Zs" , ildet, as stck) nach einer Meldung der „Agenzia g: - vin , t lngekma en zusammenßfßß: Präsidium undAeußereß ls Kania"? foKSe al 'et):_ Vizeprastdent ohne PortefeniÜe F * Sm“ Bacciont; KKW Mehmed PaschaDerhalla; ß. Ywßgnoßékufid Vet); zmanzen Abdj Bey Toptani; Te eres tro oga; Unterrxcht Extracucchi; öffentliche ck - Pinidbat Bet) Fraßhert; Post und Telegraphen ?, -n' ckerbaU .und Handel „Paindelißali. Es be in„st; Senat emgeseßt, der bxs eßt auß achtzehn Zi We ein besteht- Präsrdent *kst, Zeynel ey aus Jyekx Zu *? gliedeMen der nattonalen Mtlzz wurden Js s a B ol1exrnaß Y NHMW eL) ernannt. Sämtltche Wahlen erfolgten m der X?: K" Ni“ sammlung. Das Kabinett setzt stck) zusammen auß be: WW" Mixen, drei Orthodo en und Fünf, Mufelmanen. 31!- N- Gewählte sind einflqueiche Per önl1chkeiten. (Hanz ZT _ W qurck) sie im Kabinett vertreten. |U?! , ;;? Amerika. ! "'K- ' TLZ“ erikanischen Kongreß istgestern der Jahres; M MFFMarinesekretärs Mxyer zugegangen, der die W. -cht - Aus chuffes für nattonale Verteidigung“ laut r ßer! eines -
„QQ, «““ng „W, T. B.“ in folgenden Ausführungen befür- o _.
: - aben, muß Leistungsfähigkcit Vorbandsn sein; fck “ttf! ÉYFFT [3711fo eine bestimmte'Politik eingehalten wxrden, kein „ biksezujese zu streichen, mu em Zusamxyenarbekten des M ,' '“ um dder Armee und der lotte auf gletcher Grundlage die : “",-ßes, Um dieses usammenarbeiten zn erange'n, muß sere. _ Mjßndk"; stig? Verständ gung zwiscbsn den [emslanven und m““ ckck!- ]) LFMM Behördey herrschen. Dex ir] Vorschlag der.- aussU u „ für natronqle Verteidkgun wurde „gebtldet '[kke hralbn *- eiYYHtglied-Zrn des Kabinetxs, Vier enawren, Vier Mit- ck15 :t- aus Yepxäsentanksnbauses und 1e_zWei Offizieren der Axmex Wx Wem destte Cin so[cher Ausschuß wyrde zu h_efferer Verstapdr- ! die _ “d der Fl!)u e iner bestimmten Pomtk fuk)_rkn. _Dre Annahch 611125 ckck,“ _ g und “Schaffung LW „Ausschusses, fur natwnale Vertetdtgurg“ „ die «ckck 3111.“d verlangt werden, da die Emseßung „ei'nes solche?! Aus- Liese: _ “ck "ringLFreichM und segensreiche Erge'bntffe zetttgen wir?).
"ski [ckckck Wed m Bericht wird dann nnt „Bezug 'a'uf dre Neu- [Und IU e n Schiffen erklärt, daß dle Yexexmgten Staaten baute",VZ Jahren- fans das, gegemyarttge Syxtem von , m wemZLl chtschiffen jährlich, mcht geanderx wer e, v'on 'i S “Fin auf die merke Stelxe m dex Rethe zWexeen sinken würden, ann faßrt der Ber1cht fort: der Nato"s mtéahl von 41Schlachtschrffen mtt einer entsprcchenden * , CmcGe anderen Kriegs“ und Hxlfsscbiffe): ist nqck) der Meinung „_ WJ? vzxrxteseTTLtärs das wenigste, was dre Veretnkg'en Staaten at ) _:_“ * haben, eben. Diese Zahl müßte sobald de"; “51:19 “re GYYYZL WYRES, und danrz müßte man die F _ moglieb die Ersetzung veralteter Sch1ffe durch neue nach Und: c d'url itlick)?“ jäbxsjckzen Ersavvrogramm auf ihrer voUen ck19“, em18tn Die Mo ilmaÖUUA der Flotte_ zeigte 'das Be- ,d & „Stärke ÉIÖUÄYchlach1kreuszn und kleineren Schiffen, wre Spal)- “ ;_xüxfnis "“ck dobootszerstökskn- Kanonenbooten Unterseebooten, kAn; _ «hiffen- „Totpe d MunitionssÖiffen' Das Marmedepartement "n , ]kobksnsÖlffen du" Wert von Toryedobooten und Unterseebooten. , w“; ULM“ klgr eris mehr von diesen befi xn, ist aber der ck wurde es bis mebr alte S_cbla tschiffe durch neue muz- einuna- daskcr- ist für Schlachtschrffe xu sorgen, als die Zolt-x _ :ckth ßndSckplYZLsÖiffén für Schiffe von germgerem foekatskyert „ avs _,„Sxärkfe In Zwar find nur dreiSchlachtsch1ffe 111 dem d1eS1ahugen , !) kk '
- _ KÜÖM mijkeilt,
* - Lkw? aufgefübkt- doYÖiffswpen aufweist, in Uebeleinstimmung mit den
. S stem eingeführt, und es sollen 1 nach ÜWYZF FrZimiUi e eingesteÜt werden. Die “etwa _ truppen mird na dem neuen (Heseß, das * her LintFZ Z in Kraft treten "soll, ay 150 000 Mann _ „, Jahre Konk'mgent in Krie'gsstarke WW 333 000 Mann
UY'*“Q“SDienstPfKcht soÜ bts „zum 33. LebenSxahre, also [Mg „Pte m Die Dienstzett betragt „nach wie vor ck dankee Begründung des Geseßes m:rd _dem Parla-
11T dÉTZHäter zügel)?“- _, e
Türkei.
r e Bureau“ erfährt, ist der Vorschlag :*ie das „NexteedsYxskonferenz m Londo'n abzuhalten,
ens, ? e ierung mitgeteixt worden, die sich damit ein- stische" "r? at. Als tyrkische Bevollmächtigte .; den erkla ver andlungexx'smd der 'Mmister des Aeußern e Friedens r andelsmtxuster Reschxd Pascha, der türkische * - Tewftk Pascha und der Rechtsbeirat
* 'ungYiax- Leon on worden
' e en ' YYY?!) auZFxseZZMhznes“ ?ujoke darf pie Tatsache, daß *, r „Aged den Waffen xtll tand, nzcht unterzeichnet 9)“ an in Beweis für em? Uneimgkett unter den Ver- alß elegt werden. erechenland hgbe besonderen ausgelegt daß die Unternehmungen semer Flotte nicht MZ, und zwar m_xf dem'Ionischen Meere, damit 11 chen Armee in E trus dle Verpromantierung er- rkks au dem Aegäl chen Meere, damit die Türken na Thr'acien transPoxüeren könnten. Indem Truppe? nd auf diesen'Stmxdpunkt steUte, habe es mehr Grieche" a aller Verbündeten" tm Auge gehabx, als seine sah er? ämtliche Verbundetezt und glelchzeiüg die 611- würden durch Verstarkungezz 'der Garnisonen „en susaUSsneUeU und in Tschataldscha geschadzgt worden sein. a densvekhandlUYM anlangex so wxffe man _ und Frie , (!)-türkis? ertrag set em genügender Beweis Verhand ungen kem Waffenstiüstand voranzu-
Laut amtlicher Meldung werden griechische
b" bra" an den in London stattfindenden Verhandlungen
.. igt?- macht BFU“ men- „ r den Nachrichten aus Konstantinopel, die von WWI Gegetxlbxux Wiederverproviantierung _der belagerten ereuungewngen sprechen, muß man, w1e die „Agence Fe beachten, daß diese Frage durch Punkt 2 „ ak? st-lgstandsprotokolls geregelt [st, dessen Wortlaut «gulßWaJen amisonen der belagerteyl Festungen untersagt, !*“ e'YebenHmttteln oder Mumtwn erder zu ver-
-_ ell XH"! mt“ ren. '»3“ oiaUÉie vorläUfi
eNegierung in Albanien hat das neue
um ihren Beziehungen zu den anderen Westmächten
meint das Depaxtement, das? die Lücken, die
ck Flotte an anYreIeraW Board ausgefüllt werden soÜten. Der !eßtere
. lägLn des 900 daUernd gemachte Empfehlungen Vor, FZ lm Ans [UZ YfonYmenden Session für eine. Vermehrung der * de Neubauten sorge; 4 Schlachtschiffs, 2_Sch1acht- Torpedobootszerstörer, Sm Torpedo!)ootszerstoYertendkr, zer, chiffS ein Munjjiongschiff, 6 Unterseecboojk, em Unter ZTrangporks ein“;_Natexicclscblff, 2 Kanonexboote, Z ochseeschlepp- subotStend?r*TWchendock, eiu Versuckzsdock fur Untersee vote.
kann) er, e") - " den hysischen Wert der Eisen- “ D.“ 'JBL-111113?ZusaZLaragraphen, der die Kommission bahn?!) Lst andel zm: Regelung der Nquabe
- zur See
Repräsentantenhause obiger Quelle zufolge ohne Ab- sttmmung ang enommen worden.
» Der canadische Premierminister Boxden hat dem Parlament gestern ein Geseß vorgelegt,. das dxe verwendbaren Seestreitkrä te des britischen Net ex vermehren soll. Wie „W. T. .“ berichtet, führte der Mmster zur Begründung des Geseßentwurfs aus:
Bei dem jeßigen Stande der Seemacht trete am meisten die Tat- sacke berVor, daß die britische Marine vor zwölf Jahren auf alLen Ozeanen die Uebermackyt besessen habe, während fie beute außer in der Nordsee; nirgends in der Uebermacbt sei. Er erklärte, er halte die Laax fur ernst genug, daß Canada dem Mutterlande sofortige Unterstztßung gewabren müsse, und schlage deshalb vor, daß Canada dem Komg fiebßn Millionen fund Sterling für drei Dreadnougbts gxbe, die die großten und stä sten Schiffe werden sollten, die man fur Geld haben und mit Hilfe der Technik bauen könne. Sie soUten in England gebaut und der Admiralität fyr die allgemeine Verteidigung des Reiches zur Ver- fugung gestellt werden., Das britische Reick) sei keine große Militär- macbt' feine Sicherheit beruhe ganz undgar auf der Flotte. Die au_aenßlicklich oberste PPM, die SiYerbeit in den belmlscben Ge. waffern zu verbürgen, set durä) Zurü ziehung oder Besähränkuüg der Geschwader ir) allen Teilxen der Welt erfüllt worden. Troßdem seien dre Kosten bemgbe um funfzig Prozent gestiegen, einfach deshalb, weil die; fretpden Machte ihre Flotten Vergrößern, besonders Deutschland. Die bmtische Flagge werde nicht länger d e vorherrschende im Mittel- Kxjeer sein unk) mit aüer Anstrengung des Reiches werde es unmög- 11ch sein, dre notwenYige Starke auf diesem wichtigen See- weg vor. 1915-1916 wxederzuexlan en. Oesterreicky-Ungam mit nur 140 Mexlen Meeresküste und über aupt keinen Kolonien, baue eine furchtbare Flotte voy Dreadnougbts, und die italienische Flotte werde no_ch furchtbarer, sem. Borden fragte, ob es nicht Zeit sei, den fruherc-n Zustand 111 gewissem Maße wiedexherzusteüen. Canada sende die Schiffe, damit fie fich in die Schlacbtlinie des Reichs mit denen des Mytterlande's, Australiens und Neuseelands einreibten. Die Reichs- regterung'babe an edeutet, fie würde den Verkretcr Canadas in London
als ständiges Mi glied des Ausschusses für Reichsverteidigung will- kommen beißen.
Borixerz verlas dam) ein langes Memorandum des englischen Marinemtntsxers Churcbxl], in dem die Seemacht Deutschlands unh. Großhmtanmens sowie diejenige anderer Nationen auf- gefuhrt w1_rd, genaue Vergleiche gezogen werden und in dem es hetßt, England bestße zurzeit 18 Schla tschiffe und Schlachtkreuzer vom Dreadnoughttyp gegen 19 so! er Schiffe, dre ftcb 1m " Vestß _ anderer Mächte befänden. Im Jahre 1915, wurden. stch diese Ziffern auf 35 bezw. 51 stellen. WW Churchxl] hinzufügte, würde jedes Vorgehen Canadas,'dte Stärke, und Beweglichkeit der Marine und damit den gememsamey Stcherheitsfaktor zu erhöhen, liberal] als be- deutsamer Bewexs für die geeinte Kraft des Reiches zmd den erneuten Entschluß der Dominien angesehen werden, 1l)r Teil zur Erhaltung der Unverleßlichkeit des Reiches beizutragen. Wenn England, führte Borden weiter aus, nickyt mehr allein Yie Verantwortung für die Verteidigung des Reiches auf der See ubernxbme, so werde es auch nicht länger die alleinige Verantwortung und dw aUanige Kontrolle für die auswärtige Polijik übernehmen._ Er habe ber seinem kurzen Besuche in England den Grundsa Treten, daß, Wenn die Dominien an der Verteidigunq des ' sichs " teilnehmen, fie auéh an der Verantwortung für die aquarti e Politik und an ihrer Kontrolle beteikigt werden müßten. Diese Auffaßung sei in der herzlichsten Weise und mit großer .Be- geisterung aufgenommen worden, und nicht nur die britische Regierung, sondem auch die Führer der Opposition in England hätten diesen Grundsaß ausdrückliäp akzeptiert. Borden sagte zum Schluß: „Der Himmel Verbüte, daß wir in Canada irgendwelche krikgeriscbe oder aqgresfive Tendenzen unterstüßen oder ihnen Vorschub leisten soUten. Das britische Reick) wird niemals einen Angriff unternehmen, und aÜe Einflüsse Canadas werken ficherléch gegen einen solchsn Weg auf- geboten werden.“
Hierauf erklärte Sir Wilfried Laurier, daß seine Fartei in ihrer Hingebung an das britische Reich hinter den onservativen nicht zurückstehe. Das aus und das Land dürften aus _der Denkschrift der Admtralität mit Freuden ersehen, daß ste nicht einem dringenden NotfaUe oder einer un- mikielbaren Gefahr gegenüberständen, wohl aber einer neuen Lage, die nicht nur in Europa, sondern in der ganzen Welt durch die Übertriebenen Rüstungen enkstanden sei, die gemacht worden sexen und fortgeführt wiirden.
Parlamentarische Nachrichten.
Die Schlußberichte über die gestrigen Sißungen des N ei chs_ - ta gs und des Han] es der Abgeordneten befinden fich m der Ersten Beilage.
_ In der heutigen (101.) Sißung des Hauses der Abgeordneten, welcher der Minister für Landwirtschaft- Domänen und Forsten Dr. Freiherr von Schorlemer
storbenen Abg. Will (kons.), Vertreters der Kreise; Lauenbuxg, Bülow und Stulp Sfadt- und Landkreis) im Negxerungsbezxrk Köslin, in der übli en Weise geehrt und dann dle dritte Be- ratung des__Entwurfs eineH WassergeseFeS fortgeseßt. Der nebente Titel des Abschnitts „Ver üturxg vo_n Hoch m_affergefahr“ enthält „besondere Vorschriftet) fur dle vmzen Hannover und Schleswig-Holstetg“. _ Der LZ 300 führt die einzelnen Gebiete in diesen Promnzen mx, m dxnen die Vorschriften des zweiten, fünften und sechsten Tttßls dteses Abschnitjs (Freihaltung des Ußberschxvemm1xng§- gebzets von Wafferläufen; Dejchverbände; Deiche, die zu kemem Detchverbande gehören) nicht gelten soÜen. _ _ Abg- Dk- Hahn (kons.): Die Vorschriften des zn'oetten; funften und sechsten Titels „dieses Abscbnkjts soÜen u. a. nicht xm Furstentym Ostfriesland und in dem Lande Hadeln gelten. Ick möchte meiye besondere Befriedigung darüber auZsprechen, daß die Sonderrechte in Hannover wesentlich aufrecht erhalten werden. Die dyrt bestehenden einzelnen Wafferordnungen beruhen wieder auf anderen, altxren Waffer- ordnungen, die später zeitgemäß erneuert wwrden. In memerxngeren bannoRrscben Heimax wurde 1847 die _alte Dciäpordnung ans xomtsckyer Zeit umgearbeitet. Die schwedische Deiéhordnung stüßte fich rbrerseiks anf Denkt) d=»ungen aus der erzbischöflickyen oder bischöfliche1x Zeit. Das'Deichrcckt ist nkcht überaü dasselbe, aber gewiffe grundsatzlicbe Vesttmnzungen find dieselben. DaB alte Deichrkcht hat sehr gut funktiontert._ Im Laufe der Zeit haben fich gewiffe Aenderqngen als notwendxg heraus estellt, namentlich in bezug auf die Vertxxlung der Leis11xng8n,nach lächen. Wir hoffen, daß die Staatéregterung bereit sem wnd, solchen Aenderungen, die dem alten Recht ent- spr6ch2n, unter Wahrung der Anforterungen der modernkn Waffer- wirtschaft, zUzustimmen. Es ist dxingend nötig, unsere Deicho-dnung neu zu gestalten im Zusammenhang mit den neueren Gc_schen, damit die Interessenten die Befugniffe zurückerhalten, die fie m alter Zeit gehabt haben. Jedenfalls dürfen die Vefugniffe de; öffentlich- rechtlichen Verbände nicht Vermindert, sondern müssen erwe1tert werdßn.
Pro-
jür ZYMYMÜYZNZ ermächtigt", vom amerikanischen “ VM
Daß durch das Gesey das Verhältnis der Mootländereisn zu den
ver- "
beiwohnte, wurde zunächst das Andenken des am 4, d. M. ver-_
' verbänden ere elt worden ist, ist erfreulich. Mit dem _Prinsz ijYZelastung bßi eliorationen nach der Gr-„Zße'des Vortexls hm ich einverstanden. Beim Deickyschuß müssen von 1edoch daran „fest- halten, daß aUe gleichmäßig herangezogen werden, da ja von Detchen auch solche Vorteile Haben, die nicht direkt im Bereich der Den!)- genoffenschaft Land befißen.
ierauf nimmt der Minister für Landwirtschaft, Domänen und orsten Dr. Freiherr von Schorlemer das Wyrt, dessen Rede morgen im Wortlaut wiedergegeben werden wxrd.
(Schluß des Blattes.)
Wohlfahrtspflege.
n der estti en zweiten Sißung der Konferenz für freie BildIunJSagrbeigt auf dem Lgnde sprach Herr !;Paul MZßdorf- Coethen (Mark) über .Ländlrche VolkSunter altuY; . Der Redner gjng davon aus, wie unser Landvolk an echten olksfesten arm geworden sei, wie die VolkSunterbaltzmg, auf eixn: tiefe Stufe berabgesunken sei, in der Alkohol und Sinnlichkeit e_me Haupxroüe spielen. Sozialpolitiker und Volksfreunde aUer Stayde bemubten fick) jeßk, das arbeitende Volk in Stadt und Land fur edlere Ge- nüsse empfänglich zu machen, vor allem der heranwachsenden Jugetxd wieder Freude am Bewegungsspkel auf dem Dorfanger, fur Wanderungen, Reigentänze und Tbeaterspie[e_heizubringe'n. Außer den sommerlichen Festen im Freien haben in mngster Zett dre Volks: unterhaltungsabende auf dem Lande gxoße'Beßegtung erlangt. Daber komme es vor allem darauf an, daß die Embettluhkeit gewahrt bliebe und jedem Abend eine eigene Idee zu Grunde ljege, z. B. das deutsche Lied, Märchen und Sagen, die Zeit der Befretungskrie e usxv. Vor- träge, Deklamaiionen, Lichtbüder, Gesänge und szenische orfxxbrun en könntkn diesen einen Gedanken wechselVOll Heleben. Die landli en Volkßunterbaktungßabende steuerten durcb jhxe Wochenlan 8 Vor- bereitungen der Langeweile des Dorfes und gaben den vor andenen Jntelligenzen ein dankbares Betätigungsfeld. Alle Vereine auf dem Lande inen fick; bei dieser Arbeit gemeinsam die Hand reichen, um unserem olke wieder echte Lebensfreuden zu Vermitteln.
Kunst und Wissenschaft.
Die pbysikasij -mathematische Klasse der Königlichen Akademie her Wxs enschaften hielt am 28. November unter dem Vqrfiß ihres Sekxetars Herrn Planck eine Sitzung, in der Herr Zimmermann uber denEinfluß vonKreiselwtrkungen der umlaufenden Massen auf lu zeuge las. Die Kreisel- wirkungen [affen szch berechnen, wenn gew ffe rundzahlen des Flugzeuges bekannt find. Dxese können durch Beobachtung der Schwingungsdauer der in paffender Weise aufgebängten Flugzeuge mit Besaßung und ebenso der Luftschraube bestimmt werden. Ein Zablenbeispiel wurde auf Grund solcher Messungen vorgeführt. - Herr Schwarzschikd überreichte eine Arbeit: Ueber Spektrograpbenobjektive. Es werden in ihr (im Rahmen der Fehlertheorie 3. Ordnung optisckser Systeme) die Bedingunßen aufgxstellt, die ein Objektiv erfüUen muß, damif es zum Kametao jektiv emos Spektrographen geeignet ist, da- mit es das von einem egebenen Prismensystem dispergierte Licht auf eins: geneigten ebenen Elaine zu einem scharfen Spektrum vereinigt. Es wird ferner über diet eoretisckpe Errechnung wie Txber dievrakti cheAus- führung eines solchen Objeküvs vom Oeffnungsverbältnis 1 :4.5 ericbtet. -- Herr Branca legte eine Arbeit yon dem Prof. Dr. F. Frech in Breslau vor: Ueber den Gebirgßbau des Taurgs in seiner Bedeutung für die Beziehungen der'europaifcben und asiatischen Gebir e. Die Annahme emes Zusammenhanges zwischen den europäis en und den asiatischen Faltengebirgen hatte ihren Ausdruck in der Bezeichnung .eurafiaßsche' Faltengebirge ge- funden. Ein solcher Zusammenhang „besteht jedoch nicht. Jm kappa- dokischsn Tauros haben wir ekne Sch1chtenfolge vom Srlur bis Kohler)- kalk; im kilikiscben Tauros Oberkreipe und Nummulitenkaxk. Dte
anze zwischen Koblenkalk und Obsrkrejde liegende Schichtknxetbc fehlt Zier. Wohl aber findet fiel) diese und nur diese in „den HuUschichten der Zentralmasfive im Königreich Heüas und den gmech1schen „Inseln. Ebenso sind Kaukasus und Dobrudscha_ nicht durch em im Schwarzen Meere liegendes Mittelstuck verbunden, sondern stratigraphisck) wie tektonisck) geschieden. Herr Engchr überreichte drei erschienene Hefte „Pfianzenreich : eff 55 (ZraWW-LbüoäSnäroiäsaS-kbüoäcznärßas, AUgememer Zell, Lomawwsujnaé; und JobiZWQWZlodt-jäjuas von A. Engler). 56 (SQUUQQSQS Von J- Kränzlin) und 57 (]Iasüwrbw-osas- 130317p11888-Sbr0309110rjn88 Von F. PI) LeipziÉ 191?, und Bciträge zur Flora von Papuafien. 1. otanische rgebmffe der mit Hilfe der Hermann und Elise, geb. eckmann, Wenßel-Süftung ausgeführten Forschungen in Papua ten. Heraußgegeben von C. Lauterbach. Leipzig, 1912.
In der an demselben Tage unter dem Vorfiß ibres Sekxekars Hsrrn Diels abgehaltenen Siyung dex pbilosopbrsch- historischen Klasse las Herr Erdmann'uber Erkennen und Verstehen. Es wurde auf Grund Psychologrscher Erörterungen das Verstehen überhaupt und besonders das Verstehen des fremden geistigen Inneren als eine Art des Erkennens nachzuweisen versucht. - Herr Lüders legte einen Ansatz vor: Die S'a'kas und die ,nordariscbe' Sprache. Es wird in ihm ezetgt, daß auf den Münzen der westlichen Ksatrapas der Name des aters des'CaHY-ana Ysamotika, der seines Urenkels Dämaysada zu l_esen tft, und daß )'5 hier den stimmbaften dentalxn Ztscblgut 2 aus- drückt. In genau der gleichen Funktwn erfchemt das 3-5 in der sogenannten nordarifchen Svrache._ Die Uebereinstimmung, die nicht auf Zufall beruhen kann, weist auf emen Zusamznenbang zwischen S'akiscb und Nordaxiscb- und es wird Versuchx, wettere Beziehungen zwischen den beiden Sprachen aufzudecken. -, Herr Norden legte eine Abhandlung des Dr. P. Maas in Berlin vor: ZU den Be- ,ziebungen zwischen Kirchenvätern' ,und Sophisten. 11. Die im Teil 1 dieser Untersuchungen publrzwrten drci Briefe find die Originale von drei in dem Briefwechsel zwischen Bafilejos und Libankos überlieferten Texten (1587: 1592, 1593 Wolf). (»?th Ana- lyse dieser ganzen Sammlung erwe1st noch einen Brief als ahnlich fremden Ursprungs (1588), ferner eine Gruppe (1596-1601) als er- funden, den Rest jedoch als tells zweifellos echt, tetxs völlig einwand- frei. Anhangsweise wird gezeigt daß die Memung, Jobannxs Chrysostomos sei ein Schüler des Éibanios gkwesen, unbegrundet ist.
_-
neu des
LFU. Ausstellung der Berliner Sezession. Zeichnende Künste.
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' Gutes, wenig Neues ist die Signatur de_r Winteraussteüqng am Zéflürstendamm, die wieder den zeichnendenKuns1en gewidmet tft. Im Vergleich mit den beinahe gewaltsamen Versuchen des Sommers, nur ja keine der jüngsten Erscheinungen i'n der Malerei auszuschließen, bat die "18131 e Darbietung etwas Außgegltchenes und Beruhigendes. fit? zeigt, was dTe Sezesfion aus eigener Kraft kann, zeigt bebarrendeliun fortschreitende Kräfte nebeneinander, und alle auf einer erfrieuRYZn Dnrchschnitf§böbe des Könnens. ,Sckplagworje und aUerneuTeOscf - tungsn treten zurück; es iht djeßmal keine Sensation. sGma . vielleicht der BesuchTziffer ?chaden, dem füllen, unbefangenen enu wird es nur zugute ommen. _
ie e i tli e und auch die plastische Abteilung find stark zu-«_ samanngrsäcYgY 1th der FüÜe moderner Graphik Raum zu s affZn. Ob es gut war, so sehr in die Breite zu geben? Ob dem u m
der Führer Liebermann und Corinth durch diese Aussteüung