1844 / 111 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

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Vermeidung der am 14. Zum“ *r. zu erkennenden Pm- !!usion, hiermit aufgefordert. __ [);-eum Greisötva;1d,_;en 13. Jkaiz 1811.11"? Rügen ' . u . v er! 1 von ominem 1 , xo(ulk,g-53"e ß H 9 (IV.) v. Möller, ['r-Lech.

* *;4 Not wendiger Verkauf. [“Stbdtgericht zuhBerlin, den 30. November 1813.

Das in der Georgensquße Nr. 1.7 bclcgcnc Schu- bartsche Grundskück, gerichtlich abgeschaßt zu 10,183 “Thlr. 11 Sgr. 9 f., soll Schulden halber

(111116. uli 1844, Vormittagö1111hr, an der Gerichtssiclle subhasiitt werdcn. Tarc und Hypothekenschein smd in der Registratur einzusehen.

Berlin : Stcttincr “W“] Eisenbahn.

Fahrplan vom 1.21pri118-14 ab täglicb.

]. Pcrsoncnxiigc.

Absa rt

Tauer r. ,xabri.

[Perg, [ 0 UM - M. Diiü“.['€i)ii7s | _ [()-1-[Ü ;: __Z.(_,_,i .'“) [ _ [7 - 17 1 | 7 " “174" " 7" [ _"[8" ['30" "F."; "“'" " “P"assbw “|_“ [[UK]]? „" **,-5.7.“ _»MTantow [ _ff|2) » ['),-“,'?“Y, “.'lnkunft in Stettin Vonnittags 10 111,1

von Berlin Bcrnau Biesenthal" Nrnstadt AngertLindc

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Abfahrt

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von Berlin » Bernau

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Nissfijs » Angcrmündc

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Abfahrt

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_;Lpassow [ _ 077033". AiiZéimimdc ___-L* [8 “»“ [*I? "".-*** Neusiäbt _ [*9 » [107* “LÜK, Biesenthal _ [9 » [33 » ""M“ Bernau [ _"19 » [35 » I"“

Ankunft in Berlin Vormittags 10 Uhr :40 Min.

Abfahrt

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| | » Angermünde [ _ [0 » 20 | |

von Stctkin » Tantow

» Neustadt _ [7 » [10 1:4

. Biesenthal _ [7 » [33 18

: Bernau [ _ [7 » [657 17 | 5 Ankunft in Berlin *.)!bendö 8 Uhr 30 Min.

11. Gütcrzügc.

Abfahrt

von Berlin [Mfg.] 911hr[_ M. Min. » Bernau [ _ “(!“-„' [507 10 10 T*Bieseiiibäl | 10 » [22 » 722**7'“1"0*“ * Neustadt [ [10 » [52 » *20 10 » Angermünde [11 » [IFÜF “517“ "17 Passow [12 » [10 » 10 10 » Tantow | | 1 » [30 » 10 10 “Ankunft“ in Stettin

A b s a l) r t

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von Stettin [Mrg. 9Uhr[_ M. Miss] Tantow | _ 9 » [55 » 45 Passow | _. [10 » [5077 45 Angermünde [ _ [11 » [50 » “15" Neustadt “»“

[ «- 112 » [58 » 50 Biesenthal | _ | 1 » [30 22 Bernau | _ | 2 » [_ » 723.77

Ankunft in Berlin Nachmittags “.! Uhr 15 Min.

Mit den Güterzügen w:»rdcy auch Personen in Wagen 1]. und ]l!. Klasse befördert.

[Wb] Bekanntmachung.

Verlin-Hamburgcr Eisenbahn. *. . ; , anolgc deö§. 10.101-

' «Y,;- . scrcs GescUschasts-Sta-

_ tuts haben die Zahlungs-

! T Termine fiir die, aufdie

,. Acticn unserer Gcscll-

_ „[.[WdY [' ast zu leistenden vcr-

“* " s)icdcncn Theilahluu-

, ' gen gleich bei Ensotde-

11th der ersicnf Rate fiest-

-- gc :* t und m den er- YYbYXJegebmm Quittungöbögeiy unte; Angab(eh der ......11121710 »“! Ws , ver ci n tw " .

H ernach ii) der Schluß.“,xnmzä [Fr "die " m m" '"

weite Einzahlun welche, na Abkeézmn lrbeZVZinLcrii, mitg,

666

su: jede Actic zu entrichten is, auf den

1. *).)kai d. J.

srstgeseßt worden.

Wir machen hierauf mit dem Bemerkeu aufmerksam, daß die Einzahlungen vom 15. April 1". an,

in Berlin bei unserer Hauptkassc, Oranienburger-

Straße Nr. 17, in den Stundcn von 9111,- Mor- gens bis 2 Uhr Nachmittags, und

in Hamburg im Bürcau unserer dortigen Titec-

tions-Tcpumtion, Ncnstéidter Fuhlcntwirtc Nr. 70, in den Stunden von 9 Uhr Morgens bis 291.10)- mittagö angenommen werden. Wer in Hamburg die Einzalilun pci Banco leisten will, hat fiirjcdc Actic Bco...kk. 39 6 ?ck. an die Banco-Conto dcr Berlin-Hambnrgcr Ei- scnbabn (Icsclischaft dasrlbst ab;uschrcibcn.

Zeder Eiii;.1l)lcr hat mit dcm Gclde dic bctrcffendcn Lxxittmigsbdgcn und außerdem eine Dcfignation cinxn- reichen, auf wclcbcr die Nummern dcr Letzteren, ihi'cr :)icihcfolgc nacb, vcrxcicbnct scin miiffcn.

Formulare „01 dicsen Tcfignationcu sind in nnscrcit inrcans in Vcrlin und Hamburg uncntgcltlicb 0! cr- halten. EiUZalilnngcn, bci ibclchcn dicLitittungöbbgcn nicht von diescr ordnungömäßig ansZcfcrtigtcnTciigim- tion brglcitct sind, werden znriickchcscn.

llcbi'r dic cingcmbltcn Geldbeträge wird sofori cinc Jiitcrinis-Ouittnng crthrilt, gcgen dcrcn Niickgabr acht Tage später die Quittnngsbbgcn abgcfordcrt tvcrdcn können.

Die Luittnngcn ans raniiittimgsb-chn Mrdcu un- ter Bcidrückung cines Ztcmycls

in Hambnig durch ein *).)kitglicd dcr Direction und

in Bcilin durch den chdantcn Heim Schitbart vollwgcii ivordcn.

Wer den Termin dcr Ciiimlilimg vi'rsäumt, bat die in den auf dcr :)kiickscitc dcrTaittimgébbgcn abgWrwk- tcn ». nnscrcs Statntcö nälicr bcxcichncicn Nachtbcilc zu gcwärtigcn.

Berlin und Hamburg, dcn 20. *))t'iirf, 11411.

Die T*irc'ition dcr Bcrlineßambnkgcr Eiscnbabn. (;ck)31Cldl)|)[t_'. Um [.Mi-0011. Kain'k, ])]; („'-1111.11].

KKR)". "!)-';;1'1“. R-xtiimux.

[3500]

Niederschlcsisch - *))kc'irkischc Eisenbahn.

Nacbdcm dcr im §. '.). dcr Statutcn unserer (iärscll: schaft vorgesehene Fall cingctretcn ist, und dcnnmck) iin- ser Untcrncbmcn (“"is die Öcrsicllung cincrAnschlusibalm nach der s(ichiisibcn (5311100 zur Verbindung der Stadt Breslau mit Drcödcn sich mlÖdi'bUt, so eröffnen wir bier- dnrch dcn Actionaircn imsci'cr (thscllschaft in dcr ;;cit vom 5. bis 20. Mai «. inc]. dichichmmg des 0: dem gedachten Zweck ansznbringcndcn Acticn-Kayitals,

' jcdoch nur bis zunchtragcvon 1,712,500 Thlr., ka die

zur Erfüllung dcs im 5. 8. der Statittcn fiir dcn gc- dacbtcn Fall fcsigcsctztcn Kapitals von 2,000,00() Tblr. ansxcrdcm noch crfordcrlichcn 287,500Thlr. gemäß §.6. dcr Statittcn vom Staat übernommen Werden. Diejenigen Actionairc, Welche von dem Recht zur vorxugswriscUZcich- unngdcr ichdcstehcndancticn Gebrauch machen wollen,

fordern wir auf, innerhalb der gedachten Frist

1") ihre Onittungsbogcn im Bürcau dcr Gcsellscbafi _? Berlin (Leipziger Str. Nr. 01, zwei ' rcppcn hoch“) 311 präsentircn,

*.!) cin Vcizciclwiß dcrsclbcn ncbst Duplikat einzurei- chcn und unter dem Haupt-Excmplar Jolgcnrcs zit bctmcrkcn :

„fiir das Nicdcr-Schicsisch-*))k-'1'rkischc Eisenbahn- „Untcrncbmcn zcichnc ich ...... . . Thaler ,.Acticn untcr dcn Vcbingungcn dcr Statiitru „vom 20. Angus 1843“, auch diesen Vcrmcrk eigenhändig zn untcrschrcibcn, bci ctwanigcn Zeichnungen im fremden Namen abcr die Vollmacht dcs Kommittcntcn imOriginal bciznfiigm, und endlich 3) gleichzeitig mit Abgabe der Zcichnung zwanzig Pro- zent dcs gezeichneten Acticn-Betmgcs zur Gefell- schaftskaffc einzuzahlen.

Dic produzirtcn Quittungsbogcn werdcn mit den Worten:

„produzirt bci dcr Action:,cichnnng im Mai 18-14“ roth abgestempelt und nebst dem xivcitcn Exemplar der 500 2. gcdachtcn Spczification, anf wclche: iiber die Zahlung der zwanzig Prozcnt 501. 3. quittirt wird, so- fort zurückgegeben,

Sollte mehr als die anfzubringcnde Acticnsitmmc gc- 3cichnct wcrden, so erfolgt die Reduction [..-0 mm vcw jenigen ?lcticn-Vctriigc, als deren Inhaber fich dic Zäch- ner auf die 50!- 1 angegebene Art ausgewiesen haben. Es weiden daher, insofern alle Actionairc von dem Recht der vorzugsweiscn Zeichnung Grbrauch machen, auf je 100 Thlr. der bereits vorhandenen 100 Thlr. ncnc Acticn fallen. Wegen Aitsgabc dcr Quittungö- bogen fiir die neuen *.)lcticn, dic egen Rückgabe dcr Jntcriinö-Quittungen tiber die gc chchcnc Einzahlung der zu!. 3. cingcforrcrtcu 20 Prozent erfolgt, wird nach geschloffcncr Acticnzcichnung Weitere Bekanntmachung ergeben.

?lctienzeichuungcn, die den vorstehend aufgrsfclltcn Bedingungen11ichtcntsprechcnobcrnichtinncrhalb der fest- gescstcn Frist bei uns cingchcn, tvcrdcn nicbt bcriirksichtigt.

Schließlich bemerken wir zur Erledigung mehrcicr an uns ergangrncr Anfragen, daß nur diejenigen Anzahlun- gen stattttcnmäßig vom 20. Mai .. ab mit 4 Prozent verzinsct wcrden, welcbe ans kk" bci derRrpartitwn dcr zn zrichucndcn Acticn fiir den bctrcffcndcn Zeichner sick) crgcbcndcn Acticn -Bc1rag fallen. Etwanigc Mehrzah- [ungcn werdcn nach geschchcncr Repartition in einer von uns durch die öffentlichchlättcr zu bestimmenden Frist ohne Zinsen zurückgezahlt. Berlin, dc1120.April18-14.

Die Direction dcr Nieder-Scl)lesisch-*))kärki|cl,1ctt Eiscnbahn-Gcscllschaft.

Vereinigte Hamburg-Magde- burger Dampfschifffahrls; Compagnie.

Dienst für den T).)konat April (:.,

* Passagieren und Gütern. von Magdeburg _ Paffagicrdicnst _ von Hamburg Sonntag Sonntag

Dieusta - Dienstag ? Mittwth N;?ckü'z'kt“ Donnerstag5 ZWÜMS

Donnerstag Freikag ' Freitag Sonnabend

Sonntag Morgens Sonntag Morgens Doynkkßas , fküh- Mittwoch smt), Ballets zur .dtktkttn Einschxejbunq von hier „“ck Hambuxg erkhetlt zn-rrmäßigtcn Preisen die Passagier- Crpcditwn dcr Verlin-Anhaltischcn Eiscubahn-Gescu- schaft. Nähere Yusfnnft mhejjm Berlin, im Marz 1844,

Herrmann &' Mcycr, Hausvoigtciplay Nr. 12. [40711] _ _-

Paffagicr-*Dampfschiffsahrtcn zwischen Polsdam 11.Hmnburg.

Regelmäßige Abfahktcn von Potsdam: Montags und Fi'cttaz,»5, Bormitt. 9 Uhr.

Nähere Auskunft crthcilt ?( nkc r,

Taubcnsiraßc Nr, 10.

508 .'Hnblcrtusbad im Vodctbal nntcriiix)kos:trapp bci Tlialc univcit T“,0cdlinbnrg.

Taz T*iibcrtiiö- Zoolbad wird in dicscm ("mixte nail) cilialtcncr bckentcndcrEiivcitciniig 1011“ wrscl!tli1i*kerk- bcffcrnng mit dcm 10110 30111 civffnct. Außer den gc- wöbnlicbcn Soolbädcrn Wkkkkn Foncbc uiid sonstige künstliche Bäder auf Verlangen s'tcto vcrabrctcbt.

*Die Lage und Umgcbimg dcs F,“:ibcitnölmich gchort 50 den scbbnstcn und bcsncbicstcii dcs §_*11lzkö,_ .

Dem Bcsnchcndcn dcs I)iosmmyv Wild ricMastWU'th- schaft im Hnbcrtnsbakc bcsikllö cmvfoblcn, . ,

Wegen drr Logis-Vcstcllnngcn bclicbc man sick) m frankirtcu Briesen an den llutcrmchnctcn zuvcrwcndcit.

Hubcrntöbad bci Thale, ben 10. ".'lpril 18-11.

* Ter sxbisicr Daudc.

*)')*)

Am 2). Mai vorigen Jahres ist während cines zn- fälligen nnd voriibcigchcndrn Anfcntbaltö in Berlin die als Crzichcrin in dem (S)!“äflichm Scbloffx Forde!“ (K!auchan Wesentlich wohnhaft gctvcscnc Miß Rcbccka Collvcr gcstoxbcn. Jin“ GeburtMrt ist eben so Wenig wie ihr friihcrcr Wohnort zu ermitteln gewe'scfn. Ob sie irgendwo ein Testament cri'ichtit hat„ 1130|; man nicht, und ihre gcscßlicbcn Crbcn smd ganzlich unbe- kannt.

Es Werden daher Alle, Wclchc als Erben, Gläubiger oder sonst aus irgend einem Grunde Ansprüche an dcn Nachlaß der genannten Verstorbenen zu haben qlaubcn, hierdurch geladen, bci Strafe bes ?lquchlus- [es und bei Verlust ibrcrAnsprüchc, so wie dchcchts- Wohlthai dcr Wicdcrcinscßnng in den vorigen Stand,

den 22. Juli 18-14, _ zu rechter friiher Gerichtszcit iin Justizamic allhicr gc- hörig zu erscheinen, sick) riicksichtlich als Eibcn anzu- melden und gebührend zu lcgitimircn und ihre Forbe- rungen und Ansprüche zu liquidiren und zu bescheini- gen, dariiber mit dcm bcrpfiickitctcn Konimdiktor recht- (iki) zu bcrfahrcn, binncnvicr LVochcnzn beschließen nnd bcu *.:0. August 18/14 der Zmotnlatibn der Akten, dc1128.Scp1cmbcr181/1 abcr dcr Publication dcs gcsprochcncn E*kcnntnisscs, Welches riicksicbtlich der in diesem Termine ?lusblcibcit- den fiir publizirt erachtet werden wird, sich zu gcwär- tixcn.

3Auswärtige BethciliZtc hach zur Annahme kiinsti- ger Verfügungen cine 111Glanchau wohnhafte geeignete Person mit Vollmacht zu versehen.

Gräfiich Schönburgschcö Iusiiz-Amt Forbcr-Glmt- chan im Kbnigrcichc Sachsen, dcn IVFcbrluartlß-U.

5 o cr .

Fitcrarischc Zlnzcigcn.

Zn dcr ?lrnoldisöhcn Buchhandlimg in Dresden und Lcipxig ist so cbcn erschienen Lud inallannch- handlungen zn cihaltcn, in Brrlin (Stechbahn 3), Po-

sen und Bromberg bei C. S. J.)?iltlcr. Entgcgnung

[500] auf des Herrn "!*. Fölir Angriff auf Oeffentlichkeit der Gerichte und 05cschtvorcnc.

Von ]) 1". (T. 51 r a u s c.

gr. 8. brosch. ';; Thlr.

Bci Wilhelm Besse: (Bchrcnfir. Nr, 44) isi cr- schienen:

.',!)7 x s !

" ] Btnurkungrn

auf Veranlassung der König!. hannov. Staatsschrift: „dcr gioßc Zolchrcin der deutschen Staaten 11.“

(?lintlick).) Preis geh. 10 Sgr. Dcr Zollverein und dessen Verhandlungen mit Hannover.

(Abdruck a. d. Allg. Preuß. Zeitung.) Preis geh. 27, Sgr. 50 ("11011 0125131000 in 0011-11"- KU-in-„c: [5119] W. (;Liiii'it'ii. ])iu [1150] (i!“[' [.iclro, mim- 11.15 |!!!- auzl'iiln'bxars 605015. Rouczccö ]i.“-||4_-1, [(ins-01155, ['r-„'i; 1 “[*]iik. [[icmnx ('i117„1*[!]: ])(ilcinniac -- (;Üll]|)') [. |'1'u-. .*1 7); H;», NNW?!" __ “j'aknntcllu „“*- 10 510. ['sxlkn 5 55-2 ]“;1]. 13 011: &' („;. ]knt'k, .]ögoi'ztl'nizc U0. 42.

So eben isiindcr T, Trautwejnschm Buch- und Mufikalienhdlg. (Z. Guttentag)- Breitestr.

ITU 8, erschienen und zu haben:

[501] Yrticis (18 (ZéoFräßijle eilt;- [110111011'0

.] 1,1]5-1ZU 1|u€qjiiézc 1“0)'.1[ 11.111154].

' ['I!“ . Ä

(„ Z. 3001170117141; "01190!" ("11 p|1i|41x011||im (; 0 ]] [* ö ]- Prcis .*“) Sgr.

Vo'ßkbcndcs Bach ist [cincr großen Brauchbarkeit wegen bci ciuigcn dcr bcbcntcnbstcn bicsigcn Sckmb “"","ltk" *Ü'Jcslihkt, die in fkaiiwstscbcr Spimbc nn- trkklck_c11, und kann dahck allcn *[Wivatlcbrcrn mtb ULVM'M'?" 3" gleicher Benutzung anfö anqclmzcntliibstc cmpfoblcn wridcn. *

?lllch Freunden der skanzdsisti'ln Zpracbc ill'1*l'[_*11ll[.*t Wird.daö_,Wkkkchrn cine willkommcnc (*)-Wc sein, da 123 kw saunnilicinn in dcr (15cogmpbic vorkommcnrcn "_'*""'"'„* "***)-ndl...» giebt, die selbst in den bcstcn Lic:- iwnnancn nur unvollständig cutyancn sind,

Zu dcr Vc![1|[[Ö[)i|]!*l7[[l|!g von (F, W, Lcökc in Tarmstadbisk cl'sclpciicii und in allcn Vuck)lémldlllilgcn zu haben, 01 Berlin (5011900101 ::), PM!! und Biom-

berg bei C. S). J)]?iiill'k: [109] D i c

'H 1- . . Q u d cn__[“1agi. (5) e g c " Bruno Banck, Von 31 «1 kl (51 r it 11. 12. gil). Plkiö 15 Sgr.

Dic Judenfrage wiib immer nicht bcgtiffcn 012“ mm' der allgemeinstcn in dcr gcgcnwätjigcn Politik. Da; deutsche Volk ist zu dem Bchs:tscin gckommcn, d0[: dcr Wahre Rechtsstaat nnr gedacht Wci'dcn kann, 013 insofcrn cr dic vollfonnncnc Ennincipation der „310011- tcii gewährt. Jndcm dcr scharfsiiinigc und fi"c01110l)1gc Vcrfaffcr dies in schlagcnder Wci|c darthitt, jvczst 0311- glcicb eine Ansicht mit Glück zuriick, Mlcbc die Frage ans ibrc blos religiöse Seite rcdnzirtc iind bab Prmziy waliihaft historischer Entwickelung gcrmgschabcnd [*cl Seite seßtc.

[3710] V c r k,.«x n f. kinrr ..diUbkt-(Zabrlk ncbj] Maschinen.

Das wir zngcbbrigc, in Zwickau an dcr Miildc bc- lcgcnc Fabrik-Gcschäft in [vollcucn Waasen ,imbc [(i) aufzugeben und die Gebäude, nebst *).)iasclimcn und Utensilien, öffentlich zu bcrsicigcsn bcschloffcn, dazn aber den 20. Mai n. c. bestimmt.

Die Fabi'ik selbst, in Welcher mis Schocnhcirsck)cit 5))kaschiucn gearbeitet wurde, besteht aus d1*ciabgcscli_lv1- sen licgcndcn Gcbänbcn. _ Zivci davon sind mitLbas- scrkraft versehen und dicutcn skiihlk zu einer Ocl-"und Grmtpcn-, bcziiglich zu einer Walk-nnd Schneidcntithlc, Welche letztere noch im Gange sind. _ Zn dcmdi'tttcn, cinem vicrstöckigcn mit 14 Fcnstcin m dcr Frontc vcr- schonen Wohn- und Fabrik-Gcbäudc, Was die Lokale fiir Coinbir, Niederlage, ?lpprctnr 11. s. w., dann zxvci große Arbcits-Sälc und ein- groszeö aizs 12PiH-icii bc- stchendes Logis, so wie .".th große Bbdcn, in sichiaßt, waren und smd die verschiedenen V))«mhincn anfgcstcllt, tvcicbc durch die inbas Gebäude, mittelst eisernen Trieb- Wciks, iibcrgclcitcic Wasserkraft der_vormaligcn Orl- und Granpcmniihlc in Bcwcgitng gc|c[it wcrdcn.

Dicse drci (Bcbäudc sollen erst einzeln, damit sie ent- weder ihrem friiheren Gcbrauclzc wiedergegeben und als Mühlen bcnußt, so wie zu *)kicthwohnnngcn vcrwcn- det werdcn können _ und dann znsannncu anSgrbctcn Werden, damit, tvcnn cin Fabrik- odcrSpinncrci-Untcx- nehmer von dem Ganzen Gcbrauck) machen wollte, dxc bereits bestehende Einrichtung nicht gestört werde,

Der Vcrkanf der vorhandenen Maschincn und 111111;- fiiirn hinqegen, iibcr Welche das gekrucktc Verzeichnis; näheren Nacchiö icbt, erfolgt der Ncibc nach, so [Vic sicbas Leytcrc voi?chrcib1. _ Dabei [[t insbesonchc zu bemerken, daß fich 21 Maschinen-chcsiitl[lc, dic nöthigen Spnhl-, Schlicht- und Sii)ccx-*))kasch111_cit, “.! Prcffcn (cine eiserne von Freytag), em Danipskxdskk, einc Wasch-Maschinc u. s. w., sci'ncr eine Partie ctscr- ncr Preßplatten, cin ciscrner Prcßofcn, mehrere 1000 Preßpappcn, eine Anzahl Blätter und Gcschtrrc, MWS ]cßtcrc auch für Handchcstühlc gebraucht Werden jon- nen 11. s, w., untcrdcnAuctioiis-bkcgcustgnben bcfinbcn.

Kauflnstigc, Welche dic Gebqndc, *))k,c1|chmcn l[- [.'w. in Augenschein nchmcn und die “Versteigcrnngö“Bibin- qitngcn einsehen wolicn, haben sich dcohalb aufmc'mcin Jomtoir hier gefälligst zu melden, wo 0101) Auctions- Verzeichnise zu hach [x_nd. '

(Zwickau. den 20. Marz 1814. , * * Qari «cmmcl,

[4000]

S1. Königliche Hoheit der Prinz Albrcchi bon Picn- smt habcn dcn 3111111001101 und Tabackö- „Fabrikanten August Wilhclm Bierfreund [iicisclbst zn JVM" Hos-Licfcrantcn 311 011101101 gcrubt.

[""“] [' ("]/.* 11111] ,1'1|-'||§.11*||1'|] U'1*|'(]1'|] 7.111' zt!!'[.',|.i|lik;c']l xil'l'xxik'kk'mé: 141120" MUU'U ;]!!Zkliljlkjlllt'" rmx "" "'" " " " ]" " ! '*')

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zeugeu. J.P.Goldschmidt,Alexandcrstr.( 1111047. Fabrikant der chemischen Streichr emen,

Das „Abonnement beträgt; 2 thlr. für & „Jahr. 4 Rthlr. - Z Jahr. 8 thlr. - 1 Jahr. in allrn Theilen dcr «Monarchie ohnc preiserhöhung. Inscrtions-Grbühr fiir den Kaum einer Zrilc drs Allg. Anzcigcrs 2 Sgr.

Allgemeine

ußische Zeitung.

Ille posl-Anstalten des Ja- und Auslandes nehmen Bestellung auf dieses Blatt an für Berlin dic Expedition der Flug. preuss. Zeitung: Frirdrichsstrasse Ur. 72.

„MH 111.

I n l] a l t.

Amtlicher Theil.

Inland. Berlin. Prrsoual-Vekänderungen in kcrArmcc. -- Halli. Tic Gustav-Adolph-Stifmng und die Ccntralismion. _ Koln. C1«*q;1.11:*-r dcs nordmnerikanischcn Iiousuls.

Deutsche Bundesstaaten. Bawcrn. *))kiinchcn. Hofnacbxicbkcn. WÜk ttcmberg, Stuttgart. Nuckkchi' des König., _ B a?: c 11, 31.11 1 .=- ru h e'. Verhandlungen der 2101110110110. Vi“ 11 11 nscl) Wciq. B ra n 11-- schtvcig. Handcls-Vorbindimg mit dem Harz- und LZTskb-Klkfsk. O_ohenzollcrn-Hcchingcn. Hechingcn. Hofnachiiibt.

Oesterreichische Ykouarcbic. Triest. Bcfindcn rcsch'xogö von *.)inxioulé-mr. _ I.klipp111-311sam111013icl11111gc11. _ Vcrhafmngcn.

Ruß und und Polen. St, Pctcröbnig. Ergänzungen zu dcn bc“ steycndcn *asxvorsibrifteu.

Frankrei ). Paris. Hosimchkichtcn, _ Sckilus; dcs Kommi[!ionob-xria'iw iibcr dcn “Sefnnr.ir-llr1tcrricht. - -- Bcrixbt ch “2011111016 T'llpt'lik-Th0011kö./ « Vermischtes. _ Bricfc 0103 Paris. (Kam11iri“-*.'ii'bcitcn: Tic qcbciimn Fonds in dcr Pairö-Kammcr, Haltmig der Opposition in dci“ bmbcé-

_1i|chcn Angelegenheit.) *

Großbritanien und Irland. London. Hos11a=ickrickv1 Biscimnq der obc1cn Zi1|7i3:?lciiitcr, _ Tic T imcö Über die Hankclö-JWlinf- rkb ZOUDZUÜW _ Beginn dcr Ullil'j'hüliö-Vl'ii)i'lllkili]1gcli. Ö'Qonnkil's

rozc .

Niederlande. Amsterdam, Ankunft kik KöniglichcnFamilie. _ Ci“- öffiying cincr ancibc.

Italien. Rom. Abrcise ch “Zroßhchogö von Mcckicnbiirg- chMciin und des Erbprinzen von Lippe. _ Ankunft dcs Erbpsinzcn von (3000.11;- biii'g_:)itidolsiadt.

Spaxucn, Schrcibcit aus Paris. (Dcr Lkrciistvccbscl mit 7000001711.)

Tuyxs. Schreiben (0113 Paris. (Händel des VW mit Ttipolis.) ,

Chill. Schi'cibcn 1003 Paris. (*))kvkificativnkllkcöZOiiTkUisö 120100010; „zu Gunsten mwlänbischcr Zcidcntvaarcn.) * *

Handels: und Börscn-Naehricbten. Bcr1in und Leipzig. Vbrsk.

Dns D111k1110i des Königs Johann drs Blinden 30 Liixcmbitrg. _ Tic Bcrbcmpmchc.

Beilagc.

Amtliclzer Theil.

Sc. Majestät der König haben Allergnädigst gerubt: Dem Obci“st:Licutcimnt a, “O. Von Bosse zu *))kiiustcr dcn

_Rothen Adlcr-Orbcn drittcr Klasse; dcm Großherzoql. mecklenburg-

schWcrinschen Elb-Zolleommiffarius nnd zivciten Elb-Zoll-Vcamtcn Stypmann zu Wittenberge, cht in Dömiy, den Rothen Adler- Orden vierter Klasse; dem Majora.D. Freiherrn von Stein zum Altenstein den St. Johanniter- Orden“, so wie dem Rathsdicncr und Stadtwägcr chycn zu Barth in Ncu-Vorponmicrn das All- gemeine Ehrenzeichen zu verleihen;

Dem Hofrath Fclgcntrcfs, Direktor der (Hehcimcn Kanzlci dcs *))kinisteriums der geistlichen, Unterrichts und *))kcdizinal-Angc- legenheitcn, den Charakter Lillkö Gehkimcu Kanzlei-Raths beizu- 1c cn“ g 'Die Wahl dcs bisherigen Landsckwsts-Raths Von Zibcwiß auf Koscmühl zum Dircktor dcs stolpschcn Laiidsuhafts-Dcpartcmcnts zu bestätigcn; und

Den bisherigenAdvokat-Anwali bei dem rheinischen ?lppclMtionE- Gerichtshof in Köln, Justizrath Bauerband, zum ordentlichen Profeffor in dcr juristischen Fakultät der Unchrsität in Bonn zu ernennen.

Dem Chemiker Karl Wunibald Otto 311 Köln ist unter bcm 14. April 1844 ein Patent anf einen durch Zcicknung imd Beschreibung nachgewiesenen, fiir neu und cigcnthiimlich crachtsten Bcivkgnngs-qipparat fiir Dampfschiffe auf acht Jahre, Von jenem Tage an gerechnet, und fiir den Umfang der Monarchie crthcilt worden.

_ , ""O- ___,

Brrlin, Sonntag den "Llstk" April

Uichtamtlichcr Theil.

Inland.

Berlin, “.'0. April, Das Militair- Wbthcnblatt mchct [0111006 “_Pkrsoilal:*Wcränkcrungcii in dcr Armee: von Thiimcn, L_ÖNÜUUÖ Conmmnchr W 12th Infantcric *:)icgimcnts, soll slm Bcr- l)airiii[; als Jiiigri-Adjntaiit beibehalten. von Salpinö, Lbcrst und Kommandant von Tanzig, gcstattct, die Uniform dcs Generalstabes bci: ziibcbnltrn und soll er bei dciiisclbmt 015 aggrcgirt gcfiih1*tivc1*dcn. vbn "21111110", Oberst und Konmmndant VN! Wrichsclmiinbc, gcstattrt, die' [[msorm kkö Kaischmnz Greimdick.Regiments beizubehalten und soll „cr bci dcm Regiment als aggrogirt gefiihrt werdcn. Schmidt, Maxx'i' vom großen Generalsmbc, zum Chls 2111913311181513;T[)1'111kls ernannt. _ Freiherr von RciswiH, Major vom Gcnckalstabc Ltcn ?_iklm'c-QNLPÖ, riickt in dem E00. Kirchscld, H.“:itpmmim von der (“15.1rd_c.-Llrttllcric-Brigadl, Von Selasinski, Hauptnmim13011th- uxmistnbc Ltr" ?iriiicc-Cbrpö, zn Majors ernannt, Lexitcrcr als iibc'r- zablig, nnd Beide zum großen Generalstabs vxrscßt. Von Borckc, *).)iaxor, vom großen Gcnkralstabc zum chcmlstabc des 0101 Armee:- Co:ps bcrscxzt. Graf Hoym, aggregirtcr Major vom 2101 Tra- gonrr-chiincnt, von seinem Kommando 510113101 Bataillon )*“th Land- ivchx-Iirginicnts cntbimdcn und als aggregirt zum 3180 Dragoner: chtmcnx versetzt. Von Kessel, Major und Chrf der 151?" Z"; validxn-Compagnie", mit derLlrmcc=Unisorm mit dcnvorschriftömäßiqcu ?lbzcrchcn fiir Vcrabschicdctc und seinem Gehalt und Sll'Vi-Z als Pin- [ioit dcr Absnhicd bewilligt.

_ 91" Haile, 15.91pril. Zu dem hicr bei N. Mühlmann skitAn-

[01194103 (01170110: Jahre.) crsclckcincnbcm von Pastor von Tippclskirch

111(§)ic[*1ti)ciistqi11 redigirtrn„Volksblattc fiirStabt und Land“, welches

gnszcr"hinnoristisehen Anfsäycn und gcistvollen Erzählungen manche

iiitcrcnantc chcrkungcn nnd Erörterungen iibcr Zeitfragen dcs po-

litischen und kirchlichen Lebens enthält, findet [ich in Nr. 21._23 cin

Anfsaß über die G1!stav-Adolph-Stiftung, dcr theils dic falschen Sei- ten des abstrakten Centralisations-Systems, Welches so manche schöne Vliithc dcr Zcit zu beeinträchtigen droht, unbefangen beleuchtet und in seiner Verkehrthcit nachweisct; andererseits aber vom praktischer: (Besichiöpunktc ans dic Uiiaitsfiil)rbarkeit der frankfurter Statuten in ihrer Anwendung für ganz Deutschland aus mehreren bisher ganz iibcrsel)cncu Griinden überzeugend darthut, und es nur als ein Glück crschcincn läßt, das; der Anschluß der preußischen Vereine an den lcipzigcr Verein nicht unbedingt genehmigt ist. Es scheinen uns diese Bemerkungen um so Mlhs dcr Z))kittheilung worth, als noch immer Bicic auf den Anschluß (“kr in Preußen entstehkndcn Vereine als auf im wiinschcnswcrthcs Zirl binwxiscn. Wir tbeilen sie hier im Aus- zuge mit:

„Aller Osten“], bcginnt dcr Anfsay, „hört man von Versammlungen zanBildnng von Bcrcincn zum Ztvcckc der Gnstav-Adolphs-Stifnmg, alle Blatter sind voll von der Thcilnahmc, wclche dieselbe in unscmn licbcn Va-tzrlandc sindxt, und seit langer Zeit zum erstenmale sicht man die Evan- gclr|cbcn aller Konfrssioncn und Rickytungcn wieder in reger Bewegung! Ob das eine diirchans lautere Begeisterung sci? hat Mancher schon gc- fragt, der unter den Sprechern, Schreibern und Unterschreibcrn Leute „fand, die ihm in dcr Kircbc und beim hciligcn Mahle bisher noch "[Pi vorgekommen Waren; _ ob man einem Vereine bcitrcten solle, von dc[[cn Stiftungstagcn man vcrschicbcncn Orts, 3. B. von Königsberg, eben nicht cinig und friedlich llingmidcn Bericht vernimmt? dariiber mag Mancher bci sich 30 Rathc gehen; _ wohin die Aufregung fiihren werde? [wird auch wohl schon in Erwägung gezogen. Wir wollen aufdicseJ-chn 01 *.)iachstchcndcm eine Antwort vorzubereiten verstarben, indem wir die Bil- diing bci“ Stiftmig selbst und dercn jcxxigcn Stand betrachten.“

“Hierauf giebt der Verfasser eine kurze geschichtliche Uebersicht der Entstehung und bisherigen Entwickelung dcr Gustav-Adolph-Vercine bis zu; der Allcrhöchstcn Kabinetö-Ordrc vom 14. Februar (*., Welche dcm Werke eine so hohc, allgemeine Bcdcutimg gegeben hat.

" „Wir zweifeln nicht“, sagt dcr Vcrfaffcr in Bezug darauf, „daß dieses sxhonc Dokumcxtt dcn Eifer dcr prciisiiscb«bangelischcn Untcrtlmncn fiir die Sache ihrcs Glanbens noch melir beleben und die bisher Schwankrndcn zin“ Entschcidirng bringen wird, so wie man audcrcrscits sich der Hoffnung hingeben darf, da["; unter der hohcn Leitung dicses rotcktors viele der angenfälligcn Mängel in dem bisher ?lngcstrebtcn beseitigt Werden diirstcn. DAM bli11cn wir mir zuriick auf die Entstcbung und dcn Grund des Vcr-

] 844.

1101, so ist herselbc aus einer beili rn Verpfiichtung der Mitglieder unserer 3101111", Wik xcdcr religiösen kaein?chaft, hctvorgegangcn und aus ein Ziel gcncbth, “welch-cxn sich kein evangelischer Christ cntziebcn sollte,

„73011111; 111 in den mehistcn Tagcsblättcrn dieses Ziel, „die Unter- nuxxung dcr [J!aubcnögenoffcn“, noch [ll)r eng anfgefaßt, wenn man blos bon qrmcn (Hrmcindcn in katholischen Ländern gesprochen hat. Aber laben nicht moren nord«inckikanischcn Freistaatcn allein uber bici Millionen Deutsche, dcnen [ich das Mutterland auf keine Wcise cnt;icl)cn sollte, und bei denen es großentbciw an kcntscb-evangclischen Prcrigcrn fehlt, durch deren Sen- kllilg das !))iitticrlnnd und die evangelische Kirche am besten und ficherßen dcn Untcrgang drittscher Sitte und deutscher Sprache, mit dem diese Aus- waiikcrcr bedroht find, entgegenwirken könnte, abgesehen von dem süßen Tron; der Religion, dcr uns freilich die Hauptsache bleiben muß? Hierhin nnbnbch bin, wo es gilt, das Evangelium zn untcrstüßcn, werden die Krane de_ö Vcrcins sich richten miiffcn, wenn er crstarkt, wie wir es zu Gottes 0311.1dc hoffen.

„Es läßt sich nicht icugncit, das: vielfache Zeitiichtnngen fiir die schnelle imd allgcmciiic Ausbreitung des Vcreins mitgewirkt haben, da nicht mir der chantc einer „Einheit des protestantischen Deutschlandck“, sondern iibcrhanpt das *.)iffociations-Wcscn dem Geiste ke; Zeit und dcn politischen Träumer" schmeichelt. Dies wird uns abcr nicht irren, Wenn wir uns crinnem, dasz bei Allem, was das allgemeine BeWußtsein crgreiscn und i:! Bexvcgung setzen soll, das weltliche Elemcnt fick) in die kirchlichen Erscheinungen eingeschlichen, ja oft _ anf Zeiten Wenigstens -- dicse zn iibctflutheu geschicncn hat. Das Echte und Wahre an der Sache wird bcsicbcn und sich mit der Zeit von den Schlacken sondern.

„Daher fcbcint es uns ein _ wkil unauöführbarer _ auch unhaltba- rcr Einwand, daß man erst auf inneres Vcrßändniß und auf Lchr-Einigung diingcn miiffc, ehe man eine äußerliche Vereinigung schließen könne, da die Vckcinigung ja vorläufig nur zu einer Wirksamkeit nach außen gesucht wird. Auch hat schon oft eine solche Thätigkeit einc Erwärmung fiir die innerlichen ;;wcfckc dcrzkirche angeregt, so daß hierin selbst ein Grund liegt, den Verein zu ördcrn.

„Von ciniJn Seiten hat man dem Vereine vorgeworfen: „daß derselbe einc feindliche «teilung gegen die kathoiische Kirche einnehme.“ Es wird indcffcn billig erscheincn, den Verein nach seinem eigenen Bekenntnisse zu bcurthcilcn, und in den frankfurter _ in diesem Punkte gewiß von allen iibrigmchrcinen gebilligten _ Statuten hater als Zweck und Tendenz “sei- ner selbst im §. 1 ausgesprochen:

' . „'Der evangelische Verein der Gustav-Adolpl)S-Stiftunq ist eine Vcr- emigung Ziller dcrzenigen Glirder dcr evangelisch-pro1estariti[“chen Kirche, weichen die Noth ihrer Brüder, die der Mittel _deö kirchlichen chens ent- bchrcn und deshalb in Gefahr sind, der Kirche verloren zu “gehen, zu Her- zen geht, und hat also, eingedenk des apostolischen Wortes Gai. 6, 10,2 „Laffct 1016 Gutes than an Jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen“, zum_ Zwicke, die Noth dieser GlaubensZenoffcn in und außer Dcuiscblcwd, |o|ern [te im eigenen Vaterlande außreichcndc Hiilfe nicht er- langanonncn, nach allen Kräften zu heben.

, „Schuh und Erhaltung und Bcwahrimg dessen, lvas bereits evangelisch isi, du's [| bei alleinige Zweck des Vercins, kcincöjvcges soll ein Kampf ge- gen die katholische Kirche organifirt werden, Es ckschcint nicbtö billigcr uud gcrkchtcr, als dqsz dic protestantische Kirche in diesem Sinne,znsammentritt und durch pcxnmaie Unterßäßung _ aiso gewiß ein cbm so einfaches alé :*ccht- und gqocfvmäßiges Mittel _ ihren Glaubcnsbrüdem bcispn'ngt. ,

„Daß einige Zeitungen und Tagesschrifien dcnchck nndrrs zu faffen, und ihre ,vcrkehrten Tkndcnzen dcm Vereine unterzuschicbcn suchten, kann dem Verein, so lange [eine Statuten nichts von diesen Vcrkchrthciien ent- halten, unmöglich zur Last gelegt Werden.

, „Man hat „endlich auch wohl die Behauptung gehört, „die Erhaltung klrmer protestantischerGemcindcn in katholischanändcrn sci gar kein Glücks- siand, dcn nim) zu befördern habc." Mag indcffcn von politischer Seite dieser Saß Eintgxs fur fich haben, so ist er vom religiöscn Standpunkte durchaus verwcrfilck), denn dem höchstanutc, ber Rcligion gcgenübcr, kann nie eine politische Riicksicht entscheiden. Auch selbst das kann kein Grund sein, jene Gemeinden ihrem traurigen Schicksalc zn iiberlaffen, das; das Glattbcnslkbcn vieler unter ihncn ein sehr vcrkiimmcites und diirftiges ist, Vielmehr hat man auch bei ihnen auf cine geistige Wicdcxbelebung zu hoffen, um so mehr, wenn fie sehen, das; die große protestantische Kirche fich ihrer annimmt, und das; in ihr ein neuer Frühling anbricht. Haben wir den Wintcrschlaf dchnglanbens kaum ausgeträumt, warum jenen isb- lirt stehenden klcinen Gcmcindcu ihren Zustand vorwerfen und an deffen Heilung Verzweifeln?

„Hach wir uns in Vorstehendem unbedingt zu Gunsten der Sache des Vereins dcm Wesen und Grunde nach erklären können, so diirfen wir dagegen doch nicht die großen Mängel vcrschweigen, welche bei der bishe- rigen Organisation dcffclbcn und bei dcrAuSsÜhr-„mg des ihm zum Grmide liegenden großen Gedankens fich eingeschlichen haben.

„Bis cht bilden die in Frankfurt bcmthcncn Statuten des s. g. leip- ziger Central-Vcrcins die cinzigc Grundlage der bestehenden Vereine, denn

Das Denkmal des Königs Johann des Blinden zu Luxemburg.

+ Luxemburg, im April. DicsclbchäiUtcr, Welche dcn Tomba". Verein hier ins chen riefen, haben anch fruher schon die Idee „zur Errich- tung eines *))ionmncntcö fiir den um die Luxemburger hochvrrdicntcn König Johann dcn Blinden angeregt. Wie dYt, so ward mich hier der Gedanke der Wiedergeburt eines christlich deutschen Einncs zum Grnndc gelegt, um so den Luxemburger nach und nach mit Griff und Herz [cinem wahren Vaicrlaube wiederzugeben, dem er einst mit so viclLicbc zugcthan war, Tic svcitere Ausbildung dicses lcytcn Projektes Ward abcr hiiigusgcschobeu, weil man sicb auf Seiten derer nicht in jenem Sinne bcihciligcn wollte, ohne deren Mitwirken man auf keinen sicheren Ersolg glaubte rechnen zn diirfen. Es mußte daher mtffallcn, das; gerade dicMänncr cht dic Eriichtimg eines solchen Denkmals wieder zur Spracbc brachten, Welche die crsic Anregung gchrmmt hatten. Da es znglcicl) diesclbcn sind, von denen man gewöhntisi, nur Handlungen auSgehcn zu sehen, bei denen das eigene Jutetessestcts die Hauptrolle spiclt,|okonn1e man über deren wahre Absicht, eincOpposition gcgen den Dombau- Verein zu bilden, nicht lange in Zwäfcl sein. Diesem Umstande mag es zugeschrieben Werden, daß die fünf Unterschriftcn dcr Subscriptions-Lisic, wclche schon der erste Artikcl dcr Auffordcrunß im Luxemburger Jour- nal (Anfang Februar) ankündigte, noch kcmen Zuwachs erhalten haben. Es sind die des abgetretenen und neu gewählten Bürgermeisters, zweier Schöffen und cincs m Namur wohnenden Advokaten, der damit seine be- sondere Linbänglicbkeit an das Land unkcr dcm Schuve der omnischen Familie zu erkennen geben will, Jene haben ihr Gehalt, dcm fie bisher freiwillig ent- sagten, 01 131100701 desUntcrnehmens angewiesen, Wenn nun auch zndic- scm bis kahm mangelhaften Erfolge, die verschieden von einander abwei- cbcnkcn »)inücbttn iiber die Art und Weise der Aufführung des Denkmals beitragen mogcn, so ist die Hauptnrsachc doch darin zu suchrn, daß man eben von Haus aus die Aufforderung mit Mißtrauen aufnehmen und arg- wöhnen mußte, das Andenken jenes unvergeßlichen Fürsten solle in einem

Gcisic vcrcwigt Werken, in ivclchcm es fiir den Lnxcmbnrgcr allen Werth vcrlicrcn wiirdc, Tazn kommt, da[“; 03 unserm antideutsch gesinnten Hci'rcn, wie es jvcnigstrus kao Zustandcbringcn dcs Dombau-Vcrcins klar Jcnug heransgcstellt hat, immer schivcrcr wird, Sympathicen in früherer Ausdehnung zn crlvcckcn, indem die unvolkSthijnilichcn Gcsinnungcn dicser Wortführer mehr und nicht erkannt Wcrdcn, Jener Argwohn hat ['ich auch sehr bald gerechtfertigt gezeigt; denn bcrmöchteu jene eine Entscheidung her- bciznsiihrcn, [0 Würde der gute König Johann, was er bei chzciten gewiß am wenigsten von dcn Nachkommen [ciner treuen Luxemburger befürchtet hat, zu einem Franzoscn gemacht, sein erhabenes Andenken erbicltc, gcgen seinen leyten Willen, einen ganz srcmdmtigen Anstrich, und [ein Denkmal wiirde nicht das, iwas es werden muß, nämlich ein Denkmal der Treue und Dankbarkeit dcr Luxemburgcr fiir ihi'c dcutschcn Fiiiftcn, unter denen Zo- hanii cincr dcr tapfcrstcn Kämpfer scincs Jahrhunderts war. Alle hicrauf bezirglichcn unpassenden Vorschläge sind jedoch von einige'n der ge- fiunuugsvollcn Männer mit Entschiedenheit zurückgewiesen ivordcn, welche schon im Jahre 1837 mit dem Gedanken umgingen, die Gebeine des verehrten Königs von deren damaligen Bcsivcr, Herrn Boch-Buscbnmnn in Mettlach, zuriickznfordern und fie, würdig des großen Mamch, so aufzubewahren, wie es [ein Testament zu wünschen scheint. Zn d,!ÉskZ" Sinne spricht sich auch das huldvoUe Schreiben Sr. Majcsfät dcs Kbmgs, damaligen Kronprinzen von Preußen, an den Bürgermeister und die Schöffen der Stadt Luxemburg, „**-om 27. Dezember 1837 aus, in- dem, es ausdrücklich auf die urspriingliche Bestimmung der Gebeine als Bedm ung, der Rückerstattung hinweist. In der hierauf bezüglichcn Steile jenes Säikklbens heißt es nämlicl: *- _ '- „10 51113 (1159056 5 ymax rc- 1001170 .]05 0550010115 (l'un ['i'incc, tion! ]ca bieni'aitz 001 ]nizzé un 50"- 1'01111' 51 (][-:*.11110 [im"mi 0005, [01311112 70115 nun:; [ait restanj'cr lo: 1110- 110100111 50115 [.O-([ua] i] !*clmzäit u:] qu'il etait ayant. 1.1 revolution." Die ursprüngliche Bestimmung dieser theucren Ueberrcsie war aber, in derUKtrchc aufbewahrt zu werden. Sie lagen nämlich in der Kirche des *))kunsterklosiers, das auf der Stelle stand, wo sich jest das Holzmagazin vor dem Schloßthorc bcfindet. Um das Monument des Königs reihten fich

hier auch dic Büsten jener fünfzig Ritter, die ihm, in gcschiosscner Schaar,

treu bis in den Tod folgten und mit ihm in dcr Scklaclt bei Cree * seit Weichem denkwürdigen Tage die Könige Englatids )Jobann's BFM" „Ickx dicn'“, annahmen. Nach einem zur Zeit Karl's 7. dieses Kloster zcrstorcndcn Brande, der selbst das Vcbälmiß angriff, in welchem Zohann's Gebeine ruhten, kam daffclbc in die neue Miinßcr-Kirche im Grunde in der es bis zur Zcit der französischen Revoluiion, cha bis zum Zahre1795 aufbewahrt blieb. Zu dieser Zeit aber mußte der Pfarrer dieser Kirche, der, glxich vielen anderen luxemburgcr Geistlichen, der franzöfischen Republik deri Cid der Treue zu schwören sich geweigert hatte, flüchtig werden. Vor seiner Entfernung weihte derselbe eincn Kcllncr und den Klosterbäcker in sein Vertrancn ein, und es ward beschlossen, daß Lthcrcr die Kiste auf dem Boden seines Hauses verstecken solle, wo fie denn auch bis zu Anfang dieses Jahrhunderts, Verborgen hinter Holz, nnangerührt stand. Die Frau- zosen bcmuhtcn sich später vergebens, ste aufzufinden. Da man jedoch zu [ener Zeit auch hier die Reliquie nicht mehr ficber hielt, so Ward fie dem damali en Brüser, der [[ck zur Heraudgabe nicht entschließen wollte durch Lisi abgenominen und zu Herrn Boch ins Fayenceric-Thal gebrachts von wo fie mit dxssen Sohn nach Mettlach kam, Dieser hielt den Sarg lange Jahre geheim, so daß die Spur davon verloren ging. Erst später, in danahrcn 1836 und 1837, zeigte er ihn Besuchendcn mit anderen An- tiquitäten. So kam die Reliquie Lnxcmbnrgcrn zu Gesicht und im Jahre 1837 auch Sr. Majestät dcm Könige von Preußen, der dem Gcnannten gegen Ueberwxisung der Gebeine unter drei Königlichen Geschenken eines auswählen ließ. Den 26. August 1838 wurde der Sarg mit seinem unschäßbarcn Inhalt in dem Dörfchen Castel, 1x Stun- den von der Kreisstadt Saarburg, feierlich beigeseßt. Auf sinni e Wéise hatte man dazu den Jahrestqg der Schlacht bei Crecy gewäb . Hier ruhen nun,noch jest die Gebeine in einer im gothischen Styl aufgeführten Kayelle, die, auf den Resten des vormaligen römischen Stapdlagers auf- gefuhrt, butch farbige Fenster erhellt ist, welche ein mattes Licht in die ernste Static Werfen. * Du großen Verdienste dieses Königs um das luxemburger Land [ind