eordnettn Kanzlei-Diätarixnslellen eschmälcrt werden. Ich überlasse eitere zu verfügen,
Friedrich Wilhelm.
mber 11113 “ang Feiner Werse ßerium, biernarb das Juni 1844.
die Ordre vo dürfen aber b , „ dem Staats-th
Sanösouei, den 10.
An das Staats-Minifterinm.
Ferner enthäl von dem Herrtr Z lassene allgemein die unterm “.'0. Convention in
Nach Art. 1 der Karte! 4 Wochen nach
t das Zustiz-Minisierial-Blatt folgende, Miihler unterm 15, Juli d. J. er- Betreff des Zeitpunktes, von wo ab [offene Kartel-
stiz - Minister Verfiigung in (A.) Mai d. J. mit Rußland abgesch Wirksamkcit tritt.
-Convention vom 20. (8.) Mai d. geschehcncr Auswechselung der Natificationen Tiefe Auswechselung hat am 3. Juli d. J. stattgrsrmden, Kartel- Convention treten daher vom 1, August 11 Anfangötermius ist zu
in Wirksamkeit. und die Bcstimmrrngen dcr d. I. ab in Kraft. dcm „Zibccke erfolgt, bircnrcn Staaten jenigen Militairs
“Die Festsevung eines solche um I)iißvcrsiiindniffen vorzubeugen, als ob die kontra- Verbindlichkeit hätten übernehmen wollen, auch die- und Militairpslichtigen auszuliefern, Srvtember 1842, mit wclcbcm Tage die Kartel- 1830 abgelaufen, bis zum Beginn der W tante in den anderen übergetreten sind. Jrrdividuen findet die Kartcl-Convcmion keine Anwendung. -+
Wie iibcrall, hat auch in Posen die Attentat auf das Lebrn Sr, Maje- schlitternden Eindruck gcmacht. Der ssen sogleich, durch
tvelckie seit dem 29. Convention vom irksamkeit des neuen Kar- tclö aus dem einen S
Provinz Posen. Kunde von dem verbrecherischen i'it des Königs einen tiefen, c'r dortige Magistrat und die eine Deputation Sr, Majcst auszudrücken, in Folge de' (Hehcimc Nati) Naumann, un Rail) Ogrodowicz, nach Erdmannsdorf abgereist sind. lautet folgendermaßen:
Allerdurchlauchtigsicr, Allrrgnädigsicr König und Herr!
Eine rnchlose Thai isi veriibt worden; die Gefahr abchendet von dem thcurcu chen Allcrhöcbstihrrr Gemahlin, der Königin Ma Cindruckc der Kunde von dcm Verbrechen tirfen Abscheu auszudrücken, den die Frevclthat in uns von uns vertretenen Gemeine erregt bat. Majestät die Liebe und Treue zu bcthätigen, mit erpaar sich alle Untertlianen schaaren, in dessen äbr eines dauernd sich steigernden Glücks dcs
Stadtverordneten beschlo (it dem Könige ihre itmigste Theilimlmrc 29. Juli der Obrr-Biirgermeister, d der StadtverordnetenVorsicher, Justiz- Die Adrrsse
Großmächtigster König,
_ dic Vorschung allein hat Ew. Majestät und dem Unter dem* unmittelbaren fühlen wir das Bedürfiiiß, den und in jedem Mii- Aber dringender isi
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uns das Bebiirfniß, Ew. der um ihr erhabencs Herrscb Crhnlirmg allein fie dic Gew Landes erkannt haben. - Mit arrfrichtigstrm Herztn bas Vcicnntniß
legen wir vor und Treue und aus anfricbtigsicm allmächtigen (Hotte empor, der in srincr chen dcs hocherzigsicn der Könige und der schiist und dem Lande erhalten hat. schichte des Landes, und sie Abscheu Allerhöchstihrer Un- auf das lebende Geschlecht gewälzt
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gin unsere Dankgebrie zum endlosen Barmherzigkeit das crlmbcnsicn cdclsikn Landrömuticr gc Tic schwach That ist ohne Beispiel in der Ge wird es bleiben. tcril)ancrr vrrbinbcrn, daß die Schmack) imd möge die sick) krmdgebcnde Liebe rind Ehrfurcht in Königin Majestät die Betriibniß verschcirchcn, In tiefster Ehrfurcht erstcrben wir Ew. Majestät Ter l“))ki'igisirat und die Stadtverord-
Mbge drr sicb kund gebende Alicrhöchstihrem nnd drm Herzen der vrntiirb erregt worden ist. allerrmtcrtbi'inigsic , irrngrborsamstc : neten. Posen, den 29, Juli 1814,
Rhein-Provinz. Am Z0.Juli wurde in dem ehrwürdigen Donic 311Machcn cin fcirrlicher Goltchieust abgeholfen, um den reitung Jbrer Majestäien des Königs und Sr. Königl.Hoi)eit der Prinz von Preu- Ansflug nail)
Allerhöchstrn fiir die Er dcr Königin zu danken. » ßrn bat am 27. der Beste Rheinfch grnmrhi. von Geissel Von Köln und der Bischof Blunt Arnoldi von Trier" am (Zl. ranrrrit der" Firmung rrthkilt, zusmmrrcntrrffen.
Das Amtsblatt der Königl. Re- hiilt folgende Bekanntmachung: Graf von Arnim, hat zur Ver- die Errichtung einer Flachsbau- rundelegung des von dem Königl. Landes- genehmigien Unterrichts-Plans alt unter dem Vorsiye des Freiherrn von o die Anstalt das erste Jahr eröffnet rung dieser Anstalt in Ge- es vom “13. Juli hierdurch [; gebracht wird, veranlassen wir das land- unseres Verwaltungs-chirks, an der Be- cn, und bemerken schlirßlich, daß zur Einsicht und Venuyung Sei- ftlichen Publikums mit einer Anzahl Exemplare Lehrer der Anstalt bestellten Orkonomen Alfred lesischen Jlachszucht durch Ein- au und der“ Flachs-Bearbeitung Fiir den Kreis Verband eingerichtet wor- eschichtlichen Namen Hus; 24. Juli durch eine von sbrunst heimgesucht. Der Brand brach welcher mehrere hundertWeb- stühle beschäftigt, und legte acht Häuser nebst den Nebengebäuden in Die Bewohner verloren Alles.
28. Juli. Heute wurde die auf Befehl ier errichtete norrvegische Kirche eingeweiht, liter Himmel einzelne Regenschauer herabsendete, frühen Morgen zahlreiche Mcnsrhengruppen ck der Höhe eilen. Gegen 11 Uhr trafen igiu und Ihre Königl. Ho- Niederlande und der Prinz so wie auch Ihre Durch- s, bei der Kirche eläut der Glocken ch bald darauf ein Zug in fol- Vorauf die Schuljugend mit den dann fiinf geistliche Assistenten, hinter diesen der Baumeister mit dem
Jrili vom Babe Homburg aus einen -- Dcr Erzbischof-Koadjutor Herr von Limburg werden mit dcin Bischof 1)-'. Juli in Koblenz, wo L?Htrrrr das Sal" '
Provinz Schle gierung zn Brcslau rut crllcnz der Herr Minister des Zirnlrn, bcssrrung dcs schlesischer: Flach schule beschlossen und unterZu Oekonomie-Kollkgium entwor rin Kuratorium für die Anst Liittwiß zn Simmenau, w Werden soll, ernannt. mäßbeit dcs ho _ zur öffentlichen Kenntm wirthschaftlichc Publikum nußung derselben eifrigsi theilzunehm die Königl. Kreis-Lan tens des landwirthsch der Schrift des zum Riifin iiber die Verbesserung der sch elgien beim Flachsb fahrens versehen worden sind,“ -
Indem die Erö hen Ober-Präs
draths-Aemter
fiihrung drs in B gebräuch1icheu Ver Görliy ist provisorisch cin Land-Armen- den. - Hussineß (so benannt, um den g aurh in Schlesien zu erhalten) anqelegie Feuer Manufakturisien cms,
rvurdc am rrrchloser Hand bei cinchattun-
% Briickeuberg, Sr. Majestät des K leich ein umwö al) man doch auf allen Gebirgspfaden 11a Ihre Majestäten der König und die Kön heiten der Prinz und die Prinzessin der und die Prinzessin Wil lauchi die Jiirstin von ein und traten in der Pfarrwohnun und Absingung eines Liedes seyte nder Ordnung in Vewegun „ehren! und dem Singechor, dre b'erligen Gefäße trugen, Schlussel der Kirche, demnächst der neue Pfarrer, geführt von dem 13 dem von der König- Hiernächst schlossen Höchsten, Hohen, so wie die iibrigen
beim von Fischbach, Liegniß, nebst hohem Grfol
General-Superintendenten, als Konsekrakok- U" lichen Regierung deputirten Ko “ck Ihkx Majestäten und alle zur Therlnahme zugelassenen Personen, namenflich „ g, Graf Schaffgotsch, an. Gemeinde, geführt von den Orts-Gerichte Nachdem der Umgang um die Kirche gehalten worden war, Schlüssel von St. Majestät dem „ben, wxlcher die Kirche öffnete. nch: ertönte die Orgel, und nach Absingung ekraior durch eine Rede die Einweihung- „ergkirche des Erlösers zu
Hieran schloß sich die durch
nslstorial - Rathc.
auch der Grund- Den Schluß machte n und Kirch-
berr von B lick die Kirchen; enber
Konftkrator ' Hauptibirr der
Einzu e in die
iedes vollzo bei welchxr der Wang bei Brückenberg“ beigelegt wurde.
1190
den Superintendeniur-Verweser der Diözese vollzogene Installation des neuen Geistlichen Werckenthin, welcher hierauf seine Antritts-Prc- digt hielt. Der übrige Gottesdienst endete in gewöhnlicher Weise, worauf der Auégang unter Vortritt Ihrer Majestäten und der höch- sten Herrschaften erfolgte. I" jeder Beziehung war es eine seltcnc UUd erhebende Feier. Die höchste Kirche des Staatrs*) wurde im Beisein [einer höchsten Häupter eingeweiht; eine Kirche, zu der die eisigen Küsten Norwegens Bestandtheile geliefert“) und deren Ur- sprung in das grauesie Alterthum zirriickreicht. Abgeschiedene Berg- bewohner, die bisher ins entfernte Thal zur Kirche gegangen, “hiki- ten ein nahes Gotteshaus und in ihrem Geistlichen cinrn würdigen Ersay fiir den Verlust ihres bisherigcn wiirbigkn Seelsorgers, mit dem wesentlichen Vortheile, daß nun auck) den Kranken und Schwa- chen der geistliche Zuspruch leichtkr erreichbar ist. (Bani, besondere Bedeutung aber gab dieser Kirchweihc dic anbachtövvlle Dankbarkeit, welche Aller Herzen gegen die Vorsrbung fiir die wunderbare Rck- tun dcs theuren Landesvatrrs aus kiirzlich überstandener dringender Geézahr erfiilltc. Diese Stimmung machte die Vcrsammlmrg um so cmpfiinglicher fiir den Gedanken, bas: drr Sonnenstrabl, welcher gerade im Augenblick der Ankunft Sr. Majestät des Königs bei der Kirche aus dem dunklen (erb'lk berablenchtric, als kin srgncrrber Gruß des Himmels gedeutet werdcn diirfe.
Ausland.
Dkllksckjk Bundcsllaatcn.
Großherzogtbum Baden. Zu der 115. Siiznttg der Kammer der Abßcordnctcn meldete Abg. von Zystcin, in dcr Klrrgsackxc dss Berg- werks 5Lr'ribcrlterc; Sattlrr gcgen dcn ".'ibg.Wclckcr wegen Ehrenkriintrrng sei ihm und mehreren andcren Abgeordirclcn untcr Strafandrbhimg die Ab- legung ciner Zcugcnschaft vor drm Stadtamt Karlsruhe arifcrlcgt; cr geb? dcr Kammer hiervon mit dem Wunsch Narbricbt, daß der hiermrf bcziiglicbr' Antrag des Abg. Sander iibcr die chefrcihcit in der Kammer znr Erörterung rind Schlußsassung gelange. Welck?!" gab iibcr den Stand der Sacbc “.)liiöl'rrnft nnd der Präsirrnt cithciltc dic ersagc, ric Erörtrrung iiber dicse Frage noch vor der eintretenden Beurlaubung der Kammer aiif die Tagesorvmrng zn scsen. _ Hirranf Fortiexzriug dcr Bcrathnng iibcr das außerordentliche Budget. Unter §. 23 verlangte die Regierung 40,000 F1. zu einem Anbau an das Gcbäude drr polytccbirischcnSchulc zii Karls- ruhe. “““»“c Kbnnnission beantragte nicbts zu bewilligen nnd der Regierung zu überlassrn, dic FOrstschulc auf eine ker beiden Hochschulen zu verlegen, auch den urrtrrrn Kursus der Mathematik davon zu trennen. Diese ?in- triigc fiihrten zn Erörterungen iibcr dic Organisation der polytechnisrbrn Schule und demnächst zu folgenden Kanrmcrbcschliiffcn: 1) Die vcrlarigte Bausumme nicht 311 bewilligen, 2) die Forstschulc nicht zu vrrlrgcn, (4) den Antrag hinfich11ich drr mathrirmtischcir Klasen zii vrrrvrrfcu,-1) der Nr- gierung zu erwägen zn geben, in wie lvcit der polytechnische" Schule rind anbrrcn Lebranstalten dic ?lrrsammllmg und Verwaltung eigenen bedeuten- kcn Vermögens ans Staatzmittclu noch frrnrr zu bclaffen sci.
% VZeimar. Unser Großbcrzoglichrs Fürstenhaus und Alles ist in dcr freudigstcn Aufregung, denn heute, den 31. Juli, Nachts “11 Uhr, ward nnsrre FrauCrbgroßbcrzogin von einem Prinzen gliiik- lich entbunden. Hellcr Zchl geht durch alle Straßen und das Ri"- sidcnzschlos; ist stets von der jubelndrnMenge umgeben, deren Freude sich in mancherleiWeise Luft macht und in das Geläute aller (Hioc'krn cinsiimmi. Die hohe Wöchncrin und der junge Prinz erfreuen sir!) ch besten Wohlstins und lassen uns hoffon, daß unsere Wiinsckx fiir das fernere Gedeihen derselben in Erfüllung gehen.
Oesterreichische Qlouarüßa
Von der böhmifckxen Gränze, 25. Juli. (A. Z.) Die Gerüchte von Arbeiter-Unruhcn in Lcippa habrrt sich nicht bestätigt. Dagi'ge'n ist in den lebten Tagen daselbst cin Hauptmann der öster- reichischc'n Armee auf offener" Straße auf das gröblichsik beschi111pft und zulrlzt thiitlich angegriffen worden. Da rr, so unvcrmuthct arr.- gcfallcn, von seinem Degen keinen Gebrauch machen konnte, so schoß cr einen der ?lngreiscndcn mit cinemPistol nieder, Womit dirser Auf; tritt, da inzwischen auch die Behörden cinschritten, endigie; cs [)("U'schl' ck)in inchFolgc dicsrs Vorfalls große Aufregung. Dcr Gclroffi'ne ? no .
Die chierimg hat auf das Gesuch der böhmischen Fabrik-Ar- beiter, worin sie um die Abschaffung der Pcrrotincn bittrn, abschliiq- lich beschieden. *
% Karlead, 29. Juli. Die Nachricht von drm Attentat auf die geheiligtc Person unseres allgeliebtcn Königs traf heute friih hier ein. Ein Schrei drs Entsetzrnö iibcr solchen, in Preußen nie erhörien Greuel, ein tiefer Schmerz dariiber, daß bei uns so etwas möglich gelveseu, aber auch ein Gefühl frommen, innigen Dankes gegen dcn aligiitigen Gott, der so gnädig über des Königs und der KöniginHaupt und iiber das Vaterland gkwachi, ging durchdichrzrn der hier zahlreich versammelten Preußcn. Der Wunsch, im gemein- samen Gebete drm Allerhöchsten fiir die wunderbare Rettung drs allgeliebtcn Herrschcrpaares den Dank barzubringen, gab sich bon allen Seiten kund, Schnell ordnete sich auf heute Nachmittag die erhebende Feier. Jm böhmischen Saale (in dem Lokale, in rvclchcm seit 14 Tagen mit Bewilligung. des böhmischen Landes:(Hubcrninms eiue evangelisrbe Sonntags-Feicr stattfindet), fanden sich alle hier an- WcsendenPreußcn, aus allrnStänden, vonallen Konfessionen, Greise, Männer und Frauen, zusammen. Ein hier atrwcsender evangelischer Geistlicher (Herr :c. Sncthlage aus Berlin) leitete die Andacht in herzerhcbcnder Weise. Gemeinsame Danklicdrr, der 9111er Psalm, den die Aansenden mii innigster Erhebung zu Gott beteten, eröff- neten die Andacht, cine gehaltvolle tief empfundene Rede liel) den Gefühlen, die in Aller Herzen gleichmäßig slch regten, Wortr, --- und in gemeinschaftlichcm, innigen Gebete strömte der Dank zu dem höchsten Lenker der Dinge empor. Nach Beendigung des Gottrs- dienstes wurde eine Adresse an Ihre Majestäten beschlossen. Tief empfanden Alle das Web, daß nunmehr die nie brflkckte Treue dcr Preußen gegen ihre Herrscher durch eines Frcvlrrs wahnsinni e That getrübt erscheinen solle, um so tiefer aber“ auch das BcdiirfniZ, auch vom fremden Lande aus sich den Manifestationen ber nnwandclbar- sien Treue gegen unseren hohen Herrn anzuschließen, die in der Hei- mat Worte suchen und finden werden.
4x; Prag, 26. Juli. Gestern Wurde vom Gubernium ben sämmtlichen hiesigen Kattun-Fabrikanien die Fabrikhaus-Ordnung mit- getheilt, wel e mit Jutervcnirung der Guberniai-Kommission zurEr- hebung des ustandes der Kaitundruck-Fabriken, uach Einvernkhnnmg der Fabrikherrerr und mit Berücksichtigung der Vedürfrrrkse der Drucker mehrerer Fabriken, aufgestellt wurde, um die Verhatnisse zwischen denselben zu regeln, und die Lehteren gegen Bcnachtheiligungen in den von den Fabriksherren ihnen zugedachten Vortheilen zu schiiyen, die ihnen ohne der Erslereu Wissen hier und da entzogen wurden. Diese gedruckte Jabrikhaus-Ordnung wurde sowohl an die Fabri-
*) Vriickenbcrg liegt nach Lindener 2521 Fuß über der Meeresaachk
"**) Die Säulen mit den geschnivten Kapitälern, die Thuren mn dem künsilicben Schniswerr, Pfosten, Bohlen :c„ iiberhaupt alle werthvouen oder doch weiterverwendbaren Stücke der alten Kirche,
Die schwache Besatzung greifern starken Verlust nd die Frau-
Lcrger von Baibena angegriffen haben. wies dcn Angriff zurück und brachte den An bei, sie ließen an zwanzig Tobie zosrn nur einen Mann verloren. der allseitig auftauchendrn Symptome des w: Zn dcrUmgcgend von Konstantine sind piii (Hrtraidkselder und das Heu in dcn eigens auf and gesteckt worden und zu Grunde gegangen. hat cirrTuHend Eingeborener, die als W Thäter vrrdächtig , in Haft gcnommcn. 10th fielen auf einen Posten an den T wel)rschiiffe, und schon einige Tage friiher Waren 3 Arabern Abend? vor der Stadt angefallen, ausgrp Eine sogar ermordet Wordcn. dcn gegenwärtigen Umstiinden nicht ohne
Man krimi jetzt die Unterzeichner von niß-VRebaille zu Ehren Guizot's; es sind mcisk Dcpt zrichnctkn die Herren Haile“- not 200, Jacques chi'bvre “100, Lasaile, d'Hairbkrsacrt, d' 00 Fr., de Lorincs 40, Janvier und Hebcrt icke Liadii-rcs, Nisard, jeder
kanten als an die Drucker vcrtheili, zugleich aber von der Provinzial .- Regierung den befindlichen von dieser in den hiesigen Fa Mittheilung der H ohne alien Zwang - un Abänderungen, zur Nachfolge Wenn dicse Hausordnung durch 8 haben wird, sollen die damit ge ibre Zweckmäßigkeit zur Kcnntni Nach Einhändigung dieser Hanöor beute bon der Behörde di nu'gen Beseitigung der P das; die Fabrikanten diesc nächsten Arbeitöwochc wieder nere Bebinbrrunq darin mit aller gescy Auf diese Eröffnung hin Druckern bekannt gemacht wurden, und zurV Publikums auch in dem nächsten Bl nen werden) haben die Drucker erklärt, gung fänden, und gegen die stelle ergreifen, bis zur ein und jeder nirgeseßliiben Auf abcr scheinen nicht viele von ihnrn, wie Vorsaxz kundgebcn, Arbeit zu ['ilibl'll, bis die Regierung Man beurer r*srr Klasse bon ?lrbcitrrn, so daß die 'das Militair in den Kasernkn zu i , um jrdem ringcscylichxn Bkgltllll'll bor
Kreisämtern von Kattundruck - Fabriken briken eingeführten Maßregel, unter e - jedoch
auf dem Plalze, währe Alle Posicn sind auf ihrer Hui Wegen edererwachcnden Fanatismus. ylich auf weiten Strecken die grschichteten Vorraths:
ausordnung, zu verständigen, und selb d rnit den allenfalls nothwendig erscheinenden dicses uiiylichcn Beispiels aufzufordern. Monate in Wirksamkeit gestanden chien praktischen Erfahrungen über H des Guberniums gebracht Werken. bnung wurde den Druckern aber daß ihrem Verlangen crrotine nicht stattgegeben werden könne, Hiilfsmasckiinc vielmehr mit Beginn der in Betrieb seßen wiirden, und jede fer- lichcn Strenge geahndet wer- führliche Motive den elrbrung des gesammten hiesigen Zeitung erschei- daß sie dabei keine Befriedi- den Rckurs an die Hof- eidung aber fortarbeiten
lagern in Br ächtcr aufgestellt waren, Während der Nacht zum horen von Konstantine Gc- wei erhirs von liindert nnd der Diese cinzclnrn Thatsachen sind rirrtcr Brdrutung. Bciträgcn fiir die' Gcbiichi- [title, darunter 200, Jacqucmi- Cbcgaray 1.50 Fr., Latournrllr, d'Angcville
? Weisung ertbeilt,
dcn wiirde. (deren aus
300 Fr., éstaguchopinc
Horrbetot, de l'Espce, jcdcr 50, Sevin-Mareau und Dogkrcau jeder :50 Fr., von (Holbcry, Peltercau:Villenerrvc, de 20, Richond des BMI, Meilhcurak, Pagi-s (von Riom) jrbcr 10 und “Lilyan .'") Fr., irn (55.111301 1.725 Jr.
Großbritanien und Irland. Sibung vom 25. Juli. Welche Gras Abcrdcrn beute dic Vbr'legnrrg dcr Zristrriciionrn fiir die zm“Urrtcrdi'iickrrng drs Sklabkrrbmrdcls vcrwandten [*l*itisch)k11Kkl*l!: 391“ motivirtc, ist in doppcltcr Hinsicht von Bedeutung, einmal Mil dcrlcgt, das; England untcr drmVorwande drr Hnnmriität dcn Handel fremder Nationen zerstören wollt', ic iibcr irn gcgrnwiirtigcn Umfang drr Vorkehrungen zur Ull/ icrdriickrmg drs Sklabcnbanbcls wichtige Mittheilungen macht. Nbi'rdccn sprach ungefähr Folgendes:
„Ich lcgc birrmit auf die Tafrl des Hauses Iibsrbriftcn drr nen, rvclriic fiir Jbrrr “))iaicstät Seckkfsizicrr bestimmt sind, die znr Unicr- Drlirkrrnxi bos Stlabrnbandrlz verwrndrt lvrrkcn. voir 10-13 babe ich Vcranli'iffrmg genommen, das Haus davon in Kenntnis; zu 10501, daß ,Jlirrr "))iajcstiit Nrgicritrrg fiir angrmcffcn erachtet hat, die Jnjtructioncu dcr besagecn Offiziere cincr Revision zii rmtcrlvcrscn; ici) babc damals auch versprochen, das Ergebnis; dicser Revision ziir Tcffcntliiblcii Zl! brmgrn, damit die Wilk erfahren nrbgc, nicht nur nacb welchen Girinr- mlzcrr imd Bcwrggriindrn wir verfahren, sbirdcrn aucb, wie nach den Vor- schklftkll dcr Rrgicrrrng _bci Unterdrückung dcs SklaVrubandcls 311 Werke gegangen wirken soll. Wir fiibltrn, rns; wir nirbts zu verbergen batten mid drr grbirtc Trffcntlirblrit wünschen mrisrtcn, das; in diescr Örffrntlicb- krit dic brite Widrrlrgrmg drr vcrlcrrmdkrischcn nnd falschrn ?lnklagcn licgr, Wllckle von drr Vorarisscyung ariégrhrn, als srichc England im- tcr rem Vorwandc dcr Örtnmnität niir scinrn Handel zu begünstigen und rind dcn dcr airdcrrn Nationen „iir brunchtbciligen, * 3111711110911?" War in Wabrbcii nicbt allrin zwrilbienlirl), sondern unum- qqrrglicl) nothwendig, denn als ici) mcinAnrt antrat, fand ich, daß dieselben t,)briist rtlrmrgrmcsscn rind unvollständig waren. *r'lbscbaffirlrg drs Sklavrrihmr sind, ist es Brarrrb gcivrscn, und den SU" Offizicrrn obne irgend cine nähere Weis irlatioricn „m iibcrlaffcn. Verträge in Kraft sind, die *Bcstimmrmgcn cnthaltrn, so ist lricl) bci Erfiillimg 1'1111'1' beit rind Urtbciiskra Jirgirrrmg rirrr Untrrstiiizring durch bestimmte Dies crkrnncnd habe ich zur Errtwerfurig solcbrr von Sackivristärrdigrn ibrcr uncigcrmiißigcn Tbirticikcit fiir die gute Männer, die das Vertrauen des Landes in dicser rrcll, Capitaiercnnmn und ])r', on ist mir ihr Brriibt zu- clcbr bci dcn Maßregeln zrrrllnlcr- nkigr Samm-
se Entscheidung langendcn Entsch lehnnng sich enillaltrn wiirden. sem VorsaHe beharren zu wollen, indem rrmals den beklagenswerthcn s niorgrndcn Zahltagcs in drr so lange einzustel- dcr Pcrrotinc bleibend
so eben vrrlautet, ab nur noch während dc dirsclbc dann aber wie die Beseitigung
it aiich bircits wirdcr line gro Behörde sich ber- onsignircn und die
Oberhaus. Tic Rebe, diirch sanrtionirr. rung unti'r di arrlaßt fand, Patrouillen zu Verstärken, gm! zu können.
sie dir Anschuldigrmgrn wi
Russland und Polcn.
St» Petchburg,
durch Rkskript vom 1. Juli dcm Königl. prcu
heimer! Legations-Rath, Herrn Eichmann, drr: crstcr Klassi' bcrliebcn,
“"Mit der Kaiser hatY ßischcn Wirklichen Ge-ZZZ
St, Starrislauo-OrdenJ 3" Mia"“) k" Sisiio"
Frankreich. Tpi“ Herzog von Nemours ist gestern vom
Paris, 24. J * cbm" iti Nrmlly angolangt.
Lager bei St, LmerlN , Königs nach England wrrdrn in dcr
Fiir die Reise des Marirrc schon Vorbereitungen
Kammer bäli schon seit mehrkrcrr Tagen keine airö-Kammcr ist zwar noch beschäftigt, aber en in drr lriztrn Zeit nichts von Interesse ai sie den [e*yir'n der Eisen- rn in Betreff der Bahn Von 81 Stimmen
Die Tcpniirien- Sibungrn mehr; die' P ihre Verhandlungen bab fiir das Ausland dargeboten bahn Gesel? - Entwürfe , Straßburg ,
, 'Die Revision dicser Paris nach "Mr“"dc't So oft Verträge iiber die dels mit frrmrrn MäckUen abgescblossrn worden ?ibschriftcn davon an unsere Kreuzer ZU sibickcn ring dic Vollziehung Brdcnlt man mm, Das: an 00 solchcr sebr verscbirrcrmrtigc und unter sich abivriclirnke 311 crmeffcn, basr rmscrc Scr-inizirre d dclikairnPflichi die größte Besonnen- ft rrbtbig halten, und wohl mit Rccht voir Scitrn dcr Insirrrrtionrn erwarten l'onrr' Znstrrrctionrn eiiie in Riicksiclit Sack)? namhaft machen will.
-(§5esclze botirt sind. Bis zur Er- 2000 Kilbmrtcr Eisenbahnen Bahnen von Paris niich nach Si. “Coms- Beaurairc, von Andre- von Montpellier uach *oirr, von Paris nach zusammen gcgen Havre, von Tr- aris nach Lill? und n Straßburg 11ackHomnmriiirg, on Monipcllic'r nach Nimco. fügen diesen Linicn noch “2018 Calais und Diinkirchcrr, von s nach Homnmrting mit ZWrig- Paris nach Dijon, bon Chalons Tours nach Bordkanx und nach ?lllier,
Srssion vorgelegte Eisenbahn: öffnung dicser Srssiou wiirrn fertig, theils im Bau begriffen; f Rorrrn, von Paris nach Orleans, St. Etienne, bon Alais nach so einige kleine Linien,
Von Straßburg
Von Lyon iiach zirur nach Roanne un Cette, von St. Etienne nach der & iind St. Germain, Von Mühlhausen nail) Thann,
1100 Nilomrli'r; im Bau begriffi'n von Rouen nach loans nach Tours, Von Avignon nach M Valenciennes, von Dijon rrach Cl) Von Orleans nach Vierzon und b in dieser Session bewilligten Gesetze Kilomctl'r hinzu, nämlich bon Lille, Amiens umi) Boulogne, von PM bahnrn nach Meß und Reims, von Von Moniereau nach Troybs, bon antes, von Vierzon nail) Chatcauronx ch Chartres und Don Rouen nach Tlcmsrn aus gcgen
i'sigkn Militairs fiir sehr schwierig gchal- 90 Stunden beträgt, also, die Etapen im “20 Kilometer gerechnet, wie es bei den gro ditioni-rr in Afrika das Gewöhnliche war, derlich sein wiirden, Was mit Hinsicht auf die Verproviantirung dcr Trnpprit große Schwierigkeiten machen diirfte,
ck Paris, 28, Juli. fiir“ die Juliiagc von der Rc'gir'rmrg dic Vorsichtsmaßregcln getroffen, ein großer wie der in drin Weichbilde sieh f alle mögliche Fälle bereit zu sein, auch sind die Vor“- i'irkt Wordcn. Gotteödienst, der, wie in allen _ , auch in der Kirche St. Frangois, fand, ereignete sich folgender Vorfall, ssc Sensation zu machen. National-Garde war auf offiziellem um dem Gottesdienst dort beizuwoh- nal-(Hardisten auf, daß zwar die Wände der Kirche aber nicht, arz ausgeschlagen waren; noch als die Geistlichkeit nach Been- und Absingung des Vorher die nach katholischem Ritus kochen zu haben, de dieses bezeich- cn, sammelten sich nun chaarte sich um sie, und Verfahren der Geistlichen „ ataillons begaben sich auf einen i' aft gefaßten Beschluß zu dem ;“ dicser antwortete, der Umzug . Vesorgnisse unterblieben, er möge bei der im Urbrigen sei es
so srbwrcrigcn un
K mirriion arseillk, von P 9 "
Es sind vier [reit bcsißcrr, |)-*. Luihiirgtbn, James Vandi ZU Anfang dcr grgrnwéiiti Sir habrn dic Vorsibristen, lv driickiing dcs Sl'lavcnbi'indrls ZU bcfol [ring gebracht, lvclrbr dic :lirgicrung untcr eiiier strengen Prüfling rrrrterworfcn “.)lbändcrnngcn drm Hirrrsc vorlegt. bemerken, das: icb mit Vcnmrrdcrnrrg Offiziere in Erfiillr immer eine große
gen sind, in eine vollim _?Zirzirlxrmg drr Kron “Juristen d nrtnmebr nacb dcn irbtbigcn Ick) kann niclit rmtcrlassrir, bicrbci zn wirhrgrnommrn habe, wie unsere Sec- sibwicrigcn Pflicht 0110.) bisher scbon Bci dcm Eisrr,
nach Lyon, und nach R von Versailles na Ein Unternehmen bon Hauptstadt Fez wird von ten, Weil die Cntfe'rmmg Durchschnitt 311
mg ilirer höchst TiZcreiion an den Tag gclcgt haben. walrbcr die' britischen Offiziere rbarakterisirt, rmmcntlicb vcrabscbértrrnngiirbigcnHanbrlö kiinnen schr lcickiterthiirricr agi, iii) habe miri) gcivundert iibcr dic TiGcrriibrt, Elite Lordsrbasirr: rrkcxincn, gen, nicbt allrin zu rrrcicbcrr und den grrtrn Willen wir uns selbst bcwirßt rcinrn “))iotivrn zu handeln, sonkrrn wir Verfahren gegeniiber anderen Mäciitcn hängigen Richten
dic marokkanische
briirkrmg dicscb stattfinden“, aber, wie gos den Eifer und dir *))?äßigrmg unserer Tfsizierc. das: England das große,;Zicl, welches wir vcrfol Wirmiisscn nothwrndig mrfbirMitwirkung anderer Mächte rechnen, und es sind, niir ans rrncigrmriißigerr nnd miiffrit auch in unserem ganzen iiberall die Achtung an den Ta und Privilegien schuldig find. Vcrihcidigrmg drr Regierungs- icli glaube,
dazu “18 Tagemär che erfor-
ist llii'ili gcnrtg, das;
Wie alljährlich sind auch dieses Jahr gewöhnlichen militairischcn Theil der Garnison von cndcn Truppen, ist konfig-
g legen, die wir ibrrrr nnab Ich will mich hier nicbt einlaffen arif cine 8)li'aßrrgr'ln ziir ilirtcrbriiiXimg ch Sliribrw keirrcr Schritkzrcre dicsc1halb rrlapitulircn , ring unserer großen Alrfgabc gemacht haben. aber wir sind rrorl) fcrnc dem Ziel.
nirt, um an ziiglichslen Warhtposten vcrsi
Gcstrrn friih iibrigrn Kirchen der Hauptstadt Rue d'Orleans im Marais, statt drr nicht verfehlte, eine gcwi Bataillon der 7011 Legion dcr meirberufen lvorden, Eintritt fiel es den Natio
schritte wir in Bös ist geschehen, diesen (»Llcgrnsiand gesammelten Jahren dir Zahl der nach den 11 Sriywarzcn sick) fast immer gleich ährlicl) zwischen 90 bis 110000 Sklaven aus Afrika ausgeführt das; die Absclmffrmg dcs Sklavrnhandcls von 101: Anzahl lcirrrn Wesentlichen Eintrag gethan bat. Die ein- zige Pcribdr, innerhalb Welcher eine merkliche A in die Zeit von 18:20 bis „1835, da man die durchsibnittliibcZahl dcriiber- “Dic älteste sintistisälc Notiz ist aus ahrc “17.90 und von da an bis zum Jahre 18:40 schwankte dic Zahl der jährlich mrs Afrika cxporiirten Neger von 90 bis 100,00). Mit Vc- dancrn mirs: ich gestehen, das: in der fünfjährigen Periode von 1835 jährliche Druckschriiitszahl 99,342 gestiegen isi, somit den bis dahin höchsten Punkt erreicht hat. Von 1840 bis 1844 soll nach der Behauptung Einigrr die Regierung in dem Eis_cr, dcn Sklavenhandcl xu Unterdrücken, nachgelassen babrn, dorh ich stelle dreier ?inschiildigrmg die' Thatsache crrtgcgen, das; die Dnrcbicbnittszahl der aus Afrika in dieser Zeit jährlich cxportirtcn Niger arif 28,000 gefallen ist. Im Jahre 18-12 betrug bie Sklaven-Cinflrbr in Cuba und Brasilien sogar nrrrm:1.7,000, 1843 stieg fir indes; schon wieder (110252000. Diese Zunahme erklart fich ans zlvei Ursachen, nämlich einrslhcils aus bcrEntsktnlmg meh- rerer Kreuzer von der brafilianischen Kiiste, weil britische Interessen bei zwischen Buenos - Avrcs lata-Strome Schnxz forderten, anderentheils aus dem Gouverneur- , So lange General Valdez Gouverneur in Crrba war, wirr dre Sklavcn-Emfuhr hier sehr nnbedcntcnd; sie war im lcizten Jahre seiner BerWnltqyg bereits auf 3000 gesunken, und ich zweifle nicht daran, driß bei einer langeren Verwaltung des Generals und bei thiitigcrer nnter- sirryung desirlbru von Seiten der spanischen Regierung der Sklavenhandel hierbald ganzlich Verschwunden wäre. Regierung des spanischen Regenten, troß ihrer Bestrebungen, den Sklaven- handel abzuschqffen, doch den Görreral Valdez gegcn das Ende seiner Ver- waltung (Friihjahr 1843) nicht hinlänglich nntersliißt hat; im Grgenlheil, General Valdez erhielt bestimmte Befehle, in seinen Bemühungen zur Un- terdruckung dcs Sklavenhandcls narbzulasscn. Ich weiß nicht, ob jener eh- renwerthe Mann dicse Befehle befolgt odcr abgedankt hätte, denn er wurde bald darauf von seinem Posten abgerufen.
bei dem Trauer- Narri) dcn grnmrrn iibcr
Nachrichten hat sich ergeben, dasr seit vielen Inseln und “ochontincntc Amrril'a'ö iibrr1 grblicbcn ist. Es find imDnrch-
„;,-k. 4
worden, und rs “cl eint, INIT zusam scrcr Scitc diescr, ) ein Katafalk errichtet, ["'“le 01199170?" ist, fällt immer bei dergleichen Anlässen, schw e Srusalion abc'r machte es, ung des Traueramtes e Sakristei zurückkehrte, ohne lbsolution iiber das Trauer- orml-Gardisien, iiber die Weglassnn
s der Traucr-Cercmonie betro
tcn Neger auf 58,000 srliäiztr.
«"*“-“ ';»,“Zw-x-QZ “;D-«1:-
Gerüst ausgesp 58,000 anf
nendsten Theil vor der Kirchcnihiir im Hofe, die er Unzufriedenheit ii Die Offiziere des B nr mit der ganzen Mannsch langten Aufl
Aeußerungen d warden [ant.
Pfarrer und ver um den Katafalk sei we Ucberfiillnng der klein im vorigen Jahre g die National-Gardt
endlich Verst der herbeiholcn ließ. Die Kreise um den Katafalk auf, Absolution fand in feierlicher Weise rung erfolgte. In Folge der Haltung, angenommen hat, ist das Mißtrauen einma sich bei jedem Anlasse zu erkennen.
In der Provinz Konst Heute meldet ein Br lich 4- 500 Kabylcn das JW!
KircheUnordmtng veranli dem unsinnigen Kriege und Montevideo an alten wvrden. Dem elzteren widersprachen csiairden darauf, daß der Pfarrer auch Ceremonie abhalten solle, and und durch Kirchendiener die anderen Naiional-Garde stellte sich
und die Ccremonie der ne daß eine Weitere Stö- der Klerus neuerlich
[ gegen ihn rege und giebt
Werl) el in Cuba. nen Theil der Trauer-
z , Geistlichen Wie
nun wieder "" Ich muß indrß bemerken, daß die
war es bis.jevi ziemlich ruhig ge- ier vom 20s1en, daß ne und Biskara gelegene
ief aus 211 , schen Kon anti
Das Interesse am Sklaven-
1191
andel muß deshalb in Spanien sthk bebeirlxnb sein„ da ks„stk„b| kk)! Regenten zu Befehlen nöthigte, welche seinem eigenen Gesuhl" n;!- deriprachen. Obschon hiernach der Regierung noch Vieles zu thun ubrrg, so werden Ew. Lordschaften-einsehen- dqß doch skbon Vieles geschehen ist. Sklaven werden gegenwärtig "nur noch 111 Vrafilren, Cuba mib Portbrico eingefiihrt. Keine anderen Lander, als Spalrrien _und Brasilien, ziehen mehr Vortheile arts diesem Handel ,und es gklxlcht mrrzu besondererFreude, “klären zu können, daß die portugicfische Regierung sert dem Abschlrtffc des Traktats von 1842 zu “linterdrückunZ des Sklaverr-H-andel? ken eutsch1rden- |," Eifer an den Tag legt, diesem raktate, soweit ihr_e crgenenBefiHnngtn dabei in Betracht kommen, volle Geltung zu verschossen. Ungern berühre ich rie Aenderung in dem Gouvernemerit, wc1chechrrquuba statt efmrden hat, sowie das Verfahren der Lokal-Vehordcn Brairlreirs; aber die e beiden Staaten, Spanicn und Brasilien, sollten bedenken, kai; thischcn uns und ihnen Verträge über diesen Gegenstand bestehen, _ daß ire sich in Bezug auf die Unterdrückung dcs Sklavcnhrmdels gegen uns verpfiirbtct haben rind dicse Vcrpflichtringcn so stark und bmbcnd sind, „als wenn fie uns Starre und Provinzen abgetrcien hätten. Wir haben rmeErobrrung ber-Hirrrrimr- tät gemacht und find in unserem vollrn Rxchle, wenn wir aucb dre ,xrrichte dicser Eroberung genießen wollen. Spanien und Brasilien find gehalten, dcn Vcrpflichtimgcn ihrer Verträge nachzirkon1mrrrr und ich “vertraue darauf, das; Mistel gefunden werden können, die ausrrcbtigc Vollziehung ber Vrr- träge ;u erlangen, Wenn die chicrrrngrn in *zpanicn rind Braitlicn sicb herbeilaffcrr wollten, die bestehenden Verträge nur 2 oder 3 Jahre aufrich- tig ebrlicl) und eifrig einruhalten, so wiirde kcr Sklavenhandel ganz aufhö- ren. Es wird von Seiten der englischen chicrirng nichts versärrmt werden mir ein solches Ziel zu errciibcn, und ich kann cht bereits aufcirrrn Umstand aiifrnrrksam machen, drr iuBezughieranf ctwasznvrrsprcrben scheint, Man Weiß, das: England mit Spanien cinen 18:24“) von Orrrerillich (jetzt Lord Clarcrrdoir) rrbgescblossrncn Vertrag hat, in drffcn Weitem Artikel Symricn sicb verbindlich mirrlii, rin Gcsclz zn rrlaffctr, dlikck nirlcbcs allen sbrrniscbrn llritrrtbarrcrr dic Brrrcibrxng des Sklavmrbandrls bci strrrrgrr Strafe rrntcr sagt Werden soll. Vergebens hat die englische Rrgirrimg sich Jabrc lang brmiibt, dcn Erlaß dieses Gesetzes zu erwirken, bis endlich ganz kiirxlirb rin lwchachtbarcr Mann, der cinc kiirze Zeit lang an der SviHe drr sparriscbrn Rrgicrring stand, rer Marqrriö von Vilurna, scinc ?lmtsfuhrnng drrrcl) ein solches (ilrsry, das frcilicb noch der „Z'ersimmrmg drr Cortes bedarf, aus zeichnete. Frrnrrc ?lrissirhtcn auf brffrrrn Erfolg bictrn sodann ci- nrsthcils bie neuerdings eingetretene eifrige Mitwirkiing rrs (Hr- srbwakcrs der Vereinigten Staatrn an drr Üliskc von Afrika, so wie dcr grbßrrc Eifrr, den die französisch? Rrgirrrtng jcßt in dirscr Sarl) zeigt, arrvrrrrrtbcils die Einfiihrung cines nrucrr Operaiibns -Svstrms voi Seitrn der britischen Krer-zcr selbst, Auf den Naih mehrerer mit der afri- kanischen Küste bekannten Offizirrc hat nämlich die Regierung brschlosscn, dic Cöcirdrc an der Westküste von Afrika brdrntend zu Verstärken, um arif diese Weise die bekannten Eiirscbiffrings-ortc drr Sklribenhändler unablässig beobachten und jede Ausfiibr rer Silavmr vrrbindrrn 311 können, wäh- rend bisbcr dic SklaNnscbiffe in der Regel rrst weggenommen Werden konnic'n, nachdem sii" ibrr Fabri schon begonnen hatten. Dadurch soll indes; lrirrrswcch t'itlc Blokade drr Krise brWrrkstclligt werden, worn England nicbt brreclitigt wäre, ami, soll nach wie vor cinKrenzer-(Heschnmdcr an der brasilianischen Kiistc statiorrirt blribrn, iiberdies Ulkhkl'l'c Krcuzer nach der Östliisir von Afrika bcordrrt wi'rdcn, wo die Ueberwachung dcr Sklavmr- schiffe [richti'r ist, Weil dicsclbrn dort, der längeren Nciic wegen, größeren Tonncrrrrcbalt bach müssen und also nicbt in so großer Anzahl, wie auf drr Westküste, vorhanden sein können,“
Mit dieser ?litöcirmndciieyrmg Lord Abcrdrerr's criläric man sich allerseits zufrieden, indes; äußerte der Graf Von Clarenbon die Ansicht, das; man nicht eher auf eine wirksame und nachhaltige Uritrr/ driickrmg drs SilaNnhairdcls werde rechnen können, als bis man der Welt den Bkweis gesiibrt habe, daß die Arbeit freier Männer ein- triiglichcr sei, als die Arbeit von SklaVcn. Auf den kleineren britisch- Wrstindischrn Justin, welche dickit bevölkert und mitArbcitcrn reichlich Versehen seis", sei dieser Verbriö schoii gefiihrt, drnn dort habe sich die Zirrker-Probuction seit der Freigrbrirrg der Neger Nrmchrt und die „Kosten dieser Production sich vermindert. Es komme nur darauf an, dasselbc Rksirltrrt auch aus dcn größeren Inseln zu erreichen und das lvcrdc gelingrlt, lvrnn dic 5)icgicrun_q Mittel sind?, die Cilrlvan- brrung fi'r'ii'r Llrbriirr in beirrMasrc 311 fbrdr'rrt, das; der“ jclzige fiihl- barr Mangel an Arbeitskräften aufhören *
London, *.)7. Juli. Vorglsict'n ist rirrSchooner milGr'sibmr- irn an Sc. Majestät di'ir Kaiser bon Rußland abgcgangkrr. Er bat i'irrigc Praiiit-Crcrnplars britischer Pfcrbr und Viehzucht an Bord.
“Lic rnglischk chierirlrg hat in Iber-Karmba einige Nrgcr Rc"- gimrnikr zu bilden bcgorrlrcn, bor brrrn Einfluß arif dirSilavcrrBr: völkerung man in brn VereinigtenStanton große Br'sorgnissc [)091.
13 c l g l e n.
Brüssel, 21). Juli. Dcr l)r*utige?"))ionitcur enthiilt beute eine schon grstcrn bon dsr Pl'rsse angekündigte Königliche Vcrordmmg in Bezug aus die preußischen Schiffe, Sie lautet folgendermaßen;
„Leopold, König der Brigirr, - nachdem mit Hinsicht auf die Ar- tilcl 294 und 295 des allgemcirrcn (iicsriZcö vom 20. Arrgrist 1822, Wonach nur die fremden Srbiffe, wclche Staatrn angehören, in denen die belgischrn Schiffe keinen anderen und kcini'n böhcrrn Zöllen riiricrlvorfrn find, als die Schiffe dicser Staatcn, in Belgien inBezug auf die Tonriengcidcr dcn bcl- gischcn Schiffen gleicbgrstrllt Werben können“, mit Hinsicht arif Artikel 9 des durch die Königi.Vcro:dnnng vom 21.9?ovembcr 1818 genehmigten Bootsm- Neglrnierits, Wonach die fremden Jabrzcugr, dercn Befehlshaber nicbt nac!)- weisen kbimrn, daß in ihrem Lande ric br!giscl)cn Schiffe dieselben Lootsen- gcldcr, Wie die einhi*imiichcn, zahlen, grhaiten sein sollcn, nocb rin Birrtclmrbr iiber den Bcirag der fiir die cinbcimischcn Schiffe festgesetzten Zölle zii cntrichtrit, Unser Minister dis Juncrn uns bbrgrftrlli hat: 1) einerseits, das: dir pren- ßiscl)r11 Schiffe, von denen 70 im Jahrs 31811, 80 im Jahre 1842 und 129 im Jahre 1843 die belgischen Häfen besucht bach, hier Tormen- rind Lootscngeld-Vcrgiinßigringen, wie sie den cinbcirrrisrbcn Sibiffcii bewilligt iini), so wie Riiiicrstaitrmg dcs Scbcldr-Zolls genießen; 2) andererseits, daß die belgischrn Srbiffc, dercn Zahl in den prclrslisclsn Häfen niemals iibcr :; gestiegen, “dort höheren Abgaben und airßcrbrdcntlichcr Flaggcn-Vc- sicucrrmg unterworfen sind; daß in Folge dcffcn in dcn Jahren 1841, 18/12 Uiid “1843 kein belgisches Schiff mehr in diesen Häfen cr- schiencn ist*, mit Hinsicht frrnrr auf das Gesetz vom 5. Juni 18:39 iiber die Rürirrstattrrng dcs Scbclve-Zolls, Wonach unter Anderem, wmm in Betreff einer der fremden Flaggen wichtige und besondere Bchggriindc vor- handen sind, die Regierung ermächtigt ist, hinsichtlich ibrrrbic Rückerstattung zu susbcndiren, und Wonach erwogen Werden soll, ob der Vortheil drrRiick- crsiattrmg zit Gnnstrn der Länder mrfrrcbt 311 erhalten ist, mit drnrn kciric Handels-, Zoll- oder Schifffalirts Ucbereinkiinflc stattgefnnben, habrn Wir auf den Vorschlag Unserer Minister dcs Innern und dcr Finanzen verord- net und vrrordncn wie folgt:
Art. “1. *Die preußischen Schiffe sollen in den belgischen Höfen dcn Ton_ncn- nnd Lootsengeldirir unterworfen sein, welchen nach Inhalt der in Kran befindlichen Geich und Vorschriften die nicht bcgiinstigierr srrmbcn Schiffe unterliegen. Die Rückerstattung des Schelde-Zolls ist in Bezrtg auf die preußischen Schiffe srisprndirt.
, Art. 2. Dir vorstehenden Bestimmungen sollen von dem Tage an ihre Wirkung verlieren, wo zwischenBelgien und Preußen cirrellcberriniunfi stattfinden wirb. _
Urrsere Minister des Innern und der Finanzen sind mit Vollziehung gegenwartiger Verordnung_bcanftragt, Gegeben, Brüssel, 28.3'uli 18-14.“
Der ,Monrteirr giebt diese Verordnung unter der Ueberschrift: „ProVrsqi'rsche Zirruckrrahrrre der den preußischen Schiffen ohne alle Rezrprozrtat bewilligten Vortheile.“
Mgn spricht von bevorstehenden Veränderungen in dem Personal der belgischen Gesandtschaften; an die Stelle des Grafen d'Oultre- mont soll Herr vbn Briey besiimmt sein, und Herr Nothomb solle, wenn eme von thin vorgeschlagene neue Minister-Combination zu Stande komme", ber welcher Herr Goblet an die Spipe der Verwal- tung treten wurde, als Gesandter nach Berlin gehen.
Mehrere belgische ben Krieg gegen Maro
Offiziere haben um die Erlaubniß na kko in der französischen Armee mitma dürfen; bis jest indeß ist dies Gesuch nur dem Sohn des Grafen Felix von Merode und Offizier gewährt worden.
Gustav Wappers, antwerpener Akademie, eine Episode aus der Legende seinem ausgezeichneten Bilde, „die Versuchung des heiligen an die Seite geseßt wird.
Dänemark
Kopenhagen, 29. Juli. Bei dem Trauerfeste, welches die Kunst:?ikademie am 8. April d, I. zu E rrktors Thorwaldsen hielt, lie gen, rs solle zu prägt werdcn.
Grafen von im Elite-Regimmt,
der berühmte Historienmaler und Dire hat so eben ein Gemälde vollendet, der heiligen (Henoveva da
hren ihres verstorbenen Di- s; der König durch den Secretair anzei- r Erinnerung an den Verstorbenen eine Medaille ge- , Dcr Mcdaillrur C. Christensen hat )'th die Skizze zu dieser Medaille entworfen, welche auf der einen Seite sich stiiycnd auf den Genius der Hoffnung“, nach der vcrfcrtigicn Statue, und auf der anderen „di Quadriga“ barstcllt, als Bestimmung bro Königs das Thorwald
Irvweiz.
„Kanton Schaffhausen.
„Thorwaldsen, von ihm selbst e Siegesgöitin in einer o das nämliche Sinnbild, welches nach der sensche Museum schmücken sol].
_ Der “Doktor Friedrich Harter ist am 22. Juli im Illosirr Rheinau eingetroffen, bat aber seine Vater- wo man in der höchsten Spannung seiner Ankunft bar'rt, und wo die liberale Presse in sehr besonnen" rie mrsgerkgtrri Grmiitbcr zn beruhigen sucht und die Gelüste fana- tijrbcr Uridulbsamkcit bekämpft.
Kauion TIallis. (N.Z'.Z.) Einem protestantischen Pri- ttcn niedergelassene protestantische n, ist auf den Wunsch der Geist- scinen Unterricht einzustellen und antin, die im Kan- ahre mit ihrem
stadt noch nicht besucht,
vailrbri'r, di'n sirl) nrchrcrc in Si Familien srit cirrigrn Jahrkn hielte lichkeit dic Wrisimg grgcbcn worden, dmr .Rarrton 311 vrrlxssrn. Eben so ist einer Protest wir Waadt getraut wurde und se Manne irt Sitten gelebt hat, von Ti'partrmcnts die' Weisirng zuge'kommen, sich aus dem Kanton zu entfernen, Weil dieses cine solche Ehe nicht anerkennen könne.
Kanton Graubiindten. Am 25. Juli, Abends zwischen 10 und 11 Uhr, ist cine große Mass hat ganz Felsberg und die Umgrge ein Frisblbck bci'rrrrtcrgcstiirzi, io gro boch ohne Sibadkrr zu vrrursachen; er hat sich [)ergeworfen, daß die Straßen des D damit bestreut wnrden. Gestern Vormittags Grtb'sc Steinc herurricrgerollk. wrrdcn, da in Folge des großra sich jedenfalls finden wird. Die die Felsberger wegen der Nähe ihrer Güter sich lieb haben schon begonnen, indessen sind die Emser, Von ihren Seclerrl) in der Nori) der
iiber mehrere J , Seiten der; Justiz- und Polizei-
e vom Calanda loEgebrochen und nd in Schrecken geseßt. ß wie ein bedeutendes Haus, je- eine solche Maffe Erde vor orfcs bis an den Rhein bin sind wieder mit furchtbarem Leuten wird bald geholfen ihlichen Beschlusses ein Ansiedelungsplaß Ausstcckrmgcn aufdem Emser ebiete, wo er aniiede n möchten, höchst wahrscheinlich irtcn angestiftet, so sehr gegen den energischen und Jolsbergcr allein nüßenden Beschluß des Großen Rathes aufgebracht, das; sie die auSgesteliien Pfosien muthwilliger- Sie sollen erklärt haben, nur unter der Felsberger in ihrer Noth sich auf Emser- boben ansicbrln zu lassen, wenn sie katholisch Werden Wollen. Felsbergcr crwirdsrten darauf: Felsen brgrabrn lassen, als diesc Bedingung ringehen,“
Italien.
Dcr neulichc Abschluß eines Schiff- falirts-Be'rtrags zwischi'n Prcirßen und Portugal hat auch bei uns wrxdcr dre.?lufnri't'ksanrkeit auf die Handels-Vkrhältnisse des Reiches beider S_rcilrkn zu Deutschland nnd Prr'ußkn im Besonderen griknkt, “Die große Anzahl der Vkrskhikdlnkn Produkte dieses Landes, welche in großc'r Mrngi' rrackoDeuischlmrd ausgefiihrt wkr'den, ist Jedermann bekannt, und iibrrfliissig wäre es daher, dieselben hier aufzuzählen. Viele dcrsclbcii können sonst nirgends woher brzogen Werden, weil dieselben ausschlirszlich diesem unbeschreiblich reichenVoden angehören. Wir wollen beute nur zrvri derselben namentlich bezeichnen. siiid crstlich Schwefel, wcnn
Den armen
weise ausgerissen haben, Bedingung die rrformirien
„Lieber wollen wir uns unter den
Palermo, 17. Juli.
arsch Deutschland mehrere Berg- werke dicses )'th drr Malmfaktirr-Jndusiric so unentbehrlichen Miike- raiö briiizi, rind zlvkitrns Olivenöl, dessen Verbrauch bei den immer mrbr sich Vergrößerirben Wollen-J)ianufakiuren täglich zu- Sicilirn, dir“ Insel, iirgt uns am niichstrn, ihr Handel, ihre Vrrbiiliniffe jeder Art sind uns vor denjeni- gcn drs Fcftlandcs besonder"; bikannt, mit dem SchMfelvcrkehr sind wir namentlich vcrtmiri, und wir wollen uns dahrr fiir heute auf diesen brsrhriinken.
Nn Sriiwrfrl sind imZabre “1813 10,0 Crntnrr Zn IilKilogr.) nach “_Preußen, bis jrxzt der einzige Seehandel treibende Staat des drirtsibrn Zoll-Vercins, und namentlich nach Stet- tin, Vlkschifft worden, aber kein einziges prcußisrhes Schiff war dabei intrrcssirt; demi .“: e*nglischr, *1 diirrisrhe und L hamburgis Fracht, Welche zwar“ mib
Jrrbrisiric urid sorrstigkn 90 Kaviar (17,104 Zoll-
che Verdienten diese cdcutcrrd erscheinen wiirde, wenn wir glrichzeitig bcmrrktrn, daß sebr selten ein Schiff seine vollständige La- dung in Schwefrl nimmt (von den bezeichneten that es ein einziges), und dieser Artikel immer als Grundlage und Anlaß zur Ladung zu Welche dann durch andere Erzeugniffe vervollständigt daß Schwefel, bei der Masse, in M derselbe gcbranrbt wird, fiir die Rhederci von dcr“ größten Wichtigkeit ist und co täglich mehr“ wird.
Nach Holland aber sind im Laufe dcs Nrflossenanahrcs 11443 anSchchrl vcr- schifft worden ........................... 24, Vom 1. Januar bis zu Ende Llpril 1041.
Nach Belgien im Jahre “[K-1:3 iir di'li 4 ersten Monatrn 1841 ..........
Nack) Hamburg im Jahre 1813 „M in den ersten -1 Monati'n (18-14 ..........
Sicilicn ............ 81,379
Wir glauben nicht zu irren, wenn wir annehmen, daß Von dieser Masse wenigstens zwei Drittheilc (was nach Holland und Hamburg ging, vielleicht ganz) für Preußen und namentlich fiir die so geWerb- gen Rhein-Provinicn, einerseits, und iiber Magdeburg ein guter Theil für Sachsen und das bayerische Franken andererseits be|imm1warem Hieraus geht hervor, daß die brtheiligten Staaten des Vereins bei den direkten Beziehungen nach Stettin für 1000 Tonnen und bei den indirekten für 5500 Tonnen an fremde Schiffe Fracht bezahlten, Welche zu 15 Si). Sterling im Durchschnitt angenommen, nicht we- niger wie uanfäyr 35,000 Rihlr. preuß. Cour. auSmach ist aber um 10 wichtiger und Verdient um so mehr Aufmerksamkei dg, wre gesagt, Schwefel immer zu anderen Versendungen den Anla iebt iind daher als gewiß unb fest angeriomuren werden kann, da r die oben berechnete Verschiffung ein Tonnen-Belrag von nicht
bewarbten ist, Hieraus gebtl)r1'voi*-