die Portage vom finanziellen Standpunkt aus. Der gef
könnte hier im lr. für die Quadratru
e d endl; au ören. Na ein' en Zweinerkungen der seh ich fh ck 19
. Drescher und Kantak wurde Kap. 98
Bei Kap. 99 (Landgensda'rmerie) weshalb M größeren, namentlich vin en elegenen Städten neben dem no be ondere Gensd'
Der Abg. Richter Auftreten der Gensd' sagen lasse, wie von
PW von M jenseits der Spree ei noch ein bini oben diesseits
the für Grundücke er, wenn man den Spree in Erwä Nachdem die Herren Baron von Senfft = P1 ur Lippe nochmals geg aingesprochen hal“.
ra te der Ab „Ber er, stäixxtisckßn 151112111; ien t en 5 e appara armeriestationen bestehen blieben. (Hagen) bemerkte, daß si armen im politischen Wahlkampfs dasselbe en. Als aktive Soldaten, schlo en seien,
Remis en.
en die Vorlage erk ken, daß sich noch ein werde finden lassen, .das noch geeigneter rung des Baues und billiger im (Schluß des Blattes.)
V e r l a u f,? feste das Haus der “Abgeordneten hung der Tageöordnung fort. Die “folgenden drei Gegen-,
1) Berathung der Uebersicht über den Fortgang des Baues und uber die Ergebnisse des Betriebes der Jahre 1877/78;
und die 0,
ck von dem Preise sei, wurde ie Diskus wn geschlossen.
weiteren
den Landräth iiberhaupt, vom Wahl sich gar nicht in den Wa lkamp stens ein für alle Mal verbieten, Gensd'armen „Wahlzettel vertheilten.
Der Abg. Frenßel bemängelte das Verhalten der Gens- siehern gegenüber und fand die Zwitter- erren dienten, dem liel). Redner verlas zu Königsberg, daß die Gensd'armen den AmtSvor- führte eine Reihe von Fällen
bei Gelegenheit der Wal):
g. Drescher stellte an den Minister die Anfrage, den Distrikt Marienwerder ein weiterer Distrikts- estellt werden könne, was wegen der Größe des der dortigen Schwierigkeiten nothwendig sei. erwiderte der Minister des anerkenne, dessen Befriedigung verhindert. Gensd'armerie habe bisher zu anlaffung gegeben; das Personal militärische Organisation ziplin. Was die vom A ein uffungen betreffe, Erlärung in Bezug
- re t aus gestrigen sollten sie
- Im (20.)Sisuna möge weni
Staatöei enba nen im armen den Athor
s b ellung des Gensd'
2) Beratbung der Uebersicht über den Stand und derjenigen StaatSeisenbabnbauten in der bis Ende S: tember 1878, für welche die erforderlichen Geld- esondcre Gesetze oder unter den einmaligen und gaben des Etats der Eisenbahnverwaltung
armen, die zweien andrath und ihrem Offizier, sehr mi dabei einen Erlaß der Gensd'armerie-Brigade worin bemerkt wurde, stehern koordinirt seien, und an, in denen sich die Gensd' len Ueberqriffe erlaubt hätten.
Zeit vom 1. Oktober 187
mittel durcb außerordentlich bewilligt worden sind 3) Beratbun dem Etat der Ei Tit. 9 der einmali Dispositionsfonds von 90000 .“ . f Antrag des Abg. Rickert der Budgetkommission
Hierauf wurde der (Heseßentwurf, betreffend die durch das Gesetz vom 20. April ekapital einer- Eisenba 11 von pe nach Rotbemiible im thale übernommene ZinSgarantie nach den Bes der Budgetkommission in zweiter Verathung ohne Di angenommen. Haus feste sodann die Berathung des Etats des Ministeriums des Innern fort. Bei Kap. 97 Titel 5 in Stettin) beschwerte sich der Abg. über die Handhabung der Stettiner Dort seien Stücke, wie die die in Berlin unter den Augen des Min Polizei-Präsidiums schon über 50 Male auf boten worden. Die Sache sei so aufgefa „Times“ telegraphisch eine Art der Feindse Dadurch werde die Cen Existenz des Stettiner Theaters Der Minister des derte, daß heut die Nei hören von Theatersi Sittlichkeit hinausgingen, vielfach best dagegen eingeschritten wiirde Hause aÜseitig Billigung fi des Erlaubten streiften, müsse die subjekt Polizeibehörde entscheiden. betreffe, so sei bis Stettiner Polizeidir für ihn kein Anlaß zum , Grenzen der Sittlichkeit überfch'reit orwiß erkläxted lizei für einen tettin werde
des Nachweises über die Verwendung des in enbabnverwaltung pro 1. April 1877/78 unter , , gen und au «ordentlichen Aus ob nicht fÜr Offizier ang
Bezirks und
gaben vorgesehenen
wurden an überwiesen. nnern, daß er
inanzlage habe Organisation Ausstellungen keine Ver- sei ein geeignetes und die arantire die Straffheit der Dis- g. Richter behaupteten Wahlbe- so könne er sich nur auf seine frühere auf die Wahlbetheiligung der Beamten
Bedürfnis; Erweiterung der 1869 für das Anla Finnentrop überO
(Polizeiverwaltung Schmidt (Stettin) Theatercensur.
Der Abg. von Meyer (Arnswalde) bemerkte, daß seit Er- dcs Sozialistengeseßes für die größeren Städte eine Ver- mehrung der Polizeikräfte eingetreten sei, in den kleinen falls kein Mangel an Sozioldemokraten, icht kommen, daß Man el an Polizei- die Demo ratie mit der Sozialdemokratie sebr verwandt, und die heutige Sozialdemo- kratie sei nur eine natürliche Folge der Demokratie. demokratie habe in Folge der liberalen Geseßgebu einen immer breiteren Boden öffentliche Ordnung nothwendig an Stelle der n lenden Besaßungen eine vermehrte (Hensd'armerie. Die demokratie könne sich nun in den kleinen umal auch die aus Berlin aus leineren Städten be äben, andes dürfte Gensd'armerie um so mehr indizirt flachen Lande jest eine große welche vornehmlich durch die
„Fourcbambauls“, isteriums und des eführt seien, ver- daß sie den emeldet und in Pariser Blättern als igkeit gegen Frankreich gedeutet sei. omifche herabgezogen und die
Städten sei aber eben und dort könne es le kräften einträte. Uebrigens sei Die Sozial- ng seit 1848 erfordere die unme r fel)-
sur ins K gefunden, und so Innern Graf zu Eulenburg erwi- gung zur Aufführung und zum An- it Über die Grenzen der ehe, sei bekannt, und wenn , so werde das wohl in diesem hohen Stücke die Grenze ive Meinun Was das genannte Siü her eine Beschwerde Über den Bescheid der cht erhoben worden, also liege auch Ob dies STM die sei ihm unbekannt.
ung der Theater- * durch solche Vor- entschieden ein öffentliches Spott gegeben. Das Vorgehen ntbehre durchaus der geseßlichen s perbotene Stiick reagire gcgen set durchweht von einem Zuge indthorst (Meppen) äußerte seine 1 des Ministers und bat, die all' erfolgen zu lassen, sondern eine die Grenzen des 111 Theaterstücken Abg. Dr. Miquel betonte eben- en Kontrole der Theater; cht haben, gegen unsitt- Es empfehle sich in großen ury aus angesehenen Bürgern, e leisten können.
iicken, welche we Städtenleichtvermehren, gewiesenen Agitatoren sich nach Zum Schuße der kleinen Städte eine Vermehrung der sein, als sich auf dem sittliche Verwilderung zeige, Zunahme der Brände wahr- enommen werde. Der beste Boden für jede KreiSordnung „ci dic Gensd'armerie, und bedauecie deren Etat nicht vorFtärkt worden sei. Der Abg.1)r. Freiherr von d entschiedener Vorzug der Gensd' anderen Polizei zumal sie gar vielmehr stets den wendig sei aber eine Er Gensd'armen als auch Der Abg. Richter (Hagen) bestritt, daß die Demokratie zu identifiziren sei, im Gegentheil ie Vormauer gegen die Sozialdemo- Er begreife nicht, wie der Minister gegenüber den Vor- würfen, welche den (Hensd'armen gemacht worden seien und be: sonders in Betreff des Reskripts der Königsberger Gensd'armerie- Brigade bisher habe völlig schweigen können. bald kein anständiger Amtsvorsteher bleiben coordinirt werde. den Gensd' zu verbieten. f erwiderte der Minister des Innern, Graf zu Eule burg, wenn auch die Art und Weise Vorredner seine “(rage begründet habe, ni zur Antwort sei, wie er (der Mini der Gensd'
nden. Da viele
Einscbreiten vor. Redner schließlich, “daß Der Abg.1)r. censur durch die gänge wie in Aergerniß und Anlaß zum der Stettiner Polizeibehörde e Begründung; denn gerade da die verpönte Richtung und deutschen Geistes. Der Abg.W ustimmung zu den Wortex rüfung nicht von Fall zu ury zu bilden, die gener (, laubten fe stellen müßte. fal1s die Not wendigkeit der p die Polizei müsse nothwendig das Ne liche Theaterstücke vorzugehen. Städten die Einseßung einer die der Polizei wichtige Die Bemerkung des Abg. Schmidt-Stettin, nochmals die Berücksichtigung des Ste wurden Titel 5 und 6 bewilligt.
Zu Titel 7 (Breslau Steinkirch die Mebrforde Polizei; di den, die neulich eingehend gewürdi
er Golß führte aus, daß es ein armerie-Organisation vor der sei, daß diese Leute militärisch organisirt seien, keine Verantwortung haben dürften, welche Offizieren überlassen bleiben müsse. Noth: höhung des Gehalts sowohl der der Offiziere.
mit der Sozialdemokratie sei die FortschrittSpartei d
Es werde sich Mann mehr in Preußen finden, der ihm der Gensd'arm Der Redner wiederholte schließlich seinen armen jede Einmischung in die Wahlen
Nach einer welcher dem Minister ttiner Falles empfahl,
) befürwortete der Abg. von Uechtriß- rung yon 43 000 .“ fiir die Bres- elbe rechtfertige sich aus denselben Frün- eim Etat des Berliner Polizei-Präsidiums f wnrde dieser Titel ge- Polizeiverwallungen von Cassel, Hanau, , _ und Wiesbaden. (Polizeiverwaltung zu Coblenz) beschwerte s'über die angeblich von der iedenften Richtungen hin beli er Centrumspartei gegeniiber ange rsammlungsrechtes zu rügen. Schußwebr der bür Ausbaues der inneren Verhältni Etats der Polizeiverwaltungen von Co Eydkuhnen und Ems eneh'migt. Zu Kap. 98 (Po izeidistrikts- Posen) bemerkte der Abg. Drescher, Unrecht über Unterdrückung ihr möchte er die Staatsregierung bi öhtere Aufmerksamkeit ck die polnischen Volk fich auch mit politischen Fr ck Mit den laydwirthschaftlichen Vereinen. über habe die Regierung das Recht, fie untcr i ierauf erwiderte der Ab „ _ tten bis jeßtloyciluiid vorgetragen; ]th trete aber der VW und sogar einer
in welcher der sehr einladend o wolle er doch zweierlei erklären; Die Frage, ster) über die Wahlzettclveriheilung Seitens erledige sich durch seine neuliche Er- itaiion der Beamten.
gt seien. Daran ebenso die Etats der Hannover, ulda, Frankfurt a. M.
armen denke
klärung iiber die Wahlbg mit dem Erlasse des Brigadekommandos angebe nach erhaltener Kenntni er erwarte, um dann se Hierauf wurde di Reihe persönlicher Bemerkun von Meyer (Arnswalde) und das Kapitel für die Landgensd'ar Diskussion Kapitel 100, Allgem
Bei Kapitel 101 Berger wiederum 11
durch die Gefängnißarbcit bereitet werde *durch die ck
Was den Fall , so habe er ß Bericht eingefordert, dessen Eingang ine Entscheidung zu treffen. e Diskussion geschlossen.
gen der Abgg. Richter (Hagen), reiherr von der Golß wurde merie bewilligt; ebenso ohne eine Ausgaben im Interesse
(Strafanstalts:Verwaltung) klagte der Abg. die der freien Arbeit , besonders aber auch [echte Arbeit, die bei unglaublich billigen Preisen aare immer mehr vom Markte vcrdränge. bemerkte der Regierungskommiffar, Gel). Oxer: h Illing, die Regieriiiig sei einverstanden der Enquetekommißion , der Gefangenen in fiskalische
Magdeburg Göttingen, Celle, Marburg, fich der Abg. Fu lizei nach den ver besonders sei die d Auslegung des Be einer gesetzlichen
Nach einer
Es bedürfe gerlichen Freiheit und des Hierauf wurden die blenz, Cöln, Aachen,
K_ommisffarien der Provinz die Polen beschwerten sich mit er Vereine, im Gegentheil , ,tten, denselben noch eine er: zuzuwenden. Gefährlich seien nament- und Varochicilbibliot agen beschäftigten.
ber die Konkurrenz,
Regierungs- mit folgenden produktive Beschäftigung daß aber dieselbe nicht beutet werden dürfe und daß eine mög des Betriebes erstrebt werden müsse.
aber nicht unbedingt auf die gefordert gen Art der Verdmgung eingehen,
große Menge Gefangener plößlich arbe rung könne auch nicbt zugestehen, Eisenar-beiter der unverhältnißm freien Arbeiter in dieser Branch kurrenz machten.
terial der Enquete Hand geboten hab nahmen treffen.
fängnißarbeit endgültig zu regeln.
ekvercine, die enfo verhalt: Dem ge en: hre Auf icht g. ._Kantak, die „polnischen objektiv ihre Biischwerden , „ edner mit einer hilippika Denunziation auf. Die ange ührten „manbeaufsicbtige die olmsch _seien.
' cht, landwirths , , ine zu bilden z-und ihre Spr -_ u erhalten. Nach der- Rede , „_olen aber Parias [schien ni t von der
daß eine nothwendig sei, in Interesse g liebste Vielgestaltigkeit Die Regierung könne e Einstellung der jeßi- da in diesem Falle eine itslos würde. Die Regie; daß “3. B. die 652 gefangenen äßig größeren Anzahl der e irgendwie erhebliche Kon- Die Ne ierung werde das thatsächliche Ma- , zu de en Beschaffung fie bereitwillig ihre en und danach ihre Maß- unsch, die Frage der Ge-
lußantrag wurde angenommen, und Kapitel 101 „für Wohlthätigkeits reman Gelegenheit,
bgeordneten
„_ ereine schon des- Die Polen hätten jedo aftliche und wiffenscha tliche _ ache zu sprechen und" aufrecht _ des Yorredners schienen die u sem. Hoffentlich würden“ diese An- heilt, sonst würde ja erechtigung verlieren. bedmierte,_' da
alb, weil fie
„ „sorgfältig ;) taaLSregierung et ie hege den ort „Zaum cuiqus“ seine Schröder "(Lippstadt deutscher und polnis "er Landwirthscba
Die Redeweise „polnische Wirt
, Der, Ah _ Dréicber zwis. „kn Unterschied ma'che
ei Kapitel 102
wecke“ nahm der Abg. Freiherr von Hee
ck über die
Kriegervereine zu beklagen Éhörigkeit ur Anxiee bilbe und die in Kanz ungehöriger eise Wa :AYatwn und überhaupt Polit trieben. Wü rendFonst die , erson des Kaisers über den Parteien ste _und m der édlttischen Diskussion nicht genannt werde, sei te in der Wah periode von den Kriegervereinen in den Kampf gezogetz worden, um mit ihr Wahlpolitik zu treiben.
Yerauf wurde Kap. 102 bewilligt, ebenso wurde Ka 103 ( llgemeine Ausgaben der Verwaltun des Ministeriums" des Innern) ohne Debatte genehmigt, worau sich das Haus um 31/2 Uhr vertagte,
M*..-
„ _ In der heutxi en 21. Sisung des H'auies Abgeordneten welZer d(ie taats-Minister1)r. Friedenbbl und M0 bach un mehrere Regierungskommissarien beiwo n- ten, ther te der Präsident mit, daß die gestern vom Hérrem hquse'angenommenen Vorlagen eingegangen seien. Das Ver: zeichmß rxon Petitionen, welche von den Kommissionen zur Er: örterung im Plenum nicht für geeignet erachtet sind, gab zu keiner Debatte Anlaß. Ueber eine Petition des Gemeinderaths zu Biedenkopf ging das Haus zur Tagesordnung. Die Petition von Jagd-Znteressenten der Gemeinde Selm, Kreises Lüding- hausen, wurde „in Erwägung, daß die Beschwerden in dem zu erwartenden Jagdpolizeigeseße ihre Erledigung finden werden“, durch Tagesordnung erledigt. Die Petitionen der Städte Osterode und Hildesheim wegen Tragimg von Gefangenentransportko ten wurden der Staats: regierung zur Verücksichtigung empfohlen. Die allgemeine Rechnung über den Staatshaushalt für 1875 wurde der Budgetkommission überwiesen. Es folgte die zweite B9,- rathung. des Geseßentwurfs, betreffend Abänderungen der Feseßlicben „Bestimmungen über die Zuständig- eiten _des Finanz-Ministers, des Ministers für die laydwrrthscbaftlichen AngelegenZeiten und des Ministers „für Handel, (Hemer 6 und öffent- liche Arbeitei)„ in Verbindung mit dem Berichte der Vudgetkommrssion iiber die dem Entwurf des Staats- haushalts : Etats fiir das ahr vom 1. April 1879/80 beigefügte Denkschrift, betre end Aenderungen in den Ge- schäftskreisen mehrerer Ministerien. Der Artikel 1. des Geselx entwurfs:
„Die gesetzlichen Bestimmungen über die Zuständigkeit des Finanz- Ministers werden für den Bereich der Domänen- und Forstver- Waltung dahin abgeändert, daß der Minister für LandWirtbstbaft, Domänen und Forsten an die Stelle des Finanz-Ministers tritt“,
sowie der Antrag der Vudgetkommission: _
.Das Haus der Abgeordneten wolie der Uebertragung der Domänen- und Forstvxrwaliung von dem Finaaninisterium auf das das Ministerium für landwirtbsckßaftliche Angelegenheiten, welches demnächst die Bezeichnung „Ministerium für Landwirt!)- schaft, Domänen und Forsten“ zu führen haben wird. zustimmen“,
wurden nach einigen kurzen Bemerkungen der Abgeordneten von Wedell-Malchow und von Zedliß und Neukirch ange: nommen.
Artikel 11. lautet:
.Die aesetzliÖen Besiimmungen iiber die Zustävdigkeiten des Ministers für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeit-Zn Werden dahin abgeändert, daß in Beziehung auf die Handels- und Gc:v:rbc-Angcleg€ül)€iisn der Minister für Handel und Gewerbe, im Uebrigen der Minister der öffentlichen Arbeitcn an
die Stelle desselben tritt.“ ,
In Bezug auf diesen Punkt beantragt die Budget: kommission :
,das Haus der Abgeordneten wolle
1) der Tbeilung des Ministeriums für Handel, (Herverbe und
öffentliche Arbeiten in ein „Ministerium für öffentliche Arbeiien“ und ein „Ministerium für Handel und Gerberbe“ bei Feststellung des Etats für 1879/80 zustimmen, und
2) beschließen, die Königliche StaatSregierung aufzufordern, die
Uebertcaanng der Aafsicthrecbte iiber das preußische Eisen- bahnwesen auf das Reick) baldigst herbeizuführen.“
Hierzu hatte der Abg. Berger (Witten) beantragt:
in Artikel 11. die Worte „Handels- und GeMrbeawgelegenbeiten“ zu streichen, und an deren Stelle die Worte zu setzen: „Ange- legenheiten des Handels, der Gewerbe und der Privateisenbabncn“.
Der Antragsteller erklärte indessen, daß er in Anbetracht der von der Budgetkmnmission unter 2 vorgeschlagenen Refo- lution seinen Antrag zurückziehe.
Der Abg. Windtborst (Meppen) sprach sich gegen den Artikel U., sowie gegen die Anträge der Budgetkommission aus; man hätte nicht einmal nachgewiesen, daß man im Reiche mit einer solchen Uebertragung der Han- dels: und Gewerbe-Angelegenheiten auf den Reichskanzlcr- amis : Präsidenten einverstanden sei. Außerdem müsse er sich gegen die Schaffung eines besonderen Eisen- bahn-Minisieriums erklären, weil hinter diesem das Staats: respektive Reichs : Eisenbahnprojekt versteckt liege. Der Abg. von WedeÜ-Malckww erklärte sich fiir den Artikel,]!- und die Anträge der Vudgetkommission; denn es sei unmöglich- daß ein Minister gleichzeitig das Eisenbahn- und das Handels- Ressort leiten könne. Eins von beiden müsse darunter leiden. (Schluß des Blattes.) '
_ Nach §. 17 des (Heseßes vom 14. April 1856, betref- fend die Landgemcinde-Veriaffungen in den sechs östlichen Pro- vinzen, und den analogen Vorschriften der westfälischen Land- gemeinde- und Städteordnung vom 19. März 1856, sowie der Gemeinde: und Städteordnung für die Rheinprovinz vom 23. Juli 1845 bezw. 15. Mai 1856 kann Landgemeinden, in denen ein Bedürfnis; dazu obwaltet, die Annahme der Städteordnung, ingleichen Stadtgemeinden unter derselben Vorausseßung die Annahme der Landgemeinde-Verfaffung im Wege der Allerhöchsten Verordnung gestattet werden.
Es ist in einem Spezialfalle fraglich geworden, welche Tragweite einer solchen Aenderung der bestehenden Homma- nalen Verfassun? mit Bezug auf die Vorschriften in .de" §§. 731, 740 Th. 11. Tit. 11 des Allgem. Landrecbts [)?le- legen sei, nach welchen bei kirchlichen Bauten die Ver- theilung des Geldbeitrages zwischen Fiskus, als Patroxt, und der Kirchengemeinde nach dem dort bestimmten Maßiiabsu bewirken ist. Insbesondere erscheint es zweifelhaft, oh dLsse veränderte Beitragspflicht in dem Falle, in welchem eme zu- vorige Vereinbarung über dieselbe unter den Betheiligten mä)t stattgefunden hat, mit dem Eintritt der kommunalen Aende- rung ohne Weiteres ihren Anfang nimmt, oder ob das a"- BeitragSverhältniß zwischen Patron und Eingepfarrten durch- die Umwandlung einer Stadt: in eine Landgemeinde - UU umgekehrt _ an sich nicht berührt wird.
In Anbetracht der Bedenken, welche aus dem Mangel einer recht eitigen Regelung dieser Frage bei eintretenden Kirchenbauf5ällen für die Betheili ten entstehen können, er- scheint es nothwendig, derartigen nträgen auf Annahme der Landgemeinde-Verfassung bezw. Städteordnung, soweit mcht
deren Grundlage die frühere Zu-
* des ("nnern Cirkul
dringende Gründe ein anderes Verfahren bedingen, der Regel nach eine Vereiizbaruna der Interessenten über die tronat-Bau- und Beitragspflicht vorausgehen zu lassen.
r Minister der geistlichen 2c. Angelegenheiten und der Minister haben deshalb die Bezirksregierun en durch arerlaß vom 23. v. M. veranlaßt, dies vor'ommenden Fans zu beachten, sowie die Vetheiligten hierauf hinzuweisen. Sollten Fälle eintreten, in denen eine solche Vereiiiba- rung nicht 1: eZielen ist, die Nothwendigkeit einer anderweiten Gestaltung ber ommunalverfaffung eines Ortes (iber diirch das kommunale oder sonstige öffentliche Interesse bedingt „Wird, so sind dieselben jedeSmal den Ministern zur Entscheidung
vorzulegen.
_ In dem Prozesse eines Grundbesißers, welcher_ ein Servitutsrecht auf ein zum Bahnplanum einer Eisen: bahn gehöriges Terrain hatte, an der Ausübung desselben aber durch Absperrung des Ueberganges über die ngn gerade an der fra lichen Stelie behindert worden war, Wider die Eisen- hahnge ellfcbaft, mit dem Antrage, sie zum Betreten des thn: planums auch ohne Erlaubnißkarte fiir berechtigt zu erklarexi, hat das Ober-Tribunal, 11l. Senat, diirch Erkennimß vom 15. Juli 1878, in Uebereinstimmung nut der bisherigen Rechtsprechung den Saß ausgesprochen,_ daß zur Beseitigupg polizeilicher Anordnungen die poffeffortßben NechtSmittel keine Anwendung finden. Ein durch solche AnordnunYn verleßies Privatrecht kann vielmehr nur im petitorischen 5 rozeffe ver- folgt werden.
._ Der Königli griechische Gesandte am hiesigen Aller- höcbsten Hofe, Herr angabéx, ist von Genf hierher zuruck- gekehrt und hat die Geschäfte der Gesandtschaft Wieder iiber: nommen. .
_ Der General der Kavallerie, Graf von der_Gol'ß, General=Adjutant Sr. Majestät des Kaisers urid Konigs, ist behufs Beiwohnung der Feierlichkeiten zur Beiseßung Jbrer Königlichen Hoheit der Großherzogin von Hessen nach Darm: stadt abgereist.
_ Als A erzte haben sich niedergelaffen die Herren: 131". Kaphengst in Treuenbrießen, 1)1*.Kui_3nt M Falkeiiburg, Gras in Prechlau, von Malinowski in Landsberg_(Regierungsbezirk Oppeln), 1)r. Tusczewski in Nikolai, Kamps in Tauchern und ])r. Wocker in Erfurt.
Oesterreich-Ungarn. Wien„ 17. Dezember. (W; T. 25.) Für die verstorbene Großherzogip von Hessen isi eme zehntägige Hoftrauer, vom 18. bis 27. d. M., angeordnet worden. _ Der „Polit. Korresp.“ wird aus Bukarestwom 17. d. M. gemeldet, unter den Mitgliedern ,der. russisch: rumäniscben Grenzregulirungskommission sei es wegen des Besißrecbtes mehrerer Donau-Seen" 11110 :Inseln zu 'Meinungsverschiedenheiten gekommen. Der turk1sche Gesandte Suleim an Pascha überreichte heute dem Ürsten Karl sem Beglaubigutigsschreiben, wobei von beiden Seiten 112111 Wunsxche auf Erbaltmig f....ndicbastliclzer Bezielzüiigen zwrséheii der Türkei und Rumänien Ausdruck gegeben wurde.
Pest, 17. November. (W. T. B.) Das Abgeord- netenhaus hat die pro erstes Quartal 1879 geforderte Zn- demniiät mit 199 gegen 125 Stimmen 'bewüligt. Jm Lirufe der Debatte legte Minister:Präsident T isza gegen 0811 ihm
emacbten Vorwurf, daß er die Vertrayensfrage u'xmothiger eise aufgeworfen habe, Verwahrung ein Und erklarte, daß dies nur durch den Helfy'schen Antrag veranlaßt worden sei.
Schweiz. Bern, 17. Dezember. („W. T. B.) Von 13 Mitgliedern der Bundesverfammlung ist an „den Vun? dcsratl) eine nterpellation über die gegen die Druckerei der „Avant: arde“ in Chaux-de-fonds erlassenen Ver: fügungen und Über die gerichtlichen Mgßregeln gegen die Schuldigen gerichtet worden. Außerdem ist 1111 Blindesraébe eine von 15 Mitgliedern der Buridesversammlzmg 'unterzeich- nete Interpellation iiber die Reyrganiiation der Behörden der Gotthardbahn emgebracht/worden. _ Der Ständeratl) hat die von Freuler aus Sibaffhausen beantragte Motion auf Aufhebung des Art. 65" der Bundes: verfassung, durch welche die Todes: iind/VKorpersuirafe abgeschafft worden war, mit 30 gegen 12 Stimmen fur er: heblich erklärt.
lsdroßbritannien und Irland. Lond on, 17. Deéember. (W. T. V.) In der heutigen Sißung des Oberbau es be: antragte Earl Beaconsfield den Erlaß emerKondolenz: adresse an die Königin anläßlich des Ablebens der Groß: herzogin Alice von Hessen. Der Antrag, welchen Lord Gran: ville in theiltiehmenden und warmen Worten unterstußie, wurde einstimmig angenommen. Das Oberhaus vertagte sick) so- dann bis zum 13. Februar 1879. „
Jm Unterhaufe erwiderte der Staatssekr'etar des Innern, Croß, auf eine Anfrage Hubbards: Die Berichte Über den unter den Arbeitern herrschenden thhstand seien übertrieben; es sei kein Grund „zu Vesorgmffen 'vor- handen. Ueber den Stand der Dinge inden E'lsLYdlstUkth könne er keine Mittheilung machen, da ihm bieruber noch keine Berichte zugegangen seien. _ Der Schaßkanzler Northcote erklärte auf eine Anfrage Sawuelsons; er babe heute früh von dem Votschafter Layard em Schreiben'iiber den Vorschlag der Pforte, England möge die Garczntie fiir die neu zu emittirende türkische Anleihe ' ubernehmen, erhalten, habe die Sache jedoch noch nicbt crwdgen, Layard habe der Pforte keine Hoffnung auf Erfullungkihres Wunsches gemacht. Der Schaßkanzler Wiederholte hierquf nochmals, daß die Regierung weder von der Pforte eme Gegenleistu'ng für die Uebernahme der.Garantie fordern, noch daß sie überhaupt eine Anleihe garantiren werde, ohne zuvor die Zustimmung des Parlaments hierzu erbakten zu haben.. _ Im Fortgange der Sißung wurde die Debatte uber
den von dem Parlaments:Unter:Staatssekretär für Indien,»
Stanhope, eingebrachten Antrag der Regierung, die Kosten für den Krieg in „Afghanistan aus den Einkünften Indiens u bestreiten, zu Ende ge- führt. Der Schaßkanzler orthcyte trat,nochn)als fiir den Antra ein, weil der Krieg mit Afghanistan 1et nur 'die Sache ndiens sei. Derselbe, fügte hinzu, er ho e quf eine baldige Beendigung des Krieges, sei aber, falls senze H0 ung eine irrthümliche sein, und falls es „nothwendig wer en fonte, die gesammte Wchrkraft des Reiches aufzu- bieten, fest überzeugt, daß England gern bereit (Tem werde, (Einen Antbeil an den Kriegskosten zu tragen. Lord, Har- ti n gto n protestirte nochmals gegen den Antrag der Regierung.
Hierauf wurde der von Fawcett eingebrachte Gegenantrag mit 235 gegen 125 Stimmen abgelehnt, der Antrag der Re- gierung ohne Abstimmung angenommen und das Haus bis zum 13. ,ebruar vertagt. ' _ 18. ezember.. (W. T. B.) In New:Roß ist Tottenham (konservativ) zum MitFliede des Unter- haus es gewählt worden. Der Wahl reis war bisher durch den Homeruler Dunbar vertreten. _ Dem'„Standard“ zu- folge wird die englische Flotte im Mittelmeers um 4 Schiffe reduzirt. _ Die „Daily News“ melden aus Peshawur, von gestern: es verlaute, Jellalabad sei durch die Brigade des Generals Macpherson beseßt._ , ' Labore, 17. Dezember. (W. T. B.) Der Vizekönig Lord Lytton hielt heute Nachm1ttag über das von den Lehnsfürsten gestellte, aus 3000 Mann sämmtlicher Waffen- gattungen mit 10 Kanonen bestehende Truppenkontingent eine Revue ab. Nach derselben hielt Lord Lytton eme Axi- sprache, in welcher er sich bei den _Truppen für die Schnelligkeit bedankte, mit welcher sie der Regierung ihre Dienste zur Verfügung gestellt, hatten., Lord Lytton fügte hinzu, daß England niemals ein ujn- roßmüthiger Feind gewesen sei, daß aber die Gerechtig- eit jeder Großmuth vorausgehen, müsse. England wiirde der Loyalität seiner bochherzigen Verbündeten unwürdig sein, wenn es die ihm ohne alle Provokationzugefügten Jnsulte nicbt bestrafen könnte oder nicht bestrafen wollte., Er Hoffe, der Emir werde, durch das bis jest erlittene Mißgeschick bereits belehrt, es nicht für nothwendig erachten, den Krieg weiter fortzuführen. _ Das Truppenkontingent_ WLW“ a'm,Sonn: abend nac!) Peshawur abgehen, um die Defiles des Khyberpasses und den Fluß Kabul zu besetzen, damit die regulären Truppen weiter vorrücken köxmen. Das Kon: tingent wird von englischn Offizieren befehligt.
Frankreich. Versailles,17.Dezember.'(W.T.B,) Jm Senate erklärteheute der Unterrichts:Min1sterBardoux in Beantworiung einer Interpellation, betreffend die Ziir- dispositionsftellung des Rektors der Lyonsr Fakultat, d'Areste, er müsse die Ankleige zurückweisen, daß d'Aresie von jener Maßregel betroffen sei, weil er sireiiger Katholik sei; an der Universität würden alle,_rel1gibsen Glaubensbekenntniffe respektirt, und er (der Minister) werde dariiber wachen, daß dies immer der Fall sei. __ „Bei der Verathung des Budgets für das Kultus-Min 1s19= rium brachte Belcasiel (Rechte) ein Amendement ein, dahin gehend, den von der Kammer abgelehnten Kredid von 200000 Frcs. fiir die Stellvertreter der Geistlichen wieder herzustellen. Der Minister Bardoux sprach sein Be- dauern Über die Streichung des Kredits aus und versprqch, für denselben im nächsten Jahre bei der Budgetberathung ein- utreten. Rampon (linkes Centrum) erklärte, er und seine . reunde hätten für das Amendement stimmen wollen, sie hätten aber Angesichts des von dem Mininer gegebenen Ver- sprechens nichts gegen eine Vertagung desselben. _ Schließlich wurde das Amendement Belcastel mit 159 gechen112Stm1men angenommen. In Folge dessen wird die Deputirtenkammer noch einmal vor dem 31. Dezember zusammentreten müssen, um das durch obigen Beschluß geänderte Budget nochmals zu berathen.
Griechenland. Athen, 17. Dezember. (W. T. V.) Die Deputirtenkammer genehmigte ii) erster Les_ung den Geseßentwnrf, betreffend die Aufnahme erner Anlei e von 60 Millionen Drachmen, welche ausschließlich zur Beseitiguxig des Zwangswurses und zur Dotirung der Fonds fur den Bau und die Erhaltung der Brücken und Chausseen dienen soll.
Aus dem Wolffscben Telegraphen:Vureau.
St, Petersburg, Mittwoch, 18.Dezember, Vormittags. Der „Regierungsbote“ veröffentlicht eine Mittheilung der Re- gierung Über die jüngsten Vorgänge in der hiesigen Studen: tenschaft. Nack) derselben entstand unter den Studirenden der Kaiserlichen medico-chirurgiscben Akademie in St. Peters: burg Anfangs Dezember eine (Hährung. _DenAnlaß zu der- selben bildete die Nachricht von der zeitweiligeii Einstellu_ng der Vorlesungen auf der Universität Charkow. Diemehrtägige Gährung wurde am 12. d. besonders stark. Gegen 1 Uhr Nach- mittags wählten die Studenten der Medizin einige aus ihrer Mitte, welche. dem Chef der Akademie anzeigen sollten,_ daß der Grund der Bewegung einmal die Ungewißheit sei, ob und welche Entscheidung anläßlich der von den Stridenten dem “ Thronfolger eiiixxereichten Bittschrift erfolgt sei, und sodann auch die in der Nacht vom 10. zum 11. d. vorgenom- menen Verhaftungen. Der Stadthauptmann Suroff, welcher
. sich bei dem Chef der Akademie befand, sei:,te den Studenten
die Ungeseßlichkrit ihrer Handlungsweise auseiriander und rietl) ihnen, :*.Useinander zu geben. Da dies aber nicht geschah, wurde eine halbe Escadron Gensd'armen herbeigerufen wobei 142 Studenten verhaftet wurden. Das in der Stabt ver- breitete Gerücht, die Studenten wären hierbei kmißhandelt worden, ist unbegründet. Nur zwei Studenten verleßten sich durch Fallen an den Füßen. Alle Verhafteten wurden in der Kaserne der Leibgarde des Moskauer Regiments untergebracht.
Landtags : Angelegenheiten.
Im 10. Oppelner Wahlbezirk ist an Stelle des Abg. Ritterguisbesixzers Lux zu Wellenbos', welcher sein Mandat krankb eits- balber niedergelegt hat, der Oberlehrer a. D. Theis sing zu Neiffe mit 354 von 362 Stimmen zum Mitgliede des Hauses der Abgeord- neten gewählt worden.
_Jm Etat der Eisenbabiiverwaltunq fürdas Jahr vom 1. Avril 1879/80 betragen die Einnahmen 181 383 897 .“ (+ 6968321 .“ gegen das Vorjahr), die dauernden Ausgaben 119 979 783 .“ (+ 3589 447 .“), die einmaligen und ayßer- ordentlichen AUSgaben 13 126 700 .“ (+ 4 175 564 .“), mithin ergiebt sich ein Ueberswuß der Einnahmen über die AUSgaben von 48 277 414 .“ gegen 49 074 104 .“ des vori en Etats also um 796 690 .“ weniger. Bei dcn Einnahmen guriren die Staats- eisenbabnen mit 176 905 826 .“, ym 7 105 094 .“ mehr wie _im vori cn Etat. Die wirkliche Einnahme für 1877/78 betragt 159 5102 .“ Es entfallen hiervon auf die NiederschlesisÖ-Markiscbe Eisenbahn 42 400000 .“ (+ 1 500000“); die wirkliche Einnahme fu: 1877/78 beirägt 38 560 047 “ck Auf die Ostbahn kommen 44 330 000 .“ + 2130000 .“); die wirkliche Einnahme für 1877/78 betragt “ 9 858 804 .“ Auf die Westfälische Eisenbahn entfallrn 11 370 000 _.“ (+ 756000 .“);, die wirkliche Einnabme für 1877/78 betragt 9280 764 .“ Bei der Saarbrücker Eisenbahn sind in Ansaß ge-
bracht 12 326000 .“ (+ 1 654000 .“); die wirkliche Eiuuabme für 1877/78 beträgt 9434 685 .“; bei der Hannoverscher! Eisenbabn 33820000 .“ (_ 1200000 .“); die wirkliche Einnahme für 1877/78 beträgt 33 258 582 .“ Auf die Frankfurt-Vebraer Eisenbahn entfallen 17000000 .“ (+ 2100000 .“); die wirkliche Einnahme Für 1877/78 * beträgt 14 638 382 .“ Die Nassauische Eifenba n figurirt nn Etat. rnit, einer Einnahme von 000 .“ (+ 558000 .“); die wirkliche Ein- nahme für 1877/78 beträgt 6385 210 .“ Die Main-Weser-qun er iebt eine Einnahme von 7 648000 .“ (_452000 .“); die Wirt- liZe Einnahme für 1877/78 betragt: 7673 546 .“ Bet der Main- Neckar-Babn ist eine Einnahme von 376 626 .“ (_6106 .“) und bei der Wilhelmshaven - Oldenburger Bahn von" 365200 .“ (+ 65 200 .“) eingestellt; die wirkliche Einnahme fur 1871/78 be- trägt 449 926 .“ resp. 365151 .“ _. Von de_n Priyateisenbabnm, bei welchen der Staat beibeiligt ist, betragt die Einnahme: 4111501 .“ (_135873 .“). Hiervon smd m Ansaß gebracht: bei der Oberschlefischen Eisenbahn 3431339 .“ (+ 585 063 .“); bei der Cöln-Mindener Eisenbahn 160141 .“ (_ 130017 .“); bet der Staraard-Posener Eisenbahn 443 221 .“ (+ 129 481 .“); bei der Rechie-Oderufer-Eisenbabn 64800 .“ (_ 38 400 .“). _ Als dauernde Außgaben sind in Ansax gebracht: .4. ,bei _den Staatöeisenbabnen 113 225450 .“ (+ “ 473 864 .“); die wirk- licbe Aussabe für 1877/78 beträgt 98 967 339 .“ „Von diesen Ausgaben kommen auf die Niederycblefiscb - MarktsäZe Babu 25 380000 .“ (+ 455000 .“), die wirkliche Außgabe fur 1877/78 beträgt 22 009 606 .“; auf die Ostbahn "27 480000 .“ 1 800000 .“), die wirkliche Außgabe fur 1877/78 be- trägt 23177 727 .“; auf die Westfälisebe Baht) 8144000 .“ (+ 428000 .“), die wirkliche Außgabe für1877/78 betragk; 7018156 .“; auf die Saarbrücker Eisenbahn 7 600000 .“ (+ 865000 .“), die wirkliche AuSgabe für 1877/78 betragt 5517 498 .“; aiif die Hem- noverschen Eisenbahnen 22 860000 .“ (_ 748000 .“), _dthlkkÜÖe AUSJabe für 1877/78 beträgt 22129167 .“ Fur die Frankfurt- Bebraer Eisenbahn setzt der Etat aus 10 930000 .“ ( + 1 100000 .“), die wirkliche Aussabe für 1877/78 betragt_9430 225 .“ Fur 'die Nassauische Eisenbahn 4767000 .“ (_ 45000 .“),' die wirkliche AuSgabe für 1877/78 beträgt 4 341669 .“ Dic Mam-Weser-ngn erfordert an Betriebskosten 6016000.“ (_ 381 000.“), die wirklich; Außgabe für 1877/78 beträgt 5299284 “; die Matfn-Ncckar-Eisen- bahn 48 450 .“ (+ 364 .“), die wirkliche AuSgabe für'1877/78 be- trägt 4400 440 .“ 13. Bei den Privatei1enbabnen, ' bei welchen der Staat betbeiligt ist, 5571336 .“ (+ 36 586 .“). Hiervon erforderte die Oberschlefische Eisenbahn 108 230 .“ (+ 3665 .“), die Coln- Mindener Eisenbahn 115545 .“, die Siargaxd=Posener „Eisenbahn 327 861 .“ (+ 14121 .“). An Zufchüffen fur Prwatexfenbabnen fin: Welche die Zinsgarantie unmiiielbar a'uf die Staatskasse uber- nommen ist, sind in den Etat gestellt fiir die Hmterpommexsche Eisenbahn 405§400 .“ (+ 85 700 .“). für die Vorpommersche Eisen- babn 823 900 .“ (+ 76100 .“), fiir die Goiha-Lemefelder Eisenbahn 302 500 .“ (+ 6800 .“); für die Cöslm-Danziqex Etienbabit 965100 .“ (+ 6800 .“); für die Eisenbahn von „Trier durch die Eifel nach Kail 932 300 .“ (_ 172 600 .“); für die, Eisenbahn von Gera nacb Eichicht 73600 .“ (_ 100 .“); fur die Rbem-Nabe- Eisenbahn 457 500 .“ (+ 62400 .“); für die Poxen-Tborn-Yrom- berger Eisenbahn 516000 .“ (_ 158500 .“); fur „die Munster- Enscheder Eisenbahn 192000 .“. (_38 200 .“); fur die "Halle- Sorau-Gubener Eisenbabn 50 400 .“ (_ 149 600 “); fu„r die Verlin-Dresdner Eisenbahn 300000 .“ 0. Die Angqbewfur die Central - Verwaltung und die Eisenbahn - Kmexffarmte be- tragen 1182997 ,s.“ (+ 78 997 .“). - An einmaligen und außerordentlicben AuSgaben werden erfordert: fiir die Niederschlefisch - Märkische Ei(eZbabn_ “3300000 .“ (_ 127000 .“); für die Ostbahn 1203 500 .“ (+ 522400 .“); iür die Westfälische Eisenbahn 500100.“ (+ 500100 7“); „fur die Saarbrücker_ Eisenbahn 281000 .“ (_ 19000 “); Fur _die Han- noversche Ei1enbabn 3 100000 .“ (+ 2347450 .“); fur die „Frau!!- furt-Bebraer Eisenbahn 368000 .“ (_ 1212000 .“ ;. fur die Naffauische Eisenbahn 510000.“ (_34000“); fur die am-We er- Babn 2782000 .“ (+ 2282 000 .“). _ Eine Uebersicht der e- triebs-Einnabmen bei den Staats-Erseybabxeir 111, der Zeit vom 1.Juli 1877 bis uli, Juni 1878 ergiebt: fur die Nieder- schlefisch-U7iärkische Eisenbahn : 38 801 722.“ ; fürdieQstbwbn :40 477„544 Mark; für die Westfälische Eisenbahn 9313 389 .“; fur die Saarbrucker Eisenbahn 9 431 115 .“; für die Hannoversche Eisenbabn 32 835 010.44; für die Frankxurt-Bebraer Eisenbahn 14 891 645 .“; fur die Naffaursche Eisenbahn 6320 038 .“; für die Main-Weier Balm 7212 865 “. “- Die Erläuterungen zu dem Etat bemerkeii: Fur die Aus- stellung des Etats der Eiscababn-Verrvaliung find die Erweiterun eu, welcbe das Staats-Eisenbabnnei; in letzter Zeit erfahren ,at, bezw. bis zum Schlusse des Etatsjabres 1879/80 1196) erfahren Wird, von wesentlichem Einfluffe gewesen.Jn1 Laufe des Etatsxabres 1878/79sind bezw. Werde :: dem Betriebe übergeben :3. Bei der Ostbahn die Bahnstrecken von Tempelburg nach Hammerstein(52,71 km),von Neusiettm nacb Rugen- walde und Stolpmünde (156,20 km), von Ncmtettin nach Belgard (62,40 km), von Insterburg bis Golday (53,60 km;)"u'nd r-on Granderzz bis Jablonowo (30.10 1511); b. bei der Westialtscben Bubi] dre Strecke von dortmund bis Bodelichrvmgb (9,9 km,); 0._ bei der Saarbrücker Balm die Strecke von Ehrung bis Siexck (54,1 km), von Saarbrücken bis Kreuzgraben (10,9 km), von K*reuzgraben. bis Trenkelbacb (1,6 km), von Carthaus bis Cviiz (2,1 km); (1, bei der Nafsauiscben Bahn die Strecke von Weßlak nach Lollar (18,60 km). Für das Etatsjabr 1879/80 ist die BeirtebSerbffnung folgender Babu- strecken in Aussicht genommen: 8. bei der Niederschlefisch-Markikch2m Bahn der Strecken von Berlin bis Sandersleben und von Heft tadt bis Blankenheim (181,40 km) und von Glaß bis Neurodx (21,67 km), 5. bei der Ostbahn: der Strecken von Goldap uber Lyck nacb Prost- ken (87 km), von Posen nacb Neu-Steitirz (165,40 12") und von Laskowiy nacb Graubenz (21,60 km); 0. bei der Westfaltsckpen Babu: der Strecke von Bodelschwingb nach Osterfeld (36,4 km); 41. bei der Saarbrücker Bahn: der Strecken von Cbrang nacb Coblenz (105,42 km), von Station Schleifmühle der Fischbacbtbalbahn nach der Hafenstaiion Malstadt (2,65 km), von Heidensiock nacb Neun- kirchen nebst Abzweigung, von Kreuzgraben nacb Schacht Trenkelbacb (19,43 km); 8. bei der Frankfurter Bebraer Babu: der Strecken vor; Niederbone bis Treysa (79,62 km), von Cassel bis Waldkapvel (46,25 km) und der Theilstrecke der Friedberg-Hanauer Bahn von Hanau bis zur hessischen Landesérenze (16,60'1nv); f. bei der Naffautschen Balm: der Strecke von O erlabnstein bes Coblenz (8,81 km). _ Bei den StaatSeisenbahnen ergiebt sicb für das Etats;al)r 1879/80 em Ueber- scbuß der Einnahmen über die Au9gabxn von 63 680 376 .“ gegen 60049146 .“ im Jahre 1878/79, mithin mehr 3 631230 .“ Das bis zum Schlusse des-Etatsjabres 1877/78 'auf die bei Aufstellung des Etats für das Jahr 1879/80 berücksichtthen Staatsbahnen "ver- wendete Anlageka ital beträgt 1350 487 47 .“ Dasselbe wurde fick) bei einem Ue erschuffe von 63,680 376.“ uzit 4,72% verzinsen. Diese Rentabilität verrin ert sicb indessen in Wirklichkeit, wenn das zum Beginn des Etatsjabres 1879/80 verwendete Anlagekapttal, be- zügliéb deffen genaue Angaben erst nach dem, Rechnungsabs luß gemacht werden können, zu Grunde gelegt Wird; denn da elbe wird sich voraussichtlich auf . annähernd 1 480000000 .“ be- ziffern, so daß die Rentabilität sich auf iiur 4,30 0/9 stellen würde. - Bei den Privat-Eisenbabnen, bei welcben'der Staat betbeiligt ist, ergiebt fich ein Plus der Angaben über die Ein- nahmen von 1 459835 .“ Diese Mehraus abe findet ihre Be rua- dung dahin, daß Einnahmen als Bauzb-Ken der Berliner “tadt- eisenbahn, beziehungsiveise der Eisenbahn von Ibeboe nach de in Folge des Uebergangs der ersteren in das alleinige Eißenx nm des Staats und der Betriebseröffnung der leZteren nicbt i_Re : m Anscß nebra t, dagegen aus Anlaß der Bethe i ung des Staats 5121 der Eisen ahn von Kiel über Eckernförde g;»; Zensburgd für diese Bak! Bau insen nach Ma gabe der bereits eingeza [ten un ferner“ WWF: „ des tatsjieres 187 /80 voraqssichtlicb. zur (Einzahlung; “ Raten in etracht gezogen smd. Bei den Außgaben bat», Yun Ergebnisse des Jahres 1877/78 in Folge der von dem Staate.“ durcb