Auf Grund der §§. 11 und 12 des Reicthese/zes vom 21. Oktober dieses Jahres ist die Druckschrift National-ökonomische Raketen von Bern ard Yecker. HSch§eiz 1871. C. Hübschersche Buchhand ung ugo eyn “ von dem unterzeichneten LandrathSamte als Landespolizei- behörde verboten worden. Ebersdorf, den 12. November 1878. Fürstliches Landrathsamt. M. Fuchs.
Yichtamtlichez.
Deutsches Reich.
Preußen. Berlin,„14. November. Se. Majestät der Kaiser und ,König nahmen, laut Meldung des „W. T. B.?“ aus Wiesbaden, am Dienstag mit der Familie Sr. Köm ltchen Ho Elf des Landgrafen von Hessen das Diner ein_ und. esuchten bends das Hoftheater, wo der jugendliche Geigenvrrtuose Maurice Dengremont auftrat.
In den le/zten Tagen waren Se. Ma'estät durch das regnensche Wetter an größeren Spazierfa rten verhindert, gestern war der erste sonnenhelle Tag.
Gestern Nachmittag gegen 2 Uhr xraf S6. Majestät der König von Württemberg m1t261st Extrazuges in Wiesbaden ein und wurde von Sr. Majestät dem Kaiser am Bahnhofs empfangen. '
Ihre Majestäten der Kaisex Und der Köni von Württem- fuhren darauf in offenem merspännigem agen, von der zahlreich versammelten Bevölkerung enthusiastisch begrüßt, nach dem Königlichen Schlosse.
- Ihre Majestät _die Kaiserin:Königin wurds gestern bei der Ankunft m Wiesbaden von Sr. Majestät dem; Kaisxr und Könige auf dem Bahnhofe empfangen. Beide Majestäten machten eine Ausfahrt durch die Stadt und die nächsten Umgebungen und empfingen S6. Majestät den König von Württemberg bei Seiner Ankunft auf dem
Bahn ofe. um Diner waren die Spißen der Behörden, der Herzog von ffuna und der Graf Eltz geladen.
Abends begleitete Jhr6 Majestät die Kaiferin-Königin S6. Majestät den König von Württemberg auf den Bahnhof und trat nach Seiner Abreise die Rückfahrt nach Coblenz an.
- Se. Kaiserliche und Königliche Hoheit der Kronprinz nahm gestern Vormittags um 11 Uhr den Vortrag des Wirklichen Geheimen Raths von Wilmowski und sodaim den der 4. Armee-Jnspektion entgegen.
- Der VundeSrath trat heute zu einer Sitzung zusammen.
- Der Reichskanzler hat dem Bundesrath die von dex Kommission zur Untersuchung der gegenw'ärtigen Lage der deutschen Baumwollsn- und Letnexunduftrie festgestellten, der Vernehmung von Sachverständigen u Grunde zu legenden 9 Fragebogen vorgelegt. DLLsS ragebogen lauten:
„4. Baumwollenspinnerei. ]
1) Wo liegt die von Ihnen betriebene Spinnerei? 2; Wann ist dieselbe begründet? Seit wann sind Sie an der Leitung betbeiligt? 3) Was ist der Gegenstand de_r Fabrikation, und welchen Umfang bat dieselbe? 4) Betreiben Ste neben der Spinnerei noch andere: der Enquete unterliexxende ZWeige der Textilindustrie, und Welche? Wo befinden fick) die betreffenden Etablissements, und Welchen Um- fang hat deren Betrieb?
11
1)'Wi6 hoch xvar das Anlagekapital für Ihre Spinnerei, ein- schließlich der Betriebskrait und der Maschinen? 2) Inwiefern hat [ich dasselbe feli der Begrundxxug (dem Ankauf) der Spinnerei ver- andert? 3) Wie 110,01) stel16n fich darnach zur Zeit die Herstellun s- kosten für je eine Feinspind6l Ihrer Spinnerci? 4) Sind diese n- 1agekosten axs noxmale anzuieben, oder haben besondere Umstände auf ihre Höhe'emgewirkt, und welche? 5) Wie hoch stellten sich insbe- sondere die Herstellungskosten: 0. der Dampfkraftanlage? b. der Wafferkrastanlag6? 6) Welchiz HecstcÜungskosten der vorbezeichneten Art (3 und 5) gelten zur Zeit als durchschnittliche in Ihrem Bezirk? LWober find Ihre Maschinen bezogen? Wann sind fie anaescbafft? ie boch beziffert sich bei den' vom Auslande bezogenen Maschinen dxren Anschaffunngreis loco Spinner6i? Welcher prozentuale Antbei1 dieses Preises entxallt auf Nebenspesen? Verivetden Sie für hohe Garnnummern Kammmaschmen?
111.
1) Wie [ZoÖ'find die jährlichen Generalunkosien Jbrer Spin- nerei (ausschließlich Verzinsung und Amortisation): 0. für Instand- halturzg der Gebaude und Maschinen? 11. für das gesammte Brenn- material? 0. für Verficherungsprämien? (I. an Besoldungen für Beamte uvd An estellte? €. an Steuern? f. an andern, unter G6- nexalunkysten ge achten Ausgaben, und Welchen? 2) Welches B6- trtebskgpttal ist ffir die Spinnerei bei voUem Betriebix er- forderlich? 3) Wie [)?(b wird angenommen: die Verzinsung des Aylage- und thricbskapitals ? die Amortisation des An- lagekapttaxs? 4), Wie, b0ch steÜen fick) die Kosten unter 1 und 3 fur,1e_„etn6 Feinspmdel? 5) Wie hoch steUen fich ins- bxsondere_ die jahrltciZen Kosten der Betriebskraft Ihrer Spinnerei fur,1e 6196 'Pfexdestaxke 'Nußeffekt: &. Dampfbetrieb? 1). Wasser- betrieb? fur 16 eme Feinspmdel: &. Dampfbetrieb? b. Wafferbetrieb? 6) Welches Brennmatcöial verwenden Sie? Woher beziehen Sie dasselbe? Welchen Preis haben 100 kk,- loco Grube? 7) Wie hoch steal sich die Fracht für 100 ](J von der Grube bis zur Fabrik?
17.
. 1) Welche, Sorten Baumrvolle verarbeiten Sie? 2) Beziehen Sie _dteselbe: direkt vom Ursprungslande? aus England? von anderen auslandischen Mäxktxn? pon deutschen Märkten? 3 Wie 6011) stellte sich der Preis fur 16 1 „kg der bauptsäcb ich von Ihnen vers onnenen Sorten loco Spinnerei? höchster? niedrigster? Durch- scbn ? 1859? 1867? 1872? 1875? 1877? zur Zeit? 4) Wie hoch stellen fick) die Einkaufsspesen in Prozenten des Preises am Einkaufs- orte? 5) Wie hoch stel-lt sich die Fracht für je 1 kg Baumw-Üle von Livexpool nach Ihrer Spinnerei? 6) Auf wie viel Prozent des Gewichtes stellt fich_ der Abfall bei den verschiedenen Sorten roher Baumwolle? 7) Wie hoch verwerthen Sie diesen Abfall?
7
1) Sind in den vorstehend unter 111, und 17. bezeichneten Ver- hältnissen seit 1859, (seit Ihrer Leitung) Aenderungen eintreten, und Welche ?. 2) „Smd insbesondere in dieser Zeit Verbesserungen im Be- triebe emgefuhr? Worden, und wann? Welche Veränderungen haben die Betriebsbedingungxn dadurch erfahren in Bezug auf: Ver- mehrung der Produttton? Ersparung an HersteUungskosten des Eameö? Verbesserung der Garnqualitat?
71. 1) Wie viel Arbeiter erfordert der Betrieb von je 1000 ein- spip_de n, einschließlich Vorbereitung? 2) Welcher Arbeitslohn en äüt: a. jahrlich auf je eine Spindel? b. auf die Erzeugun eines Kilo- gramm (Garti für ede der von Ihven gesponnenen ummern?*) 3) Wie verhalt es ck mit dem Angebot von Arbeitskraft? Welche Umstande wirken darauf ein? 4) Haben seit 1859 (seit Ihrer Lei- tung) Veränderungen stattgefunden: in den Lobnsäßen? in den Lei- stungen der Arbeiter? 5) Welche Einstüffe haben die eingetretenen Veranderungen herbeigeführt? 6) Haben ArbeitSeinstellungen (Strikes) stattgefunden um Lobnerhöbun en durchzuse/sen, und mit Welchem Er- fol e? 7) Bestehen Krankenka en, Pensionskassen oder andere An- sta ten der Fürsorge für Arbeiter bei der Spinnerei? In welchem Umfange tragt der Unternehmer dazu bei? 8) Ist für Arbeiter- wvbnungen vom Unternehmer gesorgt, und in welcher Art? 9) Be- stehen ahnliche Einrichtungen (7 und 8) bei andern Spinnereien Ihres Bezirks, und in welchem YLfang-k?
.1) Wie bock) sieÜen sicb die jährlichen Produktionskosten (aus- schließlicb des Rohmaterials) pro Spindel? 2) Wie viel Kilogramm beträgt die Jahresproduktion einer Spindel in jeder der von Ihnen gesponnenen Nummern? 3) Wie hoch steUen sick) die Produktions- kosien für je ein Kilogramm Garn jeder der von Ihnen gesponnenen Nummern für die hauptsächlichften Qualitäten: a. ausschließlich des Robmatxrials? b. einschließlich des Rohmaterials nach dem Durch- schnittspreis des 1. Semesters 1677181?
1) In welcher Weise findet der Verkauf statt: 8. direkt an die Konsumenten? 17. an Zwischenhändler? 0. durch Agenten? Welche Provifionen Pflegen im Falle zu 6. bezahlt zu werden? 2) Welches ist die übliche Art der Kreditgewährung: beim Bezuge des R01)- materials? beim Absa/Z der Garne? 3) Welche Netto-Verkaufspreisc Per Kilogramm haben Gaxne der von Ihnen hauptsächlich gesponne- nen Nummern und Qualitäten loco Spinnirei gehabt? höchster? nied'rigstkr? Durchschnitt? 1859? 1867? 1872? 1875? 1877? zur Zeit? 4) Welche Retw-Verkaufspreise haben die entsprechenden Nummern bei aleichcn Qualitäten in England, in der Schrr6iz und im Cliaß gcbabi? 5) Wie hoch steUt fich die Frakbt für Garne vom Produktionsorte (England, Szém-iz, Elsaß) nach Ihrem Bezirk?
1) Ist nach Jbr6n Erfahrungen in Jbrem Bezirke ein Still- stand oder Rückgang in der Spinnerei eingetreten, und seit wann? 2) In Welchen Erscheinungen äußert sich der bezeichnete Zustand? 3) Liegen die Schwierigkeiten in den Bsdingungen dcr Produktimi und inwiefern? 4) Liegen die Schwi6rigk6iten in den Verhältnissen, des Absaßes: a. ist der inländische Markt durch inländische Pro- duktion überführt? b. ist der Absatz im Jnlande durcb AUZläUdisÖO Konkurrenz erschivert oder beschränkt? W61ch6Länder konkurriren vor- nehmlich? in welchen Garne"n?'in welchem Verhältniß steht der Im- poxt zur entsprechenden inlapdtschen Produktion? liegt das Ueber- gewicht in den biÜigeren Preisen; oder in der besonderen Qualität? 0. hat der Absatz nach dem Auslande abgenommen? in welchem Um- fange? nach welchen Ländern Vornehmlich? welche Konkurrenz hai den früheren Absa? Verdränxt: die dort heimische? oder auslän- disch6, und Welche _auvtsachlich? (1. Welchen Einfluß hat insbesondere der Zutritt dcr eljäsfiscben Industrie geäußert durch Verdrängung anderer deutscher Garne: im Inlande? im Ausland? und ivo? 5) Aus Welchen Gründen “erklärt sich die U(berleqeiibeit: der bc- treffenden ausländischen Konkurrenz? der elsässischen Industrie? Y Welchen Einfluß auf die Spinnerei übt die zollfrcie Einfuhr von
arnen zur Veredlung? 7) Sind nac!) Ihrer Meinung andere Um- stäude vorhanden, welche auf den Betrieb und die Entwicklung Ihres Industriezweiges nacbtbeilig einwichn, und Welche?
1) Welch6 Maßregeln, würden zu ergreifen sein, um bestehende Scbrvierigk.iten zu beseitigen oder zu mildern: a. von den In- dustrieÜen selbst? b)“ von der Regierung? 2) Ist insbe- 1ondere eine Aenderung der Eingangözölle auf Garne als eine solche Mgßregxl zu bezeichnen? 3) In Welchem prc- zentualen Verhaltnis; steht der gegenwärtige EingangSon zu: 3. dem Verkgufswertbe des Garnes („Zwirnes) nach den Nummern: „eindrabttg? zweidrähtig? drei- und mehrdräbtig? «. wie er zur Zett steht,. 5. nach dem Durchschnitt der Jahr61875- 1877. b) den Produktionskosten (ausschließlich des Rohmaterials) der einzelnen Arten knack) den gleichkn Unterscheidungen? 4) Welches andertveite Verhältniß wäre nach Ihrer Meinung angemessen“? und wie würde danach der Tarif zu gJalten sein?
Speziell für Elsaß: 1) Welche Aenderungen des Betriebes, der Produktion und des Absaßes sind seit dem Jahre 1871 eigetreten? 2) Hat sich die Produktion geändert: der Menge nach? der Qua- lität naéb? und aus ivelch6n Gründen? 3) Sind Erleichierungen oder Crschrungen eingetreten: im Bezuge des Rohmaterials? des Brennmaterials? in den Kredit- und ZahlungSverbältniffen? 4) Hat sich die Zahl der beschäftigten Arbeiter und deren Arbeitswerdienst vergrößert oder verringert? 5) Inwiefern sind Aenderungen des Ab- saßes eingetreten? „Wie hat sich insbesondere der Absaß nach Fraiik- reich gestaltet, im Verhältniß: zur Zeit Vor 1870? zur Uebergangs- 1z_teixti;n?Jak)re 1872? Wie hat sich der Absatz in Deutschland ge-
a e 13. Leinenspinneréi. Jutespinnerci. Wie 11. (Vaumwvllenspinueéij) 1.
1 bis 6: Wie 8. 11. 1 bis 6. 7) Woher sind ihre Maschinen bezogen? Wann sind sie angeschafft? Wie hoch beziffert sich bei den vom Ausland bezogenen Maschinen dercn Anschaffungspreis 1000 Spinnerei? Welcher prozentuale Antbeil dieses Preises enifäUt auf Nebenspesen. 111
Wie 5. 111. 17.
1) Woher wird das zu verarbeitende Rohmaterial hauptsächlich bezogen: a. FlachS? b. Werg? 0. Jute? 2) Welche Gründe machen den Bezug ausländissben Rohmaterials nothwendig oder ziveckmäßig: &. Flachs? b. Werg? 3) Welch6r Prozentsatz der veriponnenen Flächse entfäUt auf: Flachsfaser? Wexg? Abfal]? 4) Wie hoch ver- mertben Sie den Abfall? 5) Auf wre viel Prozen des (Gewichtes sicÜt fich der AbfaÜ bei Inte? 6) Können Sie die Marktpreise für je 100 163 des hauptsachlich versponnenen Rohmaterials angeben: höchster? niedrigster? Durchschnitt während der Periode? für die Jahre 1859/61? für das Jahr 1864? für die Jahre 1867/68? für die Jahre 1872/74? für die Jahre 1875/77? zur Zeit? Können Sie gleiche Angaben insbesondere über die Rigaer Marke 11. machen? 7) Wie hcck) stellen sich bei ausländischem Rohmaterial die Einkaufs- spesen in Prozenten des Preises am Einkaufsorte? 8 Welche Fracht xghx auf, 100 kg des vom Ausland bezogencn Ro materials loco Spinnerei? ?
Wie „4 7. 71.
1 und 2: 'Wie, z, 71. _1 und 2. 3) Sind Hecbelkosten inbe- griffexi, und Wie viel? _4 bis 6: Wie „4. 71. 3 bis 5. 7) Werden insb61ondere die Lobrxsaße und Arbeitsverbältniffe durch andere in Ihrem Bezirke befindliche Industrteen zeitweilig beeinflußt? 8bis 11: Wie 4, 71. 6 bis 9. 711
1) Wie" viel Kilogramm beträé die Jahresproduktion einer
Spindelin jeder der „von Ihnen ge ponnenen Nummern: lachs? Werg? Jute? 2) W16 boch stellen sich die gesammten Produ tions- kosten, elnsch11eß11ch des Rohmaterials, für je 1 ]cg Garn in jeder der 0,01) Ihnen gesponnenen Nummern für die [)auptfäcblichftcn Qualttaten: Flaébs? Werg? Jute? 3) Wie hoch stellten sich diese
*) Die englische Numerirung ist zu Grunde zu legen.
Produktionskosten im Durchschnitt: der Jahre 1859/61? im Jaber 1864? der Jahre 1867/68? der Jahre 1872/74? der Jahre1875/77?
zur Zeit? 17111.
' 1 und 2: Wie „4, 7111. 1 und 2. 3) Welche NettoVerkaufs- Zretse per Kilygramm haben Garne (Flach, Wera, Jute) der von hxxen bgupTsachlich gesponnenen Nummern und Qualitäten loco Spinnerei gehabt? höchster? niedrigster? Durchschnitt während der Periode? in den Jahren 1859/61? im Jabra 1864? in den Jahren 1867/68? in den Jabr6111872/747 in den Jahren 1875/77? zur Zett? 4),Welch6 Netto-Vcrkaufspreise haben die entsprechenden Num- xnern „ bet gleikben Qualüäten im konkurrirenden Auslande gehabt?“ 5) Wie hoch stellt s1ch die Frackot für ausländische Garne vom §Yro- duktionsorte nach Ihrem Bezirk? 1T. 1)_Jn ryelchexn Umfange wird in Ihrem_ Bezirk noch die Leinen- handspmnerei betxteben? 2) In w61chem Umfange werden Handgarne in der gezverbmaßia" betriebenen Weberei verwendet? 3) Welchen Ursachen ist der Ruckgang 'der Handspinnerei beizumeffen? 4) Ist naxh Jhrexi Erfahrunge'n tn Ihrem Bezirke ein Stillstand oder Ruckggng m dex mechanischen Spinnerei ein etreten? 5) In welchen Etscheinunqen außert sich der bezeichnete Ystand? 6) Liegen die Schwierigkeiten in den Bedingungen der roduktion? Ist ins- be!ondere die Veschaffm§g geeign-Zten Rohstoffs erschwert oder ver- theuert? Hat namentlich die inläudische Flachsproduktion ab- Zenommen, und aus Welchen Gründen? 7) Li6gen die Schwierigkeiten 11) den "Verhältnissen des Absatzes: 3. ist der inländisch6 Markt durch die inlaxidi1ch6 Produktion übcrfübrt, und zivar in Folge: gesteigerter Produktion? Abnahme des Konsums? zunehmenden Verbrauchs anderer Stoffe (Baumone, Jute, W006)? b. ist dkk Absatz im In- la„ndc durcb ausländische Konkurrenz ersckywert oder beschränkt“? Weiche Lander kanurriren vornehmlich ? in nzelcben Gespinnsten? liegt das Ueberchivicht in den, billigeren Preijen? oder in der besonderen Qualitat?“ Welche Bedeutung für die inländische Spinnerei bat die zollfreie Emiübr von Roßleinen iiber die Grenze gegen Oesterreich? 0. hat der Absatz nach dem Auslauo abgenommen? in welchem Um- fange?" nach welchen Ländern vornehmliib? welche Koykurrenz bat den fruhercn Absatz v6rdrängt: die dort Heimische? oder ausländische, und welche bauptsachlikh? 8) Aus Welchen Gründc'n erklärt sich die Uebersegenhcit der aUZqudZsÖLU Konkurrenz? 9) Wclchxn Einfluß anf dxe Lemenspmneret ubY dis ZoÜfreibcit im VeredlungWerkehr? In welchem Umfang und M MMM Form findet dixskk in Ihrem Yezirk statt? 10) Ist die Entwickelung der Spinnerei dadurch zu- ,ruckgi'lxalten Worden, das; die erforderlichen Maschinen im Inland m zulanglicber Weis: nicht Hergestellt worden sind? 11) Wie 4. 111. 7. )(.
insbesondere eine Aendcrung der solche Maßregel zu
1) Wie 14. )(. 1. EingangSsze auf Gespinnste (115 eine bez6ichnen? „I) In welchem prozentualen Verhältniß steht der gegepwartige Eingangszoll zu: a. dem Verkaufswchbe der Gejpmnsie nach den Nummern? 0. wie er zur Zeit steht, „5. 11011) dem Durchschnitt dcr Jahre 1875/77, 1). den Produktions- kostm (ansschließlikb dcs Rohmaterials) der einzelnen NummcrU?
4) Wie 4. 11. 4. (Fortsetzung folgt.)
-,Jn BLtrcff der Reform der nach dcm Plan von 1870 2111g8k1chtet€11 Gew 6rbesch1116n l)at_dcr Handels: 513111117161“ am 1. d. M. an die Königlichen Regisrungen fok- gendé. Ctrkularverfiigung erlassen:
Die Erfa'brungsri, welche mit den nach dem Plane vom 21. I)iärz 1870 reorßamsirten Gcierbeschulcn seit längeren Jahren gemacht Worden find, habkn cs nothivendig erscheinen lassen, in einigen Wc- s6ntlrchen Punkten eine chorm dieser Schul6n einzuleiten. Bisher wurden an jeder dieser Anstalten zwei Zw'cke gleichzeitig und mit- emandex vexfolgt, nämlich erstens: künftige Polytechniker für das axadexmsche', Studium wissenschaftlich vorzubereiten, und zweitens: kunftige Praktiker, welche ohne den Beiuck) eines Polytechnikums direkk auß der Schule in das Leben treten ontcn, für das Baufach, das Ma- schinenf6ch und die technische (Chemie nzit den erfotderlicben positiven Kenntnissen auszurüsten. Nach d6m ersteren Zwkck War die (Gen»erbc- schule wesentlich 21116 aÜgcmeine Bildungsanstalt, welche an die Scite axidkrc'tZ höherer Lehranstalten nur mit dem Unterschied trat, daß sie nicht die flasÜsÖM, ,sondern _nur moderne Sprachen trieb, mid die mathematischen Disziplinen, 10wi6 das Freiband- und Linearzeichnen axcentmrtc'. Nach dem zivc'iien ercck trug sie mehr den Cbarakker einer FaÖsxbule, welche das fÜr den spezieÜcn Beruf wünschens- wertbe Wissen Und Köxmcn, 10111211 dies eine Schule überhaupt vermag„ zu Vermittkln suchte: Beide Kategoricn von Schülern wurdeti m den Unteren Klassen (Secunda und Prima), die man YbeoreUsche nannte, und in dem'n das aUgemein wiffenschafflickyc weit uberwvg, gemeinsam unterrichtet, eine Trennung trat erst in der bberstSn, sogeyannien Fachklastc eiv, indem die künftigen Polyti-chniker m die Abtheilung „&. Übergingen, die künftigen Praktiker aber in die Fachgbiheckungen 13., (ck., 1). für Bauwssen, Mascbinenrvesen und chem1sch-techxnsche Gewerbe eintrafen. Die Tremnung war indcffcn auch hier keine vollständige; eine Anzahl von Lebrfäcbern blieb selbst auf dxeser obersten Stufe gemeinsam.
Das gleichzeitige Verfolgen der beiden erwähnten chcke cm ein und erfelben Anstalt ist aber keiner von bciden iörderlicb (1611121211. Die kusnftig'en Polytechniker erbiclten zu Wenig sprachlicb- historische uxid reni'wiffensÖaftliÖe Lebrstundcn nnd Wurden vorzeitig in tech- nische Disziplin611 eingeführt, dercn Studium besser der Hochschule vorbehalten gebkieben wär6. Die künftigen Praktiker dagegsn wurden zu lange bei den allgemkmen Bildungsfäcbern festgchalten und ;16- iyannen tischt den Raum und die Zeit zu einer gründlichen Beschäf- tigung Mit dxm, was zur speziellen Vorbereitung für ihren Beruf nötbig war.
Der _lethcre Mangcl war so sehr in die Augen fallend, daß die Fachabthetlungen 13., (ck., 1). an den maisien Anstalten äußerst schwach und an manchen gar nicht besucht wurden.
Nöihrgetx diese Thatsachen zur Reform der bestehenden Einrich- tungkn, so wird der Grundgedanke disser Reform nur darin gefunden weiden können, daß man die beiden, in der bisbcrigen Weise nicht mehr zu bereinigenden ZWecke auseinanderlegt und die GeWerbcsÖUlen je ziacb den Verhältnissen des Orts und Distrikts in zMiGruppen theilt. Die Schulen der einen Gruppe Mrdenin Zukunft lediglich als Vorberei- tungsanstalten für akademische 16chui1cbe Studien einzurichten sein, 160- durch nicht ausgeschlossen ist, das; Jedermann, der für seinen klini- ttgen Beruf der alten Sprachen nicht b.barf, auf ihnen eine höhere allgemeine Bildung gewinnen kann; die “Schulen der anderen Gruppe werden lediglich als Lehranstalten für solche Techniker zu e- stalten sein, welche auf der Grundlage der Bildungsstufe einer höb
2) Ist
Ausbildung ryidmen können, diese Schule besuchen. Jndeß die Tbeilung der Zwecke, welchen die (Hervetbescbule bis-
her" gleichzeitig dienen sollte, beseitigt nicht alle ihr anhaftenden ;LJ“ „ Mangel, Gleichgültig ob sie in Zukunft die Aufgabe erfüllt, neben . für die höchstan technisWen _, Studien vorZubereiten oder ob sie den keinesWegs geringeren, sondern fur die Bedurfnisse der Nation gleich wichtigen Ziveck verfolgt, junge "
den Gymnasien und Realschulen 1.
Leute _heranzyziehen, welche mit einer höheren allgemeinen und einer grundlicben fachlichen Bildung als T6chniker, Indu- strieüe, GeWerbtreibende - ohne ein vierjährigcs akademisches
Studigm - in„das Erw.-rbs[ebeti eintreten Wollen, in jedem aiie , 'wird dt6 Lehrthatigkeit einer solchen Schule an einem früheren eit- & * punkt einsetzen und nack) unten zu anders gestaltet sein müssen als lane von 1870 bestand eisxent- Die Vor ildung für die untere Klasse “!
bisher. Die Gewerbeskbule nach dem [ich nur aus drei Klassen. i_vurde anderen Anstalten überlassen. Als Bedingung der Aufnabxne ng dieselbe ?alt die Reife für die Sekunda eines Gymnasiums WW- emer Real chule erster Ordnung oder für die
e' ". rep Bürgerschule noch einen Fachkursus durchmachen wvlLen, Wodurch ZZZ." - Wiederum nicbt aysgescbloffen ist, das; 0116 diejenigen jungen Leute, XxX" Welche die Zeit bis zum 15. oder 16. LebenSjabre ihrer aÜgemeinen . _
entsprechen“
den Klaffcn anderer böberer Lehranstalten, welcbe Reife entweder durch ein Schulzeugniß oder durch_ eine Aufnahmeprufung nachgewiesen werden sollte. AUxin dieser spat6 Anfangétermm einer Lehranstalt, die nach ihrer Anlage mcbt blos eme achscbule, sonxern ebenso sebr aUgemeine Bildungsanstalt war, hat ck nicbt'bewabrt. Die Erfahrung hat gezeigt, daß die Gewerbeschule dadurch im Nach- ibeil blieb, das; fie ihre Schülar nicht wie andere paraÜele Lehr- anstalten Von dem nennten Lebensjahre und “061: „Sexia ab heranzog. Das ehlen der unteren Klassen beeinxrqchttgie sowohl den sicheren und tetigen Zuflu * als auch die gleichmaßtge Vorbildung der Schüler. Aus den vers iedenen Anstalten init abweichenden Lehrgeqenständen und Lebrzielen berübcrkommetid, konyten dre Sekxm- dauer dsr Gewerbeschule fü_r die Unterrichisaufgabe dtcser_Klaffe mcht so durchgängig vorbereitet 1601, wie sie es „bet der Ver1615ung" aus einer mit der Anstalt verbimdcnen Obertettia gcivesen icin wurdezi. Die Ungleicbmäßigkeit ihrer bisherigcn Entwickeluna mußxe sich fur längere Zeit fühlbar machen und die Resultate des Unterrichts inden oberen Klassen beeinträchtigen. Aus diesem Grynde war es auch nicht thunlicb, den Schülern der GeWerbescbule gleich denen de? _Znyn- nafinms odcr der Realschule 1. das Recht zum einjabrtg- freiwilligen Militärdienst schon mit dem Yuktrxtt aus'dcr Sekunda zu beschaffen, sowie 60 auf der anderen Seite ntcht anging, das Ab:- turientenzeugniß einer Anstalt, welche von der Sekunda ab mix einen dreijährigeii, d6n aUgemeinen Bildungszweckenxicht etnmqlaus1ch116ß- 1ich ewidmetcn Kursus hatte, mit den Abitnrientcnzeugmffcn *Der/2111- gen Zöbereu Lebranstalic'n als gleichweribig zu bexrachxen. _N*elch6 Von dem Jlkichen Zeitpuuü ab vier Jahre der aUgemem wiffen1chaftltchen Ausbildung ihrer Zöglinge widmeten. , ' _ '
Durch die vorstehenden Auöeinaiidersetzungsn smd die Linien be- zeichmt, inmrbalb dercn die Refoxm dcr Gewerbeschulen sich zu be- wegen hat. Um den vorläufia auigesteiltsr] Plan der Begutachkung sachkundiger Männer zu unterzicben, berief [ck, z_m,n„ 2. uiid 3.'Ang_ust d. Js. eine Konferenz, an Welcbkr außer kkn diesieinpxn Kommxffacten und einem Kommissar des HUN] Untexricbts-Mimstcrs, nambqfte Ver- 1reter dcs Baufachs, wie der 1116chmmschch6chmsch6n und ch61311sch-tech- nischen Gewerbe, die Obkr-BiirJCrmcister betbciligter Gemeindkn. die Direktoren sämmtlicher tkchnischcn Hochschulen Preußens Und eme Anzahl Gewerb6sch111direktor6n Theil nahmen. _ '
Die Dkk Konferenz von mir vorgelegten Fragen sowié die von dersclben b6schlois6n6n Antworten sind in Nr._ 182 des „Deutsckyen Reichs- und Königlich preußischen Staats-AnzCr-iers“ vom 5. Angust d. J. Pnblizirt Und d6r Königlichen 2c. dem Jmhalt nach beYaynt; ici) [affe jedoch dieselben diesem Erlaß noch Unmal m _ einigen Exemplaren b6ifüg6n. Unter 001161“ Zunitiitnuns. 1): DTM ibr dar- gelégtcn Refownplan sprach die? Konferenz 1,1)re „211111031611 dabm aus, daß die chvcrbeskbulen je nacb den Bedarfniffen des OELI UUd Distriktes und im Einverständiiiß mit dsn betHexligten Gemeinden in Wei (Gruppen zu theilcn seien, von denxn die eine (Gruppe, welche für die Studien auf der technisch6n Hochschule vorbereitent, zhrcn Lehr,"?ang mit Einschluß dcr Vorklaffen zu kryem' nepnxabßlgen Kursas aUsszebnen und neben drn sprackltchchis10rischen Fachcrn die maihematiscb-naturwiffenscbafüicben und das Zeichnen zu pfiegen baby, während die andere, Welshe dcr Auébildung Wii Tcckymkecn mittleren Ranges dienen soll, ihre ZöglmgeUdurch cinen _sechs: jährigcn, dem Lehrpcnsum der [röhcren Burgerstbule tmt zwxi fremdM modernem Sprakbcn entsprechenden, jedoch die Mathcmajik und das Zeichnen besonders beachtcnden Kur1vns, 011- gemeinkn Bildungsmitcrricht umd dann durch Linen zwer- jährigen Fachkursns fiibrcn s0116, untkr BesÖratikumg des [LYJLL'M auf dasjenige technische Gebist, Welch6s den )ndgsirtsllPiVer- bältniffen des Ort6s am M6€s16n entspreche. Gßletäotzcttig' 171611 ck abcrdiex Konfcrenz für dringend erforderlich, da[; die Abiturienfcn der Anstalten mit neunjährigcm Kursas nicht nur zxt chu Hoheren technisch6n Studien, die gegenwärtig bcr6its den Abiturienten dcr rcorganisirien Gciverbescbulen offen siebez), soq'dern auch zu, den Staaispriifungen auf jenem Gebiet zugelaiicn wurden," 0111) da!) es den Schülcrn beider Gruppen von Anstalten ermoglicht werde, nach Absolvirung der jexzigcti Srcunda; also _ 11011) 21118111" s6chs- jährigen Lehrgang, das chbt zum einjährig-freiMÜtgen Milttardtcnst zu erwerben, während die Genxcrbescbule nach dktzi Systcm Von 1870 erst ein Jahr später dieses Rsébtes theilhafiig iysrd, _
Die lsHtere Forderung war insbesondere im: die Anstalieq zur Ausbildung von echnik6rn zkveitec Ordnung bot) großer Pra'ktxsclxer Wich*tigkeit, denn es War voranszuseben, dar: die den mittleren STände-x angehörigen Zöglinge diser Anstaltsn erst yach Erwerbung jenes „Rechts mit dem allgemeinen Bildu1108untexrtcht abjchlteßen und in den Fach1mWrrichteintretmwürden, daß mithin fiir den [681617611 nicht mehr die hinreichende Zeit iibrig bleibm werde, wenn die Zöglinge, die srätastcns mit dem 18. Lebensjahr in das Erwerbsl6bcn tretsn woLTcn, den Fachkursus nicbt mik dem 15. oder höchstens 16. “Jahr beginnen könnten. Da hier also 6i116W6s611tlich6 VyratiH- s613ung fiir das Gelingen der beabsichtigten Reform vurlag, 10 bm ici) mik dcm Harm Reichskanzler übcr die Frage ins Benehmen ge- treten, von Welcher Klasse ab den umgestalteten Gcwerbescbulen das Rekot zum einjährigf-reiwi[ligen Militärdienst gewährt werden könne.
Der Herr Reichskanzler hat demnächst im Prinzip anerkannt, daß die Gcivcrbescbulen mit scchsjährig6m Lebrkursus, (111 w_e1chLn “ck daxm ein ziveijäbrigcr Fachunterricbt anschließt, in die Klasie ();-, dcs Hauerzeickynisses der 11011) F. 90 Nr. 2 Tb. ]. der deti-isäxen Wehr- ordnung vom _28. Septembcr 1875 zur Anssteüung (111111ng Zcqgmsie iiber _die wis1cnfchaftlich6 Befähigung fiir den einjäbrtg-freiivtütgen Dtcmt berechtigten Lehranstalien aufgenommen Werden, d. 1). daß fie berechtigt sein sollen, am Sck/luffe des sechsten Jahreskursus auf (BMW einer unter dem Vorsixz einks Regierungskxmmiffarigs abzzl- haltenden Prüfung VesäbigungSzeugniffe auszustcÜen. Dchleichen ist 6011 dem Herrn Reichskanzlcr anerkannt, daß di6 GeWerbescbuken unt neunjährigem chrkursus in die Klasse 50. des gedachten Verzeichnisses eingereiht und ihnen demgemäß die Berechtigung er- tb'eilt jvcrde, Schülcrn, nelcbe den sechsten Jahreskursus (Secunda) “111111111161'11C1'f01g absolvirt Haben, Befähigung/chugniffe zum ein- ]ahrig-frciw1llig6n Militärdienst zu ertheilcn. Die wirkliche Zuerken- mmg" der fraglichen Berechtigung-xn im einzelnen Falk . ijt felbsi- v6rftandlich dadurch bedingt, daß die Schulen ihre Organixation'uach einem der beiden bezeichneten Systeme abgeschlossen haben. , Bu den AUsTalfen, ivclch6 nur eincn sechsjährigen Kursus allgemeinen Bil- duzigsUnterUä/is bab6n, kommt noch besonders in Betracht, daß der Dirigent m_id mindefteus die Hälfte der Lehrer akademische Bildung besißen miisjen,
Esblieb dann nZeitcr zu erwägen, ob den mit einem Zcugiiiß der Reise entYachxien Schülern derjenigen Gewerbeschulen, welch; sich unter Y_UÉsÖlleßt-ng des Fachunterrichts als aUgemein-wiffetischastliche VkaLkUÜUNJWUstgltcn, insbesondere für höhere technische Studien, orxxamfiren. und ihxen Lehrgang zu einem neunjährigen ausdcbnen wurdegi, eme Crrverterung der bisherigen Berechtigungen in Bezug auf dre Zulassung zu den Staatsprüfungen auf technischem Gebiet zugestagden _ werden könne. Schon die nach dem System von 1870 gestaltete Gemerbeschule befißt je/Zt das Recht, das; ihre Abiturientén als Studirende für die Architektur und das Bau-Jn- genieurweien, jedoch „obne zur StaatsprüfunJ in diesen Fächern zu- g6laff6n zu erdexi, eintreten Und daß sie für das Masckyinenfach auch dze StaatSprufyng bestehen dgr/en. Es ist nicht zu verkennen, daß diese Unterscheidungezi auf die' Dauer nicht wohl bestehen [31613611 kynnen. Dcr Maschmey-Jngemeur bedarf der gleichen wiffenscbaft- [ichen Vorberxitung wie "cer Bau-Jngcnieur, und ein Unterschied zwischen der fur den künftigen technischen Beamten und der für einen tnchtigen Perttechniker erforderlichen beziehunasweise geeigneten V'orb1ldung1äßt fich kaum aufreäzt erhalten. Demnach werden die 'wiffenschaf'tlxchen„Vorbedingungen fur das Studium jener tcchnischen
acher gleichmäßig und in der Art zu gestalten sein, daß, wenn eine
o_rbilduugxals ausreichend betrachtet wird um mit voÜcr geistiger Rthe das “Studium auf der Akademie zu beginnen, fie auch für die spatere Staatsprüfung genügen muß. Die bisherigen GeWerbeschulen nach der Or-gawisation von 1870 Mit einem, von der Secunda ab Jkkechnct, iiur dreijährigen Kursus und einem", die Förderung der allgemeinen Bildung vielfach durcb Fachgegenstand6 befchränkend6n
Lehrplan konnten die Garantie d-rvollen Iris_tigsn Reife fürdie iechnisch6n Studien aUerdings nicht gewähren. Dre in de.“ obenceniwicxelten Weise reformirten höheren Getretbesckpulen aber, die 16:16, Mangel von fich abstreifcn, bieten jene Gaxantre und'rrerden sixh, indem fie nicbt blos einseitig das mathematzsch-UKÉUTWLÜMchastllche, syndern auch das sprachlich-bistorische Gebiet, xv6n11 auch unter Beschxankung auf die modernen fremden Sprachen,kultw1r6n, als aUchJne Bildungs- anstalteu für diejenigen Studien, wexcbe der klasfiscben prachen nicht nolbwendig bedürfen, wie ich hoffe, bewahren. In dieser Zuvexsickßt habe [ck mich nach cingebendsier Erwägung entschlossen, den Geipcxbescbul/en 'Mit neunjährigetn Kursus im Prinzip das Rech1_zu gewahrxn, daß ihre Abiturienien nach Absolvirung des akademischen Siudtums auch zu den Staatsprüfungen im Hochbau- _ui'.d Bayingemuerfach zugelassen werden, nur ist die Anwendung diejes Prinzips auf den einzelnen
*YU auch hier dadurch bedingt, daß die Organisation der betreffenden
chule voUständig ab eschloffen, die Abitnx-eyxen'dersclben/ von der beUtigen Secunda aF g6r6chnclß einen xrerjgbrtgen Kurjus'durch- gemacht, und (ine sowohl in den sprachlr_ch-btstc=r1schen,_ wie in den mathematisch-naturwiffeuschaftlichen Disziplinen und im Zeichnen s1r.na kontrolirte Reifcprüfung bestanden haben., , . _
Nach diescr! Darlegungen beauftrage 111) die Königliche Regie- rung, mit din städtischen Behörden uxitcr voller Mittheilung d65 vorstehenden (Erlasses in Verhandlnng zu treten und dieselben zu einer Beschlußfaffuaa darübcr zu veranlassen, Nach welchcm der bei- den entwickelten Systkme sie die dort vorhandene reorganisirte Gc- Mrbcscbule umgestalten WOÜLU. Hierbei sind die städtischai BehördM darauf aufmerksam zu machen, da[“; die Staatsregierung keinenfalls in dcr Lage ist, bei dcr Errichtnng der, von dcr [76ntigcn Secunda abwärts gsr6chnet, erforderlicbcn fiinf Vorklaffen, Sexta bis Ober- tériia, eine finanziekle Beihülfe zu lcistcn, sorxdern daß die Städte die Kosten dafür allein übernehmen müffcy, wie dies auch bereits in vielen Kommunen, Welche frc'iwiUig Vorklasien errichtet haben, ge- scheb6n ist. Ferner ist 17671 städtischen Behörden mitzntheilen, daß die Berechtigungen, Welckyc die nacb dem Plan von 1870 eingerichtejkn ELWi-„tbcstbulcri zur Zeit haben, jedenfaUs nur für die Zeitdauer fortbestcben können, Welche zur Umgxstaltung derselbcn in cine der beiden daßxelcgten Formen nothwendig ist und daß ker Staat die bisher xicbotenc Unxerstüyung aus“ die Dauer nicht fortgewäbren kann, Wenn sie sich der als nothwendig erkannten Reform nicht in der einen oder anderen Weiss; anschlicßen.
Sobald die Erklärwngen der einzelnen Kommunen eingegangen smd, wird es an der _»?eit sein, über die Umgestaltmvg jeder einzelnen Schule bösondere Verbandlux-gen zn eröffnen. Soweit solébi' Ver- handlungen mit einigcn Kommunen bcreits 811120161161 smd, tritt in dem spezicllcn Inhalt dcrselbeix dUrä) die wrsxebendc ge'ncreÜe VN?- fügnng keine Verändertmg cin. „
Hi6rnach erivarte W von der Königlicbin Regisrung Bericht inxicrbalb 6 Wochcn.
- Das Ober-Tribnnal hat mittelst Exxenntniffcs vom 26. Juni 0. Z. entschieden, daß 62 1111311101101 sei, Gask- wirth6 im Wege der Poliz6iver0rdt1ung zur Aufnahme aller und jeder Frémden, auch solcher, deren Aufnahme sic vom Standpunkw ihres GcW6rbeintercffch ans ablehncn würdM, zu verpflichten. Der Miiiister des Innern hut chhalb die ngierungen Wld Landdrosteien dnrch Cirkularerlaß vom 25. 0. M. ermächtigt, 1iicht ferner 011 der in dem MinistLrial: Erlasse vom 31. Juli 1875 a1t§gcsproch6126n abw-zichcnden An: sicht fsstzuhaltcn, sondern nach dem 0011 d6m Ober-Tribmml in dem g6dachteii Erk6nntniss6 ausgcsprockxncn GrundsU/M zu V6rfahr6n.
Bayern. München, 12. Novembcér. (AM].ZM.) Die Beratwmg VLS Entwurfs des Voüzugsgeftßes zur Reichs: Civilprozefzordnung ist in der heutigen Sißung 062 Ausschusses dcr KÜMMLL' der Abgeordtieten so weit (bis zUm Art. 162) gediehdn, daß auß6r einigen znrückgestcÜten Artikeln jeßt nur noch dor fünfte Abschnitt, dchestim111ungcn für die Pfalz enthält, zu 6rledig6n ist. Der Magistrat un: serer R6sidenzstadt hat heute? den GenWindehauslmlt pxo 1879 berathen Und festgesteüt. Die Jahr6sansgaben bézifforn sich auf 7 119 207 6/6, die Einnahmen dagegen auf 5 569 048 6/6, so daß ein Passivrest von 1555159 6/6 durch direkti», G6: mcinde-Umlagen zu decken ist, Und zwar, wie im vorigen UND im laufetidLU Jahre), mit 90 Proz. der dermaligcn Staats- steuer, w006i sich noch ein REservefondtZ von 138 179 «/6 er- geben wird.
Oldenburg. Oldenburg, 13.Noveml)6r. (Wes. Ztg.) Zu der gcstrigcn Landtctgssißung ist bereits ohne weitere chatte das Einnahmebndget fÜr das Großherzogthum, 13011 einigM au5g6s61§ten Positionen abgesehen, der Regierungsvor- lago E111sPkLchCUdestgcs€ßt ivordLn. Die GesammtEinnahmcn der nächsten Finanzperiode sind, wie schon bcrichtet, veranschlagt anf 5 635 000 6/6. pro 1879, auf 4915 000 6/6 pro 1880 und auf 4904 000 6/6 pro 1881. Aus dem Voranschlage geht hervor, das; die Einnahmcn aus Erbpacht 111111 an grundhsrrlichen Ge- fällen von Jahr zu Jahr abnehmen, da auf Grund unsercr Ablösnngsgeseße die staatlichen Real,“)erechtigungen nock) fort- währsnd abgelöst werden. Dagegen ist die Position der G6- werbrskognitionen von Schenken, Krügen, Gastwirths aft6n und dem Kleinhandcl mit Branntwein, sowie von der UUJMUslk wegen der Anlegung neuer Wirtbschasten in stetigem Steigen begriffen; 1873-75 waren dieselben auf 34 500 6/6,187_6-78 auf 42 000 6/6 und für die nächste Finanzperiode sind 116 auf 46500 6/6. jährlich verauschlagt. Als Jutradsn aus d6m Rechtsverkehr sind in Aussicht genommen: „an Sporteln und Gebühren der Gerichtc und Aemter ]ährlich 400 000 6/6 und der Hypothekenämtcr jährlich 36 000 6/6; die Sporteln dex höheren Verwaltunthbehörden sind auf 45 000 6/6 und die vermttthlich 6i*1k0mm6nd6n Strafgelder auf 15 000 6/6. jährlich veranschlagt. An Grundsteuer sind 746 000 6/6 pro Jahr in Einnahme gestellt, während in der lthenFmanz: periode nur 738 000 6/6 in Aussicht enommen waren. Die Gebäudesteuer steigtebenfaÜcZ nicht uner eblich von Jahr zu Jahr und ist für 1879 auf 138 200 6/6, für 1880 anf 140 300 6/6 und für 1881 auf 142400 6/6. veranschlagt, während sie in der [011er- den Finanzperiode um 12-15 000 6/6. jährlich geringer m Aussicht enommen war. An indirekten Steuern Yommen nur no die Stempelgebühren in Betracht; dieselben sind mit jährlich 105 000 6/6 in Einnahme geseßt. Von unserer Landesbank bezieht dex: Staat ein Drittel des Reingewinnes und dieses ist auf ]ährlick) 36,000 6/6 ver- anschlagt. - Außer dem Einnahmebudget erledigte der Land- tag noch verschiedene kleinere Vorlagen von geringerem
Jnterkffe.
Neuß ä. L. Greiz, 12. _November. (Leipz. Ztg.) Mr zu einer außerordentlichen Session einherufene Landtag ist gestern von dem Fürsten in der Fürstlichen Burg feierlich eröffnet worden. A s einzige Vorlage ist das Geseß wegen
Aenderung der Gerichtsorganisatton bezeichnet.
Elfaß-Lothringen. Straßburg, 11. November. (Straßb. Ztg.) Auf Grund der Kmserlichen Verordnung vom 22. August de. dur den Bezirks:Präsident6n eingeladen, versamlete sick) der . ezirkstgg de_s Unterelsaß h6ut6 Vormittag um 11 Uhr im S1Hungsxaal6 des Bezirké-tags:
gebäudes. Nack) Eröffnupg durch den szirks-Präfidenxen Übernahm Hr. Alphons tck als Alterspräsident den Vorfiß und richtet6 eine Anspra 6 an die Versammlung, welcher wir folgende Stelle entnehmen:
„Das im Allgemeinen wenig beneidete Privilegium des Alters veréchafft mir die Ehre, einige Augenblicke den VOLÜB zu führen. F?r auben Sie mir; diese Gölegenbeit zu einem kurzen Rückblicke zn
enurzen. “
Kurze Zeit nach unserer letzten Frühjahrsskssion haben _fick) böÉsk bedauerlicbe Thatsachen ereignet. Zwei Attentate auf die Pcrsori'S-r. ?)isctxi'est6t dcs Kaisers haben die ganze Bevölkerung auf das Ttefste
6 uri .
Gleich den anderen Versammlungen unseres Landes wollen wir uns dcn Kundgebnxigcn anschließen, welche von allen Sciien laut ge- worden sind, um diese feigen Verbreckyen zu brandmachn und Se. Majestät zu beglückwünschen, daß er aus so droh.ndcr Gefahr glück- lich errettct wvrden ist.“ , ,
Weiterhin gedachte der Redner der in der Zwrschenzeit vkrstorbenen und der neueingstretenen Mitglieder. - Hr. Julius Klein wurde mit 28 Stimmen znm Präsidenten des Bezirks- tages gewählt.
Oesterreich-ngarn. Wien, 13. Novemb6r. ( W. T. B.) Die „Polit. Korresp.“ 1n6ldet aus St. Petersbixrg: .Jn_mit dsm Kaiserlichsn Hoflager in ststiger Fiihlung befindbxhen Kreif6n glaubt man, daß Graf Schuwaloii bei seiner Wiener Reis 6 die Instruktion habe, gelegentlich m emen MeinungSaustausck) mit den maßgebenden Faktoxen dLr öster- reichisch-ungarischen Politik zu tr6t6n. SoUte ;ck;- 61716 solche GLlegenheit bieten, so sei Graf Schuwalvff ermächtigt, die 6rnst6n Absichten Rußlands, den B erkiner Vertrag 117. (111011, Th6ilen durchzufühan, zu 1161011611, unter 06:11 Hinweis auf diejenigen Momente der g6;*.6nwärtigen Situation cms der Balkanhalb- insel, welche die' aufrichtigen Absichten Rußlands [äh1116nd be- einflussen. Ju di6s6r Beziehung wüxde hervorzuheben sem, daß Rußlamd seinen auf die endgültige DizrckUüharxg 13622361:- liner Vcrtragch gerichtetcn Abslkht€11_ nicht (311101110ng0an Impuls geben könne, so lange die Pforte dcn Bestimmungen des Berliner Vertrages b6311glich Montenegros Und Grie- ch6nlands nicht gerecht werde und man 111 Kynstaixtmopek answeiche, diejeUigen Punkte 311 regeln, 106161); 7116 eme un: mittelbare Veroinbarnng mit Nnßland 311 dem Vex- [in6r Vcrtragc offen gelassen worden 161611. - Die- selbe Korrospondcnz 1116106t ans Kon sta1111110p61: Von Seiten der Pforte wird ein ULULS Rundschreiben vor- b6r6it6t, in welchcm anf di6 Schmi6rigkeit6n hingewresen wer- den soll, 1061606 die russischen Behörden der Heimkehr der muhamWani/chen Flüchtlinge angeblich 111 0611 W6g legen. Um diesem Verfahren der RUffEU zu V6g6gn6n, das, nach dsr Ansicht dLr Pforte, auf Vordrängunxi “062 muÉams- 00111sch811 El6mcnt68 aus Nmnelien abzielt, Mrd die forxe in 116176r6instimmung mit kinem hierauf OSZÜJUÖM Beschluss: der inWrnationalcn Kommission zu Philippop61 dcn ZUsathLU- tritt dLr europäischsn Mächte in Konstantinopel zu emer Konfcr6nz m] 1100 beantragen.
- 14, November. (W. T. B.) Nach einer Meldung der „Vr6sse“ gcht daS zwifckxn der Ungarischsn Regierung und dem Rotbscksldfckxu Konsortium abgeschlossene Uebereinkommen dahin, das; der Bedarf zur Einlösung der Schgßbons zweiter Emission im Betrage von 761/2 Miklionen nommaldurch 6in6 Domänen-Anleihe und 1361: Bedarf zurM Deckung d6cZ niichstjährig621D6fizits und der Okkuyationskonen für 1879 dUkck) 61116 Emission Ungarischer Goldrente aufgebracht wxzrden soll.
Post, 13. November. (W. T. B.) Graf Andrassy stattste heute dem Grafen Schuwaloff 6111611 Besuch *ab; Nachmittag um 2 Uhr war _Graf Schuwaloff zu einer Privat- audiMz bei dem Kais6r bejchiedcn.
- Der Vudgetausschuß der 'Delzegation d6s öst6rr6ickisch6n ReichsratheH 6rled1gt6 in dsn gest6rn stattgshabten zwei Sißungen das» Militärbkudget un Wesetzt: lichen nach der Regierungsvorlage; nur die von der Regie: rung beanspruchten BSträge von 1 712 006 Fl. bthfs MWP“- tirung dcr Werndlgewehrc für verstärkte Patronen, von 250 000 Fl. für Versuche zur Herstellung stal)1_br0nzener Kanonenwhre, und von 200000 Fl. ziir Beschaffang von 25 Festnngsgeschüßen und zur AUSbefferurxg' dcr F6stungs: minirmigen wurd6n, obschon der Krwgs-Mimstcr dies6 Fox: derungexn an das Eingehendst-z b6fi'rrw0rxete, abg616l)nt. Die nächste Sißung 062 Ausschusseß findet, nachst6n „Dienstag statt, die nächste Plenarsitzung wahrscheuxlick) Mittwoch, - Das Unterhaus lehnte in seiner heutigen Sißungden Anxrag des Abg. Jranyi auf Vorlegung dcr, auf den Ab1chluß einer Konvention mit der Türkei bezüghchen Korrespondenz ab, nachdem der Ministsr-Präsident TiSza die Erklärung gb- gegeben hatte, daß die bezüglichen Verhandlungen noch nicht abgeschlossen seien und daß die Vorlxgixng dsr betreffend6n Aktenstücke dem Minister der Auswartigen Angelcg6nh6it6n u ehe. .
Z | - Der Nedacteur der „Pester Korr-pr.“ wurde heut: Abend von dem Grafen Schnwaloff empfangen und 00:1 dem- s6lben im Laufe der Besprechung ersucht, zu erklären, daß Graf Schuwaloff nicht der Träger irgexid welxhe: neuer Vropositionsn sei und daß alle 0162116311 [1ch6T1 Nachrichten grundlos wären. Kais6r Alsxazidcr ist 60611 0 7016 Kaiser Franz Josef entsck)loffcn, den Berlmer Vertrag 111 allen seinen Theilen auszuführen. Allerdings 16160 zwxsche'n zwei durch vielfache Interessen so nahe berührtsnStaaten,w16 Rußland und Oesterreich-Ungarn, immcw einige kl6i116r6 Ange- legenheiten zu ordnen und es sei der'Wunsck) Kaiser Alexan- ders gewesen, daß Graf Schuwaloff sicZ nach Pest begebe, um die Erledigung di6s6r Angelegenheiten erlvcizuführcn.
Die liberale Partei hat den Adreßentwurf in der Spezialdebatte angenommen.
Schweiz. Bern, 13. November. (Bund.) Ans dem Bundesrathe. Sißung vom 12. November. Die Giiltig- keitsdauer der lateinischen Münzkonvention vom 23. Dezember 1865 erstreckt sick) bis 1. Januar 1880 und würde, faÜs die Konvention nicht ein Jahr vor diesem Zeit- punkte gekündigt wird, für eine weitere auer von 15 Ja ren verbindlich bleiben. Inzwischen ist am 2. d, M. von den Konventionsstaaten in Paris eine neue Vereinbarung auf die Dauer von sechs Jahren, vom 1. Januar 1880 an, geschlossen worden, welche dermalen 11011) der Ratißkation der betreffenden Regierungen unterhegt und im Nati kationsfaüe an Stelle der früheren Konv61zt10n zytreten hätte. Falls nun in Folge Nichtratifikation Seitens eines der Vertragsstaxten die neue Konvention hinfällig würde, ohne