Ins e rate für den Deutschen Reichs- u. Kgl. Preuß. Staats-Anzeiger, das Central-Handelöregister und das Poftblatt nimmt an: die Königlickxe Expedition
8136614111196; 111111 [)utsrauobnogs-Iaabsu.
Oeffentlicher Anzeiger.
5. ]Uälßkksts Ltubüsssmsuta, 178111114611
Inserate nehmén an: die Annoncen-Expeditionen des „Jnvalidendauk“, Rudolf Muffe, Haaseußein & Vogler, G. L. Danbe & Co., E. Schlotte,
drs deutschen Kriohs-Inzeiger- und Königli-h
preußischen Staats-Inzeigers: Berlin, I.". Wilhelm-Straße Nr. 82.
Zubbagtabjousn, 4nf3'sb0ts, sorlaäuugsn u. zorg]. “
76r1005uug, 4111016836011, Jjnaaablung
Subhastationen, Aufgebote, Vor: ladungen u. dergl.
[9690] Oeffentliche Vorladung.
In der Expropxiatjonssaéhe der Berliner Verbindungßbahn 1st m FolgeAnträge der Direk- tion vom 23. September resp. 25. Oktober 1878 das Entschädigungsverfahren rückfichtlicb folgender Parzellen, und zrvar:
a. einer Parzslie von 2,52 Ar Flächeninhalt des in der Poststraße Nr. 8 gelegenen, im Grund- bucbe des biefiaen Königlichen Stadtgerichts Band 4 Nr. 338 verzeichneten Grundstücks der Erben “0:6 Kaufmanns Güßfeldt,
. einer Parzeüe von 3,36 Ar Flächeninhalt des in der Neuen Friedrichstraße Nr. 70 gelegenen, im Grundbucbe des hiefigen Königlichen Stadt- erichts Band 3 Nr. 160 verzeichneten Grund-
, tücks des Ba'nqgter David Neufeld hierselbst, exngeleitet, und 5111 111) zum Kommissar des König- ltsben Polizei-Prafidiams ernannt worden.
In Folge dessen babe ich zm" Verhandlung der Sache, sowie eventualiter zur Aufnahme der Taxe und zur Erklärung darüber Termin auf
den 6. szember er., Nachw. 24- Uhr,
im Cafe Bellevue zu Rummelsburg anberaumt, zu Welchem diejenigen Betheiligten, wklcbe nicht bereits persönliche Vorladung erhalten haben, in Gemäßheit des §. 25 des Gesexes über die Enteignung von Grundeigenthum vom 1. Juni 1874 behufs Wahrnehmung ihrer Rechte hierdurch unter der Verwarnung vorgeladen Werden, daß ohne Zuthun des etwa Ausbleibenden die Entschädigung festgesteÜt, und WegmjAuszahlung oder Hinterkegung der leßteren verfügt Werden wird.
Berlin 177, den 22. November 1878.
Körnerstraße 7. Der Kommiffarius des Königlickjen Polizei-Pröfidiums. Regierungs-Rath Stephan.
[9700] Oeffentliche VorladuUZ,
In der Expropriationssackjc der BchLner Verbindunngalxn ist in Folge Anträge de. Dirvflion vom 29. Oktober résp. 6. Novcmber1878 das Cnt111*1:«égungs-Vrrfalyren rücksichtlich folgender Parzellen, und zwar:
8. einer „ParzeÜe 11011 5,56 W des in der Stra-
lauerstraße Nr. 57 gelegenen, im Gr1111dbuche
des hiefigen Königlichen Stadtgerichts Band 1.
Nr. 27 verzeichneten (Grundstücks der ver-
wi111veten Kaufmann Car! WilHelm Emil
Borstel, Henriette Johanne Christiane, geb.
Blume, verw. gew. Kraemer hierselbst,
. einer Parzelle von 3,06 Ar des im Grundbuche des hiefigen Königlichen Stadtgerichts von den Umgebungen Band 113 Nr, 5442 verzeichneten Grundstücks des Stadtgerichts-Sekretär W11- hslm Meinecke bierselbst,
eingeleitet, und bin ich zum Kommissar 1338“ König- lichen Polizei-Präfidiums ernannt worden.
In Folge dessen habe ick) zur Verhandlung der Sache, sowie eventualiter zur Aufnahme der Taxe und zur Erkläruwg darübsr Termin auf
den 4. Dezember er., Nackjm. 26 Uhr,
im Cafe Bellevue zu Rummelsbur anberam'nt, zu, welchem diejenigen Bethetligten. welche mcht berexks persönliche Vorladung erhalten haben, in Gemäßheif des §. 25 des Geseßes über die „EnteignunZ von Grundei enthum vom 11. Jam 1874 ehufs Wahrne mung ihrer Rechte hierdurch unter der VerWarnung vor- elgden werpen da ohne Zuthun des etwa Aus-
le1benden dte Énts ädigung festgestellt, und WLJLU AUEzahlung oder HinterlEgung der Leßtcren verfugt werden wird.
Berlin W., den 22. Nowember 1878.
_ Köxnerstraße Nr. 7.
, Der Kommiffarius des Köui lichen Polizei-Präfidiums. egieruugs - Rath Itopljan.
[9707] Oeffentliche Vorladung.
In der Exvropriytionsfackw der Berliner erbipdungsbalm 1st in Folge Anträge? der Dtrektxpr) vom 1. resp. 6. Nove111l1er 1878 das Entschadtgungsverfahren rücksichtlich folgender Par- zellen, und zivar:
8. emer Parzelle von 0,40 Ar des in der Kloster- stxaße Nr. 85 gelegenen, im Grundbuche des btes1gen KöningtadtgeriÖts, Band9 Nr.685 verzeichneten Grundstücks des Kaufmanns Joseph Dobriner hierfelbst,
. einer Parzelle von 0,25 Nr des in der Heide- reutergaffe Nr. 12 gelegenen, im Grundbuche des hiefigen Königl. Stadtgerichts, Band 10 Nr. 746 verzeichneten Grundstücks des Schank- wirths Friedrich Schley hierselbst,
. einer ParzeÜe von 0,25 Ar (es in der Farochialstraße Nr. 19 gelegenen, im Grund-
uche des hiesigen Königl. Stadtgerichts, Band 15 Nr.,1166 verzeichneten Grundstücks des Glasermetsters Heinrich Friedrich Adolph Schulze hierselbst, eßngelenet,“ 11nd [3111 ich zum Kommissar des König- ltchen XolrzeL-Prastdiums ernannt wvrden.
In olge'deffen habe ich zur Verhandlung der Sache, sow1e" eventualiter zur Aufnahme der Taxe und zur Erklarung darüber Termin auf
den 7. De ember er., Naäxmitlags 24 Uhr, im Ca 45 Bellevue zu, Rummeleura
anberauuzt zu „welchem d1ejenigen Betheiligten, Welche'mcßt [Zerelt's persönliche Vorladung erhalten haben, 111 Gemaßbeck Hes §. 25 des Geseßes über die Ent- eiYnung von Grundetgenthum vom 11. Juni 1874 be ufs Wahrnehmung ihrer Rechte hierdurch unter
a. 8. 77. 7011 0661161105611 kapisrsu.
1. 2. T. ssrkäufoFaryaobrunxen, Submissionen 666.
uncl (1r08811m11101. 6. 7916611166006 Zskauudmaabungsu. 7. 1116618118066 Usaigsn. 8. Tbsaßsr-Wczigau. 111 1161“ 1301'3811" 1 9. kamüien-Uaobkjobrsu. 11611836.
Büttner & Winter, sowie alle übrigen gröFerxu
Annoncen-Bureaus. V
gestellt, und Weßen AuSzahluna oder Hinterlegung der Letzteren verfugt werden wird. Berlin 17, den 23. November 1878. Körncrstraße Nr. 7. Der Kommiffarius dcs Königliäxen Polizei- Präfidimns. Regierungs - Rath Stephan.
[9679] Die L Eferung der 1311) 1879 zur Unterhaltung der elektro-magnetiscbcn Telegrapben diesseits erforder- lichen Materialien soll im Wege der öffcntlicben Submission vergeben werden. Offerten find porto- frei und verfiegelt mit der Aufschrift: „Offerte auf Lieferung von Tclegraphen-Materialien“ bis zum 20. Dezember d. J. , Vormittags 10 Uhr, um welche Zeit die Eröffnung derselben in Gegen- wart der etwa krsckckienc11en Submittenten in unserm betriebstecbnischcn Bureau bicrselbst stattfinden wird, einzureichen. , _ BedarfEnacchisung und Lteferungsbedtngungen können Negen Ersiattnnq von 75 „_4 Druckkosten von “dem gedachten BUreau bezogen werden. Elberfeld, den 2]. November 1878. Königliäxe Eiscnbahn-Direktion.
Wochen-Ausweise der deutschen Zettelbanken.
Wockxen-Ueberz'ickxt der Städtischen Bank zu Breslau. am 23. November 1878.
Yonca. Metalibcst'and: 811,716 „44 72 41. Bestand an Reichskaffenscbeinen: 5,6553“ Bestand an Noten anderer Banken: 251,300 „46 Wechsel: 5,131,157 „46 71 „5. Lombard: 2,228,300 „46 Effekten: 434,923 „46 75 „5. Sonstige Aktiva1 vacat. _ l'aa-jya. Grundkapital: 3,000,000 „411. Re- serve-Fonds: 600,000 «14 Banknoten im 1111116117: 2043700446 Tägliche Verbindlixbkeiten: Depositea- Kapitalien: 2,998,640 «46 An Kündigungsfrist ge- bundenc Verbindlichkeiten: -,- .“ Sonstig; Passiva: vacat. '
CvkntueUeVerbindlichkeiten aus wetter begeben», im Jnlande zablkaren Wechseln: 66,423 „45 11 „._1,
[96941
Verloofung, Amormsqtton, Zinszahlung u. f. 115. 11,611 öffentliche»:- Pc-„ywxen,
Zn drm am 20. d. M. zur Ausloosung von Rentenbricfen der Provinz Hannover für das laufende Halbjahr, 1. Oktober 1878 bis ultimo Mär; 1879, in (Gemäßbeit dcs Rentenbank-Gescßes Vom 2. März 1850 abgehaltenen Termine sind fol- gende Rentenbriefe außgelooft worden: 1) 11116, 8. 8 3000 „46. (1000 Thlr.) 4 Stück,. 11.611116) Nr. 132
Rückgabe der Rentenßriefe in coursfähigem Zu- stande, - also Wenn dieselben außer Cours gesetzt waren, nach vorheriger Wiederincoursscßnng - bei der htefigen Königlichen Landeskaffe in Empfang zu nebnxen. Mtt dem 1. April 1879 hört die weitere Verz1x1sung der angeloosten Renéenbriefe auf und es muffen mit denselben die nicht mehr fälLig Wer- denden Zinscoupons Serie 111. Nr. 5-16 nebst Talons unentgeltlikh zurückgeliefert werdcn, widri- genfaüs der_Bctrag der fehlenden Coupons vvm Kapital zuruckzubcbaltm sein würde. Die Ein- lösung der Rentenbricfe kann auch vermittelst deren fxanktrter EmsMdung 71116) die Post an die König- l1che Laydeskaffe bier erfolgen und ist in, diesem FaUe eme von dem Inhaber auSzusteÜende, über
den Empfang der in 355145 und Buchstaben aus- zudrückmden Valuta lautende Quittung beizufü en. Die Uebersendung des Kapitals erfolgt dann 8 en- falls durch die Post 'auf Gefahr und Kosten des Empfängers. Gleichze1tig werden die Inhaber der in früheren Terminen_au§geloosten und noch nicht eingelösten Rentenbriese und zwar aus der Verkoo- sung: pro 1. Avril 1875; 1116114. Nr. 2181, pro 1. April 1878: 1.116. 13. Nr. 867 1282 1527, pro 1. Oktober 1878: 14136. 11. Nr. 6519 6633 8504, 11116. 8. Nr. 1411, 11161. (ck. Nr. 63 700 1069 1318 zur Vermeidung weiterer Zinsenverluste an die Einlösung hierdurch wiederholt erinnert. Sigmaringen, den 13. November 1878. Königliche Regierung.
[9629]
gefaßt hat: „Das Grundkapital der
Cöln, den 20. November 1878.
Vrreinigte Rheinisch-We in Cöln.
In Erfüllung der Vorschrift des Artikels 243 des A. D. H. (5). B. machen wir unter
gleichzeitiger Aufforderuux1 der Gläubiger, sick) zu melden, hierdurch bckavnt, das; die Geueralverfammlung vom 14. Oktober 5, 0- folgenden Beschluß
„ Gesellschaft wird von Ztvei Million Thaleru gleich Sechs Million Mark auf Vier Million achthunderttansend Mark lwrabgescßt. Diese Herabsetzung sol! dumb succcsfiven Rückkauf von Uveitausend Stück gleickj , Eine Million ziveikounderttausend Mark Aktien der Gesellsch 1ft bewirkt Werden". und daß dte'ser BLsÖlUß am 12. November 8. 0. in das Handelx-register eingetragen Worden ist.
stfälische Pulverfabriken
Der Vorstand.
][eltlemunn-
(0, 5 146/11.)
[9691 ]
ordentlichen Generalversammlnnq auf
1) Antrag eines Aktionärs:
selben bis spätestens „ Herrn
niedergelegt haben. BreSlau, den 20. November 1878.
306 392 436, 2) 11166. 0, 5 300 31. 13.5- Thlr.), 3 Stück, nämlich Vir. 242 759 809, 3) «“T, 17). 9 30 „74 (10 Thlr.) 5 Stück, 1161111151) Nr. 34 “36 508 603 630. Die Zahlung dsr 23217694 ?»...,.'i“53*: 31- folgt vom 19. März§1879 65 “314451 die Rasse
E. Landau.
Schlesische VereinSbank in Liquidation.
Die Herren Aktionäre der Schles11chen Vcrsinsbank i. L. werden hierdurch zu einer ÜUßkr-
den 23. Dezember 11, J., Nachmittags 5 Uhr, im Saale des 116th 110 5510-3113 hierselbst, Bischofstraße, crgebenst eingeladen. TageSorduung:
8. auf scbnellerx W1wickelu.1g der Liq11idatio11sgeschäf18 7). auf Wahl" emos VertrauenSmannes aus dcr Mitta der Aktionäre zu dicscm Bebufe. 2) BHschkußfaffung uber Verringerung der 4 Zur Theglnaxbme 9:1 der Geueralversammkung 'md nur solche Aktionäre berechtigt, 11121156 min- destens 20 Vollakttcn 9 „46 300 resp. 50 Interimsscheinc über Ursprünglich 100 Thaler befißen und die-
, den 15. Dezember d. J. einséhließlick] [)61 unserer Gesellschaftskaffe hierselbst, Jacob Landau in Ve:lin, . xerren L. Behrens & Söhne in Hamburg, . dem Frankfurter Bankverein in Frankfurt a./M.
abs dcr Liquidatorev.
Schlcfische Vereinsbank in Liquidation.
dr. Warljler.
L. Selten,
19684]
der unterzeiäweten z1311191156111", 9391651855, Nr. 4 [)icrselbst, in den Vormitfaxsstuan "».: 9 bis 12, gegen Zurückliefsrung der ausgewosten ReUtexrbriefe in coursfähigem 8118411152 und Quittungsleistung nach einem bei der Kaffe in Empfang zu nehmen- den Formulare. Außwärts Wohnenden Inhabern der vorstehend aufge7übrte11, ausgeloosten Renten- briefe ist auch bis auf Weiteres gestattet, dieselben mit der Post an unsere Rentenbankkasse einzusenden und dieUeberscndung dcr Valuta auf gleichem Wege, jedoch auf Gefahr und Kosten des Empfängers unter Beifüguvg eincr in nachstehender Form aus- gesteÜten Quittung zu bccmtraaen: „Quittung. Die Valuta der nachstehend vsrzeichnctcn angeloosten Rentenbriefe der Provinz Hannover, nämlich: 1) 11166 ...... Nr ...... 9- . . . . 946. Capital. 2) 2c. mit zusammcn (buchstäblich Mark von der Königlichen Rentea-bankkaffe in Magdeburg baar und richtig empfangen zu haben, bescheinigt durch diese Qu'ttunq. den . . ten . . . . 18 .. 51. 51.“ Mit dem 1. April 1879 hört die Weitere Verzinsung der gedackyten Reutenbriefe auf; daher müssen mit diesen die dazu gehörigen Zins- coupons Scr. 11, Nr. 3 bis 16 nebst Talons un- entgeltlich abgeliefert Werden, widrigenfalls für fel)- lende Coupons der Betrag derfslben vom Kapital zurückbehalten wird. ,Die Inhaber der angeloosten Rentenbriefe fordern wir hierdurch auf, vom 19. März 1879 ab die Zablnng Unter den vorerwähnten Modalitäten rechtzeitig in Empfang zu nehmen. Endlich machen wir darauf aufmerksam, das; die Nummern aller gekündigjen, resp. noch rückständigen Rentenbriefe durch die Seitens dcr Redaktion des Deutschen Reichs- und Königlich PreußischenStaats- Anzeigers in Berlin herausgegebene Allgemeine Ver- loosungs-Tabeüe sowohl im Mai als «11:69 im No- vember jeden Jahres veröffentlicht Werden und daß das betreffende StücY dieser Tabelle bei der gedachten Redaktion zum Prei|e von 25 Y bezogen werden kann. Magdeburg, dcn 21. November 1878. Köni liehe Direktion der Rentenbauk für die Prov nzen Sachsen und Hannover.
Bekanntmachung, betreffend die Anstoosung Hohcmollernscher Rentenbriese. Bei der am 11. d. M. stattgefundenen Ausloosung Hohenonern- scher Rxntenbriefe bcbufs Zahlung auf den 1.April 1879 smd Folgende Nummern gezogen worden: [„m. 4. n 500 J!. 43 Stück Nr. 157 190 306 311 347 1206 1294 1349 1690 2142 2267 2369 2483 2568 2580 2918 3046 3938 4284 4535 4551 4704 5004 5178 5257 5297 5584 5933 6177 6366 6440 6483 6623 6684 7042 7521 7693 7715 7848 8064 8240 8395 8581. [an. |]. ck 100 Js. 10 Stüék Nr. 126 159 420 451 452 524 883 1065 1122 1224. Ute. o. & 25 Fl. 10 Stück Nr. 69 134 163 290 325 387 462 605 699 911. Die vorbezeichneten Rentenbriefe werden den In- babern zum 1. „Apxil 1879 hierdurch mit der Aufforderung gekundrat, den Kapitalbetra derselben
der .Verwarnun'Zl vorgeladen werden, daß obne Z - Fhun des etwa usbleibenden die Entschädigung fest-
von dem genannten Tage ab gegen Ou ttung und
GollOWl'iÜW.
D' H Cixltkisckx Lxchs - Versickxcrungs - Gesellschaft. te erren 9 c ionaire wer en iermit u der am Nkontag, den 23. Dezembzer 33. (s., Vormittags 10 Uhr,
im großen Saale der Rheini cn Ei enba n-Gc ell cla t (Directionßgebäude am Trankgaffentbor) hierselbst abzßYaltendeLx h s s ] f
außerordentlickxen General : Versammlung
ergebenst eingeladen.
Eintrittskarten Werden am 20._ und 2]. Dezember cr. in Unserem Geschäftslocal (am Wallrafs- play) ausgegeben, wvse1bst a11ch etwaige VoUmachte11 zur Vertretung abwesender Ac-ionaire vorzu-
Zur'Tthilnahme an der“ GeUeral-Versammlung können nach Vorschrift 066 Statuts (§. 42) 11111: solche Acttonatre zugelassen werden, die ihren Actienbcfixz spätestens am 21. September 9. 0. in die
legen sind.
Bücher der Gesellschaft haben eintragen lassen.
_ Gegenstand der Verhandlung: Abanderung dßr Statyten , insbesondere der §?. 4, 25, 40, 46 Bebufs Einführung der Mr ficherung mrt Antbetl am Reingewinn dsr Ge elkschaft.
Cöln, den 21. Novemßer 1878.
Die Direction.
[9706]
Actiengefellschaft *
Bergwerksverein
Friedrich Wilhelms-Hütte zu Mülheim a. d. Nuhr. Wir laden hierdurch gcmäß 2113 35 unseres Statuts die Aktionäre zur Theilnahme an einer anßerordentlrchen Generalversammlung
ergebenst ein, welche am
Samstag, den 14. Dezember c., Vormittags “91/2 Uhr,
in unserem GeschäftSlokale hier stattfinden wird.
„ , TageSorpuung: Beschlußfassung „uber Bestättgung und Ergänzung der in der (Generalversammlung Vom 28. Sep- tember." c. gefaßten Beschl11ffe behufs Beschaffung neuer Geldmittel durcb Aus,]abe von Prioritätßaktien Otra. 13. unter glexchzetttger Reduktion des emittirten Aktienkapitals, sowie unter Abänderung der
Gesellschaftsstatuten.
Mülheim a. d. Ruhr, den 23. Novcmker 1878.
Der Verwaltungswth.
..1711' 831118107 1136111'0635811111111881011611
Foxlieber 131-anche 2ignet_s*1ch forsuxsnßlyo der in ganz Süd-, Mittel- und West- deutschland sowte der Echwmz alletnrge Zma] wöchentlich in Stunxart erscheinende 311- xemeino Jubnusgjonß-zu-elxer mit der Sonntags-Beilage: Contrajblatt für (1011, aoutgoben “0151191111191, 17. Jahrg., amtliches sowie VereinSorgau des Holzhändler- Verems, rvelcher seiner Re1chbaltlgke1t und Zuverläsfigkeit halber ausschließlich in Fabrikanten- und
Lieferantenkreisen die größte Vexbreitung aufzuweisen hat. -
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mis wns-Ergebniffe) 45 „46 pro Quartal bei jeder Postanstalt. - Inserate 25 43 per Zeile, bei
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8589
Redacteur: I. V.: Riedel.
Verla der Expedition (K es s el . Druck: W.E18ner. )
Berlin:
Drei Beilagen
( einschließlick) Börs-m-Veilaac). (923)
Landtags : Angelegenheiten.
Dee Etat 'der allgemeinen Finanzverwaltung weist 97 933 633 .“ Einnahmen (gegen den laufenden Etat + 5 769192 .“), 119362443 «M ' (+ 5298 431 „M) nacb, und 559 356 .,“ +399 356 „ja) emmalige und außerordentliche Auögaben (für Ab- lösung der den TestaznentSerben des Feldmarschal] von Möllendorff zustehenden EntsÖädtgungSrente für den Kumloser Zoll).
Unter den E i n n a b m e n find die Beiträge der Mitglieder der Wittwen- und Waisenverpfleaungsanstalten (615 660 544) auf 44620 „sé weniger als im laufenden Jahr veranschlagt. Die verschiedenen Eßnnahxncn „(19 924123 =“) ergaben 13 070903 „44 weniger; entscbetdend tft bterhei, daß die Ueberschüffe der Verwal- tmqg 1877-78 vorausficbtlxcb nur 287 305 546 betrag.n werden, während fie tm Jahre 1876-77 16 446 838 „46 (+ 16159533 516) erreichten. Die in diesem Titel enthaltenen Einnahmen des vor- maligen Staatsschaßes (8 526 770 „M.) sind um 2787 970 „46 höher ausgeworfen alsfrm Vorjahre, was in einer besonderen Ueberficbt motivirt ist. Dre Zmsen dex Staats-Aktienkapitalien (1 433 900 „M) find 11:11 50900 „ki höher eingestellt Worden, weil diese Kapitalien fich um 793 693 „44 (auf 32 255 248 «M) erhöht haben. Unter den leßteren befinden fich 15001 290 „44 49/0 Schuldverschreibungen der Kurhesfiscben Landeskrcdttkaffe (auf den Staat lautend), 3895500 „44 Stamm-Aktien, 11161. 0., 1). und L., der Oberscblefifäxen Eisenbahn, 1746 600 «“ CölnzMindener Eisenbabn-Stamm-Aktien u. s. 11). Zur Tilgung verschwdener nicht konsolidirt'er Anleihen sind im Etat der StaatssckzledenverWaltung Kap. 38 Tit. 2 6 203 431 „48 bestimmt, die hier in Exnnabme, erscheinen, 249 480 „46 mehr als im laufen- den Etat. Dte zur Ttchung von Staatsschulden bestimmten Privat- Renten-Ablösungskawtalten find dem Durchschnitt der drei leßten Jahre entsprechend auf 143 323 “14, 48 627 „44 mehr als im laufen- den Etat apgeseßt. Auf demselben Grunde beruht der Mehransay für d1e Emnahmen aus Geld- und Ordnungsstrafen (223 900 646, + 14100 „E) und der Minderansaß für die Einnahmen aus den herrenlosen Erbschaften (95 990 344, - 14 277 654) und den Beiträgen zu den Kaffenverwaltungskosten (113 017 26, -3874 514). Die Rück- zab_l1:_ngen aus den Darlebnen, welche zur Beiseitigung des durch die Frubxahrsbochflutben '1876 verursachten Schäden auf Grund des (Gesetzes vom 22. Juli 1870 bewiÜigt Worden, smd auf 34 645 „js (+ 22 665 916), die aus dem Gesey vom 24. April 1873 (Sturm- flutb dex Ostsee auf 90537 „44 (- 106115 546) festgesetzt ivor- den. Dte Einnahmen der General - Ordenskommisfion er- gaben, wie bereits bemerkt, 2660 «M mehr als im Vorjahre. 'Der Ertrag des Tbiergartens bei Berlin mit 38 600 ckck rst vom Etat der Domänenverrvaltung neu in diesen Titel überuorymen. Die zufälligen Einnahmen (498 620 24) sind um 2175 „46 gexmger angefexzt, als im laufenden Etat, die übrigen Pofitionen d1eses Titels,un116rändert geblieben.
Als außerordentliche Einnahmen find 77 323000 „46 (+ 18 884714 544) au6geworfen, davon 73 750 000 514) auf Grund besonderen Geseyes zur Ergänzung der Einnahmen des Staatshaushalts - Etaxs pro 1. April 1874- 1880 und 3750000 „44. Entschadigung für Abtretung der preußischen Staatsdruckeret an das Reiä). Die Staatsdruckerei sol] mit der ehemals von Dexkcrschen Geheimen Ober-Hofbucbdruckerei ver- bunden 111912611, um dte, Konkurrenz beider Anstalkcn auszUschließen mxd Erjpgrmß an Vetrtebs- und Verwaltungskosten herbeizuführen. D1e gememsauze Anstalt soll dem Reich überwiesen Werden, weil die Staats'druckerxt [Usher- schon mehr als drei Viertel ihrer Erzeugnisse fur Retchsbeborden ltefert. Einige der (Gebäude in der Oranien- straße verbleiben, dent Preußischen Hauptverwaltung der Staats- jchulden, der Preis fur die an das eich übergehenden Gebäude Ic. 1st auf 3573000 «“ vereinbart. Der Uebergang soll am 1. April 1879 stattfinden.
In den AuGgaben find für das Ministerium (715 950 «44 und 117 300 „46 Wobnungßgeldzuschüsse) 8700 „% Gehalt und 1200 „44 Wohnungsgeldzujchuß mehr ausgeworfen, weil sich die Notbrvendigkeit der Anstxklung emes Raths in der Abtheilung für das Etats- und KaffenWesen ergeben hat. Die AuGgaben für die Ober-Präfidien und RegtFrungen (Kap. 57) betragen 10 543 388 „44 , 24 449 346 weniger als 1m "laUKfendey Etat, hauptsächlich durch Erledigung von Besol- dqngen fur_uberzabltge Beamte. Die Rentenbanken (Kap. 58) find m1t 612 705 „44, 37 005 „44 mehr als pro 1878-79 dotirt, wxil die Geschafte, der Rentenbanken die Beschaffung neuer Arbeitskräfte nothwen51g gemacht haben. Bei den Außgaben für die Wittwen- und WmsenverpflegungSanstaxten (Kap. 60), 3274000 „44 wurden gegen den laufenden Etat 67 890 „44 erspart, hauptsächlich Weil fich der Zuschuß 311 der aÜgemeinen Wittwenverpflcgungsanstalt um 62 300 „46. vermmderi hat. Die Beiträge zu den Außgaben des Reichs betragexx 42 164 509 „14 (+ 5 124 245 546). Die Apanagen, Renten2c. (Kap,- 62), 41121476 «74 hab.:n sick) um 14705335 erhöht, haupt- 1ach11ch,' WEll “511: Verwaltungs- und Betriebskosten für den Thier- garten m Berlm (141 680 „M) vom Etat der Domainenverwaltung auf (iesen Titel übernommen sind. Die Wartegelder, Penfionen und Unterstüßungen (Kap. 63) smd mit 16 359 589 „44 angesexzt, 26 567 544 weniger als im laufenden Etat; der Civilbeamten-Penfionsfonds tft mit 283 000 „44 höher dotirt als pro 1878-79, mit 14000000 „44, der Penfions-Ausftxrbefonds um 253 000 „44 geringer. Als aÜge- meine Fonds find Kap. 64 4259 000 „44 auSgescßt, 47000 „e“: mehr als im laufenden Etat; der hierunter befindliche Fonds fm; Porto und Frachten ist den Durchschnittsausgaben der leyten dre: Jahre gemäß um 38000 34, auf 1361000 „jz erhöht worden und das Haupt-Extraordinarium (1200000 546) ist durch W1ederzuse3ung Yer durch den Nachtrag zum vorigen Staatshaushalts-Etat abge- 1613ten 9000 614 auf seine frühere Betragshöhe gebracht worden.
Statistische Nachrichten.
Gemäß den Veröffentlichungen des Kaiserlichen (Gesund- beitSamts s'md in der 46. Jahreswoche von je 1000 Ve- wobnern, auf den Jahresdurcbsthtx 5erechnet, als gestorbe'n Fmeldet: in Berlin 24,9, in Breslau 25,5, in Königsberg 29,2, tn
öln 20,2, in Frankfurt a. M. 14,9, in Haxnover 16,8, in Caffel 20,6, in Magdeburg 25,2, in Stettin 30,2, m Altona 29,1, in Straß- bur 21,5, in München 32,6, in Nürnberg 29,9, in Augsbur? 32,8, in resden 22,5, in Leipzig 16,3, in Stuttgart17,4, in Braun weig 22 9, in Karlöruhe 19,5, in amburg 28,9, in Wten 26,7, "in uda- peft 40,5, in Prag 29,8 in Tr est 36,2, “m Base132,5, in Brussel 22,4, in aris 25,1 in Ämsterdam 20,8, in Kopenha en 19,4, in Sto bolm 14,8, in Christiania 18,0, in St. Peters urg 32,8, in Warschau 29,7, in Odessa 34,5, in Bukarest 28,1, in Rom 27,4, in Turin 26,3, in Athen -, in Lissabon 26,8, in London 243, in Glasgow 25,8, in Liverpoo131,5, in Dublin 31,0, in Edinbur 6 16,8, in Alexandria( ypten 36,8. erner aus fruheren Wochen: nNew-
Dkk 24,2, in P i[ade bia 15,8, in Boston -, in Chicago 16,0, in
n Franzisko 16,5, in Calcutta 33,4, in Bombay 34,1, in Madras 51,9.
Während der ersten und letzten Tagx der Bexichtßtvoche bexrscbten an fast allen deutschen Beobachtungsstgttone'n sudltcbe und sudwest- [iche Luftströmungen vor, die um dre Mitte der" Woche an den Meisten Stationen in östliche und südöstliche in Munchen und Karls- kube in nordöstliche) umgingen, nur in Bres an war beZm _Woében- beginn West-, in Berlin die ganze Woche hindurch Sudwmd vor-
E r | e B e i l a “e zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich
wiegend. Die Temperatur der Luét entsprach im Allsemeinen dem MonatSmittel. Niederschläge, zum Theil in Schneeform fielen nur mäßig. Der Luftdruck sank beim Beginn der Woche; er blieb wäh- rend der Woche un ewöbnlich niedrig und stieg erst wieder in den letzten Ta en dersel en. ,
Die Terblickokeitsverhältniffe der metsten größeren Städte haben sich in der Berichtswocbe wi_edec ungünstßger gestaltet. Die aÜ- gemeine Sterblickokeitsverhältmßzabl fur die deutschen Stadte stieg (auf 1000 Bewohner und aufs Jahr berechnet) auf 24,4 von 23,3 der VorWoche. Die Betbyiligung des SäuglingSalters an der Ge- sammtsterblichkeit war eine geringere, die der höheren Altersklassen (übsr 60 Jahr) eine höhere als in der Vorwoche.
Unter den TodeSursachen erscheinen die meisten Infektionskrank- heiten in nahezu gleichen Verhältnissen wie in der Vorwoche. Nur Masern und Flecktypbus traten häufiger auf. Die Masern herrsschen außer in Nürnberg auch in Dresden. Das Scharlaéhfieber Weit in Berlin, Danzig, Essen, Birmingham und Liverpool noch keinen Nach- laß auf, sowie die Diphtherie in Berlin, Wien, Pest, Dresden, München, Hamburg 11. a. O. Unterleibstybben Veranla ten gleich- faUs etwas mehr Sterbefäkle, namentlich werden 1e in den italienisckzen Städten häufiger. In Breslau gewinnt der Fleck- typbus wieder mehr an Ausdehnung. Es werden aus der Be- richtswoche 12 Erkrankungen und 2 TodesfäÜe gemeldet. Darmkatarrhe erscheinen nur noch in München, Hamburg, Pest und St. Petérsburg in größerer Zahl. - PockentodeöfäUe waren in London, Wien, Paris vermehrt; in Pest, Warschau, St. Petersbuxg etwas vermindert. Vereinzelte Todesfälle dargn kamen auch m Prag, Odessa, Lissabon und Barcelona vor. Dte Pockenepidemte in Rio de Janeiro ist im Rückgange begriffen; doch erlagen denselben in der 1. Oktoberhälfte noch immer 244 Personen; dem gelben Fieber in der angegebenen Zeit nur 5.
- Die preußischen Sparkassen 1111 Jahre 1877. (Stat. Corr.) Die Skatistik der Sparkassen hat 111 Pxeußen' neuerdmgs nicht unwesenjliuhe Aenderungen erfahren. Um uber, die Höhe der Zinsüberfchüffe, das eigene Vermögen der Kßffen, dte Verwendung des Reservefonds z11 öffenklickpen Zwecken, 1orv1e die Zahl der außge- gebenen und eingezogenen Bücher Aufschluß zu eUrlangen, Wurden zu den bereits früher gestellten Fragen uege gefaßt; xverter w11r8en dann Vorkehrungen getroffen, um 1716 Zahl dtesxr , gemun- nüßigen Anstalten und ihrer AnnahmestZUen volLstandtger (116 bisher zu ermitteln, namentlich aber ern, erschöxckf3ndes, Btld von dem zu erlangen, was Vereinx und" Prwate Thatxgke1t auf diesem Gebiete leisten. In der; Statrstik fur das Jabr"1877 konnte dieser erweiterte Plan noch mcht vollkommen durxhgefuhrt Werden; erst die Hälfte der berichtenden Sparkassen hat samm'tltche Fragen 5eant*vortet, und die Festste11u11g der vorhandenen thvatsparkaffen darf noch nicht für abgeschlossen gelten. _Ehe so dre beabsichtrgte Verbefferung vollkommen erreicht wurde, rst aber ein anderer Uzn- stand eingetreten, der die einheitliche Zusammenfassang der em- zelnen Nachweise unmöglich zu 111achen_ drohte und droht - die Verlegung des staatlichen Etatßxabres, das dann yon einzelnen öffentlichen Körperschaßen 'angenommen wurde. .Wer- durch Wurde bewirkt, daß dxe eme Klasse "der Sparkczssen im Dezember, die andere im März 1hre' „Bucher ahscblreszt, und die Verschiedenßeit der Quellen dre Stattsnk 111" 311121 Tbecke spaltet. Für das Jahr 1877 haben 84 Von 1080 uberhaupt be- richtenden Kassen das Etatsjabr ihren Nachmeisen zu Grunde gelegt; sie besaßen 53 467 856 976, d. 1. nicht mehr als 4,1% des 'am Ende des Rechnungsjahres vorhandenen Einlagebestandes. thrd „unter diesen Umständen verfahren, als wäre dre mangelnde Emhett der Zeit vorhanden, so kann nur ein unbedeytender 'Febler ent- stehen, und jedenfaÜs ift_ derselbe unglcjch gerzngex: anzu- schlagen als der Vortheil größerer Ueberfichtltchfert, ,der dabei erlangt wird. Düse ErWagung hat 1111 Folgenden geleitet.
Wie eben berührt, erstreckt fich die Stattfttk' des Jahres 1877 über 1080 Sparkaffen, d. i. 60 mehr als 1m Vorjahre. Dtxser Zu- gang ist zum größten Theile die Felge beffexer Erhebung, dte_u. A. 40 bisher nicht gezählte Vereins- und Prwatsparkaffen exmrttelte; außerdem erschein n 14 städtische, 5 Kreis- und Amt», sow1e 5Land- gemeinde-, Fleckens- u. s. w. Sparkassen zum erstxn Male 11) den Uebersicbten, aus denen 4 andere nach thfrer Auflosung wegblrehen. Die sicher auch sehr große Zahl von ,Zgbrtksparkaffen hat 110112 mcbt mit in die aklgemeine Sparkaffenftati ttk einbezogen Werden konnen. Hinterlegt waren bei sämmtlichen oben genqnnten Kassen kam, En de des Rechnungs'abres 1300078 51394, die fich auf dre emzelnen Gruppen derse ben, wie folgt, vertherlen: es Wurden verwaltet
Kaffen mit einer Einlage von Mark am
von" Anfang Ende
des Rechnungsjabres Städten . . . . . . 503 680 835 400 716 825 527 Kreisen und Aemfern. . 235 317 783 646 345026838 Provinzen u. s. w. . . 5 38 858 441 39194437 Bezirken und Grafschaften 9 4 075 293 4 493 489
. ' l , l d Klkchsp“ 6" F ecke“ "n 133 991 427 140 9'29 345
Landgemeinden . . . 278 ' . . . . . . 33 48 571 478 49 135 870 Veremen 3 831 342 4 473 007
Privaten. . . . . . 17 überhaupt . 1080 1227 947 027 1300 078 513
Im Laufe des Rechnungsjabres 1877 haben also die Emlagen um 72 131486 „54, d. i. 5,8 0/9 ihres mittleren Bestandes, jugenozn- men; und zwar vermehrte sicb die Sparkassenfchulkx durch neue 'Em- zahlungen um 355911149 „46, sowie durch Zuschretbung von _Zmsen um 35 159 717 .“, während die Rückforderungen „fie um'318 939 381 57-6. verringerten. Gegenüber den Vorjahren beWetsen diese Zahlep eme Verlangsamung der Kapitalansammxung, da 3. B. 1876 He! nur 1020 Sparkassen 361835316 „44, (1110 5924 167 «M mehr "als 1877 bei d1080 Kassen, hinterlegt und 293 165 984 „46 zuruckgezogen wm: en.
Am Besten Werden über die eingetretene Aenderung ,und dxn Gang der Kapitalbewegung die folgenden 'Zahlen „unterrtcbten, tn denen der Zu- und Abfluß der Gelder mit tbrem mrttleren Jahres- Bestand verglichen wird. Von diesem betrugen " die neuen Ein- die Zins- die Ruck- zablungen zuschrxibungen zahlßmgen “ 0 27,6
0 0
1872 42,3 2,6 1873 42,5 , 26,0 1874 . . . . . 39,4 , 25,6 18 . . . . . , , , 25,2.
1877 . . . . . 28,2 2,8 Hieraus läßt fich auf die Wirkungen der egenwärtigen wirth-
chaftlichen La e der Schluß ziehen, daß Hiesel e die" Ansammlung Lon Ersparni en wohl beschränkte, aber nicht zur Ruckfordexung der eingelegten Gelder in rößerem Unzfangx als bisher genöthtgt hat; im Gegentbeil ergiebt cb, daß du Ruckzablun en im Vergleich zu den zurückzuzahlenden ummen während der le? en 3 Jahre gcrin xe waren, als in der Zeü von 1872 bis 1874. D 12 er Schluß, der te Zéßigen Verhältnisse in ein weniger ungunstiges 'ich“; steÜt, (114 die ageömeinung, kann allerdings nur unter einer „Einschrankun gemacht werden; es ist dabei zu berückfichtmen einma“, daß neben den Sparkassen noch manche andere Gelegenbett
im Verwaltungs- jahre
8 Preußischen Staats-AnzeigeZ
98-
zur ficheren inferle ung erübrigter Spmmen sicb bietet, dazm aber, daß die en Anßtalten keineswegs tmmer ersparte Pfenmge von den ärmeren Schichten der Bevölke-rung anvertraut x_verden, denselben vielmehr auch augenblicklich müßtg [regenxe Kapitaxien der Geschäftsleute zugeben. Emen vol1e_n_Beweis bterfur kan_n dte _Sta- tistik aÜerdings nicht geben; ste bestatigt aber Das. was dre uxmuttel- bare Wahrnehmung aus manchen Gegenden bertcbtxt, durchdte Nach- richten über die Zahl und Größe der Sparkassenbucbex. Schon seit län erer Zeit ist der mittlere Betrag, der (Guibabetx fortdauernd und in Jtärkerem Maße gestie en, als bei der naturgemaßen Vermehrung kleiner Einlagen, durcb inSzuscbreibung und Zyzablungen, der Fa[[ sein könnte. Die Summe, die im Mittel an! ein Sparkaffenbuch eingezahlt ist, erhöhte fich von 1875 zu 1876 von 503 auf 515 „li, und ist im Verwaltungsjabr 1877 auf 520 «44 gestie en. In welcher Weise dieses Ergebnis; herbeigeführt_ wurde, ergiebt 1ch (11.16 Folgen- dem. Es waren Sparkassenbüéber m Umlauf von 100
mit einer überbaupj 1877 1875 1876 1877
Einlage von 1875 1876 unter bis 60544 530 231 568 304 642 959 24,00 23,96 25,71 465101 20,28 19,81 18,60
61 „ 150 „ 447997 469733 446 684 18,02 18,07 17,86
151 „ 300 „ 398220 428623 420963 17,60 17,60 16,84
301 , 600 „ 388694 417376 601 und mehr, 443 959 487 596 524 821 20,10 20,56 20,99
zusammen . . 2209101 23M32 2500 5281110000 1000010000
Es zeigt fick) also in diesen Zahlen, daß während Hes Rechnungs- jabres 1877 die Bücher mit einer Einlage, von 61 1118 150 „ki sub verringerten, während alle übrigen Klassen eme,Zunabme zu verzetcb- nen haben, und zwar die kleinsten Guthaben dre grö te.k Wenn fick) unter 1000 deren am Jahresschluffe 1877 257, 187, (Wék ngk 240 fanden, so scheint diese Wandelung auf den erstetx Blkck sebr gunstig: in Wahrheit ist sie es jedoch wohl kaum, da dre Verringßrung der Einla en von 61 bis 150 544 skbr für die Vermuthung fpxtcht, daß "enes ehr nicht aÜein durch die Begründung neuer klemer Gut-
aben, sondern auch dadurch entstand, das; Ersparnisse von der eben genannten Größe angegriffen und auf Betrage unter 60 „46 herab- gemindect wurden. '
Genauer und stcberer würde s1ch dieser Vorgang nur verfolgen lassen, wenn die Sparkaffenberichtc den,Stand'und Beruf der (8111- leZer in der Art verzeichneten, daß mtt Bestnnmxbeit' festzusteklen ware, ob die unteren Klassen der Bevölkerung m emexn Jahre größere Einzahlungen oder Rückforderungen machten, als 111 eme'm anderen. Da aber solche Nachweise mangeln und korrekt auch me- mals beschafft werden können, so kann nur aus den vorhandenZn Angaben geschkoffen Werden, welcher Klasse der Beyölkexung die Sparkassen durch die Annahme von Geldern vorzugSUJ-Nse drenen. _
Bessere Anwort geben die gesammelten Nachr1ch7é11 a_uf dte Frage, wem der andere Zweig der Sparkaffen-„VerWaltung, dte Be-
egung der eingc-gangenen Gelder, vorzugöWetse zu Gute kymmt; hierüber lehren dieselben Folgendes. Am Ende des Recynungsjahres 1877 hatten die Kassen überhaupt 1332 239 720 «is. (gegen 1 246131668 „46 im Vorjahre) auSgeliehen; htervon waren angelegt überha upt von 100 .“ 1876 1877 1876 1877 „46 „M “M „M
347 586 722 381 940 286 27,89 28,67 328 139 743 359 685 637 26,33 27,00
in Hypotheken auf städtische Grundstücke ländliche Grundstücke in JNbaberpapieren, an- gegeben nach
Nominalwert!) 168 828 761 12,67 Courßwerth : 23,151
. (ck 288 470 9711 126 232131 9,48 auf Schuldfcheine
gezZen Bürgschaft und
echsel . 10,85
. . 135 473 068 144 639 182 10,88 gegen austvfand . 45 154 386 45 142 630 3,62 3,39 bei öffent ich. Instituten 101 306 778 105 771 093 8,13 7 94
zusammen 1246131668 1332 239720 100,00 100,00
Wekcbe Summen bei dieser Art dex Vexegung den Sparkassen als Zinsen im Ganzen zugeflossen find, rst mcbt bekannt. Dagegen ist für das VerWaltun sjahr 1877 zum ersten Mal? der Vexsuch gx- macht worden, festzusteJen, welcher Gewigm durcb dte' Versxhtedenbett des geforderten und des gewährten stfußes erzielt wxrd. Von 548 Kassen find hierüber Angaben gemacht wvrden' bei denselben Waren am Anfange des Rechnungs'ahres 674 811 154 „46, (1,11 dessen Ende 717293040 «44, im Mitte also 696 052 09“- .sz htnterlegt. Als Zinsüberfckpuß werden aber hier 6 974 750 „14 verzeichnet, so, daß durchschnittlich diese Kaffen ihren, Glaubrgern 1 2/9 an Zmsen weniger gewährten, als fie selbst bet der Belegung erzteltxn. Wier- dings muß von diesem Plus auch der erwaktungöauswand bx- stritten Werden, der um so höhere Summen m Anspruch nimnzt, 1e bequemer den Einlegern die Gelegenbut zum Sparen gemacht rst.
- Die Ergebnisse der Viebzäblung'im Groß erzog- tbum Baden vom 3. Dezember 1877 w,erden m Nr. 17 nd 11. (1878) der dortigen statistischen Mittbetxun en bespro'xben'. Seit 1867, also nunmehr seit elf Jahren, fianet m gden aleahrltcb Vieb- |ählung statt. Dieselße wird durch dre GememdebebordM besorgt und erfolgt im Wege des namentlichen Cintrczgs der Yrehbe 18er und der jedem Befißer zukommenden Thtere m tabeÜartsche er- zeichniffk. Wir entnehmen densekben folgende Dqta: Jm Allge- meinen zeigt fich von 1876 auf, 1877 eme Vermeh- rung der Viehzahl, Was wesenthcb Her guten Futter- ernte des Jahres 1877 zuzuschretben L|. Die Pfexde zunächst haben im Ganzen um ein Gexinßes zugcrx-meen (1301) 66,134 auf 66 324, um 190 oder 0,3%). Dte uber vterxabrigen 'Tbtere md um etwas an Zahl gefallen von 57858 auf 57 6443 _dte Abna me trifft verbältnißmäßig star die Hengste, wclche vxm 1402 auf 1301 berabgegangen sind; dagegen babxn dle jungeren Tbjerklaffen, Zjährige und Fohlen zugenommen" Zjährtge von 2337 auf 2633; oblen vyn 5939 auf 6047, - Die Zahl des Rindvxehes ist von 8046 m 1876 auf 590158, in 1877 um 22112 Stuck oder 3,7% gestie en. Die Zunahme ist bei allen Abtheilungen enx etreten außer ,bei en Farren, welche eine geringe Abnahme erlt en haben. Wte zu er- Warten, haben die Kälber die stärkste Zunahme erfahren (vvn 29 739 auf 38 655)' die reichen Futtervorrätbe veranlaßten zur vermehrten Aufzucht. Die Schafe haben sich von 141 750 im Jghre 1876 auf 135267 im Jahre 1877 um 6483 odex 4,8 % vermtnderx. Die Schafzahl nimmt eit der jährlixbcn Zabltzng, ungeackxxe! veremzelter Iabreözunabmen, tetig ab. Die SchWerne haben _1111 Jahre 1877 von 321 191 auf 337 060 um 15 869 oder 4,7 %, dte Ziegen von 78 045 auf 81123 - um 3078 oder 3,8 % zugenommen. Die Bienenstöcke zeigen eine Zunahme von 74061 auf 76 056 um 1995 oder 2,6 0/9. Das Federvteb hat fich tm anzen aus .n- veränderter Zahl erhalten. Die Zahl der Hunde endltcb ist haupt- Zäcblich in Folge der Erhöhung der Hundesteuer von 27 664 auf “6 211 um 1453 oder 5,3 0/9 gefallen.