1844 / 163 p. 3 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

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' v nSa en, von Windsor-Schlvß nach dem Buckingham- ZzeanmR-ücko ekehrFs Ein lauter Volks-Jubel begrüßte die hoben Herrscher ten ei der Einfahrt in das Portal des, Schlosses. Se. Majestät der Kaiser wird in Begleitung „des Kömgs; vpn Sachsen heute noch die Mitglieder des United-Service-Club mit eiiiem Besuch beehren und aladann den Themse-Tunxiel in Augenschein nehmen. Morqen wird der ganze Hof die italienixche Oper besuchen, wo auf ausdrücklichen Wunsch des Kaisers der Barbier von Sevilla“ und das Ballet „Undine“ aus efiihrt werden wird. Im Laufe des Tages wird Se. Majestät der aiser einem ihm zu Ehren veranstalteten Josie beim Herzoge von Devonshire in Chadwick beiwohnen. - Der vorgesirige Tag wurde in Windsor, wie schon erwähnt, durch eine glänzende Parade gefeieri, welcher ein großes Bankett in der Waterloo- Gallerie des Schlosses folgte. Während desselben wurden Von der anwesenden Militair-Musik auf den Wunsch des Kaisers die Regiments- Märsche der am Morgen zugegen gewesenen Rc imenicr und am Schlusse der Tafel abermals auf Begehren des KaiJers die National- Hymne Rule ßritannia gespielt. Gestern besuchten die hohen Herr- schaften zum zweitenmal die Rennen vvn AEcoi, wo ein unbeschreiblichcr Volksjubel die Ankunft und Abfahrt derselben begrüßte, AmMorgen batte Se. Majestät der Kaiser in Begleitung des Prinzen Albrecht die St. George-Kapelle und die Königlichen Marftälle in Augenschein genommen; in der ersieren fesselte die Aufmerksamkeit des Kaisers besonders das Chor, wo über seinem eigenen Siße, welchen derselbe als Ritter des Hosenband-Ordens einnimmt, das Kaiserliche Wappen und Banner sich befindet. -* Se. Majestät wird am 10te11Morgcns London verlassen und sich an Bord des in Bereitschaft geseytcn„Black Eagle“ in Woolwich nach dem Kontinent einschiffen. Man ist cht damit beschäftigt, auf dem Verdecke dieses Dampfschiffes ein besonde- res Zimmer fiir den Kaiser einzurichten, wie es auch auf dem hollän- Zis??? tDampfschiffe „Cyclops“ sich fand, welches Se, Majestät hier- er u r e.

Der Kronprinz von Dänemark hat nach Besichtigung der Merk- würdigkeiten Edinburghs am 4ten die Hauptstadt Schottlands ver- lassen, und wollte nach Perth, durch die Hochlande über Blair 211le und Taymouih nach Glasgow und von hier über den kaledonischen Kanal nach Inverneß sich begeben. In Kromarty wird der Prinz sich nach Faröern einschiffen, wohin ihn geologische Studien rufen.

Ueber die Ursache des Besuches Sr. Majestät des Kaisers von Rußland enthäit der Standard in seinem gesirigen Blatte eine kurze Notiz, welche trotz des znversichtlichen Tones des ministeriellen Organs Jeden, der die Data genauer erwägt, durchaus univahrschein- lich erscheinen muß, Der Standard sagt: „Wir sind in denStand gesevi, zu erklären, daß der Besuch St.Maxestät des KaisersvonRußland unmittelbar durch die Publizität veranlaßtworden isi, welche man der Note Sr. Königl. Hoheit des Prinzen von Joinville gegeben hat.“ Die M o r- ning Chronicle, welche hervorhebt, daß der Kaiser zu keiner an- deren Zeit der Königin von England seinen lange schon beabsichiigten Besuch habe machen können, als eben jeyt, indem die nahe Nieder- kunft Ihrer Majestät und die spätere Anwesenheit des Königs der Frci11zosr11 in London denselben als nicht gut thunlich erscheinen ließen, wms! die' Behauptung des Standard auch noch aus anderen inne- ren Gründen als aus der Luft egri en zurück. „Wir möchten“,

iagk das Whigblati, „die hat ache sehr in Zweifel zie- hen, „daß ngend eine Bewegung des Czaaren von Rußland durch 1rgend eme Handlung des mehr noch dem Geiste, als den Jahren nach knabenhafien Prinzen von Ioinville veranlaßt werden könne. Die russische Regierun , wenn wir sie nach ihren Handlun- gen beurtheilen, ist zum wenig en ernst, streng und das Thatsächliche

; “_Z, der Dingß ins Auge fassend, und wir können ihr wirklich nicht etwas * so Lächerlichrs zutrauen, als es der Fall sein würde, wenn wir an-

nähmen. der große Machthaber des östlichen Europa's habe sich über

Z“ die ganze Breite des Kontinents durch eine beweqende Kraft trciben

kx lassen THF des Korsaren-Dileitanten (amateur corzair) der Tuilericen.“

Pfennigs - Pamphlet

die nicht bedeutender wäre, als das zwei Diese

ZZZ," übertrieben gehässige Sprache der M o r n i 11 g C h r o 11 i c l e kann nicht auf-

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ZZ; allen, nachdem wir schon friiher die Tendenz dieses Blattes bei Beurthei- TL- ung der Note des Prinzen von Ioinville gezeigt haben. ck auch der Umstand,

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ck 16. Mai zueist von dem Journal la Pres s e erwähnt und am Listen

, Fiir die Unhaltbarkeit der Nachricht des S ta n d a r d spricht iibrigens daß die Schrift des Prinzen von Joinville am

You, also an einem „Ta e, da die Schrift unmöZliich schon in S1. eiersburg bekannt sem onnte, die Abreise Sr. ajestiit des Kai-

l)? Ösers erfolgt ist.

Das Unterhaus beschäftigte sich gestern mit einer Bill, welche für das Ausland nur insofern bemerkenöwerth ist, als die bekannte Spalttzng der ministeriellen Partei zwischen den Ultra-Tories und den gemäßigten Tories wieder einmal recht deutlich hervortrai. Es han- delte sich um die sogenannte Dissenter-Kapellen-Bill, Welche die Sicher-

ellung der Doiationen dissentirender Gemeinen zum Zweck hat. Es oll nßmlich fortan unter gewissen Bedingungen jeder dissentirenden Gemeine der Besih-Anspruch auf eine Dotation, welcbe sie zwanzig Jahre, ?enossen, imbestreiibar, und der Rechtsanspruch der etwa später ays die er Gemeine sich bildenden Sekten auf jene (Hüter ungültig sein. die Vercinlassyng zu der Vill gab, wie schon friiher näher gezeigt Horden isi, em Prozeß einer Presbyterianer- und Unitarier-Gemeine iiber das Legat einer gewissen Lady Hemlet von 3000 Pfd. “Die Yltra-Torteö erklärten sich entschieden geEgcn die von den Ministern eingebrachte Maßregel als gegen einen in tiff in die Rechte der herrschextden Kirchez endlich aber wurde die ill, von der eigentlich mmisiertxllen Pariet und der Opposition untersiiivi, mit 117 gegen 307 Stimmen zur Zweiten Verlesung elaffen. Darauf wurde auch die neue Zuckerzoll- ill zum zweitenma e verlesen.

Die Verhandlungen des Oberhauses waren gestern unbedcuiend.

(B. H.) Die Parlaments-Verhandlungen am heutigen Tage waren nicht von quemeinerem Interesse. Das Oberhaus hielt eine nur ganz kurze Stßung, im Unterhause wurde nach einiger Diskussion mit 116 gegen 50 St1mmen beschlossen, die Zcoilmnj [*g-150135110], eme Bill, welche einige Reformen im Innern der schottischen Kirche bezwexkt, an das General-Comité gelangen zu lassen, in welcher dann die einzelnen Klauseln beratben wurden. Der König von Sachsen wohyte der Sivung des Unterhauses bei, zu “welchem Zweck ihm der Zerxeanl-at-Qrmz des Hauses seinen Sitz eingeräumt hatte; die De- batte wurde eius Rücksicht auf ihn in die Län e ezogen, und die von mehreren Senen ziemlich lebhaft verlangte bsirmmung verschoben, da er. dem Reglement emäß, während derselben gleich allen Nicht- mitgliedern das Haus kälte verlassen müssen. Der König, der sich

einige Zeit mit Sir Robert Peel unterhielt, hatte vorher auch der

kurzen Sihuu des Ober au 6 b ' t. bk". O'Conne '- A yeuÉUoLZ-Ééyewoh"

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*QZTMMF nen Sir 111 . vnd Hen" Kell , ' K ““ck. «WKW um-die em onservatever, det si Sir de:“, abet (msconv'ention mGründen urüastehen mu „„ dern ersi "mn) : “i" ' "i'd "Ubi Wie beßimmT ck zuerst 11a “BLM m- ?EÉÉKYW antreten. Ei; begiebt ck um ihn nach Alexand'rim xu say,“. “WMW „Geyser erwar-

d die Advokaien, welche vor den Peers fiir die_ rechen sollen, bereits gewä lt.

uch isi noch nicht an das Ober-

Es befinden '! homas Wilde, General- iskal unter dem?;

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i te Stelle eines Genera -Pro-*.

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urfni : desselben unterrichtet.

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Der russische Gesandte am brasilianischen Hofe, Herr von Lo- monossow, hat sich heute in Jalmouéh nach Rio eingeschifft.

Belgien.

Brüssel, 8. Zuni. Den bereits gestern mitgetheilten Be- schlüssen, welche die Repräscntantrn-Kammer 1'111 geheimen Ausschuß zu Gunsten der Kaffee-Einfuhr aus Holland und mit Hinsicht auf eiwanige Repressalien fremder Staaten gegen die belgischen Differen- zial-Zölle angenommen hat, lassen wir 3111“ Beleuchtnng dicser Ma - rcgcln noch Einiges aus den Verhandlungen dariiber folgen, wir sie in öffentlichen Blättern, a11schei11e11d 11ach Mittheilungen einzelnchit- glieder der Kammer, berichtrt sind.

Den Antrag, daß der aus den holländischen Entrrpots inVelgien cin- gehende Kaffee noch ein Jahr lang bis 111111 Belanfe von 7 Millioncu Kilogrammen von den angenommenen Differenzial-Zöllcn befreit sein und zu drm jetzigen Zoll zugelassen wcrden und daß die Regicrnng, wenn sie es angemessen finde, diese Vergünstigung nach Ablauf dieses Zayrrs wieder noch auf ein Jahr, aber nicht auf liingcre Zcit, 311 vcrlängcrn dic Voll- macht haben soUe, begleitete der Minister des Innern mit der Erklä- rung, das: er, wenn diese AuEnahme 311 (Hansen Hollands 9111111111th werde, Repressalien von Seiten dicscs Staates fiir 1111wa11rschci11lich halte, und daß das Ministerium aus der Genehmigung seines An1c11de111e111s einc Ka- binetsfrage mache.

Herr O sv, Deputirter fiir Antivcrpcn, nannte die Poli1ik dcs Ministr- riums eine Politik der Furcht. Durch das ministericlle Amcndcmrnt 111 Gunsten des Kaffce's aus den holländischen Entrcpots ist, sagte cr, das Wesen des ganzcn (HcscH-Entwurfs vernichtet. Heißt dies nicht, andere Mächte geradezu a11ffordsr11, von 11113 ein (Bleicher; 311 verlangrn? Können wir ihnen dann ihre Forderungen abschlagen? Durch ein solcbcs Verfah- ren, wie das Ministerium cs 1111gc1io111111cn, wird der Ehre1111d1111abbä11gig- keit des Landes 311 nahe getreten, wir ivcrdcn vor ganz Europa 311111 051- spött gemacht. *

Herr Nothomb: Wenn der vorige Redner unsere Politik eine Politik der Furcht nennt, so wage ich es, die sci11igc eine Politik des Egoismus zu nennen. Er hat 1111 die Worte Aquancr und Mut!) erinnert; ich möchte aber keinen zwciten Feldzug von der Art, wie der angcdcntctc, mehr mit- machen und schlage deEhalb die obige Zoll-A11S11ah111e vor.

Von verschiedenen Seiten 1v111'dc hierauf der I)iinistcr der auswärtigen Angelegenheiten befragt, wie es mit dem Einspruch siche, Welchen Holland oder andere Mächte gegen die Ci11f1'ih11111g der Differenzial-Zöllc rrbobc11 hätten, worauf Herr Goblet erwiederte, cs sei, abgesehen von einigen d1- plomatiscben Besprerbnngcn, Welche krinc Folgen gehabt, in dem Stand der Dinge seit dem Beginne der Diskussion iiber die Differenzial-Zölle keine Veränderung vorgrgangcn, und außer der Note, wr[che „Holland (1111 19. November übersandt, sei keine Weitere Ncclamation cingclanfcn.

Herr Dumortier: Dic Minister sagen der 1111111111“ also gar nichts Neues; sie geben ihr keinen Aufschlnß iiber die Hauptfragc, nämlich die Möglichkeit von Repressalien.

Herr Delsosse, Deputirtcr von Lüttich, welchcs bei dcr crleichtcrtcu Einfuhr aus Holland auf der Maas besonders inicrrssiri ist, erklärte sich 11atiirlich sehr zu Gunsten des miuisiericllen Vorschlags und wünschte 11111 auch für andere Artikel noch dieselbe Begünstigxmg, wie für dcn Kaffee, namentlich fiir Thcer und Zinn. „Liittich“, fiigtc er hinzu, „hat den hoch- herzigsien Antheil an der Revolution genommen, der dagegen 9011119011111 sich stets widerscßte; deffennngcachtct hat dir Revolution bishcr stets die Maas der Scheide aufgcopferi, und es ist Zeit, daß mm auch fiir die Maas etwas geschieht.“

Herr Kogels, der Kollege des Herrn Osy als Deputirten fiir Ant- werpen, übernahm die Solidarität für den Vorw11rf, den der Minister Nothomb diesem gemacht hatte, indem er scherzend bemerkte, es spreche ein Jeder für den Glockenthurm seines Ortes, 111111 hätten abcr dic Deputirtcn von Aniwerpen ufiiklig im eigentjicben wie im tropischen Sinne das Glück, daß ihr Glockentburm (derRedner spielt auf die antwerpencr Kathedrale (111) der höchste des Landes sei, denn mitAntwcrpens Interesse sei das des gan- zen Landes verschmolzen.

Herr Delhougnx sprach zu Gunsten des ministericllcn Amendcmenis. Zu leich erörterte cr d1e Zuckerfragc im Interesse der Raffinerie'cn und des» Kii cnhandels und schlug vdr, da]; die Erhöhung des .ZVUks auf den Zilk" ker, der aus „xizropiiischen Egtrepots untcr belgischer Flagge eingeführt wvae, nur m allmaltgcn Progresnonen von Vierteljahr 311 Vierteljahr stattfinden solle. Auch stellte er dre Frage des Vieh-Tranöits unter einem neuen Gefichtöpunkte dar und verlangte, daß das Ministerium, wenn die Be iin- stigun des holländischen Kaffee's angenommen würde, den BeschluF Bette jenes Transits zurücknehme. , Herr Malou bchauptcte dagegen, es bestehe zwischen diesemBeschluss."ck

und dem Gesch iiber die Differenzial-Zöllc keine Ve1'wa11dtschast, und man 1

könnte die Zurücknahme des Beschluffcs fich vielmehr als ein Mittel gegen Holland vorbehalten, falls dieses Nepreffalicn gegen die Differenzial-Zbllc ergreifen sollte.

Herr Dumoriier: Von JWci Dingen cines: entweder hnbcn 111111: diplomatische Verhandlungen seit der Vorlegung dcs (Heseßes siatigcfnnden oder nicht. Wenn nicht, wozu bedarf es dann eines gcbcimenAusschusses? Haben aber mündliche odrr schriftliche Reclanmtioncn stattgefunden, 1111011111 erklärt man dies dann nicht? Feigheit hat den Beginn dicser T-isknssioncn bezeichnet, und Widerruf beschließt sie. Es ist dies der znxcite Akt jener Politik der „AUSdauer und des Muthes“, wclche Holland im Jahre 1889 xennfe?) zu lernen Gelegenheit hatte, und von der es Gewinn z11 ziehen ori 11" 11.

Herr Nothomb: Ich habe alle Erklärungen gegeben, die man wün- iscYetb 1111111. Den Ansichten des Herrn Delhongnc fiir die Zuckersrage trete

ei. Herr Rogier sprach fiir Aufrechterhaliung des Beschlusses iiber den Vieh-Transit.

Der Finanz-M'inisier, Herr Mercier, c1'llärie dann 111111), das; die Königliche Verordnung vom 23. September, durch Welche das Verbot dcs holländischen Vieh-Transitö aufgehoben 1vordc11, wieder 311riickgc11o111111111 werden solle, weil die Bestimmung in Bezug auf den Kaffcc fiir Holland vorthcilhastJZenng sei.

Herr alou, dessen Amendcmcnt 311 dem 31111 Artikel des Gesetz- E11t1v11rfs bekanntlich angenonnncn Wurde, fiihrte zu Gunsten desselben 1111, daß ein Parlament nicht ohne Ursache auf seine Rechte und Prärogativc Verzicht leiste, namentlich nicht, um Männer damit zu beleibcn, die deffcn vielleicht nicht wiirdig sein könnten; das Votum, welches die chicrung verlange, ihr die Bestimmung der 101311 gegen Repressalien ch Auslanch fiir nöthig erachteten diesseitigen Repressalien jeder Zcit zu überlassen, sei ein Votum des VertraUeus, welches er ihr nicht bewilligen könne; er onc ihr gern jene Befugniß fiir die Zwischenzeit zwischen den Sessionen der Kammern einräumen“, fiir diese Zeit erhcische es das Wohl des Landes so, nicht aber für die Zeit, wo die Kammern versammelt seien.

Das Amendemcni des HerrnMalou wurde darauf M11 46 (nicht 36) gegen 24 Stimmen angenomnwn. Gestern beschäftigte fick) die Kammer mit nochmaliger Revision des Tarifs uiid beschloß, sobald dieser die zweite Genehmigung erhalten haben nxtrd, den Bericht der Kommission über die industrielle Frage zu erwägen, und dann erst iiber den ganzen Geseh-Enthrf abzusiimmen.

Schweden und Norwegen.

Stockholm, 4. Juni. (H. R. Z.) Der König wird auf "seiner Reise überall mit enihnsiasiischem Jubel rmpfangen. Er fährt *ohne den geringsten Aufwand, anz wie ein Privatmann. Bekannt- *lich werden in Schweden ,die ?postpferde von den Bauern geliefert

;und die Posi-Siaiionen ind im Allgemeinen gewöhnliche Banerh'öch- YAuf solchen hat der König mehrere Nächte zugebracht und sich 1110 “?",der gewöhnlichen Kost begnügt. ;nicht zum Vorschein gekommen, sondern der hbbe Reisende hai d1e i-eisernen Gabeln des Bauern bei seinen Mahlzeiten bonus“-

war, beute on- -

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Die Königlichen Service sind gar Ueberall ,

Lai der König sich, ohne Ansehen der Person, mit dem zahlreich ver-

? ammelten Volke an das undli : unter alten und über die Be- f fte ZL! ganze? Lande jubelt die dank-

bare kimme des Volks: „Wir haben einen König, der die Worte:

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„Recht und Wahrheit““ nicht nur in seinem Schilde, sondern auch in seincm Herzen führt!“

S ck 111 e t z. Die Allgemeine Zeitung enthält nachstehendes Schreiben aus Miinchen vom 4. Juni iiber die Ereignisse in der Schweiz: „Die Beilage der Allgemeinen Zeitung vom 3, Juni enthält eine Korrespondenz «1116 Luzern, Welche den Eindruck wiedergeben zu soUen scheint, den das Uriheil dcr schw1i1eriscben Prise iiber die walliser Angele- geuhcii anf dcn Unbrsangcncn mache, Dic fonservativePreffe wurde hierbei nicbt 311 Rath gczogcn. Abgesehen davon, ist es wohl unnöthig, weitläufig nacbxuwciscn, daß ein l11sire1'se11der Fremdcr, der seine Aufmerksamkeit ab- werbselud der Politik des hohen Vororts, dem Frühlirtgswetter und den Preisen der Hotels, Welche seine Unzufriedenheit erregt haben, zugeWendrt, wohl nicht allzu kompetrni ist, über Vorfälle zn unheilcn, deren verwickelte Fäden fich cht erst und mir den Amgen Sachkundiger entwirrcn. Dennoch möchten einige allgemeineBemerkungen a111Plaßcsein, um so mehr, als die dcntschePreffe ihrer Mehrzahl nach dchorort d11rcha11§ nichtunbefangcn beuribeilt. Das Verfahren dcffclbrn konnte anfangs, che die wahre Sachlage fich offenbarte, nicht unerhebliche Bedenken errcgcn. Nachdem diese aber in nicbt wenig überraschender Weise hervortrat, stand in den Angen jcdcs Ei11sichtigen der Vorort moralisch 1100011111111?" gcrechiscrtigi da--1111dci11schruntergeordneter Fidler, den er in dcr Form bcgangrn haben mag, verschwindrt gänzlich, _skltdkm die Regierung von Waadtihrcn1031o1“;cn Rachc mitgetheilt hat, das; der (“Manis- 911111) von Wallis, bcvor er sich an den Vorort chrndct, zwci scinrr Mitglieder 111 konfidcnticller Mission nach Lausanne geschickt habe, 11111, bi'l dcr Reizw- 1111113 von Waadt a11111f1agc11, ob 1111111, im Falle eines o11131clle_n Begehrens 11111 Hiilfe, Enisprcckmng 111111111911 ]önne, ,wor-auf .die-provrsorßchx Antwort so ansgcfallrn, das; die Regierung von Walks ganzlich c111111111111gt wrrden

mußtr, neue Sebriiic bci derjenigen von Waadt 3111111111, ;Oxr Schlag, den die radikale Partei crl1tte11, ist groß. Seit Z1111ch z11erst rcxigiös, d111111 poliiisck) den RadikaliNnuö abgewiesen, waren des-

sen Hoffnungcn 11111 Wallis gcrichtci. Hier sollte ein neurr-Kamyf- play, hergestellt rvrrdcn, 11011 hicr aus [01111 bcsondch Z1111ch Wie- der riobcrt Weiden, nachdem die 1011111111111st1sche Jntrrgue ganxltch ge- scbcitcrt 111.11. Tktö Wiithcn der radikalen Presse bctvcisi, wie rief der Na- difalis11111s scixic Nirdcrlagc fiiljlt; die Justrnctioncn, Welche sick), bezüglich der wallié'cr 111111119111, dic aargauischc Regierung von ihrem Großcn Rail) 13111111 [affen 10111118, 1111110111 nicbt 11111vahrsrh1'111licl), daß er 111111) die Bc- 1111111111g 1111101111 hat. Zu jedem Fall hat die aargaitiicbc Politibsich _sxlbst ihr Umhcil 1111d 1101111111011 a11ögc,p1ochc11, 11153 es je von gcgncrrjchchciee gcfällt 311 111c1'dc11 vermochte.“ Eiscnbahnrn.

Die Eisenbahn Von Höchst nach Soden wird nunmehr rasch 3111 Ausfiihrumg kommen, indem das frankfurter Banquicrhaus Gebr. Bethmann won Seitkn drr nassauischcu Regierung die Konzessioii-zur Anlage 111111“ Eisenbahn, Crbaunng ci11cs31'111ba111'cs und den alle_nngen *Debit dcs 8)?incralwasscrsz vonSodcn erhalten hat. Die Bahnstrecke, Wozu die Hälfte der breiten Landstraße verwendet wcrden soli, Mrd 1111e11tgcltlich gegeben, Bahn und Bctricb sind auf eine Reihe Yon Jahren frei von Sic111'r11 und sonstigen Lasten. In der „Konzespon ist der Bahnbrtricb 1nittrlstPfc1d111 bestimmt, d1c18 Lokonwiwkraft darf abcr durch andere neue Erfindungen crscxxt werden, 111syfer'11 d1e Erlaubnis; der betreffendenBehörden dazu eingeholt wordert 10. Dem Vernehnn'n nach, soil das a1111ospbärische System bc1 'd1cse111*ganz dazu geeigneten Terrain 111 A11wc11d1111gion1m111, was 111 Vtelxacher Beziehung der Sache von 911115611 16111 w11'd.

Am (1.J1111i ist mit den Erdarbcircn zu dsr Niedl-rschlrsisch- Märkischen Eisenbahn in der Nähe won 231111311111, so Wie auf der ganzen Linie vom Queisflusse bis nach Marthwaldau begonnen worden. *

“?€- Weinmr, 10. Juni. Zur thüringischen Eisenbahn Werden vom *„JIsten bis 20stc11 d, M. dir crstcn Einzahlungen grle1stct, 1111111- lich “10 pCt., woranf die Tirrct1o11__gc1väblt wcrdc11_1111d da;? Erpro- priiren brgi1111c11 soll. “711“ Angriff der Bahn selbst geschtcht nach der Acrndtk.

Yandels- nnd Lorscn-Uachrrchtcn.

„Berlin, 12. Juni. Die Börse tvar hente besonders für volle Actien schr animirt, 1111d erfr1hrcndic1c, wiesä111111111chcQuittungsbogcn, einen nam- haften Aufschwung.

;;: Weimar, 10. J1111i. Henle 11111 ersicu Tage dcs Wollmarkis stellte sich der Preis der Wollen noch günstiger als aufden bisherigenMärk- ten, denn es wurdrnKäufe abgeschlossen, 111111111? gegen den Pieis des vorigen Jahres 25 bis (10 pCt. höher waren. Morgen is? der Haupttag, und man vcrsp1icht sich bcdeutct1dc1c Zufuhrcu, Weil die gestrigen Gewittcrregen das Anfahren der Wollen verhindert hatten. Einkäufer haben sich in Masse eiugcsundcn.

ck01: Frankfurt a. Pt., 9. Juni. Ja der Effekten-Sozictäi war die Stimmung der Fonds heute flau; Rheinschanz-Bexbachcr Eisenbahn- Aciicn sind fortdauernd im Weichen begriffen und blieben heute 106 %,

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Üontgltckzc Schauspiele,

Donncrstag, “18. Juni. Czanr 1111d Zimmernmnn, komische LPM“ 111 3 Akten. Musik“ von A. Lorßing. Tanz Von Hoguet. (DM. Conrad, 1111111 Siadt-Thcaicr 311 Strttiu: Maric, als Gastrolle.)

Jm Ko11311tsaalr: “]) ]-11 031111]. (];? [*.-1111101", 1*:1111]t?1'1|[(k (211 “[ 1117113 2) [„“1 5111k1-1111]1* 1111111756111011011 (10: []1111 11071? cle? 111171199111, 17111001“1131141111110.111 1111 “[ „1110, 8) U11 1110113119111' (*1 11110 1181111“,

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Königsstadtischcs 'Cbcatcr.

Donnerstag, 13. “Juni. Die Memoiren des Teufels. Lustspiel jn :; Akten, vo11B.A.Hkrrma1111. (HerrHcgt'l, Vom Hof-Thkatcr 311 Detmold: Robert, als-chie Gastrolle.)

Jrritag, 14. Jun:. T1?“ Hklblll. Hierauf, zum ersieumale: ijjjens Herzklopfen. Va11dev1lle-Scenr, 111111) drm Dänischen, von B. A. Hermnqpnx Zum Schluß, 311111 1101111111112: Köck und Gusie. Vaudeville-Pone 111 *] Akt, frei nach dem Französischrn, als Seiten- ftiick zu: „Der Playrcgrn als Eheprokurator“, von W. Friedrich (Dlle. Julie Herr111a1111, vo111Thalia-Theater zuHmnburg, im zwätcn Stiick: Emilie, im dritten: Gusie, als Gastrollen.)

Mad. Weiß, Ballrtmeisterin des Kaiserl. priv. Theaters in der Joscphsiadi zu Wien, wird Sonnabend, den 151211 d.M.. ihre Vallet- Vorstellungen, ausgefiihrt von einem 111193 36 Kindern bestehenden Vallrts-Corps, beginnen.

Vera111wort_l_i_cixr_§chac1cur 01: I". W. Z inkeis e n. Gedruckt in der Dcckerféhen (ZThZiMFÖbT Hofbuchdruckerei- Beilage

59-9 111). ]“01;

l'r'eosg. |-'r.

M 163.

Inhalt.

Deutsche Bundesstaaten. Königr. Württemberg, Jestungöbau 311 111111. *- Grh. Hessen. Der Prozeß Meygcr-Wcibtwm.

ckth Anhalt-Deßau. Sängerfest zn Deßan. Großbritaniey und Irland. London. Reg1e1u11g h11111chilich der Einfuhr-Abgabe von fremdem

Türkei. Konstantinopel, Die Wiedereinscßung derJ

in Syrien,

anustrie-Aussiellnng in Paris. (Dritter Artikel.)

Ausland.

Deutsche Bundesstaaten. Königreich TLiirtteml-erg.

in Ulm ko111ma11di1'te11 drssiaaten Vertreten. Anfang?; Juni kam ei Lieutenant Freiberr von Bianchi die Festungswcrkk.

Großherzogthum Hessen. meldet aus Mainz, 5. Juni:

Königl, 11iedrrländischc Regierung fiihrten,

stanz gegen die Klägrr und 311 Gunsten der chiernng wordxn, tndem a11ögcsproche111v111'd1', das; die Klage verjährt sci, Stre1t-Ob11'kt mag zwischen ;50-40 Mill, Fl. betragen habkn.“

Am 1, und “2. wgrrn 111 dem freundlichen Dcßau, unter Friedrich Schneidcr's Ober- 1e1iu11g, dic'Licd1'1'tafelvc1'ei11e von Berlin, Cöthen, B Halle, Leipzig, ?))kagdeburg, Zerbst 11. s. w. 311 gemeinsamer Sanch-

Herzogthum Aubalt-Deßnu.

freude zahlreich Versammelt. kunftigcs Jahr in Halle stattfinden,)

Grossbritanien und Irland.

London, 5. Juni. Die neue Zoll-Ma 11 el der Re ierun hinsichtlich der Einfuhr-Abgabe fiir frrmdcn, Jichgt durch SÉZlavrnLZ , die "so iiberaus schwierige Z1lckxrf1“age einer z11f1'iedensiclle11dc11Lösung näher zu bringen. Die Regierung hat bin bisher fiir allen fremden Zuckcr ohne Untrrschicd erlegten Zoll von 62; Sl). pro Centner auf 34 Sl). fiir fremdes, nicht durch Sklaven-Arbeit erzeugtes Produkt herabgeseßt, und somit de" Sh, für ihren Kolonialzucker, gegen- iibkr den Sklavenländern, aufrecht erhalten, aber sie hat den Erwar- tungen ihrer Partei durch die Gewährung eines so geringcnSchuhes, wie 10 Sl)., gegeniiber den Ländern China, Java, anderen nicht Sklaven haltenden Staaten, doch nicht entsprochen und zugleich die Opposition durch die Beibehaltung jenes Schnßzolls von Man befindet sich in England in dieser Beziehung allerdings in iiberaus schwieriger Lage; die Re- gicrung ist von Nothwendigkeiten eingeengt, indem das Bedürfnis; der einen Partei so stark ist, wie das der anderen, und dennoch beide zu Die Handelsfreiheii drängt auf der einen Skitc, die Menschlichkeit und Gerechtigkeit auf der anderen, »- Zu näherer Beleuchtung diene Folgendes. Mauritius und Ostindien zusammen 4,758,760 Ctr. Zucker, von deuenEngland 11111“ zu eigenem Bedarf “200,000 Tonnen oder untcr 4 Millionen Ceniner verbrauchte Der Preis, mit Ein- Jm Jahre 1843 dagegen, noch dazu einem sehr giinstigenJahre, war die Zucker-Pro- ductionWesiindienö so tief schon gesunken, daß man hier 11111“ “(25,000 Tonnen, oder 011031111301, mit Einschluß vonMauritius nnd Ostindien, Der Verbrauch des Zuckers in Eng- land überstieg bei der gesteigerten Bevölkerung nunmehr die Zucker- Erzeugung in den Koloniecn, und der Preis stieg demnach um 30 pCt. Cs erhoben sich unaufhörliche K!a- Jen iiber die hohen Zuckerpreise, und die Partei des frcieu Handels

Arbeit erzeugten Zucker ist wenig geeignck,

zwar den alten Schuß vo11-30

39 Sl), krineöweges zufriedengesicllk.

einander im Widerspruch stehen. beide mit guten Griinden. . , Im Jahre 1831 lieferten Wrstt11d1en,

und den Rest also Weiter ausführen konnte. schluß des Zolls, stand damals auf 47 Sh. ZPce.

nur 200,00!) Tonnen gewann.

gegen früher, oder auf 65 Sl).

und ein neues Terrain fiir ihre Operationen.

des englischen Volks widerfährt.

zehn. Jahren den Ruf „keine Sklaverm“ erhoben. wcsi111d1schen Pflanzer seine SklaVen-

wir fallen über ihn her und fragen ih"

Bekanntmachungen.

[756] Avertissemenk.

Ueber den Nachlaß des am 28. A1 11| 11. I- U Jorß verstorbenen Steuer-Einmhmers ÄZgUÜ Friedrizch “Uhu? ist an den_Antrag dcr Uhlichscben Vormund- schat der erb chaftliche Liquidationöprozeß eröffnet, und

Tie Zollmaßrcgelu der Zucker. amilic Schachab

Bei den zum Festungsbau Offizieren sind bald alle deutschen Bun- 11 hannobrrischrr Offizier dort an, wrlcher drr bayerischen Festungsbau-Dircctio11 zugciheilt Wurde. 21111 4011 Juni besichtigte drr österreichische Jcld11111rsrh11ll-

Dic Würzburger Zig. , Dieser Tage ist cine lange, jedoch 1111t zwnßichchuhe verhandelte Angelegenheit erlcdigi worden, wclche sowohl M Unser?!“ Gegend als auswärts die Interessen vieler Perso- nLn berührt: der Prozrß, Welchen die Erben des in der Mitte drs “blen Jahrhunderts Verstorbenen Mcngr-Weibnom gcgen die ist nämlich in letzter Zn-

arby , Teßau,

Nach dreijährigem Widerstande erkennt endlich die Regierung den gerechten Grund dieser Klagen“, sie sucht ein Heilmittel, aber sie kann dies nur halb durch die Herabseyung des Zones von (“1:5 S1), auf 84 Sh. fiir das fremde Produkt freier Arbeit gewähren, da ihre eigene Partei in dcr Han- delsfreiheii ihrenUntcrgang sieht und die Riicksichtrn der Menschlichkeit und Gerechtigkeit für sich in Anspruch nimmt, Zn d1ese111 Smnc schreibt 3. B. die T i mes: „Wir glauben, der wcstindische Pfla11z1'r hat gerechten Grund, sich iiber die Behandlung zu beschweren, die 1l)111 von Seiten Wir haben fast allein anf seine Kosten (denn die bewilligten 2090101111011 wicqen nicht dcn Verlust auf) die gewagicsic soziale Rcvvlution dnrchgriihri, und nun, um uns eines Aquruckcs Sir R. Pccl'ö z11 bcdicncn, „„da der soziale Zustand jener Koloniecn noch unter drnJolgcn jenes gewaltigen Ex- periments hin und her 1va11kt““, fangen wir an, mit de111selbe11Cifer

den Ruf „billigen Zucker“ vernehmen zu lassen, mit Welchem wir vor Man nimmt dem

man will ihn durchaus der

Konkurrenz des Auslandes unterwerfen, 1111111 verbietet ihm sogar, sich die Arbeitskräfte aus anderen Theilen 311 wcrschaffen. nachdem die Sklaverei durch eine Parlan1111is-Ak1e abgeschafft, der Lehrlings-Zustand durch den Drang der öffentlichen MLÜUMA aufge- hoben, die Einwanderung thatsächlich durch einen Gehmmeraih's-Ve- fehl gehindert 111, iiber das unglückliche Opfer her, das fach 111 den neuen'Zztsiand der Dinge noch nicht gefunden hat, den entstandenen Schwrertgkeiten noch nicht gewachsen ist, dessen Arbeiter zu arbeiten

sich Weigern und dessen Grundstücke immer wcrihloser Werden, -* 1 denn in aller

So faUen wir,

, Warum e

955

' zur Allgemeinen Preußischen Zeitung.

auf Java und dige Gerechtigkeit sprechen zu laut,

*HUzog- rücksichtigt lassen könnte,

nicht 311 begünstigen,

in den stärksten Ausdrücken

.

gefährdet sei.

also noch 1] Si).

gezahlt wird, stellen wiirde. der Zucker aus den Kolonicen 11111 Das Volk gewinnt allerdings d111'ck

rutschicdkn ' Tüs

Juni

cincr dauernden Ruhe zu bewirken,

nichts Gesey- oder Ordnungswidri

gung 'von ziemlich stark drapirtem Tuch nnd Einschlags-Gam zu liefern. Seit me 311 Garn von gckrempelter Wolle für leichte Maße, als die Spinnerei fich vervo Circasfienncs, die Napolitaines, die Tarian- und Kabylen-S den Spinnereien cine unerschöpfliche Quelle dar. in Paris konnte für die broschirten Zeuge auch Garn von gekrempelterW anwenden, die in gewiffen Fällen die Kascbcmir-Wolle erscht. fiihrung des neuen Webesiuhls mit 120-250 Spindeln hai vornehmli dicser Berwollkonnnnnng beigetragen. dieser Webesiühle, und namentlich scheinen die fiir das trockene Spinqen Die bernerkenswnthcsien Erzeugnisse d die aus Paris, RheimS, Mehrere Spinner, dem! bis zu

sogar 15,000 digen Feinheit

Welt seinenZucker uns nicht so billiZ rmchxn 11511111“, als der Pflanzer Manila.“ Solche Grunde für die den Kolonieen schul- als daß die Regierung sie unbe- wenn auch Englands, die Sklaverei durch ein? Zulassung vo11SklaVe11-Produkien * dabei wcmgcr . Gründe haben die Regierung auch vorzugswmsx vermocht, durch die neue Zoll-Maßregel dcnSklaverzncker auszuschbeßen; sieowarcn aber doch nicht stark genug, um dre"Jord,eri111gcn dcr Parici des freien Handcls in England gänzlich z111uckwc1sc11 zn 1aff111„ _ ' . sich die Times über Verletzung, drr (Hk'kkchtlgkklk grgcn-Westtiidien und darum sprechen sich die wcs1111d1schcn Pslanxrr 1111d E1ge11thi1111er, wie" 18 auf einer kiirzlich hier stattgxfundcncn Versammlung geschah, iiber die neue Zoll-Emniißigung (1115. Man verlangt, und wie es schei11t mit Rcchk, ei11e entsyrcchcnde Herab- scßnng des auf den Kolonial-Zuckcr lasicndcn Zol1_s„ 111de111 1111111 den gegenwärtigen Umständen das qanze 111 den 1vc11111d1schen31olo11ieen steckende Kapital, das auf “1-10Mill1'o11c11 Pfd. Bi. geschätzt wird, Die Griinde sind einfach; wie wir gesehen haben, bc- irägi der Durchschnittsprciö drs Zurkcrs in England cht ().") Sb„ nach Abzug drs fiir dcnKolonial-Zuckerbcst1*[)1»11dc11Zolls 11011 Ii Sl). Man kann aber f1*1*111d1*11Z11ckcr in England durch- schnittlich ohne Zoll fiir 22 Sh. erhaltrn, desen Durchschnittöprcis demnach 11111Hinz11rrch11u11g dcs 11111 vorgrs111la1'11'111'11 Zolls Von Ii Si). sich a11f50 S1). oder 0 Sh, weniger, als fiir den Kolonial:Z11cker Dic 11otb1v1'11digc Folge davon ist, das; “14pC1 1111 Preise fallen muß. die Operation der ngierung, dc- 1'e11 Zweck, billigeren 1111d reichlirhrrcn Zucker zu vcrschaffcn, erreicht wird, aber die Rrgierung grräiy in 11111: iiblc Lagr, indem sie ihre Partei erbittert und die Opposition nicht befriedigt. T 11 *r 11 c 1.

Konstantinopel, 22. Mai. reichische Juternuncius, Baron von Stürmer, und der Königl. smn- Jösischc Botschafter, Herr von Bourqucnry, hattkn in den 11151111 Ta- gen KOUfercnzcn mit dem Reis-Efcndi i11 Bstrcff Syriens, [11'1' jvrl- ck81“ Gelegenheit sie auf die Wiedereinseyung dcr Familie Schachab 1111111111111, i11dk111 diss das einzige Mittel sri, 11111 die Wicderhcrstc'll1111g Nifant Pascha soll 1'11dcß erklärt

außer, das; die Drusen sich Weigerten, erlegte Entschädigungs-Summe ,a11,d1e Maroniten zu zahlen; die ge- genwärtige Ver1valiui1g werde iibrigens Vollkommen im Stande sein,

Befehlen der Pforte Achtung zn Ve1schaffen,

selbst die Humanitäts-Politik

i11 A11rcch11u11g käme. Jene

Darum beklagt

haben.

121. Z.) Der Kaisrrl. öster-

Er fügte hinzu,

die von der Pforte ihnen auf-

Manila und

wirker- und Posamenticr-Waaren dient;

lität urtheilcn.

Zstcn Rang cin.

't angewendet. „Justen in Frankrcich. ' “ng der Rügen sich der Schafe von

geliefert.

vermehrt haben.

Spinnen der reinen odcr melirten, ge

lionen Francs au Werth, liefern.

genannten Stoffe vermischen.

gesunken.

Die Industrie-Ausstellung in Paris. Dritter Artikel. (Vergl. Allg. Pr. Ztg. Nr. 152", u. 155.) Gespinnsie und Gewebe.

F Paris, im Mai. Frankreicbcrze1tgi-bei weitem 11ichtdicsiir seinenBe- darfnöthige Wolle. Mantheilidic Wolle in der Regclcin in: 1) gewöhn- 1ich e W olle, die;111?lnfertigu11g von Matraßcn, Teppichen, Trcken, Strumpf- _, 2)gek1'c1npclteWolle, dicdurch Einfuhrung dcr Merinos in Frankreich mehr oder weniger vrrfeinert und vei'beffert Wordcn ist; sie die11tvo1'11ämlicl) z11rA11fcrtigu11g dergewalkteanugr, d.h. drr eigentlich sogenannten Tuche“, 0) endlich 111 gekä 111111te mehr oder weniger verbcsscrt Wordcn ist, und zur Anfertigung der geschore- nen, d. h. nicht gekvalkten „Zeuge dicnt. Frankreich seit etwa ZWanzig Jahren bedeutend verbessert worden. Vor dcm Jahre 1822 herrschte allgemein dieA11sicht, daß Frankrcich nicbt solcheWolle erzeugen könne, die fich mit der sächsischen dergleichen ließe, Seit jener Zeit habcn dic Heerdeu von Burgund, dcr Cha111pag11e, dcr Pica1die, des Lan- guedoc, Vé-arn, und 1111111111101!) die berühmte Heerde von Naz, dcn VcWeis des Gegenthcils geliefert, 11103 man hat in dcn aufeinanderfoi r11de11 Ans- stell1111ge11 die schönsten Proben von gekrcmpeltcr 1111d gekii1n111tcrYolle gesehen. Auf der gegenwärtigen, wie auf der friiheren Ausstellung, findet 1111111 eine große Mannigfaltigkeit sowohl an Fettwolle, als an gcivasöhrner Wolle. Einige Produzenten halten es fiir vorthcilhaftcr, 11111 Wolle von mittlerer Giite zu erzeugen, die allgemeiner gebraucht wird, nnd sie geben daher den großen Thieren mit grobem Vlicße dcn ncrrn 91119111 vor und sehen, neben der Quantiiät, ganz besonders auf die Qualität. Die Jury und das Publikum können jedoch nur nach der Qna-

Dic Wolle der Hcc1dc von 50113 nimmt auf der Ausstellung strts den Sodann kommt die Wolle (11123 dcn Departements dcr .; eine und Marne, dcs Calvados, dcr 1111111111 Seine und dkö “.'lich. Herr '_ taux aus dem zucht genannten Departmncnt 11111 1101111101111) Wolle von **,“ eriwürdigcr Feinheit und Geschmeidigkeit 9116gcstclli, nnd die Gcld-Unicr- "1131111ge11, wilcbc die Regierung diesem Produzenten gewährt hat, sind sehr , 1111 (53111111 ist gegenwärtig eine der at 1111111 „1111 Krcnzung 1111d Vcrbcffc- N11; bedicni, lignac, wclchrr cine Heerde von ctwa 8000 Stiick bcsißt 111111 schon drci- 11111! die goldcneMcdaille erhielt, hat 311 der dichährigcn “2016010111113 nichts Die Vorliegcndcn Proben zeigen einen merklichen Fortschritt seit

Dic Heerde dcs Hr Fast iiberall k)

fünf Jahren, namentlich in Bezug auf die gekänmite Wolle. 311 erwähnen, daß fast alle unsere Heerden sich seit 311111 Jahren bcdc11tr11d

Gehen wir zurWoll-Spinmrci iiber. Das trockene (11:01:1go ?. 501“) kämmtcn Wolle vermittelst Mas1i1incn hat plötzlich eine sehr große A11sd1h111mg gewonnen. es in Frankreich nur acht Etablissements dieser Art 11111 ctwa 10,0(10Sp1'11- deln; heut zu Tage giebt es deren zwanzig, die 110-120,000 Spindcln haben und jährlich 13; Millionen Kilogrammcs Garn, von c1wa 30 Mil- Unsere Spinner haben vornämlich da- durch den Vorrang, daß fie die Wolle mit einem im gcn1einenLebe11Tib et In dieser Art von (Ham hat Frankreich sowohl hinsichtlich der Vollkonnncnbeit, gewicht. Dcr Preis dieses Gams ist seit dem Jahre 1839 etwa 11111 10 pCt.

Die ersten Krempel- und Spinn-Maschinen, welche von Douglas und Cockerill erbaut wurden, schienen 11111 bestimmt zu sein, das zur Anscwi-

erhöht, und das

Wolle, die auch

Die beiden chien Arten sind in

Vorzug. Andere ziehen die [[ei-

senden.

311 sein.

Der Graf H-Traclc de 311111,

Noch ist 11111

Im Zahrc 1827 gab

als der Wohlfeilhcit das Ueber- ist. Seit langer

ein Termin zur Anmeldung und Nachweisung der An- sprüche der Gläubiger auf den 9.Sep1e1nber «., Vorm. 11 Uhr, vor dem Referrndarius Kowcrlzki als Deputirten angesevt worden.

Es werden daher alle unbekannten Gläubiger hier- durch vorgeladen, ihre Forderungen spätestens in dem obigen Termine, aus dem Königl. Ober-Landeögericht hierselbsi, entweder in Person oder durch einen mit

emeiner Anzeißer.

schr vollkommen gearbeitet zu sein. dch-pinucrci aus der diesjährigenAusstcllung sin dem Dcpxntcment dcs Ain und ans Louvicrs, Erzrngnine sich auf der Ausstellung befinden, beschäftigen Spindeln, und das Etablissement ch Herrn Prévost in Paris Sprndcln; das (Harn dieses Leßtercn ist von cincr merkwiir _ , Dasselbe gilt von den Erzeugnissen der G Lucas 111 Rheims, die der Woll-Spinncrei cinen neurn Impuls S'Skbk"

ZI: x

und Regelmäßigkeit.

Klasen theilen, nämlich gewali'te 11111) nicht drapirte und in reine Louviers, Elbenf, Sédan nehmen wie gewöhnlich für Die Fabrikanten von Lonviers Tuch, und im Appre-

Das Apptetiren ie Wichtigkeit an- ser Stadt etwa Der Verbrquch , und die jähr-

gewalkte Zeuge. das eigentliche Tuch die erste Stelle ein, behaupten ihren altenRuf fiir das leichte, ganz feine tircn haben sie seit der chien AussteUung nur gewonnen. mit Dampf wird immer allgemeiner. Elbens sicht, was d belangt, in dcr T11ck1-Fabrication oben an. Es giebt in die 70 Dmnpfnmschinen, zusammen von etwa 800 Pferdekraft. olle beträgt 80 Millionen Kilogrammes 50 Millionen Jr. geschätzt werden.

sien bis z11r feinsten Sorte, d. brizirt eine große und in diesem

an gcwaschcner W liche Production 1111111 auf fertigt dort Tuche von der gröb Preise von 8 Fr. bis 40 Fr, das Metro. Elbeus in von Pbantasie-Stoffen fiir Westen und Veinkleider, blenden fie för1111ich das Auge durch die Lebhaftigkeit der Farben und d1e Mannigfaltigkeit der Muster. Sé-dan ist auch dieSmal wie immer fast aus- der feinen schwarzcn, der schwarzen 1110: 1111113111 Kasimirc, der im Stiicke gefärbten Tuche. crsmmit iibcr dic Niianzcn der schar chge, dic S-Ldan aus die Anssicllung gesandt hat. Rhcims ist der Hauptort fiir die Fabrication da nicht drawirten wollencn Zeuge, (D' ck P [L i [ 1151313 b70 h§)[Rillionc11 Francs, beschäftigt 100,000 Arbeiter und besist 1800 * 1c 111'1' 190111 ia ieder ac wird ,. , . , 2 e eiii e, worunter 1200 ac nards; die'e le ieren md )| 3 f haben, er kW)."? darauf *"ckZt eher eingehen,“?il-s bis er "'*p*'*rtc'*,sch9 siebensJahren i11 Rheims ciuächüßrt worden. 'DiesFabrich'nten von Rheims

und z11Verlas11gc Berichte uber den gegenwartigen Zustand Symcns haben aus der diesjährigen Ausstellung Napo und der dortigen Partricn erhalten habe, zu welchemeecke er einen großherrlichrn Co111missair nach Syrien senden wolle. das; nach den bisher aus Veirutemgega11ge11e11 Berichten durchaus

es im Libanon Vor e 1lle11 ei .. , g g H s stellung wo 111ogl1cl) nocl) vervollkommnei worden.

sächlich im Elsaß und der Normen dortigen Fabrikanten haben ihre alte Erfahrung in der auf diese Zeuge angervendet, die man die Calicois der Woble nennen kann. Die in dem Gebäude in den (2113111115 [T])Féez - kommen hauptsächlich aus Roubair 1111d Turcoing, Jacquardschcn chestiihlen angefertigt werden. Jahre keine Luxus-Möbelstoffe Fliesen. Dieser Fabrications-Z1reig isi ihm hayptsächlich durcb o

Aclxere in Paris, Welcher bereits im Jahre 1839 die silberne Medaille er- oahrc Mmderbare Möbclzeuge geliefert, Nichts kommt geschmackvollften den noch Dasselbe

schließlich im Besitz

]:11111: 1vcrdc11 haupt

Paris und

hielt, hat in diesem „5 dem Glanze und dem Ncichthum diescr Zeuge gleich. Die liche Zusammenstellung der Far

en durch eine tren A b ck 11 li dar.

Ganze bietet eingen verführerischen gilt von dcn Zeugen des Hcrrn Ander in Rouen, der mit Herrn Henry

Diese beiden geschickten Fabrikanten engen den Glanz und die Pracht wie- 's ;(7. hatten; nur

Zeichnungen werd

mindestens auf g!c1'chcr Stufe sicht. waren die Ersten, welche den Möbel; dcrgabcn, die fie zur Zeit Ludwig's )(17. und Ludwig s11511'11 sie zum Theil die Wolle an die Stelle der Seide, und es ist ihnen gelungen, Dauerhaftigkeit mit Schönh

Was die cigrntlich sogrnannten Tuche betrifft dieselben Fabrikanten, die den Preis davoniragcn. die Herren Gsbriidcr Jourdain, Poitevin, Danner. reits in den Jahren 1819, 1823 und 18:14 die hat ein glänzendes gie des Willens und angcb WJahren erblindet, hat er stets stine Fab neues, mit den sinnreichsicn Maschinen versehenes Etablissement gegründet; so Weich anzufühlcndcn Tuche von unver- Unter den Fabri- die Herren Grandin und Fla- Der Erstere

Beispiel dab

KUZ diesen Fabriken gehen 1012 gleichlichcr Feinheit kanten von Elbcns 11113111) durch die Menge hat ein iiußcist ökonomi meisten abscizcndcn Fabriken in Frank

und so glänzender Apprctur bervor. zeichnen sich namentlich der ausgestellten Gegenstände aus. sches Verfahren eingefiihrt und befist eine der am reich. Es ist hierbei namentlich zu be- 111111111, das: die Preise scincrErzcugniffe 111itderQ11alität im Einklang sichen. Handclö-Minister, ist noch immer einer der

tcr denen, die ans Sédan Gegenstände zur Ausfüllung Skit langer Zeit hat er alle ehrenvollen Belohnungrn erschöpft, 111111 srim' Erzeugniffc figutircn nur noch auf der Ausstellung, um den Be- 1111'i13111fiil1rc11, daß der Handels-Minister nicht aufgehört hat, Tuch-Fabrikant Das Haus Bcrtx-cbe 1111d Bonjean, Welches jährlich 300,000 Mette “rt ebcnfalls die Stadt S-Z-dan auf würdige Weise Die von diesen Herren eingesandten Proben 1111111111 eine Idee geben von der Mannigfaltigkeit ihrer Fabrication fiir alle Klassen von Konsumenten produ-

Sic haben Tuche von der gröbsten bis zur feinsten Sorte aUSJe- Stoffc, der die Kleidung der barm- zu dem modernsten und koftbarften, die von

Herr (!11111'11-(5511da1'11c, der

?inögezcickxnmstrn 1111

Tuch fabrizirt, repräsrnn in dcr grgc111rä1tige11 Ausstellung. 1111d liefern den Bcweiö, daß fie stellt und Zenge von dem bescheidenen bcrzigcn Sch1vestcrn bildrt, [* dcr cilcgantcn Welt am meisten gesucht Werden.

Ueber die Tuch-Fabricatiou im Siidcn Frankreichs, 111o11t, I)iontanban, Mazamet 11. s. w. wollen wir nur einrge Worte sagen. 1 alten “Traditionen, die fie bereits ausge eben gnisse haben sich verbessert, und ihre tines, Ratincs und Köpcrtncbe, die sich auf der Ausstellung befinden, zei- gen ci11e11 bc111e1ke11swerthe11 Fortschriit. brication in diesen verschiedenen Städten man das alte Verfahren, welches momenian Eingang fand und die e in schlechten Ruf brachte, verlassen hat.

Die Wollenzeuge haben seit der testen Ausstellung offenbar an äuße- 11111 Ansehcn, so wie an Schönheit und Mannigfaltigkeit der Stoffe, gé- wonnen; aucb find die Preise für die gewöhnlichen Zeuge gefallen , allein wir fürchten, daß dies Alles ein wenig auf Kosten der Quallität geschehen

ab1ikanten zu sehr für den äußeren“

Ticse Fabriken sind 311 M 111111111, zurückgekehrt; ihre Erzen

des Südens im AnSland

Zeit arbeiten unsere F

Donncrßag den 13ten Juni.

Die Ausstellung

uen genommen worden.

Schein, als daß diese Besorgniß ungegründet sein sollte.

Vollmacht und Information verse enrn biefian Justiz- Kommissarins, zu welchem Bchufe ihnen d1e-J11siiä1- Kommissarien, Justizräthe v. Beyer, Korn, ,T11p11zjn Vorschla gebracht werden, anzuzeigen und d1e Bewers- mittel be zubringen, Bei unterlassenerAnmeldmig ihrer Ansprüche im Termine aber haben sie zit_gewartigeq, daß ße aller ihrer Vorrechte verlusiig erklärr und mit ihren Forderungen nur als dasjenige, was nach Be-

fricdigun

geglätteten 1111d gekö

1 leicht g Diese Stadt produzirt jähr

litaines, eine nnend

nigfaltigkcit von Flanellcn, von denen einige an Feinheit mit den gcwebten chgxn wetteifern; ferner Tarians zuMänteln, Stoffe zu Westen, Tartan- und Kabylcn-Shawls und Decken, so weiß wie seidene.

,

nen oder melirten, 111cht chalkten Wollenzcnge sind seit der lessen Aus- Die Mouszknncz (] 1die angefertigt. Die Kunst des Bedruckens

und Kasimir erforderliche Ketten- hreren Jahren hat man Stoffe angewendet Ukommnete, entstanden neue

sie jedoch 311 d Stoffe: die hawls boten Die Shawl-“Fabrication

Die E

enthält 111

Die auf der Aussteblung befindlichen Wollen-Zeuge lassen fich m drapirtc und gewalkteZeugc odcr melirte, 11

,in

perten Tuche,

!achrnen, gelben (jmnlnillc),

ewalkien und lich für mehr

beßndlichep Stoffe (510113) wo sie auf 5000-6000 Rheims hat in diesem

eit und Eleganz zu verbinden.

, so smd es fast immer Fiir Louviers sind es Der Liste, welcher be- goldene Medaille erhielt, on geliefert, was Muth im Unglücke, Ener- orener Sinn fiir Industrie vermögen. rikrn selbst geleitet und sogar ein

11 Lodéve , Cler-

Dic Entwickelung, welche die Fa- gewinni, betveist übrigens.

Frankfurt a. d. D., den 21.“ Mai 1844

König!. preuß. Ober-Laudeégkükjk.

[757] A u s z u 9. Mit Hinweisung auf die 1111st

sander Zeitungen enthaltenen 3 19a-

liche ?)

»;

Herr Henry der

1

ZZ

erst seit etwa „-

x' , 1;

1 . *.- ,L.

der swb meldenden Gläubiger von drr Maß noch iibr g bleiben möchte, verwiesen Kubin. '

*