ck und klar zusammen- Urtheil über den Plan dessen Ausfiihrung zu ser Idee nach Kräften ge- nd weniger kostbar st doch festgehalten und dessen
ck so überficbtli
n ür bieen Zwe , „ f s c ein richtiges
da auch der Lai 5 nd die Nothwen , at man an die vereinfachen u
Untersuchunge
daraus zu ziehen “
't und gestuvk, um sie mög
achen, aber der unternomme
Oesterreichische Monarchie,
hre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin brunn begeben, um dort ihren dies- fenthalt zu nehmen.
Ausführung
Wien, 9. Juni.
haben sich gestern jährigcn Sommerau
Görz, 3. Juni. e Todeskampf, Königl. Familie, endeten 69sten Jahre. Während seiner langen Fassung und er Aufrirhtige edlen Eigenschaften sondern auch in den Herzen a
Triest, 4. Juni. (A. Z.) Sich len binnen kurzem in Wien Unterhandlungci dels- und Schifffahrts-katats zwis und es heißt, der Verf _ Herr von Tengoborskt, Seiten Rußlands verwendet werden.
F r a n lr r c i ch.
Sitzung vom “ Pairs vorliegt, worden un
(A. Z.) Heut Vormittag um 11 Uhr im Beisein aller hier anwesenden Mitglieder Angouli-me im noch nicht boli- 6, Auqust 1775 geb.) Verblichenc wahrhaft der siblaflosen Nächte mit kbarc Erinnerung an seine nicht nur im Kreise seiner Familie, lier Einwohner unserer Stadt.
der Herzog von (Der Herzog ist am Krankheit bewies dcr trug die Leiden Trauer und
eren Nachrichten zufolge, sol:: 1 wcgcn eines neuen Han- csterreicl) und Rußland er- rochencn Wer-
asser bes vielbesp werde bei den
öffnet werden, kes iiber Oesterreichs Finanzen,
betreffenden Verhandlungen von
Pairs = Kammer. sgeseß, wclchrs cht den schon von ihnen angenommen die Deputirtcn gelangt. litten, von denen einige Unter Anderem war !
war in der vori- d in gegenwär- Hier hatte es bedeutende den Absichten der Pairs- n dcm urspriinglichen l vorgeschlagen und die Pairs- Dienstes von 7 auf iese Erhöhung und an Welchen jetzige fiebenjährige Pairs-Kammer,
ersten Ansicht und schlägt
hat doch diese Acn- weil sonst der Gesetz- zuriirkwandern miißtc ssion ein neuer Aufschub der aber fruchtlos ge- zurück, denn es ist der Fassung desselben, obgleich der ide widersehte, von den Pairs lich darum, durch bestimmtercn handelnden 18ten Artikel daß auch Brüder vou Offizieren, vom Militairdienst be- von Welcher nur ausgenommen er, Secretaire und Inten- Kriegsdienst , weil Leßtere sich nur fiir elche das Geseß allen jun- Da nach dieser Rodac- des Marquis von Laplace des Conseils - Präsidenten gegen Dienstzeit sein Gewicht verloren ck diese beschließen wird. und Herrn Passy vorge- Militairdienst auch r auSgedehnt werdcn Diskussion dann auf
tigem Jahre an Mobificationen er Kammer entgangen find. Gesehentwurf, Kammer angenommen, R Jahr erhöht, die D behielten rach lang schall Soult sehr
Berichterstatter die acht Jahr
obgleich mit der Kommission einvcrst cht annehmen zu diirfen geglaubt, einmal in die Deputirten-K Ende der Se Diese Nachgiebigkeit ist Wahl-Kammer
wie die Regierung ihr die Dauer des Militair- eputirten aber Verwarfen d ernsten Debatten,
lebhaft Theil Kommission diesem wie beharrt bei ihrer herzustellen.
Entwurf noch und bei dem herannahenden Sache zu besorgen wäre.
wesen, der Entwm heute bereits eine Marschall sich ihr beliebt worden.
f muß doch an die Modification in aus demselben Grm Es handelte iich uäm Ausdruck in dem von den Dienstbe l darüber zu heben, emeinen und Unteroffizieren, eine Vergünstigung , der Militair-Rechnungsfiihr
jeden Zweife nicht blos von G freit sein sollen, sind die Brüder
thun, und die Brüder der Stellvertreter Geld Verdungkn und die Bedingungen, serlegt, nicht erfüllt ha die auf den Vorsch angenommen wurde, das Argument die Wiederherstellung der Ljährigen hat, so glaubt man, Ein von dem Marquis schlagenes Amendement, den Gefäng
eigentlichen
_qen Franzosen au tionO Aenderung,
Kammer nun an
Barthelemy wonach die Befreiung vom nissen beschäftigten Lehre verworfen und die Fortsetzung der nächsten Montag angeseht.
Deputirte dcm Gesey-Cntwm Frankreichs, Marseille, putirten-Kammer sich he jeden der beiden ersteren zur Herstellung von Quai der Leuchttbür auf 46 Millionen beläuft. Häfen Frankreichs geschehen; dafiir 708814000, Fr., wo er bestimmt Waren. tergeordnete Häfen zersplittert und
Jetzt will man nun die Ver- tigsten Handelshäfen konzentrircn. erstenArtikels, der , mit Aus-
sollte, wurde
Sißung vom 7. Juni. In großen Handelshäfen mit welchem die De- fangen, werden für
n-Kammer. s zur Verbesserung der drei Havre und Bordeaux, ute zu beschäftigen ange 20 Millionen und für Bordeaux 3,500,000 2,50( 1,000 Fr. fiir die anze geforderte Bis zum Jahre 1837 war dann aber bewillig- von 1,200,000 Fr. Diese Summe
6 verlangt; außerdem sind me bestimmt, so daß der g
fast nichts für die die Kammern fiir die Häfen der Insel Korsik wurde jedoch auf 42 meist an truq nur unbede besserungen (: Heute bcschrän den Hafen von Marseille betr- uahme der für Anlegung eines fen von Bone un weil man diese Bewilligung, cn Häfen gehörig betrachte Ge en die Nothwendi arserlle wurde kein sch fiir die jetzigen B “eit 1811 hat der kommerzie Die Zoll-Einkiinste erreichten, beliefen 27 gestiegen und betrugen1 n- und auslaufenden Schiffe r1842 zählte man ihrer 15,771 mit einer wovon allein 529,000 auf den erkehr ist bei dem jehigen Um- beitcn und Gefahren verbunden; in drei bis vier Reihen hintereinander legen Marseille bedurfte also ritt dies, mit besonderer Beredsam-
utende Friiihte.
kte man sich auf die Diskussion des fft, und es wurde derselbe Verbindungs-Kanals zwischen dem Ha- Berre geforderten 1,800,000Fr., doch nicht als zu te, im Velauf von 18,98i),000 Fr. it einer Vergrößerung des Ha- chcr Einwand erhoben, da dieser ediirsnisse des Handels unzureichend lle Verkehr dort außerordent- dieses Hafens, welche sich 1829 schon auf 842 mehr als
stieg in glei-
d dem Bassin von wenn auch als nützlich,
den drei groß
sens von M Hafen notort
lieh zugenommen. damals kaum 4 Mill. Jr. “21Mill., waren 1837 auf 41 Mill. Die Zahl der tl eiProgressionen; im Jah ammtlast von 1,620,000 Tonnen, eubcmdel kamen. ring des Hafens mit viel die Schije müßen slch Wb könnm nur mit Mühe an die Quais gelangen. eim rauen Hafens, nnd Niemand be U “M, MM Out v erryer das . Nach Genehmigung di eme sehr leb aste Debatte über eme ,um die reibeiten, welche der Hafen von esch vom 16. Dezember 1814 nämlich ab ckck. welche er vor der Revolution bese en müssen und ließ sich September 1817 nur W“ in der Befreiung yldem beste , Ö. „| “
Ein solcher en Ungelcgcn
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darauf verzichten ja vom 1
* ,. Oma au ä ) - “„-„'a-l"
958
_ zu lassen und jene Verordnung aufzuheben, boch wollte sie,
da eine solche Maßregel zu ernste und verwickelte Interessen berührt, nicht die Initiative in der Sache ergreifen, sondern stellte dieselbe der Regierung anheim. Ein Amendement, vom Coutre-Ad- miral Leroy vorgeschlagen, regte diese Frage an, ohne sie zu lösen; es hatte zum Zweck, blos die Befreiung von den Tonnengeldern pro- visorisch aufzuheben. Nach langen Debatten aber wurde es wieder zurückgenommen. Herr Berryer und der Finanz-Minister sprachen mit Eifer dagegen und stellten dar, daß jene Freiheiten nicht im Interesse Marseille's, sondern im Interesse des Landes verliehen worden, denn Frankreich bediirfc am Mittelmeer eines Freihafeus, um mit denen von Livorno, Triest, Genua, Ankona und Malta konkurri- ren zu können; ohne solche Freiheiten wiirde Marseille sehr bald in Verfall gcrathen, Die Gegner wollen indcß die Frage bei Diskus- sion des Zollgeseves wieder zur Sprache bringen. Der Präsident * schlug nun der Kammer vor, die Fortseyung der Diskussion dieses Gesetz-Entwurfs bis Montag auszusehen, weil fiir den nächsten Tag verschiedene Gegenstände auf der Tagesordnung ständen, die am vo- rigen Sonnabend nicht erledigt worden.
Mehrere Stimmen: Morgen kann unmöglich Sitzung sein, wir würden nicht in hinreichender Anzahl uns zusmnmcnfinbrn, Zur Linken: Und warum nicht? Was soll aus den Petitionen wcrden. (Bekanntlich ist Sonnabend der fiir die Diskussion der Bittschriftcu bestimmte Tag.) Zahlreiche Stim men: Auf Montag! Morgen keine Sitzung.
Herr Toussaint: Die Kammer hat seit langer Zeit so viel als möglich dcn Sonnabend den Bittschriftcu gewidmet. Es liegen uns noch zwei Reclamationen iiber die Verwaltung von Korsika vor,
Herr von Conrtais: Ich ersuche die ehrenwerthen Mitglieder, die „eine Vertagung der Kammer bis Montag verlangen, gefälligst ihre Griinde Lunzngebcn. Mehrere Stimmen: Sie kennen dieselben so gutwic wir. ' Herr Lhcrbettc: Etwa wegen des Hofx'ehauspiels „*.„u Versailles?
Herr (Jarnier-Pagx-s: Man kann die Angelegenheiten des Landes «nicht einem Schauspiele opfern.
Der Präsident: Mögen diejenigen aufstehen, lvclehc dafiir stimmen,
Zdaß morgen keine SitzunL stattfindet. 7; Herr Lhcrbctte: „zch ersuche um das Wort. Zahlreiche Stim- Hn cn: Zwischen zwei Abstimmungen darf nicht gesprochen Werden. S t i nim e n Zur Linken: Wir sollen also 1-1Tagc ohne Bittschriften-Berichtc bleiben? “ ns Reglement crhcischt wöchentlich eincn Bericht. (Lärm.)
Herr von Coiirtais: Ji) sehe nicht ein, weshalb wir unsere Bera-
Iithnngen bis Montag aussetzen sollen. Die Kammer steht Nicmandem zn *Vefchl. Neulich beantragte Hrrr O. Barrot die Aussetzung unserer Arbei- *?tcn auf einen Tag, aber mit gcrechtem Grunde. (Es war der Tag des ck"Lassittcschcn Lcichenbegängniffcs.) Heute ist die Sache anders, es handelt „);sich um ein 311 Versailles zu gebendes Fest“, ein Fest aber darf niemals den [öffentlichen Dienst hindern. Ich schlage vor, daß die Sitzung morgen um “'«11 Uhr stattfinde, man kann sie dann friiher als gewöhnlich aufheben, und “_ die Herren Eingeladencn werden noch volleZeit haben, sich zu dem Hofscstc „:zn begeben. 7, Die Kammer beschloß indcß mit großer Majorität die Aussetzung 'der Verhandlungen bis Montag. Die linke Seite, auf der man die :“Herren O. Barrot nnd Zsambert bemerkte, erhob sich gegen diese Vertagung, und Herr von Courtais rief noch zum Schluß: „Also wird die Kammer Morgen im Dienste des Königs Feiertag halten.“ (Murten,) Die Kammer trennte sich hierauf in ziemlich lebhafter Aufregung.
Paris, 8. Juni. Zu dem Fest, welches der König, heute Abend im Schloß von Versailles den Repräsentanten der französischen Industrie giebt, ist auch die Mehrzahl der Mitglieder beider Kam- mern eingeladen", mit die Vertreter der legitimistischen Partei nnd der radikalen Opposition haben keine Einladungen erhalten.
Dem Journaldeö Débats wird heute von der Presse zum Vommrf gemacht. daß es in eben so nnschicklicher als taktloser Weise, wie es kiirzlich ungerechte Angriffe gegen den Prinzen von Zoinvilie gerichtet, jetzt, in dcr Vorausieynug, der Herzog Von Au- malc kiinnte wegen des traurigen Vorfalles zu Biskara von der Opposition angegriffen werdcn, mit einer aus Lächerliche gränzenden Uebertreibung und fast mit Thränen die Presse, die Kammern und die öffentliche Meinung beschwöre, iiber den Prinzen nicht zu richten, ohne ihn gehört zu haben, so daß es der Sache erst eine ihr nicht zukommende Bedeutung gäbe und Angriffe gegen den Sohn des Königs hervorrufe.
Die Insel Bourbon ist Von einem neuen Unglück betroffen worden. Briefe, die iiber Suez angelangt sind, melden von einem furchtbaren Orkan, der am 20. Februar den ganzen, windwärts ge- legenen Theil der Insel Verwiistete, mehrere Schiffe auf den Grund trieb und eine Menge Häuser umstiirzte, wobei auch einige Menschen ums Leben kamen. Vier Schiffe sind ganz verloren und 3 andere haben starke Havariecn erlitten. Die Mais-Pflanzungen sind völlig zerstört und vieles Zuckerrohr entwurzelt. Tie Kolonie hatte sich von den Folgen der Uebrrschwemmuug des 4, Januar noch lange nicht erholt, es waren zwei Bankerotte vorgekommen, der Zucker war von 51; auf 4 Pinster gefallen, der Reis selten und theuer geworden und die Fracht gestiegen, als noch dies neue Unglück hinzukam und die Noth aufs äußerste steigerte. Von den an Bord der untergegangenen Schiffe befindlichen Zucker-Ladungen konnte nichts gerettet werden. Seit dem Jahre 1886 war die Insel Bourbon Von keinem Orkan heimgesucht worden, ,
Das Kaiserthanarokko, von welchem Frankreich jetzt mit Krieg bedroht wird, ist, wie der Coixstitiitionnel bcmerklichwacht, nebst Damaskus stets der Hauptsitz des muselmännischcn Fanatismus gewe- sen. „Dort“, sagt dieses Blatt, „rekrutirten sich tm Mittelalter un- aufhörlich die afrikanischen Schaaren, welche neue Eroberer iibcr Spa- nien ausströmten. Dort wurden enthusiasiiiihe Völkerschaften Von begeisterten Propheten, welche Mahomed's Werk resormrren wollten, mit fortgeriffen und durch das Schwert und das Wort die gewaltige Herrschaft der Almoravidcn und Almohaden „begriin- det. Marokko, die Stadt der sprudelnden Brunnen, inmitten der Wüste, wurde ja erbaut von Abu-Beker, dem Alinoraviden, dem neuen MoscS, dem wunderthätigen Marabout, dcin Kalifen des Occidents. Der jetzige Kaiser von Marokko hält sich fiir den wahren Erben der Lehre Mahomed's, und seine Unterthanen haben den Re- ligionseiser und die leidenschaftliche Hingebung, welche den letzten Vertheidigern des Koran geziemen. Die NicderlagenAbd el Kader's, das Schauspiel siegreicher christlicher Truppen, den besiegten Muscl- männern gegeniiber, mußten bei den Völkerschaften Marokxo's-wohl einen frommen Haß und eine Rachsucht erzeugen, welche hmrerchten- sie dazu fortzureißcn, unseren Waffen zu trotzen. Abd el Kader, der Marabout, hat fortan eine Zuflucht, er hat Verbündete und eine neue Armee. Die Bevölkerung dieses Landes ist tapfer, und kräftig, mdeß wird es doch nicht schwer sein, die marokkanischen Soldaten zii zersprengen; wenn sie uns offen anzugreifen wagen. Nicht so leicht möchte es sein, unsere Besißungkn gegen plöbliche Ueberfälle, unerwartete Razzia's von Seiten Abd el Kader's uknd seiner neuen _Anhänger zu schilßen. Das freundliche Marokko wird uns das Gränzgebiet an der Taffna, worauf es lächerliche Ansprüche erhebt, nocht, we riebmen, aber es wird ganz Algerien beunruhigen. Große Schwung eiten würde es dann machen Abd elKader bis auf das Geb ek von Marokko zu verfolgen, um den Kaiier auf diese Weise zu zwinz gen, unserem hartnäckigen Feinde keine Hülfe mehr zu gewähren. Die beste Art, wit unseren neuen Ge nern fertig zu werden, wäre die, und ihrer Hilfen zu bemächtigen, und e so zu zwingen, sich ruhig zu verhalten;
blication von Seiten einzelner sei er auch sehr bereit, in die iiber das Malousche Amenbe- zug auf Repres-
welches Ma»- ckloffen ist,
leider kein Mittel befiße, sich einer solchen Pu Mitglieder zu widerseyen; iibrigens ab offizielle Veröffentlichung des Votums ment, welches die Vollmachten der Regie zu willigen, denn er ls die Kammer selbst gethan. Beschluß in Betreff der Einfuhr des Kaffee ten Erwartungen kaufmännischer Jnteress fügte Herr Nothomb hinzu: statirt sehen, daß ich eine Niederlage erl dies wenigstens nicht die merkwürdigste Niederlage, Siyung uns darbot. (Gelächter.) Hierauf ging nmnz iibcr, nach welcher sämmtliche Artikel de renzial-Zb'lle in Folge der im geheimen Amendements einer nochmaligen Es ist dabei auch eine men worden. Zwi
dann würden wir aber mit England zusammentreffen, rokko und seinen Hgndel beschüßt, Welches beharrlich ge n Algier protestirt hat, und wohl auch ent Tunis unter allen Umständen gegen uns zu vertheidi- lichste Antwort auf jede Einmischung Englands wäre n Marokko in Zaum
Aber unser Ministe- legenheiten Von dieser
Occupation vo Marokko und
Die glimpf entweder helft uns, den Kaiser vo oder iiberlaßt ihn unseren Waffen. fest und sicher, daß unsere Ver ald ein Ende haben möchten.“
rung in Be
Auf die durch den Holland getäusch- Antwerpen anspielend, err Osh will nur korr- itten habe. „ welche die gestrige ur Tagesordnung fs iiber die Diffe- Ausschuß vorgeschlagenen und an- Diskussion und Abstim- anz andere An- cn dem ersten ial-Zölle enthält, und dem Nr. “162 d. Bl.)
, „ „ salien beschränkte, freilich die: mehr Gewicht, (1 rium steht so Seite schwerlich so b
Grossbritanien und Irland.
Se. Majestät der Kaiser von Rußland tige Besuche und Geschäfte gehindert, eincr r des älteren United Service Club Folge zu unserer Gesellschaft, Se. Kaiser- trat in Folge dieser Behinderung recht deut- bis 4 Uhr war die Nachbarschaft der dichtgedrängten Volksmasse, d der vom Opernhause bis über Wagenreihe fast unzugänglich. die Besuche iibrig war, ge- Gegenwart zu beehren,was nNorthum-
„Ich glaube,
London, K. Juni.
1 durch anderwci s (Hesey-Entwur
war gester! Einladung der Mitgliede ' Das Interesse liche Majestät zu sehen, [ich hervor.
genommenen mung zu unterwerfen war. ordnung in den Artik Artikel, der dcuHaupttarif fii Juhalt des friiheren zWeiten mitgetheilt worden, h men Ausschuffe angenommenen zweite Artikel abcr, bestand, ist jetzt, von seinem zw in () Artikel, 4 bis 9, gethcilt worden. desselben, der die Vefugniß znr Abschl dels-Verträge auf Grundlage der R Einfuhr enthiilt, Verlegen wird, geht aus Diese sind bis zur welcher das (ebenfalls in Nr. 162 t inBczug auf die Befugnis; zu Reprcffalien in si dem Inhalt des früheren zweitenArtikels nichts gc- außer daß die Naturalisirung fremder Schiffe *]Z; Jahre 11 dieses Gescher; gestattet aturalisation noch
aller Klassen
eln vorgenom r die Differenz Artikels, der bereits (in 2 Artikel in Folge der im gehei- Amendcments eingeschaltet. einer Anzahl von Paragraphen eiten Satze an bis zu Ende desselben Wohin man den crstenSaß icßung traiisatlantischer Han- eziprozität, in der Art der den bisherigen Verhandlungen Annahme des “10th Artikels mitgetheilte) Malousche
Von 12 Uhr Mittags des Klubs in Pall Mall Wegen welche den Monarchen erwartete, un den Waterlooplaß sich hinziehcndcn Die kurze Zeit indeß, welche Sr.?)iajestät für attete demselben nicht, das Institut mit seiner um so weniger Wunder nehmen kann, berlanb, der Marquis von L der des hohen Adels bisherno nm die Bestimmung eines Tages ersucht h Ehre des Kaiserlichen Besuchs genießen kö chonsbire, welcher dem Kaiser durch eine th geworden ist, macht bis jetzt hierv Das Fest, tvelrhcö derselbe heute in Chiswick Sk- Veranstaltet, erhält dadurch einen noch höheren Werth, nnd Wahrhaft fürstliche Pracht Der Kaiser Verlicß gc um (5 Uhr Nachmittag dcn Buckinghmu e von Londonderry, Lady Graham,
at man noch der damals aus
als der Herzog vo d mehrere andere Mitglie- ch immer vergebens den Baron Br aben, an welchem sie die Der Herzog bon lange und innige Freund- on die einzige Aus-
ondonderrh un
noch nicht hervor.
Amendemen Uebrigens ist an ändert worden, lang, statt blos 1 Jahr, nach Publicatio den Bestimmungen iiber dicse N gaben-Erleichtcrnng hinzuzufügen in Vor- Hieriibcr jedoch, so wie über die Bedingungen die auf ihrer Fahrt aus transatlmitischcn Zwischenhafen beriihrt haben, fte Artikrl des Geseyes, hat die Kammer sich die Ent- Ehe man zu der neuen Diskussion des , Tarif-Artikels überging, beantragte Herr Rogier, daß der Artikel Holz ganz daraus gestrichen und zum Gegenstande cines Gesehes gemacht werden solle, schlage dies vor““, in te der Antragsteller, „nicht um den Artikel . _ _ ciner jetzigen Fassung dafiir stimmen; aber er ist m dieyes Gesch nur als Auskunfismiticl hineingebracht worden, um die Differenzial-Zbllc denen annehmlich zu machen, die sie verworfen haben wiirden, Wenn, man nicht die Zölle auf die Holz-Einfnhr erhöht hätte. Ich will daher nur ans dcm Gesel; iibcrdic Differenzial-Zbllc Alles entferncn, was nicht dazu gehört, damit ein Jeder von uns in vollkommener Freiheit dariiber abstimmen kann.“ * Herr Nothomb: Ich beantrage die vorläufige Frage über diese Mo- Artikels Holz in dem Entwurf war ein Ans- Mitglicdrs ist ein sol-
,... .*„„-„,»,„ » „7- „.___
ausgezeichnet werden.
stern in Begleitung des Baron Brunuow -Palast und beehrte die Mar- die Gemahlin des Ministers, nmhlin des Viswunt Canning und Tochter des die Fürstin Radziwill, mit kurzen sorgte hierauf mit Baron Brunnow in l einige Staatsgeschäfte und kehrte um -Palast zuriick, wo nach der Tafel ein bends ging ein Courier mit Depeschen
Die geistliche
sein soll, und daß eine neue hinsichtlich einer Ab schlag gebracht ist. der Zulassung von Schiffen, Ländern und dem Mittelmecre eincn
„Lady Canning, (He Lord Stuart de Rothsah, znlelzt Se. Majestät be seinem Gesandtschafts - Hote 6 Uhr nach dem Burkinghmn großes Konzert stattfand. A nach St. Petersburg ab. In Irland gestalten si und weltliche Macht, die Prie vereinen sich, um durch das freiung O'Couich' wic gegenwärtig, auf alle F Konsequenz ihren Plan verfolgt, Landes zu befürchten sein. hältnissen wol) genwiirtig aufgeregten Gemii
jetzt der fiin
scheidung n ersten oder
och vorbehalten.
ck die Aussichten triibcr. ster und die Corporationen der Städte Mittel der Volks-Ausreguug die Be- So lange.indeß die Regierung, Lille gerüstet bleibt, und mit strenger diirfte Wenig fiir die Ruhe des ck friiheren analogen Ver- cit die Beruhigung der ge- enn es ist nicht
zu bekämpfen, denn ich will in
s zu erlangen.
Man ki'mn na 1 mit ziemlicher Bestimmth ther vorhersagen“, d Irland Aufregung herrscht u ang genommen hat.
doch der Re-
tion. Nicht die Ausnahme dcs kunstsinittel, sondern der ches und zwar, um die Be iiber die Sinnesänderung
Differenzial-Zölle war,
Vorschlag des ehrenrverthrn rwerfnng des Gesetzes zu bewirken. Zrh crstaune des Herrn Rogier, der zuerst ein Anhänger der und nun als Gegner derselben auftritt, Der Herr Minister sollte am wenigsten Jemanden Sinnesänderung machen, da er selbst in dieser Diskussion gen ist, fiir die ich kein Wort weiß. de endlich der Antrag des Ministers Motion mit 47 gegen “.?-1 Stimmen Im weiteren Verlauf der Diskussion über Artikel beklagte sick) Herr Delfosse crium nichts fiir die Provinz Lüttich „Als man“, sagte derselbe Einfuhr einer so geringen Qua sind, auf der Maas verle- fuhr wäre, bekämpfte der die Verwerfung deffelben, es nur von einer sehr schkvachen sehon Wunder wie viel eine Ausnahme von 7 nchmigt hat; dies komm den Provinzen Limburg 11 Der jetzige sichtlich deren die zur Hälfte geschehen sollen, äischen Cntrepots unter b ll-Erhöl)ung nur allmälig von Vierteljal) Der dritte Artikel bestimmt erstens, daß in dem ersten Jahre enwärtigen Gesexzes und, wenn die Regie- tet, auch im chikenJahre ganz oder theil- Cedern und Franzosenholi für andere als lle und anderes als ostindisches Reisstroh, fiir Oli- .Herkunft aus dem mittelländischen sen-Asche die Herkunft aus der Ostsee, sowohl Flagge des Herkunfts- onsort gleichgestellt Werden sollen“, zweitens, Sämereien und Fett die Herkunft aus dem fiir frische und trockene Häute, die sowohl bei der Einfuhr unter belgi- Landes, der Herkunft aus n gleichstehen soll; drittens folgt die im ge- ene Bestimmung iiber die Einfuhr an von 7 Millionen Kilogrammes Kaf- fee aus den holländisch - ostindischcn Koloniecn holländischen von dem Productionsort und unter belgischer Flagge bestehenden Zoll mit einer bloßen Erhöhung Von 11 pCt. sollen jedoch aufhören, angenommen sind, dem belgischen
dicse Aufregung einen friedlichen Ausg Uebel der gegenwärtigen Lage Irlands das Land droht,
da es der Opposition neue Waffen in die inen üblen Eindruck, wenn die Corporation ern geschah, eine Adresse an die Königin 'Connell's Verlangt und das Verfahren den Wohlthäter des Landes“, ungeseleich genannt Volk in der zügellosesten dlich die Priester in Die hentehier
Gefahren fiir
gierung Vcrlegeuheiten, Hand giebt. Dublins, wie es vorgest votirt, worin die Befreiung O gcgen denselben, „ wird, wenn die Repealfiihrer von neuem das m Aufruhr anregen, wenn en Gebete siirO'Connell verrichten, chien der Times lassen sich über diese drei Punkte, eit der Einkerkerimg O'Connell's, ausführlicher 11 ihrer Adresse an die Königin
den Vorwurf der mit Sinnedänderungen vorangegan Nach langen Debatten war
auf Beseitigung der Rogierschen
Es macht c
die einzelnen wieder dariiber, daß das thun wolle.
Ausschuß die Erlaubnis; zur ntität Taback, wie 200,000 Kilogrammrn es was nur der 30stc Theil der (Hrsammt-Ein- Amcndrment nnd bewirkte dadurch denn trotz der Opposition des Ministeriums wurdc Majoritiit zurückgewiesen, Man glanbt Lüttich gethan zu haben, Weil man Millionen Kilogrammen holländischen Kaffee's ge- t aber nicht blos der Provinz Lüttich, sondern mich nd Namur zu Gute.“
Artikel zählt verschiedene Rohstoffe aus, hin- beschlosscnen Zoll-Erhöhimgen im ersten Jahre nur und bestimmt, daß fiir den aus den euro- elgischer Flagge eingeführten Rohzucker die r zu Vierteljahr stattfinden
Sprache indirekt zu den Kirchen öffentlich eingegangenen Nachri als neue Erscheinungen [ aus. Die dnbliner Corporation sagt i ausdrücklich: „Dureh ungeseyliche Mittel hat man den Mann, tvel- lohlthäter seiner Landsleute betrachtet wird, ck in Irland gewonnen und durch ation durchgeseyt, feine Landsleute zu - man hat ihn, den glänzendsten noch während die Verhandlun- Gcsuch schweben, ins Gefängnis; gesetzt.
, „im geheimen
Minister dieses
eher mit Recht als der 2 welcher eine öffentliche dieselbe dic Katholikcn-Emancip frcicn Bürgern grmacht hat, Schmuck Ew. Majestät Bes gen iiber sein Appellations- Wir bitten demnach Ew. Majestät unterthänigst, Irland von dem iiblen Rufe zu befreien, : Die aufre enden Reden der Repealer ls daß sie noch Wiederholt zu werden brauch- Bulle“ dcs Titular-Bischofs von Killa- atholischen Geistlichen in der Diözese Es soll hier- gefallen wird, das Idol seines die Litanei des geheiligtsten Na- und Feiertagen abgelesen wer- des Himmels fiir den patriotischen Christen und enossen zu erstehen.“ Es sollen ferner unmittel- uacl) dcr Danksagung fiir die Königin und das Worte gesprochen werden: „O'Connell, der befreit werden von allen Gefahren, um mit s ruhmwiirdige Ziel seines ausgezeichneten Die Befreiung seiner Mitbürger von dem d unnatürlichen Zwiespalts.“ -- Geriichtweisc Regierung weitere Maßregeln zur wirk- des Repeal-Unsugs ergreifen und als Einleitung Welcher in AbwesenheitO'Connell'o leitet, die geeigneten Schritte thun werde. Botschafter, Graf St. Aulaire, geht [; Anfangs September auf seinen Posten zu- Jranzosen zu empfangen, dessen Ankunft
festgestellt s ein soll.
B e l g i e n. ntanteu-Kammer. Sitzungen vom 7. und ammer die Ausziiahme zu Gunsten des t, und die Handels-Verbindungen zwischen der Insel Whigt, durch die neuen B e in Zwischenhäfen chen Bestimmungsort andels-Kammer von Antwerpen, welche vor- des Di crenzial-Geseventwurfs mitgewirkt, ner dieses Entwurfes übergegangen. Sie ammer gesandt, worin sie Nach Vorlegung die e Osy, Deputirten dem der Er ere dariiber uß erfolgte
Meinung si fiir die Provinz
die Verwaltung der u welchen dieser Prozeß dieselbe geseyt sind bekannt genug, a ten; dagegen verdicnt eine „ loc Erwähnung, worin den k desselben das Gebet fii „so lange,
nach Publication dcs geg runq es fiir niißlich erach weise fiir Buchsb indische Baumwo venöl, rohen S Meer und fiir Weinhc bei der Einfuhr unter belgischer, wie unter
r O'Connell anbefohlen wird, als es dem allmächtigen (i]!!!z'lki005) O'Connell, Landes die Gefängniszstrafe erleide, mens Jesu in jeder den, um den Schutz seine treuen LeidenSg bar Vor der Messe, Königliche Haus, folgende Vater des Landes, möge netter Thatkraft endlich da chens zu erreichen. Jiuche unchristlichen un spricht man davon, samen Unterdrückung dazu gegane dic Agitation Der französische nach Paris, wird inde riickkel)ren, um de auf den 8. September
chwefel und Sumach die
Kirche an Sonn- dem Product! daß fiir Hans in Masse, Mittelmeer und aus der Ostsee, Herkunft aus dem Mittelmeer,
scher, so wie unter außereuropäischen Länder heimen Ausschuß angenomm
Flagge des Herkunfts -
auf belgischen
rrn Smith O'Brien,
, Diese Vergünstigungen sobald in den Ländern, zu deren Gunsten sie Handel oder Gewerbfleis; nach- if-Veränderungen, oder andere Anordnungen eintreten. Artikel wurde auf den Antrag des Herrn Delfosse Amcndementsweise als Zusatz noch mit 36-gcgen 35 Stimmen ge- nehmigt, daß außerdem auch auf dem Kanal vonHerzogcnbnschnach Mastrtcht Und auf der Maas180,000Kilogr. außereuropäischer Taback jährlich (nämlich immer nur im ersten Jahre und, wenn es der Regierung angemessen scheint, noch im “darauf folqenden, nach Promulgation dieses Gesetzes) zu dem Zoll der direkten Einfuhr unter belgischer Flagge zuge- lqssen werden sollen. Herr D elfosse hat also das Verlangen der Pro- vmz Lüttich, welches ihr im geheimen Ausschuß mit einer Majorität von 5 Stimmen verweigert wurde, nunmehr, nachdem er dasselbe um 20,000 Kilogr. verkürzt, mit einer Majorität von einer Stimme dennoch durchgesetzt.
Schweden und Norwegen.
. Gestern friih um 10 Uhr ist Se. begleitet von den herzlichsten Segenswiinschen f“ nach Ström ab-
zum 1. Juli
theilige Tar Zu diesem
11 König der
Nepräfe „ _ _. Nachdem die, K holländischen Kaffec's bewillt und Cowes, au Bezug auf das Anhalten der Schi Herkunft und ihrem belgi
Antwerpen
zwischen dcmOrte ihrer beschränkt hat, ist die H züglich zur Einbringung plötzlich zur Partei der Ge t eine Petition an die
erwerfung des Gescves bittet. entspann slch eine Debatte zwischen Herrn werpen, und dem Minister des I Beschwerde führte, daß nicht alle im Abstimmungen in den Moniteur ein schäbe, so werde er seine dort
eradezu um
Gothenburg, 5. Juni. Majestät der König, des Volkes, am Bord des Dampfbootes „Götael ereist. Bei der Abschixds-Cour äußerte der Monarch: „Nicht durch sondern durch dte That werde ich meine Dankbarkeit für die | gewordene herzliche und freundliche Aufnahme bezeugen.“
geheimen Ausf erückt worden seien“, wenn dies
a ene Rede vollständig publiziren, mir zu Thej
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Italien.
Livorno, 29. Mai, (A. Z.) Es find hier so eben zwei maronitische Priester aus Beirut angekommen, von den Häuptern der Maroniten mit einer Sendung nach Wien beauftragt, um den Schutz Oesterreichs zu Gunsten ihrer Nation anzuflehen, weil ihr Vertrauen auf Frankreich durch dessen Zusammenhalten mit England geschwächt sei. Die Behandlnng, welehe die Christen des Libanon erfahren, ist, so empörend, daß der französische Konsul Herr Bouré-e, nachdem er Ach aufgeboten hat, um von seiner Regierung eine ener ischere Ju- tervention zu erwirkeii, zuletzt sich bewogen sah, seine Ab erufuug zu verlangen, und bereits dte„Riickre1se nach Frankreich angetreten hat. In ihrer peinlichen Lage erinnerten sich die Maroniten des Schutzes, welchc" Oesterreich ihnen mehrmals angedeibcn ließ, und beschlossen, sich direkt an das Kabinct von Wien zu wenden. Einer der Abge- sendetcn soli nöthigenfalls fich, nach St.Petersburg begeben, umdurcl) das gcmcinschafkliche Einschreiten Von Oesterreich und Rußland die Halsstarrigkeit dcs Divans zu brechen, welcher die syrischen Chri- sten die Zugeständnisse, die er den Repräsentanten vonJrankreich und England in der Renegaten-Frage zu machen sich gezwungen sah, theuer entgelten läßt.
Spanien.
%% Paris, 8, Juni. Die finanziellen Fragen, welche in Spanien an der Tagesordnung sind, werden in einem uns vorliegen- den Briefe aus Madrid mit so augenscheinlicher Sachkenntnis; behan- delt, daß wir uns veranlaßt finden, dieses Schreiben auszugsweise mitzutheilen,
Tie Annullirung des mit Herrn Salamanca, als Geschäftsführer einer Kapitalisten:Gesellschaft, abgeschlossenen Tabacksgeschäftes, heißt es darin, ist gewiß. Was die Griinde betrifft, welche die Regierung zu diesem Entschlusse gebracht haben, so sind deren mehrere, Der erste derselben ist die von der Gesellschaft vorgenommene Anstellung bci'sehiedener Beamten, die wegen ihrer politischen (Hesinnungcn das Ver- trauen der Regierung nicht verdienten,TieserUmstand hatte bereits Anlaß zu Schwierigkeiten zwischen den beiden kontrahirendenTheilen gegeben,die
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ohne Zweifel in demselben Maße ernstlicher geworben wären, in welchem die Gesellschaft ihr Vearnten-Persoual Vervollständigt hätte. Der hohe Pachtpreis, der nicht weniger als doppelt so hoch war als der Ertrag, den die Regierung geqenwärtig aus dem Tabacks-Monopole zieht, machte es iiberdies Wahrscheinlich, das; mit Hiilfe der der Ge- sellschaft bewilligten Vorrechte ein systematisilwr Schmuggel-Handcl eingeleitet Werden würde, denn mit den höchsten Ansätzen ließ es sich niemals herausbringen, daß die Gesellschaft aus dem bloßen Ta- backsvcrkanfc (Held genug lösen könne, um drmStaatc 11092til1ionen Realer! jährlicher Pacht zu zahlen '*').
Abgesehen von diesen ökonomischen Riicksichten habe die Regie- rung auch politische Griinde, um das System der Verpachtung des größten Theils der öffentlichenEinkiinste, welches von Herrn Carrasco eingefiihrt war, wieder aufzugeben. Die Gesellschaft hatte sich das Recht ausbedungen, eine ansehnliche Zahl von €))tauthsoldaten, mch- rerc bewaffnete Fahrzeuge und sogar Dampböte zu unterhalten, um die Landgränzrn, wie die Sceküsten, gegen den Schmugqclhandel zu bewachen. Welchen Gebrauch wiirde die Gesellschaft V0]! dieser be- Waffneten Macht gemacht haben, wenn sie iiber kurz oder lang ins Zerwürfnis; mit der Regierung gerathen wäre, und wenn neue biir- gerlichc Unruhen stattgefunden hätten? Eine Frage, Welche der Re- gicrung viel zu denken gegeben haben muß. Was aber noch ent- scheidender zu Gunsten des Entschlusses dcs jeßigen Jinanz-Ministers, Herrn Mon, spricht, ist die Riicksicht, das; in keinem Lande und am wenigsten in Spanicn, wo die Central-Gewalt so schwach ist, das constitutionellc Systcm Wurzel schlagen kann, wenn die Regierung auf die einzigen rechtmäßigen Mittel des organischen Einflusses zum Vortheil bon Steuerpächtern verzichtet und sich nur diejenige Wirk- samkeit vorbehält, Welche aus der Macht des Säbels beruht. Wenn das System derLeute die Oberhand behielte, die der Tenwralisation, welche die spanische Verwaltung zerfrißt, dadurch ein Ende machen wollen, daß sie verlangen, daß die Erhebung der Steuern und an- deren öffentlichen Einkünfte den Händen von Spekulanten anvertraut werde, so wiirde die Regierung auf der Stelle allen Einfluß Verlie- ren und keine andere Macht behalten, als die, Welche ihr das Heer giebt. Die Wahlen wiirden in diesem Falle nicht mehr das natiir- lichc Resultat des Kampfes der verschiedenen politischenParteien sein, sondern sie wiirden naeh dem Gutdünken der Steuerpächter entschieden werden, die auf diese Weise mit der Regierung machen könnten, was sie Wollten.
“Die Anhänger des Tabacks-Kontrakts sagen zur Vertheidigung desselben, daß Herr Carrasco versprochen hatte, einen großen Theil des Pachtpreises fiir den Dienst der Iproc. Schuld zu Verwenden, und daß die Annullirung des Vertrages also das weitere Fallen dieser Papiere zur Folge haben muß. "Diese Besorgnis; scheint indeffen nicht sehr gegründet. Die Lage der spanischen Finanzen ist seit langer „Zeit so beschaffen, daß bloße Versprechungen keinenEinsluß mehr auf den Cours der spanischen Staatspapicre haben können, WennSpa- nien nur den zwanzigsten Theil der Versprechungen gewissenhaft hätte erfiillen können, die es seinen Gläubigcrn gemacht hat, so wiirden diese sich nicht beklagen diirfen, und der Cours seiner Papiere wiirde eben so hoch sein, wie er es in den meisten anderen Staaten ist.
© Paris, 8. Juni. Mit dem Dampfer „Balear“, welcher
am 4ten d.M. in Marseille einlief, erhalten wir ausführlichere Nach- richten iiber die Ankunft der Königin Isabella und ihrer Mutter in Barcelona. Ihre Majestäten sind. am Abend des [. Juni unter lau- tem Jubel der Einwohner von Barcelona nm 7 Uhr aus Land gc- stiegen und am Ufer vom General-Capitain von Catalonien, vom (Hefe politico, vom Erzbischof und den iibrigen Civil- und Militair- Behördcn empfangen worden. Ihre Majestäten hätten mehrere Tage friiher dort ankommen sollen, aber es scheint, daß die jüngere Schwe- ster der Königin Isabella sich auf der Reise eine Erkältung zugezo- gen hat, welche den Hof zwang, in Reuß bis zur Herstellnng der Prinzessin zu verweilen. So erklärt sich das Gerücht einer piößli- chen Erkrankung der Königin Isabella, Welches kiirzlich dnrch madrider Blätter verbreitet wurde, mit dem Beifuß, daß die Königin Marie Christine durch einen Eilboten einen der Leibärzte der Königin Isabella bcordcrn ließ, den Hof sogleich einzuholen. Die Flottille, auf welcher die Königinnen sich von Valencia aus nach Barcelona einschifften, be- stand aus zwei spanischen Dampfböten, wovon das eine, die „Stadt Madrid“ genannt, die Königin Isabella, die Ex-Regentin Marie Christine UUd die Prinzessin Do'äa Marie Louise trug. GeneralNar- vacz „und die vorziiglichsten Hof-Würdenträger befanden sich auf dem "Finlllchk" Dampfer. ,Das iibrige Gefolge War auf dem anderen spa- nischen Damyfboot emgeschifft worden. Die französische Dampf-Jke- Zatte „„Lavoifier“, an. _deren Bord Graf Vreffon, Botschafter von rankreich, und der britische Steamer „Vesuvius“, worauf Sir Henry
*) Wir können nicht umhin, _hierbei zu bemerken, daß anderen Anga- ben zufolge der Pacht reis bei näherer Untersuchun der Bedingungen des Kontrakts auf-„70*M.i ionen zusammengeschmolzen ein soll, indem fich die Gesellschaft fur gewisse Auslagen und Mühen Schabloshaltungen im Be- trage von 40 Millionen vorbehalten hatte.
Anm. d. Korrespo
ster erwiederte ihm, da m dies freistehe, da dieKammer
sich befand, eskortirten das egen 4 Uhr Nachmittags an chien uud sogleich von den llerie-Salve be- en Männer- gliche Schiff Die männliche eKönigin vom Hafen acio de la Gobernacion, zu Königin fuhr, waren festlich chtet und mit der vivatrufenden Menge erfiillt. bis zu dem Palacio de la Goberuacion gen, welche den Königlichen
Lytton Vulwer, Gesandter von England, Reiseschiff der beiden Königinnen, welches dem Horizont des Hafens von Batterieen des Forts Montjui üßtwurde. Während die hohen Reisenden landeten, schmückten Barken, die um das e Volkslieder.
Barcelona er ck mit der Königlichen Arti
höre in festlich ge symmetrisch gereiht standen, catalonisch Jugend hatte einen Fackelzug veransta bis zu ihrem Absteige-Quartiere, dem Pal Alle Straßen, durch Welche die
ltet, um di
ge chmiickt, glänzend beleu Die Fahrt vom Hafen aus dauerte der großen Menge Volks we hemmte, über zwei Stunden, so daß die Königinnen erst altenen Gemächer gelangten. Privat-Palais eine Wohnung gleich ein Landhaus in fiir die Zeit gemiethet , Hof von Madrid in Catalonien verweilen Man will daraus schließen, daß die Königin Isabella länger- . „ in Barcelona zu bleiben gedenkt, besonders weil wahrend der heißen Monate Juli und August Bädern von Coldas unterbrochen und erst im Septem genommen zu werden pflegt.
Jiirst Carini, Hesandter des Königs von man friiher behauptete, die Königin Isabella na Sein Ausbleiben gab zu mannigfaltigen Kommeut Anlaß. Dagegen wurde Joiiak-Ef Pforte in Madrid, stündlich uns wo die Regierung ihm einen sehr schmeichelhaft Jouak-Escndi, obwohl noch sehr jung, wird (: Staatsmann angesehen, welcher naeh Reschid-P der europäischen Kultur vertraut sein soll.
Griechenland.
(') Nkünchen 8. Juni. Die neueste griechische Post mit Brieferi aus Athenvoni 27.Mai ift hier eingetroffen, ohne uns, nach- dem dtesenMorgen der Jiihalt der letzteren allgem
in die fiir sie bereit geh Dem Voi- sehafter von Frankreich wurde in einem eingeräumt, der nächsten Umgebung der
hat, während welcher der
Dagegen bezog Herr Vulwrr so Stadt, welches er
als man anfangs dachte, die Kur in den ber wieder auf-
Ncapel, hat nicht, wie ck Catalonien begleitet. aren in Barcelona endi, neu ernannter Botschafter der Marseille in Barcelona erwartet, en Empfang bereitet. ls derjenige türkische «scha am meisten mit
ein bekannt gewor- 1, Befürchtungen und der Spitze der Ver- r sein Verfahren lassen t, die Wahlen in ihrer eordneten-Kammer ehr die Idee eines eren Re ionen haben cheint, schiedene Artikel enselben anmerkt, t zugeben, auch Mau- unter den Kandida- des Bedürfnisses, alle Parteien repräse cbt angesehen werden, daß ohne alle übrigen zu Geg- is dafür, daß inGriechen- t unbefehdeter Kraft wird r höchsten Stellung “über, nicht aber
den ist, irgendwie mehr zu bringen, als Kluger Gerüchte. Noch hält sich waltung, und alle thatsächlichen Angaben iibc nicht daran zweifeln, daß er nach wie vor hoff Allgemeinheit zu beherrschen und fiir sich ind eine überwiegende Majorität zu be Coalitions-Ministeriums, welche an aufgefaßt wurde, sonst aber wenig Beifall gefunden 3 Verbreitung zu gewinnen anfängt, in den bedeutenderen Zeitungen, obschon man daß sie nur mit Widerwillen die Nothwendigkei noch immer Unvermeidlichen, Als Grund des Wunsches, ja rhalten, in welcher chst die erlangte Cini ieren kann, agendste Verve
Maurokordatos an
('inglich nur in den höh
davon zeugen ve
rokordatos, als den ten aufzuführen.
eine Regierung zu c seien, kann wohl zunä kein einzelnes Parteihaupt re nern zu haben, gewiß der (ck land nur der zuleßt wieder das fiihren können, welcher kraftseine mit und neben den Parteien steht.
Türkei.
(21. Z.) Die Paschaliks Vrania, Totova, sind in diesem Augenblicke in vollem wurdc aller seiner Habseligkeiten
er sich jetzt be-
Cattaro, 30. Mai. Pristina und Scopia in Albanien Der Pascha vvnVrania beraubt und mußte sich nach Kiuperlin flüchten, wo Der Pascha von Pristina ward ebenfalls vertrieben und zog rend zurück. Der Kommandant dieses leßteren Pascha- , , )00 Mann nach Pristina ab, um Abdoraman Pascha wieder in seine Würde einzusetzen, allein die Truppen konnten nichts ausrichten und mußten endlick) weichen. Totova weigerten sich, den ihnen zum Gouverneur bestimmten Dalv- Bei anzuerkennen und schlugen auch Flaki Pascha von Dibra zuriick, welcher dem Dalo-Bei zu Hiilfe geeilt war. mit 4000 Mann Infanterie in der Nähe in Unterhandlun um ohne Blutvergießen einzuriicken. Bis jetzt zo"gen die Kämp er für die Sache der Pforte noch immer den Kürzeren. Seriasker von Rumclien, hat den Befehl erhalten, mit den Truppen, ck in Kinperlin zusammengezogen haben und eine Armee von 10,000 Mann bilden, die Rebellen anzugreifen. Rebellen Abgeo Said Pascha, a erklären, in die
sich nach Pris liks sendete 6(
Die Anführer des Paschaliks
Pascha befindet Reschid Pascha,
Uebrigens haben die rdnete an den General-Gouverneur von Rumelien, bgesendet, um ihren Aufstand zu rechtfertigen. Aushebung und andere ihren herkömmlichen Rechten rebende Neuerungen sich nicht fiigcn zu können. ner griechischen Kirche die Hauptveranlassunq der Die Aufriihrcr erlauben sich die unmenschlichsten Gräuel- hrlosc Kinder und binden Christen an Bäume, fer den martervollsten Feuer-
, Zn Vrania war die Erbauung ("l
thaten; sie spießen we die sie dann anziinden, so daß ihre Op tod sterben.
Verrinigte Staaten von Uord-Amerika. , () New = York, 15. Mai. Die Diskussion des Vertrages 1 Texas wird nach dem eigenen Einge- Madisonian erst s ät im Senate an Inzwischen hatte derStaats-
wegen der Einverleibung VV] i'indnisse des halboffizicllen die Reihe kommen. qes verschiedenen im Fort Jessup der tcxianischen Gränze
ecretair des Krie- stationirten Regimentern Befehl er- zu nähern, um auf alle Ereignisse Es scheint, daß man nicht ohne Besorgniß war, daß löYlich selbst die Initiative zu einem Kriege ergrei- Denn ein Blatt, die Evening Post, empfahl derRe- dcn Gewäffern des mexikanischen Meerbusens eine hinrei- alten, um den amerikanischen Handel gegen eine aperbriefen und Korsarenstreifzüge zu schüz- Eine solche Vorsicht aber scheint übertrieben, Kraft im J Abwarten eines
gefaßt zu skill. Mexiko vielleicht p fen könnte, gierung an, in chende Flottille 311 unterl) etwanige Vertheilung von K denn die moralische alle eines Krieges würde für Mexiko gerade nur in dem Angriffs von Seiten der Vereinigten Staaten liegen, und es wird ihnen zweifelsohne auch die Ehre der Jnitiatide dazu es dazu vorläufig auch nicht kommen, da die wegen Texas immer wahrscheinlicher wird. so wäre es wohl auch
Jndcß wird Verwerfung des Vertrags Wäre dieserVertragHangenommY worden, P die Kandidatur des errn van uren zur rä dent at
! und Herrn Calhoun's Stern nsziäre Z:, Teufel:! be- Aber die Verwerfung desselben wird flir Herrn ur ein schlimmer Schlag werden. Mann von so hoher und delikate! Stellung wi Verantwortlichkeit eines solchen Aktes auf sl ohne vorher den Boden genau untersuchtzu beschreiten im Begriff war. Jndeß glauben Msn den ihm gestatteten Auf (bub eines halben Jahr' es eines äußersten Cntschlu es benahm, mu m ' “ mati: Zeit zu lassen, den der Eigenliebe MMM n KWZ -
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