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_ Die in der heutigen Börsin : Beila e abgedruckte tabellaris e Uebersicht der Wo enauvsweise deutscher ettelbanken vom 31. Oktober schließt mit ß- _onden summarischen Daten ab: Es betrug der gesmmqte na enbeftand 592 129 00026 oder 2 941 000 „44 weniger als 111 der Vorwoche, während der Wechselbestatxd mit 601 820000 „46 eine unahme um 13 614000 „78 und 516 Lombardforderungen in H he von 78 720000 «44 eine solche um 3993000 «44 er- kennen lassen; es betrug ferner der Notenumlauf 822 329 000 „44 oder 14 184 000 «46 mehr als in der Vorwoche, und die sonstrgen t' lich fälligen Verbindlichkeiten m Höhe von 153 882000 „74 ha en sich der Vorwoche Legenüber um 207000 «14 vermehrt, während die an cine Kün igyngsfrixt ebundenen Verbindlich- keiten mit 50 345 000 «44 eme A naTme um 1 443000 „16 zeigen.
_ An Stelle des bisherigen Köni lich bayerischen Militär- bevoUmächtigten, General-Mawrs vonJFrieS welchem das Kom: mando der Königlich bayerischen 1. Fekd-ArtillerieBrigade übertragen, ist der Oberst Ritter von Xylander, 8 ]a suits des Generalstabes und bisher AbtheiluMS-Chef im Königlich bayerischen Kriegs-Ministerium, zum ilitärbevollmächtigten ernannt worden.
_ Der Kaiserliche General-Konsul Gillet ist auf seinen Posten nach Konstantinopel zurückgekehrt.
_ Als Anstifter einer strafbaren Handlung wird na §.48 des Strafgeseßbuchs derjenige bestraft, welcher einen An ern zu der von demselben begangenen strafbaren Handlung durch 26. vorsäßlick) bestimmt at. In Beziehung auf diese BestimmunZ hat daS Ober- ribunal durch Erkenntniß vom 17. O oder d. ,I. den Rechtssaß auSgesprochen, daß die' An- stiftun sich auf einen inviduell bestimmten Thäter und auf eine iJrer Art nach bestimmte Strafthat beziehen muß; da- 96 en ist für die Bestrafung wegen Anstiftung nicht erforder- i , daß der Anstifter auch die näheren Umstände, unter welchen die That auSzuführen sei, inskesondere die Person desjenigen vorgeschrieben haben müsse, gegen welche dieselb: gerichtet werden sol1e, „weil der Anstifter dieses 211183 nicht immer zum Voraus bestimmen kann, es vielmehr in der Reßel dem Ermessen des Thäiers wird Ükerlaffen werden müsse *. “
* Stettin, 10. November. Auf der Schiffswerft der Stettiner Maschinenbau-Nkiien-GeseUsWst „Vulkan“ wurde gestern die dort neu erbaute Panzerkorvette „Württem- berg“ vom Stapel gelassen.
Bayern. München, 11. November. (WTV) Der Minister-Präsident vo'n Pfreßschner ist von seinem Urlaube aus Italien hierher znriickgekehrt.
Bremen, 9. November. cHWKs. Ztg.) Die Finanzdepu- tation hat der Bürgerschaft Veri t über das B udget fiir das Jahr 1879 erstattet. In seiner jeßigen Aufstellung ergiebt das Budget folgendes Resultat: Außerordentliche Einnahmen 46 000 914, ordentliche Einnahmen 10 061 700 „46; Total der Einnahmen 10107700 «76, Defizit 1 581 662 «48, Summa 1,1 689 362 „74. Außerordentliche AueZgaben 904 062 „74, ordent- liche AUSgaben 10 785 300 914, Totak der Altsgaben 11689 362 974
OesterreichMngarn. Wien, 11. November. (W. T. V.) Graf Schuwaloff 1st heute nach Pest abgereist, wo er einige Tage verweilen wird. _ Die „Polit. Korresp.“ veröffentlicht den Wortlaut der Proklamation, durch welche eine allge- meine Amnestie fiir B06nien und die Herzegowina verkündet wird. Die Amnestie erstreckt sich an 0116 anläßlich dex Okkupation kompromittirte Personen, welche zu ihrer friedlichen Beschäftigung bereits zurückgeksbrt sind oder sich bzmien 14 Tagen stellen und Gehorsam zu ichern; ferner auf die m Untersuchungshast befindlichen oder ihre Straf-Z bereiteZ ahbüßenden Personen. Die Amnestie_ erstreckt sich dagegen nicht auf hervorragende Rödelsführer, die sich bereits in Haft beden, doch wrrd auch bezüglich dieser in besonders der Berück- ft tigung werthen JÜÜM em Antrag aufxBegnadigung gestellt werden._D1eselbe orrespondenz meldet weiter : Aus K o 11 | a n- tinopel: Nach der Pforte aus SMS in Macedonien zu- ergc'mg'enen Nachrrchien haben die Bul aren zwei in KraSna tatwmrte Compagnwn regulärer tür ischer Truppen Über: fallen und umzingelt und dieselben nach einem 30stiindigen Kampfe gefangey nach Harbic geführt. _ Andere bulgarische Jnsurgenten griffen Jemkaessi und Gradcanica an und steckten die mqhanxedaxnschen Ortschaften Bresnica,“ MarHca, Polirca und Hmmzca in Brand, wobei viele Weiber und Kinder umge- kommerifem solXen._AU3Athen,10.d.:DieOpposition-3- partei dser Deputirtenkammer hat nicht die Vorlégung der auf die Insurrektion in Thessalien und Epirus bezüg- lichen Akira, sondern die Vorlegung der die Verausgabung von 3 2111111011811 Drachmen fiir die Flüchtlinge betreffenden Schriftstücke perlangt. Nachdem Seitens der Regierung die Zusage ertheiit worden, dqß dieselben vorgelegt werden 1011- ten, erklärte sich die Opposition zufriedengesteth. Es ist nun- mehr gegründete Hoffnung vorhanden, daß'das Kabinet Kommunduros, welches die auf die Durchführung des Ver- lm_er VertrageS gerichtete Politik fortführt, unangefochten bleibt. _ Aus Bukarest: Die russischen Truppen werden am 17. 1). Rumänien räumen und nach Bessarabien zurückgehen.
' _ Wie schon mitgetZeilt, wurde den Delegationen auch die Schlußrechnungü, er den gemeinsamen Staats- LÜUSHUU der österre1ch1sch-ungarischen Monarchie für das (ahr 1876 unterbreitet., Demgemäß beliefen sich in dem ge,- nannten VerwaltunngcKre die GesammtauSgaben auf 122060146 Fl., das einerträgniß des Zongefälles auf 6459 070 Fl., so daß das Netto-Erforderniß 115.601 075 Fl., die Quote fiir dre im NeichSrathe Vertretenen König- reiche und Länder 79 302 337 Fl., “für die Länder der ungarifchen Krone 33 986 716 Fl. betrug. _ Zur Vorlage gelangte ferner die Rechnun über die gemeinsamen Atngabey 111111 Einnahmen der 6 terreichisch : ungarischen Monarchie fiir das ahr 1877. Demgemäß betrugen, die AUSgaben fiir den aufenden Dienst in diesem Jahre 1,13 369 223 Fl„ wovon 101 072 168 F1. auf das Ordinarium, 12 297 055 zl. 'auf das Extraordinarium entfaUen. Da die bemiaigten red1t_e für das Ordinarium 102 294 023 F1. und khr dax; Extraordmarmm 12 467 555 ;Fl. betrugen, so ergiebt ich 'm1t_Dezember 1877 ein Kreditret mit 1 221 854 F1. im Ordmarmm, mit 170 500 F1. im Extraordinarium, zusammen 1ni_t_1 392 355 F1; Gegenüber den mit 11 Millionen präli- mmxrten ZollgefaMuberschüssen betrug der faktifche Erfolg
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417198880 Fl., so daß eine Mindereinnahme von 6 280 510 F1. re U .
_ Aus Mostar läßt sich die „Pol. Korr.“ unterm 31. Oktober ckreiben: ,
.; „Feldma chaU-Lieutenant Baron Jovanovic bat, in treuer Be- folgung seiner Jm-ruktionen, mit dem Augenblicke der Ueberschrei- tun der dalmatiniscben Grenze den großen Grundsa von leichem Re te für Alle proklamirt, und seitdem aeschah tha säcbli nichts, was dem elben auch nur in vereinzelten FäUen den geringsten Ab- brucb get an hätte. Der von allem Anfange an ergebene Katholik, der anfänglich scHWankende, weil durch längere Zeit irre ge- führte griecbiscb Orthodoxe, so wie dxr von Hause aus mrß- iranische Mobamedaner _ alle diese verschiedenen Ele- mente wurden bald überzeu t, daß der wirksame Schu , den Macht, epaart mit Gerechtig eit, gewähren kann, ihnen a en in Lleicbem aße zugute kommt und daß ihr ureigenes Interesse es bnen gebietet, mit Loyalität und Vertrauen den Intentionen der Befreier entgegenzukommen. Die mobamedanischen Flüchtlinge kehrten aus BoSnien in ihre Heimaib zurück, und die christlichen In- surgenten aus der Herzegowina suchten mit herzlicher Freude wieder ihre Berge auf. Den vöÜig Mittellofen wurde materielle Hülfe ae- wäbrt, die Fähigeren erhielten einträgliche Posten. 21an wurde die Babu zur ökonomischen, intellektuellen und bürgerlich-fittlichen Restauration eröffnet. Es giebt faktiscko keinen Schmoüendcn, keinen UnauSgesöbnten in der erzegowina mehr.
Die gewesenen Che s der Jnsurrcktion, Welche an der Spiße ihrer Bataillone die Waffxn streckten und der Neubegründeten Autorität in aufrichtiger Weise huldigten, wurden, je nach ihrer Ybigkeit, mit öffentlichen ehrenvollen Aemtern betraut. Wer von den
obamedanern um eine Anskeüung petitionirfe, wurde ebenfaÜs nach Möglichkeit berücksiébtigt. Seit visr Jahrhunderten ereignete es sich zum ersten Male, daß die Eingeborenen Anthetl an den öffentlichen Angelegenheiten nehmen, und diese Thatsache allein genügte, um den eingetretenen roßen und heilsamen Wechsel der Dinge in seiner ganzen Bedeut amkeit der Bevölkerung vor Augen zu fiihren. Auch verkennt diese die Wohlthat der neuen Situation nicht, und aus allen Gemeinden wurden spontan Gesuche an den Kommandanxen abgeschickt, derselbe möge der Dankbarkeit des Volkes an den Stufen des Aili-rhöchsten Thrones Ausdruck geben. Wenn es materieu mög- lich wäre, gingen Hunderte von Deputationen an das Kaiserliche
Hoflaaer ab.“
Pest, 11. November. (W. T. B.) In der heuti en Siéung des Finanzausschusses der ReichSrat 6- de egation erklärte der Kriegs-Minister, daß ein Armee- Ober-Kommando gegenwärtig nicht mehr bestehe, wohk aber fungire ein General-Jnspektor. Demselben stehe kein Recht zu, Befehlezu ertleilen, er unterbreite die Berichte unmittelbar dem Kaiser wel er dieselben dem KriegS-Mmifterium zur weiteren Veranlassung zuweise. Die'veriiassungé'xmäßige In: gerenhz tdes. Kriegs - Ministeriums sei demnach vollkommen gewa r.
_ Wie die „Vester Korresp.“ meldet, wird Graf An- drassy morgen in dem Ausschusses für die Auswärtigen Angelegenheiten der ungarischen Delegation einige Auf: klärungen über die gegenwärtige politische La'ge geben, soweit dies zur vorläufigen Orientirung iiber den Stand der Dinge erforderlich ist. Ein umfassendes Exposé Über die die orientalische Frage betreffende Politik der Regierung wird Graf Andraffy im Plenum der Delegation geben.
Schweiz. Bern, 5. November. Das Budget der Eidgenossenschaft für 1879 ist vom BundeSrath wie folgt festgestellt: Einnahmen 41 065 000 Fr., Au6gaben 42 121 000 Fr., Defizit 1 056 000 Fr.
Genf 11. November. (W. T. B.) Bei den Wahlen für den iesigexi großexthF-h haben die Demokraten einen voÜständigeu Sieg. köewxiMs-Nx terung-Zpartei davonge-x tragen. Von den Kandidateii dsr .1 teret, und zwar in vorleßter Stcüé gewählt; die übrigen 109 Gewählten gehören sämmtlich zu den von den Demokraten aufgestellten Kandidaten.
Großbritannien und Irland. London, 12. No- vember. (W. T. V.) Der frühere Vizekönig von JndiM, Lord Northbrook, hat sich bei einer in Win chester ge: haltenen Rede dahin geäußert, daß die vielbefprochens Rek- tifikation der Norwestgrenkze Indiens sick) voraus- sichtlich auf eine permanente O kupation von Quettah be: schränken werde.
Frankreich. Paris, 9. November. (Fr. C? In der eutigén Sißung dEr Deputirtenkammer e angtß der ericht des Hrn. Spuller über das Budget es Mini-
steriums des Aeußern zur Vertheilung. Der vom
Yudgetanssckmß für dieses Ressort fest estellte Kredit beläuft
sick) auf 12 839 300 Fr., d. i. 119 530 zr. mehr als im Vor:
jahre. Die Wendung der Dinge im Orient hat dem Auswär- tigen Amte einige Mehrau-Zgaben zugezogen, so wird an
Stelle des bisherigsn GenerabKonsuch in Bukarest mit
40 000 ein Gesandter mit 50 000 Fr. Gehalt, in Belgrad
ein „Misstotischef mit 30 000, in Montenegro, sei es in
Cettmje oder in Antivari, ein Geschäftsträger mit
22 000, in Sofia,(Bulgarien) ein diplomatischer Agent mit
20 000, in Philippopel (Rumelien) statt eines Vize=Konfnls
xm Konsul mit 16 000'F'r. Gehalt angestellt, fernsr werden
in Nystsckwk, Widdin, Varna und Burgas Vize:Konsulate von
10: 5128000Jr. errichtet, endlich ist in Larnaka, auf der Insel
Cyvern, em „onsulat mit 18 000 Fr. Gehalt wieder hsrgeftellt
worden,. „Auch in_ Japan und auf der afrikanischen Küste
Yollen einige 116116 VizxKonsulate entstehen, wogegen andererseits (16 Konsulat m Jaffy mit 20 000 Fr. in ein Vize-Konsulai
Mit 10,000 Fr. Gehalt umgewandelt wird. Die Bezüge des
französischen Botschafters in Konstantinopel werden von
110 000 auf 130000 r. erhöht. Schließlich dringt der Aus-
schuß noch auf einige erbesierungen der Redaktion des amt-
lichen „Annuaire diplomatique.“
Spanien. Madrid, 11, November. (W. T. B.) Bei der heute wegen Mordversuchs auf den Kö-niéx geführten Gerichtsverhandlung wurde vom Staatßpro urator die Verhangung, der Todesstrafe über den Attentäter, vom Ver- theidiger eme nochmalige Wiederaufnahme des Prozeß- vxrfahrens beantragt. EML Entscheidung des Gerichtshofes liegt noch méstk vor. .
_ _ 12. ovember. (W. T. B.) Die marokkanische Regierung ,hat der spanischen Regierung die Mittheilung Femacht, „daß sie den Familien der ermordeten .spani- ch,exi- Untcrihanen eine Geldentschädigung zahlen und der spanischen Flagge Genugthuung verschaffen werde.
, _JtaJien. Rom, 11. November. (W. T. B.) Die italienischen Delegirten fiir die Verhandlungen uber 6111611 neuen Zandelsvertrag mit Oesterreich bxgeben sich morgen_na Wien, nachdem die österreichische Re- gierung nunmehr mitgetheilt hat, daß sie zur Wiederaufnahme der Verhandlungen bereit sei. _ Bei der Deputirtenwahl
teren wurde nur Car: *
in Clusone hat Roncalli 330, der neue Kriegs-Minister VoneÜi 257 Stimmen erhalten, so daß eine engere Wahl nothwendig ist. .- Der „Diritto“ hebt mit Bezug auf dieses
.; Wa lergebniß hervor, da Bonelli die gedachte Stimmenzahl
erha ten habe, obschon er ich nicht um das Mandat beworben habe und bei der Kürze der Zeit zu seiner von den Wählern proklamirten Kandidatur nicht einmal seine Zustimmung habe ertheilen können.
_ 12. November. (W. T. V.) Von Seiten der Be- hörden in Mailand ind Maßregeln ergriffen worden, um zu verhindern, daß die aus Deutschland auswandernden Mitglieder der Internationalen diese Stadt zum Centrum i rer Propaganda machen, wie dies beabsichtigt zu sein scheint.
wei deutsche, ein französischer und zweiöfterreichische Sozia- listen sind au§gewiesen worden. _ Die Meldung, das; vor der Ankunft des Königs und der Köni in in Bologna gegen 100 Personen, als Präventivmaßre e , verhaftet worden seien, wird als übertrieben bezeichnet. ie Polizei hat nur, unter Verantwortung des Quästors, einige Verhaftungen vor- genommen. _ Der Minister Pcssina hat gestern den Eid auf die Verfassung abgelegt.
Türkei. Konstantinopel, 11. November. (M.TV.) Midhat Pascha ist zum General-Gouverneur von Syrien er- nannt worden. _ Der M i n i | e r r a th hat die Antwort der Pforte auf die griechische Note, in welcher die Ernennung von Delegirten fiir die Berichtigung der griechisch-türki- schen Grenze verlangt wird, beratYen. Dem Vernehmen nach ist der Beschluß des Ministerrat 63 ein dem Verlangen Griechenlands günstiger und dem Sultan bereits vorgelegt. _ Zn BourgaS treffen fortgeseßt russische Truppen ein.
Sexbien. Belgrad, 11. November. (W. T. B.) Die Deputirtenwahlen sind beendigtz es smd größtentheils liberale, der RegrerrxngSpolitik günstige Kandidaten gewählt wordZnt. Zn Belgrad wurden zwei liberale Abgeordnete gewa [.
Amerika. Washington 11. November. (W. T. B.) Eine an den amerikanischen Ge andten zu London gerichtete Depesche des Staatssekretärs des Aeußern, Ewarts, vom 27. September, fiihrt dis Gründe im Einzelnen auf, welche den Kongreß Und die Regierung der Vereinigten Staaten das Urtheil des Schiengerichts von Halifax in der Fischerei-Angelegenheit für nicht gerecht und zu weitge end ansehen las en. Ferner spricht der Minister darin die Ansicht aus, da die Kommission die Grenzen der ihrer Berathung untersteUtc-n Fra e_ über: schritten habe, und gelangt zu dem Schluß, daß die ; ischerei: frage nach wie vor der Entscheidung dsr beiden Regierungen von England und den Vereinigten Staaten unterbreitet bleibe, da dieselben durch das Urtheil der Kommission nicht für ge- bunden erachtet werden könnten. Die Depesche, fordert schließ: lick) zu einem freundschaftlichen Austausch der Ansichten über diese Frage auf.
Nr. 45 des „Central-Blatts für das Deutsche Reich“, berauSgegeben im Reickyskanzler-Amt, hat folgenden In- halt: AÜgemrine Verwaltungssachen: GeschäftSregulativ für die auf Grund des Geseßes gegen die gcmeingefäbrlicben Bestrebungen der Sozialdemokratie gebildete Reichskommifsion' Ausweisung von 5Ziusländern aus dem Reichsgebiet. _ Münz- und Bankwesen: Ueber-
cht über die Außpräguuq von Reichßmünzen; Goldankäufex der eichsbank. _ 'ZoÜ- und Steuerwesen: Befugnis; eines Steuerämts. _ Konsulatwesen: Todesfall.
_ Nr. 23 des Central - B(atts der Abgaben-, 05c- werbe- und andelsaeseßgebung und Verwaltung in den Königlich Preußischen Staaten hat folgenden Inhalt: Anzeige der m der GeseH-Sammlung und im Reichs,:esetzblatte erschienenen Gesiße und Verordnung?» _ Indirekte Steuern: Ausführung des GesetZes, betreffend den Spielkartensiempcl. _ Geseß, betreffend den Spielkartenstempel. _ Bekanntmachung zur Ausführung tiefes Ge- seßes. _ Instruktion für die Erhebung, Verrechnung und KontroÜi- rung des Spielkartenstemvels. _ Verzeichnis; der zur Abstempclunq von Spielkarten dauernd befugten Zoll- und Steuersteüen. _ Per- sonalnachrichten.
Siatistifche Nachrichten.
Nach den Veröffentlichungen des Kaiserlichen statistischen Amts im Septemberhkft der Monatshefte zur Statistik des Deutschen Reichs für das Jahr 1878 eben wir im Nachfolgenden eine Zu- sammenstellung der erunglückungen deutscher See- schiffe in den Jahren 1873-1876, soweit dieselben zur amt lichen Kenntniß gekommen find: ,
Zabl der ver- Tragfähigkeit Zahl der Be- Zahl der ver- unglückten Schiffe. dcrselben. saßung, loreMegange- Passagiere 2c. nen - enschen-
leben.
38 242 Reg. Tons 1716 297
34 479 „ 1353 282
1875 . . 174 38186 „ 1886 580
1876 . . 209 49 715 „ 1898 530 Der Bestand der registrirten deutschen Seeschiffe am 1. Januar 1876 betrug 4745 Dampf- und Segelschiffe, so daß also im Laufe des Jahres 1876 4,4 0/0 dieser Schiffe durch Seeunfälle verloren ge- gangen sind. Die größte Anzahl derselben (63) War in der Provinz Pommern heimatbßberechtigt, demnächst im Westlichen Theil der Provinz annorer (35), in Mecklenbixrg-Schwerin (29) und in der Provinz reußen (26). Im Verhältniß zu der Zahl der Seeschiffe der einzelnen .RÜstengebiete trifft der größte Verlust die Provinz Preußen mit 10,2 % aller dort bebeimatbeien Schiffe, demnächst das Großherzogtbum Mecklenburg-Sckowerin mit 7,1 und die Provinz Pommern mit 6,1 0/0. Den verbältnißmäßig geringsten Verlust hatte die freie Stadt Bremen, „welche nur 1,2 % ihres Bestandes durcb Seeunxäkle einbüßte. Die, betheitem größte Zahl der Seeunfälle entfiel auf Reisen von Qstwehafen nacb Nordseehafen und umgekehrt, demnächst auf Reisen zMszbexx Nordseebäfen und auf Reisen zwischen Ostseebäfen, Jm „Verhaltnis; zur Anzahl der Reisen aber ver- unglückten am haufigiten Schiffe auf Reisen zwischen_ euro- päischen Häfen und Hafen an dsr Westküste Afrikas, eimcblie - lich der Häfxn des Kaplands, dann auf Reisen wischen O 1- und Nordsenebäsen und auf Fahrt, welche zwischen uropa einer- und den Hafen des mexikanischen Golfs und der Westindischen Inseln andererseits stattfanden. In den einzelnen obengenannten Jahren kamen Verunglückungen deutscher Seeschiffe u. 0. Vor: im Weißen Meer und Erkmeer (1873 und 1874 je 3 Sch., 1875 und 1876 je 1 Seb.), in der Ostsee und im Katteéxat (1873: 49, 1874: 31, 1875: 43, 1876: 49), in der. Nordsee einscb ießlich der Meeresthsile zwischen den friefischen Jnse[n und der Küste, sowie der Elb-, Weser- und CmEmündungcn und des Elbreviers (1873: 63, 1874: 56, 1875: 78, 1876: 90), im engliscbsn Kanal einschließlich der SciÜy-Jnseln (1873 und 1874 je 4, 1875: 5, 1876: 3), im Bristol-Kanal und den Gewässern zwischen Großbritannien und Irland (1873: 6, 1874, 1875 und 1876 je 2), im Mittelländischen und Schwarzen Meere, (1873: 2, 1874: 1, 1875: 0, 1876: 2), im atlantischen Ozean (1873:
1873. . 175 1874. . 164
29, 1874: 43, 1875: 26, 1876: 40), im indischen Ozean (1873: 7, 1874: 1, 1875: 3, 1876: 1). Ganz zmbekannt ist der Ort des Un- faUs geblieben 1873 bei 6, 1874 be: 8, 1875 bei 4 und 1376 bei
3 Schiffen-
_ (Stat. Korr.) Wie in anderen Ländern, so sind auch in einigen deutschen Staaten die Betriebsbeamtext der Eisenbahnen un- längst einer Unter ucbun auf F arbenbltndheit unterworfen worden. Die Resu tate liegen nych nicht vor. Inzwischen durfte 83 von Interesse sein. den Umfang dicser kranYhaften Erscheinung, soweit *sie bisher statistisch festgesteüt ist, etwas naher kennen zu lernen.,
Ein am 15. Nowember 1875 zu Lagarlund siattgxfundenes Eisen- JBabnunglück, welches durch das falsche Yersiqndnxß buntfarbigex Signale herbei eführt worden war, bewog die Direktion der_ schwedi- Fcben StaatSba nen auf Antrag des Prof. Holmgrxn, einkr 'der . ründlichsten und bedeutendsten Forscher _an dem fraglichen Gebiete., ' ämmtliche beim Betriebe angestellten Etsepbahnbeamten auf Farben- blindheit hin prüfen zu lassen und Dcexenigen, welche an dieser Krankheit litten, vom Betriebe zu entfernen. ,
Diese Untersuchungen bestätigen nur zu sehr dxe von den Ge- lehrten schon mehrfach außgesprochene und durch spontane Prufungep bisher nachgewiesene Ansicht, daß das Porkouzmen der Farbanlmdhett viel verbreiteter sei, als man gewöhnlich meme. Es steUteitÖ'ber-aus, daß unter 100 Menschen durchschnittlich 4 find. die daran [Didem
Das Vorgehen der schwedischen Behördeq baite zur Folge, daß aucli in anderen Ländern die Eisenbahn - Direktionen dem Farben- sinne ihrer Beamten mehr Aufmerksamkeit, cbcnkten, und sq liegen 'th aus Finland, Dänemark und den Nie erlanden Mittheilungen - ierübesrävor, welche sämmtlick) die in Schiveden gefundenen Resul- tate bet tigen, .
In den Vereinigten Staaten von Amerika sind schon 1862 ,und auch später 1106) an Rekruten sebr außgedebnte Prgfungen in dieser Richtung angestellt worden; indeß der neuerxn Zett und deutschen Gelehrten war es vorbehalten, eine Systematik der Untersuchungen herbeizuführen und hierdurck; nicbt blos berschledene Grade, sondern auch verschiedene Arten von Farbenblindheit zu entdecken. _
Wir geben im Folgenden eine_ZusammensteUung der hauptsach- lichsien Untersuchungßreiben, die bisher zur Feststellung der Farben- blindheit aukgefübrt worden sind.
Anzahl davon „ der waren Stand oder Beruf der Unter- farben- Untersuchten. suchten. blind. „_ 2148 70 C11enbabnbeamfe, 75 4 Schreiber. 65 24 Heizecin einer GaLanstalt. 148 56 Arbeiter. 155 19 Schüler. 1250 55 Cise:.babnbeamte. 386 109 Soldaten.
268 105 „ Seeleute.
„ . . . . . 8734 181) Rk t * ' ' ' te Staaten. - 8 1 ? ru en. VMM“; Dozenten und Studenten.
" “ ' ' 2326 6? Sidi wde . . . . . () aen. Sch ? n Eisenbabnbeamte.
„ . . . . . 266 13 Dänemark. . . . . 1034 31 „ Niederlande . . . . 2300 152 „ ' inland. . . . . . 12.80 60 „ J Seele..te.
f ' . . . . . 1312 63 5536881338 . . . . 400 24 Eifrnbabnbeamfe. Schüler.
. . . . . 2761 76
Dies giebt zuéammen 26294 untersuchée Personen, unter denen sich 1211 Farbxnb inde, also 4,6 0/0 fanden. Der Prozentsatz schwankt sehr, wie schon ein flüchtiger Blick auf obige Zahlexi le„brt, und wie *es bei den wenig umfassenden, darum zuialligexx Etnftyffeu zu sehr ausgeséßten Beobachtungsreiben letcbt erklarlicb ist. Em Zufammxn- hang zwischen der Häufigkeit der Farbenblindheit und der Natro- nalität oder dem Berufe der Untersuchten ist au§ obigen 'A'ngaben jedenfalls zur Zeit noch nicht nachzuweisexi. „Laßt wan etmge der französischen Prüfungsreiben, die von unzulangltck) geubten Bkathn ausgeführt waren, weg, so findet man als wghrscbeinliÖste Zahk fur die Häufigkeit des Vorkommens der Farbenblindheit 3,6%."
Eines höchst merkwürdigen Umstandes ist noch Errvaßnung zu 151111; es hat sich nämlich bei Untersuchmigen vonFraue'n „und Mädchen auf Farbenblindheit ergeben, daß dicsélbe beim weiblichen Ges lechte zu den größten Seltenheiten gehört; Von 2368 Unter- suchten war nur eine unfähig, die Farben „Roth und,Grun" vbn einander zu unterscheiden. Diese Farbenvkrwccdselung rst aber 7,91?" jenige, Welche am häufigsten bei den Farbcnblmden angetroffen-de
___-.___. ...*-„*,.- .„
_ Das Köni lich bayerische statistische Bureau bringt in seiner Zeit?chriff (redigirt von dem'Vorßande 111". Georg Mayr, Kommissionöverlag von A. Ackermann m Munchen) 1111 erstxn und zweiten Hefte (Januar-Iuni) des zehnten Jahr;]aiigs (1878) em Dia ramm erläuternde Zeichnung) der bayerischen Be- völßerungs ewegung im leßten halben Jahrbunder1 'von 1825/26 bis 1874/75. Für die Eheschließungxn (1011)? Linien), Sterbefälle (sÖWarze Linietl? und Geburten „(grune Liman, ,bei leßieren auch noch spézie für die unehelichen (gelbe „Wert) und die Todtgeburten (braune Linien) sind sowvhl die ab- soluten , als die relativen „ durcb Vergleichung mrt 'der Be- vösltkelxktung gefundenen Zahlen in diesem Diagramm graphiich dar- -* e e . g Wir entnehmen demselben folgende Daten: 1) Geburten (relative Zahlen auf 1000 Einwohner): 1825/26 _ 34,5, 1826/27 _ 34,4, 1827/28 _ 34,3, 1828/29 _ 33,0, 1829/30 _ 34,1, 1830/31 _ 34,0, 1831/32 _ 33,8, 1832/33 _ 34,8, 1833/34 _ 35,8, 1834/35 _ 36,5, 1835/36 _ 35,8, 1836/37 _ 34,8, 1837/38 _ 34,3, 1838/39 _ 35,4, 1839/40 _35,5, 1840/41_35,6, 1841/42"- 36,6, 1842/43 _ 35,5, 1843/44 _ 33,0, 1844/45_ 36,0, 1845/46_ 35,5, 1846/47 _ 33,5, 1847/48_ 32,8, 1848/49_37,0, 1849/50_ 35,8, 1850/51 _ 35,9, 1851/52 _ 34,0, 1852/53_33„0, 1853/54_ 34,0, 1854/55 _ 31,8, 1855/56 _ 33,9, 1856/57 _ 35,0, 1857/58_ 35,0, 1858/59 _ 35,8, 1859/60 _ 35,5, 1860/61_ 34,9, 1861/62 _ 35,2, 1862/63 _ 37,2, 1863/64 _ 38,3, 1864/65-38,2, 1865/66_ 38,5, 1866/67 _ 38,8, 1867/68 _ 39,0, 1868/69- 39,5, 1869/70_ 41,3, 1870/71 _ 38,5, 1871/72 _ 40,2, 1872/73 _ 41,8, 1873/74 _ 42,3, 1874/75 _ 43,0. Die meisten Geburten Weist das Jahr 1874/75 (43,0) auf, während die geringste Zahl derselben auf das Jahr 1854/55 (31,8) fällt. Die Zahl der uneb elich geborenen Kinder schnmnkt zwischen 5_9 (auf je 1000 Einnwbner); die höwste Zahl erreicht das Jahr 1864/65, während von da dieselbe bis auf 5 im Jahre 1874/75 sinkt. Die in diesem Zeitraum todtgebore- nen Kinder dtfferiren nur wenig von 0,5_1,5 (von je Tausend Ge- burten); die Zahl derielbxn steUt sich also im Durchschnitt auf 1 von 1000. _ Was nun, dux Geschlechtsverbältnisse der Kinder anlangt, so kommen zu diesem Zeitraume auf je 100 Mädchen 105,2 bis 10753_-K883M1.W„Zchl dexßKnaben istpdaher eine_Yberwiegendc. 2) Eheschließungen. (Relative Zahlen auf 1000 Einwohner . 1825/26 _ 6,3, 1826/27 _ 7,0, 1827/28 _ 7,2, 1828/29 _ 6, , 1829/30 _ 6,2, 1830/31 _ 6,5, 1831/32 _ 6,6, 1832/33 _ 6,7, 1833/34 _ 6,9, 1834/35 _ 6 , 1835/36 _ 6,2, 1836/37 _ 6,3, .1837/38 _ 6,6, 1838/39 _ 6 , 1839/40 _ 6,5, 1840/41 _ 6,6, 1841/42 _ 6,5, 1842/43 _ 6 , 1843/44 _ 6,6, 1844/45 _ 6,4, 1845/46 _ 6,3, 1846/47 _ 6, , 1847/48 _ 6,5, 1848/49 _ 6,5, 1849/50 _ 6,6, 1850/51 _ 6, , 1851/52 _ 6,2, 1852/53 _ 6,1,
Land,
„Frankrciäy . .
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1853/54 «_ 5,8, 1854/55 _ 62, 1855/56 _ 6,2, 1856/57 _ 6,3, 62 1859/60 _ 7,2, 1860/61 _ 6,9, 1861/62 _ 7,4, 1862/63 _ 82 1863/64 _ 8,3, 1864/65 _ 8,4, 1865/66 _ 8,2, 1866/67 _ 0, 1867/68 _ 7,9, 1868/69 _ 12,2, 1869/70 _ 8,5, 1870/71 _ 6,9, 1871/72 _ 10,2, 1872/73 _ 10,0, 1873/74 _ 9,0, 1874/75 _ 8,8. _ Die Zahl der Ehesckyließungen zeigt vom Jahre 1825/26 bis zum Jahre 1852653 weni Unterschied; von da steigen dieselben bis zum Jahre 1868/69, wo 3? die höchste
, ,
1857/58 _ 6,3, 1858/59 _
, , , ,
Löbe (12,2) erreichen, und fallen dann allmählich bis auf 8,8 im
ahre 1874/75.
3) Sterbefälle. (Relative ablen auf 1000 Einwohner.) 1825/36 _ 27,8, 1826/27 _ 26,6 1 27/28 _26,5, 1828/29 - 28,2, 1829/30 _ 27,8, 1830/31 _ 26,4, 1831/32_29,1, 1832/33 _29,0, 1833/34 _ 31,2, 1834/35 _ 29,4, 1835/36 _29,5, 1836/37_31,3, 1837/38 _ 28,2, 1838/39 _ 28,1, 1839/40_29,3, 1840/41 _29,4, 1841/42 _ 30,4, 1842/43 _ 29,9, 1843/44 _ 28,1, 1844/45 _ 28,0, 1845/46 _ 27,8, 1846/47 _ 28,8, 1847/48_29,2, 1848/49 _28,1, 1849/50 _ 28,1, 1850/51 _ 29,1, 1851/52 _ 29,0, 1852/53 _29,3, 1853/54 _ 30,0, 1854/55 _ 28,1, 1855/56_ 27,5, 1856/57_29,1, 1857/58 _ 29,4, 1858/59 _ 29,5, 1859/60 _26,8, 1860/61 _ 29,2, 1861/62 _ 29,0, 1862/63 _ 29,5, 1863/64 _ 30,5, 1864/65 _ 31,9, 1865/66 _ 31,3, 1866/67 _ 30,8, 1867/68_32,0, 1868/69 _32,8, [869/70 _- 32,7, 1870/71 _ 35,5, 1871/72 _ 33,0, 1872/73 _32,8, 1873/74 _ 31,8, 1874/75 _ 33,2. _ Die meistxn Sterbkfälle waren im Jahre 1870/71 (35,5) in Folge des französ1schen Krieges, und die Wenigsten im Jahre 1830/31 (26,4) zu verzeichnen.
4)_ Das Diagramm giebt außerdem noch die Roggenprei e an der Landshuter Schranne (pro Hektoliter) um 1825/26 _ 4,50 „44, 1826/27 _ 4,40 „M, 1827/28 _ 4,90 “M, 1828/29 _ 8,2 „46, 1829/30 _ 8,3 „44. 1830/31 _ 7,2 „FQ, 1831/32 _ 9,0 „44, 1832/33 _ 9,2 „44, 1833/34 _ 5,5 «M., 1834/35 _ 6,1 „14, 1835/36 _ 5,4 „M, 1836/37 _ 4,0 „46, 1837/38 _ 3,8 „44, 1838/39 _ 5,5 „46, 1839/40 _6,8 „44, 1840/41 _ 7,2 „44, 1841/42 _ 6,3 „16, 1842/43 _ 6,2 «M, 1843/44 _ 9,0 „46, 1844/45 _ 10,7 „76, 1845/46 _ 12,3 „44, 1846/47 _ 14,6 «46, 1.847/48 _ 15,3 „54, 1848/49 _ 7,2 „46, 1849/50 _ 5,0 „7,6, 1850/51 _ 5,3 974, 1851/52 _ 8,5 «46, 1852/53 _ 12,8 „16., 1853/54 _ 14,3 „44, 1854/55 _ 18,50 915, 1855/56 _ 16,0 „14, 1856/57 _ 11,3 946, 1857/58 _ 11,424, 1858/59 _ 8,3 „44, 1859/60 _ 7,5 375, 1860/61 _ 10,2 „14, 1861/62 _ 10,3 „46, 1862/63 _ 12,0 „46, 1863/64 _ 9,2 544, 1864/65 _ 8,0 „46, 1865/66 _ 7,5 „14, 1866/67 _ 9,5 „14, 1867/68 _ 12,9 915, 1868/69 _ 13,2 916, 1869/70 _ 9,8 „44, 1870/71 _ 10,2 „14, 1871/72 _ 11,5 „14, 1872/73 _ 13,5 „74, 1873/74 _ 15,4 „74, 1874/75 _ 16,3 «14 _ Der höchste Roggenpreis wurde im Jahre 1854/55 mit 18,50 «46, und der niedrigste 1837/38 mit 3,8 «46 per Hektoliter gezahlf.
Kunst, Wissenschaft und Literatur.
Nach fast einjähriger Pause ist soeben das 14. Heft des GeneralstabSWerkes über den Krieg von 1870/71(E. S. Mittler u. Sohn, Königliche Kofbucbhandlunq, Berlin) erschienen, Welches einen ereignißscdweren * bscbnitt d.ffelben, die Zeit von Ende November bis Mitte Dezember 1870 in der dem Werke eigenen prunklosen und wahrheitögetrerzen Weise darstellt. Die 1301 den Deutschen während dieses Zeitraums auf _immer ausgedehnteren Kriegsschauplätze, im Norden, Süden und Ojien von Paris gefiihr- ten Kämpfe gelten sämmtlixi) der .Sicheruna dcr Einschlie- ßung von P ariI." _ Im Norden ersieht di81. Armee beim V0:- rücken auf Rouen durcb schnelles und kräftiges Eingreifen der Truvben den Sieg bei Amien 8 (27. November) gegen einen an Zahl über- legenen Feind; die Festungen La Färe, Diedenbofen und Montmedy kapituliren. Gxneral v. Manteuflfel wil] bereits seine Truppen in einer Centralitellung sammeln, a 8 neu auftretende französische Streitkräfte an der Somme ihn zu neuen Operationen nöthigen.
Im Südosten, bei Dijon und in der (EM d'or, fiihrt General von Werder einkn durchTerrain und ungünstige Witterung äußerst anstrengenden kleinen Krieg gegen die Freischaaren Garibaldis, die er bis Autun verfolgt, und deckt dadurch die linke Flanke 1111- serer 11. Armee an der Loire, 96.1611 welch6 sowvbl bei Bourges (l. Loire-Armee unter Bourbaki) als bei Beaugency (11. Loire-Armee unter Cbanzy) fich neue französische Armeen sammeln, Die leiZtere drängtder Großherzog von Mecklenburg-Schwerin,1)wa51 an Truppenzabl ihr vierfach unjerlegen, nacb zähen und besonders für das 1. Bayerische Corps blutigen und rühmlicben Kämpfen (8,- 10. Dezember, Schlacht bei Beauqency) bis an den Loir zurück. Da sich General Cbauzy Weiteren Kämpfen entzieht, so kehrt Prinz Friedrich Carl, der der Armee-Abtb-ilun? des Großherzogs ge-
olgt War, mit seiner Hauptmacht nach Or Lans zurück, um dem gleichzeitig drohenden Vorrücken Bourbakis auf Paris entgegen- zutreten (17., 18. Dezemb.r). Zu Ende dieses Abschnittes stehen also in Weitem Kreise rings um Paris die deutschen Sfreitkräfte bcceit, die neuen ATMLCU, mit welchen Frankreich zum leßten 511161 unsere Einschließung von Paris zu durchbrechen hofft, zurückzuweisen.
_ .Das ReiÖSgeseßüber dieBeurkundung des Per- sonenstandes und die Eheschließung vom 6. Februar 1875 nebst den dazu ergangenen Ausführungsberordnungen, Instruktionen und Entscheidungen des Bundesraths und der preußischen Ministerien“, nach den Ministerialakten bxarbeitet und Herausgegeben von Wo hier 8 , Geb. Ober-Re . Rath, vortr. Rath im K. Pr. 0,1iinisterium d. Innxrn, Mitglied des Éunxesamtcs f.d. Heimatbrvescn. Berlin, Franz Vahlen. (Kart. Preis „46 2,40.)
Die vorliegende Bearbeitung des Reichsgessßes vom 6. Februar 1875 über die Beurkundung des Personenstandes und die Ehe- schließung Hat sich zum Ziele 921281, die zn dem Gesrtze von dem Bundeßrathe bezw. dem Reichs-Justizamt: und von den preußischen Central-Aufsichtsbeböxdsn erlassenen, zerstreut an ve schiedenen Orten abgedruckten Ausführungsverordnungexi, Instruktionen und Entscbci- dungen in systematischer, tdunlikhst gcdrängier Gestalt mit dem Ge- ?eßcstexte selbst zusammenzustcllen und bietet iiisbcsondere dem preußi- chen Standesbeamtkn zu biÜigem Preise und in handlicher Form eine gedrängte Darstellung dss RechtSzustandes, wie er durch die Entscheidungen der Centralbehörden anerkannt ivnrde. Die Schrift _ berrübrend von durchaus sachkundiger Stelle UUd bearbeitet nach den Ministerialakten _ bietet somit in besonderem Maße Gewähr für ein zuwerlässiges und voUsiändiges Handbuch für die Praxis.
„Deutsches EbescbließungSrccbt“ nach amtlichen Ermitte- lungen als Anleitung für die Standesbkamten, bearbeitet von ])1". Adolf Stölzel, Geh. Ober-Justiz- u. vortr. Rathenim Justiz- Ministerium zu Berik". Dritte Auflage. _ Neue unveranderte Aus. gabe. Berlin, Franz Vahlen. (2 „M) . _ '
Von diesem in demselben Verlage erschienenen, seiner Zeit „den Standesbeamten bezü [ich des materiellen Ebereckyts' a_n Stelle einer förmlichen amtlichen Instruktion von Seiten der Ministerien empfoh- lenen Buche liegt wieder eine neue Austabe vor. ;Qieses Handbuch enthält das gesammte auf Reisbs- oder Yandeßgeseß beruFende, mate- ricUe EheschließungSrecht, das DispensattoUHWesen, Anga en der Ge- sichtsPunkte, nach welchen die zur Eheschließung geseßlicb nothwen- digen (Erfordernisse zu ermitteln find, und einen Anhang uber außer- deutscbes Eheschließungsrecht. Die Zusammenstellung enthalt formt in knappsier Form Alles, was der_Standesbeamte von materiellen Rechtkbestimmungen bei der Eheschließung zu beobachtxn hat.
Gleichfaüs im Verlage von Fr. Vahlen ist ers"chtenen: _
„Deutsche ReichSkonkuröordnung“, erlautert van. von Wilmowski, Justiz-Ratb. (7,50 914) ' ' * Der Verfasser dieses Kommentars ist als KonerrSverwaltker bei dem hiesigen Stadtgericht beschäftigt und war zugleich Mitglied der Reichskommission, Welche den, dem Reichstage vorgelegten und m„1t nur geringen Aenderungen angenommenßn Enxwurf der _ auch fur die Konkursordnung wesentlichen _ Reichs*Ctvilprozeß-Ordnung re- di irt hat. Diese theoretiicbe und prakttsche Erfahrung des Ver- faLsers hat in dem vorliegenden Werke umfaß'ende Verwertbyng ge- funden. Daffelbe zerfällt in drei Haupttheile. Zunachst ,ist dem Kommentar selbst eine Einleitung vorausgescbickt, welche einen ge- schichtlichen Ueberblick über die Entwickelung des Konkursrechtxs und des Konkursverfahrens giebt, alSdann foxgt dxr Koxnznentar 'in An- merkungen mit ein-cr, jedem einzelnen Titel, 111 vraztsec Weise 11111) bequemer Form vorangescbickten Uebersicht, dt? besonders geetgrxet Lst, das Studium der Materie zu erleichtern. ' Diesen zum Bernsta'ndmß des Gesetzes gebotenen Einführungen schließt _[icb ein sorgfaittg ge- arbeitetes Sachregister an. Der Verfasser tit mit Kenntnis; und
selbständigem Urthcil an seine Aufgabe beratxgetreten und überall bestrebt gewesen, den reichen Stoff in seinem Zuiammenhang mit dem
Rechtssystem klar zu legen Dabei wird vornebmliä; das preußische Recht ins Auge gefaßt. , ,
Aus demselben Verlage liegt noch eme kleine Schrift vor, be- titelt: „Das Verfahren vor den Amtsgerichten, nach der Civilprozeßordnung vom 30. Januar 1877, at) einem Rechtslalle dar- gestellt“ von Herm.Meyer, Obergerichts-Rath 111 Celle. (PxesW-z.) Der Verfasser behandelt das Verfahre'n vor den_ Amtögertchten nnd giebt unter Zugrundelegung eines fingi'rten Rechtsralles eme all Zmein verständliche Darstellung des neuen, mit dem 1. Oktober'1879 ur 'die Amthericbte in Kraft tretenden GeschaftZaanges. Dtßsselbe bildet gewissermaßen eine Fortse ung der Schrtft dxffexben Verfa ers: .Der Prozeßgang nach der Civi prozeßordnimg an einem RechtsfaUx dar- gestellt.“ Beide Schriften vereint werden dte"Ocixxinrung m der neuen Prozeßordnung erleichtern und deren Verstandmß fördern.
_ Jm Verlage von Edwin Schlömp in Leipzig erschien“: „Olympia, eine Wanderung durch den Peloponneö“ (1877/78) von Fritz Wernick. Um die Ergebnise des letzten Arbeitspomters vermehrte 211111696. 168 Bogen 80. Mit 2 Ansichten, vom Zeus- tempel und einer Karte vom AUSgrabungsterrain. Preis 3 „M, ele- gant gebunden 4 „48
Land- und Forsttvirthsthaft.
Die Firma Wiegandt, empel &P arey bierselbst, Verlags- bucbbandlung für Landwirtbs aft, Gartenbau und orstwesen hat soeben einen neuen illustrirten Katalog außgege en, welchen sie gratis und franko an Jedermann versendet, der ihn verlaygt. Der Katalo enthält die Titel von über 300 Büchern und Zeitschriften, mit za [reichen guten Jllustrationßproben. U'nxec den Verfassern .der verschiedenen Werke befinden fich viele Autqrttaken auf dem Gebiete der landwirtbschaftlichen, gärtnerischen 2c. Literatur.
GeWerbe und Handel.
Das bayerische GeWerbemuseum in Nürnberg hat, wie die „Allg. Ztg.“ mittheilt, von _dem französischen Unterrichts- Ministerium ein sehr wertbvoUeZ (Geschenk erhalxen: eine techno- logische Sammlung nebst mehreren fertigen Stuöken aus der be- rühmten Porzsüanfabrik in Sévres.
_ Der bleibende Ausschuß des Deutschen Handels- tages hatte am 13. Oktober 1). J. und 16. Mai d. J. beschloffezt, eine Enquete über den Einfluß der Geiangntßarbett in ihrer Rückwirkung auf die gewerbliche qnd indu- strielle Privatarbeit zu veranstalten. Nachdem ,die Handels- kammcrn das erforderliche Material gesammelt und sich gutachtlicb über die FFrage geäußert hatten, bat die von dern bsetbenden Ausfchuß berufene om 111 if i ion in den Tagen vom 26.1116 28. September 5. I. unter Tbeilnabme von Vertretern des Reichskanzlxr-Amts, der preu- ßischen Ministerien des Handels, der Justiz und 068 Innern, sowie der Königlich sächsischen “und württembergijckoen Regierung die Frage eingehend erörtert und drmnächst dem bleibenden Ausschuß ein aus- führliches Gutgchten erstattet. Dasselbe ist jetzt untex dem Titel: Deutscher Handelstag, Enquete iiber den Einfluß der Gefängnifzarbeit auf den freienGewerbebetrieb" (Berlin 1878, Verlag von Leonhard Simion) mit ein::- Zusammenstellung der wichtigsten Punkte 0116 den (Hulachten der 112 Handelskammern und den itenograpdischen Berichten über die Verhandlungen der Kom- mission im Druck er1chi*nen. _
Die Kommission ist übereinstimmend der Nnsickzt gewesen, daß die Gefängnißarbeit für die sittliche Erziehung, die Gesundheit und di? disziplinare Behandlung der Gefangenen nothwendig sei, und sie hat (11111) das finunzieÜe Jl1161'effe des Staat? an der Verwertbung der in den Strafanstalten befindlichen Arbeitskräfte nicht verkannt. Dagegen haben in dxr Kommisfion erhebliche Meinun Sverscbieden- hciten über die Prinzipien obgenmltet, nach welchen die rbeitskräfte in dcn verschiedenen Strafanstalten aus enuizt werden und über den Einfluß, Welchen die produktive Thätigkeit der Gefangenen auf ein- zelne GeWerbe nnd Industriezweige angeübt hat. Ja ersterer Ve- zicbung ai die Kommission die übliche Ver'werthung der Arbeits- kraft na drci verschiedenen Systemen qruppm: 1) das Systsm dec Arbeiicrverdinqung, wie dasselbe in Norddetxtscbland, insbesondere 18 Preußen eingeführt ist, besteht darin, daß einer Privatperson, dem Unternehmer, in der Strafanstalt eine bestimmte 5211151151 von Arbeitern für eine gewisse Zeit und gegxxt'Zcihlung eines feitgeseyten Lohnes für das TageSpensum zur Beschaftigung mit industrieUen Ar- beiten überwiesen wird. Die zu verarbeitenden Rohstoffe hat der Unternehmer zu liefern, dem auch die „25836561er der Werkmeister obliegt, welche die Anleitung der Sträflmge zu 11 ernehmen und die technische Arbeit derselben zu überwachen haben. 2) In einem Theile 'Von Südd eutscbland, namentlich in Baden, kommt das System der eige- nen Regie zur Anwendung, nacb welckzcm die Verwaltung der Straf- anstalt die Rohstoffe für eigene Rechnung axischafFY die Arbeit der Gefangenen durch staatlich angestellte Werkmeister uberwacht und die gewonnenen Fabrikate zum cigmen Rayen bergußext. 3) Das, dritte System, die Kundenwirlbsckzaft, ist, und zwax bisweileUKin Verbindung mit den beiden anderen Systewen, namentlick) in'Wurttemberzund Bayern gebräuchlich. Es besteht darin„ daß PrivatpersZricn d:e zu verarbeitenden Rohstoffs an die Gefängnißvexwaltung abliefexn und von derselben seiner Zeit die daraus gefertt ie Waaxen Weder in. Empfang nehmen. Die Beaufsichtigung steßt hierbei selbstredend der Verwaltung zu. " __ '
Von den gegen die GefangnFarbeit erhobenen Besckowerden be- ziehen sicb die meisten auf das 5 erdingfystem, d'effen Vortheile und Nachtheile die Kommission deshalb auch an) etngcbendsten geprüft hat. Sie bat fcstgestcÜt, das; Klagen über dieses System beso„nders dort zum Ausdruck kommen, wo ein mehr oder wexjiger fabrikmaßigkr Betrieb, insbesondére mit Dampfkraft, etablirt 111, das; dagegen _die von verschiedenen Seiten behauptete und mebrfachxkonstattrte gez'm- gere Qualität, beziehungsweise die geringeren Prei]: der" in Gefang- niffen aefkrtigten Waaren weniger eine Fblge der.Straflin§s_arbett als solcbzr, als vielmehr der Organixation diefer Ar ett zu sein scheine. _ „ ,
Auf Grund ihrer Ermrttelungen und Crwazungen bat die Kom- misfion folgende Gesickytspunkte für wesentlich erachtet: '
]) Bci Besäxäftigung von Gefangenen ist neben dem in erster Linie siedenden Zwecke des Strafvollzizgs weder de_w Eckverbs- noch dem fiskalischen e-*tcmdpunkte ein überwiegender Emnuß zuzuexkennen. _ Schon dadurch werden verschiedene Beschäftigungsarten, wtez. B. Cigarrenfabrikation, Goldleistenfabrikatton, wegen der dabei nabe- 1iegenden Loökcrung der DiSziplin sich mehr oder Mniger von selbst“ verbieten; „ .
2) es empfiehlt sich ferner eine möglichste Vcelgestaltigkeit dec Betriebschige in jeder einzelxien Anstalt;
3) es erscheint zweckmäßig, dle Heriteüung von Bedarfßartikeln für öffentliöhe Zwecke den Gefangezienanstalten zuzuweixen. Dab'm zählen beispielsweise Lieferungen" fur Vcrkehrßaustalfen, Gerichts- und Verwaltun sbebörden, Pitbitar u. s. w.; " '
4) ferner 16 anzustreben, die Schaffung_ von selbstandtgen Straf- anstaltskouegien, in welchen neben dem Jucasteg, dem Verwaltungs- und Finanzbeamten, dem Arzte und dem Geistlichen, auch den Ver- tretern von Handel und Gewerbe Sißund _Stixnme, etwa nach dem Vorbilde Württembergs, eingerqumt wird; endlich ist:
?, die HerauSgabc periodiicbxr eingehendes Veröffemlicbungen über rt und Umfang der Beschaftigung von Gefangenen unter An- bahnung einheitlicher Grundlagen uber die Prinzipien dieser Ver- öffentlichungen in den ver chiedetzen Bundesstaaten geboten.
_ Ueber die Ausfu :: frischen Fleisches von Amerika nach Europa theilt die „Nat. Ztg." folgende Daten mit. Während 1875 von New-York, Philadelpbia, Boston nacb England, Schott- land und Frankreich nur 206000 Pfund frischen Fleisches zum Werth von 16300 Dollars exportirt Wurden, stieg der Export 1876 bereits auf 20 256 195 Pfund im Werthe von 1 771088 Dollars; im Jahre 1877 betrug der Export schon 56 824 707 Pfund im Werthe von 5356 365 Doüars, d. l). das fund kostete 9,42 Sts. oder 37 .“)- pro Pfund; im ersten Quartal 18 8 beläuft sich die Ausfuhr bereits auf 15185525 Pfund (gegen 14 233 315 Pfund in derselben Periode