Welthandel beliebt und gesucht mathtn.
ndu “e ugeno 11113 noßtki'vwéndig heraussielle.
Vcrfnffer geht hier abermals in sehr nmfängli rm,
9 e ultate, da die vereinsländische Seidcy-anusirie seit 4 Jahren um §3m%131igcnommc11 habe, daß sie gegxntyartrg m_ehr,a_ls “Y, wohl “; dc,s esammtcn Seidcu-Voxraths arri der ]c-pzrgcr Mckjc liefere, und daß die ausländische fast gäirzirch vom Verbrauch irttzcrhalb dcs Zoll; Vcrgmößxa sclbst von dem Zwistbenhaqdcl mit de,": Oytxn, z1rtogcschloncn ser, „1,11 Verfasser geht aber noch weiter rerzd grcbt nicht emmal die Behauptungczr dcr Bittsteller riickfichtiich dcr Vcrandcrnngßcs Absatzes der deutschen Lei- ncnwaareu, so wie riickstchtlich drr durcb die starke Emsuhr fremder Twiste zu. Was das _ das: die Einfuhr lcincncr (;)arnc seit 1887 um 00% gcsqllcn (bc1,gleichblcibcndcr Einfuhr), die Aus- fuhr leincncr Wanken 11111 Wenig (um mcht volle 4 %) gestiegen sei, wäh- rend die Einfuhr fremder Lriucnwanren um 51% znnahm; dennoch will er daraus, das:, nach den Zoll-Listcn 1841, 120,3de Centncr Hanf, Flachs, Wcrg und Herde meln“ cirr- als ausgefiihrt worden, und um 105% mehr als 1837, 1111210111, daß die Garn-Production irn Vereine um 40,349 Ctr. zkrgctwmmcn habc, urid daß, nwnrrdennoch um 30% Weniger (Harn ans- gcfiibkt worden sci, MH 11111, von 111111 Zunahme der Weberei im Innern res Vcrcirrs ;cugr, Wenn dicse Angaben sich als richtig erweisen, so miisse allcrdirrgo dchcrbkancki vonLcirrcnwaarcn im Vereine auf eine erstaunliche Wcisc zrrgcncrnmrn haben, da zxrgcstandencrnmßcn gleichzeitig von England «1121 um cin balbmal so vici, als friiher, Lrinenwaarcn in den Verein cin- aber von dem
gehender“ ?lrbcitsgccrbinnsie
unbedingt so gesicht zwar „5. cin,
und vcrlorc_n crstcke bctrmt,
7
changcn sind. „asi die:? nicht so ganz, wie Jun hanns anzunehmen skiixinj, der Fall sei, daß vielmehr die Vercinsländis )c Lcincn-Jndnstrie Wijkiicb 1:1riickgcgangcn sci und von der englischen auf ihren eigenen Märk- tcrr bart bedrängt rrrordcn, hat noch die letzte leipziger Meffc auf eine nur Eben so Wenig möchten wir die Antwort, nwkckvr Junghanns anf die Klage giebt, daß durch die Einfuhr fremder Inustc uns 12 Mill. Fl. Arbeits-Vcrdicnsi verloren gegangen seien, Welchc (x 1,1111 Mensiircn hätten nähren können, für außrcichrnd erachten. Er fragt 11111111151- ob denn diese 60,000 Mcnschcu mäßig gegangen seien? ob nicht mrdcrc (iimvcrbc und der ?lckcrban ihnen ausreichende Beschäftigung gcbo- tmr lxättcn, so bald fie" nur nicht, wie cin Theil der Erzgebirger, 311 träge 9111111111 wären, 11111 von ihrcn anchohntcn Bcsck)äf1ignngcn zn anderen
;11 sirdliiaxr Weise bewiesen.
11l*1*r„;1rgcl)crr.
, Urbrr vgs Benehmen drs rhrirrischcn Landta s spricht sich Junghanns 1111111 aus, wirdm'n sagt nur, der Vcricbt dcs §lnsschusj'csö sri cin bioßcr
Üclmnntmachungcn.
[160] Cdii'tal-Citation,
Nachdem iiber den Nachlaß dcö am 17. September ». J. verstorbenen Kaufumnnö C. L. Bicrnbrodt, “wozu die i§31nndstiicke Schirwindt Nr. 76 und 02 gehören, der crbschaftlichc Liquidationöprozcß eröffnet ist, Werden alle dicjcnigcn, Welche Ansprüche an die Masse zu ha- ben Vermeinen, aufgefordert, selbige in dem auf den 4. Juni, Vormittags 01ll)r, vor“ dem Deputir- ten, Herrn Land- und StadtgerichtE-Affeffor Wach, „111 hiesiger Gerichtsstellc anstehenden Termin persönlich oder diirch eincn gcixörig legiiimirtcn Bevollmächtigten, wozu der Zustiz-Kommiffarius ». d, Osten in Stallupocncn vorge- schlagen wird, grbiihrcnd anzrtmcldcn und deren Richtig.- keit rracirzurveiscn. Diejenigen, nrrichc in diesem Tcr- mine nicht erscbcinc'n, tverdrn aller ihrer“ rtwanigert Vorrechte vrrlrrstig erklärt und mit ihren Fordcrrtrtgcn nur an dnsjcrrigr, was nach Bcsrirdigrtnq dcr sch 1111-1- drndcn (iilriubigrr ctwa von der Masse noch iibrig bleibt, verwiesen nicrdcn.
Schirwindt, dcn 31, Januar 1841,
König!, Land- und Stadtgericht.
[2178] Nothwendigcr Verkauf, Stadtgericht zu Berlin, den 25. November 1842, Das in dcr Blumenstraße bclcgenc Grundstück drs Kaufmanns Friedrich Wilhelm Aumann soll in seinem jetzigen Znstandc am 12.31111'1844, Vormittags 11111)» an der Gerichtsstcllc snbhastirt Werden. Dic aufge- nommcne Taxe, nach Welcher 1) dchrrth desGrrmdundBodcns 702Thi1.15Zgr. 2) der“ Werth der bisher berWendc- ten Maéckialien und Arbeiten 5430Thkr. 7Sgr. (1110 6132 Thlr.22Sg1. betragen, rvobci aber die noch nicht zu ermittelnden Lasten nicht beriicksichtigt find, Und dcrHypothi-kenschcin find in dcr Registratur eirrzuschcn. 'Der dem Aufenthalte nach unbekannte eingetragene Giäubigcr, der Kaufmann Herr Carl Robert Artmann, wird zu diesern Termin öffentlich vorgeladen.
[131.11] [) 1' 0 (: l :1 111 «'1.
Wenn der hiesige Kaufmann Giovanni Ccccato seine Ipsolver1z,angczcigt und um gerichtliche Regulirnng seiner Deb1t-Verhältnisse gebet'en hat, diesem Autmge “"ck deferirt worden ist, so Werden zu der dcöhalb n'o- tixig gewordenen Konstatirmtg des 81.111» [1113517115 alle dkkjenlgkn, Zvclche an den genannten Cedcnten nnd dxssen Vermogen, insbesondere an das zu letzterem e- horige, an der Langensiraße hierselbst unter Nr. 30 Le- ]egene Wohnhaus ('.. . aus irgend einem Rechtsgrrtnde Forderungen und, Ani111iiche machen zu können sich be- rechtigt halten, hierdurch geladen, solche in einem der auf den 27sierr d.Mts. und den Wien und 26sten
kfi. Mrs., jedeSmal Morgens 10 Uhr, angesesren Liquidations-Termine s eziell nnd glaubhaft anzumxrden, auch,deren etwa1rig121orzrtg21echte an- und étaszufuhren, bet Vermeidung der 111 termino dcn _ (MA '" 0“, Morgens 10 Uhr, zu erkennenden B„ “1,1, n und Abwei un von der vorhandenenMasse. Mori WM Ldjenwa w:?rnden Kreditoren aufgegeben, «;.; «::: „11,12, 133111112 1111; dieser Konkurs WWPYWWM zur Regulirung an alle Bei laß “ “d'" "gezogen, vielmelkr
na , vertretenen MmbMekänauw enden oder gehörg
leich werden an cbnnden werden. Zu- KMZ!“ in dem er?:ngYMiz: ierdurch !- die etsilbenmg der Masse, a me ü :! Anwaltes und sonßige emeinen
an d - ,inaußreiche angeweim Finge'n" «"H" “..-„717155211
Ties diirhfte da? „einzige Mittel - c- n und Ers üncmn en zu ver üten.“ _
sem, 215111 FYFYIMF womit diechRegien1119 die 211111119an Bittsteller zu- rljckgxwieskn hat, ist dieser, daß be: dem b1sherrgtn maßigen Schuß: ,die mmen habe, also eine Erhohung dez Schuhcs ,fich mch!
Die Bittsteller ZömzenZnßeäa-Y Zqur zucht leygk- ncn behaupten aber nichtödrßowkmgcr, da dre ndu ne er e_1neur wu : “ c- ! ' 11 etc “Fortschritte emacht haben wurde. Der sameren Schu“ uns “ck 9 M & «Ze, statistische Erörttruugeu ' die man in der Schrift selbs? rrachlxsen möge, und kommt-dadurch zu sci"
286
könn 1".
des anderen
augenblicklich 311 ht'lsen weiß,
|
Wiederball der Anirä e der Bittßeller ewesen, und beri tet od 1111 ein ac! die Beschliiffc des Langdtags. In den g„Schluß-V ck s a f ) narnentlich über den unangemessenen, heftigen Ton, in welchem alle der- glmchcn Antrage und Bixten der Industriellen abgefaßt seien, tadelnd aus, w„eisx darauf hm, daß andere Gewerbe, harrng !rttcrt, ohne dock) deshalb eine ähnliche Agitation zu erheben, und da); eben d:cscs ungexnessene Drängen nach Erhöhung der Schuß:öllr, ohne Rurkfichinahnre anf dre Verhaltnisse und auf die Gründe, welche sich solchen Forderungen cntgegrnstellen, fiir den Zoll-Vcrein von größtem Naibtheiic ,Der Verfasser bcriihrt hier welcher allerdings her der Entscheidung der Frage über das vom Vereine arrzurrehmcndc Zoll-Svstem niemals aus den Augen gelaffcn werden sollte“, 1191111111): dcn 111hyfferrdannschlußdcr nördliclxcnStaatcn, Dennwcrm auch 1:1cht gauz wahr tem möchte, Was der Verfasser behauptet, daß der einzige Grund, rdamm fich diese Länder gcqm dcn An“chlnß auösprcchen, darin zu srzchcn sx], da_ß ße die Zölle des Vereins zu hoch fänden, so ist doch so vici 91111111, daß drcs cin Hauptgrund ihrer Weigerung ist, und daß daher drxjerrigrn, Welche eine Ausbreitung dcs Zoll-Vercins nach der Nordsee hin 1v11111chen (und das Wollen doch ganz besondcrs die Anhänger des „natio- nalen Systems der politischen Oekonomie“), niemals vergessen sollten, wie sic diirch ihre maßloscn Forderungen hoher und immer höherer Zölle dic Erfullrtrrg, ]erreö Wunsches immer Mitri hinausriickcn, und also auf der 1111111 “»»:crtc sicherlich vcrlieren, was sie ans der anderen 311 gewinnen eine doch mir re__nsichere Hoffnung haben.
Dre (*;ck1“ift schließt mit denWorten: „Das, was man die Lehre vom Sci)1115-S*,*]tr1n nennt, crnrangclt so schr einer sesienVasis nnd wird so sehr nnr vom,mtgerrblicklichcn Eindrrrcke und vom Soudcr-Zntercffc diktirt, dai: nothwendig dic größtenanonseqncnzcn entstehen miiffcn, die 311 den ärgsten Vcrwwkclrrngcn fiihren, wic Frankreich gegenwärtig zeigt, wo Wein, Eisert, , Runkelriibe nnd Rohrzucker sich so ein Privilegium erlangt hat, Welches gelähmt wird, so das; vorwärts schr'citct, aber auch nicht nachgeben will, kein 211151er aus diesem Labyrinth zu finden ist, und das Mmisierinnr nur durch Hinzichcn sich Giiicklichrriveisc haben die Regierungen dcs Zoll-Vcrcins vor diesem Irrwrge sich zu chahrcn verstandcn, und der Er- folg des [Wien Zoll-Tagcs urrd die von demselbenynögcgangcncn,Erklä- rnngcn [affen mit fcstcr Zubrrjicht erwarten, daß sic,a11ch ferner sick) von dem zum wahren Hriic cbcnso drr gesammtcn Jndrrsirrccn als des Allge- meinen siihrcrrdrn Wege nicht crrtfcrncn werdcn.“
Ztcinkbhlc, Spinnerei und chcrci fcrrrdscltg gegenüberstehen und jcdcs
emerkungen“ läßt er fich
Handel, Ackerbau u. s. w., ebenfalls
schließlich noch einen Punkt,
der sein wird.
haben, war
kcin Zntcrrssc
pro Wis1*cl: Weizen: 47-28 Nthir. Roggen: _35-.- „
]1131'1111111'10 des (chundcrrscins an die Beschlüsse der *Nichrheit dcr Erschcirtcndcn. [),-num (Hrcifsjvald, den 6, Februar 1844. Direktor und Affcssorcö dcs Stadtgerichtö, (l-, 5) 1)]'. Tlßm anno
[1220] Ediktal-Citation.
Bei dem untcrxcicbnctcn (Irrichtc ist ans dic Todes- Erklärrmg des schon seit einer Reihe von “Jahren ab- wesenden Johann (Moriz Heilmundt von hier, dciscrr Vermögen, zu Golde veranschlagt, ungefähr 505 Thlr. betriigt, angetragen wvrdcn.
Es ergrht daher nicht allcin an den 11, Hellmrrndt selbst, sondern auch an seine ctwanigcn unbekannten Erben und Erbrtchmcr hicrdrrrch die Aufforderung, fck schriftlich oder persönlich, spätestens aber in dem an
den 17. Aprii1844 in unseremGcschäftö-Lokalc ;118angcnsalza (Kornmarkt Nr. 172) arrberartmtcrr Termine zu melden, widrigen- falls der xc. Hellmurtdt f1ir tod: erklärt und sein Nach- laß den sich [cgitinrircndcn Erben, nach Befinden aber dem J-isms, als Eigcrrthum zrtfallcn wird.
Terrjcnigen, Welche dic Wahrnehmnng ihrcr' 0111111)!- same cinem Bevollmächtigten iibertragen wollen, werden dazu die zu Langensalw wohnhafte" Rcahis-Annmltc, dcr Herr Justizratl) Goeschel und die Herren Justiy Kommiffaricn Bürger und Werner in Vorschlag gebracht.
Ufhoocn, den 20. Juni 1843.
Adelig Goldackrrsckxs Patrimonial - (iicririit.
Literarisrix Anzeigen. Bei O. Wigqnd in Leipzig crschicrt so eben und
ist vorräthigbci C H Schroj'dj'r, Buch-
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Hans: [M' Jordan,
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Aci Friedr. Bassermann in Mannheim ist erschienen und durch alle Buchharrdlrmgcn zu beziehen: Schtvarzwäldcr Dorfgcsch11hten
„ Tl „ ,vorZEVe-rYold Auerbach.
“ ' )ere rn incm ande. reis bro .2 T lr. Rc ens, sagt hieriiber: P ck h
ier wird demPublikum einG-csmnmtbild übergeben,
welches das ganze Leben eines deutschen Dorfes zur Anschauung bringt, sowohl das innere Leben, als die Beziehungen zum Staate und zur Kultur, so daß der Leser ein ganzes Dorf, mit allen seinen Personen und Lebensbeziehrm en, selbst mit dem Wechsel der Jah- reSzeitcn, in estcn Gestalten, vor Augen hat. Durch tiefe Auffassung 1einmenschlrcher Verhältnisse, ohne Künsielci in der Anlage 1,1nd den Mitteln, treten die DorfÉeschichten mit Artszcrchnun unter den noch selte- nen rs eiuungen hervor, Wel M zu erkennen geben, daß die lnterhaltungH-Litemtur von einer geschraubten unwahren Vornehmhert, Zur einfachen Naturwirklichkeit sich hinwendet. Die Dor gcschichten„ als ein Ganzes, werden das günstige Unheil der Kritik über einzelne Theile noch fester begründen.
[155] 1 1 '
s., oben ;,: ;,. „11-- 1. 1k3UtM€1lb n:]nm .Zucb- unt] Muzikaöenimnälnng (.). (3 usten- skß) lv ,]Lernu, Üreiteasr. 8, ('.-"861111311611 unc] (1111011 alle Una-kalieubauäkungen 211 1161161161]:
;;]andch und Börsen-UachriMen. Akagdebnrg, 10. Febr. Höchster und niedrigsterGctraidc-Marktprcis
Gerste: 29 _28 Mhlr, Hafer: 181; _" 17 11
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Bei dcr" überraschenden Theilrmhmc, jvclchc die vor- sichcrrdcn lrickit ausführbaren Salon-Pieccn schon nach den ersten TYR! ihres Erscheinens gefundcn haben,
hält sich die erlagShandlnug jeder Weiteren Empfeh- limg iibcrlobcn, Das kompl. Werk wird in ciner" schr zierlichen )kappe verabreicht,
So eben erschien und ist durch alle Buchhandlungen zn beziehen: [170] Anleitungzur
* 's k» * Ablosung drr Waid-Clrl'liutk, so wie zur Theilung nnd Zusammenlegung gemeinschaft-
lichcr Wälder, mit besonderer“ Riicksicht auf die prc1rßischc Gcschburrg, von 1)1-. W, Pfeil, Ober-Forstrath, Direktor xc. Zweite durchaus umgmrbeitcte und verbesserte Auflage, 20;- Bogen im:]. vieler Tabellcn, gr.8, gel). NY Thlr.
Diese gänzlich_umgcarbeitctc und sehr vermehrte An- leitnng zur„Ablöjung dcr Wald-Sewitutcn ist mit be- sondercr Riicksicht auf die preußische (Hescngebung ab- gefasst; doch find alle Gegenstände darin auch mit Be- achtnng der Gescygcbrmg anderer deutscher Länder behandelt. In dcucn, Welchen cine Genrciuheits-Thei- lrings-Ordnung noch fehlt, wird man sie benutzen kön- nen, nm die Wald-Servituten nach richtigen Prinzipien abzulösen. Sie zeigt zuerst, in wicscru fremde Berech- tigungen im Walde schädlich, nnd dcrvollsiändigchc- nußung des Forstgrundes hinderlich und darum zu be- seitigen, oder unschädlich, odcr 1vcni1stens minder vor- tbeilhast sind, als ihre Ablösung. Sie soll daher die Waldbesßer imd Forstverwalter ebenso gutwcgen nach- tl)ei,ltgc Anträge von ihrer oder der Bercchtigien Seite schuhen, als die ersteren und die Ablösungs-Vehördcn in den Stand seßen, die Artscinandersesung so zu bewirken, daß Zedern sein volles Recht wird und die Yroduction im Ganzen vermehrt werden kann. Alle
rfahrungen in diesem Gebiete der Kultur und Gefes- ebung sind benutzt und nrchrcrc einzelne friiher ganz übergangene Berechtigungen behandelt worden. Ein sehr wichti er, bisher noch gar nicht bearbeiteter Abschnitt handet von der Theilung gemeinschaftlicher Wälder und der Vertauschung vereinzelter Forstflächen, Behnfs ihrer Zusammenlegung zu einem Ganzen.
Berlin, im Februar 1844. Veit &' Co.
Bei F. A. Herbi g in Berlin, Unter den Linden Nr.b5“b7 , ist erschienen und in allen Buchhandlungen u a en:
1276] Das preußische Gesindere t, „ Handbuch ck " *“ Pölizei- nnd Instiz-Vehörden, crwatungs-Beamte, Dienstherrschafken oc.
Köln, 9. Febr. pro Oktober 287; RthTr, G.
London, 5. Febr. (B.H.) Getraidcmarkt. und schottischen Markten hat sich im Weizcn-Geschäft im Laufe der vorigen Woche große Fest: Zett bewährt„ welche gegen das Ende derselben durcb Sir Robert Peel's E13 arung, das xcsigc Zou-Svstem erhalten zu wollen,*noch vermehrt rvurde, und zu spekulativen Anläufen von verzolltcn fremden, so wi": guck), 111_Bond lagernden und schwimmenden Gütern Veranlaffung qab. Fur, irlandrtckre Rechnung wurden mehrere tausend Quarter alten danÄiqcr Waizens zu 39,51 41 Sh, f, a. B. gekauft; ebenfalls gingen 600 Qr.*g*u- ten hochbunten 111 [mu zu 44 Sh. 6 P _Odcffa hält man zu 40 :- 41 Sh. pr. Q „cherung; 39 Sh. wurdxn fiir _einc hier schon angekommenc Ladung aus- geschlagen und 40 Sh. 0 Pck. [iir eine auf Lieferung. Die Landmärktc in unserer Nachbarschrrst waren nur mit wenig Waizen versorgt, und die Preise hoben sich allgemein 1 .*- 2 Sh. pr.Qr. SeitJ-reitag ist überall bei einem scharfen Froste bedeutend Schnee gefallen, was
Waren größer als die Vermuthung, den und dchonsumo dann vorzüglich auf d wir heute 1 Sl). pr. Or. theurcr notircn, in Erwxrrtren höhcrer Preise, bcrcits w fgiir dic feinsten ostsecischen geht“; dennoch wnrden
(H- O.) Nüböl, effektiv 262,
cc. pr. Or, in Bond um.
Eine vollständige, systematisch geordnete Sammlmtg aller in polixrilickxcr und juristischer Hinsicht auf das-
selbe sowohl, als auf die Rechts-Vcrhältnissc dcr",
Haus-Offiziantcn, Erzieher,Erzieherinnen nnd Yrivat-Sccretaire, so wie der Lohnbcdicn- tert, «cl)äfcr nnd Schäferkncchtc, Ta clöhncr und Just- 111111, Bezug habcnden gcscslichcn estintmungen und Verordnungen. Herausgegeben von (5). M. Kletic, Bürgermeister. 338 Seiten, S., geheftet “[ Thlr. Die bisher über diesen (Irgenstarrd erschienenen Werke beschränken fich lianptsiichlich um" aus die ad- ministrativen und rein polizeilicher: Verord-
nungen und iibcrgchcu meistens die in jurlsti;
skhl'r Beziehung ergangenen Bestimmungen; cine Zusanzmcitstcllnng, niclche beide Behörden vollständig bxritcknchiigt, diirfte daher“ um so ztvcckmäßigcr scin, da diese gerade beim (Hrsinchcscn gleichsam Hand in Hand zu grhrn gcnöthigt sind.
[1.301]
Bei der [1151111 Assernbléc bci Sr. König!, Hobrit dem Prinzen Carl übergab ick) dcm Burschen cines Artilleric-Capitains meinen Mantel; derselbe ist abzei- geben Friedrichsstr, Nr, 64. 1'.
[13211]
Die Gcncral- Giiter- nnd Häuscr-ngeninr von H. Schütz zu Berlin, Wall-Straßc Nr, 88, 1 Treppe hoch, empfiehlt fich dcm Zn- und Auslande zur Aus- richtung aller Kommissions-, Wechsel- und (Held-(Ue- schäftc, und zur Anstcllung, Unterbringung und resp. NachWeismrg von Privat; und Haus-Osfizimrtcn. Vor- schiiffe Werden niemals prätcndirt, dagogcn wird um portofreie erfcrtigun der dcsfallsigcn Aufträge und ch bci Gütern und äusern cttva nöthigen Anschläge ge een.
[13311]. . , K 13111 [.)1'3kk1861161' 417,1",
2271111111112111111] (1011111'18110'1'91', 5011 6.1.1111?" 1111111011111, Wünscht 30111011 M11 [1110 1"! 7.11 1-1“ 1*- 5111110111 11111] thkll 111 1101 111-1141 01111 7111111951701», 111 (]er 91011117- 1,0861] 1111:t]cr7„uin58011. [)(-mull": (31110111 51c]1 „111 5171110111 (;(-Z'anZ-"1't1ße11 ])0111101] 611108 711011111c|1 ausgebrcüatcn ]inl'ez 11111] W111] 1115501111012; nls 1111321111111 3125116111. ]Ök 51]]*1(?!]t ausser 11011151“)! [211111 [1011115011 1111(] 1131115518611.
5111255011 1011 011611, 170 Ü1€11iirsnik§ 111-111 Kicriiiiiv 111850 011111111 017.1 «1111: nngcmcxscnc 5111151510117. 516110111, «“ck-„ 11111 1116311171151 1517111111611 1130101011 .*knßubt'n s1'x111]i11't 11111011). 135 1111]ntcl]1gon7.-C0mtwi1* 011101011.
[13411]
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"29 “1 [Kijk 1701'81-[(11]t111'.
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pro Mai 267; G„
An den englischen
, Pol". r. f. a. B., 11111. Fracht und Ver-
_ schr zuträglich iir die *Tel- , Dreien Morgen hatten wir eine mäßige 8qu 1s von enzli- schernLLmzcn, aber in besserer Beschaffenheit als in voriger Moc? *
dcn Mullcrn Zu einer Erhöhung von völlig 1 Sh. pr. dcn vcrzolltrn born schwarzen und irrittelländischcn Meere zeigte fich ein lebhafter Bcgehr aus Lwerporxl und den westlichen Tisiriktrn; dre Ankäufe davon sert [1,1nger Zeit und bcgriindetcn fich hauptsächlickr aus daß dre erfrrhren von Irland bedeutend abnehmen Wer- icse Sorten fallen wird, wclrbc „ Ta unsere ersten Stadtmiilicr, Ihrend der 1113th 14 Tage gekauft , , Sorten verhältnißmäßig rvcnigeer- m einzelnen Fällen die Notirun en der voriqcn Woche überstiegen, und wir erhöhen dieselben daher ebensaßl '
dene Abschliiffe kamen zu Stande von danziger Weizen in Bond zu 4.1 ;. 46 Jh., und auf Licfcrung im Frühling wurde pr. Or. f. a. B.
" e, jvclche von Lr. geraumtrvurdc. Jiirfrcrrr-
s, _ Verschic-
, „ _ bedeutend zu 87 n 42 Sl), , , , gckarrst: dic Kartser dafiir“ Waren aber allen Mischungen wbrm sick) friscbxr Weizen befand, schr abgeneigt, und ießtcrer allein 111.11- [1111 fast 11,11vcrkauf,lrch, _ Malzgcrfic stellt sich völlig so thcuer wie vorige Woche, nnrordirmircn Sorten hmgcgen ist es sinn, _ Erbsen unverändert. Bohnenbrrngcn die vollen Preise. _ Nebst cinem Theil déi" großen Znsrrlir von voriger Woche befanden sich diesen Morgen einige frische Ajlkiilisik *.*-„iii Hafcr «1111 Mznktc; dcr Absaxz War ganz (“11 ])--t.--il 111 den friiheren Piri- scn. _ Englischer chcsarncn, bcsondcrs dic feinster! Proben, War in “guter“ Frage, während fremder vernachlässigt wiirde, _ Dcr Frost hat mehr Nc- gchr xiir Lcinkuchrn zur Folgc gehabé.
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Allgemeine
Preußische Zeitung.
Ille post-Austalten des In- und Auslandes nehmen Bestell!“ auf dieses Blatt an für Berlin die Expedition der Älsg. preuß. Zeitung: Friedri-hsstrasxe Ur. 72.
NFL? 46.
Inhalt.
inßläKerBékjleiiÖ Behandlung eines preußischen Unterthans in Kon-
“ . _ Lie ni , Ernennung von Lokal-anioren. _ Köln. “LTMLYFM des DZmbYues. _ Insterburg, Krrmmnl-Raih Hassen-
sicin +. „ , des taaten. Bayern. Munchen. Hofnachrtcbten. _ DZYYFoevF.unHar1nover. Bc laubigung de_s österreicbischen Gesand- ten in Braunschweig, _ KurheFscn. ,Kas1cl. Stande-Yerhand- lungen iiber die Cisenbabn-Angelegenhext. _ Nassau. Wtesba- den. Eröffnung der Stande-Vcrsammlung. _ Aus dem Braun- schweigischkn- ZVU-VerMckelungerr. _ Oldenburg, Oidcnburg. Bcifesung der Leiche dchroßherzogm. _ M c,ck1en burg-Schwerin. Schwerin. Reise des GroßherzogZ. _ Freie Stadte. Hamburg, “*cii “ahrt. FZZ txeich. Paris. Grfctz-Enthrf iiber die FyhrwrrkE-Polßä. _ Vermischtes. _ Briese ansPariö. (Kammer-Arbertcn vom 9.Febmqr; Budqet-Kommission. _ Die Wicdercrwiililrmg dcr arrögctretcucn [kgm- mistischen Deputirten; Geriiibte iiberKabrnets1vechsel.) Großbritanien und Irland. London. Rede O'Connell's vor dcr Queenö-Bench in Dublin. ,_ , “ , Spanien. Paris. Telegrapkniche Nachrrcht (11113 Spanien: Trupdcn- Märsche egen Alicante. _ Weitere Jnsnrrectioxrs-Versu,chc untxrdruckt. Griechensqand. Schreiben aus Münchxn. (Abcrmaltge 91101 des Fürsten von Oettingen-Wallcrstrin nach Paris; fortdaucrndc beunruhigende erücltc. EiéenbähYen. Berlin. Der Yrrein fiir Eisrzrbahnkundr. , „ Handels- und Börsen-Nacbrtäjtyn. Berlin und Pa 116, Borse. Magdeburg und Riga. Marktbericht.
Kunsthandel und Krmfthändlcr in Paris, B r i l a g e.
Amtlicher Theil.
Se. M1'e it der König haben Allcrgnädigst, geruht: Die ReTierungs- und Forst-Asscssorxn Nrederstctterzu Op- peln und Jacobs zu PotSdam zu Regierungs- und Forstrathen zu ernennen.
Bekanntmachung.
Das diesjährige 1612 Stück des Geseß- und erordnungs- blattes für das Königreich Sachsen enthalt em,e Yerordnixng vom Nen WIN„ wonach die etwa noch rm Umlaufe befindlichen sach- sischen Kassen-Billets iiber 1 Rthlr. und 2 Rxhlr, vokm Jahre “,1818 nur noch bis mit dem “1. März 1844, Nachmittags 0 Uhr, bet den Auswechslrmgs-Kassen zu Dresdcri und Leipzig gegen ,neue Kassxn- Villets umqetauscht, sämmtltche, bis 31111) bemerkten qutßunkte mcht zum Umta11sch gelangten derartigen Paptere aber als vollig werthlos
erden ollen. , , „ , „ betraYLFrt Zhen unss veranlaßt, das Yublrkum auf diesen fur die (35111- tigkeit aller etwa noch cirkulireudxn sgchsischerzKaffenbillets vom Jahre 1818 anberaumten definitiven Praklustv-Termm aufmerksam zu machen,
Berlin, den 22. Dezeinber 1843. , ,
Der Firmnz-Mimster Dcr thster des Innern
vonVodelschwingh. von Arnim.
P u b l i kcht nddluV1n., „ bu d "M Re
dern die um Zoll- und .,an 16- ?rxme er n "c * gierunIYchr, iibereinxéekommcn sind, sich gegenseitig, zu ,unterstuxzey, da- mit vo*n Zeit zu Zeit öffentliche, Ausstellungkn fur die Industrte-Er- Zeugnisse ch qesammten Vereins zu Stande,kommen, hab?,n „des Königs Majestät zu genehnngen geruht, das; 111 den) gegenwérttxéen Jahre hier in Berlin eine solche Ausstellung fur die? thdnstiie-(„r- zeuqnisse dcs gesammten Zoll- und Handels-Vercms veranstaltet
Werde. , Indem 1ch
dies hierdurch mit dem Wunsche zur öffentlichen Kenntnis; bringe, daß diese
Ausstellung allerseits eine erfreuliche
Berlin, Donnerstag den [5ten Febxuar
rege Theilnahme finden möge, mache, ich zugleich im Nachstehenden die Bestimmungenbekannt, welche für dieselbe, vorbehaltlich des Weite- ren Benehmkns mit den Vereins-Regrerungen "(Betreff der aus ihren Gebieten zu gewärtigenden Sendungen, Allerhöchsienortes festge- seyf Wordcn sind. - _
1) Die Ausstellung findet in Berlin vom 15, August 1844 an achtWochen hindurch statt; die Einsendung der dazu bestimmten Gegenstände muß spätestens bis zum 22. Juli 1844 erfolgen. Zu dieser Ausstellung wird, mit Ausimhme der Wcrke der schönen Künste, jedes im Gebikrc dcs Zoll- und Handelö- Vereins dargestellte Jrrdusirie:Erzcugniß, auch das gröbste, zu- gelassen, wenn dessen Gebrauch allgcmein vkrbreitet und dasselbe im Verhältniß zum Preise gut gearbeitet ist. Neben den ge- Wöhltifchkn marktgängigen Waarcn, wie sie in größeren Quan- titäten geliefert und in den Handel gebracht worden, sind je- doch auch Gegenstände des Luxus, so wie solche Fabrikate, Welche wegen der darauf vcrwcndeten besonderen Sorgfalt und Knnstfcrtigkcit und wegen der hierdurch bedingten Preis-Ex- höhung sich nicht zum gemeinen Gebrauche ciqnen, sondern m das Krmstgcbict einschlagen, keinesweges ausgeschlossen.
Die inländischen Gewerbtrcibenden, Welche Gegenstände für die Ausstellung einsenden wvllcrr, mit Artsrrahme der in Berlin Wohnhaftcrr (s. Nr. 60, haben sich respektive bei der [and-, räthlickxn Behörde ihres Wohn- odkr Fabrik-Ortes, oder bei der sonstigen, daselbst die Gewerbe-Polizei verwaltendert ,Be- hörde zu mcldßu, und gleichzeitig derselben die nöthrgcn Nachrichten fiir die von ihr aufzustellendcn NachMisungen mitzutheilcrt. Diese Nachweisungen, Welche von der ge- dachten Behörde der betreffenden Königlichen Regierung „em: zureichen und mit laufender Nummer zu versehen sind, muss:: nicht nur die einzelnen angemeldeten Artikel, nebst deren Be- nennung und Bezeichnung, so wie den Namen und den Wohn- oder Fabrikort des Verfertigers enthalten„ sondern auch den gewöhnlichen unzweifelhaften, Verkaufs-Prers, wofiir der Axtrkel in größeren Quantitäten beim Absaychus erster Hand geliefert Werden kann, angeben, und zugleich uber dte Ausdehnung des Gewerbes, die darin beschäfti te Arbetterzahl, so wie den, Ur- sprung und Preis des rohen atcrials oder des verarbeiteten Halb-Fabrikates nähere Atkaunft geben. „
Die Königliche Regierung ,ernennt Vehufs der PruLuyg, ob die angemeldeten (Hegensiände ,Von det: Beschaffen ett sind, daß sie sich fiir die Ausstellung etgpcr), eme Kommission, welche insbesondere auch, jedoch ohne perr1l1che,Nachforschungeri, ,an die Preis-Angaben ihr Au enmerk zu,rtchten hat„damit 1,11chk durch ungeprüfte einseitige 5 rrgaben Einzelne sich em Verdienst der Wohl eilheit ihrer Waaren mrzue-gnxn Finchen, welches tn dcr Wirklrchkcit nicht vorhanden isi. Dre “onnmssion „besieht aus dem die Gewerbe-Angelegcnheiten bearbeitenden Mtiglrede der Königlichen Regierung, als Vorsitzenden, und 1016 sechs Gewerbetreibmrden, bei deren Auswahl, soweit thunlrch, dahin 3" sek)?" ist- daß fiir jeden dkk Haupt-Fabricationszweige des Bezirks ein Sachverständiger Theil nehme. , Nach vorgängigcr Priifung durch die Kommission entscheidet die Königlichc Regierung, n,)elche Gegenstände zur Ausstellung zuzulassen sind, wobei zugleich darauf zu sehen ist, daß solche Gegenstände, welche durch ihr großes Gewicht oder Voiumcn, Wegen Vcträchtlichkeif der Entfernung in Vergleich mit dem Interesse, das sie gewähren, unverhältnißmäßige Traqsport- Kosten veranlassen wiirden, ausgeschlossen bleiben, 16 [er denn, daß ein Ersav der TranSport-Kosten (s. Nr. 10) dafiir uber- haupt nicht in Anspruch genommen wird. Von, den thrcrscixs zur Ausstellung geeignet befundenen Gegenständen hat die Königliche Regierung nach Anleitung der,ih,r zu egairgcnerr, n'o'thigcnfalls zu Vervollständigendert Materialien (3 r. .;) ,ein Verzeichnis; aufzustellcrt, Welches, nut ihrem Gutachten bcglertxt, der unten (Nr. 6) gedachten Kommission zu über„scnden rst. Gleichzeitig ist denjenigen, von denen jene Gegenstxxnde qn_ge- meldet sind, Vehufs der Einsendung an eben diese Kommxsjion
(Nr. 6) Nachricht zu geben,
1844.
6) Fiir die Empfangnahme und Aufstellung der einzusendenden Ge- gensiände, so wie für die Besorgung der sonsiigen, dre 21,116- steUung betreffenden Geschäfte, wird unter dem Vorsihe eines Ministerial-Kommissarius hier in Berlin eine besondere Kom- mission bestellt, über deren Einseßung die weitere Bekernntmachung vorbehalten bleibt. Diese Kommission hat zirgletch, m Ansehung derjenigen Gegenstände, welche die in Berlin wohn,haften„Ge- werbtreibenden zur Ausstellun, bringen wollen, dr,: ,Prufun und Entscheidung, so wie die (Zammlung der Materialien (na Nr. 3 bis 5), unmittelbar vorzunehmen. „
7) Die Einsendung der zur Ausstellung bestimmtxn Gegerrsiande muß bis zu dem oben (Nr. 1) bestimmten Termine an dre ebe,n (Nr. 6) gedachte „Kommission für die Gewerbe-Ausstellung 111 Berlin“ kostenfrei erfolgen. , ,
8) Sämmtliche ausgestellte Gegenstände werden für die Dauer der Ausstellung von der Kommission (Nr. 6) gegen Feuers- gcfahr versichert, iiberdies sorgfältig beaufsichtigt und„vpr Be- schädiqurrFen bewahrt, Sollten aber dennoch Beschadtgurrgen oder Ver uste vorkommen, so wird dafiir keine Ersaß-erbmd- lichkeit übernommen, während es den Einsenderrr frecgeßellt bleibt, nicht nur die Aufstellung der von ihnxn gelieferten Ge- genstände selbst oder durch einen der Kommission namha„ft ge- machten Bevollmächtigten zu besorgen, sondern auch wahrend des Besuches der Ausstellung über dieselben noch besondere Aussicht zu halten. ,
9) Vor Beendigung der Ausstellung kann ,ket,n Gegenstand aus derselbenzuriickgenommen werden. Auswärtt?e Einsender haben wo möglich, der Kommission einen hier anwe, enden Bevollmäch- tigten zu bezeichnen, an welchen dre von ihnen cm;?esendeten Gegenstände nach Beendigung, der Aus,|ellun ,abzulre ern sind; denjenigen, welche in dieser Hinsicht kerne Bettmmung getroffen haben, werden dieselben auf ihre Gefahr und Rechnung resp. durch die Post oder durch Spedition nach dem ,angegebenen Wohn- oder Fabrik-Orte zurückgesendet. Eben so ist„falls der Verkauf der eingesendeien Gegenstände beabsichtigt wird„ der- jenige, an welchen die Kauflustigen zu verweisen und die Ge- genstände abzuliefern sind, der Kommiffion namhaft zu machen, da diese sich mit dem Verkaufe selbst nicht befassen kann.
10) Für den Bextch der Ausstellung wird eiii seiner Zeit zu be- stimmendes intrittsgeld erhoben; dre Einsender,von Gegen- ständen für dieselbe, respektive deren BevoUmachtrgte (Nr. 8), haben jedoch freien Eintritt. Aus dem Fonds, welcher aus dem Eintrittögelde und dem Verkaufe der Kataloge aufkommt, werden zuniichst die mit der Ausstellung verbundenen Kosten, einschließlich der Versicherung gegen, Feuersgefahr (Nr.,Z), bc- siritten. Dkk demnächst ctwa verbleibende Ueberschuß wrrddazu verwendet, um, so weit er reicht, für alle von auswärts einge- sandten in- und ausländischen Sendungen ohne Unterschied, mit AusUahme derjenigen, für deren Trgnspoxt nach Nr, 5 eine Vergütung überhaupt nicht 3,11 gcwahren :|, die Transport- Kosten, und zwar nach Verhaltnrß der„nachgewteserzen Kosten- Beträge, 111 erseven; zu dem Behufe mussen aber diese Kosten- Betriige spätestens bis zum 1. November 1844 bx: der Koxn- mission ( Nr. 6) liquidirt werden. W,!“ ferne,dte auf obige Weise nicht gedeckten Transpoxtkosien fur dergleichen Sendun- qen dcn inländischenGewerbtreibendcnaus,offentlrchen Fonds zu érstatten seien, bleibt der Weiteren Bestimmung vorbehaiten. Eine Vergütung für den, Transport derxemgen Gegenstände, welche von den in Berlm wbhnhastxn Gewerbtrerbenden zur Ausstellung gebracht werden, findet nicht statt,
Berlin, den 10, Februar 1844. , , Der Finanz-Mmrsier: (gez.) von Bodelschwtngh,
Bekanr1tmach11ng._
Es sind in der neuesten Zeit auf mannigfache Ersenbahn-Projekte Actien-Zcichnungen eröffnet und Promessen m Um,lau,f geseßx, ohne daß den Unternehmern die Genehmigung der,pro1ekt,rrten Eisenbahn irgendwie crtheilt odcr verheißen ware. Ick fmde mrch dadurch ver-
*
Kunsthandel und Kunsthändler in Paris. -- 'm anuar. Die hrrrliche Aussicht vom Pont-Royal m:»ÜrYF'? etine €15er anziehendsten inneren Stgdt-Anfichten, die es eben kann und hat an Größe, Umfang und I)iarnzigfaltigkeit der Gegen- Zände wenige ihres Gleichen. So weit das Arrge,1ercht, Mauer ,an Mauer, Giebel an Giebel, Dach an Dach, Schornstein uber Schornstein, und m
der Dämmerung isi es, als ob sich der Fluß zwischen einer hohen, unüber-
schlichen Felsenkette ein Bett gegraben hätte. Zur Linken übersieht man
“ ' 1 Ma en der Tuilerieen und des Lonvre und ,weiter,hm eincn 11111cbg1111ße111rt1§älr1serkl1t1snpen, aus dessen, ungeheurer Dachung dre Thurme von Sai"tTGermain-l'Auxerrois und Sarnt-Jacquxs-le-Boucherre, wre kolossale Schornskeine, hervorsehen; zur Rechten xrbltckt man„ unter Hausern „zer- streut den Palast Mazarin, den iWZJM SW des ZilsltllkS, und das Munz- haus: geradeaus die neue Kettenbrrrche des Carousel, ,den Poni-des-Yrts, den J,)ont-Nenf mit der eherncn cher-Statne Hrrxtrich, s 17. und dahinter das Häuser, und Diichcrgewirr der Cité, Weiches dre dicken Zwillmgöthurrire von Ökotre-Dame und die SPW?" Fkk er'11g11n FZZ??? SUMME, ZULE-
" - * an 1111 an er ' , - Palastes uberragen, vor Zloézablader, Sandsucher, Schiffer, Angler u.s.w.
'“ o lentrc'i er „ .. RIUZZYZZLUSUWZ (Hewimmel von Schiffen aller Form, von Floßen,
" mmenden Badehäusern und langen ,Waschkä nen, aus JZYY [Y1c11e111 171111 iGeklatsch der VläUei, vxrbunden,mrt dem Zeichnerin: der grob- oder seinkehligen Waschweibcr Einem lustig und widerlich zu- “ “ ' n drin 1. „ „ glclchDér k11111852) 1111n Ppr11-Roval die Seine hinauf Jeler Quai Voltaire leicht ciner Ausstellungs-Gallerie von Krinsmrerken «: ,er kt., Wie aus ,dem uai de l'Horloge die Optiker, auf dem Qumdes Orfeyres drxGoldschmrede, so wohnen auf dem Quai Voltaire die Ku_nsihandler d1ch1 beisammen. „Ihre europäisch berühmten Vor änger "iva'rcn rm alten Latemcrlande ansasfig; hier finden wir im siebwnten Zah1h1n11m F,l,o 11ent1ULued'rCaonmtezubM - * , [m zu ame" z “, , 1 „ Brunnen Saint BMW, , "Untietteg in der Stra e Samt-Jacques, „zu
zwei oidenen Pfeilern“, „M „ , d Brücke Notre- " s erkules und spater Gersaint au,f er Fratha l“1111111111;oiHsz Bas a,n, den der Herzog von Chorseul „den Marschall
von Sachsen des KunsthandelS“ nannte, wohnte in der Straße und im
er enteund ein Nack so! er, chnauld de,Lalandc, ctwashoycr lHi111111fSin pderSackgsasse derJFeugiiLantincrinnen. Seitdem hat fich ,derKunst- andel im Faubourg Saint-Germain, besotrders am Quai Voltaire, fcstgx- 131, von wo er fich neuerdings nach drrBorse und derz Boulevards rn,d1e Nähe der Versieigerungs-Lokale ziehen zu wollen scheint. Mehrere seiner Repräsentanten find bereits„daselbst, angesiedelt,; doch hausen die me,)stcn noch an obengenannter Statte. Einer, von diesen ,Lesteren, hat unlangst den Neliquienfasten des heiligen Calmirt zum szeachcy seiner Handlung cnommen, Weil er Vefiver dieses Reirqmcnbehalters ist, der„d111ch,den Leinetwegen geführten Rechtsstreit, berühmt geworden und ,gegenwarng bei dem Eigenthümer in einem kleinen Hmterstirbchen aufgestellt m„ wohin schinzrme Zeiten ibu aus einer Kirchen-Schaskammer vxrschlaéen., Dieser, etwa ZFnß lange, ; Fuß breite und 1“; Fuß hohe Rcltguren ch1em rst,em, sehr merk- würdiges Werk der alten Emailleure„von Limoges und ern miereffantcr Beleg für die beträchtlich frühe ?lusubung dieses Kunsizwetges 111 Frank- reich, der bekanntlich am Ende des funszehntcn und un Anfange ,deö sechs- zehntcn Jahrhunderts zur hö,chste,n Blurhe und Vollendung Jedrch, ,Das entschieden byzantinische Gepräge nn ganzen Styl undZuschmtddcr Figu- ren, die reiche Ausbildung des Ornanrcnts,sprechen dafur, daß dieses Denk- mal von besonders fleißiger feiner Arxssuhrung dem etlften Jahrhundext angehört, wo fich diese Behandlungsweise durch Nachahmung dcr byzanti- nischen Kunst im Abendlande verbrextete. Der Schrein enthalx auf,der Vorderseite drei erhaben gearbeitete Figuren auf ciselirtezn und mrt_St,emcn aus ele tem Goldgrunde, in der Mitte den nach dern Ritus der,grrech1schen Kir e ?? nenden Chrisiuö und neben ihm den heiligen Martm und den eiligen Yalmin; auf den schmalen Nebenseiten sind zwei Apostel 1116 Re- 1ief-Figuren und auf der RückseiteCngelS-Frgurcn vorgestellt, welche leßtere blos durch vertiefte Umrißlinien mtt dem Grabsiichel angYeben styd. ,Die- ser Reliquienkasten wurde anfangs dem Pfarr,“ von_,La aene fur dre,ge- ringe Summe von 250F1. und von diesem, wieder fur 3000Fr.,dem ]esigxn Eigénthümer verkauft, der 12,000, F1. dafxir fordert, aber zu diesem Preise schwerlich einen Abnehmer finden möchte. Die altlimousinijchen Emarl-Yrbeiten aus den früheren Zeiten des Mittelaliers von vorherrschend byzantmrschem Kunst-Cbarakier, werden zwar immer noch gut be a 11, find aber bei weitem
ni 1 me 1 so gesucht als sonst. In dxr ,Ver egerung der an Email!,en becsl1ndersh reichen San1mlung des HerrnDrdier-Petit von Lyon, die hier
vergangenen März stattfand, wurde ein großxr und schöner Reliquieqbehälter mit Emaillen byzantinischen Stylö nur m11,900 Fr„ und ein ahnlicher gleichstyliger Schrein mit 500 Fr. bezahlt. Dre,gnt erhaltenxn, wichtigeren Stücke aus der Blüthenzcit der Email-Malerer stehen in hoherem Preise, Ein sehr schönes, 60031111. breites und 49 Cent, hohes,Tri tychon aus der Limoufinischen Fabrik des sechzehnten Jahrhunderts„ cm auptwerk .des Pierre Rexmann, drei Vorgänge aus der Leidens ?chichte enthaltend, und mit den Wappen des Philipp von Bou_rbon und e nt Borgia, ging in" der obenerwähntcn Verßeigcrrmg auf 4325 F1“. Es befindet fich gegenwam“ in dem Kunst-Kabinet des Grafen Pourtald9._ Ber derselben Gelegenhe wurden noch verkauft vier herrliche, gratz m rau gemalte Schalexr mit Deckeln von demselben Pierre Nexmann, emcm eutschen, der zur „Zett der Renaissance in Limoges lebte und sehr viel gxarbertct haben ,muß, da seine Arbeiten am häufigsten vorkommen. Die ersie yon die en vier Schalen mit Vildniß-Medailions kaufte Herr Garisbery fur 551. r,; die zweite, inwendig die Liebe des Aeneas und der Dido, auf der Außenseite des Deckels den Triumph der Diana vorstellend, mzt, dem Monogramm des Künstlers und der Jahrtözahl1553 uzid, dcn, Srrxets nach,zu schließen, wohl im AuftrageHeiurich'sM, odcr seme_r Geliebxcu, det beruhmten Diana von Poitiers, gemalt, Herr Clare“; fur 70.) Fr.;, dre,dntte, ,den Segen Za- kob'z vorstellend, Herr Rousses für 820 Fr.; dre 1311111 mit Darstellungen aus der Geschichte Joseph's, ebenfallo,Herr Roussel fur 1470 Fr. Eine andere Schale ohne Deckel, mit mythologischen Compositionen, von ungemeim'e Schönheit der Ausführung, erstand Herr von Cambacerés für 2005 Fr, Ein sehr schönes Triptychon mit grau in grau Lemalten Emaiam von vor- züglicherArbeit, Begebenheiten ,aus dem,neuen eßamente datßellmd, winde mit 2310 Fr. bezahlt. Ein Käfichen mit rundem Dette! uud silbernem Ve- chlag, in kolorirten Emails von gediegeyer Ausführung und besonders leb- Laster Färbung, aleteftamentarische Vorgange enthalxend, kam auf 985.814 ein rau in grau emaillirter Fumpen mit der PUB? des Johannes in der Wii e, von schön stylismer eichnung, mit dem ono mmm (I. U. und dem Datum 1539, auf 300 Fr.; Mori runde Salzfä er, ma in grau cmaillirt, mit Iagdscenen und dem onogramm des Pierre exmann, auf 500 Fr.; ein anderes eben alle nur in grau emaillimo Salzfaß boy seht eleganter Form und einer quZang in den Süjew, auf 301 Fr.; eine große und schöne Schüssel mit bieten und reich verzierten! Ka"- m_
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