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“ err aten aus der Residrnz, auf allen Pläßeii, Hamallki'rdSLJccrhßsxrn, "?unlßchd-fe sich der Zu bewegte, eurpfirrg sic em ununterbrochener tausendstimmiger Zubelru . - Jhrx Kaiserlichen Ho- heiten der Erzher og Karl und der Erzherzog Friedrich treten morgen 12 Uhr Mittag ißt: Rückreise (iiber Regensburq) an:, _
(M. p. 3.) Gestern waren den gqnzen Tag uber die zweck- mäßigßen Vorkehrungen getroffen, um dre Erneuerung der bedauer- lichen Exzesse zu verhüten, voir bench wir Erwähnung “gethan. Un- unterbrochen durchzogen Patrouillen dre Straßen, und n:,“- zu Erwarte): stand, erlitt die Ruhe keine weitere Störung mehr. Die Gendarmerie hatte im Laufe des Tages noch cintge Verhaftungen vorgenommen.
Großh. Hessen. Darmstadt, 5. Mai. (GHZ,) Es ist hier eine (aus 28 angesehenen Männern bestehende) Gesellschaft 'zu- sammengetretcn, die einen „Aufruf an die Christen aller Bekenntmssc, aller Länder und aller Stände“ erlassen hat, um zur Bildung von Hiilss-Vcreincn fiir die armen bedrängten Christen im Oriente auf- zufordern.
Freie Städte. Lübeck. Sicherem Vernehmen nach, haf die Bürgerschaft beschlossen, nunmehr nach Beendigung des Berichts der Verfassungs-Kommission, der bereits [01'0 nmnnxcrqui gebruik! und somit nicht in den Buchandel kommen wird, 15! Deputirtc zu der vom Senate und der Bürgerschaft gcmcinschaftlich ZU bildrndrn Beralhungs-Kommission zu ernennen, nnter drucn auch die sorrst rur- vertrrtenen Gelehrten, so wie die Landbcwohner, rrpräsentrrt icin sollen. Der Zusammentritt dieser Kommission darf schon in den nächsten Monaten zu erwarten stehrn.
% Vom Vkain, 3. Mai. Mit lebhafter Thrilnahmc haben
wir den Beschluß des Zoll-Vrrrins, wrgrn Veranstaltung periodischrr Ausstellungen von ercrbs-Erzenqnisscr, so W)“, die deshalb erlassene Bekanntmachung des preußischen Finanz KMimsicrs vom 10. Fcbruar d.J., begrüßt. Es ist eine neue Frucht drs deut- schen Gcmeinsinncs, welchrn dcr Zoll-Vcrciu so schön zu chrckep wußte, so kräftig zu pflegen versieht. Das Ausland, bishcr nur niit den Folgen und Wirkungen des Vereins nach außen bekannt gewvr- den, wird Gelegenheit haben, gleichsam in einem Rahmen, im ge- trench Bild des ehrenvollen Standpunktes zu erlangen, auf welchem die Industrie des Zoll-Vcrc'ins sich brfindet. Die Bewohner der nicht dem Vereine beigetretenen druischrn Siaatrn (ziir Theilnahme an drr Ausstellung eingeladen) können die lleberzeugung gewinnen, das; die nachthciligen Schilderungen, wclche man ihnen zu lysen gab,_ur1d „dle Warnungen, welche man ihnen predigte, im Angesichts deKlelltch- keit verschwinden. Die (cherbe-Aussiellung des deutschen ,;loll-Vcr: eins ist aber eine große Aufgabr, und wir wollen uns iiichthrhehlen, daß drrcn geniiqcudc Liisung manchrn Schwierigkeiten unterliegt. Denn rs geniigt keineswegcs nur, die Industrie eines Therlcs dcs Zoll-Vrrcins anf der Ausstellung vertreten zu sehen; die Abge- ordneten fremdrr Regierungen, so wie die Besucher, wclche Gelegen- heit hallen, Vergleichungen mit den ebenfalls bevorstehendcn Aus- stellungen in Paris, in den Nachbarstaaten Oeslcrrcich und Hannover anzusiellen, » alle diese müssen vollständig befriedigt unsrrc Aussiellung verlassen, - oder es wäre brffrr, der Versuch einer Aus- stellung des Zoll-Vereins wäre gar nicht gcmachi. Nur das kräftigste Zusammenwirken aller druischcn chicrun en, die frcndige Theil- nahme der GcWerbcircibenden aller deutchcn Lande vrrmag ki!!k Bürgschaft des Gelingen»? zu geben. Leider „ist schon die Frist zur Vorbereitung sehr kurz gewesen, „ lcrdrr wird die frühere Bestimmung, Wonach zweifelhaft erscheinen konnte, ob die Aussteller die Kosten des Trairsports selbst tragen sollten,“,manclwn Unnmth crrc_t haben. Allein die Würfel sind gefallen, “huren nnr uns vor der &chandc dcs Mißlingrns. Dir? preußische Rc'gtrrrmg uiid mehrere Voreinsskaaicn habcn, zur Beseitigung jrnrr llngrw-ßhrrt, bereits öffentlich erklärt, daß sie die Kosten des Transports der zur berliner Gewerbe-Ausstellung gclartgerrdcrt„(§5r_*- qcnsiiinde hin und zurück übernehmen wvllrn; drr libr!- *en deutschen Staaten kiinnen niihtdnstxhen, diescrxt,Bcrsp|clc zn ?olgen, denn sie wiirden sonst thatsärhltch ihre Augchorrgcn von drr Theilnahme ausschließen. “ Laßt diese Gechnhxtt 111th unbrmryt vorübergehen, meine deutschen Gerverbsgeno en 1311 Suden wie tm Norden, im Osten wie im Westen; bedenkt, daß die Augen der Ju- dnslriellen im iibrigen Europa auf dieses Bild dds deutschen Elrwerb- flrißes gerichtet sind; vergeßt nicht, daß die Ehre des deut- schen Gewerbstandes nur gewahrt Werden kann durch das Gelingen dicser deutschen Ausstellung.
Russland und Polen.
t. * etersbur , ?.Mai. Der Großfiirst-Thronfolger und seine Jemaghzlin sind am YIstrn v. M. von ihrer Reise nach Deutsch- land wieder hier eingetroffen. , .
Der General der Infanterie, Fürst Stschrrbaioff, Mitglied des Reichs-Rathes, ist an die Stclle drs Verstorbenen Fiirsicn Galthyir, dessen Functionen er schon interimisiisch während dessen Abwcscnhcri
niglichen Museums in 3 Lithographiecn: die Einficdler Paulus imd Anto- nius nach Guido Reni von Engelmann, em Bareirkampf nach Franz Scy- ders von Mittag und des Künstlers eigenes Bildnis] nach Paul Rembrandt von Fischer, welche auf folgende Nummern fielen: _ _ 14. 241. 278. 363. 389. 40]. 502. 621. ()72. 790, 8/11. 9!!.), 9;)!. 10Ikv. 1039, 1064. 1191). 1:262. 1470. 1583. 1731, 1827.18I44, 1844. 1898. 1960. 2072. 2094. 2458. 2574. , _ Hiernach fand die Vcrloosung drr Rcihcrrfolge drs in diesem Jahre zur Vertheilung gelangenden Kupferstich: Kinder mit Bill,!!!el!,sp!rlk!!d nach Magnus von Mandel, nach Srrirn statt. Das El'gl'blllß wird durch den gedruckten Jahresbericht mitgetheilt Werden. Berlin, den 7. Mai 1844, Direktorium des Vereins der Kunstfreunde im preußischen Staate.
Zur Quelleukunde der spanischrn Geschichte.
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irZZr-enla (le K!asria )- (Jlrarlain. 18-13. KFX!» und
9 Seiten in gr. 8. Preis 5 Piaster. (Friedens- und
Handels-Verlräge, Uebereinkiinfte und Erklärungen, „welche die
Wschen Monarchen aus dem Hause Bourbon mit fremden
Yin! geséloffen und ab cgeben haben. Von dem Jahre
17 M an den heut! en ag. n Ordnung gebracht und
zum Theil d“!!! die Ge chichte der e betreffenden Unterhand-
“ma'" "länkar dyrch on Alejandro del Cantillo,
ck“" M Beamten des ,'ui eriums der auswärtigen An- gel-gen eiten. Madrid, 1 3,
, B“ 8" '" MMU!- m so_ri en hunderts besa end'le Spanier leine
Sammlung “WUWUM Mlisrem ck11 Iten abgeschlo mmV-rträge,so daß
7 74 ans Rußland versah, zum General-9)liliiair-Goudrrncur von Moskau ernannt worden.
Frankreich.
Deputirten-Kammcr. Sißung Vom 2. Mai. Das von Herrn I)iaurat-.Ballange zu dem 61cm Artikel drs Gesch- Entwurss iiber die Gefängnis; -chorm braniragkc und vom Minister des Innern bekämpfte Arncndrmcnt, nach welchem die ?[ngkschnldigtcn und Angeklagten nur des Nachts, nicht aber auch bci Tage isolirt in Haft grdaltrn werden sollten, wurde am Sihlus: drr gestern bereits crwähnikn Drbaikc mit großer Majorität Vrrworch und der ()l'ß ?ir tikel, da noch andrre Amrndcmrnrs dazu cingrrricht warrn, mit drw- sclbcn noch einmal an die Kommission vcrwirsctt.
Paris, 3. Mai. Die ?lnrrdr, welchc der Erzbischof von Pa- ris zum Namcnöfrstc des Königs art Se. Mairstiit gehalten und die cher cincr Vrrmahnung als einer Brgliickwiinsilmrtg ähnlich war, na;- mcnllich die gleich im Anfang dcn Srhriftru dcs hriligcn Bernhard enilehnimr Worte, Welche dic llrbcrzrugrmg aussprechen, das; weder der Staat darunter leiden diirftr, wenn die .!!irchc in Frieden und Freiheit lebe, noch ami) dir Kirrhd, wenn der Staat gros; nnd gliirk- [ich wäre, worin cine deiriliibr Anspielung arif dcn ji'lzt schMbrndct! Kampf zwischen ddrchirrungo-(Klr*walt und llnchrsitäi rincrsriiö, und drr Kirche und (Zbcistlichkrit andrrcrscits lag, wird heute Von den hic- sigen Blättern theils angrgrisrcn, wie vom Journal drs Döbats, theils mit Jndiffcrcnz dcirardtct, wic Vom Sii-clc, theils ganz mit Stillschweigen iibrrgaugcn, wie im Courricr franqais, dem National und dcr Démocratic pacifiquc, theils rndlirh geriihint nnd gepriesen, wic Von dcr France und dem Unchrs, dcn Haitpt-Vcrtheidigcrn der in dcr erzbischöflichen Rode mtsgcdriiik- irn klcrikalischen Tendenzen. Das Journal des Dé-bats rühmt nanirntlich die Sprache in dcr AllillWlli-kcö Königs als frsl mr_d rin- sichtsvollz indes; erkennt rs doch an, daj; drr Prälak, so vcrfqnnngs: widrig nnd unsrhickliih anch srincRcdr gowrscn sm, ,ich doch in seinen Ausdrücken aller möglichen Mäßigung bi'slrißigt habe; der Ildnig in- dcß, fiigt cs hinru, habe sich hierdurch nicht fangen larsriwusondcrn sehr wohl durchschaut, das; man Hon dcn priisirmirtcnBcjrhli-"cncinßr drr großcn Staatsgrwallrn an srinc'n prrsönlnhcn Willcn zn appelli: ren Versuche. Dcr Consiiintionncl nnd drr Commerce bc: dauern, das; die Wirkung drr vom Könige dcm .K'lcrnörrthciltxtr pd- litischcn und weisen Lehre durch die Vorgänge in dcr grxtrigrzr Sitzung drr Pairs-Kammcr wieder arrfgrlwbmr worden ski“.- C's schrirrc, nir:- urn sir, das; die Rathgcbcr drs Ilönigö plötzlich iibcr dic _1vur- dige und feste Sprache, wclche sic Sr. Majestät "in den Mund gclcqt, wieder rrschrorkrn scirn Und sich daher bcrilt hatirn, vdn drr (Heistlickücit durch beklagenowcrthc Zugeständnisse dafiir_ Absdlrrtron zu erhalten, *Der Sii-clr findet, das; die Rede drs Erzbischofs don Paris, an sich svldst betrachtet, niimlich abgesehen von den llnrslan- den, Forderungen und Streitigkritcn, dic drn Kommentar dazu lirscr- ten, die Schicklichkrit nicht vrrlclzcn wiirde, und daß man sich dann vielleicht fragen könnte, Warum der König eine so scharfe Aritwort darauf crtheilt habe. Es sei jrdoch, fiihrt dies Blatt fort, leicht zu erkennen, das; man nach so vielen ergcsiändniiscn und Versprrchungcn gehofft habe, die Geistlichkeit wrrde mm zusricdcngcsicllt sein, lllld irn achiungsvollcn Vertrauen die Wirkungen des Wohlwollrns dcr ?)!cgrerung abwarten. Da nun aber das (T!cgvnthcil stattgefunden, so hache. Maje- stäf dic allxu kühnen Prärcusionen, wclche-auo den Worten des “_Priilatcn [)ervordlirkten,zurückweisenzu müssen grglmibr. DieFrancc erklärt,!)cr Erzbischof hade sic!) als unerschrockener Versdcidigcr drs («Bricich gc zeigt, seine Rede, so wie seine Festigkeit, hätten ihm nrnc Ansprüche auf den Dank drr Katholiken rrworbon, drnn es [ich darin mm' mtsdriickliihk Prolrstaiion grgrn dir sfcptisihc Trndrnz drs dchairs- Flatrnnlr vorlirgrndcn (HrscY-Errtwnrfcs, cin glänzendes Bckcuntnis: von der (Madhcit dcr Absichtrn drs Klerus und Von srim'm fcstrn Entschluß, dic L)lr'cktc der erigion “aufri'cht zn crhaltrn, Was dri" miuisirricllc Antrvort (*rirrffr, wie' diescr; Blatt dic Worir/ dds rw- nigs nennt, so bczrigc dirsrlbr drr „Kirche zu, drrsrldcn ;),rit lhre? ?lihiimg, wv sic drrrih jrnrn (5kcsrH-Cntwurf str rn Frssrln 311 srhla- gen suche, ähnlich dcnOpfcrrrndcö Altcrthrrrns, dirdas Schlarhtopfm- vorher mit Blutm'n bekränztcn, che sie es todtctcn.
Außer der e*rzbischd'flirhrn Rede und drr Antwort des Königs bieten unter drn Bcgliiikwiinsch1tngcn zum Namenstage Sr. Viajcstät die des diplomatischen Corps und der bridrn Kammcrn nebst dcn Königlichen Erwicdcrungcn das meiste Interesse dar. Der päpstliche Nuntius sprach Folkrndcs im Namen des diplonmirschcn Corps:
„Dad diplomatiichc Corps, ais treucö Organ der «Jrsinnungrn drr Sonverainr, die es zu vertreten die Ehre hat, crncncrt stets mit dcrscldcn Bcrifernng und mit derselben (ilcnngthnung Errrchajestätman diesem scirw lichen Jahrestage seine Glückwünsche und seine Gebete surdic lange und vollkommene WohlsabrtCurcr “))?ajcstiii, Jhrcr rrhabxnrnFrimilie und Frank- reichs. Mit dieser Wohlfahrt, Sire, ist die Wohlfahrt Curopa's rng vcr- brmdcn. Das nrulichc Ercignisx, Jhrcr väterlichen „Zärtlichkeit so ilicrrcr, ist der Vorläufer von anderen, die Eurer “).)!ajrsiät cbcrrfallö zu hrrzlichchrcudc grrcichcn wcrden. Möge dic göttlickw Fiiriclzrtirg Gxurchaxcjtat !hl'kll VK-i- siand fortwährend bewirhrcn, Dcr Frirdc, dicses loslbarc Geschenk drr Wris-
diie Regierung, so oft auf Traktatrn gcsiiixztc Rcrlamationrn gcgen sir (*r-
hobcn wiirden, zu im Ausland rrsrhicncncn nnd in frcnrdrn Sprarhrrr ab- grsaßtcnSammlungen ihcmnflnchtnchmrn mnßtc. Da jlch die aus dirscm Mangel entspringendcn Nachthrilc schr fuhlbar machten, so bcanftragte der Staatö-Minisirr, Marquis von Villarias, im Jahr 17:48 dmchmntcn des Ministeriums, Don José de Abreu d Vcriddano, kllll: allécmcme Sammlung spanischer Staatchrträge zn vrranjtaltcn uiid Lit! Komi dk.!“ Krone herauözrtgebcn. Es Wurde dabei frsigcsevt, das; drk “Call]!!!llllllg-“MÜ drr Regierung Philipp's !!!. beginnen und bis arif Philipp 7. fortgcfnlnt, uud crsi spätcrhin dic friiheren “Traktatc hinzugefügt „werdeii solltrn. Pon dieser Sammlung erschienen in den Jahre"" 1711, bis 1701'3wolf Bande in Folio, von denen zwci anf die Ncgicrrmg Philipp'ö !!!., stcbcn „anf dir Philipp's !A, und drci aus die Karl's !!. Bczrtg hade". So vrrdrcrrslvdll dicse Sammlrmg ist, so hat doch der Heransgcdcr cmrn großen Theil dcr darin enthaltenenAktcnstiicke aud fremden Smmnlnngrn entlchrrt und udrr- scßt, während die Urschriftcn in den spanischen Archiven rtnbcruhrt grlancrr wurden. Das ganze Wirk enthiilt untcr 1()'Z(1Dokiiriicntcrr nnr Lk"- cigcirt- lickc Traktate, Diese letzteren erschienen 1791 in vier klcmrn Banden n: einem "le11 Abdruck UML!" dc!!! Titel: „['i'irntrnrr'irr ('N [03 !!"-“1131|th cli“, pkm, "[Jun-m, ('m-"'rrr'k) [*]!“- (|1'[*:;[):11*i;1," Abreu starb im Jahr178x), rrnd die von ihm hinterlassenen Papiere und Vorarbeiten wnrden in dem Archive der Staats-Kanzlei hinterlegt, ' Späterhin beauftragte dcr Friedenssiirsk dcn (!kclchrien Don Au-ton '." de Caprnany, die in] Laufe des vorigen Jahrhnndrrts von Spanien unt skkmdk" Mächten abgekchloisenrn Verträge zu sammeln und hcfranözitgrbcn, Zu dicsem Beémfc Wurden die im Archive der Staats -Kanzlet befindlichen Urschriften ZU cincr Verfiigung gestellt, und die Sammlung erschirn_in den Jahren 17.6 bis 180! in drei Bändrn unter dem Titel: „(„als-1:10" -l-: [03 tramtlos (Lo [1.12, “";-717,71, (“Umprrsin Ulf". "][-„21.1403 [)0!" |.“. r*nrtmn i!!! 1!)- 3713 (km] [33 ["Men-("1351 !kKl!'-'1!!,k,'('l'.13, (lustlc r*] r*ui-mrlr) (];-| 80501; ])(m ]"esiyc 7. !mxtn c] ])]“(531'1116." Sic enkhält 45 Traktate, isi. aber ,anßrrsk mangelhaét, indem viele der wichtigsten Uebereinkiinstr vergeblich in ihr gk- u 1 wer en. s ck Das Bedürfnis; cincr vollstiindigcron bis auf die Gegenwart hinabgc“ sühkkk" Sammlun - das sch immer fiihlbarer machte, bewog endlich den Herrn Don Alc?andro del Cantillo, ehemaligen Biireau-Chcf im
“ Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten, der vor kurzem zum Gesandten
bei der Republik des Uruguay ernannt wurde, zur Absaffung der oben angegebe-
bcit Eurchajcsiät nnd der iibrigen Sonvcrainc, wird nicht geslört werden, !!lld der heutige schöne Tag zu allgemeiner Zufriedenheit iiberall auf viele Das divlomatische Corps bittet Eure Maje-
Jahre !)in ein gliirilicher sein. seiner tiefenC'hrerbictung zu ge-
stät, seine (ölliicfwiinsclxc und den ?!uödrnck
Der König antwortete:
„Die (Jeniigthirung, welchc Ick) beim Empfang des Auödrucks dcr (.!!rfinnungcn empfinde", welche Sie Mir im Namen des diplomatischenCorpö Und der Sortdcrainc iundgcbcn, dic dasselbe nimmt immrr mehr zu; denn jedes vcislxcsxcnde Jahr kräftigt das öffentliche Nrrtxaurn mrs drr! festen Bestand der Ruhr von Europa und auf die Fort- d.*..:cr jenes guten Errwrrnchmcns, das zwischen allrnRegiernngcn so gliick- Ich bin sehr gcriilirt von Ihren Gratulatiorrrrt ""k' von den Wünschen, dic Sie 311 (Linnich Frankreichs, Mcinrr F.“:lllllll'llnd “).!icirrcrsclbsi *.!)iirrarlnixrgrn, rind mitVrrqniigrn gcbc Ick stets dem drplok; matisclrchorpö Meine lebhafte Dankbarkcit fiirdicsc Wünsche zu ci'kchlki'";
Baron Pqunicr, der fiir die Pairs-zrmnmkr sprach, !)M'Ö dF chicrungs - Weisheit drs Niinigs und beriihrtc nebenbei, alsStvssse drs Tagw, dic Jiidrisirir ?lrtdstcilung in der Hauptstadt nndwdie krac- grrischrn Vorgänge in Algier, so wir die Thmltmhmc dcr Sohne drs Iliinigs an drri dortigenFrldziigrn. erkennung dcs WU") skill?!“ Söhne int Ticnstc drs Landed ,und sagte artßrrdrin Folgendes iiber die Von ihm selbst bcfolgir Politik:
„Die Pairs-Ikammcr Weis:, wic selir Fick) dcn beharrlichen undltrrucn Vristand zn sclriitzrn Miß, dcn sic cincr Politik gewährt hat, Welche Frank- rric!) vor so virl llrdcln lwwahrt Und, Ich wage rö zu sagen, an DJ! fran- zösischen Namen so viel (Klan; geknüpft hat, als die glorreichslrrr *wirge es Wir sahen rtnsrrcu Wohlstand gleichzeitig mit drm ll!!s(*l'l's Nachbars wachsen, iind died nmsr in dcn “.'litgrir Allrr ]cnc wichtige Wahrheit !!Vck! offcnbarcr macbrn, das: bei dem allgemeinen Wohl der, Na- tionen allch jcdc einzelne derselben nn Gliirf nnd Wohlfahrt gewinnt.
Herr Sauzci, Präsidrnt dcr Dcputirirn-Kammcr, hielt folgende
bci Meiner Person vertritt,
dringend stattfindet.
Der König dankte fiir diese Art-
niibt vcrmocht hätten.
Die Drpritirtrn«Kammer kann ihrcn consiiintioncllen Konig "Ubi würdiger feiern, als dnrrl) bcharrlichc Thätigkeit in ihren parlamenta- kSir widmet sich gänzlich dirscm cdlcn (Slegr'nsiaudc, imd dic 2)irpr(1scnt«1tiv-ck)lrgicrrtng dritt in diricm Angcnblickc ein sur nnsrr and rden so glorrcirhrs, als fiir Europa bclrhrcndcs Schauspiel, indem sie zeigt, wir unsere lrridcn Tribiitirn in drmsrlbrn Augenblick jenen (!!rrmdsalicir drr gcsi'llsclmftliclrcn Organisation gcwriht find, dcrrrrErhabrnhcir alle politischen lltiriniglcitcn und vrrschicdcnartigrn Ansichten uberragi, wclche dancisiand ilirer .*icirnirris; und Erfahrung rbrn so dem Glanze )en-'r grdßartigrn C'r- öiti-rxingrn wrttciscrrid lcihcn, wie sic sich, dcm Jhronc gegenuber, m der aufrichtigen Einmiithigkcit unserer Hrrldigitiig vrrjrlimclzcn. ' _ "„Arbeiten werden mit jedem Tage crnrn brrvorragrndcrrn Pla!) in unperrr parlamentarischrn (53cschichtc rinnchmcn. dcnsrlzaftc-r sicl)
rischen Pflichten.
Jcnc wichtigen
Zu dem Verhiiltnisse, wie die Lei- wcrdcn die Ideen crbabrncr; rvcnn Rrgicrrrn- qcn srsi begriindet sind, so Verändert sich ihre Aufgabe; „!)!le ?lrbrit'nurd iiimmrr unterbrochen, und soziale Fragrn ivcrdcn zu der uar111:chcrr„,;lc1irr- 1cdiqt, wo dic grossen Jntcrrsscn dcr Civilisation nnd der Fabrrkcrrrlye * „Dirsc Stimme hat Brackitrmg gefunden, Wah- rend dir Staatsgrwaltcn iibcr jene wichtigen Bcrbindrmgdivrge birdtlxc", Welche anderen Nationen nmrc Pfänder dcr Wdlrifghri und-dcö ;irtcdrrts ziifiihrcn sollen, drrcirrigtdrrNational-ck§5elvcrbrjlcrj;scnchst mrtdcm „*)hrrgrn und eilt, sriirc Srbiilxe zu entfalten. ZhrcKomglrchchHande halten _fur dir'c zaliir'richrn *.!icbrnbnhlcr friedliche Kronen brreit; «chaarcrr erx Fremden sirdmrn von allrnSritrn hrrbci, nnd wrmr 1l,wc?lngrtr so diclc_«drirrdcrirr1- staunen, so rrskarmtinglciclshrGmuiitl) daruber, dasz cm so großer Fortschrri! unter einer neuen Regierung gcsrlmh, welchc, wirdrrrrd se sick) dnrch M' bloße Macht der Gesch inmitten der härtrstcn Prrlsungrn zn brgrtrirdrrt wußte, auch noch Zeit dazn fand, das allgemeine Vertrauen zu traf!!- grn und das Land fritchtbringcnd zn mardi". , crmiidliclmr T hätigkcit, welchc den Harrpt-Chamktcrzug Zhrrs Lrbcns bildli, dicses einrig dcn mirdcvollrn Arbritrn dcs consiitutionrllcn Königthumcö gcwirmctcn chcr-s. Dirie nncrmirdrtc Hingcbnng, Sikk, ist eine Trrgrnd Jhrc „Töchter haben vor! einem nndcrglcichlichrn Vordildc jrlll' frommen Brsiiiäftigrtngcn grlrrni, derm Grhrimnis; rinzig der Religion nnd dem Unglück brk-mnt ist. Eine dirsrr Töchter, durch so viclc !vrrtlgc Crinm'rungrn nnd [vcrvorragrndc "Tugrndrn dcm Könige und Frankicich jo tlxrrrrr grlvordrn, [mt ald Vrschiistigimg ihres rdlcn chrns dic Errirhung „WZ Königlichen Flindrö iibcrnonmrcn, !!)l'l'ö Hlii'Uö,
Stimme lyöi'l'ar machen.
Ja, Sire! Dank jrnrr un-
Jhrrr Familic.
dic Hoffnungrn Frankreichs, gc und treue Bcistiindc dicses zarten Sprdsilingö erfiillen der Ihrer Söhne und seine Brüder in Frldlägern wie im Frieden Ihr Brispirl nnd der rrnstc Unterricht ihrer friihen Jitgcnd Dcr jiingsic von allrn hat so eben spin rrstcs Auftreten durch ck seine ältcranriidcr so glor- at scinc vrrdirntc Vriohnung in den llnrm'nnmgcn der es verstand, wie man im Jahren cin iiicncral wird, indem er gros; von unserer A sich selbst, nnd bescheiden von einem Bruder sprach, desen Wunde er bc- griißtr, während er mit edler Einfachheit ihm zu der Ehre k-Llliick wünschte, an dcr Spixw unserer (Jrcnadicrc angegriffen zu haben, Sriru Sie stolz, Sire, auf cinen solchen Sohn; wir thrilcu mit Ihnen dirscu vätcr1ichrn Stolz. Wer kann künftig noch an Frankreich Geschick verzweifeln, da die Vorsehung idm zu seiner nationalen Wuasiic Fiirsirn gab, dir zu rcgirrcn wiirdig sind, und seinen Znstitrttioncn dic grösilen Elemente der Stärke ans Zcit, Vernunft und Freiheit!“
„Hierauf crwirdcric der König:
„Ich bin tief ergriffen von den bcrcdtrn Worten, die (“;ck so eben vcr- ch) danke nicht blos drm Präsidenten, sondern der Kam- mer, dic Miel) umgicbt und Welche sich den so eben von ihm ausgesproche-
rim'ii .Krirgscrfolg brglritrt gcsrhcn, drm mt riich nachstrrbicn. cines Bruders gcsundrn, Alter von zwanzig rrnee, nic abcr von
Erde!! derlich :
nommen hadi.
11c:i,wciil)cdr11 ganzen Zeitraum der Herrschaft drs Hauses Bourbon in Spanier! umfaßt. Zit diesem Vrynse schrieb der Hrranögebcr sämmtliche Aktcnsiucke-(mrt ?ludemr won cttva zehn) von den in den Archiven der Staats-Kauzlcr br- iindlichcn llrichriftcn in spanischer Sprache Milk Sprache crschicnrn ste gedruckt, da die «ammlnn cxßcbranil) spanischrr Bramfcn bestimmt isi. Aber der uirht blos auf das Sammeln besiliränft. dcm Staaw-Archivc stieß er auf eine Menge höchst wichtiger Depeschen, gehrimcrJirsirrtctioncn und andcrcr Papiere, die den verschiedenen Traktoren, llrbcrrinlimfem, Dcrlarationcn zur Erläuterung dienen, und zum Theil rin gan), neues Licht iibcr manche der folgrnrriilrsicn Ereignisse und verwickeltsten llnlcrhaxrdlnngin des vorigen Jahrhunderts verbreiten. Diese Papirrr bc- nuxrtc dcr Herausgrbrr znr Abfassung !)iftorischcr Einleitungen, die dir!“: drr abgedruckten Traktatc voransgcschickt sind, und fast immer die wichtigsten der zur Erläuternnq dienenden, bisher geheim gcbliebrnen Altensiuckc vdll- * Leider schließt der Heraußgcbcr dicse" nde des vergangenen Jahrhunderts, weil er Ausland nahm, aus Verhiiltnisse einzugehen, an denen noch lebende Persone!) Theil nahmen, und dir, wiihrend der bcftrhendrrr Aufregung dcs Partcrgristrs, nicht mit Unbcfaugcnheit geschildert !yzrdcn konnen. , ,
Während nun die vorliegende Sammlung im eigentlichen Sinne das völkerrechtliche („L!cscßbuch dchpanicr genannt, rvcrden darf, das jedem aus“ wärtigcn Staatsmann oder Beamten, der mit diesem L kömmt, die wichti sien Dienste leisten wird, kann man [7 sern k!!«*schichtssor cher als eine wahre hinlänglich aufgeklärter Thatsachen ancmpfchlen. E Raum mir nicht gestaltet, aus die vielen Entdeckungen, Welche der Heraus- chen. Auf das vorige Jahrhundert allein haben um crskemnale bekannt hinzuweisen. 21-1 ff.) das hellste Licht aus die gehei- Philipp 7. dem bekannter: Herzog von Nipperda bel endung an den wiruerHof im Jahre 1724 ertheilte. sagt der Herausgeber, „streitet man über das, was zwischen Das Gehrimnisr hat jevt keine
Ywiffcnhast ab, und nur in
vorzüglich fiir den crausgcbcr hat sich Bei seinen Nachforschungen in
ständig odcr im ?lrrözrt
., c enthalten, Einleitungen mit
ande in Berührung e zugleich dern blo- Fundgrube historischer, biSher nicht
6 ihn! mir leid, daß der
geber machte, näher rinzn 107 Trnktatc und Urberc nmcht. Nur auf einige derselben kann es mir vergönnt sein,
Der Herausgrbrr wirst (S. meu Aufträge, welche
nkiinftc Bezug, die er
„Noch ikvk“- hilipp *. uud edeutung mehr, hilipp U. und dem Kaiser bekannt, der als der Kern
dchaiscr siipulirt Wurde, und deshalb mache ich den geheimen (zwischen abgeschlosscnrn) Traktat vom 5. November 172 der Politik und der Wünsche des spanischen Hofes betrachtet werden darf.
nen Gefinnungen angeschioffen zu haben scheint. Nach dem unermeßlickxen Verluste, den wir erlitten haben, hat die Vorsehung Mir den Trosi ver- önnt, Söhne Mir zu bewahren, die stets bereit find, ihr Blut für das Land zu ver irßen, und Ich danke Gott, daß er von ihren Häitpiern die zahlreichen cfahrrn ab Wendet hat, denen fie bci Aufrechlhaltunq der Ehre unserer Waffen und un ererruhmreichen Fahnen artögeseytwaren. «ic werden fortfahren, ansdiescr edlen Laufbahn einherzugrhen, und fie werden vor Nichts zuriickbeben, um das große Werk, dessen Beginn Mir zugewiesen Ward, zn vollrn- den und die Wohlfahrt Frankreichs, so wie den Ruhm des französischen Namens, zu verewigen. (Hier wurde der König durch lauten Beifallunterbroclwn. Er fuhr sodann fort:) Ich bin lief gerührt von dem Beifall, der Mich so eben unterbrach, und Ich will Ihnen nur nockrmais die Wichtigkeit kundgrbcn, wclche Ich der Zustimmung bcilrge, die Sie Meinen brstiindigrn Ansrcn- gungen, Frankreich die Fortdaucr aller der Segnungen zu sichern, dercn es ;ck! grnicßt, so wohlwollend gewähren. Ick hoffe", das; die Ausstellung, dcrrn Eröffnung bevorsteht, die beständig wandscndrn Fortsclxriltc unseres iiicwerbslcißcs darthrm nnd der National-Wolrifahrt cincnnrncn Aufschwung geben wird.“ (Der Schluß dieser Antwort-che wurde von den zahlreich antvcscndcn Deputirien mit wiederholtem Ruf: „ Es lebe der König!“ bcgriisii.)
Der Moniteur widerspricht miss brsiinimicslc den von Oppo- sitionsbliitlern seit einigen Tagen in Umlauf grdratirtrn (Hrriichtrn Von Militair-Vrrschwd'rungcn; alle derartige Angaben seien grundlos.
Die Herzogc von Nemours und Montprnsicr wcrden dic Ocho-
qin don Kent bis an dir (Slrä'nze geleiten. * Der Erzbischof Von Paris hat nun auch in dcr llnicrrirbiésragr das Wort ergriffen nnd der Pair*s-:F!a11rnri*r cine Druisrlirift iibcr dcn philosdphtschen llnirrrirlü übersandt. Herr Cousin, drr brdcnirndste I)icprirsrntant der llnivrrsiiäts-Philosophir, wird darin mit Heftigkeit angrgrifscn.
][ Paris, 3. Mai. Zn drr lwntigrn Sitzung drr Pairs.- Kammrr war die Fortsetzung der Debatte iiber das Amrndcmcni drs Herrn Segur-Lanwignon an der Tagcs-ermmg. Um 2 Uhr wurde die Silzung eröffnet, durch den Präsidcnirn, Bardi! Pasquirr. Er brmrrkt zucrst den Herren Pairs, die' sich hatten rinschrribrn lassrit, niir iibcr dcn ersten Artike'l zu sprechen, das; dies dem chlrmrnt le'“: wider sei. Er allein jvkrdk dahc'r, nach dem ihm zustehrndrn thhtc, dqs Wort zugrstclxn, nachdrm dic allgcmrinc Didknssion _qrschloffrn sci. Herr Von chur-Lamoignon erklärte darauf, srinlecndc- merit ;uriickzunrhmrn und sich dem drs Grafen von Montalivrt anz": schließen. Der Berichterstatter, Herzog von Broglic, erklärt, die Kommission habe bride leendrmcntz grpriist und das (ßiiriaihtrn grsaßi, sie beide zurückzuweisen. Da sie jedoih gesehen, das; dir Kam- mer den Wunsch einer "('nen eraction hrgc, so schlage sic vor, 311!!! Art. 1 hinzuzufügen: „Dcr Stoss und die' Form drs Cramcris drs Baccalarrrcats wcrdrn durch Reglrmrnts fcstgr-strlli, dir in der Form dcréllrglcrncnts dcr öffrnilichrn Vrrrvalirmg brschlosscn nnd durcli rinc Fidrriglnlw Ordonnanz sanctionirt wordrn sind.“ Graf Montalivyt erklart sich gcgen dicse eraction, die ihm in llli'hkfalhkk Brzichung nichr [*csrirdigend scheint. Er protestirt gegen die Worte des.!)crzogs vonOBroglir, der seinem (drs Grafen Montalivci) vorgeworfrn hatte, mrniiß zn skill, und bcsicht darauf, daß die „Raminrr srin ?lmrndrmcni annchmcnmiigc. Dir“?)linisicr drs öffentlirhc'n Unterrichts: Die chicrrmg widrrselzc sich dem Amrnkcmctrt dcr Konnnission zwar nicht, gleichwohl nchmc sic dasselbe nur mit der“?)kodifimtidn an, das; die Form der Prüfungen für das Vaccalaurcat von dem Minister bestimmt werde, und nicht durch rigsns [*crathcnc Reglements. Herr Paket de la LozT-rc bekämpft das Amrndrmcni, welches von dem (.551*.1smt Portalis dcrthridigt wird. Die Sitzung dauert fort.
Die Sitzung der Drpniirtrn-Flmnmrr nnterHcrrn Sauzct's Vorsitz wurde um LZ; Uhr eröffnet. Drr Minisirr des Innern lrgt eincn (Hrsch-(T'ntwurf Wrgcn cines KrrditVrrlangcns von 21Min"! Fr. fiir die Jcirr drr Juli Frsic vor. Dann wurde die Drbatic iidrr das (Kölsry, dic Gefängnisse br'ircffrnd, fortgt'srlzi. Die Kammer war [wi Art. (1 stehen grdlirbrn, wozu Horr Odilon:-Varrot rin ?lincndrmcnt Vorgeschlagen hatte, und der einer neuen Fassrmg wrgrn an dirKom- mission war zuriickgcwicsrn worden. Herr don Tocqttcvillr, Bc.- richicrslatirr, t'rkléirt, die Kommission nrhmr einen Theil der von Herrn Varroi vorgcsihlagcnrn Modificatiourn an, Und habe? den Ar- tiki'l nun so gefaßt: DiE Allgkschllldigicn (!!!(Ill|[)(,'.§ ('! ["'-77011115") nnd ?lngrklagtrn rvcrdcn von einander Tag und Nacht grtrcnni. Je":- drr vou ihnrn soll eine hinrcichrnd gcriinmigr, gesunde und luftige Zille haben. Cine Stunde mindestens zur Bewegung in frrirr Luft wird jcdrm von ihnen täglich gewährt. Herr Odilon-Barrot besteht auf Annahme? seines ?lmrndrmrnts und formulirt den Art. 6, wir rr ihn abgrfaßt wiinsckiir, und Wodurch drn erangrnen vicl größere Freiheit gestattet wiirde, namentlich denrn, die nur in prädentivrr Haft sich befinden, fiir die er zweistündigen Spaziergang täglich vom “1. Januar bis !. Mai, und dreistündigen in den iibrigen !! Monaten des Jahres in ?lnsprurl) nimmt. Herr Von Tocqurvillc besteht bei der Fassung der Kommission. Die Kammer hört norl) dir Hir ren Ehegaray, dc Laroche-Jacqurlin, Frtlrhiron und Corrie. (Zur Abstimmung.") Der Präsident liiszk unirr ticfrr Stille iiber das Amendcmrnt Barrot abstimmcn: es wird vrrwor- fru, dagegen der neue Artikel i) der Kommission angenommen; cbcn
seiner Antwort, und er entschuldigte ihn verhindere, fich recht vernehmlich zu machen. Aber plötzlich sie trag des Königs zu der äußerlien Lebhaftigkeit, und der vielbespro mit dem AuSdrueie eincr nervösen Ungeduld aus esprochen, die eben so sim! als unerwartet war. Das Publikum möge ent cheiden, ob die Anrede des Herrn Erzbischofs wirklich einen solchen Aufwand von Energie nöthig ma te. Diese Gcreizthcit dauerte indessen nicht lange. Der Konig änderte m Ton wieder sehr rasch, gleichsam als ob es ihm leid thue, daß er zu tas einer Aufwallung Raum gegeben habe, welche vielleicht durch den Ueberdru an dem Anhören und dem Beantworten so vieler Reden erklärt werden muß. Der Ausdruck Ludwig Philipp's wurde wieder ruhig, zierlich und beina e freundschaftlich, und den Schluß machte cine allgemeine Unterhaltung, die viel weniger dramatisch war, als der amtliche Redewerhsel.“
so der Art. 7 ohne Diskussion; bei Art. 8 wird Weglaffrmg einiger Worte von Herrn Cremirux beantragt und angcnommcn, aber die weitere Weglassung einiqer anderen, welchx von Herrn de Lasicyrie verlangt wird, veranlaßt eine ledhafte Diskussion. des Innern erklärt sich gegen dieses Arncndemenk. Gustave de Beaumont, de Laroche-Jacquelm, Vatout sprechen. Die Silzung dauert fort.
ck Paris, 3. Mai. Untcr allen politischen Paririrn, wclche in der Kammer und im Lande sich gegenüberstehen, ist keine mehr und gekommen, als jene, welche man gcmeinhinals Partei arrot bezeichnet, weil Herr Odildn-Barrot ihr Jiihrrr und Haupt isi. (Lin sprkchcndes Merkmal dieses Vcrfalls ist die Einmiiihigkeit der Angriffe", die von allcnSeiten auf dichposition der Linken cin- :“:stiirmcn. Vckanni ist, was alle Organe der konsrrvativrn Meinung “*in Frankreich von der Haltung, danoktrincn, Ökll *.)lftrn diesrrJrac- “tion don Männern denken und sagen, die sich, mit wohl mehr Er- _“fahrung, abcr wrnigcr Talrni ausgestattet, cinrd Plagiaiö an den Girondistrn von 1793 schuldig nmckrn, Man lese die radikalcnYlät- “ter, und man wird aus den jeden Augenblick wiederkehrenden Aus- brüchen dcsZornö und dksllnwillcns krsrhe'n, mit welchen Augen die Partei Barrot angesehen wird. Will man aber wiffcn, in wrlchrr dieselbe Partei bei dr'rixkrgitimisirn sieht, so kann man dirö and der Gazette dc France rischen, in dirsrm Bcircffc dic folgrnde höchst beni „Die Opposition der Linken ist eine P irgend cine erkennbare gdrrvcrnenwntalc Basis dcr Freiheit die Mitlrl verlvcigrrt, wclche sic slkllkkl! kdrtiitcn. Franirrich daran, von der kilrwalt drr Hcrrrn (U::ixot Drachatrl :tnd Villemain !*csrrit zit !vrrdr'tr, Zöliirr'ö, Varrof, Dnsmtrr Wo sind die' Wiirgsrimstr laitgrmg srinrr chlrtc? Sitrmtionrn zn gelaitgr'n [)il!d!!!'ch zii kommen", sich der Rrilvc nacli al wic rin SklaVc nnd drohrnd wie cin & tionen hcrgrbcn,
Der Minister Die Herren
,. auffallender hc'rab
EZ
die erst Vor wenigen Tagrn rkmwrvcrthc Strlle' enthielt: artri ohne Grundsätze, oline , nnd die untcr drr “))-"ask?
, Martin (drt Nord), wmn rs in die der Herren , Villar!!! nnd ilirer politiscbrnlixcnosscnsallru soll? ir, die sie dem Lande darbicrcn fiir die Wirdrrcr- Q'inc zwridcutigc Sprache führen, um zu (ins,"rrstrrt ', tirsc Viiiilingr nmclvrn, !!!!! dnrch allc Tbiiren * ÖVlüllst'kVWf l!!!d srrvil, stumm altiosrr zrigcn; siti; 311 Combina-
, dic man vcrachtrt, Bedingungen ringrlwn, ! "',".k' crrdtyrt; alle Tage sein Programm abändern, o winrn warrim, nnd es endlich auf nichts Rolle der Linken.“
Diese Vorwürfe sind hart, abcr sir vrrdicnt durch ihr Vrrlmlirn seit der Liiikrn l_mitrn stt'kö nur zwci ;;iclpnnktr erstens Schwächung der :)lrgirrung, um s zu rrringcn und zu [*rrvalyrrn; dann 311 untrrhaltrn, ll!!! popul ritmml (“iwas gc'naurr dir Önndlrmgrrt, die Worte, Pariri Barroi, und man wird iibkmll dir Trirb Wyrm die Links die Wirdrrdurchsicht k !! geirrtrncr politischer (Miri)? vrrlangt, als irgend wer, dasr diesc Maßregeln fiir d geringem Bolangc sind“, nllrin man mus; doch sogenanntenLibrrr'ilismuö zur Schalt tragen, und da nun die Männer der Linken v sitivcn Dingen beinahe nichts wissen und Verstehen, lochen, die' eben so viel Lärm machen,
vrgrn dercn lmc eigentlich 3:1 zuriirksiihrcnd; das ist dir wahre
die' Männer drr Linkrn haben bald ViklZi'l)" (* Vor Angi": iii) li!!l*lt großrn Einfluß die' Vornrthrilr des Landes Man brirachtc die Schrisirn dcr feder dicses dopprltrn
air zu sein und 311 blcibrn.
Gedankens erkennen.
so weis; sie so gut as Wo:)! des Landes Von
on dcn po- so passionircn sic
sich fiir hol) als sie unfrnchr-
73 Paris, 3. Mai.
„ Die Anrede des Erzbischofs von Paris , md die darauf crtl)eilic
gs sind die beiden Haupt- Jnrcrcssc an dk]! Vorträgen zurVrranlassung und zum (556- Jm (Hrrmdc grnommcrr kann ('s kritik zwci Zwisibenfall drr Namrnsiagö- Frier Ludwig Tic wiirmstrn Frcundc drs E kirchlirlic Partei srlbsi miissa'n stil) im.!)cr spiclrmgrn drs horhwiirdigrn Priilatrn
zwischrn „ikirche und Univers genheit durchaus nicht an der Zeit und a- dasiHrrr Affrc dir Zurrchtwcisung did.!i'd' Es ist abcr sryr natiirlich, Werden, daß die Kirchcn-Partci sirh girbi, einc zrrdcrsichilichc Miene erc drs Erzbischofs Von Paris und dir Antwort des Königs in drmLi gung der Wahrheit und de' beachtenswert!) sind die' in diesem Sinn .!)anpt-Organs drr Ultramontancn, schildrrk, ohne ZWrifrl nach antlwntischrn Angaben, Dinge während und nach drr
Antwort drs .!!d'ni anf wclchc sick) das öffentliche nzrntrirt, drncn das vorgrstrige Fest ??gcnslandc grdirnt bat, “HD.)lrinnngcn iibcr dirscrt Philipp's gebrn.
ribisclwfs, und dir Zr'n riugrsic'hrn, daß die Art- auf den schwebenden .!kampf Tage und bei ljl'llkk (Srir- „n rrrhtrn Orte waren, mid "kgs vollkommrn drrdirnk hat. ,ändnissc nicht laut abgelegt vwdnchr alli,» mögliche Miihe anzunrhntrn, dasr sic.“ vrrsmhk, dl“? Augen drr Welt zu retten chte ('i!!l'l“ nitgrrcchtrn Verfol- Mutlws darzustellen. c gischrirbrncn Worte dcs Dieses Blatt dcn Hrrgang der Antwort drs „Königs mit folgcndrn
itiit (!!! jrnrm
das: solche (Best
6 gristlicklrn
drs Univers.
„Neu war in der Rede Lndwig glaubte, so viele Biirgschaftrn Mcinrö aufrechtzucrhalirrt und der Geistlichkeit Vrrrlirnng zu Mir!) in der Weise daran ncitcr aber war der Ton, sprach. Der König lc
Pl)ilipp's_ diesinal der Satz: Entschlnjsrs, die Freiheit drrZ alle' il)!“ gebührende Ho
_ chachtung nnd vrrscbafirn, gegeben zii liaben, d
aß es vielleicht unndtbig War, zu erinnern, wir dirö eben geschehen ist.““ Nord in welchem drr hohe Redner diese Worte" aus- gtc vic! (Hntmiithigkcit (!,----!-m--n.i.-) in den Anfang
o a mit 'nem arken Schu ,da fichs g r " “ i rrteßchnxerftpVot- Zen- Sap wurde
„Man fragt jrlzt, ist der Herr Erzbischof in Ungnade gefallen? Das
hängt ohne Ztveisel von dem chrwiirdigcn Prälaten ab, und wir wiJen nicht, was er davon denkt. Die Sache ist im Grunde von keiner gro m Bedeutung. Nach mrnschlicbrr Auffassung ist die Kirche stark durch die Ehmke nnd lllcklk durch das Wohlwollen des Königs. Wenn man in den Tuilericen die Worte des Herrn Erzbischofs fiir unpassend oder auch nur nnzritig hält, so wird rs leicht sein, sich dieselben zu ersparen. Was die Ungnade betrifft, so mag sie ein llebelstand sein, aber ein Unglück ist sie nie- mals, _ wir mrincn nämlich fiir die Leute der Kirche. Diese find sogar gcwolynt, in dcr Ungnade einen Anspruch des Ruhmcs zu suchen, wenn se durch die (!“-fiilluug einer Pflicht herbeigeführt Worden ist.“
Wir troyig sich abcr auch der Univers gebärde, es ist nicht
sibwrr zn schen, daß stine (Hcdankrn kleinmiilhiger sind, als seine Worte. Zu dem Bruchs zwisrhen dcm Hose und dem Erzbischof von Paris, mit rvrlchrin dk!" Univers drohen möchte, wird es ganz ge- wis; nicht kommen, insofern der Wille des genannten Prälaten bei dieser Frage errtsiha'idcnd ist. Hrrr Affrc ist ein Mann von zu viel Wclt-Ersahrnng, als das; rr glauben solltr, durch einen offenen Krieg gcgen dic k)lrgicrung, Welcher er seine Erhebung auf den erzbischöf- lichrn Stuhl dcrdankt, irgend etrvas fiir die Sache der .Nirihc nnd der geistlichcn Ansprüche zu gewinnen, Der Vor- gänger dcs jrlzigcn Crxbischofs konnte ohne große Gefahr in einer feindseligen Strllnng gegen die Juli .- chierun ver- harrrn, wril scinc Opposition rvrnigcr cine kirchliche, as eine politische war; woliir abcr Herr Affre das Beispiel des Herrn Qua- lrn nachahmen, so wiirde rr die Stiiye der Staatsgewalt aufopfern, ohne die Stiilzr eincr mächtigen Parisi dafiir wieder zu finden. Daher wird 96 denn wohl bei dcr Abfertigung, die der König dem
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Erzbisilws hat airgcdcihcn lassen, sein vorläufiges VeWenden hadert, ohne das; das gute Vernehmen Beider dnrch dcn vvrgcsirigen Austritt eine tiefere Störung crliitc.
Grossbritanien und Irland. Oberhaus. Sitzung vom “2. Mai, Das Haus beschäf-
tigii sich vorzugsweise mit der Bil! Lord Campbell's, welche, wie schon friiher bcmrritist, danrvrck hat, die Strafen iu Kriminalfällen wiihrend drr Verhandlungen des Odrrhauses über ein gegen das erste Urtlwil dcs Jurygcrichts bcigcbrachtes er'il 0!" (kr'rrrr' zu suspendi- ren, Die Vill hatte in ihren friiheren Stadien Unterstiiyurr-g gefun- den, rvril sich im Allgemeinen einc Unzufrirdcnhcit iiber den jcßigen erstand des Gcsclics, das die chngniß zur Beibringung eines W'rit 01 Ckl'ln" bestimmt, im Lande ausspricht, und man die Beseitigung der Mängel durch die vorgeschlagene “))iaßrcgel erwartete. So ge- langte dic Vill bis zur Ausschuß:-Beratl)ung, welche Lord Camp- bell heute beantragte. Die Gegner des Vorschlags iudeß, ob- wohdsie zugeben, das: die Mängel in dcr Geseygebrmq, na- mcrrtlrch die Beschränkung der Appellation auf gemeine -ergehen (mixtli:r|1l':111(111|'§), eine Reform nöthig machen, können doch in dem ?lniragc nur den Vcrborgcn gehaltenen Zwerk erblicken, zu Gunsten O'Connrll's rin (Ursel) auszuwirkrn, um so mehr, als die Bestim- i_nnngrn drr Bill krinrxswrgrö dic brzcichncteu llebclsiändc beseitigen. Lord Lyndhurst, drr Lord-Kanzlcr, widersrßie sich aus diesem Griinde drr- wctirrrn Vrraihrmg iibcr den Vorschlaq, und ward durch Lord Wicklow nnd Lord Brongham rrntrrsiiixzt. Die" Bill wurde [)!1'killlf ohne Absiiintmmg Verivorfru, imchdcm drr Lord-Kanzler er- klärt hatte, das; bereits; dem Genera --Prokurator die' Materialien zu einem umfassenden (Hrscß-Entwurfr vorliigrn, Welcher dic Appellation in Ilriminalmrhrn, wie es im Civil-Prozcsse schon der Fall ist, er- leichirrn sollte.
Unterhaus. Sitzungen vom 1. u. 2. Mai. Die Ver-
handlungrn des Hauses vom gestrigen nnd vorgestrigcn Tage bieten weniges Juicrossr, jvcnn man nicht ein der Regierung feindliches Vo- tum iibcr dir von Herrn Miles eingebrachte „Herren und Diener- Bill“ in dcr vvrgcstrigcn Siyuug ausnehmcn will. Die Tages-Ord- nung brsagtc dic '.)lnssrhuß-Vcrathung iibcr diesc Bill, als Herr Duncombr, radikalrs Mitglied, auf ihre Verwerfung anirug, weil die Jntkrrssrn drr arbeitenden Klassen dadurch gefährdet und durch Aufhebung mehrerer wvhlthiitigcr Gesch dic Dierrsiboterr der Will- kiir und Härte drs Hausherrn prkisgrgrbcn wiirden. Die Regierung hatte sich der Vill schon in ihren früheren Stadien angenommen, und Sir James (H r aham suchte sie deshalb heute egen die Angra“ : des Herrn Dnnrombc zn rcchtfcrtigrn. Dcr Miniä
srlbc als einen Fortschritt in der Geseßgrbung, indem mannigfache
cr schilderte dre-
Ripprrda unterzeichnete in Folge seiner Vollnmcbtcn als Vertreter des „Königs von Spanien fiinf Traktate, Dic il)!" crtheiltcn geheimen Instruc- tioncn find vom hörbstcn ;“mtrrrffc, und drm (95csilxirlsöforsäwr ihre llcnnt- nis; uncntbrhrlich.“ Sie wcrden im Tcrt in dcr Urschrift mitgc theilt. Zu dem grhcinien Traktatc vom 5. Novcmbcr 1725, dem der Kaiser Karl 7]. am 20. Januar 1720 seine ?)latiliration crtlxeiltr, wird (Art. 2) scskgrsryt, daß zwei drr Tdcbtrr des Kaisers, sobald sie das qurö- rige Alter erreicht hätten, mit zwei Söhnen Philipp's !/., niimlich rrsii. mit dcm Infantin Don Carlos und dem Infantcn Don Felipe, vermählt ivor- drn sollten. „anolgc Artikel .“5 solltc dic Erzhrrrogiu Therrsia, älteste Tori)- te'r dcs Il'aiscrs, sich mit dem Jnsautcn Don Carlos Vcrniiihlcn. Dcr Ar- likcl () lautet folgendermaßen:
„Ju alleiniger Berücksichtigung des Wohlcs drr Christcnhrit, und auf
daß die hrilsmnc Absicht der Kontri'ihcntrn auf immer befestigt und nner" schiilirrlicl) blcibc und niemals dermittclsi Vcrim'ihltmgru zwischen östrrrci- rl)ischrn, spanischen und französischen Prinzen erschüttert odcr nmgcswsecn werdcn möge, so versprechen und verpfliilitcn sick) der Kaiser und seinerseits dcr Könizzsvon Spanien: Ersterer, zu kcinrr „“;Zcit irgend cim" drr Erzherzo- Jillnkn, “kincr Töchter, und Lrßtercr, 311 lcincr „Zcit eine der Znsantinncn, eiuer Tochter, mit einem Könige von Frankreich odcr cinem Prinzen dieses Hansxs zu vcrmiihlen. Se. katholische Majestät wird diese gegenseitige und formlrchc lleberernkimft durch die “öffentliche Noichö-Vcrsünmlllmg, Welche nian Cortes nennt, als pragmatische Sanction und bcsiändichGesr-ß Spa- niens anerkennen „und genehmigen lassen, jedoch nicht cher, als der Kaiser cs verlangt, der nr seinen Reichen und Provinxcn dieselbe Verfiigung tref- sen wird. Und dieses „aus dem Grunde, weil es der natiirlichen Billigkrit wegen des verschiedenartigen Hrrkommcns, das in dem einen und dem anderen Rcichr in Betreff der Erbfolge in der weiblichcfn Linie bcsleh-t, entspricht; und mir!) deshalb, weil es kern anderes Mittel zur Rritung der Freiheit Europa'o giebt, dercn Er- haltung den Zwei? drs gegenwärtigen Bündnisses bildet.“
Die gesperrten Wdrte dieses Artikels smd höchst merkwürdig, indrnr dnrch sie,!)orr osierrcrchischrr Seite das Fortbestehen der Erbfolge in tveib- lrrhrerre m Syamcn, als Gegensatz zu der in Frankreich eingeführten ganzltchenAusschltcsrrmg derselben, auch nach “erfolgter Aufstellung der prag- matischen Sanctiorr Philipp's “. anerkannt zu Werden scheint.
AchtJahre später schlossen die Höfe von Spanien und Frankreich im Cskorial
len! crstrnmale veröffentlicht und mit lxißorisclicrt ?lrtsklärnn- Jm *.)lrt. 1-1 heisst es ausdrücklich: „(chrnwärtigrr Trak- iger und nnwidrrruslichrr Fami- der das Band der engsten anirn lllld Frankreich auf immrr Familirnmrit, drn beide Höfe in blossen, ist ebenfalls wenig bekannt, August [701 gewöhnlich dcn ersten. find die von dem Herausgeber mitgetheilten Verhiiltnisse drr spaniscbrn Kirche zum rd- ". 2391-5403 und S. 416-457)
craitsgrbrr (seiner Angabe nach zrtm cr- dnigr von Spanien Philipp U. und drm Nymphenburg am 28.Mai 1741 abgeschlossenen
find die Ansiehliissc iiber die Verhiiltnisse, diirch gen Jahrhunderts sich in kost- o wir iiber die gohrimcn Vc- schlnß und das Bündnis; mit drr franrösi- epischen nnd bisher geheim
81-1 abgeschlos-
(S. 277 ff.) gin drgleitct. „ . . wird von heute an als ein rw licnpakt (])-“1“!!! (]!k [';rrrriiiu) [* Freundschaft zwiiärcn dcn „Königen von Sp drsrsiigrn soll." Ein zwi'itcr anchdchnterrr Fontainebleau am 2.1. Oktobcr17-1I abse nnd deshalb nennt man drn vom 1.1. Von unendlichen! ertrrcsse Siaatö-Papirrc, welcbe mischen Stuhl Bezug haben. S. 52-10 ff. vcrdffcntlickst der H ftonnmlc) den zwischen dem K .iriirfiirsfen von Bayern in ?llliaryr; Traktat.
“lm rrichalti_ slrn Welche Spanien inqdrr ! spicligc Kriege mit England dcrwiilclt sah, s weggriindc, wrlrl)c dcn Friedens schr" Republik hcrbcisiihrtcn. grhaltrncn Staats-Papiercn belegt.
zwischen Preußen und Spanien am 20. idsckrafts- und Allianzr 'Der zwischen England r-cnd gcschloffcnc Allianz-Traktat (S. 7.12 „Der König von S Verpflichtung odcr Tralta dcs Familicn-«Pakteö brkanntcn Unabhängigkeit oder die Zntercsscn tanicn beeinträchtii diesem Traktate sr Hierin macht Artikel wurde Spiße der drei dcffrlbcu Jahre aufgenommene E
etrachtrt wcrden,
cinen Hälfte des vori Alles wird mit D
Vertrag findet fich S, 7:28. anicn in Madrid am .*“).Zuli 1811 ab- folgenden geheimen Artikel: “'t |ck, mit Frankreich keinerlei ckraffcixheit des unter dem Namen durch Welche Königs von (»!!roßbri- iderspruche zu der in einzugehen.“ „Dieser geheime _ -Arti!el an die die in Madrid am 28. August net wurden. Ges tSpunkt der Politik beider
ten H. von chist's chung dcs Lnstspicls „Dcr zerbrochene Krug“: „Es beweise! für die ham- burger Sckxairrsvicler, so wie für das dortige Publikum daß dieses höchß geistreiche niederländische Gemälde dort nicht veraltet. Öe
Hauptrolle vortrefflich sein. Manches modern gebildete Parterre-wirdedies schr trefflichc Lusispicl nicht ertragen können, Unsere Zartheit hat in män- chen Gegenden den Culminationspnult der Ab eschmackthelt me! 1.“ *- Da Tieck einc Autorität in dramaturgischen ingen is!, so glaub en wir in Nr. 123 d. Bl. des Herrn Lebriin als Reprli enfantm des Dorftlchmi Adam gedenken zu müssen,!)aben aber auch nichts da er, toemr HMS ? mid !* als derjeni e bezeichnet wird, dem das Lob gebührt“, in dieser“ Part „Meisfcrro e“ gespielt zu haben. -- n.
panirn vcrpflich ! von der Bes oder eine solche, Sr. Majestät des ! werden könnten, und die im W gesrvlen rngcn Allianz stände, der Herausgeber folgende Anmer rtnter der Benenmm „;;usaß-Artikel gc dnrch dieselben Mächte un rllärung bildete den Haupt-
von Separat
den 7,November 1733 den ersten Familienpakt, den der Herausgeber
Kabinettc seit dem Traktate von 1809. Nach
dem ab d T kt! (! rank- reich vom 20.Inli 1814 abgeschlossm Word, " “ m a m F
11 war, in welchem „„die Han-
g
drw-Vcrhältniffr bcidcr Nationen auf dem Fußr, auf dem sie fich 1792 bt- fandru“““ wiidcrlicrgcsirllt wurden, und da England unerklärbarerwcise dorgrzogcn hat, von dem anrständniffc (Hrbraneh zu machen, das rlrnr dcr erstc der „ZZnsay-Artikcl einräumt, als wie es kraft des geheimen “.)lriikrlo gekonnt diittc, dcr Erncurrung der alten Uebereinkiinfte zwischen Spanien und Frankreich vorzubeugen, so fiel der Grund der Ge- licirnlraltrrng weg, und der *.)!rtikrl ward auf Betrieb des en lischen Bevoll- mächtigten selbst als Scparat-Artikrl aufgeführt.“ -- ZZ
zrrg gcrwmmenr crstc Zusay-Lirtikrl lautet so:
er hier in Be-
„Man kömmt iiberein, das: wiihrcnd drr Unterhandlmtgen iiber einen
nrrtru Hartdcls-Verlrag Grossbritanien 3:1111 Handcl mitSpanirn nnter eben den Brdingnngcn zngrlaffcn werden soll, die vor dem Jahre 1796 bestan- den, Alle Handclö-Vrrtriigc, welcbe damals zwischen beiden Nationen be- andrn, Wrrden hiermit ratifixirt und bestätigt.“
In der That macht aber die spanische Ncgicrrmg beständig Schwierig-
keiten iiber die ".'lnwcndbarkcit mehrerer in jenen Vcrträgcn enthaltenen Ve- siimmnngen, und deshalb kömmt das englische Kabine! nicht selten auf die Vilmuptnng drr Giiltigkeit dcs obrn mitgetheilten geheimen Artikels vom .*“), Juli 1814, der nur bedingungswrise aufgegeben wurde, wieder zurück.
Madrid, im April.
Ludwig Tieck saÉt in scinrr Einleitung zu den gesammelten S rif- . 111,1". (Berlin, bei Reimer 1826.) bei Be pre-
briln soll in der
e' eine
“".-***- * , _ -:;,-Z5irié:_„