, em [.:-jm: sch allmälich über alle Verlvaltungözweige
ZF,- «Mch Sa:?!) auf die Versorgupg der Armee und der Hauptsigdt mit LebenSmittekn, und nur der alte Tahar Pascha, der (;Hkoß-Admtral, htext ßch davon frei, mußte aber dafür auch „abtreten und [eme Stege an Halt! Pascha übergeben, der sah geschmndtgex _finden lgßt. Du Habsucht dies“ Harpyen, einmal durch solchen uymaßtgen Gewann gestachelt, wurde immer unmäßi er, sax daß Musa-Saffen-selbft _ dem seine Stellung doch manche politis e Rucksixht gehot _ semen Helfershelfern Mäßigung an- znmthen suchte, aber dtese wissen zu sat, daß ein solches Unwesen nicht lange dauern kaxm_, m_!d suchen die Zett, während welcher Saffcti Pascha noch Jinanz-Mmtster (|, zu nüvcn. Wie weit das Raub-Sysiem gcht, davon katzn man sich aus Nachfolgendem einen Begriff machen. Der Fi- nat1z_-Mim|er und sem Compagnon haben unter fremdem Namen die Zölle in Smyrna „gepachtet; seit dieser Zeit hat man in Konstantinopel ane mög- ]ichen Vexattonen gegen den Handel und die Kaufleute auögeübt, welcbe so11| aus dem Innen) nach Kpnsiantinopel zu kommen pflegen, um fich nut fremden, namentltch eurypéxischen, Waaren zu versorgen; in Smyrna fanden- fie dagcgezt allen mögljchen Schuß und Begünstigung, so das: die Zyll-Cmnabmen 1n Konstaytinopel fortwährend abnehmen und in Smyrna sert emem Jahre aufs Dmfache gestiegen find. Dies moderne Raubsystcm, ganz v„ersch1eden von den rohen Erpreffungen der Paschas, breitet fich immer mehr (11 allen Provinzen aus und wird seine Begründer, Musa Saffeti "_pgscha und den Griechen Baltazzi, wohl lange überleben. Dcr Erstere scheint mn Maß bald vollends gesülit zu haben, und die unter den Türken ebensowohl als unter den Franken verbreitete Broschüre dürfte seinen Sturz beschleunigen
Mexiko und Tcxas
Die neuesten Nachrichten aus Mexiko gehen bis zum 25. Juni und sind wenig geeignet, die Besorgnisse vor einem Ausbruche Von Feindseligkeiten zwischen der mexikamschen Republik und den Verci- nigten Staaten zu beschwichti en. Die Regierungen beider Staaten beharren in der texianischen nschlußstage auf ihren bisherigen An- sprüchen. Am 19. Juni hat der mexikanische Kongreß sein Gutach- ten über die Vorschläge Santana'S durch einen Kommissions-Bericht abgegeben, und obschon darin mannigfache Beschwerden über die Re- gierung geführt werden, so endigt derselbe doch mit einem Anfrage an den Kongreß, die Forderung des Präsidenten in der Hauptsache zu erfüllen, nämlich den Effektivbestand der Armee um 15,440 Mann zu Vermehren, eine National-Miliz, bestehend aus allchännern von “18 bis 50 Jahren, sofort zu organisiren und die direkten Steuern um das Doppelte zu erhöhen. Santana forderte bekanntlich die Verstärkung der Armee um 80,001) Mann und eine außerordentliche Steuer-Auflage von 4 Millionen Dollars; die Kom-
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nzission be§ Kongresses hat diese Forderung unter einigen Modifica- ttynen gebaÜ-gt. Am 23. Juni eröffnete Herr Green, der amerika- msche Gesandte, der mexikanischen Regierung, daß der Präsident Tyler m1t Texas einen Anschluß-Vertrag unterzeichnet habe, und gab als Oxund dafür die Bestrebungen Englands an, welches die Skla- verxt m Texas abschafxen wolle, und die Jntereffen der südlichen Untonsstaaten dadurch ge ährde. Die Antwort des mexikanischen Mini- sters der auswärtigen Angelegenheiten lautete indeß entschieden dahin, daß Nord-Amerika kein Recht habe, ein Mexiko angehörendes Land in Besip zu nehmen und die durch Vertrag festgestellten Gränzen zwischen Mexiko und dxn Vereinig'txn Staaten willkürlich zu überschreiten; Mexiko rüste sich zu emem Angrrne gegen Texas, und die Vereinigten Staaten tyäten besser daran, dies Land zu seiner Unterthanenpflécht zurückzuführen, als es in einem unrechtmäßigen Kampfe zu unterstüyen. Senor Bocanegra begleitete die?) Schreiben mit der Abschrift cines Protestes der mexikanischen Regierung an deren befreundete europäische Mächte, welche in Meriko Repräsentanten haben, gegen den Anschluß von Texas. Am 25. Juni ging in Mexiko von dem Kommandanten von Vera-Cruz die Nachricht ein, daß ein amerikanisches Geschwader dort angekommen sei. Auf eine Anfrage Senor Bocanegra's, an Herrn Green gerichtet, ob die amerikanische Regierung mit gewaffncter Hand derx Anschluß von Texas erzwingen wolle, antwortete der Letztere aus- wetchcnd, erklärtc iudcß, “daß das Erscheinen des Gcschwadcrs Vor Vera-Cruz als die Folge der wiederholten Drohungen des mexikani- schen Ministers betrachtet werden könne".
Der Pxoteß der mexikanischen Regierung gegen den Anschluß, wclcheyau d1c Repräsentanten der europäischen Mächte in Mexiko gk- rtchtet tft, lautet seinem Wesentlichen Inhalte nach wie folgt:
„Rundschreiben an Ihre Erccllcmcn die französischen, spanischen, englischcn 11111" preußischcn Gcsanktcn. National-Palast *))krriko, 31. Mai 1844.
Sckxon scit langer Zeit ist die Regierung des untcrzcichncern Ministcrö der auswärtigen Angelegenheiten der mexikanischen Repnblik tibcrzcngt ge- wesen, daß die Regierung der Vereinigten Staaten von Nord-Amerika alle nur irgcnd zwcckdirnlichcn Mittel anwendet, fich znm Herrn dcs Gebiets von Texas zu machen, Die Frage ist schon zu Verschiedeneanitcn erörtert worden , aber die bcabstchtigte Einverleibnng ist noch immcr gc- wiffcr Vcrhältniffc w:"gen unterblieben. Diese Verhältnisse und der Glaube, das; eine chicrung, Welche die Prinzipien ihrer Handlungs- weise ftir cdcl, großmüthig, auf Gerechtigkeit gcgriindct crklärt,
nicht gern bei Ausführung eines Werkes dcn Schcin cincs Usurpator?) auf
fich ziehen möchte, bewirkten, daß Mexiko fich noch immer Glück dazu wlzxtschte, paß zu keiner Zeit ein Werk aukgeführt werden könnte, welches bcupnllos m der Geschichie civilifirter Nationen wäre, welches die Verstehe- rungen der Frxundschast und des Wohlwollens von Seiten der Vereinigten Staaten zu Lügen skempclte, und welchem man mit aufrichtigen Beweisen von Treue und Loyalität begegnete. Aber dies Vertrauen, das wahrhaft schlxcht gelohnt xvyrde, konnte Mexiko nicht von der Auöübung seiner Pflicht zuruÉhalten, bet jeder Yeigneten Gelegenheit das Recht der Nepubltk auf das m Fragx stehende erritorium geltend zu machen und die Vereinigten Staaten dah1n zu bewegen, fich jeder ferneren Beschüsung des von undank- baren Kolomsten begangenen Raubes zu emhalten, die, von Mexiko aufge- nommen, .deffen-_Güte mit Treulofigkeit lohnten. Aus diesen Glun- den hat dte,prov11orische Regierung in Urbercinstimmung mit ihrer Pflicht an d1c_Regterung der Vereinigten Staaten die Note gerichtet, welche der Untcxzctchnexe dym achtungswerthen diplomatisch-cn Corps der befreundeten Vanoncn htcrbxt zu übersenden die Ehre hat, und Welche den Protest gegen jeden den TerZancZn zu gewährenden Beistand enthält. Aus demselben Grunde protxsmtc 1ch von neuem, als ich erfuhr, daß man die Frage wegen des Anschluneß von Teras an die amerikanische Union wieder angeregt habe, und erklartc, da[; die Ratification dicscs Aktes als eine Kriegs-Erklä- r11ng,11ngcsch.en werden würde. Nichtsdcstowcnigcr hat der Präfidcnt der Vercrmgtcn Staaten kürzlich einen Vertrag nntexzcichnet und dem Senate v-orgelegt, nach welchem jcncr Theil des mexikanischen Gebiets der Union 1111111110111 Werden soll. Obgleich ich nicht glaube, daß dieser Vertrag die Znsnmmung des amerikanischen Kongrcffcs erhalten wixd, so halte ich es k9ch „fiir nöthig, Ew. Excellenzen die Dokumente" mitzntlxilen, Welche diese w:cht1gc Frage aufklären und rie Gerechtigkeit unserer Sache darthun. gcz.: I. M.Boc1111cgra.“ Eisenbahnen.
Frankfurt 11. Mi., 7. Aug. Zu der gestrigen Siy1mg des Scnats ist die Ausfertigung der diesseitigen Konzession für die Jran k- furt-Hanauer Eisenbahn vollzogen worden. Sie lautet auf den Namen dex" Bayquicrs B. Bcrnus und M. v. Bcthmann, denen gestattet w11d, eme Actiengcscllschaft zu bilden.
_- Dre Konzession znr Actienzcichnung aufdie chdoburg-Nlumün- stcrsche Gscnbahn, so wie zum Bau derselben, ist von Kopenhagen aus erfolgt,
15€k11!]-[.)1115113|110f* [*.156111131111.
[11 1161" N'06116 70111 (11611 1115 11161. (1611 12. 111131151 1". 5111113111“ 1161" [1671111-1'01511311161" ]“1156111131111 10,40,“- 9665011611 361311k1'71-
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111131151 1841
1"1'1"(] 11611 7. (1178 1,6!"5006".
AllgemeinerMÄnzeiger.
Eckanntmachungen.
[3111| „ NothWendiger Verkauf.
„ Das 1111 Dcpartcmcnt dcs Königl. Obcr-Landcsge- nchts zn Marienwerder im Deutsch-Croner Kreise bele- genx, zu adeligen Rechten veräußerte ehemali e Do- mamen-VorwcrkKrumpohl 911.356, Welches, be age dcr, nebst-dem nenesten vaothekenschcin, in hiesiger chistra- 1111 emzuseyerxdcn landschaftlichen Taxe, aus19,160 Thlr. 1 Sgr. Y Px. abgeschätzt Worden, sou im Termine
den 2.1. September d. J., von Vormittags 11 Uhr ab, hier an ordentlichcr Gerichtssielle subhastirt werdcn. Marienwerder, den 28. Februar 1844. Königl. Ober-Landeögcricht. Civil-Scnat.
[99:1] Nothwmdiger Verkauf. Stadt cricht zu Berlin, den 21). Juli 1814. Das hier?]clbst in der neuen Jakobs-Stmßc Nr. 2 im Winkel an der Aufschwcmme belcgcne Grundstück des Lohgerbcrmeisters Johann Friedrich Heinrich Schmidt, gerichtlich abgeschäst zu 11,307 Thlr. 8Sgr.9 Pf., soll am 7 März 1845, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstclle subhastirt wcrden. Taxe nnd Hy- pothckenschcin sind in der Registratur einzusehen.
[78911] Bekanntmachung.
Das Areal der abgebrannten der hiefigen Stadt- Kommunc gehörigen, am Oderstrom gelegenen Papier- mühle mit der Wasserkraft und mit dem Ansprache auf eine circa 4500 Thlr. betragende Brand-Bonification, so wie, getrennt hiervon, das vom Feuer verschont gc- blicbene Wohnhaus nebst Schuppen, Gartenhaus und (Harten, sollen im Wege der Licitation verkauft Werden. Wir haben hierzu auf den 10. September dieses Jahres, Vormit-
tags um 11 Uhr, auf dem rathhäuslichen Fürsten-Saale einen Termin anberaumt, und werden die Verkaufs-Bedingungen 14 Tage vor dem Termine in unserer RathSdienerftube znr Einficht vorlie en. Breslau, den 25. Juli 1844. Der Magistrat iefiger Haupt- und Rcfidenzstadt.
[83111] Bekanntmachung.
Mit dem 1. Oktober 11. J. und resp. mit dem 1. April 1. 3. tritt in Betreff unserer Obligationen ]ic. 11. U., welchen Zins-Coupons 541), (I. beigefügt find, das bis dahin beiderseits ausgegebene Kündigungs- Rccht wieder ein. Wir benachrichtigen die Inhaber solcher Obligationen, daß neue Coupons dazu nicht er- theilt werden können, vielmehr nach geschehener Kündi- gung, mag dieselbe von den Inhabern der Obligatio- nen oder von uns geschehen, und nach Ablauf der drei- monatlichen KündigungSzeit die Axtszahlung der 7311113 erfolgen wird. Dage en smd wir auf mehrseitig ge- äußerten Wunsch bete t, unseren bei einjähriger Kündi- gungözeit zuUZZ 11.6. verzinslichen Obli ationen lic. .]. halbjährig sallige Zins-Coupot-s beizußiigen, nm die Inhaber von dergleichen Obli ationen der lästigen Ein- sendung oder Präsentation der elben zur Empfangnahme der Zinsen zu überheben. Wir sind dazu jedoch nur bei runden durch 100 theilbaren Summen im Stande, und wenn der Inhaber der Obligation fiir die Dauer de_r Zeit, auf welche derselbe Zins-Coupons empfängt, scmem Kündigungs-Rechte entsagen will. Diejenigen, Welche 1131er dieser Bedingung die Ettyeilung von Cou- p0ns xounschen, wollen fich gefälligst n den gewohnten Geschaftsstunden bei uns oder außerhalb bei unseren Agenten melden.
Stettizt, den 12. Au ust 1844. Direktormm derritterscha fliehen Privatbankvon Pommern.
1113. Dumrath. Iobsi.
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Ü'iterarisän Zlnzctgcn. ""E, C S*, P?iltlcr (Stechbahn Nr, 3) ist so eben erschienen und an die Msp. Subskribentcn versandt:
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ftir das Jahr 1841. , _
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Offixicrc. Preis eines broschirtcn Ercmplarö gcbnndcnen »
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11, belehrende Vierteljahrs- Tctzncr und F, G. E. Grcßlcr. .". Heft 7', Sgr.
Unsere „Welt“ ist bestimmt, dicWißbcgicrdc 311 rei- zcn. Sicscböwft gleichsam von allaniffcnschaften dcn Nahm, das Anziehendste nnd Unterhaltcndstc ab, damit der Leser die Süßigkeit dcrsclbcn kennen, damit er bc- grcifcn lerne, wie es möglich ist, „sich ihnen ga111z_hin- zugcbcn, Näheres iibcr dcnPlan der VierteljahrNchrist sagt das erste Heft dcrsclbcn selbst, das in obiger Bach- handlung zur A1tsicht vorliegt.
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Ein seit 41) Jahren bestehendes, der Mode 111ck)t 1111- tcrworfcncs Fab1ikgcschäf1, verbunden mit chäudcn be- dcntcnden 11111fangc-3 und werthvollcr Einrichtung, Wc!- ches seit 111 Jahren einen jährlichen reinen Gewinn von 5000 Thlr. gewährt [)(11, soll für den Preis von 50,000 Thlr. bei „**-(1,001) Thlr. Anzahlung verkäuflich abgrtrctcn wcrdcn.
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Der Bricf des Herrn Doktor Solger in Amerika ist richtig in die Hände des Adres- saten zu Greifswald gekommen.
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] 0 x *. Laue ausgefühkkc große ÖW: „OW Braille
- x . von BkUl'dlg“, Welche bis zum Ende der Saison 31.517231“ drciundzwanzig Mal mit steigen- dem Beifall wiederholt Wurde, in ihrer deutschen, d111ch Karl Klingemann ganz umgearbeiteten Form den „Bu'h- nen scincs Vaterlandes anzutragcn. Das vollstandjge Tcxkbuch und die Partitur werden Mitte Srpteznbxr zur Auslieferung bereit sein und können rechtmaßjger- weise ausschließlich nur von dem Kompo- nisten erlangt werden. Julius Benedict, Kapellmeister des Königl. Theaters Drury Lane. 2. 1713061165161" 81111316 1101111011.
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und eine Menge Notabilitäten aus der Beamfenwelt,
Das Abonnement beträgt: 2 Rthlr. für J Jahr. 4 Rthlr. - 4; „Jahr. 8 Rthlr. - 1 „Jahr. in allen Theilen der Monarchie ohne preiserhöhung. Insertions-sebühr fiir den Raum eincr Zeile des Allg. Anzrigers 2 Sgr.
Allgemeine
Preußische Zeitung.
.Alle posl-Anstallen des In- und Auslandes nehmen Hestelluxs auf dieses Glatt an für Serin: die Expedition der Ällg. preuß. Zeitung; Friedrichsstrasse Nr, 72.
NL?" 22-7 .
Inhalt.
Amtlicher Theil.
Inland. Berlin. Eröffnung der (HeWerbc-Anssiellung. _ Provinz Weßphalen. Die Wundäkzte [ster Klasse. _ Rbcin-Proviuz. Se. Königl. Hoheit Prinz Adalbert in Rnhrort. _ Axis Koblm; (Be- nchmen des Bischofs Arnoldi). _ Schreibcu aus Schwcxz. (Fort- daucrndcr Fall des Waffers.)
Deutsche Bundesstaaten. Königreich Bayern. T("r Lndwigx- Kanal. _ Königreich Sachsen. B("griisnxxxg S1. Majestät in P(ll- nis. _ Hekzogthnm Sachscn-zloburg=-(§5otb(1. Das Stauw- Ministerium. _ Herzogthum Holstein. Rückkehr des Kronprinzen von Dänemark. _ Witterung.
Oesterreichische Ykonarcbie. Miese aus Böhmen. (_Truvpcn- Uebungen.) _ und Prag. Stänkische "„Zum-Anstalt; Rrstaurirnng dcs Lusijchloffcs Velvedcrc.)
Frankreich. Paris. Friedliche Nachrichten aus Marokko. _ Tas 3011111111 dcs Débats iiber die" otabeitischen Nachrichten und die Erklärungen im Obrrhause. _ Tic Missionairc anf Ttahciti. _ Diözi- plinax-Natl)_dcr Advokaten des König!. Gcricbtshofcö. _ Sckyrciben aus Parts. (Stand der Verhältniffe zn Marokko und hinsichtlich der om- beitischen Angelegenhcit; Reise des Königsx meiscbtcs.)
Großbritanien und Irland, Unterbau 21, Vertagnng 1316 Par- laments. _ Debatte iibcr den Zustand ch “Janke"s. _ London. Dcr neugeborene Prinz. _ Bc1icht dcs gchcimcn Post-Comitd's des Unter- l'auses. _ Sclyrciben aus London. (Dcr “'I-("richt des geheimen Post- Con1it6'ö des Uptcrhaxtscs.) *
Belgien. Brüssel. Verhalten der rhcit1ischc.1Handels-Kannncr in Be- 3ng (Jus die Reprcssalicn.
Spanten, Schreiben aus Paris. (Die Riéckfchr kes Hoch; angeb- l1chcr Belvekbcr 11111 die Hand der Königin", dic ("Bsueral-thnta 311 Guemica.)
Handels: und Börsen=Nachrichtem Berlin. Börse".
AmtlisLZer Th eil.
Se. M'ajestät der König haben Allergnädégst geruht:
Dem Forstmeister Brick zu Wendelstxin, im RegicrungG-Bezirk Merseburg, dcn Rothen Adler-Ordrn dritter Klasse mit der Schleifez dem gräflich schaffgotschschen Kanwral-Dirlktor von Berger zu Warmbrunn und dem Scconde-Lirutenant Drcsler des 101611 In- fanterie-Regiments, dcn Rothen Adlcr-Ordcn véerterKlasse; dmr Feld- WLbeln Opixz und Schimansky Vom “jsten Batmllon ((Hlaß) (llten Landwehr-Regiments, und dem Quartiermeister Baumgart dcs 21811 Ulanen-Regiments, das A(lgcmeine Ehrenzeichen", so w:o dxm Wehrmann Joseph Spade Vom :31111 Bataé-llon (Lies Berlm) LMM Lanthr-chiments, die Rcktungö-Medmlie nut dem Bande zu Verleihen“, ferner
Den Zlaiserl. österreichischen cheral-Konsul, Baron N. S. von Rothschild zu Frankfurt a.M., und den-Varo't) ?l.N. von Roth- schild zu London zu Geheimen zwinmerzren-Rathen; und ,
Den Bürgermeister Demiani 311 Görliß znm «Ober-Bürgcr- weißer zu ernennen.
Sämmiliche Herren Lotteric-Cinnchmer (“11- und außerhalb der Residenz Bcrlin sind von mir ersucht und aufgefordert worden, sich dcr Einsammlung mildthätiger (Haben fiir die durch Ucbcrsckwenm1ung verunglückten Bewohner der Niederungen in Wcst- und Ostpreußen theils selbst, theils durch ihre" Unter-Einnckmwr zu unterziehen und mir darüber Rechnung zu legen, 1111111196 ich hiermit anzuzeigen mich Veranlaßt fühle und den bc'sten Erfolg dicser Einsammlung?" zur kräftigen Unterstiitzung der vielen Bcschädigtcn Von 331313911 wiinsckn".
Berlin, den "15. August 17144.
- P a a l 3 o w, Präsident der Königl. General-Lottcric-Tirection.
Uix'xxta1ntli111er Yheil.
Inland.
„ Berlin, “[,-")* AUJ- Heute Morgen fand hier die feierliche Eroffum1g dkx „1le mehreren Monaten vorbereiteten kaerbe-Aus- ÜÉUUUI "" KL'UJl'chk" Zenglwuse statt. Von acht Uhr an versam- melken sich die hkesz ?'"Jkladkl'?" hohen StaatseBeamtkn aus den
_ verschiedenen Ministerien, die Vertreter des Magistrats, die Mitglieder
des Verwaltu((M-Ausschusses und dcr acht ?lbthkilunqen der Ausstel- lungs-Kommtssion, cm großer Theil kli“ 11111 anwesenden Aussteller 111 [M , Literatur und Industrie 111 den 1111111611 Räumen des KLM»?- stellungs-Lokals. Gegen neun Uhr erschienen Ihre Excellen- Ze" die HUM" (H?heimen Staats-Mt'nister General der Infanterie von Boyen, 01". Eichborn und Flottwell, in Begleitung der höheren Beamten dcs Königlichen Finanz-Mim'stera'ums. Von dem Vörsißcn- den des Verwaltungs - Ausschusses, Herrn Geheimen Finanz - Rath von Viebahn, an der Spiye der Mitglieder desselben, empfangen, Ver- sügtcn sich Ihre Excellenzen, gefolgt von den Anwesenden, nach dem oberen Stockwerk, wo Se. Excellenz der Herr Geheime Staats- und JinanZ-Minisler vor der dem Eingang gegenüber untcr Blumen und
** geschmackvollen Verzierung?" Mfgkstl'll'k" Büste S1". Majestät des Königs an
die Versammelten folgende Anrede hielt:
Meine Herren! . Die erste Gewerbe-Ausfiellung für den Beretch des deutschen
Zoll-Vereins (“| ein Ereiguiß, dem ich, wie ich offen bekenne, mit
Berlin, Freitag den 11th August
einiger Besorgnis; entgegengeschaut habe". Es handelte sich nicht blos darum, dem gesammten deutschen Vaterlanke Rechenschaft 311 geben von den Fortschritten, Welche der Kunst: und Gewerbefleiß seinrr Bc- wohner, dic chnnngen eines vicljährigenFriedens unter „dem. Schuß großl'emiger Regierungen und unter den [)eilbringknden Emtmrkungcn (ines die" Schranken des icien H1111d1"ls:Vcrkchrs lösenden Vcreinö geumcht habcnz sondern“ es kam auch darauf an, daß unmittelbar nach der mit vielem Rezhte laut gepriksenen Ansstcklung in den Nachbar- lanken 3110) unsere Ausstellung sich (5111111111; verschafft" und dkm dcntscbcxtN-ntncn (th“? 11131111". Um so frrudigsrbcgriißcich diesen Tag, der mir und, 11111" ick) hoffs, 11116 Allen dicwolle111119130111111111 grwäyrt, das; 1111g1"3chtkt der vielen cigenthiimlichknSchwierigkeiten,111111111111)?" die Gewerbc-Thätigkkit inDkutschland sch011 wegen der Vereinzelung vic- l("1" in anderthändcrn (“n glücklichem Zusammknbange wirkcndcn_Pro- ductions- 11111" Fabricatiorszeige, noch mehr aber wrgxn 111" empfind- lichkn Konkurrenz 11111 dem Auslande" 311 kämpf?" (mt, ilm" Lcisfungen dennoch ("in 1107111111115 angniß goben von drm U11131n1ijdlichcn Fleißa', bkr Byharrlübkcit Und Ausdauer und dcr hobcn Jntclligenz 1111- skkch doutsckanolkcö, daß dahkr, auch n-xbcn dcn LeistungcnOcs mit Recht seit Jahrhunderts" durch s("ine industriellen Anlagen, slfne C“!“- findungskmft nnd gcschnmckVolle Eleganz berühmten Gcwerbstandes in ankrcich, Deutschland den alten Ruhm der Grdiegcnhcit, Prcix- wiirdégkeit und der edlen, den echten Kunststnn beurkundenden Ein- fachheit skine'r G:"wcrbs-Erzeugniffe behaupten darf. Darum darf ich auch mit großer Gcnugthuung dcr mannigfachen Begünstigungen gc- denken, welche dieser Ausstellung 311 Theil geworden sind. Vor Allem gebührt dkr gefiihlVollste Tank unscrem cdcln, alles Große fördernden Könige", der diese, einem sehr verschiedenartigcu Zwecke _qkwédmrten 9111111116 3111" Anfnahnte der Kunst- und Gewerbs-Erzcugnisse mit ge- wohntcr Großmuth widmkt und dadurch zu erkennen gegeben hat, daß IMU das Schaffen und Wirken des Friedens nicht minder am Horzcn lirgt, als der glanzVolle Ruhm dks Krieges. Eben so hat das Königliche" Kriegs-Ministerium durch die gewiß seltene und nicht q("lmg anznerk81111111dc Bcreitwilligkeit, mit Welcher der Nrehrte Chef
und die" Mitglieder dieser Behörde die Räumung dieses Gebäude;; von dem darin aufgehäuftcn Kriegs-Matcrial angeordnet hatten, sich die gerechtcsten Anspriiche auf unsere Dankbarkeit erworben. Nicht min- der aber muß ich hier der aufopferndenBemühungen dankbar gedeu- 101, durch welche der Vorsteher nnd die Mitglieder der für die “2111011:- mmg diescr Ausstellung niedergeskßtenKommission sich dieser von chucn freiwillig und uncigennüßig übernommenen Aufgabe unterzogen 1111!) sie, wie mir scheint, auf das trefflichste gelöst haben. Vor Allcm qt der edle und großartige Gememsknn des Lobes und Dankes wert!), mit wclchkm dic" Hcrrcn Fabrikanfe", 111111 War nicht blos (ms dcm Bereich1e des Zoll-Vcrkins, sondern mit nachbm"lich-freundlichcr Ge- sinnung auch aus andercn deutschen Ländern, ihre schönsten Erzeug- niffe ohne alle Riicksicht auf die Gefahr ihrkr Beschädigung hierher g("grbcn haben und dadurch bekundeten, daß ihnen kein Opfkr zu hoch ist, um das Werk dsr Ehre des deutschen Gewerbstandes zu fördern; und so erkläre" ich denn hicrmit Voll freudigkn Muths die erste (He- wcrbe-Auöfteklung des deutschen Zoll-Vereins für geöffnet und hege die feste" Hoffnnng, daß ihre Resultate den deutschen kacrbsgenosscn das mahnende Wort aus Hkrz legen Werden: Vorwärts mit deutscher Kraft!
Nach dieser Rede, auf wclche Se. Cxcellenz der Herr Geheime .Staatö-- und Krikgs-Minister von Boyen einige Worte erwiedexte", fand der erste Umgang der Versammlung in den Nrschiedcncn Räu- men der Ausstellung statt. Ukbemll äußerte sich der 1111gcthe_iltes1e Beifall, obgleich eine" erste Ansicht bei der Masse der Gegenstände nicht genügen “kann, Alles zu umfassen und genügend zu benttherlen. Von 11) Uhr 1111 wurde dem Pnblikunt der Zutritt gestattet, 1112111115 sick) 111111) sofort in großer Menge cinstellte Und den ganzen Tag über in immer sick) erneuerndcm anc die Weiten Räumen füllte". Besonders?) Interesse schien es zu gewähren, daß nwhrcrc der vorhandenen Maschinen in Thätigkeit erhalten wurden, so dafs; man auf der Stelle ihre Productionskmst, ibrcn Zweck und ihre Mxttel 311 b1111"tl)eile"n im Stande 11131". Ein „Festgedicht 3111“ Eröffnung der dcufschcn Gcwcrbe-Ausstellung zu Berlin“, wurde auf einer von der “Dcckerschrn Geh. Ober-Hof-Buchdruckerei ausgestellten Stanhopq- Presse sogleich gedruckt und in Hunderten von Exemplaren unter dle Anwesenden verthcilt. . , , .
“Da wir iibrigens Gelegenheit haben Werden, später (_n emer R-xjhe von Artikeln auf die Einzelnheiten dicser Gewerbe-Ausjtcüung nghcr einzugeben, so begnügen wir uns fiirjctzt nur mit e,inigen allgemeinen Andeutungen, wie sie der überwältigende Eindr'uck etnes erstenBesuchö gestattet. Wir können nicht umhin,- diesen Emdruck als exnen w'aht": haft großartigen, einen höchst erfreultcheu fiir Dcutschlaqu mdu's-trzcllr-s Leben, für die Gegenwart und Zukunft unserer grwerbltchxu Thahgkxtt und ihrer Früchte zu betrachten. Cs diirfte wohl faßkem 311)ng m- dnsiriellerKunstfertigkkit sein, 93011101feinstenGegenständen dcs Lurys béö herab zu dcn kleinsten Bediirs11ine11des gkwöhnlichkn chens, der hxer nicht auf die würdigsie, die solideste Wctse vertreten wäre", und Aich, was unsere strebsame Zeit in dieser Bezrehung hervorbringe11 111119, 2111100111113 Geschmack und Mode, Phantasie 111111 techmsche Geschicklxchkxu zu erzeugen vertnögcn, ist hier zu einem so rexzet1den Ganzen Vercnugt, Ps; „111.111 s(bwerlich ein l,)errlc'chercs, ein bcstiedxgenderes Bild vo11vaterland11cher Betriebsamkeit und deutschemFlciße haben könnte. Auch dürsta dacse Gewerbe-Ansstellnng wohl den bcstcheweis liefern, das; Deutschland hinsichtlich seiner Judusirie zu 01111 Entwickelung, zu einer" Höhe ge- langt ist, wo es jeder Anforderung der Zeit genügen und namentlich mit dem Ausland kühn ('n die Schranken treten kann. Stehen wir in einzelnenGewerbszwägen vielleicht noch zuriick, so dürften die?) im Ganzen genognnen doch nur wenige sein, während auf der anderen Seite hier dxe vollgültigste Bürgschaft gegeben ist, daß Dcutschlaud in gewismx Produkten der Industrie den thm schon von Alters her “"'JU'UMMÜÜ)?" Vorrang fortwährend behauptet und fiir die Zukunft zu behauptxn wißen wird.
., Als „emen “,h" wesentlichen Vorzug dieser Gewerbe-Ausstellung mussen w“ sLSlk'kh das vortreffliche Arrangement des Ganzen her- Vorheben. Dae weiten durch die Gnade Sr. Majestät des Königs dazu bksklMlnkkn Räume des Königlichen Zeughauses sind zu diesem
Zwecke besonders eingerichtet ,und mit eben so viel Eleganz “13
1844.
Geschmack auf angemessene, finnige Weise bckorirt worden,_ Die e- waltigcn Hallen des Erdgeschoffcs sind den sch1veren, maffenhaten Gcgenständcn angewiesen. Hirt finden wir in fast systematischer Reihenfolge wohl geordnet alle Arten Maschinen, von der pracht- vollen Lokomotive „der Preuße“ aus der hiesigkn Maschinenbau- Anstalt des Hcrrn Cgellö uud ken koloffalsten Dampskksskln bis 511 den zicrlichstcn Mddellcu Vcrschéedkner Dampfmasäyinen; ferner Wagcn jrdcr Gattung, von dem solidcnPctsoncnwa en fiir Eisenbah- 11111 bis zur clkgantcstcn Victoréa-Troschkc, in groZer Vollständigkett und vorxiiglichrr Auswahl; dann Pferdegeschirr, Sattelzeug, alle Sor- 1111 Lsdcr; “2111113011136 111 großerMannigfaltigkeit", Proben von Stab- 11111 (Lkußcéscn aus allen Gegenden Deutschlands; Stahl- und Ersen- 111113173 Von den grwöhnléchsten Dingen zum Hausgcbrauch 1115 zu den frinstkn Schnmck- und Toiletten_- Gcgenständen; alle S_ortxn Trabt-Gcflcchtc, Schlosser-Arbcitcn, Koch:?lpparatc und-Achnbchxs; (Hnsznmarcn in Zink und Bronze", welche sich zum Theil 11113 zur Hohe 61711731111101111Kunstmerkmtcrhcben; Granit; und ?))karn1o11verke, 11111- 31110 von [1131013111103 Umfang und a1tsges11chtcr Schönhettz Schiffe?- Modcllc, Holz;?)kosaifcn und hundert andere Gegenstände, welche em crstcr Ueberblick nur kaum oberfläckzlich berührcu kann„ zumal da es Einen nach dcm oberen Stockc treibt, wo die Erzeugmsse der, wenn man es so 1111111611 darf, feineren Industrie ausgestellt sind.
Der ganze durch eine besondere Treppe mit dem Erdgeschoß Ver- bundene weite Raum dks oberen Stockwerkks ist in ei11e rmgSherum- laufende Gallerie umgewandelt worden, in Welcher d(e Produkte dßr Verschiedenen hier Vertxctenen Gewerbszweigc gleichfalls m systematt- schcr Ordnung und, so viel es sich thun ließ, je nach Provmzen und Ländern, eben so zweckmäßig als geschmackvoll, znsammengestellt und verthcilt sind. U("bcrall macht sich da die kunstreiche Hand des Herrn Hof-Tapexier Hilti bemerklich, und in dcr Thatowerß man auf den ersten Blick oft nicht, ob man den 0511111361113 Retchtyum der auöge- stellten Stoffe oder die Kunst und I)iajtt113f6111gke1t 1,17111'A11o1dn1mg mehr chundern soll. Dieses feine usnd r1chi1ge Gefubly der Ver- tl)cilung Von Farben “und N111ste111„rv1e es 3. V. hxer bet den so 1111.- qemein reichen Seide11stoffc11,-V12Ue1ch1 der Krone der ga11zen Aus- stellung, vorgewaltct hat, erhöht bey Gßnuß chBeschauerö gqnz 1111- endlich. Die deutsche Seiden-Fahrtcatwn rst hill" )ed111falls 111211121 Pracht, Vielseitigkeit und Soliditäß vertreten, welche ste selbst-m den Augen Von Kennern dcn vorzügbchsten Prod11kte11 der Fabmken zu Lyon und St. Etienne unbedenklich an die Scate stellen dürfkkn. Und in gleicher Vortrefflichkcit sind 31111) aUc iibrigen Gewebe von Wolle, namentlick) in einer Auswahl kostbarer Tuche, von Baumnoollc und Leinen in allkn Gattungen und Niianccn repräsentirt. Teppich? und Slyawls schie11cn 111113 schwächer Vertreten, obgleich a11ch hixrin 111111113 Auchzeichncte nicht fehlt. Dagegkn sind die Fonrobertjchen Woll- mosaikcn als ("in ganz neuer Industriezweig von cigenthiimücher Schönhkét besonders hervorzuheben. Die in reicher letswahl vor- handenen Game und Rohstoffe werden dem Kenner vielfältige Ge- legenheit zu interessanten Vergleichen geben.
Neben dem, was so zu sagrn (“n die so bedeutende und umfas- sende Industrie der Gewebe e:“nschlägt, maehen sich auf den erstrn Blick sogleich noch vorzüglich folgende Gcwcrbszwcége als besonders gut vertreten bcmcrklich: die Z))köbel-Tischlereé, namentlich für Berlin eine äußerst wichtigc Industrie, bei welcher Solidität, guter Geschmack und feine Ausfiihrung immer mehr zusammenzuwirkcn scheinen; die Korbgeslechte, namentlich 3111" Darstellung seiner (Harten: odcr Salons- Möbel, ein Berlin gleichfalls ganz eigenthümlicher GcwerbözWeig; man kann in dikser Art nichts Netterks und Zierlickycrcs sehen, als eine von Herrn Wiedemann auégestellte Gartenlaube mit vollstän- digem Meublement, in ganz gleichem Charakter durchgeführt; die Fabri- cation musikalischer Instrumente", vor Allem in einer sehr reichen AuEwahl von Pianoforfcs von aU111Größen und Jormcn würdig vertreten; Pok- zcllan und Glas-Waaren, gleich atxngeichnet d111"1l»Schönl)eitder FN"- 111111 und Rkicbthum dcr Verzierungen", Gold-und Silber-Arbct'ten, zum Theil von hohchoUendung und ausgrsuchtcm Geschnmck; seine Stahl- Waarcn, 1131110111111) elegante Waffen von Vorziiglichkr Qualität; sehr nette Sachrn von Steinpappc und Papikrmachész eine große Menge f("in gearbeitctcr Artikel in Nm-silbcr und Bronxe; elegante Klempner- Waarcn, Lampen; optische, mathematische und physikalische Instru- mente u. s. w. Selbst bei einer bloßen Aufzählung der Rubriken der ausgestellten Gegenstände könnten wir doch nach einem ersten Besuche nicht Alles namhaft machen, was der besonderen Beachtung worth wäre. Wir müssen uns daher für heute begnügen, nur noch einige statistische Notizen hinzuzufügrn.
“*““as amtlichoVerzeichniß dcr ausxxcstkljten Gegenstände giebt bis jeßt 1913 Nummern an; es wird aber noch einige Nachträge erhal- tkn, welche sich etwa auf 1041!) Nnnnnorn bclaufsn dürften, so daß im (553113111 g("gen 31 1111) Nummern zusammenkoynnkn werdxn. Dabei ist jedoch zu bcmerkkn, daß diese Nummern 1111111 ctwa d1e Zahl der ausgestellten Produkte, sondern blos dte 511111 der Ausstel- lcr bezeichnen, so daß eine Nummcr nicht seltkq eme große Anzahl von Gegenständen umfaßt. Jm Ucbrigen sind be": der Abfassung des Katalogs nicht die vcrschiedenenGattungen der,P1*oduktc", sondkrn die Länder, Wklché beigesteuert haben, zum Prinz» der Eintheiluug au- gcnommcn worden. Hiernach crgebcn fich folgende Resultate: Von jcncn 1913 Nummern kommen auf: [.Preußen 1315; ][.Vayern 116; [11.2Zürttcn1bcrg 10:3; "7" Baden 8; U.Sachscn 77", 71.Thüringi- scher Staaten-Vcrrin (sächsische Herzogthümer und Fürstlich Reußische 5311110029; U|]. S1l11varzburg-Rudolstadxj1; K'lll. Braunschweig 14; 1.1“. Anhaltischc Staaten "10", R. Kuxbenen 47-4; )(]; Rheinhessen 7; )1']|. Naffau 8; All!. Frankfurt a. M, 7; RM. L1ppr-Detmold 7; ck11“. Birkenfeld “.'", )(Ul. Oesterreich *.2; F?". HaUUOVer 25; 17111. Oldenburg 5; )(!)1. Lippe-Schaumvurg 1; 1111. Mecklenburg 21", „11.11. Hansestädte „57, wovon 46 allein auf Hamburg. In. dessen dürften dicse umuerischen"Verhältnisse weder für die indu- striellen Zustände der einzelncy Lander an sich, noch für ihre Theil- nahmc an dieser Ausstellung emen vollgültigenMaßstab geben. Denn theils sind noch, wie gesagt, anschplicheNachträge zu erwarten, welche wohl natiirlich zum größten Theile die Produkte der ferner liegen.- denLändcr umfassen möchten, theils trugen vielleicht auch vet chiedene Umstände, wie namentlich die Kürze der Zeik und roße Ent ernung, dazu bei, daß die Industrie einzelner Länder no nicht in ihrem
ganzen Umfange auf dieser Ausfüllung vertreten sein dürfte. Hschß