“ Ge nnun aus usprechen. Man kann denken, daß :X TFF: I::tsef'iiiicxedie [Tbhaftßsie Fieude bei den Versammeltm eréxegteei. Es wurden darauf die anwesenden Abgeordneten der Hqupt- “ ne «mut Fiir den zu Göttin en General-Supermtxndent Rettig, Mecklen- ;? „Sinns Konßßotial-Rat Lücke, Wiesbaden Kirchenrat!) Schizli, Dres- dmgObxx.Hofp1-ediger von Ammon, Leipzig Superintendent Siebenhgar, Altenburg Paßor Hempel jun., Waldeck ])r. Kurze, Darmstadt Hofprediger immermann, Schleswig-Holstem und_ Lauenbur 1)- Lübker, Anhalt- Zeßau Pastor Schubrin , Bückeburg Kirchenrat!) orberg, Hildburghausen Ober-Konfisiorial-Raih ??onne, _Braunschweig Pastor Stoker, Hanndver Pastor Flügge, Osnabrück Rektor Stuveskuyd Landes-OekonomitzKommifsar-Siaff- borsi, Frankfurt a. M. Pfarrer Konig“ Stntigart Hofprediger „v. Grunetsen, Kar!öruhe Kirchenratb Ullmann oder im (eingetretenen) Behmderungöfaüe v.Gn'ineisen, Als Gäste winkommen geheißen wurden Abgeordnete von_v_er- schiedenen Vereinen, Konfistorial-Raih Bquer fiir, Hildesheim und einige Andere. Als Abgeordnete der preußischen Vereine kündigte Herr Krausnick an fur die Provinz Brandenburg Vischyf Neander, Prediger Jorma; und fichUselbsi; für Preußen 1)-. Voigt nnd Burgermeisier Ktah aus Königsberg; fur Po- sen Konfistorial-Nath Romberg aus Bromberg und Militmr-Ober-Prediger Kranz; fiir Pommern Militait-Ober-Prediger _S_chulze und die Lagdmthe Graf von Schwerin und von Puttkammer; fiir Schlesien Profcffor'Snckow und Zusiizrath Greise; für Sachsen Ober-Landesgerichts-Raid Eiscyboiii, Pastor Uhlig und asior Hildenhagen; fiir Westphalen Archivrath „Erhard und Konfisiorial-Ai essor Daub; für die Rbcin-Provinz Oberlehrer Cichboff, Kaufmann Mollet und TirektorWeHel, Aus Hessen-Kasscl waren drei Ab- eordnete erschienen: Ober-Appellations-Rath Elbers, Pfarrchichtcr, Kon- Zstorial-Rath Rettberg. Sie erklärten, daß die Genehmigung der kurhesß- schen Vereine mit Bestimmtheit erwartet werden dürfe, und wunschten zu hören und zu berichten. „
1)r. Großmann kündigte an, daß nicht erschienen irarcn Abgeordnete der Vereine zu Hamburg, Bremen, Lübeck und ein paar andercr deutschen Gebiete, woraus ])1'. Alt aus Hamburg das Wort nahm. Dcr hamburger Verein sei erst sechs Monate alt, zähle erst 400 Mitglieder und habe aus Bescheidenheit nicht einen eigentlichen Abgeordneten senden wollen; nian wolle Hamburgs unglückliche Schicksale und Verhältnisse bcdcnken, ,indcß glaube er das Beste fiir die Zukunft versprechen zu können. Als Piligilf- der des Ceniral-Vorstandes waren gegenwärtig die beiden Herren Groß- mann, Graf von der Recke, Propst Nielsscn, Kirchen-Naih Meißner, Pfar- rcr Schrader, Pfarrer Sander aus Geismar. Fiir die schweizerijchen Vereine war Profeffor de Wette eiscbiencn. Er erklärte, daß dieselben [c:- der Beschliiffc, seinen persönlichen Wünschen und Anficbten entgegen, gefaßt hätten, die einer organischen, jedoch nicht einer brüderlichcnVereinigung mit dem deutschen großen Ganzen entgegenständcn. Nachzntrageu ist hier noch, das; die prenßischen Abgeordneten Anträge stellen Werden, die ohne Zweifel durchgehen Werden: auf Erleichterung der Statuten-Abänderung, jährliche
Central-Ver ammlun en an cmessene Vcrtretnn , cine Aenderun deS§.11._*' „ „ _ „ s g , g " g g , *Die Herzogin von Nemours isi im Begriff, zu ihrem Gemahl nach
,:Mey abzureisen. Die Herzogin vonOrleans wird mit ihren Rindern ;ihren Aufenthalt in Trianon nehmen. Ob der Prinz von Joinville „;und der Herzog vonAnmale bald nachFrankrcich zurückkehren, scheint “[noch unqewiß. Der Herzog von Montpensier wohnt an der Seite ;eines Bruders den Manövw'n in Metz bei. Es soll beschlossen sein,
der frankfurter Statuten.
Die beiden folgenden Tage werden hochwichiigc in den Jahrbüchern der evangelischen Kirche sein. Diese Haitpt-Versammlung muß noch bedeu- tender als die vorjährigc erscheinen; der Anschluß der Preußen ist ein um so srcudigereö Ercigniß, da fich über der großen Sache des Vereins schwcre Wo1ken zusammengezogen hatten, nun aber die Entscheidung des Königs von Preußen unfehlbar Wankenden Sicherheit geben, drohenden Gegchr- kungen aus der Mitte der protesiantischen Welt selbst die Macht nehmen, Ungewißheitcn, Mißverständnisse und Mißdentnngen beseitigen wird. Alle Reden, welche wir heute vcrnahmen, athmctcn evangelischen und nur evan- Ylischen Geist, erinnerten an den Frieden und die Nothroendigkcit seiner
cwabrung. Nach dem Vorgange OEnabriicks wollie man auch zu Hameln einen Handwerker-Verem bilden, es sind jedoch höheren Ortes man- cherlei Einschränkungen angeordnet worden.
Groszberzogthum Baden. Zu Karlsruhe hat sich am 4. September ein Verein zur Verbreitung niiizlicher und wohlfeiler Bücher für ganz Baden konstituiri, ohne das; jedoch die Selbsiständig- keit einzelner Vereine in den VerschiedenenStiidten undTörfcrn durch denselben beeinträchtigt Werden soll. Der von dem württembergische" Vereins-Vorsiande dem badener Verein gemachte Vorschlag zum ge- meinschaftlichen und daher billigeren Ankauf von passenden Büchern und zum gemeinschastiithen Verlag neuer Volksschriften wurde als praktisch angenommen. » Am I. September Wurde zu Karls- ruhe, Nachmittags von MZ bis 2 Uhr, das erste badische Sänger- fest im Theater gefeiert, das in allen Räumen gefiillt war. Die Städte Achern, Bruchsal, Bühl, Karlsruhe, Durlach, Ettlingen, Gernsbach, Heidelberg, Lahr, Mannheim, Mühlburg, Rastatt, Wein- heim hatten ihre Sänger, .*“) bis 600, nnter die Fahnen geschaari. Das Fest endete mit Arndts kräftigem Liede: „Des Deutschen Va- terland“, das mit stürmischem Beifall wiederholt werden mußte.
Freie Stadt Bremen. Die vier Dampfschiffe der ver- einten Weser-Dantpfschifffahris-Gesellschast haben vom “20. März d. J., wo die diesjährigen Fahrten eröffnet wurde", bis zum 31. August zusammen 28,813 Personen transportirt.
% Plauen, 12. Sept. Das Schicksal hat unsereStadtaber- mals auf schreckliche Weise heimgesucht: 108 Häuser, drei Hinterge- bäude und eine Scheune liegen in Asche, von öffentlichen Gebäuden die Fkohnveske und das Armenhaus. Menschen sind bei dieser fürch- kerlichen Feuersbrunst nicht umgekommen, aber die Noth der Abge- brannten ist sehr groß, Wer da weiß, wie viele Familien hier unter einem Dache und von dem qeringen Ertrage ihres Tagewerks leben müssen, wird begreifen, daß bei dem herannahenden Winter schnelle und kräftige Hülfe höchst nothwendig sei. Es hat sich daher hier eine Hiilfs-Depntaiion gebildet und an alle fühlenden Menschen im Jn- und Auslande den Aufruf ergehen lassen, die hiesigen Ver- unglückten mit Geld und Naturalien zu unterstiißen.
Ocßcrretchtschc Monarrhte.
Triest, 5. Sept. Heute zwischen 1 und 2 Uhr Nachmittags sind Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin unter dem Donner der Geschüve des Kastells und der im Hafen liegenden Schiffe, dem Geläute aller Glocken und dem herzlichen Jubel des Volkes hier an- gekommen.
' Se. Königl. Hoheit der Herzog bon Modena ißsi bereits gesiern eingetroffen und Ihre Königl. Hoheiten der Gro herzog und die Großherzogin von Toskana werden übermorgen hier erWartet.
G Wien, 8. Sepi. Aus Anlaß der leßien Jabrik-Arbeiier- Unruhen! und der gemachten Wahrnehmungen iiber die Gebrechen in d" Erziehung und Lebensweixe jener Arbeiter, hat der oberste Kanz- lkk- Graf von InzaFi, die etreffenden Provinzial-Reqierungen be- nustragt, dtn Lokal- ehörden eine sor fältigere Handhabung der bis- ?i“ '? sehr vernachläYgten Vorschriten einzuschärfen, welche über
." ekpfilchkuug zum esuche des Schul- und Wiederholungs-Unter- k'chkkéöbesieShem “' Upplent am polytechnischen Jnsiitute, Herr Reiter, welcher tired Sdammlimg don Anhaltspunkte]: für unsere im Mai 7. J. statt- ?"; Gewerbe-Aussiellun nach Paris und Berlin gesendet wor- b„« “"d“, b“ seinen , „ericht über die pariser Aussiellun jedoch UL ! anz-Mmisierium eingesendet. Dasselbe bat siiF Rat “w"“ * L?sUUdM- nunmehr auch den Regierungs- über d [,o-r"- “" .Bx'ssa und Lilienber zur Berichterslatiung je„ im Ver ;?ÉwZTe'AUSÜMUUJ und &ammlun nb'thiger Da- iederößmeichischm EWU“, dk Herr von Buffa frü er seitens der
, „ „k ung mit der Oberlei d ' ewerbe Ausskkklung bekrmi'iMar. Die Verhaniuiäggenuüi'e'rßgix
Z“"
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Ausstellung im nächsten Jahre werden übrigens hier eifrigsi betrie- ben, und man berathschlagt besonders darüber, ob ein eigener hölzer- ncr Salon auf dem Glacis, nach Art des pariser Vorbildes aufqe- führt, oder wie bei der levtcn hiesigen Ausstellung das polytechnische Institut dazu benuvt werden soll, Angeregt durch einige aus Frank- reich eingewanderte große Fabrikanten, Welche, leicht begreiflich, eine besondere Vorliebe für pariser Vorbilder hegen, hat der jene Fabri- kanten in seiner Mitte habende Vorstand des hiesigen Gcwerbe-Vereins zwar die Nachahmung des pariser Beispiels, durch das Errichten eines eigenen Gebäudes bloß für die Dauer der Ausstellung, beantragt; Von Seiten der Hof-Kammer wurde jedoch -- und zwar im vollen Einklange mit der öffentlichen Meinung -- eingewendef, daß, abge- sehen von den finanziellen Riicksichten, auch die zahlreichen und mit- unter großartigen Räume des polyteéhnischen Instituts, weltbe erst vor kurzem mit einem sehr beträchtlichen Aufwande eigens fiir die Gewerbe-Ausstellungen hergerichtet wurden, in ihrer solidenBeschaffcnheit diesem Zwecke viel besser entsprechen wiir- den, als ein improvisirtes hölzernes Gebäude. Dagegen ist man all- gemein der Ansicht, daß ein Theil jener Summen, welche für den Bau eines cigenancbäudes verwendet werden müßten, lieber dazubrstimmt werden möchte, die inneren Räume im polytechnischen Institute anf eine würdigere und geschmackvollere Weise als dies früher geschehen, mitdcn ausgestellten Produkten, derenPlacirung und Decoration, in Einklang zu bringen, und so ansiait der pariser mehr der jeyigenbcrliner Aus- stellung sick) zu nähern, welche nach hierbei“ gelangten Berichten sail)- knndiger Besucher auch in dieser Hinsick1 dcs Zweckmäßigen und Nachahmungswiirdigen so viel bieten soll.
Russland und polka.
Sk. Peteerurg, 7. Sept. Se. Majestät der Kaiser" hat aus den Bericht des Fürsten Statthalters des Königreichs Polen iiber den Verlust, den die Einwohner des Königreichs durch die leßte Ueber- schwemmung erliiten haben, unter Anderem eine Summe bon 3001) Sil- ber-Rubel im Namen der vereidigtenGroßfürstin ?licrandra zur Ver: tbeilung unter diejenigen Bewvhner Von Warschau vcrabfolgen [offen, die am meisten durch dieses unglückliche Ereigniß gelitten haben.
Franlircicl). Paris, L. Sept. Tie Abreise des Königs nach dem Schlosse Eu wird erst in 8Tagen stattfinden; Se. Majestät begiebt sich allein dorthin, die Königin wird bei dcr Prinzesfin von Joinvillc bleiben.
as; wenn der König sich im Laitfe des Oktobers nach England be- iebi, kein Mitglied seiner Familie ihn begleiten wird,
Die ministeriellen Blätter erwähnenaitffalicnderweise der neueren Vorfälle zu Mogador mit kcinerSvlbc. Nur die Nachricht von dem Verlust der Dampf-Fregatte „Grönland“ enilehnt das Journal des D"é-bais der Sentinelle von Toulon, ohne irgend eine eigene Bemerkung hinzuzufügen. Die Oppositions-Vläiter enthalten ausfiihrliche Berichte iiber beide Ereigniffe; sie stimmen genau mit dem bereits gestern Gemeldeten überein, Prinz Joinville sokl nach Paris geschrieben und um die Erlaubnis; nachgesucht haben, die 500 Mann Franzosen auf der Insel vor Mo.ador dnrch Veiiynahme der Stadt außer Gefahr zu scYcu. Unterch, heißt cs, wolle er sein Geschwa- der tbeilen und die eine Hälfte an der Westküste von Marokko zuriick- laffcn, die andere nach dem Hafen von Cndix führen. Man kann denken, daß die Oppositions-Presse diese neuen Vorgänge ge- hörig ausbeufct. „ Wir führen“, sagt der Consiitutionnel, „in Marokko cinen sonderbaren Krieg. Statt so schnell als möglich anzufangen, rasche Schläge zu fiihren und Schrecken in einem Lande zu verbreiten, Welches mir an die Stärke glaubt, zaudern wir, liefern eine zufällige Schlacht, lassen dem gc- schlagenen Feinde Zeit, sich zu sammeln und Verfahren, als ob wir den Kampf in die Ewigkeit ausdehnen Wollten oder vielmehr, als ob wir fürchteten, ihn offen zu fiihren, und als geteilte uns jederunserer Randnenschiiffe. Auf einer Insel lassen wir bis 3amnächstenFeldzuge eine kleine Garnison zuriick, zu schwach, um eine Landung zu unter- nehmen, beherrscht von den Batterieen, die man auf dem festen Lande wieder aufrichten kann, und anscheinend nur dazu bestimmt, den um- rokkanischen Arti'lleristen fiir ihre Schießiibnngen zur Zielscheibe zu dienen. So fangen wir es an, um die Volksstämme Von Marokko einzuschiichtern. Man muß gestehen, daß hier wunderbare Jnsiriictionen verfaßt worden sind. Und dabei habenwir noch dafür Sorge getragen, die Marokkaner gleich zuAnfang des Krieges zu benachrichtigen, das; wir nicht einen ZoU breit Landes bei ihnen in Besiß nehmen und so schnell alsmög- lich ihr Land wieder dcrlaffen wiirden, wenn wir es ja beträten. Die Marokkaner fiihren denn auch den Krieg mit großer Gemüthsruhe und empfangen uns überall mit Flintenschiiffen. Die Schiffbriichigen der bei Larache gescheiterten Dampf-Jregaite mußten sich dx" ganzen Tag über gegen die Beduinen schlagen. Die Zerstörung dlcskö schö- nen Schiffes isi für uns ein Verlust von 2 Millionen und es Wurden uns 13 Mann verwundet und 1 geiödtet. So stehen unsere Ange- legenheiten in Marokko, Dank der Geschicklichkeit und dem Mail) un- serer pariser Siraiegiker. SeitdreiTagenschon kennt das Mmiftcrium einenTheil dieser Vorgänge; es hat sich dessen nicht gcriihmt.“
Nach einer Angabe des Toulonnais iiber die dem Bombarde- ment von Tanger Vorhergegangenen Verhandlungen wäre es dem britischen General-Konsul, Herrn Drummond Ha!), allerdings gelun- gen gewesen, dem marokkanischenSonderain einige Zugeständnisse ab- zugewinneu, und selbst der französische Gencmi-Konsul, Herr von Nyon, habe sich nach Empfang der Antwort de_s Kaisers zufrieden.: _estellt gefunden und behauptet, Frankreich miine jeder kriegerischen pemonsiration entsagen. Herr von Nyon habe diese Ansicht dem Prinzen von JoinviUe vorgetragen. Dieser aber sei mit der anqc- botenen Genugthuung nicht zufrieden gewesen. Der Konsul, bei sei- ner Meinung bcharrend, habe dem Prinzen 3111th schriftlich im Na- men der Regierung des Königs erklärt, er müsse sich mit seinem Geschwa- der von Tanger zurückziehen. Da sei eben die Nachricht vom Marschall Bugcaud angelangt, daß der Kaiser vonMarokko zum Kriege gedrängt werde, und daß er, der Marschall, da ihm der Kampf doch unver- meidlich scheine, die Initiative zu ergreifen beschlossen habe. Von dieser Mittheilung entstammt, habe der Prinz auf der Stelle alle Vorbereitungen zum Bombardement an cordnet. „Hätte“, fügt das
enannte Blatt hinzu, „statt eines Königlichen Prinzen ein anderer dmiral die Erklärung des Herrn von Nyon empfangen, so war es um die Sache geschehen, und unser Geschwader würde sich ohne “Mk" Kanonenschuß zurückgezogen haben,“ „
So wie früher schon die Times ihrem Lande, wunschi hkUkk das Journal des D-É-bats dem seinigen dazu Glück, ÖIß, dk? ota- heitische Streitigkeit durch die Weisheit und die gegctiseitage-wohl- wollende Achtung der beiden Kabinette glücklich auögegltch/en- set. Cs verhehlt sich dabei nicht, daß der Stand der Sgcbe emeZe-tlang ein sehr bedenklicher gewesen, besonders da eme religiose Frage darmt m Verbindun gestanden und die Leidenschaften aufgeregt habe, während die beider ringen Oppositionsblätter Oel ms Feuer gegossen, dre Einen
wie die Anderen von der glühenden Begier getrieben, ein Ministerium zu stürzen, Was nun die Punkte der Uebereinkunft betrifft, so giebt das französische ministericlle Blattdarüber folgenden Aufschluß: „Herr Pritchard wird nicht nach Oiaheiti zurückkehren. Der Gouverneur Bruat wird eben so wem? wie der Capitaind'Aubigny abberufen werden. Die Re- gierung hat mithergie das Recht behauptet, welches unsere Offiziere haften, eincnfremden Unruhestifter zu entfernen. Sie hat qetadelt, was billiger und angemessener Weise zu tadelu war, die Gewaltsamkeit des Verfahrens bei der Verhaftung und Einsperrung des Herrn Prit- chard. Ein Anderes ist das Recht, ein Anderes die Art, wie man sich dessen bedient. Pl'o'ßlich entfernt, kann Herr Pritchard in seinen materiellen Interessen gelitten haben; es wird ihm also, wenn dazu Anlaß ist, eine Entschädigung bewilligt Werden. Dies sind die Be- dingungen der Uebereinkunfi, fiir die englische Opposition Vermuthlich eine iliusorische Genu thuung, fiir die französische Opposition ein un- geheures ZugeständniF, in der That aber eine billige Ausgleichung, Welche sowohl denen zm“ Ehre gereicht, die sie angeboten haben, wre denen, die sie annehmen.“
Herr Thiers hat so eben seinen Verlegern das Manuskript der sechs ersten Bände seiner Geschichte des Konsulats und des Kaiser- reiches übergeben.
)( Paris, 8. Sept. Mit der Dampf-Fregatte „Asmodée“, welche die Nachricht von dem Verlust des „Grönland“ überbrachte, sind im Ganzen 8-1 Passagiere angekommen, darunter die ganze Mannschaft jenes Schiffes, Wovon vierzehn verwundet sind. Ein Ad- jutant des Prinzen von Joinville, welcher mit dringenden Depeschen an die Regierung sich gleichfalls auf diesem Sthiffe befand, reiste so- gleich umi) Paris Weiter, Wo er bereits angekommen ist. Nach dem, was iiber den Inhalt der überbrachten Depeschen Verlautet, sieht der Prinz noch kein baldiges Ende des Streites miiMarokko voraus und glaubt, man solle iiiiverwcilt zu Lande und zu Wasser zugleich kräf- tig auftreten. Seine Esi'adre wird vorläufig noch nicht zurückkehren, sondern zum Tlieil zu Cadir, zum Theil an der marokkanischen Kiisie selbst bleiben. Die drei von Brest abgesandten Kanonenböie stießen am Lixsien dor Mogador zu derselben, gerade als die Dampfschiffe das Feuer der Vaiterieen der Stadt gegen die Insel zum Schweigen gebracht; die Landuxg an der Stadt war vollkommen gelungen, die Marokkaner hatten sie gar nicht abgewartet, sondern sich schon vorher zurückge- zogen, so das; die Kanonen, aus denen sie gegen die Insel gefeuert, alle dernagclt und zum Theil ins Meer geworfen werden konnten. Mogador scheint in Folge des zweimaliger: Bombardements nur noch ein Haufen Von Trümmern zu sein. Am “171911, 1Lten und “Wien schon Waren auf mchrerenPunkéenFeuersbriinste au6gcbrochen, Wahr- scheinlich Von den Verbern angelegt, Welche herbeigekommen waren, Um zu plündern. Die Insel, welcher man den Namen Joinville ge- geben, hat etwa eine Licuc im Umfange, ein Gürtel von verbrann- ten Felsen, an denen das Meer sich bricht, Gefträuch und Sand bilden die Oberfläche. Einige (Zisternen , acht Batie- rieen in sehr schlechtem Zustande, befinden sich darauf, eme Moschee, in welcher der Kommandant seinen Sitz aufgeschlagen [))-11. Man ist mit Errichtung von Magazinen fiir die Lebensmittel beschrif- tigi, Welche täglich von der Flotte dahingeschickt werden, und es wine nicht mimöglick), daß endlich doch noch die “Stadt selbst oder wenig- sicns ihre Vatterieen besetzt wiirden, um der Wiederholung solcher An- griffe gsgen die Insel, wie der vom “.':Zstcn vorzubeugen. Die Be- seßung der Insel wiirde wohl hinreichcn, Mogador in Blokadezuskand zu erhalten, die Verbindnngeii zwischen dem Hafen und dem Meerezu Unierbrechcn und iiberhaupt die Kiiste zubewachen, aber sie reicht mcht hin, urn die Marokkaner von Wiederbcfcstigung und Aitsrüsiung der Vatiericen am Lande abzuhaltcrn'
Dic Dampf-Fregatte „Grönland“ ist eines der Schiffe, die ur- sprünglich fiir den transatlantischen Dienst erbaut Wurden, und hatte erst seit kurzem den Hafen don Brest Verlassen. Es war in so geringer Entfernung Vom Lande anf dem Strande siven geblieben, daß die Manren ganz nahe an dasselbe herankOmmen und mit aller Sicherheit auf die Leute der Mannsxhast zielen konnten, daher auch der starke Verlust dersclden an Verwundeten sirh erklärt. Der „Grön- land“ hatte eine Maschine von «150 Pferden Kraft und der Staat erleidet einen Schaden don “1.*)--1/x00,0!)1_) Fr. durch seinen Verlust. Ter Capitain des Schiffes, HM Beffoit, wird vor einem Kriegsge- richte Reihenschaft geben müssen, aber, da der Admiral selbst Zeuge des Unglücksfälle? war, ohne ZWeifel freigesprochen Werden. Dcr PN'UZ war nach seiner Ankunft auf dem Plaxze sogleich in einem Boote nach dem „Grönland“ gefahren, ungeachtet des Kugelregens, der Von den Marokkanern auf dieses Schiff gerichtet wurde. Der Capitain, Herr Besson, bat mehrmals, aber stets vergeblich den Prinzen, sich nicht so schr der Gefahr auszusetzen. Die Nacht brach herein, das Meer wvgte heftiger, es blieb keine Hoffnung zur Ret- tung des Schiffs; der Prinz _qab daher Befehl, zuerst die Kranken und Vcrwundctcn, dann die iibrige Mannschaft nach dem Dampf- schiffe „Cuvicr“, das zugleich mit dem „Pluton“ herbeigekommen war, zu schaffen und dem Capitain, Wenn Alle fort wären, zuletzt das Fahrzcng von allen Seiten in Brand zu stecken. Am Zi_)sien erwar- tete der Prinz zuCadix, wo er auf dem „Pluton“ angekommen war, die Linienschiffe und die „Belle Poule“, welche Befehl hatten, zu ihm zu stoßen. Eines der Litiicnschiffc sollte jedoch die Rhedebon Mogador mir erst nach der Abfahrt der englischen Fregatte „War- spitc“ Verlassen. Mik dem Prinzen und dem Dampfschtffs „Pluion“ befanden sich bei der Abfahrt des „?lstnodee“ noch dkk „CULLMA- dcr „Ladoisicr“ und die Korvette „Vedette“ zu Cüdtx- Da? Linien- schiff „Jnflexible“ und die Dmnpf-Frcgakkc „MVWJUMU“, die_bere1ts auf der Fahrt von Tunis zu der Flotte des Prinzen am L;;sten zu Algier angekommen waren, hatxen dort unerwartet (Hegenbefehl ('k- l)alteu und warennachTuniszuruckgcgangen. Dagegenijtdas Dampf- schiff „Casior“, das _nnch der Levante hatte abgehen sollen, am Zten auf einen telegraphi'cheii Befehl nach Oran abgegangen, um von dort aus zur Flotte des Prinzen zu stoßen. Nach dem, was zu Mogador neuerlich vorgegangen, ist es wahrscheinlich, daß, axxch auf der Land- seite die marokkanischen Reiter von neuem ihreEmfalle auf das sign- zösische Gebiet beginnen werden, denn die Niederlage “nk, Js“) [)']!- dert sie nicht, neue Corps zu bilden und das an der Granze geblie- bene französische Beobachtungs-Corps zu bthtnkUhlgén, zymal wenn sie vernehmen, daß derMarschall, statt vorwärts zu marschiren, plötz- [ich den Kriegs-Schauplay verläßt. Ha“? der Marschall, genug Truppen und die nöihige Anzahl vo)! Kanzeelen erhalten„ wie er „sie verlangt, so hätte er unmittelbar sLkUU'SZkg verfolgen konnen, With,- rend cht die Früchte deffelben wahrstht'lnlklb vlrlorc" gehen und dre Marokkaner neue Zeit und Mittel zum ,WWUÜÜ'M finden, Von der aniickkunft des Marschalls SOU" Verytmmt "1,11" nßch ""me nichts; im Marine-Ministerium herrscht fortwahre'nd d'? großte Thattgkeit.
Großbritanien und Irland,
idou 7, Sxpk- Baso" MMU“!!- der ersie Adjutant des Kötiiquod'erFi-«1özose114lst Wkgkskkrn hier angekommen, maxi saqt, um der Königin die Gründk- WM)? d?" Aufschub der Retse Ludwig Philipp's nach Eyngnd M'MUZR haben, persönlich auseinander zu setzen. Ihre Maxxßar soll daruber Bedauern geäußert und rinz Albrecht zm: den Kömg dc,r,an32sen g-kschi'teben und die Ho nung arngedriich'habkn- daß P01111sche Handel ihn nicht an der Ansfii rung
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seiner Absicht; Windsor im nächsten Monate zu besuchen, hindern würden. Anfangs Oktober wird die Königin aus Schottland zurück; erwarteé und man sieht zu dieser Zeit einem Besuche Ludwig Phi- ltpp's entgegen. „ Die unmittelbare Folge der Cassaiion des Urtheils der dubliner Queens-Vench in dem politischen Prozesse O'Connell's und seiner Genossen ist die vollständige faktische rexlitutio Zn i-xtc'Zm-m der Angeklagten. Wie die Folgen dieser Cassation sich ferner für das Kabinet Sir R. Peel's gesialten werden, hängt von der noch zu er- wartenden Politik O'Connell's Und der durch ihn herdorgerufenen Stimmung des irländischen Volkes ab, und läßt sich mithin schwer bestimmen, obschon jene Folgen, wie man annehmen kann, von nicht geringer Bedeutung sein werden. Es scheint deshalb wohl nöthig, auf die Ursachen und das Wesen des Urtheils der Lords, welches so einflußreiche Wirkungen äußert, noch näher crläuternd einzugehen, zu welchem Behuf wir in der vorgestrigen Times eine sichere Leitung finden. Durch 3 Stimmen gegen “2 ist im Oberhause der Urtheilsspruch des (He'- richkshofes der Queens-Vcnch zu Dublin aufgehoben worden. *Diese Entscheidung kam um so unerwarteter, als von den neun um ihr Gutachten befragten Rechtsgelehrten sieben sich fiir Aufrechterhaltung jener Scu- tenz ausgesprochen hatten, und so sehr man dagegen protestirt, als könnten politische Rücksichicn auf den Beschluß des obersten Tribu; nals eingewirkt haben, so ist es doch mehr als wahrscheinlich, daß Whig-Prinzipien sich dem richierlichen Judicium dcr Whig-Lords Campbell, Cottenham und Denman aufgedriingt und das Resultat herbeigeführt haben. Es ist in Fällen, wo an die Lords appellirtwird, ungewöhnlich, gegen die Meinung der Großrichicr zu entscheiden, und
man erwartete darum auch natürlich, das; das Haus den dublinch
Ausspruch bestätigen wiirde. Daß es anders gekommen ist, scheint,
sich folgendermaßen zu erklären. „ Ueber die Hauptpunkte und das“
Wesen des Verfahrens, heißt es in der Times, waltet bei den Richtern insgesammt kein Zweifel vor und keine ?))?einungs-Verschir- denheit; es ist klar und wird zugegeben, daß niitcr einzelnen Punkten der Anklage ein wirkliches Vergehen im legalen Sinne namhaft gemacht worden und nach geführtem Beweis in Bezug auf diese Punkte der Uriheilsspruch gegen O'Connell ergangen ist. Von die- sem Gesichtspunkte aus sieht der gesunde ?))keuschen-Verstand die Sache an. Nun aber zeigt sich die juristische Schwierigkeit (das ge- richtliche Formenwescn); die Lliiklage--?lkte enthielt untcr haltbaren auch unhaltbare Punkte, Wahres und erigcs; dcr Urthcilspruch er- ging auf die Anklage, somit auf die haltbaren und Unhaltbaren Punkte zugleich. Hier liegt der Zweifelsknoien. Richtcr Parke (die ?))?indritiit) sagt: die unhaltbaren Punkte cntkräften die zu Recht beständigen; Ober: richter Tindal dagegen (mit der Majorität) behauptet, die haltbaren Pimkie schlägen die unhaltbaren aus dem Felde. Die Cinenmcinen, dcrUrtheils- spruch sei auf eine gemischte (nur zum Theil gegründete) Anklage ba- sirt und darumumzustoßen; die Anderen sind der Ansicht, derllrtheils- spruch gelte nur den wirklich haltbaren Punkten der Anklage Und sei deshalb zu bestätigen. Eine andere, auch nicht übereinstimmend von den Richtern entschiedene Frage bezieht sich aus die Znsannnenseyung der Jury und die mangelhafte Liste, aus welcher sie gewählt wurde, Hier sagen die Einen, der Fall lasse eine legale Abhiilse zn, während die Anderen dies in Abrede „stellen und aus einer gegründeten und doch unbeachtet gebliebenen Cinwcndnng gegen die Wahl der (556- schwornen einc Nichtigkeit des ganzen Verfahrcns ableiten Wollen. Wer soll eiiischeide11,wenn dieGelehrten unter sich VerschiedenerMcimmg sind? Eine Majorität der Richter auf der einen Seite, eine Minorität auf der anderen, war -- obschon siebengegcnzweisiandcn eine getheiltc Meinung. Die Lords Waren befugt, zwischen den beiden Ansichten zu entscheiden. So dachten Denman, Cottcnlmm nnd Cmnpbcll. Nach ihrer Ueberzengung hatten sie ein vollkommenes Reclyf, der ?in- sicht des Richters Parke beizutreten; und es ist ohne Frage so. Parke ist ein Mann von glänzender: Fähigkeiten, ein Licht des Ge- scßes. Niemand kann den rechtskundigcn Lords-von dcr Whigparici die Befugniß absprechen, seine Meinung zu thetlen. Sic Mb“! [ich dieser Befugnis; bedient. Die Entscheidung der Lordermgt iibrigens eine seltsame Mischung und Verwirriiiig in die Justizpflege. Sicdt man auf den Grund der Sache, so in'Conuell ziigcsiandenermaßen ganz mit Recht kondemnirt worden; steht. man aber. auf die juri- stische Frage, so zeigt es sich, daß die 'Mchrheit der rechts- kundigen Mitglieder des Oberhquscs (drei „Lords unter fünf) sagt, er sei mit Unrecht verurthetlt wiirden; und doch hat er schon einen Theil seiner Strafe bestanden. Er kann mm auftreten und iiber das Unrecht, das ihm durch die Einsperrung widerfahren isi, laute Beschwerde fiihren. Man könnte ihm jedoch bemerklich machen, was voraussichtlich ungesehlich sein mochte, sei doch zu der Zeit, wv dcr dubliner Spruch gefiillt wvrdeu, wirklich legal gcivescn; daran könne die nun in der Revisions-Jnstmiz ergangene Entscheidung Nichts ändern. Das Gesetz hat O'Connell'n in's Gefängnis; gebracht; das (Heseß hat ihn wieder aus dem Gefängnis; befreit, Das Gesetz war sein Feind und ist nun sein Freund; aber in beiden Fiillen ist gesckie- ben, was das Gesetz (durch die Richter, welche es auslegen) Vor- sck)reibt. Die Interpretation eines Rechtsspruchs kann doch Unmöglich diesern selbst vorangehen; sie läßt sich nicht aniedatircn. O'Coniiell's Einkerkerung ist heute ungeselzlich, war aber vor der Entscheidung vom 4. September im Gesetz, begründet.“
Die Times erklärt, daß an sie keine ?[nfforderiiiig ergangen sei, die Namen der Vriefsteller des „Warspiie“ zu nennen, und daß, wenn dies geschähe, sie derselben nicht nachkommen Werde.
Die Bank von England hat ihren Diekontv nm .'_. pCt. herab- gesetzt. Das Geld wird also künftig wohlfuiler zu haben sein, da die Wechselmäkler dem Beispiele der Bank zu folgen gcnöthigt sind,
I ck W e i 3. Kanton Bern. Am 28. August haben die Herren Deisor, Dollfuß, Dupasqmer und Stengel, Ingenieure Von Bern, das 11,445 Fuß hohe Wetterhorn zum erstenmal erstiegen,
Kanton Waadt, Der von dem Ingenieur La Nicca ans- gegangene Entwurf einer Correction der Jura-Gewiisser, dessen Ans- fül)rung ihm iibertragen Wordcn, schreitet vorwärts. Es sollen näm- lich die Spiegel des Neuchatcllcr, Bieler nnd Mnrtcner Sce's um acht bis elf Fuß ihres höck)sten Wafferstandes erniedrigt, die anlieqrnden Sümpfe im Kanton Bern, die Broie-Sümpfe im Kanton Ficiburq und die waadtländischen Sümpfe zwischen Yverdon und Entreroche aiisgetrocknet werden. Man wird dadurchnichtnur bedeutende Strecken eines trefflichenBodens gewinnen, sondern auch fiir den Gesundheits- le-stülld der umliegenden Gegend wiirde die Austrocknung diescr Sumyfe don ch), heilsamsicn Folgen sein. Die Kommission hat an die hierbei betheiligten Land-Eigenthiimer in den Kantonen Freiburg und Waadt die ndthtgen Vorsingen richten lassen.
Griechenland.
% Athen, 21. Aug. Den 11. Au 11 wurde die Köni licle Kapelle im neuen Schlosse nach) _evangelisch-Zrisitestantischem Ritusg dcin dem H„of-Pxedtger„ und Beichtvater Ihrer Majestät der Königin, ])1'. Luft)“, eingeweiht; Dem Hof-Prediger assistirten zwei Geistliche der (anglrkamsch-amerikanisch) protesiantischen Konfession, die Herren Hill und Paul. „Beide Majestäten wurden von diesen, an der Spitze einer sehr zahlreichen christlichenVersammlung, begrüßt, und nachdem
1383
Sie in dem Könial“ eu StuhlePlaß genommeit, irqien durch die voii dem Königl. HauZhYmeister geöffnete HaYixtthur dic Geistlichen mit der Gemeine in die schöne, wahrhade-„ngliche Kabelle em. Ter Hof-chdjgex Ibkkk Majesiät der Konig)" nrchm semcn Play vor den Stufen des Altars, ihm zur Rechten die beiden (_inderen protestan- tischen Geisilichen, Die Weihe der KKPLUE nahm 1hren Anfang da- mit, daß eine Strophe einer vod dem„Hof-Pxedtger gedichtctenßund Von dem Königl.Kapel1meisier eigens fur dlcsé 73er _kdnipdmrien (Jest- Kantate von Verehrern des Ktrchkngksakxgks dierjtimimg gesungen wurde. Wiihrend des Gesanges gingen dlL-dkkl Geistlichen nut dem Königl. Kirchcndiener in die Sakristei," um die „5343-77 yam 11.1. w., zu holen. Sämmtliche Geräthe, die friiher bereits _fur gottesdienstltche Zwecke geweiht waren, Wurden auf einen ziir Rccbten des Aljtars gc- stellien Tisch gescßt, und als der viersitmnnge Gesatig beendigi War, vollzog ])1'. Liitl) die Weihe der Kapelle nnd hielt cmc dcheier des Tages angemessene Predigt. Nach derselben sprach er-am Altar cin Kirchweibgcbet und den Segen. Den Schluß der" Feier machte cm vierfiiimnigcr Gesang. Außer vielcnKatholrken nahmen auch mehrere griechische Glaubensbriider an dem Feste Theil.
T ü r k e :.
Konstantinopel, “ZL, Aug. Am “.'-isien hatte der Königlick) preußische anßcrordentliche Gesandte bei der Hohen Pforte, Herr don Le Coq, die Ehre, dcm Snitan den Befehlshaber der preußi- schen Korvctie „Amazonc“, Baron Dirkinck:Holmfeldt, mid die iibri- gen Sibiffs-Lffizierc vorznsiellen. Am “.).";ften ist die Korveiie wieder unter Segel gegangen.
Die Pforte theilie in der vorigen Woche den fremden Gesandt- ;schasten das nene Paß-Reglemeni mii, wonakb jeder Enropiier, der «nach oder in der Türkei reist oder dieselbe Verläßi, entweder einen _Hiiirkiscben Pas; haben oder seinen europäisrben von den tiirkische1ch'- “,Ihörden visirrn lassen muß, Die Gesandten der Großlnäkbkc OWM
mehrere Eimvcndungcn gegen dich Reglement erhoben.
Dic Geworbc-Ausstellung der deutschen Bundes- und Zollvereins-Staatcn. (Vergl. Allg. Preuß. Ztg. Nr.:!27, 2:48, 210, 212, 214, 2-18, 219, “252, 253, 25-1 und 255.)
ck41". Metallgcwebc,
Metallgewcbe oder sogenannte Metalltiicher sind Gewebe aus Tratb, Welche nach den Verschiedenen ?lbstnfungcn in derFeinbeii des Gewebes sowohl, als nach der Art und Weise, wie die Trätbe in einander Verwebt sind, die vcrschiedenartigste technische Niißaiiwen- dung finden. Man bedient sich derselben dri dcr Fabrication des Maschinenpapicrcö, dcs Mehles, des Pulvers, iiberhaupt zu Sieben aller Art, zu Darren und 311111 Durchscihen von Flüssigkeiten, zur Vcrhiiiniig des Utnhersireuenö brennender Stoffe, 3111“ sogenannten Davyschcn Sicherheits-Lampe 11. s. w. Nach den verschiedenenZwecken wendet man zu den Geweben Messiiig, Rllpflk nnd Eiscndratk) an, auch mit feinmnMcssingdraih iibersponnene siarke(§)arue werdcn vcr- ivebiz Plaiinagewebe wären vielleicht 311 rheinischenArbeiten erwünscht.
Unter den Geweben unterscheidet man zwei Hauptformen; die gewöhnlichsie ist die der einfachen Gewebe, bci Welchen dcr Reitsaden dieselbe Stärke als der T'urchschußfaden hat“, die Fäden Werden so in einander verwebt, daß die parallel laufenden, sowohl die Ketifäden, als die “Durchschnßfäden, iiberall gleiche Abstände von einander haben, wodurch die Siebform gebildet wird. Die Gewebe Zi K“('|'§'(kl]l'('„ d.h. mit Formdriithcn, um im Papiere Streifen oder Linien hervorzubrin- gen, Weichen insofern von den einfachen (Heivcben ab, als die Keit- fiide'n, bei einigen auch die Drirchschußfäden, in gewissen gleirbmäßigen Abständen einen stärkereitFadeit haben, als alle iibrigen Fäden dessel: ben Stückes.
Eine ZWeite Form des Grivebes ist diejenige, Weiche zu den Wasck) sibeiben angewendct wird.
In denWaschsckyeiben sind die Kctifädcn gewöhniick) ciwas stärker, als die Durchsebußfäden. Tic Kcttfäden haben gewisse gleichmäßige Abstände von einander, die anchschnsefiiden hingegen sind so einge: schlagen, das; sie dicht an einander liegen, wodurib das Ablaufen der Papiermaffc mehr behindert wird, als bei den einfachen Geweben. Diese Gewebe gleiehen einem Korbgefleahte, während die einfachen (Heidebe mehr einer Leinwand iihnlich sind,
Wenngleich die Anfertigung bon gröberen (5591119ka zu Sieben und dergleichen längst in Tenischlatid betrieben ist, so jvnrde doch Vorzugsweise in England die Fabrication der feinen Metallgewcbe, und 11.1111entlirl) in Stiicken von so großer Ausdehnung, wie sie zur Fabrication des Maschinenpapiercs nothwendig sind, mtögesiihrt. Zur Zeit der Kontinentalsperre ließ Napoleon, der die Wichtigkeit dieses Fabrikats erkannte“, nnter Anderem in Schlettstadt Fabriken fiirMeiall; tuchwcberei errichten, wwzn große Snmmen derivendci wurden. Nach Berlin ist dieser Fabricationözwcig durch den verstorbenen vielverdien- ren Schumann aus England heriibcrgebracht worden, welcher dasselbe zu diesem Zwecke bereist hat.
Die ausgestellten MetallgeWebe befinden sich im unteren Lokale dich“: neben der von oben führenden Abgangstreppe.
Acht Aussteller finden, stil) unter folgenden „Katalogs:Nummcrn; Nr. !!).“1. F. Schu man 11, Dmtbgenwbc-Fabrikant in Berlin, Nie- derwiillstrasze Nr.?äi, Zwei in große. Rahmen ausx'xespaimie Gewebe mts ?))kcssingdratb sind durch ihre zweckmäßige Aufsicilnng als ein durchweg gleichmäßig gewebtes, sich in einer Ebene gart spannendes (Zöcwebe zu erkennen; sie Werden bei der Fabrication dcs ?)?aschinen- papiere?» angewendet. Jedes dieser “))?etalltiickwr hat eine Breite von ZR“; Zoll und eine Länge von circa 20 J-nß; das eine enthiilt (xt) Fäden, das andere 71) Fäden auf den Zoll. Bciueiiciich'rtl) ist die bei beiden Geweben absichtlich zur Ansicht gestellte horizontale Naht, wodurch jedes (LKcWebe gleichsam zu einem Vmide obne Ende der- bunden wird. DW Nähen oder Stopfen dieser Naht erfordert be- soridcre Geschicklick)kcii, wobei die Sriwxierigkeit namentlich darin be- steht, daß die Naht nicht dicker wird, als das iibrige Geivedc, wvl- ches um deswegen 11oibwendig wird, als eine dicke auftragendc Naht cinen sichtbaren Abdrmk im Papiere zuriicklassen wiirde. Außer der gleichmäßigen Dichtigkeit ist rs cin Vorzug am Gewebe, wcnn sick) dasselbe über zwei horizontale parallel liegende Walzen dnrch qeringe Anspannung so in einer Ebene ohne Wellen breiten läßtYdiiß der darauf lagcrnde Papierbrei sich möglichst gleichmäßig vertheilrn kann. Die Aufstellung in dem Holzrahmen zeigt diese Vollkommenheit des Gewebes sichibar. »- Ein noch feinercs (Hervebe Von T)!) Fäden auf den Zoll, vdn “24 Zoll Breite, ebenfalls zur Papicr:Fabrication be- stimmt, befindet sich in einer Rolle auf dem nebenstehenden Tische. Außerdem leZi der Aussteller noch ein Gewebe aus Kupferdraih vdn 2-1 3011 Breite, 70 Fäden auf den Zoll enthaltend, zwölf Gewebe aus Eisendrath zu Beuteltiichern fiir Mchlmiihlcn bestimmt invrrsckyie- denen Abstufungen der Feinheit von 11 bis 80 Fäden auf den Koll, (Hewebe zum Reinigen des Weizens und des Rogqeiis und einKGc- Webe ausiiarkcm Eiscudrath von 4 Fäden auf deiiZoll vor, Welches lediere bei LokoniotiVen zum Abfangen der Funken aus den Schorn- stemen l'eniidi wird. - Zu Waschscheiben liegen drei Gewebe ver- schiedener Feinheit vor. _ Wie so häufig, so auch bei der Drath- webcrei, spielt das rohe Material eine gewichtige Rolle, und glanbt
man sich in einer Beziehung von dem Auslande unabhängig gemacht
zu haben, so bieibé man doch aus andere Weise wieder an baseM gekettet. So ist zu den feinsten Eisendrath-Geweben das engl-scht Eisen das Vorzüglichfte, und wird hierzu von Herrn Schumm!!! nu englischer Eisendrath verwendet, welcher jedoch von demsele m sei- ner Draihzieherei erst zur gehörigen Feinheit auögezogen wird. Zu den Kupferdrath-Geweben ist das russische Kupfer das vorzü lichfte und zu den Mesfing-Geweben liefern nicht alle Messin werke „ate- rial von anwendbarer Giite. Daß Herr Schumann a e techmschex Schwierigkeiten wohl zu überwinden gewußt hat, darüber geben dre von ihm ausgestellten schönen Erzeugnisse den sprechendsien Beweis. Zu erwähnen ist noch, daß die Von Herrn Schumann ausgeft Metalltücher auf Stühlengewebt sind, welche in Berlin von CO er- mann erbaut wurden.
Nr.271. J.Verleck, Sicbmacher-Mcister in Berlin, Stralauer- Straße Nr.47. Ein von demselben ausgestellteö Sieb für Apotheker von außerordentlicher Zartheit enthält ein Gewebe, welches zwar nicht aus Metalldrath, sondern aus Seide angefertigt ist, hier aber m Bezug auf die analogen Siebe aus Metalldraih Erwähnung verdiené. Tie Dünne und Reinheit der Fäden, so wie das sehr gleichmäßige Gewebe sind hieran zu loben. Ein von demselben in einem Ra ausgespanntes Messingdrath-Gewcbe zeigt richtige gleichmäßige Ar- beit. Die daneben liegenden Visite bilden, das Eine rin Handgeflechi aus Eisendratk), das andere ein Geflecht aus gewundenen Eisendrath- Spiralen; sie Feigen eine gleichmäßige sorgfältige Arbeit.
Nr. 11.57. A. Kufferath, Metalltnch- und Filztuch-Fabrikant 511 Mmiaweilcr, Kreisesxiircn, legt zwei Rollen Metalituä) vor, von kkiikll das“ Eine „'*1 x(*|"gc?||1'8 ngkbk ist. Das Trick) ist 20“ 2“ lang iind ;;“ 5“ breit. Das andere Stiick, welche.? 27“ 6“ lang und 5 Fus: breit ist, von dem die Feinheit durch Nr. 70 angegeben ist, hat Uiigefiidr dic Feinheit des Schumannschen großen Metalltuches, welches ebenfalls 70 Jaden auf den Zoll hat. Beide Gewebe engen bon eiiier regelrechten sorgfältigen Arbeit. Es ist Schade, da diese Gewebe, welchc aus Mangel an Nanni zusammengerolit aufgestellt werden mußten, nicht eine so allgemeine öffentliche Beurtheilung zu- lassen, als wenn sie in Rahmen ausgespannt wären.
Nr. 151321. Jakob Kaltenccker, Sicbmacher und Gitterftricker in Miimbcn. (Ein sehr feines Messingdratb-Gewebe, so wie ein eben so feiucsGJewebc aus Cisendrath, zeigen dessen vorzüglichsie Leistungen. Trommel-Sicbe aus Mcssingdrath von medrerenAbstusungen hinsicht- lich der Dichtigkeit des Gewebes, zweiBierseihcr, so wie eine Muster- karie von verschiedenen (I)ewcbcu bciveiien die solide Arbeii. Be- merkenswerif) sind die ans Pergamentbléittern gefertigter: Siebe von Verschiedener Feinheit, welche Zur Pulver-Fabricaiion dienen, Auch sie sind hier nur deshalb angefiihrt, weil fie mit den Sieben. aus Drafi) analogen Zweck haben. Zhre AUWendnng in den von Privat- personen eiiigerichrcten Pulver-Fabriken ist ziemlich qusgedehnxx ob- gleick) die neuere FabricationE-Methode des Pnlvers m den „großeren Königliihen Fabriken sie als entbehrlich betrachten läßx. Dre Fecht- Visirc zum Bajoncti-Fechten, Hanen und Stoßen diejes Ausstellers gehören zn den Ha11dgcslechfem von denen jedoch das eme aus einem einfachen GeWebe aus Eisendrati) besteht, welches erst nach dem We- ben die runde Form erhalten hat, wie die Spannungen des kamrten Gewebes deutlich zeigen.
Nr. “11714. I. F. Sidi) r c r, Trail) gewebe-Jabrikant in Siutigart, hat “15 MossingdrakaGeche in Proben von verschiedener Feinheit, eine Waschschcibe aus Meffingdraih und 5 Proben Eisendrathgewebe Vorgelegi. Lesziere sind dem Anschein nach aus ungegliihtem Eisendraih angefertigt, wiihrend bei den Meialliüchern der Death vor dem We- ben misgegliil)i wird, um ihm die nötbige Weiche zu geben. - Die ausgelegten Proben, welche eine gut? Arbeit zeigen, lassen nichtdarauf schließen, ob der Fabrikant Metalltiicber don so großer Ausdehnung liefert, wie „zur Fabrication des Maschinen-Papiers ersorderlich ist.
Nr, 1500, Z. (53, Schraden u. Co., Metalltuch-Fabrikanten in Reutlingen, haben ein Mctalitnch sum Gebrauch für Maschinen- Papier:Fabrication von circa 5 Fuß Breite und angemessener Länge, ein anscheinend schönes (Bewebc ans Messingdraih, zur Ausstellung geliefert. Leider läßt auch hier die zusammengeroliie Lage des Tuches nicht eine so allgemeineBritrthcilung 311, als wenn es in einem Rah- men flach aUsgespaniit wäre.
Nr.]101. Jol). Mart. (5561) ner, Siebmacher in Reutlingen, legt ein aus mit feinem Messingdratk) besponnenen Bindfaden geweb- tes Preß-Maschincn-Sicb fiir Papier-Öalbchg vor; das einziqe in dieser Art, welches znr Anssiellnng gekommen ist. Eine ausgebrei- tete Lage wäre auch hier fiir eine allgemeine Beurtheilung wün- schensMrti).
Nr. 15:27. W. Seyfarth in Gedesbach in Baden legt ein Mctalliuch vo" 2%"- L“ Länge und 5“ I;“ Breite, aus Messingdrath gewch, Vor. Das Gewebe erscheint als eine achtungswerihe Arbeit. “Die Feinheit dcs (ercbeZ isi 2111111 11ach Fäden auf den Zoll angege- ben; es gehört iibrigens zu den feineren Geweben.
Eisenbahnen.
Laut der Z))Tagdcbnrgcr Zeitung schäHt man den Schaden, weleher durch den am d'. September auf der Hannoverisch- Braun sch 111Ligisck11 Balm siaiigebabten Unfall Verursacht wurde, auf 1110003111111; Obwohl derPackwagen ganz zertrümmert wurde, bat der in ibm befindliibe Packmeistcr doch niibt die mindcste Ver- lciziitig erlitten.
Die feierliche Eiiiiveibimg der Altona-Kicler Eisenbahn wird am 174, September, dcm Geburtstage des Königs, stattfinden.
Handcls- und Eorscn-UWrrchtcn.
Berlin, 1:4. Sort. Tie Stimmnng fiir Eiscnbabn-Effekten blieb ami) hcntc wieder schr giinstig, der Umsatz war beträchtlich nnd die Course haben sich seit gesicrn abrrmals höher gestellt.
Marktpreise Vom Getraide. Berlin, den 12. September 1844.
Zu Lande: Weizen 1 Rtblr. 21 Sgr. 7Pf„ auch 1 Rtblr. 16 1". 10 Ps.; Roggen 1 Nthlr. 0 Sgr. 7 Pf., auch 1 Rthlr. 3 Sgr. 7 P.; Hafer 21 Sgr., auch 21 Sgr. Eingegangen find 18 Wispel 12 Scheffel,
Zu Wasscr: Weizen (weißer) 1 Ntblr. 25 Sgr. LM„ auch 1 Nthlr. 1.2 Sgr.“, Roggen 1 Rthlr. 2 Sgr. 5 Pf., auch 1 Rthlm kleine Gerüe 28 Sgr. 10 Pf.; Hafer 20 Sgr..9 Ps.; Erbsen (schlechte Sorte) 1 Nthlr. (v Sgr. Eingegangen find ()Zé') Wiöpcl 18 Scheffel.
*)]kittwoib, den 11. September 1844.
Das Schock Stroh 6 Rthlr. 15 Sgr., auch 5 Nihlr. 27 Sgr. 6 Pf,
Der Ccntncr Heu 1 Rtblk. ".? Sgr. (- Pf., auch 20 Sgr. Branntwein - Preise.
Die Preise von Knrtoffcl-Spiritns waren am 7. September 153: RM:, am 11). September 15F Rihlr. und am 12. September d. J. 153; Rthlr: (frei ins Haus geliefert) pr. 200 Quart 5 54 % oder 10,800 % nach Trallcs. Korn-Spiritus: ohne Geschäft.
Berlin, den 12. September 1844.
Die Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin.
A- Amstcrdam, 7. Sept. Am hiesigen Fonds-Markte haben die Course der Integralen mid Zproc. wirklichen Schuld einen bedenkendm Aufschwung genommen, weil dieser Staatöschuld vieieKapitale, welche durch Ablösungen und Zinözahlungen diSponibcl wurden, wieder zugewendet wor. den smd, der Geldzins-Cours erheblich herunterging und die Aussichten daß die obwaltendewDincrenzen zwischen Frankreich und England friedlié geschlichiet Werden diirften, viele Spekulanten zu Einkäufen ermuntern. Bei ansehnlichcm GeschäftSumfang haben Integrale ßch von 61-75“ bis UZ- %