' Holstein. Se. Majeskäf der König werden zoglichen Schlosse in „(Hradenskszt erwar- Jhrer Majestät der Königin m emtgen Ta- der Nordsee belegenen Insel Föhr, zunz_ Gebrauche der Seebäder, begeben wexden. Ueber dte weitere Reqe verlautet noch nichts mit Beßimmtheat. , , „ Der Hannoverschen Zejtung wnd aus Ktel unterm 5. u e rieben:
Aug us:!tegr Kn hiefigen Zuständen verdiept keiner die allgemeine Theilnahme Deutschlands so sehr, als der gegenwärxtge heftige Kampf um die Gränzen dcs veueschen Sprachgebiets, Lerder mmmt der Smit an Heftigkeit noch immer zu; noch drohen dem deutschen Wesen bedeutende Gefahren, wenn wir Holsteiner mäßige Zuschauer bet dcn !etdeuschaftlichen Anfällen bleiben, womit die Dänen ihr Ziel verfolgen, ihk Sprachgebiet bis zurEider zu er- weitern. Ein Mitglied der schleswig-lolsteinschen Ritterschaft, dcr Freiherr Ulrich von Brockdorff in Schleswig, sat in einer so eben herauSgegcbcnen Druckschrift auSzufähren versucht, daß in der schleswigschen Stände-Ver- sammlung keine andere Sprache als die deutsche credet werden dürfe, und daß daher Niemand als Abgeordneter befähigt er cheine, der nicht der dent- schen Sprache vollkommen mächtig sei. Der Ton dieser Schrift ist eben so ruhig, als die Gründe für jeden Unbefangenen überzeugend find. Man kann daher erwarten, daß dtese Schrift auf das schließliche Gutachten der schleswigschen Stände über die vorläufige Königliche Verordnung, betreffend den Gebrauch der dänischen Sprache in der Ständc-Versammlung, nicht ohne Einfluß bleiben wird, Bekanntlich hatte die dänische Propaganda einen schleswigschen Verein zur Befötderung dcr dänischen Nationalität ebildct; dieser Verein ist verboten, und gegen gewisse Mitglieder desselben 1“ gegen- wärtig eine gerichtliche Untersuchnng bei dem Amthause in Haderslrben an- hängig. Nun hat fich der Verein mit einer Petition an die jiitischen Stände cwandt, und diese haben selbige an einen AuSschuß abgegeben, machen :ck also abermals eincr Ueberschrcitung ihrcrNcchte schuldig, indem fie fich in schleswigsche Angelegenheiten einmischen, da sie als Provinzial- Stände swb doch nur mit dcuAngelcgenhriten ihrcr ProvinzZiitland zu be- schäftigen befugt smd. Aber die Propaganda weiß in ihrem blinden Eifer von keinen Gränzcn des Rechts. Dagegen find 124 Einwohner der Stadt Hadersleben bei den schleswigschcn Ständen mit einer Petition cingrkom- mcn, daß den Einmischungen der Dänen in die inneren Angelegenheiten und Verhältnisse des Herzogthums Schleswig ein kräftigerTamm entgegen- gesetzt werden möge. Diese Petition sollte die Dänen skußig machen, denn die Stadt Hadersleben ist die leßte Stadt im nördlichen Schleswig; fie liegt nicht weit von dcr jiitischcn Gränzc und in ihr herrscht die dänische Sprache vollkommen. Wcun die Einwohner dieser Stadt um kräftigen Schuh gegen die Einmischungen der Dänen bitten, was hat dann die dä- nische Propaganda von den libri en Bewohnern des Herzogthums Schus- wig zu hoffen? Dic jeßige Anchnheit St.Majestät des Königs im nörd- lichen Schleswig wird vielleicht dazu beitragen, den weisen Monarchen von
der wahren Lage der Dinge noch genauer zu unterrichten.
Freie Stadt Hamburg. Der „Kronprinz von Hanno- ver“, eines der drei die regelmäßige Fahrt zwischen Hmnburg und Harburg vermittelnden Dampfschiffe“, ist in der Nacht vvm 7. zum 8. August an der Landungsbriicke in Harburg in Brand gerathen und in Verlauf weniger Stunden gänzlich ausgebrannt. Das Schiff ist, dem Vernehmen nach, zu 30,000 Rthlr. Versichert gewesen.
Ocßcrreichische Monarchie.
, C] VIiep, ?. Aug. Es herrscht hier nur eine Cntriisiung iiber dxe Vcrruchthext des Attentats anf Se. Majcüäk den König Von Preußen, nur eine Freude “über das Mißtiugen desselben und über
das darin Kichibare Walden der Vorxehnng ob zweier To theurer Leben. Beide diese Gefühle sind uns Deüerrcichern um Ko nak'x'ulicher, aw auch sämmtlicheGlieder unseres aUgeliebtcn Kaiserhauch ganz furcht- los und dcrtrmmngsvoll unter uns herumwandcln, wir geliebte Jami- licnväter untkr ihren zahlreichen Kindern. Durch dicses väterliche Vertrauen recht innig beglückt, empfindkn wir jcxzt, wo sclbst unter den bt'cde're'n Dkutsthc'n der friihc'r im th'che dcr Unmöglichkkit lic- gende Gedanke drs Königsmordks mwrwartkt Zu die schwa1r3e Wirk- ]échkkst ht're'snspt'aug, Zn tit'fséc'r Serke die" ganze Wmht dm" Nskdt'rke'äch-
tigkeit eines solchen Mißbrauches des Vertrauens.
Frankreich.
Paris, 5. Aug. Der König der Franzosen hat an den König von Preußen ein eigenhändiges Schreiben gerichtet, um Ihren Ma- jestätrn Glück zu wünschen, daß Sie dem gegen Sie gezielten At- tentat entgangen.
Die Opposition unterläßt nicht, auch die Reise des Grafancs- selrodc nach London zu Vorwürfen gegen das Ministerium auszubcu- ten und dieselbe als eine Niederlage für die französische Politik am Hose von St. James darzustellen. „Man sehe nur, was geschieht“, ruft der Constitutionncl; „Herr von Nesselrode ist im Haag an- gekommen; er bc'giebt sich nach London, er ist vielleicht schon dort. Sein Auftrag ist, zu voUcnden, was der Kaiser Nikolaus auf seiner Reise nach England begonnen hat. Er trifft nnter den giinstigsten
Umständen dort ein. Unsere Expedition nach Marokko erbittert das -
englische Ministerium und Volk; die otaheitische Sache flößt noch mehr (Hift in die Händel. Viklleicht ergrrift Sir Robert Peel den ersten be'sien Vorwand, um mit uns zu brechen, dem russischen Abgesandten stin Ohr zu leihen und das Werk des Herrn von Brunnoff wieder aufzunehmen. Das ist die Frucht eurer vierjährigen Politik.“
Die Meinung, daß der Prinz von Joinville die Feindseligkeiten gegen Marokko mit dem Bombardement von Tanger beginnen Werde, hält das Journal des Döbats fiir einen Jrrthum. Tangkr, sagt es, müsse als eine europäische Stadt betrachtet werden, es sei der Centralpunkt des Handels der christlichen Nationen, das Bombar-
, „
relative Schwäche zu einem solchen Grade von Kraft zu steigern, daß ste in die Bewegung des Ganzen wixksam eingreifen kann.
Der Blick des Dramaturgen soll daher unabläsfi auf das Ganze gerichtet sein. Seine erste Ausgabe ist es mithin, d e einzelnen Mitglie- der so mit dem Sinn für dic Darstellung eines Kunstwerks zu erfüllen, daß dre selbßsücbtige Begierde des Einzelnen, steh auf Kosten des Gan en het- vorzudrängm, crfbckt und der s ittliche Geiß entzündct werde, Zch stets im Interesse eines Kunsiwerks auszugeben. Indem der geistige Leiter der Darßellungen die sittliche Haltung der Einzelnen steigert nnd die Verzich- 1uug _auf dine nur persönkiche Besrtedigung der EiKelkcit herbeiführt, ebnet er sich UgStatte, auf welcher allein ein Kunßwerk errichtet werden kann.
Du Xmeite AuÉabe des Dramaturgen ist, den anzen Organismus der datzu ellenden erke mit seinem Geiste zu durchdrmgen und das zarte Nervey efiechct derselben in durchstehtigcr Klarheit anszuzei en, um dadurch uuabla fig bac Et ebun von dem nur sioffarti en Inken e ?ur Einfuhr in ““ Wesen der ompouion zu bewirken. Ve dieser Thät keit liet es nun dem Dramaturgen zugleich ob, besonders darauf zu wa en, da auf dem Wege von der idealen Anschauung zur Darstellung nichts vom Werth "“w"" sehr. daß also alle Intentionen des Dichters rein und klar hervortreten.
Aus diesen Andeutungen ergiebt |ck die vielseitige Thätigkeit des Dm- YW Dustlbe sonsowohldurch zusammenhängende Vorträge, MW Andeueungen und Rath zu witkcn haben. Die zusammen- Sem 'KBNUÜQS- weltb- den bedeutenderen Wetken, bevor diesexben in
üb ! Wk neu'ekuswvirt werben, vorhersehen müßten, sollen “owohl
“ m an und u- Bedeutu 3,
besonders über ck S ng des anzen Werkes, als an an gtbm D „ teUun der einzelnen haramte ueinander, Aufs [u
' " WIS rv daher die Pflicht ha eu jedem ir end be- m'""“" B““- W-W D Ums kunnt diejeni“ en Entwi ! n W“..*'*"'" M'W'U'KUWUM welche befvudns g n ;unx; Beraanx-iß m Kußmo *!" “ an |" - *
es-e würdige DMMu-ts "se den zu entzanm
und dadurch zug ich dm Eifer für
1226
dement derselben würde wohl den Inkeressen der dort ansässigen Europäer eincn unerme lichen Schaden thun, aber dem Kaiser von Marokko [gar keinen. ie Instructionen des Prinzen von Zoinville gingen also dahin„ die wirklich marokkanischen Häfen Mo a- dor, Mazagan, Sale und Larrache anzugreifen. Demsel cn Blatt zttzolge, hat der Kaiser aus das Verlangen Frankreichs, daß er Abd el ader vom marokkanischen Gebiet ausweisen Wolle, die aus- weichende und Abd el Kadcr's gar nicht erwähnende Antwort gcge- ben, er werde thun, was mit den Vorschriften der muselmännischen Religion vereinbar sei. Das ministericllc Blatt glaubt nun auch, daß der Krieg unvermeidlich sei, und daß die Feindseligkeiten wohl jetzt schon begonnen haben dürften.
Das Journal des Débats äußcrt sich heute sehr beruhi- gend über den Einfluß der otahcitischcn Vorgänge auf _das gute Ver- nehmen zwischen England uud Frankreich. „Wir miijsen erklären“, sagt es, „daß uns die erbitterte und aufgeregte Stimmung, jvelche sich in diesem Augenblick auf der Tribüne und in der Presse zeigt, durch nichts gerechtfertigt erscheint. Wenn man hört, was in Frank- reich gesprochen wird, so sollte man glauben, es wäre ein französi- scher Unterthan von englischen Behörden cingckcrkcrt und dann aus- gewiesen worden. Aber gerade das Gegentheil ist der Fall, und nicht an uns ist cs, unter den gegenwärtigen Umständen uns ge- reizt zu zeigen und uns für gcdcmiithigt auszugeben. Dic Rc- präsentanten der französischen Regierung, herausgefordert durch die Zntrigucn cines aufriihrcrischcn Menschen, der von seinen eigenen Leuten ein Hixzkopf genannt wird, haben gegen ihn strenge Maß- regeln ergriffen, die ohne Zweifel durch gebirtcrische Umstände er- heischt wurden. Da unscrc Stellung nun aber die bessere is, so müssen wir eben deshalb uns mit Wiisrde in dcrsxlden erhgltc-n, uud nicht durch herausfordernde Worte dle schr nFsilsltche Mtßstxmnmxtg steigern, welche England 11aFii1*lrch daruber emppndcn muß, dqß cs nn Unrecht ist. Es ist unrichttg, anman behauptet, dre englische Rc- gierung habe in dicser Frage schon 1[)1*enC':1tschlttß gefaßt. Axlerdmgs hat es mit voreiliger, bedauernswerther Haß dßxuber grurthmlx; aher die Erklärungen, dte ihm gegebenworden semmitncn, smd ohne Z1vetfcl von der Art, daß siescinc Ansichtvondcr Sache ändern werden, “Jeden- falls h'andclt cs sich Von einer Frage iiber Thatsachxn; ehe wiso dl? Thqt- sachen geniigend aufgeklärt sind, thut dic franzoltse'hcchrcrung .wctse und recht daran, eme Diskussion auf der Trxbitne 31) chvetgern. Was übrigens die Opposition betrifft, so zeigt es sich cmmal wieder, daß diese iiberall sich gleicht und stets dieselbe Art zu argumentirxn hat. Man [csc 3. B. das Blatt des Herrn Thjxrs (dcn Const!- tutionnel), und man wird folgende Phrascxj fmden: „„So sshep wird also folgende Parallele zwischen den ba'rdch Regierungen; dre einc stolz, jugendlich, kühn, die andere demüthjg und, hinfällyg.““ Darauf nehme man das Blatt des Lord Palmerston (dre Morning Chronicle) zur Hand und sehc, wicdieses jene stolze, jugendliche nnd kühne Regikrnng behandelt: „„ Es ist bekannt, daß n,:an sich gegen Engländer Alles herausnehmen darf, ohne„ daß dm„cng- lische Regierung sich darum crcifcrn wird. Würden dxcse frayzöst-[chen Offiziere es wohl gewagt haben, einen russischen odcr mnerxkamqchcn Konsul so zu behandeln wie den englischen Konsul? Es wäre ihnen nie in den Sinn gekommen. Nur England darf man so vcrächtlich und schimpflich behandeln.““ So sprechen von beiden Seiten die Männer, denen es nur darauf ankömmt, die Lcidenschasteu aufzuregen und die National-Eifersuchk zn reizen. Den beiden konservativrn Regierungen und den beiden großen Majoritäkcu, die den Frieden seit vier Jahren unser den sck)wietigsfen Verhänniffen aufrecht zu erhalten gewußf haben, gebührk es, gegen diese verderblichen Tendenzen an- zukämpfen. Die Sprache, wclche Lord Aberdeen vorgestern im Ober- hause fiihrte; 3eigtvourcislichckerUcbcrlcgung als die', Mlchc man am Abend vorhc'r im Unterhaus? vornomme'n hattt'. Wir sind mit Lord Abktdcc'n iibcrzcugt, daß cs den böswillégcn Bemühungen der Friedens- skc'ndc nicht gc'lingcn wird, eine vorübergehende und nicht Von dcm Willen beider chierungen abhängcnde Differenz in eincn Grund zu ernsten Mißverständniffen zu Verwandeln.“
Die hiesigen Zeitungen cntlehucn jetzt den englischen Blättern das Wcscntlichste aus den unterm 12. Juni fiir die Offiziere der englischen Kreuzer erlassenen Justruetioncn, die Von den Lords dcr Admiralität, G. Cockburn und O. (Hage, unterzeichnet sind. Der Constitutionncl macht dariiber folgende chxrkungcn: „Der all- gemeine Geist dieser Justructionen ist Schonung des äußeren Schcins, Einräumung einiger formellen Konzessionen, aber strknge Aufrccl)tcr- haltung des Visitationö-Rechts. Von dchcrfaffcrn der Znstructioncn War auch nichts Anderes zu verlangen“, auf diplomatischcm Wkge nur, nicht aufdem rcglementarischen, kann die wahre Reform, dic cinzigc', Welche Frankreichs Ehre betrifft, die vollständige Revision nämlich dci“ Vcrträgi', verfolgt und erreicht werden. Man empfiehlt den engliscbcn Krka- zkrn zur Genüge alle mögliche Höflichkeit, Riicksicht und “Mäßigung an*, man macht sie verantwortlich für die Mutbwilligkciten ihrer Ma- trosen“, man verpflichtet sie, den visitirtcnSchiffenArznei und Lebens- mittel zu liefern, und nach einer unniißcn Visitation wieder Alles an seinen Platz zu stellen, und der leichen mehr. Das Alles ist eine Verbesserung, aber dikse Vorschri ten, Welche allerdings die Visitatio- ncn minder widerwärtig n1achen, wenn sie treu beobachtet werden, Vermindcrn doch das übertriebene Recht nicht im geringsten, welches England sick) angenmßt hat und wogegen Frankreich protestirt,“
Herr Guizot soll vorgestern in der Pairs-Kammer mchrcrcn Mitgliedern dc'r Versammlung ein Schreiben des Herrn Chabot de Jarnac, dcr interimistisch in Abwesenheit des Grafen von St. An-
Der Dramaturg wird ferner darauf hinzuarbeiten haben, daß ein in sich gerundetes (Hanzc ins Leben trete. Indem cr durch das Ver- ständnis; des Drama's in seiner Zcr liedcrnng die Einheit des Kunst- werks vor Augen hat, wird er durch ath und LR?“ wix durch das An- schla en derjenigen Töne, welche der Geist des etch 1edcömal fordert, die illkür der Darstcllenden hemmen und dadurch die cinzclnen Gestalten de;; Drama's in ihren gegenseitiger: Bezichungen zu ihrem Rechte kommen in en.
Außerdem dürfte es aber auch von wesentlichcm Gewinn sein, Wenn der Dramaturg dnrch zusammenhängende Vorträge auf die Bixdung der Mitglieder dn" Bühne einwikkt. So lange nocb nicht zum Ztvcck der Vor- bildung des Schauspielers eigens or anifitte Schulen exißiren, dürfte es wenigstens eine gewisse Atashülfe ?ein, Wenn der Dramaturg besonders für die jüngeren Mitglieder gewiffe, dem Schauspieler unerläßlächc DisZinlitzen lehrte,
em jungen Zuwachs der Bühne müßte es sogar zur Pflicht e- macht werden, solchem Unterricbte beixuwohnen, welcher die unerläßliZe,
leider nur zu sehr vernachläsfiYe Vorbildun des dramatischen Darstellers .
zur:) Zweck hätte. Bei dem Langel an orbildung, mit welchem die mx1sten-lungen Mitglieder die Bühne betreten, würde denselben durch Vor- tragenti Zr Qeclamativn, Mimik und CbaraUer-Darstellung und abnltche m die Schauspielkunst eingreifende, mit denen natürlich auch praktische Uebungen zu verbinden wären, doch eine Anleitung egebcn und eine Einstcht in die wesentlich en Bedingungen ihrer Kuni? zu bei!. Da- mit verbände sich natürlich d e Obliegenheit des Dramaturgen, den einzel- nen Mitgliedern beim Einstudiren iyrer Nollen durch Le re und Rath,?!“ Land zu gehen und so weni sims n envas eine noch fe lende s1,v|eum"che
orbilduug zu ersehen. AUF bier dürfte es den neu eintretenden jüngeren Mitgliedern Mk Pflicht macht werden, beim Ein ubiren aller iksgknd bedeutenden Ronen fich mt dem Dramaturgen in "bindung zu "s'" und mit ihm ihre Aufgabe dmchzugehen. '
lajre die,Geschäfke der französischen Gesandtschaft nntgethenlt haben, worin dieser ihn benachrichtigt die heftigen Ausdrücke, deren fi Brzug auf das Verfahren der bediente, gemißbilligt habe. , , Capitain Reine, Adjutant drs :| 111 Paris angekommen; er wurde dur hierher berufen.
B.N'efe aus Macao melden, franzöftschcn Schiffsstation die Nachrich Grafen von Ratti-Menton und von seiner Vecourt erhalten hatte, und daß man von dre Eindruck auf die Gemüther der Chinesen befürchtete, die en möchten, die Franzosen dcs Leichtsinns zn zcihen. Pcrsonal-Veränderung noch nicht vor sich qeganq Cecile soll geneigt gewesen sein, sie auf seine V zur Ankunft des Gesandten, Herrn Lagre in diesen Briefen anch Versichert, die chinesische da[: sie künftig einc tolerante Politik gegen di beobachten und dieselben nicht mehr Verfolgen la
Dcr Schiffs-Fähnrich Maizan ist auf dem „ esegelt, um von Osten nach S ste Guinea, und von N südlichen Abhang der Mondgebirge Forschungen anzustellen. „ „ist bis jkßk H doch wird er ohne Zw Civilisation nicht länger Verschlossc den größten Theil seines inn (inner in den letzten
in London versieht, daß Lord Aberdeen P*l im Unterhause in französischen Behörden zu Otaheiti
Contre-Admirals Dupetit-Thouars, ck eine telegraphische Depesche
das; der Befehlshaber der dortigen t von der Abberufung des Erseßung durch Herrn von sem Wechsel einen üblen
dx'e La e nicht ausschließlich die zwei DeSavouirung des ir würden jest die ob es nicht scheint, daß önigin Pomareh fließt, die Erstere wieder ere Frage in Afxika Diplomat in diesem ein neuer Vertrag von ck empfehle dem Kabinet
gen kann. (Beifall.) Nur interesfirt Wir haben zu Bepehmxns des Admirals Dupetit- Wiedexxtysexzung der Königin Pomare zweckmgßcg sein würde, jetzt Gegenbesk man zucht, wenn französisches B1 und m Folge der Zntriguen des Man darf nicht verge schwebt. Man darf nicht vergessen, daß ein no Augenhlicke nach London reiß. 1840 un Begriff sei, abgeschlossen zu werden, Wachsamkeit an.
Herr Berry er ergreift das Wort, um g gesprocvenenWorte zu protestiren. Derselbe , eine des Rechts und eine der Tims gegxn, es sci keine Rechtsfrage vorhanden. darm, zu sagen, es liege cine Rechtsfm e vor. 31ere könne gar keiner Erörterung 1 sachen richtig seien. Thatsacbcn beschränken. Ausländer Ku ergreifen, der als Agent vo
Herr (Huizot erklärt, er werde nicht Der Redner vor ihm der Rechtsfrage gesprochen. werde die Kammer anerkennen, Völkerrechts und im Interesse des Landes
einer anderen Thouars gctadelt. W b tadeln, und wir fragen, hl dahin zu schi f Befehl der K Misfionair Pritchard, ssen, daß eine an
ck Sir R.
einsehen dürfe.
Ich sage nicht,
egen die von dem Minister sagt, cs handle fich um Er behanpte da- i Gefahr für Franknich Das Recht unserer Offi- wenn die bekannten That- miiffe fich daher auf die bestreitbare Recht, einen :! Unruhen und Revoltcn diene. in die Erörterung der Thatsachen habe seine Gedanken nicht richtig In der nächsten Session
ZWei Fragen
d der Admin)! erantwortlichkeit hts né-e, zu vertagen. „ Regierung habe erklärt, er christlichen Missionaire
Die ganze Untethandlung Jede Macht h
abe das un
selbst sich einlassen. aufgefaßt, als er von nach Feststellung der Thatsachen Sache vom Grfichtspnnktc dcs
ster des öffentlichen U ungs-Ordonnanz, und die Nmnmc „Es lebe der König!“
;( Paris, 5. Aug. sagt in Ulbereinstimnmng mit meincr gkstrigen des französischen Konsulats deffen Familie cingescl) zurückgckehrt, nm die seéi aber dann mit mehrcrkn Als der Prinz von Joinville diese den Autoritäten Von Tanger erklären lassen, “Tagen die Verhafteten Franzosen nicht in Fl“t*i[)kit es selbst übernehmen wcrde, ' Die französischen chelschiff Lebensmittel, die Dampfschi
erceau“ nach Süd- zwischeu Zanguebar ch Westen, zwischen dem und dem Kaffernland'e, nähere bemerkt derConsiitutionnel, vorangegangen, Afrika kann der Das Geheimniß, welches Konkinents umhiillte, warde durch zwanzig Jahren entschleécrt, und unserem d skinen Nachfolgern werden wir es zu verdanken haben, Verborgen bleiben wird.“
Dampfschiffe, „Serpent“ uud oners „Espadon“, von Hadre ach gebaut und bestimmt, den Lölicur wird vom „Basilic“ Tcrisson, dessen Name schon begleitet den Capitain,
Afrika abg und der Ku aufgefaßt habe,
ntcrrichts Verlas nun die Schlie-
Niemand“, r trennte sich nnter dcm Rufe:
diesem Unternehmen eifel seinen Zweck_cr
errn Maizan in
Ein Schreiben aus Cadix vom L;;stcn '))kitthcilung, der Kanzler mit dem Konsul und aber noch einmal in die Stadt ulats mitzmtchmen,
Landsmann un ;ck der iibrigk Theil nicht länger " Brest sind zrvci kleine eiserne , untcr chlcitung dcs Scho Dic Dampfschiffe sind fl Senegal hinanfzugchcn. Ter C aus das Unternehmen leiten. oft bei gefahrvollcn Reisen genannt wurde, um historische Dokumente zu sammeln.
zu Tanger sei bereits ifft gewesen, wichtigsten Papiere dcs Kons anderen seiner Landsleute vrrhaftet wor- Nachricht vernahm, habe er das;, Wenn binn?" drci gesetzt wären, er die Thiiren :()rcr Gefängnisse zu öffnen. e hatten vor ihrer Abfahrt Von Cadix ffc Kohlen und sonstigen Bedarf einge- nommcn. Die dänische Eandrc, die von Cadix nach Tanger abge- ser von Marokko einc Depesche mit der Er: daß Dänemark künftig kcinenTribut mehr [* werd? und darauf sich nach Gibraltar bcgcben, um d «0th mit den Franzosen abzuwarten.
, Cm drittes Schreiben sagt, 1m'l)rcrc Franzoscn seien zu Tanger mxßhandclt worden, und der Konsul selbst nur wie durch ein thdcr dc'r Wnth der Mauren entkommcn. und man fürchte für ihr Schichsal. Mächte hattcn Tanger verlassen. Edward Owen, Befehlshabrr der britischen Flotte im Z))kéttelmcer, War am 2217811 in dcr Bai vonGibraltar mit dem Linienschiffe „For- midablc“, von 84 Kanonen, angekommen, wo sich auch die britische Frkgatte „Warspitc“, vvn „5in4111011811, und das Dampfschiff „Hccla“ Von derselben Nation
Eine chte Ang „stellt die angeblich einer Anzahl J von Seiten der Marokkaner Jän; Joinvillc habe alle 11öthigct Schuß seiner Landölcutc gstroffen gehab Einschiffung an Bord der Staatsschiffc zn crleichtcrn. hat für 111111111gänglich nothwendig b Zweifel ohne die 111i11destk(§)cfahr
angekommen.
airs-Kammcr verlas heute wodurch die Session ge- am m cr waren die Minister ntlichen Arbeiten und des auf ihren Pläycn. Herr ort (Geräusch, Murrcn) : ohne aufdie
Paris," 5. Aug. Zn de'r P der Großstcgelbcwahrer die Verordnung, Zu der Deputirtcn-K der auswärtigen Angelegenheiten, öffentlichen Unterrichts Von Larochc-Jacqu DicKammer, sagte derselbe, s im Parlamente gesprochenen hr, aber auch nichts weniger enngthuung, man Diese fiir die französi
skgelt war, hat dem Kai schloffrn Wird. klärung zugeschickt, H | as Resultat des cm Ko iim clin Verlangtc das W könne nicht anscinandergchcn, Worte zu antworten. von der Kammer.
begleite dieses Verlangen schcn I)iarine-Osfizicxe die man verlange, f die man wahrscheiuli sen an einander schaarcn (B, Rcdner sort, „aber können wtr un- Zch kcnne die Pläne u
Die Erstcrcw seien festgenommen, Auch ch Konsuln der anderen Der englische Vicc-Admiral Sir
jcuscies dcs Kanal verlange nichts me vrrlange von Frankreich eine 0) Beleidignugen. Zotte, dicse Genugthuung, Wirkung hervorbringen, Sie würden alle Jmnzo echncu“, fuhr der istcrium zählen? 'Die Lage ch Ministexiums iärungrn in der anderen c keine anderen Ausschlüsse, Aber wir erhaben hcutc vo des Südens. mwcrsehcncn Angriffe Engl Die Lage im stillen Ocean i Truppsn vcrhaltcn sich in dcr Defensch. gcrottct, fie organisircn einc grcifcn nnscrc Nicdcrlassungcn an.
mit gröblichen beleidigenden , Frankreich eine gcrcckynct habe. „Man kann auf uns r scrcrscits auf das Min der Regierung nicht.
Mitglicdcr, das neuerlich, es besitz
nd Abfichtcn Eines seiner er verWeigerte, sagte als die in die Journale ein- Dctails in den Journalen rKraft gezeigt, tvcnn fie auf die so mit Festigkeit geantwortet hätte. st ernst nach den lcßten Mittheilungen, Unsere Abenteurer haben fich zusammen- ?)kilitairmacht und errichten Kriegsbautcn. Möge es gestaltet sein, an die Regie-
das Verlangen zu stellen, daß sie England gegenfiber einc würdige sjolzc Sprache f(ihxc. Das Wo1t(_§,5e,nngthmmg ist leider ausgesprochen daß es so lc1cht möglich sein wi d, fich zu ver- Ein Minister-Nath hatte
szstlhaft erscheint, ranzoscn zugefügten Mißhandlungen lich in Abrede, und Versichert, der 1 Vorsichts-Maßrcgc?n Zam [)nen "Whigcnfallö di?
Sci ihrc Ein- cfundcn worden, fiir sic vor sich
abc endlich, die aber sehr
. .. Prinz von Dicchterunq hatte" meh ands soglc-(ch schiffung in der T so sei dieselbe ohne
am *1. August Abend.? zu Marstil “ hat Briefe und Zeitungen Damals war man 311
lc cingctroffenc Paket- ans Algier vom 33017211 ne weitere Nachrichten -Corps dcs Marschalls Bngcaud. Port:Vcnd1'es 31vei Schjvadronen Reife- waren damit am “.?-"xstcn zu Oran Schwadroncu wnrden daselbst aus Land DivisiOU dcs I)iarschalls Bugcaud stoßkn. ncidlichkcit dcs Kricges.
boot „Charlcmagnc mitgebracht. über das Operations-Armec beiden Dampfschiffe“, die 311 rei an Bord genommen h Diese bcidrn geseyt und sollten zu der Zu Oran glaubte man fest an die Unvcrj
Großbritanien und Irland.
London, 6, Aug. Dic glückliche Entbindung J eincm Prinzen erfolgte heute Morgen 7 Uhr 50 nwart Sr. Königl. Hoheit dcs Gestern hatte die Königin ahls den gewohnten Spaziergang in cht und schon heute früh um 6 Uhr dcm eingetretenen Unwohlsein Zl) n der Stadt anwesenden Ministern iiberbracht.
Lord L*.)ndhm'st, der Großsicgelchhrer Herzog der Minister des Innern, Sir James Graham, und Graf Jersey, dcr Tbcr:-Stal[- t cinem Ertra-Ciscnbadnzugc sofort nach Wind- und Lord Stanley folgten bald darauf Wellington
worden. Jelsglaube nicht, ständigen, bcvo smttgcfnndcn ,
Nein, Cngla
r disses Wort znrückgcnommcn ist. bevor dasselbe außgcsprochcn worden, es ist also mit Abficht ndwist n1cht dxxrch unsere Seeleute insullirt worden, die smnzbstjche Autontät tmndc von dem Missionair Prit- Tic Dcödvogirnng des Admirals Dupetit-Thouars war de'r zu wcxt ging. Ich hoffe, das Ministerinm wird nicht , ' ' Möge man mir )'th erlauben, 3lt teh die Schließung der Kammer nicht begreift. ck lvätte man eine Verlängerung [*
Tchinister dcr auswärtigenAngelegenheiten: Ich werde 1icht von der Sprache entfernen, die ich in einem Der chreutvcrthe Redner vor mir hat auf eine zwi- schrn dcr sranzdmchcn und dcr englischen Regierung schw Zn dicser verwickelten Sache sind rechts» und thatsächliche Fragen cn den beiden Regierungen aufgeklärt falt darauf DerWenden und die Ehre, nkrcichs, so wie die Ehre und die Rechte (Bcifall.) Aber ich würde alle
im (chcntheil, clxaxd insultirt, schon ein Akt, Weiter gehen
eingetroffen.
Zngständn-“ffcn. „ Meiner Ansicht eschlteßcn sollen.“ . „ HM" Mazkstat mich in diesem Namn 1
.. dcr Königin von anderen gefuhrt lmbr,
Minuten in Windsor-Schlos; in Gcgc Prinzen Albrecht und dcs |):*. noch in Begleitung Ihres Gem den Anlagen des Sch wurde die Botschaft von
ebende Frage an-
cnthnltcn. Diese Fragen müssen zwisck) Zeh Werde all das Recht und dic Interessen Fra seiner Marine-Offiziere, geltend machen. meine Pflichten gcgen den König und das Land verlesen, we sagte. (Beifall.)
Herr Billaulé: blicke Werden wir keine O Worte des Herrn '))kinistcrs tische Frage sich cntsp Sie wird es nicht an fehlt zu haben man das
ck meine Sorg losses gema “Dcr Lord- un ich mehr
Zu diesem für die Regierung schwierigen Augen- ppomion machen, wir Werden uns begnügen, die zu Protokoll zu nehmcn. Wenn eine diploma- wird die Opposition die Lage nicht erschweren. der Mäßigung fehlen lassen, gegen welche fich ver- Miuésierium cines benachbarten Landes beschuldi-
Kammcrhcrr, Graf DelaWarr, mcistcr, begaben sichnn Sir Robert Peel , Herzog Von „ Wagenzugc Entbindung Jdrcr Ankunft der , nachdem die iiblichcn Formalitäten stattgefunden, r außerordentlichen Silznng des Ge- ,_ - Prinz Albrecht wohnte dsr Sißuuq De_m Erzbr]chos von Canterbury wurde in derselben auchqcbch, cin Dankgcbet für die glückliche Entbindunq zu entwerfen. Während dcs Vormittags wurden die Tower- und Park-Geschiiße gelöst und die Glockcn aller Kirchen gcläutet. * Braunschweig“ ses Ereigniffcs Volkes“, aber dies natürliche Verstärkung unstrer Sicherh
welchc letztere sich sogleich nach der Stadt zu eine heimen;Raths zuciickbcgabcn.
ird dchramaturg jsde das Einstudiren dramatischer
Ueberhaupt abcr w Werke fördernde Mitthe und einsichtigeren Mitg und was den untergeor
ilnng zu machen haben. Gerade die talentvollercn lieder der Bühne diirften am meisten seinen Rath dneteren Mitgliedern Pflicht wäre, würde bei den älteren zu einem aus eigenem Triebe erwachsenden Rechnet man endlich hinzu, daß der Dramaturg, ng von Stiicken, sein Votum kte aus abzugeben berufen e gewisse Garantie gegeben sein, Forderungen geltend gemacht zu
später auch Bcdürfniß Werden. sowohl bei der Aufführung, von dem rein kiinstlcri wäre, so würde auch nach die nur im Interesse der Kunst gebotenen
e ist daher gleichsam das ästhetische g der dramatischen Kunst und ihrer Dar- r Hohe der Kunst zu erhalten und so
eschmacks beizutragen die Bestimmung hätte.
„Jeder vaachs ch Hauses , schreibt heute der Standard bci Verkündigung dic- , „ist eine neue Garantie für das Glück des bri*tischcn eigcnyiiyige Gefäß! der Freude iiber die eiten tft nicht das einzige vorherrschende; Freude über das Wohlbefinden unserer geliebten Königin, Jrcnde iiber dre Ausdehnung ihrer Mittel zum Gliickc, ist unser Alles umfassendes Gefühl. Jedermann fühlt fiir die junge liebenswürdige Mutter das, was,“ für trgend ein geliebtes Mitglied seiner eigenen Familie empfindet, „weil sie auf diese Liebe durch ihre Haltung im Privat- und öffentlichen Leben gerechte Ansprüche hat.“
als bei der Beseyu schenStand dieser Seite cm
cr Dramaturg an ein Gewissen für den ganzen stellung, Welche dersel znr Veredelung des G
Bekanntmachung.
Lokale deß Vereins der Kunstfreunde, Werder- 4.1., sind fett der, letzten Bekanntmachung folgende Gegen- C. Becker (m Rom): Amor, der Psyche entfliehend. L. „Anficht aus dem großen Hafen in Venedig. B. ein Eichenhain m Abcnd-Veleuchtung. Von demselben: zu Schiverin.
Berlin, den 8, A Direktorium des
London, 3.- Aug. Kaum eine Woche nach dem Angriffe Lord 's auf dre gegenwärtige Regierung wegen angeblicher Bet- der Maßregeln zur Unterdrückung des SklaVenhandels d Aberdeen das Parlament und Land durch die alljähr- von Dokumenten in Betreff
M “ ' " N r' nachlässignng
überzeugt Lor liche Vorleg jenes Gegen venkreuzer,
des SklaVcnhandels
“ t: dSaschYÖ?oß ung der vorhandrnen Masse standes, wie der neuen Justructiouen für britische Skla- daß die jeßige Regierung in ihrem Eifer fiir die Un keinem ihrer Vorgänger nachsteht. Die ten Dokumente betreffen die diplomatische Korrespondenz zwi- den anderen Mächten, welche die Kontrahen-
20. Dezember 1841 sind, so wie mit Frank-
ereins der Kunstfreunde im preußischen
roßbritanien und ten des Vertrages vom
.*-
1227
; „ Vollc'e un der Verträge von 1831 und 1833. Von xJ§r(:,ußne,;gesind m?“? dgem ersteren Vertrage 40 Voklmachten „vom 18. November 1843 zur Durchsuchlmg der Schtffe unter preußrscher Flaqqe, von Rußland unterm 20. kaober desselben Jahres 43 Kreu-
--' ' us e ellt. Die englische und französische Regierung ze: Vollmachten a g | „ „ haben ihre Verzeichnisse dcr Unterdrucktzng des Sklavenhandels zu verwendenden Schiffe am Z., Januar 1843 qu6gewechselt. DJM!) sollen die britischen Streitkräfte aus 49 Schiff?" bestehen: 1/ auf der westindischen, 14 aufder westafmkaplschen, 10 auf der brasi- lianischen Station und 8 am Vorgebkrgk „de IUkU1_HVffanUI3 die französischen Geschwader bxstandein hcretts aus 1,5 Schiffen in Westindien , 14 in Afrjka, .) tn „ den Gewaffcrn von Madagaskar und 8 in Brafilißn; Aus der KLJkkesPVJJWT Seht [ck"- vor, daß die französischen Mmrßer eben so Viel Thatxgkert als red- lichen Willen an den Tag gelegt habe?", um alle Vestjtmmungen _der bestehenden Verträge zu crfiillen,und emx-r Aendexung dxescrj Verdräge, Wie sie in Frankreich so dringend geWynscht wtrd, jgar11,1cht_cmmal Erwähnung thun. Von großer Wachtkgkert smd dlc Mttthctlungen über die Untcrhandlungen mit Spamxn Wegen der Jorxdauex des Sklavenhandels in seinen Kolonieen, msofcrn darm nämltch sammt- 1iche Statthalter Cuba's, bis auf den General Valdez 1111th Espar- tero, der offenbaren Theilnahme an dem schon feet lange für unge- seleicb erklärten Menschcnhandei beschuldigt werdcn. DieGouverneure Von Cuba haben die offenen Umgehungcn des Verbots gegen diesen Handel geduldet und durch Stellcu-Vkrkauf wie durch Abgaben von der Sklaven-Einfuhr sich bereichert; so z. B. nahmen der Fürst von Anglona nach einem Jahre 30,000 Pfd.St., ESpeleta nach achtzehn Monaten 50,000 Pfd., Tacon gegen 80,000 Pfd. als Ersparniß einer etwa dreijährigen Amtsführung, mit sich, der General Valdez dagegcn nur nach drittehalb Jahren 7000Tollars. Unter dem chi- gen (HortNrneur L'Oouncll hat bekanntlichdcr Sklav-enhandel die größte Aquehnungdortgewonnen. DikFortdauer solcheth'ßbräuche veranlaßte indes; Lord Aberdeen unterm 0-1. Dkzembcr V. I. zu einer der stärk- sten Erklärungen, Welche jemals eine Regierung an eine fllldkl'é ge- richtek hat. Es wäre strafbar, sagte Lord Aberdeen, wenn die bri- tische Regierung so fort handelte, als ob sie zuSpanicns Versprechen, eingegangkne Verpflichtungen zu erfüllen, irge'nd ein gcrechtes Ver- trauen hätte; Großbritanien müsse sich auf seine eigenaniilfsqucllkn Verlassen, um den vvn Schiffen unter spanischer Flagge gctriebcncn Handel zu 11nterdriicke11,und sci auchbcrcit, diks zu thun. Diese Note forderte die 17435 v:»rsprochene Promulgation eines Strafgeseßcs gegcn die spanischen SklaVenhändler, welchkö, dcr neuerlichen Erklä- rung Lord Abcrdrcn's im Parlamente zufolge, endlich der Marquis von Viluma während seiner kurzen Amtsführung erlassen hat, das jedoch noch der Bestätigung der CRUS bedarf, chor es 3111“ Aus- fiihrung gebracht Werden kann. »- Den zwcitchheil der vorgelegten Dokumente bilden die revidirten Jnstrnctionen für britische Kreuzer, um die Offiziere derselben in Stand zu soßen, die Stipulationen der bestehenden SklaVc'n-Handels-Traktate und Conventionen un- tc'r strenger Beobachtung völkerrechtlichcr Prinzipien auszufüh- ren. Jede Klausel dcrsslbcn chavouirt in den entschiedensten Ausdrücken jeden Versuch, die außerordentlichcn traktatenmäßigen Vollnmchken des gegenseitigen Cxaminirens als ein Mittel der Krä-n- knng oder zur Erlangung vonNcbenzweckenzugebrauchen, und schemt vorzugsweise gegen die Anschuldigung, daß England die Herrschaft der Meere erstrebe, gerichtet zu sein. So bestimmt der 5te Para- graph, daß, wenn des SklaVthandcls “verdächtige Schiffe solck)? Flag- gen zu führen scheinen, zu denen sie nicht berechtigt sind, die Unter- suchung zur Ermittelung dcs Wahren Charakters des Schiffes wohl vorgcnonmjkn werden, aber in kcinkm Falle verfolgt werden kann, sobald man sick) Vergewisscrt hat, daß das Fahrzeug von dem untcr“- suchenden Schiffe nicht geseylich mit Beschlag belegt werden darf. Diese Bcsténnnung ist besonders wichtig für Nord-Ameréka, das in kxncn “Durchsuckwngö- Ve'rtrag mit England nicht gkwillt'gt hat und eifersüchtig auf die Einmischung der Engländer in die Angelegenhci- ten der die Unions-Jlaggc führenden Schiffe ist. “Die Frage, ob ein britischer Krchcr ein solches Schiff untersuchen kann in dcr Voraus- scHung, daß die Flagge gcmißbraucht wird, ist ein Gegenstand viel- fachcr Erörterung zwischen bcidcnKabincttcn gewesen und wird durch die jetzigen Krcuzkr-Instructioncn in H. 14 dahin erledigt:
„Die kommm1dircndcn OffiziccmhrerMajcstät Schiffe dcr afrikanischen Station müssen eingedenk skin, das; es nicbt zu ihrer Pflicht gchört, Fahr- zcngc der Vereinigten Staaten fortznnchmcn, xn bcsnchcn oder in irgend einer Weise zu bebclligcn, mögen dicse Schiffe Sklaven an Bord haben oder nicht', und es 111iisscn dcn Unter-Bcfedlshabcrn strenge Ordrcs ertlveilt wcrden, sick) solcbcr Akte gleichfalls zu enthalten. Zu gleicher Zeit aber Werdm Sie wissen, das; die Regierung der Vereinigten Staaten wcit davon entfernt ist, zu fordern, daß die Flagge der Union denjenigen Unguftraftlveit sichcrn soll, wrlchc kein Recht haben, sie zu fiihrcn, nnd daß Großbritanien in keiner Weise gestatten kann, das: Schiffe anderer Nationen von dcr Un- tersuchung und Eramination anczgenommcn werdcn, Miche fälschlich die Flagge der Vereinigtcn Staaten oder irgend einer anderen Nation auf- pslanzcn, die England kein Durchsuckwngsrccbt zugestanden hat.“
In den iibrigen Paragraphen wiirdln in der Art und Weise, wie Kauffahrcr zu durchsuchen sind, einige Aenderungen getroffen und besonders ein diskretcs Beuchmkn dcn Offizicrcn eingeschärft. Fran- zösische Kaufsahrcr soll man, falls sie zur Durchsuchung angcl)altcn werden, sofort wieder verlaffen, wenn ein französisches Kriegsschiff sich zeigen wiirde, und dir Durchsuchung selbst iibernchnwn wollte.
Schweden und Norwegen.
Stockholm, 2. Aug. Das Memorial dcs StaatZ-Aussckms- sts in Bezug auf die zu ?))kitglikdern des genannten Ausschussks gc»- wähltcn drci Landeshauptleute ist allen Ständen Vorgrtragcn, vom Adel und derGeistlichkcik ml 41cm gelegt, vom Bürger.- und Bauern:- stande aber verlangt worden, daß es auf die Tafel gelegt werde.
Die Dcputirtcn drs Vauern-Standcs fiir die Bcrgjvcrks-Di- strikte haben eine Petition an den König überreichen lassen, worin sie um die Gleichstellung derjenigen ersuchen, Welche Eiscn-Handtbie- rung betreiben. Schon in der vorigen Session hatten dic Reichs: stände demKönigc einen Vorschlag überreicht, welchcr danWcck hattc', die Eisen-Handthierungallmälig frei und unabhängig zu machen. Die Dcputirtcn haben in der erwähntenPetition ferner um die Erlaubnis; nachgesucht, das; während 5 Jahre, vom Anfange dicsco Jahres an gerechnet, jährlich 50,00" Schiffpfund Gußeisen (Roheiscn) gcgen Erlcgung von höchstens 2 Schillinger! schwed. Bko. pr. Schiffpfund Stapelstadts-(HrMcht “ls AUSfUhk-Zoll auSgefijhrt Werden diirften. VV" dicse" 50,000 Schiffpfund Roheffen sollten, wie die Deputirten vorgeschlagen haben, 25-4'4") Schiffpfund Von Stockholm, 20,000 von Gothenburg und, 5000 von (Hefte verschifft Werden.
Der Deputtrxedeß Bauern-Standes, Huß, hat den Autraq ge- stell-t, daß der K'omg m einer Vorsiellung ersucht werde, einé nicht all_cm verwaltende, sondern auch wissenschaftliche Central-Behörde ((„yntml-thrUW) fiir die Geistlichkeit und das UnterrichtöWesen zu “,"“??teß- WUK)?! sowohl die Bischöfe und die Konsistorien, als auch dte ubrtge Geistlthkect und die sämmtlichen Lehrer, untergeordnet wer- ch! “sollten. Moqe nun der Köni es angemessen finden, den vom KWI? Gustav Adolph dem GroZen für eine solche Behörde ent- worfxnen Plan, anzunehmen, wonach eine eigene Ober-Verwaltungs- Behordx fs" dlkse ZPecke zu bilden sei, oder auch, mit Riicksicht auf dre Veranderten Verhältnisse der Gegenwart, es vorziehen, dem De-
partemenk der geistlichen Angelegenheiten eine den Fordern" en der Zeit gemäße und mehr auf Wissenschaftlichkeitbegründete, zwezmäßkge und veränderte Organisation zu geben.
Dänemark . Wiborg, 30. Juli. In der heutigen Sitzung der Stände
legte der Kommi arius den Entwurf zu einem Plakat vor, wodurß der Handel mit ahlen-Lotterie-Billets, sowohl in großen, als nt kleinen Abtheilungen, bei Strafe von 10-100 Thalern gänzlich ver- boten wird.
In der vorhergehenden Sißung am 26. Juli wurde ein Antrag mehrerer Einwohner Wybor s, den König in einer Petition um bal- dige Herabseßung des Brie -Porto's zu ersuchen, vor elegt und an eine Kommission verwiesen. Der Kommissarius bemer te bei dieser Gelegenheit, daß diese Frage bereits der General-Post-Direction vor- liege, und daß auch wvhl ohne die gewünschte Petition von den Ständen in kurzem eine Reform in dieser Beziehung eintreten werde. Uebrigens sei es schwierig, vorhcrznsehen, bis zu welchem Grade die Herabseßung werde geschehen können, da die speziellen Verhältnisse des Landes ein ctwas höheres Porto erforderten, als in anderen Ländern, wo der Verkehr lebhaftsr sei.
“Der Antrag des Justizraths With auf vollständige Oeffentlichkeit der dänischen Provinzial-Stände-Vcrsammlung ist derselben Kommission überwiesen worden, die auch Schytte's Antrag in Bezug auf die xrcicze Entwickelung der bürgerlichen Verhältnisse Jütlands zu prü- en at.
Wiborg, 2, Aug. In der gestrigen Sisung der jütischen Stände- Vcrsammlung verlas Profeffor Larsen den von ihm eingegebenen Anitas behufs einer bei Er. Majestät einzureichenden Petition, um den König zu ersuchen, sämmtlichen Untertbanen kund thun zu lassen, daß es keinesweges dicMeinung der an die schleswigsche Stände-Versammlung am Schlufse dex Sesfion von 1842 abgegebenen Erklärung geWcsen sei, etwas zum Präjudtz dcr beftshcndcn dänischen Staats-Einheit einzuräumrn und namentlich das Recht dcr dänischcnKrone auf die stets unzertrennliche Verbindung des Her- zogthnms Schleswig mit derselben aufzugeben. Der Antrag selbst beginnt mit der Wicdcrholnng der in der Sitzung der schleswigschen Provinial- Stände vom 14. Dezember 1842 vom Königl. Kommissarius gema ten Eröffnnng, „er sei autorifirt, zu erklären, das; Se. Majestät eben so wenig darauf bedacht sei, das Herzogthum Schleswig oder Theile deffelben mit dem Königreiche Dänemark zu vereinigen, als es durch den Beitritt zum dentschcn Vnnde in eine staatSrechtliche Verbindung. mit Deutschland a sexzcn. Der Wille Sr. Majestät sei also, das Herzoglhum weder Deutszch noch Dänisch zu machen, sondern es als solches zu erhalten.“
In der Sißuug vom 20. Dezember habe sich der Kommiffarius noch an diesc klare und deutliche Erklärung, welche das Gepräge einer getreuen und genauen Wiederholung ch KöniglichenBefehls an fich txage, ehglten, aber am folgenden Tage, in der Schluß-Rede, sei er mit„emer tklaxttng zum Vorschein gekommen, die er freilich wohl für „eine Wuderholung xener fieben Tage zuvor gemachten anSgegeden habe, du aber doch von emem anderen Inhalte sei, Er habe nämlich geäußert, daß er aus foehl Sr. Majestät des Königs die schon einmal abgegebex1eEYklarz1ng zu wtederholezt habe, daß Se. Majestät dic stagtSrechtlJchen V'ethalt1nffe,fauf-denen dxe Sclbstständigkcit Schleswigs bcgrizndet set, so w1e dessen bushengc Verbin- dung mit dem Herzogthum Holstent, qufrxcht erhalten werde. Diese Erklä- rung sei sofort vom Pxäfidenten rckapttultrt worden, welcher fich dabei er- laubt habe, vor dem Worte Verbindung das Wort „staawrechtliche“ ein- zuschalten. Diese in der Sitzung vom 21. Dezember 1842 abgegebene Erklärung nnn sei es, welche eine Partei in den Hrrzogihümern ausbeute nnd Worauf fie sich berufe, als ob dicsclbe cine Königliche Bestäaigung der über die siamtörcchtlicben Vcrhältniffe der Hrrzogthümer Zum Königreiche gc- äußerten Bebanpmngm sci, Welche mit den in der Wirklichkeit bestehenden staatsreäytlichen Zuständen und den öffentlichen Akten, worauf fich diese be- gründeten, in vonommenrm Widetstrcitskänden, namentlich der Behauptung, daß die Herzogthümer Schleswig und Holstein, in einer unzertrennlichen Vcrbindnng und Einheit, cinen ncben dem Königreiche bestehenden besonde- ren und selbstständigen Staat ausmachten.
Ob cine solche Auslegung der gegrbcncn Erklärung die richtige sei, darquf wollc_ cr (Proponcnt) sich nicht «inlassen, genug, sie habe auf diese Werse stattgetundrn, [.ind-„dsc Erwartung, daß die Regierung fich aufgefordert fmde-n wkrde, sch-bc- nachster Gclegcnhkit auf eine bestimmte und deutliche Wcije nba'r die m Frage stehenden Verhältnisse zu erklären, sei nicht in Erfüllung gegangen, da der in der letzten Eröffnung an die schlrswigschm Stände vorkommknde PaffW: „Wir hegen zn Unseren getreuen Ständen das Vertrauen, das: sie sich nach der ihnen am Schluß der vorigen Diät dnrä) Unsrren Kommiffar in Beziehnng auf die Erhaltung der staatsrecht- lichen Verhältnisse Unseres Herzogthums Schleswig ertheilten Allerhöchften Zusicherung u. s. w.“ die Sache in der nämlichen Ungewißheit halte in welcher sie sich nach jenen Eröffnungen befunden, , So wie man mm nnzwcisclhaft voransschn mijffe, daß die Regierung selbst eine bestimmte Meinung binfichtlich der erwähnten Staats-Vexhäjmzsse habe, so komme es ihm auch vor, das; die Unterthanen, sowohl im König. reiche als in den Herzogthijmcrn, eincn rechtmäßigen Anspruch darauf hä:- ten, diess Meinung bestimmt und deutlich xnr Nachricht Aller außgesproehen zn schen. Auch *„rvciflc cr kcineswegcö, daß es die Meinung und dcr Wijk: des Königs sci, das: die [*cstchcndc Staats-Einheit und die Rechte der dä- nischen Kronc, so wir Er sie von scincn Vorgängern crcrbt, gewahrt und erhalten werden.
Der Königl. Kommiffarins nahm zunächst das Wort, um der Ver- smnmlnng 321 erklären, daß er bcgrciflicbcrwrise nicht ihre Kompetenz, auf dcn vcrlcsencu Antrag cinzngchen, anerkennen könne, und daß er sich auf seine friiheren ?lnöcinanderseynngcn und auf den Willen, den der „König knndgcgebcn babe, beziehen müsse. „Es ist“, fuhr er fort, „in der vorlie- genden Sache nicht blos die Rede von Maßregeln, dic hinfichtlich Schles- wigs getroffen Werden sollen, sondern es handelt sich auch darum, dem Kö- nige cine Exklärung in Vctrcff dieschaßrcgcln abzuvcklangen. Es ist unter diesen [Umständcn einc Sclbstfolgr, daß ich mich auf kcinerlciWeise an Se. Majestät wcdcr munittclbar noch mtdcrwcitig habe wenden können, um mit einer *))kitxlyilnng versehen xn wcrden, die mich in den Stand sehen könnte, eine antdcntischc Erklärung der von dem Königlichen Kommissarius in dcr sxblcswigscbcn Versammlung abgegebenen Erklärungen zu geben, welche der geehrte Proponcnt wünscht. ch) werde mir indessen erlauben, dariiber meine Privat-Mcimmg 311 änückn, und diese geht darauf hinaus, das: nicht die geringste Veranlassung ist, die Grundsäye nnd Ansich- ten des Königs in bcsagtcrHinficht inchiselzn ziehen, und daß namentlich in den Aktcnstiickcn, um welche es sich hier handelt, ebm so wmig die ge- ringste Vcranlaffung zur Besorgnis; ist." Der Koxnmiffarius bemerkte daun hinsichtlich der vom Kommissarins der schleswigschcn Versammlung in seiner Schlnßrcde vom 21. Dezember 1842 gemachten Aenßcrung und der Aus- legnng, Welche sie bei einer Partei in Holstein gefunden: „Jene Erklärung läuft ja nur darauf hinmrs, dasz die bisherigchrbindun aufrecht erhal- ten werden soll, so das; nicbt der geringste Stoff zu der ermuthung vor- handen ist, das; darunter cine Verbindung verstanden werde, von welcher der Propoucut anerkennt, das: se in vollkommenem Widerspruche mit den in der Wirklichkeit bcsfchenden staatsrechtlichcn Zuständen und den öffentlichen Akten, worauf dicse begründet seien, siehe. Es kann um so viel weniger ein Zweifel iibcr dasjenige stattfinden, was unter bisheriger Verbindun zu verstehen ist, als durchaus klare Handlun en vorhanden smd, wodur die Regierung gezeigt hat, wie fie sch dicse erhältnisse denkt.“
Schleswig, 3. Aug. In der neun ehnten Sißun der schleswss- schcn Ständr-Vetsamm!ung entwickelte der anzlei-Secretar Clausni seine Proposition wegen der Vorlegung eines Entwurfs zu einer aUsemeineuGe- richts- und Prozeß-Ordnung für die Herzogthümet Schleswig und Hokkein und gab als Haupt-Momente dieser Reform an: 1) an emeffem kl- nahme des Volks an der Rechtöpfie e; 2) Beseiti un acket nichk we mt- lichen Formen “,s gerichtlichen Verfa rens; 3)_Rü3ga : dex sums! Civil"- rechtspfiege an du ordentlichen Gerichte. Dei Propsmut “lug »" der!!!“- ficht aus, daß es'unscrer Zeit vorbehalten sei. das W!“ ! wieder gas machen, welches du Einführung des römischchauöi|kkchku ech" denk '
thümlichen germanischen Recht!, so wie der dank enk verbannte- ,