hohen Unterschrift versehen Wordrn sind, Wonach Allet, dic cs angeht, fick) grhorsamst zn rich- tcn haben. ZU mehrerer Bekräftigung haben Wir dieses nur Eigenrr Hand rmtcrscbricbcn und mit Unserem Königlichen Siegel brrsrhcrt lasen,
Stockholms Schloß, dcn 1, Fcbrrmr. 1844. (gez.) Karl Johann._“
Der König hat sowvhl die' Verordnung wcgrn dcr Regierungs- Vrrwaltung für Schweden, als die für Norwegen, mit eigener Hand untcrzcichnrt.
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dcn lebhaften Bcifallöbersugnngrn, womit der Sohn überschüttet Wurde, die
Vorahmmg, das: dicser ihn bald r'ibcrtrrffen werdc. Bci dieser Gelegenheit äußerte er: „der Knabe hat einen bcffcrcrr Lehrer als ich, denn er ist mein Schüler; es wäre also nicbtzn vermrmdrrn, wcnn ermjch drrciust überfliigelt.“ Dcr junge Vrstris wurde bald zum Tagesgespräch; denn man bo-schästigte sich damals viel mit den darstellrndrn 3!"unstlc_rrr._ Mit Wärme warde jedes Talent, selbst in den vornehmsten Kreiirn, besprochen, und doch war es nicht leicht, den Beifall drs Hofes nnd der Stadt zugleich ;n erhalten. Zu unserer Zeit ficht man die Sachen leich- ter an; dafiir haben aber auch die Künstler an pe:sönlicher Achtung gewonnen, die man ihnen damals nur spärlich ;olltc, ohne daß die eigent- liche Knust dabei verloren hätte. Vestrio' Ruhm erhielt sich bis zu dem Tage, wo er sich von der Bühne zurückzog. Er begründete eine eigene Tanrschnlc, und sein Name wurde noch lange ehrenvoll von seinen Nachfolgern grnannt. Als nun kiirrlicl) dieser gefeierte Name auf dcn Theaterzrttcln stand, bcciltrn sich die älteren Verehrer desselben ihre Pläxze im Orchester einzunehmen. Doch hatten src das Vor- nrtheil der “*r-herrn Zcit nicht gänzlich abgelegt, daß niimlich das“ Neue dic ärme Art nirbt zu erreichen vermö e. Sie hatten nicht bedacht, daß Alles im Fortschreiten begriffen ist, vor [lem dieKunsi, welche, an keine Gräuze gebunden, nur immer dem Besseren nachstrebt. Um so mehr war man iibcrrascht, in dem 18jährigen Nachkommen des berühmten Vcstriö cinen Tänzer kennen zu Fernen, welcher mit Kraft, Grazie und Leichtigkeit die größten Schwierigke.-*“ der heutißen Tanzkunst besagte und es vcrstand, ein so schtvcr zu befriedigendes Pubikum, gewöhnt, das Beste dieser Art zu sehen, für fich zu gewinnen. In dem Ballet „La Gyps“ führte Hoguet-Vesiris ein Pas de dem mit Mlle. Maria aus, wel- eher! den lebhaftesien Beifall erhielt. Kenner und Liebhaber prophezeien dem jungen Künsiler eine glänzende Zukunft. An ihm ist es nun, diese Hoffnungen zu rechtfertigen, indem er mit Etnsi und feftem Willen forffah- ren möge, den glücklich benennen Pfad weiter zu verfolgen.“
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