' schon 5 [16-02-1111 für das nachste Jab: __ _
KIZ? KaZZrFFFÖTZaYYaBJUd AUÉFZFFUYKFZÉYZZÜZYZ um _
Lieäbckeoi'kTÖIa ierxvixexenEÖvaFfrf 3eines Gesetzes, betreffend die Er , i a men. __ der Um-
gänzung der E nn bder Ernst der ganzen YTUleWT, TZ Ihnen ___
Meine Herren, _, stand, daß ich heute YKZYUYY isseeinige weitere Bemerkungen
(LYUYXZ Fiethrseszree knupfe, als es sonst vielleicht nöthig geweien
wäre. wiesen worden, da
darauf hinge ? Es ist in der T_bronrede schon __ 78 mit einem Ueberscbu das abéefchloffene MMW? sfj1"1arbr187'?„778 und der dazu ergangene
+ C
88.1 *) 1.118 8.008“ 51"; Ick gestalte MFHYFFZÉa-Mkerxurückgeblieben, es ÜUd _dagegeéaYmFrk Einnahmetöuf arnisie von 12 600000 «14 gemacht, d1ese zu Reitver- AusJaben r P eine kleine Einnahme aus der Lauenburg“
' ' g ab- JFTFFFYÜUZWM .,“ zugerechnet, giebt einen Ueberschuß de __
gelaufenen JabrxrskliZYn5ÉFnabmen und Außgaben im vcrgangenen
JabrIeLFZtrYfetwjso haben die Betriebs- und Uebersébuswerwaltungen
' sind 311 ' ' i dererirag ergeben. Mebremnqhmen _ ___ __ 1m GEK? esxendeIZi 1230mänen 11111 460000 «Mbeluder Freund- YFM"! Mü 2444290 “M, ÉZTZanrerTYW denaeigenthümlichrn " , 1e um _ w _ u1__1_i_1____GkT?_czr_1x__e_s_FT_1_1:_r_ der zbi? zum ersten Januar d. J. 111 Schles tg YYY? erÉixeerinbrériunYéYr' einen I)iebrüberscbuß 3 600000 «» nämlich 710000088 Minderemnabmen,
MindexglLFYXZMmm hat dagegen die ForstwerWaxtiszMYJFY ' 511111 e11 erhöhter Außgabeii zum Zw-eck der_ JU e [___-___ bei den YlYlTuwaJLWU Zwecken, theils nMrnZUY ?_rszanräerer __ Mii- - - ' m er 1“. „ olzverkaufen, 1111 (Ganzen, Z???innabme aus den Erfragen von As;- lonen Mark; ?'dazlx an MM . . [ dstücken 1250000 „16 . v 11 Domrma gru11_ losunge_n Y? YZFZYY'ÉLUÖW hat einen M1nderertraero§179Z_()_(_)1(_)_Z-T bDnle die ndirekten Steuern Zinen sklchen M?steiiex Jm Gan- erge esweise aus den Mindereriragen der SÜLZUFS nd. Ueberschuß- TtzuZ-t die Minder_e_i_nnch§§___?xKendMarLch-Yägxenuünd Erspainxffe verwaltungen etwas U Lk [ t s(bld Mit 2 600 000 “FS. Lr- i i 1111 der Sfaa s _u gemachfft Yi?aneZWisxßerwaltungen. be1_ denen fast UTe-BYWIUYF ZKUFZicZiedc-nem Fuße,“ vorzugsw:ise d1e EÜEUYHU' 2151112 esammten tung [Fetheilkigtl Zaren, von „16 Die Minderübers __üffe etYiY FWW e „Me rAngbgerechnei bleibt __irr_1ch OWYYUUY HiiÜior-en * „ . * ' Ue er u _ * ' maßtgen VerwaeiKWligYÖUÉMauixerordentklÖM Aus aden erspart an schon erwähnte kleine
Dazu smd Einna me aus der [tung - giebt im Ganzen
2 700 000 M'RUZYUFF den Ueberikbuß VM Lauenburgék e anni [)CÖL- “
'Wieieé'ükixriWchi-imiii “ckckck 8818 8181188111111. "18 nächste Jahr nicht zu statten. Der Ideelr Matrikularbeikräge 11111
11 r hat eine Erhkxbung _ brckpuß ___s 5a11e91345JK6 gebracht, es wrrd dadrrch der 112 es ___
' unerheblicherr Rest gerJYrFesn bisEs “"ist eFZtrien _berx'ZtH UFC _a_fe;_1_1ee_xee_r " ' achtragseiai z_um d1e61a ngen der TYiYindcusbeerrHZYeYMairikularbettrages durch den Ueberschuß
des vergangenen Jahres JUJLMWM'HW konnte noch ein Ueberschuß
In den Etat des laufendeHLGFZ „M eingesfeüt werden, außerdem
' ' tion von
ranzö ischen Krregßkontribu ' ' Einnahmen des [Zu- ' . Von dreien außeror entl1chen tan- WY MYJSUZU bereits der Betrag von 2437 _(_)00 „Éveiiliorthc-srden Y2_n__e_e_n Deckiing des Ordinariums drr Améga 6 ver, __ . ___“ MA „.;-«»,.- 1; “WKW,“ &
!...-K. 44-4» „_ Fk.. * u'kmktw'kmmkk“ .
Hiernach ließ sich Vorhersehen, daß die Aufstellung des Staais- Haushalts-Etats für das nächste Jahr mit bedeutend größer611Schwirr1g- keiten zu kämpfen haben würde, als ste bei der leßten Etaisberathung hervorgetreten sind. _
Außerordentliche Einnahmen, w1e fie im laufenden_Jahr rwck) verzeichnet find, fallen fast vollständig fort. 811 nennen 1st nur eme außerordentliche Einnahme von 3 573 000 „M, die daraus cntstandcn ist, daß nach einer Vereinbarung mit dem Reick) die preuß1scheStaats- druckerei an das Reich übergehen fol], es rverdc'n also von derselben die Einnahmen und die AuEgaben als besondere Verwaltung (1118 dem Etak nicht mehr erscheinen.
Dagegen stehen bestimmte und bedeutende Mehraußaaben 11611111“. Zunächst die schon genannte höhere Summe der Matrikularheitrage von 5119000 „45, sodann zur Verzinsung der Staatsschuld em höhe- rer Beitrag 11011 6960 600 „M Wesentliche Ersparnisse haben sich nicht durébfübren lassen, bei einigen VerWaltungen haben sogar Mehr- aiisgaben rorbergesehen werden müssen. _
Es steUt fick) die gesammte Einnahme des nachsten Jahres auf 642 575 308 „M; das AUSgabeordinarium auf 652641616 „1.4, so- daß von dem AUÉgabcordinarium immer noch ein Betrag von 10 066 308 „46 ungedeckt bleibt. Auch bci den einmaligen und außerordentlichen Außgaben ist dem Bestreben, möglichst bedeutende Einschränkungcn eintreten zu lassen, eine feste Grenze gezogen. Zu- nächst kann es ja nicht zWeifelhaft sein, daß diejenigen Unternehmun- gen, für Welche- bereits erste Raten bewi igt sind und deren Aus- fiihrung begonnen ist, fortgefeßt, und zwar in wirtbschastlicher Weise fortgeseßt und durchgefiihrt werden müssen. Zu diesen Fortseßungen allein wird ein Betra von 481 Millionen in Anspruch genommen.
Darüber hinaus Lat die Staatsregierung nur solche einmaligen und außerordentlichen Au6gaben auf den Etat gese t, die entweder auf einer Verpflichtung beruhen, oder deren Berau gabunq eine 1111- abweisbare Rothwendiakeit ist. Im Ganzen stellt s1ch so die Summe der einmaligen und außerordentlichen Außgaben auf 64 683 692 „14
Für die äußere Gestaltung des nächsten HaushaltSetats sind die- jenigen Reffortveränderungen in den Ministerien von Einfiuß gewesen, über welche das hohe Haus schon einmal Gelegenheit gehabt hat zu beraibeu. Auf Grund einer Al_lerhöchsien Kabinetsordre vom 20. März dieses Jahres ist die Aszergung der Verwaltung der Domänen und Forsten vom inanz - Ministerium und deren Uebergabe an das landwirthfcba tliche_Min1_sterium und ebenso die Bildung eines besonderen Eisenbabn-Mmistertums aYeordet worden. Bei der damaligen Berathung des in Folge dieser nordnung vor- elegten Nachtragßetats hat das hohe aus die Genehmigung zu diesem Ziacbtragsetat wssentlick) mit Rück cbt auf die damalige Zeit und Gejchäftslage des Hauses abxzelehnt. Es ist inzwischen in der Beziehung mit Allerböchster_Ermachtigung eine_ Veränderung insofern eingetreten, als nicht mehr em besonderes '.).kiimsterium für die Eisen- bahnen allein gebildet, ondern die Eisenbahnverwaltung mit der Bau- perwaltun vereinigt beiden und eine besondere Centraivcrwaltung „aus der erwaltung für Handel und Gewerbe gebildet werden sou.
Sachlicb geße ich auf diesen Gegenstand hier nicht näher ein, dem Staatsbaus alts-Etat ist eine besondere Denkschrift darüber bei- gefügt, Ueber .die in Konsequenz diexer Umgestaltung nothwwdi en geselZlicben Veränderungen geht dem oben Hause demnächst eine ko- veUe zu, und ich bemerke nur, daß in Bezug auf die Gestaltung des Stacrtshausbalts-Etatß die erforderlichen Veränderungen auf das möglicht geringste Maß beschränkt sind_und daß? namentlich im Jntere *e der gewohnten Uebersicht die btsherige apiteleintbeilung beibehalten ist.
Im Einzelnen babe ich zum Staatzhausbalis-Etat des nächsten Ia res nrcb anzuführen, daß amter der Betriebsverwaltung es aber-
ergeben Von 10 700 000 “M
dem Vorjahre von 16 44 TFT leyte Zahlung aus der f
„.*-xk.
werden muß -
Verkau'f von fiskalischen Grundstücken von 3 v rwalLung von weÜden bei der Ei Bau begr1ffe11en werdZen, es 111 eu. Fiktisti er Verpachtungen und 2987 800 811 _ _ wesentlich in Betracht urid 1st nahme der _ _ " 1 we entlich davon ber, das; 11 WNW nTiiglichst nahe zu kommen, fenden
bringen ÜNB- Ynstigerrs sein,
ZYLÉYLJYUML'M in diesem Augenblick nicht genau angeben und
t s 0110) nicht, Weil ich FLY dreei Wochen im Stande
Pius zieMlich genau anMxkinnnabmen im nächsten Jahre zu erwar-
Verwaltung des ehemaligen _ FZ) ZZZ gdiiexstigen Verkäufen des Vorwbrrs herrubren von
bei der Forstverwaltung isi, entspreche
ren ein: _ 1:3“ dxreißteilkrdiZeYn Steuern eme solche von
[161 der Bergwerksverwaltung von 1496000 „44 zu er-
_ k ibei dem Mindereinname find außerFZMu NZXT “01er Münz-
' tet Eine Mebreinnabme _darf eerr___ * lt 11 schon dgrum,_we1[ vo_n den 1 JJYYYWMFHZW demnachst 111 Betricb NZZ? hierfür ein Mcbrertag von 3378 874 „M ange 6
„ wird fich in Folge "“ DomÖiÜemiZiZMLÜZ 608510 8; ergeben, ist
' - eine Mebreinnahme_ von den Htrel'tßtljnsQTT'uegretiommen. __ s _ kommt ___l_)1erZ?_e_i m entscheidend fur UeseIJiXewsZurÉabme Einnahmen aus der YYÜYZYÜYÜYEW 11111 der Wirk- auch bereits YiedZugathrraZess [__Yiß-
bra t wvrderx sind, 0 ann_ (: _, ie Ergebniss e irdeéyLTZerärtYerx __ ?'??ZFXFWHZYZNÜQU AWBchZ " u. a r _ . _ _ eizte QuartalÖde ÖJRK? deFLHebäuderevifion wßeroraÉixchYxxcheFZ als man bisher angenommen . __ und es " ' ' enommen wor1n,_ _ teigerung um etwadLandiYkYixiFTUFYZioch eine höhere sein w1rd.
aus
004651
Bei
ei Jahres
[)en
Anordnung getroffen habe, daß ich in
sein Werde, dem hohen Hause das
Es fiUd außerdem Staatsscipatzes, die wesent-
2854000816
' '“ 995 060 „16 ' ' e ber der Just1zverwaltu11g 11011 _ _ Md Yst-ZLLHZZFZFYLWÜM betrifft, so habe_1ch d1e hadYYjschchtleesri nnt' 6 960 000 „M zur Vcrzmsrmg __ __ _ e11 für sch01_1__ 9511121900) „14 Mebrauögabe 011_Matr1kula1 eirag noch schuD, liche Reich. Jm Uebrigen 111 zu nennen 1111_;: von FFT eHechrausgabe in der ZFFJZZlngieFesr v11J111m§eiche er- “ Was über _ _ sLeZTZLvYLeri/MÉUNJLYUL fiir die Verwaltung der Landgensd armerie 5 ' rt. _ _ _ _ zur YXeYaFZsKYFYT I)iebrauSgaben bei d§m_M11§1_st_r_rx_rZr_1___1_1€_s_ 888 ""ck 888“ ck88 81888.8"8188381888 8. ' ' ot wen ig gev_ _ _ _ ZYZFYZZYYLYnPVUzÜ, namentlrch auch_k11er in erlmcinführte. «_ Das Extraordinarium ichl1cßt, 11116 [ck schon_ __ dem Etuis- 64683 692 “M ab Und bleibt um 8 574 301 „16 _b nsr ben belaufen des laufendén Jahres zuriick. D_1e _Geiamm au _ga Betrag __M L“? e_____ 717 325 308 «44; es bleibt alw im Ganzen em
(3 750 "()Wdi/FBIZZFJÉUUW unserer ganzen _Fmanzlageb Und____f_ur _d__1_e «161889 11888 Y"? 818 .88% 81 , ' 1 Dr L x „“ - " WU dlßorKYZTHend'xn, de“Zurck: die ungünshgen ZAQWÜÄW? ZYZYIUMUM YFZvethltniJedezrkiVLFingeéixndemiYJr noch stei- SÜÜM zu 10111! lia en, 1) rr o tes e enüber eine dauerUde 111111179110" FYTZ YTduErTWZBFE wÉindeangeHoZmea Wrrd_en__nzlJiZJsrteéYxßoxT
„ - - - dingunaWe1 “, ? naturlich, daß d1ese_ FWR nur h_e d vonwiiikiirÜÖMMU'bma un- kann die Antwort wwdrnibroder mm er „ d f Us die PMM-
“ " . rwaltun hat 1? M a « - „ gen ahbaMeYenatFLkaZZYande BeanirForfnnZ der Frage b__e11__1_1_1_ 8581888888881. [ck81 “'s-*MÉZ'YÉLFLÉFZK 88888
- ' ' 1? nur 1111 JW , ' FWW?«ZéerkYZWW der Zustand,_ der __ZF YlelßWordentFÖZZ [arise Jahre möglw gerrßescn lukr- Deckung der WOWW- E bmen ausgerekckx ha M 3 den 1e131gen „"m“ b ., d -“ dieser Zustand unier ,. 881838388 .* “1886111518 Mirz.“- MWM 8.888“ . -. r. * --- -» „.. *---- «-„-,' .-,.--„--., -- .. daß in den nächsten Jahren eine Steigerung in unseren (8111110 mei? eintreten wird. Die einzelnen birrbei besonders maßgeberiden V_er- waltungen find: die Domänenverwaltung; bei der hat am wenigxten cine Schwankung drr Einnahmen stattgefunden, fie_ hat i1_1_1 Jabre1870 etwas über 22 Millionen Mark- das sind die Netto_ubersch11ffe - gebracht und diese sind im laufenden Jahre auf rand 23 Miliwuen angenommen. Es hat also eine sehr geringe, aber doch steiige Steigerung stattgkfunderi, u_nd ___es __ist_O a_nzune_§ckmen,_§s_1ß die Verhä! niffe 111 Zukunft kaum in e wa gean er Wer en mo en. Die Erträge der Forstverwaltung _baßen 111 den letzten Jahren rasck) abgenommen; es ist aber zu erwagen, daf; fis k1_1rz vorher alzck) in einer außerordentlicbrn Weise gestiegen wgren, sie betrugen 1111 Jahre 1870 rund 20 MiÜionen, find dann 111 dkn Jahren 1873, 1874, 1875, 1876 auf rund 29 MiÜionen gestwgen und __1e1zt wieder allmählich ungefähr auf den Betrag des ersten Jahres _zur1_1ckgegangen. Erwägtwan nun, daß es doch _exceptionelle Verhaltnisse waren, weiche emen so hohen Ueherschß 111 jenxn Jahren_cr_gab_en,_ nament- lich herbeigeführt durch die außerordentliche Bautbat_1gk_e1t 1111 ganzen Lande und berück ichiigt man, daS die gegenwarftge YSnabme nicht in eine bnabme der roduktion. den11_ fur die ist durcb die bcireffeiide Vcrw_a[t11ng nachhaltig gesorgt, so_ndern 111 den ganz trngrwöhnlirh ungunsttgen Absaiz- und Preisver- [Érxtznffen d? IXFUWYUJM YU? 1?er _?)rrmd hat; so kann man eigerung er nna ma 111 111111 0 rn.
Ganz ähnlich liegt es bei den dem prcußisÖen Staate noch ver- bliebenen indirekte11_Steuern,_ h_ei _denen vorz_ug§weise die Stxmpel- steuer m_aßgebend 111, die ist 1a 111 ihren Erfragen von _drr_ größeren oder germgeren Lebhaftigkeit des Verkehrs besonders abbaugtq, sie hat von der Abnahme dieses Verkehrs in den [eyten Jabrrn gel1tten, fie Zyird mit dem Einkritt normaler Zustände wieder höhere Erträge ringen.
Die gl_eichmäß_igst§ S_teigerun ist beobachtet bei den direkten Ste_uern, dre_verbaltmßmaßig_ an 11011 der Ungunst der Zeit am Wenigsten beeinflußt find. S_ie_ 0011211 im Jaßre 1870 im (Ganzen einen Ueberschuß von 1238 Millionen ergeben, 1n1 Jahre 1875 _scbon 13715 MiÜioncn, fie sind im laufenden Etat mir 144 MtUionen in Aniaiz gebracht,_ fie werden 01111) in _Zuxunft eme gesichérte urid zuverlassigr Mehrrinnabme liefern, Zo we1t nicht die Geseßgebnnggn dieser Bez1ebu11g Aenderungen herbe zufubren veranlaßt “Ware. Cine Mehreinnabme ist 01111.) vr1_n der EisenbixhnverWaltung zu_er_wartxn, und zivar schon deHb-aib, weil 111 _den n_achsten Jahren d1e ]eßt im Bau befindlichen Eisenbahnstrecken m Betrteb genommen werden. Von _den im Allgemeinen bewiuigten Krediten war bis zur Mitte dieses Monats 1m Ganzen der Betrag von _2381 Millionen Mark zur AUWeisung gekommrn,_und die Zinsen dieser sehr bedeutenden_Schu[d belasten augenblicklich den_ StaatshaushqltI-Etat, oHne daß 1hnen_ ir end_e1ne Einnahme gegenuberstcht. Es ist (1119 zweife1los, chf; d1e_ etriebs- überschüsse der in den Verkehr kommenden Bahnen eine reine Mehr- einnabme gewähren werden, selbst wenn man nich: annehmen woilte, daß sie ein_e volle Verzinsuxig des Anxeihckapitals bräcbien. Cs it auch nicht zy erwarten, daß _ dte in der Polttik der taater kerung ltegende Vervollständtgiing und Außdehnmxg des Staa16e_1 enbabnbe Hes diese Hoffnung irgend wesentlich zu andern, zu scbchen im tande wäre, im (Gegentheil, es steht zu erwarten, daß durch Vereinfacbun in der Verwaltung und im Vetriebx, _vor allem m der Unterla ung von Unternehmuzigen, sebr kostsptel1g_en Unternehmungen, die jeyt durch das Nebenernanderbestehen verschre- ener selbständiger urid konkurrirender Babnverwaltungen hervor- erufen sind, wesentliche Erspxrxniffe sich “erzielen _lasferi _und daß _a_mentlich dix Verwaltung im Stande sem wtrd, gleichmaßigere Er- rage zu erz e en.
Die größten Schwankungen in aUen Betriebsvcrwaltungon haben
' tlbar nacb denz Kriege hervorgeru 111111311; der Produktion und daf; wie wir sie in_drn wiederkehren durften.
ist aFch bier die Hoffnung
schußverwaltungen aufgezählt, deren Erträge für die
scres
md xine, Zunahme vorausgese *t, abe.
einst Zunahme des __ 332 der Zunahme der Bcrolkerung,
duktiven Arbeit in unserem Volke, standes.
einnahmen Lie en neuen _ können nun dauernd in diesem __ Mehreinnahmen find wemgsteus 11121
111) der Jahre wieder auf den ersten Betrag von 15 Millionen zuruck- Mindereinnabme von geganZeriftäuch hier darf wohl darauf Rücksicht genommen werden,
se Verwaliung mehr als irgend eine andere abhängig ist von
, 1 den Jahren un- tande der Spekulation, von de_x__“__d_c:111_1el_?r ütZerreizten Ausdeh-
o exorbitante _Sckxwankungen, Jahren gcbabtalöébxn, voraussichtlich mcht sobald
" it aum vergleichend zvsammw, so lange??? Finck mäßige S1eige_r_ung beZTthKetßer
' ' ' en - MeineHerren, 1ch babe dam1td1eBetriebsverwa uriEc;_______________en [uns
* ' bestimmend un ma_ ge1en
Staatshaushalts-Ctats 1orzug_§1ve1se ___ __ eine Steigern" _ ich habe dabei alltn fieber m_??? ZUZWYHUTegist _____ch abhßngég erkehrß im AUgemeinen, s1e 1st abhang1g von der Steigrxrung der pro- von der Zunahme des Wohl-
aßt man einen
' " i irrvon gewisse Mehr- 111 welYZrYMZWthZtH werden konnen, weaen der in Bejrieb Gebäudesteuer wegerr der “.'“erbältniß nichts cmdexn, weise für den Staatshaushaits-
" 6 on ekcomptir1._ _ __ _ _ ELÜtQJZinFZenaFfabxienesckZauernde Beieiiigung des 1et„«1 en Miß-
' ' ' und " ' 'e i en Verhältnisses zwischen den Emu "x_yen vAeäLZFYicFÜ YTajatT §ech11e1_1, i r_)__ wird maÉ isilUsZ __c_1_1_2_n LYKFUÖFHULLM _?Zfrz ' - us aben en vor er ein _ M?xiitklIieclbkranYnd-Frtes ?eerLFestZYseerßs LÖWZÉKYZFÜW __W ' man 0 er _ _ __ _ Zen Y?“ néclhétd versagen können, daß Lie S_teiger__u_11genE_1__n_1_a_§_11_1_1_sn bY-Ordinarium selbst in den Jahren der glan;e1_1_) e_rki einer __w____ ZZr wit der größten Vorficbt und nur unicr__1_16m ru__ch____ rechnen enden Notbrvendigkeit zugestanden bat. W_1 _ma__1_1__ ___W ____ deri ? wird mati von der Annahme auWeHeri musier, QE" inabmen cine ÄUÖWÖLU nach demselben Verhälimf; 11316 bei ire1i_____e11_0__r Bevölke- Steigerung eintrejrn wird nach Maßgabe der Zana rung, der Zunahme des Wohistandes. Es ist Ihnen AÜen, meme .Herreiz, _ s im Winter des weni stens cin Promemoria er1n11erlich,_1re che ____ ___ dem __ «abrgrs 1868/69 der damalige Fingnz-Mxmfter au_fs e _e_,____e__ F___a____ “ine der gegenwärtigen sehr ähnlichen Lage der preuf11__________s daß Frrwaltang darlegte und s1e motivirte, mdrm e? dariiuefmeinen __,________ 111 den unmittelbar vorhergegangenew Jahreri krn QA?» aben der ______ schaftlichen Interesse eine ganze RLchL_ 1nd1re_ ter g tsumme ___ schiedensten Art aufgehoben worden seien. Die GesanÉrri nabmeaus- damals dem preußischen Staate dar_011_s erwachsexienS _11_1 “ener Zejt fälle wurde angegeben auf 158M11110ncn Mar ___ _e_1_____z_oe__ und ist 111111 eine ReiheGäi)n_11cher__?)kaßer_1x_chxein 331111113??er vron Einichrän- “ xn run e 0 __ ??? cndßniiklb unseren Citqnabmen erfolgt. _ «ch ixxhxxtirung dlie JAUMHUUI dcrdScJaHQZ- UUTLZNYLTTJFZHZF ßeiondergchxffeu- / , ie r 0 1111 _ _ ?FerurzéwsifdixstYFeitiaunq des „Zenungsftemprlß, die 'A'UfheYanY Ciauiieezöile die Verwinderung urid Beseitigung c111_:__ckg_ccr_e Ausfälle abZaben, Vérminderun'g der Gewerbesteuer 11. s. w. 1 .
YFÖLLUWNLZZLHUYYLÜHL Mehreinnahmen demgegenüber sind 1111112111
Die Verwaltunge_n, im nachsten Eisenbahnverwaltung
Strecken, die Revifion,
den Meisten unt.r ancn
' ' ' „ir ten. Dagegen i] _ _ _ _ FFUYYH FYIZULWLYY' wiÉYf(YFU'ÉYieYunYeYYYYatZsas JenYiiKT " ck ' 1 1 » __ _ _ FYZYMÉÉU Yivémregeßichn, welches be?c_1_i_c_1_1__i_3__i)obexx_11e_1_1__i,a?? der Boden, auf dem 11111: vor einem Jahrzehn „. . die ___ ___
""ck-"11611, kein Wunder, wenn gegenivarttß dicxemgenCchwreri ke
, " "m die , damaligen PWMWOÜÜ MHM" ZÜÜYLÉN... „;o-mon produktive-
ÜUffcZ' FF MÜkéJÉZräöxe,** Drüber sind wenn diese Schwierig YFénéjeßt in verdoppeltem Maße wieder bervvrtreten.
vorherzusebenden Uebel zn begegnen.
Motiven des Gesetzes iiber eine Erhöhung der Tabakssteucr ist aus drücklich hervorgehoben, es werde die Aufgabe
nahmen des Reiches vermehrt beiträge der einzelnen Staaxen einzelnen Staaten in dcn Stand
und“ dad11rch die _ herabgesetzt Werden , das; die gcset werden, durch Uebcr-
seitigen, theils die Kommunen durch Uekerweijung von Steuern 0171 durch Stenerreformen zu erleichtern. __ _ _ ich glaube, daß die garize Entwickeluvg unserer Verlckal1111ffe dabm braucbsstruerri die Hüifsmiitel zu suchen, um den nicht bloß in
Stand zu sexen,_ im Interesse reformen herbeizuführen.
der Kmnmunalverdände
kommenstcuer sind an sich gewiß nicht unvrrbälinißmäßig doch, 11111 sie aber drm Steuerzahlcr drückend macht, das 1_st der Umsignd, da." Gemeinden, Kreise und Provinzen darauf ai1gew1esen find, ihre Be diirf..111e durch Zuschläge zu diesen Steuern zu dccken, und daran kann und Wird auch die jekt in Aussicht_ genoznmene Reform de Kommunalsteuergrseßgebung nichts Wesentliches andern. _ steuern find ihrerNatur nach für dieZwecke derGemeindeverwaltung dixam meisten geeigneten. Da aber ein großer Theil der Gemeindeleistungen nicht- steuerlicher Natur, bksouders auf dem platten Lande, nach (Gesrß oder nach Statut und Gcivohiiheit den Grundbesitzer vor ugsweije be- lastet, so wirken Zuschläge zu der Staatégrund- rind ebairdesteucr doppelt drückend. Es mag das wohl eine Erklarung dafur geben, daß manche Gemeinden, namentlich Gemeinden in den Wesiprovmzen sich sträuben, ihre Bedürfnisse durch- Zuschläge zu den Realsteuern _zU decken und daß fie es vorziehen, in einer _ganz übertriebenen Weis; die Einkommensteuer anzuspannen. Die Emkommensteuer_ bat gewiß den Vorzug , daß sie dem uncrfiiÜbaren Postulax e_iner 111011“ lichst gerechten aligemeinen Steuer , Wenn sie r1cht_1g gehand- habt wird, nährr gebracht werden kann, als rrgend einc
Steuerzahler anregt, über seine eigene wirtbswafilicbe Lage 11018111“ denken, sich Rechensckaft darüber zu geben; Meme Herren! Ick halte das für einen großen Vorzug, auch daruber nachzudenkrn, was er der Gesammtheit zu leisten hat. Aber d1ese Vorzüge [Zletben_nuk so lange, als die Steuer nicht cine unbequeme Höhe erreicht; uber-
züge in eben so viele Nachtheile, in ihr Gege_nt_beil 11111; dann i_ebk es keine Steuer, die so ungerecht und unbtUtg druckt, und eine Steuer, die in solchem Umfange nacb _ meiner _ Ueberzeugunß mit so übler fiitlichrr Wirkung defraudirt wird, wie d1e Einkommen“ steuer. Die Grenze für dieses richtige Maß ist nicht durch eine ab- solute Formel zu bestimmen, 1e bänßt auch ab v_on_dem Bildungs“ grade des Volkes, Sie wird ck im Laufe der Zett andern, sie muß erfahrungsmäßig ge unden werden.
cb glaube aber, das; in einer sehr großen Zahl von Gemeinden
der unmittelbar Betbeiligten und ebenso zum Schadcn der Gesammß beit. Ick glaube also, daß der Staat, weit entfernt, 01 e_mer etwa höheren Anspannung der direkten Steuern ein Mrltel
ma 8 die Forst- und Ver werkSOxrwaltung der indirekten Steuern sind, bei denen 8111: „in.pcxeinnahme in Auéficbt genommen
in der Bergwerksverwaltuug stattgefunden, die im Jahre 187015 Millionen lieferte, im Jahre 1873 57 -Mi[1io11en, und im laufenden
ewiesen ist, nach Viöglicbteit für eine Erleichterung auf diesem Gebiete im Interesse der Kommunen zu sorgen.
kommen-
und diese
(M
35 MiÜionen Mark jährlick) zu veransciolaszcn; irgcnk “1 in Folge des ungcbeueren Auf-
abre eines Ueber- '
Es hat_au-_- »Am-» 01; StaatSreaierung nicht (111 Bemühungen gefrhit, diexe . _ Es ist dies zuletzt 111 den dUr meinen Herrn Amtsriorgänger vorbereiteten Geseßentwurfen geschehen die dem Reichstag Anfangs dieses Jahres vorgelegt wurden. In de _der Reichs- FinanzVerwaltung sein, dafür zu sorgen, das; dir ctgene11_ Ein V,)kairiknxar ' schüsse, die ihnen überwiesen werden, thei s lästige Stcuern 311 [*e- Zch halte dieses Ziel fest und kreist, 111 einer Ausbildnng der demRricb überwiesencn Zölle und Vw , Preußen, sondern auch in anderen Bundesstaatcn hervvrgetrctrnen Schwierigkeiten in der Finanzlage zu begegnen, und um Ul1sSilt1 LULU.
Meine Herren! Die direkten Sieu-Zrn in_Preufxen, also Grund- und Gebäudesteucr, die Gewerbestrucr, die Klaffen- uud Ew.-
Die Rcal- -
andere Steuer. Sie hat auch den Vorzug, daß sie den einzelnen *
steigt die Steuer ein gewisses Maß, so verwandeln fick) dieie Vor-
unseres Staates diese Grenze längst überschritten ist, zum Nachtheile .
z_ur “' bbülfe des gegenwärtigen Zustandes zu suchen, vielmehr darauf bln' “
Ick glaube; das; diese
gender Schärfe an ihn herantreten w
dem Gebiete Korporationen gestiegen.
in rascheren: Tempo vorgegangen
und Ganzen wird man aber (merk
des kommunalen Lebens auch auf den erfreulichen Erscheinungen Staat wird doch nicht Politik der kommuralrn
soviel als irgend möglich in
die in näwßer Zeit immer 11611211 An
brauche naher über kennen
ich bloß hinzuweisen
Zukunft durchzuführende wird _ der Staat aber müßen, fiir die
wärtige Defizit irn StaatIHaushal
suwen, wo fie jedrnfalls auf die dem Struerza
drückende Weise grwährt werden
der däm Reick) Überwiesenen indirekten Steurrn.
Hier tritt ja zu der großrn Schwierigkeit, die in der Zarblichen Verschiedenheit der Meinungen besteht, 0110) noch die forme das; wir 613 mit zwei verschiedenen Vertretungskörprn zu than haben
dem eiiien, drr das Maß dis Bedii der die Mittel der Abbüife der zu 6610111111211, dcm a:.dern, drr an der Verwendung zu branspruchr
Aber ich Habe die Ueberzeugung, meine Herren, das;, WWU Sie cingebewd und sachliä) den Etat berat dazu kommen, im allgemeinen dem Uribe die Lage unserer Finanzen angedeutet habe, daß es dann schwer Werden wird,di6se formale Schwierigkeit durch Ihr
s„itigcn, die Brücke zu bauen und die Entjcbkisßimg der fluß mehr sein. gewirbt zwischrn den baué-Haits-Etat der Entwurf eines
worden. Ick Habe Anordnung (Jetroffrn, Druckexrnwlaren dem Bureau inzwischen
hohe Haus wird daher in der Lage des Etats einzuircien.
- Nach den seit dem 1. Juli d. Js. iiber denWaaren- eingang in Italien geltenden Vorschriften wUßte eine 1111 mehrere Empfänger gsrichtets Sendnng, Vshandlung nach dem Konvsntionaltarif beansprucht wurdrx, Waaren decs 011156111611 Enwfängers 13011 6111611109: sonderen UrsprungSzeugniß bégleitet sein. Nach neULrer An: ordnung darf die Eittgangsabfertignng solcher Sendungen anf Grund cines gemeinsamen UrsprungSzEugniffes stattfinden,
fiir die
wenn für die verschiedeuen Wa dcm Ursprunchzeugmsse,
mit einem Stempel 11011 60 Cen
italienische Regierung verfügt, das; künftig Ursprnngszeugniffe dcr Handelskammsrn deS Landes der
Geltung habsn sollen, gestciiten.
- Diejenigen Telegramme, mittelst deren die Wahl-
kommissarien den Ausfall der Abgeordnetßn melden, fördert worden.
§. 2 Nr. 4 dieser Verordnung gramme von oder an Nei
R61chSdie11stangelegenheiten dic Gebührenfreiheit. Telegramme weder von einer 31611118- behörde' abgeschickt, noch an eine Reichsbehörde gerichtet werden, ihr Inhalt sich iiberdies auch nicht als Reichsdienstangelegen- heit darstellt, so unterlirgen dieselben der Gebü renzahlung.
Da die bczeicbnctsn
Mit Rücksicht auf die angeführte Verordnung vom 2. Telegramme, mittelst mß der Wahlen zum Deut künftig anders als Telegramme an das
sie als Telegramme, welche in
an eine Reichsbehörde adressirt find, auf Bestnumung auch ferner die Gebührenfreiheit. 016 von den Wahlkommiffarien an den
1111 die Ober:Präsidente11, an die
011 andere Königliche Behörden gerichteten Telegramme fortan
gebiihrenpflichtig.
- Bei _dem Aufschwunge der Viehzucht und 0013 Viel)-
handels 1st eme zuverlässige Kenntniß der auf den Schlacht: _ _ Preise von großer Bedeutung.
Das bisherige Verfa ren bei Ermittelung und Ver-
viehmärkten gezahlten
öffentlichung der Schla1tvielp theiligten, besonders ) aux au bloßer Schätzun war611, ergab *sich die märkten der Handel sich t vollzieht und ejne Umrechnung gewrchtpreise wegen des überaus zw_1schen beiden Gewichtsarten wiirde. Dagegen ließ ayderung des öl)_en. Dies
temen zunächst K_urzem geschehen. Es ist 111_[det, welcbe aus dem Vorstands
bisherigen
Viehhof, einem Vertreter der Produzenten und einem Ver:
treter der_Konsumenten bestsht. zenten wwd von dem Direktorin
der Staatsverwaltung, in allen Kommunalverbändrn die Ansprüche
Vielleicht sind einze
daran denken Selbstverwaltung zu stehen oder zrrriickxusckpreiten: der kommunalen Selbstver1valtung Ansprnck) zu nehmen.
Erleichterung finanzieüer Bezirbung zu sorgen und eine Reform der dirrktcnStcuern in dem eben angegebenen Interesse durchzuführen, Staatshaushalts-Etat nur die Wirkung haben 1"
welcher dieselben Angaben, wie das lcßtsre, enthalten muß, vorgelegt wird. Dieser Auszug wird von der italienischen Zollbehördo beglaubtgt und visirt und
wie die 11011 dcn Ortsbehörden aus:
Jn-Zukunst kann, wovon der Minister des Innern dir. Nrgierungen 2c. durch Cirkularcrlaß 110111 8. d. M. in Ksnntniß geseßt hat, nach einer Mittheilnng drs General: Poftmcistcrs, diesen Telcgrammen mit Rücksicht auf die Be- sti1111111111gen der Allerhöchsten Verordnung vom 2. Juni 1877 die Gebiihwnfreiheit nicht mehr eingeräumt werden.
Juni 1877 müssen ferner diejenigen deren die Wahlkommissarien das Ergeb-
bisher behandelt werden. Reichskanzleramt gerichtet sind, genießen
_ den Produzenten, nicht die wünschens- werthe11_Garantren. Soweit die Wünsche der Bet eiligten Not1r11ng der Pre1se nach Lebendgewicht an tatt des beruhenden Schla chw1eri keit, daß au den meisten Vieh- Zatsächlick) nach Schlachtgewicht
der Schlachtgewicht- in Lebend-
_ sichere Ergebnisse nicht liefern _ die Zuverlässigkeit x_iotizen über die SchlachtgewichFreie sich durch eine Ab-
ist auf Veranlassung der betheiligten Mini- fiir den Berlir1er Schlachtviehmarkt eme
Forderung von Jahr zu Jahr mit stei- ird. Denn mehr noch, als auf in den Gemeinden "an die Leistungen der _ _ [ne Gemeinden in der Erfüllung dieser Ansprache durch neue Auflagen, durch Melioration Im Großen das; die Entwickelung dem wirthschastlichen Gebiete zu und der
sind
als es ratbsam war. ennen müssen,
unserer Zeit gehöre; _ konnen, 111 gegenuber
0:1.“ das Unterrichtägeseß. auch die Verpflichtung
der Kommunen i
_ wie das grgen t darauf bin,
kann, nämlich auf Dem Gebiet
le hinzu
rfnissks feststeilrn und dem andern,
gxwähren soli; sein Volirs Recht der 11 hat.
dem einen
13011 keinem Ein- Aushulse zur Besei-
Es ist mit dem Staats- Anleihrgesetzes anrn vorarlegt daß die nöihige Anzahl von
zugegangen ist, 11110 das sein, mwcrwcilt in die Bkrathnng
bezüglich welcher die
arenposten je ein Auszug 0112-
1111166 belegt. Ferner hat die
Verssndung dicselbe
der Wahlen zum Hause sind bishar gebührenfrr'i be-
_ Nack) niiml1ch nur Tels- chsdehörden 111 reinen
genießen
Bestimmung der Uerhöchsteu
schen Reichstage meld'en, Soweit diese reinen Dienstangelegenheiten Grund der gedachten Dagegen sind Minister des J1111ern, Regicrring-Z:Präsidien sowie
reise gewährte den Be-
tgewichts gerichtet
verschiedenen Verhältnisses
der Preis-
rm1ttelu11gsverfahrens er- vor Marktkommission ge-
der Polizeistation auf dem
Der Vertreter der Produ:
seiner stiile in dsr Politik die Mitwirkung zur Erreichung seiner Zwecke Dazu wird auch laß haben. In dieser Beziehung in mrhr oder minder Dem gegen- aner-
die ja doch für den arm, das; die Ein- nahmen aus den dirrkten Steuern eine Einschränknng erfahren. So weist, meine Herren, dieses Rcformbedürfniß ebenso,
Mitwirkung
hen und bei dieser BeratHung ilzuzustimmen, tvelche§ich über anen auch11icht _ eVrsibliisse zu be- zw;sche11 den bcthsiligtrn Körperschaften Reichsinstanz in einer wirksamen Weise vorzubxréiten. Fiir dieFeststcÜung drs näÖstjährigen Staats- Etat; kann ja die Entwbließnng der Reichsbehörden Hier ist also eine besondere 1111111111 des augenblickliÖLn Mißverbäiiniffes nothwendig. Das Gleicb- Einnahmen aninrrs.1abe11wiedrr thzusteUen, giebt es hier 11111: das ei11e Mittel der Anleihe.
haushalts-
Propinzialvereins laustß bezeichnet.
Schlächter.
mission eine Anzahl von Vertrauensinännern Grund der von ihnen selbst
Marktes dj_e Durchschnittspreise Marktk01111111ss1011_festgestellt und Behufs der Veröffentlichm dem P011z61:Präs1dium eingereicht.
Wirksamkeit.
- Die in dsr 1101189011 Bärin:
BLÜQÜL Uebersicht dcr
.. 011112011111 n tabellar11che
der Vorwoche; der Wechselbestand in Höhe um 7022 000 „16, 11110 die Lombardforderrmgen
m e 76 812 000 «16 zeigen eine solche von 1 908 000
„ bindlichkeiten mit , 12 726 000 811 Verbindlichkeiten mit 50 677 000
„44 * 3320004 „?YÉWULTUWÜW-
eine
solche _ '; Die" 2111fé'r'tig'änZF"JZ?“VLYJ1§YFZJ"79311 F r a ck: briefformularen der Staats: odcr Privateisenbahnen de 31611118 mrt den 0030 gehörigsn Stempela bdriicken ohn
Erkenntniß des Ober-TribunalS als Uebertretung aus §. 360 Nr. 4 buchs zu bestrafen. „Der §. 50 Nr. führung des Artikels 45 der ReichSvsrfassung 110111 Bundes rath erlassenen Betriebsreglcments fiir die Deutschlands 110111 1. Juli 1874 lautet:
resp. 5 des Strafgcseß 7 Alinea 2 des 111 Aus
dem vorgcschriebenen
Gebühr.
13616 der Eisenbahngeskllschast 1111 nicht von der Gessllschast selbst wack deren Uebercinstimnmng mit mularen festzustellen.
werden. Nach dieser Vsstimmun?
111 den zwischrn drr Eisenbahngescllschast und den Absendern zu Stande kommenden Vertrag aufgenommen werdcn. Wenn nun 019 Reichsverfassrm SE für crforderlick) erachtet hat, dem Reichs vorzubchalten da in zu wirken, daß baldigst auf den Eisenbahnvn im Gebiete deH Deutschen Reichs übereinsti1nn1e11de Betriebsreglements eingeführt werden, und für die Ausführung der betreffenden Verfassun sbcstimmung _ Ariikel45 Nr. 1 - vom Bundesrathe ein sol 021 Betriebsregiement für ÜÜE Eisen: bahnen erlassen worden ist, so kann es nicht zweifslhast sein, daß die gleichmäßige Ncgéiung des Eisenbahnbetriebs 11011 der Nerchskzsseßgebung 01?- eine nicht 11111? das privatrrchtliche Verhä tniß zwischen 0611 Bahnen 11110 dem dieselben [)LUUHLU- den __Publikum berührende, sondern als eine zugleich im öffentlichen Interesss liegsnde Angelegenheit anerkannt ist, folgeweise auch die B60110ck111111g des Betriebsreglemsnts als durch das öffentliche Interesse geboten betrachtet werden muß, DSEhÜlÖ wcrden aber auch die Eisenbahnverwaltungen, auch disjenigen 11011 Privateisenbahnen, durck) don ihnen 110111 Bundes: 1011)? 1111 §. 50 011. des ReglementS bchufs SicherstLÜung der gleichmäßigsn Drirchführung des leßteren crthrilten Auftrag zUr Abstempelung der Frachtbrieffor111nlare unter der öffent- lichen Aniorität des Vundosrathcé; berufen, fiir die Hsrbei: fiihrung eine?) im öffentlichen Interesse liegenden Zweckes thätig zn sein. Sie werden bezüglich dieser Thätigkeit zu Or- ganen der Reichsregiernng; die von ihnen den Frachtbrieffor- 1111110an zur Beglaubigung ihrer Ueberei11fti111m11ng mit drn vorgeschrikébensn Formularen beigedruckten Stempel müssen mit- ?Én allerdings als öffentliche Beglaubigungen im Sinne des §. 360
r. 4 nnd 5 betrachtet werden, und fäth deshalb die Anferti- gung und der Abdruck eines Stempels, welcher z11solche11 Be- glartbignngen dienen kann, soweit er ohne schriftlichen Auf-
trag einer Behörde stattfindet, unter den §. 366 Nr. 4 resp. 5 Str. G. B.“
Bayern. München, 19. November. (AUg. Ztg.) In der heutigen Sitzung des A11§1chusses der Kammer der Ab- geordnsten ist die Berathung des Entwurfs eines Geseßes zur AUSfüerung der ReicheZ-Strafpro eßordnung bi-Zzu den Vor chlä en bezw. des ForststrafverfaZrens gediehen. Der von 11118 geiztern erwähnte Antrag des Abg. Stenglein, be: treffend die Erweiterung der Kompetenz der Polizeibehörden zum Erlasse 11011 Strafverfiigungen, wurde 11011 v€rschiedenen Seiten bekämpft und dann auch abgclehnt, ebenso aber auch, dem Antrage- deS “Abg. Herz entsprechend, die einschlägigen Art. 48 bis 56 des RegierungSentwurfs.
Hessen. Darmstadt, 20. November. (W. T. B.) Die Besserung in dem Befinden des Großherzogs macht langsame Fortschritte, ebenso die des Befindens der Prin: zessin Irene. _ Der Erbgroßherzog ist nach dem heute ausgegebenen Bulletin fieberfre1; d_1_e diphteritischen Häute haben sich meist abgelöst; Heiserkeit Ut zwar noch vorhanden, aber weder Husten noch Athmungsstörung eingetreten. Der Kräftezustand ist ein befriedigender.
Sachseü-Meiningen-Hildburghausen. M e i 11 i n g e 11, 19. November. (Magdeb. Ztg.) Die ordentliche Session des Landtages wurde gestern durch den Landtags-Präsidenten ])1'. Rückert in Gegenwart sämmtlicher Chefs des Staats- Ministeriums eröffnet. Von den Vorlagen sind zu nennen: 1) Geseßentwurf über Verlängerung der Etatsperiode aufs Jahr 1879; 2) Geseßentwurf iiber Besteuerung der Wanderlager; 3) BeriZt Über Prüfung der Staatsrechnungen aufs Jahr 1875; 4) e ierungsdekret über Ermäßigung der
m des landwirthschaftlichen
für die MarkBrandenburg und die Nieder: _ Den Vrrtreterder Konsumenten wählen die den Viehhof besuchenden Komm1ssionäre und bedeutenderen
Vehufs Ermittelung der Schlachtviehpreise wählt die Kom-
aus, welche auf _ _ _geschl_r1ffenen Geschäfte und der emg_ez0genen Erkundrgungen 016 an jedem Marktlage gezahlten Vre1se 11ach QualitätSabftufungen in Formulare eintragen. Auf Grund dieser Eintragungen werden nach Schluß des
für jede Qualität von der
Du». neue Einrichtung ist seit Anfang dieses Monats in
_ Wochenausweise deutscher Zettelbanken vom 7. November schließt mit
fyl enden summarischen Daten ab: Es betrug 021: gesammte Ka L11bestand591033 000818 oder 1 096 000 „18 weniger als in
11011
die Abhüxfe „„ z,; 594 798 000 045 IRST der Vorwoche gegenüber eme Abnahme
hlcr am we.1igsten «76; es betrag fcrner der Notenumlauf 798 366 000 „46 oder 23 963 000 „46 ws-
11iger als 111 der Vorwoche, während die täglich fäiligen Ber-
166 608 000, «M eine Vermehrung um und die an eme Kündigungsfrist gebundenen 11111
*** *TOP*-b“ . ...-)
Auftrag der betreffenden Eisenbahnverwaltung ist, nach einem , 130111 15. Oktobsr d. J., aygewieseti, Unverziiglick) energisch die
Eisenbahnen _ _ „Frachtbriefe, welche mcht fiir Rrckmnng der Eiwnbahnverwaltnngen gedruckt sind, unterliegen Behnfs Feststeüung ihrcr Uebereinsti1111nung mit Formular der ziworigen Stempelung SeitencZ einer der Vkrwaltungen, in deren Bereich sie in Ge- brauch genommen werden sol1811, gegsn eine im Briefe festgeseßte _ Diese Stempklung kann verweigert wsrdcn, sofern nicht gleick1ze1t1g 100 Frachtbriefe zu diesem Z111€ck6 vorgelegt hat dir Aufdrückung des Stem: die zu Frachtbriefen besti111111ten, gedruckten Forumlare 0011 den vorgeschriebenen For: Cs handrlt sich dar111nz11116rl)indrrtt, daß nicht durch Abweichungsn 11011 der Leßtersn de111Vetri€bs: reglement zuwiderlaufende Bedingungen 11110 Verabredungen
[ über Nachverwiüigung von etwa 100000 „15 für Strafrechts-
pflege 111111 3000 «18 fiir Ablösungen. Die Vorlagen wurden 011 Komm1ss10nen vermiesen, nur die Besteuerung der Wander- lager soll durch Schlußberathung im Plenum erledigt werden.
Anhalt. Des sau, 19. November. (Leip . Ztg.) Die Wghlen der LandtagSÄbgeordneten md mit den- ]en1gen der Vertreter des Großgrundbesißes am gestrigen Tage beendet worden. Die Zusammenseßung des „Landtages wird
mit 11111“ wenige_11 ?lusnahmen dieselbe sein wie in der abgelausenen Permde.
Neuß ä. L. Greiz, 19. November. (Leipz. Ztg.) In der heutigen Landtagssißung ist der Staatsvertrag, be: treffend die Zusrrmmenlcgung der Bezirke mehrerer Land- ge_r1cht_e zu gem_e1nsamen Schwurgerichtsbezirken, ein- st1mn1tg ge11eh1n1gt und hieranf der Landtag vsrtagt worden.
lg
1?
Oesterreich=Ungarm W ie 11 , “.Das _„Armee : Vsrordnungsblatt“ 1chr61ben des Kaiiers an dsn Feldzerigmeistßr Philip- p0111c vom 18. _d. M., worin dsr Kaiser die beantragte Auf- hebung dé§_z1ve1t_en Ar1nee:K0m1na11docZ genehmigt und den FZM. P_h1l1ppov1c auf seine Bitte und untrr dem Ausdrucke wohlverdwntenDankeS und vollster Anerkennung auf den ihm vorbehaltenen Posten eines k01111na11direnden Generals in Prag zurückverseßt. Fernrr hat der Kaiser den Herzog von Württewberg zmn kommandirenden General und Chef der Landechegrrrung in 2306111911 und der Herzegowina und 0611 Baron quanoyic zu dessen Stelivsrtreter ernannt. _- D1e „Polit. Korresp.“ meldet: Aus Konstantinopel 6 11011 gestern:_ In Folge der stetigen Zunahme dcs Aufstandes e m_ Macedomen hat der Seraskier den Kommandanten des dr1tte11Armee:C01*ps in Monastir, Chefket Pascha, tclsgraphisck) Operationen gegen : die Jnsurgenten zn beginnen 11110 sick) [whufs eines kombi: = 11110311 Vorgehens mit dem CorpsKommandanten 111 Salonichi, : S11l111Pascha,-zu vsrständigmr- AUS V 11 karcst von heute: Der 11611 ernanrtte ital1enische Gesandte, Baron Java, ist 11011 semer _Regwrung angewiesenworde11,seineKreditive nicht eher zu Überre1chem 1191101“ Lr nicht von der rumänischen ngierung die f0ri11€ÜE Zus1cheruz1g eri1011611 hat, daß die Frage, betreffend d1e E111011z1pat10n der Juden in kürzestsr Frist ihre
volle LösUng Erhalten werde,
- 21. Novrmber. (W. T. B.) Wie verschiedene Morgen- blätter Wld?"- werden den Delsgationen heute zwei Vor: lagert, bstrcfsend die Nachtragskredite fiir die Okku- p0t1011, zugéhrn. Für 0116 Jahr 1878 w-Zrden noch 41 720 200 F1. verlangt. Fiir das Jahr 1879“ wird das außerordentlichs Heereserfordermiß fiir die Okkupation auf 33 560 000 Fl. veranschlagt. In der betreffenden Vorlage herßt es, der Umstand, daß zu Beginn dcs Jahres 1880 eine weitere Hérabminderung der Anzahl der Okkupationstruppsn 11110 der Kostsn fiir diesrllwn 1110 [ich sein werde, und daß 11011 00 an dis Ertrc'ignissr der ok Upirten Länder zur Deckung der Mchrcrfordxrnisxe herangezogrn werden können, berechtigen 311 der Vorauswßung, daß für die Okkupation 0115301116 1880 em außerordentücher Betrag entweder gar nicht oder doch nur in sehr eringem Maße nöthig sein werde.
5 eZ, 20. November. (W. T. B.) Bei der Reichs: raths:Delegation haben Gr0ch0lski und Genosscn eine Interpellation an den Minister des Auswärti Sil 001111161: €i11g€bracht, ob die Nachricht brgründet sei, daß uß- [011011011061 Tiirksi den Abschluß eines Spezialvertrages verlange Und den Zeitpunkt der Räumung des türkischen Gebietes von dieser Abmachung abhängig mache, sowie», daß zahlreiche russische Offiziere und Soldaten in die bulgarische Miliz ein- gereiht wiirden _ was nach der Ansicht der Znterpellanten mit den Bestimmungen ich Berliner Vertrages im Wider: spruch stehe. » Jm Unterhause trat heute bei der fort- gesetzten Bcrathung des Adreßentwurfs der Justiz-Minifter 111 einer längeren, 11011 lebl1afte111 BeifalLe begleiteten Rede, für dcn Adreßentwurf des A118schuffes ein, indem er den Standpunkt der Regierung in der orientalischen Politik gegen die Angriffe der Opposition vertheidigte.
Sohlmiz. Bsrn, 19. November. (N. Zürch. Ztg.) Dor Art. 13 des schweizerisch-belgischen 0ndel§v€r= trages 110111 11. Dezember 186211estim1nt: „Du», schweizerische Eidgenossensckmft verpflichtet sich während der Dauer des ge- genwärtigen Vertrags die Eingang§-, 2111691111138- und Durch- fuhrzölle, wie solche in dem gegenwärtigen in der Schweiz in Kraft bestehenden Zolltarife festgesktzt und in Art. 9 hierron ermäßigt wurden, Belgien gegenüber nicht zu erhöhen.“ Da diese Bestimmung dem Inkrafttreten des neuen von dén eid- genössischen Rüthen unterm 18. Jimi d. J. festgestellten eid- genösstschen ZoÜtarifs hindernd in den Weg treten könnte, so hat der Bundesrat!) der belgischen Regierung den Vertrag arif den 15. November 1879 gekündigt, zugleich aber seine
Bereitwilligkeit UUYLsPWCÜLU, sofort auck) auf Verhandlungen über einen neuen ertrag einzutreten.
Großbritannien und Irland. Londo 11, 21. Novem- ber. (W. T. B,) Dsr Staats-Sckretär für Indien, ViZcount Cranbrooke, hat am 18. d. M. eine Depesche 011 den Vizekönig von Indien, Lord Lytton, gerichtet, in welcher er einen Ueberblick iiber die Afghanistan g'egenüber von dem Jahre 1855 bis zur Gegenwart be: obachtete Politik giebt. Es wird darin namentlich kon- statirt, daß Lord Lytton bei seiner Abreise nach Indien 311- Jtruktionen erhalten habe, dem Emir von Afghanistan eme etriichtliche Unterstüßung in Geld anzubieten, die Dynastie des Emirs formel! anzuerkennen und s1ch zu verpflichten, dem Emir im Falle eines Angriffs durch eine fremde Macht, wenn dieser An riff von ihm mcht provozirt worden sei, mate- rieUe Hül e zu leisten. Dagegen verlan te England englische Agenten nach ewissen Punkten von A?ghanista11, zu denen Kabul nicht ge örte, entsenden 11 können. Alle Unterhand- lungen mit dem Emir üher d1ese unkte seien ohne Erfolg ge- blieben. Endlich habe 016 Re ixrung, in Folge des erzlichen Emyfanch, wexcher dem ru11schen Gesandten in abul zu The1l wurde, dte Entsendung des Generals Chamberlain be- schlossen, dessen Zurückweisung jeder Rechtfertigung ent- behre. Lord_ Lytton [61 darauf angewiesen worden, an den Emir ein 111 gemäß1gter Sprache abgefaßtes Ultimatum Lu richten, 111 welchem eine auswichende Entschuldigung und die Aufnahme einer permanenten' englischen Gesandt- schaft verlan t werden. Zugleich wird darin erklärt,
20. November. (WTB) veröffentlicht ein Hand:
it
von den Städten Saalfeizd und Pößneck übernommenen Zins- garantie fiir die Gera-Eichicht-Eisenbahn; 5) Regierungsdekret
daß die englis 6 Regierung, wenn ihr eine zufriedenstelXende Antwort [118 zum 20. d. M. nicht zugehen soÜte, den Emir