«xa-
. dLMZ
“313
ZeYte RLWWW LianRZÖiM, die au der Ordnuyg txn Innern vn der aÜgememen Sicherheit beru t und die die Einfuhrung LondRerMM gestattet und die wirtschaftliche Entw1chl11ng des an es sLck18rsteÜt, das folgende Abkommen getroffen. ck erikel 1_: Die chierung der Republik und der Sultan sind f aUlber €ij? in Marokko ein neues Regime einzufahren', das wiStorrnender erivaltnng, der Reckytspftege, der Schule sowie der 1'schaft[lchen/ 'nanziellen und militärischen Eiitrlchru11gexz m fich " WR deren infÜNuna auf marokkanischem Gebiet die “1qu- di e RÉZWWW als nützlich brtracbten some. Dieses Regime 113er tredirxligto en Verbälfniffe, die Achtung Vor dem Sultan xmd sem ? WWW AUsLbLn, die Ausübung der islamitisckoen Religwir und an Wltgwsen Einrichtungen, insbesondere die der „,-Hadous „ un- schgL*t(1-stet [asscm Es wiro farnrr die O! anisation eines reformtcrte_n wxxßschen MUMM Mik sick) bringen. ie Regierung der Repnbijk stilikd' ck “W ,d“ iPANiscben Regierung iiber die Interessen der- ihxn [gen, die, klkse chiernng infolge ihrer grograpbiscben- Lage und er teriFOWL?" Bks'UZunaen an der marokkanischen Kusie befißt. Waenso Wird, die Stad! Tanger ihren besonderen Charakter de- besZthder ihk Zuerkannt worden ist und ihre städtische Organtsafwn AktikEl 2. Der Sultan [ät es von jest ab zu, daß die ftMzofijche RLQÄLWUJ, nachdem sießden Maciésen daVon henachrtchtigt, SWW?" Militärisch! Beseßtmgsn au marokkamschrm Gebiet
reitxt- dk? fie als notwcndi für die Aufrechterhaltung der Orkimng 111de8 Sicherb€it drs Hanles Hält, und daß fie „jede: Polizeiaktion Ydeynd 1" den marokkanischen Gewässern aukubt'. . pflicht Mk“ 3“ Dkk Régiernng der chublik übernimmt diroVer- zu [ -U"g- dcm SUktan jederzeit ihre Unterstiißimg gchn jede Gefahr RuZlbenx dk? seins Person oder seinen Thron bedrobey oder die demeTemkr Staaten gefährden soÜte. Dieselbe Untcrftußung wird ; k?nerben und skinrn Nachfolgsrn geWäbrt WLLÖCU. tthox Mk,“ 4- Die Maßrrgeln, die das neue Ziegtme drs Pro; Regieats "stig machen wird, werden auf Vorschlag der frgnzchhx-„n übertr"ung Vom Sultan oder yon den Behörden, denen er seine acht Méntsragt“ "Nordnet Werden. Ebcnso soll es mit den neuen Regle- werdexxund ik" Veränderungrn der bestehenden Reglements gehalten Ar“ " “' “51 Skt d , lkél 5. Die ran 01 6 Regierung Wird em u „an deL-YTLMLU Grncralresidcjiikrnz LIZEWn 16111, der allo MaMchugmsse führ ?Pubij in Marokko in seiner Hand hat und uber dre Aus- krsidUng Ws Abgeschlossencn Vertrages wachen wird. 'Der General- ertknt wird der einzige Vermittkrr des Sultans 061 'VW fremden mar rkeier.“ Und in (111911 Veziebungrd sein, die diese Vrrtreier mit der Frau kÜkllfchcn Nexiierung unterhaltrn. Cr Wlld brsonders mit allen gehege" beauftragt sein, welche dir Fremden im scherifischexx„„Reich an- 1811? ' Ek Wird die Macbt haben im Namen der franzo11fchen Rr- anntnzguaueb durch den Sultan erlaffenen Dekrete zu biÜigrn und de- ge rn.
Die di),)[omatiscben und konsularischen Aacnten
rtjkel 6. JFHÜUÖI Werden mit drr Vertrrtung und dem Sckouy der Unter- n und Interessen Marokkos im Ausland beauftragt werden. Der
HaYltan VUPÜWM fich, keinen Vertrag, der internationalen Charakter
äUséhleßY die VVIHLrige ZUstimmung der französischen Ncgrcrung ab- Artjékl 7 ic ran i') c und (berifische Regierung bcHalten Mevok, gemrinsatiLiQdirf GrzurchYge für Line Finazizrcorganisatwn„fest- MaxZF- Welch€ die den Inhabern der Staatspapiere 11110 öffrntlßciyen bindli MYM" Anleihen übertragenen Recbtr respektiert, die ZIM?“ dex ; YFZ" drs sliderifischen SZ-ach garantiert und dre Em auf e . " re " ' *g), '
Oder 'BT-lkLlJZ- SYLIßYUFZT Verzichtet darauf, m_ Zrtkuyft direkt Und mdirckt irgrnd eine öffentliche odcr private Anleihe: quizunebmen Foern-e Erwäcbkkchng der franzöfischen Regierung untrr rrgrnd einer
eme KMZe'ssion zu gewährcn. MeldK Wie von offizieUer Seite, obigrr Quelle zufolrxe, “ge- reet WW- beträgt die Wafferverdrangung der kunftzgerr “23 ZFdnoUJHts „Bretagne“, „Proveche“ Und „Lqrrame rüstu0 U die Länge 165 111, die Breite 2711]. Dle'AUI- achse ng besteht iN zehn 340 111111-Kaztonen, fuzif m der LangS- somi angeordneten Panzertiirmen, zw21undzmanz1g 146111-Kano1xen e in Vier Torpedoqeschüßen. Die Öcscixvmdigkett betrggt noten bei 28 000 Pferdekräften. DLL Besqßung wrrd stark sein, Der höhere Marmerat hat
1000 , mm W die Prüfling der Pläne der beiden-Dreadnougbts beendet,
a d „ , ' eren Bau Nack dem Flottenprogramm von 1913 m Angriff
MUMM?" w U ber die Beschlüsse wird Stillschweigen ?(?ZbaMet- daeinßrrlr sxilcx'Mchmale dieser Dreadnmxghxs möglichst LinZngth halten wil]. Die PläneÜköntsiersrck1tlér1sZéjeLZt Yoacké
' n ' * [ , a s e 1 ) e , ' Fallen "liche Aenderung crfastsßrciwf Ucberdreadnoughls mri
'dle K'll un von . _ _ “326000 asseréßereiizräxiiung, 25 Knoten Gefchwmdigkett und
1111“"Geschüßen beabsichtigt.
N Asien. Ist 1 'st 'e
„ n SÜLÜe des vertorbenen Barons )imoo 1 , nn
UTZ'Z'B“ aus Tokio mxldet, der General Yusaku Uyehara rlMsminister ernannt worden.
Afrika. « [dt "13 ht d' - Wm W. T. B.“ aus Fes geme e nnr , a te Yanrlchk von der Unterzeichnung de? Protektorats- ndkages bei der Bevölkerung eme kahle Aufnahme _ge- ekmfn. Jm Landesinnern ist die Unterzrzchmmg noch mcht Ul] nt. Da die Gärung unter den Stammew'schon "jeßt Außemei" ist- so Hält man es für möglich, daß du: Ankundz- UI" W Protektorats die Lage noch verschlimmert. Dre itarbehörden treffen bereits die erforderlichen Maßnahmen. OWM Dide ist mit einer Kolonne von Suk elArba nach meur ebiet au ebro en. ' rückt“ Nach gI)ieldunxxegn deichs „W. T. B.“, aus Berzghast en e am 3 d. M. ein BataiUon Infanterte, uxrterstußt von anm WLikeren Bataillon und einer eldbarterre, 'auf die Erie SUani Ochan vor, in der *sich fett etmger err festYPpen von Beduinen zu Verbergen pflegten, um., die x: teiligungsakbeiten nahe der Oase zu storen. . Cme A - U" eduinen die alsbald ein wirkun sloses Ferrer un 19 Italietier eröffnete, Wurde dur _Infmßerre- bet " AYÜÜLkiefeuer zerstreut. Um 6 Uhr Abrnds ruckten Mrachtl1che Streitkräfte des eindes von_ Cfoef'fm und _Sidi sch" er, von wo sie durch das euer eines italter11schen Krtegs- W ,...... ...... WM Sram 8111211211.“ aten' ' nter u von er ; UM) den Geisel)? Infanterle, U hielt 3sie sofort au und zwang
te chUHen der Forts, _ _ „ „ k) Zur Flucht. Infolgedessen konnten die Bekestqéungsarbetten
Wie
o . . , -. . [) ULT1 Unterbrechung fortgeseßk werden. Die ita tem chen Verluste
r MU einen T t d wei Verwundete. Der Feind hatte etwa [)Undert Tot? er;!ndieécwundete-
&
Statistik und VotksWirtfchaft' Ergebnqse der Neichserbscha11tßsteuer im Rech|nungs- Na' jahre 19 izllen Wirkungen des Reichs.
kkbs ck der Statistik über die finanäi Re nungsjabre 1910 fmdchsifetsZeuergeseßes vom 3. i 1906Rieri1ch fonende: Es beträgt
'
un aUptergebniffe für das Deutsche
der Anfälle
Gesamtreinwert Steuerertrag aus Zabl “M
«76 Erwerb von Todeswegen . 105 847 788 777 737 52 794 646 Schenkungen unter Lebendkn 6180 62 616 453 3 991 616 zusammen . 112 027 851 394 190 56 786 262.
Außerdem Wurden bei 45 Erwerbsfällen aus Erbschaften von zusammen 68 247 „js Reinwert 8751 „16 uwd bei 23 dergleichen aus Schenkungen unter Lebrnden yon zusammen 64 202 „Fr Reinwert an Steuer 4836 «15 mrdergeschlageri. _ Im Durchschnitt entfäÜt auf einen ver- sieuerten Anfall ein Netnivertbetrag Von rund 7600 „16 mit einem Steuerertrag von rund 507 „xxx.
Es betragen :
bei den die Gesamt-
die Gesamtberbind-
robwerte lichkeiten «Fü «F6 33 071 überhaupt ver- sieuertenNaÖTäffen 907 041 178 118 263 441 4 665 Schenkungen unter LEHenden . , 67 956 434 5 339 981 zusammen 974 997 612 123 603 422.
Bei dem Erwerbe von Todes wegen weisen die Abkömmkinge 1. Grades don Geschwistern mit 37103 (= 35,05 1). H. der Gesamt- zahl) die Höchstzahl (1er versieuerten Erwerbsanfälle, dagegen Gc- schwister mit 293 000 023 „16 (= 37,15 x). H. des Gesamtreinwcrtes) den höchsten Gcsamtwertbetrag auf, wahrend den größten Steuer- betrag die auch mit dem höchsten Steuersaße belegten „übrigen Er- werber" mit 17541852 „él- (= 33,23 1). H„der ganzen Steuer- summe) oder auf einen Anfall von durchschnittlich 6617 „;ck rund 850 „M zahlrn.
Bei den Schenkungrn unter Lebenden entfallen Von dem Gesamt. Wrrtbetrage Von 62 616 453 „(6 gllein ,25 815650245 : 41,23 v, H, an mildjätige oder gemeinnüMe 1111änd11cheStrftungen usw. Dagegen wird auch hier der Hauptsteuerbrtra nur 1470 011 «16 = 36,83 v.H. von den „übrigen ErWerrrn“ gufg? racht.
Grstundrtijyk)1;rck1))i-,?t lsjtn Berichts1abr
an r aseuer..... ., Séhcnkungssteuer . . . . 320 831 , zusammen 3 120 798 „M.
Von der Erbschaftssteuer allgemein brfrrit rznd daher in der Statistik unberü chtigt qebliebrn sind die Anfalle an Ehegatten sowie Kinder und eren Abkömmlinge, ferner soche mixer 500 «16, da dieser Betrag als untere Grenze der Steuerpfitckxtigkeü durcb JU Ziffer 1 des Gesetzes festgelegt ist. Außérdem smd statistncb nicht behandelt die steuerfreien Anfäüe aller rt aus Sébenkungen unter Lebendrn. Nach den besonderen Besiimmungrn des (Heseßes sind, ab- gesehen don den Fällen, in denen der Werrbetrag von den Steuer- behörden nicht besonders ermittelt Wurde, 23 776 897 «16 Erwerb von Todcs wegen von der Steuer befreit gebliebM. Außerdem Wurden rmäß § 15 (ganze oder teilweise; Steuerbefreiung der land: oder ?orstwirtschaftlicben Grundstücke) in 13 369 Anfallen 871388 „15 Steuer unerboben gelassen.
2 799 967 „M
Zur Arbeiterbewegung. n der Leipziger Schnellvressenfabrik, vormals Schmiers, WerrFr Und Stein, am Dösener Weg, Haben der „Lpz. Ztg. zufolge am 4. d. M. 250 Metallarbeiter infolge Lohnstreits die Arbeit
eingestellt dem „.M- T. B.“ gemeldet: Der
AUEssen (Ruhr) wird ' erelrkverein christlicher Bergarbeiter bai unter dem chenderband gerichtet, in dem
25. Mär ein Schreiben an den Ze . ' er ihn erzwcht, allen, auch den freiwiüig Streikendrn, dt? Kontraxt- brnchssirafcn zurückzuerstatten, da die uziscbrxldtgen Familien und auch .die GkscbäftNvelt und die brteiligten Gemeinden unter dem Lohnausfaü am schwersten zu leiden batten.
Zum Ausstand der sächsischen Bergarbeiter (vgl. Nr. 75 17. Bl.) wird dem „W. T. B.“ cms Zwickau gemeldet: Nachdem die Vertreter fast sämklichkr Vexegscbaften der beZdejz großen sächsischen Steinkohlenreviere abermals das Konigltche Berg- amt als Einigungöamt angerufen Hatten, wurde aux Donnerstag von dem Vorsißenden des Einigung?;amts" zunachst unt den Ver- tretern fast sämtlicher Zwickauer Werke Uher diesen Antrag ver- handelt. Die Werke lehnten es aueh dießmal ab, sich dem Antrag anzuschließen. Sodann wurde_ von den Vertretern des Bergamts angeregt, die Besprechuug zwischen den Yrbeitgxbern und den Arbeitnehmern unter dem Vorsiße der Bergbebordr „uber Bei- legung des Ausstands außrrhalb des Rahmens des Einigungsamts abzuhalten. Die Vertreter der Zwigkauer Werke [eßnten auch dies ab, Weil sie den jeßigen Ausstand 111351 als durch die wirtschaftliche Lage der Arbeitnehmer Veranlaßk ansabcn, sozidern lediglick) als eine Machtprobe des sozialdemokratischen Beraarbctterderbandcs. '
Im anzen nordWeftböHmischenBraunkohlenrevier war, W. T. B." zufolge, am 4. d. M. die, Emfczhrt in die Schachtes äsmäß dem am Tage vorher fasi „emfttmmtg gefaYen Beschluß nahezu normal Der am 24. Marz außgebroÖene usstand kann als beendigk angesehen werden (vgl. Nr. 84 13. Bl.).
Nach den FeststeUungen des ausfuhrenden Aussehu 1es des eng-
' beiterverbandes smd, laut eldung des [FLESH BIZHSMLN 013 Stimmen für Wiederaufnahme der" Arbeit und 244011 Stimmen dagegen abgegeben
. a eine weidrittelmehrbeit sich nicht ergeben Hat, WHISKY dé? ausführenFe Ausschuß die, Wiederaufnahme der Arbeit, die auch die zum heutigen Sonnabcnd einberufene nationale Ko'nferenz noch bestätigen soll. (Vgl. Nr. 84 dBl.) _ Ernste Unr ul) en ereigneten sich gestern nachmittag auf einem Bergwerk [Zei Dunfermline (Srbottl nd). Auf das Gerücht bm, daß dort einige Leute_ KobYen gefördertqbätten, Versammelten fich etch 10 000 Personen beim Em-
befchädigten die MaschrnengnlaMi und warfen gegen
5 , „ , ?YMrtkderFFiiilericheiben der Werkgebaude em. ek) r e r e P o [ tz e i -
beamte wurden verleßt. (Weitere ,Statistiséhe Nachrichten“ 1. i. d. Ersten Beilage.)
___-
Kunst und Wissenschaft.
" er M17. AussteUung der Berliner SezYsernr ?)cfiitßus? Tm Donnerstgg ein außerordenntlich zahlreiches Publikum in dem Ausstellun sgebaude axn Kurfurstendamm ein- efunden. An Stekle dcs Prä dente) 29er Corinth„ dsr zur Er- Zolung von scHWLrer Krankheit im. Suden „Weckt, begrußte drr zweite Vorsißende, Profeffoc AuguftKraus dle AUWLsenden mit einer kurzcn Ansprache. Er betonte, daß „ dre Aussteüung, die dies- mal fast nur Werke der VereinSmxtÉtßder enthalte, mek)r als sonst einen örtlichen Charakter trage. el den Werken von Nicht- mifgliedern habe die Leitung_ an ihrem Grundsatz festgehxilten, jedem gerecht zu werden, Und jungen Talenten den Weg in die Oeffenüicbkeit zu erschließen. Besonderen Dank onte „der Redner den Darleibern von Kunstwerken, Vor allem dem Direktor Lichtwark von der Hamburger Kunsjhalle, und dem Sammler Bernt Grönvold; weiterhin den Stadtverwaltungen von Bßrlm und Charlottenburß, die auch dießmal die Sezession durcb Ankaufe zu unterstußen bea . sichti 611- An die CröffnungSansprache'scbloß sich ein Rundgang durch die äume. Man hat dieSmal die Bildhauerwerke wieder durch die anze Ausstellung verteilt und von den Bildern dr_e der zu Gast eladenen &ertteter der jüngsten Malerei, dte fick) schon außerlicb fiat beraus- beben, im Eingangssaal vereinigt. Wir Werden auf dre eiFelnen
Gruppen demnächst zurückkommen.
Die Gesellschaft für Erdkunde in BerTin Hält eine
allgemeine'Sißung am 13. d. M, Abends 7 Uhr, im großen Saal
Der Oberleutnant
des Architektenbauses (Wilhelmstraße 92).
von Wiese und Kaiferswaldau wird über Ban a u und Semio, die drei großen Sultanate Zentralafrikas,g sxniitYIthi- bildern) sprechen.
Arn 17. d. M tritt eine ring örmi e Sonnenfinsternis ein, die auch bei uns, einen mögli st wol enlosen Himmel voraus- geseßt, zu beobachten sein wird. Um Mittag des genannten Tages nehmep Sonne und Mond zu einander eiye solche Stellung ein, daß sich die Durchmesser beider Himmelskörper _ von der Erde aus gexeben _ nahezu zu decken scheinen. In Deutsckpland wird wahrend _des, ganzen Verlaufs der bevorstehenden Finsternis ein betrachtltcher Ring der Sonnens eibe sichtbar bleibkn, dre Verfinsterung der Sonne also ni t total sein; nach der Berechnung'des" astronomischen Bureaus in Paris würde dagegen inpgmen fur kurze Zeit eine totale Sonnenfinsternis ein- treten, Die Finstrrms beginnt für die Erde Vormittags 9 Uhr 54 Minuten (mttteleuropäischer Zeit) in Osibrafilien, bewegt fi uber Venezuela und den Atlantischen Ozean nach Portugal?
geht dann über Spanien, Frankreich, Déutscbland und das nördliche Rußland, um in Zentralasien NaYmiLtags 3 Uhr 15 Minuten ihr Ende zu fiiiden. Zn Deuts land wird man
dir Sonnenfinsternis gegen Mittag beobachten können. In Aacbyn Wird „sie z. B. um 11 Uhr 57 Minuten, in Berlin um 12 Uhr 8 Minuten, in Danzig um 12 Uhr 17 Minutcn beginnen. Die Zone, auf der 591 uns die Sonne auf wenige Sekunden ringförmig ver- fi'nsiert wird. ist übrigens nur sehr schmal; je weiter ein Ort von dieser schmalen Kone entfernt liegt, desto geringer ist an ihm die Verfinsierung. “Zn NordWLstdeutfchland wird die größte Verfinsferung immrrbm noch mehr als 0,95 vom scheinbaren Durchmesser der Sonne betragen. Zur Beobachtung blendet man das Fernrohr oder das sonsF benußte Vergrößerungßglas mit einer farbigen oder angerußten Glasplatte ab.
Theater und Musik.
Jm Königlichen Opernhause findet morgen eine Auf- führung Von Richard Siranß' „Roscnkavalier“ in drr bekannten Be- setzung und unter der Leitung 'von Generalmusikdirektor Dr. Muck statt. _ Am Montag (2. Osterfeiertag) wird Nachmittags LZ Uhr eine Aufführung von „Hänsel und Grrtel“, in der in den HauptroUen die Damen DietriÖ, Rotbauser, don Scheele-MüUer und Oder sowie Herr Bachmann beschäftigt sind, in Szene gehrn. Hierauf folgt das BalZett .Die Puppenkee“. Die mufikalisckye Leitrmg hat der Kapellmeister Dr. Bekl. Hieran schließt sich um 7.1 Uhr Abends eine Aufführun von .Carmen“, m der die Damen Rose, Böbm-van Enderj, Dietrich un Pards sowie die Herren Kirchhoff, BronSgeesi, Bachmann, Lirban, Hadich und Krasa beschäftiat find. Dirigent ist der Kaye!!- mrister Bleck). Am Dienstag, den 9. April, wird die Oper .Der Traum" wicderbolt. _ Der yon dcr (Generalintendantur der Königlichen Schau- spiele bereits anarkiindigte Zyklus heiterer Opern wird am 30. d. M. seinen Anfang nehmen und, fortlaufend, am Dienstag jeder Woche bis zum 18. Juni weitergeführt werden. Neben dem gewöhn- [icben Abonnement, das bestehen bleibt, wird ein Sonderabonnement fur 8 Spielabende ausgegeben, dessen nähere Besiimmungen nch dem Feste bekannt gemacht werden sollen. Vorausbestelxungen fur einzelne Vorsieüungen können nicht berückficbtiat werden.
Der Zyklus umfaßt elf Werke versckyicdener Meister, die in nachstehender Reihenfolge, chronologisch geordnet, auf- geführt werden sollen: Gluck" „Die Maienkönigin“ (zum ersten
Make); Dittersdorf: „„Doktor und Apotheker“ (neu einsiudiert); Mozart: „Figaros Hochzeit“; Nicolai: .Die lustigen Weiber Von Windsor“: Lorßing: „Der Wildscbüiz' (neu einstudiert); Weber: „Abu Hassan" (neu einstudiert); Cornelius: „Der Barbier don Bagdad"; Wagner: „Die Meistersinger von Nürnberg“; Humper- dinck: „Hänsel und Gretel“; Blech: ,Vrrsiegelt“; Strauß: „Der Rosenkavalier".
Jm Königlichen Schaufpielhause wird morgen und am Dienstag das Fesisviel von J. Lauff „Der große König“, am Oster- montag das vaterkändiscbe Schauspiel „1812“ von Otto von der Pfordten in der bekannten Beseßung wiederholt. Außerdem findet am Dienstag, Nachmittags 3 Uhr, eine Vorsteüung zu volkstümlichen Preisen des Festspieles „Der große König“ statt. Die Abenddorsiellung an diesem Tam: („Der große Könia“) beginnt um 8Uhr. _ Erckmann-Cbatrians ländliches Sitten- gemälde ., reund Friss“ Hat bei seiner Aufnahme in den Spielplan des König ichen Schauspielhauses eine so warme und sympathische Aufnahme gefunden, daß fick) die Generalintendantur, um vielfach aus den Kreisen des Publikums geHuYerien Wünschkn zu entsprechen, veranlaßt gesehen hat, das [lk enswürdige Stück, auch nach dem Ebrengastspiel des errn von Possarf, in der ursprüngliéhen BeseYng, mit Herrn Po [ als Rabbi Sichel, den Damen Thimig und uße sowie den Herren Clewing, Vollmer und Stange in den anderen großen Roüen, auf dem Spielplan zu erhalten. Die nächste Vorstellung ist auf Donnerstag, den 11. April, angeseßt.
Im Deutschen Theater wird morgen und am Montag, den 15. April „Viel Lärm um Nichts“, am Ostermontag „Romeo und Julia“ (mit Alexander Moisfi, Gina Mayer und Paul Wegener) aufgeführt. Am Dienstag gehi „Turandot“, Mittwoch „Ein Sommernachtötraum“, Donnerstag „Penthesilka“ in Szene. Am Freitag wird zum ersten Male Moliézxes „George Dandin“ auf-
eführt, das am Sonnabend und nachsten Sonntag wieder- Jokt wird. _ In drn Kammerspielen wird morgen wie am Montag und Donnerstag das Nansenscbe Lustspiel „Eine glückliche Ehe“ gegeben. Diensta wird nach län erer Pause wieder Stuckens „Lanvkxl“, mit Friedri Kayßler, Lia ofen und Eduard Von Winterstein in den Hauptrollen, in drn Spielplan aufgenommen. Am Mittwoch und nächsten Sonntag geht .Der Arzt am Scheideweg“ in Szene. Anz Freitag findet eine Aufführung von „Edges und sein Ring“, mit Friedrich Kayßler als Gyges, Mary Dietrich als Rhodope, Pau! Wegener als Kandaules statt.
Das Lessingtheater Üat für nächste Woche folgenden Spiel- plan aufgestellt: morgen abend, Mittwoch, Donnerstag und nächst- folgenden Sonntagabend: „Das Friedensfest“; Montag und Freitag: „Gudrun“; Dienstag: „Der Bibervelz'; Sonnabend (Jbsenzvklus, 11. Vorstellung : „John Gabriel Borkman“.
Jm Ber iner Theater wird aÜabendlich die Gesangspoffe „Große Rosinen“ wiederholt. Die NachmittaYdorsteÜungen (3 Uhr) bringen morgen eine Aufführung der Poffe ., ummelstudenten“, am *zweiten Feierkaae des Schroanks „Die Logenbrüder“; am nächsten Sonntag gebt Nachmittags „Einer Von unsere Leut“ in Szene.
Im Theater in der Königgräßerstrafze bleiben „Die fünf rankfurter' in der kommenden Woche täglich auf dem Spielplan. m DienstaK findet die 100. Aufführung des Lustspie1s statt.
In der urfürstenoper werden an den Feiertaaen, Abends, folgende Opern aufMübrt: Ostersonntag: .Tiefland', Ostermontag: .Der Schmuck der adonna“, Dienstag: „Die verkaufte Braut“. - Die Proben zu dem Mufikdrama „Oberst Cbabert' find in vollem Gange, es dürfte am 18. d. M. zum ersten Male m Szene eben. _ Emmy Deitinn wird, wie bereits gemeldet, ibr Gasi?piel am 27. April mit „Tosca' beginnen. Der Vorverkauf für sämtliche Gastvorsteüun en ist bereits eröffnet.
Im Luftfipielhaus e finden in näc'hstrr Woche allabendliäy Auf- führungen des Sclpwankes „Das lauschige Nest" staff. _ An beidrn Feiertagen gebt Nachmittags bei ermäßigten Preisen der Schwank .Die Damen des Regiments“ in Szene. „
Mannigfaltiges. Berlin, 6, April 1912.
14.17. ,We1tbäder an europäischen Kü te v = burg nail) Lissabon)“ ist der nrue Vortrag betitelt, desn Ym(M11tZT§- abend dle ,Urania' einer eingeladenen Gesellséhast darboi. Wenn